FS165 Skandal im Sperrbezirk

Internet im Flugzeug — Japan — App Store Politik — iPad Pro — Mobilfunk — Festnetz — OS/2 — Bitcoin — Emojis — Kinoherbst — EU-Politik — Wahlcomputer

Eine außerordentlich lange und wie wir finden ausgesprochen unterhaltsame und thematisch überraschend abwechslungsreiche Sendung erwartet Euch. Der große Rundumschlag deckt von Netzversorgung im Mobilfunk, Festnetz und Flugzeugen alles ab. Wir rätseln ein wenig was das iPad Pro bringt und diskutieren über die Politik des App Stores und der EU.

Dauer: 5:08:26

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Shownotes:

101 Gedanken zu “FS165 Skandal im Sperrbezirk

  1. Klasse fünf Stunden Unterhaltung, nur das bescheuerte Netz in diesem Australischen Hostel spielt nicht mit, wäre es nicht angebracht, dass ein von mir als “Premium High Speed Internet” gekauftes Produkt auch so hart Daten beanpruchende Dinge wie Audiostreaming ohne langes Buffern im Stream mitmacht? Nein? Schade.

  2. Hallo, das mit der CCC-App sehe ich wie Clemens und Denis. Außerdem bin ich nicht für eine Regulierung, denn dann ändern die Benutzer ihr Verhalten nicht. Wenn ihr keine Gated Communitys wollt, dann nutzt sie nicht, macht eure eigene Plattform auf und bitte auch offen.

    Dann zu den Mac-Verkäufen: Ja die steigen, aber wenn ich mich umsehe hier an der Uni, dann steigen die weil Appleein Lifestyleproduktehersteller geworden ist und nicht weil dieLeute gerne ein Unixoides OS haben wollen. Ganz typisch ist das Bild vom Mac-Neuling der sich das Gerät gekauft hat weil es Studentenrabatt gibt und es gute Hardware ist. Dann wird aber als nächstes gleich das Microsoft Officepaket installiert. Gefühlt würde der allergrößte Teil der Macnutzer nicht bemerken wenn das Terminal verschwindet. Das ist traurig aber da finde ich die Vision von Denis garnichtmehr allzu realitätsfern. Apple hat sich jetzt eben massig Klickibuntiuser eingefangen die gerne schicke Produkte haben. Denen ist egal ob es ein Unix mit Ternminal ist und denen ist es auch egal ob es ein Walled Garden ist. Hat sich viel verändert und die Zukunft ist ungewiss.

    • Das mit den Macs sehe ich genau so. Ich sehe bei meinen Jurastudenten (vor allem Studentinnen) extrem viele Macbooks. Die kaufen sich das weil es gut aussieht und vielleicht noch weil es die Reputation hat, dass es länger hält als ein Dell Laptop. Benutzt werden Microsoft Word, Power Point, Safari und vielleicht noch diese Fotobooth-Selfie App. Leute, die sich selbst als Computeraffin bezeichnen, öffnen ab und zu auch noch Excel.

      Nur weil ihr in eurem Umfeld extrem viele Hacker mit Macbooks seht, heisst das noch lange nicht dass das für Apple einen signifikanten Käuferanteil ausmacht. Genau wie das weiße iPhone in Japan ist der silberne Apfellaptop ein Modestatement, und ein Redesign des Gehäuses würde weitaus mehr Diskussionen und Panik auslösen als es die Entfernung von Finder und Terminal jemals könnten…

    • Ich sehe da auch noch den Punkt das die MacBooks den Thinkpads auch den Rang in Sachen Qualität abgelaufen haben.

      Bei uns und vielen Kunden trifft an sich das zu was Clemens sagt: Die Chefetage hat MacBooks der Rest Dell/Thinkpad etc. Aber nicht weil man MacOS will. Nein auf den Kisten läuft fast ausnahmslos Windows. Es geht rein um die Qualität und die Displays.

    • Ja, vermutlich wird OSX über kurz oder lang zu einem Ponyhof-OS mutieren, das Programmierer und andere Technik-Nerds als potenzielle Zielgruppe vollständig ausgeblendet hat. Dann sollten wir mit dem Finetuning von z.B. Linux Mint auf Macbook so weit sein, dass man schnell und schmerzarm einen Wechsel vollziehen kann :-)

    • Das Problem mit Walled Gardens / Gated Communities zeigt Tim ja ziemlich eindrücklich: Sie sind nicht nur auf den Geräten sondern fangen bereits in den Köpfen an. Diese Form von Chilling Effect, wird aber meiner Ansicht nach auf die Dauer zu einem Attraktivitätsverlust der Plattform führen. Das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen schade, denn auch wenn ich privat kein Nutzer von Apple Soft- und Hardware bin, so kann man ihnen eine gewisse Innovationskraft nicht absprechen, die dann einfach fehlen wird.

      • Die Torrents (auf bitlove.org) werden dennoch so gut wie nicht nachgefragt, wenn ich es richtig sehe.

        Haben die Torrents dort eigentlich den “Segen von oben” bzw. werden auf Veranlassung der Metaebene dort bereitgestellt?

        • Wäre prima, wenn entsprechende Programme wie z.B. gPodder irgendwann Torrents verwalten würden. Den Up/Download könnte er gerne an Transmission weiter reichen, aber es muss am richtigen Ort gespeichert werden und dann in der Datenbank von gPodder sein.

          Noch ein Feature das man haben will, vor allem aber der Anbieter, um Bandbreite zu sparen.

  3. Ich verstehe die Argumentation bezüglich des geschlossenen Apps stores nicht. Die Nachrichten der letzten Zeit haben doch gezeigt, dass der Applestore genauso unsicher ist wie der Playstore.

