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FS274 Was hat Apple jemals nicht für uns getan?

RIP Flattr — RIP Ingenuity — RØDECaster Pro II — 40 Jahre Macintosh — Heimautomatisierung — Podcast-Transkripte — EU-AppStore-Regulierung

Björn ist wieder zu Gast, der schon letztes Jahr uns über LEDs aufgeklärt hat und wir reden viel über Heimautomatisierung u.a. mit Home Assistent. Ansonsten dreht sich heute ganz viel um Apple, denn wir schauen auf 40 Jahre Macintosh-Geschichte zurück und erinnern uns an die tollsten Macs, die wir mal besessen haben. Dann schauen wir auf kommende Neuerungen auf iOS wie die automatische Transkription von Podcasts und zum Schluß diskutieren wir eher energisch die Sinnhaftigkeit und konkrete Ausgestaltung von Regulierung durch den Digital Markets Act, gegen die sich Apple mit Händen und Füßen wehrt.

https://freakshow.fm/fs274-was-hat-apple-jemals-nicht-fuer-uns-getan
Veröffentlicht am: 2. Februar 2024
Dauer: 3:56:51


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Prolog 00:00:21.322
  3. Raumzeit live on stage im Februar 2024 00:05:25.386
  4. RIP Flattr 00:08:58.315
  5. RIP Ingenuity 00:14:55.021
  6. RØDECaster Pro II Review 00:17:55.041
  7. Das Sendegate Forum und die Software Discourse 00:21:07.898
  8. HDMI Matrix 00:31:12.961
  9. 40 Jahre Macintosh 00:35:58.338
  10. Heimautomatisierung 01:16:18.849
  11. Podcast-Transkripte 02:23:08.288
  12. Der AppStore und der Digital Markets Act 02:36:33.578
  13. Ausklang 03:54:56.047

Transkript

Tim Pritlove
0:00:21
Ralf Stockmann
0:01:06
Tim Pritlove
0:01:07
Ralf Stockmann
0:01:24
Tim Pritlove
0:01:54
Ralf Stockmann
0:01:59
Tim Pritlove
0:02:30
Ralf Stockmann
0:02:32
Tim Pritlove
0:03:32
Ralf Stockmann
0:03:36
Tim Pritlove
0:03:42
Ralf Stockmann
0:03:44

So.

Tim Pritlove
0:03:44
roddi
0:03:50
Tim Pritlove
0:03:51
roddi
0:03:52
Tim Pritlove
0:03:59
Björn Reimer
0:04:19
Tim Pritlove
0:04:20
Björn Reimer
0:04:21
Tim Pritlove
0:04:23
Ralf Stockmann
0:05:06
Tim Pritlove
0:05:08
Björn Reimer
0:05:20
Tim Pritlove
0:05:21
roddi
0:06:44
Tim Pritlove
0:06:46
Ralf Stockmann
0:06:56

Oh.

Tim Pritlove
0:06:58
roddi
0:07:00
Tim Pritlove
0:07:03
roddi
0:07:33
Tim Pritlove
0:07:35
roddi
0:08:24
Tim Pritlove
0:08:25
roddi
0:08:31
Tim Pritlove
0:08:33
roddi
0:08:33
Tim Pritlove
0:08:34
Ralf Stockmann
0:08:40
Tim Pritlove
0:08:42
Ralf Stockmann
0:08:44
Tim Pritlove
0:08:45
Björn Reimer
0:08:50
Tim Pritlove
0:08:52
roddi
0:09:12
Tim Pritlove
0:09:14
roddi
0:09:33
Tim Pritlove
0:09:37

Flatter. Genau. Und mir war das Projekt ja von Anfang an eigentlich recht sympathisch, weil das ja auch von den Leuten gemacht wurde, die so zu diesem Pirate Bay Umfeld da in Schweden dazugehörten, so Hercol Misopi und Sunde und standen so dahinter und das war auch ein interessanter Ansatz und das ist ja gestartet in so einer Zeit, da gab es noch Blogs und Blogartikel und so weiter. Und die Idee war, du baust halt einfach da noch einen Flatter-Button drunter und die Leute klicken da drauf und dann wird dem Artikel quasi dem Menschen, der hinter dieser Kreation steht, wird dann anteilig aus dem, was ich ohnehin monatlich bereit bin abzugeben, einen Anteil gegeben. Das war an sich eine ganz nette Idee, ist dann allerdings in den nächsten Jahren an vielen bösen Realitäten des Internets gescheitert. Erstmal natürlich an dieser ganzen Plattformisierung, YouTube und so weiter. Alle sind auf einmal auf große Webseiten umgezogen und man hatte nicht mehr so richtig unter Kontrolle, wo man so einen Button anzeigen konnte und natürlich wurde dann Flatter überall raus sortiert. Später ist es dann auch Opfer von Adblockern geworden, weil es dann halt wieder, oh ein böses externes Skript, das muss ausgeblendet werden und so weiter, weil Tracking ist möglich. Also die sind einfach total unter die Räder gekommen, aber ich glaube das Hauptproblem war, dass sie einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht bereit waren, ihr Modell anzupassen. Und ich habe das auch von Anfang an eigentlich gewollt, dass man sagt, ja, nehmt mal auch die Leute mit auf eure Seiten, dass die Creators da sind und das wollten sie irgendwie immer nicht machen. Das habe ich nie so richtig verstanden und dann kam, kurze Zeit danach kam irgendwie, Patreon hat genau das gemacht. Naja, der Rest ist Geschichte. Also Patreon und Steady hier in Deutschland, die haben halt diesen Markt dann irgendwie abgeräumt. Und jetzt ist es abgeschaltet worden. Also sie haben dann noch so zwei, dreimal versucht, ihr Konzept zu ändern mit irgendwelchen weirden, sich bei Adblockern irgendwie reinzuklicken und durch Flatter irgendwie was freizukommen. Das war auch alles viel zu verkopft und das war auch alles irgendwie im falschen Bereich unterwegs und das war dann halt auch technologisch genauso unter Feuer. Und es gab dann auch, glaube ich, vor einem Jahr auch nochmal einen neuen Ansatz, den habe ich auch nicht verstanden. Die Webseite hat sich zwei, dreimal geändert und irgendwann ging da gar nichts mehr. Naja, aber es war eine gute Idee an sich und in gewisser Hinsicht hat es ja auch gegriffen, weil wenn man mal jetzt mal schaut, die Welt hat sich schon geändert. Also so Patreon, ich finde das zwar jetzt ein bisschen... Ich finde Patreon eigentlich gar nicht wirklich schlimm. Ich finde, die machen das eigentlich sehr gut. Es ist halt bloß immer so ein bisschen anstrengend mit diesen US-Unternehmen, die keine richtigen Finanzabrechnungen hinkriegen und keine ordentlichen Rechnungen schreiben können und nicht verstehen, wie Europa funktioniert und so weiter. Und dann aber doch auch immer so ein bisschen so Landgrabbing machen und alles muss jetzt bei uns sein und irgendwie, wenn du was machst, dann muss es hier auch nochmal gepostet werden. Es ist halt einfach immer so zusätzliche Arbeit, die man nicht haben will oder ich zumindest nicht haben will. Aber es gibt so viele Leute, die mit Patreon ihre digitale Präsenz im Internet monetarisiert bekommen und dann halt nicht mehr normale Jobs machen müssen. Das finde ich eigentlich großartig.

roddi
0:13:00
Tim Pritlove
0:13:36
roddi
0:13:37
Tim Pritlove
0:13:45
roddi
0:13:46
Tim Pritlove
0:13:48
roddi
0:15:10

Ja.

