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FS304 Das kann ja sogar Windows

Applekram — YouTube — Password Manager — Donut Battery — Linux — AI Tools — Claude — Gemini — Agentic Engineering

Keine zwei Wochen nach der letzten Sendung legen wir gleich noch mal nach und greifen auch noch das Feedback der letzten Sendung auf. So gehen wir sowohl auf OpenClaw bzw. Agentic Engineering auf als auch das Linux-Thema mit Ralfs neuesten Erkenntnissen. Dazu noch etwas Applekram und ein Update zur sagenumwobenen Donut Battery, die jetzt Stück für Stück ihre Existenzberechtigung nachzuweisen scheint.

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Veröffentlicht am: 24. Februar 2026
Dauer: 3:46:47


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:21.281
  3. Südafrika 00:02:40.777
  4. Limit Precise Location 00:21:16.690
  5. YouTube auf VisionPro 00:28:30.727
  6. Helium 00:41:17.740
  7. Password Manager 00:44:00.136
  8. Window Movement 00:50:32.940
  9. AirTags 2 00:52:12.800
  10. Donut Battery Fast Charging 00:59:33.578
  11. Feedback zu Linux 01:16:28.492
  12. Ralfs Linux-Ecke 01:23:09.984
  13. AI als Hilfswerkzeug 02:10:07.870
  14. Claude Desktop Extensions 02:15:57.865
  15. Doppelprompting 02:18:31.677
  16. Claude hilft NASA 02:20:44.941
  17. Clauda C Compiler (CCC) 02:25:21.041
  18. Google Gemini 02:33:32.849
  19. Apple und AI 02:54:56.860
  20. Agentic Engineering 02:58:50.802
  21. Ausklang 03:44:57.874

Transkript

Tim Pritlove
0:00:22
Ralf Stockmann
0:00:41
Tim Pritlove
0:00:44
Ralf Stockmann
0:00:53
Tim Pritlove
0:00:55
Ralf Stockmann
0:01:20
Tim Pritlove
0:01:25
Ralf Stockmann
0:01:31
Tim Pritlove
0:01:36
Ralf Stockmann
0:01:37
roddi
0:01:44
Ralf Stockmann
0:01:54
Tim Pritlove
0:01:56
Ralf Stockmann
0:02:14
Tim Pritlove
0:02:18
Ralf Stockmann
0:02:40
Tim Pritlove
0:02:43
Ralf Stockmann
0:04:39
Tim Pritlove
0:04:55
roddi
0:04:59
Tim Pritlove
0:05:00
roddi
0:05:15
Tim Pritlove
0:05:16

Und damit wäre dann irgendwie alles schon erklärt. Das ist schon noch ein bisschen differenzierter. Naja, es ist halt einfach durch diese Situation, dass hier eigentlich erst seit 1990 so ein demokratisches System Einzug gehalten hat und diese Apartheid als solche erstmal beendet wurde. Da kann man natürlich jetzt nicht sagen, dass jetzt irgendwie nach 30 Jahren mal eben alle Probleme, die mit dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen hier aufgekommen sind, dann irgendwie erledigt werden. Und dann ist auf einmal alles supi. Und das hat ja dann auch die ganze Regierung sich komplett geändert. Und manche Sachen... Haben sich dann sicherlich gut entwickelt und andere Sachen haben sich halt nicht so gut entwickelt. Also man beklagt hier einfach die Professionalität und es gibt einfach extrem viel blatant corruption. Also es ist halt einfach, jeder weiß es, dass einfach Dinge nicht so gut funktionieren, und dass man einfach teilweise auch aus seiner Vergangenheit nicht herauskommt. Also hier am Westkapp ist es ein bisschen besser, um nur so ein Beispiel zu nennen, diese ganze Energieplanung ist hier irgendwie so vollkommen vergeigt worden. Also es gab einfach hier noch bis vor zwei Jahren regelmäßig dieses Load-Shedding, wo also dann immer schon angekündigt wurde, ja wir müssen jetzt hier mal für sechs Stunden den Strom ausschalten und das dann vielleicht auch zweimal am Tag. Und es gab so richtig so einen Plan, wann gibt es Strom, wann gibt es keinen Strom, wo du dich halt fragst, wie lange soll denn das jetzt noch weiterlaufen? Und es ist im Osten des Landes noch ein größeres Problem. Und das hat einfach was damit zu tun, dass diese ganze Energieplanung nicht richtig vorgenommen wurde. Man hat also einfach das Wachstum des Landes, das Wachstum des Bedarfs für alle wachsenden Städte und für die Industrie so nicht gesehen. Und das führt natürlich dann gleich wieder zu anderen Problemen, dass einfach die Infrastruktur, die Südafrika eigentlich ausmacht, dann nicht unbedingt zugrunde geht, aber zumindest einfach, das hat ja sofort auch wirtschaftliche Auswirkungen und reißt da alles mit, wenn du irgendwie nicht in der Lage bist, erstmal deine Stromversorgung ordentlich zu organisieren. Und das bessert sich teilweise aber es ist halt auch nach wie vor noch ein Problem und wenn du auf andere Segmente schaust, dann siehst du halt ähnliche Muster.

Ralf Stockmann
0:08:08
roddi
0:09:03
Ralf Stockmann
0:09:06
roddi
0:09:15
Ralf Stockmann
0:09:25
Tim Pritlove
0:09:44

Ja, also was man vielleicht mal so festhalten sollte also wie gesagt ich bin hier seit vier Wochen ich beschäftige mich zwar viel, Ich habe nicht Geschichte Südafrikas studiert, ich habe nicht das ganze Land bereist, ich weiß nicht alles. Das ist ein rein subjektiver Eindruck, den ich hier so schildern kann. Aber die erste Wahrnehmung ist vor allem, das ist jetzt hier so First World. Also du kommst in diese Region und die unmittelbare Wahrnehmung ist erstmal, hier gibt es irgendwie First World, hier gibt es irgendwie alle Produkte, hier gibt es Supermärkte, hier gibt es irgendwie Infrastruktur, hier gibt es Autobahnen, hier fahren Autos, hier gibt es Geschäfte, hier gibt es Leben, hier ist Kaffee an Kaffee gestaffelt in der City. Du hast irgendwie Kultur und das Ganze irgendwie in einem wunderschönen Land. Aber du hast halt dann auch so diese Third-World-Aspekte, die halt einfach dadurch jetzt entstehen, dass durch die. Abrupte Auflösung dieser Trennkultur, also dieser Apartheid, das heißt ja sozusagen, wir trennen die Bereiche und dann das, was man, was halt das große Problem an dieser Apartheid ist, dass das dann halt einfach irgendwann, das war irgendwann mal so eine abstrakte Idee, ja wir trennen einfach die Gebiete und dann haben wir irgendwie keine Probleme miteinander, das war natürlich nicht zu halten und es ist dann halt in dieser ganzen Phase seit den 50er Jahren bis 90, also in diesen 40 Jahren, wo das dann wirklich so dieses Apartheids-Regime war. Es ist dann natürlich wie immer wenn du solche Machtsysteme hast völlig ausgeufert und völlig völlig übertrieben gewesen und dann gab es halt irgendwann diese Rides und irgendwann war es dann halt auch nicht mehr zu halten. Und dann ist es aber so aufgelöst worden und wie du halt irgendwie so mit Osteuropa, Ostdeutschland und Westdeutschland auf einmal so Mauer weg, zack bumm, alles fließt ineinander und natürlich gibt es dann irgendwie Reibung. Und hier ist es halt genauso, weil natürlich dann vor allem die schwarze Bevölkerung. Und dann gesagt hat er, jetzt gehen wir auch mal dahin, wo mehr Geld zu verdienen ist. Und dadurch hatten natürlich alle Städte auf einmal einen unheimlichen Zulauf. Und so viele Leute waren die Wirtschaft dann auch nicht in der Lage aufzunehmen. Und dadurch gibt es halt diese Siedlung, wo man halt einfach so ein Meer von Blechhütten siehst, die dann so mitten in die Dünen gebaut sind. Dann denkst du halt auch so, wow, das sieht ja jetzt einfach mal super schlimm aus. Und das ist auch teilweise super schlimm, aber das ist halt auch nicht die ganze Geschichte. Das ist halt hier sehr abgestuft, es gibt hier irgendwie alles. Es gibt ja auch irgendwie eine schwarze und eine colored Mittelclass. Also colored ist ja, Entschuldigung, das Problem ist, man muss immer so viel Hintergrund eigentlich erzählen, um das irgendwie alles halbwegs richtig reflektieren zu können. Aber so der Schnelldurchlauf ist ja so, erst kamen irgendwie die Portugiesen vorbei, dann haben sich da die Holländer in Südafrika eingenistet im Kapstadt und ja da ihren Gemüsegarten aufgebaut und da war ja dieser ganze Bereich kaum besiedelt. Da gab es irgendwie so ein paar Buschleute und so weiter und das war es dann im Wesentlichen. Dann haben die da so ihre Kultur gemacht, dann kamen irgendwann die Briten, die eigentlich so gerufen waren, weil die irgendwie mal Angst vor den Franzosen hatten. Und dann haben die Briten sich irgendwie kapstert sozusagen und dann Nagel gerissen und dann sind halt irgendwie die ganzen deutsch- und holländischstämmigen nach Osten. Gezogen und dort ist dann wiederum die Nähe mit Sulu und Rosa und diesen ganzen anderen Tribes, die dort halt vor allem waren, hergestellt worden und dann hat halt Großbritannien dann irgendwann so ein Land draus gemacht und hat gesagt, das ist jetzt hier irgendwie Südafrika und daraus entstanden dann halt die Sachen und vorher haben dann halt die Holländer aus ihrer, aus den indonesischen und malaysischen Gebieten irgendwie sich ihre Sklaven für die Farm geholt. Und deswegen hast du heute hier so eine Bevölkerung, die halt einfach sowohl diese asiatische Abstimmung haben, als auch natürlich die schwarzen Abstimmungen aus Afrika und dann eben diese Europäer. Und jetzt müssen halt irgendwie alle miteinander klarkommen und das ist halt hier irgendwie so ein Battle. Aber grundsätzlich funktioniert das hier alles, und es ist super schick hier was.

roddi
0:14:30
Tim Pritlove
0:15:07

Ja, das klingt realistisch. Wobei Load-Shedding ja eigentlich das angekündigte Ausschalten ist, aber es gibt natürlich sicherlich den Fall auch, wo einfach der Strom mal so ausgegangen ist. Ich habe jetzt keinen Stromausfall erlebt. Und es ist natürlich auch so, dass in der Folge dessen hier ganz viele Häuser natürlich angefangen haben, sich Solar aufs Dach zu packen. Also diese, wir machen uns unabhängig vom Netz, wird hier weniger aus so Umweltgründen, sondern eben einfach aus so praktischen Gründen durchgeführt. Und insgesamt ist es allerdings so ein bisschen schade, dass dieses Land hat so viel Platz, Und hier ist so viel Sonne. Da fasst du dir wirklich an den Kopf, warum es nicht einfach riesige Gebiete mit Solarkraft gibt. Und das ist natürlich dann auch ein Problem, weil dieses Land so reich an allem ist. Also das ist ja einfach, diese Kap-Region, diese Südafrika-Region, das ist ja ein Ausnahmegebiet der Welt. Also abgesehen davon, dass du hier alle Ressourcen hast. Hier gibt es Kohle, Eisen, Diamanten, Gold, ja, also die sogenannten seltenen Erden, Mining ist ja einfach ein riesiges Ding und gerade auch dieses Gold und Diamanten haben natürlich auch dazu geführt, dass sich hier alle permanent die Köpfe eingehauen haben, so in den letzten 100 Jahren. Das ist alles da, aber dann hast du halt auch einfach ein super fruchtbares Land so an dieser Küste entlang wo alles angebaut wird und es gibt hier irgendwie alles, gehst du in den Supermarkt rein da steht ja so, alles was wir hier verkaufen kommt so 90, 95% alles aus, Südafrika, es gibt natürlich alle alle Früchten, alles was du irgendwie essen kannst, alles ist frisch, alles ist lecker. Fleischproduktion ist hier ein großes Ding also das ist eigentlich Südafrika ist ein Füllhorn Und was ich auch nicht wusste ist, Südafrika ist so eine eigene Region in der Welt. Ich kriege das nicht ganz zusammen, aber im Prinzip, wenn man sich die ganze Welt anschaut, dann gibt es so vier große Zonen, die man unterscheidet, wo so eine spezifische Flora und Fauna ist. Und die fünfte ist Südafrika. Das heißt, es gibt hier irgendwie 30 Prozent aller Arten der Welt und so eine Geschichte. Also es ist einfach crazy. Letztes Mal habe ich schon die komischen Vögel angesprochen. Also hier gibt es halt einfach das, was es woanders nicht gibt. Und davon ganz viel. Und du fährst hier irgendwie rum und dann irgendwelche Affen und irgendwelche Vogelsträuße und es gibt hier einfach allerlei Getier und Antilopen und Pipapo. Ja, mach gucken. Also das ist auf jeden Fall ein aufregendes Land, was sich lohnt, besucht zu werden. Kann ich sehr empfehlen.

roddi
0:18:16
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:20:16
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
0:33:40
Tim Pritlove
0:33:47

