Freak Show
Menschen! Technik! Sensationen!
https://freakshow.fm
Design — Textverarbeitung — Layout — SUBSCRIBE 9 — Selbständigkeit — Kalender — Hackintosh — IPv6 — iPhone X — Digitale Verstärker — Musikdistribution — Kinos — Blade Runner — Breitband
In der heutigen Folge begrüßen wir den Musiker, Gestalter und Podcaster Malik Aziz in unserer Runde und reden viel über den Stand der Dinge bei Design/Layout-Software, Textverarbeitung und Musik-Technik und Distribution. Wir blicken außerdem auf die SUBSCRIBE 9 Konferenz, die letzte Woche in München stattfand. Hackintoshes stehen außerdem im zur Diskussion und wir versuchen, über Blade Runner zu reden ohne zu spoilern. Das ist uns wohl auch gelungen, also keine Angst.
https://freakshow.fm/fs207-berliner-leistungswasser
Veröffentlicht am: 2. November 2017
Dauer: 4:29:56
Schöne Bilder im Kopf. Ja. In der Schule wollte mal ein Mitschüler angeben, wie toller er Spanisch könnte. Das war damals, als so die Fußball-WM war. Und da gab es wieder so ein albernes WM-Lied. Buenos Dias Argentina. Ich weiß nicht, war das Udo Jürgens oder irgendwie sowas? Irgend so ein Schlager-Heidi mit Schlaufe. und ja, mein Freund war ganz stolz, weil er ja genau wusste, dass Buenos Dias heißt Schöne Bilder. Schöne Bilder, Argentinen. Ja, so hier ist Freakshow, werdet ihr das schon gemerkt haben. Fast pünktlich haben wir angefangen, weil wir dachten, der Clemens kommt noch rein, aber irgendwie, keine Ahnung, der sucht wahrscheinlich nur eine Ladesäule.
Das ist schwierig, ja. Ich versuche erstmal zu vadern, damit ich für alle, die nicht da sind, ein bisschen kompensieren kann. Ja, ich bin Malik, Malik Aziz. Ich mache viele Dinge, unter anderem Podcasten. Ich habe hier gerade nämlich meinen Fanboy-Moment. Ich bin hier in der Stammzelle dessen, was mein Podcast eben ausgemacht hat. Das seid nämlich ihr. Mobile Max damals.
Also deswegen freue ich mich heute ganz besonders. Ich mache Podcasts zum Beispiel. Teenager Sex Beichte, kennt man vielleicht. Der Weisheit. Bei Puerto Partida mache ich ein bisschen mit. Gab noch irgendwas. Das ist irgendwer sauer. Audio Dump. Stimmt, wir haben auch so einen Tech-Podcast. So einen Freakshow-Klon. Aber ein bisschen mehr so Hackintosh-lastig und noch ein bisschen so out of the box. Ein bisschen mehr Alexa und so ein Krempe.
Ja, genau. Also wir haben extra, wir haben uns zu dritt zusammengefunden mit Absicht so, ich bin eher so ein Apple-Geek, sag ich mal so wie ihr, auch von der Historie ein bisschen ähnlich. Ich hatte auch übrigens ganz lange genau den Rechner, den du unterm Tisch stehen hast, auch mit der damaligen, auch mit der genau gleichen Grafikkarte. Hab mich nur anders dann entschieden, da kommt vielleicht ja nochmal drauf, wie man dann da weiter vorgeht bei Apple. Aber wir haben halt eben auch Leute, die dann so vom Warenpfad abgeschritten sind und dann Android-Phones gekauft haben und Alexa und so. Heiden. Heiden, genau. Und Hackintosh-Kram und ja, haben gedacht, irgendwie war das Thema Hackintosh schon schwierig genug, da überhaupt Infos zu bekommen. Dachten wir ja, wir haben ja jetzt ein paar, dann können wir die auch mal weitergeben. Das war so die Idee für den Podcast. Ja, und Musik mache ich noch. Ich habe eine Band. Soll ich mal Shameless Self pluggen?
Startarevolution.de und Facebook und ihr wisst schon, das macht so für Fans von Boy Sets Feier. Wer jetzt Bescheid weiß, der freut sich. Wer jetzt nicht Bescheid weiß, für den ist die Band auch nichts. Sehr, gut, okay. Wenn ich jetzt sage, Post-Hardcore oder irgendwie. Also so Metal mit so ein bisschen Punk drin.
Ja, genau. Also das heißt, genauso, Bandkram mache ich, würde man sagen, das ist so die Hälfte meines Lebens. Und dann gibt es ja auch noch den Beruf und da bin ich Grafikdesigner und mache halt so Corporate Design, Print. Ich habe hier mit dem Erdgeist zusammen zum Beispiel für den CCC, der einen Abmahnbeantworter gestaltet.
Ich mag das Haptische und da ist es vor allem, du machst es einmal so, wie du es haben willst und dann kommt es auch so raus, wie du es haben willst. Da gibt es kein Responsiv und da ist irgendwie das Papier kann geil sein und so. Webseiten gehen ja einfach immer nur kaputt und das ist immer nur alles Nerverei.
Nur für mich selber, weil das... Ich habe jetzt, habe ich schon ein paar Mal gesagt bestimmt, aber mit dem Programmieren habe ich mehr gefühlt einen kreativen Freiraum, wenn ich für andere Leute was mache, als im Design. Und es hat mich halt, als ich noch für andere Leute Grafik, Design und so Zeug gemacht habe, halt immer genervt, dass dann jemand, der überhaupt keine Ahnung hat, dir sagt, so ja, aber kannst du da nicht vielleicht noch so einen Regenbogenverlauf reinmachen? Also jetzt überspitzt gesagt und dann macht man das halt, weil die einem die, Miete und alles bezahlen und dann fängt man an, seine eigene Arbeit nicht mehr zu mögen, weil man halt so irgendwelche Kompromisse da machen muss und beim Programmieren, da sagt halt keiner, kannst du mal die Funktion irgendwie so und so programmieren, sondern du kannst da eine komplette Kathedrale aufzimmern, solange das, was reinkommt und das, was rauskommt, den Spezifikationen entspricht, hat man halt sehr viel Freiheiten sozusagen. Das hat dazu geführt, dass ich eher nur noch für mich, wenn ich mal irgendwas machen will, selber noch gestalterische Hand annehme. Ich habe letztens erst wieder mit Illustrator und mit Photoshop auch so Dinge getan und so und es funktioniert auch noch alles, aber... keinerlei Bedürfnis, das gegen Geld für andere Leute zu tun.
Also ich kann das super verstehen, da hast du zwei Stunden gebraucht, um den Platz auf dem Flyer freizuschaufeln, dann kommt der Chef mit dem Kunden rein und sagt irgendwie, oh da ist ja noch Platz, da kann ja noch mal so eine Fleischwarte oben drauf. Ja, aber ich bin aus dem Grund nicht von der Grafik weggegangen, sondern Freiberufler geworden, weil ich nämlich auch keinen über mir haben wollte. Also ich rede gerne selber mit den Kunden und denen sagst du dann halt nein.
Ja, ich hatte ja als Freiberufler tatsächlich angefangen und ich habe auch immer noch den Freiberufler-Status beim Finanzamt nebenbei, aber, so gerade zur Studentenzeit konnte man jetzt noch nicht so bold auftreten und sagen, nee, mache ich jetzt aber nicht. Da ist man ja noch so am Selbstfinden. Und gerade in Berlin, das ist ja auch eine Stadt, wo es einfach vor Grafikdesignern und Artists und so weiter, Illustratoren wimmelt. Und wenn du da wieder Worte gibst, dann ist auch in fünf Sekunden schon der Nächste an der Tür, der für noch weniger Geld noch williger ist.
Genau und das ist halt gerade in Berlin auch einfach, also ich kenne einige Leute aus der Uni, die so auch ihre eigene Agentur dann irgendwann gegründet haben und so Zeug und die da auch noch voll drin sind, aber da ich ja im CCC auch schon die ganze Zeit abgehangen habe und... Sowieso ein bisschen überdurchschnittliches Computerinteresse hatte, hat mich das dann irgendwie mehr und mehr in die andere Welt gezogen und hat dann mehr Spaß gemacht und mehr Geld gebracht und so.
Naja, ich meine, wann habe ich mir einen Mac gekauft? Mein erster war 90 auf dem Tisch. Und vorher mich schon relativ früh darum bemüht, möglichst alle Dokumente, die so zu produzieren waren, möglichst so digital, wie es irgendwie geht zu machen, weil die Kurs, fing, glaube ich, mit meiner Abi-Zeitung an. Wobei das noch damals so auf dem das muss ich mir überlegen, ich glaube auf dem, C64 haben wir die, glaube ich, noch gemacht, oder?
Also ich habe auf jeden Fall Schülerzeitung, ich bin ja ein bisschen jüngeres Semester hier, da hatten wir ja schon die PowerPCs in der Grundschule quasi am Start und haben schon in der Grundschule mit unserem teiltollen Schülerheftchen, wonach keiner gefragt hat und was auch nicht so viele Leute haben wollten, angefangen.
Ja, damals hatten wir ja nix irgendwie. Also ich hätte das noch alles auf dem Leuchttisch mit Fixo-Gum montieren müssen. Ja, also aber halt zumindest schon mal elektronisch getippt und ausgedruckt mit dem Matrix-Drucker. Es sah so halbwegs ordentlich aus. Also für Ende der 80er Jahre Abi-Zeitungsverhältnisse war es natürlich Zukunft, Ja und dann bin ich irgendwie so auf dem Mac relativ schnell wo bin ich gelandet? Bei Freehand Ja natürlich Best of ever, Illustrator stirb Kam nie wieder Adobe hat mir ja schon zweimal mein Lieblingsprogramm weggenommen.
Ja, und ich muss sagen, die Affinity-Produkte, die sind zwar schon ziemlich gut und ich komme auch damit schon relativ weit, aber das Fotoprogramm reicht nicht an Photoshop ran, das Illustrationsprogramm reicht auch nicht ganz an das, was Illustrator und oder Freehand könnte. und ich habe so meine Sorge, dass dann der Publisher auch so nicht ganz rankommt an das, was man mit InDesign schon alles tun kann, auch wenn das User-Interface auch 15.
Meine Free-Inside. Also ich meine, ich habe ja auch tatsächlich ein paar Jahre meines Lebens im Wesentlichen mit Gestaltung auch mein Geld verdient, indirekt, weil ich ja meine eigenen T-Shirts gemacht habe und die dann verkauft habe. So, und da, also wie gesagt, besondere Dienstorden habe ich mir sicherlich nicht verdient, aber so die eine oder andere komplexe Grafik habe ich da schon zusammengeklickt bekommen.
Ja, das hab ich auch alles vor. Also ich hab mich also voll so mit diesem Adbusting irgendwie beschäftigt und dieses Chaotique-Expray, also dieses dem OCB Blättchen-Cover nachgeführte Ding und so, das ist halt im Wesentlichen Fleißarbeit, so, ne, scannen, nachführen und dann irgendwie so die wesentlichen Komponenten überführen. Also wie gesagt, keine großen Dinge an sich so, aber man muss ja dann doch schon das ein oder andere Tool beherrscht bekommen.
Und ja, so, von daher habe ich halt schon auch so eine Affinität, das hat auch dann so weit gereicht, dass ich mir tatsächlich diesen Affinity die Designer mal geklickt habe, so in der Erwartung, dass ich demnächst vielleicht mal wieder mehr Vorlagen, vorlegen muss, so. Aber ehrlich gesagt, so richtig die Zeit gefunden, mich damit eingehen zu beschäftigen, habe ich noch nicht.
Oder? Nur leider, also ich meine, das, was ich bei Pixelmator zum Beispiel im, Vergleich bei der Foto-App ganz geil fand, war, dass sie sehr viele von den Shortcuts von Photoshop übernommen hatten und auch eins zu eins so die Menüstrukturen und so weiter. Das heißt, wenn man wirklich so von Photoshop kam, war man so direkt zu Hause. Und bei Affinity Photo, da haben sie dann doch wieder so einiges, also einiges ist gleich, aber einiges ist nicht gleich, sodass erstmal dieser Umstieg immer so, nee, verhält sich anders, aber hier doch gleich verwirrt. Aber immerhin haben sie jetzt so ein paar Features nachgezogen, die ich noch schmerzlich vermisst hatte aus Photoshop. Ich bin so ein, ich komme ja eigentlich aus der, also ganz am Anfang habe ich Fotos bearbeitet. Also das waren so unsere Schüler Praktikum in der Agentur vom Vater, vom Kumpel. Tausende Fotos irgendwie scannen, die ja Scanner und dann die bearbeiten, dass sie sinnvoll aussehen. Und dadurch habe ich halt auch viel so von Fotobearbeitung gelernt, sodass, ich kann mich noch erinnern, dann kamen die irgendwann zu uns und wir haben irgendwie gerade den Himmel schön himmelblau gemacht auf dem Foto. und dann so, so sieht kein Himmel aus. Und ich so, wieso, da ist kein Rot drin. Und ich so, hä, der Himmel ist doch blau, wieso soll da Rot rein? Und dann so, nee, hier, mach mal auf, komm, hier, Rot rein, so sieht ein Himmel aus. Und lauter so, lauter Dinge, die man so durchs Tun gelernt hat, statt das irgendwo nachzulesen oder nur theoretisch zu erfahren. Und ja, dadurch bin ich mit Photoshop, glaube ich, von allem am vertrautesten, ja. Aber vor allen Dingen auch da, weil da ja eben, wenn man dann mal wirklich in der Dunkelkammer war und Fotos so analog entwickelt und belichtet und so und vergrößert hat, dann war ihm ja auch der direkte Bezug zu Photoshop halt klar. Das ist ja bei den ganzen Vektor-Programmen und so. Wobei bei InDesign sind auch einige Analogien zum klassischen Print und Layouten drin.
Ja, genau. Aber man muss es den Hörerinnen und Hörern vielleicht mal erklären, dass es im Prinzip waren die Programme so gebaut, dass man mit einer Seite gestalten konnte. Und eine zweite ging schon noch irgendwie, aber es wurde sehr schnell eng, wenn du so eine 24-seitige Broschüre gestalten musstest, die auch noch die Seiten in einer bestimmten, für den Druck notwendigen Reihenfolge zeigen mussten.
Genau, und das ist halt so, und dafür gibt es aber halt Programme, also um sowas wie Der Spiegel oder sowas zu machen. Da braucht man dann eben Programme, die extra Layout-Programme, die dafür ausgerichtet sind. Das ist eben InDesign. Und ja, damals war es PageMaker oder was? Weil das habe ich nie benutzt. Und Quark habe ich mich immer verweigert. Das war GUI angeguckt, nein gesagt.
Und meine Frage übrigens, bevor ich die vergesse, vielleicht wisst ihr das, hier Affinity-Zeug, die haben ja am Anfang damit so Werbung gemacht, dass es halt, ne, GUI so unglaublich schnell und die benutzen die neuesten Apple-APIs und so weiter und so fort. Und da habe ich gedacht, ja, okay, und die können jetzt auch 6000 Layer in Realtime anzeigen und das ist alles super und dann bringen sie eine Windows-Version raus.
Was heißt das? Das heißt, sie hatten zuerst die Strategie, wir machen einmal supergeil für Mac, Dann hat irgendwie der Business-Handel gesagt, da ist so ein ganz großer Markt, da sind 100 Millionen Leute. Lass mal irgendwie das Ding rausbringen. Und da haben sie gesagt, ja okay, dann machen wir jetzt auch das InDesign nicht neu, sondern jetzt nehmen wir diese Programmierer-Ressourcen und ziehen sie rüber zu den Windows-Leuten oder wie funktioniert das in so einer Firma?
Und dann ist alles wieder Schrott. Deswegen habe ich auch gerade so zusammengezockt, weil ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, dass die Mac-Only sind und auch, das ist ja auch einer der Gründe, warum, das taugt, weil es sich halt verhält wie eine Mac-App oder weil sie halt irgendwie wenn ein neues Feature rauskommt, ich meine die haben doch jetzt hier auch Foto in 0, nix geupdatet für, Machine Learning Kram benutzen und so weiter, Ah, ich habe keine Ahnung.
Naja, aber langsam. Also InDesign zum Beispiel, du wirfst da, also du möchtest zum Beispiel so Dreck auf so ein Poster machen, wirfst da so ein paar Vektor-Pünktchen drauf, damit das so ein bisschen grungy aussieht und das Ding fängt an zu kriechen. Das ist sowas, was jedes Game in Realtime Faktor 1000 kann. InDesign kriecht sich kaputt. So und warum? Also der Mac kann es, ich hab ne, also im Hacky hab ich ne GTX 970 drin, so und jetzt hab ich da so ne DIN A4-Seite mit so ein paar Vektor-Punkten, und das Ding kriecht. Und das kann auch nicht sein. So, also das.
Ja, insofern kann ich auf jeden Fall gut verstehen und man will ein ordentliches Gestaltungsprogramm haben, man will natürlich auch ein gutes Layoutprogramm haben, weil das nervt mich irgendwie auch maßlos und man will auch vor allem eine gute Textverarbeitung haben. Und auch da, es ist auch tatsächlich so, dass der Tod meiner Lieblingsprogramme durchgehend mir im Prinzip den Skill dann auch versaut hat. Also ich habe dann irgendwie aufgehört, das weiter zu erhalten, weil halt mein Werkzeug weg war und dann der Aufwand auf ein neues Werkzeug dieselben Skills wieder, dieselben vertrauten Schritte durchzuführen, das war dann irgendwie too much in dem Moment. Und genauso ist es auch bei Textverarbeitung. Auch da ist mir irgendwie mit FrameMaker so viel abhandengekommen und so die Alternativen auf dem Markt waren halt alle so meh. es gibt jetzt gerade mal so ein Tool, wo ich jetzt auch quasi nochmal so diese Lernenergie reinstecken würde, wenn ich mal wieder was Längeres zu machen hätte, wo ich so das Gefühl habe, okay die Truppe macht so den Eindruck als ob sie, in den richtigen Bahnen denkt so.
Also auf jeden Fall hat die, also ich verfolge dieses Programm immer so ein bisschen aus dem Augenwinkel. Wenn die so ein Update machen, dann gucke ich mir an, was ist neu, lalala und habe so meine interne Checkliste von so Sachen, die, auf eine bestimmte Art und Weise funktionieren sollten und dann checke ich das so ein bisschen ab und oft bin ich dann auch schon wieder ausgestiegen, weil, hm, kann das noch nicht, kann das noch nicht, kann das noch nicht, kann das noch nicht, und vorbehaltlich eines eingehenden Tests mit einem längeren eigenen Dokument, habe ich auf jeden Fall mit mit, nachdrücklichen Augenbrauen lupfen zur Kenntnis genommen, dass sie mit Mel L 4, das ist wohl die aktuelle Version, einen wirklich geilen, wait for it, Outline-Editor mit drin haben. Das ist aber genau das Ding. Ich meine, wenn du ein längeres Dokument verfasst, im Sinne von Dokumentation oder irgendwie, weißt du, du willst mal einen Gedanken richtig fassen oder ein Whitepaper machen, das ist glaube ich so meine Primäranwendung, dass man einfach mal so eine Idee, durchformuliert, aufschreibt, mal klar den Umfang, den Scope und so weiter mal festhält und, wesentliche Aspekte listet etc. Und wie denkst du darüber nach? Du abstrahierst deine Idee in Teile, du gliederst sie in seine Komponenten. Und genau diese Gliederung möchtest du ja am Ende dann auch in entsprechenden Kapiteleindrückungen und so weiter sehen. Dann schreibst du das irgendwie runter, hast vielleicht deine 10, 20, 30 Seiten irgendwie zusammengetragen und dann gehst du halt nochmal rüber, was du denn jetzt eigentlich verfasst hast und stellst halt fest so, hm, naja, dieses Kapitel sollte irgendwie vielleicht vor dem anderen kommen. So, Reihenfolge. Da nochmal was einfügen, klar, ein bisschen bearbeiten, aber oft musst du halt auch einfach die Reihenfolge ändern. Was ist das dann immer für ein Terz in den meisten Programmen? Naja, dann gehst du dann so mit dem Cursor ans erste Zeichen, fünf Seiten scrollen, Copy, Scroll, Paste und so, vollkommen gaga. Und in Melel hast du halt links so eine geile Gliederung, wo im Prinzip das Inhaltsverzeichnis sich auch schon abbildet, so gleich mit der korrekten Nummerierung alles eingerückt. Du kannst halt wirklich in dieser Gliederung mit Drag und Drop deine Kapitel da hin und her ziehen und dann ist es halt so, wie es gedacht ist. Und das finde ich halt stark. Wo ich mir jetzt noch nicht so hundertprozentig sicher bin, das war immer so ein bisschen der Grund, warum ich mich da zurückgehalten habe, das überhaupt zu erwähnen, aber jetzt kommt es halt gerade mal. Mir ist das halt vor allem sehr wichtig, dass man sehr logisch deine ganze Formatierung macht, weil du hast halt, wenn man jetzt ein ordentliches Dokument macht, dann machst du ja nicht mal irgendwas bold. Das hat mich schon mal maßlos genervt in den allermeisten Textprogrammen, dass die halt immer so, weiß nicht, so wie so ein Tusch, so Word, das ist wie so ein Tuschekasten, ja. ja hier rot da und überall mähst du da irgendwas mit rein und diese ganze Formatierung liegt dann halt da einfach so draufgeklatscht.
Ja, was ich meine ist, wenn ich jetzt, möchte, dass vielleicht eine bestimmte Begrifflichkeit Italic ist, dann gehe ich ja nicht hin und mache die Begriffe da, wo sie sind Italic, sondern ich sage, das ist jetzt ein Begriff. Und an einer anderen Stelle sage ich, Begriff ist übrigens dit. Gut, das haben natürlich so in Form von Formatvorlagen alle irgendwie schon so ein bisschen drin. Nur zuverlässig, dass sich das dann auch ändert, ist halt so die eine Sache. Und was ich halt von Framemaker extrem geschätzt habe, ist, dass du halt sowohl bei Absatzformatierung als auch bei Zeichenformatierung eine Vererbung mit drin hattest. Das heißt, du kannst halt sagen, hier habe ich so eine generelle Terminologie-Geschichte und dann habe ich aber so eine Art Terminologie, so eine Art Terminologie und die Dinge erben halt bestimmte Features und andere kannst du dann halt entsprechend überlagern. Und so muss man auch Absatzformatierung vor allem, da finde ich es noch ein bisschen wichtiger als bei den Zeichen jetzt, Ne, Einrückung etc., dass sich das halt einfach alles entsprechend anpasst, weil sonst sitzt du dann irgendwann da, machst dann doch wieder alles von Hand und bist irgendwie unglücklich.
Ja, ich kenne das von der anderen Seite der Nahrungskette. Also zweimal ist es jetzt passiert, dass Freunde von mir ein Buch geschrieben haben. Also ich rede von 200 Seiten mit 50 Bildern und so, richtig Buch. Und zwar in Word. Und in Word kennt sich der gemeine Autor ja auch aus. Und es ist, wie man es sich vorstellt. Und dann geht es darum, ja, also ich habe jetzt mein Buch fertig, ich brauche jemanden, der das gestaltet. Malik, kannst du nicht mal? Und dann denke ich so, oh mein Gott. Man muss halt wissen, also Leute machen sich vielleicht die Vorstellung, man könnte jetzt Sachen aus Word dann einfach zum Druck geben und dann kommt da ein Buch raus, aber dem ist leider nicht so. Word kann noch nicht mal Druck farben, CMYK. Das heißt, sobald man Farbbilder in Word drin hat, hat man schon ein Problem. Und PDF-Schreiben ist auch immer so ein Pain. Und viele andere Dinge sind auf jeden Fall ein einziger Pain. Vor allem, weil der Verlag dann so Vorgaben gibt, wie genau, wie groß Seiten zu sein haben, wie Seitenabstände zu sein haben und Word bildet das alles nicht oder nur sehr schwer ab. Und bei den letzten beiden Büchern sind wir jeweils so vorgegangen, weil es einfach, das in InDesign umzusetzen, wäre halt Wochenarbeit gewesen. Und weil ein Glück, in dem Fall nur Schwarz-Weiß-Bilder zum Tragen kam, also Farbe nicht relevant war, hätte man so ein Workaround sonst finden müssen, haben wir es halt tatsächlich in Word so gestrickt, soweit es nur irgendwie ging und auch das war Wochenarbeit.
Ja, aber das, nee. Also ich verstehe den Ansatz, das war auch mein erster Gedanke und ich glaube auch so bei so 50 Seiten reiner Text hätte ich das gemacht, aber bei so einem wissenschaftlichen Buch mit 5000 Fußnoten und wirklich alles schon, da waren auch schon ohne Scheiß 20, 30 Absatzformate und das, was Tim jetzt alles gesagt hat, mit Vererbung, da war alles schon drin. Ich hätte das komplett von Hand neu setzen müssen. Und das war halt so, in dem Fall hat es tatsächlich so funktioniert jetzt auch, aber das ist, eigentlich ist das, was Tim ja will, die Vollbedienung ist ja InDesign. So, da hast du das alles drin mit den Vererbungen und auch mit so einem Übersichtszeug und so. Das wäre aber wirklich mal eine Frage, wenn man einem Autor ein Tool an die Hand gibt und man weiß, dass das nachher woanders drin gestaltet werden soll, Nimmt man dann so Melel oder so, weil Word nimmt man auf keinen Fall. InDesign ist ja sogar so nett und übernimmt noch so Formatvorlagen und so ein Kram in begrenztem Rahmen, aber du willst nicht wissen, was da schief geht.