Tim Pritlove
0:15:12
roddi
0:15:13
Tim Pritlove
0:15:16
Björn Reimer
0:15:18
roddi
0:15:20
Tim Pritlove
0:15:21
Ralf Stockmann
0:15:22
Tim Pritlove
0:15:23
roddi
0:15:58
Tim Pritlove
0:16:00
Ralf Stockmann
0:17:06
roddi
0:17:15
Tim Pritlove
0:17:23

Ja.

roddi
0:17:23
Ralf Stockmann
0:17:24
Tim Pritlove
0:17:26
Ralf Stockmann
0:18:09
Tim Pritlove
0:18:11
Ralf Stockmann
0:18:15
Tim Pritlove
0:18:18
Björn Reimer
0:18:55
Tim Pritlove
0:18:57
Ralf Stockmann
0:20:08
Tim Pritlove
0:21:08
Ralf Stockmann
0:21:10
Tim Pritlove
0:21:22
Ralf Stockmann
0:21:23
Tim Pritlove
0:21:24
Ralf Stockmann
0:21:26
Tim Pritlove
0:22:37
Ralf Stockmann
0:22:38
Tim Pritlove
0:22:42
Ralf Stockmann
0:22:44

Er meinte dann so, ah, da sei ihm neulich irgendwo was vom Laster gefallen und er hätte da so eine Foren-Software, die überhaupt nicht nach Forum aussieht. Und dann kam halt mit Discourse um die Ecke. Nicht zu verwechseln mit Discord und auch nicht mit Discuss. Das sind so die drei, die man sehr schnell verwechselt und dann landet man in einer Schublade, wo man wirklich gar nicht rein will. Und ich hatte wirklich Laptop auf dem Schoß und hab das aufgerufen, dachte sofort so oh mein Gott, das ist ja schön so ungefähr wie OS X Aqua kommen wir hinterher noch zu, und dann halt ich meine dass Dennis wirklich an dem Abend das auch schon aufgesetzt hat die erste Version davon oder einen Tag später haben wir das gemacht und, Claudia und ich haben dann vor allen Dingen relativ viel Zeit da rein investiert, das ein bisschen durchzustrukturieren und diese ganzen Bereiche da rein zu legen und sowas und dann ging das auch relativ relativ schnell irgendwie ans Fliegen. Und das ist halt einfach mal so das zentrale Austauschforum, aber der guten Art, für alle Podcast-Produzierenden. Das heißt, es ging jetzt nie darum, dort Großhörerinnen, Hörer und Podcastende zu vernetzen, sondern eben Podcastende untereinander zu vernetzen. Und ja, das lebt auch immer noch. Ich bin dann nicht mehr so aktiv, wie ich früher mal war. Also ich war auch mal wirklich ganz kräge und ganz rührig. Und irgendwann muss man aber halt auch gucken, so okay, wofür hat man im Leben halt noch Zeit und wofür nicht? Und Sendegate ist bei mir so ein bisschen hinten runtergefallen, muss ich gestehen. Aber es ist immer noch mehr als genug.

Tim Pritlove
0:24:09
Ralf Stockmann
0:24:20
Tim Pritlove
0:24:35
Ralf Stockmann
0:24:36
Tim Pritlove
0:25:50
Björn Reimer
0:27:25
Tim Pritlove
0:27:30
Ralf Stockmann
0:28:02

Ich bin ja immer ein Freund von Superlativen, aber bei Discourse kenne ich wirklich kein Halten. Ich kenne, glaube ich, keine andere Websoftware, die mich seit so vielen Jahren täglich so begeistert, dass es so gut durchdacht und so gut abgeschliffen und dann auch noch so schön minimalistisch designt alles. Ist, ist halt von Jeff Atwood, der halt auch Stack Overflow gemacht hat und das ist quasi jetzt schon eben so sein zweiter großer Wurf von einem Konzept, was einfach funktioniert, was so auf die Art und Weise vorher noch keiner angegangen ist. Also der hatte auch einfach echt mal ein Händchen, was das angeht. Richtig gut. Was wir jetzt gerade machen, ich glaube, ich habe es irgendwann schon mal angeteasert, das sollte man vielleicht irgendwann nochmal echt in Schwerpunktsendungen nochmal bei uns machen, ist, dass wir an der Stabi und jetzt auch zaghaft an der ZLB anfangen, Discourse wirklich mal so als Intranet, Wissensmanagement, Social Intranet zu interpretieren und damit dann eben Confluence von Atlassian an die Landband zu nageln als Open Source-Lösung. Und da plane ich in der Tat auch, wenn wir das noch so zwei, drei Umdrehungen runder haben, das nochmal irgendwie zu publizieren, weil das wird dann, glaube ich, nochmal richtig für Hallo sorgen, weil mit Confluence doch auch echt viele Leute mal nicht so richtig glücklich sind Und irgendwie die Hunderttausenden von Euro kann man auch mal woanders rein investieren. Aber das machen wir da irgendwann mal in einer späteren Sendung.

Björn Reimer
0:29:24
Ralf Stockmann
0:29:31
Björn Reimer
0:30:13
Ralf Stockmann
0:30:20
Tim Pritlove
0:31:10

Alright. Wo wir gerade noch bei Hardware-Feedback hier aus meinen Studio-Sachen sind, also ich bin jetzt hier so ein bisschen auf der Suche nach der ultimativen HDMI-Matrix-Lösung. Ich hatte ja hier das schon mal erzählt, dass ich mir so eine 4x4-Matrix hingelegt hatte und ich glaube mir so mit HDMI-Matrix ist so ein bisschen so ein bisschen wie mit Drogen. Also Drogen kommen ja nur, in zwei Dosierungen, wie man so schön sagt, viel zu viel und nicht genug und ich bin auch so voll in der Nicht-Genug-Phase, weil wenn du erstmal so eine HDMI-Matrix hast, dann willst du immer so, alles muss dann an alles irgendwie angeschlossen werden, ja und dann hier der Bildschirm und dessen Outputs, das will ich da aber noch auf eine Capture-Card drauflegen und ach jetzt brauche ich aber auch noch einen zweiten Anschluss am Rechner und so weiter. Und jetzt komme ich natürlich mit 4x4 auch schon nicht hinterher und habe jetzt so mein Auge auf 8x8 geworfen, was natürlich völlig übertrieben ist, aber I love it. Und das ist auch wirklich ein obskures Segment, weil das natürlich so Primärprodukte sind für so Rackbetreiber mit irgendwie zeig viele. Uniformeterminals an oder du baust dir so eine HDMI Matrix so als Wall dafür sind die Dinger dann halt auch gemacht, dass du irgendwie auch ein Signal auf mehrere Bildschirme verteilen kannst oder so als KVM System so, also in diesem ganzen Bereich auch so für so Zielgruppen, die mal wieder nicht ich sind, und ich habe so ganz andere Bedürfnisse, wie zum Beispiel, dass man halt auch einfach mal an so einer. Matrix einfach mal einen Port auch mal abschalten kann. Also so, dass ich jetzt, weil wenn ich jetzt hier an meinen Rechner, hatte ich ja letztes Mal auch erzählt, so noch mal zwei HDMI-Ports dran mache, wo dann immer diese Matrix lauscht und so, ja, ich könnte dich mit allem verbinden und so weiter, die Welt steht ja offen, so, dann ist der Mac halt die ganze Zeit so auf Hab 8 und so, so, oh, da ist ein Bildschirm, ja, lass mich da irgendwas drauf anzeigen und so und deswegen habe ich ja schon diese Software, mit der ich das ausschalten kann, aber wenn ich jetzt noch mehr Ports habe, wird das halt auch irgendwann total unübersichtlich und so eine HDI-Matrix, wo man dann auch wirklich mal so ein Port mal ausschalten könnte, das wäre eine ganz tolle Sache. Habe ich aber noch nicht gefunden. Das Einzige, was ich gefunden habe, ist so eine super, obskure Bude, die sind aber alle irgendwie super obskur, die ist aber ganz interessant, kostet aber alles viel zu viel Geld. Aber es ist so 8x8 und das kann dann irgendwie eine ganze Menge, gibt es dann sogar noch in so einer 60 Hertz Version, wo dann jeder Port auch noch mit einem analogen Audioausgang ist, das finde ich alles total exciting, aber solange diese anderen Probleme nicht gelöst sind, werde ich mich da sicherlich nicht zu herablassen, das dann auch wirklich zu kaufen.