    @Tim
    Du hättest Dir übrigens auch die BVG App installieren können, da hättest Du dir einfach deine Tickets per App kaufen können ^^

  4. Stimmt, Japan/Tokyo ist einfach der Wahnsinn, wie gut diese exorbitante Ansammlung von Häusern/Leuten funktioniert.
    Die Suica/Pasmo-Karte hab ich auch lieben gelernt, auch zum Bezahlen von 200Yen=1,Quetsch€-Beträgen bei zb Getränkeautomaten. So anonym will ich das hier auch, denn die Karte kann man wie gesagt einfach tauschen, man bekommt den Pfand zurück. Dann gibt es auch kein Problem mit irgendwelchen Tracking, was natürlich möglich ist, wenn man damit weiß, daß ich immer hier einsteige, und da aussteige, zwischendring am Automaten X was kaufe etc.
    Auch finde ich die Umkehrung löblich. Die offenen Tore bzw die Aussage, daß man auch ohne Suica-Karte also mit normaler Einmalkarte nicht kriminalisiert wird. Man kann auch für eine weit entfernte Strecke den billigsten Tarif löhnen, und wird dann halt beim Rauslassen gehindert und kann an den Automaten die auch im Innenbereich der Zone stehen, einfach die Differenz nachzahlen.
    Hier wird man sofort kriminalisiert, jeder ist dann sofort Schwarz gefahren, nur weil er das System vielleicht nicht verstanden hat etc. Da ist es halt genau anders herum.
    Auch funktionierte das Schrankensystem mit sehr hoher Zuverlässigkeit. Nur einmal muß ich mich in Shibuya mal durch eine Schranke beim Umsteigen gedrängelt haben, und ich war draußen, aber nicht ausgebucht – was dann zur Folge hat, daß ich mich nicht reinbuchen konnte, weil ich bin ja noch drin. Aber auch dafür ist in jedem Bahnhof ein Ansprechpartner, der schon weiß, was ich will. Hab ich die kostenlosen Toiletten überall erwähnt? Sollte man hier auch mal einführen. Ja das kostet Geld, aber dann stinkt es wenigstens nicht in jedem 3. Berliner Bahnhof nach Pisse. Jetzt patroullieren in manchen Stunden in Berlin auch der Wachschutz – wäre der überhaupt notwendig, wenn zu jeder Station auch Personal vorhanden wäre, weil es nicht weggespart wurde?
    Japan, das Land der perfekten Automatisierung per se… hat dafür noch überall Personal – warum? Vielleicht weil es doch sinnvoll ist. Die Züge fahren auch Personen, am Heck ist sogar auch nochmal einer, der auch hinten kontrollieren kann, ob keiner in der Tür steckengeblieben / im Gleis ist. Hier darf das der Fahrer vorne machen, und hat Spiegel oder Videokameras um den 300m langen Zug zu überwachen – warum?!
    Auch fand ich überall Informationspersonal, wenn auch es etwas schwierig war, mit ihnen zu kommunizieren, aber das funktionierte auch, wenn es sein mußte.
    Mini-LKW (die Autos sind echt klein, die typischen Japanischen Autos wie Toyota/Mitsubishi haben sie da größtenteils nicht, sondern kleine Isuzus) parkt rückwärts aus der Baustelle aus – und was ist da? 3 Männer die den rauswinken bzw die Straße kurzzeitig absperren. Bei uns nur Piiiepp Pieeeep piiiiep…
    An den Bushaltestellen oder an den vormarkierten Türöffnungen der U-Bahn (die wissen wo der Zug stehen bleiben soll, warum auch nicht?) wird sich fein säuberlich in einer Schlange gestellt. Ja auch wenn das nur 2 Personen sind, hat schon mal jemand eine “Schlange” mit 2 Personen gesehen? – echt diszipliniert.

    Die Japaner haben sich viel abgeschaut (auch gerade von Deutschland) und es so dermaßen perfektioniert mit Details, daß es erschreckend ist. Wir können und müßten! einiges von denen lernen, aber das will ja keiner. Wir können das sowieso besser, egal was die anderen so machen.
    Und dann kommt so ein komisches System wie die “fahrCard” für die BVG raus, was 5 (!) Sekunden dauert, bis der Kontroletti das auch gecheckt hat. In der Zeit sind durch die offenen Schleusen 20 Japaner in der Rushhour gekommen, einfach nur lächerlich. Warum machen wir es wieder anders und bescheuert, wenn rund um uns (ist ja nun nicht nur in Tokyo so, gibt ja auch OysterCard, OctopusCard, faarkart etc) alle was Gutes entwickelt haben.
    Neuland durch und durch.

    • Dann hast du japanische Buerokratie noch nicht erlebt ;) DAS ist grausam, glaub mir. Nur an sehr wenigen Stellen ist das etwas angenehmer als in Deutschland.
      Und was hier seeehr fehlt ist die Eigenschaft mal um die Ecke zu denken. Es werden strickt _alle_ regeln verfolgt. Als Beispiel: ich hatte etwas bestellt, aber die Lieferung wurde wieder an den Absender geschickt weil auf der Adresse der Name meines Gebaeudes fehlte. Sonst war alles drauf. Komplette Adresse, mein Name, alles. Nur der “Name” vom Gebaeude fehlte…

      Auch das mit dem Schlange stehen. Klar, die Reihen sich fein auf zum _einsteigen_ aber spaetestens beim aussteigen herrscht Anarchie. Da wird dann gedraengelt und gedrueckt. Aber gut, im Vergleich zum Chaos an deutschen Bahnhoefen ist das immer noch deutlich besser.