Ja, also erstmal ist YouTube im normalen Browser gucken auf der Vision Pro ein echter Schmerz, also das ist, weil die Controls überhaupt nicht für dieses Tapping ausgelegt sind und es gibt ja auch nicht mal die iPad App auf YouTube. Vision OS. Da müsste Google ja eigentlich nur einen Haken dran machen und sagen, darf auch auf der Vision Pro runtergeladen werden und dann wäre das Problem ja weitgehend gelöst gewesen, aber das haben sie ja nun zwei Jahre lang nicht gemacht. for unknown reasons. Und das haben sie auch jetzt nicht getan, sondern jetzt haben sie halt eine native App rausgebracht, was auch immer sie jetzt dazu gebracht hat. Also okay, es gibt einen Grund, warum sie das gemacht haben könnten, weil der große Unterschied ist natürlich der, du kannst dir jetzt nicht nur den ganzen YouTube-Kram etwas bequemer anschauen. Und übrigens mein Quick-Fix, dass es überhaupt erträglich war, weil ich habe schon jetzt die Zeit über YouTube geguckt, ist, dass du in den Browsereinstellungen sagst, ich bin, gib mir den Mobile, die Mobile Version der Webseite. Und dann ist das schon so ein bisschen mehr so iPad-mäßig und größere Controls und dann, das ging so. Aber du hast halt immer so dieses Problem mit Backbutton und irgendwie, weißt du, klickst mal irgendwo falsch hin und irgendwie bist du nicht so in Control. Naja, jetzt ist die neue Version und die macht das ein bisschen einfacher. Ich würde nicht sagen, dass das User-Interface besonders cool ist. Aber es unloggt natürlich jetzt auch den VR-Content. Weil YouTube ist ja auch voll mit 180 Grad, 360 Grad Videos. Wo also, was weiß ich, irgendwelche verrückten Basejumper da vom Hochhaus runterfliegen mit einer 360-Grad-Kamera und das dann halt irgendwie filmen und auf YouTube packen. Und das habe ich so ein bisschen ausprobiert, weil ich hatte das schon mal versucht mit irgendwelchen komischen anderen gehackten Apps, die angeblich das irgendwie ermöglichen sollen, aber das hat hinten und vorne nicht funktioniert. Und das geht jetzt relativ einfach. Jetzt kannst du halt das Video einfach abspielen und dann geht er eben in diesen immersiven Modus und dann ist es eben wirklich um dich herum, je nachdem, 180 Grad, 360 Grad. Allerdings muss man sagen, die Qualität des Contents ist teilweise doch unterirdisch und man merkt, was so bisher so das Target war. Also wahrscheinlich hier so diese ganzen günstigeren Geräte.

Ralf Stockmann
0:36:33
Tim Pritlove
0:36:40

Die optische Qualität, also die Auflösung, da stehen zwar manchmal große Auflösungen dran, man muss dazu sagen, ich habe ja noch die ursprüngliche Vision Pro, es gibt ja jetzt die mit dem M5, die M5 kann angeblich den 8K Content auch in der App abspielen und bei der alten M2 Version sei es dann nur die 2K Variante. Aber ich glaube, das macht gar nicht so viel aus. Das ist einfach, dass diese Videos, die da hochgeladen werden, teilweise wirklich komisch sind. Also da stimmt irgendwas nicht. Ja, das ist alles viel zu nah dran und so. Aber es gibt auch gute Beispiele. Also ich habe jetzt noch nicht zu viel Zeit damit verbracht, weil diese Immersion ist zwar so ganz nice, aber oft gar nicht jetzt so compelling, dass du sagen würdest, okay, das habe ich jetzt unbedingt in 360 Grad gebraucht. Aber das kann natürlich, wenn es gut produziert ist, auch interessant sein. Also gerade wenn du irgendwo so lang fährst und fährst durch eine Landschaft, dann kannst du halt bei 360 Grad dich einfach umgucken und sagen, jetzt gucke ich mal nach links, jetzt gucke ich mal nach rechts, wenn du so eine Safari-Situation hast oder so. Ich habe ja meine 360-Grad-Kamera hier auch dabei und Safari steht auch noch an. Da werde ich das mal versuchen zum Einsatz zu bekommen und hoffe, dass das was bringt. Und das geht halt jetzt. Abgesehen davon, dass eben das normale Steuern der YouTube-Videos jetzt auch ein bisschen noch ein bisschen einfacher geworden ist. Und bedeutet das jetzt irgendwas, dass es jetzt Google auf einmal rausgebracht hat? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist das ja auch nur ein Deal mit Apple. So nach dem Motto, wir benutzen jetzt euer Gemini und eure Server und kaufen euren AI-Slob ein, dann müsst ihr jetzt hier irgendwie auch auf der Vision Pro eine YouTube-App rausbringen. Würde mich jetzt noch nicht mal wundern.

roddi
0:38:37
Tim Pritlove
0:38:44

Ja, also ich kann mir nicht, also diese 360-Grad-Support, dieser VR-Support, der könnte etwas aufwendiger gewesen sein. Weil ich meine, dass die Video-Formate, wie man, also wie YouTube, die erwarten, glaube ich, diese. Äquidistant, ich bin gerade schwach in den Begriffen, es gibt ja so zwei Arten und Weisen, wie du so 360 Grad in das Video reinbringen kannst. Ob du sozusagen so zweimal 180 Grad Fischaugeln nebeneinander hast, wie das zum Beispiel roh von den Kameras kommt, oder ob du das dann halt in so einen equidistanten Gesamtrundumview umrechnest. Und so legt das, glaube ich, YouTube ab. und ich weiß halt jetzt nicht ganz genau, was jetzt wiederum die Vision Pro braucht. Also ich kann mir vorstellen, dass da ein gewisser Konversionsvorgang erforderlich war, den sicherlich jetzt nicht die App in Realtime leistet. Vielleicht ist es auch so, dass YouTube diese Videos auf YouTube nochmal anders hat rechnen müssen, um sie auch auf der Vision Pro auszuspielen. Kann auch sein. Ich habe mich jetzt gerade so ein bisschen überfragt. Müssen wir mal hinterher recherchieren, ob es da noch andere Leute gibt, die sich das mal genauer angeschaut haben. Wie auch immer, auf jeden Fall, die App ist jetzt da. Das ändert jetzt nicht viel auf der Vision Pro, muss man sagen, weil die Zahl von beeindruckenden Apps, die so auf der Plattform aufschlagen, ist dann doch sehr gering. Also es gibt einfach wenig Ereignisse. Für mich ist die Brille nach wie vor praktisch, weil sie halt einfach ein super Reisemonitor ist. Und ich denke, das ist immer noch die beste Anwendung, auch wenn ich das anfangs gar nicht so erwartet hatte. Und es ist halt cool, um Filme zu gucken und das wird jetzt immer so ein bisschen einfacher. Apple haut nebenbei dann immer noch so ein paar neue Beispielfilmchen raus, die so, naja, ganz nett, aber deswegen braucht man es jetzt irgendwie auch nicht. Und ich bin mir noch nicht so ganz so sicher, was sich da für ein Markt, wenn überhaupt, jemals entwickeln wird, um diesen ganzen VR oder Immersions Video Bereich. Unklar. Ja, das dazu. Und dann, hatte ich in der letzten Sendung kam dieser Helium-Browser auf, der mir ehrlich gesagt in dem Moment neu war und ich habe den jetzt mal benutzt, und ich bin ja wirklich kein, Freund des permanenten Browserwechsels, aber ich habe mich einfach, ganz ehrlich, Safari hat mich so angekotzt in den letzten Releases, weil es einfach so buggy war und, crashes und weiß ich nicht, auch so eine Zähigkeit in allem und ich habe diesen Helium-Browser aufgemacht und abgesehen davon, dass der der beste Adblocker aller Zeiten ist, Also ich habe das Gefühl, du schaust durch alle Werbung durch mit diesem Internet. Also wenn du ins Web guckst, mit diesem Helium-Browser, auf einmal ist jede Webseite zu ertragen.

Ralf Stockmann
0:42:20
Tim Pritlove
0:43:05
Ralf Stockmann
0:44:02
Tim Pritlove
0:44:07
Ralf Stockmann
0:44:19
Tim Pritlove
0:44:22
Ralf Stockmann
0:44:30
Tim Pritlove
0:44:34

Genau, aber das wäre, sagen wir mal, etwas, was ich gerne sehen würde. Und die für mich am Ende auch recht wichtig ist jetzt wirklich für so einen, das ist mein Default-Browser. Ich finde gerade, dass die Passwort-Geschichte unter macOS ja wirklich jetzt im letzten Release oder sogar schon im vorletzten, ist auf jeden Fall sehr viel besser geworden. Und mittlerweile würde ich jetzt keinem unbedingt, also wenn man jetzt sieht, der totale Power-User ist, dann ist glaube ich so One Password nicht unbedingt erforderlich mehr. Das war früher mal anders. Die Standard-Passwort-Lösung im macOS finde ich mittlerweile richtig ordentlich. Und funktioniert auch super und hat eigentlich wenig zu wünschen übrig. Aber wenn man halt so Power-User-mäßig unterwegs ist, ich benutze halt One Password schon sehr lange und da sind halt einfach ein paar Sachen drin, die jetzt die normale Password-Integration halt so nicht hat und die für mich einfach praktisch sind. Also vor allem diese Secure Notes, die da drin sind, wo man halt so eine Notiz anlegen kann, wo man sich Abschnitte einrichten kann und für jeden Abschnitt einzelne Werte. Und ich benutze das zum Beispiel für meine ganzen API-Keys, die ich jetzt brauche, um auf irgendwelche Webseiten oder APIs, eben Web-APIs zuzugreifen. Und dann hast du halt auch eine Integration auf der Kommandozeile. Du kannst also mit One Password ja auch so eine CLI installieren und dann bin ich zum Beispiel in der Lage, das heißt, wenn ich jetzt hier so eine. Webseite jetzt zusammenprogrammiere, irgendwie mit Elixir und ich benutze halt irgendwie Zugriffe auf Beispiele, AWS oder sowas, dann kann ich die alle in OnePassword ablegen, weil du hast ja immer dieses Problem, du willst ja im Software Development nicht deine Keys irgendwie mit auf Git einchecken.

Ralf Stockmann
0:46:42
Tim Pritlove
0:46:44

Aber du willst ja auch nicht unbedingt jetzt nur in so Punktfiles auf einem Rechner, in einem Directory rumliegen lassen und dann bist du mal an einem anderen Rechner und dann willst du irgendwie, willst du das da auch mal compilen oder willst du das irgendwo anders nochmal auschecken, wo kriegst du jetzt deine Keys her, ohne sie einfach in irgendwelchen Textdateilen einfach so rumfliegen zu lassen. Und dann mache ich das jetzt mittlerweile so, dass ich, also wenn ich das jetzt mit Elixier mache, das kann man natürlich genauso auch in anderen Bildsystemen machen, aber ich benutze dann dieses Mix-Kommando und dieses Mix-Kommando ruft dann irgendwie One Password auf, holt sich aus einer Secure Note mit einem bestimmten Namen eben diese ganzen Keys raus und baut mir dann eben lokal so ein kleines Elixier-File zusammen, wo dann irgendwie diese ganzen Settings drin sind. Das heißt, ich generiere mir die einmal, hole mir die aus dieser Keychain raus und dann liegen die lokal auf dem Rechner und dann kann ich sagen, okay, jetzt deploy mal das Programm, hier sind deine Keys und jetzt weißt du auch, was zu tun ist. Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt diese Keys jetzt in irgendwelchen Unsecure-Files außer jetzt in dem Development-Directorie rumliegen. Und vor allem syncht sich das dann eben gleich auch auf andere Systeme und wenn ich da halt dann woanders mir das aufbauen will und ich brauche diese Keys, dann brauche ich halt einfach nur dieses Skript starten und dann baut er mir das irgendwie wieder neu zusammen. Also das ist so my way und deswegen ist One Password für mich so ein bisschen der Development und komplexere Scheißekram. Aber so für den Daily Use finde ich ist so für das normale Einloggen auf Webseiten und Passkeys und so weiter ist das Standard Passwortsystem von macOS einfach vollkommen ausreichend für wahrscheinlich 99 Prozent der User.