roddi
0:34:06
Tim Pritlove
0:34:24

Steuern ist halt auch bei den Dingern so ein Teil, also den, den ich jetzt habe, der hat so vorne so eine V24. Da haben wir so, ah, okay, die gute alte V24, weil das haben irgendwie alle diese ganzen HDMI-Matrix-Dinger. Macht ja auch irgendwie Sinn, dann hast du da so dein Terminal dran und dann kannst du da irgendwelche Kommandos eingeben und dann kannst du vielleicht auch ein bisschen automatisieren. Nicht, dass da irgendein Standard geben würde. Und dieses China-Teil, was ich da habe, hat halt auch so ein Ding. Da habe ich ja erstmal nochmal so ein Serial-USB- Serialadapter mir besorgt mit der passenden Polung und hab dann nochmal so geguckt, was der da so erzählt. Ja, der erzählt auch eine ganze Menge, aber da läuft so ein dusseliges Log-File durch aus so einem schlecht programmierten C-Code, der also so vollkommen sich voll labert mit irgendeinem Quatsch, der überhaupt nicht relevant ist und nimmt überhaupt keine Kommandos an. Na super, so viel zur Automatisierbarkeit. Bei den teureren Geräten ist das vermutlich besser und die haben dann auch Auch Ethernet, wahrscheinlich bedeutet das, dass da irgendwelche hässlichen Webseiten auf einen einprasseln und so. Egal, ich muss mir das alles nochmal anschauen. Wenn ihr noch Tipps habt für coole 8x8 Matrix-Switche, die auch Audioausgang haben, bin ich für alles offen. Ich glaube zwar jetzt schon alles gefunden zu haben, was der Markt so hergibt, aber manchmal weiß man nie. Und das Ding, was ich da habe, ist auch so obskur versteckt und schwierig zu finden. Aber falls ihr auch sowas gerade sucht, packe ich das einfach mal in die Shownotes. Gut, dazu muss ich jetzt nicht mehr sehr viel mehr sagen, so und jetzt nachdem wir die ganzen Todesmeldungen schon hatten haben wir auch noch einen Geburtstag zu feiern nämlich 40 Jahre Macintosh Vorstellung, und, Ich war nicht dabei damals, 1984.

Björn Reimer
0:36:17
roddi
0:36:18
Tim Pritlove
0:37:09
roddi
0:37:17
Tim Pritlove
0:37:35
Björn Reimer
0:37:37
Tim Pritlove
0:37:43
Björn Reimer
0:37:43
roddi
0:38:11
Björn Reimer
0:38:11
roddi
0:38:14
Tim Pritlove
0:38:21
Björn Reimer
0:38:36

Also ich wusste ja, dass es Macs gibt. Also ich wusste auch, was die können, aber ich hatte an, also ein paar Sachen gingen, also zum Beispiel Audio ging einfach so. Also das ist halt unter Linux schon immer. Das war schön, aber halt zum Software entwickeln, administrieren und so weiter, gab es halt auch Sachen, die ich dann vermisst habe, wo ich auch wusste, wieso ich nicht zu Mac gegangen bin. Also es ist einfach so, dass das System genauso aussieht wie das, was man man betreibt und entwickelt, das war schon ein großer Vorteil. Ich war mir der Schmerzen schon größtenteils bewusst. Was ich auch nach wie vor vermisse, also ich hatte sehr, sehr, sehr lange Thinkpads benutzt, die mittlerweile auch so ein bisschen abgenommen haben. Dieser robuste Bau des Alms, das hat mir, glaube ich, sehr gepasst, so zu dem ich mit meinem Laptop umgehe. Also der hier hat auch schon so seine Ecken und Kanten. Auf jeden Fall. Ja, also einige Sachen. Also bei dem M1 war glaube ich das Größte. Also dass die Batterien halt so lange halten, so Videokonferenzen ohne Fan-Noise, so solche Sachen auf jeden Fall. Ja, also ich habe das lange, das Paketmanagement von Linux vermisst, also ich war sehr viel auf der Bin unterwegs, aber auch anderen, also Abt ist immer noch super, auch wenn es Brew gibt, aber es ist immer noch was anderes. Dass man auch wirklich in jede Ecke des Systems kommt, habe ich für mich auch bei Apple, da gibt es ein paar Dinge, die magisch sind, aber auch auch größtenteils funktionieren. Also das ist wirklich, ich habe dann gemerkt, wie bei ein paar Sachen muss man sich einfach keine Gedanken mehr machen und das ist schon schön. Und ja, hat dann auch damit zusammengehangen, dass ich dann auch derzeit mehr Buchhaltung machen musste, wegen X-Sein und so. Und da ist mein Unterlöhnungshalt wirklich verloren. Also das waren dann so einige Sachen. Ja, wo es dann schon auch wirklich geholfen hat. Wo ich dann früher immer abgekrebst habe mit irgendwelchen Sachen. Das war dann schon schöner.

Tim Pritlove
0:40:36
Björn Reimer
0:40:44
Tim Pritlove
0:41:15
Björn Reimer
0:41:21
Tim Pritlove
0:41:22
Björn Reimer
0:41:24
Tim Pritlove
0:41:40
Björn Reimer
0:41:41
roddi
0:41:50
Björn Reimer
0:41:52
Tim Pritlove
0:42:03
Björn Reimer
0:42:05
Tim Pritlove
0:42:21
Björn Reimer
0:42:24
Tim Pritlove
0:42:29
roddi
0:42:32
Tim Pritlove
0:42:38
roddi
0:42:39
Tim Pritlove
0:42:52
roddi
0:42:55
Tim Pritlove
0:43:11
roddi
0:43:13
Tim Pritlove
0:43:18
roddi
0:43:19
Björn Reimer
0:43:31
roddi
0:43:33
Tim Pritlove
0:44:36
roddi
0:44:50
Tim Pritlove
0:45:00
roddi
0:46:12
Tim Pritlove
0:46:47
roddi
0:46:48
Tim Pritlove
0:46:49
roddi
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Tim Pritlove
0:47:21
roddi
0:47:23
Tim Pritlove
0:47:25
roddi
0:47:28
Tim Pritlove
0:47:38
roddi
0:47:44
Tim Pritlove
0:47:49
Ralf Stockmann
0:48:02

