Freak Show
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Live vom 39. Chaos Communication Congress in Hamburg
Wir waren zu Gast auf dem 39C3 und auf der Bühne des Sendezentrums haben wir uns zu einer kurzen unterhaltsamen Sendung zusammengefunden, wo wir Hörer live dazubaten, um mit uns die Sendung gemeinsam zu gestalten. Hat gut geklappt.
https://freakshow.fm/fs301-freak-show-clubhouse
Veröffentlicht am: 4. Januar 2026
Dauer: 1:37:12
Denke ich. Das wird sich noch erweisen. Also es könnte die 301. Folge der Freak Show sein. Man munkelt noch, wie es genau sein wird. Diese Dinge sind noch unklar. Aber wir sind hier auf dem 39C3 in so einem kleinen Bütchen namens Sendezentrum Bühne. Und ja, wir haben ganz viele tolle Gäste hier irgendwie. Hallo. Sehr divers auch alle, vor allem so in den Farben. Schlechtern und so. Ganz viele verschiedene Töne schwarz. Alle Schattierungen von schwarz sind vertreten.
Genau, und das sind wir. Und wir hatten uns ja überlegt, dass wir hier eine kleine Sendung machen, obwohl ich ja immer so ein bisschen sendungsfaul bin, muss ich zugeben. Und wir machen das heute mal alles total anders. Heute geht es nämlich um euch. Wir werden euch jetzt noch mit etwas Geplänkel bei Laune halten und danach müsst ihr euch mal scharf überlegen, ob die Sendung noch weiterlaufen soll. Weil sie wird nicht weiterlaufen, wenn ihr nicht mitmacht. Das ist sozusagen das Ding. Wir nennen das The Freak Show Clubhouse. Und das heißt, wir erinnern uns wehmütig an die Corona-Zeit, die ja so schön war, die wir alle in bester Erinnerung haben. Und wo ein Dienst auf einmal seine Chance bekam, die auch weitgehend verspielt hat, muss man sagen.
Können wir gerne diskutieren. Wer es nicht mitbekommen hat, Clubhouse war halt so, oder ist eigentlich auch immer noch tatsächlich, so einen Audiodienst, der, also man hatte halt die, oder kann auch immer noch starten, die Clubhouse-App und dann konnte man so Räume aufmachen, indem man sich dann halt traf. Und ich war ja damals relativ begeistert von Clubhouse. Wir haben das ja auch für einige Formate dann, also für UKW vor allem benutzt, aber auch so noch ein paar lustige Sachen gemacht, weil Clubhouse ein Ding wirklich gut hinbekommen hat, nämlich diese Bühnensituation zu moderieren. Anders als jetzt so reine Konferenzräume, wo dann immer alle durcheinander schreien und man schnell sich irgendwelche Trolle einfängt. gab es halt immer die Leute, die diese Räume aufgemacht haben und die waren dann quasi on stage. Und alle anderen waren erstmal im Publikum und die Leute, die on stage sind oder die Leute, die, Adminrechte hatten, genau, die durften dann Leute, die die Hand gehoben haben und die gerne on stage wollen, on stage holen und dann durften die eben mit den anderen mitquatschen, solange bis sie wieder rausgeschmissen wurden oder freiwillig gegangen sind. Das ist eigentlich die ganze Essenz dessen.
Die Startphase war extrem restriktiv, habe ich in Erinnerung. Man brauchte dann wieder so ominöse Invite-Codes, so ähnlich wie dann bei Blue Sky und ob man es dann reingeschafft hat oder nicht. Und ob man dann irgendwie alle paar Wochen konnte man dann einen neuen Invite-Code bekommen und konnte andere Leute reinholen. Das war alles sehr….
Dreiviertel Jahr. Bevor es vorbei war, also bevor es gefühlt vorbei war, wie gesagt, der Dienst gibt es noch. Dann haben sie erstmal ein paar Sachen verbessert und später haben sie dann ein paar Sachen verschlechtert. Es wurde dann total kompliziert, dann gab es nicht irgendwie nur Räume, sondern dann konnte man auch ein... Haus aufmachen und dann haben sich alle gefragt, was genau ist denn jetzt eigentlich ein Haus? Und um es noch so richtig kompliziert zu machen, konnte man später auch Clubs aufmachen. Also es gab ein Clubhaus, Hauses und Clubs und keiner wusste jetzt so richtig genau, was eigentlich, wie, was, wann ist es?
Das hast du jetzt gesagt so ein Audio Darkroom wäre mal eine interessante Sache, da müssen sich wahrscheinlich alle demonstrativ anschweigen oder sowas oder ist dann nur Gebärdensprache im Einsatz, ich weiß es nicht so ganz genau naja, auf jeden Fall das war sozusagen Clubhouse und später, es wurde natürlich dann schlimm, denn wie immer, wie ist das so, nach einer Weile kamen dann erstmal so die Schwurbler, Weil es war ja auch Corona und dann gab es dann halt so Schwobler, da dachte man schon so, oh Mann. Dann kamen irgendwie die Prolls, das fand ich am unerträglichsten.
Ja, genau. Also einfach der ganze Dreck der Realität war dann halt da auch und irgendwie, keine Ahnung, hat es dann keinen Spaß mehr gemacht und als dann alle wieder in einen normalen Club gehen durften, verlief das so ein bisschen im Sande. Wobei ich sagen muss, es gibt tatsächlich auch immer noch Leute, die dort Angebote machen, seit Anfang an. Ich habe keine Ahnung, wie das für die funktioniert, also teilweise so Nachrichten und so. Aber wofür ich es richtig gut fand, waren so Feedback-Gründen. Also wir haben das ja für UKW dann gemacht, das heißt wir haben immer die Sendung rausgehauen, also damals, als wir noch diese regelmäßigen Corona-Sendungen hatten und dann, naja, hat das wahrscheinlich auch eine ganze Menge Fragen beantwortet, aber weitere aufgerissen und dann haben wir halt gesagt, so hier drei Tage nach Sendungsveröffentlichung machen wir nochmal so eine Feedback-Runde und dann war halt so Fragestellen und da funktionierte das halt auch alles ziemlich gut. Also das fand ich irgendwie total toll. Ja, soviel zu Clubhouse. Und das ist hier sozusagen auch unser Modell. Das heißt, ihr könnt dann irgendwann die Hand heben und sagen, ich habe jetzt ein Thema für euch, weil wir haben nämlich nichts vorbereitet. Nicht, dass wir das sonst tun würden, aber hier leben wir das jetzt einfach mal so demonstrativ aus.
Nein, gibt es nämlich hier. Chaos-Bild. Ist an verschiedenen Outlets zu haben, habe ich gehört, im Späti. Und steht das hier eigentlich, wo das noch verbreitet wird? Das stand irgendwie auf der Webseite oder irgendwo so. Auflösung in der nächsten Ausgabe. Es wird noch mehrere Ausgaben geben. Und genau. Das hier so ein bisschen, bin mir nicht ganz so sicher, ob man das so ernst nehmen soll. Was denn hier? Topfschlagen im Minenfeld. Das ist hier immer am Pingen der Zeit. Das ist schon mal ganz gut. Und hier, guck mal, willst du mal die Hauptmeldung lesen?