Deswegen ist es ja auch so traurig, dass FrameMaker so weit weg ist es lebt noch weiter auf Windows aber es ist halt auf dem Mac tot und von daher für mich quasi nicht mehr existent FrameMaker hat halt damals schon, das Speichern der Dokumente gut durchdacht und, man hat halt seine Sachen in MIF abgespeichert, MIF war das Maker Interchange Format und da hört man schon aus dem Namen heraus, dass da sozusagen an die Weitergabe gedacht wird und zwar sowohl an eine Weitergabe innerhalb von FrameMaker, also neue Version, lädt natürlich alte Version, aber bei FrameMaker loot auch immer die alte Version die neue Version, weil nur bestimmte Features waren dann als solche markiert, aber es war halt klar, also im Prinzip schon so ein XML-artiger, Ansatz war glaube ich nicht XML, aber es war einfach ein korrektes Textformat. Und tatsächlich ist Framemaker...
Das ist einfach eine totale Verirrung. Zumindest für diesen Anwendungsfall. Das ist einfach Faulheit von JavaScript-Programmierern. Sorry, wirklich, da gehe ich nicht mit. JSON, das macht alles nur noch schlimmer. Das ist einfach Quatsch. Und wer behauptet, man könnte XML nicht parsen, versteht auch leider nichts von Programmieren.
Und was Frameworker nämlich damals losgetreten hat, war nämlich dieses Database-Publishing. Also so Sachen wie Otto-Katalog, so 800 Seiten, Schwarten, die sich alle paar Monate ändern und Abermillionen von Bestellnummern, Preisen, Varianten etc. von Produkten enthalten. die sind schon sehr sehr sehr früh, auf Basis von Database Publishing gemacht worden, sodass da halt die ganzen, Produktinformationen und was dann letzten Endes in Katalog soll, lag halt in der Datenbank, das ist halt so ihre Produktdatenbank dann wurde es eben so markiert mit hier und das und das und das kommt in den Katalog und dann wurde das irgendwie alles in MIF, generiert und dann machst du das in FrameMaker auf und hast schon so einen halben Katalog fertig Ja, okay, macht Sinn Und da dann halt irgendwie Bilder reingeladen, pipapo, noch ein paar Feinheiten anpassen, etc. Und InDesign hat ja diesen Bereich auch so ein bisschen übernommen, soweit ich informiert bin. Quark Express war da auf jeden Fall erstmal im Hintertreffen. Dann habe ich das auch nicht mehr weiter verfolgt, deswegen kann ich jetzt nicht sagen, was da so der Stand der Dinge ist.
Es ist vor allem, es ist halt das Tool, was du kennst. Das ist jetzt jemand, der ist nicht beruflich Autor, sondern der arbeitet beruflich mit Office-Programmen. Und damit kennt er sich auch sehr gut aus. Also ich meine, in der Tiefe, in der der Word kann, kann ich Indie sein, aber auf gar keinen Fall Word. Und dann fing der halt an, ein Buch zu schreiben. In dem Fall heißt das Gefallene Festung. Das ist sowas über Zweite-Weltkriegsthematik. Und fing halt einfach an, in dem Tool, was er kennt, ein Buch zu schreiben. Und dann ist das natürlich irgendwann, wächst das und wird länger und wird komplexer. Und dann fängt er sogar an, sowas wie zu gestalten, weil noch nicht klar war, dass man vielleicht nachher mal in zwei Jahren einen Designer fragen könnte. Und dann gibt es das halt so in der Form. Und dann ist schon die Frage, wie setzt du das nochmal von vorne auf oder wie weit grätschst du da rein. Das ist halt ein Rewrite, wenn du so willst. Also grafisch.
Ja InDesign hat vor allem damals diese Typografie Features halt unglaublich gut reingebracht ich glaube das hat ihnen einfach den ganzen Grafikmarkt gebracht dass man so richtig schön Text setzen konnte und der einfach von sich aus auch toll aussah und so, damit hatten sie die ganzen, gelernten, Typografie gelernten Medienleute schon auf ihrer Seite.
Genau, das war, denke ich, der Magic Move, einfach exportieren, glücklich sein. Ja, das ist auch ein bisschen Opa erzählt vom Krieg. Wenn man den jungen Mediendesignern heute erzählt, was eine Druckabnahme ist oder ich weiß gar nicht, machen das Leute noch? Die fügen PDFs an Flyeralarm und dann war's das.
Aber das das ist auf jeden Fall so Print gemacht zu haben, ist auf jeden Fall auch immer noch wertvolles Wissen. Also ich weiß auch immer noch für bestimmte Anwendungen zu welcher Druck gereicht, für welche Sachen gehen könnte und, wie man die dann so anspricht und wonach man fragt, damit man gleich das Richtige bekommt und nicht dann so dieses so, aber sieht ja ganz anders aus und irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt und so. Weil das ist immer noch... Ja, das braucht man halt so selten, dieses Wissen, aber dann, wenn man es braucht, ist es auf jeden Fall ultra hilfreich, wenn man es hat.
Boah, darf ich nochmal, ich muss jetzt mal was pluggen, was einfach zum absoluten dran lecken ist, was Print angeht. Gebt mal ein letterjazz.de. Letterjazz, das ist eine Druckerei im Ruhrgebiet. Guckt euch mal die Produkte von denen, da habe ich auch schon mal ein paar mal Sachen gemacht. Und das ist so unglaublich geile Scheiße. Das ist so, da willst du Print machen, nur um Print zu machen. Ich habe überhaupt keine Produkte und will einfach nur dahin, um das zu machen, was die da so machen. Da gibt es auch so einen Link, unsere Arbeiten, da geht es noch ein bisschen mehr in die Tiefe. Die machen nämlich auf so alten Gutenberg-Maschinen, so voll Hipster-mäßig, die sind halt so die richtig alten.
Prägung, genau. Prägedruck. Das ist es nämlich. Und das macht halt unglaublich schöne Produkte. Die wissen auch sich zu präsentieren, und da gibt es auch so Filme, da könnt ihr euch angucken, wie solche Sachen aussehen, da bindet sich gerade jemand einen Schuh zu und hat einen Schuh in der Hand, habe ich nicht ganz verstanden. Genau, und der Chef sieht natürlich auch so aus, wie man es sich vorstellt und ist so ein Hipster mit so einem Bart. Ist auf jeden Fall ganz großes Kino, da, Werde ich demnächst auch nochmal hinfahren und Dinge drucken, um Dinge zu drucken. Also wenn man so auf was Haptisches steht, dann...
Dann plage ich auch noch eine meiner Lieblingsdruckereien für Spezialanwendungen. Und zwar, wenn ihr mal Fotos oder Dinge so ausdrucken wollt, dass sie wirklich so aussehen wie Foto, also wirklich Hochglanz, Deluxe, De La Cacque, dann gibt es in Berlin die Firma Pixelgrain. und die belichten aus auf Fotopapier. Das heißt, man kann auch irgendwelche Sachen design- und grafikmäßig machen, also im Computer. Es müssen keine Fotos sein. Und dann kann man die aber ausbelichten lassen auf riesen Format und es sieht einfach unglaublich gut aus. Ich hatte mal in der Uni...
Und das ist halt auf so richtig dickem, fetten Fotopapier. Und ich hab mal in der Uni, sollten wir Poster machen, lange nach der Wissenschaften, für irgendein Institut, keine Ahnung, für die Projekte da. Und mein Plakat war jetzt sicherlich nicht das gestalterisch anspruchsvollste, aber ich hab halt irgendwie die 90 Euro auf den Tisch gelegt und hab das da ausdrucken lassen. Und alle standen halt so vor meinem Poster, weil das so geleuchtet und so geil.
Die anderen hatten das halt auf so einem einfach Großformat Tintenpisser ausgedruckt und das Papier flabberte da an der Leine und hatte halt null Brillanz. Für Schwarz-Weiß haben sie so einen Silbergelatinedruck, der sieht für Schwarz-Weiß-Sachen in Großformat auch unfassbar gut aus und auch auf Baruttpapier und solche Sachen machen die.
Und dann die Pixel Grain Preisliste. Und dann müsste das da auch irgendwie gleich kommen. So am hackischen Markt der Laden. Und ja, wie gesagt, wenn man... Achso, das war wahrscheinlich das gleiche Dokument hier. Das ist das, glaube ich. Genau, 95,20 Euro. Das kommt so in etwa hin mit dem, was ich da... bezahlt habe für meinen Poster.
Ja, wenn das eine Ausbelichtung ist, dann machst du es halt einfach auf dir und dann ist es halt zum Durchleuchten. Und dann, wenn du so einen Lichtkasten dir baust, hast du Leuchtschaffröhren oder LED-Hintergrundbeleuchtung oder sowas und dann kannst du halt so schön anknipsen und dann würde das für manche Dinge auch nochmal ganz geil sein. aber gibt hier auch Tintenpisser Blinkenlight 2.
Also die machen auf jeden Fall wie gesagt, wenn man mal wirklich was so, hat, was man hochwertig ausdrucken in Anführungsstrichen will, dann ist so Ausbelichtung oder dieser Silbergelatinedruck für schwarz-weiß wirklich sehr sehr schön und wie gesagt, die haben eben auch verschiedene Papiere und, die beraten einen da auch ganz gut genau einen Trommelscanner haben sie auch genau. Mein Lieblings-Diaskanner-Trommelladen, Trommelscanner-Diarladen hat ja leider auch zugemacht mittlerweile. Das heißt, da ist vielleicht auch nochmal ein guter Punkt, um da hinzugehen. Wobei ich vermuten würde, dass es in jeder großen Stadt noch mindestens einen Laden gibt, der noch so einen fetten Trommelscanner rumstehen hat. Ja, es werden weniger.
Ah. Ja gut, also Roddy war ja auch da und du hast ja ein paar Talks, glaube ich, angeschaut. Vielleicht mal einen kleinen Blick drauf werfen. Also Subscribe, das ist ja hier die Veranstaltung des Sendezentrums und das Sendezentrum sind vor allem, Ralf, Claudia und meine Wenigkeit und wir machen das so üblicherweise im Halbjahreszyklus und trommeln da halt so die deutsche Podcast Landschaft ein bisschen zusammen mit, wachsendem Erfolg, wenn man jetzt mal die Teilnehmerzahl sich anschaut diesmal waren irgendwie 150 Leute angemeldet, Ein paar Wänden nicht gekommen seien, habe ich jetzt nicht so über Puls bekommen.
Naja gut, irgendeiner kann halt immer nicht und man muss manchmal, wenn Leute krank, ist ja alles ganz normal. Ist ja auch nicht so wichtig, nur haben wir halt so ein kontinuierliches, aber eben doch gemäßigtes Wachstum. Das finde ich eigentlich auch ganz gut. Dann kann man halt besser drauf reagieren und es bleibt dann halt auch cozy. Und wir hatten jetzt wieder diese schönen Räume im Bayerischen Rundfunk in München, die da so den großen Konferenzraum uns beigebracht haben. den großen Rundfunk-Ratssaal, wie es so schön heißt, und den kleinen. Und dazu noch diverse weitere Räume, sodass man eben auch episch da Workshops machen konnte in voller Breite. Ein Überangebot am Start hatte. Ja, und es wurde mal wieder über Podcasting und alternatives Medienschaffen gequatscht. Ja, und da ich so ein bisschen befangen bin, müsstet ihr mal eigentlich mal eure Wahrnehmung der Veranstaltung wiedergeben. Rodi, du warst ja vor Ort.
Ja, es war, klar, ich meine, es ist halt gerade ein echtes Thema, ist ja logisch. Weil jetzt einfach so ein bisschen die Zeit so weit ist, dass immer mehr Leute, nicht nur gerne Podcasts machen, sondern halt auch das eigentlich auch gerne im Wesentlichen tun wollen würden und dann stellt sich natürlich diese Frage.
Nein, du meintest ja in einem Satz, dass es dich nicht interessiert und dass sich dann der Inhalt auch nicht so vom Hocker gehauen hat. Das ist natürlich, auch nachvollziehbar, dass wenn es einen nicht interessiert, dass einem das nicht so vom Hocker haut. Also ich fand viele, ich fand, es waren einige gute Sachen dabei. Also die Leute haben sich auf jeden Fall Gedanken gemacht, beziehungsweise haben halt auch extrem aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz berichtet oder auch von ihrer eigenen Zerrissenheit gegenüber dem Thema, weil das natürlich, jetzt auch keine Community ist, die jetzt so Gründerszene mäßig, hey wir sind hier die Geilsten und make money fast und dollar, dollar, dollar im Auge, so sind die Leute halt nicht, sondern es wurde halt sozusagen eher mit, naja, es gibt jetzt Notwendigkeiten, wie kann ich quasi die Hobbywelt verlassen, ohne den Zauber des Neuen und des Besonderen gleich an den Nagel zu hängen und das war für meinen Geschmack schon so ein Tenor. Lassian, hast du was gesehen?
Ja, also von Philipp Banse den Vortrag gesehen, der ja Lage der Nation macht mit dem Ulf Burmeyer zusammen. Da fand ich aus Podcaster-Sicht schon interessant, dass er mal so Zahlen auf den Tisch gelegt hat. und habe gemerkt, wie wenig transparent eigentlich diese ganze Szene ist. Mir ist zum Beispiel selber gar nicht klar, was sind viele Hörer, Hörerinnen, was sind wenige, was sind, wie viel gibt es überhaupt an Podcasts, konsumieren denn in Deutschland? Also das hat er jetzt nicht gesagt, aber ich meine so, um überhaupt mal so eine Idee zu bekommen, von was reden wir hier, dann haben sie auch über Geld geredet und das ist, mich hat das Thema jetzt nicht genervt, ich habe glaube ich fünf, sechs, sieben Talks sowas gesehen bisher. Die anderen gucke ich dann bestimmt auf der Rückfahrt, wenn ich Netz habe. Ich finde das Thema interessant. Genau dieses Gefühl, was ich auch habe, ist, das ganze Thema Podcasting wird jetzt in Deutschland erwachsen und damit geht einher, also du hast es die dritte Welle genannt, also damit geht einfach einher, dass eine Professionalisierung irgendwo einsetzt und da muss über Geld geredet werden. Keiner mag Werbung, denke ich mal, also es macht ja keiner aus Spaß, sondern es ist immer der Kompromiss. Und dann eben diese ganze Auseinandersetzung, wie machen wir das so, ohne den Spill zu verlieren, finde ich genau jetzt zum richtigen Zeitpunkt die richtige Auseinandersetzung. Und insgesamt liebe ich die Streams von der Subscribe zu gucken, auch wenn Ralf jetzt wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, komm doch vorbei, aber so, ja, ich werde auch sicherlich da mal aufschlagen. Ich freue mich natürlich, weil ich da auch noch beteiligt bin, im Ultraschall-Team zum Beispiel oder auch alles, was aus Potluff rausfällt, da die News zu sehen. Und tatsächlich sind das inzwischen die Keynotes, die bei mir die Apple-Keynotes abgelöst haben, die es seit frühem Steve Jobs, seit Streaming von Keynotes gab. Habe ich die immer geguckt und immer geliebt und so Popcorn aufgemacht und immer Event und so. Und jetzt sind das eher so die, Ralf setzt sich hin und erzählt mal, was in Ultraschall 3.1 jetzt so Neues drin ist. Ja, weil er hat mich ja...
Er hat mich ja mal zum Edeltester erkoren. Das war nicht meine Idee. Ich weiß nicht, wie er da drauf gekommen ist, aber auf jeden Fall, jetzt hat er den Salat. Ich habe ihm eben noch ein paar neue Funktionen reindiktiert und ich habe gerade schon einen Tweet bekommen, eine sei jetzt schon umgesetzt. Das ist sehr, sehr löblich, Ralf, danke. Also was ich sagen wollte, ist eigentlich, dass dieser Progress der technischer Seite und Community-Seite ist, der wird da halt super abgebildet und das finde ich halt das Spannende in der Gesamtheit dieser Talks. Ich glaube, dass mit diesen Leute-Treffen, jetzt fange ich glaube ich an überhaupt mal Leute kennenzulernen und seit den zwei Kongressen, auf denen ich jetzt war, und jetzt würde es tatsächlich anfangen, dass es so Spaß macht. Sebastian zum Beispiel von Studio Link, so Leute, die ich nur über Slack oder Twitter kenne, Ja, also mein Roundup ist, die zu sehen macht mir Spaß und ich bin sozusagen Fan genug von dem ganzen Ding, dass egal, wer da was erzählt. Wie hieß die eine Dame, die diesen sehr stylischen gelben Rock mit dem, diesen Schlaflos in München Podcast gemacht hat?
Ja, genau. Den Talk habe ich zum Beispiel auch gesehen, ohne irgendwas über sie zu wissen. Und den fand ich auch klasse und bereichernd und super, mal so über, wenn man so will, so Fehlerkultur zu sprechen. Was ist bei mir immer schief gegangen oder was habe ich gelernt aus den Prozessen und so. Ich finde das ganze Ding super bereichernd. Also von vorne bis hinten so, einfach Spaß. Deswegen, also meine Außensicht, ich bin halt auch sehr gefärbt, ich bin ein Fan von euch ein, egal wie ihr hier sitzt und Ralf und Zeug und egal was, also es ist einfach, es trifft genau meinen Nerv dessen, was ich halt eben auch gerne mache und, wie Projekte, mit welcher Vehemenz Projekte erfolgreich vorangetrieben werden, finde ich halt per se schon beeindruckend. So, deswegen...
Nee, dass da irgendwie die Luft so ein bisschen gebrannt hat. Also ich bin so als Letzter dann raus, nachdem so das letzte Ding verpackt und die letzte Tür geschlossen und die letzte liegen gelassene Jacke noch irgendwo verstaut wurde. Und mich artig da bedankt bei den Pförtnern und so. Und ich meine, ja, also wir haben ja so einige Konferenzen hier. Aber die Leute, die waren ja einfach unglaublich begeistert. echt irgendwie so, ja und die haben ja alle die ganze Zeit nur geschwärmt und geredet und so und. Das hat man jetzt auch selten, ich will jetzt nicht die Veranstaltung loben, nur was da glaube ich sogar bei den Pförtnern angekommen ist, ist halt das, was den Event halt ausmacht und was man natürlich jetzt über Aufzeichnungen und Streams so nicht mitbekommt, da wird ich will das ja nur erklären ja, also wir haben diese ganze Veranstaltung, immer versucht so zu machen, dass sie jetzt nicht so vor allem durch Vorträge lebt, das ist natürlich in der Außenwahrnehmung dann, kaum anders zu machen so, klar, das ist halt das, was aufgezeichnet wird, das ist das, was du siehst und dann hat man immer so diese primäre Wahrnehmung, ja, ach so, subscribe, das ist da, wo X das gesagt hat und da das gesagt hat und dieses Thema war vorherrschend etc. Nur, worum es halt vor allem eigentlich geht, ist halt das Networking und wo es in mir dann anfängt so zu lodern ist, wenn ich halt sehe so, jetzt ist irgendwie Mittagspause und, alle sind am Quatschen, am Reden, Grüppchen, weißt du, intensivste Gespräche bis in den späten Abend hinein, wenn das ganze Programm dann auch vorbei ist, da wird halt einfach die ganze Zeit ja und das nochmal hier nochmal treffen, Workshop.
Genau, so hast du ja dann auch Teil genommen. Ja und was halt in den Workshops so läuft, Wenn sich so Vierer-, Fünfer-, Zehner-Gruppen zusammenfinden und dann hier nochmal ein neues Projekt starten und da nochmal und ach, ihr macht das und dann können wir ja hier und vielleicht können wir das damit noch kombinieren und das hat dieses Mal wirklich super funktioniert.
Ich glaube, da bin ich auch tatsächlich jetzt gerade erst von meiner Kurzsichtigkeit befreit, weil ich jetzt eben mit Claudia zum Beispiel gesprochen habe und die so meinte, ja, du könntest da ja auch mal einen Vortrag machen, so aus Grafikdesignersicht, wie man irgendwie ein Logo macht oder wenn du, weiß ich nicht, Sänger bist, dann irgendwie was über Stimmbildung oder irgendwie sowas sagen. und ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, jenseits von diesem technischen Podcast oder alles, was sehr, sehr nah an Podcast angeflanscht ist, da selber was einbringen zu können, weil ich mich da nicht expertisch fühle, ehrlich gesagt. Aber überhaupt so den Kopf aufzumachen und fühlen, ja, da gibt es noch eine ganze Menge Themen links und rechts. Also, wo man durchaus was zu sagen kann und nicht nur, also was soll ich zu Ultraschall sagen? Da ist Ralf der Bessere. Das ist halt so. Und das, ja genau, das war eben mal so ein Aha-Moment, aber das hatte ich halt bisher nicht. Was jetzt ja wieder die Frage aufwirft, okay, ist das in der Außendarstellung, wer sollte da hinkommen? Also sind das nur Podcaster, die vielleicht noch lernen, wie ich jetzt mein Mikro besser halte oder ist es eben mehr als das? Und das ist ja eben, also wenn du sagst, 150 Leute und sagen wir auch mal.
Jede Interessierte da hinkommen soll. Die Themenbreite des Kongresses wird es nie haben und soll es auch gar nicht haben. Es ist auch wichtig. Wenn man eine Veranstaltung plant, wo man Leute zusammenbringen will, dann ist es schon wichtig, dass man auch eine Kernzielgruppe hat, um die herum sich dann langsam was aufbauen kann. Das ist beim Kongress auch nicht anders. Da hattest du halt so die Hacker, die Nerds, die Techniker, die Programmierer und lange, lange Zeit kochte ja dieser Kongress auch so ein bisschen in der eigenen Suppe. Und dann ab so einer bestimmten Größe, ab einer bestimmten Evolution und auch einer inneren Professionalisierung kriegt man halt in zunehmendem Maße auch Leute von ganz anderen Szenen rein. Und wenn du jetzt auf den Kongress gehst, da hast du irgendwie Theater, da hast du irgendwie Künstler, da hast du Philosophen, da hast du Rechtsgelehrte, Wissenschaftler. Alles das findet da jetzt in zunehmendem Maße seinen Raum und ringt sich sozusagen um diese Kernzielgruppe, die sich damit selber, in ihrem Bewusstsein erweitert, wodurch aber natürlich der Event auch in zunehmendem Maße dann wieder für noch weiter gefasste Ringe interessant wird und sich darüber eben so langsam evolviert. Und ich würde sagen, da ist die Subscribe noch ziemlich am Anfang, aber es ist schon richtig, wir hatten ja ursprünglich, der ursprüngliche Kern waren ja Entwickler, was Rolly gerade sagte, ursprünglich war das mal der Podlove Developer Workshop. So, damit fing es an, weil wir, weil ich halt einfach auf der Suche nach Leuten war, die in irgendeiner Form zu dieser technischen Infrastruktur, die mir damals vorschwebte, beitragen konnten. Das hat so, naja, mäßig geklappt, das waren alles ganz interessante Austausche, aber es fehlte halt so ein bisschen der Motor und dann haben wir halt umgeschalten und haben gesagt, okay, dann…, Die Zielgruppe machen wir eher auf Podcaster, weil deren Expertise und Wünsche und Feuer ist halt hier einfach mal erforderlich, weil das hat irgendwie keinen Sinn, so in den leeren Raum zu reden und es gibt überhaupt gar keinen Kontakt zu dieser Kultur und das hat dann eben super funktioniert. Und jetzt weitet sich eben die Subscribe an den Rändern so ein bisschen aus, indem wir dann halt irgendwie, also einerseits so das Radio so ein bisschen heranführen, also sowohl uns ans Radio, als auch vor allem das Radio an uns. Und das kann meiner Meinung nach eben noch weitergehen. Also der Sven Sedivi Graforama, der hat ja auf der letzten Subscribe auch so einen geilen Vortrag über Logodesign gemacht. Ich weiß nicht, ob ihr den gesehen habt. Wie sollte ein Podcast-Logo aufgebaut sein?
Ah ja, okay, dann war es die Sieben, das stimmt. So, und das war auch schon ein interessanter Eye-Opener, weil er einfach einen ganz anderen Aspekt sozusagen auf einmal aufgemacht hat. Weil man hat ja eigentlich als Podcaster und Podcasterin hat man ja alles, ich bin ja hier alles. Ich bin hier Moderator und ich bin aber auch irgendwie Techniker und ich mache die Studioleitung und ich bin aber auch irgendwie PA. und ich bin Sekretariat und ich bin Buchhaltung und ich bin irgendwie alles.
Vor allem Buchhaltung, genau, zumindest in diesem Jahr. Deswegen habe ich ja auch mal meinen Buchhaltungs-Input sozusagen in meinen Talk mit reingegossen, um da auch einfach nochmal einen anderen Aspekt aufzumachen. Das kann man meiner Meinung nach auch ausbauen, weil ich merke halt einfach wieder auch eine große, es gibt da so, wenn du jetzt so sagst, ja mein Hobby ist Buchhaltung, dann kippen ja alle so ein bisschen zur Seite. Aber nicht, weil es an sich uninteressant wäre, sondern weil alle einfach so ein unheimlich schlechtes Gewissen haben.
