FS219 Dein Gesicht ist ein Knopf

WWDC — Pimp My Mac — Podlove Web Player — Web Development

Wir haben heute wieder einen Gast in der Runde: Alexander Heimbuch, Autor des Podlove Web Player 4 beehrt die Runde und wir sprechen gemeinsam über die WWDC und über die Ist-Situation und Ziele des Podlove Web Players sowie Web Development im allgemeinen.

Dauer: 4:04:29

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58 Gedanken zu „FS219 Dein Gesicht ist ein Knopf

  1. Höre mir die Folge gerade mit Castro an – das Pimp my Mac-Intro ist nicht zu hören…nur Stille, bis das Gequatsche wieder los geht. In der Live-Sendung gab’s das Intro aber, hab’s genau gehört :-)

  2. Zum Thema SSD und Abesetzbarkeit als GWG: Ist es nicht so, dass ein GWG selbstständig benutzbar sein muss? Eine SSD brauch ja einen Rechner zum Funktionieren, so dass sie auch bei einem Preis zwischen 150€ und 810€ als Anlage abgeschrieben werden muss, oder täusche ich mich?

  3. Zu GitHub&Microsoft: Der Weg, über den die das Geld wieder einnehmen ist den Weg nach Azure zu bereiten “oh, dein repository hat ein Docker File — Klick hier und deploy auf Azure” usw. Amazon wird sich da schon ärgern.

    • An sich ist es ja witzig, Tim freut sich in der Sendung über Apples AppStore, aber dann wird gerätselt was Ms mit Github will. Da wurde eine Plattform für einen speziellen Kundenkreis eingekauft, die wenn sich Ms richtig anstellt so bequem ist, dass die Kunden sich davon abhänig machen.

      Im Endeffekt wird man wohl mit wenig Aufwand aus Github heraus eigen Projekte mit Azure und/oder in Windows Store ausrollen können. Ich erwarte auch eine Funktion, wo man als Dritter mit einem Klick Azureinstanzen ausrollen können wird.
      Beispiel:
      Podlove Ökosystem* auf Github bekommt ein Button für: Jetzt Azure Instanz mit Podlove starten (0,02€/s). Wobei den Entwicklern dann die Option gegeben wird, ob sie ihr Produkt für lau bereitstellen, oder aber eine Umsatzbeteiligung wünschen.

      *Einmal Plattform zum puplizieren von $Podcast

    • Meine Theorie ist ja, dass sie Github aus 2 Gründen gekauft haben. 1. Weil es für MS mittlerweile kritische Infrastruktur ist. 2. weil sie Electron kaufen wollten.

      Wer selbst hosten will sollte sich übrigens mal Gitea (statt Gitlab) anschauen. Extrem schlankes Go-Binary mit nahezu Feature-Gleichheit zu Github (optisch ohnehin).

  4. Podlove:

    Wenn man auf der WordPress-Seite Podlove in die Suche eingibt und die jeweiligen Ergebnisseiten aufruft (bspw. ~Player, ~Button), bekommt man ziemlich veralteten Inhalt angezeigt. Also wenn da jemand unbedarft klickt, weil er von dem Projekt gehört hat, landet er bei einem alten schwarzen Player oder findet nicht die neue schicke Podlove-Subscribe-Button-Konfigurationsseite. Das sollte unbedingt angepasst oder ggf. gelöscht werden. Inkonsistenz ist immer Scheiße.

  5. Endlich mal jemand, der fundiert über WebApplication-Development erzählt und nicht nur das (bei der Freakshow leider) übliche, wissensbefreite Javascript-Bashing.
    Vielen Dank dafür!

  6. Die Polar-Uhren sind super, ich hab den Nachfolger M430 ohne Brustgurt und Puls über das Handgelenk – laut etliche Tests (zu finden per Google) ist das ähnlich genau. Kostet ~160€ und verwende ich regelmäßig für Joggen, Fahrrad-Fahren, Wandern, Gehen, etc.pp.