Ja, ich bin wieder mit Kindern hier. Was nach wie vor ein schöner Perspektivwechsel ist. Leute, die auch mit ihren Kids hier sind, die können das, glaube ich, nachvollziehen. Das ist ja ein sehr anderer Kongress, den man so erlebt, aber auch sehr schön. Ich habe mich aber gestern Abend dann mal losgeeist und mich in die 50 Minuten Warteschlange vor Marc-Uwe Kling reinbegeben und mir meinen Platz in Saal 1. Kämpfen wir kurz in die Rolle. War jemand von euch da gestern?
Das ist schon eine der besseren deutschen Humorgeschichten. Also ernsthaft. Und der war schon immer sehr politisch und sozial engagiert, eigentlich auch mit seinem Känguru. Das Känguru ist eigentlich eher so kommunistisch, nidinistisch angehaucht. Und arbeitet auch schon immer im Sinne der Weltrevolution. Und gestern jetzt aus dem neuen Buch, dem neuen Känguru-Buch vorgelesen. Und das wird einen klaren Schwerpunkt haben auf digitale Souveränität und Entschittification und militärisch-industrieller US-Komplex und was man dort eigentlich gegen tun kann. Und da war ich gestern mit dabei und habe mir das angehört und fand es in der Tat ganz vorzüglich. Der ist ja auch Gründungsmitglied bei uns von der Safe Social Kampagne. Und der hat dann gestern mit Linus zusammen den Digital Independence Day ausgeschrieben oder verkündet, den wir uns ausgedacht hatten. Und den wollte ich hier einmal zumindest kurz pitchen. Der Gedanke dahinter ist relativ einfach. Wir alle, und ich glaube wirklich vermutlich wir alle, wie wir hier in dem Raum sind, haben mindestens einen, vermutlich aber zu viele verschiedene Accounts immer noch bei problematischen Netzwerken, weil es ist halt so bequem und man ist dann doch irgendwie nie, hatte nie die Zeit, irgendwas zu wechseln. Und der Gedanke von diesem Digital Independence Day ist, jeden ersten Sonntag im Monat setzt man sich mal ein halbes Stündchen hin und migriert genau einen dieser Accounts. Das heißt also, wenn man immer noch was auf X hat, dann geht man halt vielleicht mal rüber zu Mastadon. Oder wenn man immer noch was auf Instagram macht, dann geht man vielleicht zu Pixelfed. Oder wenn man noch ein Google Docs hat, wo man immer viel mit Tabellen macht, überlegt man, ob man es zu Kollaborer rüber reitet und so weiter und so fort. Und es reicht also so eine Migration pro Sonntag und pro Monat und dann gibt man damit an, dass man es getan hat. Und es wird sich auch lokal hoffentlich was organisieren, so wie damals Crypto-Partys hat es ja auch ganz viel gegeben, dass daraus dann also wirklich so eine etwas breitere Bewegung wird. so, wir greifen euch unter die Arme und wir helfen euch. So, und da gibt es auch eine schöne Produktseite zu, die iDay, so von I Did It. Abgeleitet und dort findet man dann beispielsweise schöne Rezepte, so wirklich im Sinne von Kochrezepten. So, ich will jetzt also von X zu Mastodon wechseln. Wie geht denn das eigentlich? Das ist auch ein schönes Artwork, was wir hier dazu haben. Dann sehen wir jetzt hier ein schönes Keks. Endlich kann ich mal sagen, jetzt sehen wir hier und wir sehen das auch wirklich in diesem Podcast.
Kameras und alle sowas. Jetzt sehen wir hier tote Twitter-Vögel mit toten Augen und stattdessen ein fröhliches blaues Mastodon. Und unten drunter steht dann also das Rezept wirklich mit Zubereitung und wie schwierig ist es, das zu kochen. Und man dann also sehen kann und an die Hand genommen wird, so kannst du diesen einen Dienst jetzt rüber migrieren. Das finde ich doch eine sehr schöne Aktion. Mal gucken, ob das Ganze ordentlich Momentum aufgibt. Und das Wichtige ist aber, dass man damit angibt, dass die Restwelt also auch mitbekommt, so man hat es getan und das tut man natürlich bevorzugt auf einem freien Netzwerk seiner Wahl und hier habe ich schon mal eine Masterwall zusammengebaut unter den entsprechenden Hashtags, das wären dann I did it oder dude gemacht oder Digital Independence Day und das fühlt sich schon fröhlich, obwohl noch überhaupt nicht der vierte erste ist, was der nächste Sonntag dann wäre, wo wir das machen. Er füllt sich schon mit Erfolgsmeldungen, weil man kann natürlich auch schon dort posten, was man bisher schon alles migriert hat. Gemäß dem Credo, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Man muss einfach mal loslegen. Das scheint mir eine hilfreiche Geschichte zu sein. Und guckt euch wirklich auch nochmal diesen Talk an. Das wird ja wie üblich alles aufgezeichnet. Hier Saal 1. Das war auch wirklich ein ganz blendender Vortrag, den er da gehalten hat. Das lohnt sich unbedingt. Das war sehr adressatengerecht. alles total IT fixiert. Ja, das war das Schöne, was ich bisher vom Kongress mitgebracht hatte. Ansonsten habe ich das Balloon Operation Center gestartet.
Ach naja, so da haben wir es. So, das 39C3 Balloon Operation Center. Das findet sich im Kidspace jeden Tag um 16 Uhr, mache ich das mit einem Kollegen zusammen. Und wir haben 800 Ballons mit, davon sind jetzt ungefähr so die Hälfte verballert, aber für morgen ist also noch ordentlich was da. und der Gedanke ist, dass man dort mal wieder etwas lernt, was man vorher so nicht konnte, aber vielleicht irgendwie immer faszinierend fand und nie so sich getraut hat, das da mal wirklich auszuprobieren, nämlich so komplexere Ballon-Tiere basteln, so aus diesen Modellier-Ballons. Und da ist ein QR-Code mit drauf, wo eine Videosammlung von mir ist, also nicht mit Videos von mir, sondern wo ich ein bisschen rumgesucht habe, was sind gute Erklärungen. Dann hast du da so 40 verschiedene Viecher, 40 nicht, 10 oder so Viecher, die man nachkneten und nachbauen kann und dann merkt man, okay, wenn man erstmal die Angst überwunden hat, so einen Ballon, hart ranzunehmen und das tut gar nicht weh und die sind halt, wenn man gute Profimodellier- Ballons hat, die gehen einfach mal nicht kaputt. Das heißt also egal, was du mit denen knetest, die halten einfach. Und das dachte ich, das passt gut hier auf den Kongress, um mal wieder Eltern für ihre nächste Party.
Aber also deine These ist, dass…, Das wirklich nur Wackelkontakte sind, weil also ich habe wirklich letzte Woche in einem ICE gesessen, ich weiß nicht, ob es ein Vierer war, und der komplette Wagen, sämtliche Steckdosen funktionierten nicht. Und das war mir zu unwahrscheinlich zu sagen, das ist alles Wackelkontakt.
