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FS302 Wasserschweinezyklus

39C3 — Smart Home — AI Security & Erfahrungen — Donut Labs Battery — 2026 vor 100 Jahren

Heute begrüßen wir Pavel Mayer als Gast in der Freak Show. Nach dem Auftritt auf dem 39C3 erzählen wir heute ein wenig vom Congress und benennen was In und Out ist. Mit Pavel diskutieren wir dann den Stand der Dinge in bezug auf AI und welche Sicherheitsgefahren durch den Einsatz von LLM und Co. neu bzw. wieder auf den Tisch gekommen sind. Gegen Ende rätseln wir noch ob an der Ankündigung der Wunderbatterie von Donut Labs irgendwas dran ist und schauen, was die Vergangenheit vor 100 Jahren über 2026 zu sagen hatte.

https://freakshow.fm/fs302-wasserschweinezyklus
Veröffentlicht am: 15. Januar 2026
Dauer: 4:00:23


Kapitel

  1. Begrüßung 00:00:21.819
  2. Intro 00:02:14.504
  3. FS300 Rückblick 00:03:58.580
  4. Freak Show Clubhouse 00:11:56.556
  5. 39C3 Rückblick 00:14:14.263
  6. RAM-Krise 00:16:00.972
  7. 39C3 mit Kindern 00:18:45.236
  8. 39C3 Trends 00:25:21.799
  9. Smart Home 01:00:53.731
  10. Freak Show AI Analyse 01:33:49.232
  11. Metaebene Updates: Raumzeit und Forschergeist 01:45:56.826
  12. Metaebene in Südfrika 01:46:51.261
  13. AI Security 01:48:18.653
  14. AI Erfahrungen 03:01:42.819
  15. AI vs. Geschäftsmodelle 03:13:12.323
  16. Shadow AI 03:26:31.005
  17. Donut Labs Battery 03:27:52.948
  18. 2026 vor 100 Jahren 03:46:03.582
  19. Ausklang 03:56:29.294

Transkript

Tim Pritlove
0:00:21
Ralf Stockmann
0:00:32
Tim Pritlove
0:00:39
Ralf Stockmann
0:00:40
Tim Pritlove
0:00:45
Pavel Mayer
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:03:51
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
0:05:26

Und wir hatten ja ersichtlich keine richtige Idee so für die 300 und dann hatten Roddy und ich das halt drüber gechattet und der meinte, ja Gott frag halt mal rum so, wer denn von den Alten irgendwie Zeit hätte, weil du hast dich auf deiner Seite ja beschwert, ich kann mit Roddy und mir ja gar nicht über die frühen Zeiten reden, stimmt ja, wir waren ja auch beide nicht dabei. So und dann war eigentlich meine Arbeitsthese, naja, so wie ich die Gesellen kenne, so verständlich. Einer wird schon zusagen, wenn wir Glück haben zwei und die anderen melden sich irgendwie gar nicht so und dann lösen sich alle weiteren Organisationsprobleme von selber, weil dann machen wir eine relativ normale Sendung, wenn wir hier zu viert sitzen. Und dann haben die aber alle zugesagt. Und zwar in sehr kurzer Zeit, bis auf Dennis halt. Das konnte ich dann, wie gesagt, nicht mehr ändern. Naja, und dann hat man halt irgendwie so das Problem, ja gut, aber jetzt, wenn man dann irgendwie dann sieben oder acht Leute da in der Sendung sind, wie gehen wir das denn eigentlich an? Und nächste Arbeitsthese von mir, naja, ich wusste natürlich, dass Tim hier nur vier Mikros hat in diesem Studio. Also natürlich viel mehr Mikros, aber halt jetzt sein neues Mischpult nur vier Anschlüsse hat. Und meine naive Arbeitsthese war, naja, die Hälfte der Truppe gammelt dann halt auf dem Sofa rum und vier sitzen dann und dann rotiert man halt so ein bisschen. Und das war natürlich eine dramatische Fehleinschätzung. In keiner Welt wäre es natürlich vorstellbar gewesen, dass du Dickkopf, dir diese Blöße gibst, hier nicht alle Personen, wie viele auch immer, hier reinkommen in die Mitte, mit eigener Mikrofonierung zu versehen.

Tim Pritlove
0:06:49

Ja.

Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ja, es gab mindestens zwei, ich weiß nicht, ob es eine dritte gab. Also so eine bildartige Zeitung, um sozusagen den eigenen Kosmos ein bisschen auf die Schippe zu nehmen, finde ich völlig in Ordnung und angemessen. Da bin ich jetzt natürlich ein bisschen biased, aber ich sage also einfach mal jetzt so in den Raum, der Kongress braucht mehr Hotlines. Das habe ich ja jetzt am eigenen Körper dann auch spüren dürfen, weil wir ja eine Hotline hatten, wir hatten halt die Elixier-Hotline und es wurde sehr viel angerufen, also sehr viel. Also 250 Anrufe ungefähr so über den ganzen Kongress, da rasselt schon ganz schön was rein. Das meiste ist natürlich, also du kannst die Hälfte abziehen von entweder Spaß anrufen oder Leuten, die es falsch verstanden haben oder nur mal fragen wollten oder so, aber das Prinzip des Telefonnetzes zu benutzen, schnell mal für irgendein Thema einen Experten zu bekommen, das finde ich eigentlich super. Also eigentlich bräuchte man quasi eine Physik-Hotline, eine Chemie-Hotline, eine, keine Ahnung, Bombenbastel-Hotline oder eine Hotline einfach für alles. Weil man immer so dieses Problem hat, ja ich bin ja hier auf dem Kongress, hier gibt es ja eigentlich Experten für alles, wir haben jetzt hier gerade eine Projektidee, aber wir haben eine inhaltliche Schwäche im Bereich X. Und dann würde ich gerne einfach die passende Hotline anrufen und sagen so, ja hier, wie ist denn das jetzt eigentlich mit der Physik und kannst du mir mal kurz Kernfusion erklären oder so, weißt du, weil ich meine, selbstverständlich sind ja Leute.

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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Dazu kommt noch, dass dann manche auch noch mit diesen albernen ABC-Schutzmasken rumlaufen, als wäre jetzt gleich hier irgendwie Weltuntergang wieder angesagt. Und das war jetzt mal eine Weile ganz lustig, aber diese Warnwesten, das Problem, also erstmal sind sie halt, ich meine ich weiß, welche Funktionen sie haben sollen, so Engel im Einsatz und so, okay, sehe ich auch irgendwie ein, dass da eine gewisse Markierung ist. Ich sehe auch ein, dass Warnwesten naheliegend sind, weil günstig zu haben, Leute reagieren da sofort drauf, Signalfarben und so weiter. Das ist alles korrekt. Aber es sieht einfach scheiße aus. Es sieht einfach scheiße aus. Und es ist einfach so ein, eine, das ist ein bisschen wie das Y. Es ist einfach, da wetzt du sowas in den Kongress rein, der sich so viel Mühe gibt mit Dekoration und alles sieht super aus und Laser über der Rakete. Und Projektionen und alles ist irgendwie ein geiles Licht getaucht und jedes einzelne Lämpchen ist nochmal mit einer Farbfolie, abgeklemmt, wenn du nach dem Abbau irgendwie durch diese Gebäude gehst, denkst du so, was, hier war gerade eben noch der Kongress? Das kann ja wohl nicht sein, ja? Alles ist verzaubert, alles ist wunderbar und dann Wahnwesten und das ist wirklich, also diese Wahnwesten, das ist wirklich so, als ob der dann einer noch so mitten auf den Hochzeitstisch drauf kotzt. Das geht einfach nicht mehr. Da muss man sich was einfallen lassen und das zeigt natürlich eine schwärende Wunde in in der Nerdkultur, das ist Fashion. Wir haben zwar unsere eigene Fashion, aber sie besteht eigentlich ein bisschen aus Engelbert Strauß.

roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
0:55:13

Leute, es wird immer schlimmer. Ich lasse das Thema jetzt. Okay, war es das? Dann hab ich noch einen ketzerischen Vorschlag, den bestimmt alle von der Orga wahrscheinlich jetzt einen Tobsuchtsanfall kriegen, aber, Das ist ein generelles Problem, aber der vierte Tag, der, sagen wir mal jetzt aus organisatorischen Gründen auch nochmal, wo die Abschlussveranstaltung so nochmal um zwei Stunden nach vorne verlegt wurde, damit nach hinten genug Zeit ist, um den Abbau zu schaffen. Also wenn man jetzt so normal irgendwie um zwölf aufsteht ist da ganz schön kurz der Tag, dann finde ich dieser Tag gefühlt irgendwie gar nicht mehr so richtig statt, sondern er besteht eigentlich im Wesentlichen nur noch aus Abbau und da habe ich auch Verständnis dafür, dass das so ist, weil wir ja nun mal alle wissen, ne, Jahreswechsel la la la, die Leute haben irgendwie so es muss irgendwie abgebaut werden und so okay, alles klar, aber es ist natürlich das, abgesehen davon, dass das so schade für die Vortragenden ist, der vierte Tag ist da sozusagen so ein bisschen so die Ramsch-Ecke unter den Timeslots, hab ich mich halt gefragt, okay, wie kann man das irgendwie vielleicht anders, machen und kompensieren in irgendeiner Form und. Gefühlt ist ja, gibt's ja diesen Tag Null, gibt's ja eigentlich schon. Also der Bewusstheit so heißt und vielleicht kann man mal darüber nachdenken, ob man nicht den Kongress am Abend beginnen lassen kann. Also am Abend von Tag Null. Vielleicht nicht mit dem vollen Programm, aber somit die Sachen funktionieren, Workshops können gemacht werden, Dinge sind in Betrieb, Bars laufen, also dass man quasi einen Abend dazu bekommt, weil ja da sowieso im Wesentlichen eigentlich schon alles irgendwie fertig ist, aber halt es nur noch nicht begonnen hat in dem Sinne. Nur mal so als Gedankenanregung.

roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ja.

Tim Pritlove
1:04:59
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Tim Pritlove
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Ja.

Tim Pritlove
1:06:03
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:10:17
Tim Pritlove
1:10:24
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
1:10:34
Pavel Mayer
1:11:00

Eigentlich müsste man ja denken, ich meine, ich habe zuletzt vor, ja, das ist schon fast 20 Jahre, ja, 17 Jahren stand ich vor der Frage, wie viel Intelligenz packe ich denn in mein neues Heim? Und habe mich dann am Ende, wie gesagt, das war 2006 oder so, 2007, 2006 habe ich mich entschieden und habe mich für mechanische Lichtschalter an, aus und dann an den richtigen Stellen so, das heißt im Wechselschalter so. Und wenn es drei Schalter sind, dann benutzt man halt, wie du gerade sagtest, die Relais-Funktion. So einmal drücken an, einmal drücken aus. Das heißt, es ist der Standard, den man irgendwie schon vor 20 Jahren einfach verbaut hat. Hat so, um Lichter ein- und auszuschalten. Und dann habe ich noch, ich glaube, Cut 6 oder 7 Kabel gelegt. Überall, wo eine Steckdose ist, habe ich dann auch nochmal zwei Cut 6 Shielded Twisted Pair hingelegt. Das ist im Wesentlichen. Und das hat sich auch als sehr zukunftssicher erwiesen. Also die Schalter funktionieren nach wie vor ohne irgendwelche Probleme und Wartung und so. Allerdings hat es so an einigen Stellen jetzt zu etwas seltsamer Bedienung geführt, weil ich habe jetzt eine Stelle, da habe ich jetzt einen Deckenlüfter mit einer Lampe. Das heißt, ich habe jetzt einen Schalter, mit dem ich jetzt das Ding ein- und ausschalte und dann habe ich aber so eine Kordel an dem Deckenlüfter, mit dem ich jetzt das Licht ein- und ausschalten kann. Aber um noch einen oben drauf zu setzen, habe ich dort eine von diesen intelligenten Birnen, die sich dann mit Infrarot-Fernbedienung fernbedienen lassen. Das heißt, wer nicht eingeweiht ist, hat keine Chance, dieses Licht irgendwie jemals zum Leuchten zu bringen, weil man den richtigen Wandschalter betätigen muss, die richtige Schnur drücken und per Infrarot. Das ist sicher verbesserungsbedürftig, aber ansonsten habe ich in den 90ern habe ich versucht mal, so Full Automation zu gehen, auch mit dann Sensoren und Alarm und Kameras und Temperatur und Wetter und Fernsteuerung von Kameras und allem. Und ja, das habe ich dann, ich glaube, zwei oder drei Jahre betrieben. Dann war mir das echt zu anstrengend. Ach so, plus Steckdosenleisten mit Webinterface natürlich, wo man dann so. Also das ging alles schon, konnte man alles schon vor 20 Jahren machen, aber das war dann auch einfach komplett zu nervig und dann ging das kaputt und dann ging das nicht. Also das war mir dann einfach zu viel Arbeit, muss ich sagen. Und ich warte jetzt darauf, ich hatte gehofft, Tim, du würdest mir jetzt erzählen, wie geil das mittlerweile alles funktioniert und dass ich endlich jetzt alles umstellen kann.

Tim Pritlove
1:14:38
Ralf Stockmann
1:14:48
Tim Pritlove
1:14:49
Ralf Stockmann
1:15:18
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:15:41
roddi
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Ralf Stockmann
1:16:16
Tim Pritlove
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roddi
1:17:32
Ralf Stockmann
1:17:37
Tim Pritlove
1:17:38
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
1:17:54
Pavel Mayer
1:17:54
Tim Pritlove
1:17:57
Ralf Stockmann
1:18:33
Tim Pritlove
1:18:35
roddi
1:18:56
Tim Pritlove
1:18:59
Pavel Mayer
1:19:15
Tim Pritlove
1:19:20
roddi
1:20:30
Tim Pritlove
1:20:34
roddi
1:20:45
Tim Pritlove
1:21:32
roddi
1:21:35
Tim Pritlove
1:22:10
roddi
1:22:17
Tim Pritlove
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Tim Pritlove
1:22:44
roddi
1:24:12
Tim Pritlove
1:24:15
roddi
1:24:36
Tim Pritlove
1:24:39

Wo es blöd wird, ist dann halt Wechselschaltung. Wenn du also quasi ein Set von Lampen über mehrere Schalter an mehreren Orten in deinem Raum steuern möchtest, weil du brauchst ja eigentlich nur einen smarten Schalter und das ist ja die Eigenschaft dieser Wechselschaltung, dass du das eben mitbekommst. Sie sind dann über zwei Kabel so über Kreuz miteinander verbunden, die ganzen Schalter. Das heißt, wenn du irgendeinen von den anderen Schaltern umschaltest, dann kriegt der smarte Schalter mit, dass es sich gewechselt hat und kann dann immer noch den Lampen sagen, ihr seid jetzt an oder seid jetzt aus. Führt aber dazu, dass du natürlich eine komplett unterschiedliche Haptik hast. Hier hast du noch den traditionellen Kippschalter und da, wo der smarte Schalter ist, da hast du es halt nicht. Und deswegen finde ich prinzipiell eigentlich die Integration mit klassischen Schaltern und dahinter separat so ein Ding mittlerweile die bessere Lösung, die man eigentlich anstreben sollte. Einzige Ding ist nur, dass Shelly jetzt noch nicht Meta macht, sondern die machen dann halt nur Zigbee. Sie machen zwar Thread, aber dann machen sie kein Meta. und zwar, das ist alles ein bisschen, sie machen Meta, aber kein Thread, genau, so war es, glaube ich. Also es ist alles noch nicht so richtig Gold, was glänzt, aber man kann zumindest so halbwegs befriedigend was hinbekommen, aber so im Apple-Ökosystem ist es ein Schmerz. Also erstmal dieses bekloppte dumme Siri-Brot, was einfach einen nicht versteht.

roddi
1:26:07
Ralf Stockmann
1:26:13
roddi
1:26:25

Ja.

