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FS273 Papst von China

Niklaus Wirth — 15 Jahre Bitcoin — 37C3 — Tetris — Buchhaltung – iPad vs. Mac — State of Social Media — Blocking — Ralfs neuer Job — Apple Vision

Wir begrüßen heute Caspar Clemens Mierau (aka Leitmedium) in unserer Runde. Caspar setzt sich sehr mit der Computergeschichte auseinander und so reden wir über den jüngst verstorben Niklaus Wirth, aber es gibt auch andere Blicke in die Historie wie Bitcoin und Tetris. Dann blicken wir natürlich auf den letzten 37. Chaos Communication Congress, reden über ein paar nützliche macOS Tools, Buchhaltung und sehr viel über den aktuellen Stand in Social Media. Außerdem berichtet Ralf von seinem tollen neuen Job und was wir uns so von der Apple Vision Pro erwarten.

https://freakshow.fm/fs273-papst-von-china
Veröffentlicht am: 13. Januar 2024
Dauer: 4:50:01


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:01:23.184
  3. Caspar 00:04:38.531
  4. Niklaus Wirth 00:09:10.484
  5. 15 Jahre Bitcoin 00:28:50.589
  6. 37C3: Location 00:34:58.005
  7. 37C3: Meme 00:45:06.218
  8. 37C3: Prompt Battle 00:50:41.605
  9. 37C3: Chaos Post 00:54:44.080
  10. 37C3: Congress mit Kindern 01:03:47.193
  11. 37C3: Medien 01:08:00.245
  12. 37C3: CCC bei Logo 01:24:35.991
  13. 37C3: Talks 01:28:25.982
  14. 37C3: SMTP Smuggling 01:36:52.572
  15. 37C3: Breaking "DRM" in Polish trains 01:48:08.019
  16. The True Killscreen 01:50:03.795
  17. macOS Utilities 01:57:46.007
  18. Buchhaltung 02:14:32.554
  19. iPad vs. Mac 02:35:04.056
  20. Ralfs neuer Job 02:51:51.128
  21. State of Social Media 03:25:08.856
  22. Social Media Competence 03:45:35.770
  23. BlueSky und das AT-Protocol 03:52:12.757
  24. Blocking 04:09:35.855
  25. Ice Cubes und Ivory 04:23:20.410
  26. Rabbit R1 04:28:36.550
  27. Apple Vision Pro ante portas 04:36:26.119
  28. Ausklang 04:47:43.204

Transkript

Tim Pritlove
0:01:22
roddi
0:02:04
Tim Pritlove
0:02:14
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:03:19

Ah.

Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:03:23
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:03:34
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:04:12
Tim Pritlove
0:04:13
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
0:04:41
Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
0:05:49
Caspar Clemens Mierau
0:05:55
Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
0:06:50
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
0:09:00

Ernsthaft, das ist so. Genau. Ja. Womit machen wir denn weiter? Also, bleiben wir noch mal kurz bei diesem. Historien-Ding. Niklaus wird, der ist gestorben, genau. Das ist wieder so, wo ich mir dachte, ach, der lebt noch. So, weil man so jetzt seinen Wirken zwar vielleicht kennt, aber nicht mehr so unmittelbar gespürt hat. Das ist jetzt nicht so die Person, ich weiß nicht, wie es ihm ging, ob er zu alt war, zu krank, keine Ahnung oder keinen Bock mehr hatte. Aber er hat ja nun wirklich über viele Jahrzehnte, muss man sagen, so diese ganze Informatikwelt, naja, also irgendwas zwischen beeinflusst bis geprägt, würde ich mal sagen, so in der Größenordnung. Und wer immer noch nicht weiß, wovon wir reden, also Niklaus Wirth ist Informatikprofessor, war er wahrscheinlich, oder? Ja, unter anderem. Und so einer, der sich wirklich Gedanken ums Programmieren gemacht hat. Und das auch sehr nachhaltig. Und der mit seinen Programmiersprachen eine ganze Menge losgetreten hat. Derer da sind vor allem Pascal ich weiß gar nicht, ob das sein allererstes Ding war, wahrscheinlich nicht aber das war so, Pascal ist so die Sprache, die glaube ich von allen am erfolgreichsten war, ja, auch der Macintosh ist ja zu Beginn in Pascal programmiert worden, das wissen vielleicht auch nicht alle MS-DOS auch MS-DOS auch? Ja, echt, ja Okay, das ist mir neu. Wir nehmen das so hin. Ja, wir nehmen das so hin. Und später hat er dann aber nochmal nachgelegt mit Modular, Modular 2 und Oberon. Und wenn man sich die Sprachen anschaut, das sind jetzt nie komplett neue Entwürfe gewesen. Er hat eigentlich so in jeder Sprache ein paar Sachen weggeschmissen und gesagt, hier ist noch ein Aspekt, auf den muss man sich nochmal konzentrieren, da ist noch nicht genug geschehen. Und ich habe mir das jetzt in dem Zuge seines Todes auch nochmal kurz angeschaut, was eigentlich jetzt sozusagen die Dinge waren und muss sagen, er hat da, wie Loriot sagen würde, ein paar ganz heiße Eisen angefasst.

roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:15:10
Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
0:15:51