Ich weiß es nicht. zwei Tage später bin ich mit dem Zug dann von Rumänien nach Ungarn gefahren und an der gleichen Nacht ist ein anderer Zug auf anderer Strecke gefahren und der ist entgleist. Aber nur so ein paar Meter vor dem Bahnhof in Budapest. Da habe ich dann gelesen, dass die Fahrgäste da eine halbe Stunde drin saßen, irgendwann keine Geduld mehr haben und sind so halt zu Fuß über die Gleise mit ihrem Kram. Und wir wurden dann um sieben Uhr morgens irgendwo mitten in in Ungarn, in Püschpökladani oder so, rausgeschmissen und da ist es, ja, ihr hättet zwar noch zwei Stunden schlafen können, aber jetzt ist sieben Uhr, in fünf Minuten halten wir, bitteschön. Hier fahren irgendwelche Züge nach Budapest. Wir lassen jetzt keine ausländischen Züge mehr rein, weil Bahnchaos, ein rumänischer Zug ist.
Interrail nur im Westen von Europa. Da lohnt sich das. Und dann gibt es, im Osten ist sowieso zu billig. Also das lohnt sich nicht, ein Interrail-Ticket zu kaufen. Und das ist auch Teil der Herausforderung, zu schauen, wie kann ich die Tickets überhaupt buchen. Ja, das ist… Also habe ich so herausgefunden, dass es für Rumänien einen IT-Dienstleister gibt, der die IT für die ganzen Bahnunternehmen macht und der so eine Meta-Plattform hat, wo man alle Informationen kriegt. zu den vier verschiedenen Betreibern und das ist dann, also die Vorbereitung der Reise dauert fast genauso lang wie die Reise selbst. So mit ganz großen Exklusiv-Abergen.
Aber auch lange Hochformat-Videoschnipsel. Wo dann so Sachen erklärt werden, wie diese Nummern am Zug, was bedeuten die? Oder warum fährt der so langsam hier in den Bahnhof ein? Will der mich ärgern? Und so ist das dann langsam eskaliert. dass man sich so Fragen stellt wie, Warum heißt das eigentlich D-Zug?
Gut, ne? Das ist ja eine Spice. Du bist ja auch ein Schwächner. Naja, einfach nur so ein Nerd halt. Ich habe eigentlich ein gutes Verhältnis zu Zügen. Es wurde allerdings in den letzten Jahren etwas ramponiert, wie ihr euch vorstellen könnt, weil es läuft ja alles nicht mehr so gut und da ich ja auch mal eine Weile mit Bahncard 100 unterwegs war und da, sozusagen das Leben in voll Zügen genießen konnte, ja, speziell halt Nachtzüge, aber dann bin ich halt irgendwie wirklich mental komplett zusammengebrochen, als dann die Bahn so diese, Nachtzüge hat so verrotten lassen, wirklich jedes Jahr wurde es immer schlimmer und dann haben sie ja immer gesagt, ich habe überhaupt keinen Bock mehr und dann war dann irgendwie auch so bei mir die Motivation irgendwie raus und ich verstehe ohnehin nicht, warum wir nicht viel, viel, viel, viel, viel mehr Nachtzüge haben. Das ist absurd, aber naja, das ist kaputt.
Und die kann man sogar noch bis vor Abfahrt stornieren. Also man kann sogar fies sein und sich was reservieren, schnell stornieren und dann ist der wahrscheinlich fies. Habe ich jetzt noch nicht gemacht. Mich hat aber auch leider noch niemand nach meiner Reservierungsbestätigung gefragt. Sonst hätte ich gerne meine Reservatschi da vorgezeigt.
Also Grüße gehen raus an die Crew. Ja, das ist in der Tat ein Problem. Also letztes Jahr hat sich hier so auf den letzten Metern eigentlich noch für alle was ergeben, hatte ich so den Eindruck, aber diesmal war es ja schon wirklich ein bisschen ja, weiß ich nicht, also das ein emotionales Drama, was sich da entspannt hat. Hier nicken auch schon alle, also ihr seid auch alle alleine hier, ne?
Also in Leipzig waren es auch nur, ich glaube, 2.000 mehr. Das macht jetzt den Kohl nicht fett. Also es sind natürlich 2.000 mehr, gar keine Frage, aber ich habe so die Vermutung, dass die Nachfrage, größer ist. Warum auch immer, was finden eigentlich alle an dieser Veranstaltung, dass die so oversubscribed ist?
Oh, ein Hurricane. Du gehst aufs Hurricane. Also als ich vor zehn Jahren zum letzten Mal auf dem Hurricane war, da war ich irgendwie 33 und da fragten mich die um mich rumkämpenden, du gehst aber auch hier hin, um zu sterben, oder? Das fand ich damals schon hart. Wird da immer noch hingehen. Aber interessanterweise spielen jetzt immer noch exakt dieselbe Musik wie vor zehn Jahren.
Nee, aber das ist so, Hurricane Festival ist so eines der großen deutschen Festivals, so eher Indie-Rock mäßig und zwischen Hamburg und Bremen gelegen und das ist so die klassische Location, wo wenn du in Niedersachsen ein Abi machst, dann ziehst du danach irgendwie dann aufs Hurricane und begehst das Ganze irgendwie feierlich.
Ja, ich habe gerade überlegt, also mir ist dann aufgefallen, dass das ja ein Clubhouse ist, in dem Moment, wo ich diesen Raum getreten habe und dachte so, Scheiße, bereite ich mal was vor, falls dich niemand meldet. Und dann ist mir eingefallen, was ich vor Weihnachten gemacht habe oder was mir kurz vor Weihnachten eingefallen ist, leider erst kurz davor. Und zwar, dass meine Nichte eine Tonybox hat.
Und dann bin ich neulich oder irgendwie im Laufe des Sommers über diesen letztjährigen Vortrag von Revox gestoßen. Falls ihr den gesehen habt, hat irgendwer den gesehen. Die haben nämlich eine Tonybox reverse engineert. Und dabei sind ja ein paar Sachen aufgefallen, nämlich die Tatsache, was die Tony Box alles so rapportet.
Also Tony Box ist ein, ja, wir haben in der Tat zwei und ich bin da auch Fan von, wir haben glaube ich 30, 40 Tonys zu Hause. Also das ist ein Würfel, wirklich ein exakter Würfel. Kantenlänge ist glaube ich ungefähr so 15x15 cm, vielleicht 20x20, aber gut handlich für Kinderhände. Der ist von außen sehr knautschig. Das heißt also, schwer zu beschreiben. Es ist nicht wirklich wie ein Stofftier, aber halt auch nicht irgendwie was wie ein harter Gegenstand, sondern sehr angenehm. Man kann so ein bisschen reingreifen. Und obendrauf ist halt eine Magnetfläche, wo man Figuren draufstellen kann oder andere Objekte. Meistens sind es aber halt Figuren, die irgendwas mit dem Hörspiel zu tun haben. Das heißt also, wenn man jetzt ein Asterix-Hörspiel hören möchte, dann ist es eine Asterix-Figur, wirklich eine 3D-modellierte Asterix-Figur und da ist ein NFC drin, wenn mich nicht alles täuscht, der quasi dann das Hörspiel freischaltet und die Hörspiele werden auf den internen Speicher aus dem Internet geladen. Das heißt also, wenn man das erste Mal eine Figur kauft, draufstellt, gibt es einen Download als MP3 meines Wissens, wenn ich nicht richtig im Sinne, der wird auf einen einigermaßen üppigen internen Speicher gespeichert, so dass es...