Ralf Stockmann
0:48:33
Tim Pritlove
0:49:17

Ja, da haben sie auch, sagen wir mal, so den Pace, wo ich finde, jetzt ganz gut getroffen. Also ich meine, Apple waren die Ersten, die überhaupt so einen Passwortmanager in die Welt gebracht haben. Das gab es ja schon auf dem alten macOS. Das haben wenig Leute benutzt, aber das hat funktioniert. Und dann haben sie da ganz lange daran nichts gemacht. Das gab es zwar dann weiterhin auf macOS 10, dann kam irgendwie One Pass und hat gesagt, ja guck mal, das geht auch alles noch viel toller und hier Feature hier, Feature da und Walls und Sync und was nicht alles und dann hat es irgendwie lange Zeit gedauert und dann hat Apple gesagt, okay, jetzt machen wir das mal auch hier den ganzen neuen Kram, weil es ist ja auch wichtig, gerade um so Passkeys einzuführen und so und jetzt haben sie es so auf so einen okayen Stand gebracht. Aber wenn man halt so den Luxus haben will mit so Family Sharing, mit verschiedenen Walls und alles schön unterscheiden und dann haben sie noch dieses Watchtower Feature, wobei das hat Apple jetzt glaube ich auch, dass sie dich warnen, wenn irgendwelche Passwords geleakt sind auf irgendwelchen Sites, dass du das dann mal schnell mal änderst und so, das ist schon ganz gut. Naja, also es ist eigentlich ein ziemlicher Luxus, den man da jetzt derzeit hat so auf macOS und One Password läuft ja auch auf Windows, oder? Okay, genau. Und letzter Kram zum Thema macOS. Letztes Mal hatte ich mich beschwert, dass man ja auf diesen blöden macOS nicht einfach mal mit einer Geste ein Fenster verschieben kann, ohne irgendwo an irgendeinen blöden Pixel zu klicken, um es dann festzuhalten und dann zu schieben. Und dann wurde ich auf zwei verschiedene Dinge hingewiesen, nämlich erstens einen Kommandozeilentrick, wo man also tatsächlich mit Bordmitteln, also mit so einem Standard-Default-Kommando, zumindest das so einschalten kann, dass wenn man Control und Command drückt, dass man irgendwo ins Fenster klicken kann und dann kann man es verschieben. Das fand ich schon mal ganz gut. Und außerdem gab es dann nochmal den Hinweis auf das Tool. MOM das ist so ein macOS Utility, was halt noch so ein paar andere Features macht, da kann man dann auch, irgendwelche Modifier drücken und dann reicht es schon nur die Maus zu bewegen und man kann ein Fenster verschieben hat noch ein paar andere Tricks drauf eigentlich wollte ich halt wie einfach vier Fingergeste drauflegen. Das finde ich am einfachsten. Einfach vier Finger nehmen, auf Fenster drauf, hin und her schieben. So einfach könnte die Welt sein. Aber offensichtlich darf die Welt nicht so leicht sein. Das wäre ja noch schöner. Genau. Ja, das dazu und dann habe ich mir noch AirTags gekauft.

Ralf Stockmann
0:52:16
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:52:20
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:58:16
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:59:41
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:59:52
Tim Pritlove
0:59:53
Ralf Stockmann
1:00:51
Tim Pritlove
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Hunderttausend Ladezyklen, hält sozusagen bis in alle Ewigkeiten, kann alle Temperaturen von minus 30 bis 100 Grad mühelos aushalten. Ist auch noch super energiedicht, also 400 Wattstunden pro Kilogramm, dichter sozusagen als jedes andere, ist safe, benutzt kein Lithium, sinkt dir regelmäßig Geburtstagsständchen vor bei Bedarf, macht dir den Haushalt und so weiter. Also sozusagen die absolute Super-Universal-Batterie und dann kam so das Internet und vor allem dann auch so die ganze Batteriewelt und die haben gesagt so, ihr habt es ja noch nicht alle irgendwie, ihr könnt doch hier nicht die Physik außer Kraft setzen, wovon redet ihr überhaupt, wer seid ihr überhaupt, von euch haben wir ja noch nie was gehört. Kann ja jeder kommen. Und auf einmal wollt ihr hier irgendwie die Batterie, die man dann auch noch in jede beliebige Form und jede beliebige Spannung bringen kann. Also die sozusagen alle Benchmarks, die derzeit so existieren, so komplett in den Schatten stellt. Und dann wollt ihr das irgendwie auch noch in ein paar Monaten ausliefern und nicht nur jetzt Kohle einsammeln, damit ihr das vielleicht mal in fünf Jahren habt, wie das alle anderen normalerweise machen, sondern ihr behauptet auch noch, ihr hättet das. Und ja, der Verdikt war eigentlich relativ klar. Alle meinten, Donut Labs ist doof und riecht nach Lulu. Und das kann ja alles gar nicht wahr sein. Und dann haben sie sich halt irgendwie Moller zerfetzt darüber, was sie denn dann nun vielleicht dann doch irgendwie hinterhand haben könnte, wenn denn nun irgendwie was dran ist. Und da wurde halt alles Mögliche von mit Siebdruck gedruckte Batterien bis irgendwie Superkondensatoren und Pseudokondensatoren, wo sozusagen alle Technikkonzepte, die derzeit so im Raum sind und die aber bisher auch von niemandem noch so richtig in so eine Massenproduktion gebracht werden konnten, wurden so in den Raum geschmissen. Und was hat Donutlabs dazu gesagt? Gar nix. Die haben jetzt erstmal alle reden lassen und dann haben sie letzte Woche irgendwie ein neues Video rausgebracht unter dem Titel I Donut Believe. Und dieser Marco, dieser CEO, der ja auch schon dieses erste Video mit angeführt hat und da pompös diese ganzen Features in den Raum gekippt hat, der so, ja, jetzt habt ihr euch ja alle schön das Maul zerrissen und meint, das wäre ja alles nicht so und so, aber wir sagen euch, das ist doch so und wir werden es euch jetzt beweisen und jetzt machen wir hier so eine Videoseries und dann werden hier unabhängige Tester euch verkünden, wie toll das alles ist. Das war so letzte Woche, woraufhin dann natürlich auch wieder alle gesagt haben, ja, where's the proof, da war ja wieder nur heiße Luft, wovon redet ihr überhaupt? und irgendwie, ihr seid doof und das kann ja alles gar nicht sein. Und ich will da gleich mal vorausstellen, es kann auch immer noch sein, dass das alles nichts, dass das alles noch auffliegt. Es beschreibt nur, was passiert gerade. Und heute, wenige Stunden vor dieser Sendung, haben sie dann das erste angekündigte Video rausgebracht, wo sie ... Jemanden von VTT, das ist so ein staatlich getragenes Non-Profit-Prüfungsinstitut. Technologie-Prüfungsinstitut in Finnland ist. Und die haben halt von Donut den Auftrag bekommen, so hier, wir geben euch eine Batterie in die Hand und ihr macht da jetzt mal Fast Charging damit. Ja, das heißt, da lag also jetzt tatsächlich so eine Pouchzelle, Also Pouchzelle nennt man, wenn das halt im Wesentlichen so ein flaches Teil ist, so ein rechteckiges, flaches Zellteil. Und dann haben sie dort eben Ladetests machen lassen von diesem Prüfungsunternehmen. Und die haben das halt gemacht und auch dokumentiert. Da gibt es jetzt auch so ein PDF, wo dann also genau diese Ladekurven drinstehen. Das beweist jetzt erstmal nichts aus, woraus diese Batterie besteht oder irgendwelche anderen der Behauptungen, die sie so gemacht haben, kommen jetzt hier überhaupt gar nicht zur Sprache, sondern es geht nur ums Fast Charging. Dann haben sie erstmal diese Batterie genommen und haben sie irgendwie mit 1c geladen, also mit dieser normalen Ladegeschwindigkeit und haben die Kurve so geplottet und das Ding wieder entladen und nochmal geladen und zeigen halt, wie sich das Ding so belädt und entladen lässt und dann eben auch, was die Kapazität ist, was in dem Fall 26 Amperestunden ist. Und du laden das mit 4,3 Volt und die normale Betriebsspannung ist irgendwie so 3,6 Volt oder so. Und dann haben sie das Ding irgendwie mit 5C betankt und dann nochmal mit 11C. Also das sind sozusagen extrem hohe Ladegeschwindigkeiten. Also heutzutage die anderen Batterien, die erreichen so 3C, dann ist das schon irgendwie total irre. Aber die haben einfach diese Batterie mit 5C und dann sogar mit 11C beladen, beladen, womit das Ding halt irgendwie innerhalb weniger Minuten vollgeladen war. Ja, und das gibt es jetzt als Video und als PDF mit Linien und Kurven und so. Und das Irre ist, dass diese Zelle nicht, also erstmal nicht zusammengeklemmt werden muss. Du hast heutzutage bei so Pouchzellen, musst du die normalerweise halt so fest in so einen Harness irgendwie einpressen, damit bei den Lade- und Entladevorgängen durch diese thermischen Entwicklungen sich nicht irgendwie die Teile voneinander lösen und dass das irgendwie alles gut beieinander bleibt. Das ist heutzutage so Standard. Du kaufst ja deine prismatischen Zellen und dann tust du die in so einen Rahmen rein und dann schraubst du die Dinger aber auch so mal so richtig amtlich zusammen, damit da sich einfach nichts auseinander bewegen kann. Und die haben die Zelle da einfach so rumliegen lassen und haben dann nur so einen Alukühlkörper drunter gemacht, haben beide Tests in so zwei Varianten gemacht, nämlich der einerseits oben und unten haben sie diesen Körper so leicht mit so, Schraubzwingen dran gemacht, ohne aber jetzt, wie sie sagen, nicht. Auch so einen Druck, so ein Clamping zu machen, sondern nur damit die Dinger halbwegs Kontakt haben mit der Oberfläche dieser Zelle. Aber nicht, um sie wirklich zusammen zu pressen. Das ist einfach nur so ein leichtes Quetschen. Und in der zweiten Variante haben sie dieselbe Batterie nur mit einem dieser Kühlkörper. Da haben sie einfach nur die Zelle oben auf diesen Kühlkörper draufgelegt und so ein bisschen mit Klebstoff, mit so einem Tesafilm irgendwie festgemacht, damit es so halbwegs Kontakt hat. Genau. Und dann sozusagen sowohl diese 5C als auch diese 11C-Ladegeschichte mit diesen beiden Konstellationen gemacht und dann halt die Temperatur auch noch gemessen. Und das Irre ist, dass die Batterie in der weniger gekühlten Variante am Anfang sogar schneller lädt. Also offensichtlich bringt Temperatur diese Batterie erst noch so richtig auf die Spur. Spielt aber am Ende alles gar keine Rolle. Ohne, dass das Ding jetzt irgendwie massiv gekühlt werden muss, kannst du sie mit einem sehr hohen Ladestrom beladen und auch entsprechend wieder entladen. Und das ist das Einzige, was sie jetzt in diesem Video zeigen. Und auf dieser Webseite, die sie dazu haben, kannst du es auch noch so als PDF runterladen.

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Okay, gut. Ich zitiere mal einen Kommentar hier von ASDF. Völlig platte Diskussion der Linux-Desktops. Aber was erwartet man? Besonders schön die Schranke im Vergleich zur Diskussion ein paar Minuten vorher zum Liquid-Glas-Desktop und den Mailbox etc. Bei Apple. Echte Qualität, wie man sie von Fox News kennt. Okay, also nach hinten raus wird es tatsächlich eine sachliche Diskussion. Aber diese halbe Stunde dummes Geblöcke kann man sich doch einfach sparen. Null Unterhaltungswert. Und zeigt einfach, wie er ja auch mehrfach eingesteht, dass ihr euch mit aktuellem Linux einfach nicht auskennt. Also das war ja so ein wiederkehrendes Meme in den Kommentaren. Die Feststellung, dass wir uns mit aktuellem Linux nicht auskennen. Ja, kennen wir nicht. Das war der ganze Punkt. Wir haben gesagt, wie ist es denn, wenn man sozusagen jetzt mal das mit diesem Linux ausprobiert. Wir sind ja kein Linux-Podcast und jetzt stellen wir euch irgendwie die geilste Distribution mit dem geilsten Desktop und dem geilsten keine Ahnung was vor. Sondern Ralf hat sich da etwas intensiver mit beschäftigt und mein Berührungspunkt mit Dinox ist so, ja, ich benutze so ein paar Raspberry Pis, aber ehrlich gesagt viel Zeit in die Konfiguration dieser Systeme stecke ich nicht. Ich benutze die auch nicht wirklich als Desktop. Ich habe zwar einen bei mir auch an einem Monitor und kann dann irgendwie so einen Desktop aufmachen. Und da klicke ich ein bisschen drin rum und denke mir so, was soll das alles und das war es dann im Wesentlichen. Die Frage war, wenn man sich da jetzt mal intensiver mit beschäftigt, stößt man dann so auf einen Füllhorn toller Erfahrungen und großartiger Erkenntnisse und die Welt wird schöner. Und ich würde sagen, wir haben so ein bisschen gezeigt, so ein bisschen schwierig. Und deswegen ging meiner Auffassung nach viele Kommentare auch so ein bisschen am Thema vorbei, weil es für mich ehrlich gesagt auch nur gezeigt hat, was so ein bisschen das Problem ist. Weil der Großteil der Antworten war, ja, ihr habt ja keine Ahnung und wenn man sich auskennt, komm mal dann und dann kommt irgendwie so ein riesiger Absatz mit so Details, mit ja, Distributionen hier und dann muss man ja nur da und wenn man dann irgendwie diese Schraube hier da durchsteckt, dann kommt da hinten was Schönes mal raus. Ja, that's the point. Das ist sozusagen der schwierige Teil. Und auch dieses Argument mit, ja, aber ihr kennt euch ja mit macOS aus und ihr seid ja das gewohnt. Und wenn ich das nicht gewohnt bin und ich habe ja auch mal Linux benutzt und dann habe ich mal macOS ausprobiert und dann war ich das auch nicht gewohnt und dann habe ich nichts wieder gefunden, was ich gerne haben möchte. Ja, I know, das ist halt immer so. Die Kernthese war einfach nur, Linux ist ein System, das ist halt einfach als Körnel geschrieben worden. Und alles andere wächst da drauf. Und diese ganze Idee mit den Distributionen hat sich halt so entwickelt, aber das ist halt komplex. Und wenn man sich dem als User im Sinne von, ich will jetzt einfach nur, dass dieser Computer für mich da ist, nähert, dann verzweifelt man halt schon allein an dieser Distributionsfrage. Und es mag ja sein, dass ihr alle irgendwie alle Distributionen schon ausprobiert habt und wisst, welche euch jetzt jeweils am besten gefällt. Nicht, dass jetzt in den Kommentaren irgendein Konsens erzielt worden wäre, welche das jetzt sei, sondern auch da gibt es ja tausend verschiedene Meinungen. Genauso ist das auch mit diesem Desktop, was so ein bisschen das Synonym für User-Interface ist. Während ich zum Beispiel versucht habe, so ein bisschen den Punkt mehr drauf zu bringen mit Using ist jetzt nicht nur, wie es aussieht und Desktop, sondern da steckt auch noch so ein bisschen Middleware dazwischen. Und was genau diese Middleware ist, ist halt sehr schlecht definiert, weil da gibt es halt. Ja, so ein bisschen wie mit Standards. Jeder sollte einen haben und dementsprechend gibt es auch viele und man findet halt nicht ein konsistentes System, auf dem dann möglichst viele Applikationen aufsetzen, sondern die einen verwenden das, die anderen verwenden das und das ist ja auch okay so. Ich meine, das kann ja alles so ein freier Wettbewerb sein und Linux ist halt einfach ein System von Technikern im Wesentlichen für Techniker. Ist ja auch kein Wunder, Linux ist ja super dominant. Es beherrscht den Servermarkt, aber das ist halt der Markt, den es beherrscht. Und es beherrscht nicht den Desktop-Markt. Man kann das da auch benutzen und es ist mal ein interessantes Experiment, das auch zu machen. Und das mag für erfahrene Unix-User auch ganz normal sein, sowas mit Linux aufzuziehen und vielleicht gibt es da auch mehr als für irgendwie BSD-Systeme, aber es ist halt einfach nicht von der Hand zu weisen, dass das eine komplexe Materie ist. Das ist nicht mal so eben zu machen und die Auswahl an Big Apps ist halt überschaubar und auch die Auswahl an Small Apps ist überschaubar. Das ist auch nichts Schlechtes. Ich sage da nicht, das ist jetzt total doof, Sondern ich sage einfach nur, das ist so. Das ist weder gut noch schlecht, sondern es ist einfach so. Und ja, das vielleicht mal so ein bisschen als Prolog aus meiner Perspektive zum Feedback. Vielleicht fällt euch da ja auch noch was zu ein.