Weil es das nicht gab. Ab wann gab es Informatik? Ungefähr ab 1970. 1970 ist ungefähr das Jahr in Deutschland, wo... Dass Informatik als akademisches Studium möglich ist. Ich glaube 1971 gab es die ersten Abschlüsse. Das heißt, dass Menschen wie Wirth haben in der Regel studiert Elektrotechnik oder Ingenieurwesen, Physik, Mathematik. Das waren so die typischen Studien, die die alle abgeschlossen haben. Und was du gerade beschrieben hast, warum du da aus dem Studium wieder rausgefallen bist, ist halt diese Doppeldeutigkeit, in der sich Informatik auch heute noch befindet, dass immer unklar ist, ist Arbeiten am Computer eine Wissenschaft, Ingenieurwesen, ist es Hands-on oder eine Theorie? Und es ist halt irgendwie beides und da gibt es aber manchmal Verwechslung, dass man anfängt Informatik zu studieren und merkt, das wollte ich ja gar nicht. Ich wollte mich nicht mit theoretischen Objekten beschäftigen, sondern das tun und deswegen passt das genau deiner Geschichte da rein und wird es natürlich genau das andere Extrem von deiner Erwartungshaltung. Genau, was ich in dem Blogpost ja noch geschrieben habe, wir haben ja jetzt die Programmiersprachen aufgeschrieben, haben die Programmiersprachen erwähnt, dass er am Bau eines Computers beteiligt war, der Tatsache relativ visionär war, der Lilith hieß, weil er in den USA am Xerox-Park irgendwie sowas wie Personal Computer gesehen hat, wenn man es so nennen will. Also nicht ein Großrechner, sondern was Kleineres, weil die Rechentechnologie ja in den 60er Jahren immer mehr implodiert ist. Also die Schaltkreise wurden kleiner und die ersten Handgeräte sozusagen entstanden und dann hat er, in der Schweiz was nachgebaut Mit Maus, was wirklich beeindruckend war, aber folgenlos, wie so viele andere Entwicklungen auch in der Computertechnologie. Und das war die Anekdote, die ich rausgekommen habe, weil mir war sie auch nicht so geläufig, aber es ist eine schöne Anekdote, Tatsache.

Tim Pritlove
0:17:51
Ralf Stockmann
0:18:05
Tim Pritlove
0:18:09

Das habe ich auch erst in dem Moment gecheckt. Also Logitech, also mittlerweile haben sie natürlich auch eine Zentrale da in den USA, klar, aber Prinzip des Unternehmens ist aus der Schweiz. Und ja, die haben dann halt in Mäusen und gemacht und sind ja mittlerweile nach so einem kleinen Knick vor einem Jahrzehnt oder so wieder ganz gut dabei. Und ich glaube sind auch irgendwie so im Peripheriebereich die Nummer eins. Ja, Pascal, also das war schon, also ich meine, was man Pascal, und jetzt rede ich so ein bisschen wie so nicht ein Blinder, aber ich habe mir Pascal angeschaut, aber es ist ja im Prinzip C. Pascal ist so dieselbe Generation von Poemiersprachen. Es schreibt sich ein bisschen anders, hat etwas klarere Worte, aber es gibt halt Prozeduren, alles ist irgendwie ein Ablauf, es ist alles sozusagen Single-Threaded, du hast so diese typische Arithmetik und Funktionen und so weiter. Also man konnte so zwischen C und Pascal auch Code ganz gut hin und her machen. Ich hatte irgendwann mal, ja du wählst mit der Hand, nicht zu Unrecht, aber ich sag dir, ich hatte mal für eine Computerfirma gearbeitet, eine kleine Softwarebude, die hatten dann zwischendurch immer mal wieder so Sonderaufträge bekommen von irgendwelchen verzweifelten Firmen, die so mit ihrem Programmierkram nicht vorankamen. Und es war, bin ich da nicht auch in die Schweiz gefahren? Ich glaube sogar irgendwo in der Schweiz war das. Bin ich da hingefahren und ihr Code lief irgendwie nicht und sie brauchten mal ein paar Experten, die sich das anschauen. Das war dann ich. Hat nur so begrenzt funktioniert, weil womit ich nicht gerechnet hatte. Die hatten irgendwie ihre Software in Pascal geschrieben und haben dann ihre ganze Software mit einem Pascal-to-C-Translator in C übersetzt und ich blickte auf Code. Sowas habe ich noch nicht gesehen. Also das war einfach eine Katastrophe.

Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
0:22:20

Der erste Entwurf meiner Doktorarbeit sollte damals auch eigentlich die Geschichte der Entwicklungsumgebung sein. Deswegen habe ich mich damals auch noch mit Turbo Pascal beschäftigt und auch mit Philipp Kahn von Borlen noch Kontakt gehabt. Ich weiß gar nicht, ob der noch lebt. Der war noch per E-Mail zu erreichen. Und die kurze Geschichte von Turbo Pascal, die können wir noch kurz zusammenfassen, ist eigentlich ganz schön. Borland hat nicht den Pascal Compiler entwickelt, sondern lizenziert. Der hieß irgendwie irgendwas mit Blue oder irgendwie so und der war unglaublich schnell für damalige Verhältnisse und Borland hatte aber diese tolle Idee eine IDE zu machen, was halt einfach groundbreaking war damals. Also es war einfach neu, alles in einem Ort zu haben und sie hatten die gute Idee, die Shortcuts von WordStar zu implementieren, weil WordStar war so der Textverarbeitungs-Editor, den alle kannten, alle hatten die Shortcuts drauf und das haben sie synthetisiert in schnellen Compiler plus diese Shortcuts in dem Editor und haben das Ganze für sowas wie 50 Dollar verkauft, was für damalige Verhältnisse geschenkt war, weil Compiler waren super teuer. Und die haben das über so Mail-Vertrieb ja noch verkauft und es gibt noch so eine ganz merkwürdige Anekdote, dass sie im Byte-Magazin unbedingt eine Anzeige haben wollten und hatten das Geld nicht dafür, und dann kam so ein Anzeigenvertreter und dann haben die sich lauter Studenten eingeladen, um ihr Büro aufgeblasen aussehen zu lassen, und haben gesagt, ja, wir würden ja gerne Anzeige schreiben, aber wir haben jetzt gerade für diesen Monat das Budget leider schon ausgegeben Und dann hat der Byte-Magazin-Typ gesagt, ja, ihr könnt das erstmal schalten und dann später bezahlen. Und das war dann auch so diese Anzeige, die das so diesen Mail-Vertrieb so enorm angeschoben hat. Also am Anfang steht auch noch so ein bisschen eine kleine Lüge. Und dieser Preis, die Schnelligkeit und Wörter zusammen, das war so der Durchbruch.

Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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roddi
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ja, rest in peace, sage ich mal. Auch schon Geschichte. 3. Januar 2009. Ja, heute haben wir den 11. Januar, haben wir noch gar nicht gesagt, 2023, also vor, ähm, äh, 24, Entschuldigung, also vor 15 Jahren, da war es wieder, man wartet ja mal darauf, wenn man sich das erste Mal wieder verquatscht. Vor 15 Jahren ging das los mit Bitcoin und diesem Blockchain-Hype. Also da kam sozusagen der erste Genesis-Block raus und dann ging diese ganze Bitcoin-Zeit und Blockchain-Zeit los, die ja auch diese Freakshow ein wenig begleitet hat. Weil das war dann ja auch hier häufiger ein Thema, so aus so einer Perspektive mit, das ist ja irgendwie alles ganz interessant unter Umständen vielleicht. Man weiß ja immer nicht so richtig, wo gehen die Technologien denn jetzt eigentlich hin? Und wir erleben ja auch derzeit so Hypewellen. Und ich muss sagen, es ist manchmal gar nicht so einfach. Und ich messe auch mich selbst ein wenig da dran, ob ich ein gutes Gefühl dafür habe, ob etwas jetzt nur heiße Luft ist. Oder ob da was dran ist und das ist nun wirklich schwierig, vor allem, weil wenn man sich selbst mit seinen Vergangenheitsaussagen versucht zu bewerten, dann erinnert man sich wahrscheinlich gar nicht wirklich daran, was man mal gesagt hat und schämt sich vielleicht auch ein bisschen für die eine oder andere Einschätzung. Bei Blockchain und diesem ganzen Kram war ich mir lange Zeit nicht sicher. Ich habe da eigentlich nie so eine richtige, glaube ich zumindest, nie so eine richtige Position eingenommen. So wie es jetzt vielleicht bei AI, dem aktuellen Hype eher tue, dass ich sage, ja nee, das ist schon was mit Substanz. Bei Blockchain war ich mir nicht so sicher, bis ich mir dann irgendwann sicher bin, dass es alles Unsinn ist. Ja, das wollte ich auch auch nur mal, wo wir jetzt so im Rest in Peace sind.

Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
0:34:33
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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roddi
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Tim Pritlove
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Das Kongressgebäude selber besteht ja aus drei Teilen. Und der dritte, der ganz hintere, ist komplett unverändert. Der war ja schon neu. Das war ja der Neubau. Da hat sich gar nichts geändert. Der mittlere Teil ist im Prinzip noch genauso. Also der besteht ja nur aus diesem großen Saal 1. Der ist halt komplett renoviert worden, sieht aber im Wesentlichen so aus wie vorher, nur besser. Weil, also das mit den Sitzen haben die richtig schick gemacht. Also überall neue Sitze mit Tischchen, mit Strom, superschönes Design. Also das war einfach sehr hübsch. Also sie haben zum Beispiel keine einheitliche Sitzfarbe, sondern es waren so... Vier, fünf orange-braune Töne, deren Verteilung so durchrandomisiert war, sodass es von vorne nach hinten immer so farbverlaufmäßig, nach hinten wurde es immer dunkler. Und das fand ich schon sehr gut, weil es dem Raum nochmal so eine ganz andere Struktur gibt, der nicht einfach nur so langweilig vor einem liegt. Also ganz großes Kino. Ich finde die Renovierung ist überhaupt sehr gut gelungen. Und wie Roddy schon sagte, der vordere Teil, der ist ja komplett weggekloppt worden, wo vorher halt nur ein Saal zwei war mit seinen Balkons, ist das jetzt so gelöst worden, dass man den Saal quasi oben nur auf der obersten Etage hat, da vielleicht noch ein bisschen in die Höhe gegangen ist, nehme ich an. Aber zwei komplette Etagen darunter, die vorher von diesem Saal belegt wurden, so als Multifunktionsräume, so ähnlich wie wir das in Leipzig auch hatten, mit flexiblen Wänden und so weiter. Also da war dann auf einmal viel Fläche und außerdem ist ja der ganze Eingangsbereich, hat sich ja noch auf diesen Platz hin erweitert und hat einfach diesen schönen, großen, halligen Eingangsraum, den ich auch sehr gelungen finde. Ich finde, der Umbau ist wirklich ein Volltreffer.