Genau, und dann können Kinder das durch die Gegend tragen, ist halt natürlich ein Akku. Man kann aufladen, die Soundqualität ist okay, reicht auch für ein bisschen Musik hören. Es gibt Tonys, die man selber bespielen kann, die haben glaube ich 80 Minuten und es gibt jetzt seit neuestem auch richtig eine neue Konzentration nochmal auf Hörbücher, wo man dann wirklich ein komplettes Buch eingelesen hat und die sind dann vom Preis-Leistungs-Verhältnis ja auch echt ganz cool. Dann hat man plötzlich ein 4-Stunden-Kinderbuch für irgendwie 12 Euro, das finde ich dann schon durchaus angemessen.
Die sind halt magnetisch. Und im Kinderzimmer, ihr kennt das, die sind sofort weg und niemand findet mehr irgendwie etwas. Und wir versuchen unsere Küche umzubauen, so auf Industrieküche. Ich liebe so diese Edelstahl-Industrieküchen. Und alle neuen Schränke haben diese Edelstahlfronten und die sind halt magnetisch genug, dass dann Toni dran pappt. Und von daher haben wir also unsere komplette Toni-Sammlung, das stimmt schon, in der Küche hängen.
Großartig. So, und dann saß ich da im Urlaub kurz vor Weihnachten und dachte so, so ein Toni von Rolf Zukowski mit der Kassette, die meine Schwester und ich damals hatten. Das war Radio Lollipop, vielleicht irgendwer mal gehört, der ungefähr mein Alter hat. Nee, wobei deutlich älter ist in deinem Alter. Die ist, glaube ich, von, ich bin 30.
Problem, genau. Gibt's nicht, selber machen. und dann diesen Kreativtoni gefunden, war aber irgendwie nicht so sonderlich überzeugt davon und bin dann über die Nummer wieder auf diesen Vortrag gekommen. Dachte, okay, das ist ja eigentlich gar nicht so schlecht. Genau, weil der Hintergrund ist, man hat diesen Toni, man stellt ihn da drauf, und in dem Moment, wo das passiert, reportet diese Tonibox an den Hersteller. Draufgestellt, wann, so laut gemacht, dabei umgeworfen und das in die Uhrzeit und dann wieder weg und dann wieder drauf und Und quasi das nutzen sie gerade, ich habe mir die App ja mal angeguckt, da ist ja auch ein Name im Zweifel des Kindes drin. Früher haben sie auch noch die WiFi-SSIDs, die umliegenden auch gleich mit supportet. So entsprechend konnten sie da ein relativ gutes Profile bauen. Und das hat mir nicht gefallen. Einfach so aus Prinzip, im Zweifel nennt man das Profile nicht wie das Kind und dann ist auch alles nicht so wild, aber ich finde das einfach doof. Dann habe ich angefangen, mir das anzugucken und wie das funktioniert. Das Problem ist, man muss die Firmware, also man muss einen neuen Bootloader auf die Firmware, die Box kriegen, muss sie damit zerlegen. Jetzt gibt es Tony Box 1 und Tony Box 2. Das stimmt aber nicht ganz, es gibt Tony Box 1 bis 4. Quasi die Version 4 ist die Tony Box 2, dazwischen gibt es noch drei andere, die unter Tony Box 1 gehandelt werden. So, dann hat meine Schwester geschrieben, so darf ich mir zufälligerweise mal eure Tony Box ausleihen.
Und sie dann so, nee, tut mir leid, wir sind gerade nicht zu Hause. Ja, okay, dann nicht. Dann Kleinanzeigen, Tonibox, wunderbar, losgefahren, eine gekauft. Und es gibt dann jetzt eben die Möglichkeit, einfach, nicht ganz so einfach und fast unmöglich. Das kannst du aber relativ schwer sehen und wenn du dann da stehst und sagst, ja, entschuldigen Sie, ich möchte gerne diese Tonibox auf Kleinanzeigen kaufen, aber darf ich die vorher einmal zerlegen? Dann funktioniert das nicht. Also habe ich gesagt, komm, Geld hin, aufgemacht. Und es war jetzt nicht die ganz einfache Variante. Also die Pins sind nicht rausgelegt, man muss sie sich halt auflöten, weil es auch nicht so wild. Genau, und dann lötet man das auf und macht einfach einen Programmer dran, einen UART und, Dann gibt es in dieser von Revox in dieser diesen Wiki, was die haben.
Da habe ich mich sogar vertippt, das macht es ganz nicht besser. Tja, komme ich gleich zu, egal. Die haben das in einem Wiki wunderschön beschrieben, wie man das machen kann, Und wenn man die, ah, ich kann die Cloud einfach aufmachen, kann man hier auf Tony-Box hinzufügen klicken. Schaut, als ob ich nach meiner Lichte geleakt habe. Sorry. Und kann jetzt sagen, was habe ich denn hier für einen Tony. Und ich hatte eben den Tony in der Variante. Da drückt man dann drauf.
Genau. Das ist eben der Texas Instrument Chips, den sie in der Version 1 da drauf gelötet haben. später, es ist ein ESP32 geworden, da haben sie praktischerweise das Programming Interface einfach gar nicht von dem PCB runtergenommen, da kommt man direkt drauf. Hier muss man sich das halt wieder mit ein paar Kälbchen anlöten, hier wird es dann beschrieben und geht das dann durch, flasht dann eben, also zieht sich erstmal die, die, Und die Zertifikate, die offiziellen von Tony runter, damit man die hat, die werden dann in die Oberfläche hier reingefüttert, sodass quasi diese Oberfläche, die ich jetzt hier baue, die läuft bei mir lokal einfach auf dem Proxmox vor sich hin, quasi der offizielle Verbindung zu Tonys Cloud aufbaut und eine Zwischenstelle ergibt zwischen der Tonybox und eben der offiziellen Tony-Seite. Das heißt, wir können entscheiden, was senden wir Tonys und was nicht. Ich habe es jetzt so eingestellt, ich kriege aber nur Daten von denen. Wenn ich einen Tony da drauf stelle, kriege ich die Daten, alles andere kriegen die von mir nicht mehr. Das ist halt ganz schön. Wie das weiter funktioniert, dafür haben die das gemacht, kann man sich wunderbar angucken. und wenn das dann läuft, kann man eben was ganz Schönes machen, wenn diese Tony-Box da jetzt drin ist und man die hinzugefügt hat. Wenn das dann geklappt hat, ich habe so zwei, drei Anläufe gebraucht, bis das dann lief, dann kann man eben hier auf den Audio-Encoder gehen. Das sind TF-Daten.