Ja, der Antwerp ist ein bisschen kompliziert. Ich bin ja eigentlich ein Windows-Kind und zwar auch aus relativer Überzeugung gewesen. Also vom Amiga bin ich auf den PC gewechselt, wegen Wing Commander, wenn ich das richtig erinnere. Sowas hatte einfach irgendwie Mac nie zu bieten. Und es gab dann aber die Zeit, da war ich bei den Medienwissenschaftlern und da kam ein neuer Kollege rein und der hat zwei Sachen aus Braunschweig mitgebracht. Das eine war eine Silicon Graphics. Die hat mich überhaupt nicht interessiert. Das war zwar so Größenordnung, wie damals Jurassic Park gerendert wurde, aber trotzdem, das war alles total, das war selbst mir dann viel zu nerdig, was das da war. Und das andere war aber, dass er einer der ersten waren, die dann wirklich einen OSX-Rechner hatten mit einer Aqua-Oberfläche. Und da hab ich dann echt das Licht gesehen, weil vorher haben die Leute immer erzählt, oh, Mac und Usability und so weiter, aber ich fand das alles bis OS9 hoch, fand ich persönlich auch heute noch hässlich wie die Nacht. Ästhetisch hat mich das echt überhaupt nicht abgeholt. Wenn ihr dagegen Windows XP stehen hattest, fand ich einfach mal, das sah irgendwie besser aus. Und das hat sich so um 180 Grad gedreht, dass ich dachte, so scheiße, das ist eine Betriebsoberfläche, die sieht so richtig, richtig fantastisch aus. Sowas will ich jetzt auch haben. Ich hatte aber zu dem Zeitpunkt wirklich keine Lust, mir ein Mac zu kaufen. Weder das Geld noch irgendwie die Muße, was die ganzen Software, die ich eingesetzt habe. Und dann gab es halt eine Szene. Die das eh nicht gesehen hat wie ich und die erhebliche Teile ihres Lebens darin investiert haben, Windows XP Rechner so aussehen zu lassen, als hätten sie eine OSX Aqua Oberfläche. Und das war eine Zeit, zu der ging das auch alles noch. Das heißt, du konntest wirklich in die Systemdateien von Windows XP rein und konntest dort die ganzen Grafiken und Bitmaps austauschen. Und man ist damit verstörend weit gekommen. Ich hatte dann hinterher einen Laptop, das war glaube ich einen Toshiba, wenn mich nicht alles täuscht. Das war auch so im richtigen Silberton. Vorne hatte ich einen weißen Apfel draufgeklebt. Die Leute haben das aufgeklappt und haben wirklich gedacht, sie hätten einen Mac vor sich, wenn sie nicht genau hingeguckt hatten, weil also die ganze Oberfläche auch irgendwie die Dialoge, wenn Dateien kopiert worden sind, ja dann. Die Fortschrittsbalken und so weiter. Bisschen die kleinsten Details rein. Ich selber war dann spezialisiert auf Phoenix Skinning, also Phoenix, der Vorgänger von Safari, Quatsch Safari, von Firefox, der hieß hat sich zweimal umbenannt und die erste Version hieß Phoenix. Von dem Mozilla-Browser damals abgespalten und den konnte man fantastisch skinnen. Da konntest du also auch alles an Themes drüber werfen und meine Spezialität war also, den Phoenix so aussehen zu lassen, pixelidentisch, dass du nicht unterscheiden konntest, ist das jetzt ein Safari-Browser oder ist das jetzt halt hier ein Phoenix? Das war so mein Spezialgebiet. Und dann aber irgendwie so nach zwei Jahren hab ich dann die Flügel gestreckt und gesagt, ja gut, scheiße, jetzt muss vielleicht doch mal so das Original her. Und ich habe versucht, nochmal rauszuvollziehen, wann das eigentlich war. Also in die Skin-Geschichte bin ich so 2003, 2004 eingestiegen. Das war so zur Zeit von Panther und Tiger. Das war dieses Steel-Brushed-Design. Das finde ich immer noch cool. cool. Also das war nicht mehr das richtige Aqua mit den Streifen, sondern das war so diese Brushed-Stil-Sachen. Und ich glaube, mein erster richtiger Mac, der müsste so 2007 gewesen sein, das war Leopard. Wo so das Brushed dann gerade wieder los geworden sind und ich auch keine Lust hatte, die ganzen Sachen wieder umzuskinnen, um von dem Brushed-Look jetzt wieder auf den Clean-Look rüber zu gehen. Und das war zu dem Zeitpunkt ein MacBook Pro und bei dem bin ich auch seitdem immer geblieben. Ich hatte nie ein Desktop-Mac. Also ich habe mal ganz gerne an welchem gearbeitet, aber ich hatte nie irgendwie, ein Setup, wo ich was anderes als ein Laptop hätte haben wollen. Eine Zeit lang hatte ich dann noch einen PC-Desktop zum Gamen nebenbei, weil es ging einfach halt nie vernünftig auf dem Mac. Und irgendwann ist das dann aber auf Konsole umgeswitcht. Aber immer nur MacBooks gehabt, aber da dann relativ konstant. Und mit denen war ich eigentlich auch durch die Bank glücklich. Aber jetzt hier, mein aktuelles ist das M2 Pro. Das ist natürlich huches Gold.

Tim Pritlove
0:52:06
roddi
0:53:02
Tim Pritlove
0:53:04
roddi
0:53:08
Tim Pritlove
0:53:09

Ja, also das sind so die Details, die ich immer geliebt habe. Nur so links oben, der Apfel, der war dann halt irgendwie farbig und alles andere war erstmal genauso. Es hat sich dann geändert, mit System 7 wurde es ein bisschen bunter und so, dann haben sie halt so langsam auch angefangen, die Farbe mit reinzunehmen. Shadings und so weiter, alles so ein bisschen zu machen, aber naja. Mein erster Macintosh, den ich selber gekauft habe und betrieben habe und der mich eigentlich so voll in das Lager gezogen hat, das war dann der Macintosh 2 CI. Das war für damalige Verhältnisse ein absoluter Bargain, also man hatte schon einen 68.030 Prozessor mit 25 Megahertz, das muss man sich mal vorstellen und gehörte also zu dieser Zweierlinie, die also 68.020 Prozessor, das war dann sozusagen der 32-Bit-Prozessor von Motorola. Roller, das ging dann halt los mit Macintosh 2 und der CI und CX, das waren dann so spätere Modelle und der CI war aber einfach super, weil das war einfach so eine ganz einfache Box, sah total schick aus, ganz klassisches Frog-Design, aber du konntest halt oben einfach so den Deckel hochnehmen und dann hattest du irgendwie die ganze Maschine vor dir, konntest halt die Steckkarten und Ram und so weiter alles. Also es war einfach super, super pflegeleichtes Teil und auch sehr mobil. Mit dem bin ich dann auch viel durch die Gegend gereist mit diesem 12-Zoll-Farbenmonitor dazu. Ich habe da irgendwie, was weiß ich, damals 10.000 Mark dafür bezahlt. Eine horrende Summe. Aber ich bin immer noch sehr glücklich mit dem Kauf gewesen, weil das auf jeden Fall die Investition ist, die sich bei mir am schnellsten amortisiert hat, weil er einfach so praktisch war, zusammen mit einem Laserdrucker. Und ich rede jetzt von einer Zeit, wann habe ich den gekauft? 91 oder so. 90, 91 muss das gewesen sein. Damit warst du einfach der Welt so weit voraus. Also so ein Laserdrucker, der auf den Tisch passte, PostScript sprach und wo das mit dem Drucken funktioniert hat. Also du hast ja gesagt, druck mal und es kamen nicht lachende Männchen raus und 50 leere Seiten, wo ein Zeichen bedruckt ist, so wie das in der PC-Welt ja noch jahrelang weiterhin war. Ihr grinst, ihr wisst, wovon ich rede, so war es. So und auf Macintosh konntest du halt im Prinzip Dinge machen. Du konntest ja sogar in PostScript programmieren. Da bin ich ja total steil drauf gegangen, dass man einfach, PostScript ist ja eine richtige Programmiersprache, so eine Stack-orientierte Programmiersprache. Und ich hab mir das halt irgendwie angeschaut und hab dann einfach angefangen, ja, so meine Liebesbriefe in PostScript zu schreiben. Und mit dem entsprechenden Output, so mit rotierenden Fonts, die dann irgendwie in der Rotation mit skalieren, mit irgendwie rausgeschnittenen Background-Patterns und so weiter. Und wenn du dann sowas mal als Liebesbrief präsentierst, dann spielst du schon in einer ganz anderen Liga. Das muss man mal dazu sagen. Und das ging alles mit meinem Macintosh. Und es war so toll. Dieses Gerät war so großartig. Und ich hab's so geliebt. Und das war auch so der Moment, wo ich aufgehört habe, andere Computer überhaupt noch ernst zu nehmen. Also ich dachte mir so, wovon redet ihr eigentlich? Dieses Windows, das war so lächerlich dagegen. Also es war ja nicht ein bisschen schlechter oder so. Es war einfach, es war einfach, ich saß da, ich war Bundesliga. und der Rest war so. Straßenkick. So hat sich das irgendwie angefühlt. Das hatte noch nicht mal das Wort Liga verdient. Mit dem Sound, ich meine, wie lange hat das gedauert, bis man mal auf so einem PC zuverlässig Ton ausgeben konnte?

roddi
0:56:47
Tim Pritlove
0:56:49
Ralf Stockmann
0:57:30
Tim Pritlove
0:58:24
roddi
0:59:30

