Freak Show
Menschen! Technik! Sensationen!
https://freakshow.fm


FS281 Café Achteck

Universal Control — Prediction Websites — US-Wahlen — Käsetherapie — Blinkenlights — Victron — Mobile Internet-Router — Starlink — Apple Maps — Scheißthema — Elektrisches Camping

Wir unterbrechen teilweise unsere noch nicht angetretenen Urlaube und geben wieder ungefragt unseren Senf zu allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das schließt die US-Wahlen und das lästige Silicon Valley mit ein wie auch ein paar Updates zu Themen der letzten Sendung. Dazu noch ein paar Tips und vor allem noch ein richtig Scheißthema. Für Campingfreunde eine unverzichtbare Ausgabe.

https://freakshow.fm/fs281-cafe-achteck
Veröffentlicht am: 26. Juli 2024
Dauer: 3:38:25


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:04:19.097
  3. Feedback: Universal Control 00:12:38.250
  4. iOS18 kann was, was iOS 17 schon konnte 00:17:19.898
  5. Feedback: Prediction Websites 00:23:30.740
  6. US Elections und Silicon Valley 00:37:24.506
  7. Käsetherapie 00:58:30.007
  8. Blinkenlights @ Nation of Gondwana 01:09:26.493
  9. Victron Equipment 01:19:26.537
  10. Probleme mit dem Stromsystem 01:26:51.163
  11. Mobiles Internet 01:32:53.200
  12. StarLink Updates 01:39:52.593
  13. Intel hat Probleme 01:44:54.430
  14. SUBSCRIBE 11 02:00:09.132
  15. WordPress Themes 02:04:09.690
  16. SingleFile 02:16:39.480
  17. Apple Maps im Web 02:19:54.988
  18. Apple Maps Reiseführer 02:35:10.022
  19. Roddi sucht das AirPort Case 02:43:55.682
  20. Das Scheißthema 02:45:50.457
  21. Entsorgungskonzepte 03:18:26.341
  22. Elektrisches Camping 03:24:15.881
  23. Ausklang 03:36:27.600

Transkript

Tim Pritlove
0:04:21
roddi
0:04:29
Ralf Stockmann
0:04:33
Tim Pritlove
0:04:37
roddi
0:05:34
Tim Pritlove
0:05:37
roddi
0:05:44
Tim Pritlove
0:05:46
roddi
0:05:54
Tim Pritlove
0:05:55
Ralf Stockmann
0:06:02
Tim Pritlove
0:06:05
Ralf Stockmann
0:06:09
roddi
0:06:34
Tim Pritlove
0:06:46
roddi
0:06:47
Tim Pritlove
0:07:01
roddi
0:07:05
Tim Pritlove
0:07:07
roddi
0:07:49
Ralf Stockmann
0:07:50
Tim Pritlove
0:07:53
Ralf Stockmann
0:07:54
Tim Pritlove
0:07:55
roddi
0:09:16
Tim Pritlove
0:09:19
Ralf Stockmann
0:10:15
Tim Pritlove
0:10:21
roddi
0:11:56
Tim Pritlove
0:11:58
roddi
0:12:15
Tim Pritlove
0:12:17
Ralf Stockmann
0:12:45
Tim Pritlove
0:12:46
Ralf Stockmann
0:14:32
roddi
0:14:33
Tim Pritlove
0:14:43
roddi
0:14:45
Tim Pritlove
0:14:51
Ralf Stockmann
0:16:01
Tim Pritlove
0:16:06
roddi
0:17:13
Tim Pritlove
0:17:14
roddi
0:17:19
Tim Pritlove
0:18:18
roddi
0:18:22
Tim Pritlove
0:18:23
roddi
0:18:25
Tim Pritlove
0:19:12
Ralf Stockmann
0:19:20
Tim Pritlove
0:19:24
roddi
0:19:43
Tim Pritlove
0:19:50
roddi
0:20:20
Tim Pritlove
0:20:28

Ja.

roddi
0:20:30
Tim Pritlove
0:20:32
roddi
0:20:34
Tim Pritlove
0:20:45
roddi
0:20:50
Tim Pritlove
0:21:03
roddi
0:21:07
Tim Pritlove
0:21:08
roddi
0:21:13
Tim Pritlove
0:21:23
Ralf Stockmann
0:21:32
Tim Pritlove
0:21:38
roddi
0:21:41
Tim Pritlove
0:21:44
roddi
0:22:03
Tim Pritlove
0:22:10
roddi
0:22:19
Tim Pritlove
0:22:40
Ralf Stockmann
0:23:45
roddi
0:24:12
Tim Pritlove
0:24:14
Ralf Stockmann
0:24:18
Tim Pritlove
0:25:14
Ralf Stockmann
0:25:16
Tim Pritlove
0:26:07
Ralf Stockmann
0:26:33
roddi
0:26:38

14.

Tim Pritlove
0:26:38
Ralf Stockmann
0:26:43
Tim Pritlove
0:26:48
Ralf Stockmann
0:26:51
Tim Pritlove
0:27:08
Ralf Stockmann
0:27:12
Tim Pritlove
0:27:16
roddi
0:27:20
Ralf Stockmann
0:27:25
Tim Pritlove
0:27:46
Ralf Stockmann
0:28:02
roddi
0:28:09
Tim Pritlove
0:28:19
Ralf Stockmann
0:28:48

Genau, dazu müssen wir auch wieder ein bisschen in diese Zeitkapsel rein. Diese Web2-Sturm-und-Drang-Phase, da hat sich halt wirklich binnen Wochen auch entschieden, ob so ein Dienst halt irgendwie Durchbruch bekommen hatte und auf Sponnen besprochen wurde und alle Millionen Leute drauf kamen oder eben auch nicht. Und ich war ein totaler Fan von diesem Konzept und hätte denen das gerne gewünscht und habe aber halt Unzulänglichkeiten entdeckt und habe die hier schonungslos in Form von Prediction modelliert und ja, so war es halt auch. Ja, der nächste Punkt war noch einschlägiger. Spätestens am 29. August 2012 wird niemand mehr von Kaysera reden, da sie es nicht schaffen, a. Vorhersagen öffentlich einsehbar zu machen und b. verifizierbar. Das erste haben sie dann gemacht in der Tat. Das ist mit Sicherheit nicht jetzt aufgrund meiner Prediction, aber damals war es so, dass du wirklich eingeloggt sein musstest in diesen Dienst und nur dann konntest du überhaupt auf irgendwas irgendwie zugreifen. Und mir war völlig klar, wenn du sowas bringen willst, dann musst du das auf Twitter verlinken können und alle klicken drauf und finden es lustig und machen sich dann auch einen Account, aber du musst denen erstmal was zeigen. Ja, da kannst du nicht drauf rechnen, dass die Leute irgendwie einen Screenshot machen. Mit dem Verifizierbar, ich glaube, das gibt es immer noch nicht, das Feature, dass man am Ende sagen kann, ja, hat er recht, hat er nicht recht. Also ich war immer der Meinung, das muss man stärker mit Gamification halt alles machen, dass du dann quasi Punkte dafür kriegst, wenn du richtige Vorhersagen gemacht hast oder dich an andere Vorhersagen drangehangen hast. Wir kommen gleich zu ein paar Diensten, die das da glaube ich in der Richtung anders machen.

Tim Pritlove
0:30:23
Ralf Stockmann
0:31:21
Tim Pritlove
0:31:46
Ralf Stockmann
0:31:57
Tim Pritlove
0:31:59
Ralf Stockmann
0:32:01
Tim Pritlove
0:32:06
roddi
0:32:14
Ralf Stockmann
0:32:23
Tim Pritlove
0:32:25
roddi
0:32:25
Tim Pritlove
0:32:28
Ralf Stockmann
0:32:43
Tim Pritlove
0:32:56
Ralf Stockmann
0:32:58
Tim Pritlove
0:33:22
Ralf Stockmann
0:33:23
roddi
0:33:24
Ralf Stockmann
0:33:27

So, genau. Machen wir mal so nebenbei. Es kamen dann von Hörerinnenseite aus auch noch andere Dienste. Unter anderem eine davon, die auch in der Freakshow besprochen wurde. Damals noch Mobile Max. Und zwar in Ausgabe 72, nämlich GetAmen hieß der. Die haben also was relativ ähnliches gemacht und der Dienst ist so nicht mehr auffindbar, dass selbst die Wayback-Maschine nicht mehr vernünftig findet. Ich habe eben mal versucht, da irgendwie zurückzugehen und zu gucken, wie sah das Ganze aus. Und es kommen irgendwie kryptische China-Zeichen und kaputte 404er-Seiten. Also ich habe irgendwo einen Link gefunden, der so halbwegs funktioniert. Aber die haben es also mal nicht geschafft, wie die beiden Münchner ihren Dienst einigermaßen am Start zu halten. Und das ist natürlich für so eine Prediction-Geschichte schon dann ein bisschen tragisch. Dann gibt es noch longbets.org. Was wurde noch genannt? Habe ich mir jetzt nicht genauer angeguckt, aber würde ich mal sagen, ist ziemlich halt auch die Einflugsschneise. Und einen Dienst, den ich auch noch, auf die gucke ich mir irgendwann mal genauer an, was davon zu halten ist, Liste setzen würde, war metaculous.org. Da geht es weniger darum, dass man jetzt privat irgendwelche Wetten und Vorhersagen macht, sondern eher, was sind Indikatoren aufgrund von welcher Datenlage auch immer, mit der man quasi so datengetriebene Vorhersagen in die Zukunft machen kann. Das kommt, glaube ich, aus einer etwas problematischen Ecke, müsste ich mir nochmal angucken, also in Richtung Silicon Valley und wir glauben daran, dass man mit Technologie alles lösen und alles erklären kann, müsste man sich nochmal ein bisschen genauer angucken. Wenn das interessant ist, dann bringe ich das irgendwann nochmal mit rein in die Sendung.