Privatkram, genau, den habe ich dadurch, dass er bei mir läuft, meiner Schwester aber von überall darauf zugreifen will, habe ich den eben public gemacht. Das kann man natürlich auch als lokal laufen lassen. Revox, tendenziell auch empfohlen, das lokal bei sich zu machen. Ich habe es jetzt eben so rumgebaut, das heißt, das Ding braucht nur WLAN und dann spielt das irgendwie los. So, und dann schmeißt man jetzt die Audio-Dateien in welcher Form auch immer da rein und die werden in diese THF-Daten konvertiert und dann kann man sich hier so einen Tony nehmen, das ist jetzt irgendein Tony-Tag und das ist das Wichtige. Man kann sich irgendeinen RFID-Tag nehmen, den schmeißt man einmal da drauf und dann taucht er hier als Fragezeichen auf. Das heißt, man braucht keinen originalen Tony mehr dafür. Und dann linkt man einfach die Audio-Datei da rein, wenn man das da drauf legt, spielt das los.
Ja, genau. Und weil da eben noch keiner von gehört hat, haben sie gleich den Encoder mit reingebaut, was ganz schön ist. Also reinschmeißen, die encodieren das für dich quasi auf der Plattform, die man da baut, Pock das da rein und schön. Und was mir aufgefallen ist, was ein schöner Nebeneffekt ist, weil darauf hatte ich ja gar keinen Fokus, in dem Moment, wo dann der Toni, der Original-Toni auf dem der gehackten Toni-Box steht, hat man die THF-Dateien des Original-Tonis auch zur freien Verfügung in seiner Cloud. Das ist ganz schön, weil jetzt kann man so schöne Toni-Box-Partys machen. Und dann eben gleich gespielt.
Und kann dann eben einfach wieder normale, also selbstgemachte Chips nehmen, RFID-Chips und die drauflegen und die quasi an die Originaldatei binden und schon hat man da eine Kopie hergestellt. Theoretisch, wenn man jetzt diese kriminelle Energie hätte, das zu tun. Genau. Und das ist wirklich einfach sehr praktisch und alle, die irgendwie genau, nicht wie auch immer haben. Das ist das mega Geschenk. Also meine Schwester hat sich auf den Kopf gestellt.
Genau, also das hatte ich dann quasi. Genau, das habe ich dann auf meinem 3D-Drucker angefangen und erstmal quasi für das Level 1, das ist jetzt einfach nur ein Chip, der in zwei Teile gedruckt wird. quasi eine Oberseite und eine Unterseite und in die Oberseite klebt man eben den RFID-Aufkleber rein, macht es zu, dann hat man schon mal eine schöne Basis, das funktioniert auch so. Das Wichtige ist auch, dass man diesen Abstand hat. Also man sieht hier eben, dass die untere Platte so ein paar Millimeter höher ist und dann erst der Tag reingeklebt wird, weil sonst liest die Box das tatsächlich nicht. Weil der RFID-Laser irgendwie so außen rum ist und der braucht so einen gewissen Abstand, damit das geht. Und dann hat man tatsächlich ein Basement, wo man dann, wir waren jetzt zuletzt bei Fimo Figuren oder man kauft irgendwas oder man druckt eben was aus das war jetzt halt, wie gesagt ich hatte die Idee irgendwie am 20. 21. Dezember war das dann nicht mehr drin mit noch Figuren drucken mit verschiedenen Farben und überhaupt deswegen waren es erstmal nur die Chips und wir kleben dann da Schleichfiguren oder so Schlümpfe.
Also eigene Hardware bauen, die auf Raspberry Pi basieren viele von denen auf und mit Rezepten für einen 3D-Drucker, also auch irgendwie ein cooles Case dafür bauen kannst und so und die dann halt genau mit einer ähnlichen freien NFC-Infrastruktur dann laufen. Da würde ich dann fast überlegen, ob das dann nicht eigentlich der coolere und konsequentere Weg ist, dass dann wirklich so gleich richtig Open Source zu machen, aber das ist jetzt noch ein bisschen because we can, aber okay.
Ja, cool. Sehr gerne. Ich mache eigentlich Veranstaltungstechnik. Früher mal Audio, dann bin ich so Videot geworden über Corona, so wie viele andere auch, weil es musste halt gemacht werden. Dann habe ich irgendwie drei Jahre meines Lebens Sendungen geschnitten, also live geschnitten, habe da auch sehr großen Gefallen dran gefunden. Man landet so ein Delirium, man setzt so das Ding auf und dann hat man die Hände auf dem Tisch und dann hat man so vier, fünf Kameraleute und dann sagt man eben, Achtung, eins, eins. Achtung, vier, vier.
Also man sagt dann, man warnt eben die Kameraperson vor, dass sie gleich dran ist. Das heißt, du holst sie dann in den Preview, du hattest schon mal gesehen, eine grüne und rote Lampe, die dann auf den Kameras drauf ist. Grün ist immer, dass du vorgewählt bist. Das heißt, du könntest gleich rankommen. Da kann man auch lustige Spiele mitspielen. Man kann immer gucken, wenn Leute am Einpennen sind, an der Kamera macht man die mal grün. Dann sind die auch wieder wach. Und dann macht man das aber nochmal, weil die Kameraleute oder Kamera- und Bimi-Bildmischer dann in einem Kreis immer abgeschlossen sind. Quatscht man eh die ganze Zeit. Das ist auch das Schöne daran, weil alle anderen halten die Klappe. Gerade als Ton. Das ist total doof, weil du musst da zuhören, kannst ja nicht reden nebenbei. Und irgendwie im Videochat ist man quasi die ganze Zeit nur am babbeln und irgendwie dumme Witze machen. Und dem mal sagt man eben, Achtung, eins, eins. Und dann weiß er, dass da drauf ist. Und dann kommt man so durch so einen Tag, egal wie, langweilig der Vortrag ist, den man im Zweifel dazuhören muss, man ist irgendwie beschäftigt.
Vorne eingebaut, kann man rausziehen. Dann hat es eine neue Tastatur, die ich selber gebaut habe, so eine mechanische, die genau in dieses merkwürdige Format reinpasst. Es hat jetzt ein Audio-Interface 4 Spur bekommen. Letztes Mal waren es nur 2. Was ist noch neu? Ah, es hat ein Audio-Steckfeld gekriegt, so ein richtig gutes Broadcast-Lemo-Steckfeld, für die wissen, was das ist. Und XNR-Buchsen, damit man die Mikros reinstecken kann. Ultraschall kann jetzt Karaoke.
Nein, nein, aber es war letztes Jahr so, dass ich da stand und die erste Interaktion, ich gerät plus fremde Personen, war eine junge Asiatin, ungelogen, die ganz aufgeregt auf mich zulief und auf Englisch fragte, sorry, sorry, ist das der Karaoke-Machine? Und dann musste ich sagen, sorry, no, jetzt habe ich ihr das erklärt, deutsche Sound, bla bla bla, Wortspiel, ich musste es kaufen. Und dann ging sie ziemlich, also so gelangweilt, ein bisschen beleidigt weg. Und dann dachte ich.
Könnt ihr ja nachher ausprobieren. Die Tastatur hat jetzt schöne Tasten, also es sind richtige Mechanical Keyboard MX-Tasten, die man auch tauschen kann. Also ich habe ein komplett neues Keyboard. Das Keyboard, was ihr da nicht seht, ist das vom letzten Jahr. Da sieht man ja auch diese graue Space-Taste und so. Das war alles ein bisschen... Die Tasten haben geklemmt. Das war nicht schön. Die ist neu, wird aber vielleicht auch noch eine neue Version kommen mit schöneren Tasten und mit schöneren Keycaps. Mal gucken. Ähm... Genau, und mein Projekt ist jedes Jahr dieses Ding mitbringen und jedes Mal etwas neuer und besser machen. Ja, aber jetzt Karaoke.