Also ich habe in den, das war Ende der 80er, Anfang der 90er, weiß nicht mehr so genau, habe ich mal einen Ferienjob gemacht bei irgendeinem Architekturbüro, wo es darum ging Pläne einzugeben. Und dann war das irgendein AutoCAD 1 oder AutoCAD 2 oder so, also ganz fiese Software, wo du einen 19 Zoll Display, einen 19 Zoll Monitor hattest. Das war ja damals, war das ja ultimativ massiv. Der hat aber nur halt den Plan angezeigt und dann hattest du noch einen zweiten Monitor, der war nur Text und dann hast du angefangen irgendwie auf der Tastatur Befehle einzugeben, um dann, wenn du den Befehl gestartet hast auf diesem komischen Zeichenbrett, Dann konntest du irgendwie so Koordinaten anklicken und dann hat er da die Linien irgendwie dann auch auf dem Bildschirm gezeichnet. Das war ein ganz gruseliges User Interface. Das war so. Übrigens zum Thema Mac nochmal, der Mac Tracker App auf dem Mac umsonst, Mac Tracker steht alle Systeme drin, alle Hardware, die man, auch nur gehabt haben könnte, ist in dieser Liste von dem Mac Tracker drin empfehle ich immer wieder gerne und. Noch zum Thema Mac OS X das war ja auch so ein geiles Ding, als das aufkam. Ich hatte das irgendwie, die hatten das ja kurz vor Silvester, hatten sie ja gekauft. Ich hatte es bei irgendeiner Silvesterparty dann erfahren, Apple hat jetzt Next gekauft und dann bin ich erstmal los, weil Next, Next, Next, da gab es doch mal was. Was sind denn das für Leute? Ich habe mich dann irgendeiner komischen Berliner Next-Fangruppe angeschlossen und bin dann irgendwie über die und die Uni und weiß ich nicht mehr genau wie zu so einer Veranstaltung gekommen, wo jemand von Next an der TU Berlin einen Vortrag gehalten hat und gezeigt hat, was Next alles so tolles ist und wie man da programmieren kann und so weiter. Und dann konnte man seine Adresse dahinter lassen und dann haben sie einem tatsächlich die Developer Preview geschickt. Und dann hatte ich also zu Hause irgendwann drei, vier Wochen später einen großen Umschlag mit CDs drin, wo die Developer Preview von dem Rhapsody, hieß das damals noch, drin war. Und zwar einmal für Power-PC und einmal für Intel. Und dann habe ich das Ding tatsächlich auch auf einem PC mal installiert. Also das war schon geil. Das sah alles so ein bisschen nach Classic-MacOS aus, aber war halt eigentlich ein Next-System. Das war schon sehr weird.

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Also Home Assistant ist so ein bisschen die Lösung, um eine Brücke zu schlagen, um zwischen diesen ganzen proprietären Walt Garns darüber geredet haben, was so Heimautomatisierung oder auch größere Automatisierung angeht. Die wollen ja alle immer, dass man in der Plattform, Playautomatik ist so ein Beispiel, gibt es auch sehr, sehr viele andere, also kommt alle zu mir auf die Plattform, redet am liebsten in meiner Cloud und macht dann dort die Dinge. Oft sind das Dinge, die dann alle nicht wirklich nutzbar sind, auch unflexibel sind, oft auf bestimmte Use Cases zugeschnitten und dort gibt es halt ein Ökosystem von verschiedenen Plattformen und ich würde sagen Home Assistant ist mittlerweile die, die so, ich sag mal. Für den Heimgebrauch am populärsten geworden ist, was man vor allen Dingen auch merkt an der Größe der Community, die drumherum entstanden ist. Also das ist wirklich mittlerweile beeindruckend. Es gibt dafür Hinz und Kunst, eine Integration, die ja auch in allermeisten Fällen auch mehr oder weniger out of the box funktioniert. Ja, technisch im Kern ist Home Assistant, also wenn man es ganz runter bricht, ein riesengroßer Event-Bus. Also wo halt Events drüber laufen, die aus ewig vielen unterschiedlichen Integrationen kommen. Dann gibt es natürlich die Fähigkeit, den States von allen möglichen Devices, Sensoren oder sonst was wie zu halten. Dann gibt es einen UI, also da kann man einigermaßen brauchbar entweder über einen Interface oder über Config-Dateien sich Dashboards zusammenzubauen mit Schaltern und sonst irgendwas. war es. Ja, man kann natürlich selber skripten, auf verschiedenen Ebenen, wie Automationen erstellen und so weiter. Aber ich glaube, das machen auch andere, aber ich glaube, im Kern ist es wirklich hier die Größe, die auch diesen Zoo zumindest größtenteils schafft, an IoT-Devices einen Zaum zu halten. Das geht halt von den Standarddingen, Lichtschaltern, Lichtern, aber auch, ja, Man kann eine Fritzbox integrieren, das gibt es auch als Integration. Aber auch alle anderen Systeme, mit denen man sich so denken kann. Und ja, mittlerweile, also das hat sich auch sehr weit entwickelt. Also meine Anfänge waren auch woanders. Also ich habe schon lange immer probiert, irgendwas in meiner Wohnung und auch jetzt im X-Sign zu automatisieren. Das ist immer alles mehr oder weniger schmerzvoll gewesen. Open Hub war so ein Anfang, da muss man aber schon quasi fast Java-Entwickler sein, um da wirklich weiterzukommen. Zumindest war das damals so. und Home Assistant ist über die Jahre jetzt wirklich auch, hat es geschafft zu einer einigermaßen funktionierenden Out-of-the-Box-Experience zu kommen also eine Empfehlung ist dass auf einen Raspberry Pi oder einen anderen Rechner den man zu Hause rumfliegen hat, zu installieren wir haben da mittlerweile ein eigenes OS, also wo dann das Betriebssystem was auf Raspberry Pi direkt läuft zusammen mit dem, Home Assistant obendrauf zusammen alles läuft und es läuft auch stabil. Also früher war es komplexer, da musste man sich selber zusammenbasteln, da gab es auch das ein oder andere Upgrade, was mal was kaputt gemacht hat, aber bei mir und auch was ich so höre, läuft es jetzt eigentlich schon länger stabil, auch über Upgrades hinweg. Man muss halt aufpassen, also es gibt die Integrations und Add-ons, die sozusagen mitgeliefert werden und dann gibt es ein zunehmend, instabiler werdenden Zoo an Community-Add-ons, Leute, die auf irgendwelchen Gitter-Prepos irgendwas machen und desto mehr man davon einbildet, desto leichter geht es auch kaputt. Besonders, wenn man dann upgradet.

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Ich denke, das ist gerade für so eine Heimautomatisierung total wichtig. Also ich habe mir das mal aufgesetzt hier, muss man mal sagen, ich war dann relativ schnell überrannt von wo es sich irgendwie breit macht, also man fügt halt, also man installiert das ja erstmal, das geht ja relativ easy. Also man kann ja jetzt, wenn man Raspberry Pi hat, dann nennt man es dieses Imaging, Tool, cool, steckt einfach eine SD-Karte vom Raspberry in den Rechner rein, sagst du, hier mach mal ein System drauf und dann kann man ja direkt ein Home Assistant fertig, komplett System so als Image direkt runterladen, auf die SD-Karte draufballern und dann steckst du das in den Raspberry Pi, bootest das Teil, sagt er, hallo, guten Tag, ich bin's, hier ist dein Home Assistant, und dann kannst du halt sofort, nach einem Netzwerkscan, auswählen aus, ja, hier diese Geräte sehe ich jetzt hier, willst du das irgendwie mal installieren? Und dann sagt man ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja und dann ist irgendwie das Dashboard auch schon voll mit irgendeinem Kram. Aber es tendiert irgendwie dazu, dann auch sofort mir Sachen anzuzeigen, die mich gar nicht interessieren und ich habe gar keine Möglichkeit, die auszublenden. Also das ist schon mal... Ich weiß nicht, ob ich da irgendwas übersehen habe, aber ich kriege das irgendwie alles nicht mehr weg, weil mich interessiert jetzt bei so einem Fritz Stromschalter, interessiert mich zwar die Energie, die da gerade rüber geht, aber ich muss mir jetzt nicht die ganze Zeit angucken, dass das Ding 230 Volt Spannung hat. Ich.