Tim Pritlove
0:35:23
Ralf Stockmann
0:35:39
Tim Pritlove
0:35:41
Ralf Stockmann
0:35:45
Tim Pritlove
0:35:48
roddi
0:36:08
Tim Pritlove
0:36:10
Ralf Stockmann
0:36:26
Tim Pritlove
0:36:47
roddi
0:38:05
Tim Pritlove
0:38:06
roddi
0:38:18
Tim Pritlove
0:38:22
roddi
0:38:32
Tim Pritlove
0:38:34

Er hat mit Elon Musk Paypal gegründet, der ist auch ein ganz wichtiger Frühfinanzierer von Facebook gewesen, hat also ganz erheblich dazu beigetragen, dass Facebook am Anfang überhaupt die Kohle hatte, um durchzustarten. Peter Thiel ist dementsprechend Multimilliardär und so weiter, aber eben einer, der nicht so sehr im Licht der Öffentlichkeit steht, jetzt permanent zum Mikrofon greift, aber überall mit drin steckt. Und was ich ja wirklich für einen extrem beunruhigenden Trend halte, ist so diese libertäre Verrohung des Tech-Sektors im Silicon Valley und beyond. Also das ist ja wirklich etwas, was sich jetzt so in den letzten zehn Jahren immer weiter abgezeichnet hat. Ich habe es am Anfang selber nicht so gesehen, dann vielleicht auch nicht glauben wollen, aber vielleicht mal zu dem Begriff, also Libertär ist ja so ein Begriff, wenn ich das richtig sehe, primär so in der amerikanischen Welt. Denkweise überhaupt definiert ist. Und Libertäre sind halt so Antistaat pro Markt, so ein bisschen FDP auf Drogen. Und diese Libertäre-Bewegung, die ist halt unter anderem bei diesen ganzen Silicon Valley-Interpreneuren ist das halt einfach schon so richtig zu so einer Religion geworden. Nicht nur jetzt bei den total super Reichen, sondern es ist einfach generell etwas, was man dort findet. Und dieses Libertäre ist extrem, also antisozial geprägt in meiner Sicht der Dinge. Und am Ende heißt es eigentlich auch nur so, ich bin reich, so soll es bleiben. Nach dem Motto, ihr könnt mir irgendwie gar nichts und das Das Ganze wird natürlich, wie immer, über diesen Begriff der Freiheit kanalisiert.

Ralf Stockmann
0:40:46
Tim Pritlove
0:41:56
roddi
0:43:06
Tim Pritlove
0:43:15
Ralf Stockmann
0:43:58
Tim Pritlove
0:44:09

Also ich war noch nie ein besonderer Fan der amerikanischen, republikanischen Partei, aber es ist jetzt nicht besser geworden. Aber man sieht hier sehr schön, wie es bei uns auch gelaufen ist, so vor 100 Jahren. Und das ist durchaus leider ein kopierbarer Vorgang und du hast halt immer die Religion mit drin, du hast das Geld mit drin und du hast Leute drin, die sich eigentlich nur um sich selber kümmern primär. Aber natürlich die ganze Zeit behaupten, es wäre genau das Gegenteil. Mich schmerzt konkret diese Verbindung zum Tech-Sektor, weil das natürlich so für meine Generation war natürlich dieser ganze Technologieaufbruch mit Computern, so Gründung des Chaos Computer Clubs und so weiter, das war ja auch so ein bisschen so eine, Befreiungslehre von unten so dieses, jetzt haben wir die Werkzeuge, um mitspielen zu können, jetzt haben wir die Werkzeuge, um kommunizieren zu können wir haben uns der Illusion hingegeben, dass wir alle erstmal ein Sprachrohr haben, dass das eine gute Sache ist und so weiter und es ist halt sehr viel dieser alten Illusionen die wir hatten. Ist zusammengebrochen mit Mit Social Media und dieser ganzen Verrohung und der Totalüberwachung der Kommunikation in einem System, wo wir immer gedacht haben, das Internet schleicht sich immer wieder um die Ecke und ist gar nicht so richtig abhörbar. Ist auch alles geplatzt und jetzt gehen halt auch noch so die letzten helden die, früher mal so steve jobs und so eine leute die wie soll ich sagen auch mit einer gesellschaftlichen verantwortung und mit mit mit so einer gebildeten agenda daher kam da würde ich sogar bill gates nennen ja der. Jahrzehnten mittlerweile seine Kohle nutzt, um Dinge besser zu machen. Da kann man dann im Einzelnen drüber streiten, ob er das dann auch Erfolg hat oder nicht, aber der hat viel Geld in die Entwicklung von Impfstoffen gesteckt. Toiletten und so ein Kram. Ja, genau. Dann, was weiß ich, Malaria-Forschung und so weiter. Also alles Mögliche auch im Energiebereich und so. Ich will jetzt gar nicht Ich habe es auch als Detail jetzt nicht einzeln überprüft, wie erfolgreich das ist. Das muss es ja auch nicht unbedingt immer sein, aber zumindest so ein bisschen diesen Weg zu weisen. Und dann hatte ich auch so ein bisschen das Gefühl am Anfang, dass auch dieser Elon Musk mit seinen tollen Elektroautos auch diesen Pfad einschlägt und dass man so mit der Power of Tech die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Und was haben wir jetzt? Jetzt rantet der den ganzen Tag irgendwie über Lips und, was ist nochmal das andere Schimpfwort? Woke-Gruppen? Wokeismus. Und ist generell einfach nur abstoßend und scheiße. Und damit bricht eigentlich so ein bisschen meine alte Welt zusammen, was das betrifft. Ich meine, ich bin fern davon jetzt gerade Silicon Valley und sozusagen Amerika, ich bin jetzt wirklich kein Amerika-Fan per se, war mir immer schon so ein bisschen, suspekt, aber es sind ja auch nicht alle Menschen gleich und man kann jetzt auch nicht sagen, die sind so und die sind so, sondern du hast immer solche und solche. Aber wir sind ja immer davon ausgegangen, dass im Tech-Sektor sind alle so ein bisschen intelligenter, im Tech-Sektor haben alle irgendwie so ein bisschen so Checkung, die können so in die Zukunft gucken und was sollte man sonst mit der Zukunft machen, als sie besser werden zu lassen, als sie war und mit Tech kann man das ja ganz toll machen und überhaupt, jetzt haben die auch noch Geld und jetzt können die das formen und die alten blöden Politiker, die räumen wir jetzt mal aus dem Weg und jetzt ist alles scheiße.

roddi
0:48:19
Tim Pritlove
0:48:30
Ralf Stockmann
0:48:33

Ich kann vielleicht die Pause nutzen, um noch einen Begriff reinzuwerfen, den man auch mal gerne ein bisschen nachlesen kann in dem Kontext. Das ist Effective Altruism, also effektiver Altruismus. Und das ist halt auch so dieser Grenzbereich von, ja so ganz schlecht ist die Idee ja eigentlich gar nicht, aber wenn sie dann eben doch von den falschen Leuten zu Ende gedacht wird, dann kommen dann doch wieder gruselige Sachen bei raus. Also gestartet ist das halt unter der Prämisse zu sagen, okay, wenn man denn altruistische Aktionen machen möchte, also sprich Geld spenden, Projekte unterstützen, also Bill Gates mit Impfstoffen und so weiter, dann sollte man das so tun, dass das eingesetzte Geld maximalen Effekt hat und nicht irgendwelche Quatschprojekte unterstützen. Da kann ja erstmal keiner was gegen haben. Wenn man sich gerade so die Historie der Entwicklungshilfe anguckt, da ist ja auch vieles wirklich versenkt worden und dort irgendwie grundsätzlich zu schauen, okay, was hat auch langfristig welchen Einfluss, da kann ja keiner was gegen haben. Und dann hört man sich aber diese Typen an, wenn die dann halt sagen, ja, aber langfristig, da wollen wir schon so ein paar Jahrhunderte denken und das Einzige, was uns dann da interessiert, ist also so die menschliche Intelligenz und menschlicher Geist und wir sind der Meinung, dass sie durch Maschinen viel besser transportiert werden können als durch Menschen. Und wenn jetzt hier dafür ein paar Millionen oder auch mal ein paar Milliarden über die Klinge springen müssen an Menschen, dafür, dass wir irgendwie dann eine super KI stattdessen gebaut haben, die uns dann weiter ins All hinaus führt, dann merkst du, okay, die gehen halt dann in ihrem Mindset auch wirklich gerne und bewusst über Leichen. Das muss man schon auf so eine harte Formel bringen. Also lest euch da mal ein bisschen ein. Das ist alles wirklich nicht erfreulich und die haben halt wirklich mal viel Geld und viel Einfluss. Das sind jetzt nicht irgendwelche Spinnerten und Idioten, worunter man so ja die Trump-Follower gerne mal irgendwie subsumiert, sondern das sind Leute, die meinen das schon ganz schön ernst.

roddi
0:50:22
Ralf Stockmann
0:50:44
roddi
0:50:53
Ralf Stockmann
0:51:06
Tim Pritlove
0:51:14
roddi
0:52:23
Tim Pritlove
0:52:51
Ralf Stockmann
0:53:03
roddi
0:53:28
Tim Pritlove
0:53:40
roddi
0:55:07
Ralf Stockmann
0:56:06
Tim Pritlove
0:56:35
Ralf Stockmann
0:56:38
Tim Pritlove
0:57:45
Ralf Stockmann
0:57:47
Tim Pritlove
0:57:51

Ja.

Ralf Stockmann
0:57:53
Tim Pritlove
0:58:00
roddi
0:58:01
Tim Pritlove
0:58:03
roddi
0:58:12
Tim Pritlove
0:58:13
roddi
0:58:13
Tim Pritlove
0:58:15
roddi
0:58:19

Ja.

Tim Pritlove
0:58:20
roddi
0:58:21
Tim Pritlove
0:58:26
Ralf Stockmann
0:59:01
Tim Pritlove
0:59:08
Ralf Stockmann
0:59:10
Tim Pritlove
0:59:18
Ralf Stockmann
0:59:21
roddi
0:59:23
Tim Pritlove
0:59:26
roddi
0:59:28
Ralf Stockmann
0:59:30
roddi
0:59:46
Tim Pritlove
0:59:47
Ralf Stockmann
0:59:49
Tim Pritlove
1:00:00
Ralf Stockmann
1:00:01
Tim Pritlove
1:00:06
Ralf Stockmann
1:00:12
Tim Pritlove
1:00:16
Ralf Stockmann
1:00:20
Tim Pritlove
1:00:41
Ralf Stockmann
1:00:43
Tim Pritlove
1:00:49
Ralf Stockmann
1:00:59
roddi
1:01:00
Tim Pritlove
1:01:08
roddi
1:01:12
Ralf Stockmann
1:01:24
Tim Pritlove
1:01:49
Ralf Stockmann
1:01:51
Tim Pritlove
1:01:58
roddi
1:02:03
Tim Pritlove
1:02:03
Ralf Stockmann
1:02:50
roddi
1:02:53
Tim Pritlove
1:02:55
roddi
1:03:16
Tim Pritlove
1:03:20
Ralf Stockmann
1:03:34
Tim Pritlove
1:04:02
Ralf Stockmann
1:04:05
roddi
1:05:01
Ralf Stockmann
1:05:49
Tim Pritlove
1:06:05
roddi
1:06:40
Tim Pritlove
1:06:49
roddi
1:07:05
Tim Pritlove
1:07:06
roddi
1:07:42
Tim Pritlove
1:07:43
roddi
1:08:04
Tim Pritlove
1:08:08
Ralf Stockmann
1:08:29
Tim Pritlove
1:08:31
roddi
1:08:49
Tim Pritlove
1:08:59
roddi
1:09:01
Tim Pritlove
1:09:07
roddi
1:09:12
Tim Pritlove
1:09:20
Ralf Stockmann
1:09:35
Tim Pritlove
1:09:45
Ralf Stockmann
1:09:48
Tim Pritlove
1:09:51
Ralf Stockmann
1:09:53
roddi
1:10:08
Tim Pritlove
1:10:13
Ralf Stockmann
1:10:15
roddi
1:10:17
Tim Pritlove
1:10:25
roddi
1:10:27
Tim Pritlove
1:10:30