  7. M.2 = Formfaktor
    M.2-SSD = laeuft am SATA-Anschluss
    M.2-NVMe = laeuft nur an PCIe, es gibt meines Wissens nach keine NVMe->SATA Adapter.

  8. Thema Routing:

    Ich nutze seit Jahren nur noch Waze. Seit dem hab ich zumindest mal mit Staus keine Probleme mehr. Von dort bzw Open Street map kommen auch die ganzen stauinfos für Google Maps.

    • Echt jetzt, gibt’s da bitte ne Quelle zu? Das ist ja interessant. Ich dachte immer Google generiert die Daten zur Verkehrslage aus den Standortinfos der Androidsmartphones.

      • Google hat Waze 2013 für um und bei ne flockige Milliarde Dollar gekauft. Die werden das sicher irgendwie zu verwenden wissen ;)

  9. Fun fact zu dem Noto Font:
    Wenn ein Zeichen nicht im Font enthalten ist wird ein Zeichen als Platzhalter angezeigt, z.B. ein leeres Kästchen oder eine Karo mit Fragezeichen. Diese Platzhalter werden manchmal auch “Tofu” genannt.
    Noto steht für “No Tofu”. Es war das erklärte Ziel des Projekts einen Font mit allen Schriftzeichen zu erstellen.

  10. Tolle folge habe nur eine Verbesserung/Ergänzung. NVME-SSDs im M.2 Format werden nach einem Firmwareupdate auf einigen Macbook Pros unterstützt. NVME ist nur das Übertragungsprotokoll, Die alten SSDs aus dem MacBooks sind AHCI-PCIE SSDs, welche wie der name sagt das ahci Protokoll nutzen, welches das gleiche ist das auch bei SATA-SSDs verwendet wird nur hier über pci läuft.

    • Nachtrag:
      Mein MacBook ist ein:
      Modell-Identifizierung: MacBookPro12,1
      Prozessortyp: Intel Core i5
      Prozessorgeschwindigkeit: 2,7 GHz

      noch ein kleiner tipp für alle die unter Thermal Throttling leiden,
      Ich hebe die Wärmeleitpaste durch liquid metal (Thermal Grizzly Conductonaut) ersetzt. Die Temperatur ist unter Volllast von 102 grad auf ca 80 grad gesunken und die Cpu bleibt dauerhaft im Turbo von 3.1 Ghz und Taktet nicht herunter. Bei der Anwendung sollte man die Fläche um den Die entweder mit einem Hitzebeständigen!! Klebeband zb. Kapton Tape, oder einen Schutzlack versiegeln um schäden an der Elektronik zu vermeiden.

  11. Immer wieder schoen von jemanden der vor vielen Monden mal Code zusammengehackt hat absolute Statements ueber moderne Programmiermethoden zu hoeren (Thema: Objektorientierung).
    Es ist nicht der heilige Gral aber essentiell und elegant in vielen Anwendungen und v.a. in groesseren Projekten.

    • Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemand pauschal Objektorientierung abgelehnt hätte. Und essenziell ist Objektorientierung eben nicht – je nach Situation kommt man auch ganz gut ohne aus. Abgesehen davon gibt es auch zahlreiche Varianten von Objektorientierung, man kann mit falsch angewandter Objektorientierung also auch viel kaputt machen.

  12. Tolle Folge, der Gast und das Thema über Podlove war super interessant. Gibt es mehr vom Gast zu hören über das Thema Podlove?

    Viele Grüße aus Frankfurt
    Vitali

  13. Eine Anmerkung zum Player für Alex und Tim: ich finde den Player ja nicht einmal schlecht, aber es sollte ganz ehrlich weiterhin die Möglichkeit geben, bei ausgeschaltetem JS den Download-Link zu finden, ohne den Feed durchsuchen zu müssen; ich lade mir die Episode einfach lieber runter oder streame sie direkt, als sie im Browser abzuspielen (Anwendungsfall: Probe-Hören, ohne gleich den Feed zu abonieren).
    Wäre schön, wenn ihr das mal noch hinzufügen würdet. So ein Download-Link sollte sich mit JS ja recht einfach entfernen lassen, sobald das Modul nachgeladen wurde.