Und maßlos damit überfordert sind. Eigentlich nicht sehr viel anders als früher die Diskussion über Recording auf dem Rechner und Publizieren im Blog und so weiter. Das war halt auch alles extrem überfordernd. Nur wenn man halt irgendwie dieses Geschäft betreiben möchte, auf welcher Basis auch immer, sind das halt einfach wichtige Kompetenzen, die man mal so drauf haben muss. Und ich denke, dass halt in wenigen Jahren wird Buchhaltung, Ein Softwarebereich sein, der nicht nur von so Staubfressern dominiert wird, sondern wo wir es dann irgendwie auch mal mit Kässen, Apps und interessanten Workflows zu tun haben werden, sodass eben auch so dieses ganze Design einer Selbstständigkeit auf eine andere Art und Weise sich automatisieren lässt, als das heute noch der Fall ist.
Ja, mir fällt gerade ein, dass ich ja auch den Dirk von der Receipts App, die ich über euch kennengelernt habe, inzwischen dann auch kennengelernt habe, genauso mit Beta-Ideen bepflastere, und auch meine Buchhaltung sich dadurch deutlich vereinfacht hat. Also danke dafür an die Freakshow und an den Dirk. Ich habe genau, was du sagst, spielt ja genau auch in dieses Thema der dritten Welle rein. Wenn Leute über Monetarisierung reden, bedeutet das ja, dass man als Podcasterin oder als Podcaster quasi, wie du sagst, eine Ein-Mann-Firma ist. Und eben das Marketing, also das nach außen zum Kunden treten, wenn man so möchte, auch sofort eine Rolle spielt. Spielt eigentlich immer eine Rolle, aber spielt in dem Moment natürlich eine noch stärkere Rolle. Und ich glaube, dieser Wandel der Wahrnehmung vom Hobby Radiomacher oder Macherin zu ich bin ein professionelles Unternehmen…, Der vollzieht sich erst so langsam und mir fällt da jetzt ein, das kennt der Huckel dann vielleicht auch, dass so aus dem Band-Kontext. Da merkt man auch, ich mache schon ziemlich lange Musik und wir machen das so semi-professionell, und da merkst du auch, der entscheidende mentale Schritt ist der von, wir gehen in den Proberaum, schreiben geile Songs oder Songs, die uns gefallen und nehmen die auch ganz besonders toll auf, dass die gut klingen, zu eine Band ist ein Unternehmen und muss sich vermarkten. Und du hast dann auch bestimmte Marktmechanismen, denen du nicht mehr ausweichen kannst. Also da gibt es nur dieses, du spielst das Hobbyspiel oder du spielst das große Spiel, du spielst bei den großen mit. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel. Da kann man nicht lange existieren, weil entweder wird es dann zu teuer oder für das Geld, was du einsetzt, kommt viel zu wenig zurück. Es gibt nichts dazwischen. und eigentlich, denke ich mal, ist die Podcast-Szene jetzt so an so einer Schwelle, man kann das problemlos als Hobby betreiben, kein Problem, kann man auch als Hobby-Band im Proberaum sich selber die Wände anspielen, aber wenn man eben da raus möchte, dann ja, dann muss man, sag ich mal, nicht nur einen Schritt gehen, sondern zehn, so, dann muss man eins, so wie du auch sagst, dann muss Buchhaltung, PR und alles muss dann dazukommen, und das fällt mir gerade so als Parallele ein und, Genau, deswegen macht das auch total Sinn.
Das ist eine sehr gute Parallele, nicht nur, weil es mit Audio zu tun hat, aber halt dieses Ganze, dass man eben alles ist und repräsentiert und sowohl mit Kreativität als auch mit einer gewissen Ordnung daran geht. Und ich denke, dass es viele gute Bands gibt, die schlicht letztlich, ihr Ding nicht an die große Glocke gehängt bekommen, weil sie einfach zu verpeilt sind, weil sie irgendwie diesen Schritt von der Tüte Backstage zum irgendwie klarkommen am Morgen, ist, schwierig, aber es ist machbar.
Am Ende ist es, tue Gutes und rede drüber. Und dieser Teil des rede drüber ist halt PR. Und da muss man auch schon wissen, wie. Und ein Podcaster oder eine Podcasterin, die sich noch nie mit, ich sag mal, Social Media auseinandergesetzt haben, die werden es halt schwerer haben. Das ist schön, wenn man sich eine WordPress-Webseite aufgesetzt hat und dann der Publisher läuft und irgendwie so. Und man hat es auch bis iTunes geschafft. Aber was dann? Der eigentliche Schritt passiert halt dann. Man kann den besten Podcast der Welt haben, wenn es keiner erfährt. Passiert halt nichts. Und in dem Moment, wo man dann Geld braucht, um das vielleicht möglich zu machen, dann will man mal, ich sag mal, 20 Euro in Facebook werfen, würde ich jetzt nicht machen, ich nehme es nur mal als Beispiel, oder mal auf irgendeine Podcast-Konferenz fahren oder irgendwie sowas, dann fängt es an Geld zu kosten. oder mal Aufkleber drucken oder oder, oder, oder. Jemanden bezahlen, dass er einen Aufkleber gestalten kann oder den Huckel bitten, ob er in seiner Freizeit vielleicht das persönliches Projekt... Also irgendwie so. Dann, ähm, ja. Also es ist, wenn man aus dem grafischen Bereich kommt oder so, dann ist es vielleicht so der natürliche Weg, das auch so zu tun. Aber wenn man da nicht herkommt, dann tatsächlich, dann könnte man mal auf so eine Subscribe fahren und sich vielleicht so ein paar Vorträge...
Zum Beispiel zwei Freundinnen von mir, die haben jetzt auch schon ein paar Mal gesagt, wir würden auch gerne mal so einen Podcast machen und nochmal und nochmal und dann... Dachte ich mir, okay, wollt ihr den vielleicht bei mir einfach aufnehmen? Ich habe Mikros und alles da und ihr kommt einfach vorbei und macht es mal, weil drüber reden kann man auf jeden Fall auch viel. Und jetzt so die ersten Gehversuche waren noch so ein bisschen holprig und so, aber jetzt kommen sie sogar einmal die Woche vorbei und haben jetzt auch so ihr Format und so gefunden. Und jetzt rede ich aber auch schon seit einigen Tagen, ja jetzt bräuchte man noch so irgendwie so ein Foto oder irgendwas Visuelles noch dazu, damit das so einen visuellen Wiedererkennungswert hat. Und dann, also meldet es doch mal bei iTunes an. Also ich kann das auch machen, aber dann ist es halt unter meinem Namen angemeldet und es ist ja euer Podcast, also macht das doch mal selber. Wir können das auch zusammen machen, aber es ist immer so, die haben null Bewusstsein dafür, dass Podcast machen. Also nur damit sie selber da sitzen und miteinander reden, machen sie es ja auch nicht. Sie wollen ja auch gehört werden und dass dann aber dafür halt noch so ein bisschen mehr notwendig ist, als sich zusammenzusetzen und ein Mikrofon zu labern. Das ist auch, also da habe ich auch so meine Schwierigkeiten, ihnen das glaubhaft zu vermitteln.
Also mein Gefühl ist, ich mache jetzt schon 25 Jahre Bands und ich bin so der, Organisator und Antreiber sozusagen da bei den Bands häufig. Wenn ich überlege, wie viel an einer Band Musik machen ist, komme ich glaube ich auf 10 Prozent. Ich finde das noch nicht mal ungeil, weil mir macht das alles Spaß. Das Managen und das Grafikmachen und so weiter, das ist alles cool. Aber wenn man halt mal überlegt und man denkt, Bands, die machen den ganzen Tag Musik, die sitzen nur zusammen und machen Musik.
Ich würde sagen, das, was ich so unter Management zusammenfassen würde, ist, also mit Leuten telefonieren, Dinge organisieren, das ist so 60%. Und jetzt zum Beispiel unsere Platte wird im Februar rauskommen, da war natürlich dann sehr viel so Merch gestalten und CD-Cover bauen und mit der Plattenfirma reden und mit dem Vertrieb telefonieren, also dieser ganze Kram, das ist dann nochmal in so einer Phase die restlichen 30, aber ansonsten gibt es natürlich noch Konzerte. Wir waren jetzt gerade auf Tour in England oder waren schon zweimal auf Tour in Russland. Solche Sachen organisiere ich auch. Dann hat es mit dem Live-Geschäft zu tun. Also es variiert so ein bisschen, mit wem du dann telefonierst. Aber eigentlich sind es ganz viele solche Sachen. Es gibt auch sowas wie Anträge stellen, zum Beispiel, wenn du Förderungen bekommen willst, um bei einer Tour Geld zu beschossen zu werden.
Und dann musst du noch die Buchhaltung machen. Ja, müsste man... Ja, ich meine, bei Förderdingern muss man dann auch belegen, was man ausgegeben hat, etc. und so, dass das alles im richtigen Rahmen war. Also, ob das jetzt der Realität entspricht, ist nochmal eine andere Frage. Du musst halt auf jeden Fall was abliefern.
Ja, du sammelst halt wirklich dann jeden Burger Receipt und jeden, ja, von jedem Hotel natürlich und also Van-Miete und Sprit und also, ich sag mal, die Förderungen sind normalerweise nicht so hoch, dass du nicht viel mehr Kosten hättest, als die Förderung bringt. Das ist so, da gibt es schon, du hast halt eine Menge Ausgaben. Also, Tour ist normalerweise, Normalerweise peilst du auf Plus Minus Null an. So, Band, Geschäft. Wenn es besser ist, cool, aber...
Im Prinzip Merch, live spielen. Kommt ein bisschen auf die Szene an. Also ich sag mal, im Schlager-Business geht es... Ist es anders als im Metal-Bereich. Ich bin ja eher so in der Metal-Richtung. Und dadurch, dass sich keine CDs mehr verkaufen oder dass CDs jetzt als Merchandise-Artikel gesehen werden.
Genau, also das heißt, das ist was, was Leute aus Begeisterung kaufen, weil du auf dem Konzert schon mit ihnen connected hast, sag ich mal. Dann kann es ein Shirt sein oder eine CD, aber eigentlich sind sie glücklich, wenn du den Code mit dem Download direkt schon bei der CD beilegst, weil sie die gar nicht erst rippen wollen. Aber sie möchten sie gern haben und sie möchten sie gern unterschrieben haben. Das heißt, es ist eine Mischung, welche Bandgröße du bist. Gage spielt eine Rolle.
Als MP3 schon. Aber hier zum Beispiel Freunde von mir, ich weiß nicht, ob du die Band Kadaver kennst, die machen halt so, naja, so Black Sabbaths erstes Album-artige Musik, so sehen sie auch mittlerweile aus. Also da hat Ossi ja noch Jeanshosen und Jeansjacke getragen, das war noch vor den Fledermausköpfen und so, und die haben irgendwie das eigentlich nur aus Spaß angefangen die waren auch vorher in ganz anderen Musikrichtungen unterwegs und haben gleich bei ihrem ersten Auftritt hat sie so ein Indie-Label gesigned, und sind jetzt auf der vierten oder fünften Welttour und spielen auf allen großen Festivals, waren schon in den Top 40 Albumen, Schatz, ich meine das heißt heutzutage nichts mehr, aber, die sind in so einer totalen Anti-Zeitgeist-Musiknische unterwegs mit langen Bärten und zotteligen Haaren und ich meine, das machen auch viele aber irgendwie haben die da irgendwie so einen Nerv getroffen und die können jetzt trotz ihres, relativ krassen Erfolgs, die können ganz gut leben, also die müssen sich jetzt keine direkten Sorgen machen, aber es ist jetzt auch nicht, dass die mit Ferraris jetzt schon durch die Gegend fahren, das ist auch, sehr interessant immer so mit denen zu schnacken, weil die machen jetzt auch ihr viertes Album und wirklich, die fahren um die ganze Welt jedes Jahr und alles mögliche und man denkt so, Na, da müsste jetzt so einiges auch bei rumkommen.
Das heißt, die machen halt auch nichts anderes, ne? Das ist Hauptberuf dann. Ja, das ist eigentlich so der massive Schritt. Kannst du das hauptberuflich machen und vor allem, wie lange kannst du das hauptberuflich machen und hast du dann in der Zeit so viel Rente angespart, dass dich das dann nachher nicht umbringt.
Genau, und ich weiß nicht, ob sie da in diesem, ich glaube, da sind sie halt noch nicht trotz ihres Erfolgs. Und was ihnen halt in dem Fall auch geholfen hat, dass der eine von denen halt auch gelernter Sound-Engineer, was auch immer, also der mixt halt die Platten selber und macht die quasi schon pressfertig. Das heißt, sie haben auch im Deal mit dem Plattenlabel einfach viel weniger, wofür das Plattenlabel bezahlt, sondern wir geben ihm eigentlich die fertige Platte und sagen nur... Schiebt raus. Und selbst das, heutzutage passiert ja überwiegend digital. Also insofern haben die auch einen relativ guten Deal, was so die Einnahmen angeht. Aber das ist halt auch mit sehr viel Glück verbunden. Und ja, keine Ahnung. Wie gesagt, also wenn du dir die Musik anhörst, zeitgeistmäßig halt irgendwie total Thema verfehlt. Aber aus irgendeinem Grund stehen die Leute drauf.
Aber das ist übrigens was, was ich überall beobachte und das ist ja auch wieder der Bogen zu der Podcaster-Szene. Das ist dieses, also in der Band, ich bin ja auch Designer, ich mache natürlich das Design. Und wir haben einen, der im Studio arbeitet. Ja, dann gehen wir natürlich unsere Aufnahmen in diesem Studio machen und so weiter und so fort. Das erlebe ich bei allen Bands, vor allem die, die sehr stark nach vorne schieben. Es gibt diese Kompetenzen innerhalb der Bands, weil du kannst eigentlich außerhalb auch gar keinen bezahlen. Also, ja, wichtig. Und das ist bei den Podcasterinnen und Podcastern halt genau das Gleiche. Also wenn du das nach vorne bringen willst, dann wäre natürlich toll, wenn man auch direkt Werbeabteilung und Personalunion ist.
Ich denke, dass man ohnehin so in diesen Zeiten einfach darauf achten sollte, dass man nicht zu... sich zu eintönig bildet. Also so ein breites Interessenspektrum. Ich kenne ja so Leute, die leiden auch so ein bisschen darunter. Ja, ich mache so vieles, aber nichts richtig und ich kann ja eigentlich gar nichts so wirklich und ich kenne ja so viele Experten und die sind ja so toll in dem, was sie tun. Am Ende, nach 10, 20 Jahren, stellt man irgendwann fest, nichts ist eigentlich besser, als möglichst viel gemacht zu haben. Überall mal reingeschnuppert zu haben, Bei allem zumindest so eine, man muss ja nicht immer so gleich den Goldstandard erreicht haben oder so, aber zumindest irgendwas soweit, verstanden zu haben, man weiß worum es geht, dass man irgendwie in der Lage ist zumindest so halbwegs handwerklich solide Grundtätigkeiten durchzuführen, hilft alles. da hilft auch mal eine durchgenerdete Twitter-Phase wo man ein halbes Jahr sich in den Keller einschließend eigentlich nichts anderes macht als schreiben und lesen weil danach hat man Social Media, selbstverständlich einfach drauf und weiß das dann eben auf alles auch anzuwenden Grafik hat mir geholfen Audio hat mir geholfen, alles hat eigentlich geholfen und das ist dann so die beste Voraussetzung, Selbstständigkeit kann man nicht lernen, die, Muss man sich so herbeierfahren.
Ich wollte gerade fragen, das ist doch, wenn du so Entrepreneurship, wenn du so drauf bist, so unternehmerisch, dann ist das, mein Leben sieht eigentlich auch so aus, da würde ich sagen, ist genau wie du sagst, bei Leuten, denen das aber nicht gegeben ist, die kannst du aber auch nicht dazu machen, denen würde, glaube ich, auch das breiteste Wissen nicht helfen, man braucht immer noch dieses Unternehmer-Gen.
Aber ich fühle mich, ehrlich gesagt, da gar nicht als Unternehmer, wenn ich so die Sachen selber mache, sondern ich habe zum Beispiel, keine Ahnung, wie soll man das sagen, also ich will es einfach wissen, wie es geht und selber machen und das ist so ein ganz natürlicher, also deswegen bin ich auch zum Programmieren gekommen, ich wollte immer wissen, wie das dahinter funktioniert und das möglichst selber machen, damit ich nicht auf irgendwelche andere Leute angewiesen bin und nehmen muss, was dann halt so da ist. und es ist ja nie leichter gewesen als jetzt, sich in alles mögliche reinzufräsen. Es gibt für alles, wirklich für alles ein scheiß YouTube-Tutorial und es gibt keine Entschuldigung, das nicht zu wissen, wenn man es machen können will. Also wirklich für alles. Was ich schon auf YouTube oder sonst wo nachgelesen habe, muss ja nicht mal Social Media kompetent sein, um an die richtigen Leute die richtigen Fragen, aber selbst das geht. Du kannst ja auch irgendwelchen Machern einfach mal einen Tweet schicken und wenn die Frage einigermaßen sinnvoll gestellt ist, kriegst du oft genug auch eine vergleichsweise sinnvolle Antwort. Also, Ja, also insofern, ich weiß gar nicht, so Entrepreneur, wie gesagt, ich will einfach nur wissen, wie es geht, gucke halt nach und siehe da.
Ja, bevor ich da... Hier Captain Perk im Chat sagt nämlich, dass er Podcasts und Musik nur für sich selber macht. Ich wollte da jetzt nicht falsch verstanden werden. Ich meine, man kann das tun. Ich meine nur auch, dass dann die Erwartung, dass das da draußen überproportional wahrgenommen wird. Das ist, ich sage jetzt mal aus der Band-Sicht, da war es ja vorhin. früher so, ich schreibe ganz tolle Songs, dann entdeckt mich jemand und dann werde ich berühmt und reich. Und dass das so nicht funktioniert. Also, man wird nicht entdeckt, sondern tue Gutes und rede drüber. Und das Rede drüber gehört halt eben auch dazu. Das wollte ich halt damit nur ausdrücken. Und die Skills, die Tim jetzt gesagt hat, das würde ich sagen, das gilt für Leute, die eben dieses Entrepreneur-Gen haben. Also, da ist das, glaube ich, mit dieser breiten Aufstellung super. Ich kann mir aber vorstellen, dass jemand mit der fantastischsten Inselbegabung, sich irgendwo hinsetzt und seinen Job in einem anderen Kontext fantastisch machen kann, aber der ist dann vielleicht nicht der geborene Selbstvermarkter und Unternehmer oder so. Ich wollte das nur so unterscheiden.
Dass es dann vielleicht auch… Es gab halt so eine Zeit noch, wo man das auch gar nicht sein musste, ich kann mich auch noch erinnern, zum Beispiel…, So Gitarren, Gitarre spielen lernen, da gab es eine Zeit auf YouTube, da gab es einfach so gut wie null sinnvollen Content. Wenn du jetzt heutzutage, und ich weiß, wer so die ersten Leute da so waren, die angefangen haben, okay, ich setze mich jetzt einfach vor meine dusselige Webcam und jetzt kläre ich mal, wie man Highway to Hell oder was auch immer spielt. und nur alleine dadurch, dass sie die Ersten waren oder mit die Ersten und alle Leute, die genau danach gesucht haben, einfach nur fünf Leute zur Auswahl hatten, dadurch haben die halt auch ohne wirklich große Vermarktungstalente oder so ein schon riesiges Standing bekommen. Aber jetzt, heutzutage in diesem unglaublich endlosen Ozean, von YouTube-Leuten, die irgendwas in die Kamera quatschen, da sozusagen entdeckt zu werden oder ohne einfach was dafür zu tun, sondern einfach nur an die Kamera labern, da noch eine größere Gefolgschaft zu erreichen, ist halt fast unmöglich.
Das ist so Fanboy, das war ein bisschen eklig. Was ich meinte, ist bei Kalendern. Ich saß immer da und hab in die Hände gesagt, ja, genau so ist das und das geht überhaupt nicht und die Kuh ist schon, wieso kann ich keine Wochenübersicht auf dem Kalender in iOS sehen und genau so war das nämlich die ganze Zeit und alles so, ach Kalender. und ich so, ja, Kalender, endlich mal einer da um den Tisch schaut. Ich darf so, hört ihr.
Dass sie vertreten waren, dass sie halt auch mal über Österreich und über die Schweiz geredet haben und so weiter. Das fand ich insgesamt sehr schön. Und natürlich sich mit diesem Herrn vom Bayerischen Rundfunk zu unterhalten, der dann hinter im Augustinerbräu, als sie alle schon weg war. Naja. Nein, ich sag nicht weiter.
Ja, du hast Kerne da reingebastelt jetzt gerade oder so, ne? Genau, also den Schritt, ich hatte auch diese, wie hieß die, 280 Grafikkarte, die man… Ja, RX. RX 280, die man umflaschen musste. Ich habe den irgendwie bei Ebay gekauft, umgeflasht und den halt noch so am Leben erhalten, und wusste halt, okay, irgendwann geht da was kaputt und ich wollte auch nicht mehr, dass das Ding einfach immer 300 Watt zieht oder was, der kann ja spitze irgendwie 300 Watt machen. Ich dachte, ich hätte gerne was mit mehr Strom sparen, ich hätte gerne was mit mehr Zukunft und ich hätte gerne Mac OS. Und dann habe ich gewartet, weil Apple nichts rausgebracht hat. Dann habe ich halt nochmal gewartet. Und dann habe ich nach anderthalb Jahren warten, brachten sie dann diesen Schirmständer raus. Dann habe ich mal kurz gehustet.
Wahnsinn. Also und dann habe ich irgendwie gedacht, okay, wo gehen jetzt meine vier Festplatten rein? Und wieso will ich irgendwas extern an irgendwas dran flanschen, wenn ich es auch intern haben kann? Das Problem ist doch seit 20 Jahren gelöst. Und dann habe ich mich aufgeregt, wie sich alle aufgeregt haben und ich hatte natürlich noch was, was dazu kommt, ist dieses, dann war die Frage halt iMac oder so und dann denke ich, ja wo tue ich meine vier Festplatten rein und meine SSD für normales Geld und ich habe außerdem einen kalibrierten Monitor, so eine für Grafiker ja wichtig, Hardware kalibrierbarer Monitor, das habe ich also alles schon da stehen, besser als das Zeug, was Apple mir auch nur verkaufen möchte. Alles keine Option. Habe ich dann mit mir gerungen, gerungen, gerungen und dachte, ja gut, meine Prämisse bei Hardware ist normalerweise, ich sag mal, so ein iPhone behältst du halt knappe zwei Jahre, weil einfach der Wiederverkaufswert irgendwann ja so stark absinkt. Ich möchte gerne das maximale Wiederverkaufsgeld dafür verwenden, um mir das neue Gerät kaufen zu können und dann bin ich auch in den Garantien drin und habe keinen Stress. so, das ging bei den MacBooks meiner Mutter oder so, habe ich das auch immer so gehandhabt das funktioniert super und bei meinem eigenen Rechner ging das halt nicht mehr auf und dachte halt jetzt muss irgendwas kommen, Final Cut habe ich mehr mitgemacht und dachte mir okay, ein bisschen Grafikkarten und Rechenpower wäre schön, Ja, und dann erfuhr ich davon, dass es Hackintoshs gibt und sehr naiv bin ich da rangegangen und habe in Foren gelesen. Ich kann direkt alle, die jetzt schon den Browser öffnen, ich sage, lasst es sein, ihr werdet verrückt und es hilft nicht. Also man muss dazu sagen.
Genau, ich habe das nämlich bei euch gehört. Ich habe dich damals auch angeschrieben. Ich habe dich auch im Kongress ja mal angesprochen. Ich verstehe deinen Schmerz, es gibt aber andere Wege. Deswegen haben wir diesen Podcast auch gemacht, um das mal so ein bisschen zu erzählen. Und ich bin, also, was dann passiert ist, ist eigentlich, es gab zu dem Zeitpunkt, ich sag mal vor zwei Jahren, gab es drei Arten, wie man Hackintosh bauen konnte. So, es gibt auch in Amerika schon so Leute, die flashen halt Mainboards um und dann gibt es eine Softwarelösung, die heißt Chameleon und es gab noch irgendwas drittes. Und was ich benutze, ist diese Softwarelösung, sorry, Chameleon, wie hieß das Chameleon, ist das irgendwie anders?