Okay, also gibt es nichts Neues zu berichten. Ja, ich habe in der Zwischenzeit das BlinkLights Projekt nochmal aufgewärmt. Letztes Jahr haben wir ja fürs Camp diese Polychrom-Installation gemacht und diese, Kästen, diese diese Panels, die wir gemacht haben, um sie von hinten gegen die Fenster zu schieben, besitzen eine Eigenstabilität, konnten also eingelagert werden und auch unabhängig von diesen Glasbausteinfenstern nochmal genutzt werden. Und das haben wir dann getan auf meinem Lieblingsfestival, den Nation of Gondwana. Und konnten auch das erste Mal den interaktiven Teil so gestalten, wie wir das eigentlich auf dem Camp schon vorhatten. Jetzt tut es mir fast noch ein bisschen mehr weh, dass uns das nicht schon mal vorher gelungen ist, nachdem ich jetzt gesehen habe, wie das eingeschlagen ist, weil es sind ja immer die einfachen Sachen, die gut funktionieren. Und zur Erinnerung, das sind ja so zehn Fenster gewesen, also zehn Panels mit so einer 8x8 Matrix, die hingen jetzt in der Dunkelheit. In den Bäumen sozusagen, also man blickte so auf so eine Waldkante und so auf 60 Meter Breite waren dann diese 10. Panels relativ hoch, so 5, 6 Meter hoch angebracht und 20, 30, 40 Meter davor konnte man dann mit so einem Controller mit 10 Buttons quasi so eine Wacky Mole Variante spielen. Und das fand dann tatsächlich Regenzuspruch, es wurde also die ganze Zeit da rumgedattelt, fast passt schon ein bisschen zu viel, weil dann der Rest des Contents gar nicht so richtig zum Tragen kam. Aber ja, das war auf jeden Fall wieder ein schönes Experiment. Es ist immer gut, wenn man sowas auch so als Außenraumgestaltung beitragen kann, auch die Gelegenheit hat, mal wieder ein bisschen den Code zu tunen und ein paar neue Sachen auszuprobieren. Diesmal haben wir nämlich ausprobiert, das zu tun, was wir ursprünglich mal vorhatten, aber das ganze Camp nicht getan haben. Abgesehen von diesem Spiel, das auch noch, nämlich die LEDs, die wir dort zum Einsatz gebracht haben, sind ja keine RGB-LEDs, sondern RGBW-LEDs. Das heißt, sie haben noch einen vierten Kanal, den kann man bei der Bestellung dann in Kaltweiß oder in Warmweiß bestellen und das haben wir in Warmweiß erworben. Natürlich. Und haben aber wirklich, jetzt bis vor zwei Wochen das noch nie im Betrieb gehabt. Also wir haben es noch nicht mal gesehen. Wir wussten noch nicht mal, wie es aussieht. Ob das wirklich was ist. Und es gab dann so den Durchbruch, weil wir so Text angezeigt haben und der Text war weiß. Und aus 300. Meter Entfernung, soweit konnte man da Gott sei Dank gucken, weil da so eine riesige Wiese davor ist, aus 300 Meter Entfernung oder 400 Meter waren es sogar, sah man tatsächlich noch, und die Pixel sind ja nur... 20 mal 20 Zentimeter groß, also aus der Nähe groß, aber aus der Ferne natürlich nicht mehr, sah man trotzdem bei jedem einzelnen Pixel irgendwie noch so eine blau-rote Überstrahlung. Also es war wirklich krass, also das Weiß war alles andere als Weiß, sondern man merkte so richtig, dass das so ein Konglomerat aus Farben war und das irgendwie sich nicht so richtig mischte, trotz der großen Distanz, trotz Doppeldampfbremsfolie davor und so weiter. Und dann wurde noch mal ein bisschen Aufwand getrieben und dann tatsächlich mal diese W-LED herausgekitzelt und siehe da, es sah aus wie Glühbirne. Das war einfach hervorragend. Also kann ich nur empfehlen, wenn ihr mit solchen Lichtinstallationen rumarbeitet, abgesehen von der absolut notwendigen Farbkalibration, die sich auch diesmal wieder sehr bewährt hat. Wenn monochrom, dann am besten auch mit monochromen LEDs.

roddi
1:14:27
Tim Pritlove
1:14:31
roddi
1:14:39
Tim Pritlove
1:14:41
roddi
1:14:58
Tim Pritlove
1:14:59
roddi
1:15:16
Tim Pritlove
1:15:19
Ralf Stockmann
1:15:26
Tim Pritlove
1:15:34

Display-Kall heißt die Software. Display-Kall und... Display-Kal macht das halt so im Browser und auf dem Bildschirm und der Hack war dann, dass so eine kleine Software im Hintergrund sich einfach immer die Farbe, die da in dem Browser gerade angezeigt wird, so geschnappt hat vom Bildschirm und stattdessen auf die LED gebracht hat, wo das Ding dann tatsächlich drauf klebte. Und das war also einfach so ein kleiner Hack. Und ja, damit könnte man das kalibrieren. Wir haben dann allerdings auch in dieser Situation, wo nicht Glasbausteine davor sind, auch sehen können, dass unsere These, dass die LEDs, weil sie aus einer Produktion sind, dann doch schon sehr ähnliche Farbverhalten zeigen sollten, auch nur sehr eingeschränkt gilt. Also tatsächlich, wenn man es mal so richtig akkurat haben will, müsste man eigentlich jede einzelne LED kalibrieren. Das ist natürlich ein bisschen blöd, weil diese LEDs, die du ja in diesen Ketten bekommst, die sprichst du ja nicht über IDs an. Und du kannst eine einzelne LED nicht identifizieren. Du müsstest halt entweder, dass sie an ihrem Farbprofil erkennen, so eine Art AI, auf welche LED bist du denn und dann habe ich schon mal die passende Kalibration für dich. Oder man muss es halt irgendwie anders drehen, dass man halt alle leuchten lässt, man schaut sich das im Dunklen an, guckt, wo es starke Abweichungen gibt und dafür nimmt man dann nochmal eine Kalibration in Kauf und wendet das an. Also wenn man es perfekt machen will, braucht man für jede einzelne LED eine Farbkalibration. Aber das würde halt auch bedeuten, wenn du eine Stunde pro LED brauchst, bei 640 LEDs, ist, dann bist du eine Weile damit beschäftigt. Das ist dann halt schon mal so ein paar Wochen rumkalibrieren.

roddi
1:17:34
Tim Pritlove
1:17:37
roddi
1:17:59
Tim Pritlove
1:18:01
roddi
1:19:18
Tim Pritlove
1:19:23