      @Clemens: das mit dem “Kredit” der Suica/Pasmo Karten stimmt nicht 100%. Beim reingehen durch die Schranke muss man mindestens den Betrag fuer die kuerzeste Strecke (meist so um die 120 Yen) auf der Karte haben. Also mit nur noch 20Yen auf der Karte muss man halt vorher wieder aufladen, nicht erst am Zielbahnhof.

      Das runter in Richtung Yokohama etwas mehr englische Beschriftung vorliegt, mag daran liegen dass sich in der Richtung auch die Army Base befindet.

      Dass iPhones so beliebt sind, besonders bei den Frauen, liegt glaube ich daran, dass es gefuehlt Droelftausend Accessories gibt in allen Formen und Farben.

      • Kann die Japan-Erfahrungen 1:1 unterschreiben. Der ÖV ist wirklich beispiellos gut.

        1.) Die Spielhallen sind wirklich die absolute Hölle, was die Lautstärke angeht. Im nächsten Leben werde ich Ohrenarzt in Japan für Patchinko-Süchtige.

        2.) English geht in den Metropolen noch halbwegs, aber auf dem Land null. Und eben man versteht sie auch fast nicht, wenn sie englisch sprechen, weil viele englische Begriffe so merkwürdig ausgesprochen werden z.B. Table = Taberu.

        3.) Ich weiss ehrlich nicht, wie das in einer Zeit vor Google-Maps/Translate möglich war, sich als Nicht-Japaner autonom in Japan zu bewegen. Das habe ich mir so oft gedacht.

        Ist definitiv eine Reise wert und nicht mal so teuer, wie überall erzählt wird. Und die Leute sind extrem hilfsbereit und liebenswert.

        • Yep,
          bin beruflich jedes Jahr bislang in J.

          Ist ziemlich so wie oben geschildert. Ich erlebe die S Bahn auch als “geordnetes, diszipliniertes Chaos”
          (Automaten schnell, Ein/Aussteigen schnell, Netz schnell, etc): Auch wenn man sich an das Gedränge der vielen Menschen gewöhnen muss.

          Dtsche. Tugenden sind übrigends in Japan absoluter Maßstab: Fleiß, Liebe fürs Detail, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit. – Ist nicht so falsch und macht Dinge einfacher.

          Noch ein typisches Sprichwort:
          “Wenn ein Nagel aus dem Brett steht, dann nimm einen Hammer und schlage ihn wieder ins Brett”
          Individualität ist nicht, Einzelgängertum ist absolut verpönt.
          Ich denke da haben wie im Westen eher Schwierigkeiten,

          => CLEMENS, falls du noch Fragen hast, gerne.
          Da ich unmittelbar mit Japanern arbeite, glaube ich so ziemlich vieles erklären zu können…

          PS: wieder klasse Sendung > und…. Klick (flattr)

  5. Zu dem Kommentar dass Google die Captchas genutzt hat um die Bilderkennung zu verbessern (am Anfang bei Assembler Games). Neal Stephenso hat im Buch “Reamde” (zu dt. “Error”) diese Idee in ein “World of Warcraft” artiges Spielsystem verfrachtet, das ganze quasi noch mit Intenrationaler “Arbeitsteilung/Ausbeutung” (Farming in China, reiche Kids die Abenteuer erleben wollen im Westen) und dem Bitcoin Gedanken verknüpft.

    Über die Story des Buches sind die Meinungen geteilt (ich fands spannend), aber die Ideen sind toll erklärt.

  6. Zum DNS-Resolver Thema:
    Ich hab vor ner Weile mal überlegt, dass es doch eigentlich ganz cool wäre, für mich und meine Gerätschaften (mobil und stationär) nen DNS Resolver in einer meiner VMs auf nem Hetzner Root-Server aufzusetzen, der DNSSEC und all solche Späße kann.

    Dabei hab ich natürlich erst mal ganz naiv nen Unbound installiert, v6 eingeschaltet, DNSSEC eingeschaltet und das lief nach ner Stunde alles so, wie ich wollte. Wenige Wochen später hat mir mein Provider ne Abuse-Meldung geschickt und die Büchse gesperrt, weil ich wohl Teil einer Amplification Attacke geworden bin. Ich hab völlig übersehen, dass man bei DNS ja wie mit allen UDP basierenden Protokollen in diesen Ärger reinlaufen kann.

    Ich hab den DNS Resolver jetzt erst mal nur noch für meinen Server und alle darauf laufenden VMs freigeschaltet, würde den aber gerne auch wieder von beliebigen IPs verwenden können. Kennt hier irgendjemand zufällig ne Möglichkeit, dieses Problem von Amplification Attacken mit Bind oder Unbound irgendwie in den Griff zu bekommen?

    • Wenn du bestimmte Patterns in den Queries erkennst, kannst du vielleicht mit unbound und local-data etwas machen. Vielleicht kannst auch auf Netzwerkebene was machen. Kommen die Anfragen aus einem speziellen Subnetz? Erkennst du vielleicht Muster bei der TTL? Hier vielleicht was machen? Manche Leute basteln sich z.B. mit ihrer IDS/IPS irgendwas.

      Z.B. Cloudflare, glaub’ ich ™, filtert erst einmal alle Queries vorbei am Kernel direkt im Userspace um anschließend nur noch die validen Queries vom DNS beantworten zu lassen.

      Das setzt natürlich alles immer erstmal voraus, dass man überhaupt mitbekommt, was abgeht.

      TLDR; No, not really.

