FS224 Lass uns reich werden mit toten Menschen

Japan — Medizinprodukte — Apple Watch — App Store — Web Log Analyzer

Nach ein paar Wochen begrüßen wir ein zweites Mal Tala in unserer Runde, die gerade von ihrem längeren Aufenthalt in Japan zurückkam und uns ausführlich von ihren Erfahrungen und Begegnungen in dem Lang berichtet. Und natürlich greifen wir noch mal die medizinischen Themen rund um Waerables und Apple Watch auf, die wir in den letzten Sendungen ein wenig haben liegen lassen.

Dauer: 4:07:06

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50 Gedanken zu „FS224 Lass uns reich werden mit toten Menschen

  1. Zur Schlafapnoe: Das mit dem Sauerstoff ist nur eines der Probleme. Ein anderes ist, daß es über die Zeit für eine Erhöhung des Blutdruckes führt, was einem ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen bringt.

    Dann gibt es noch: Ich hab auch eine Schlafapnoe. Bei mir kommen die Weckimpulse so schnell, daß es viele Anläufe über viele Jahre gebraucht hat, daß jemandem mal was in dieser Richtung aufgefallen ist (ich hatte nie einen richtigen Peak im Blutsauerstoff). In meinem Schlaflabortermin hatte sich gezeigt, daß ich, zumindest in dieser Nacht, um 200 Atemaussetzer hatte, also rund 25/h.

    Das Problem mit diesen Aufwachimpulsen ist, daß die einen aus der aktuellen Schlafphase reissen. Das hat dann zur Folge, daß ich viel zu selten/kurz den Tiefschlaf und vor allem REM-Schlaf erreiche bzw. halte.

    Bis zu dieser Diagnose war ich um die 10 Jahre ständig müde und konnte mich kaum konzentrieren – was nicht unbedingt zu einer Rekordstudienzeit geführt hatte. :) Als begleiterscheinung hatte sich dazu eine Depression eingeschlichen.

    Ich hab jetzt seit einigen Jahren so ein schönes [Gerät](https://www.resmed.com/de-ch/healthcare-professional/products/resmed-product-series/resmed-s9-series-premium-therapy-devices.html) mit einer Nasenpolstermaske. Das hört sich schlimmer an als es ist. Ich empfinde es durchaus als angenehm, wenn das Ding neben mir mit atmet. Es ist ein bisschen so, als würde der Wellengang eines Meeres mit mir atmen. :) Und für die Partnerin ist es auch kein Problem, da es leise genug ist und ich nicht mehr schnarche. Dazu kommt die Gewissheit, daß es eine große Hilfe für mich ist. Und man muß das Ding ja nicht sofort aufsetzen, sobald man das Bett betritt… Und ein weiterer toller Aspekt ist, daß das Ding eine freie Nase macht, da es scheinbar ein Anschwellen der Nasenschleimhaut verhinder bzw. reduziert.

    Nachteilig ist, daß man das Ding immer dabei haben muß, wenn man woanders schlafen möchte und man dort Strom braucht.

    Ich hab übrigens auch eine zentrale Apnoe, was dazu führt, daß der Körper gelegentlich vergisst zu atmen. Das passiert aber nur beim Schlafen, bzw. Einschlafen. Ich hatte viele Jahre das Problem, daß ich beim Einschlafen schon häufig eine zentralen Apnoe hatte. Dann bin ich mit einer tiefen Schnappatmung direkt wieder aufgewacht – und wenn ich pech hatte war ich dann wieder richtig wach. Das konnte dann schon mal ein paar Stunden so gehen. Das Witzige ist, daß ich nicht bemerkt hatte, daß ich durch die Schnappatmung wach wurde.

    tldr; Will sagen: Schlafapnoe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie kann sehr heftige Auswirkungen auf die Gesundheit und dem Wohlempfinden haben. Das geht weit über Sauerstoffmangel an sich hinaus.