Ja, ja. Wenn man jetzt sozusagen auf so Festivals ist, wie ich das gerne mache, dann kommt ja auch dieses Thema wieder mit dem mobilen Strom. Wir hatten das Thema in der letzten Sendung. Da gab es ja auch einiges an Feedback und Interesse an diesem Thema, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Und ich hatte, hab da auch eine neue Episode noch zu erzählen, die noch nicht ganz abgeschlossen ist Aber vielleicht fangen wir erstmal mit einem Feedback an, nämlich von Gersh. Zum Thema Solar slash Victron. Ich bin ein wenig überrascht, wie knapp ihr Victron dargestellt habt. Victrons Portfolio besteht im Wesentlichen aus modularen Komponenten für nahezu jeden praktischen Anwendungsbereich, den man sich in diesem Kontext vorstellen und wünschen kann. Eigentlich ein Traum eines jeden Informatik- und Technik-Nerds. Jedes Modul für sich genommen erfüllt eine ganz spezifische Aufgabe und ermöglicht damit nahezu alle möglichen Konstellationen, die auftreten können. Ursprünglich aus dem maritimen Bereich kommend sind sie im Off-Grid-Insellösungsbereich stark vertreten. Nicht ohne Grund. Bei nahezu jedem Solarnerd wirst du Victron finden. Ich bin leider sehr spät auf den Trichter gekommen, werde aber bei nächster Gelegenheit bereits vorhandene Nicht-Victron-Geräte durch eben diese ersetzen, da sie auch diverse Kleinst-Solarflächen ohne Probleme abbilden können. Bei diesen Systemen habe ich nicht das Gefühl, dass etwas nicht geht. Bei den regulären Herstellern war bis vor kurzem ein bezahlbarer Hybrid-Wechselrichter mit 15 Kilowatt Peak undenkbar. Bei Victron schon lange kein Thema mehr, wenn auch mehr Geräte und teurer. Die GX-Geräte sind nicht nur für die Protokollführung gedacht, sondern das Herz jeder Anlage, die auch nur ansatzweise etwas komplexer ist. Hierüber werden nahezu sämtliche Einstellungen und Parametrisierungen zum Verhalten der Gesamtanlage vorgenommen. Vom Batteriewechsel riecht dann über die Solarregler oder was auch immer und deren Zusammenspiel in verschiedensten Szenarien. Alles was irgendwie nach Generator riecht, lässt sich da einbinden, auch Windräder. Und die weiteren sensorischen Fähigkeiten habt ihr bereits erwähnt. Bemerkenswert finde ich auch die Nähe zur Community, seien es Plugins oder einfach mal ein komplettes Image für den Raspi. Schade, dass Tim hier nicht in seine Community gefragt hat. Ich bin mir sicher, da hätte es einige gegeben, die hilfreiche Hinweise hätten geben können. Ich persönlich war etwas verwundert über die 12 Volt Schiene mit den Batterien in Serie, wären ohne weiteres 24 Volt drin gewesen, aber 48 Volt plus wäre schon schöner, aber das hat Tim ja auch angemerkt. Unabhängig davon gerne mehr aus diesem Bereich. Ja, schöner Kommentar. Ich muss sagen, was diese Modularität betrifft, so habe ich Victron auch wahrgenommen, aber ich habe gar nicht so sehr den Vergleich zu dem Produktportfolio anderer Hersteller, ob es nicht ähnliche Aufteilungen der Produktsystematik dort auch gibt. Aber das trifft auf jeden Fall zu und umso neuer die Geräte, umso bedienbarer werden sie auch. Bei Victron gibt es schon noch das ein oder andere alte Zeug, was überkommen werden muss. Da komme ich gleich zu. Vielleicht noch, was er hier erwähnt hat, also GX, diese GX-Geräte, ich hatte das glaube ich erwähnt, das ist sozusagen die eine Kategorie von Datensammlern. Und es ist halt tatsächlich mehr als nur ein Datensammler, aber vor allem erstmal das. Bei meinem Fall ist es noch ein Venus GX, die neuere Version ist der Zerbo GX. Und es gibt dann noch welche mit eingebauten Bildschirmen, Ekrano GX. Aber sozusagen diese ganze GX-Kategorie, das sind halt Geräte mit sehr vielen Interfaces, die eigentlich mit allem verbunden werden können und das dann halt sammeln und eben optional auch in diese Victron Cloud, dieses VRM-System, Remote Management System geben kann, wo man halt kostenlos das alles visualisieren kann, was wirklich, wirklich praktisch und sehr, sehr übersichtlich ist. Und ja, die Software dafür ist tatsächlich Open Source. Also dieses Venus OS liegt auf GitHub und man kann sich das auch einfach auf einen Raspberry Pi installieren, wenn man denn so möchte. Das ist sicherlich cool und das hat auch so den Effekt, dass es mittlerweile eine ganze Reihe von Plugins gibt, die halt so Open Source mäßig dafür entwickelt werden. Unter anderem sehr populär sind wohl diese GUI-Mods, die dieses HTML-basierte Visualisierungsinterface erweitern und anpassbar machen. Das habe ich jetzt selber noch nicht im Einsatz aus verschiedenen Gründen, ich weiß aber davon und sie entwickeln diese Software auch fleißig weiter, da wird es demnächst auch einen kompletten UI-Wechsel geben, dann sieht das auch alles nochmal deutlich moderner aus und funktioniert auch nochmal ein bisschen hübscher, das ist gerade in Beta. Aber ich finde es bemerkenswert, dass sie das halt so haben. Jetzt ist so ein Raspberry Pi nicht unbedingt immer die bessere Wahl, aber wenn man das halt machen will, dann kann man es halt auch machen. Deshalb nicht unbedingt die bessere Wahl, weil du nicht wirklich Geld damit sparst. Denn wenn du dir diesen Zerbo kaufst, was so das aktuelle Gerät ist, dann kommt das Teil halt für 200 Euro auch schon so mit allen möglichen Bussen. So, da hast du diesen Victron internen VE-Bus, da hast du Cannbus, Da hast du irgendwie tausend Tanksensoren, analog, die du anschließen kannst, digitale Interfaces, also wirklich jeder Pipapo. Und wenn du dir das dann alles an so ein Raspi über USB oder so dranbammelst, dann zahlst du mindestens das gleiche, wenn nicht sogar noch deutlich mehr. Aber es mag halt Anwendungen geben, wo das ist. Was ich noch nicht so ganz rausgefunden habe oder wo ich noch nicht so viel geschaut habe, ist, dass du dann halt auch über so Protokolle wie MQTT kommst. Andere Geräte ja abfragen oder steuern kannst sogar. Also MQTT heißt MQ Telemetry Transport und das ist so ein leichtgewichtiges Publish-Subscribe basiertes Protokoll, wo du halt einfach verschiedenste Devices verbinden kannst, dann halt über IP, sprich wenn du dann irgendwie so ein Sensornetzwerk hast von Devices, ist, die eben dieses MQTT sprechen, dann lässt sich das eben damit auch sehr gut kombinieren. Und damit kann man unter Umständen diese Gesamtsensorik nochmal ein bisschen attraktiver machen. Und das ist für so ein mobiles Device cool. Ich habe jetzt irgendwie weiß nicht, ob ich das letzte Mal gesagt habe, aber irgendwie so Bluetooth- Temperatursensoren im Kühlschrank und im Gefrierfach. Und habe jetzt so vor den letzten zwei Wochen, wo es so bärig heiß war, richtig geile, überlagernde Kurven mit so warm war es draußen, so warm war es im Schrank, so warm war es jetzt im Wohnwagen, so warm war es im Kühlschrank, so warm war es im Gefrierfach.

roddi
1:26:33
Tim Pritlove
1:26:36
roddi
1:26:39
Tim Pritlove
1:26:40
roddi
1:26:56
Tim Pritlove
1:26:58
Ralf Stockmann
1:27:48
Tim Pritlove
1:27:50
Ralf Stockmann
1:27:52
Tim Pritlove
1:27:53
roddi
1:28:25
Tim Pritlove
1:28:26
roddi
1:28:32
Tim Pritlove
1:28:36
roddi
1:28:40
Tim Pritlove
1:28:41
roddi
1:29:40
Tim Pritlove
1:29:43
roddi
1:30:22
Tim Pritlove
1:30:22
roddi
1:30:51
Tim Pritlove
1:30:55

So in etwa. Naja, ich bin total glücklich auf den Acker gefahren, dort auch schon ein paar Tage wieder ordentlich Strom gemacht und dann gab's irgendwie wie so ein Strom, wer verbraucht wie viel Ding und dann dachte ich so, ja okay, hier nochmal ausschalten, nochmal einschalten, so in der Erwartung, dass alles super ist, aber es war ein großer Fehler. Wechselrichter ausgeschaltet, wieder eingeschaltet, wieder weg. Einen Tag gewartet, kam nicht wieder. Wahnsinnig geworden, es war wirklich schlimm. Die Schmerzen. Und irgendwann bin ich dann drauf gekommen, dass es irgendwo ganz tief verborgen in irgendeinem GX-Untermenü zu diesem Wechselrichter so einen, Resette, diesen Bus Button gibt, der dann auch tatsächlich dazu geführt hat, dass sich das Ding wieder eingeschaltet hat. Und danach hatte ich weirde Fehlermeldungen, denen ich jetzt so ein bisschen auf die Spur gehe und meine Vermutung ist, ich habe mir die ganze Scheiße selber eingebrockt, weil ich irgendwie dieses eine Kabel aus meinem Batteriemanagementsystem rausgezogen habe und dabei wahrscheinlich diese ganze Pinleiste zerstört habe und ich jetzt irgendeinen obskuren Wackelkontakt habe. Naja, also Also nicht viel, was man daraus jetzt lernen kann, außer Never Change a Running System, kurz bevor du dich drauf verlassen möchtest und halte dich von Firmware-Updates fern, selbst wenn sie klappen könnten, wenn du es nicht wirklich brauchst. Stand natürlich auch überall, hab ich auch überall auf OK gedrückt, dass ich das zur Kenntnis genommen habe. Aber ich werde jetzt einfach dieses andere System tauschen und hoffe, dass mein Problem dann endlich weggeht. Trotzdem, Victron kann ich empfehlen. Ist toll. Kann man was mit machen. Ja. Was auch noch in dem Zusammenhang ganz interessant ist, also man will ja auch Internet haben, weil sonst kann ja so ein GX-Gerät nicht nach außen kommunizieren. Und bei der Frage, was will man eigentlich haben, um Internet in so einem Wohnmobil, Wohnwagen, was auch immer, um wirklich gut Internet zu haben, was nimmt man da?

roddi
1:33:21
Tim Pritlove
1:33:25
roddi
1:34:32
Tim Pritlove
1:34:34

Das mag sein ja das ist sozusagen die lte variante was jetzt allerdings auf den markt gekommen ist ist der roth x50. Und der Root X50 ist quasi dieselbe Geschichte, nur eben mit 5G. Und was ist gut an diesen Devices? Also erstmal sie kommen halt in so einem industriellen Alu-Gehäuse daher, lassen sich halt gut verbauen. Alle Antennen sind nicht intern, sondern werden halt extern dran geschraubt. Das gilt also für vier, also beim RUT50 sind es jetzt vier Mobilfunkantennen, zwei WLAN-Antennen und außerdem gibt es noch, glaube ich, für Bluetooth und für GPS einen Anschluss. Und es gibt dazu auch noch die passende externe Antenne, die man gleich oben aufs Dach packen kann. So eine Kombo-Antenne, wo man sozusagen diesen ganzen Kabbelsalat nach oben, nach außen führt und dann dort einmal in einer einzigen Maschine quasi alle Antennen beisammen hat. Und das ist dann halt einfach so ein schwarzer Blob, den man sich oben auf den Wagen drauf schraubt, wo halt die ganzen Antennenkabel reingehen. Und dann hat man quasi mit einer Installation 5G, WLAN auch nach draußen und so. Also, warum ich mittlerweile doch zufrieden bin mit diesem Teil, was mich am Anfang so frustriert hat, ist, weil ich jetzt das Gefühl habe, es funktioniert jetzt das, was ich vorher nicht zum Laufen bekommen habe. Man kann nämlich da nette Sachen mitmachen. Also in meinem Fall ist es so, ich habe da LTE drin, kann man jetzt also mit 5G bei dem Route 50 weiterdenken, also ich habe Mobilfunk drin, ich habe an dem Warnport von dem Teil optional mein Starlink dran, wenn das Starlink ausgeschaltet ist, ist da nichts an dem Port und ich kann das so konfigurieren, dass ich dann eine Priorität vergebe, was er denn benutzt. Das heißt, Mobilfunk ist für mich mein Fallback. Wenn Starlink an ist, dann nimmt das Starlink. Und dann gibt es ja auch noch so diese Momente, wo man auf irgendeiner Veranstaltung ist und da gibt es dann so ein Konferenz-WLAN. Und das Konferenz-WLAN mag jetzt vielleicht nicht unbedingt das bessere Netz sein, aber das ist zumindest das Netz, wo auch alle anderen Kinder drin spielen. Und man möchte halt gerne auf irgendwelche lokalen Server, Dienste, sonst irgendwelche Verheißungen zugreifen. Sitzt aber jetzt irgendwo draußen ein bisschen weiter weg und möchte ganz gerne an diesem Netz nippen. Aber es ist aus irgendwelchen Gründen nicht zumutbar, sich das per E-Dernet heranzuführen. Und also möchte man gerne dem WLAN joinen, aber trotzdem möchte man immer noch sein eigenes Mobil-WLAN behalten, wo ja vielleicht diverse Komponenten eingeloggt sind und dann hat man das sozusagen auch lokal. Und genau das geht damit. Das heißt, man kann einen WiFi-Client-Eintrag machen, den man dann auch in dieser Prioritätenliste einsortieren kann. Und wenn dann dieses WLAN da ist, joint er halt diesen WLAN als Client und nimmt das quasi als Internetquelle. Und ist das aber weg, dann kommt wieder die ganze andere Kaskade. Also so eine Späße kann man damit machen und noch einiges mehr. Und wo ich dann so richtig im Kreis gesprungen bin, ist, als ich gesehen habe, dass es dafür auch ein Tailscale-Plugin gibt. Das heißt, sie haben auch eine größere Kategorie von so modularen Plugins, die man dann direkt im User-Interface installieren kann und dann habe ich einfach Tailscale noch aktiviert und dann kann ich auch über Tailscale, das hatten wir ja hier schon mal, ist immer noch ein tolles Produkt, auch auf diesen Router zugreifen, ohne irgendwelche DNS, dünnen DNS, sonst wie Sperenzien machen zu müssen oder dieses Teltonica Cloud-System zu benutzen, was anders als das von Victron kostenpflichtig ist. Ja, also kann ich sehr empfehlen. Der Dirk hat das jetzt gerade auch getestet mit dem 5G, das funktioniert alles wohl ganz gut. Von daher, ich kenne jetzt gar nicht so viele andere Produkte und es ist auch nicht so sehr viel teurer. Es liegt alles so im 400-500 Euro Range, aber das kosten auch die Fritz 5G Boxen und die sind beileibe nicht so versatil.