Es ist halt so, dass ich dann, ich hab noch nie einen PC besessen, ich hab noch nie einen PC zusammengebaut. Ich komme straight von Commodore VC20, C64, den Amigas zum Mac. Damals U-Macs Aegis, also Klone, dann Mac, Mac, Mac, Mac, Mac. So, und jetzt sollte ich ein PC zusammenbauen und hatte keine Ahnung und habe dann in Foren gelesen, was da irgendwie geht und was nicht geht. Da kriegst du so viele Meinungen, wie es Leute gibt. Und bin dann glücklicherweise an jemanden geraten, der sowas schon mal gemacht hatte und wirklich wusste, wovon er spricht. Also nicht nur irgendwelche Skript-Kiddies, die in Foren was reinhacken, weil sie lauter und mehr Recht haben wollen, sondern jemand, der Ahnung hat. Und da hatte ich die Hardware dummerweise schon gekauft. Und jetzt kommen wir nämlich zum Knackpunkt. Um einen Hackintosh erfolgreich betreiben zu können. Möchte man zwei Komponenten haben. Das eine ist genau die richtige Hardware. Also das heißt, das richtige Mainboard und so. Ich habe zum Beispiel ein Asus-Mainboard. Keine gute Idee. Der funktioniert, aber es gibt so ein paar Quirks und Probleme, die ich mit einem ASRock-Mainboard nicht gehabt hätte. Solche Dinge muss man dann halt wissen. Das kann man aber vorher alles rausbekommen. So, das ist das eine. Das andere ist, ich würde auf Clover setzen, denn was Clover tut ist, es patcht quasi beim Booten im RAM den Rechner so um, dass das unberührte macOS denkt, man habe einen Mac. Also man patcht nicht im macOS irgendwelche Keckste um, Kernel Extensions um oder irgend so ein Kram, das gibt es halt eben auch oder das gab es vorher und das macht halt dein System kaputt und dann hast du viele Seiteneffekte, sondern eben man bringt dem Rechner beim Booten bei, er sei jetzt ein Mac und nachher merkt er nichts mehr an Unterschied. So, und man installiert ein normales macOS. Und das ist das, was ich halt auch jeder und jedem raten würde. Natürlich ist das alles immer noch mit vielen Schwierigkeiten und Fachwissen und Problemen behaftet und natürlich kann man, muss man einen Tag warten, bevor man mal ein macOS-Update macht. Ähm, aber es ist auch nicht viel mehr als das. Und ich benutze eine NVIDIA 79, ähm, und nehme die offiziellen NVIDIA-Treiber, die es ja passenderweise inzwischen gibt. Fragt man sich immer noch, warum bringen die die eigentlich für Mac raus, wenn außer Hacky-Leuten niemand so eine Grafikkarte verbauen kann? Wissen wir alle nicht, aber sie machen es. Vorher hat man sich halt einen anderen NVIDIA-Treiber genommen und da einen String umgeschrieben, wie die Grafikkarte heißt, und dann ging das auch. Ähm, faktisch arbeite ich auf dem einzigen Rechner, den ich habe, was ein Hacky ist. Das ist mein Arbeitsrechner, das ist mein Podcast-Rechner, das ist mein Musik-Alles-Rechner. Der ist einfach wie ein Mac. Und der einzige Seiteneffekt, den ich habe, ist, ich habe zwei. Der eine ist, wenn ich ihn schlafen lege und wieder aufwache, ist mein Sound weg. Das ist ein Ding mit meinem Asus-Board. Was man nicht hätte, hätte man das richtige Board genommen. Und das zweite ist, dass manchmal in der Menüleiste kleine Bereiche schwarz blinken. Also es macht dann kurz schwarz und wieder Farbe. oder mit der Maus drüber geht. Also irgendein Nvidia-Grafik-Bug. Das ist ein Nvidia-Treiber-Bug. So, und das ist es. Alles andere, es ist ein Mac. Ich habe einen i7, wie heißt der, 49, 4790K? Frag mich nicht. Irgendwas mit Megahertz, Gigahertz und so. Ich vergesse das in dem Moment, wo ich es kaufe, dann ist es nur noch ein Werkzeug. Also das und eben die Nvidia-Karte. Ich habe alle Platten drin und habe natürlich ein Gehäuse, was ganz, ganz leise ist und wenig Strom verbraucht. und alle Stromsprachfunktionen der Intel-Prozessoren und so, es funktioniert alles.
Beim Thema Hackintosh. Also deswegen und hier von Teenager Sex Beicht und Audio Dump, mein Co-Host, der Johnny, hat auch einen Hacky. Der hat er sich nach mir geholt mit unserem dritten im Bunde, dem Axel, der es wirklich Arno von Hackies hat, der Audiodump dritte. Und dann hat er eben das richtige Mainboard gekauft und hat dementsprechend auch dieses Problem nicht. Ja, und noch die neuere Intel-Generation.
Das wird sich ja vielleicht demnächst dann auch dahingehend lösen, dass ja macOS demnächst auch externe Grafikkarten unterstützt explizit und dass dann halt, diese ganze Treibergeschichte ohnehin nochmal aufgerollt wird, weil es dann eben wirklich so ist, dass Leute relativ einfach diese Karten dann auch benutzen können, indem man halt einfach über Thunderbolt externe Gehäuse, anschließt, da die Karten reinsteckt, die da ordentlich gelüftet werden, pipapo. Ja, und dann könnte sich diese Gesamtsituation gegebenenfalls auch für Hackintosh-Freunde, lösen. Und du schließt jetzt auch nicht aus, irgendwann nochmal einen richtigen Mac zu kaufen.
Ähm, Ich sag mal so, die Diskussion, die ihr letztes hattet, hatten wir natürlich auch. Was ist mit ARM? Wird da was kommen? In dem Moment denke ich, dass Hackintosh-Thema zum Beispiel erledigt. Dann stellt sich die Frage gar nicht mehr, wenn Apple den Schritt wirklich tun sollte. Vielleicht sind sie deswegen so entspannt bei dem Thema, ich weiß es nicht. Generell hätte ich gerne ein Mac und bin natürlich total neugierig, was dieser Mac Pro, den sie da angekündigt haben, am Ende wirklich wird. Aber wenn es sowas ist, hey, supermodular, aber du musst halt für 7000 Euro die Festplatte bei Apple kaufen, dann denke ich halt, ja, fickt euch. Also ich meine, ganz im Ernst, dann baut man sich halt ein Hacky. Also, das ist halt, man muss halt auch wissen, dann hat man einen Rechner, der schneller ist als der aktuelle Mac Pro für 1300 Euro. mit einer Terabyte SSD, die halt nur so viel kostet, wie sie eben kostet im Netz. Und deswegen habe ich euch beim Hören auch immer so begleitet und dachte so, ja, ich verstehe genau, worüber ihr redet, aber ich habe nicht diesen Schritt gemacht. Also, andersrum, ich hatte zuerst auch überlegt, kaufe ich mir den neueren Cheese Grater und habe genau wie du, glaube ich, damals, habe da mal bei Ebay geguckt, was die Dinger so kosten. Und das ist ja ihr Gewicht in Gold so ungefähr. Und dann dachte ich, ja, verstehe ich auch, die will ja jetzt jeder haben. Und das konnte es halt nicht sein, einfach. und ja, deswegen jetzt bin ich froh, aber es war ein halbes Jahr eine extrem steile Lernkurve, das muss es aber halt nicht sein, also gerade ihr, ihr seid ja so tech-savvy. Oder auch gerade Dennis würde mich interessieren. Der ist so ein Frickler, dass eigentlich habe ich gedacht, das macht ihr in null Komma nix. Man könnte euch die richtigen Links, die richtigen zwei Leute an die Hand geben und die richtige Person. Und dann ist das Ding einfach in der Woche da.
Ja, ja, nee, aber dann, nee, nee. Also ich bin, für meine Verhältnisse reicht der Mac jetzt so aufgerüstet, wie er ist, auf jeden Fall aus. Ich mache nur ein bisschen Final Cut hier und da mal. Für Audio-Foo reicht es locker, für den Grafik-Foo, den ich mache, reicht es locker. Für die paar Spielchen, die ich spiele, die jetzt nicht die latest and greatest Shooter sind, reicht es auch noch, ganz entspannt.
Ich habe bei der Hardware tatsächlich das Gefühl, dass sie nicht kaputt gehen wird. Also es gibt auch noch Spareparts für das Gerät, also so ist es auch nicht. Ich habe mir auch schon einen Lüfter, der ab und zu mal so ein bisschen auf hoheren Touren so einen kleinen Flattermann-Anfall hatte, habe ich mir schon den passenden Ersatzlüfter schon bestellt und der liegt auch schon seit Monaten zu Hause. Also falls der wirklich mal die Geräte schon machen sollte, aber ansonsten, wenn du das Gerät reinguckst, sehr viel kaputt gehen kann. Naja, nicht Netzteil könnte noch verglühen. Das ist, wenn so Kondensatoren platzen oder was auch immer.
Aber bisher musste ich noch gar keine Erhaltungsmaßnahmen machen. Und bisher... Bis auf ein Laptop gehen, nee, zwei Laptops, also eigentlich nur Laptops, aber alle meine stationären Rechner laufen auch immer noch bis hin mein erster Mac. Deswegen habe ich so einen guten Optimismus irgendwie, der da so mitschwingt, dass so diese Hardware nicht verglühen wird.
Das war auch, ich habe auch eine Platte, wo halt ein Windows 10 drauf ist, aus dem gleichen Grund. Da fragt übrigens Nils Crescendo im Chat gerade, also mich interessiert auch, ob es eine OSX Hackintosh Laptop Szene gibt. Kann ich so sagen, Laptop, vergiss es. Es gibt ganz, der Udo weiß das, der hier von, wie heißt er?
Das mescht man einfach nicht. Das ist ein Hacking-Projekt. Und kein WLAN und kein Nix. Ja, ich kann leider, müssen wir mal vielleicht in den Shownotes machen. Es gibt eine Audio-Dump-Sendung. Da haben wir explizit das mal von vorne aufgedröselt. Ich weiß jetzt gerade die Nummer nicht. Eine der früheren. 3, 4, 5 oder so.
Ja, wo wir so ein bisschen für von Anfang an sowas, was ich gerade in kurz erklärt habe, mal ein bisschen ausführlicher erklären, wo ich glaube, ich glaube, das ist ein guter Einstieg und das spart einem einfach eine Woche Bullshit in Foren lesen. Da ist auch direkt das eine Forum verlinkt, wo es Sinn macht.
Nein, Axel Fragen aus unserem Podcast. At Q Schneider ist das, glaube ich. Aber das ist in dem AudioDump, ihr könnt auch an ataudiodump-de schreiben, dann mache ich da gerne Wege auf, aber der wird jetzt nicht Einzelsupport bei tausend Leuten machen, aber ich glaube für eine Freakshow ist das mal ein interessantes Testprojekt.
Das ist so ein kleiner Intel man könnte sagen Mac Mini, ähnliches Gerät, was Thunderbolt 3 hat und irgendwie zwei von diesen kleinen ssd steckplätzen wir heißen die doch gleich 2 m2 genau und, woran ich dann gescheitert bin ist dass ich eine dass ich eine ssd gekauft habe die die pc hat und nicht, Und nicht SATA, weil das macOS zu dem Zeitpunkt die halt nicht unterstützt hat. Und dann konnte er davon nicht booten. Da habe ich es irgendwie mal von der externen USB-Platte versucht. Das ging natürlich irgendwie, aber das war jetzt nicht Sinn der Übung. Insofern habe ich es dann irgendwann entnervt aufgegeben.
Also für den Fall, dass die Hardware jetzt nicht ganz passt, kannst du so ein bisschen passen haben. Du brauchst schon CPUs, die bestimmte Features unterstützen, aber vom Prinzip kann man damit, denke ich mal, so den ganzen anderen Rest zu diesem Audio und anderen Blödsinn und so weiter mal so ein bisschen abfedern. Aber das ist jetzt natürlich wieder nicht so zum Gaming, weil Gaming willst du ja auf dem Hard-Metall laufen haben mit allem Power, der da raus ist und so, aber trotzdem.
Aber ich war jetzt dieser Tag ganz schockiert, als mir jemand sagte, dass einer von meinen Nachbarn hier bei Level 3 in so einem Rechenzentrum... ein größerer Berliner und Umgebung Provider, fängt mit D an und egal, dass die so richtig so gar keinen V6 haben. So gar keins. So null. Das ist natürlich genau der Laden, wo die FDP denn auch ihren, Bedenken, first, digital, second oder wie auch immer, die ganze FDP ihren Digital-Scheiß hostet.
Beziehungsweise meine, ich hab ja noch so Domains bei HostEurope liegen und hab da eine Zeit lang, als es noch nicht so wirklich viel bessere Angebote gab, da so ganz viele Domains geklickt und, Hab glaube ich auch noch so ein bisschen Webspace da irgendwo und da war es dann so, die haben dann eine Mail geschrieben, so wir haben jetzt auch V6, aber du musst jetzt halt die Records nochmal dann dir entsprechend klicken.
Weil es ist so, dass, äh, weil früher hat man so was vergammeln lassen. Wenn du Adressholder warst, also Adressraum hattest und bist gestorben, kein Kran, kein Kran nachgehähnt. Ich würde sagen, aber was ist denn hier drin in dieser, Und inzwischen sammeln sie das gnadenlos wieder ein. Das heißt, da gehen dann auch Leute hin und sagen, ja, ich hab diesen Adressraum hier geerbt, hier ist eine Todesurkunde. Hallo Reib. Aber Reib hat ganze Abteilungen dafür, weil sie das wissen, weil die Leute das drauf anlegen, dass das... Dass sie das hinterfragen und gucken. Das ist auch momentan nicht ganz einfach, Adressraum zu übertragen. Also es muss jede Menge Papier da vorlegen.
Nö, Finger. Du kriegst keinen Adressraum. Es gibt noch einen ganz, ganz kleinen Pool, der derzeit noch vorgehalten wird für Leute, die noch neu in den Markt eintreten. Also wenn jetzt bei RYP ein neuer Mitglied wirst, dann kriegst du nochmal 1 slash 22, also 1024 IP-Adressen, das ist es dann aber auch.
Es gibt sogar Firmen, die sind gar kein ISP. Es sind einfach Firmen, die sagten, oh, ich brauche jetzt hier mal dringend nochmal einen Adressraum für keine Ahnung wofür. Ich werde einfach mal Mitglied bei RIP. Und bin ein ISP für genau einen Kunden, nehme ich mich selber. Da gibt es zum Beispiel die eine Firma, wo der Huckel mal gearbeitet hat, bis letztes Jahr. Die auch. Die dann hingehen und sagen, du kriegst du mit auch immer noch V6-Adress-Basement und zwar so richtig fett. Die so, ja okay. Aber ja, die kaufen es wirklich. Es gibt Leute, die werden Reibmitglied wegen der 1024-ID-Adress.
Machen nur V6. Der Witz ist, du brauchst immer noch ein bisschen V4 für diese ganzen Transition-Mechanismen, aber es gibt durchaus etliche, die halt ihren Endkunden nur noch V6 geben, weil sie nicht andere mehr haben. Und dann für das berühmte oder vielbeschworene Carrier-Grade-Nutt natürlich noch V4-Adressen brauchen, damit sie überhaupt noch jemand in der V4-Welt erreichen können. Es gibt auf der anderen Seite, aber man muss auch dazu sagen, deswegen auch gerade diese Handelei und mit dem, langsam anfangen der Kriminalität dazu, es gibt auch Leute, die haben noch Adressen wirklich bis der Arzt kommt, also in bestimmten Regionen, Leute, die früh angefangen haben, zum Beispiel in Schweden, Telia, ich bin ja jetzt zum Jahresende wieder da für meine Tanzgeschichte, da wohne ich in einem Hotel, da kriege ich als Gast, als Hotelgast in meinem Zimmer eine öffentliche IPv4-Adresse.
Diese aber schon teilweise abgegeben haben. Aber es gibt schon sehr viele große Firmen, auch US-Militär und so, hat auch gesagt, ja, wir haben hier mal ein paar davon. Nimm mal ein paar davon. Ich hatte auch mal mit anderen zusammen Hände auf dem Slash 8. 45 nehme ich. Das ist aber auch schon vor Jahren zurückgegeben worden. und ja, das war halt eben damals so. Ich habe den ganzen Adressraum, den ich damals verwendet habe, auch so per Zuruf gekriegt, noch von John Postel selber so, mal eine Mail hingeschrieben, so braucht man, er so, ja, nerv mich nicht dauernd immer mit hier mit deinen einzelnen Mails, hier hast du mal ein bisschen, das muss jetzt reichen für eine Weile. Und so.
Nee, wenn man das, nee, weil wir haben das damals aus Enthusiasmus gemacht und, nicht, weil wir da eine Geldanlage drin gesehen hatten oder sowas. Deswegen ist das auch alles vergeben worden, was da noch so war. Ich hab halt noch meine paar Ranges, die ich so für meine eigenen Server einsetze, aber jetzt nicht, um es zu blockieren, sondern wenn ich die schon immer dafür eingesetzt habe und was soll ich die jetzt umstellen? Aber jetzt wenn ich was Neues mache oder so, mache ich eigentlich nicht mehr. Mache ich eigentlich nichts mehr mit V4, weil ich selber brauche es nicht. Also wenn ich was machen würde, weil ich jetzt öffentlich anbieten will, wo jeder Kreti und Pleti von diesem Planeten dran soll, dann nehme ich für sowas eine V4-Adresse. Aber für das, was ich selber so mache, für meinen Quatsch, überall wo ich bin, habe ich V6, da sorge ich für. Und deswegen habe ich da auch keine Adressraumprobleme.
Creepy heißt ja, es ist ja jetzt keine unmittelbare Referenz an irgendeine Datenschutz- oder Privatsphärendiskussion. Das finde ich ist davon jetzt nochmal entkoppelt. Aber man muss sich sozusagen jetzt an die Gedanken gewöhnen, dass man ein Gerät hat, was einen erkennt und auch merkt, wenn man ihm Aufmerksamkeit widmet. Und ich weiß jetzt nicht genau, wie das heißt. Wie gesagt, ich hatte das ja auch noch nicht in der Hand, sondern ich bin Interpolizei. Ich verliere das jetzt sozusagen aus Gerichten, die ich jetzt aus anderen Podcasts, und Blogposts und was auch immer, Twitterposts und so weiter herausgelesen habe. Aber es gibt so ein Attention-Setting, was man auch ausschalten kann, was aber wohl bei Default an ist.
Könnte es wahrscheinlich auch. Also ich weiß jetzt noch nicht so, was sie, also zum Beispiel, wenn du jetzt eine Notification bekommst und das Telefon liegt so auf dem Tisch, ja, und da kommt dann so, du hast eine neue Mail. So. Dann steht da erstmal nur, du hast eine neue Mail. Aber es ist nicht dieser kleine Exzerpt der Mail, der dir halt auch gleich sagt, was drin ist, weil könnte ja jemand anders auf dein Telefon gucken. Wenn du dann hinguckst, dann siehst du auch die Preview.
Also nicht Face an die Unlock und dann ist es, sondern der merkt halt, wenn du hinguckst. Das ist schon wirklich, aber natürlich eröffnet das natürlich irgendwie ein ganz anderes User-Interface oder eine ganz andere Interaktion mit dir, weil das Telefon eben erstmalig nicht nur weiß, du hast zu irgendeinem Zeitpunkt eine Schwelle überschritten, nachdem es dir alle Daten anvertrauen kann, sondern das Gerät ist quasi jederzeit in der Lage, das, was es anzeigt oder tut, davon abhängig zu machen, ob du dem gerade Aufmerksamkeit schenkst oder nicht.
Ich finde das mal jetzt, für User Interfaces, man muss jetzt viel eher lernen, sozusagen automatisch diesen Polizei-Button-Griff drauf zu haben, diese fünfmal Power-Taste drücken, wenn dich auch irgendjemand quer anspricht. Weil wenn auch bisher noch sehr, sehr, sehr selten vorkam, selbst in den USA, dass die sich gezwungen haben, deinen Fingerabdruck auf das Ding zu legen, dir das Gerät einfach vor die eigene Nase zu halten, während du da im Verhörraum sitzt und das Gerät sagt, oh mein Master, ich geh mal auf, ist natürlich nochmal eine ganz andere Story.
Das Bedrohungsszenario, das ist irgendwie so irre, weil ich meine, wenn du, Wenn du so etwas befürchtest, und diese hohe kriminelle Energie oder, Geheimdienstenergie sozusagen aufgewendet wird dir gegenüber, dass du ausgerechnet auf deinem Telefon so viele wertvolle Informationen hast, dass dieses Vorgehen gerechtfertigt ist, dann bist du wahrscheinlich, in einer... vielleicht noch nicht mal ein iPhone haben solltest. Und wenn du dann doch unbedingt eins haben willst und da dann auch noch sensitive Informationen drauf sind, dann solltest du vielleicht einen Passcode verwenden. Einen langen. Den jedes Mal eintippen. Insofern ist das ganze Gejammerer um Face-ID irgendwie albern.
Irgend so was. Ich finde ja, ihr habt ja beide recht. Also ich finde das, was Clemens sagt, die Implikation ist auch das erste, was mir eingefallen ist. Und was noch dazu kommt, wenn wir jetzt schon gerade nicht mehr wissen, was die dumme Kombination ist, dann wissen 99 Prozent der Leute da draußen, dass es schon überhaupt nicht so etwas gibt. Und das ist dann, sitzen die da in der Passkontrolle in den USA und dann denken die sich, wie soll den Verhörraum und dann denken die über gar nichts nach. Und ich wette auch viele Journalisten wissen das dann nicht. Also ich kann mir vorstellen.
Es ist jetzt nochmal eine andere Schwelle. Es ist auch rechtlich eine andere Schwelle. Ja, es hat jetzt gerade vor kurzem ein einer von diesen Dröpf-Dutzend höheren Gerichten in den USA auch das erlaubt, dass man die Leute dazu zwingen kann, ihren Fingerabdruck abzugeben. Das ist aber nur in bestimmten Bereichen so. Aber generell ist es bisher noch ein Ding, wo sie sich zurückhalten. Wo sie sagen, nee, das geht zu weit, das machen wir nicht. Aber dir das Ding einfach vor die Nase zu halten, ist ein ganz anderer Level. da glaube ich, da gibt es weder Gerichtsentscheidungen gegen noch irgendwelche Skrupel. Das machen die halt einfach. Und das ist einfach mal, das ist eine neue Geschichte. Kann man jetzt wieder dieses Argument bringen, wenn ich es verbergen habe.
Was man übrigens auch einstellen kann, ist, dass bei Notruf-Button drücken, dass er sofort laut anfängt zu heulen und sofort SOS wählt. Das kann man in den Settings auch noch anmachen, wenn man möchte. Also wenn man diese Räubergefahrensituation in der Nacht hat, dann macht es halt so richtig laut, so und wählt halt einen Notruf von dem Land, in dem man ist. Also es geht auch.
Deine fast gestellte Frage eben zu beantworten, Notruf in allen GSM-Netzen, das heißt faktisch in allen noch übrig gebliebenen Netzen, die es so gibt, die sinnvoll sind. 1, 1, 2, immer? Immer? Das ist hart gecodet? Zusätzlich noch das, was die jeweiligen Länder noch für ihren Notfallcodes auf die SIM-Karte schreiben.
9-11 zum Beispiel da oder 0-1-1-8-9-9-9. So die englische Notrufnummer oder auch immer. Also jeweils, was die Länder da reinschreiben, steht auf deiner SIM-Karte drauf. Und es funktioniert auch immer im Ausland. Weil sie davon ausgehen, dass du jetzt, wenn du im Ausland bist, nicht noch Zeit hast, daraus zu finden, was ist jetzt das. Also für Leute mit normalen Telefonen, was wir hier im Dach haben, also so unsere Zuhörerschaft 112. Egal, selbst wenn ihr in Korea seid oder sowas. Der Telefon sagt dann nicht zum Netz 112, sondern sagt, ey Notrufnetz. Was doch immer bei dir ein Notruf ist, ey Notruf. Und deswegen geht das auch. Und eben zusätzliche Kennungen, die Leute so kennen wie 911. Ich weiß gar nicht, ob es in Deutschland Provider gibt, die die 110 zum Beispiel noch mit draufschreiben auf die SIM-Karte. Habe ich jetzt lange nicht geguckt, aber 112 ist hart gecodet und der Rest, was halt noch so drin ist.
In vielen Ländern ist das, was hier in Deutschland, was auch als 112. Was heißt, wenn ich aber eine Polizei brauche? Nicht nur EU-Warte, sondern europaweite Notrufnummer. Die handeln auch Polizeisachen. Die sind übrigens auch in der Lage, was anderes als Deutsch zu sprechen. Das ist zum Beispiel in manchen Ländern nicht so, wenn du da noch so spezielle Polizeidinge hast, In einer Großstadt wie Berlin wirst du 110 wählen können und da gibt auch jemand dran, der Englisch spricht oder auch andere Sprachen. Da haben die hier zu jeder Tags- und Nachtzeit Leute, die auch, was hier in so einer Stadt gesprochen wird, die sowas auch können. Wenn du jetzt irgendwo einen kleinen Kuhkackerode machst, wählst du 110 so im Sachsen am Ende, dann hast du keinen aus Dresden dran in der Nacht, sondern jemand aus dem Dorf, dann kann es sein, dass der dich schief anguckt, der in Englisch spricht. Aber 112 ist ja europäischer Notruf und entsprechend auch ausgestattet wenigstens mit Englisch und irgendwie noch in der Sprache, weiß ich nicht.
Ach so, funktioniert übrigens auch ohne SIM-Card und funktioniert auch, wenn du kein Netz hast, solange es irgendein Netz gibt. Also wenn dein Telefon jetzt gerade, keine Ahnung, bist du jetzt AMAE Plus-Kunde und hast gewagt, meine Stadt zu verlassen, dann wirst du 112, da sagt dein Telefon, fuck it, na gut, nehmen wir halt Telekom-Netz. Das ist so gedacht. Früher gab es sogar, in der Anfangszeit hatte das sogar Priorität noch im Netz. Priorität hieß, dass du gegebenenfalls andere Leute rausgekickt hast. Das ist aber missbraucht worden. Da gab es so Veranstaltungen, wenn halt so richtig mal das Netz mal so richtig voll war, hatten die Leute rausgefunden, ich will einfach kurz 1 an 2 und lege auf. Dadurch habe ich jetzt den Slot freigemacht und dann telefoniere ich. Und dann haben sie dann aber, diese Sache haben sie jetzt wieder rausgekillt. Wir haben jetzt eh ganz andere Kapazitätsvorgaben und bla bla bla, deswegen ist es nicht mehr so spannend. Aber wie gesagt, funktioniert ohne SIM-Karte, funktioniert im falschen Netz und überhaupt funktioniert eigentlich immer, wenn es technisch irgendwie möglich ist.