  2. Also aus Medizinersicht würde ich die Bedeutung der Apple Watch echt nicht überbewerten. Ein einkanaliges EKG in seiner Aussagekraft wirklich sehr eingeschränkt und dann muss ja auch eine Erkrankung vorliegen, die einerseits nicht so schlimm ist dass man es nicht eh gemerkt hätte und andererseits dennoch so bedrohlich dass man unbedingt wissen sollte dass man diese Erkrankung hat.

    Bei einem Kammerflimmern braucht man keine Watch, da liegt man nämlich binnen Sekunden am Boden und wenn dann nicht innerhalb von Minuten professionelle Hilfe kommt ist man eh verloren. Jetzt könnte man sagen: dann ruft die Watch halt Hilfe. Ok ist ein Punkt, aber ob die Watches mit autonomen Notrufen dann nicht eher die Leitstellen blockieren? Wie kommunizieren Watch und Leitstelle? Zumindest noch viele ungeklärte Fragen. Und außerdem muss man sagen: wenn nicht sofort eine Laienreanimation gestartet wird, dann sind die Überlebenschancen eh gegen Null. Also muss eh ein Passant in der Nähe sein – dann kann der auch den Notruf absetzen. Hier könnte die App aber vielleicht den Laien anleiten und auch bei der Reanimation Anweisungen geben, das wäre eine sinnvolle Funktion.

    Das Vorhofflimmern dagegen ist ja nicht akut bedrohlich, gleichzeitig aber doch wichtig zu behandeln und wird oft erstmal nicht bemerkt. Aber ob man mit einer Ableitung sicher VHF diagnostiziert kriegt? Bin ich ja skeptisch. Abhängig von der elektrischen Herzachse sieht man ja mitunter in Ableitung Nicht alles … und am Ende muss man ja auch erstmal beweisen, dass es tatsächlich einen positiven Effekt hat. VHF ist ja ein Risikofaktor für Schlaganfälle, man könnte schauen ob in einer Watch-Kohorte diese vermindert auftreten.
    Komplexere Krankheitsbilder dürften mit der Watch gar nicht gescheit zu detektieren sein. Einfach zu wenig Ableitungen.

    Die Exportfunktion ist ja ganz putzig, aber ziemlich witzlos. Wäre sie auch mit Rohdaten. Entweder traue ich dem Watch-Hinweis und verdächtige etwas: dann schreib ich ohnehin ein großes 12-Kanal, oder ich halte es für unsinnig und dann braucht es den Ausdruck auch nicht.

    Geil wäre eine Langzeit-EKG-Funktion für kurzzeitig auftretende und daher schwer zu findende elektrische Ereignisse – genau das kann die Watch aber nicht, wenn man nicht die ganze Zeit die Krone festhält.

  3. Hallo, hier eine Kurzinfo von einem dev von pinguindruck.de:

    Plakat > Doppel A0 > 135g matt > 4 farbig einseitig > 1 Exemplar = 21,66€

    Das zweite Exemplar kostet dann nur 8,57€ ….. wird halt immer preiswerter.

    Gruß

  4. Wenn man seinen Podcast Player anschreit: “CPM!” und die Frau irritiert schaut … und ich dachte das Zeichnen von Grundrissen habe nur ich gemacht – wir haben damals sehr beengt gewohnt und die Zimmer konnten nicht gross genug sein.

  5. Mehr Tala!
    (Ich habe erst die erste Hälfte gehört, trotzdem – die erste Sendung damals war schon herausragend)

    Bezüglich Japan (ich war auch 2x schon da, insgesamt 4 Wochen) hätte ich aber trotzdem mal eine Frage, wie du als Frau behandelt wurdest? Japan ist leider eine zu tief maskuline Gesellschaft, Frauen ziehen sich für Jahre in die Familie zurück sobald die ersten Kinder da sind etc… da hab ich schon Storys gehört, daß eine Frau dann oft sehr herabblickend behandelt wird, so in der Art: Was kannst du schon, von dir laß ich mir doch nichts erklären…
    Oder sind das doch nur wenige Ausnahmen?
    Als Mann bekomme ich das ja nicht direkt mit….

    • Mehrere Talas würden nur zu allgemeiner Verwirrung führen.