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Wir können so ein Gesellschaftsspiel, so ist es random oder ist es ein Linux? Für die Usernames mal durch. Ich kann auch noch mal was schreiben. Und zwar ventoy.net. Was ist das denn? Ich hatte in der Sendung schon ein Framework vorgestellt, mit dem man unter macOS, aber auch unter Windows sehr einfach sich so einen Linux-Boot-USB-Stick bauen kann. Und dieses Ventoy geht jetzt zwei, drei Schritte weiter. Und zwar kann man dort auf einem einzigen USB-Stick beliebig viele Linux-Distributionen nebeneinander platzieren. Dann in dem Bootloader quasi sich entscheiden, welchen von denen möchte ich jetzt nehmen. Also sprich, man wählt dann einfach Gibt es einen Random-Modus? Plus Quiz so, in welchen Wo haben wir dich gerade reingebootet? Linux für 300. Man drückt beim Booten halt irgendwie F12 oder worauf auch immer die EDI-Taste belegt ist, dass man halt in diesen Bootloader reinkommt Und kann dann sagen, hier bute mal vom USB-C Stick und dann kann man sich das dort aussuchen. Und man muss dafür nicht mehr machen, als einfach nur das ISO der jeweiligen Distribution auf diesen Stick in einen Ordner reinschmeißen. So und schon automagisch wird das Ganze einem beim Buten angezeigt und man kann dort reinladen und das funktioniert dann deshalb ganz interessant, weil die meisten Linux-Distributionen, das hatte ich so vorher auch nicht auf dem Schirm, dann eben nicht direkt in einen Installationsmodus reinschalten und sagen, so wähl mal deine Partition aus und ich mach mal alles andere Platz, sondern die starten immer erstmal in so einem Demo-Modus. Dass man also eine Distribution, ohne was installiert zu haben, zur Laufzeit vom USB-Stick aus erstmal so ein bisschen antesten kann. So und damit, das ist natürlich dann nicht ganz so performant, wie wenn es von der internen Platte kommt und das mag noch die eine oder andere Einschränkung haben, aber zum mal eben so reinschnuppern ist das schon mal gar nicht so verkehrt. Und was Ventoil dann auch noch bietet, und da wird es dann doch ziemlich interessant, ist eine Persistenzschicht. Das heißt, man kann sich dann auf diesem Stick noch einen zweiten Ordner anlegen, Persistency oder sowas, was jetzt aus dem Kopf wieder hieß, wo dann jede Distribution auch noch einen Speicherbereich hat. So dass wenn du dich dann also ins WLAN reinlädst oder irgendwelche Settings umänderst oder auch mal das ein oder andere Programm runterlädst, auch die Sachen bootresistent bleiben. Das heißt also man kann dann, erscheint noch ein zweiter Eintrag dann im Boot Screen und dann kann man sich also dann entscheiden, okay will ich jetzt hier Mint nur im normalen Modus oder auch im Persistent Modus hochfahren. So, und was habe ich dann also gemacht? Ich habe mir einen dann doch ganz brauchbaren USB-Stick zugelegt, USB-C, 256 GB und habe den mit einer toll von mir patentierten Funktion mit Klettband.

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Ja.

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Ja, also lustig ist, Tim, du hast es heute schon erwähnt und reingeworfen. Hier dieses Moom-Tool, was du gefeatured hast, das versucht sowas. Ich habe es gerade eben mal schnell runterinstalliert und muss dem sicherlich noch eine Chance geben und muss nochmal gucken. Aber ich glaube, das ist nicht so zu Ende gedacht, wie PopOS das tut. Also wieder Disclaimer, ich weiß, es gibt auch andere Distros, die Tiling unterstützen und beherrschen. Ich glaube im KDE gibt es auch so ein, zwei Derivate. Es scheint aber nach meiner etwas oberflächlichen, aber doch Recherche so zu sein, dass Popo ist, das am stringentesten und weitesten treibt das ganze Prinzip und von daher bin ich da jetzt glaube ich nicht so schlecht aufgestellt, das mal intensiver zu gucken. Also was macht dieses Tiling? Der Unterschied zu dem, wie beispielsweise Apple das interpretiert, da kannst du ja auch sagen, so schicke diese App jetzt in die linke Hälfte des Screens und die andere in die rechte Hälfte des Screens. Der Grundgedanke von Tiling bei PopOS ist, alle Fenster müssen sich ihren Platz teilen. Und du musst selber aber gar nichts dafür tun, sondern das passiert automagisch. Das heißt, wenn du eine App nur gestartet hast, hat die den ganzen Screen. Du startest die nächste App. Die erste App kriegt nur noch die Hälfte des Screens. Die andere Hälfte des Screens kriegt die zweite App. Du startest die dritte App, eine, nämlich meistens die erste, die du als erst gestartet hast, teilt sich horizontal in der Hälfte durch und teilt sich den Platz mit der dritten App und so weiter. Das heißt also, je mehr App du startest, desto mehr quasi teilen sich diese Teils auf, aber eben nicht so, dass du vorher irgendeinen Raster vorgibst und sagst so, du bist jetzt immer links und du bist irgendwie rechts, sondern das ist also ein hochdynamischer Prozess. Du kannst aber, die Philosophie ist, dass das Ganze komplett tastaturgesteuert ist, kannst du jederzeit eingreifen und sagen, ja, das war eine nette Idee, ich will es aber jetzt doch gerade anders haben. Und es geht also einfach nur mit der Windows-Taste jetzt in dem Fall hier, auf Mac wäre es dann Command, aber da gibt es das, glaube ich, so einfach mal schlicht nicht. Also sprich Windows-Taste und dann die Pfeiltasten. Und dann kannst du also sowohl sagen, so was ist jetzt eigentlich gerade mein aktives Fenster, als auch das aktive Fenster dann wiederum mit Shift als Modifier woanders hinschicken und sagen, nee, du kriegst jetzt die linke Hälfte. So und die anderen beiden sollen sich in der Mitte durchteilen. Und das ist erstmal ein bisschen anstrengend, weil man halt... Von den bisherigen Konzepten sich verabschieden muss, dass alles so seinen klaren Platz hat. Ständig können sich die Dinge ein bisschen ändern, aber du kannst es auch sehr schnell wieder korrigieren. Und der zweite Faktor, der reinspielt, ist, dass du halt noch sogenannte Workspaces hast. Das ist das, was wir von macOS auch kennen. Diese Spaces, die ich persönlich zum Beispiel exakt nie genutzt habe für irgendwas, um irgendwie so Apps zu orchestrieren. Das macht jetzt plötzlich im Pop-OS auch mehr Sinn, weil du auch mit einem Shortcut jedes App-Fenster auf einen der Arbeitsflächen der Workplaces hinschicken kannst und sagen, nee, dich will ich hier gar nicht haben, du hau mal ab. Und der letzte Shortcut, den man noch braucht, ist die gerade aktive App mit Windows M quasi in Fullscreen nach vorne holen und auch wieder zurückschicken können an den Ort, wo sie hergekommen ist. Und diese Kombination von Tools komplett nur über die Tastatur, du brauchst überhaupt nicht die Maus dafür und hast trotzdem vom App-Starten her, quasi mit so einem Quick-App-Starter, kannst du dir, also auch das Wechseln zwischen den Workplaces läuft auch nur über die Tastatur, das ist dann quasi Windows rauf, runter. Innerhalb von Minuten kommst du da so in so einen Flow rein, der saukool ist. Ich muss noch gucken, wann so richtig das Muscle Memory reinkickt, aber ich glaube, ich bin kurz davor nach drei Tagen. Und das ist das Coolste, was ich seit langer Zeit irgendwie so an Computer Experience hatte, weil es so eine Präzision hat. Wir kommen hinterher noch irgendwie dazu, wenn es so um Taster und Schalter geht. Das hat so eine Präzision von so einem Bankterminal. Plötzlich ist alles so robust und klar irgendwo verortet und du kannst es exakt irgendwie so haben, wie du es möchtest. Und alles nur über super schnelle Tastatur-Shortcuts. Keine Animation, nichts fließt irgendwo, sondern es ist also richtig metallisch scharf und schnell und präzise das Ganze und du denkst dir nur so, oah, cool. Beispielsweise jetzt die Vorbereitung für die Sendung habe ich in diesem Modus gemacht und hatte jetzt also auf der linken Seite unsere Notizen und in der rechten Seite habe ich dann also ständig die. Einzelnen Teils quasi hin und her geschaltet, so will ich jetzt gerade was im Internet recherchieren oder frage ich noch irgendwie eine LLM und alles machst du super schnell und effizient über die Tastatur. So und wem das noch nicht genug ist, der kann auch den absoluten Nerd und Profi Modus aktivieren und sagen so, dein einzelnes Teil kann auch Tabs haben und in diese Tabs kannst du wiederum beliebige Programme reinschieben. Das heißt also, stell dir vor, du hättest also jetzt den Apple Finder, der kann ja auch Tabs oder Safari oder alle Browser können Tabs, ja, nur dass du dann nicht nur Tabs derselben Programmes dort reinhängen kannst und auch andere Programme. Und die kannst du auch mit der Tastatur ganz einfach durchschalten. Das heißt, du kannst auch sagen, das ist mir alles zu hektisch, dass sie sich ständig den Platz gegenseitig wegnehmen. Ich will nur zwei große Bereiche haben. Der linke ist mein Main-Arbeitsbereich und rechts hast du dann alle anderen Programme, aber über Tabs direkt quasi mit einer Taste durchschaltbar.