Ja, ich weiß. Ich war gerade in England auf Tour mit meiner Band. Tour heißt so richtig Van und ständig rumfahren in verschiedene Orte und so. Und ich bin jetzt so ein armer E-Plus-Gründer und habe eine Stadt verlassen oder Telefonica. Und dann stelle ich auf einmal fest, dass nicht nur das gilt, was ihr ja oft schon gesagt habt, so für 10 Euro kriegst du unendlich Internet in geil. Also ich habe in dem Fall, haben wir keine SIM-Karten geholt. Es gibt ja jetzt Europa und solange die da noch drin sind, ist das ja irgendwie okay. und dann fuhren wir da so rum und mir ist was ganz anderes aufgefallen. Ich habe halt einfach, weil ich ja in alle Netze darf, permanent besseres Netz. Und plötzlich hat dieser, was ja alle so in der Theorie gesagt haben, ja, du holst hier eine Auslandskarte, das was die ja hier nicht wollen, die lokalen Provider, dass ich mir eine Auslandskarte hole und dann in Deutschland, weil es billiger ist, darüber telefoniere oder halt darüber Internet mache, ist mir jetzt halt aufgefallen, okay, der Grund wäre gar nicht, dass es billiger ist. Der Grund ist, dass ich einfach fucking alle Netze benutzen kann und ich komme ja jetzt aus Aachen und Aachen ist ja ein Dreiländereck zwischen Holland, Belgien und ich laufe halt nach Holland rüber, wenn ich möchte und könnte mir da ja eine Karte holen und dann müsste ich ja nur alle drei Monate mal oder wie war das?
Ja, was ich sehr geil finde, ist, dass es keinen Button mehr hat. Also ich meine, das iPhone 7 und 8 hatte ja schon keinen Button mehr, den man einen Button nennen kann, sondern dieses krepelige Ding, was von innen klickt. Und jetzt haben sie den ganz weggemacht und dafür Display hin, ist doch super.
Ja, also als Designer, da würde mich auch mal Huckels Meinung interessieren, also dass das ein neues Paradigma, also ein Paradigmenwechsel in der UI ist, das finde ich das Interessante daran. Aber dass wir alle auch erleben, wie Touch und Swipe und so auch nicht so immer, immer so toll funktioniert, während ein Button halt funktioniert, ist ja auch jetzt mal kein Geheimnis.
Kaputter Button ist ein schlechter Button. Kaputter Display ist natürlich noch viel schlechter Button. Aber so dieses, also den Paradigmenwechsel finde ich interessant, weil es halt eine Menge neuer Designfragen aufwirft. wie gehe ich um mit ja zum Beispiel dieses, was sie jetzt halt alles so lösen. User kann ja nur, ich sag mal, bestimmte Stellen des iPhones swipen und was mich am iPhone X jetzt schon am meisten stört, ist, dass ich das Control Center, was ich so ungefähr 300 Mal am Tag benutze, von oben rechts runterziehen müsste, was halt für mich als Einhandbediener sehr unpraktisch ist. Genau in der falschesten Ecke sozusagen. Ich hab's immer in der linken Hand und dann müsste ich da immer so hoch.
Nee, aber ich bin halt so Links-Einhandbediener und wenn ich die zweite Hand brauche, dann nehm ich halt die rechte. So oder so, es ist halt weit weg. Und ich kann es mir nicht aussuchen. Ihr könnt ja sagen, okay, ich habe es halt in der Hand, dann legt man es jetzt in die andere Ecke. Aber wir kennen ja Apple, geht bestimmt nicht. Und ich hätte das Control Center einfach unten. Und so Sachen, auch dieses, ja, man kann unten am Rand nach rechts swipen und swipet dann so durch die Apps durch. Das ist irgendwie alles ganz süß. Aber das hat doch jeder schon mal erlebt, dass so eine Wischgeste zur Seite gehen sollte, aber dann nach oben ging. Und wenn man diese Implikation kennt und dann weiß, Okay, jetzt verlasse ich mich noch mehr auf so eine Sache. Da wird mir halt so mulmig. Dafür ist es halt Swipen per se, meiner Meinung nach, noch nicht gut genug. Das heißt, wenn es in 95 Prozent der Fälle funktioniert, hast du also 5 Prozent Fails, die ich mit dem Button nicht hatte. Oder so. Und das ist so das, wo ich so denke, aha…, Mal sehen.
Also ich habe auch tatsächlich Angst vor dem iPhone X. Ich habe mir das eigentlich nur geklickt, weil ich dachte, okay, ich probiere das jetzt mal aus. Ich bin mal ganz mutig und jetzt nicht immer so Winsel, Winsel und Change is evil. so jetzt komm Apple gib es mir und zeig mir wie toll die neue Welt ist aber ich habe Angst vor nicht diesem Homebutton den ich auch sehr häufig benutze einfach zum Beispiel um zurück zurück hol mich hier raus wo bin ich hier gerade gelandet also so, mein Escape Key quasi ne vom Telefon jetzt haben sie.
Taste weggelassen ja genau, und der Homebutton hat für mich ich weiß ja nicht wie es euch geht schon halt eine sehr wichtige User Interface Komponente und ich bin sehr gespannt, und ich hoffe sehr, dass es auch ohne irgendwie gut gelöst ist, aber das kann ich euch auch erst sagen, wenn ich es dann wirklich in den Fingern halte und.
Also ich wette, es wird diese Frustrationsmomente geben, denn alles, was mit Swipe und so ist, das erfordert Aufmerksamkeit in irgendeiner Form. Du kannst nicht mit Muscle Memory in der Tasche oder schon beim rausnehmen, also diese Dinger tun es halt nicht mehr. Und ich frage mich auch, dieser Sichtwinkel von dieser Kamera für die Gesichtserkennung, bei mir liegt das Telefon immer so links von der Tastatur auf dem Schreibtisch. Und reicht der Winkel da, wo ich sitze oder eben nicht? Und dann muss ich mich immer drüber beugen und anschrägen.
Also die Fotos, die ich gesehen habe, da habe ich gedacht, okay, die hängen quasi direkt drüber. Das ist auf jeden Fall, sitze ich wesentlich schräger davor als das, was die Fotos, die ich bisher gesehen habe, gezeigt haben. Das wäre genau meine Sorge. und man hört ja auch schon in hellem Sonnenlicht kommt dieser UV-Sensor durcheinander, also quasi helles Sonnenlicht ist jetzt das neue nasse Hände.
Es gibt ein Video von einem von TechCrunch, Der das iPhone X immerhin so mal draußen in der Welt, nämlich der ist nach Disneyland gegangen und hat sozusagen mal alles gemacht, was man in Disneyland macht mit dem Telefon und der meinte, dass jetzt so, Bright Sunlight irgendwie kein Problem wäre. Erstens hätte man auf dem OLED-Display vergleichsweise viel noch erkennen können. Und er hat jetzt zumindest nichts davon erwähnt, dass jetzt der Sensor da irgendwie verwirrt gewesen wäre.
Achso, zwei Sachen, die fand ich noch interessant. Das eine ist das Kamerathema. Ich habe jetzt, weil einer bei uns aus der Band hat ein 8 Plus und wenn du mit der Band unterwegs bist, hast du ja oft so widrige Lichtumstände, in denen du Fotos machst. Es ist immer dunkel, Konzertsituation oder irgendwie. Und ich habe ein 6S und da sind die Fotos halt okay, aber dunkel. Auch dunkler, als wie man den Raum selber wahrnimmt. Und mit diesem 8 Plus war das erstmals, dass du ein helleres Foto bekommst, als wie der Raum war. Und nicht ein verrauschtes, helleres Foto, sondern ein helleres, schöneres Foto. Also das war das erste Mal seit langem, dass ich so dachte, wow, da ist ja wirklich noch was passiert. Es ist ja nicht nur Marketing-Gelaber. Da war ich tatsächlich beeindruckt. Das heißt, das X wird ja die gleiche Kamera haben. Und das zweite ist, da hattet ihr eben ja schon mal kurz angeschnitten, noch ein Paradigmen wechseln. Nämlich dieses Jahr irgendwelche YouTuber haben jetzt das iPhone X und der Gruber hat, ich wusste gar nicht, dass der Gruber keins bekommen hat.
Genau, diese YouTuber durften ja auch vor dem Embargo-Lifting schon diese YouTube-Filme da veröffentlichen, das waren fünf oder so und da war nicht MKBHD oder wie heißt der, der, ich kann doch keinen Namen, also auf jeden Fall der bekannte Tech-Blogger, dieser schwarzer Typ, jung, ihr wisst schon, fährt Tesla. M-K-B-H-D, oder?
Marquis Brownie. Der Punkt ist, dann schrieb nämlich irgendwer, ich glaube Marco Arment schrieb unverständlich rein, ja wieso haben denn jetzt irgendwelche YouTuber das bekommen? Da dachte ich, ja ist doch eigentlich total klar. Wenn du die Mainstream-Benutzer heutzutage erreichen willst, dann wirfst du doch nicht so ein Ding in eine Tech-Bubble rein. Wer liest denn Gruber? Oder wer hört denn ATP? Das sind so ein paar Tech, also ne, wir.
Ja, nein, aber das hat halt ein wirklich großes Display in einem nicht relevant größeren Gehäuse drin. Und da stören jetzt die beiden Öhrchen nicht. Ich weiß nicht, wie es dann mit YouTube-Videos angucken ist, weil die laufen ja dann nach wie vor Fullscreen und dann sind halt da die Ecken ab und ein Stück vom...
Naja, also wenn du ein Video sehen willst, dann willst du es natürlich vollständig sehen. Und dieser Zoom-Modus, der dann wirklich noch in diese Öhrchen da reingeht, den finde ich ehrlich gesagt ein bisschen pointless. Du kannst es natürlich auch kleiner darstellen, aber dann ist halt viel, dann hast du dann deinen Bezel wieder. Nur, dass der dann halt wahrscheinlich immer noch kleiner ausfällt als die Hardware-Bezels, die es vorher gibt.
Wir haben da ein ganz witziges Problem, weil ... Die Google Mobile Advertising Framework, da gibt es die Möglichkeit so Fullscreen-Ads zu machen, sogenannte Interstitials, und Google hat sein Framework noch nicht angepasst und wenn du jetzt auf einem iPhone X ein Interstitial hast, dann ist der Close-Button so halb in der Rundung von dem Foden drin. Also es ist dann ein bisschen schwierig, das Interstitial zuzumachen, weil der Close-Button da eben so anbringt.
Ich wundere mich, dass sie es gemacht haben, weil wenn du dir die aktuellen Samsungs anguckst, das S8 oder sowas, oder es gibt ja so ein paar Android-Phones, die auch quasi Edge-to-Edge haben, sogar noch mehr visuell Edge-to-Edge zeigen und die machen oben halt einen dünnen, schwarzen, kompletten Rand hin und damit fällt der halt quasi nicht auf, so wie es beim iPhone jetzt bisher ja auch keinen gestört hat, dass da ein Rand war. Und in dem Moment, wo sie den so herausstellen, ist der halt plötzlich als Störelement da, weil ich sehe halt nicht, also ne, weil, Rodi, du sagst ja, du siehst die Öhrchen, das heißt, du siehst sozusagen die positiven links und rechts, also die weiße Fläche sozusagen und ich sehe halt das schwarz reinragende Ding als Störfaktor.
Entweder wir nutzen die Ecken. Ja. Dann können wir auch unten alles benutzen. Oder wir machen oben einen schwarzen Balken. Das hätte wahrscheinlich echt bekloppt ausgesehen, wenn du oben einen schwarzen Balken hast, aber unten nicht. Dann hättest du den unten sozusagen auch machen müssen und quasi auf Displayfläche verzichtet. Das waren so die beiden Abwegepunkte. Und dann kommt natürlich so dieses, was gewinnen wir denn noch mit dieser Aussparung? Wiedererkennbarkeit. ja also das ist schon jetzt schon so du wirst jetzt auf so ein iPhone X drauf schauen können und siehst so die Öhrchen so, ah Öhrchen ist irgendwie.
Das ist eigentlich das Johnny-Ive-Design. Deswegen wundere ich mich halt sozusagen darüber. Ja gut, also dass sie die Diskussion so intern geführt haben, wie du das jetzt gerade sagst. Ja, wir haben jetzt OLED, wir können jetzt auch Öhrchen machen, was vielleicht vorher mit dem TFT-Kram gar nicht gegangen wäre, weil da musst du immer Vierecke haben. Denke ich mir jetzt mal so. Und das haben sie dann bei OLED einfach direkt mitgenutzt. Das glaube ich alles. Ja komm, wir nutzen das jetzt als Vorteil. Aber sie haben schon öfter so Sachen entschieden, dass ein dünneres Laptop toll ist. Hey, wir nutzen das jetzt als Vorteil. Wir haben das dünnste Laptop. Ja gut, aber du hast keinen USB-Stecker mehr, wo du deinen USB-Stick reinstecken kannst und solche Sachen.
Das ist die neue Bluetooth-Karte in dem Mac Pro. Da schaffe ich es einfach nicht, alle Geräte gleichzeitig zu paaren. Da ist irgendwie nach drei Schluss... Ich weiß nicht, woran es liegt. Ob es Software, Hardware ist, keine Ahnung. aber das Problem kann ich irgendwie nicht lösen. Ich bringe mal eine Sammlung von alten Bluetooth-USB-Dongeln mit. Ah, interessanter Hinweis hier von der Seite. Screenshots haben weder runde Ecken noch Öhrchen.
Doch, ich habe eine Vorstellung. Ich meine, das ist ja vollkommen gaga. Also das ist irgendwie schon ganz schön, ich will jetzt nicht mutig sagen, es ist wirklich sehr ungewöhnlich und in gewisser Hinsicht finde ich es respektabel. dass sie da jetzt so, wie soll ich sagen, sich mal was trauen, kann ja sein, dass sie damit gegen die Wand fahren, kann ja sein, dass sie feststellen, so geht alles nicht, Software, alle kotzen, kriegen wir irgendwie nicht hin, scheiß drauf, machen wir das Design anders.
Ja, also ich schreibe gerne das iPhone X auch auf meine Amazon-Wunschliste, wenn jemand meinte, möchte gerne mir zuhören, wie ich damit rumspüle, spiele und rante. Dann habe ich natürlich nichts dagegen, aber ich glaube jetzt 1300 Euro in den Rachen von Cupertino zu werfen, das ist mir, ich habe halt keinen Arbeitgeber, das ist ja der Nachteil, das ist dann too much irgendwie. Ich finde schon das iPhone 8 so unverschämt teuer. Also es ist ja irgendwie nochmal 50 oder 100 Euro teurer geworden, als das 6S damals gekostet hat und dachte so, ey, ich verstehe, dass sie es machen, weil sie es können, aber dann warte ich halt noch ein Jahr. Dann, ja, halt nicht.
Ich habe keine Aktien, es ist echt so schlimm. Ich erinnere mich noch wirklich an den Tag, als der iPod so relativ neu war und ich schon eine Weile Apple begeistert war und zu meiner Mutter mal rannte und sagte, die Firma, die machen alles richtig und so, die verstehen Design und alles super und meine Mutter meinte so, also wir haben nichts in der Familie so mit Geld anlegen und solchen Sachen zu tun. Sie meinte, ja, wenn du so überzeugt davon bist, ich gebe dir Geld, kauf dir Aktien. Ich spiele Geld, also auf gar keinen Fall. Geil. Wann war das? 96? Ich habe keine Ahnung. Ich habe jetzt für 1000 Mark damals irgendwelche Aktien gekauft. Ich müsste nicht hier sitzen.
Wir haben ja noch eine andere Digitalisierung, die so voranschreitet auch die, Rockszene oder die gitarrenlastige Verstärkerszene wandelt sich gerade stark, da würde ich auch noch das ist die zweite Welle müsste man eigentlich sagen also in den 90er Jahren gab es mal so Versuche oder bis heute um Gitarrenverstärker, durch Prozessor erzeugte Verstärkersounds abzulösen Da haben das sogenannte Modding, ne?
Modeling, stimmt, sorry. Da haben sie ... Also kannst mich ja gerne korrigieren, im Prinzip haben sie versucht mit den Prozessormöglichkeiten, die es damals gab und die natürlich immer besser wurden, vorhandene Verstärker abzubilden, also die Sounds nachzubauen. Du hast halt einen Computer und der klingt so wie ein echter Amp. Und da gab es natürlich Glaubenskriege und dies und das und das hat am Anfang vor allem auch nie so richtig funktioniert. Also ich hatte mal ganz früh sowas, das hatte zum Beispiel solche Probleme wie, wenn ich mit meinem Floorboard zwischen zwei Sounds umschalten wollte, dann drücke ich da drauf und dann lädt natürlich dieser Computer erstmal dieses Setting und das dauert halt eine halbe Sekunde.
Ja, und so lange ist halt nichts. So, und wenn du mitten im Song bist und Sounds umschalten willst und dann lernst du, ne, ich glaube Ruhe war nicht, aber erst dann kam der zweite Sound und dann fängst du halt an zu lernen, schon eine halbe Sekunde vor Beginn des Refrains da drauf zu treten und ne, so völlig aus dem Takt und also das war alles, ging nicht. Okay, und jetzt hat sich ein Herr, ich glaube Christoph heißt da, Camper, irgendwann mal hingesetzt und hat gesagt, ich habe da so einen anderen Ansatz. Und mich als Grafiker hat er sehr an Farbkalibrierung erinnert.
Genau, das nennt man Profiling. Und was die jetzt gemacht haben, ist, ihr müsst euch vorstellen, ihr habt einen Gitarren-Amp und einen Sound, den ihr liebt. Und dann nehmt ihr ein Mikrofon, stellt das davor, steckt dieses Mikrofon in diesen Camper-Amp rein, Und dann schiebt ihr wieder ein Kabel von dem Camper-Amp hinten in euren Verstärker. So statt einer Gitarre sozusagen.
Genau, der soll es lernen. So und dann schickt der Camper komische Wobblesounds und Rauschen und Zeug in diesen Amp rein. Der schickt das ja an die Box und die Box wieder an das Mikrofon. Und so, das heißt, man hört halt 30 Sekunden lang komisches Gewobbel. Das Mikrofon nimmt das auf und dann lernt der Camper, okay, ich habe jetzt, weiß ich nicht, 400 Hertz da reingeschickt und das, was ich zurückbekommen habe, ist was anderes. Und der Unterschied, dieses Delta zwischen denen, ist also das Profil, was er sich dann da rausrechnet. Da lernt er dann, wie klingt dieser Verstärker. Denn wenn man einen anderen Verstärker benutzt, dann kommen da ja andere Signale zurück. So funktioniert Farbkalibrierung am Monitor genauso. Die Grafikkarte schickt ein Grün hin, misst vorne am Monitor, welches Grün zeigt der Monitor und den Unterschied kompensiert sie dann nachher. So und dieses Camper-Ding, da habe ich halt gedacht, okay, bei Grafik, bei Visual M kann ich mir das gut vorstellen, wie man das anpasst. Bei Audio, das ist eine ganz andere Baustelle, weil wir ja psychoakustisch Sachen ganz anders wahrnehmen als nur so reine Frequenzen und gerade so Verzerrungen.
Eigentlich musst du nur die Übertragungsfunktion messen und das tut er ja auch. Ich glaube, der eigentliche Trick ist, dass der Verstärker seine eigene Übertragungsfunktion auch kennt und die beiden Übertragungsfunktionen so miteinander verrechnet, dass du hinterher nur noch die rauskriegst, die der andere Verstärker gemacht hat. Das ist, glaube ich, das eigentlich Schwierige daran.
Und die Zauberei, die dazukommt, ist ja, dass wir je nach Frequenz ja auch unterschiedlich hören. Weißt du? Und auch so Verhalten von warmen Röhren und Rückkopplungen und so ein Kram abzubilden. Okay, also wie auch immer, sie machen es und dann denken alle erstmal, ja gut, das kann ja nie so klingen wie das Original irgendwie. Und ja, ich habe es auf jeden Fall mal ausprobiert und viele 10.000 Gitarristen, also alle kaufen das Zeug jetzt seit Jahren wie warme Semmeln, haben es auch ausprobiert und das funktioniert halt. Weil es klingt, du kannst im blinden AB-Vergleich, gibt es einfach keinen Unterschied. Es ist auch mit diesem Ganzen, was Gitarristen so kennen, so Rückkopplungsverhalten und wie klingt das clean und wie klingt das verzerrt. Und es kommt sogar noch schlimmer. Ich habe meinen Sound profiliert und habe den verzerrt profiliert. So eine Heavy Metal verzerrte Gitarre. Und dann kannst du am Camper mit diesem Profil, kannst du dann nachher auch, hast du so Regler dran für Höhen und Tiefen und Mitten, aber auch für Verzerrung, für Gain zum Beispiel. Und du drehst den Gain raus und dann klingt der clean, wie mein Amp clean klingt. Also ich habe ihm nur das verzerrte Signal zum Lernen gegeben.
Ja, ja. IPv6. Genau. Ja und dann jetzt meine Überlegung ist halt eigentlich, das machen auch schon Leute, es gibt Leute, die spielen Live-Konzerte nur mit einem iPhone, da gibt es dann so einen kleinen Stecker dran und irgendeine App, iRig oder sowas, die macht, jetzt eben so digitalen Amp-Sound, das reicht aber auch für manche Leute und dann spielen die ein Stadion mit einem iPhone. Ist mir jetzt für live alles viel zu unsicher. Da fließt ja Bier und Blut. Das ist irgendwie nichts, wo du einem kleinen iPhone-Steckerfisselchen, dann kommt dann Mama, ruft an und irgendeine App geht auf und das will man alles nicht. Man möchte also tourtaugliches Equipment in Racks haben. Und diesen Camper gibt es halt so. Und ich bin jetzt quasi in dieser Umbruchphase. Ich werde mir den jetzt mal holen. Ich habe es mit dem Camper von einem Freund schon ausprobiert. Aber die eigentliche Idee ist, ich schaffe eine 15-Kilo-Kiste ab und stecke eine 6-Kilo-Kiste in meinen Rack rein, wo sich nie mehr irgendein, alter 60er-Jahre-Radio-Button dran verdreht, nur weil du das Ding durch die Gegend trägst. Irgendwie das ist das, was bei Amps halt ständig passiert. Und ich denke mal...
Power Amp. Aber was viele Bands jetzt machen und zwar auf allen Niveaus, kleine wie große, weil es jetzt bezahlbar wird, ist, du gehst komplett auf In-Ear-Systeme, auch im Proberaum. Das heißt, du hast nur noch so kleine Ohrhörerchen und hörst quasi das und gehst aus dem Camper, auch ohne eine Box, ohne laut zu werden, auch weil es ja perfekt wie mit Box klingt aus dem Camper raus, gehst du halt ins In-Ear-System. Die ganze Band spielt...
Aber das ist wie gesagt, das ist eigentlich auch einfacher. Die Magie liegt glaube ich in dem richtigen Ausmessen. Also dadurch, dass so eine Röhre halt ist, hat ja so eine nicht-lineare Übertragungsfunktion dadurch, dass sie in die Sättigung geht. Aber das ist alles irgendwie brav. Also ich glaube, wenn du jetzt so einen komplexen Transistorverstärker hättest, der so ganz viele merkwürdige Nicht-Linearitäten hat, dann ist es, glaube ich, schwieriger.
Und du musst das alles gar nicht selber machen und du musst diesen Amp auch nicht haben, denn die liefern natürlich sowieso 1000 Amps sofort mit und im Netz kriegst du umsonst auf der Page von Leuten, die sehr, sehr gutes Equipment haben. Direkt schon, also ich werde meinen 65 for 5 nicht selber ausmessen. Ich lade mir das Profil, was halt von Profis einmal aufgenommen wurde und kann den halt genauso verdrehen, wie wenn ich ihn in echt hätte. Ich finde es auf jeden Fall, das hat halt diesen magischen Step von, Man kann den Unterschied nicht mehr wahrnehmen, überschritten. Und das war vorher nicht so.
Ich meine, die Idee ist ja eigentlich, der wird ja Profiling Amplifier genannt und eigentlich ist halt die Idee, du hast halt irgendwie so deine Verstärker-Kollektion und vielleicht auch irgendwelche, wenn du erfolgreich und genug Geld hast, auch so ein paar Boutique-alte Dinge, was auch immer, die du auch gar nicht auf Tour mitnehmen willst und, profiles halt deine Sounds, die du für deine Songs brauchst, weil du die halt auch wirklich genauso in den Settings, wie du es gerne hast, so einmal eins zu eins da abspeichern und dann mit deinem Fußschalter immer so abrufen kannst. und dann profilierst du halt deine Kollektion, wenn du dann aber auf die Bühne gehst, nimmst du halt nur das Ding mit, statt irgendwie deine 15 M's mitzuschleppen.
Also auf allen Festivals, wo ich bin, kleine wie große, ich sehe fast nur noch Campers und In-Ear. Also es ist diese Mischung, dass Bands einfach eine komplette Änderung in ihrem gesamten Aufbau haben. Du kannst halt nicht so entweder oder machen, also du kannst schon, aber dann eigentlich ist das Konsequente, du hast halt nur noch ein Rack dabei für die ganze Band, inklusive Sender, Gitarrensender, In-Ear-Sender, also alles. Und es klingt halt immer perfekt.