  14. Zur AppleWatch :
    GPS-Auszeichnung wird mit der nativen Activity-App Laufen aufgezeichnet und VO2max berechnet, mit watchOS5 wohl mit weiteren Metriken zu Schrittfrequenz etc. Mit RunGap kannst Du dies direkt an diverse Dienste oder Files exportieren https://itunes.apple.com/de/app/rungap-workout-data-manager/id534460198?mt=8 Alternativ auch mit HealthFit https://itunes.apple.com/us/app/healthfit/id1202650514?mt=8 BonusInfo : HealthFit hat auch Runalyze-Support https://runalyze.com/start/ (das Projekt von Michael Pohl und Hannes Christiansen) …für Analyse-Nerds beyond Runtastic, vorgestellt in http://www.running-podcast.de/rp037-runalyze/ Dazu passend auch das aktuelle Update von http://www.ismoothrun.com

  15. Tipp für Letty: kauf NICHT die OWC Aura, sondern wenn überhaupt die neuere OWC Aura Pro X (https://www.owcdigital.com/products/aura-pro-x).

    Ich habe auch ein MBP von Late 2013 (MacBookPro11,2) und letzten Sommer die OWC Aura 960 GB gekauft. Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Der Rechner ist merklich langsamer als mit der Apple-SSD. Das geht soweit, dass er ab und ab “Denkpausen” von mehreren Sekunden einlegt, wo gar nichts mehr geht. Stellenweise fühle ich mich fast in die Festplatten-Ära zurückversetzt (zugegeben, das ist jetzt leicht übertrieben, aber ich kann mir das nicht anders als mit dem SSD-Tauch erklären). Die Aura hat eine komische Architektur. Intern ist das meines Wissens eine Art RAID zweier 480-GB-SSDs. macOS erkennt sie auch nicht als SSD, sondern zeigt sie im Disk Utility und System Report als Spinning Disk an. Zudem gibt es im Netz einige Berichte, dass das Teil mit APFS nicht funktionieren soll – kann ich nicht beurteilen, da ich noch auf HFS+ bin. Kann auch sein, dass das in der neuesten Firmware gefixt ist.

    Seit Ende 2017 gibt es ein Nachfolgemodell, die Aura Pro X. Die soll nicht mehr die komische RAID-Architektur und keine Probleme mit APFS haben und zudem deutlich schneller sein.

    Ich kann nicht beurteilen, ob das stimmt, aber von der alten Aura rate ich wie gesagt aus eigener Erfahrung ab.

  16. Die ISS-Fotos auf dem Apple TV sind leider in keinster Weise live. Das sind einfach ein paar Fotos, die von der ISS aus geschossen wurden.
    Meine erste Hoffnung war auch eine Live-Ansicht (gerne mit delay …), aber das wäre in 4k und kommerziell und rundumdieuhr dann doch etwas viel verlangt ….

    “Bildschirmschoner mit Luftbildern sind ein Favorit der Apple TV-Nutzer und erreichen mit tvOS 12 neue Höhen. Apple hat in Zusammenarbeit mit dem International Space Station National Lab und dem Center for the Advancement of Science in Space brandneue Aufnahmen vorgestellt, die von NASA-Astronauten aus dem All aufgenommen wurden, damit Apple TV Nutzer noch mehr atemberaubende Szenen in 4K HDR genießen können. Bildschirmschoner mit Luftbildern werden außerdem interaktiver sein, so dass Betrachter Standortinformationen sehen und zwischen Dutzenden von schönen Aufnahmen hin und her wechseln können.”

    https://www.apple.com/de/newsroom/2018/06/apple-tv-4k-delivers-highest-quality-cinematic-experience-with-tvos-12/

  17. AR wird dann abgehen wenn das in einer ganz normalen Brille oder Sonnenbrille drin ist und man das gar nicht mehr wirklich erkennt. Da schwebt dann über jeder Person ihr Facebook Profil. Oder Maps pinselt mir meinen Weg grün an. Oder die Shopping List App führt mich optimal durch den Supermarkt und zeigt mir das Zeug das ich kaufen will. Oder beim Autofahren kann man im Mario Cart Style goldene Münzen einsammeln . Da gibts sicher tausend Ideen.