...wurde dann open-gesourced. also Leute haben eine Open-Source-Variante davon gebaut und jetzt haltet euch fest, wie das hieß, Ultrastar. Das ist noch weit vor Ultrastar. Aber es gibt das Spiel Ultrastar für Windows und ich glaube auch für Linux und es ist schrecklich, es ist irgendwie aus den wahrscheinlich 90ern. Ich glaube, es ist in Pascal programmiert oder wie heißt das? Delphi, in Delphi glaube ich.
Auf jeden Fall, dieses Spiel gibt es. Und es gibt natürlich wie immer bei sowas, es gibt eine unfassbar große Community, die dann diese Songs da reinhacken. Also du musst ja den Song in Noten aufteilen und den Text eingeben und das quasi taken. Und dann gibt es so Textdateien im Ultra-Star-Format. Und ich habe dann geguckt und das ist einfach eine Textdatei, Da steht dann sowas drin wie Timecode, Note, O, also O und H, weil das O gesungen wird und dann nächste Zeile, nächste Note, nächstes Wort und so weiter. Da dachte ich schon, hm, vielleicht kann man das irgendwie in Parser bauen, in Lua und dann importiert man das, stellt sich raus, hat schon einer gemacht.
Ein Importer für Reaper, um diese Dateien zu importieren, bearbeiten, wieder zu exportieren. Also man kann Reaper als Editor benutzen, um diese Dinger zu bauen. Und dann habe ich einfach mal so 10, 20 Songs vorbereitet, habe mir noch mit so einem KI-Programm die Musik getrennt in Sprache und Rest. Das heißt, du kannst die Originalgesangen, die Lautstärke regeln, je nachdem, wie textsicher und einsatzsicher du bist. und man könnte jetzt theoretisch da mit Karaoke machen. Also mit Reaper schrägstrich. Wie theoretisch?
Wir können das testen. Ein Song ist richtig gut vorbereitet, den Rest ist gefrickelt, aber theoretisch können wir heute Abend Uptown Girl für die Kühlschrankbesitzer könnten mal singen. Das ist vorbereitet. Ich habe vorhin auch schon Leute gemacht. Kinder haben auch viel Spaß gehabt beim Schreinen in dieses Mikro.
Also nicht nur singen, sondern auch noch Plastikschlagzeug, Plastikgitarren, Plastikbarz und so. Und eine der Dinge, wo ich wirklich denke, die Welt ist schlechter geworden, ist, dass es das nicht mehr gibt. Ich fand das so fantastisch auf so vielen Ebenen. Plastikrock.de hatte ich damals mit Claudia die größte deutschsprachige Community aufgebaut da drum. Und wir hatten ein Live-Treffen und es war einfach eine sehr viel schönere Welt. Und Karaoke ist nur so die kleine, traurige Schwester davon.
Also wenn du so nach Japan fährst und da auch vielleicht mit Japanern was zu tun hast, ich bin dem gerade so entkommen, dann ist das ja geradezu, also da musst du ja das ja machen. Wurde mir berichtet. Also ich musste es Gott sei Dank nicht machen, aber man läuft schnell in die Situation, weil das dann einfach so eine selbstverständliche Tätigkeit ist, die dann sozusagen so komplett. und ich, ehrlich gesagt, ich habe Schwierigkeiten, das so nachzufühlen. Also ich kann diese Karaoke-Begeisterung, das weiß ich nicht, das ist bei mir wie Gaming, das heilt einfach nicht in mir.
Ich habe ja auch mal in einer Band gesungen, also hauptsächlich schlaft es euch gespielt, aber auch ein bisschen gesungen, das ist immer sehr gefährlich, wenn der Drummer singt, aber grundsätzlich finde ich das fantastisch, Karaoke, aber wenn dann der eigene Anspruch wieder zu hoch ist, Und oh nein, ich singe nur diese drei Lieder, weil die kann ich richtig gut. Dann ist das Game-Prinzip halt auch schon wieder kaputt. Also von daher hoffe ich auch noch auf irgendwelche Karaoke-Veranstaltungen, wo man mal den Geist ganz locker und frei macht und einfach Spaß hat.
Du kannst das schnell nachschlagen. Star Power Drummer. Ein Schlagzeuger, der so auf YouTube seine Clips veröffentlicht. Und der die besondere Eigenschaft hat, Breakbeats zu spielen. Also mit dem Schlagzeug, normalerweise hast du ja immer relativ gleichmäßige Geschichten, aber bei ihm läuft das halt irgendwie anders. Irre, oder?
Nee, er spielt von, vielleicht habe ich jetzt gerade das falsche Beispiel rausgesucht, aber er spielt halt Tracks, die so Breakbeats sind, wo das aber alles normalerweise komponierter Techno ist. Also er spielt dir den Armenbrake mal so eben aus dem Handgelenk und das ist einfach crazy. Ich habe so ein längeres Video gesehen, wo er irgendwie so seine ganze Technik erklärt und das ist wieder so, wo man so davor sitzt und sich so denkt, so, Alright, awesome, man. Also er hat wirklich Fähigkeiten.
Genau, jetzt einer von euch muss dran glauben, irgendwelche interessanten Schwenke aus eurem Leben. Ihr habt die Wahl, ja. Wir wollen jetzt hier oder ihr könnt natürlich alternativ, ihr könnt uns auch Dinge fragen. Das haben wir ja auch gesagt. Ja, ihr könnt auch die Moderation übernehmen. Man muss ja nicht unbedingt immer wieder was.
Also ich hätte so einen Messpunkt, den ich da reinbringen würde, weil das glaube ich was ist, womit die Jugend noch was anfangen kann. Und das hatte Mark-Uwe Kling gestern Abend auch in seinem Talk, nämlich dieses Link in der Bio. Wer weiß, welcher Dienst zum allerersten Mal Link in der Bio, drin hatte.
Genau. Instagram zwei Jahre nach Launch, wo sie ihren ersten großen Sale hatten, das heißt, wo sie zum ersten Mal aufgekauft worden sind und, dann gab es halt diese Policy so, egal was die Leute irgendwie auf Insta posten, wenn da ein Link drin ist, wird er rausgefiltert und ist kaputt und damit die Leute überhaupt noch irgendwie auf ihre eigenen Dienste was verlinken konnten, hieß es dann halt immer so, Link findet ihr in der Bio, also sprich in der Beschreibung des Accounts, weil da waren die Links noch die Outgoing-Links noch erlaubt. Eine meiner Thesen, und ich glaube, wie gesagt, Marc Uhr hatte den Punkt gestern auch gemacht, ist, dass das eine der Ursünden des klassischen Internets waren. Zu sagen so, diese Fähigkeit, das Internet ist ein verlinkter Ort, wo alle Informationen von A nach B fließen kann und alle Brücken gut und stabil funktionieren und es ist egal, wo über welche Brücke du gehst, es ist immer cool, Hauptsache du bist irgendwie im Internet. Dieser Gesellschaftsvertrag, der wurde aufgekündigt, einseitig von Instagram. Und das wäre für mich so einer der Punkte, wo ich sagen würde, da ist massiv zum ersten Mal falsch abgewogen worden.