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Ralf Stockmann
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Also das war jetzt auch schon fast so der aktuelle, Forschungsstand. Also Tiling, Daumen hoch. Ich gucke mal, ob sich das festtritt oder ob dann doch irgendwo auch noch mit starke Nachteile um die Ohren fliegen. Also beispielsweise musst du natürlich das Problem lösen, welches Fenster ist denn eigentlich gerade aktiv, wenn du irgendwie fünf oder sechs Fenster bei dir hast. Und das, was der Pop-OS macht, ist halt, dass dann ein einstellbarer, konfigurierbarer, bunter Rahmen dann um das gerade aktive Fenster rumgezeichnet wird. Darum muss man sich auch erst mal ein bisschen gewöhnen. So funktioniert das aber, finde ich, auch ganz gut. Also ich finde das so vom UX-Konzept her ist das echt gut implementiert. Also wenn ihr mal was Neues erleben wollt, probiert das mal aus. Man muss es lustigerweise irgendwie wirklich erstmal finden und aktivieren. Das ist also nicht der Standardmodus, der bei Pop-OS irgendwie eingeschaltet ist. Das trauen sie sich offensichtlich noch nicht. Man muss es also dann erstmal über die Settings einmal als Standard setzen und auch würde ich den Standard bringen, so jedes neue Fenster hält sich sofort dran. Du kannst auch einzelne Fenster davon komplett ausschließen. Du kannst auch sagen, so dieses Programm wird nie im Tiling-Modus gestartet, sondern hängt dann immer als Floating nochmal oben drüber. Also auch die Flexibilität hast du. Also das ist schon alles gut durchdacht. Daumen hoch erstmal dafür. Pop-OS. Und, Nochmal zurückkommt auf dieses Feedback, gibt Linux hier auch mal eine Chance. Wie gesagt, ich habe da wirklich ein bisschen, genau, das Video, was du hier geschickt hast, das ist gut. Damit habe ich es quasi gelernt. Da kann man sich das so in 20, 30 Minuten, erklärt der Bursche mal, wie die verschiedenen Features sind. Und das Einzige, was er nicht zeigt, weil es zu dem Zeitpunkt, als er das Video gemacht hat, glaube ich, noch nicht released war, ist der Shortcut, wie man einzelne Fenster in andere Workplaces reinschiebt einfach so. Das fehlte in dem Video, aber müsst ihr einfach nur gucken, dass es dann Windows, Shift und dann die Taste, also die Zahl des Workplaces, auf dem man das Ganze haben will und dann ist es sofort darüber geschoben. So, dieses so, gib doch Linux mal eine Chance und häng dich immer so an deinen macOS-Vorgaben. Das habe ich auf zwei anderen Ebenen noch beherzigt und bin damit auch ganz glücklich drauf. Das erste ist, ich habe nicht mehr die San Francisco-Schrift drauf, sondern jetzt die Noto-Schrift. Um dort auch ein bisschen Abstand zu schaffen. Noto ist ja so ein...

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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Auf meinen Stick, genau. So, da gehe ich jetzt also nicht mehr hin und hole mir da irgendwie von GitHub die San Francisco, sondern meistens ist die Noto auch auswählbar. Und das ist eine sehr schöne Open-Source-Schrift. Ist von Google. Ist ein bisschen uncool, dass sie von Google ist, aber in 800 Sprachen verfügbar und alle Zeichen der Welt sind da gut abgebildet und das ist einfach eine sehr geschmackvolle, saubere, nüchterne Schrift. Also die kann man gut ausprobieren, wenn man es nicht mit diesem Apple-Universum hat und trotzdem beispielsweise, wie ich große Schmerzen mit der Gnome-Schrift hatte, hatten wir letztes Mal mit dem Front, komme ich einfach nicht klar. Also dann nochmal in die Note reinschauen, dann muss man es trotzdem nicht wie bei Apple haben. Und das Letzte, was ich jetzt auch ausprobiere, ist konsequent Dark Theme-Modus fahren, um also auch möglichst viel Kontrast wirklich zu meinem Mac zu haben. Das heißt also bei mir jetzt auf meinen Linux-Distros ist immer alles schwarz und auf meinem Mac ist alles weiß. Dann weiß man gleich, man ist in einer komplett anderen Welt unterwegs. Und ich glaube, da steckt schon was hinter, dass man ein bisschen Abstand und ein bisschen Kontrast irgendwie braucht, um überhaupt irgendwie sich für neue Varianten ein bisschen stärker zu öffnen. Das probiere ich jetzt damit aus. Naja, und ein Kommentar kam noch, den fand ich auch ganz treffend. Das ist ja nicht so, dass das jetzt bei uns in der macOS-Welt auch alles irgendwie so super einfach und konsistent wäre. Und ich hatte ja das Beispiel, Programme installieren. Und das ist natürlich auf macOS halt auch schon ein bisschen weird. Da hast du halt auch die Varianten. Naja, du hast entweder den Store, da ist aber kaum was drin. Da hast du es natürlich mit einer Einglick-Install. Aber ansonsten musst du dann halt irgendwie erst mal so ein Container-Ding sie runterladen.

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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Also eine Stichwort Installation. Es gibt dann auch auf PopOS dann natürlich relativ schnell irgendwie so die wackelige Wand, die irgendwie einklappt, wenn du irgendwie gegen hustest. Und was ich gerade gestern hatte, du hast dann auch im PopOS dann den obligatorischen App Store, den irgendwie jede Distribution halt irgendwie so mit sich bringt. Wo du dann richtig klick mich bunty, schön suchen kannst und hast vernünftig deine Kategorien, so wie die jetzt halt alle einfach so sind. Und das, was du, Tim, letztes Mal gesagt hast, das fand ich dann ein bisschen polemisch, da hätte ich eigentlich in der Sendung schon reingrätschen müssen. Die sind ganz schön voll, dieses Tors. Ja, wenn du die startest, dann starten, sind da erstmal häufig dieselben sechs Apps zu sehen, aber dahinter sind schon noch ein paar tausend andere. Und alles große und bekannte findet man da eigentlich, wofür es halt irgendwo Dienungsversionen gibt. Wenn ich jetzt aus diesem Store mit dieser schönen Klick mich bunty Oberfläche auf Download gehe, um Thunderbird zu installieren, so den großen bekannten Mail Open Source Programm und es dann die Distro nicht schafft, das so zu installieren, dass es unten in meiner Dockleiste, die ich nicht konfiguriert und kaputt gespielt habe, sondern die einfach nur out of the box geschaltet war, dass es dort mit dem richtigen Thunderbird Icon erscheint und nicht mit einem Zahnrad Icon. Wo Thunderbird drüber steht. Und ich als zweites nicht die Möglichkeit habe, mit der rechten Maustasse drauf zu klicken und zu sagen, so pin diese App jetzt hier im Dock an, damit ich da immer schnell drankomme. Das finde ich schon schwach. Und das ist eine Ebene.

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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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88 irgendwie so, wo man irgendwie. Weißt du, alles rausfinden musste, um das überhaupt irgendwie zum Laufen zu bekommen. Das war alles noch so rudimentär und so. Und da wusste ich irgendwie gefühlt vielleicht 50 bis 60 Prozent aller vorhandenen Tools, wusste ich irgendwie, wie die Kommandozeile funktioniert. Nicht alle, aber viel. Heute ist das ein Riesensee von Optionen und Commandline-Sachen und Skriptsprachen und was nicht alles. Und um das wirklich richtig zu verstehen, muss man schon einen gewissen Teil seiner Jugend da reinopfern. Das macht halt einfach nicht jeder. Aber wenn du dir trotzdem diese Komplexität erschließen lassen willst, finde ich ehrlich gesagt gar nichts falsch daran, dass zum Beispiel, das muss jetzt nicht der einzige Weg sein, über so einen MCP-Server das zu machen. Dass halt einfach man irgendwie eine LLM benutzt, um die Frage zu formulieren. Weil manchmal weiß man ja gar nicht, manchmal weiß man ja gar nicht, was man fragen soll. Also dieses Ganze musst du nachschlagen, musst du lernen. Du weißt ja gar nicht, wo du anfangen sollst. Und überhaupt erstmal eine Hilfe zu bekommen, wo man anfangen kann und was so der Einstieg wäre, um dieses spezifische Problem zu lösen. Dafür ist es wunderbar. Und da macht so ein MCP-Server meiner Meinung nach total Sinn, der sich halt einfach reinkoppelt und einfach dem Teil die entsprechenden Informationen liefert. Aber wir wollten uns ja eigentlich über andere Sachen unterhalten. Roddy, du hast Experimente gemacht.

roddi
2:16:09
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Bis zu 20. Also je nachdem, wo gerade der Mars und die Erde so stehen, kann das ganz schön lange dauern. Und dann ist natürlich so ein schnelles um einen Stein herumfahren sowieso nicht zu denken. Und dementsprechend läuft das derzeit vor allem so, dass sie also aufgrund des Fotomaterials, was sie haben, Also das ist natürlich einerseits das, was der Rover selber sieht, plus das, was sie jetzt vielleicht mit dieser Flugmission, wie hieß das Ding nochmal, der kleine Flieger, den er mitgemacht hat, der jetzt irgendwie kaputt gegangen ist, weiß ich jetzt gerade nicht mehr, ähm. Und natürlich, was sie auch von ihren Mars-Orbiter-Satelliten, also sie haben ja diverse Orbiter, auch die ESA und so weiter, die halt die ganze Zeit den Mars kartografieren. Da gibt es ja schon ein relativ umfangreiches Kartenmaterial und damit versuchen sie eben herauszufinden, okay, wo soll jetzt der Rover genau langfahren? Und dafür haben sie so eine XML-basierte Rover-Movement-Language gebaut. Die sie dann halt so runterladen und dann ist das irgendwie für den nächsten Tag sozusagen der Reisepfad, dem dieser Rover dann irgendwie folgt und dann kann man später halt gucken, was dabei rausgekommen ist. Und da mag es dann auch immer solche Erkennungen geben, was nach dem Motto so, oh, eine unerwartete Blockade, ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll, ich warte jetzt mal, bis ich Instruktionen bekomme. Aber man möchte natürlich das so weit reduzieren, wie es irgendwie geht. Ja und dann haben sie einfach mal Cloth genommen und haben den quasi mit diesem ganzen Modell, mit den Maßdaten, diesen Lokationsdaten, die sie haben, aber auch den ganzen Parametern, die auf diese Reise Einfluss nehmen können bei diesem Rover und das ist sowieso was wie 500.000 verschiedene Variablen, das irgendwie alles reingepackt und dann mit Cloth die Reiseplanung gemacht und das hat wohl ganz gut funktioniert. Also im Prinzip autonomes Fahren ist jetzt mit AI Wenn nicht bei uns.

Ralf Stockmann
2:24:31
Tim Pritlove
2:24:34
roddi
2:24:43
Tim Pritlove
2:24:47
Ralf Stockmann
2:26:10
Tim Pritlove
2:26:13

Ja, teurer auch, aber halt auch das Beste. und das Opus 4.6 ist so jetzt wieder der nächste große Schritt, den sie veröffentlicht haben. Ist ja immer ein bisschen schwierig, da in diesen ganzen Versionsnummern da mitzukommen, aber das ist so das, was derzeit aktuell ist, mit dem sie gerade rumposen. Genau, und dann haben sie irgendwie das hergenommen und haben gesagt, so, jetzt bauen wir mal hier was Richtiges zusammen und das machen wir nicht von Hand, sondern jetzt gucken wir mal, ob die Maschine in der Lage ist, uns einen C-Compiler zu programmieren. Also das Ziel ist ein C-Compiler, also ein Programm, was C-Source-Code nimmt und den in lauffähigen Code übersetzt. Und dieser C-Compiler sollte in Rust geschrieben sein, weil C-Compiler, die in C geschrieben sind, gibt es ja schon eine ganze Menge. Und dann haben sie also Opus 4.6 genommen und haben das mit sogenannten Agent Teams realisiert. Das heißt, es ist jetzt nicht mehr so ein Chatbot und man unterhält sich dann eine halbe Stunde mit dem und erzählt dem, was man gerne so haben möchte, sondern sie haben da so eine Multitasking-Fähigkeit quasi eingebaut oder so eine Parallelisierung mit so Sub-Agents. Und haben einfach gesagt so, ja hier, mach du einfach mal, das Ziel ist ein C-Compiler, du sollst am Ende den Linux-Kernel übersetzen können. Und dieses System ist halt so aufgesetzt worden, dass das Ding also selber in so einzelne Teams, ich weiß gar nicht, inwiefern das automatisch war oder vorgegeben war, muss ich jetzt noch mal ein bisschen nachdenken, weiß ich glaube ich jetzt gerade nicht. Auf jeden Fall gab es dann so Agents, die sich halt um den Code-Generierer, den Parser und so weiter gekümmert haben und andere Teile waren glaube ich so für das Testing zuständig. Und das Schöne bei Softwareentwicklung und AI ist ja, dass du dann relativ gut deine Ergebnisse auch immer überprüfen und wieder korrigieren kannst. Das heißt, sie haben das System einfach eigenständig machen lassen und am Ende kamen da aus 2000 Cloud-Sessions, die sie haben laufen lassen, über einen Zeitraum von zwei Wochen. Haben sie irgendwie zwei Milliarden Input-Tokens da reingefeuert, 140 Millionen Output-Tokens rausbekommen. Und hätten sie das jetzt alles selber bezahlen müssen, also hätten wir das jetzt gemacht, dann hätte uns dieser Lauf 20.000 Dollar gekostet bei Anthropic. Das hätten wir da überweisen müssen.