    Mit einem Tablet in der Hand ist das halt alles noch

    • Eher ein Horrorszenario. Ich verstehe nicht, warum in Tech-Kreisen oft davon ausgegangen wird, das Menschen hirnbefreite Deppen sind, die ohne technische Hilfsmittel komplett aufgeschmissen sind oder mit Gamification zu irgendwas animert werden müssen.

      Rant over and out.

  18. Bitte ein CRE zum Thema Webapp und vor allem Tests mit Alex.
    In wenigen Bereichen gibt es glaub ich soviel gefährliches Halbwissen, mit welchem man mal aufräumen müsste.
    Vor allem wie spielt das alles zusammen? Das wäre einfach mal super cool!

    • Sie hatten auch noch Codeplex, haben Sie halt nur zugemacht.

      Ach und Google Code hatte damals übrigens neben SVN noch Mercurial als VCS System angeboten. Fand ich damals eigentlich ganz praktisch und mercurial war auch ganz sympathisch im Vergleich zu Git. Schade dass Google dass dann auch zugesperrt hat. So musste Vim z.B. damals nach Github wechseln und mittlerweile hat man dort ja auch wieder Vendor Lock-In, fast so wie damals zu SourceForge Zeiten….

  19. Frage an Alexander: Als vue-affiner developer würde mich noch interessieren warum sich gegen das native vuex entschieden wurde. Hört sich so an als hättet ihr das nachgebaut (redux + async IO), was mir auf den ersten Blick ziemlich unnötig vorkommt. Aber auf den zweiten Blick ist ja alles oft anders als auf den ersten… vielleicht magst du da ja noch einen Paragraphen zu schreiben – ich widersprech auch nicht (ist in dem Bereich ja eh alles “opinionated”) ;)

    • Hey Paul,

      das hat bei dem Podlove Player mehrere Gründe. Vuex ist für ein Großteil der Applikationen ein gängiger Weg ein zentrales Statemanagement zu verwenden da es auf gleiche Weise wie Vue Reaktivität über Object setter and getter modifications bietet. Es bringt einen kompletten Lifecycle mit actions und mutations mit und skaliert auch bei großen Stores durch die Verwendung von Modulen.
      Für mich persönlich hat es aber auch einige Nachteile, wie bspw. ungewollte Mutationen oder Probleme beim mutieren von Arrays oder nested Objects. Das liegt hauptsächlich daran wie Object setter/getter nun mal in JavaScript funktionieren. Weiterhin reicht mir das Actions Konzept meist nicht aus um komplexe asynchrone Seiteneffekte abzubilden. Da man aber diese verwenden muss und nicht einfach beliebige Middlewares ala Effects/Thunk/Saga einbinden kann die vor oder nach dem eigentlichen Ausführen der reducer feuern ist mir das zu fixiert. Auch die Art und Weise wie der Store erzeugt wird, actions sowie reducer definiert werden verhindert gutes Tooling wie bspw. redux-actions zu verwenden.
      Die Implementierung die ich gewählt habe um einen Redux Store an vue zu binden heißt Revue, leider wurde der Source Code vom Entwickler zurück gezogen sodass ich den bald nochmal neu mit Konzepten aus react-redux nach implementieren werde. Das Ganze ist auch gar nicht so inperformant wie man das erwarten würde, da für jedes data binding in der Komponente ein store subscriber aufgemacht wird der genau das verwendete Property mutiert.