Ich habe gerade noch eine ganz kleine, jetzt weil ja Altersdemenz und so, weil du gerade nochmal das mit der 11 erwähnt hast, eine ganz kleine Nebenanekdote einstreuen, nur als Interrupt zur Auflockerung. Die Tesla-Leute sind ja auch Geeks. Das Radio kannst du drehen, da hast du am Lenkrad so ein kleines Rad dran und dann kannst du drehen so von X oder 0 bis auf 10. wenn du dann aber genau hinschaust auf dem Display, siehst du, dass rechts von der 10 so ein kleiner Balken ist. Und dann drehst du noch ein paar Mal mehr an diesem Rad und dann plötzlich geht er auf 11.
Aber zum Beispiel im Proberaum für eine Hobbyband würde ich... Also es gibt viele Sachen, wo ich jetzt auch digitale Dinge benutze, auch zu mixen und produzieren oder was auch immer. Ist auf jeden Fall sehr viel leichter, aber so ähnlich dieses analoge irrationale Denken, warum man auch so eine leichte romantische Verbindung mit einem, Motorengeräusch oder sowas hat, was eigentlich jetzt objektiv betrachtet eher Schwachsinn ist. So im Proberaum zu stehen und sich die Hosenbeine vom Verstärker füllen zu lassen, ist halt, also dieser physische Schalleindruck, ich will nicht im Proberaum stehen neben so einem Schlagzeug, wo ich die Kickdram spüre und habe dann hier nur so zwei kleine Tröten in den Ohren.
Genau, deswegen gebe ich 200 Euro mehr aus und hole mir auch den mit Amp, damit das im Proberaum so ist und man muss ja auch noch nicht vergessen, manche haben ja sowas wie drei verschiedene Amp-Sounds innerhalb eines Songs. Also gerade größere Künstler nehmen dann wirklich diese Palette an Amps mit, verschalten das alles und schalten im Song dann zwischen diesen Amps um und haben teilweise noch Backup-Amps, falls der eine ausfällt auf einer längeren Tour und so. Das ist natürlich einfach alles vorbei und du kannst es automatisieren. Das kommt ja auch noch dazu. Das Ding schaltet ja mit nach MIDI einfach, wenn du möchtest, für dich im richtigen Moment des Songs.
Nee, ich muss ganz kurz zum Verstärker schauen, das passt einfach mega gut. Ich habe nämlich unvernünftigerweise einen relativ großen und lauten Verstärker für meine Behausung gekauft. Und der war aber nur für Selbstobholer aufgrund seiner Beschaffenheit. Und er war nördlich von Hamburg. Und ich dachte mir, okay, fahre ich da jetzt hin, jetzt gebe ich ja wieder so viel Geld für Transport aus. und ein Twitter-Follower, also ich habe auf Twitter gefragt, ob zufällig jemand aus der Richtung nach Berlin fährt und, Ikatjun oder wie auch immer man ihn ausspricht auf Twitter, also hat sich dann gemeldet und meinte ja, ich komme irgendwie von da und da und komme in Hamburg vorbei, ich kann den mitnehmen und hat das kostenfrei sozusagen als Hörerspende mir unbeschadet nach Berlin transportiert und hier an dieser Stelle dafür vielen Dank.
Was ich jetzt gerade mache, ist, sozusagen die Lautsprecher zu profilen. Und dann, weil das das Schwierige bei der Gitarrenverstärkerabnahme oder Aufnahme ist ja immer so die Mikrofonierung, da gibt es auch irgendwie tausend Arten und jeder sagt es auch irgendwie ein bisschen anders und wenn man es dann selber ausprobiert und genau irgendwelche Anweisungen verfolgt, dann ist es nicht immer eins zu eins reproduzierbar, was man irgendwo geschrieben liest, weil es auf Mikrofon, Lautsprecher, Raum, was auch immer ankommt.
Genau und jetzt, ich mache es halt so, dass ich immer noch meine Verstärkerchen nehme und auch das DI-Signal aufnehme und dann reampe, aber halt nicht mehr laut und Ohren betäuben, der ganze Raum wackelt, sondern ich kann das jetzt auch zu Hause machen und, kann sozusagen das Mikrofonieren virtuell machen. Das klingt auch mittlerweile sehr überzeugend. Das ist auf jeden Fall in dieser Digitalisierungswelle auch mit dabei. Und auch die Plugins in Software sind mittlerweile sehr, sehr gut geworden. Also ich habe mich auch schon dabei ertappt, die Eye-Signale einfach durch so ein Plugin zu jagen und es kamen Sounds raus, zum Beispiel Bass. funktioniert, mache ich eigentlich nur noch durch Plugin.
Da haben wir auf unserer Platte auch so drauf. Das ist alles andere. Weniger Kontrolle. Also man muss erklären, vielleicht DI-Signal ist ein cleanes Signal. Also das heißt Direct Input. Also das heißt ein, gibt es ja so eine schöne Analogie aus unserer Tech-Welt, irgendwas, ein unverfälschtes Signal ohne Verzerrung, so wie es gespielt ist.
Genau, sehr, sehr nackt. Und danach dieses Reampen, was du beschrieben hast, ist halt, dass man dieses aufgenommene, kline Signal dann wieder in einen Amp schickt, den man laut macht und ein Mikrofon davor stellt. Und der Vorteil ist eben, dass man nicht beim Einspielen den Sound schon festgebacken hat, sondern es könnte ja sein, der Gitarrist hat ganz toll gespielt, aber der Amp klang irgendwie nicht so toll. Dann kannst du es nachträglich nach der Aufnahme eigentlich nicht mehr ändern. In dem Fall nimmst du eben das nackte Signal, drehst ein bisschen am Amp, bis er dir gefällt oder loopst das so lange, schickst es immer wieder durch, bis es dir gefällt und dann kannst du es dann aufnehmen.
Aber die Flipside von diesem ganzen digitalen Wahnsinn ist halt auch, und ich habe sehr viele Videos in letzter Zeit von so alten Studios und wie Leute so Musik produzieren gesehen und bei denen ist immer so das ganz große Thema irgendwie möglichst schnell, die Optionen reduzieren. Also dass man nicht diese Option Paralysis hat und in seiner Audio-Software irgendwie tausende Spuren hat und ich kann alles nochmal ändern und sich nie auf irgendwas festlegt und dementsprechend nie fertig wird. Und die alten Produzenten und Mixer und so, bei denen geht es sehr viel darum, möglichst schnell die Optionen zu reduzieren und genau diese Beliebigkeit irgendwie einfach zu sagen, nee, der Sound von der Gitarre ist jetzt so peng, ich schreibe das jetzt als Pfeil raus und that is it. Ähm, Und wenn man gerade so mit Plug-ins oder was auch immer mit Reamping, da kann man sich wirklich auch Stunden und Tage mit beschäftigen und kommt nicht zu Potte dadurch. Das ist irgendwie noch so ein bisschen die Kehrseite von diesem ganzen digitalen Zauber.
Da kann ich sogar mal was plaggen, wer sich dafür in der Tiefe ein bisschen mehr interessiert. Ich habe ein Interview gemacht in einem Podcast, den wir nicht mehr machen, mit Aljosha Sieg, das ist der Produzent unserer Platte, der hat auch irgendwie jetzt Goldplatten gemacht und weiß ich nicht, also irgendwie ist ein guter Typ, er weiß wie es geht, und da ging es auch genau darum, der hat in Amerika teilweise, ja wahrscheinlich nicht, also gearbeitet irgendwie bei großen Produzenten und der erzählte nämlich genau das, was du gerade sagst, also nicht nur die alten Produzenten mit Analog und Zeug, sondern das ist, er sagt, die Arbeitsplätze, in den USA ist eine ganz andere. Dieses, ich habe eine Million Möglichkeiten und mache alles digital nachher, do it in the post, das wäre typisch für Europa und in den USA wäre es genau anders. Die schießen sich einmal den Sound ein und dann wird das alles sofort so aufgenommen und dann wird es halt roh. Aber natürlich musst du auch dann das Ohr haben, im Vorhinein zu wissen, wie diese Band klingen soll. Wenn das halt schief geht, kannst du halt nachher auch nichts mehr machen. Das ist halt so...
Genau, ja, das ist wirklich ganz schwierig, aber wir haben, und dann ist ja unser Gitarrist, der eine ist ja jetzt auch noch weggezogen aus Berlin letzten Dezember und wir haben es aber vorher noch geschafft so drei Sachen aufzunehmen und einen Song haben wir noch geschafft mit Text sogar aufzunehmen. Also ich hatte alles da und habe jetzt sozusagen alles auch mal wirklich dieses ganze Prozedere von, wir haben jetzt so einen Song, okay, jetzt das Ganze aufnehmen, und halt im Proberaum, weil wir uns ein Studio jetzt nicht leisten konnten oder wollten, haben wir halt gesagt, okay, unser Proberaum klingt eigentlich ganz gut so als Raum. Okay, ich habe mir als Audio-Nerd jetzt schon genug Mikros angesammelt, das passt schon irgendwie und haben halt auch alles im Proberaum selber aufgenommen und natürlich habe ich da von den Gitarren und allem die DI-Spuren mit aufgenommen nur für alle Fälle, weil ich halt nicht schon tausend Bands produziert habe und weiß, wie das klingen muss, und habe das jetzt irgendwie bestimmt einen Monat lang auch gemixt und halt, so geguckt, wie geht denn das jetzt und wie kann das jetzt klingen.
Ja. Ja, also es war auf jeden Fall sehr gut, dass ich die hatte, weil ich tatsächlich, also ich habe sogar dann auch noch einen Track neu eingespielt, weil ich einfach scheiße gespielt habe bei der Aufnahme, da hilft dann auch die beste DI nicht mehr, aber das ist ja okay, weil das dann nicht mehr die ganze Band im Raum sein muss, das kann ich dann auch zu Hause machen, dank dieser Möglichkeiten mit, ich kann jetzt auch leise das nochmal reampen sozusagen. Und ja, dann habe ich das so gemixt und dann, das sind ja auch schon Dinge, die lange Zeit man nicht selber machen konnte. Also ich meine, mein Zimmer zum Beispiel zu Hause klingt jetzt auch nicht besonders gut. Also das Abhören und Mixentscheidung treffen ist schon mal schwierig, aber man kriegt das so einigermaßen hin. Studiomonitore, erschwinglich, man kann einigermaßen gut Kopfhörer haben, okay, Software Reaper kostet jetzt auch 60 Dollar, ein paar Plugins noch dazu und ab geht hier Luzi und man kommt schon erstaunlich weit. Natürlich auch jede Menge YouTube Tutorials und sonst was geguckt und dann der nächste Schritt ist ja dann auch so dieses Mastering, das heißt im Prinzip gibst du jemandem deinen Mix, der wirklich einen guten Abhörraum hat und gute Ohren und so weiter und weiß, was er tut, um das dann der nochmal so drüber zu polieren, damit es dann halt wirklich, also worum es eigentlich geht, ist, dass der Sound auf allen möglichen Abspielgeräten, gut klingt. Also, dass kein Instrument absäuft, nur weil du es auf dem iPhone hörst oder irgendwie der Song auseinanderfällt sozusagen sogar richtig, dass bestimmte tragende Elemente überhaupt gar nicht mehr rauskommen. Und das Geile ist irgendwie, deswegen hatte ich hier so ins Workflow geschrieben, Musik produzieren im 21. Jahrhundert. An den Punkten, wo ich dann selber mir nicht sicher war, ist das jetzt eigentlich gut, weil ich weiß es ja nicht. Es gibt halt zum Beispiel im Internet auch Mix Review Services ist, ja, also irgendwelche Produzenten und Mixer, den nur...
...den nur dann irgendwie 100 Dollar überweist und dann geben die dir so einen richtig detaillierten Mix-Review und geben dir halt eine Analyse und auch klare Anweisungen oder Vorschläge, wie du es besser machen könntest. Und das fand ich zum Beispiel richtig cool. So, Internet macht's möglich, dass du einfach irgendeinen USA-sitzenden Mix-Meister mal anhören kannst und hier, ich hab mit meiner Band hier hinter Tuping mal im Proberaum was aufgenommen. Kannst du mal sagen, ob das gut ist? Und dann kriegst du da ein qualifiziertes Feedback, statt halt eben wirklich teuer im Studio da unterwegs zu sein. Und für das Mastering genau das Gleiche habe ich mir halt auch im Internet jemanden gesucht, der einen fairen Preis hatte und zumindest schon so Referenz-Songs gepostet hatte, die mir klanglich gefallen hatten. Und der dann auch nochmal ein Review gemacht hat, nochmal gesagt hat, ja, vielleicht hier nochmal und da nochmal was dran drehen, bevor du es mir gibst, um mir die Arbeit leichter zu machen und die Rate oder den Preis klein zu halten. Dann hat er das jetzt gemastert. Also ich habe dafür wahrscheinlich jetzt insgesamt 200 Euro nochmal ausgegeben, sodass so Profis nochmal drüber gucken.
Genau, erstmal für einen Song. Ich wollte eine Ding erstmal so durchkloppen, so den ganzen Weg. Und dann das nächste ist ja so Veröffentlichung, weil ich weiß noch Freunde von mir, die hatten auch eine Band und der Kumpel von mir, der wollte unbedingt eine Platte, also eine CD im Laden halt haben. Und ich habe ihm schon die ganze Zeit damals, so vor fünf, sechs Jahren gesagt, so wozu, warum, also ich weiß schon, für ihn hatte das so einen symbolischen Wert, dass er in den Laden gehen kann und da steht das Ding. Aber für mich ist das jetzt überhaupt gar kein Reiz gewesen und es gibt mittlerweile halt so Services, die im Prinzip, egal was du hochlädst, wenn es so einigermaßen zivil ist. In allen Stores und allen Streaming-Diensten halt anmelden und auch die Einnahmen sozusagen aggregieren. Und da gibt es welche, die natürlich dann auch nochmal einen Schnitt vom Kuchen nehmen. Aber es gibt einen Service, den ich hier nochmal erwähnen will, speziell, weil die wirklich sehr cool sind und das ist DistroKit heißen die. Und da zahlst du im Jahr, weiß nicht, 25 Dollar oder sowas und kriegst aber 100 Prozent aller Einnahmen von allen Services und so weiter. Du kannst auch sagen, pass auf, ich gebe euch nochmal 23 Dollar und ihr lasst diesen Song einfach für immer in allen Stores und kümmert euch da drum und sammelt die Einnahmen ein und selbst wenn ich meine Jahresmitgliedschaft da expiren lasse und nach 15 Jahren wiederkomme, kriege ich immer noch mein Geld. Also die halten das dann einfach so lange vor. Und das fand ich auch wirklich so richtig, so 21. Jahrhundert irgendwie, du sitzt halt da zu Hause in deinem Zimmerchen, machst so deinen Song und sagst so mit einem Knopfdruck, so bitteschön jetzt Apple Music, Google Music, Spotify und wie sie nicht alle heißen und ist einfach draußen. Und genau, jetzt habe ich sozusagen einmal diesen ganzen Prozess mal so durchgelebt. Und wie wir vorhin schon beim Podcast meinten, im Prinzip auch eigentlich alles alleine gemacht, bis auf eben diese Mixed Reviews und Mastering, was aber eben auch, ich muss halt nicht wissen, wie Mastering funktioniert notwendigerweise, ich muss nur wissen, dass es das Internet gibt und dass da andere Leute zu günstigen Preisen mittlerweile bereit sind, die weiterzulichen.
Bildung ist man weiß, wo man hinklicken muss. Es ist einer dieser vielen Auswüchse von dem, was ich so Makerscene nenne und was mich sehr begeistert an Internetnutzung. Bei all dieser politischen Diskussionen und müssen wir und schnell und langsam und Netzneutralität, wo es ja dann hauptsächlich immer nur so auf Konsum von Medien oder sowas abgeht, meistens, finde ich gerade diese Geschichte, die es ja auf allen Ebenen gibt. Dass jetzt Leute, Privatleute, kleine Gruppen Sachen machen, die früher nur der Industrie vorbehalten waren. Also angefangen mit 3D-Druckern oder Hackspaces, die sich da irgendwelche CNC-Maschinen zu legen, da Sachen mitbauen. Über die Kochszene, die Bierszene, die Musiker. Es gibt solche Dienste, wie du sie gerade beschrieben hast, auch für Leute, die sich literarisch betätigen wollen. Das heißt, du schreibst jetzt deinen Text und gibst den an irgendeine, doller Internetbude, die dann deine Bücher auflegt. Mit ISBN und Anmeldungen, und die dann auch in irgendwelchen Stores irgendwo auftauchen, in einer Auflage, wie du sie dann halt eben bezahlst und so. Das finde ich halt eben, das ist eine sehr, sehr interessante Nutzung des Internets, weil es halt eben auch eine andere Form von Community erzeugt und auch einen ganz anderen Markt, weil halt eben Leute jetzt was produzieren könnten, was eben vorher nur speziellen Industrien vorbehalten war.
Für Podcaster und für Musiker auch interessant ist vielleicht so eine Plattform wie Fiverr.com mit zwei R. Man kriegt für einen Fünfer theoretisch quasi sie da so vor allem viel so Grafik- und Videodienstleistung gibt, aber auch andere Sachen. Es ist so, ich habe keine Ahnung von wie könnte mein Podcast-Logo aussehen. Da kann man sich das halt klicken. Fiverr.com ist da vielleicht. Hast du das eigentlich mal, Hucke, mit CD Baby verglichen? Deinen Dienst?
Wahrscheinlich. Also wenn jetzt alle, vielleicht, wenn alle Podcast-Hörer mal in Apple Music klicken, vielleicht kann ich mir ein Bier am Ende des Jahres kaufen. Viel besser wäre natürlich, das muss man jetzt noch dazu sagen, den Link schicke ich euch auch noch gleich, wenn ihr auf Bandcamp natürlich die Musik einfach kauft, weil dann kommen natürlich die Euros richtig angerollt, weil Bandcamp nimmt, glaube ich, 15 Prozent, aber nicht halt wie Apple oder andere halt 30%.
Also weil alle anderen Buden nehmen ja normalerweise, also jemand kauft etwas und dann muss ja Geld fließen, meistens PayPal, und dann geht das PayPal zu der Verkaufsbude und die nehmen sich dann, natürlich erstmal geht die PayPal-Gebühr ab und die nehmen sich dann da auch noch Geld von und dann schicken sie dir das irgendwann, wenn es genug ist, meistens so 25 Dollar oder 50 oder so.
Genau so. Und bei Bandcamp, die haben eine super Idee gehabt, die haben halt gesagt, wir nehmen gar nichts von dem Geldfluss ab, sondern die geben dir immer 100% der Kohle, rechnen sich aber ihre 10%, sind es glaube ich, ihre 10%, theoretisch immer mal zusammen und wenn, dann sage ich mal, sagen wir mal, es sind 10 Dollar zusammengekommen und dann kauft jemand bei dir ein T-Shirt für 10 Dollar, dann leiten sie diesen einen Geldfluss mal zu sich selber um und du bist wieder auf Null. Das heißt, es geht kein Geld hin und her zwischen Bandcamp und der Band, sondern es geht alles immer zur Band, bis der bestimmte Betrag erreicht ist, den ein Produkt kostet. Und dann leiten die diesen Betrag für das eine Produkt.
Das machen sie bei mir relativ fleißig, aber also ich muss auch nochmal eine Lanze für Bandcamp brechen, weil ich das wirklich auch einen der coolsten Services diesbezüglich finde, um einfach selber die Musik rauszuhauen, mit wirklich wenig Stress und irgendwie, ja... Effort, also einfach hochladen und du kannst halt ohne DRM, eigentlich kaufe ich alle meine Musik nur noch über Bandcamp, es sei denn eine Band ist doof genug und hat einen Plattenvertrag, der ihnen verbietet die Musik selber auf Bandcamp zu verkaufen oder was auch immer, dann vielleicht nochmal woanders, aber, kriegst halt immer lossless, DRM frei, Watermark frei, deine Musik da und ist großartig. Genau. Die Band, die ihr jetzt natürlich dann nach der Frickshow nochmal klicken müsst, ist whitevolcano.bandcamp.com.
Wide, glaube ich. Weil wir haben so gejammt und irgendwie hat dann unser Gitarrist, der damalige, dann so gemeint, It sounds like a white volcano bla bla bla und hat dann irgendwie so bekifft, und ich hatte es halt aber aufgenommen und als ich die Aufnahmen anhörte, dachte ich mir naja, white volcano, vielleicht eher white und dann ist der Name so kleben geblieben. Genau, aber könnt ihr dann wahrscheinlich jetzt so die nächsten Tage, bei Apple Music ist es schon, bei Google Plays ist es bei Spotify noch nicht gelandet. Es dauert halt irgendwie bei manchen Stores ein bisschen länger, aber irgendwie in dieser Woche sollte das überall sein und dann könnt ihr, ich sag sagst nochmal auf Twitter Bescheid. Da ist so eine Dauerschleife, wenn er gerade schlaft.
Die machen halt so Grafik, also ich nehme mal an, aus dem Namen leite ich ab, dass es darum geht, für so einen Fünfer so kleine Dienstleistungen zu bekommen. aber man kann da so, also ich habe da auch irgendeinen Account, man kann da so auch Dienstleistungen anbieten, was weiß ich, die kleine Dienstleistung kostet halt, 2 Dollar oder 7 oder 5 von mir aus. Das müssen nicht 5 sein. Und dann kannst du auch sagen, es gibt halt so Tier 2, Tier 3. Wenn du das und das noch willst, dann kostet es halt mehr. Und wenn du dann die Dateien noch...
Was doch jetzt heute oder gestern da auch die Twittersphäre ging, war doch, dass jetzt irgendwie CBS als Retaliation gegen einen Fotografen, der sie verklagt hat, den Fotografen verklagt hat, weil er einen Screenshot aus einer Fernsehsähe von 1958 ein Bild verwendet hat, aus unserem blöden Western. Wie gesagt, ein Bild von keine Ahnung. Keine Ahnung, sie haben jetzt erst mal ihr Rückschlag dafür.
Genau, also ich finde auch, also die Zukunft ist zum Beispiel für Musiker ganz klar Streaming. Streaming hat schon gewonnen, das ist vielen noch nicht klar. So, die denken immer noch CD und Vinyl steigt ja und so. Ja, von einer sehr kleinen Zahl 10% auf eine andere sehr kleine Zahl. Also es ist halt, der Markt ist definitiv Streaming und ich kann nur an alle Artists da draußen inniglich, eindringlich auf euch einwirken, wenn ihr Plattenverträge unterschreibt, da gibt es so eine Sektion für Digitales. Damit meinten die, als sie den Vertrag entworfen haben, Downloads bei iTunes. Und das ist vorbei mit den Downloads bei iTunes. Und wenn ihr da 20% drinstehen habt und das Label kriegt 80%, dann heißt das, dass ihr von Streaming, was von jetzt für immer da auf diesem Spotify steht, auch nur 20% bekommt und das Label hat keine Arbeit damit. Also die wichtigste Lehre aus der heutigen Zeit für Bands, die noch solche Dinge tun, nehmt mehr Geld für das Digitale.
Und an dieser Stelle, was ich auch schon mal vor langer Zeit hier gefeatured habe, es gibt ein Buch, das heißt All You Need To Know About The Music Industry, wo so ein Anwalt, der Plattenverträge für die Artists ausgehandelt hat, mal so alles niedergeschrieben hat, was er gestern und heute so erlebt hat und was so wichtig ist. ist ein cooles Buch, wo sehr viele wichtige Lektionen drinstehen und die einem eigentlich am Ende auch ausreden. Also wirklich nur in...
Das könnte jetzt noch ein bisschen knapp sein. Aber auch so, es stehen auch andere viele, sehr, sehr sinnvolle Sachen drin und auch schon gerade über dieses digitale Geschäft oder auch, dass Plattenverträge halt heutzutage nur wirklich noch lukrativ sein können, wenn man diesen Reichweite-Boost haben will, aber man sollte dann halt so viel wie möglich selber machen, um eben nicht diese ganzen Vorschüsse und so weiter abarbeiten zu müssen mit seinem ersten Album im Wesentlichen. Und das hat er da alles sehr schön so aufgeschlüsselt und ist sehr ermutigend, viel Dinge selber zu machen sozusagen, so weit man kann.
Ja, also wir werden das jetzt definitiv halt mal durchexerzieren mit einem kleinen Nabel, was an uns glaubt. Das sind halt so. Da geht es nicht um groß rauskommen, es geht um, dass man mit mehr Leuten zusammen mehr erreichen kann. Labels sind ja oft im Prinzip eine schlechte Bank, also bei uns geht es in dem Fall explizit nicht darum, von irgendjemandem jetzt Geld zu bekommen, das ist immer so ein Fehler. Bands denken, boah, ich kriege von dem 2000 Euro. Ja, die musst du nachher wieder reinarbeiten. Zu sehr schlechten Konditionen. Das ist keine gute Idee. Leist dir lieber von Mama. Also das ist so der bei uns nicht so. Aber was ich jetzt sehr interessant finde, wir haben halt Rough Trade als Vertrieb. Das ist halt ein großer, renommierter Vertrieb. Und da bin ich gespannt auf den Unterschied. Denn wenn du das bei CD Baby oder bei, wie hießen sie?