Also ich stimme dir zu, aber ich glaube, die Anrichtung war ja auch schon vorher kaputt. Also dieses ewige Jetzt, was einmal oben raus oder unten rausgescrollt ist, ist nicht mehr wieder auffindbar von diesem ganzen Social-Media-Ding. Also in Facebook rein verlinken kann man auch nicht gescheit. Und alte Twitter-Posts kann man irgendwie verlinken, aber wer, wie wir das alle gemacht haben, unseren Twitter-Account gekündigt hat, wir können auch nicht mal in Twitter reingucken, weil da immer steht, sie müssen sich aber einloggen, ihr Account ist gelöscht, sie wollten nicht mehr mit uns spielen. Und ich bin gespannt, wann ihr eure Apple-ID abschafft.
Ja, in der Tat. Ich habe am Anfang mit diesem Digital Independence Day. Man baut sofort im Kopf so ein Ranking. Ja, okay, das tut mir echt nicht weh. Insta, da habe ich seit Jahren nichts mehr. So, klar, nächste Woche, ganz demonstrativ werde ich da zu Pixel fette. Aber so nach unten, so in die unteren Layer, da wird es dann schon ganz schön schmerzhaft. Schmerzhaft. Es ist nicht falsch, wenn du sagst, die Apple-ID, die wird schon wehtun, die loszuwerden.
Ja, das hat Tradition, meinst du? Ja, kennst du noch den Begriff Imminent Death of the Net Predicted? Habt ihr das mal gehört? Nein, ist eine stehende Terminologie aus den frühen 90er Jahren oder Ende der 80er Jahre, als sozusagen das Usenet, nee 90er Jahre genau, als so AOL Internetzugang angeboten hat. America Online, die mit den CDs und so. Als die verbunden wurden. Genau, die haben dann sozusagen quasi so die Tür aufgemacht so zum Usenet. Und dann gab es halt so eine Phase, wo sozusagen an jedem Tag des Jahres mehr User neu waren, als es irgendwie bisher User insgesamt gab und so. Und alles brach dann halt über diese Usenet-Foren einher und alles waren nur noch irgendwelche Neulinge.
Naja, auf jeden Fall gab es dann aber auch so diese Aussage, dass jetzt bald alles vorbei ist. Also imminent death of the net predicted war dann sozusagen so der Running Gag, was ja dann aber trotzdem irgendwie nicht stattgefunden hat. Trotz alledem hat sich ja dann auch sehr schnell angezeigt. in dem Moment, wo du genug Leute in einer Gruppe zusammen hast, so ab einer bestimmten Zahl, bricht halt irgendwie jede Zivilisation auch schnell zusammen und dann wird dann einfach nur noch gehatet und getrollt und was nicht alles.
Google Groups, ja genau. Also Google hat ja mal das Usenet-Archiv aufgekauft und rein inkorporiert und deswegen das, was so als Google Groups dargestellt wird, das ist ja auch wirklich eine Frechheit eigentlich, dass sie das so nennen. Das sind halt eigentlich die Usenet-Grupps. Usenet als solches, als Infrastruktur gibt es noch. Es wird glaube ich zu 95% Traffic-mäßig im Wesentlichen eben so für Wares-Trading gemacht. Es gibt auch Software, ich habe jetzt leider gerade den Namen nicht am Start. Es gibt so Software, die man sich auf seinen Raspi oder sonst wie Server installieren kann, den connectest du halt mit dem Usenet-Account und dann hast du irgendwie noch eine App dazu und wenn du dann irgendeinen Film sehen willst, dann wirfst du da sozusagen den Namen rein und dann hast du am Abend irgendwie den Film in High-Quality irgendwie auf deiner Platte einfach aus dem, So hier wird schon genickt, sofort hat man ihn dann sozusagen, also weißt du auch, wie diese Software heißt, irgendwie? Sonarada, wir liefern das noch nach. Naja.
Aber jenseits der Technik nochmal, also für die Demokratie, also dieses jeder kann sich sein Wissen und beschaffen und kriegt Fragen auf alle Antworten, wo ist das, warum hat das nur, Sind das nur die bösen Algorithmen, das ist ja auch immer so ein Ding, die bösen Algorithmen, die uns mit ihrer Aufmerksamkeit in immer extremere Dinge, die Antwort finde ich ein bisschen zu simpel.
Ja, naja, was ich schon wichtig finde ist, dass es da diesen Moment gab, wo sich die Superreichen plötzlich die sozialen Netzwerke käuflich unter den Nagel gekreilt haben und du gemerkt hast, okay, hier geht es jetzt doch um politische Einflussnahme und als die sozialen Netzwerke noch nicht Tools für politische Einflussnahme war, war noch alles vielleicht nicht grün, aber zumindest irgendwie hellgelb.
Ich bin da nicht so total pessimistisch, weil wir haben halt so ein Snapshot, als die Welt noch irgendwie gut und stabil war. Weil jetzt die nächste Frage ist ja, okay, was wird jetzt mit diesen ganzen KI generierten Informationen und die werden jetzt das komplette Internet zuschwemmen und dann weiß man überhaupt nicht mehr, was irgendwie stimmt. Wir haben halt noch diesen Wikipedia-Wikidata-Snapshot vor KI und das ist so Ground Truth und darauf kann man auch wieder irgendwann eine bessere Welt aufbauen. Die kann uns keiner wegnehmen. Von daher würde ich sagen, diese freie Information und jeder hat Zugang dazu, das wird schon bleiben. Vielleicht gibt es noch eine Übergangsphase. MS Pro hat noch irgendwie die These aufgestellt, es kommt jetzt ein Zeitalter, wo Leute, die noch echte Bücher lesen, das wären so Kulte und so in so mönchsartigen Zirkeln. Ja, wird man sich so die echte, wahre Information noch gegenseitig vorrezitieren, weil alles andere von KI, Müll zugedreht. Aber ich glaube, die Menschheit wird irgendwann kapieren, dass dieses Ground Truth, was wir da mal hatten und was gut gespeichert ist auf 13.000 Servern und nicht kaputt gemacht werden kann, davon werden wir noch zehren. Sagt der Bibliothekar. Sagt der Bibliothekar. Wir haben die letzten 2000 Jahre überstanden, dank Bibliotheken. Wir werden das auch die nächsten 2000 Jahre schaffen. Da bin ich in der Tat optimistisch.
Genau, aber habe dann gedacht, naja gut, dann mache ich halt Basteln und Malen und habe Design studiert in München, Fotodesign und habe zehn Jahre Freelance, der Werbekatalog, Fotografie irgendwie mich bewegt. Und als Corona kam, war irgendwie nicht mehr so viel mit Reisen und mit, wir wechseln das Team alle drei Tage und so Geschichten. Und naja, irgendwie muss man seine Familie ernähren, das machst du jetzt. Und ja gut, dann war irgendwie ein Kumpel von mir, ja code doch wieder, zehn Jahre nicht gemacht und habe dann mich herangesetzt, tatsächlich ein Coding Bootcamp dann noch gemacht, drei Monate und inzwischen seit fünf Jahren als Softwareentwickler tätig.