      Falls mehr Fragen sind gerne auch über Twitter :)

  20. Der Sprecher bei dem WWDC-Vorfilm “Strange species…”) war natürlich David Attenborough (oder ein prima Imitator), seit gefühlten 100 Jahren der Große Alte Mann der BBC-Naturdokumentationen… blieb in eurer Sendung unerwähnt/unbemerkt, und ihr wart ja auch etwas unsicher hinsichtlich der Einordnung. Also ich tät’ ja sagen, das war eine freundliche Parodie sowohl auf o.a. Naturdokus als auch auf die WWDC-Clientèle, möglicherweise sogar mit einem Hauch Selbstironie (“…but you must not touch the mane…”). Und wenn man bedenkt, wie fragil das Verhältnis von Apple & leichtfüßigem Humor ist, war’s doch eigentlich ganz nett…

  21. Sorry Tim, aber der AppStore ist einfach wertlos. Ja, was du dir davon versprichst wäre schön, aber das passiert so (für mich und meine Software die ich nutze) nicht. Im AppStore fehlt nahezu alles an OpenSource-Software und davon gibt es auch für dem Mac eine Menge. Da man keine weiteren Quellen hinzufügen kann, ist man auf das beschränkt was dort ist, oder man hat schon wieder Kuddelmuddel, das eine Programm aus dem Store, das nächste nicht.

    Hier hat Linux mit dem Paketmanagement immer noch weit die Nase vorn. Für mich ist es vollkommen unverständlich, warum sich weder Apple noch Microsoft hier etwas abgucken. Das kann man doch auch mit Bezahlsoftware mischen und wäre für mich als Nutzer ein sehr gutes Argument dort dann auch zu kaufen, wenn es einfach ALLE Software die ich gerne hätte gibt.

    • Abgesehen davon, dass Letty genau so “Stammbesetzung” ist, funktioniert das nicht so, wie Du Dir das vorstelltst. Das Team setzt sich aus mehreren Leuten zusammen und für die Sendungen finden sich bis zu 5 Leute zusammen. Wer das ist hängt zu 90% von Verfügbarkeit ab, der Rest aus Lust und Laune und welche Gäste noch auf der Liste stehen. Daraus ergibt sich jede Freak Show. Das Modell führt so zu immer wieder leicht anderen Konstellationen. Clemens ist sehr viel unterwegs und daher hat es mit ihm in letzter Zeit leider nicht geklappt.

  22. Mich hätte noch im Web Kapitel ein Meinungsaustausch über WebAssembly interessiert. Da hört man ja jetzt vermehrt von den ersten Technologien die darauf aufbauen.

  23. womit ich immer noch nicht klarkomme ist die Aussage aus der Sendung (in der Form unwidersprochen von mindestens zwei Leuten getaetigt, weiss nimmer genau wer), schwarze Schrift auf weissem Hintergrund sei “besser lesbar”. Das wurde als absolute Tatsache hingestellt und nur Vermutungen angestellt, dass es halt sein koennte dass weiss/grau-auf-schwarz halt andre Vorteile bringt und das uU die (behauptete) schlechtere Lesbarkeit aufwiegen koennte.

    Echt jetzt? Meint Ihr das alle ernst? Ist _das_ der Grund dafuer, dass seit .. 10-15 Jahren mich fast jede Software und Webseite aufs brutalste anleuchtet? Dass alle meinen, das sei “besser lesbar”?

    Also fuer mich ist definitiv das Gegenteil der Fall.

    Nota bene: das hat nix damit zu tun, dass das auf Papier der Fall ist. Bei Papier kein Einwand. Aber bei einem aktiv leuchtenden Bildschirm – hell no! Erlaeuterung: die maximal moegliche Lesbarkeit (bei gleicher Schriftart, gleicher Schriftgroesse usw) ergibt sich bei maximalem Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund. So rein theoretisch. Das erreicht man, indem man das Schwarz moeglischt schwarz und das Weiss moeglichst weiss macht. Das bedeutet allerdings, dass fuer gleichen Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund bei schwarz-auf-weiss mir eine deutlich groessere Lichtmenge ins Auge strahlt als bei weiss-auf-schwarz. Und kann ja wirklich sein dass ich da einen Defekt hab, aber MIR TUT DAS WEH. Und ich meine das nicht im uebertragenen “boah ey Augenkrebs Alter!”-Geschwafel sondern tatsaechlich physisch. Wenn ich soviel Kontrast erreicht habe, dass ich die typisch grosse schwarze Schrift auf weissem Hintergrund hinreichend gut lesen kann schmerzen meine Augen, vor lauter leuchten aus dem Bildschirm. Ich brauch dann auch alle halbe Stunde Augentropfen und so.