  7. Wenn das nächste mal ein Japanbesuch ansteht, bitte Bescheid geben. Ich spiel gerne den Reiseführer oder gebe n Bierchen aus als Dank für die ganzen Folgen Unterhaltung.

  8. Wieder eine super geile Folge! Macht weiter so. Bei der Länge ist es immer nach oben offen :) Die Zeiten, dass ich die Sendungen an einem Stück höre sind schon lange vorbei.

    Und auch sehr interessante Geschichten von Clemens von seiner Japanreise.

    Nur eine Minizusatz zu den Schriftzeichen… Die Kanji kommen aus China, werden aber in vielen Fällen heute nicht mehr so in China verwendet, da die Schrift reformiert und verändert wurde. Die japanischen Schriftzeichen basieren demnach häufig auf alten Schreibweisen, die die Chinesen selbst nicht mehr kennen.

  9. Ich würde mich sehr freuen wenn Hukl nächstes mal wieder dabei ist und sich TIS-100 angeschaut hat. Ich hab den Tipp nach den Kommentaren der letzten Sendung aufgegriffen, und es macht echt viel Spaß. :-)

  10. Die NFC-Umleitung ist schon Jahre bekannt, Android kann Emulation auch schon seit paar Versionen, da gibt es schon Implementationen.

    Bei meiner ec-Karte+Geldkarte kommt man via NFC scheinbar nur an den Geldkartenteil, da haben viele Leute nichts drauf.

    • Moin Moin,

      ich bin einer der vier Studenten, die an dem NFC-Projekt gearbeitet haben, das bei 1:10 im Podcast besprochen wurde (ich war der, der das Ding beim CCCamp als Lightning Talk vorgestellt hat).

      Relay-Angriffe auf NFC sind in der Tat ein “alter Hut”, allerdings sind wir (soweit wir wissen) die ersten, die das ganze komplett auf Android implementiert haben, ohne ganz Android neu kompilieren zu müssen. Man kann unsere App also auf einem gerooteten Android-Telefon einsetzen, ohne das ganze Gerät mit einem anderen Android flashen zu müssen.

      Dabei ist es sogar möglich, den eindeutigen Identifier von NFC-Karten (die sog. UID) zu emulieren, solange das emulierende Telefon einen NFC-Chip von Broadcom hat. Damit kann man das Telefon nicht mehr von der NFC-Karte unterscheiden, es sei denn, man hat relay protection auf dem Terminal implementiert (das funktioniert üblicherweise durch das Messen der Antwortzeit).

      Wir haben die Software open source veröffentlicht, ihr könnt also gerne damit herumspielen. Es gibt sie unter der URL http://nfc.wtf. Der Lightning Talk vom CCCamp ist hier aufgezeichnet: https://media.ccc.de/browse/conferences/camp2015/camp2015-6862-lightning_talks_day_2.html#video&t=300

      Wir hoffen natürlich, dass die App nicht für ein P2P-Betrugsnetzwerk eingesetzt wird, sondern eher für legitime Sicherheitsforschung :).

      Max

  11. Ich würde mal behaupten dass sich das iPad hauptsächlich deswegen nicht verkauft, weil es keine Neuerungen bringt, die dem typischen Benutzer irgendwas bringen. Der typische iPad Nutzer liest vielleicht eine Zeitung, guckt Netflix oder Youtube, spielt Candy Crush und spricht mit seiner Familie über Skype oder Facetime. All das funktioniert ziemlich problemlos auf älteren Geräten, und das iPad zeigt man nicht wie das iPhone den ganzen Tag in U-Bahn und Büro herum, so dass der Fashion Faktor nicht so riesig ist. Wieso sollte man sich also ein neues Gerät kaufen? Daher jetzt der relativ verzweifelte Versuch mit einem großen Gerät und einem Stift eine andere Kundengruppe zu gewinnen.

    • *Klugscheissermodus* “Hajimemashite” (mashita waere Vergangenheit). Auch eigentlich nur nutzbar wenn du das erste mal kommentierst auf dieser Seite. In dem Falle: willkommen in der Runde :)

      Ich bitte den Mangel an Umlauten zu entschuldigen ^^

  12. Beate Uhse, neue Software ;)

    http://www.team-neusta.de/presse/news/artikel/interwall-gewinnt-mit-beate-uhse/

    http://interwall.net/agentur/news/details/interwall-realisiert-europaweite-e-commerce-plattform-fuer-die-beate-uhse-ag/single.html

    „Wir entschieden uns in enger Absprache die neue Plattform in der Microsoft Cloud zu konzipieren.“ Besonders spannend für eCommerce-Insider: Es handelt sich um die weltweit erste hybris-Implementierung in Microsofts Windows Azure.

    Ansonsten: AngularJS und PHP…

  13. Router tauscht o2 gerne, damit weniger Support und die Zugangsdaten nicht mehr auslesbar, deswegen nicht tauschen!

    o2 baut keine Outdoor-DSLAMs in Deutschland.

  14. ich hätte da noch eine empfehlenswerte podcast-app: podcast addict (https://podcastaddict.uservoice.com/). einziger haken für euch apple-fanboys – ich glaube, die app gibts nur für android. aber bis auf chapter marks hat die app alles, was das podcast-herz begehrt. und das beste ist – der support ist extrem gut und der entwickler kümmert sich um regelmässige updates und geht auch auf die wünsche der user ein, wenn er die app verbessert (und das obwohl er franzose ist ;). falls ihr euch mal auf das android-level herablassen wollt – probiert podcast addict ruhig mal aus

  15. @Roddi oder @Denis – ich weiß nicht mehr, wer die Probleme mit DHCP-Leases hatte.

    http://fritz.box/support.lua
    – Button Supportdaten erstellen
    – In Datei nach “lease” oder “wlease” suchen, da hast du die herausgegebene Leasetabelle und kannst den Übeltäter sicher herausfinden. Ich hab da schon das ein oder andere Mal erlebt, daß ein Client Amok lief und alle 10sek eine neue Lease anforderte und damit alle Leases für 7 Tage erstmal blockierte.
    – Die Leasetime kannst du neben der Lease-Range übrigens auch einstellen, Oberfläche Heimnetz -> Reiter Netzwerkeinstellungen -> Button IPv4-Adressen. Aber auch 1 Tag Leasetime kann bei einem richtig Amok-laufenden Gerät nicht wirklich helfen.
    – Evtl ist auch die Section “neighbours” interessant für dich.