      Das Thema was du ansprichst ist sehr komplex, und ich hab mich etwas gescheut es anzusprechen. Es ist richtig, dass in der japanischen Gesellschaft Frauen nicht unbedingt gleichberechtigt sind. Man erwartet, dass sie sich um die Familie und Kinder kümmern und es gibt aus westlicher Sicht gesprochen, einiges an Ungleichheit. Die Japaner selbst haben (teilweise) eine andere Sichtweise auf die Dinge. Das hier fand ich sehr beeindruckend: https://www.youtube.com/watch?v=em9y6-h9fo0&t=3s

      Auf der anderen Seite wird immer mehr auf strukturelle Probleme hingewiesen, es gab einiges an Vorfällen in den letzten Monaten, die auch international publik wurden.

      Jetzt das aber:
      Ich als ausländische Frau wurde in keinster Weise irgendwie abschätzig oder negativ behandelt. Ich wurde respektiert und unterstützt von allen Personen die ich kennen gelernt habe. Die Japaner sind extrem höflich, weshalb ich nie auf irgendeine Weise negativ angesprochen wurde oder in eine unangenehme Situation geriet. In so fern habe ich mich in Japan deutlich wohler gefühlt als z.b. hier. Auch hier gibt es gesellschaftliche Extreme, dass teilweise Frauen sogar komplett in Gesprächen ignoriert werden, weil es unhöflich ist dass ein fremder Mann, eine Frau direkt anspricht…

      Es gibt also immer mehrere Aspekte von solchen Themen und ich finde es einfach zu schwierig und komplex um es sinnvoll kurzzufassen.

  6. Danke! Ein toller Podcast wie immer. Mehr davon. Trotzdem habe ich (hoffentlich konstruktive) Kritik. Bitte nicht persönlich nehmen. Ich höre jede Folge mit viel Spaß. Nur manchmal zieht sich mir beim Hören alles zusammen.

    Indieser Folge speziell: BMI ist doch erwiesenermaßen Pseudowissenschaft oder nicht? Wenn Leute, Ärzte machen das leider sehr gerne, so pseudowissenschaftlich pauschalisierend nach Über- und Untergewicht kategorisieren und Abweichungen von der Norm als krankhaft bewerten, selbst wenn die Person trotz ungewöhnlichem Körper vielleicht kerngesund ist. Das finde ich so schade. Das gebildete Menschen über solchen Vorurteilen im Hinsicht Gewicht nicht darüber stehen. Jeder Mensch hat eine andere Körperform. Das hat erstmal doch nichts mit krank oder gesund zu tun.

    Zum Podcast generell: Tim’s Kommentare bezüglich den Deutschen verglichen mit anderen Völkern (den Japanern, den Amerikanern etc.) sind für mich schwer zu ertragen, weil sie oft sehr pauschalisierend, generalisierend und bewertend sind. Z.B. die Aussagen “Deutsche verstehen die Wichtigkeit von Infrastruktur” (warum waren dann alle Telefonzellen demoliert als ich klein war?), “Japaner sind pünktlich” etc. Wir sind doch alle Individuen und unterschiedlich. Warum dieser Zwang, “die Deutschen” von “den Japanern” oder “den Amerikanern” abzugrenzen und zu vergleichen, dazu noch immer mit so vielen Verallgemeinerungen, und so bewertend?

    Vielleicht sehe (höre) ich auch Gespenster, oder lese etwas in Eure Worte, was gar nicht da ist. Sorry es musste einmal raus.

    Ansonsten wirklich großartig und interessant der Podcast!

    • Ich würde den BMI nicht als Pseudowissenschaft bezeichnen, denn er ist eigentlich nur eine grobe Kategorisierung mit durchaus größeren Problemen. Ich würde dir auf jeden Fall zustimmen, dass er oft überbewertet wird und auch oft (auch von Ärzten) zweckentfremdet wird.
      Trotzdem sind “Messwerte” wie der BMI oder auch der IQ relativ wichtig für statistische Analysen oder zur groben Beschreibung von verschiedenen Personengruppen. Wenn man z.B. von einer erhöhten Häufigkeit von Diabetes bei Personen mit höherem BMI spricht, dann ist das erstmal nur ein statistischer Zusammenhang und der lässt sich nicht unbedingt auf ein Individuum übertragen. Wie du schon sagst, nur weil eine Person einen hohen BMI hat, hat das nichts mit der individuellen Gesundheit zu tun.

      Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann ist, auf welche Menschen du dich in deiner Aussage mit “Das gebildete Menschen über solchen Vorurteilen im Hinsicht Gewicht nicht darüber stehen” beziehst. Mir ist nicht bewusst, dass es irgendeine Form der Wertung oder die Vermittlung von Vorurteilen gab.

        • Adipositas und generell Übergewicht sind in unserer Gesellschaft ein echtes Problem. Soviel steht erstmal fest. Der BMI ist wie viele anderen Vitalparameter erstmal nur eine Zahl, die es in Kombination mit anderen Daten auszuwerten gilt.

          Doch für den Laien ist es ein leicht verständlicher und selbst auszuwertender Indikator, dass etwas nicht stimmen könnte.

          Übergewicht selbst ist erstmal keine Erkrankung, die von den Kassen anerkannt und bezahlt wird. Doch spätestens wenn Symptome wie das Auftreten von Hormonstörungen, das Bilden von Milchdrüsengewebe (beim Jungen), Esstörungen, Knochen- und Gelnkprobleme, Diabetes, etc. dazu kommen, ist es bereits zu spät für präventive Maßnahmen.

          War selbst im Uniklinikum in der Pädiatrie lange damit konfrontiert. Die Eltern und Kinder ersuchen einen bereits um Hilfe und man kann sie nicht in entsprechende Sport-Ernährungs-Programme aufnehmen oder Operationen anordnen, weil der Krankheitsverlauf noch nicht ausgeprägt genug ist. Und mehr als gute Ratschläge lassen sich dann auch nicht geben.

          Ohnehin ist der ernährungsmedizinische Bereich noch viel zu unerforscht und Fachärzte in dem Bereich gibt es auch nicht. Vieles an Literatur ist populärwissenschaftlicher Natur und bildet oft nur einzelne Teilaspekte ab.

          Der menschliche Körper ist eben sehr komplex. Wer ohnehin glaubt, allein am BMI den Gesundheitszustand ablesen zu können, hat sowieso nichts verstanden. Es muss nunmal auch am Ende des Tages Begriffszuodnungen zu den einzelnen Werten geben. Ansonsten ist Kommunikation nicht möglich.

          Du fährst zu schnell kann auch zweierlei bedeuten: Du hälst dich nicht ans Tempolimit oder fährst gefühlt zu schnell (nach Erfahrung).

          Du bist volljährig, heißt ja auch nicht, dass man grundsätzlich jeden über 18 oder 21 für voll nehem kann ;)

          Aber frag da lieber einen Juristen. Fast jedes Wort in unserer Sprache lässt sich unterschiedlich auslegen. Wenn Du präzise Aussagen möchtest, bitte den Arzt am besten um eine mathematische Beschreibung Deines Gesundheitszustands

          • Mir steckt einfach zuviel Bewertung in dem Wort “Übergewicht” da muss es doch eine Alternative geben, die weniger wertend ist.

            Du sagst, BMI wäre ein Indikator dafür das etwas nicht stimmen könnte? Das glaube ich nicht. Ist das irgendwo belegt? Soweit ich weiss, ist der BMI nach derzeitigem Stand der Wissenschaft für überhaupt nichts ein zuverlässiger Indikator, deswegen habe ich ihn auch als Pseudowissenschaft bezeichnet.

            Deine Aufzählung von Symptomen erscheint mir willkürlich und auch nicht immer direkt mit Krankheiten assoziierbar. Ist “das Bilden von Milchdrüsengewebe (beim Jungen)” ein Krankheitssymptom, oder empfindest Du es nur persönlich irgendwie als nicht normal genug?