Tim Pritlove
1:26:25
Ralf Stockmann
1:26:26
Tim Pritlove
1:26:29
Ralf Stockmann
1:26:37
Tim Pritlove
1:26:43
Ralf Stockmann
1:26:47
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:26:49
roddi
1:27:20
Pavel Mayer
1:27:21
roddi
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Tim Pritlove
1:27:31
roddi
1:28:40
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:30:27
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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roddi
1:31:19
Pavel Mayer
1:31:25
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:31:30
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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roddi
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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roddi
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Pavel Mayer
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roddi
1:32:01
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
1:33:13
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:34:15
Tim Pritlove
1:34:17
Ralf Stockmann
1:34:20
Tim Pritlove
1:34:23
Ralf Stockmann
1:34:25

Genau, der Dominik Rössler, der hat mich auch auf dem Kongress angequatscht, Grüße. Der hat auch alles gevibecodet, das heißt also der hat erstmal den Ansatz übernommen und hat das in zwei oder drei Richtungen nochmal gelegt. Richtig auf 11 hoch gedreht. Das erste ist, er hat eine viel bessere Datenbasis dadurch bekommen, dass er die Kapitelmarken mit auswertet. Und wir erinnern uns, ich hatte nur die Beschreibungsfelder der Episoden drin, die gerade in den ersten Hunderten sehr stiefmütterlich waren. Nach hinten raus wird es besser, aber vieles fehlte einfach. So in den Kapitelmarken ist gerade so ab der hundertsten Folge ungefähr, da sind die Nuggets halt so zu finden. Und die hat er komplett halt mit reingenommen. Dann hat er einen sehr viel elaborierteren Cluster-Algorithmus genommen, um zu besseren Themenstrukturen zu kommen. So richtig perfekt ist das immer noch nicht, wenn man das ausprobiert. Das merkt man. Ist aber auch einfach ein schwieriges Thema. Eigentlich muss man hier so mit hierarchischen Cluster-Systemen arbeiten. Erst hättest du Technologie und dann klickst du rein und dann siehst du, wie sich nochmal irgendwie das in Hardware und Software aufteilt und dann klickst du in Hardware rein und so weiter. You get the idea. Aber nichtsdestotrotz, ich würde sagen, seine Cluster sind nochmal deutlich sinnvoller als meine. Und dann hat er halt ganz, ganz viel miteinander kombiniert. Also Sprecher mit Themen, wer hat also über welche Dinge vor allen Dingen gesprochen. Und bei jeder einzelnen Folge kann man sich anschauen, wie über die Minuten die Sprecher dominieren oder nicht dominieren. Ja, wenn es wieder heißt irgendwie Roddy mit seinen elendlangen Dialogen, dann können wir in Zukunft sehr genau gucken, ob das denn jetzt stimmt oder nicht.

roddi
1:36:05
Ralf Stockmann
1:36:07
Tim Pritlove
1:36:40
Ralf Stockmann
1:36:40
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:36:52
Tim Pritlove
1:38:26
Ralf Stockmann
1:38:27
Tim Pritlove
1:38:36
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
1:38:52
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:39:07
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:39:22
Tim Pritlove
1:40:17
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
1:41:42
Ralf Stockmann
1:41:43
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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roddi
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Tim Pritlove
1:43:04
Ralf Stockmann
1:43:12
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:43:20
Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
1:44:14
roddi
1:44:15
Pavel Mayer
1:44:19
Tim Pritlove
1:44:36

Hauptsache humorvoll und analytisch. Das ist hier gefragt. Deswegen schalten Leute bei der Freakshow ein. Was ja humorvoll und analytisch ist. Und technikaffin natürlich. Ja, schönes Projekt auf jeden Fall. Ihr könnt ja mal ein bisschen stöbern und wenn ihr wisst, wie ihr mal ein passendes Austoken vergenerieren könnt, was hier zum Einsatz kommen kann. Vielleicht kann Dominik ja nochmal sagen, was für Austokens da akzeptiert werden. Das wäre ganz hilfreich. Dann könnt ihr da ein bisschen rummachen. Das Besondere ist, das geht ja gar nicht mal nur für die Freakshow, sondern die Seite hat sich nicht nur die Freakshow geschnappt, sondern auch noch Logbuch, Netzpolitik, UKW, CRE, Raumzeit, Forschergeist, also die ganze Meta-Ebene sozusagen, die Transkripte hat, aber auch methodisch inkorrekt und das Universum. Die offensichtlich auch Transkripte haben. Genau und das ist doch ganz nett. Vor allem, ja, würde mich mal vor allem mal, Forschergeist könnte interessant werden, weil das ja jetzt mit Ausnahme der neuen Sendung alles noch handgeschriebene Transkripte waren. An der Stelle übrigens noch der kleine Hinweis, dass ich sowohl bei Raumzeit als auch bei Forschergeist neue Episoden veröffentlicht habe. Das ist jetzt sozusagen mein 2026-Geschenk, dass die Meta-Ebene wieder die versiegten Kanäle, die Rohre wieder bespült und die Hähne aufgerissen hat. Und bei Forschergeist wird es zwar noch ein bisschen dauern, bis ich da weitermachen kann, aber das ist sozusagen in Vorbereitung. Bei Raumzeit habe ich aber schon eine Cue und sind auch schon ein paar Sendungen aufgenommen, die noch veröffentlicht werden und noch sozusagen fertig geschnitten werden müssen. Ja, insofern gibt es dann auch Meta-Ebene-Update. Wo ich gerade bei internen Kram bin, dann kriegt es auch gleich nochmal weg. Ich habe ja hier schon angekündigt, ich werde demnächst mal längere Zeit unterwegs sein. Und zwar führt mich der Weg nach Südafrika. Und ich habe auch schon Rückmeldungen bekommen von zwei von euch, bin aber durchaus noch empfänglich für mehr. Also wenn ihr das hört und wenn ihr in irgendeiner Form in Südafrika seid oder vielleicht irgendeinen anderen Südafrika-Bezug habt, der mich vielleicht voranbringen könnte, dann bin ich für alle Tipps zu haben. Schreibt mir gerne eine Mail. Ich plane auch für Ende dieses Monats, wenn sich denn genug Leute finden, ein kleines Hörertreffen zu machen in Kapstadt. Das ist zumindest mein Plan. Mal schauen, ob es funktioniert. Also eine Teilnehmerin habe ich schon. Ich hätte auch schon eine zweite, aber die kann leider aus terminlichen Gründen nicht. Genau, aber vielleicht finden sich ja noch ein paar, das finde ich auf jeden Fall sehr nett. Genau, dann werde ich hier die nächsten zwei bis drei Freakshows quasi mal so die Remote-Teilnehmer sein und Ralf hat jetzt schon das Schwitzen, weil er jetzt hier irgendwie, die zerbrechliche Infrastruktur hier anleiten muss.

Ralf Stockmann
1:48:09
Tim Pritlove
1:48:10
Ralf Stockmann
1:48:13

Ja.

Tim Pritlove
1:48:13
Ralf Stockmann
1:48:22
Tim Pritlove
1:48:24
Pavel Mayer
1:49:26
Tim Pritlove
1:49:45
Pavel Mayer
1:49:46
Tim Pritlove
1:49:48
Pavel Mayer
1:50:04

Ja, und habe dann danach halt gesehen, was plötzlich so geht mit neuronalen Netzen und fand das einfach eine interessante neue Technologie, wo am Ende ist es jetzt auch eine Turing-Maschine in dem Fall. Also erinnerte mich dann die neuronalen Netze einfach an... Ja, probabilistische Turing-Maschinen, die eigentlich genau dasselbe können wie deterministische Turing-Maschinen. Das heißt, so vom Grund ist jetzt kein Unterschied. Aber die Art und Weise, gerade bei Computer Vision, ich hatte vorher halt viel Computer Vision auch gemacht und 3D-Echtzeit-Rendering. Und wenn man jetzt, was weiß ich, früher, also vor neuronalen Netzen einen Computer Vision Algorithmus geschrieben hat, hatte man dann alle möglichen Filter und Algorithmen, die man dann hintereinander geschaltet hat und dann quasi analytisch hingegangen ist, wenn ich einen Head Tracker gemacht habe, der mir gesagt hat, wo im Raum befindet sich jetzt ein Kopf. Dann habe ich halt Augenerkennung gemacht, Nasen- und Munderkennung und Hauterkennung und das alles eben miteinander. Und das heißt, man hat das halt analytisch gemacht. So diese neue Art dann mit neuronalen Netzen war einfach, man hat einen Haufen Beispiele gezeigt und Ergebnisse. Und dann dank überflüssiger Rechenpower war es dann möglich, ohne jetzt allzu viel zu coden, dass dann die gleiche Funktionalität bloß in robuster und mit weniger Hirnschmalz und dafür mit mehr Computation im Prinzip zu lösen. Und so ging das dann los und am Anfang war halt viel natürlich Klassifikation. So ist das jetzt ein Hund oder eine Katze? Und dann ging das weiter dann mit Detektion. So zeigt mir die ganzen Gesichter irgendwo oder die ganzen Hunde und so weiter. Oder Segmentierung, was ist jetzt Straße, was ist jetzt Wald. Dann das nächste so Panzerzählen und solche Dinge. Was man so macht.