roddi
1:39:14
Tim Pritlove
1:39:19
roddi
1:39:21
Tim Pritlove
1:39:26
roddi
1:39:43
Tim Pritlove
1:39:48
roddi
1:40:07
Tim Pritlove
1:40:07
roddi
1:40:22
Tim Pritlove
1:40:25
roddi
1:40:28
Tim Pritlove
1:40:29

Dishy. Weil die erste ja auch noch Dishy war, aber mittlerweile sind sie ja Rectangular, aber das nennt sich jetzt keiner Reki. Ski. Und deswegen ist es Dishy und man sagt Dishy 1 für die Runde, Dishy 2 für die rechteckige mit Motor und jetzt gibt es Dishy 3. Wo sie sich diesen Ausrichtungsmotor gespart haben. Offensichtlich haben sie mittlerweile genug Vertrauen in ihre eigene Antenne und wollen natürlich auch die Kosten senken. Und Dishy 3 sieht so ähnlich aus wie Dishy 2, hat aber eben nicht diesen mittleren Fuß mit dem Motor, wo sich das Ding selber in Position bringen kann, sondern hat einfach nur so einen kleinen ausklappbaren Standfuß. Und wenn du DISHI 3 in Betrieb nimmst und es steht nicht in die richtige Richtung, dann sagt dir der einfach, dreh es mal in die richtige Richtung. Und dann kannst du auf der App quasi in Echtzeit sehen, wie weit du es noch drehen musst und dann stellst du es da hin. Weil an diesem Winkel ändert sich dann auch nichts mehr. Denn dieser Winkel, in dem sich diese Antenne dreht, also die Richtung, wo sie hin zeigt, die hat einfach was mit deiner Geoposition und wo die Satelliten langfliegen zu tun. Und ging ja nicht 20 Minuten später in eine andere Richtung oder so. Von daher macht das auch Sinn. Es ist jetzt auch eine Mini-Version, Mini-Starlink angekündigt worden, die noch kleiner ist, die so ein bisschen rucksackfreundlicher ist. Also das ist dann so für Satelliten-Internet-to-go. Sicherlich nicht ganz uninteressant für Leute, die jetzt wirklich in der Wüste sind. Also so richtig fernab jeder Zivilisation oder Brandenburg. Ja, also da macht das dann halt schon Sinn so, da kannst du dann halt einen Notruf absetzen, sonst musst du dein iPhone mit dem deutschen Gruß in den Himmel halten und hoffen, dass es zu irgendeinem Satelliten dann eine SMS abgeschickt bekommt, ja deutscher Gruß übrigens ist man hat das Handy in der Hand zeigt nach oben und dreht sich um 360 Grad um irgendwie noch Netz zu bekommen nur dass wir uns da nicht missverstehen Wünscht.

roddi
1:42:49
Tim Pritlove
1:42:51

Ja, genau. Es gibt jetzt mittlerweile auf Amazonien für Digi2 gibt es jetzt fertige Appliances, mit denen man dann halt das Teil auch über 12 Volt betreiben kann. Das funktioniert soweit auch, das ist so ein PoE-Injektor. Ich hatte nur jetzt gerade auf dieser letzten Veranstaltung enormen Ärger damit, weil es irgendwie den Eindruck macht, dass sich gerade Starlink anders verhält, wenn du da direkt rangehst, weil eigentlich ist ja die Schüssel selber schon ein Router. Also das Ding spuckt die ACP raus, die Schüssel. Und diesen WLAN-Router, den sie noch mit dazu liefern, dieses klobige weiße Teil, was auch quasi PoE-Quelle ist, Also das schließt dann 230 Volt an und das macht dann daraus Power over Ethernet, um dieses Starlink mit Strom zu versorgen. Aber das ist dann quasi so Doppelmoppel. Also du brauchst nicht wirklich einen Router, weil die Schüssel selber ist schon ein Router. Nur irgendwie gibt es da gerade Trouble also wir hatten da irgendwie gerade mega Probleme die wir dann nur noch dadurch lösen konnten, dass wir diesen alten Router wieder genommen haben was ein bisschen absurd ist, weil es gibt schon seit einiger Zeit viele Leute die gesagt haben, ja nee, brauchst du alles nicht du musst nur so den Injektor mit der richtigen, Pinbelegung dazwischen bauen und dann funktioniert das alles schon da bin ich jetzt gerade noch so ein bisschen auf der Suche was da, funktioniert oder nicht funktioniert oder warum das nicht funktioniert, da kann ich hoffentlich in der nächsten Sendung schon mehr dazu sagen, aber es gibt so fertige Kits auf Amazon, wo man halt so diese ganze 48 Volt Versorgung aus 12 Volt und dann eben das Umpolen und das Umsetzen auf diesen Starlink-Stecker quasi so in einem Produkt hat. So viel zu dem Thema. Wollt ihr jetzt noch mal ein Thema machen? Danach komme ich mit meinem Scheiß-Thema.

roddi
1:45:03
Tim Pritlove
1:46:49
roddi
1:46:52
Tim Pritlove
1:47:36
roddi
1:47:38

14.

Tim Pritlove
1:47:39
roddi
1:47:42
Tim Pritlove
1:48:31
roddi
1:48:33
Tim Pritlove
1:49:17
roddi
1:49:28
Ralf Stockmann
1:50:56
roddi
1:50:59
Ralf Stockmann
1:51:12
roddi
1:51:20
Tim Pritlove
1:52:40
roddi
1:52:41
Tim Pritlove
1:53:03
roddi
1:53:14
Tim Pritlove
1:54:09
roddi
1:54:17
Tim Pritlove
1:54:38

Ja.

roddi
1:54:39
Tim Pritlove
1:54:49
roddi
1:55:13
Tim Pritlove
1:55:19
roddi
1:55:24
Tim Pritlove
1:55:49
roddi
1:55:53
Tim Pritlove
1:56:00
roddi
1:57:11
Tim Pritlove
1:57:24
roddi
1:57:25
Tim Pritlove
1:57:29
roddi
1:57:36
Tim Pritlove
1:58:14
roddi
1:58:17
Tim Pritlove
1:59:44
roddi
1:59:46
Tim Pritlove
1:59:48
roddi
1:59:52
Tim Pritlove
2:00:05
Ralf Stockmann
2:00:15
Tim Pritlove
2:00:15
Ralf Stockmann
2:00:18
Tim Pritlove
2:00:19
Ralf Stockmann
2:00:55
Tim Pritlove
2:00:57
Ralf Stockmann
2:01:00
Tim Pritlove
2:01:15
Ralf Stockmann
2:01:17
Tim Pritlove
2:01:24
Ralf Stockmann
2:01:27
roddi
2:01:29
Ralf Stockmann
2:01:32
Tim Pritlove
2:01:35
Ralf Stockmann
2:02:28
Tim Pritlove
2:02:42
Ralf Stockmann
2:03:32
Tim Pritlove
2:03:39
Ralf Stockmann
2:04:00
Tim Pritlove
2:04:10
Ralf Stockmann
2:05:32
Tim Pritlove
2:05:33
Ralf Stockmann
2:05:35
roddi
2:05:37
Tim Pritlove
2:05:43
Ralf Stockmann
2:06:11
Tim Pritlove
2:06:45

I'm all for it. Bisschen moderner, geht vielleicht auch. So, ich meine, bei diesem 2011 hat es, glaube ich, sechs oder sieben oder acht Jahre gedauert, bis das dann mal auf dem Mobiltelefon halbwegs ordentlich gerendert hat. Ja, und gerade so dieses Anpassen an Größen von Bildschirmen und so, da kann man ja schon einiges machen. Aber, keins dieser neuen Themes, bis heute, ich habe sie nicht wirklich alle jetzt wirklich bis zum Rest durchgetestet und sehe es mir nach, vielleicht liege ich auch auch komplett falsch, aber meiner Meinung nach all diese ganzen neuen Themes können aber eins nicht. Du kannst nicht einfach mal einen Blog machen, ganz normal, also du kannst ihn nicht ganz einfach benutzen, wo einfach rechts immer ein Sidebar ist. Geht nicht. Und das ist für mich so ein bisschen der Inbegriff von Bloggen. Also so dieses Predictability eines Webseitendesigns. Also Blogs Das fand ich... Immer schon toll, weil sie auf der einen Seite im Backend für die Benutzer einfach zu pflegen waren. Sie waren im Konsum mit RSS, sehr einfach. Aber sie hatten auch so einen gewissen optischen Appeal. Und mittlerweile muss alles so fancy schmancy sein. Und ehrlich gesagt, ich sehe den Vorteil nicht. Wo ich so richtig ins Kotzen komme, was Apple ja mittlerweile leider auch macht. So dieses, du scrollst und erst beim Scrollen kommt da der ganze Content reingefahren. Und dann schiebt sich links nochmal so ein Elefant rein. und dann löst sich alles auf und es ist quirlig und ich werde wahnsinnig. Also wo sind die einfachen Webseiten?

roddi
2:08:43
Tim Pritlove
2:08:49
roddi
2:08:53
Ralf Stockmann
2:08:56
Tim Pritlove
2:09:04
Ralf Stockmann
2:09:11
roddi
2:10:28
Ralf Stockmann
2:10:30
roddi
2:11:16
Ralf Stockmann
2:11:18
Tim Pritlove
2:11:21
Ralf Stockmann
2:11:23
Tim Pritlove
2:11:36
roddi
2:11:49
Tim Pritlove
2:11:51
roddi
2:11:52
Tim Pritlove
2:12:06
roddi
2:12:10
Tim Pritlove
2:12:13
roddi
2:12:24
Tim Pritlove
2:12:31
Ralf Stockmann
2:12:33