Absolut, das muss ich dazu auch noch sagen. Also das ist auch überhaupt nicht meine Erwartung. Also mir ging es nur darum, ich kann es machen. Es ist jetzt überall und ich kann jetzt mal im Podcast oder auf meine 10.000 Twitter-Follower-Bots darauf hinweisen und, dann kommen da ein paar Klicks zusammen, weil ich habe mal unser erstes Live-Konzert relativ schlecht gemixt oder so auf Bandcamp gestellt und das war so ein Kanal, wo jetzt mal ein paar Leute Danke sagen konnten Und dann kamen dann, weiß nicht, 400 Euro dabei rum auf Bandcamp. Und das hat quasi die Venue bezahlt und den Soundmann. Und wir waren dann break-even und hatten einen geilen Abend und alles war gut. Und das würde ich über Streaming niemals reinkriegen. Denn selbst wenn alle 10.000 Twitter-Follower-Bots den Spotify-Stream anklicken, kann ich mir danach trotzdem nur eine Kiste Bier von kaufen, wenn überhaupt. Also wahrscheinlich eine Flasche Bier. Und deswegen, ja, also bei uns geht es ja wie gesagt eher um Hobby.
Ja, also ich denke halt so, unsere Erwartung ist eben, jeder, also wir haben halt so ein paar Single-Releases und das wird dann von einem professionellen Vertrieb auch als ein Single-Release gehandhabt und die gehen dann auch zu den, ich weiß gar nicht, wie es aussieht, die treffen sich halt mit den Amazon-Fuzzis und den Spotify-Fuzzis und sagen, hier, wir haben so eine Band, könnt ihr die da irgendwo platzieren, also die tun aktiv was dafür, weil sie damit auch Geld verdienen, man muss natürlich auch so sehen, im Musikbusiness ist, Wenn Leute an dir Geld verdienen oder etwas von dir haben, tun sie auch Dinge für dich. Und das erweitert natürlich das Spektrum. Mehr Leute mit mehr Connections tun mehr Dinge für dich. Aber natürlich ist der Anteil der Schwallos sehr, sehr groß. Hier fragt gerade ABCDEF, apropos, welcher Streamingdienst zahlt aktuell für kleine Künstler am meisten aus? Ich nehme an, das ist jetzt die Frage aus Sicht des Fans, der der Band mehr zukommen lassen möchte.
Ist immer perfekt, wenn die Band sinnvoll haushaltet, also wie jede Band das machen sollte, ist halt T-Shirts und sowas selber herstellen, billiger geht's halt nicht. Oh, da hab ich einen super Tipp. Auch übrigens für, oh, unbedingt für Podcasterinnen und Podcaster genauso. Auch hier für Tim und euch und so. Es gibt Merch.camp. Da muss ich jetzt transparenzmäßig sagen, ein Bekannter von mir, mit dem ich seit 10 Jahren schon CD-Pressing mäßig zusammenarbeite, hat das aufgemacht.
Das sei hier der gute Ton. Ich glaube, das ist noch in Beta, aber sonst schreibt mir und ich connecte euch bei Twitter. Das ist eine Plattform, im Prinzip eine Mischung aus Kickstarter und einem T-Shirt oder auch andere Sachen Produzenten. Ihr müsst euch das so vorstellen, das Problem jetzt, wenn eine Band keine Ahnung von Drucken und sowas hat, wenn sie nicht wissen, wie sie ein T-Shirt herstellen sollen, ist das nicht ganz, unproblematisch. Und dann gehen viele zu Spreadshirt oder solchen Diensten, wo man so eine Grafik hochlädt und Spreadshirt macht alles andere für einen. Das ist irgendwie ganz nice, aber das T-Shirt kostet dann halt am Ende wegen so kleinen Einzelproduktionen halt 17 Euro und die Band kriegt drei. Wenn du ein T-Shirt selber produzierst, kostet das T-Shirt sieben Euro und wenn die Band das für 15 verkauft, kriegt sie halt den Rest. Das heißt, man kann sie a billiger verkaufen und b kriegt halt mehr davon. Bei Merchcamp ist jetzt das...
Der kriegt eine E-Mail mit deinen Daten, die hoffentlich passen, sonst musst du hin und her beraten und was lernen. Und natürlich fragst du drei Druckereien an, weil je nachdem, was du druckst, es gibt nicht eine billigste Druckerei, das ist bei Print generell so, sondern je nachdem, was die für Maschinen haben, wie deren Auslastung ist, ändern sich auch Preise. Das heißt, du fragst mehrere Druckereien an und musst das natürlich eben alles handeln. Dies ist ein ganzer Kram. Es ist halt für mich Beruf, aber für viele halt eben nicht. Und deswegen ist es schwierig. Was ich jetzt super finde bei, achso und du trägst natürlich das finanzielle Risiko. Und gerade als Band, Siebdruck lohnt sich, ich sag mal, ab mindestens 30 Shirts, eher 50, besser 100. Und je nachdem ist das so eine Sache, so 100 Shirts erstmal zu verkaufen. Und das musst du natürlich erstmal vorbezahlen. Dann bist du ein Tausender los, und hast halt noch kein einziges Shirt verkauft. Und das ist für eine Band eventuell schon so ein Genickbruch. Deswegen finde ich die Idee hier gut. Was du bei Merchcamp machst ist, du schickst denen im Prinzip eine Grafik, das ist der liebe Achim. Hallo, hört der hier sowieso nicht, aber ich grüße ihn einfach mal. Du hast da sowas wie bei Kickstarter, so ein kleines Projekt. Dafür schickst du erstmal nur deine T-Shirt-Grafik dorthin. Dann spreadest du das unter deinen Fans, einfach den Link, wie bei Kickstarter auch. So, und dann guckst du, wer innerhalb der Zeit, ich glaube, das sind drei Tage bis 30 Tage, kann man sich aussuchen, wer innerhalb der Zeit T-Shirts kauft. Und wenn du über diese, ich sag mal, die 30, die man halt braucht, damit es sich lohnt, wenn du da drüber bist, werden sie das produzieren. Egal, wie viele es sind. Du kannst natürlich auch sagen, okay, ich kaufe für die Band sowieso 30. Dann bist du schon auf Break-Even. Das ist ja nicht ehrenrührig. Du willst ja nachher auch für Konzerte dann T-Shirts haben. So, und dann sagst du halt hier deinen Fans und dann kaufen die halt T-Shirts. Du kannst ja auch drei Motive reinstellen. Dann siehst du, welches Motiv überhaupt gut ankommt. Zum Beispiel, ein billiger Test. Wenn das nicht funktioniert, hast du nichts bezahlt, du hast nichts verloren, du hast eine Grafik dahin geschickt, fertig. Wenn das funktioniert, produzieren die das Ding komplett, versenden es an all die Leute. Und du kriegst einfach nur Geld. Jetzt sind das auch nur fair gehandelte T-Shirts und man sieht auch auf der Seite, die bemühen sich halt darum, dass du zum Beispiel für soziale Zwecke kannst du zum Beispiel was automatisch, hier Social Shirts, sehe ich gerade auf dem Screen, kannst du halt sagen, was weiß ich, ein Euro pro Shirt geht halt an einen bestimmten guten Zweck. Da sind mehrere vorausgewählt, du kannst auch selber welche haben. Also da gibt es halt, ich weiß, dass die Produktionstechnik halt super sind, weil ich damit schon viel produziert habe. Und ich finde das halt gerade, wie gesagt, für Podcasterinnen, für Podcaster, um genau dieses ganze Produktionsangst, Anfangsgeld und so alles zu umgehen, finde ich das halt eine super Möglichkeit.
Ich war ja mal Ich kenn mich ja aus Also ich hab das ja alles schon Von der, Genau, von der Pike auf Gute Shirts ist nicht einfach Ich find, das Prinzip Ganz interessant Das stimmt natürlich, es ist immer dieses Vorauflagenproblem, was man speziell bei Shirts hat So, ne und Mindestmengen und so weiter und, die Idee, dass du mit so einer Mindestbestellmenge und wenn genug Käufer zusammen, das ist auch eine interessante Dynamik, die du dann bei den Käufern hast, ah, da bestelle ich nochmal eins und ist das Ziel erreicht, dann kriege ich auch eins, so, das könnte ganz gut funktionieren.
Und ich hab alles von Hand gemacht und so weiter. Nein, das will man alles gar nicht. Frage ist hier natürlich, kriegt man Samples, so, weil, also Druckqualität in gut ist ein Thema, ne, also T-Shirts selber erstmal in gut, kannst du natürlich auch so von welche du haben willst, klar, erstmal gute Shirts, aber dann, ne, und dann hast du halt auch mal so dieses Problem mit den Schnitten und so, ich weiß nicht, wie sie das lösen.
Aber, die Details sehen da schon sehr gut aus, weil es gibt ja auch noch so die T-Shirt-Druckereien, die sich mal so eine alte Siebdruckmaschine mit irgendeinem, was weiß ich, für einen Raster 35 oder so, gekauft haben, wo du die Punkte noch mit bloßem Auge zählen kannst quasi. Nicht ganz, weil die Farbe verläuft, ja, aber das sieht schon nach sehr professionellem Siebdruck aus.
Ja, ich vertraue dem Achim halt jetzt deswegen, weil ich den als Producer schon für mehrere CD-Produktionen und sowas hatte. Also was Offset-Druck anging, wo es um komplizierte Hauttöne und Papiertöne und so ging, hat er sehr gut drauf geachtet. Und wir haben bei ihm Kappen produziert mit so 3D-Stick, so super aufwendig. Hat sich, glaube ich, finanziell für keinen gelohnt, aber die Kappen sind geil. So kleine Auflage. Und das, ich glaube, mein Hoodie ist inzwischen komplett kaputt. Tim verschwindet irgendwie.
Aber wie löst man das und kriegt man auch elegant das Problem gelöst mit den unterschiedlichen Schnitten? Nee, ich bin einfach nur, ich meine, ich bin schon, das ist kein Geheimnis, so der Part, den will ich auch mal wieder, Interhemd ist ja das erste Nerd-Label gewesen überhaupt, noch vor ThinkGeek in USA und so weiter war ich sozusagen mit Nerdware am Start, hab das halt ein paar Jahre betrieben und dann hatte ich halt andere Interessen. Also dann war irgendwie auch gut und dann musste ich mal Podcast machen und dann fiel das alles so ein bisschen unter den Tisch und so, aber im Prinzip Interhemd ist immer noch alles auf Hold und, ich hab mir mal eine Reihe von Anforderungen aufgeschrieben, die erfüllt sein müssen, bis, ich damit wieder durchstarte. Da sind jetzt diverse Häkchen gemacht worden dieses Jahr. Die letzten müssen halt noch gemacht werden.
Das mache ich übrigens auch gerade bei so Handwerk, weil ihr gerade sagt, wenn du erstmal einen Dealer hast oder irgendjemand, der was kann, der was richtig macht, ich lege da auch gerne mal was drauf, was ich denn gut finde, weil ich dann, die gucken dann immer so ein bisschen, ja, wäre doch nicht nötig, ich sage, mir ist viel wichtiger, dass du in einem Monat noch hier bist mit deinem Laden, als jetzt die drei Euro, die ich dir jetzt mehr gebe, als die, die du haben willst. Deswegen mach mal, passt schon.
Auch Riesentipp, im Sommer den DHL-Booten mal so ein Eis geben oder so. Ich hatte so Stangeneis irgendwie da und dann war es super heiß, kam der an. Die kommen immer bei mir an. Er war da am Schwitzen. Ich so, ja, hier, also beste Freunde kriegst du da. Du kriegst dann auch deine Pakete. Achso, was ich noch sagen wollte, bevor jetzt Leute bei uns klicken. Man sieht nichts von dem ganzen neuen Zeug vor 1. Dezember. Da ist unser erster Single-Release. Das darf eigentlich auch keiner wissen, aber hier hört ja auch keiner zu.
Achso, nur ganz kurz. Ich bin ja nicht so ein großer Kino-Freund. Also speziell große Kinos mag ich nicht. Kleine besuche ich ab und zu mal. Aber zwei Freunde von mir haben unabhängig voneinander innerhalb von 24 Stunden mir eine Nachricht geschrieben, die ungefähr so anfängt. Hi, ich weiß, du magst keine Kinos, aber Blade Runner läuft im IMAX 3D und du musst dir diesen Film angucken. Und beim zweiten Mal dachte ich, okay, wenn jetzt die zwei Leute mit dieser Ansage, also sie wissen, dass ich nicht gerne hingehe und sie meinen, ich müsste hingehen, dann...
Es ist teuer, Werbung, Schlechtes Popcorn Schlechtes Popcorn und sowieso Snacks und Getränke ist alles räudig für unsagbare Preise, also du bezahlst alleine gerne mal über 20 Euro für so einen Kinobesuch, ganz locker, wenn du noch ein Getränk und noch Chips haben willst, egal. Dann Werbung, dann nicht Pause drücken können, wenn du aufs Klo willst. Also wenn du...
Ja, aber du verpasst was. Nee, nicht, weil die Tür ist nebenan. Dann hast du Leute, die um dich rum quatschen oder irgendwelche Kommentare abgeben, was ich auch nicht so wahnsinnig schätze. Dann sind die großen Kinos, gerade im IMAX, ist einfach zu laut für mich. Also gerade bei so Science-Fiction oder was auch immer Filmen und wenn dann Hans Zimmer mit seinem, Wo der ganze Raum vibriert Sound kommt, den er seit Batman, beginnt oder so, fährt. So auch bei Blade Runner.
Aber dafür gehe ich doch nicht ins Kino. Dann, ja, keine Ahnung. Achso, das Geilste bei diesem IMAX war, irgendwie dann sagen die, ihr sollt jetzt bitte nicht den Eingang zum Raus gehen nehmen, sondern da oben ist eine andere Tür. Dann gehst du aus dieser Tür raus, dann stehst du vor dem Kino, also direkt draußen. Da ist kein Raum, wo du nochmal aufs Klo gehen kannst. Da steht dann einfach so ein Schild. Ey, wenn du aufs Klo bist, dann gehst du jetzt die Rolltreppe nochmal runter, läufst nochmal durch die Haupthalle, gehst nochmal ganz runter, um aufs Klo zu gehen. Und ich dachte mir, Alter, ich habe hier Premium-Loge bezahlt.
Lief's auch, aber alle meinten, ich muss jetzt dieses 3D-Ding sehen. Anyway, hatte ich noch mit einer Freundin vorher diskutiert, die Filmproduzent, also ja, die ist, ja, Producer, also die ist auf jeden Fall, sehr aktiv, hat jetzt auch kürzlich ihren IMDB-Rekord schon verpasst bekommen. Auf jeden Fall habe ich mich mit der so über dieses 3D unterhalten.
Und wir hatten ja auch hier schon uns mal über 50 Frames die Sekunde, über Versus 25 und so weiter, alles mögliche unterhalten. Deswegen hab ich auch gefragt, ob Dennis heute kommt, so Film, Nerds, Blade Runner und so weiter. Und die Freundin von mir, die hat mir dann einen Link geschickt, hab ich den da etwa nicht reingepastet? Oder hast du das nicht expanded Moment, dann kommt dieser Link sofort.
Falls Leute Blade Runner sehen wollen und sich fragen, was ist denn die richtige Version, die man jetzt gucken sollte, da hat nämlich der Head of Photography oder Chief of Photography, was auch immer der auch wirklich eine krasse Biografie hat an Filmen, die er schon gemacht hat oder Filmografie wo ist hier die Freakshow, da ist das die Freakshow hier? Ähm, Wieso erröten? Ist da irgendein Sonderzeichen hintendran, was zum Smiley führt? Naja, wo nämlich der Head of Photography von dem Film selber so ein bisschen darüber spricht, dass er über die verschiedenen Konvertierungsverfahren und auch das Konvertieren in 3D und die IMAX-Produktion und dann am Ende der Kommentarkette sagt er, er würde sich den Film, wenn er die Wahl hat, in 2D-Widescreen angucken, weil so auch der Film gedreht wurde. und gibt auch seine Begründung noch da so kurz und knapp dazu. Habt ihr den denn jetzt gesehen, den Blade Runner?
Das ist halt Großformat-Leinwand. Also das IMAX-Format ist halt 70 Millimeter Film. Der Film wurde aber nicht in 70 Millimeter gedreht. Das heißt, sie haben den halt nachträglich aufskaliert, aufskaliert, wobei die Auflösung von den Digitalkameras gut genug ist, als dass es jetzt auch kein großes Drama ist.
Zum Beispiel 2001 ist 70 mm aufgenommen und der Blu-Ray-Scan davon sieht einfach spektakulär aus, weil unglaubliche Auflösung und Detailgrad. Und IMAX ist aber sozusagen 70 mm, oder es ist noch größer oder noch besser, wenn ich mich recht entsinne, nicht mehr ganz, guck nochmal in die Wikipedia. Und genau, das Format ist halt auch einfach für die Leinwand dann dementsprechend. Es ist halt auch nicht Widescreen, sondern wirklich mehr so 4 zu 3.
Und dieses 70mm Horizontal ist halt durch die 35mm Filmbreite halt sehr widescreenig. Aber, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Aber wie gesagt, 2001 ist einer der Filme, die, ich glaube, Prince of Arabia oder so, ist glaube ich auch noch einer der alten Filme, die in 70mm gedreht wurden. Da gibt es nicht so viele, aber die sehen alle in den Blu-Ray-Scans spektakulär aus. Und ja, die IMAX-Filme zum Beispiel Batman Returns, also der zweite Christopher Nolan Batman, der hatte 35 Minuten oder sowas wirklich mit IMAX-Kameras geschossen. Und da gab es halt so, oder gedreht, und da gab es Szenen, wo Batman dann so auf der Straße steht und du hast halt einfach auch jedes Asphaltkorn, sehr scharf, also kristallklar gesehen. Das war schon sehr beeindruckend, aber weil das halt so viel Bildmaterial erzeugt, hatten sie dann halt auch nur 35 Minuten oder so in dem Film. Das heißt, dann nach dieser Szene wurde dann wieder ein Whitescreen gewechselt, was auch ein bisschen behämmert war, aber es sieht schon beeindruckend aus.
Ja, wobei ich, also 3D, ich muss sagen, diese 3D-Umwandlung, die war sehr gut im Vergleich zur früheren und ich weiß auch nicht, ob sie die Brillen verbessert hatten, aber das, was mir vorher sonst immer aufgefallen ist, dass ich ständig am Refokussieren bin. Wenn du so in andere Bildbereiche guckst, gerade im IMAX, wo die Leinwand so riesig ist, das hat meine Augen immer sehr angestrengt.
Achso, ja, ja. Diesmal hatten sie neue Brillen, aber ich war auch lange nicht mehr im Kino. Und da war es auf jeden Fall sehr viel angenehmer. Und der Typ schreibt ja auch, er hat sich da um die IMAX-Umsetzung auch selber mitgekümmert, weil er das bei anderen Filmen schon immer scheiße fand. Und vielleicht hat er auch ein besonders gutes Händchen da angelegt, die zu konvertieren. ähm, aber man hat immer noch Artefakte gesehen, also so, so, weiß nicht, wenn so Dinge in der Tiefe sich verändern, so zu schnell und so, dann flimmert es trotzdem immer noch und, Ich muss mir nochmal die 2D-Variante angucken, um jetzt den direkten Vergleich zu machen.
In 4D, also 3D und Deutsch. Das war echt... Also das war ganz schlimm. Das war ganz schlimm, aber ich habe ja auch eine Brille und dann diese andere Brille noch oben drauf. Und dann guckst du, da ist es wie durch so Flaschengläser. Also es schmiert alles zu. Sie machen noch riesen Werbung, was für eine kristallklare Leinwand sie haben. Dann setzt du diese Brille auf und alles ist schmierig. Das fand ich ganz schlimm. Und du hast ständig irgendwie Ecken und Kanten von Raumschiffen in der Fresse. Das ist auch so gekloppt. Also wirklich, den hätte ich auch lieber gerne in 2DE gesehen. Aber naja.
Ich bin mal gespannt. Ich hatte in der Weisheit schon mal erzählt, ich hatte eine Augen-OP in meinem rechten Auge und habe da jetzt eine Kunstlinse drin. Und die bringt halt so ein paar Nachteile mit sich. Das rechte Auge kann halt nicht mehr Entfernung fokussieren. Also sprich, der Fokus ist halt kaputt, ist halt jetzt Festbrennweite. Und das heißt so, im Alltag merke ich das so nicht, aber wenn du natürlich die Augen trennst, damit du ein künstliches 3D-Bild bekommst, Und dann jedes Auge natürlich, also andersrum, wenn ich jetzt im Alltag bin, übernimmt mein linkes Auge eigentlich so diese ganze Arbeit von Fokus und tiefen Infos und solchen Sachen. Das ist also komplett, ich sehe jetzt mein Bild so wie vor der OP, kein Problem, aber in dem Moment, wo ich die Augen halt trenne oder mein linkes Auge zuhalte, merke ich, wie in welchen Bereichen das rechte Auge schlechter ist. und wenn du natürlich bei einem 3D-Ding darauf angewiesen bist, dass beide Augen gut sind. Ich war jetzt noch nicht in einem 3D-Kino. Ich habe wohl mal so eine ganz kurz so eine 3D-Brille, wie heißen die, VR-Zeug ausprobiert. Das ging tatsächlich irgendwie. Hätte ich jetzt anders erwartet, aber da musst du ja auch sehr, sehr nah fokussieren eigentlich. Egal, was die da mit Linsen machen, das ist ja relativ nah dran und mein Auge kann halt nicht näher als 30 Zentimeter. Ich bin quasi alterssichtig auf dem rechten Auge, wem das was sagt. Ja, und deswegen bin ich mal gespannt, ob so ein 3D-Kino-Ding überhaupt so richtig oder ob es einfach noch anstrengender wäre für mich.
Ja. Aber er ist sehr nah, also ehrlich gesagt fühlt er sich schon sehr Blade Runner-ish an, also sie haben auch sehr viele Elemente, so als Referenzen drin, für die Leute, die den ersten gesehen haben, wurde sofort so, ah ja, alles klar. Wobei ich aber sagen muss, Ich hätte mir eine kleine Auffrischung der Szenerie auch durchaus gewünscht, weil der wirkt so ein bisschen anachronistisch in sich selbst, weil als Blade Runner ursprünglich rauskam, da konnte man das so als die Zukunft verkaufen, aber sie sind dem sehr treu geblieben. und jetzt wirkt das dann irgendwie so ein bisschen, warum haben die da jetzt immer noch physische Tasten? Also, weißt du so, wir sind jetzt halt einfach schon weiter und dadurch gibt es da so einen komischen Retrofuturismus, der irgendwie keinen Sinn ergibt und der einfach nur da ist, um sozusagen Hommage auch oder in diesem Universum zu bleiben.
Das finde ich aber okay, weil Star Wars Rogue One fand ich auch das total absurd, dass sie halt so dieses Design von dem Todesstern, so aus dem Original allerersten, abgedrehten Star Wars da auch drin hatten, mit diesen Tastern, die man schon seit den 60ern eigentlich nicht mehr gesehen hat irgendwie.
Ihr könnt euch den auf jeden Fall angucken. Die Blade Runner Fans werden, glaube ich, auch schon auf ihre Kosten kommen. um es wirklich auch sehr schön anzusehen. hat halt eher noch die Pace von dem alten Badrunner, also die haben jetzt nicht da künstlich irgendwie so einen super Actionfilm oder so rausgemacht, sondern der hat schon so seine Szenen, wo ganz aktiv du die Leute auch im Kino so durchatmen hören kannst, weil, dann also wirklich so ganz bedächtig jetzt die Schritte und die Szene und die Kamera, also es ist, der ist nicht ohne Grund zwei Stunden.
Also kann ja jeder erhalten, wie er will. Ja, tue ich auch. Andererseits muss ich sagen, das, also jetzt Blade Runner nicht zu kennen, gehört schon zu den größeren kulturellen Versäumnissen, die man so in seiner Vita haben kann, weil das halt, ja, du sagst, ach, aber du hast ihn halt nie gesehen. Ich meine, du musst das jetzt leider einfach so hinnehmen, weil du kannst ja gar nichts dagegen sagen.
Nee, aber meistens. Ich habe nicht gesagt, das ist der tollste Film aller Zeiten, ich habe nur gesagt, das ist schon, ein Film, der eben besonders ist, also der auffällt in der gesamten Kinohistorie als einer, der halt verschiedene Zeichen gesetzt hat und der kulturell bis heute einfach noch komplett mithält. Das ist ein Film, den kann man sich heute angucken und vielleicht ist man den Pace nicht gewohnt, aber der war ja sowieso außergewöhnlich, langsam auch für damalige Verhältnisse und arbeitet ja sozusagen damit auch und ist halt einfach mal ein Film mit Content.
Aber ich glaube und da haben wir letztens nämlich nach dem Kinofilm nochmal drüber diskutiert, warum Blade Runner überhaupt ursprünglich so relevant war, weil es so ziemlich gefühlt einer der ersten Hollywood-Filme ist, wo, dieses Mensch-Maschine-Replikat, also Menschen mit künstlicher Intelligenz und so weiter überhaupt so thematisiert wurde. Und da geht es ja halt darum, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine quasi verschmilzt und dann die Replikanten ja auch sozusagen bewusst sein und so weiter. Und ich will jetzt nicht spoilern, aber das ist so einer der ersten Filme, was das überhaupt so mal groß aufreißt, das Thema.