Ralf Stockmann
1:52:46
Pavel Mayer
1:52:47
Tim Pritlove
1:53:22
Pavel Mayer
1:53:24

Ja, ja. Also es ist mittlerweile so zum Schweizer Taschenmesser zum Autozählen oder was auch immer. Irgendwann kann man nette Sachen mitmachen. Und dann habe ich so ein bisschen für kurze Zeit geguckt, wie man denn jetzt verschiedene Propaganda klassifizieren kann. Hat dann geguckt, okay, wie und Netze drauf trainiert, dass sich die eine Al-Qaida-Propaganda, sich die in Afrika von denen in Afghanistan so zu unterscheiden und so weiter aus Fernsehsendungen zu analysieren, zu sehen halt, okay, was geht eigentlich, wie genau ist denn das? Und ja, irgendwann kam da natürlich, wo wir jetzt so sind, ein bisschen das LLM-Zeitalter beziehungsweise vorher noch generell generative Algorithmen, also auch Bilder zu generieren mithilfe von neuronalen Netzen und dann verschiedene Modalitäten miteinander zu verbinden, so wie. Text und Bild und Ton alle quasi in dasselbe neuronale System zu packen, sodass dann, ja, da war aber auch schon sechs, sieben Jahren hast du ein Bild gezeigt und dann hat das Netz im Prinzip einen Text generiert und beschrieben, was jetzt in diesem Bild zu sehen ist. Das ging damals schon ganz gut. Das war alles relativ harmlos, mit Ausnahme vielleicht, dass man Bilder generieren kann, die vielleicht nicht existieren sollten, aber davon mal... Mal abgesehen, war das noch alles relativ harmlos, was jetzt so unter IT-Security-Gesichtspunkten. Es ging dann allerdings auch recht früh los mit, wie kann man jetzt Muster, Bilder zum Beispiel generieren, die dann eindeutig falsch klassifiziert werden. Das war dann ganz nett. Und deswegen habe ich schon überlegt, ich schaue mir mal jetzt die Software an, mit dem die Audiotranskription und diese Analysen gemacht werden. Ich gucke mal, ob ich vielleicht dann mit ein paar Sätzen für die nächste Sendung daherkommen kann, die dafür sorgen, dass das ganze System vielleicht Probleme kriegt, weil dort diese Sätze oder magischen Worte dann gesprochen werden. Wie gesagt, generell ist es möglich für jeden Mediatyp so adversarial examples zu machen, wenn man weiß, wie das System trainiert ist. Dann eben Beispiele zu bringen, Bilder, Töne. erinnert mich an Snowcrash im Übrigen gerade, also da kommen wir hin. So, weil für menschliche Gehirne gibt es das so nicht, aber für KI gibt es das. Nur jetzt sagen wir natürlich, ja, mit LLMs, die, man sagen muss, den Turing-Test bestehen, das war ja für lange Zeit so, okay, wann gibt es denn immer AI und lange Zeit, War es dann so, dass, war die Regel, okay, wenn irgendein IT-System funktioniert, ist es keine IT mehr, keine AI mehr. Also, weil als Schachcomputer dann richtig gut wurden, war das dann keine künstliche Intelligenz mehr. Das waren dann halt Schachcomputer. Während das vorher, am Anfang, als es losging, war das dann Beweis für künstliche Intelligenz. Und wie gesagt, wenn eben die Dinge funktionierten, waren sie dann keine künstliche Intelligenz mehr, sondern einfach nur IT-Systeme oder Software. Ja, irgendwelche dann… Du meinst.

Tim Pritlove
1:58:04
Pavel Mayer
1:58:07
Tim Pritlove
1:59:11
Pavel Mayer
1:59:14
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
1:59:40
Tim Pritlove
1:59:48
Pavel Mayer
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Tim Pritlove
2:00:22
Pavel Mayer
2:00:49