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Ja, also angefangen habe ich mit relativ einfachem Integrieren von, ja, ich wollte halt in meiner Wohnung nicht einfach nur Licht an, aus, sondern irgendwie verschiedene Sachen, was Beleuchtung angeht, halt irgendwie ein bisschen schicker machen. Und da die erste Integration war halt, oder die wichtigste ist halt ZigBee, oder die ich benutzt habe, also ich habe auch Z-Wave und andere auch benutzt, aber ZigBee als einen Funkstandard, der... In erster Linie die mittlerweile die Stärke hat, dass es halt unendlich viele Geräte auch zu relativ günstigen Preisen mittlerweile gibt. Leider auch der Nachteil, dass es auch viel gibt, was Murks ist. Aber ja, man kann sich da relativ schnell Dinge zusammenbauen und es gibt halt auch in Home Assistant mittlerweile integriert SIGPI-Unterstützung, das heißt Home Assistant selber kann, wenn man denen so eine USB-Antenne dran steckt, direkt als ZigBee-Controller agieren. Das heißt, dann braucht man nicht mehr irgendwas dazwischen machen. Und ja, da kann man sich von jetzt Ikea, Birnen und alles, was es so gibt, schaltern. Alles da integrieren und steuern. Also ich habe halt solche Sachen bei mir, dass wenn man aufsteht, dass halt dann langsam das Licht angeht. Also das ist auch zum Beispiel sehr gut, um die Kinder aus dem Bett zu bekommen. Also, dass es dann leichtes Licht angeht und dann immer heller wird und solche Sachen. Oder auch einfach verschiedene, anstatt zu dimmen, dass man halt einfach bestimmte Lichtsituationen hat und die auf die Schalter legt und solche Sachen. Also das ist sozusagen, ja, da sind eigentlich quasi die Möglichkeiten endlos. Dann, um jetzt so ein bisschen...

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Also es ist eine Mischung aus mehreren Sachen. Also klar, so ein bisschen der Weg ist das Ziel auch. Ich meine, ich habe ja gerade erzählt, ich habe sehr, sehr, sehr lange Linux benutzt. Das heißt, also ich bin das gewohnt sozusagen. Du kennst das gar nicht anders. Aber auf der anderen Seite gibt es auch schon einige Sachen, die, wo man dann auch merkt, wie cool das ist. Also wenn du halt relativ schnell so auf Knopfdruck bestimmte Stimmungen im Raum erstellen kannst, also du hast dann sozusagen, irgendwie das, es ist Helllicht, aber dann ein Knopfdruck und dann ist es halt so abends Abhänglicht und es ist ein Knopfdruck und das macht einen riesigen Unterschied, weil dann plötzlich ist es irgendwie plötzlich gemütlich zum Hinsetzen und das ist etwas, was man, wenn man dann zuerst hinter das Sofa klettern muss und den Einschalter anmachen und dann das und dann das, dann macht man das halt nicht Und das ist schon ein großer Unterschied und auch wirklich, was für mich merkliche Änderungen auch morgens zum Beispiel in der Stimmung gebracht hat, ist, ich habe halt bei uns die Küche so eingestellt, dass sie morgens so richtig helles Tageslicht macht. Also ich habe jetzt keine Tageslichtlampe, aber ich habe einfach mal geguckt, was so die Farbtemperaturen sind und alles, was man braucht. Und das heißt, dann morgens in der Küche ist das schon fast wie so eine halbe Tasse Kaffee, wenn du halt in so einen hellen Raum kommst und dann da drin bist. Ist und auch wenn es dann draußen jetzt gerade jetzt, wenn Kinder gehen früh morgens zur Schule, da ist halt stockdunkel draußen. Da will man eigentlich gar nichts machen und das hilft halt enorm. Und dann halt das anzupassen, wie es halt gerade brauchst, das hat einen Riesenunterschied gemacht.

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Ja, also um es vielleicht mal so ein bisschen zusammen zu fegen, um mal so eine Art Überblick hier reinzukriegen. Es gibt zahlreiche Hersteller, unter anderem diese Sonoff, Shelly, vielleicht gibt es noch ein paar andere, die vor allem so Komponenten machen, die man in irgendeiner Form in bestehende Infrastruktur so reingeklippt bekommt. kommt. Sprechen meistens ZigBee, können aber auch Bluetooth, können aber auch LAN, Ethernet direkt sprechen und wenn man mit der Firmware nicht glücklich ist, dann kann man nicht selten die dann austauschen. Besonders leicht bei Shelly mit diesem Tasmotogramm, dann hat man sozusagen den Nerd-Appeal in dem Gerät und dann tut es wahrscheinlich so die Dinge, die Nerds wollen. Und Und ESB Home, wenn ich es jetzt richtig verstehe, ist mehr so ein ich baue mir jetzt auch noch so die Sensoren, die ich brauche, die es noch nicht zu kaufen gibt. Und kann damit dann sozusagen das aber auch managen, dass die irgendwie Software-Updates kriegen, ohne da jetzt gleich in so ein Dauergefummel reinzukommen. Und mit Home Assistant kann man all diesen ganzen Unsinn, den diese Teile ausspeien, kann man dann irgendwie einsammeln. Und wenn man das dann doch auf seinem iPhone-Dashboard zum Antippen haben will, dann macht man da noch eine HomeKit-Bridge mit rein und exportiert sozusagen selektierte Sensoren und dann hat man das auch in User-Friendly. Habe ich das so richtig zusammengefasst und Thread ist sozusagen eigentlich eine ganz tolle Idee, aber es wird noch eine Weile dauern, bis man auch alles irgendwie mit Thread bekommt, aber das macht dann einfach die ganze Vernetzung einfacher und Meta ist dann sozusagen der Traum, dass all diese Geräte sich quasi wie HomeKit-Devices verhalten und ordentliches Protokoll sprechen und es wird wahrscheinlich noch ewig dauern.

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Ich habe das jetzt nicht wirklich umfangreich verglichen, aber ich wollte halt wissen, ob sie denn jetzt eigentlich die Transkripte, die ich bereits bereitgestellt habe und verlinkt habe, anzeige oder ob es die nicht sind. Und ich habe dann nach wenigen Zeilen schnell festgestellt, dass bestimmte Worte da nicht drin enthalten sind. Mehr Zeit habe ich da jetzt nicht drauf verschwendet. Also ich habe da jetzt keinerlei Qualitätsüberprüfung gemacht oder so. Es macht da aber schon so den Eindruck, dass das schon okay key ist. Ein Transkript wird sowieso, ein automatisches Transkript wird sowieso nicht perfekt sein können, aus tausend Gründen, aber es geht ja mehr darum, so in etwa dem Gesprächsverlauf folgen zu können, wenn man mitliest, beziehungsweise was zu finden, wenn man nach bestimmten Wörtern sucht. So, das ist glaube ich so der wesentliche Benefit und deswegen wollte ich ja auch immer Transkripte in der Mieterebene haben und der Webplayer zeigt die ja auch schon seit Jahren an. Ich weiß gar nicht, seit wann mache ich das jetzt? Seit zwei Jahren oder seit zwei oder drei Jahren. Beim Forschergeist mache ich es schon sehr lange. Da habe ich, glaube ich, jetzt schon seit acht Jahren irgendwie Transkripte drin, weil bei dem Projekt halt der Aufwand bezahlt wurde tatsächlich für eine manuelle Transkription. Das. Weiß ich nicht, ob das jetzt sozusagen noch eine große Zukunft hat. Das ist aber für mich immer noch ein schöner Vergleich gewesen, weil diese manuellen Transkripte, die waren halt korrekt. Also da stimmte das Wort auch, wenn es falsch gesagt wurde und da wurde dann auch ein Satz so ergänzt, dass er so geschrieben steht, wie er gemeint war, wie man ihn hätte eigentlich sprechen wollen, auch wenn man sich verplappert hat und so weiter. Und alle Begriffe stimmen genau und so weiter. Also das ist sozusagen das perfekte Transkript. Ich glaube, Forschergeist ist so im Bereich Transkripte sozusagen der vollständigste Podcast.