            Abweichungen vom Durchschnitt sind keine Krankheit. Wir sollten keine Gesellschaft tolerieren, in der Abweichungen vom Durchschnitt mit etwas krankhaftem oder negativem gleichgestellt werden. Sie sollten im Gegenteil von unserer Gesellschaft begrüsst, unterstützt und gefördert werden, um zu verhindern, das wir im langweiligen Einheitsbrei der Konformität versauern, und alles “andersartige” in die Ränder der Gesellschaft drängen und nicht tolerieren.

  7. Ich habe in meinem Podcatcher 74 Podcasts “aboniert” und nur bei den Pritlove-Casts lässt sich nicht skippen oder spulen. Von der Nutzung der Kapitelmarken ganz zu schweigen. Das scheint mir an den komischen m4a- Dateien zu liegen, die sich mit keinem meiner mobilen Mediaplayer skippen lassen. Dann wollte ich mir ordenliche ogg-Files händisch über metaebene.me laden und habe gesehen, dass sich die Seite mit meinem mobilen Firefox gar nicht richtig nutzen lässt. Das Menü ist schlicht kaputt. Vielleich solltest du dir mal einen ordentlichen PC zum arbeiten gönnen ;-)

    Mit bestem Dank für deine (inhaltlich) tollen Podcasts

      • Ja, leider bin ich auch immer auf die größere MP3-Datei ausgewichen, auch weil es immer Probleme mit der Abspielgeschwindigkeit (ich bevurzuge 1,5x) gibt. Mal geht es, mal nicht… mein MP3 immer.
        So muß leider der 20 Jahre Methusalem MP3 weiter herhalten, obwohl man bessere Qualität für die Hälfte oder weniger bekommt…. naja

  8. Ich fand den Teil über Medizinprodukte extrem spannend, leider wurden Depressionen etwas trivialisiert. Ich habe Familienmitglieder die unter Depressionen leiden und kann euch sagen, dass diese ernstzunehmende psychische Erkrankung nicht – wie Tim sagt – dadurch zu behandeln ist, dass “ein kleines Pokemon mit dir spricht”. Es ist toll, wenn über diese oft in der Gesellschaft nicht behandelte Krankheit gesprochen wird, aber dann doch bitte ernsthaft.

    • Du erwartest da möglicherweise zu viel von der „Freakshow“. Das ist mehr ein Unterhaltungsformat mit einem relativ guten Informationswert- und Anspruch. Aber gewiss kein Fachbeitrag auf dem zu erwartenden Niveau Evidenz-basierter Medizin (EbM).

  9. Moin,
    anbei die drei Möglichkeiten, die ich gefunden haben, die Out-of-the-Box im cMP laufen um mehr als eine SSD über einen PCI-Slot einzubinden:

    PCIe-SSD M.2
    – HighPoint SSD7101A-1 RAID Controller (http://www.highpoint-tech.com/USA_new/series-ssd7101a-1-overview.htm)
    – SKU-086-34 SQUID PCIe Gen 3 Carrier Board for 4 M.2 SSD (http://amfeltec.com/products/pci-express-gen-3-carrier-board-for-4-m-2-ssd-modules/)

    PCIe mSATA
    – Addonics Quad mSATA PCIe SSD (https://www.addonics.com/products/ad4mspx2-a.php)

    Wichtig ist, dass die Adapterkarte “aktiv” ist, sprich einen eigenen Kontroller hat, und zudem keinen “Bifurcation” Support benötigt. Dies kann das EFI des cMP nicht bieten :(

    Alle Möglichkeiten sind echt teuer … gibt es wirklich nix billigeres?

    Danke,
    Jan

  10. Ich weiß Docker mögt ihr ja nicht und so sehr, aber weil das Thema Mailserver-Hosting ja schon öfter kurz angeschnitten wurde:

    Mailcow Dockerized (https://github.com/mailcow/mailcow-dockerized)
    Mailserver mit Soße und Scharf und allem (RSpamd, Autoban, CLAMD, Letsencrypt, DKIM, Webinterface ….).
    Ich hab das seit mehr als einem Jahr am laufen und bin super zufrieden.