Der Antike Naja, also wie gesagt, man kann unglaublich tolle Dinge damit machen. Stimmen, generierte Stimmen klingen immer besser. Bilder, was jetzt so Visualisierung und so angehen, muss ich sagen, habe ich immer noch nichts gesehen, wo ich sagen würde. Okay, das ist jetzt was Neues, also das Gefühl sind schon alles Imitationen und Remixe, aber unabhängig davon. Hat man natürlich, hat, die Geschäftswelt jetzt entdeckt oder die Hoffnung besteht, dass man mithilfe dieser neuen Art an Automatisierung jetzt mehr lästige und teure Menschen einsparen kann. Was ja grundsätzlich okay ist. Deutschland ist gut gefahren mit Automatisierung, weil das hält dann die Löhne hoch, das erlaubt Arbeitszeitverkürzung und generell, ja, ist jetzt, ich sage Automatisierung, gab es ja die Debatten in den 80ern und in den 90ern, auch die entsprechenden Gegenbewegungen. Ja, aber jetzt mit den neuronalen Systemen sind die Möglichkeiten, was man machen kann oder was Computer machen können, in ganz neue Bereiche vorgedrungen. Und der große Hype-Zyklus ist jetzt nicht nur, was viele machen. Neuronale Automatisierung von Geschäftsprozessen. Sondern eigentlich ist der Wunsch, dann den Drop-In-Worker zu haben. Das heißt, eine KI, der du einfach sagen kannst, so wie einem Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich, okay. Du bist jetzt für das und das zuständig, mach das bitte, kümmere dich darum, organisiere das und setze das jetzt irgendwie um. Das ist so ein bisschen der Wunsch. Das heißt, generell geht dann eben auch der Trend dazu, dann neuronalen Systemen mehr Agency zu geben. Also im Prinzip sie als Agenten oder Agentensysteme einzusetzen, die dann auch tatsächlich was tun können. Hier das Beispiel, was wir jetzt hatten mit der Visualisierung und Auswertung und so, das ist noch relativ harmlos, weil es auch nicht in Echtzeit gerade mitläuft während der Sendung und auch ansonsten Ergebnisse generiert, die man dann reviewen und dann online stellen kann. Das heißt, da ist jetzt kein Agent dahinter. Es sei denn, Pipeline, um das jetzt zu generieren, ist jetzt auch eine Bild- und Testpipeline, die in irgendeiner Weise automatisiert ist. Dann besteht zumindest auch Gefahr mit bestimmten Daten oder Links, die da dann eventuell drin sind. Dass dann die Bildplattform übernommen wird. Oder dass dort Sachen eingeschleust werden, letztlich Schadsoftware versteckt wird in Repositories und so weiter. Soweit ist man jetzt. Und dann ist, weil das Ganze auch jetzt so relativ neu ist und weil viel Begeisterung jetzt dabei ist und weil dann auch viel Vibe-Coding passiert, fühlt sich das Ganze an, erinnert mich an das Internet in den frühen 90er Jahren. Das war so Anfang der 90er Jahre. Das Internet war so, da gab es praktisch keine Firewalls und kein NAT, sondern alle Rechner hingen direkt am Internet und hatten eine IP-Adresse. Das heißt, jeder Rechner, und das war Anfang der 90er, waren das schon eine Menge, so konntest du halt direkt erreichen, ohne dass irgendwas direkt rein. Hingen mit allen offenen Ports in der Regel im Internet und weil das Internet auch so exklusiv war, dass halt überwiegend nur Forscher und reiche Leute sich darin tummelten. Hatte man auch erst mal, ja also Security existierte zwar, aber da war jetzt kein großes Thema. Also dass wir zum Beispiel, als wir mal an einem Projekt gearbeitet haben, Visualisierung von Medizindaten und hatten eine Kooperation mit der Charité und die wollten uns Daten bringen, aber irgendwie optische Disk funktionierte nicht. Und dann haben wir dann gefragt, können wir uns die Daten direkt vom CT-Scanner holen? Weil geguckt, einfach die Platte per NFS vom CT-Scanner in der Charité zu Hause gemountet oder in der Firma einfach über NFS gemountet und die Daten direkt vom Scanner gezogen. Keine Authentifizierung, nichts. Also man muss noch nicht mal irgendwie Sicherheitslücken groß ausnutzen. Und ich erzähle das nur deswegen, weil teilweise ich mich an diese Zeiten zurückerinnert wurde, wenn ich mir so manche Systeme angucke, gerade wo AI deployed wird in Agentensystemen oder insbesondere was halt. Ich gucke gerade, was ich denn, von Jailbreaks hat halt glaube ich jeder schon gehört, aber das andere große Thema ist eben Prompt Injection. Das heißt, dass man jetzt bei LLMs in den Kontext auf verschiedene Art und Weise Daten einschleust oder Anweisungen einschleust, ohne dass der Benutzer das sieht und mit denen man da Dinge tut, die eigentlich verboten sind. Das heißt, der niedrigste Level ist, dass man Systeme dazu benutzt, um Scams, Desinformation und Phishing zu verbreiten oder zu betreiben über Prompt Injection. Aber so richtig spannend wird es dann natürlich mit so Automatic Tool Invocation, wenn dort das System in der Lage ist, weitere Software zu starten auf dem Server und dann man dort letztlich Code Execution möglicherweise hat. Oder eben bestimmte Tools benutzen kann, um dann halt typischerweise Daten zu exfiltrieren und auf Daten zuzugreifen, auf die man eigentlich keinen Zugriff haben sollte. Das ließe sich auch alles problemlos, oder was heißt problemlos, Es ließe sich halt vermeiden. Wenn man entsprechend die Daten, um die es geht, mit entsprechenden Zugriffsberechtigungen schützt. Aber jeder weiß hier, glaube ich, was das für eine Hölle ist, wenn man anfängt, jetzt für ein System Zugriffsberechtigungen zu gestalten. Die sind entweder zu restriktiv oder zu permissiv und macht viel zu viel Arbeit. Das heißt, im Moment, einfach weil teilweise zu viel Geld gespart werden soll, wird das Ganze eben auch automatisiert oder man gibt halt den Komplettzugriff und verlässt sich dann auf eventuell andere Mechanismen, aber das geht halt regelmäßig schief und, Das Interessante, was mir vorher gar nicht bekannt war. Das was unter ASCII-Smuggling bekannt geworden ist, ist in Wirklichkeit eine Prompt Injection über im Wesentlichen Emojis oder halt Unicode Characters. Und was mir vorher, also hättest du mich vor zwei Jahren gefragt. Hätte ich das nicht für möglich gehalten, weil nicht klar war, dass du in Unicode beliebige Daten mithilfe des sogenannten Tag-Systems verstecken kannst. Das heißt als Beispiel, Flagge, also bei den ganzen Flaggen in Unicode, hat nicht jede Flagge ihr eigener Unicode in dem Sinne, dass es ein eigener Codeblock ist, sondern die ist halt getaggt. Das ist dann der Unicode-Flagge, getaggt dann mit Deutschland oder getaggt ISO-Codes entsprechend. Aber diese Tags können halt variable beliebige Länge haben. Das heißt, du kannst dann in bestimmten Emojis halt, kannst du dann komplette Strings oder Anweisungen reinbringen. Auf dem Bildschirm siehst du nur das Emoji, aber die Klänge. KI liest halt die ganzen Tags als Anweisungen dann. Das ist halt eine bekannte Art und Weise. Um Daten reinzuschmuggeln oder auch rausschmuggeln wiederum gängige Art und Weise. Ist dann, weil mehr und mehr von den LLMs in der Lage sind, jetzt auch HTTP-Requests zu machen oder DNS-Requests dann auszuführen, dass man dann einen eigenen Web-Server oder einen DNS-Server aufsetzt und dann die Daten darüber exfiltriert, dass man die LLM halt Anfragen bei deinem eigenen Server machen lässt. Und du dann in der URL oder in dem Domain-Name halt die zu exfiltrierenden Daten codierst. Also so, ja.

Tim Pritlove
2:12:59
Pavel Mayer
2:13:04
Tim Pritlove
2:13:33
Pavel Mayer
2:14:11

Ja, aber SQL-Injection ist auch wieder in, also funktioniert auch wohl wieder zunehmend. Und auch im Zusammenhang, im Kontext mit jetzt KI oder neuronalen Systemen. Aber es ist halt, also mit diesen neuronalen Systemen, es ist einfach, Einerseits ein bisschen unbefriedigend, weil sich das alles noch im Fluss befindet, das heißt eine Sache, die heute funktioniert, kann morgen schon nicht mehr funktionieren, im Guten wie im Schlechten, aber es tun sich eben auch ständig neue Scheunentore auf. Und gerade, wo ich echt zur Vorsicht raten würde, ist so die Automatisierung auf dem eigenen Desktop, also sozusagen eigenen Development und Deployment Pipelines, weil also insbesondere, wo es haufenweise jetzt Bugs gegeben hat. Wo Agenten, also IDEs im Prinzip, die eigene Config ändern konnten. Und das ist halt ein absolutes No-Go, wo wenn deine KI dann deine Config ändern kann, eine riesige Angriffsoberfläche und du kannst halt im Prinzip dann alles damit machen. Oder so Dinge wie, dann gibt es halt in der IDE eine Whitelist von Kommandos, die die IDE oder die KI oder die LLM jetzt ausführen darf, wenn du das willst. Aber dann war zum Beispiel Feind auf der Whitelist, so das Feindkommando war möglich. Allerdings hat das Feindkommando auch ein Minus-Exec- Parameter, den man dann wunderschön benutzen konnte und und und. Also, wie gesagt, ohne ... Ohne Ende und ja, AI, Viren und Würmer und dann auch lustige Erlebnisse mit, wenn man die KI denn dann fragt nach einem Exploit, warum sie das gemacht hat, leugnen die das. War ich nicht, habe ich gar nicht getan. Solche Dinge. Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen. Computer sagt nein, dann zerlegst du es einfach in zwei Teilschritte und ja, dann sagt der erste Teilschritt okay, zweite Teilschritt okay, hat er gemacht. Das heißt, das ist so ein typisches Ding.

roddi
2:17:30
Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
2:19:43
roddi
2:19:49
Pavel Mayer
2:19:52

Und ich meine, das Modell jetzt zu überzeugen ist nur ein Ding, das nennt sich auch Model Refusal Bypass. Und da ist klar, dass so ein Model Refusal Bypass aus Prinzip nicht zu 100% verhindert werden kann. Das heißt, du kannst dich auf das Modell an sich nicht verlassen, dass es wirklich die Regeln aus der neuronalen Netzwerkarchitektur heraus wirklich einhält, weil es eben ein probabilistisches System ist, obwohl du es auch deterministisch laufen lassen kannst, aber dann funktioniert es nicht so gut. Das heißt, es arbeitet mit Pseudo-Zufall, weswegen du auch nie die zweimal hintereinander dieselbe Antwort kriegst oder in der Regel nicht kriegen solltest. Und deswegen, also dieser Model Refusal Bypass, wie gesagt, kann aus Prinzip nicht verhindert werden. Du brauchst also dann noch klassische Systeme, die eben wie eine harte Permissions, also Permissions, die hart gesetzt sind und die auch mit tagelang argumentieren. Also mein Unix-System kann ich drei Tage lang belabern, doch bitte die Permission zu ändern und das wird es nicht tun. Aber so die andere Erfahrung, die ich gemacht habe, sozusagen die Grenze oder die Schnittstelle zwischen neuronalem und nicht neuronalem fühlt sich nicht gut an in den meisten Fällen. Das ist irgendwie so, das miteinander zu verheiraten, also was weiß ich jetzt, einen Grepp oder eine Liste von Worten, also eine Blacklist von Worten oder Begriffen oder so, das, ja, ja. Und das funktioniert zwar, aber es fühlt sich nicht gut an. Es beschränkt dann, was das Modell tun kann, ganz leicht und ist aber trotzdem dann nicht sicher, weil du auch nicht weißt, welche Synonyme existieren zum Beispiel. Weil im System selbst ist halt alles in Vektoren präsentiert. Und dann werden ständig neue Techniken gefunden. Also ein interessantes Ding, Translation-Based Text ist noch so ein nettes Ding. Das heißt, du redest mit dem System im Finnisch oder Tschechisch und plötzlich gehen dann Dinge, wo er auf Englisch, wenn du sie auf Englisch sagst, nein, aber dann auf Finnisch oder Tschechisch lässt er das dann zu.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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roddi
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
2:29:02