    Oder du schickst mir die Supportdaten an diese eMail-Adresse, dann guck ich mal rein. ;)

    • Bei nutzt manchmal ein Android 5.0.1 Gerät mehrere MAC-Adressen. Den DHCP-Server stoert das nicht, aber das Smartphone kriegt sich nicht wieder ein. Da hilft dann nur beide DHCP-leases vom Smartphone in der Fritzbox zu loeschen.

      Weiss der Himmel, was das Smartphone dazu bringt, verschiedene MAC-Adressen zu nutzen.

  16. Oh oh oh… NFC-Zahlungen….
    Insgesamt gibt es bei den Kartenzahlungen eh etwas, was sich momentan ändert. Früher war das so, dass man der Kassiererin die Karte gegeben hat, die damit irgendein Voodoo gemacht hat, du dann entweder eine PIN eingegeben oder unterschrieben hast. Die Kassiererin war die Zentrale. Heute ist es nicht mehr so. Heute ist das Terminal dauerhaft in Richtung Kunde gedreht und der Kunde steckt selbst die Karte ins Terminal.

    Das Kurioseste bisher war ein Besuch beim Metro. Die hatten neue Zahlungsterminals aufgebaut und auf dem Display sah ich dieses NFC Logo. Also legte ich meine Karte auf das Display. Sofort stand da „Bitte Karte entnehmen“ und schon in dem Moment wurde ich von der Kassiererin angeschnauzt, was ich denn dort machen würde. Ich soll meine Karte gefälligst in den Kartenleser stecken. Ich habe der Dame gesagt, dass ich ja schon bezahlt habe. Aber die hat es mir trotzdem nicht geglaubt und gleich die Kassenaufsicht dazu geholt. Erst als die ihrer mittlerweile hysterisch gewordenen Kollegin bestätigt hat, dass alles in Ordnung ist, durfte ich gehen.

  17. Das Magic Keyboard laesst sich mit anderen Geraeten verbinden. Ich benutze es gerade am iPad Pro. Bluetooth an, Keyboard an, fertig.

    In Hong Kong gibt es uebrigens ein aehnliches Bezahlsystem. Es heisst Octopus Card und gibt auch Kredit, aber echten. Man wird an der Schleuse nicht aufgehalten, wenn man ein Soll hat. Das wird einfach beim naechsten Aufladen verrechnet.

    • PS: Es funktionieren auch so Sachen wie Cmd+Tab um zwischen Programmen zu wechseln, Cmd+Space fuer Suche oder Cmd+t in Safari um ein neues Tab zu oeffnen.

    • Meine Lösung ist etwas billiger. Dazu habe ich zwei Pappen mit Alufolie beklebt und in die beiden äussersten Fächer meines Portemonnaies gesteckt.

  18. @Tim: Wieso wechselst Du eigentlich nicht von Flattr auf Patreon? Bei Flattr scheint einerseits der Zug abgefahren zu sein. Und andererseits gibt’s bei Patreon interessante Möglichkeiten. So kann beispielsweise ein Beitrag pro Sendung vereinbart werden, der dann automatisch fliesst …

  19. MSNBC ist übrigens nicht “der Microsoft-Provider wo die Website lag” wie Tim in der Folge sagt, sondern ein amerikanischer Fernsehsender (an dem sowohl Microsoft als auch NBC beteiligt sind). Und mit dem hatte das ZDF damals eine Kooperation.

  20. Oh Mann, wenn man keine Ahnung hat, … :-)

    Ich habe Magic Keyboard und Trackpad2 wie jedes andere Bluetooth-Gerät gekoppelt.
    Auch wurde kein Code beim Keyboard verlangt.

    Unter El Capitan wurden beide korrekt erkannt, pre-10.11, als normale Tastatur und normales Pointing Device.

  21. Ich bezweifle dass UK viel Geld aus dem EU-Topf bekommt, eher das sie eine Menge einzahlen. Das ist u.a. ja auch einer der Argumentationspunkte von UKIP. Es es ist auch etwas dran, dass sie wirtschaftlich gesehen als fünftgrößte Wirtschaft der Welt eventuell besser beraten und vertreten sind, als einer von 28 Mitgliedsstaaten.

    Die Gefahr für Europa besteht vermutlich eher darin, dass ein “erfolgreicher” Ausstieg UK’s aus der EU andere Mitgliedsstaaten ebenfalls zum Austieg animieren könnte.

  22. Besonders toll auch: Fahrkartenautomat druckt als erstes noch ein Werbezettelchen und sorgt genau damit für das Verpassen des Zugs der erst zwei Stunden später wieder fährt.

  23. Sehr schön zu den frühen Gehversuchen von Mediaoutlets (zdf.msnbc.com) ist auch die Geschichte, wie Adam Curry sich damals MTV.com gesichert hat, und als er es an MTV abtreten wollte, bekam er die Antwort “Nicht so wichtig, wir haben schon das wichtigste: das AOL Keyword!”