    Gruß
    Markus

  11. Hey Tim, schmeiß dein iPhone weg und besorg dir eins mit Sailfish OS. ;)
    Ein Hörer hat dir offensichtlich sehr gut zugehört und mal einen ordentlichen Tim-Pritlove-Podcatcher gebaut, ok er hat ihn dann podQast genannt, aber er hat fast alle Funktionen die du zuletzt umrissen hast, Eingang, Playlist, Bibliothek und die Möglichkeit pro Subscription zu entscheiden was mit neuen Folgen passieren soll. Ich bin beeindruckt, für eine erste Version (gestern veröffentlicht) ist das schon ein guter Wurf geworden.

    Leider gibt’s vom Store keine Webversion, also kannst du ohne Gerät keinen Blick darauf werfen. Du wirst jedenfalls erhört und ich hab dadurch einen tollen neuen Podcatcher und darf mich freuen. Vielen Dank an dich und den Entwickler.

  12. Gute Sendung. Zur CE Kennzeichnung und TÜV hab ich eine Anmerkung: Bei der CE Kennzeichnung behauptet der Hersteller/ Inverkehrbringer, dass er alle Gesetzlichen Anforderungen erfüllt hat. Da kann auch gelogen werden. Da is nix von externer Stelle geprüft.
    TÜV, VDI, GS, MSC, Stiftung Warentest und Hastdunichtgesehn überprüfen oft nur Teilaspekte von irgend einem Produkt. All die Logos sind unterschiedlich teuer zu bekommen und sagen nur bedingt aus wie sicher/gut ein Produkt.

  13. Wegen dem Ausdruck der CPU
    ca. 2m² … je nach Material zwischen 40 und 90 €

    Folie nichtklebend
    Folie klebend
    Plane
    Stoff
    Papier

    Mit freundlichen Grüßen

    Michel Moser

    Arte-Werbung
    Inh. Michael Moser
    Ordensmeisterstr.49

    12099 Berlin

    Tel.: 030 / 70 37 0 180
    Fax: 030 / 70 37 0 182

  14. Ergänzung zur Blutdruckmessung mit einem iPhone:
    “Mittels eines neu entwickelten Algorithmus erscheint es möglich, nur durch die Durchleuchtung eines Fingers und der Aufzeichnung der Pulskurve mit der integrierten Kamera den Blutdruck ausreichend präzise zu bestimmen”
    [ https://www.kofam.ch/en/snctp-portal/search/36635/study/631 ] oder https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02552030
    Also vermutlich auch mit der apple watch (oder den meisten Geräten mit Pulsmessung), zumal die Studie bereits mit alter Hardware durchgeführt wurde (klinische Studie war von 2015-2017).

  15. Kleiner Nachtrag zum Thema “CP/M-Erweiterung”:
    Für den C64 gab es ein CP/M-Cartridge, das u.a. eine Z80 enthält. War aber nicht nur langsam sondern auch sehr eingeschränkt, da der VIC keinen 80-Spalten-Modus kann und die 1541 Floppy keine MFM-Disketten lesen kann.
    Der C128 hingegen hat eine eigene Z80 onboard, einen separaten RGB-Ausgang (mit zusätzlichem Videochip) mit 80-Spalten-Unterstützung und die 1571-Floppy mit MFM-Unterstützung. Der C128 wurde auch als “3 Computer in einem” vermarktet (C128, C64 und Z80 mit CP/M).
    https://www.c64-wiki.de/wiki/CP/M

  16. Hi,

    Sitze hier in China im Zug. Mit vollen 4G/LTE. Talas Geschichte über Japan hat mir gefallen. Ich selber lebe in Shenzhen. Vieles was sie von Japan erzählt hat, kann ich hier nachvollziehen. Bzw. Es ist hier ähnlich. Fall ihr Interesse habt, könnten wir ja mal via Skype telefonieren. Zum Beispiel über das Geheimnis, warum die Smartphones zwei Sim Karten haben. Und noch viel mehr.

    Grüsse aus China

  17. Hallo,
    erstmal großes Lob an euren Podcast. Immer wieder sehr amüsant und informativ.

    Habe mir vor kurzem die App “Pocket Casts” (Android) geholt um besser zwischen PC und Handy switchen zu können (Sync). Hier fällt mir aber auf, dass leider im Gegensatz zu Podcast Addict, die Kapitelmarken nicht funktionieren.