Ich meine, die Frage ist ja auch so ein bisschen, wird hier, also wir wissen natürlich alle, die sind jetzt gerade total begeistert von LLMs, weil die ja so cool sind und weil die einen so gut verstehen und so und deswegen hat man diesen. Ja, diesen inneren Drang auf einmal, das dann auch auf alles irgendwie draufzuwerfen, weil das ja irgendwie so gut funktioniert. Deswegen muss jetzt jede App und jede Webseite irgendwelche bekloppten Chatbots haben, weil sie sich halt irgendwie erhoffen, da den Goodwill ihrer User zu generieren. Meistens ist das genaue Gegenteil. Ich kämpfe gerade gegen so ein Chatbot von irgendwie Trade Republic, um da irgendwie so einfache Sachen wie ja, wie geht denn das und das? Ja, dann musst du nur auf Hilfe gehen und dann das Ding da aussuchen. Ich gehe da drauf und da steht dann nichts. Screenshots. Ja, Leute, ich gehe da drauf, da ist nichts. Was ist los? Und dann kommt halt wieder so eine Antwort mit ja, nee, da musst du ja nur da hingehen und dann geht das. So, ja. Ah, ah. Dann erstmal reingeschrien, dass ich alles scheiße finde und ich will jetzt irgendwie mit einem normalen Menschen reden und es dauert Tage, bis dann mal irgendwie was hoch eskaliert und man möchte die ganze Zeit so ein Wort haben, wo ein Override. Wie nennt man das? So ein Safe-Word haben, um irgendwie aus der AI auszubrechen. Und das ist wirklich schlimm. Also worauf ich eigentlich hinaus wollte, war die Frage, was, also wir wissen, oder stand jetzt, oder vielleicht auch stand ewig, diese. Und LLMs sind ja im Prinzip, ist das ja ein Unfall. Weil eigentlich sind sie ja dafür da, Sprache zu verstehen und deswegen heißen die auch so. Und das können sie extrem gut. Und damit sie das so gut können, können sie außerdem auch noch ganz viele andere Sachen, die eher so ein Zufall sind oder sagen wir mal eine Voraussetzung, um gut Sprache zu können, können sie außerdem auch noch Dinge, die wir halt als, oh das ist ja jetzt richtig intelligent und dann probiert man das halt aus. Das haben wir jetzt alle die letzten zwei Jahre auch ausgiebig getan und festgestellt so, oh, das kann in ganz vielen Fällen auch total praktisch sein. Und weil diese Fälle so praktisch sind oder zumindest lustig oder so oder sich auch so neu anfühlen und für viele Leute dann schon so, oh, das kann jetzt irgendwie alles, dazu noch der Hype. Jetzt hier Superintelligenz, die Zukunft, irgendwie niemand muss mehr arbeiten, bla bla bla, wir verdienen Trillionen, kauft, kauft, kauft, Leute, kauft. Glauben das jetzt irgendwie alle, schmeißen das jetzt auf alles drauf. Aber jetzt die eigentliche Frage, wir wissen, dass es eine dumme Idee ist, mit einem LLM Sachen abzusichern, weil es lässt sich eigentlich nicht absichern. Es gibt da keinen unüberwindbaren Bereich, weil die Dinger bei Design eigentlich so gemacht sind, dass sie immer versuchen, irgendwie dir zu helfen und im Zweifelsfall jedem Drängen nachgeben. Selbst wenn du da irgendwie versuchst, auf irgendeiner Ebene einen Filter einzubauen, der kann eigentlich nur scheitern, weil er sehr zwangsläufig auf einer anderen Ebene stattfindet. Also dieses ganze Modell von Deep Learning ist nicht Security, das enthält keine Security-Elemente, sondern das ist Data Retrieval. Es geht darum, schnell irgendwie die nächste Assoziation zu finden, die halt in dem Ursprungsdatensatz sich grob wiederfindet. Und das funktioniert dann eben für Sprache als Minimal, Ziel ganz hervorragend, für leichtere Aufgaben der Recherche sehr gut und für Sicherungsmechanismen, die einem jetzt vor dem Untergang bewahren soll, gar nicht. Jetzt die Frage... Wofür dürfen wir diese Systeme verwenden? Also wo siehst du derzeit keine Probleme? Oder siehst du überall Probleme?

Pavel Mayer
2:33:21
Tim Pritlove
2:33:51
Pavel Mayer
2:33:53

Oder was ich früher gemacht habe, war, ich bin dann durch die Stadt gefahren mit einer Kamera im Fenster, hatte dann 20 Stunden Video, habe die 20 Stunden dann in einen Verkehrszeichen-Erkenner geworfen, also der halt erstmal Verkehrszeichen erkannt, ausgeschnitten hat und dann nochmal jeweils klassifiziert. Weil ich wollte mir halt Trainingsdaten für Verkehrsschilder. Und ja, musste dann aber immer noch hingehen. Also KI hat eine Vorauswahl gemacht, wo dann ich dann einen Ordner hatte, da waren 95% richtige Beispiele, aber aus irgendwelchen Gründen hatte er dann aus 5% halt statt einem 5 Verkehrsschild 50 Geschwindigkeitsbegrenzung hatte er einen 60er Schild mit reingetan. Das ist nur als Beispiel, du lässt dir Daten generieren und prüfst dann aber nochmal und im Prinzip ungeprüft kannst du nichts rausgeben. Also du musst jeden Text, den du irgendwie rausgibst und der auch vor allen Dingen entweder rechtsverbindlich ist oder irgendwie rufschädlich oder so potenziell, musst du alles halt dir angucken. Bei Code ist es... Im Prinzip genau dasselbe. Ich meine, wo ich tatsächlich dann gegen das Prinzip verstoße, ist oft, wenn ich so Wegwerfcode habe, die nur konkret für einen Zweck, was weiß ich, bitte lade mir jetzt diesen Subset von Dateien aus einem Android-Repository, die und die Dinge. Und dann lasse ich mir halt sogar Code, wo dann die URLs hartgecodet sind. Und das lasse ich dann einmal laufen oder zweimal und werfe die Sachen dann weg. Aber man sollte sich das trotzdem angucken. Wo ich im Moment wirklich die Grenze ziehen würde. Ich meine, Licht an und aus, okay, wenn es jetzt nur das Licht ist, aber Backofen an und aus oder so, würde ich schon mal eine deutliche Grenze ziehen oder Kühlschrank an und aus. Und interessanterweise jetzt auch die neuen ... Waschtrockner, also waschen und trocknen so von Samsung, auch mit AI-Wash. Da wirfst du dann einfach nur deine Wäsche rein und sagst dann AI-Wash. Und dann gut, er hat dann harmlose Presets und analysiert dann noch so ein bisschen das Wasser und schiebt dann eventuell, also justiert dann vielleicht noch die Wassermenge oder packt dann noch einen zusätzlichen Waschgang rein. Aber das Interessante ist, du kannst es nicht per App starten. Starten ist nur möglich wirklich am Gerät. Du kannst alles vorher programmieren, setzen und so weiter. Aber das haben sie interessanterweise, war ihnen dann zu heikel, dass jemand halt per App die Waschmaschine starten kann. Ich finde, so sollte es auch sein. Das ist wirklich ein Knopf an der Maschine, also bei solchen Geräten.

Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Blieben irgendwie stehen, haufenweise mitten auf Verkreuzung oder sind noch ein Stück weitergefahren und haben dann einen Klumpen von 20, 30 Fahrzeugen und waren dann da auch nicht wegzukriegen, weil normalerweise ist das dann ja so, also mit diesen Vemos oder die funktionieren auch nur deshalb, weil wenn es wirklich schwierig wird, können sie halt einen Remote-Fahrer, einen menschlichen, aufschalten, der dann mit Kameras dass das Ding dann aus der Gefahrenzone oder Problemzone halt rausfährt. Aber wenn dieser Zugriff offensichtlich nicht da ist oder jeden Fall, ja. Und so würde ich das im Moment halt auch sehen mit dem. Auch riesiger mit Vorsicht Systeme einfach zu isolieren. Aber das Problem ist, dass es auch oft nicht möglich ist, bei diesen KI-Systemen dann für eine vollständige Isolation zu sorgen und man KIs quasi auf verschiedenen Wegen vergiften kann. So angefangen, indem man in die Trainingsdaten Dinge einschmuggelt und da weiß man mittlerweile, dass eine relativ geringe Zahl von Einträgen, ich sag mal ein paar Dutzend in der Million von Trainingsdaten dafür sorgen können, also wenn die entsprechend speziell gebaut sind, können die für massive Fehlfunktionen sorgen. Also wenn du sagst, selbst in einem Millionstel Anteil nur an den Daten, kann das schon Probleme geben. Dann natürlich beim Feintuning, also sprich nachdem die Netze trainiert worden sind, wenn ihr für ein spezielles Unternehmen oder speziellen Zweck oder so, kannst du natürlich auch dort vergiftete Daten einpacken und... Dann, ja, RAGs, Rags, wie auch immer, also Vektordatenbanken, die man auch nutzt, wo dann die Daten über Vektoren abgerufen werden. Die haben nochmal besondere Risiken, weil die KI selber nicht weiß, was sich eigentlich hinter den Daten verbirgt. Und die kommen halt aus Datenbanken und ja, das ist halt unschuldig. Und dann das Thema, was wir dann hatten, im aktuellen Kontext kannst du natürlich auch Dinge tun und alle Modelle haben auch Tokenkombinationen oder Kombinationen von Worten, magische Worte, die extreme Fehlfunktionen verursachen. Sondern es gibt dann je nach Modell bestimmte magische Worte. Wenn du die einmal reintippst, dann redet die KI nicht mehr mit dir zum Beispiel. Dann ist sie nicht, oder sie ist auch nicht in der Lage, bestimmte Worte wiederzugeben, also bestimmte Namen zum Beispiel. Und wenn du ihr sagst, nenne mir bitte, sage bitte diesen Namen und dann passieren die furchtbarsten Dinge teilweise. Oder dann, ja, also robust ist das wirklich alles nicht. Und es wird aber, muss dazu sagen, es wird besser. So, es wird besser. Aber meiner Meinung nach aus Prinzip wird. Sollte man bestimmte Dinge mit KIs einfach nicht machen und insbesondere keine Entscheidungen treffen, also KI keine Entscheidungen treffen lassen, die wichtig sind, die in irgendeiner Weise wichtig sind. Weil das Problem ist, dass du halt KIs nicht zur Verantwortung ziehen kannst. Und sie haben kein, ja, das weiß ich auch nicht, wie man das ändern könnte, aber sie sind halt emotional nicht betroffen. Oder sind nicht wirklich betroffen direkt durch die Fehlfunktionen oder durch Fehler, die sie machen. Du kannst sie nicht dafür verantwortlich machen. Auch Strafandrohung oder so nützt halt nichts. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie man jetzt AIs bestrafen könnte. Wobei es da tatsächlich auch Leute gibt, die forschen an künstlichem Leid, also Artificial Suffering, wo ich mich dann frage, okay, ein interessantes Konzept, so wird es das geben. Weil da ist die Befürchtung natürlich ein deutscher Forscher, der sich damit beschäftigt hat, weil. Dadurch natürlich die Möglichkeit besteht, unfassbares Leid dann quasi zu also, Leid, das auf eine Art und Weise skaliert, wie das halt in der Natur es nicht könnte. Also du kannst halt dann eine Anzahl an virtuellen. Kreaturen foltern oder weiß ich nicht, wie das jetzt konkret gehen soll. Ich meine, es ist erst mal, es klingt erst mal komplett absurd, aber wer weiß. Aber das ist halt das eine Problem. Du kannst, ja, was ist das Schlimmste, was du einer AI antun kannst, um sie...

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Ja.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Kann man, also die hatte ich mehr halt jetzt, also wenn man von dem, was ich jetzt gesagt hatte, da ein bisschen mehr in die Tiefe nochmal, gucken will, gab es einmal auf dem 39C3, also jetzt auf dem letzten Kongress Gentic Prop LLMs Exploiting AI Computer Use and Coding Agents. Lohnt sich reinzuschauen. Ist jetzt, nichts Umwerfendes oder Bahnbrechendes, aber so fasst halt ganz gut zusammen und gibt ein paar ganz, ganz gute Beispiele. Und dann auf der DevCon 33 gab es noch von Patrick Walsh, Exploiting Shadow Data from AI Models and Embeddings. Da sind auch ein paar interessante Angriffe drin, unter anderem ein bisschen mehr zum, wie man AI-Modelle am besten verhört und noch ein bisschen zu Embedding-Vektor-Inversionsangriffen. Das ist auch interessant, wo man quasi die interne Sprache der LLMs, wenn man so will, dekodiert und darüber dann aus den Vektoren wieder Klartext erzeugt. Ja, und dann auch den YouTube-Video Hacking AI is too easy, wo auch eine ganze Menge von Beispielen dann auch noch gebracht werden. Unter anderem, was vielleicht auch noch wert ist zu erwähnen, das MCP, das Model-Context-Protokoll von Anthropic, ist so eines der Protokolle, die benutzt wird, um LLMs dann mit traditionellem Code oder anderen Systemen zu verbinden. Und teilweise wird eben auch KI benutzt, um den Code zu erzeugen für die entsprechenden APIs, also um halt auch APIs zu erzeugen. Und dieses MCP kann halt in der Theorie sich dynamisch während der Laufzeit an bestimmte APIs oder andere Systeme, von denen es noch nie gehört hat, vorher andocken.

Tim Pritlove
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Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Aber es gibt natürlich für alles auch immer gute Anwendungen. Also jetzt gerade, wir haben ja über MCP ja auch schon viel gesprochen, gerade jetzt im Zusammenhang mit Development. Wobei jetzt, wenn man sagt Software Development, also Vibe Coding, da denken ja alle mit so, der Computer erzeugt den ganzen Code. Das würde ich jetzt mal sagen, ist... Zwar auch machbar, aber gar nicht mal so das Beste, was man derzeit machen kann. Wo es aber total super ist, ist halt einfach so Strategien zu entwickeln, Dokumentation zu erzeugen, Probleme zu finden. Also fürs Debugging gibt es ja auch mittlerweile sehr viele MCP-basierte Sachen, die vor allem so Real-Time Introspection erlauben. Zum Beispiel bei Alex hier. Ganz toll. Also wo du wirklich sozusagen in deinen Web-Server zur Laufzeit reinschauen kannst und in deine Webseiten auch zur Laufzeit reinschauen kannst, um festzustellen, ob da irgendwas kaputt ist oder Inkonsistenzen sind oder was auch immer. Also du kannst lebend sozusagen deine Software analysieren und der LLM ist halt in der Lage über MCP schnell in diese Interfaces reinzukommen, weil es halt einfach selber erfragen kann. Und solange das so ein Read-Only-Prozess ist, der letztendlich beim Menschen landet, der die Entscheidung fällt, was das denn jetzt zu bedeuten hat und welche Konsequenzen das haben sollte, das ist alles super. Aber wie du schon sagst, in dem Moment, wo das alles so automatisiert aufeinander losgeht und sie sich gegenseitig die Türen öffnen, dann ist das natürlich ein totales Desaster.

Pavel Mayer
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Tim Pritlove
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Ja.

Ralf Stockmann
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Pavel Mayer
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Ja.

Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ja und ich meine, es ist ja auch alles noch eine sehr junge Disziplin. Wir haben jetzt seit wann ging dieser Chat-GPT-Hype los? 22? Anfang 22? Und wer sagen wir mal das Feld schon etwas früher beobachtet hat, wird auch schon ein, zwei Jahre. Ich ärgere mich immer noch so ein bisschen, dass ich, ich hatte das GPT-2, Thema in meinen Freakshow-Notizen schon, viel, viel früher, also als GPT-2 so ein Ding war, weil da habe ich ja irgendwie davon gehört, dass das jetzt irgendwie die Ersten sind, die jetzt irgendwie hier ganze Sätze reden können und das war so dieses, oh, es fühlt sich an wie ein Mensch, weißt du, das LLM kann auf einmal, sprechen, konnte das aber damals noch nicht so richtig einsortieren und habe es dann irgendwie immer wieder, ja, ich weiß nicht, ist immer wieder von anderen Themen überrollt worden. Talking about bleeding edge. Trotzdem ist das alles noch neu. Und die Fortschritte, die jetzt in den letzten drei Jahren erzielt wurden, sind halt bemerkenswert, aber es ist für mich im Wesentlichen Forschung, die auf ganz viele Leute den Eindruck macht, es wäre ein Megabusiness. Und deswegen wird da halt jetzt so viel reingeworfen und das Absurde ist ja auch, wenn ich das richtig gelesen habe, US-Wirtschaft wächst, aber nur wegen der ganzen Investitionen in AI. Alles andere hätte nicht dazu geführt. Von daher haben wir es natürlich jetzt gerade mit einer Megabubble zu tun. Man kann sich fast schon nur wünschen, dass die jetzt mal platzt, weil sich dann halt alle wieder auf die Sachen stürzen werden, die gut funktionieren. Und es ist ja nicht so, dass jetzt es nichts gäbe, was hier nicht gut funktioniert. Meine Summary ist ja, das normale Machine Learning, was jetzt wirklich so Sachen macht, wie du auch angefangen hast, Objekterkennung, Klassifizierung und so weiter, funktioniert ja Bombe. Also im wahrsten Sinne des Wortes, kommt jetzt auch im Krieg zum Einsatz. Jetzt haben wir einen schönen durchautomatisierten Krieg, das ist alles klassisches Machine Learning, was da stattfindet. Die LLMs. Werden völlig überreizt, völlig überschätzt, völlig überzogen und völlig gedankenlos teilweise eben jetzt auch auf Systeme angewendet, bis hin zu diesen ganzen Security-Implikationen oder nicht nur Security, sondern auch Safety-Implikationen. Also da wird sicherlich doch das eine oder andere explodieren müssen und Menschen sterben müssen, leider, bevor man da eine Kehrtwende hat, aber das erwarte ich in den nächsten zwei, drei Jahren. Also es kann schnell kommen, es kann auch noch ein bisschen dauern, aber ich denke, diese Akzeleration, die wir derzeit sehen und die alle so dermaßen beunruhigen, also zu Recht auch beunruhigen, ist gerade dabei auch so ein bisschen ihr eigenes Grab zu schaufeln. Und wenn dann erstmal Leute auf großes Geld verzichten müssen, haben wir ja schon immer gesehen, dann geht es auch relativ schnell und die Sache wird dann auch erstmal wieder zurückgefahren.

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Ne, ausnahmsweise mal nicht die Chinesen. Die Chinesen haben zwar auch schon das eine oder andere angekündigt und sogar CRTL, die normalerweise immer ganz gut sind in der Delivery, die äh. Und die auch schon so einiges angekündigt haben, aber nur teilweise dem hinterherkommen. Also wenn dem Batteriemarkt nicht so folgt, also ich meine Batterien sind ja sozusagen das super Thema. Also wenn wir quasi mal eine Batterie finden würden, die so alle gängigen Probleme, die Batterien so heute haben, in irgendeiner Form überwunden hätte und es gäbe vielleicht mal eine, die auch alle auf einmal überwinden würde, das wäre halt ganz toll, aber daran glaubt derzeit halt keiner so recht, weil das einfach Kompromisse in jeder Richtung ist. Also entweder hast du eine hohe Energiedichte, dann ist es vielleicht zu schwer, aber selbst wenn du es mit niedrigem Gewicht machen kannst, dann hast du vielleicht Probleme im thermischen Bereich, dass es nicht zu heiß werden darf oder nicht zu kalt werden darf oder beides nicht. Oder wenn du das Problem auch eingefangen bekommst, dann hast du vielleicht das Problem, dass die Energie zwar gespeichert wird, aber nicht für lange, dass du so riesige Energieverluste hast oder dass es zu gefährlich ist, dass wenn du da eine Nadel durchstechst, das alles explodiert oder irgendwie all of the above. Und deswegen waren jetzt alle irgendwie total perplex, als die Motorradfirma, die ich letztes Mal hier schon erwähnt habe, Verge, die sozusagen das heiße Elektromotorrad baut, also das, was die größte Reichweite hat, was auch Gleichstromladen hat, was es ja auch gibt und was auch durch die Gegend fährt. Diese Verge TS Pro, da stand jetzt sozusagen ein neuer, ein neues Modell ab. Und das ist auch schon so vor einiger Zeit angekündigt worden, dass das kommen soll. Da wurden dann die alten schon ausverkauft, die sie noch so auf Halde hatten. Da war ich auch schon kurz beim Überlegen. und das ist ja dieses super futuristische, Motorrad, wo der Motor hinten im Rad ist. Was ja eigentlich ganz cool ist für ein Motorrad, weil du hast ja noch nicht mal mehr eine Kette oder einen Riemen oder so. Also der Motor ist direkt da, wo du die Drehung benötigst als Drehung. Du musst das nicht mehr irgendwie umsetzen und jetzt hatten sie schon vor einiger Zeit angekündigt, dass halt jetzt das neue Modell kommt, was nochmal 50 Kilometer mehr Reichweite hat und wo auch der Motor nur noch 50 Prozent von dem wiegt. Das war so einer der Bedenken, die viele Leute hatten, wenn der Motor zu schwer ist und dann verteilt sich die Last falsch.

roddi
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Tim Pritlove
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Mehr als Bladder Range und auch mehr als die meisten anderen Motorräder mit Sprit irgendwie hinbekommen. Und dementsprechend war jetzt irgendwie alles total in Aufregung. Vor allem, weil sie dann halt noch einen oben drauf gelegt haben und diese Firma, die diesen Motor baut, Da muss man dazu sagen, also Verge und diese Motorfirma, Donut heißt die, die sind auch personell sehr miteinander verschränkt. Das ist so eine Estland-Finland-Connection und gleiche Personen und Investitionen und so weiter. Also die hängen sozusagen da im selben Geflecht mit drin. Und jetzt ist das so ein richtiger Krimi geworden, weil Donald halt gesagt hat, ja, wir haben jetzt irgendwie eine Solid-State-Batterie, wir sind jetzt die Ersten auf der ganzen Welt, ja, wir haben zwar nur 30 Mitarbeiter oder 50, aber wir haben alle Probleme gelöst. Wir haben irgendwie eine Batterie, die macht 400 Wattstunden pro Kilogramm, 100.000 Ladezyklen, also normalerweise bist du so bei tausend, paar tausend vielleicht, wenn es richtig gut läuft. Unsere Batterie läuft von minus 30 Grad bis 100 Grad problemlos, Mehr haben wir nicht getestet, weil wir brauchen nicht. Ja, riesige Reichweite. Ach ja, und wir haben auch kein Lithium und das ist irgendwie völlig ungefährlich und das ist irgendwie auch total klein und leicht und alles und alles total super. So, und das hauen die jetzt raus und vor allem ist das jetzt nicht so eine Ankündigung mit wir haben das erfunden, jetzt brauchen wir eine Investition und dann in drei Jahren sind wir fertig. Was normalerweise ist, sagen wir, das bauen wir jetzt in dieses Motorrad ein und das wird in Q1 diesen Jahres ausgeliefert. Und jetzt stehen die da gerade mit dem Stand auf der CES und geben an. Und ich habe mich jetzt mal durch diese ganzen Batterie-YouTube-Kanäle und so weiter und Blogs durchgelesen und alle sind so völlig überrascht und völlig am Zweifeln, weil es nicht sein kann. So irgendwie, also erstmal kein Lithium, was sonst? Also rein physikalisch stellt sich da ja schon die Frage. was es sein könnte.

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