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Ja, aber das Material ist auf jeden Fall da, denn meine Transkripte, also sowohl die automatisch erzeugten als auch die manuellen, sind halt als WebVTT-Dateien. Das ist dieses leicht vom W3C überarbeitete SRT-Untertitelformat, so aus den Wers-Movies-Szenen sozusagen. Kein besonders glorioses Format, aber das ist halt jetzt so der Standard-TM. Und tatsächlich akzeptiert Apple laut offizieller Dokumentation auch solche Transkripte und zu meiner größten Überraschung, sie unterstützen tatsächlich diesen Podcasting 2.0 Standard, den diese Vögel um Adam Curry entworfen haben. haben. Ich bin so ein bisschen skeptisch, was diesen Standard betrifft, weil das halt auch mit so, so aus einer libertären Ecke kommt mit und jetzt müssen wir da noch Bitcoin einbauen und so weiter, deswegen halte ich mich so ein bisschen fern von dem Kulturraum an der Stelle, aber sie haben schon ein paar ganz relevante Elemente da reingebaut. Das war ja auch so ein offener Designprozess, da hat auch Podlove ein bisschen dann teilgenommen. Ich weiß aber gar nicht mehr, wer das mit den Transkripten eingebracht hat, ob das von uns kam oder nicht. Auf jeden Fall gibt es ein Podcast-Doppelpunkt-Transcription-Element, was man im RSS-Feed unterbringen kann und dann kann man auch noch den Dateityp angeben. In dem Fall halt dieses WebVTT und natürlich eine URL. Und das heißt, man verlinkt einfach die VTT-Datei. Und jetzt ist es so, Apple ignoriert dir erstmal. Es sei denn, du gehst in die Podcast-Settings. Es gibt so für alle im Apple Podcast nicht Store, sondern im Podcast Verzeichnis, im Podcast Directory, alle dort geführten Podcasts, wenn man die sozusagen geclaimed hat und sagt, das sind meine, dann kann man dafür Settings setzen. Das muss man normalerweise eigentlich. Nie, weil er sich sowieso das meiste aus dem Feed holt. Nur in dem Fall ist es so, dass es jetzt so ein Transcription-Setting gibt und man kann das halt umschalten von dem Default und der Default ist, Apple macht die Transkripte selber fertig, zu nimm die von mir bereitgestellten Transkripte und wenn es die nicht gibt, dann machst du es selber. war. Und natürlich habe ich alle meine Podcasts auf ich stelle dir das bereit umgeklickt und das passende Element ist auch schon seit Jahr und Tag im Feed. Wie gesagt, bin im Prinzip seit zwei Jahren oder seit drei Jahren bin ich quasi ready to run. Nur habe ich es bisher jetzt noch nicht gesehen, dass die Podcast App, auf dem iPad, auf dem ich das ausprobiert habe, da habe ich diese Developer Beta installiert, dass die auch wirklich diese von aus meinem Prozess gefallenen Transkripte anzeigt. Warum ich das wollen würde, ist vor allem auch deshalb, weil ich ja Multitrack-Transkripte habe. Das heißt, ich habe ja auch die Sprecherunterscheidung und die ist natürlich in den normalen Transkripten so nicht drin. Da wird halt einfach nur der Text, so wie er erzählt wird, hintereinander ausgegeben. Und ich möchte natürlich gerne Sprecherunterscheidungen haben. Und ich, da Sprecherunterscheidungen eigentlich im Standard, in diesem Podcasting-Standard drinsteht, dass das sozusagen da drin sein kann und man es dann eben auch berücksichtigen sollte und in den Transkripten auch die richtigen Namen drinstehen bei mir, müsste also der Apple-Client alles haben, um das so zu machen. Aber ob sie das dann auch so machen werden, weiß ich nicht. Und ich weiß auch noch nicht, warum sie es jetzt noch nicht anzeigen. Ob das Feature nicht drin ist oder ob es noch irgendeinen Bug gibt oder sonst irgendwas.

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Ja, es ist tatsächlich umfangreicher. Also sie machen auch Privacy-Checks und so weiter. Also sie checken da eigentlich fast alles ab. Gibt auch noch, will ich nochmal kurz was anmerken zu dieser Core Technology, also erstmal, um das gleich klar zu machen, Apple hasst das DMA, diese Compliance, die sie hier machen, ist so, wir machen das absolute totale Minimum von dem, was in diesem Gesetz steht und alle Sachen, wo ihr nicht drauf gekommen seid, dass man da irgendwie draufhauen kann, um Leute davon abzuhalten, das zu machen, machen, da ziehen wir die Daumenstrauben einfach maximal an, weil ist ja nicht verboten. Diese Core-Technology-Fee ist im Prinzip genau das. Und natürlich dieses, du darfst da rein wechseln, aber du darfst nie wieder zurück. Das ist ja sozusagen das Todesurteil. Deswegen wird das niemand machen. Und außer denen, die halt rausgeworfen wurden wie Epic. Aber da kann ich auch gleich nochmal was zu sagen. Das ist schon mal das eine. Es gibt allerdings auch einen sogenannten Fee-Waiver für Non-Profit-Organisationen, Educational-Institutionen, also wenn du so eine Uni bist oder irgendwie Non-Profit-Organisation ist halt ein bisschen schwierig, aber im Prinzip könnte ich mir auch Open-Source-Foundations und so weiter vorstellen, Firefox, bla bla, die in irgendeiner Form Non-Profit-Foundations als Basis haben, haben, dass die eben auf diese CTF theoretisch verzichten können, nur da ja gerade im Open-Source-Bereich das meiste sowieso kostenlos angeboten wird, ist es eh nicht so attraktiv. Das ist das eine. Das zweite ist. Abgesehen von dem, was jetzt für die Anbieter der eigentlichen Apps gilt, gibt es ja auch noch eine Regelung für die Anbieter dieser alternativen Stores. Weil um überhaupt erstmal so ein Store auf das iPhone zu bekommen, musst du eine Marketplace-App entwickeln, die Apple dir dann abnehmen muss, wo du irgendwie, es gibt glaube ich in diesem ganzen, dieser ganze, dieses ganze Update, dieses ganze iOS 17.4 Update, hat so irgendwas in der Größenordnung von 600 API-Calls.

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Und wenn das halt vor Gericht dann niedergeschlagen wird, dann wird Apple in drei Jahren dazu verpflichtet, was anderes zu machen. Dann sagen die, ja super, kein Problem, wartet mal iOS 19.4 ab, das kommt im März und dann haben wir unsere neuen Regeln. Und dann werden sie wieder irgendeine Schweinereile eingebaut haben, die werden die nicht kleinkriegen. Also ich bin auch ehrlich gesagt ein bisschen gespalten, was diese ganze Sache betrifft. Ich meine, es ist einfach klar, Apple wird sich hier einfach mit, also ob das richtig ist oder moralisch vertretbar ist und so weiter, brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Das ist einfach ein großes Unternehmen, das möchte gerne irgendwie seine Pfründe sichern und wir wissen alle, wie große kapitalistische Unternehmen agieren, wenn sie ihre Pfründe schwinden sehen, potenziell. Ja, die wehren sich einfach mit allem, was sie haben und sie sind so dermaßen in Control dieser Plattform, da wird es einfach keinen Weg drum gehen. Wenn die EU andere Preise möchte, die irgendwie kompetitiver sind, dann sollen sie einfach da ein Price Act machen und ihnen einfach andere Preise vorschlagen. sagen. So, dann müssen sie einfach andere Regeln dafür machen. Dann brauchen wir auch diesen ganzen Unsinn nicht mit diesen separaten App-Stores, weil das ist eh für die User scheiße. Und einfach nur ihnen andere Regeln aufzwingen. So, ich meine, wenn es App-Stores geben soll, die anderen Content haben, dann schreibt ihnen doch einfach vor, dass sie anderen Content haben dürfen. Bang.