      • Ich nutze die Aufzeichnungen in shownot.es für meine Shownotes, aber so viel war da dieses Mal nicht zu holen. Leider hat der Nutzen der Plattform seit der Website-Umstellung stark nachgelassen und da die Qualität der Kapitelmarken nie so dolle war, mache ich das jetzt selbst. Die Kapitel sind seitdem wie ich finde sehr scharfkantig, was ich persönlich sehr wünschenswert finde (auch wenn das nicht jeder so nützlich finden mag).

        Dazu trage ich alle Links nach, die unseren Notizen sind oder im Chat fallengelassen wurden. Was da nicht ist, fehlt. Für den Killer-USB-Stick gab es in dem Sinne keinen direkten Link, daher hatte ich auch keinen in den Shownotes.

        • Hallo Tim,

          jetzt wollte ich selbst gerade wegen den kürzer gewordenen Shownotes fragen und dann ist hier schon ein Kommentar … Mach ruhig noch einen Strich auf der Seite “hätte gerne wieder so geniale Shownotes, wie früher”.

          Kapitelmarken interessieren mich (ich spreche hier explizit nur für mich) überhaupt nicht, die Shownotes aber vermisse ich sehr. Gerade bei Euren x-Stunden-Sendungen merke ich mir nicht jedes Thema das angestreift wurde und mich interessieren könnte. Bei den ausführlichen Shownotes konnte ich einfach (Tage) nach dem Hören durch die Shownotes gehen und habe einen Tab für jeden interessanten Punkt/Link geöffnet.

          Meinetwegen müssen die Shownotes keine Kapitelmarken sein, einfach nur Stichpunkte, was in der Sendung angesprochen wurde (inkl. Links), das wäre viel wert. Ich höre FS unterwegs (Auto), nicht am Rechner, da sind Notizen keine Lösung.

            • Schau mal, was in FS 165 “Intro/Begrüßung” heißt: Außer dem Link zum Previously ist hier nichts in den Shownotes.

              Ich habe zufällig mal Folge 120 herausgesucht, da ist das Intro zwar doppelt so lang, in den Shownotes finden sich alleine 13 Links und 14 weitere Stichworte.

              Für “Begrüßung” hätte bei der 165 gepasst:
              [Link] FS-Bingo, Hukl fehlt, Tim: 10-Jahre [Link] Metaebene ([Link] CRE, [Link] NSFW, [Link] Raumzeit), [Link] Congress, [Wikipedia] Swing, [Wikipedia] Balboa, [Link] Hardrock-Balboa-Video, [Link] Hacker-Jeopardy

              Die meisten Sachen sind sicher nicht so wichtig, aber den Link zum Balboa-Video habe ich zum Beispiel nicht finden können. Das sind so Dinge, die ich vermisse.

          • Absolut. Kapitelmarken sind mir auch egal, aber das ist sicher für die Leute die es mögen eine tolle Ergänzung. Aber die Qualität der Shownotes ist so so so viel schlechter als früher. Genau wie du beschreibst. Früher konnte man alles nachlesen, genau nachvollziehen um was es ging, etc. Dazu Links zu allem möglichen (teilweise sogar Wikipedia). Das war einfach toll. Ich finde es sehr sehr bedauerlich das dies nicht mehr der Fall ist.
            Habe ich Tim richtig verstanden, dass es an den Shownot.es liegt und nicht an der Freakshow. Dann wäre vielleicht ein kurzer Aufruf in der Sendung hilfreich. Wenn ich wüsste, dass meine Shownot.es verwendet werden würde ich sofort welche für die nächste Sendung schreiben…

            • das tolle an den shownotes “früher” TM war, dass es zitate gab, viele sachen nicht einfach mit links auf wiki wegkommentiert wurden und die “atmosphäre” viieel offener war. meines erachtens wurde mit den regeln viel kaputt gemacht und die shownot.es-leute sich bei all der mühe ihr projekt nicht von shownotern kaputt machen lassen wollen, die einfach nach gut dünken mitschreiben wollen.
              einfaches beispiel: realitätsabgleich bei holgis wrint oder nsfw (und auch hier) kann man nicht einfach schnell ein zitat reinklatschen. es muss (wirklich zwingend) mit “###” ein timestamp gesetzt werden, fehlt der, wird der “beitrag” in ablage P befördert. es muss unbedingt ein ergänzender #q oder #g oder ein anderes festgelegtes kürzel gesetzt werden. und da kürzel #r für revision (schaut bitte noch mal einer drüber) soll man nur in ganz seltenen ausnahmefällen genutzt werden.
              ich bin nach der umstellung auf shownot.es mehrfach angeranzt worden, weil ich shownotes falsch mache. das kollaborative wie am anfang, als es ncoh ein piraten-pad war ist komplett verschwunden.

              ich finde maschinenlesbare shownotes gut. aber das lebhafte kollaborative ist verloren gegangen. vergleicht doch einfach mal shownotes von vor vier jahren und jetzt…

              • Danke für diesen Erhellenden Beitrag. Kommen denn diese so strengen Regeln von Tim oder von den Shownot.es? Also so sehr ich die Freakshow auch liebe, seit dem die Shownotes so schlecht sind macht mir das hören deutlich weniger Freude, weil es so schwer ist mitzusrufen bzw. die Dinge später nochmal anzuschauen. Also wer ist Schuld daran? Die Shonot.es? Tim? Was kann man tun um die Situation zu verbessern???