Ralf Stockmann
0:39:55
roddi
0:39:59
Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:42:02
Tim Pritlove
0:42:05
Ralf Stockmann
0:42:06
Tim Pritlove
0:42:07

Aber direkt da dran ist der Saal 4. Der ist so leicht länglich. Habe ich glaube ich nicht mehr vor. Naja, da ist jetzt auf jeden Fall die Party drin, beziehungsweise wie ich es nennen würde, wurde der Club und fand das auch sehr angemessen. Es war einfach gut da und damit war quasi die ganze Halle frei und während halt früher die Halle zu drei Viertel von Lager belegt war, ist sie jetzt nur noch zu ein Viertel von Lager belegt und drei Viertel war dann im Prinzip wie in Leipzig. Also da hast du wirklich diese große Halle, auch mit diesen Trendelementen aus der Halle 2 und einfach viel Haktische, alle möglichen Gruppen und so. Und damit war einfach der Assembly Space so unglaublich viel größer, als es früher im CCH war, wo wir uns ja alle da irgendwie auf diesen Balkons irgendwie so ein bisschen angerannt haben und es eigentlich nur diesen Saal 3 gab, um sich wirklich auszudehnen. Und jetzt gab es halt drei Viertel der Halle plus diese zwei Etagen in diesem vorderen Bereich. Und Garderoben, Foyer, also es war einfach viel Raum da, um wirklich Projekte zu zeigen und von daher finde ich es diese Balance, zwischen, Die Szene sichtbar machen und Projekte sichtbar machen und diese ganzen Hands-on-Areas zu haben auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch wirklich den Kongress als Konferenz zu betonen und den Vorträgen wieder mal würdige Veranstaltungsorte zu geben, wo die Kommunikation zwischen Bühne und Teilnehmern funktioniert. Das ist gut aufgegangen. Also ich bin extrem zufrieden, das ist definitiv der beste Ort, wo der Kongress je war. Also das ist ein Perfect Match auch von der Größe her, 14.500 Leute, das passt einfach.

roddi
0:43:49
Tim Pritlove
0:44:05
roddi
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Ralf Stockmann
0:44:21
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
0:44:51
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Ja.

Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
1:10:13
Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Du verdienst aber auch ohne Paywall Geld. Und vor allem dann heißt es Werbung, Werbung, Werbung, Anti-Adblocker und volles Programm. Also auf der einen Seite wird immer gefordert, die sollen nochmal ordentliche Businessmodelle haben, damit wir nicht die ganze Zeit ausgeforscht werden. Dann machen sie irgendwie eine Paywall, dann ist es auch falsch. Also ich kann das Argument ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Erdgeist hat das irgendwie nochmal so vorgestellt im Nachgang und dann für meinen Begriff relativ viel Zuspruch gefunden für diese Lösung und ich sehe es als problematisch an. Ich meine, wenn ich mir anschaue, wofür ich so bezahle im journalistischen Bereich, was weiß ich, so Projekte wie Riffreporter oder so, ja, also denen wird dann sozusagen so eine kostenlose Beteiligung versagt, die aber ansonsten sehr engagiert, gut recherchiert arbeiten, also ordentlichen Journalismus machen, aber nur, weil das dann sozusagen für ihre…. Nur weil ihr Zielpublikum sich entschieden hat, dafür zu bezahlen, sollen dann andere Arbeitsbedingungen gelten für den engagierten Journalismus, als wenn eine Bude einem mit Werbung und Treckern vollballert. Die kommen dann sozusagen kostenlos rein. Da würde ich mir ehrlich gesagt so als Journalist auch ein bisschen verarscht vorkommen und oft liegt es gar nicht in der Hand der Journalisten selber, die vielleicht aus eigener Initiative sagen, ich berichte da jetzt mal drüber. Ich weiß aber am Ende gar nicht, was die Redaktion letzten Endes entscheidet, ob das Ding jetzt kostenpflichtig oder kostenfrei rausgehauen wird, weil das ist halt unter Umständen auch ein Ergebnis erst danach. Du wirst ja nicht losgeschickt mit mach mal einen Bezahlartikel, sondern berichte mal und dann ist es unter Umständen eine ganz andere Entität, die darüber entscheidet. Das weiß ich nicht ganz genau, könnte ich mir nur sehr gut vorstellen. Ich finde es schwierig. Ich finde generell den Umgang mit der Presse schwierig. Das war schon immer schwierig auf dem Kongress. Es gab die abenteuerlichsten, völlig abgehobenen in Anführungsstrichen Lösungen oder Regelungen. Ja, also teilweise mit irgendwie Presse zahlt mehr oder keine Ahnung. Ich meine, das ist auch ein bisschen auch so ein bisschen so eine. Ich find's wie sag ich das? Keine Ahnung, ich find's so ein bisschen schizophren. Es ist so ein bisschen so, Leute, was wollt ihr eigentlich? Warum immer dieser Beef mit der Presse? Das Ganze hat natürlich einen Hintergrund, weil als der Kongress gestartet ist, in den 80er Jahren, 1984, in Hamburg, ja, Ja, da waren halt andere Zeiten. Ich war ja auf dem ersten, ich war ja auf dem allerersten Kongress. Da gehörte ich zwar noch überhaupt nicht zu dieser, also nicht zu der Hamburger CCC-Szene, sondern so ein bisschen so lokales Hannoveraner-Gewächs. Bin da mit einem Freund hingefahren, war am Wochenende da. So, am Eingang bin ich dann erstmal durch einen Metalldetektor durchgegangen. Das war die Situation auf dem ersten Kongress. Metalldetektor. So wie am Flughafen, ja. Weil, kann ja sein, dass du eine Kamera dabei hast. Ja, musst du dir mal vorstellen, aus heutiger Perspektive, wo jeder eine Kamera dabei hat. Aber damals war es sozusagen, das Feindbild war sozusagen die Presse, die die Szene nicht versteht und die irgendwie mit den Geheimdiensten zusammensteckt und das wurde ja dann nicht besser durch diese ganzen Karl-Koch-Stories und KGB-Hack und also 80er Jahre war einfach super paranoid in dieser Hinsicht. Und ich glaube, das hat schon sehr viel zerstört, weil man sich irgendwie abgearbeitet hat an den Pressemedien, die natürlich wie alle anderen auch von dem Treiben, was dort herrschte, einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Mit immer, wie immer, ein paar Ausnahmen von so ein paar engagierten Journalisten, die einfach, ja, aus welchen Gründen auch immer, der Materie halbwegs verbunden waren. Und dann variierte das über die Jahre mal, Presse, alles ganz schwierig, dann Presse kam alles frei, ist natürlich dann auch ein Problem und ich glaube, das ist auch so ein Grund, warum es solche Abwehrhandlungen gibt, dann kommt dann halt, was weiß ich, irgend so ein Auftragsteam für RTL Plus, oh ja, Hacker-Kongress, dann machen wir jetzt hier mal einen Bericht, dann laufen wir hier überall mit einer Kamera durch und dann kommt da irgendeine reißerische Nummer raus mit hier irgendwie Hacker mit Maske und so weiter. Haben wir ja auch alles gehabt. Es ist ja auch viel Blut vergossen worden auf beiden Seiten. Und jetzt versucht man irgendwie was zu regulieren auf eine Art und Weise, wo ich mich halt auch frage, was soll dadurch jetzt besser werden? Wollen wir jetzt die Presse zwingen, keine Paywall zu haben, weil dann können wir das ja nicht alle lesen, aber es geht doch um die Leser der Erzeugnisse, die das, sehen sollen und die sehen das ja nur, wenn es das auch gibt. Also ich bin da nicht glücklich.

Ralf Stockmann
1:15:50
Tim Pritlove
1:16:32
Ralf Stockmann
1:16:36
roddi
1:17:01
Ralf Stockmann
1:17:05
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
1:18:50
Ralf Stockmann
1:18:51
roddi
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
1:20:13
Tim Pritlove
1:20:43
Ralf Stockmann
1:20:45
Tim Pritlove
1:20:48

Ja gut, aber das erste ist ja, es gibt keine Gleichbehandlung. Also man kann ja sagen, wir wollen alle gleich behandeln, fertig. Dann kann sich auch keiner beschweren. Aber so dieses je nachdem, wie du in welchem Medium jetzt irgendwie was am Ende dir vergüten lässt, davon machen wir das abhängig. Das sät einfach Probleme. Man kann natürlich sagen, alle Zahlen hatten wir auch schon mal. Aber ich sage dir auch aus der Erfahrung des Veranstalters. Und damit hast du dann auch wieder ein Problem an der Backe, weil das ist halt einfach bei anderen Veranstaltungen nicht so. Da kann man sich natürlich auf die Hinterbeinen stellen und sagen, ja, aber wir sind ja der CCC, sind ja überhaupt das Tollste auf der ganzen Welt und bei uns läuft es halt anders und da müsst ihr euch dran gewöhnen. Wir sind ja so geil, ihr habt euch halt jetzt hier mal an unsere Regeln zu gewöhnen. Da kann ich einfach nur sagen, das bindet so viel Stress und Leute und Energie auf so einer Veranstaltung, das willst du einfach nicht. Also das ist halt einfach, das ist die Sache nicht wert. Lass die da sich akkreditieren, lass die nachweisen, dass sie da wirklich schreiben, überprüft das danach, ob auch wirklich was bei rausgekommen ist oder ob die dich nur getrollt haben. Dann kannst du beim nächsten Mal, setzt dir auf eine Liste, dann kommen die halt nicht wieder rein. Das kann man irgendwie alles leisten. Aber sich da groß den Hack-Mack zu machen, ich finde das völlig in Ordnung, dass Leute anreisen, die eigentlich nicht kommen würden. Es gibt natürlich welche, die würden, wenn sie nicht da, also die so eine große Affinität haben zu dieser Szene, ja gut, dann kriegen die halt was kostenlos. Daran, da stirbt die Veranstaltung nicht mit. Aber du machst einfach einen klaren Akkreditierungsprozess, du bist akkreditiert, zack, bumm, hier hast du dein Ticket, hier sind aber auch deine Rules, hier hast du da irgendwie auch ein Presse-Badge, das heißt ja auch von dir wird ja auch erwartet, dass du dich dann auch an bestimmte Regeln dann auch hältst und bist ja auch als Presse dann sichtbar und so weiter, also das ist ja nicht nur One-Way, sondern das ist ja sozusagen Two-Way und ich finde, auf den Kongressen, wo wir einfach gesagt haben. Akkreditierte Presse, kostenlos rein, fertig, Ende der Diskussion, alle, die mit Video unterwegs sind, kriegen nochmal einen Video-Engel dazu, ist eigentlich etwas, was funktioniert hat, aber diese Paywall-Sache, ehrlich gesagt, Das wollte ich nochmal kurz fragen.