Ein bisschen FOMO ist da, muss ich sagen, ist mir mal anzugucken, aber mit Familie und Kindern, die auch hier im Kidspace irgendwie rumhocken und so, ist Zeit halt, also ich brauche keinen Kalender, aber ich eh keine Zeit habe. Genau, ich habe siebenjährige Zwillinge. Das macht das Leben nicht so viel einfacher. Und insofern ist halt so, vor allen Dingen das, was man auf der Arbeit macht, dann versucht man mal ein Projekt irgendwie, aber am Ende bleibt wenig Zeit über. Aber genau, aber gar durch den Design-Background, ich fühle mich im Frontend teilweise ganz wohl. Aber ich verstehe total den Hang, klare Aufgaben zu haben, die man Frontendländer oft nicht hat.
Auf deine Frage, ich bin jetzt irgendwie sehr leise, hört mich noch irgendjemand hier? Okay, auf deine Frage, so welcher Kalender, wenn man sagt, okay, das Problem ist gelöst, ich habe hier was, bin ich ein paar Wochen vorausgestolpert, was vielleicht, das ein oder andere Aha-Erlebnis nochmal produzieren könnte. Und zwar, du hast gerade gesagt Aufgaben. Wusstet ihr, dass man in den macOS-Erinnerungen einen Kanban-Modus einschalten kann?
Das kann ich mal kurz präsentieren. Das heißt also, ihr kennt Erinnerungen von macOS, wo man da so Aufgaben runteinander schreiben kann. Und da kann man dann ja solche Gruppen bilden, so Zwischenüberschriften. Also ich habe jetzt hier mal eine Einkaufenliste und dann habe ich Milchprodukte, Haushaltsartikel, Weinbier-Spiritosen und so weiter.
Stimmt, der hat jetzt auch so eine KI drin, dass er das irgendwie so ein bisschen vorsortiert und sowas. So und jetzt kann man unter Darstellung hingehen und sagen, ich will das nicht als Liste haben, sondern ich will das als Spalte haben. Und dann, tada, hat man plötzlich ein Can-Board oder ein Scrum-Board vor sich, wo plötzlich man verschiedene Spalten hat, wo dann die Einzeltasks unten drunter sind. Jetzt kann ich einfach hingehen und wie man das in solchen Boards so macht, plötzlich die Tasks so von einer in die nächste Spalte reinschieben.
Den Milchbeutel, ja, aber you get the idea. Du kannst es also von To-Do in Arbeit erledigt, einfach dir ein klassisches Ekan-Board bauen und brauchst keine extra Software und synkt über alle deine Apple-Devices inklusive WebView und so weiter. Kann mal nützlich sein, wenn man schnell und schmutzig sein Board braucht.
Ich weiß nicht, also ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben schon versucht habe, mich an To-Do-Apps zu gewöhnen. Das gelingt mir einfach nicht. Ich weiß nicht, ob euch das so fundamental anders geht, aber jegliche To-Do, ist komisch, ne? To-Do-App ist immer so das Default-Programmierbeispiel. So hier neue Programmiersprache, so machst du eine To-Do-App. Wer braucht denn das eigentlich? Benutzt doch keiner.
Tim. Ich benutze es vor allen Dingen, um zu solchen Veranstaltungen wie dieser hier zu packen. Da gibt es dann halt so diese Kongress-Camp-To-Do-Liste, wo ich alles abhake. Entweder ich habe es eingepackt oder ich nehme es sowieso nicht mit, dann ist alles abgehakt. Und wenn dann alles geschehen ist, kann ich alles wieder enthaken und für die nächste Veranstaltung sind die ganzen To-Dos wieder da.
Aber eigentlich müsste alles in den Kalender, weil auch dieses, für mich, ich finde ja immer diese Metainformation, wann hat man eigentlich ein To-Do erstellt und wann hat man es auch erledigt, ist ja auch eine Information und ich sehne mich immer danach, mal so ein komplettes Log-File zu haben, weil man ja daraus eine ganze Menge interessante Informationen ableiten kann, weil manchmal starre ich, ich komm immer wieder mit neuen To-Do-Listen, man probiert ja immer was Neues aus und dann so, oh, eine To-Do-List von 1998. Was habe ich denn da alles nicht getan?
Ja, aber am Ende frustriert das halt auch so ewig. Also wir setzen halt Kanboard ein bei uns in diversen Zusammenhängen und da sind auch solche Alternatismen Und so, wenn dieses Ticket irgendwie nicht binnen 200 Tagen angefasst worden ist, dann ändert sich die Farbe in rot. Alle möglichen Eskalationsstufen.
Du hast dann halt hinterher trotzdem eine Spalte mit irgendwie 50 Einträgen und alle sind tiefrot und alle sind frustriert, weil nichts geht vor. Und dann gibt es ja wieder, ja du machst es ja auch falsch. Du musst die Spalte so konfigurieren, dass nur fünf Items überhaupt rein dürfen. Aber so funktioniert die Arbeitswelt halt. Und zumindest meine nicht. Und dann am Ende sind alle immer nur traurig und gucken sich Betroffene an.
Du musst es wie bei Wikis machen. Du musst es wie bei Wikis machen. Da ist es ja so, irgendwann ist dein Wiki in einem Zustand, dass du dann das Wikisystem wechselst zu einem neuen Wikisystem und ein neues Wiki anfängst. So änderst du halt dein To-Do-Listen-System und fängst eine neue To-Do-Liste an.
Tja, das ganze Leben ist nicht mehr ein Quiz, sondern ein Wiki. Ich habe neulich die These gehört, dass wenn man wirklich was erledigt haben möchte, dann kann man das eigentlich nur mit Bewegung lösen. Also sozusagen, also der Körper entscheidet innerhalb oder der Kopf lässt dieses, ich müsste jetzt etwas tun, wenn du dem nicht, ich weiß nicht mehr ganz genau, was der Zeitraum war, aber so irgendwie sowas, wenn du nicht in den ersten fünf Sekunden darauf eine Reaktion zeigst.
Mit deinem ganzen Körper. Also wenn du es nicht in fünf Sekunden beginnst, dann wirst du es nicht tun. Wobei das Beginnen nicht heißt, sofort unbedingt es auch gleich zu tun, aber du kannst dem dadurch nachhelfen, indem du deinen Körper in Bewegung setzt, also aufstehst, irgendwo hingehst. Weil dann der Körper dadurch sensorisch aktiviert wird mit diesem Task und du in diesem, ich tue jetzt das, das müssen wir mal ausprobieren.
Ja, Zustandsänderung sagt man bei Kindern ja auch, soll helfen, wenn die sich, wenn die ausflippen oder so, einfach so das ganze Setting ändern, irgendwo anders hinbringen oder irgendein ganz anderes Thema oder eine Süßigkeit in die Haare, irgendwas machen, was halt den Grundzustand verändert und dann passiert quasi ein kleiner Reset. Ja, nur ein Kontextwechsel.