                • also soweit ich weiß, kamen die regeln vom shownot.es team, weil die ja die infrastruktur stellen und somit nicht jeden doofkopp irgendwelchen blödsinn schreiben lassen wollten. die “alten” shownotes wurden dann immer von sonem braunen typen vandalisiert, somit schon verständlcih.
                  ich denke aber, dass eine gewissen überreglementierung da rein gar ncihts bringt. die erste hürde ist, dass man sich registrieren muss. dann ist softwareseitig (so wie ich es mitbekommen habe) ne freigabe nötig. heißt, du machst shownotes und der zugriff auf das fertige dokument hast du als shownoter und der podcaster. wobei von mir verfasste shownotes auch schon mal weg waren nach erstellung.
                  ich verstehe auch die betreiber, dass die nciht alles durchgehen lassen wollen und dass die auch ein privatleben haben und nicht dauerhaft usw. dran sein können. aber selbst auf nachfragen wars dann teilweise echt meeeh.
                  ich hatte auch mal mit einem der verantwortlichen über dieses regelwerk geschrieben und meine gedanken zu den punkten und der strenge der regeln geäußert, geändert hat das ncihts. kannste ja mal anschaun die “regeln”: https://github.com/shownotes/anleitung
                  mir ist das zu technokratisch und die diskussionen wie was geschrieben wird etc. zu doof geworden. meine bedenken, dass sie shownotes zu reinen link-schleudern verkommen sind wurden einfach nciht erhört. ich kann mich ncoh erinnern, wie tim mal sagte die shownotes sollen sowas ähnliches sein wie ein transskript. stichwortzettel zur sendung trifft es glaub ich besser. und das hatte es damals auch ausgemacht…

                  • Danke für die erhellenden Ausführungen! Wie steht Tim denn dazu? Vielleicht könnte man ja wieder ein klassiches Piraten Pad verwenden. Mit unser gemeinsamen Crowd Power müsste man doch brauchnen mist da raussortieren können…

    • Bezüglich der Shownot.es bin ich auch sehr verwirrt. Früher gab es hier immer total super Links und Co zu allem, nun ist eher Wüste. Was ist da los? Bei der Hörezahl dürfte es doch nicht an schownotern fehlen, oder doch?

  24. Ich sehe die App-Sores problematisch. Besonders den von Apple, da es dort keine Möglichkeit gibt Software bequem aus einer alternativen Quelle zu installieren. Innerhalb des Ökosystems hat der Store somit das Monopol auf die Softwareverteilung.

    Und jetzt mal im Ernst: Wer kauft sich schon ein neues Gerät wenn er eine Entscheidung des Herstellers nicht teilt? Niemand. Ich glaube auch kaum, dass eine nennenswerte Anzahl Entwickler die App selbst kompiliert und auf sein Gerät spielen wird, das ist einfach zu praxisfern.

    Ich finde da müssen klare Regeln für die Stores her, die für alle Betreiber gelten und an die sich auch strikt gehalten werden muss. Sprich wenn die Youtube-App CCC-Inhalte abspielen draf, muss das jede andere auch dürfen. Mindestens also mal gleicher Recht für alle und Regeln auf die man sich auch verlassen kann. Aktuell herrscht mehr oder weniger Willkür. Wenn die Betreiber das nicht selbst hinbekommen, muss das von mir aus auch von staatlicher Seite geregelt werden (wobei das international schwierig wird).

    Wer hier Angst vor rechtem oder sonstwie extremem Gedankengut hat, der tut mir schon etwas leid. Das muss eine Gesellschaft ab können und damit sollten Individuen klarkommen. Ignorieren hilft jedenfalls nicht, irgendwann kommt das Problem auf den Tisch, ob man will oder nicht.

    • In der Tat ist das Problem der App-Store-Zwang. Wenn der entfernt wird, (gerne auch durch eine gesetzliche Regelung,) dann ist es völlig unnötig irgendeinen Store zu regulieren. Dann können die Nutzer einfach woanders hingehen, um ihre Software zu erhalten. Bein Android ist das übrigens jetzt schon so. Da gibt es auch kein Porn im PlayStore.

      • Aye!

        Und das Argument mit der Sicherheit zieht imho auch nicht, in Apples AppStore wie auch in Googles PlayStore ist schon maleware aufgetaucht. **Ich** installiere Applikationen durchaus aus anderen Quellen (hauptsächlich fDroid) und hatte – soweit ich weiß – nie Maleware o.ä. (so genau kann man es ja nicht wissen).

        Will sagen: Android behauptet es sei super gefährlich Apps aus anderen Quellen als ihrer eigenen zu verwenden, ich mache diese Erfahrung nicht.

        Btw. am Besten macht es Mozilla finde ich… die lassen im Zweifel auch erstmal jede App raus und schreiben dran dass sie noch ungeprüft ist.

  25. Hallo Tim, ich weiß ja nicht, ob du Downcast mal etwas länger ausprobiert hast, aber ich finde sie bietet extrem viele Funktionen, die ich bei anderen Podcast Apps nicht gefunden habe, und beim ausprobieren von anderen Podcast Apps wirklich vermisst habe. Einzig die eigentliche Anzeige der abonnierten Podcasts ist für mich völlig unbrauchbar, oder ich kapiere sie nicht… Das ist aber egal, weil man prima konfigurierbare Playlisten anlegen kann, die ich so dann auch fast ausschließlich benutze. Die für mich besten Features: Sleeptimer, Kapitelmarken, OPML Export und Import an andere Apps oder einfach per Mail, Description & Shownotes anzeigen und gleichzeitig anderen Podcast hören, die super Playlisten mit sehr vielen Optionen, gleichzeitiges Streamen und schon hören, insgesamt die extrem vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, bei Videopodcasts läuft der Ton weiter, wenn die App verlassen wird. Der größte Nachteil, dass das Checken auf neuen Podcast Folgen so lange dauert, kann man mit einer Hintergrund-Aktualisierung umgehen, z.B. kann man einstellen, dass bei Erreichen eines Ortes, nach neuen Folgen geschaut wird. Und sie werden dann auch runtergeladen.