Caspar Clemens Mierau
1:23:12
Tim Pritlove
1:23:20
roddi
1:23:46
Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
1:27:37

Ja.

Tim Pritlove
1:27:42
Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
1:33:42
roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
1:36:00
Tim Pritlove
1:36:02
Caspar Clemens Mierau
1:36:10
Ralf Stockmann
1:36:10
Tim Pritlove
1:36:22
Caspar Clemens Mierau
1:36:33
Tim Pritlove
1:36:34
roddi
1:36:36
Tim Pritlove
1:36:46
Caspar Clemens Mierau
1:37:32

Genau, also Tatsache war ich eigentlich auch gewillt, in diesen Vortrag zu gehen und zu pöbeln. Man hatte sich eigentlich ein bisschen verabredet vorher im internet dahin zu gehen und und seinem unmut luft zu machen weil kurz vor weihnachten wurde ich hoffe ich erzählte richtigen chronologie der smtp smuggling, Oder besser gesagt, ein Angriff wurde publik, der unter anderem den sehr weit verbreiteten Mail-Server Postfix betraf und dort nicht gepatcht war bisher. Ganz kurz, worum geht es? Es geht darum, Absenderadressen zu fälschen. Das brauchen wir jetzt ja nicht groß wiederzuerzählen, weil der Talk erzählt das wirklich toll, wie das funktioniert. Und das wurde eben zwei Tage vor Weihnachten publik und viele Menschen, die Mail-Server administrieren, ich betreue einen für so einen sozialen Verein in Berlin, der mehrere hundert Nutzer hat, da musst du halt sowas lösen, so eine Probleme. Probleme. Und das war echt so, dass man, man hatte kurz so einen Mittelfinger einfach ins Gesicht bekommen und dachte auch so, ey Leute, wie seid ihr denn drauf? Echt zwei Tage vor Weihnachten? Echt jetzt? So. Oder die haben einen Talk auf dem Kongress, ich weiß nicht, das lief so auf Mastodon und so, ja da gehen wir hin und denen sagen wir mal die Meinung. Auf dem Kongress hat der das nochmal alles eingeordnet und da klang das dann alles ein bisschen anders. Der hat wirklich sich entschuldigt, der hat gesagt, das ist echt blöd gelaufen, aber hat auch erklärt, warum das blöd gelaufen ist. Und die Wahrheit liegt da ein bisschen mehr in der Mitte, also wie die verschiedenen Vendors und so sich da reingehängt haben. Aber prinzipiell kann ich erstmal diesen Vortrag wirklich sehr empfehlen, wenn man selber oder auch anderen erklären will, wie Hacking funktioniert. Weil das ist ziemlich gut nachvollziehbar, was da passiert. Und es ist auch interessant. Weil der erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist. Also dass er sagt, er hat gegoogelt, wie kann man Firmen, also das ist ein Security-Forscher, der hat echt gegoogelt, how to hack a company fast und Antwort war, na Phishing ist immer noch so die Hauptentstiegspunkt. Er dachte sich, okay, wie kriege ich gute gespoofte Mails hin mit SMTP, das ist das Mail-Protokoll und dann hatte er, finde ich, einen sehr interessanten Einfall. Er sagt, was kann ich denn für bekannte Sicherheitslücken aus anderen Protokollen in SMTP nochmal nachbauen. Und dann hat er HTTP-Requests-Smuggling genommen, wo man mehrere HTTP-Requests in einen Request einpackt und hat überlegt, kriege ich das mit SMTP hin? Lange Rede, kurzer Sinn, ja, durch ein Wechselspiel von verschiedenen Mail-Providern und Software geht das relativ einfach dann. Wenn man das sieht, denkt man sich so echt und es spielen auch Windows und Linux eine Rolle, einfach echt wieder so Line-Feed und Carriage-Return, also so ganz alte Sachen aus den 80ern. Also wenn du das hörst, denkst du dir, das ist so eine Geschichtsreise, was da wieder hochkommt. Und was rauskommt ist, dass er in der Lage war, sich von admin.outlook.com irgendwie SPF-konforme Mails irgendwie zuzuschicken, was schon wirklich, also da muss man sagen, echt große Leistung, aber eben mit ganz wenig, mit ein paar Leerzeichen und Carriage Returns.