So und dieses Framework Enfold, wie gesagt, ist es nicht das einzige, sondern es steht jetzt halt pass pro toto für durchaus andere Frameworks, die das ähnlich machen. Die sind halt so flexibel, dass wir an der Stabi, Staatsbibliothek Berlin, haben wir das genommen, um den kompletten Bibliotheksguide, Damit zu bauen. Das heißt, wir haben jetzt nicht irgendeiner Entwicklungsbude Geld gegeben, Achtung, baut uns jetzt mal eine Museums-App für unser Stabi-Museum, sondern wir haben das auf Basis von WordPress mit einem Enfold-Theme gemacht, sodass du da jetzt deinen Plan hast und kannst sagen, vor welchem Exponat stehe ich jetzt eigentlich hier gerade und dann kriegst du interaktive Inhalte und so weiter. Und das läuft dann vor Ort im Museum, kriegst du also am Anfang ein iPad in die Hand gedrückt und hast dann also dort den Museumsguide drauf und der kommt einfach nur aus dem WordPress raus. Das ist so eine Ebene von wieder Selbstermächtigung und irgendwie Dinge enablen, ohne dass du also ein super tiefes technologisches Verständnis brauchst, was ich total nur abfeiern kann, weil ich kann mit so einer Technologie, die drücke ich halt bei mir Bibliothekarinnen in die Hand und die können das warten und pflegen und brauchen keinen riesen. Keinen Riesenvertrag und müssen nicht sonst wo bei der Bude irgendwo einen Log-In-Effekt sich reinholen, wo du für jedes einzelne Update dann wieder sonst was die Hand aufgehalten wirst. Das können Leute lernen, Normalsterbliche. Cool. Das ist ein ganz anderer Use-Case, als du einfach nur einen Block mit rechts einer Seitenleiste haben willst, aber es gibt halt auch einfach ganz andere Szenarien und andere Welten, die man mit WordPress bespielen kann und da helfen solche Themes ganz enorm. Und jetzt für die Subscribe-11-Seite, ja, das hat mich also insgesamt irgendwie 15 Minuten gekostet, weil du einfach halt den ganzen Inhalt der einen Seite quasi einmal in eine Zwischenablage reinkopieren kannst, die in Fold selber mitbringst und auf eine neue Seite ausrollst und dann musst du quasi nur die 10 durch eine 11 ersetzen und dann hast du im Wesentlichen dann deine Subscribe-11 vernünftig an den Start. Also das sind schon...

roddi
2:14:33
Ralf Stockmann
2:14:35
Tim Pritlove
2:14:44
Ralf Stockmann
2:15:03
Tim Pritlove
2:15:13
roddi
2:15:19
Tim Pritlove
2:15:24
Ralf Stockmann
2:15:32
Tim Pritlove
2:15:33
Ralf Stockmann
2:15:38
Tim Pritlove
2:15:41
Ralf Stockmann
2:15:43
Tim Pritlove
2:15:46
Ralf Stockmann
2:15:49
Tim Pritlove
2:15:58
Ralf Stockmann
2:16:00
Tim Pritlove
2:16:06
Ralf Stockmann
2:16:08
Tim Pritlove
2:16:12
Ralf Stockmann
2:16:20
Tim Pritlove
2:16:27
Ralf Stockmann
2:16:28
roddi
2:16:34
Tim Pritlove
2:16:40
Ralf Stockmann
2:16:52
Tim Pritlove
2:16:53

Das ist ein echtes Thema und in den letzten Jahren, naja, es gab ja schon immer die Möglichkeit einfach das HTML abzuspeichern, aber heutzutage ist in diesem HTML ja fast nichts mehr drin, weil dann irgendwie natürlich noch tausend JavaScript-Seiten nachgeladen werden und Bilder und so weiter. Alter, das heißt, man hat dann zwar das HTML-Gerüst und wenn man es aufruft, dann naja, im Idealfall funktioniert es dann auch noch lokal, aber nicht unbedingt ohne Internet, weil dann halt alle möglichen Ressourcen noch reingeladen werden müssen und so weiter. Was macht man dann stattdessen? Man druckt es in PDF und immerhin haben so Browser wie Safari und wahrscheinlich auch die anderen, im Safari finde ich ist es verhältnismäßig elegant gelöst, du hast dann im Ablagemenü das als PDF exportieren und dann kriegst du es dann auch nicht so als A4 Seiten, sondern du kriegst die ganze Webseite als ein lang gestrecktes PDF. Allerdings auch mit bestimmten Grenzen, also ab einer bestimmten Länge macht er dann auch zwei Seiten, ich weiß nicht ganz genau, wo diese Grenzen sind und das ist ja auch alles schon mal irgendwie ganz nett. Aber eigentlich ist es nicht das, was man haben will. Also es ist nicht das, was ich haben wollte, sondern manchmal will ich halt auch einfach nur diese Webseite so komplett für sich haben und soll aber auch noch eine Webseite bleiben. Sie soll nicht ein PDF sein, sondern man will sie auch wie eine Webseite im Browser benutzen können, aber eben ohne Internet, also irgendwie gut wegarchivieren sozusagen. zu sagen. Und da gibt es ein kleines Plugin, das heißt Single File. Und wenn man Single File installiert, dann hat man so einen kleinen Button in der Menüleiste und dann speichert er alles in Single File. Nämlich auch die Bilder und all das. Das heißt, du hast die ganze Webseite dann in einer Datei und kannst halt einfach mal sowas wegarchivieren.

roddi
2:19:01
Tim Pritlove
2:19:06
roddi
2:19:08
Tim Pritlove
2:19:10
Ralf Stockmann
2:19:28
Tim Pritlove
2:19:35
Ralf Stockmann
2:19:38
Tim Pritlove
2:19:39
Ralf Stockmann
2:19:48
Tim Pritlove
2:19:54
roddi
2:21:05
Tim Pritlove
2:21:10
roddi
2:21:20
Tim Pritlove
2:21:28
roddi
2:21:41
Tim Pritlove
2:21:50
roddi
2:21:56
Tim Pritlove
2:22:01
roddi
2:22:22
Tim Pritlove
2:22:34
roddi
2:22:36
Ralf Stockmann
2:22:52
Tim Pritlove
2:23:27
Ralf Stockmann
2:23:28
Tim Pritlove
2:24:26
Ralf Stockmann
2:24:44
roddi
2:25:34
Ralf Stockmann
2:25:45
Tim Pritlove
2:25:56
Ralf Stockmann
2:25:59
roddi
2:26:02
Ralf Stockmann
2:26:03
roddi
2:26:07
Tim Pritlove
2:26:28
roddi
2:27:31
Ralf Stockmann
2:27:43
Tim Pritlove
2:28:08
Ralf Stockmann
2:28:09
Tim Pritlove
2:28:19
Ralf Stockmann
2:28:21
Tim Pritlove
2:28:25
Ralf Stockmann
2:28:28
Tim Pritlove
2:28:29
Ralf Stockmann
2:28:30
Tim Pritlove
2:28:35
Ralf Stockmann
2:28:38
roddi
2:28:43
Ralf Stockmann
2:28:54
Tim Pritlove
2:29:03

Anekdotische Evidenz ist jetzt immer so ein bisschen schwierig. Grundsätzlich muss man sagen, Pro Apple Maps immer schon Kartenqualität im Sinne von, also seit dem letzten Update, ich meine mittlerweile ist die Auflösung, also in Berlin sind wir jetzt besonders verwöhnt, aber sie haben ja wirklich von jeder Kreuzung die Platzierung der Spuren, der Fahrtrichtungsanzeiger, der Überwege, die Fußgängerüberwege sind eingezeichnet, die Ampeln und so weiter. Also das ist schon alles ziemlich Töfte. Und ihr Kartenmaterial ist eigentlich auch besser, also ihr Satellitenkartenmaterial ist auch besser, weil höher aufgelöst. Ich finde, dass ihr Streetview, wie heißt das, ihr Lookaround ist dann auch besser gemacht als Streetview. Nicht nur weil sie nicht so viel ausgeigste Gebäude haben, sondern weil du da so flüssig durchlaufen kannst, benutze ich aber jetzt auch nicht so oft klares Pro bei Google Maps wiederum, dass sie halt Earth da eingebaut haben und das hat vor allem diesen Vorteil, dass du ordentlich das auch wegkippen kannst, sodass du immer den Horizont siehst, und das ist bei Apple unmöglich den Horizont zu sehen und teilweise empfinde ich das als absolut erforderlich um eine ordentliche Orientierung zu bekommen Aber sie begrenzen diesen Kippwinkel dermaßen und umso krasser, umso näher du ran bist, dass du da bloß nicht so ein 3D-View kriegst, den sie aber ansonsten eigentlich locker hinbekommen müssten. Also von daher ist Google Earth und Google Maps, was ja mehr oder weniger jetzt zusammengewachsen ist, dann an der Stelle dann doch hilfreicher, zusätzlich eben zu dem, dass die Leute dort schneller ihre eigenen Businesses updaten und gar nicht auf die Idee kommen, auch mal ein iPhone in die Hand zu nehmen und es dort auch noch einzutragen ohne Not.

roddi
2:30:57
Tim Pritlove
2:31:27
roddi
2:32:15

Ja.

Tim Pritlove
2:32:16
roddi
2:33:00
Tim Pritlove
2:33:08
roddi
2:33:34
Tim Pritlove
2:33:51
roddi
2:33:54
Tim Pritlove
2:34:03
roddi
2:34:09
Tim Pritlove
2:34:12
roddi
2:34:19
Tim Pritlove
2:34:21
roddi
2:34:39
Tim Pritlove
2:34:55
roddi
2:35:01
Tim Pritlove
2:35:05
Ralf Stockmann
2:35:08
Tim Pritlove
2:35:08
Ralf Stockmann
2:35:09
Tim Pritlove
2:35:13

Ja.