    Hat hier jemand einen Tipp? Ist das ein Konfigurationsproblem von mir, oder ist das einfach so? Laut FAQ von Pocket Casts unterstützen sie Kapitelmarken.

    Vielen Dank für die Rückmeldung :) Weiter so!

      • Hervorragender Hinweis, danke. Nutze ebenso plattformübergreifend PocketCasts und wunderte mich immer, warum das Pixel keine Kapitelmarken anzeigen will.

        Bei der Gelegenheit: Tolle Runde, gerne Tala überzeugen häufiger mitzumachen! :)

  18. Mhhh. Wo ihr so wohnt scheint es nicht nett zu sein. Ich wohne in diesem Hamburg. Und ich bin auch schon in der U Bahn eingeschlafen, auch habe ich viele schlafende Menschen dort gesehen. Geweckt wurde weder ich noch irgendwer von irgendjemand.
    Auch in Deutschland arbeiten Assistenzärzte richtig lange, 36, 48 Stunden Schichten sind normal.
    Diese, finde ich, Glorifizierung wie krass Japan ist, Leute, geht mal vor die Tür. Druck haben auch in Deutschland sehr viele.
    Auch hier sterben Leute alleine in ihren Wohnungen.
    Übrigens ist Deutschland neben Japan die Gesellschaft mit dem höchsten Altersdurchschnitt.

    • Oh ich hoffe, wir haben hier nichts glorifiziert, den so lobenswert finde ich das alles nicht. Es war aus meiner Perspektive eher eine Zustandsbeschreibung. Dass es hier auch Berufe und Schichten gibt, die zu viel und unter zu schlechten Bedingungen arbeiten müssen ist mir bewusst und ich prangere das an. In Japan ist es allerdings nicht im eigentlichen Sinne ein Mißstand sondern der Normalzustand.

  19. Interessante Mischung im Podcast. Japan und Technik. Sehr unterhaltsam wieder einmal.

    FRAGE für zukünftige Sendungen. Time erwähnte mal vor einiger Zeit „Moves“ zum tracken seiner Aufenthalte. Nachdem „Moves“ jetzt tot ist und eh schon Facebook gehörte: Was nutzt Tim nun und welche nicht privacy Möglichkeiten gibt es? Hab zur Zeit Arc App, bin aber nicht ganz zufrieden. Die Erfassung der Bewegungen ist oft falsch und bedarf Nacharbeit. Wie sind eure Erfahrungen?

  20. Specktek! Im Bezug auf Japan hat euch Stefan vom A! Podcast erwähnt, was mich zu euch geführt hat und ich bin ganz aus dem Häusschen. Neben A! und LNP der dritte Podcast der definitiv in meiner Fav-list wandert.

    Den Ausführungen von Tala hab ich besonders gelauscht, da ich selber aus der Pflege komme und ein Gesundheitswissenschaftsstudium hinter mir habe. Japan intressiert mich da besonders, da sich, im Gegensatz zu Deutschland, dort im Gesundheits-Rehabilitations- und Pflegewesen unglaublich was tut was Robotik und Technologie angeht (stichwort cyberdyne). Gleichzeitig hat Japan das selbe Demografische Problem wie Dtl. und ich sehe da eine menge Potenzial schlummern, wie wir hier dem Pflegekolaps begnen könnten. Im Studium wurde der ferne Osten leider etwas vernachlässigt und sich nur auf die Gesundheitssysteme Europas und Amerikas konzentriert. Leider weis ich daher nicht viel über das Japanische Gesundheits/Pflegesystem, aber evtl. kann mir da einer auf die Sprünge helfen ;).

    Vieleicht kann Tala Ihre Erfahrungen mit der Medizin/Pflege dort ja auch mal mit mir teilen, immerhin sind solche Quellen sehr rar und damit für mich (und vieleicht auch andere) höchst intressant.