Tim Pritlove
1:40:47

Ja, also das war wirklich toll und auch ohne zu sehr, also ich will jetzt nicht die ganze Technik vorspielen, Aber der Schlüssel ist sozusagen der. SMTP ist ja das Protokoll, mit dem man Mails versendet. Sowohl wenn ich die jetzt losschicke an meinen Mail-Provider, der sie erstmal annimmt und der stellt sie dann auch mit SMTP zu. Das heißt, üblicherweise hast du mindestens zwei Hops dabei. Deiner nimmt es erstmal an und prüft, ob du derjenige sein darfst, von dem du jetzt behauptest, dass du es seist. Also wenn ich jetzt Tim mit Britlove.org schicke jetzt eine Mail, dann kommt der Mail-Server und guckt so, bist du denn der auch? Ah ja, hier Passwort, ich kenne dich ja, du hast bei mir einen Account. Und dann geht dieser Mail-Server als, hallo, ich bin zuständig für BritLoveOrg, das kann ich beweisen, weil das steht hier in dem und dem und dem und dem Rekord. SPF hast du gerade genannt, gibt noch ein paar andere Methoden, mit denen man das belegen kann. Und der empfangende Mail-Server, der sagt dann so Ah, du bist für BritLoveOrg zuständig, dann wirst du ja auch dafür gesorgt haben, dass dieser Tim mit BritLoveOrg auch nachgewiesen hat, dass er er ist. Und die hier verwendete Technik ist sozusagen, man schickt quasi zwei Mails in einer und es gibt dann so eine Trennung zwischen diesen beiden Mails, die von dem ersten Mail-Server nicht gesehen wird, aber von dem zweiten. Also es ist immer die Kombination aus beiden. Das heißt, du schickst eine los, schaust drauf und sagst, ja okay, ist eine, schick die genau so weiter, wie sie ist und auf der anderen Seite wird sie als zwei Mails interpretiert und dann steht halt im zweiten Teil eine andere Adresse und dadurch entsteht sozusagen diese falsche E-Mail. Wirklich funny. Und dieser Trenner ist halt nichts anderes als die Sequenz crlf.crlf. Und da denkst du ja auch so, was zur Hölle wird sich das denn einfallen lassen? Und der Grund dafür ist natürlich folgender. Das ist ja ein Protokoll, seit wann gibt es SMTP?

Caspar Clemens Mierau
1:43:06
Tim Pritlove
1:43:08
Caspar Clemens Mierau
1:43:25
Ralf Stockmann
1:43:26
Tim Pritlove
1:43:34

Achso, das ist ein Vorgänger. Entschuldigung, das war ein Vorgänger. Okay, 1982, aber Mail war ja sozusagen schon abhanden, das war ja quasi der erste Dienst. Also es ging um Mail und es ging um Datentransfer, das waren so die beiden großen Dinger. Und okay, 82 kam dann SMTP dazu, das passt auch besser. Und warum dann so ein Punkt? Also warum so ein Soft-Trainer? Weil damals alle Protokolle. Eigentlich dafür geeignet waren, dass man sie im Terminal von Hand eingetippt und ausprobiert hat. Also um überhaupt erstmal Protokolle zu testen, also ich habe das auch gemacht in den 80er Jahren. Also alles, ich konnte Mails einfach quasi von Hand absetzen. Weil man eben... Ja, ich musste nichts verschlüsseln und so weiter. Es war halt einfach Plaintext und alles so zeilenbasiert. Und das heißt, wenn ich die Mail geschrieben habe, wusste ich auch noch vorher nicht, wie lang die ist. Deswegen konnte ich sie nicht encapsulaten mit, jetzt kommen so und so viele Bytes und dann kommt die Mail, weil diese Information so vorher noch gar nicht existierte. Also hat man gesagt, ja, wenn der Punkt dann alleine auf einer Zeile, also Leerzeile, Punkt, Leerzeile, das ist dann sozusagen der Trenner. Ja, fragt man sich natürlich auch so, ah ja, okay, wenn ich jetzt aber in meiner Mail genau diesen Inhalt habe, was ist es dann? Und genau da bricht das irgendwie auseinander. Und da die Software da draußen sehr unterschiedlich damit umgesetzt ist, Das ist wie mit Regular Expressions und all diesen ganzen Wie paarst du deinen Scheiß? Jeder hat dann irgendwie einen anderen Ansatz und das wird dann in dem Talk auch noch genau erklärt und dann halt noch diese ganze Konfusion, dass ja, DOS, Unix und der Mac also die drei dominanten Betriebssysteme hatten drei unterschiedliche Arten und Weisen, wie man Zeilen trennt. Also der Mac hat CR gemacht, Unix hat LF gemacht und DOS hat CR, LF gemacht.

roddi
1:45:29
Tim Pritlove
1:45:36
roddi
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Caspar Clemens Mierau
1:46:21
roddi
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Caspar Clemens Mierau
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Ralf Stockmann
1:54:17