Ralf Stockmann
2:35:15
roddi
2:35:27
Ralf Stockmann
2:35:33
roddi
2:35:38
Ralf Stockmann
2:35:44
roddi
2:35:50
Ralf Stockmann
2:35:52

So um den Dreh, dass du also eine Möglichkeit hast, jetzt beispielsweise für deinen nächsten Urlaub zu sagen, so, das sind jetzt die Locations, die mich für diesen Urlaub interessieren. Dann legst du einen sogenannten Reiseführer an, wo du dann sagst Sommerurlaub 24 und dann kannst du halt, egal auf welchem Device du bist und in welchem View du bist, kannst du dann halt bei einem Ort sagen, so füge das diesem Reiseführer hinzu und dann bekommst du die auch hinlänglich übersichtlich irgendwie beisammen. Bis dahin denkt man so, oh, das haben sie jetzt hier aber mal schön gemacht, das ist ja praktisch, muss ich nicht mehr zu irgendwie Web2-Dienst XY, um solche Sachen zu katalogisieren. Und dann gibt es so Details, dass man sich denkt, so schön wäre ja, wenn man die jetzt umsortieren könnte und wenn man jetzt auch zwischen diesen einzelnen Point of Interest nochmal irgendwie die Routen gleich irgendwie einfacher, aber gut, alles nice to have. Das Problem fängt an, wenn du sagst, so, jetzt möchtest du das aber mal mit deinem Reisepartner teilen und sagen, so, ihr wollt ja zusammen diesen Urlaub organisieren. So wie man sich jetzt so ein Shared-Fotoalbum wo man ihn irgendwie vorstellen würde. Und es gibt die Funktion, so einen Reiseführer zu teilen. Da kommt dann ein Link raus und den schmeiße ich jetzt mal in den Chat rein. Share Guide, genau. Und er hat schon so eine verdächtig aussehende, lange URL. Und du kannst ihn dann aufrufen. Aber das ist einfach nur die Point-of-Interest-IDs serialisiert über die URL. Das heißt also, es ist eben jetzt nicht eine ID zu dieser Sammlung von Point-of-Interest, sondern einfach nur halt in der URL alle stumpf reinkodiert. Bedeutet natürlich, wenn du danach dann einfach noch zwei neue Punkte hinzufügst, bekommen alle Leute, denen du das geteilt hast, kein Update, sondern die sehen nach wie vor ihre komplett alte Karte. Und die können natürlich, obwohl sie quasi irgendwie ein scheinbar geteiltes Map haben, können die also nichts selber hinzufügen und sagen, so diese zwei Locations möchte ich mir auch noch gerne angucken. Wo ich dann wieder so denke, so, why Apple, why? Das ist so gut verstandene Technologie, das Datenmodell, hast du in fünf Minuten runtergeschrieben. Sie haben Vergleichbares in anderen Diensten schon laufen. Warum bleiben sie bei so einer Geschichte dann wieder so richtig auf halbem Weg irgendwo stehen? Dann setzt du doch ein Team eine Woche dran, dann ist das doch echt fertig. Also, hört sich jetzt immer so ein bisschen bold an, aber das ist doch nur wirklich ein triviales Datenmodell.

roddi
2:38:18
Ralf Stockmann
2:38:21
roddi
2:38:26
Ralf Stockmann
2:38:33
roddi
2:38:40
Ralf Stockmann
2:38:47
roddi
2:39:04
Ralf Stockmann
2:39:05
Tim Pritlove
2:40:01
Ralf Stockmann
2:40:04
Tim Pritlove
2:40:09
Ralf Stockmann
2:40:11
Tim Pritlove
2:40:13

90?

Ralf Stockmann
2:40:14
Tim Pritlove
2:40:21
Ralf Stockmann
2:40:24
roddi
2:40:28
Tim Pritlove
2:40:31
roddi
2:40:39
Tim Pritlove
2:40:42
roddi
2:41:06
Tim Pritlove
2:41:08
roddi
2:41:10
Ralf Stockmann
2:41:13
Tim Pritlove
2:41:22
roddi
2:41:24
Ralf Stockmann
2:41:26
Tim Pritlove
2:41:38
Ralf Stockmann
2:41:41
Tim Pritlove
2:41:41
Ralf Stockmann
2:41:44
roddi
2:41:45
Tim Pritlove
2:41:47
roddi
2:41:49
Ralf Stockmann
2:41:50
roddi
2:41:52
Tim Pritlove
2:41:54
Ralf Stockmann
2:41:55
Tim Pritlove
2:41:59
Ralf Stockmann
2:42:01
Tim Pritlove
2:42:03
roddi
2:42:14
Tim Pritlove
2:42:17
roddi
2:42:18
Tim Pritlove
2:42:21
roddi
2:42:58
Tim Pritlove
2:43:05
roddi
2:43:07
Tim Pritlove
2:43:09
roddi
2:43:11
Tim Pritlove
2:43:13
Ralf Stockmann
2:43:25
Tim Pritlove
2:43:34
roddi
2:43:36
Ralf Stockmann
2:43:40
roddi
2:43:43
Ralf Stockmann
2:43:45
roddi
2:43:51
Tim Pritlove
2:43:52
roddi
2:44:02
Tim Pritlove
2:44:31
roddi
2:44:34
Tim Pritlove
2:45:48
roddi
2:45:59
Tim Pritlove
2:46:04
roddi
2:46:10
Tim Pritlove
2:46:13
roddi
2:46:23
Tim Pritlove
2:46:24
roddi
2:46:26

Ja.

Tim Pritlove
2:46:27
roddi
2:46:36
Tim Pritlove
2:46:37
roddi
2:47:14
Tim Pritlove
2:47:16
roddi
2:47:32
Tim Pritlove
2:47:38
roddi
2:47:45
Tim Pritlove
2:47:45
roddi
2:48:06
Tim Pritlove
2:48:21
roddi
2:49:30
Tim Pritlove
2:49:31
roddi
2:49:57
Tim Pritlove
2:49:59
roddi
2:50:07
Tim Pritlove
2:50:10
roddi
2:50:11
Tim Pritlove
2:50:12
roddi
2:50:21
Tim Pritlove
2:50:25
roddi
2:52:15
Tim Pritlove
2:52:20
Ralf Stockmann
2:53:20
Tim Pritlove
2:53:26

Und man geht so zwei Treppen hoch und dann sieht man dort zwei Löcher. Nein, das ist nicht das eine für Pinkeln und das andere für die Scheißerei, sondern man hat tatsächlich einfach nur ein Loch zum Reinmachen und ein weiteres Loch für einen Müllbeutel. Dieser Müllbeutel ist für Toilettenpapier, sonstige Sanitärprodukte oder was auch sonst, wo du auf dem Klo gerade loswerden möchtest, was sich nicht um natürlichen Abort handelt. Und unter diesem Loch steht dann einfach eine Mülltonne, die natürlich leicht modifiziert ist. Vor dem ganzen Apparat steht noch ein dicker Sack mit Sägespäne und so Metallbechern. Und was du halt jetzt machst ist, du gehst da hin, machst diesen Becher voll mit Sägespäne, marschierst in eine Kabine rein, kackst da rein. Hinterlässt vermeintlich vermischst du alles wieder, aber tatsächlich sind diese Mülltonnen so gemacht, dass das Flüssige sofort abgepumpt wird. Und das funktioniert erstaunlich gut. Das heißt, da hinten ist eine Pumpe am Werk, die regelmäßig alles, was irgendwie flüssig ist, aus diesen Mülltonnen wieder rauspumpt. Und übrig bleibt sozusagen nur die Scheiße, die du dann am Schluss großzügig mit dieser Sägespäne garnierst. Vielen Dank. Und du guckst jetzt schon so ein bisschen verklärt und denkst dir so, das soll funktionieren? Die Antwort ist, es funktioniert hervorragend. Also es ist überhaupt nicht zu vergleichen, wie wenig Geruchsbelastung von diesen Toiletten ausgeht im Vergleich zu halbwegs benutzten Dixi-Toiletten. Die einfach irgendwie nach den ersten 10, 20 Sessions ist es einfach schon alles ganz schlimm und noch ein bisschen Temperatur dazu. zu uns wird alles noch viel schlimmer.

roddi
2:55:25
Tim Pritlove
2:55:26
roddi
2:55:27
Tim Pritlove
2:55:52
roddi
2:56:01
Ralf Stockmann
2:56:09
Tim Pritlove
2:56:12
Ralf Stockmann
2:56:14
Tim Pritlove
2:56:17
roddi
2:57:26
Tim Pritlove
2:57:38

Genau, es ist überhaupt gar kein Vergleich zu Dixi und es funktioniert halt ganz gut. Das mal nur so als Hinweis, was sich so im Festivalbereich da tut. Es gibt noch einige andere Firmen, die das machen. Es ist auch sehr interessant, mal bei Finitio nachzulesen, was sie damit machen, weil durch diese Trennung hast du ja noch einen Vorteil. Während dieser ganze Dixi-Kram ja mit ordentlich Chemie noch voll geballert wird und danach einfach ins Klärwerk geht und da aufwendig geklärt werden muss, produzierst du ja hier Dünger. Urin selber ist ein hervorragender Stickstoffträger und derzeit kaufen wir industriell hergestellten Dünger aus Russland, Klammer auf, Ausrufezeichen, Klammer zu, um hier irgendwie unser Zeug auf dem Acker mit ausreichenden Nährstoffen zu versorgen, dass irgendwie unsere Turbo-Agrarwirtschaft auch das liefert, was wir im Supermarkt gerne sehen wollen. Während wir eigentlich den ganzen Tag Stickstoff ausscheiden, den aber nicht sammeln. Also Wasserclues. In den Häusern sind eigentlich genauso Irrsinn, weil wir eigentlich eine wertvolle Ressource vergeuden und dazu uns auch noch den ganzen Aufwand machen, nachdem wir es wieder vermischt haben, zum Klärwerk wieder aufwendig voneinander zu trennen. Mit all dem ganzen anderen Kram, der da auch noch mit drin landet. Während würde man eben das Prinzip einer Trenntoilette, einer Trockentrenntoilette auch schon in Häusern in irgendeiner Form umsetzen, was zugegebenermaßen eine Herausforderung darstellt, aber ich würde nicht sagen, dass es unwahrscheinlich ist, dass man da nochmal eine gute Lösung findet. Dann würdest du einfach schon eine ganze Menge Ärger loswerden und du hättest vor allem eine riesige Stickstoff-Ressource in Deutschland. Also wo einfach Unmengen, ich meine, wenn alles, was gepinkelt wird, irgendwie gesammelt wird und als Rohstoff verwendet werden kann, dann wäre schon eine Menge gelungen. Man kann natürlich auch aus der getrockneten Scheiße ordentlich Dünger machen, weil derzeit hauen wir die Kuhscheiße und die Schweinsscheiße irgendwie auf unsere Felder.

roddi
2:59:54
Tim Pritlove
2:59:56
roddi
3:00:10
Tim Pritlove
3:00:33
roddi
3:00:49
Tim Pritlove
3:00:53
roddi
3:01:31
Tim Pritlove
3:01:32

Du bist draußen in der freien Wildbahn und denkst, alles ist anders, trotzdem Klo immer noch ein Thema. Und jetzt haben diese ganzen Wohnwagen und Wohnmobile heutzutage natürlich auch Camping-Klos. Und was macht man da? wie beim Dixi alles in ein Loch und ordentlich Chemie dazu. Und wenn du auf dem Campingplatz mal so ein bisschen das Geschehen verfolgst, man liegt am Strand und man haut sich eine Wurst rein, ja, es wird halt auch eine Wurst auch wieder rausgehauen und was passiert damit? Was passiert mit der Wurst? Die Wurst wird dann nach drei Tagen, weil dann nämlich die Kacke echt anfängt zu stinken und auch die Kapazität von diesem Campingklo, was so üblicherweise bei ungefähr 20 Litern liegt, nicht mehr ausreicht, weil du ja da nachspülst, dann hast du noch deine Chemie da drin, dann wird reingepinkelt, reingekackt. Das heißt, wenn da zwei, drei Leute dieses Klo benutzen, dann hält das bestenfalls zwei Tage. Und spätestens nach drei Tagen, selbst wenn du das alleine nur beschickst, dann. Stinkt das einfach. Weil irgendwann, klar, du kannst dann irgendwie noch mehr Chemie reinhauen und dann nimmst du die blauen und nicht die grünen Tabletten sondern dann hält es vielleicht auch eine Woche, aber du musst es dann entsorgen. Und entsorgen heißt, du läufst dann auf diesem Campingplatz an die Entsorgungsstelle, wo du dann irgendeinen Schlot hast, wo du dann dein vollgekacktes Kassettenteil da irgendwie schlurps reindrücken kannst. Da hast du hinten noch so eine Belüftungstaste und dann kommt dieser ganze Strunz in einem Schwall da irgendwie raus. Es ist widerlich, stinkt, es ist schwer, 20 Kilo, die du nicht hier gegendrängst. Es ist einfach alles ganz furchtbar. und man fragt sich.