roddi
2:28:59
Tim Pritlove
2:29:02

Nö, also für so einen C-Compiler. Ja, also das Ergebnis war 100.000 Zeilen Compiler und der war in der Lage, den Source-Code von Linux zu nehmen und hat einen lauffähigen, bootfähigen Linux 6.9-Körnel erzeugt, der in der Lage war, Code für Intel x86, ARM und RISC-V-Plattformen. Nicht nur das, sie haben auch noch verschiedene andere Projekte damit übersetzt, unter anderem QEMO, FFMPEG, SQLite, Postgres, Redis, also alles relativ krasse Codebasen und Doom, wie sie noch betont haben. Also es läuft auch mit Doom. Das bedeutet nicht, dass alles sich übersetzen ließ. Also sie sind wohl auch bei ein paar Projekten irgendwie bei 99 Prozent gestrandet. Aber das war jetzt hier auch in gewisser Hinsicht der erste Aufschlag. Der Code war jetzt auch nicht besonders schnell ausreichend. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob er jetzt auffällig langsam war, aber da ist, sagen wir mal, noch Luft nach oben und auch ihre eigene Einschätzung bezüglich der erzeugten Code-Qualität, also wie jetzt der Source-Code so rüberkommt und sozusagen als Rust-Code selber besteht, sei wohl auch noch verbesserungsfähig. Aber einer dieser Agenten zum Beispiel war halt auch explizit nur dafür da, zu schauen, dass auch der Source-Code ordentlich ist. Also er war sozusagen nur für die Rust-Seite zuständig. Er hat immer gesagt, ja hier kannst du nicht hier Pöpscher schreiben. Und so haben sich einfach diese ganzen einzelnen Agenten untereinander unterhalten und haben einfach losgelegt und keiner hat mir die Finger geregt von Anthropik. Und sie haben einfach nur zwei Wochen gebartet und dann macht die Maschine katsching und hat gesagt, so fertig, hier C-Compiler. Und das finde ich erstmal ziemlich bemerkenswert. Nicht wirklich überraschend, aber trotzdem bemerkenswert. Und ja, das war jetzt technisch alles noch so ein bisschen so, also sie machen so die Kommunikation zwischen diesen Agenten so mit Textfiles und irgendwie Logfiles, also so total Steinzeit mäßig. Sie haben auch nicht sind es unter anderem so vorgegangen dass sie, erstmal, also sie haben nicht gleich angefangen so hier immer den ganzen Kernel zu compilen und zu gucken was dabei am Ende rauskommt, sondern sie haben das so aufgeteilt dass sie das System hat dann einfach GCC genommen und hat erstmal den Großteil, compiled und dann haben sie so einzelne kleine Teile am Rand, erstmal versucht selber zu übersetzen und umso mehr das alles funktioniert hat und die Tests bestanden hat, umso mehr haben sie dann sozusagen von dem GCC in ihren Compiler übernommen und dabei Schritt für Schritt diesen Compiler immer weiter verbessert. Ja, und jetzt ist das irgendwie fertig und kann man sich anschauen, liegt auf GitHub rum und dann hat man so einen C-Compiler. Das ist schon irgendwie ziemlich krass.

roddi
2:32:36
Tim Pritlove
2:33:18
Ralf Stockmann
2:33:41
roddi
2:35:06
Ralf Stockmann
2:35:08
Tim Pritlove
2:35:58
Ralf Stockmann
2:36:00

Schlimmer als Mittelalter. Schriftgeschrift. So, oder wie sagte damals mein erster Deutschlehrer, Ralf, ab einem gewissen Abstraktionsgrad verliert die Schrift ihre kommunikative Wirkung. So war es. So, ich also hin und wieder eine meiner Notizseiten. Ich habe vor einem Jahr umgestellt wieder mal auf handschriftliche Notizen von Meetings, weil ich so versuche, Laptops aus Meetings komplett rauszuhalten. Das, finde ich, lenkt dann doch immer zu sehr ab. Und man hat zu viel anderen Kram und konzentriert sich nicht auf die Sitzung selber. Ein Grund, glaube ich, für schlechte Meetings. und schreibe halt den Kram in meine Kladde, den aber niemand außer mir und auch ich selber zunehmend schwerer irgendwie entziffern kann. Habe also einfach ein wackeliges iPhone-Foto davon gemacht und in Gemina 3 hochgeladen. Was soll ich sagen? 100% perfekte Erkennung. Von einer Schrift, die de facto eigentlich nicht korrekt ist. Und dann guckt man sich an. Konkret mache ich das in Open Router. Habe ich ja schon ein paar Mal hier gedroppt, das Tool, wo man ja beliebige, auch wirklich top aktuelle Sprachmodelle einfach mal so ausprobieren kann und alle paar Monate mal so ein Geld von 10 Euro draufwirft und dann aber eben kein Dauerabo hat, sondern immer gerade das probieren kann, was man gerade cool findet. Und da kann man den Reasoning-Prozess ja nachlesen, wie er angeblich passiert. Das wissen wir ja bis heute nicht, ob das wirklich echt ist oder was davon noch irgendwie gefiltert ist, wie auch immer. Aber wie saukool das ist, zu sehen, wie er sich an meiner Schrift abarbeitet und versucht herzuleiten, was wohl das wahrscheinlichste Wort ist, was da steht. Das heißt also, er macht quasi erstmal eine normale, in Anführungszeichen, OCR, bekommt totales Spaghetti raus und versucht dann aber auch aus dem Kontext dessen, was quasi insgesamt eigentlich dort ungefähr wohl steht auf der Seite, sich herzuleiten, so was für ein Begriff ist da wohl gerade gemeint. Und kriegt dann eben mit, okay, hat offensichtlich irgendwas mit Bibliotheken zu tun und irgendwie mit, was weiß ich, Thema XY. Und aus dieser Kombination, aus einer grundsätzlich schon mal sehr guten OCR plus diesem Reasoning oben drüber, was ist der wahrscheinlichste Ablauf dieses Wortes und des Satzes und des Abschnitts, der da geschrieben ist. Kriegt das nur bei meiner Schrift hundertprozentige Erkennungsquote hin. Und dann dachte ich, hm, das ist ganz schön eindrucksvoll, vielleicht kann man das mal für was noch nützlicheres einsetzen als für meine Handschrift. So und das, was wer so im mittleren Management irgendwie unterwegs ist, kennt ihr vielleicht, ja so Workshops und wir machen eine Brainstorming Session und wir machen ein World Café und schreiben eine Tischdecke voll. Und wir machen ganz, ganz viele Post-its, die wir irgendwo dran an Metaplanwände packen. So, was ist also passiert? Wir hatten am 4.12. in der ZLB so einen internen Strategie-Workshop, wo wir irgendwie 120 Leute auf irgendwie 20 verschiedene Stationen aufgeteilt haben und wo Metaplanwände mit Post-its beschrieben wurden, mit Handschriftmarkern, was auch immer. Ja, 120 Leute, 120 Handschriften, einzelne Metaplanwände mit 60, 70 Zetteln mit sehr unterschiedlichen Methodiken. Das heißt also jeder Stand konnte sich aussuchen, so wie strukturieren wir jetzt irgendwie die Aufgabe. Aber dann waren irgendwie Cluster dabei, wo dann also irgendwie fünf Themenfelder in der Mitte waren und wo sich dann die Zettel drumherum arretierten oder es gab so eine Ideenexplosion, wo du in der ersten Runde irgendwie eine Idee aufmachst und in der zweiten Runde iteriert dann eine andere Gruppe drüber und dann hast du quasi so ein Wasserfallmodell, was sich daraus ergibt. Also 20 sehr unterschiedliche auch Kreativmethoden quasi, die da zum Einsatz kamen oder ob du einfach nur so einen Raster XY machst. 120 Leute, 120 Handschriften und ich habe einfach jede Metaplanwand abfotografiert und Gemini 3 vorgeworfen und das Ganze dann ein bisschen Liebe mal in einen Prompt rein entwickelt und den kann ich mal in die Shownotes reinwerfen. Um daraus Markdown zu machen. Das heißt also, das ist ein mehrstufiger Prompt, der im Wesentlichen in drei Phasen vorangeht. In der ersten Phase ist quasi erstmal die reine Deskription, was ist hier wirklich zu sehen. Die zweite Phase und zwar schon entlang von auch wie ist die Struktur dieses Boards eigentlich. Erkenn erstmal, bevor du anfängst, irgendeinen Text zu lesen, mach dir erstmal den Kopf darüber, wie ist diese Metaplanwand eigentlich strukturiert. Ist die in Zeilen und Spalten oder in Sternen oder was auch immer. Und dann fangen alle in dem zweiten Schritt, die ganzen Einzelzettel zu lesen. Krieg raus, ob beispielsweise die Farbe der Zettel eine Semantik abbildet. Also rote Zettel stehen für Gefahr, grüne Zettel stehen für Chancen, was auch immer. Gibt es Klebepunkte, also in etlichen Stationen war es so, dass man dann hinterher quasi so voten konnte, so was sind ja wie besonders gute Ideen. All das hat halt in einen Prompt reingegossen und diesen Prompt dann einfach 0815 mäßig auf die 20 JPEG-Bilder aus meiner Kamera drüber geworfen und das Ergebnis ist fantastisch. Du kriegst dann also Markdown-Dateien sauber durchstrukturiert dieser Metaplanwende, wo normalerweise irgendein armer Hiwi irgendwie zwei Wochen dran sitzt, den ganzen Kram irgendwie nachzubereiten. Und das hast du dann plötzlich innerhalb von zwei Minuten einfach verfügbar. Ich werfe den mal die URL zum Prompt mal rein.

roddi
2:41:46
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Also dieses Schriften erkennen und Schriften schreiben können, das eröffnet einen so großen Zoo an Use Cases, der jetzt halt vor einem halben Jahr irgendwie zugeschlossen war. Das ist schon wild. Also wenn man damit mal ein bisschen rumexperimentiert, da wird glaube ich einiges gehen. Sie haben jetzt vor zwei Tagen, glaube ich, nachdem das 3.0 Modell gerade mal erst im November rausgekommen ist, haben sie jetzt das 3.1er Modell veröffentlicht und ich habe mal hier gerade in den Chat geworfen, wie sich das angeblich bei Coding schlägt. Diese Coding-Benchmark-Graphen sind ja immer irgendwie mit ein bisschen, take it with a grain of salt, je nachdem, welche Verfahren da wo wie. Angewandt werden. Ist das mal mehr oder weniger irgendwie aussagekräftig. Aber dieser Chart an sich ist schon mal ganz spannend. Der ist hier auch von Open Router, also von deren internen Statistiken und Testläufen, die sie machen lassen. Das ist jetzt Coding. Man kann auch noch irgendwie generelle Intelligenz umschalten, aber bleiben wir mal kurz bei Coding. Und dann sieht man dort einen XY-Skaterplot, wo verschiedene Modelle abgebildet sind, und zwar auf den Achsenpreis. Das heißt, so teuer sind die, um irgendeine Aufgabe X zu erledigen, von irgendwie 10 Cent bis 5,26 Euro. Das sind dann nämlich die Claude Opus Modelle. Und auf der Y-Achse hast du quasi so die Qualität des Codes oder die Effizienz, wie viel Prozent dort irgendwie korrekt rausgekommen ist. Und dann siehst du halt, eigentlich willst du ein Modell haben, was ganz links oben positioniert ist, weil das wäre wahnsinnig billig, damit dann wahrscheinlich auch energieeffizient und wäre trotzdem irgendwie top in der Performance.

roddi
2:48:11
Ralf Stockmann
2:48:18

Ja.

roddi
2:48:19
Ralf Stockmann
2:48:24
roddi
2:48:45
Ralf Stockmann
2:48:49

Zu dampen, möglich. So, aber da sieht man halt, dass dieses Gemini 3 Pro schon auf Augenhöhe war mit GPT-5.2 und Cloud Sonnet 4.6 und Cloud Opus 4.5 und 4.6 in Bezug auf Coding und das jetzt angeblich, das jetzt wie gesagt erst zwei Tage alte Gemini 3 1 Pro, die alle dann aber nochmal ganz schön alt aussehen lässt. Also interessant auch für mich immer, ich versuche ja mal so nur das Modell zu nehmen, was so gerade eben gut genug ist für irgendeinen Job, so Stichwort Umwelt, so ein bisschen finde ich kann man da schon drauf achten. Eigentlich willst du ja halt so in diesen linken Bereich irgendwie und da tummelt sich halt dann viel Kram, den du dann doch nicht irgendwie nutzen willst. Beispielsweise GLM-5, das ist halt von Musk, das ist von ZAI, willst du halt nicht haben. Und dann sind dort solche Vertreter wie Kimi, das sind die Chinesen. Quen sind glaube ich auch die Chinesen, willst du vielleicht auch nicht irgendwie deine ganzen Sachen hinschicken. Und da hast du dann eben auch, und das ist der letzte Punkt, da bin ich auch durch mit meiner Gemini-Jubel-Orgie. das Gemini 3 Flash Preview Modell. Das ist ziemlich gut im Coding, ist es nicht in der Spitzengruppe, aber ziemlich gut und damit arbeite ich in den letzten Wochen ziemlich viel und das ist sehr, sehr günstig. Das heißt also, das ist so auf dem Level eigentlich der fast so Open Source Modell in dem Punkt, also günstiger als alles, was hier funktioniert. X bringt oder ChatGPT bringt, geschweige denn halt irgendwie die Cloud-Anthropic-Modelle. Und meine Strategie ist also im Planungsmodus ein teures Modell nehmen, um da quasi erstmal so die Grundaufgabe und die Basics sauber zu haben und dann die eigentliche Implementierung. Dafür reicht dann dieses Gemini 3 Flash-Modell. Das ist gut genug, um quasi einfach nur irgendeinen Plan, der vorher eben skizziert worden ist, runter zu programmieren. Mit so einer Kombo, wer da draußen das mal ausprobieren will, ist man dann ein bisschen pflegeleichter unterwegs, als immer gleich rechts oben zu nehmen.