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Naja gut, ich meine, klar, gut gemeint ist nicht so gut wie gut gemacht. Das kennen wir alle. Wir wissen auch nicht, wo hatte wer die Finger drin, um das so weit zu verwässern, dass so etwas überhaupt möglich ist. Das wird sich sicherlich noch zeigen, aber lass es mal weitergehen. Es gibt noch ein paar Sachen, die auch ganz interessant sind, was da passiert, nämlich alternative Browser. Und da habe ich ein bisschen reingeguckt und zwar hat iOS schon länger als Mitigation, dass du nicht so einfach Code exploiten kannst. Die Regelung, dass Memory Pages sind entweder schreibbar und lesbar oder aber lesbar und ausführbar. Und da haben sie jetzt in dieser, warte mal, wie hieß das, das hieß Browser Engine Core, eine relativ kleine API gebaut, wo du also tatsächlich Code Pages umschalten kannst in Schreiblesbar und wenn du sie beschrieben hast in Les- und Ausführbar. Sodass ein Hersteller einer alternativen Browser Engine tatsächlich ein Just-in-Time-Compiling machen kann. Das fand ich ganz interessant. Das hätte man wahrscheinlich sicherlich auch gerne für andere Just-in-Time-Dinge. Es muss ja nicht immer ein Browser sein, sondern es gibt da ja auch noch Skriptsprachen und anderes Gedöns. Und zum Browser Engine Kit, das fand ich auch sehr interessant. Da haben sie tatsächlich das so gebaut, dass sowohl die Netzwerklogik als auch die Content-Render-Logik in einer eigenen Extension läuft. Das heißt, der Prozess, der ein Netzwerk macht und der den Inhalt rendert, kann nicht zugreifen auf den eigentlichen Browser-Prozess. Also der Inhalt von einem Tab läuft in einem eigenen Prozess, so wie eigentlich alle Desktop-Browser das heutzutage machen. Aber das haben sie dann nochmal extra gebaut und dann gibt es auch extra Views, die in der Lage sind, dann den Inhalt auch zu scrollen und so weiter. So 100 Prozent, ich habe es nicht verstanden, was sie da machen, aber im Großen und Ganzen ist der Ansatz halt nicht, macht halt einen Browser und wir lassen ihn laufen, sondern da ist halt ganz klar, das und das und das geht nicht, weil Sicherheit. Finde ich insofern eigentlich ganz gut gemacht.

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Dass Apple das nicht tut, weil sie das halt nicht als General Purpose Smartphone, ja, aber nicht General Purpose Computer. Das ist halt das Produkt, das war es halt schon immer und es ist klar, da kriegst du auch die Zahnpasta nicht mehr in die Tube zurück und das wollen sie auch gar nicht. Und es ist ja sozusagen der Ort, wo du machen kannst, was du willst. Weil dafür ist das Ding schon immer gedacht gewesen und dafür taugt es auch nach wie vor. Und das ist auch das Produkt. Aber du kannst sie ja auch nicht zwingen, ein jegliches Produkt, was sie beschließen, auch noch zu machen, so umzuwidmen, wie du das gerne hättest, weil das ist ja ihre Entscheidung. Du musst es ja nicht kaufen. Also das ist ja nicht das Problem. Wenn das das wäre, was Leute wollen, dann hätte sich ja kein einziges iPhone verkauft. Die Leute sagen ja, ich kaufe ja kein iPhone, weil ich kann mir ja nicht meinen Kernel neu compilen. Das macht keiner, weil das auch keiner will, sondern man nimmt die Benefits mit, die diese geänderte Installationsregeln mit sich bringen, nämlich einfaches Auffinden von Apps, einfaches Installieren, einfaches Deinstallieren von Apps. Ich meine, deinstalliere mal was auf dem Mac, das ist ein Nightmare. Wie schnell kannst du dir da irgendwie Malware und Tricky Stuff eintreten? Gut, der Mac ist praktisch. Da auch noch recht gut geschützt, aber wir wissen alle, dass das sehr viel einfacher ist, dort Unwesen zu treiben und Kollateralschäden auszulösen, als es eben auf dem iPhone ist. Das iPhone ist auch ein viel persönlicheres Gerät. Das ist ein Gerät, dem du noch sehr viel mehr Daten anvertraust, als du das deinem normalen Computer anvertraust. Also Gesundheitsdaten etc., Bewegung, Geolocation etc., alles was da so dranhängt. Also der Schutz, das Schutzbedürfnis eines Smartphones ist auch viel größer. Und in gewisser Hinsicht gilt das eben für all diese ganzen mobilen Geräte eben auch ein iPad. Und das iPad ist ja im Prinzip die Variante mit, wenn du keinen General Purpose Computer brauchst, sondern du brauchst ein secure, simple, easy to use und easy to install und easy to deinstall Gerät, was du mit Touch bedienen kannst, bitteschön iPad. Du willst einen Universalkomputer haben, was mit einer Tastatur und mit allen Bells und Whistles und jedem USB-Device auf diesem Planeten betreiben und anschließen und kombinieren kannst? Bitteschön, Macintosh. Also sie differenzieren das ja an der Stelle und man kann ja niemanden zu seinem Glück zwingen. Wir können ja alle der Meinung sein, dass ein iPhone, was beliebig aufbohrbar und hackbar ist und keine Grenzen und keine Security-Beschränkungen hat, das tollere Gerät wäre. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass jemand heutzutage noch bereit ist, so etwas zu bauen, weil guckt ja Android an. Ich meine, die haben auch am Ende sehr viel Security nachrüsten müssen, weil sie mal ganz anders gestartet sind.

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Ich habe ehrlich gesagt noch nichts gehört, weil das mit dem Duopol ist ein bisschen misleading, weil wir haben auf der einen Seite den App Store, wo sich Millionen an Apps drin befinden und viele Märkte drin abspielen, die ja untereinander durchaus konkurrieren von verschiedensten Herstellern von der ganzen Welt. Und das andere ist die Frage, wie viele Smartphone-Plattformen darf es geben? Können wir dafür sorgen, dass es mehr Smartphones-Auswahl gibt? Kannst du nicht regulieren. Du kannst nur regulieren, was da ist. Das ist einfach eine Illusion. Ich meine, noch nicht mal Microsoft hat es geschafft, gegen iOS und Android anzustinken. Nicht mal mit der Power warst du in der Lage, eine dritte Plattform zu etablieren und das ist im Prinzip, Google hat es gerade noch so eben nicht von der Rutsche runtergerutscht irgendwie und hat es geschafft, sozusagen rechtzeitig nachzuziehen, um in diesem War noch mitzuspielen. Und das kannst du nicht herbeiregulieren, das ist halt einfach mal Fakt. Ich sehe den Punkt, dass diese Macht selbstverständlich dazu führen kann, dass Apple in der Lage ist, andere Produkte, andere Businessmodelle und so weiter zu verhindern, klein zu halten etc. Das muss auch irgendwie gemacht werden. Ich sage nur, diese Store-Regelung wird daran nichts ändern. Also das ist halt einfach too little, too falsche Richtung und die eigentlichen Probleme, die wir in diesem Store haben, die könnte man mal versuchen zu fassen und da auch konkrete Regeln zu machen. Was darf zugelassen werden? Auf welche Art und Weise darf zugelassen werden? Habe ich Rechtsmittel, also auch so ein Empowerment für Developer, die dieses Problem haben, was du ja gesagt hast. Lohnt sich das für mich? Ist meine Investition sicher? sicher etc., kann ich zum Beispiel verlangen, dass ich einen Plan vorlege, was ich machen will und Apple muss sich dann dazu äußern, wie sie da vermutlich drauf reagieren würden. Ja, könnte man ja machen, dass es sozusagen dann Prozess gibt, dass du dich da an der Stelle absichern kannst, wenn das das Problem ist. Aber das sind halt nicht die Sachen, über die diskutiert wird.

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