Ralf Stockmann
3:03:15
Tim Pritlove
3:03:17
roddi
3:03:52
Tim Pritlove
3:03:53

Und Urin sammelst du halt einfach vorne separat. Ist an sich eine tolle Idee und sollte man eigentlich auch machen, weil er hat nämlich den Riesenvorteil, wieder stinkt nicht, hält aber auch länger. Weil die Kapazität auf einmal ausreicht, weil du spülst da nicht mehr nach, hast dann nur das Urin, dann hängt das einfach alles davon ab und das Beste daran, Urin kannst du halt einfach in die Botanik kippen, du musst es nicht irgendwie, in irgendeine Klärwerksentsorgung geben, weil ob du nur in den Wald pinkelst oder erst sammelst und dann in den Wald pinkelst, macht jetzt so einen großen Unterschied nicht. Also du verseuchst jetzt nicht die Umwelt, wenn du jetzt nicht, was weiß ich, den Urin von 30.000 Leuten nur noch an einer einzigen Stelle ausgibst. Klar, das ist natürlich ein anderes Problem, aber jetzt so als Einzel-User irgendwo das loszuwerden, ist an sich kein Problem. Jetzt habe ich so einen Wohnwagen und der hat natürlich auch so eine Tada, super moderne Campingtoilette mit einem Loch, wo alles reinkommt und die ganzen Probleme hat, die schon das Dixi-Klo hat. Und gerade wenn du so auf Festivals bist, die einen etwas alternativeren Charakter haben, dann hast du auf jeden Fall eins nicht, eine offizielle Entsorgungsstation für Chemie-Toiletten. Gibt's halt einfach nicht. Wenn du Glück hast, kannst du zur nächsten Tankstelle fahren und dich da irgendwie, hinschleichen. Manche haben sowas, manche nicht, wie auch immer. Also es gibt einfach überhaupt gar keinen Ort, wo du das sozusagen hinbringen kannst und wenn nach drei Tagen, spätestens fünf Tagen, allein schon das dass gestangs wegen, aber auch wegen der Kapazität dieses Problem entsteht, dass du dieses Klo entleeren musst, dann stehst du da. Und dann dachte ich mir so die ganze Zeit, ich will auch eine Trockentoilette haben. Das kann so nicht weitergehen.

roddi
3:05:40
Tim Pritlove
3:05:52

Genau, das ist nämlich das andere Problem. Und wir haben sehr viele Wohnwagen und Wohnmobile in diesem Land und die werden im Sommer heftig benutzt, kannst du davon ausgehen. Und klar, es muss dieses Problem halt auch irgendwie lösen. Jetzt habe ich geschaut, vielleicht kann man das ja umbauen. Und siehe da, es gibt mittlerweile einen Markt, wo du so etablierte Camping-Toiletten-Modelle, vor allem so Dometic, Tedford, das sind so die Marktführer in diesem Bereich, wo du dann aufwendig mit neuen Ersatzteilen und das musst du gegen das machen und dann hast du die Schüssel und die hat dann irgendwie zwei Löcher und nicht eins und dann hier nochmal einen Schlauch und die Kassette wird in zwei Teile geteilt und dann kannst du das auch irgendwie trennen. Und dann durch Magie kannst du dann sozusagen deine bestehende Campingtoilette in so eine Trockentoilette umbauen mit ein bisschen Aufwand, aber auch mit nicht zu verachtenden Kosten. Also es geht so irgendwie so 1000, 1500 Euro. Das ist so das, was ich irgendwie derzeit gefunden habe. Und dachte mir so, also nur um das irgendwie zu trennen. Das kann ja wohl nicht euer Ernst sein. Irgendwie 1400 Euro, ich bin doch nicht bekloppt. Außerdem baust du natürlich deine Toilette dann so massiv um, dass du ja auch wieder Gedanken machst mit, was ist, wenn das alles nicht funktioniert, kriegst du das dann wieder zurückgebaut und so. Ja, theoretisch bleiben die Teile dann übrig, aber warum hast du dann 1400 Euro ausgegeben? Macht irgendwie alles keinen Spaß. Naja, auf jeden Fall war das für mich so ein bisschen Back and Forth. Und dann habe ich es gefunden. Eine geniale Lösung und alle Leute, die ein Wohnmobil haben, wollen sich das auf jeden Fall anschauen. Ganz einfach. Da hat mal jemand nachgedacht und das Produkt heißt Flexaport. Unglaublich. Flexaport. Ich bin einfach begeistert.

Ralf Stockmann
3:07:35
Tim Pritlove
3:07:41

30.

Ralf Stockmann
3:07:41
Tim Pritlove
3:07:42
roddi
3:07:43
Tim Pritlove
3:07:49
Ralf Stockmann
3:07:51
Tim Pritlove
3:07:54
roddi
3:08:35
Tim Pritlove
3:08:38
roddi
3:09:22
Tim Pritlove
3:09:23
roddi
3:09:29
Tim Pritlove
3:09:31
roddi
3:09:50
Tim Pritlove
3:09:53
roddi
3:09:59

Ja.

Tim Pritlove
3:09:59
roddi
3:10:03
Tim Pritlove
3:10:06
roddi
3:10:16
Tim Pritlove
3:10:17
roddi
3:10:57
Tim Pritlove
3:11:01
roddi
3:11:03
Tim Pritlove
3:11:16
roddi
3:11:27
Tim Pritlove
3:11:31
roddi
3:11:37
Tim Pritlove
3:11:46
roddi
3:12:07
Tim Pritlove
3:12:09
roddi
3:12:24
Tim Pritlove
3:12:25
roddi
3:12:37
Tim Pritlove
3:12:39
roddi
3:13:20
Tim Pritlove
3:13:27
roddi
3:13:30
Tim Pritlove
3:13:53
roddi
3:13:57
Tim Pritlove
3:14:05
roddi
3:14:42
Tim Pritlove
3:14:45
roddi
3:15:05
Tim Pritlove
3:15:11
roddi
3:15:13
Tim Pritlove
3:15:19
roddi
3:15:19
Tim Pritlove
3:15:24
roddi
3:15:54
Tim Pritlove
3:16:00
roddi
3:16:20
Tim Pritlove
3:16:21
Ralf Stockmann
3:16:24
Tim Pritlove
3:16:43
Ralf Stockmann
3:16:55
roddi
3:16:57
Tim Pritlove
3:17:01
roddi
3:17:10
Tim Pritlove
3:17:11
roddi
3:17:26
Tim Pritlove
3:17:32
roddi
3:17:45
Tim Pritlove
3:17:46
roddi
3:18:18
Tim Pritlove
3:18:20
roddi
3:18:52
Tim Pritlove
3:19:25
roddi
3:20:12
Tim Pritlove
3:20:13
roddi
3:20:15
Tim Pritlove
3:20:22
roddi
3:20:25
Tim Pritlove
3:20:29
roddi
3:20:33
Tim Pritlove
3:21:00
roddi
3:21:06
Tim Pritlove
3:21:12
Ralf Stockmann
3:21:14
roddi
3:21:16
Ralf Stockmann
3:21:18
Tim Pritlove
3:21:19
roddi
3:21:26
Ralf Stockmann
3:21:47
roddi
3:22:01
Tim Pritlove
3:22:29
roddi
3:22:53
Tim Pritlove
3:22:57
roddi
3:23:45
Tim Pritlove
3:24:05
roddi
3:24:07
Tim Pritlove
3:24:15
roddi
3:24:57
Tim Pritlove
3:24:59
roddi
3:25:19
Tim Pritlove
3:25:22
roddi
3:25:27
Tim Pritlove
3:25:30
roddi
3:26:10
Tim Pritlove
3:26:12
roddi
3:27:00
Tim Pritlove
3:27:02
roddi
3:27:25
Tim Pritlove
3:27:34
roddi
3:27:53
Tim Pritlove
3:28:03
roddi
3:28:34
Tim Pritlove
3:28:39
roddi
3:28:50
Tim Pritlove
3:29:20
roddi
3:29:25
Tim Pritlove
3:29:49
roddi
3:29:58
Tim Pritlove
3:30:00
roddi
3:30:29
Tim Pritlove
3:30:30
roddi
3:31:21
Tim Pritlove
3:31:30
roddi
3:31:41
Tim Pritlove
3:31:44
roddi
3:32:16
Tim Pritlove
3:33:11
roddi
3:33:16
Tim Pritlove
3:33:30
roddi
3:33:33
Tim Pritlove
3:34:25
roddi
3:34:36
Tim Pritlove
3:34:57
roddi
3:35:01
Ralf Stockmann
3:35:06
Tim Pritlove
3:35:11
roddi
3:35:17
Ralf Stockmann
3:35:29
Tim Pritlove
3:35:37
roddi
3:35:39
Ralf Stockmann
3:35:58
roddi
3:36:04
Ralf Stockmann
3:36:10
roddi
3:36:20
Tim Pritlove
3:36:23
Ralf Stockmann
3:36:48
Tim Pritlove
3:36:50
Ralf Stockmann
3:37:01
Tim Pritlove
3:37:02
roddi
3:37:05
Ralf Stockmann
3:37:07
roddi
3:37:08
Tim Pritlove
3:37:09