    Gutes ding also :)
    Soweit, ein neuer Stammhörer ^^

  21. Ergänzungen Sturzdetektoren

    Die beschriebenen Geräte sind meines Wissens nach keine Medizinprodukte nach dem MPG und gibt es schon recht “lange”. Varianten davon basieren auf physikalischen Paramentern und lösen im Falle eines “zu Boden kommens” einen Alarm aus. Die Dinger wurden in der (forensichen) Psychiatrie eingesetzt um das Pflegepersonal zu schützen, wenn diese durch einen Angriff zu Boden gehen sollten. Das Prinzip ist recht simpel, aber auch störanfällig. Das Personal trägt am Gürtel/Hosenbund ein kleines Gefäß, ähnlich einer “Sanduhr” aber eben kleiner. In Vertikaler Position, also im stehen, steht auch die “Sanduhr”. Kommt der Pflegende zu fall, also in die Horizontale, liegt auch die “Sanduhr” Horizontal und es wird ein Alarm ausgelöst. Wie genau das Physikalisch/Meschanich/Chemich funktioniert(e), kann ich auch nicht eruieren. Ich selber habe auch nur darüber gelesen, als ich im Rahmen meiner Ausbildung meinen durchlauf in der Psychiatrie hatte und das ist auch schon 15 Jahre her.
    Aktuell gibt es allerdings recht gute Sturzdetektoren die in der Pflege verlässlich derartige Ereignisse erfassen können* und automatisiert einen Notruf, an wen auch immer, absetzten.
    Diese fallen aber, meines Wissens nach, auch nicht unter das MPG. Noch nicht!
    Die perfekte Anmerkung hierzu war der Spruch “Ein Feuermelder ruft die Feuerwehr, ist ja aber kein Medizinprodukt”
    Genauso ist ein Sturzdetektor erstmal ein Sturzdetektor und ruft im Höchstfall den Pflegedienst, ist also ein Consumer Produkt. Gleiches gilt auch für sog. “Demenzarmbänder” oder Transponder. Sieht aus wie eine Uhr, lösst aber den Schwesternruf aus, wenn Pat. XY den definierten Funkbereich des Senders verlässt. (Für Leien: guckt den Film “Running Man”. Exakt so funktionieren die Dinger, nur die Leute tragen kein Halsband und den fliegt auch nicht die Birne in die Luft wenn die die “Todeszone” / “Das Pflegeheim” verlassen^^)

    Zur Frage ob Sturz (Sturzereigniss) eine Diagnose ist: Eindeutiges Ja.
    Begründung: Stürze und Sturzereignisse sind im Kapitel 20 – W00-W19 des ICD gelistet und damit als Diagnose erfasst.

    Naja, gäbe es sehr sehr sehr viel zu sagen und allein das Thema E-Health wären einige Stunden Podcast. ;)

    MfG Ronny

  22. In den Bereichen Medizin, biomedizinische Technik, Zertifizierung für Medizintechnik war das leider zuviel Halbwissen. Untypisch für die freakshow.

  23. Hättet ihr noch den Link zu dem Rubix-Würfel mit Magneten den Denis erwähnte? Gibt da einige auf Amazon aber ist unklar welche davon was taugen.

  24. Otaku – Gefangen in der Welt der Videospiele, Comics und Computer

    Sehr interessant.
    Möchte allerdings gern wissen, wo ich den Film noch herbekomme. Im Kino werde ich ihn nicht sehen können.
    Gruß Joachim

  25. Zum Thema Diabetes ein Nachtrag:
    Handy am NFC Messgerrät am Arm hat den Nachteil, dass man hier immer noch aktiv messen muss. Es gibt bereits seit längerem Geräte mit Bluetooth Trchnik, die permanent den Wert messen und hier bei Schwankungen und starken Ab und Anstiegen alarmieren.
    Ein weiteres sehr spannendes Thema ist ein Open Source Projekt, welches einen sogenannten Closed Loop System abbilden. Hierbei werden Insulinpumpen über eine Software gesteuert, die aus den oben benannten Blutzuckermessverfahren und einem Algohritmus, die Insulinzufuhr permanent justiert, sozusagen eine künstliche Pankreas.

    VG Sven

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