    Hingegen bei schwarzem Hintergrund und hellgrauer Schrift kann ich das gleiche Kontrast-Level komplett easy erreichen und mir leuchtet kaum was in die Augen.

    Ist das nicht offensichtlich?

    I don’t get it. Oder eben fuer alle Menschen ausser mir ist “es leuchtet zu hell” kein Problem, kann ja sein. Wuerde auch erklaeren, warum zB Slack sich seit inzwischen Jahren weigert, einen dark mode anzubieten. FFS.

  24. An Letty: Ich war am Wochenende in Bali auf einer Konferenz zum Thema Remote arbeiten. Da wurde für Sketch ein Tool vorgestellt, das komplett auf Git aufbaut und Versionskontrolle anbietet. Das tolle war, dass man damit dann auch Libraries bauen konnte, die eingebunden werden konnten. Commits, Push, Pull, Merge alles möglich.

    Solang du also Sketch verwendest, funktioniert das. Ich setze es selbst nicht ein, weil ich kein Designer bin. Aber es sah vielversprechend aus. Bei der Suche hab ich auch gesehen, dass es wohl nicht nur ein Tool gibt.

    https://www.goabstract.com/

  25. Wieso höre ich eigentlich immer wieder die NodeJS Experten (not) sagen man sollte kein Banking und allgemein kein seriöses Backend in NodeJS schreiben?? (Gehört bei 03:53:00) Paypal ist zum Beispiel von Java auf NodeJs gewechselt (https://www.paypal-engineering.com/2013/11/22/node-js-at-paypal/)
    Vielleicht erstmal paar Infos einholen bevor man immer wieder den gleichen Käse wiederholt. Sorry aber meine Meinung. Sonst an dieser Stelle noch ein Lob für euren geilen Podcast den ich schon lange höre!! Bitte weiter so!

    • Hey Dominik,
      erstmal würde ich mich nicht als NodeJS Experten bezeichnen :D

      Das PayPal Beispiel kenne ich auch, falls du noch eins brauchst Walmart hat auch einen respektablen NodeJS Stack. Ob beide die Core Logik in NodeJS oder hinter einer anderen API vergraben haben weiß ich aber nicht, vlt. kannst du mir da mit einem Link weiterhelfen.
      Mein Argument hier ist das man das sicher machen kann, sich aber einfach von der Natur von JavaScript sich für solche Art der Applikationen nicht eignet. Das liegt weniger an der Dynamischen Typisierung sondern an der verwendeten Implementierung für Gleitkomma Arithmetik (IEEE 754). Ohne eine eigene Library zu verwenden kommt man da bei Anwendungen in denen es im Kern um Arithmetik geht nicht weit, die eigene Implementierung ist natürlich entsprechend ineffizient im Vergleich zu Basisimplementierung.

      Beste Grüße
      Alex

  26. Zum Thema Terminal Fonts.
    Noto finde ich im Terminal ungeeignet, weil sich die Null und das große O schlecht unterscheiden. Ich nehme da nur Fonts in denen sich die Null abgrenzt (z.B. Liberation Mono mit einem Punkt in der Null).

  27. Mir ein liebgewonnener und langjähriger Begleiter beim Navigieren auf iOS ist Copilot Live. Nicht nur eins der günstigsten Navigationslösungen, sondern (für mich) auch der angenehmsten. Das Feature das Tim sucht ist da auch vorhanden: Man kann Profile anlegen und anpassen.

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