Ja, auf so vielen Ebenen ist dieser Film episch und wichtig und auch an sich ein sehr guter Film. und hat irgendwie auch wirklich, finde ich, Als Science-Fiction, so im Sinne von Dinge, die auch mal wahr werden können, schon ein paar schöne Visionen geliefert. Ich meine, das Lustige ist ja, der erste spielt ja 2019. Und es ist natürlich absehbar, dass es 2019 dann doch nicht genauso aussehen wird wie bei Blade Runner. Trotz alledem, läuft es schon in die Richtung. Ich sehe die Entwicklungen, die da drin sind. Also zum Beispiel diese Sprache, die da gesprochen wird. Also diese Melange aus Chinesisch und Englisch so als globale Weltsprache, das ist nichts, was wir in den nächsten 10, 20 Jahren beobachten werden, aber wenn das Netz halt noch mehr Pace aufnimmt und wenn, auch der Transport sich noch ein paar weitere Male weiterentwickelt, also fliegende Autos und so weiter, das kommt ja dann tatsächlich irgendwann.
Aber hier schreibt noch einer im Chat also das ist jetzt ein bisschen würde ich sagen weitgegriffen aber auch die ganze Ästhetik von der Szenerie ist schon auch so, kannst du schon sagen dass danach sehr viel sich, dieser Ästhetik so bedient hat also wenn du das mal sozusagen als Referenzwerk so siehst für alles was auch danach kam dann ist das schon auch durchaus ein ansehbarer Film nur vom Spannungsbogen und Und so der Gesamtdramatik, also der reißt sich jetzt auf jeden Fall nicht vom Stuhl.
Ja gut, aber Blade Runner versucht ja nie durch Special Effects jetzt irgendwie besonders super, mega... sondern der ganze Zukunftsaspekt ist so eine reine kulturelle Erzählung. Also es ist wirklich mal einfach nur eine Entwicklung der Gesellschaft, die da hingelegt wird und dann wird halt diese Story in diesem Kontext einfach erzählt und das ist halt das Interessante. Im Kern leistet das natürlich das Buch so, der Film ist halt einfach eine wunderbare Adaption und hat es halt einfach geschafft, so ein Gefühl rüberzubringen und naja, ansonsten, allein die Leute, die da mitspielen, ne, Für die Leute, die jetzt in den ersten und den zweiten Teil schon gesehen haben, ein Podcast-Tipp. Picknick am Wegesgrant, der Podcast von Gregor, der hier für ein paar Sendungen da war. Die haben natürlich das schon in epischer Breite zerpflückt und diskutiert, wie es so ihre Art ist. Kann ich es dir empfehlen.
Ich wollte auch noch eine Kleinigkeit einstreuen für die richtig alten Leute, weil du gerade sagtest, Blade Runner ist halt auch einer der ersten Filme, die so diese Mensch versus Computer und KI und sowas mal macht. Ich erinnere mich noch mal vor vielen, vielen Dekaden mal einen Film gesehen zu haben, den habe ich auch gerade wieder gefunden, der heißt Colossus. The Foreign Project von 1970, der das auch macht.
Weil wir hier gerade im Kino sitzen und weil ich das eben vergessen habe, als es gepasst hätte. Ich habe euch auch was mitgebracht. Als wahrer Fan muss man hier Dinge einschicken. Und dann habe ich gedacht, wenn ich schon vorbeikomme, kann ich mir noch was mitbringen. Spaß Porto. Das sind zwei verschiedene Dinge. Das eine ist was das kann der Tim ja vielleicht beschreiben, das ist das Teenager-Sex-Beichte-IT-Ordnungssystem. Das ist ein Prototyp. Das kostet halt nur so 69,90. Aber für euch halt umsonst. Das ist jetzt, muss man sich vorstellen, das ist ein aus einem Hochleistungsmaterial gefertigtes Produkt, in das man Kabel einwickeln kann. Die Leute, die auf dem Kongress unsere Live-Sendung gesehen haben, wissen, warum. Also man hat ja überall so Kabelgefledder rumliegen. Und wenn man das also mal ordentlich haben will, dann kann man also bei uns dieses Teenager-Sex-Beichte-IT-Ordnungssystem käuflich erwerben, Und dann nimmt man sein Kabel, wickelt es halt sozusagen zusammen, ist auch ein sogenannter Lifehack, ist aus unserer Lifehack-Ecke, kann das dann da hinein einführen und schon ist alles top ordentlich. So, das kann man jetzt vielleicht, werfe ich gleich mal ein Foto in den Chat. Und als zweites habe ich also hier für die Meta-Ebene auf jeden Fall mal mitgebracht, ein Original.
Unter anderem würde ich dir nur sagen, wenn du dir jetzt eine holländische Karte holst, hast du eine holländische Nummer. Das bedeutet, dass die Leute, dass da die EU ja unglaublich da drin ist, solchen Scheiß zu regulieren wie Roaming, sind sie aber nicht in der Lage, Inter-EU-Gespräche zu regulieren. Das heißt, auch heute gibt es immer noch Provider in Deutschland, die dir 2 Euro abnehmen für das Gespräch nach Holland. Ja, das ist ja gerade das Bescheuerte. Du kannst von Deutschland aus nach Holland oder in andere EU-Länder für unglaubliches Geld telefonieren oder SMS verschicken für unglaubliches Geld. Aber dahin rum wird jetzt plötzlich als umsonst deklariert oder als enthalten in deinem Tarif deklariert. Das ist auch so ein Ding, was ich nie verstanden habe. Wenn es hier um die Einheit Europas geht, dann sollen sie nochmal hingehen und die intereuropäischen Tarife regulieren. Aber dann passiert genau das, dann ist es den Leuten nämlich egal, ob sie eine holländische Nummer haben oder eine montenegrinische, okay ist jetzt nicht EU, aber eine kroatische Nummer. Weil sie können ja dann zum selben Tarif von ihren Leuten zu Hause angerufen werden. Das ist momentan eine der wenigen Sachen, die die Leute noch davor schützt oder die Provider noch davor schützt, dass die Leute wirklich rumrennen. Und du hast jetzt immer noch das Problem, das EU-Ring gilt nur für die gelegentliche Nutzung. Das heißt, du musst immer mal wieder in deinem Heimnetz auftauchen, was dir aber in Aachen wahrscheinlich nicht schwerfallen wird, sich gelegentlich mal in das holländische Netz zu Hause einzubuchen. Also Leute in Grenzregionen können da wirklich von profitieren. Ansonsten, wenn sich jetzt jemand irgendwie aus dem Tal der Toten Augen in Sachsen, okay, die können tschechische Karten nehmen. aber. Hildesheim so Hildesheim hat es halt schwer die müssen halt dauernd immer eine Grenze fahren alle drei Monate mal in sich zu Hause einbuchen weil sonst wird ihnen da auch der Saft abgedreht, aber gerade für Grenzregionen hast du recht das könnte gar kein schlechter dir sein ja.
Wie FaceTime oder wie kannst du mal machen, weil du hast dann genug Bits und dann suchst du halt, weißt du ich, klickst dir eine Zip-Gate-Nummer, machst dir einen Zip-Client drauf auf deinem Telefon und, dann kommen natürlich Leute wieder auf die Idee, da eine SMS hinzuschicken, was natürlich wieder nicht geht und, so, aber theoretisch kann man das machen, ja. Aber da haben sie halt eben scheiße Schiss vor, dass die Leute genau das tun, deswegen haben sie da eben diese kleinen Quirks so eingebaut. diese, ja. Es ist im Übrigen auch wirklich eine ärgereche Geschichte, weil du kannst halt eben als kleiner Provider hingehen und es gibt ja auch Länder, da musst du gar kein eigenes Netz dafür betreiben, um Providerlizenz oder Nummern oder sowas zu kriegen. Und das heißt, du baust dir ein virtuelles Netz auf und nutzt sozusagen die Investitionen anderer Leute in ihr physikalisches Netz. Weil das ist auch so ein Punkt jetzt mal, bei der ganzen Neutralitätsdiskussion und warum ist Internet so teuer in Deutschland und bla und blub, diese ganzen Geschichten, das Zeugs kostet Geld. Ja, macht euch das mal bitte einfach klar. So ein Türmchen irgendwo hinzusetzen, kostet Geld. Der Betrieb von so einem Ding kostet echt Geld. Und das wollen die natürlich irgendwie wiederhaben, gerne. Und deswegen ist es natürlich besonders blöde, wenn jetzt mal so ein Telekom, ein Vodafone oder wer immer hier Türmchen baut, bis der Arzt kommt, Leitungen mietet, die teuer sind, Leute durch die Gegend schickt, die Türmchen am Leben erhalten und teures Equipment kaufen muss von irgendwelchen Firmen, die das machen, selbst Selbst Huawei gibt es ja nicht umsonst.
Ja, aber da sind Bedingungen teilweise anders. Also mein Lieblingsbeispiel dafür ist, warum ist LTE in Deutschland so teuer oder Mobilfunk so teuer? Ja, und in Finnland ist es so unglaublich billig und in Schweden ist es so billig. Frequenzläufe? Naja, zum Beispiel. Also als damals überhaupt UMTS mal am Start kam, das ist ja schon ein paar Jährchen her, aber als diese großen, in Deutschland diese große Versteigerung war, wo die jetzt mal einfach mal so, keine Ahnung, 54 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt haben, alle, da haben andere Länder wie Finnland und Schweden und sowas, einen Schönheitswettbewerb gemacht sowas gab es nämlich auch, also sie haben nicht gesagt, wir wollen jetzt Geld haben für die Frequenz haben gesagt, wir machen eine Ausschreibung, wir gucken wer technisch am besten kann, also, wer die Ausschreibung beantwortet mit ja wir haben die und die Experten und wir kriegen die und die Abdeckung hin, die haben halt eben gedacht wir wollen die Technologie ins Volk bringen und hier in Deutschland war halt ein Herr Eichel der hatte Eurozeichen beziehungsweise D-Mark Zeichen damals noch in den Augen, Und dann hat die gesagt, mir ist scheißegal, Abdeckung, Tralab, Pipapo, ich nehme die Leute, die Leute sollen ein Netz bauen, die am meisten Kohle investiert haben. Und da haben damals schon Leute gesagt, ja, wir haben uns das ja gerade vor ein paar Monaten in den ersten Großbritannien angeguckt und das sind ein paar Milliarden und die alle so hechel, hechel, wir wollen auch die Milliarden. Aber es gab auch damals Leute, die gesagt haben, ja, das müssen am Ende alle die Kunden bezahlen, weil die wollen es ja wieder haben, die Kohle, die Milliarden. Und mal so ein zweistelliger Milliardenbetrag ist schon mal ein Geld.
Das kann ich dir nicht sagen, weil ich nicht in die Bücher gucke von Vodafone und Telekom. Aber das waren durchaus, war ja wie gesagt, größte zweistellige Milliardenbeträge. Sie haben nochmal nicht ganz so viel angelegt für die LTE-Frequenzen, aber da haben sie auch nochmal Geld reingeschmissen, was sie auch wieder haben wollen. Auch da wieder in anderen Ländern Schönheitswettbewerb. Also sozusagen, wer kann es am besten, der darf es machen. Und das musst du einfach mal vergleichen. oder selbst in Ländern, wo es Auktionen gab, das beste Beispiel dafür ist zum Beispiel Österreich. Da ist ja auch das Land von Milch und Honig, was Mobildienste angeht, weil die mehr Provider als Einwohner haben. Und da war das so, die haben da zwar auch eine Auktion gemacht, haben aber bezogen auf den Betrag pro Einwohner, also in Deutschland war es ungefähr sowas wie 600 Euro pro Einwohner, den die damals alle bezahlt haben. Waren ja noch mehr, waren ja noch diese Quammenleute und FIAC Intercom und so und noch welche, die da geboten haben. Aber 600 Euro pro Einwohner ungefähr war der Wert und in Österreich waren es nur 100. Das heißt, die haben nur ein Sechstel von denen bezahlt, anteilig auf die Bevölkerung, was woanders bezahlt wurde. Und dann halt eben die Länder mit Schönheitswettbewerb. Und Deutschland war mit Abstand, zusammen mit Großbritannien, dort. Ganz, ganz, ganz weit an der Spitze. Was man jetzt natürlich andersrum wieder sagen kann, ist ja, dann müsste doch jetzt theoretisch auch in Großbritannien noch so teuer sein. Ist es nicht. Das ist jetzt einer der Mysterien, die man jetzt klären müsste, wie das kommt, aber dass da grundsätzlich erstmal eine Menge Geld im Spiel war, wo Leute damals schon gesagt haben, ja, das müssen die Kunden mal bezahlen und der Eichel so, ja, mir doch egal, gib her die Patte. Ja, das ist halt eben so. Das ist jetzt eine Altschuld, die wir in irgendeiner Art und Weise tragen. Ob die jetzt abgetragen ist und sie uns jetzt einfach schön brav weitermelken, bis es einer merkt, I don't know. Aber es gibt da durchaus Gründe. Und es gibt auch andere Gründe zum Beispiel. Selbes Spiel ist wieder durch, was ich nur sagen will, so andere bei dem Argument, warum ist der Netzausbau bei uns so scheiße, warum haben wir so viele Löcher? Ja, in Deutschland dürfen Netzbetreiber nicht miteinander kommunizieren, nicht miteinander kooperieren, bei allem was aktiv ist. Sie dürfen sich einen Turm teilen, aber nur den mechanischen Turm und sie dürfen sich vielleicht auch eine Antenne teilen, die da dran hängt. So zum Beispiel machen sie das in Gebäuden. Aber alle eigene Basisstationen, alle eigene Netzzuführung von ihren zentralen Punkten zu diesen Basisstationen.
Ja, kommt das Kartellamt, sagt das muss so. Und dann sagen Leute, ja, aber dann bauen die Netzbetreiber in kleinen Kuckkackerode halt eben keinen Mast, weil sich das für keinen von den Vieren oder Dreien lohnt da selber einen Mast zu bauen. Zu dritt würden sie das vielleicht machen, aber alleine macht das keiner, weil das lohnt sich nicht für die fünf People, die da wohnen. Und sagt der Kartell, mir doch egal. Wir müssen ja die Leute davor beschützen, dass ihr ein Kartell bildet. Dann sagen die, dann gibt es halt ein Loch. Mir doch egal. In anderen Ländern ist es so, dass die allein um Grundversorgung zu machen, wie Schweden, aber auch selbst in Frankreich. In Frankreich gibt es auch ein Netz, das heißt France. Wenn du mal so richtig in den Bergen irgendwo bist, nö, weiß ich nicht, wer das betreibt, da sind aber da rum, denn die ganzen Leute drauf, weil sie einfach sagen, wir brauchen an bestimmten Stellen einfach mal Abdeckung. Ja, wir wissen, dass die ja alle kein Geld verdient, aber wir wollen jetzt hier mal Abdeckung haben, allein schon um einen Notruf oder sowas machen zu können oder wie auch immer. So weit gibt es auch in Schweden und in anderen Ländern. Ist hier nicht denkbar. Ich kenne persönlich solche Installationen, wo du wirklich einen Raum hast. Ich kann das auch durchaus sehen. Hier im Berlin Station, wo die Republika stattfindet, da gibt es einen Raum. Da steht eine riesengroße, unvorstellbar fette, schwere Frequenzweiche. Das ist so ein 19 Zoll weg.
Es ist aber nur passive Filtertechnik drin, also Kondensatoren, Spulen und so weiter. Nichts, keine Elektronik, keine aktive Elektronik. Dann haben die in den Hallen Antennen, die in diese Ding reingehen und daneben stehen dann, neben dieser Riesenfrequenzweiche, stehen dann die Basisstationen von O2, von Telekom und von Vodafone. Und zwar jeweils für GSM, für UMTS und für LTE. Das mixen die halt alle in dieser Riesenfrequenzweiche zusammen, weil die sich allen bloß ein Antennen-Set teilen in den Hallen. Das dürfen sie, weil das ist passiv, aber jeder hat seine eigenen Basisstationen da für die drei Netzdinger, jeweils mit einer eigenen Zuführung. Das heißt, jeder von denen hat eine eigene Standleitung, Gänsefüßchen oder Richtfunkstrecke oder was auch immer. Aber hat alles Geld gekostet, um diese Dinger mit ihrem Heimnetz zu verbinden. Dasselbe Spiel werden wir auch sehen in der Berliner U-Bahn. Wird ja auch immer drüber gekräht. Da hat halt der E-Plus mal ein Geld in die Hand genommen, hat mal eine halbe Million an die BVG gezahlt, hat gesagt, hier, wir wollen jetzt mal bei euch in den Tunneln mal ordentlich ein Netz machen.
E-Plus? Ne, E-Plus hat jetzt LTE drunten. Die sind die Einzigen, die da unten LTE haben. Weil die anderen alle sagen, BVG, eine halbe Million wollt ihr haben? dafür, dass wir euer Netz, euer Uber-Netz ausleuchten mit unserem Netz. Ja, theoretisch, wie gesagt, in anderen Ländern wird es gar kein Thema. Da ist einer von denen, ist der Chef, baut das aus und die anderen schmeißen ein bisschen Geld mit in den Topf, nutzen dieselbe Infrastruktur. Haben wir hier nicht. Wird verboten vom Kartellamt her. Und deswegen sieht es in Deutschland so aus, wie es so aussieht. Ich kann ja noch Dutzende von solchen Beispielen nennen, warum das hier so ist, wie es ist. Und das liegt nicht daran, dass jetzt die Netzbetreiber hier jetzt besonders gierig sind oder gieriger als in anderen Ländern oder sowas. Das sind sie vielleicht auch noch, aber das liegt predominantly, wie sagt man im Deutschen? hauptsächlich, danke, liegt es daran, dass die Voraussetzungen hier andere sind. Das wird halt hier in Deutschland nicht als Infrastruktur gesehen, sondern als, Luxusgut. Dementsprechend auch besteuert und alle dann hin und her und da spielen die halt eben mit und deswegen ist es für dich so teuer. Ich will nicht sagen, dass die damit jetzt kein gutes Geld verdienen. Aber es sind halt eben auch keine Sozialinstitutionen. Das sind halt Firmen, das ist politisch so gewollt. Das, was ich vorhin schon in meinem Mini-Rent schon mal einschmissen, das sind eure Eltern oder die Generation eurer Eltern, die in den 80ern Kohl gewählt haben, die gesagt haben, ja, das ist alle toll, wir privatisieren die ganze Telefondation und alles, das hat ja bei Maggie Thatcher so gut geklappt, deswegen machen wir das auch und das ist politisch so gewollt.
Es ist auch jetzt zum Beispiel so. Die retten uns eher tiefer rein. Nehmen wir an, jetzt würde zum Beispiel jetzt in 2017 oder demnächst in 2018, würde jetzt das Kartell mal seinen Stock aus dem Arsch nehmen und sagen, ja wir sehen das eine, das war blöd. Bitte baut doch gemeinsam Basisstationen, damit wir endlich mal eine ordentliche Netzabdeckung hinkriegen. dann sagen vermutlich Leute, die sich jetzt inzwischen den Arsch aufgerissen haben, um auf dem Dorf mal einen Turm hinzustellen, wie so ein Telekom, die sagen halt eben, fuck you, wir haben unser Ding jetzt gemacht, was soll ich jetzt noch den Vodafone mit auf meinen Turm drauf lassen? Das heißt, der Zug ist inzwischen wahrscheinlich auch abgefahren, außer sie kriegen ja noch ein Cost-Sharing-Model hin oder so was. Aber es wird jetzt auch noch verbrannte Erde weiter erzeugt.
Ich wundere mich nur so, weil wir sind ja eigentlich mal so ein Industriestandort gewesen oder so eine Wissensgesellschaft und jetzt habe ich bestes Beispiel, mein Freund Ben sitzt irgendwo zwischen Aachen und Düsseldorf, gibt so einen Kaff, das heißt Erkelenz und er sitzt in einem Kaff neben Erkelenz. Der macht Video-3D-Animationen. Der hat so Files, die sind 8 GB groß.
Ja, genau. Aber 8 GB, wenn du 0,3 MBit Upstream hast. Wir reden jetzt nicht von mobil, wir reden jetzt von DSL, Telekom DSL. Ist natürlich eine Katastrophe. Der nimmt sich seinen Rechner mit allem pipapo, fährt ins Nachbardorf, wo es 200, 200 Glas gibt, stellt das Ding über Nacht dahin, holt es am nächsten Tag wieder ab.
Ja und dann sehr geil, war dann endlich mal so ein, kleiner privater Glasfuzzi, der gesagt hat, hey, wenn hier 70% der Leute, das hast du auch schon mal erzählt, für Brandenburg oder so, 70% der Leute unterschreiben hier so einen Vertrag, dann machen wir euer Dorf schön mit Glas. Das war schon schwierig hinzubekommen. So, dann haben die das auch noch hinbekommen mit Unterschreiben. Dann haben die das schon D-Slam dahingestellt, oder wie das Ding bei Glas auch immer heißt. Also es steht so ein grauer Kasten auf der Straße.
Da war irgendeine Ausrede drin und dann, ich glaube, einen Monat später kam die Telekom und sagte, ey, wir machen hier mal so Glas. Und das soll jetzt kommen und 2018, wir sind ja in Deutschland, das ist Vorstadt von Düsseldorf sozusagen, kommt dann so Glas da rein. Jetzt stelle ich mir mal so die übergeordnete Frage, wenn das politisch alles so gewollt ist, was ist die Zukunft von diesem Standort, so Industrie 4.0 und so, du hängst doch da hinter den Kulissen so ein bisschen rum.
Die ist. Wir machen auch heute immer noch so den Fehler nochmal. Der Hauptfehler ist, dass es von der Politik nicht als Infrastruktur anerkannt, wird. Die sagen, das ist immer noch ein Industrieprodukt, deswegen passieren in Deutschland immer noch solche Fehler, wie du gerade beschrieben hast. Ich halte das für einen Fehler, dass die einen kleinen Popelfrovider zulassen, der dort Glas verbuddelt. Weil der kleine Popelfrovider, der ist jetzt noch ganz toll lieb und nett und hat auch noch einen Kredit bei seiner Spaßkasse. Dann ist er ein Monopolist. Und wie das aussieht, kann man sich anschauen, wo sowas schon mal passiert. Da hast du Dienste, die sind teurer und schlechter, als die, die Telekom auf DSL anbietet. Und dann mit solchen netten Anekdoten wie ach, du bist selbstständiger, das heißt, das ist ja ein kommerziell genutzter Anschluss, dann kostet halt eben 399 Euro oder 499 Euro statt 50. So, das ist die Situation. Wenn es Infrastruktur wäre, würden sich Kommunen, Gemeinden, Länder, der Bund darum kümmern, dass es eine Glasfasergrundstruktur gibt, die dann, ähnlich wie eine Straße, wie eine Straße dann von verschiedenen Leuten befahren wird. Was sie in Deutschland machen im übertragenen Sinn ist, dass sie sagen, pass mal auf, lieber DHL, wenn du Pakete ausliefern willst, schnell, dann bau dir doch bitte Straßen. Und wir geben dir noch ein paar hundert Millionen Euro dazu, als Beihilfe, dass du das auch machst. Dann baut der DHL sich eine Straße und wenn der UPS drauf fahren will, sagt er, geht nicht. So, in anderen Ländern sagen sie halt, wir bauen jetzt mal eine Straße kommunal. Und haben dann ein Dutzend, zwei Dutzend verschiedene Provider, die die nutzen und dann sucht er einen aus. Dann hast du noch ordentlichen Preis... Kampf. Oder wie sagt man? Ordentliche Konkurrenz, dass das so passiert. Das passierte man wahrscheinlich. Selbst die Modelle, die es hier gibt, laufen alle darauf hinaus, dass der Staat sagt, ich lass die Finger davon, weil sonst wäre ich noch verklagt von irgendwelchen Leuten, weil da Pornos drüber geladen werden. Aus welchen anderen dummen Gründen, so habe ich auch schon gehört, irgendwelche Bürgermeister in welchen Interviews, die Schiss hatten vor Störerhaftung, wenn sie jetzt Glas ausbauen in ihrem Dorf. Ich dachte echt, ich höre nicht richtig. Oder aus was weiß ich für Gründen und das höchste der Gefühl ist, dass man der Industrie, also den Leuten, die es entweder schon fett haben wie der Telekom oder anderen Leuten irgendwie aus Länder oder Bundhilfen ein paar Millionen in den Arsch schiebt. So, damit es denen dann gehört, damit die dann eine Monopol- Infrastruktur haben und das ist halt eben einfach albern.
Da gibt es aus Winterthur den netten kleinen Provider, der heißt Inet7, der bietet ein Produkt an namens Fiber7, was der ihn umgerechnet für ungefähr, was waren es, 60 oder 70 Euro pro Monat Gigabit-Glas symmetrisch anbietet, netzneutral, V6, V4, alles was du haben willst. Selbst, in der teuren Schweiz. In der teuren Schweiz.
Ein Monopolist, weil er, wie gesagt, nicht das Glas verlegt, was er dann vermietet, Wie das zum Beispiel Spuka macht in Stockholm oder wie auch immer. Ja, ist egal. Aber sie bieten sich das rohe Vorprodukt an. Die deutschen Kommunen oder der Bund baut ja auch keine Autobahnen mit Autos drauf. Die bauen halt Autobahnen, auf denen alle möglichen Autos fahren können. Innen- und ausländische und wer auch immer. So was will ich haben. Ich will nicht eine Autobahn mit Autos drauf, weil die werden dann zu Monopolpreisen vermietet. Du willst jetzt eine Quarzen, das war mir schon klar.
Ich hab noch einen kleinen, das stimmt, ich hab noch einen kleinen Auftrag, Roddy zu fragen, was irgendwas mit Montag von, es ging irgendwie um Montag wegen cleanelectric.de einer meiner Lieblings-Podcasts bester Auto-Elektro-Podcast der mit Philipp hat mit dir irgendwas zusammen gemacht, von dem ich nichts weiß, und irgendwas mit Montag.