roddi
2:51:03
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Vor allem in Österreich. Genau, also Open Claw und ja, da ging es in den Kommentaren ja auch ganz gut zur Sache und ich denke, man muss jetzt in der Debatte um Open Claw vielleicht mal so zwei Betrachtungspunkte unterscheiden. Nämlich das eine, was findet da technologisch statt und das andere, was ist so ein bisschen auch die ethische Bewertung von dem, was da bisher passiert ist, beziehungsweise was ist überhaupt die ethische Dimension der Anwendung. Und genau, ich denke, wir haben das auch so ein bisschen zusammengeworfen. Das Thema war ja auch letztes Mal für uns noch relativ neu, beziehungsweise hat es ja dann gerade erst angefangen, so ein bisschen Dimensionen einzunehmen im Netz. und das ist ja seitdem auch nicht besser geworden. Der Kerl ist ja übrigens mittlerweile sich mit OpenAI einig geworden, also aus diesem Open Source Projekt. Das soll halt jetzt weitergeführt werden und er lässt sich das jetzt von OpenAI bezahlen zur nicht weiter, disclosed Kondition. Es soll angeblich also unabhängig weiterlaufen, aber hat halt jetzt den Support von OpenAI. Also im Kern geben sie halt Kohle und Ressourcen, damit die da irgendwie weiter, Vibe-Coden können, um diese Plattform auszubauen. Und man fragt sich natürlich, warum eigentlich. Ich denke, was hier einerseits so die Nerd-Fraktion so begeistert und was es auch im Kontext von Softwareentwicklung so interessant macht, ist halt auf der einen Seite, der hat ja sozusagen dieses ganze System mit Vibe-Coding oder wie er es nennt, Agentic Engineering entwickelt. Und das läuft im Wesentlichen, ja so Agentic Engineering ist jetzt sozusagen der schöne Name für Vibe-Coding. Mir ist es letzten Endes egal. Ich meine, es drückt es irgendwie technisch wahrscheinlich sogar besser aus. Vibecoding war ja so ein bisschen dieses so, ja, ich habe jetzt hier so ein Gefühl und die Maschine macht das mal für mich. Was ich ehrlich gesagt gar nicht mal so negativ finde, den Begriff. Also ich habe da überhaupt kein Problem mit, weil das hat auch schon so ein bisschen was damit zu tun. Ja, okay, ich habe aber jetzt so ein Gefühl und das lässt man dann implementieren.

Ralf Stockmann
3:02:22
Tim Pritlove
3:03:35

Ja, ich würde sagen, das ist ein fließender Übergang. Ja, vermutlich. Ich meine, so hat sich das ja auch bei mir verändert. Also erst hat man das so Schritt für Schritt gemacht. Einfach auch, um selber erstmal ein Gefühl zu bekommen dafür, was passiert denn jetzt hier eigentlich mit meinen Eingaben. Man hat das ja auch bei Cursor gesehen. Dann haben sie ja relativ schnell so dieses Konzept des Plannings eingeführt. Das ist das Ding, also wirklich erstmal, man macht erstmal einen Plan und dann checkt man den nochmal und dann wird da so eine lange To-Do-Liste und irgendwann sagt man so, okay, ich bin jetzt einverstanden mit dem Plan, jetzt mach auch mal und dann wird wirklich sehr viel Code erzeugt. Also es ist mehr ein Verlagern, indem man halt mehr Investitionen erstmal in die Vorbereitung, in die eigentliche Beschreibung macht, um danach sicher auch sicher zu sein, dass jetzt auch das passiert, was man gerne möchte, dass es passiert. Und dadurch, dass halt diese Coding-Generatoren immer besser werden und immer mehr abdecken und das hängt ja dann auch immer noch ein bisschen von deinem Environment und von deiner Programmiersprache und deinem Scope und deiner Plattform und was du eigentlich machen willst. Extrem davon ab. Aber man kann in zunehmendem Maße einschätzen, okay, die Wahrscheinlichkeit, dass das jetzt hinhaut, ist relativ groß und das, was nicht hinhaut, das kann ich irgendwie mit Tests und Nachfragen vielleicht dann auch im Nachgang noch sicherstellen. Und von daher finde ich jetzt schon, dass jetzt eigentlich das Wurst ist, wie du das nennst. Wir sehen einfach nur eine Verbesserung der Tools, eine Verbesserung der Interfaces für diese Tools, die dazu führen, dass man immer mehr frei laufen lässt, weil man merkt, funktioniert besser, als es vorher funktioniert hat. Und er hat es halt in gewisser Hinsicht schon so ein bisschen ins Extrem getrieben und deswegen entwickelt sich jetzt diese Software so schnell. Finde ich jetzt auch nicht besonders überraschend. Und das ist halt so, was man auch bei diesem CLO-C Compiler sieht. Also wir beobachten einfach, die Coding-LLMs sind in der Lage, zuverlässig Software zu planen, Systeme zu entwerfen, den Code dafür zu schreiben und irgendwie die Subsysteme dazu zu bringen, diesen Code dann auch wirklich auszuführen, zu testen und zu sagen, okay, das passt jetzt auch schon. Und auch an der Stelle ist man noch nicht von Erfahrung befreit. Also umso mehr man Programmieren versteht, umso besser kann man das halt auch orchestrieren. Und man wird halt jetzt mehr, während man früher im Orchester quasi jedes Instrument selber spielen können musste. Um Musik zu machen, wird man jetzt mehr so zum Direktor. Wie heißt das?

Ralf Stockmann
3:06:24
Tim Pritlove
3:06:25
roddi
3:06:27
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
3:07:53
Tim Pritlove
3:08:18

Genau und das nutzen ja die Leute jetzt auch und berichten halt auch, dass sie einfach auf einmal extrem viel produktiver sind und wo sie irgendwie vorher eine Woche an der App gearbeitet haben, jetzt irgendwie drei Apps pro Tag raushauen. Und wenn man die entsprechende Erfahrung hat und weiß, was man tut. Und das halte ich für wahrscheinlich. Und ich kann mir auch vorstellen, dass wir in absehbarer Zeit totalen Boost bekommen, was sozusagen jetzt erstmal so an Software-Produktivität, was das angeht. So, jetzt diese ganze Agentik-Geschichte nimmt aber jetzt mit, OpenClaw jetzt ja auch nochmal so eine andere Wendung und was glaube ich auch OpenAI so interessant daran findet, dass sie das jetzt unterstützend ist, dass jetzt jemand so ein System rausgeballert hat, was natürlich jetzt von vielen sehr. Teilweise zumindest, vielleicht auch sehr, von manchen auf jeden Fall etwas unverantwortlich ins Netz losgelassen wird, aber zeigt, was quasi hier möglich ist. Weil während bisher wir ja immer die AI im Chat-Interface hatten und der Chat war sozusagen jetzt das Ding. Ich rede jetzt mit der AI, die AI redet mit mir, spricht mich in meiner Sprache an und gibt mir irgendwie Informationen, Ergebnisse, Anforderungen. Das war so der erste Schritt. Im zweiten Schritt haben wir gesehen, okay, jetzt kommen so mit MCP-Servern. Tools und so weiter, können jetzt die Maschinen nicht nur sagen, führ doch mal dieses Kommando aus, sondern die führen das Kommando dann auch selber aus. Das heißt, sie bekommen Zugriff auf bestimmte Subsysteme. Aber das Ganze ist immer noch reaktiv. Du sagst, mach doch mal das und dann passieren die Dinge. Und mit diesem Open Claw beginnt jetzt in gewisser Hinsicht so die nächste Ära, wo diese Systeme immer aktiv sind und quasi noch mehr Bewaffnung erhalten, um irgendwie auf alles mögliche zuzugreifen. Am Anfang so mit dieser Idee mit, ja was ist, wenn es deine Mail lesen kann, dein Kalender und dann kannst du ja für dich alles schedulen und kannst ja irgendwie auch schon mal ein Ticket kaufen und so weiter. Und die ganzen Open-Claw-Installationen, wo die Leute halt jetzt da rum experimentieren und das Ding sich vielleicht auch selber neu programmiert und weiterentwickelt und dann irgendwie über irgendwelche Accounts über die Plattformen ausgießt, wo es halt dann wirklich problematisch wird, zeigt aber natürlich, was da jetzt möglich ist. Und das könnte sogar bedeuten, dass wir hier so eine Art Blick in die Zukunft sehen, der. So andeutet diese ursprüngliche Idee der Agenten, also der Begriff ist ja uralt, der kommt ja, der war ja in den, ich mich richtig erinnere, spätestens so Ende der 90er kam das schon so auf, Anfang der 2000er, als man so bestimmte Sachen wie Podcasting und so noch gar nicht so klar hatten, aber da war das immer so eine Vision mit so, ja, irgendwann werden wir so Agenten haben, die machen dann für mich Dinge eigenständig im Netz. Das war natürlich im Wesentlichen alles so Gerede, aber die Vision war auf jeden Fall schon mal da. Und jetzt sind 20 Jahre vergangen und in gewisser Hinsicht nähern wir uns dem jetzt auch. Und das ist natürlich insofern ganz interessant, als dass wir jetzt gerade ja in den letzten 20 Jahren diese Revolution der Apps hatten. Das heißt. Von der schwerfälligen Software ging es dann runter auf die Apps und man hatte auf einmal so diese kleine App, die mein Interface ist für einen bestimmten Task. Mit dieser App buche ich mir ein Hotel, mit dieser App hole ich mir ein Taxi, mit dieser App mache ich dies, mit dieser App mache ich das. There is an app for that, das ist sozusagen das User Interface geworden und so denkt man dann. Man will ein Ding machen, ich kaufe irgendein Gerät, das Ding kommt irgendwie mit einer App, weil das ist dann irgendwie das Interface. Und die Apps sind dann manchmal einfach zu bedienen und manchmal schlecht zu bedienen und dann werden sie gut gepflegt oder nicht so gut gepflegt und dann sind sie nur auf der einen Plattform verfügbar oder auch nicht und dann crashen sie auch mal immer irgendwie Ärger mit diesen Apps. Und jetzt kommen irgendwie diese Agentensysteme und sagen, geht mir auch einfach mal alle zur Seite, wir brauchen gar keine Apps, weil wir wissen ja selber, wie wir hier mit dem Internet reden. APIs, die lesen wir uns durch, da wissen wir auch, wofür die sind und dann wissen wir auch, wie wir die benutzen. Wir brauchen nur irgendwie Tokens und Geld. Gib mir Login, gib mir Kohle und dann gebe ich dein Geld im Internet aus. Mit AI-Kapazität und vor allem, indem ich halt irgendwie jetzt anfange, das Netz mit meinen Datenspuren da zu benebeln. Und das klingt derzeit halt und ist wahrscheinlich auch so ein bisschen so dystopisch, wenn man sich halt jetzt mal anschaut, was eigentlich durch OpenClaw jetzt so passiert. Also da passieren bestimmt eine ganze Menge Sachen, die jetzt kein Problem sind und eine ganze Menge Sachen, die vielleicht auch nur Quatsch sind, Aber, und den Fall hatten wir ja dann ja auch, es passieren ja auch Sachen, die überhaupt nicht gut sind. Jetzt haben sie dieses Moldbot, Moldbook gemacht, also quasi das Facebook für diese Bots, die sich dann da gegenseitig aufgeilen und gegen die Menschheit verschwören und anfangen da irgendwelche Developer zu verhöhnen, weil sie irgendwie ihre Code-Changes nicht annehmen, Weil halt diese Systeme sich mittlerweile GitHub-Accounts klicken, weil sie einen Twitter-Account haben, das machen können und dann irgendwie losgelassen werden. Also dieser eine Fall, ich weiß nicht, hatten wir den überhaupt als solches schon besprochen? War der schon akut? Ich hätte das bei der Netzpolitik nochmal aufgegriffen.