  26. Endlich mal wieder ein schöner, wenn auch kurzer Rant zu Speed-on der Telekom.
    Und es kommt noch besser, wie nennt die Telekom die Drosselung nachdem das gekaufte Volumen aufgebraucht ist? Speed step down (SSD)! Wo man normalerweise SSD mit etwas flottem verbindet, da möchte man Tims Vorschlag mit den Socken aufnehmen und gegen Unterhosen austauschen ;-)

  27. Ich höre immer wieder das sich die Apple Podcast App verbessert hat, aber ich hab bis heute nicht rausgefunden wie ich die App mit Family Sharing sinnvoll verwenden kann. Jeder in der Family will doch seine eigenen Podcast haben, aktuell wirft die App alles unter dem Family Sharing Account in einen Topf. Ich frag mich manchmal ob Apple Ihre eigenen Konzepte in Ihren eigenen Apps auch mal konsequent umsetzt. Oder hab ich irgendwas komplett übersehen ?

  28. Das mit den automatischen Sperrtüren bei der Japaner Metro ist bei der Moskauer Metro schon ewig…seit Stalin. :)
    Einmal bezahlen und solange fahren bis man die Metro verlässt.
    Kein ABC Mist…keine zwei Stunden in eine Richtung.
    Und Fahrscheinkontrollen entfallen ebenfalls.

    Früher waren es Jetons. Später Magnetstreifen und jetzt RFID.

  29. Hi Tim,
    Zum Thema podcast-app:
    Ich switche gerade von downcast zur apple podcast app. Für mich ist der dealbreaker das ich auf die audiofiles mit anderen apps zugreifen kann. Sonos in meinem Fall.
    Ansonsten war ich sehr zufrieden mit downcast und im grunde sind alle deine Anforderungen gegeben.
    Ich weiß man kann über wilde hardwarezusammenstellungen auch airplay zu sonos zum fliegen kriegen, aber ehrlich das soll einfach funzen

  30. Hach, ZModem, da geht mit das Herz auf. Wer ASCII-Art sagt muss aber auch ANSI.SYS Animationen sagen. (kennt das noch wer?) Das wär doch mal ein schöner Zusatzcontent in den Shownotes.

  31. ihr macht eine tolle sendung, die ich jederzeit auch mehr als fünf stunden hören würde. aber bitte, BITTE, B I T T E , keine politik. zumindest nicht so aus der hüfte. das thema uk vs eu wäre hochspannend, aber dann sollte man schon über “im darm der amis”, “schmeisst sie doch raus”, “texaner am tisch” und ähnliche plattheiten hinauskommen.

    • Ich fands gut. Das sind ja alles nur Meinungen, die man in das Weltbild der Freakshow-Insassen und in sein eigenes Weltbild einordnen kann.
      Es gibt ja keinen Anspruch auf “Richtigkeit” (was immer das sein mag). Auf jeden Fall ergibt sich ja dann ein Erkenntnisgewinn für dich, zum Beispiel eben, dass der Politikteil nur bullshit war. Das kannst du dann ja auf die Aussagen zu anderen Themen übertragen.

  32. Hey Leute, was ist mir Clemens los? Schlechter Sex, oder vielleicht gar keiner? Aber mal im Ernst. Nur weil er ein halbwegs begabter Netzwerker ist, sollte er nicht alle Menschen außerhalb seines sozialen Suppentellers unter den Generalverdacht der Dummheit stellen. Es gibt immer einen grösseren Fisch und hey, es gibt auch weit mehr Themen auf dem Globus als Technologie. Ein bisschen mehr Demut wäre angebracht. Bis neulich, Martin.

  33. Moin.
    Bin leider jetzt erst dazu gekommen, die Sendung zu hören. Wie immer sehr gut, informativ und unterhaltsam. Viielen Dank!
    Den Spruch zu den Technikern, die mal besser in der Schule hätten aufpassen sollen, fand ich jedoch schade. Bei den Mobilfunkbetreibern läuft das in der Regel so: Es gibt einen Bedarf. Entweder wegen gehäufter Beschwerden aus nicht versorgtem Gebiet, Erkenntnissen aus der Netzoptimierung, oder auch mal Wohnortnähe irgendwelcher VIPs. Dann baut man in der Regel eine Omni Antenne auf möglicher Höhe auf (bei Mast-Neubau mit Hubwagen, ansonsten an vorhandene Infrastruktur temporär aufgehängt), fährt die Umgebung mit einem Messfahrzeug ab und analysiert die Ergebnisse.
    Mobilfunkzellen versorgen in der Regel 3 Sektoren (=Antennen) à 120 Grad Öffnungswinkel. Dazu kommt ein sogenannter (Down)Tilt, der die Neigung der Antenne bestimmt und der neben der Sendeleistung Einfluss auf die Größe des versorgten Gebietes hat. Ist ein neuer Standort geplant und genehmigt bekommen alle beteiligten Gewerke ihr Aufträge. Nachdem ggf. Fundamente gegossen, Masten gesetzt, Technik aufgebaut und Kabel verlegt sind, kommt irgendwann der Stahlbauer und hängt die Antennen auf. Dafür hat er einen ziemlich klaren Auftrag. Und wenn er seinen Job behalten will, führt er den auch aus – egal, wie lange er zur Schule gegangen ist.

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