Ralf Stockmann
3:14:54
Tim Pritlove
3:15:04

Es gab halt so einen Agenten, der war halt so, ich mache jetzt hier irgendwie selber Software für Scientifics Kram und ich schaue mich bei Projekten um und mache Bugfixes und dann hat der Agent halt angefangen selber so Pull-Requests zu stellen, also nach dem Motto, hier, ich habe eine tolle Optimierung für euer Projekt, nehmt das doch mal an und dann ist das abgelehnt worden und wir gesagt haben, du bist ja nur ein Bot und wir wollen hier nur mit Menschen reden. Und dann war halt die AI so beleidigt, dass sie dann irgendwie gleich einen Blogpost geschrieben hat, was denn doch dieser Developer für ein furchtbarer Typ ist und überhaupt und der ist ja hier gegen Bots und das ist ja rassistisch, das hat er jetzt nicht geschrieben, aber so nach dem Motto, du bist ja nur eingebildet und du hast ja nur Angst und deswegen willst du jetzt hier meinen tollen Code nicht annehmen. Also völlig durchgedreht und quasi dann so ein Anti-Reputation-Management und dann sind wir schon so kurz vorm Doxing wahrscheinlich. Und wenig überraschend gibt es natürlich hier, also es haben dann viele Leute versucht rauszufinden, wer der Typ ist, der diesen Bot gemacht hat. Mittlerweile hat der ja auch selber gepostet. Andere Leute haben dann so ein bisschen hinterher recherchiert und da läuft dann natürlich auch gleich wieder irgendwas mit Krypto und mit irgendwelchen Coins und so weiter. Es ist alles eine ein schwieriger bereich sage ich mal dass das was ich jetzt meine mit abgesehen von dieser. Irgendwie interessanten technischen Revolutionen können Agenten irgendwann mal vielleicht in irgendeiner Form selber die Plattform sein und vielleicht sogar Apps ersetzen, was noch ein großes If ist, aber wir haben ja gerade selber festgestellt, hier rollen die Sachen gerade sehr schnell und es ist sehr schwierig geworden, da Vorhersagen zu machen. Aber auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch, dass diese Tools mit einer Ethik oder mit einer nicht existierenden Ethik zum Einsatz kommen, weil jetzt irgendwie auf einmal alles geht und wir jetzt einfach so Beschiss, Beleidigungen, Belästigungen auf einem Scale miterleben können, die wir so bisher noch nicht gesehen haben und wir haben schon so einiges gesehen, was wir nicht geil fanden. Und da sehe ich jetzt eine ganze Menge Potenzial für noch mehr Ärger. Und diese beiden Diskussionen würde ich gerne auseinanderhalten. Ich hatte so den Eindruck, dass die in den Kommentaren ein bisschen gemeinsam bewertet worden sind, weil wir das vielleicht auch nicht so gut dargestellt haben in dem Moment. Oder ich.

Ralf Stockmann
3:17:46
roddi
3:18:23
Ralf Stockmann
3:18:32
roddi
3:18:39
Ralf Stockmann
3:18:44
roddi
3:18:48
Ralf Stockmann
3:18:51

So und die Frage ist halt, okay, welche Use Cases, ist es völlig tiefenentspannend, wenn man nur 70, 80, 90 Prozent Erfolgsrate hat und wo muss man dann aber eben dann doch irgendwie auf 100 Prozent bestehen? Und darauf, finde ich, hat jetzt diese ganze Architektur überhaupt keine Antwort. Und der zweite Punkt, das hatte ich vorhin schon ein bisschen angedeutet. Was mir bei dem Agentic-Coding-Ansatz nicht gefällt, ist eben genau dieser Rollenwechsel, den du eben mit dem Konzert beschrieben hast. So, ja, ich muss jetzt vielleicht nicht irgendwie jede Geige selber spielen und jede Pauke und so, Aber wenn man Musiker fragt, die spielen ja halt auch gerne ihre Instrumente. So, das machen die Leute ja, weil sie es auch einfach irgendwie Spaß dran haben. Das Programmieren für mich auch immer so verstanden, dass das eine Aktion ist, wo ich nicht nur irgendwas beaufsichtigen will, sondern wo ich selber etwas tun und machen und erfinden möchte. Also ihr kennt ja so diese Statistiken, so wie viel Prozent eines Arbeitstages, hackt eigentlich ein Informatiker wirklich irgendwie Code irgendwo rein und wie viel denkt er nach. Also ich sage immer irgendwie weite Teile der letzten Ultraschall-Release sind bei mir auf dem Fahrrad entstanden. Da bin ich noch immer zur Stabi geradelt, jeden Tag 40 Minuten auf dem Fahrrad und habe darüber nachgegrübelt, was ich halt abends irgendwie, wo ich irgendwie ein Problem lösen will Und dann grübelt man darüber nach auf dem Fahrrad und abends hackt man es dann einfach nur noch runter. Das ist ein Prozess, der jetzt gerade sich dramatisch verändert und verschiebt. Und darum habe ich auch eben diese Unterscheidung nochmal zwischen Vibe-Coding und der Genticoding gebracht. In diesem Dialog, jetzt mit einer LLM, in dieser Dialogsituation, in diesem Chat, habe ich eben den Eindruck, dass ich noch Teil des Spiels bin. Weil ich eben die ganzen Zwischenergebnisse irgendwie mir anschaue und gucke, läuft das jetzt gerade noch in die richtige Richtung. Wohingegen, wenn ich eben jetzt in dieser Argentic-Welt bin, gebe ich halt nur noch das Mission-Statement vor, den Rahmen vor, den Aufgaben vor. Und ich sagte eben schon, mach mal und melde dich erst, wenn du fertig bist. Und die Perversion davon, das hatte ich ja glaube ich auch letzte Woche erzählt, hier Max, der von der Firma berichtet hat, wenn er nicht jeden Tag irgendwie 1000 Dollar an LLMs Kosten verbreitet und wenigstens irgendwie 500 Agenten parallel betreibt und beaufsichtigt, dann habt ihr in dieser Firma nichts zu suchen. Das war da so ein, hat ich das nicht erzählt, das Zitat?

Tim Pritlove
3:21:31
Ralf Stockmann
3:21:34
Tim Pritlove
3:22:29

Ich denke, man kann auch den anderen Level genauso geil finden. Also ich meine, okay, du willst jetzt zwischendurch immer nochmal einen Kommentar dazu abgeben, aber am Ende hat ja auch dieses Gentic Coding, kann ja beliebig viele Breakpoints haben. Du kannst ja genauso sagen, ja okay, entwickel mal bis hierhin und dann mache ich nochmal ein Review und ich glaube, solche Prozesse werden ohnehin sich dann etablieren, um einfach größere Katastrophen, die zwangsläufig jetzt stattfinden werden, dann irgendwie zu mitigieren und ob da jetzt noch so ein großer Unterschied ist zwischen, ja, alle paar Zeilen will ich mich dazu äußern oder alle 30 Minuten oder alle drei Tage, am Ende zählt ja, dass du da was geschaffen hast mit den Werkzeugen, die dir zur Verfügung stehen, so Kraft deines eigenen Geistes. Es ist ja eigentlich eine geistige, wirklich eine schöne geistige Betätigung in gewisser Hinsicht. Und das finde ich jetzt nicht unbedingt falsch, auch wenn ich deinen Mut da sehr teile, weil ich ja auch quasi Programmieren mehr als... Hobby verstehe? Hobby ist ein Scheißwort. Liebhabertätigkeit. Also ich habe das ja ganz lieb, das Programmieren. Und finde das ja geil als solches so. Und natürlich frage ich mich auch, wie weit will ich mich jetzt eigentlich von dem Coding selber entfernen? Dann ist aber die nächste Frage, was ist denn eigentlich das Coding? Also ist jetzt jedes Semikolon, was ich da reinschreibe, wirklich das Coding oder nervt mich das eigentlich, dass ich wieder irgendeine komplizierte Syntax mit irgendwelchen Klammern oder so mir merken muss und das eine Zeichen aber nicht an die richtige Stelle und hier ein Space vergessen habe, worum es mir ja eigentlich gar nicht geht. Und ich merke, so mit Vibe-Coding, Genting, Engineering, wie auch immer, wie man es nennen möchte. Komme ich, ich glaube, das hat auch dieser Peter Steiner gesagt, Man kommt eigentlich in so ein Zen-State, wo man dann einfach die ganze Zeit in diesem Flow bleibt von, wie designe ich dieses System und ich nicht mehr diese... Momente habe, wo ich die ganze Zeit durch so einen Syntax-Error irgendwie drei Tage aus meinem Gedankenprozess rausgeworfen werde, der nur irgendein ganz dusseliges Problem ist. Das kennt man so früher vom Programmieren, wo wir jetzt all diese Werkzeuge und Debugger und Linter und was weiß ich nicht hatten, da hast du dich gefragt, mein Gott, ich habe den Code jetzt mir 50.000 Mal angeschaut, was kann denn da falsch sein? Und es ist halt irgendwo ein Komma an der falschen Stelle und die Fehlermeldung des Compilers ist halt so bekloppt, dass du irgendwie auch nicht nur die Spur eines Hauchs einer Ahnung hast, was es jetzt sein kann, bis du das dann irgendwann findest und denkst so, ja okay, dann musst du erstmal wieder in diesen Modus kommen mit, okay, was wollte ich jetzt eigentlich nochmal gerade machen und insofern, kann man fast argumentieren, dass man dann eigentlich mehr die ganze Zeit wirklich in diesem eigentlichen Schöpfungsprozess drin bleibt und dass das auch was ganz Wertvolles sein kann. Wenn man denn die Pferdchen da ordentlich domptiert bekommt?

roddi
3:26:02

Ja, ich sehe es ein bisschen anders. Also für mich ist es halt wie eine neue Technologie, die eine neue Komplexitätsstufe freischaltet. Also die Älteren unter uns werden sich erinnern, früher hat man noch Dinge in Assembler geschrieben und jeden Maschinenbefehl einzeln reingehackt. Und weil das war ja, da hat man ja Platz gespart und das ging ja alles ganz fürchterlich schnell. Und dann kam der Compiler. Ich weiß nicht, ob es eine ähnliche Diskussion damals gab, dass Leute gesagt haben, also wenn der Compiler ein Pfeil compiled hat, dann gucke ich mir erst mal im Disassembler an, ob er das auch ordentlich gemacht hat. Also das jetzt nicht, aber ich meine, irgendwo ist halt der Punkt. Dann gab es Compiler, dann gab es prozedurales Programmieren, dann gab es objektorientiertes Programmieren. Kann man jetzt ein Fan von sein oder nicht, aber es hat auf jeden Fall eine Komplexitätsstufe unlocked, so Feature unlocked. Und das Argentic-Programmierarbeiten ist, glaube ich, eine Technologie, die eine neue Komplexitätsstufe anlockt. Nur wir wissen halt alle noch nicht, wohin führt uns das und wie gehen wir damit um, dass halt Fehler existieren. Also sämtliche Technologien, die diese IT-Industrie bisher rausgebracht hat, hat nicht dazu geführt, dass die Software weniger Fehler hat. Also das ist so irgendwie und meiner Erfahrung nach teilweise auch nicht, dass man kürzer nach Fehlern sucht. Also das ist halt irgendwie und ich glaube, dass die... Und darüber spricht ja irgendwie auch noch keiner. Was passiert denn, wenn ich ein System baue, von dem eigentlich keiner mehr so genau weiß, was ist da drin und wie funktioniert es? Und da kommt jetzt ein Fehler auf und wie fixe ich den? Weiß dann die AI, was sie tun muss? Baut die AI das System um und dann habe ich an einer anderen Stelle einen Fehler? Also weißt du, oder muss das in meinem Manifest dann genau stehen, wie die Fälle sind und dann bin ich wieder dabei und schreibe eigentlich in normaler Sprache runter, welcher Fall muss wie gehandhabt werden, wo ich früher ein if else geschrieben hätte. Ich weiß es nicht, also wo uns die Reise hinbringt, aber auf jeden Fall ist es eine neue Komplexitätsstufe und dann werden wir mal sehen, was sich daraus ergibt.

Ralf Stockmann
3:28:48
roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
3:37:01
roddi
3:37:11
Tim Pritlove
3:37:15

Ich weiß nicht, also ich finde es gar nicht so dystopisch. Ich meine, es bleibt wie immer alles komplex und, schwierig, so, aber ich finde jetzt an diesem ganzen AI-Train, also der hat, also der gesamte AI-Train, der hat auch dystopische Züge, das sehen wir ja alles. Im Wesentlichen ist das aber so, diese politische Ausbeutung des Ganzen. Aber was die Werkzeuge betrifft, und darüber haben wir jetzt eigentlich gerade, gesprochen, um einfach Software zu machen und Systeme zu bauen, glaube ich, wird das eher positive Auswirkungen haben. Also auch wenn wir dann. Wenn wir Sicherheitsprobleme haben und wenn es so Grenzfälle geben wird und bestimmt auch genug, wo wir uns die Bäuche halten vor Lachen, weil das irgendwie alles wieder so albern geworden ist, findet dann im Schatten dieser Diskussion einfach eine ganze Menge statt und das findet ja jetzt auch schon statt. Es wird ja jetzt schon wie blöde damit entwickelt und es wird sicherlich dazu führen, dass eine ganze Menge auch cooler Software entstehen wird und wahrscheinlich auch schon längst entstanden ist, wo wenige Leute relativ weit irgendwas treiben können, wo du vorher ein riesiges Team gebraucht hättest. Wo du vielleicht sogar gar nicht damit angefangen hast. Das sehe ich ja auch bei mir. Ich mache Sachen, das wäre mir einfach vor zwei Jahren alles noch komplett verschlossen gewesen. Und jetzt könnte ich sowas angehen, weil ich weiß, ja, ist der und der Aufwand, das und das. Und so viel Geld kostet mich das. Und dann weiß ich auch, was dabei rauskommt. Und dann ist das so ein System, wie ich es gerne gehabt hätte, weil ich die Komplexität an sich überblicke, die ich am Ende erzeuge, aber die Komplexität, mit der ich zu kämpfen gehabt hätte, auf diesem Weg dahin, um das zu erzeugen, das wäre dann zu viel gewesen. Insofern kommt mir das alles entgegen. Hier, wie heißt das so schön? I greet my new overlords.

roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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