Ja, aber diese Gaming-Exploits sind schon wirklich skurril. Also ich hatte hier in unserer kleinen Vorbesprechung schon kurz den Fall Zelda. Spiele ich jetzt halt gerade mit meinen beiden Jugendstiers auf Kingdom. Und da ist dann halt auch die Frage, wie kommst du jetzt halt irgendwie mit einigermaßen vertretbarem Aufwand an irgendwie mal wirklich gute Waffen dran oder sowas. Und das ist vielleicht ein Rabbit Hole auf YouTube. Also nicht nur, dass es halt drölfzigtausend Exploits gibt, aber die Schritte, um die dann abzuarbeiten. Also du musst erstmal ein neues Spiel starten, dann bist du nämlich am Anfang, hast du das Master-Schwert schon, was irgendwie schon mal eine ziemlich gute Geschichte ist. So und dann musst du nach einer bestimmten Logik dich vor irgendeine Wand stellen, das Schwert fallen lassen, das Spiel abbrechen, deinen vorherigen Spielstand laden, dann dort wieder 30 absurde Geschichten machen. Also wirklich so eine 20-Schritt-Anleitung und am Ende hast du dann also quasi das Master-Schwert in deinem eigentlichen Spiel, wo du es her irgendwie haben wolltest. Aber wer zum Teufel probiert denn sowas aus? Wie du dich in welchem Winkel vor welche Wand zu stellen hast, damit irgendwelche Fehler im Spiel dann letztendlich in den Save-Games am Ende des Tages da irgendwie durchgereicht werden. hatten. So was haben die Leute kein Leben. Ich wüsste überhaupt gar nicht, was da mein Angriffsvektor wäre, um sowas auszuprobieren. Also ich muss mal gucken, ob ich dieses spezielle Video, weil das fand ich wirklich besonders, absurd, weil das, keiner dieser Schritte ist naheliegend oder irgendwie macht Sinn.

roddi
1:55:46
Caspar Clemens Mierau
1:56:24
Tim Pritlove
1:57:37
roddi
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Tim Pritlove
1:58:26
roddi
1:59:45
Tim Pritlove
1:59:52
roddi
1:59:57
Tim Pritlove
1:59:59

Ja, also ich würde sagen, mindestens 30 Prozent lasse ich zurück. Das bestimmt. Ein bisschen schwer zu sagen. Nur Nur, es sind dann vor allem so diese Kleinigkeiten, an die man sich so gewöhnt hat. Ich denke so, wieso geht das jetzt auf einmal nicht mehr? Ich bin ja kein Betriebssystem zurückgegangen. Hat Apple da was rausgenommen? Oder warte mal, lass mal nachdenken. Nee, da habe ich so ein Tool installiert und so, was das irgendwie einfach alle mal für mich gelöst hat und dann nimmt man das ja irgendwie gar nicht mehr so als separates Ding wahr. Ein so ein Teil ist ein kleines Tool, das heißt Shareful. Ich packe das hier mal in den Slack hinein. Was dieses Sharing-Menü erweitert. Was man immer so im Kontext, in allen Programmen kannst du immer irgendwie was sharen, einen Text oder eine URL oder so. Und dann kannst du es an andere Programme übergeben. Und manchmal ärgert man sich, dass Programme das nicht bedienen. Gerade so auf dem Mac ist das ja so üblich, so nach dem Motto, ja wieso gibt es doch Copy und Paste, warum soll ich jetzt auch dieses blöde Share-Menü bedienen, also da geben sich dann die Developer nicht so richtig Mühe, zum Beispiel habe ich diesen, Bookmarking-Dienst verwende ich, beziehungsweise deswegen verwende ich ihn schon nicht mehr so oft, wie heißt der nochmal gleich, Raindrop, geht das jemand von euch, das ist so eins von diesen Online, ich merke mir eine URL, Dinger, Ich suche immer noch einen, der für mich gut funktioniert. Der war an sich ganz gut, nur er ist nicht in dem Share-Menü auf dem Macintosh, weil die Mac-App, die sie haben, halt das nur für Safari regelt. Aber dass man auch in anderen Programmen auf URLs stoßen kann, das scheint sich diesen Leuten nicht so richtig erschlossen zu haben. Da habe ich das so als Bug-Report gemacht. So, ja, irgendwie, die App macht aber gar nicht das Sharing-Menü. Da ist so, ja, ist so. Okay, was da. Anyway, Shareful ist so ein ein kleines Ding, was sich einfach dort einklingt und einfach so ganz einfache Standardsachen, dass man irgendwie das kopieren kann, dass man das irgendwie wegspeichern kann, einfach noch mit hinzufügt. Sehr praktisch, wenn man es erstmal hat. Ansonsten macht das nicht viel. Und dann hatte ich ja in der letzten Sendung die Sache mit, hatte ich Luna Pro vorgestellt. Also eins dieser Tools, was sich quasi mit den Monitoren auseinandersetzt. Und vor allem ist das Tool dafür gedacht, deswegen heißt es ja auch so, Kontrast- und Helligkeitssettings und so weiter bis ins Letzte durchzuoptimieren und ist halt auch in der Lage, über dieses DDX-Protokoll mit den Monitoren direkt digital zu reden. Also über das USB quasi direkt diese Monitorsprache sprechen, um alle möglichen Settings einzustellen und so weiter. Viel mehr als ich brauche. Ich hatte das Tool nur deshalb rausgekramt, weil es eben unter anderem dieses Feature hatte, dass ich einen Bildschirm, der vielleicht dauerhaft angeschlossen ist, insbesondere wenn man so eine HDMI-Matrix verwendet wie ich, das hier mache. Wo sozusagen immer an allen Rechnern ist ein externer Bildschirm dran, aber ich will nicht unbedingt immer, dass der auch genutzt wird. Aber ich muss den dann physikalisch abziehen, damit der Mac den nicht sieht. Weil der Macintosh ist halt immer, was angeschlossen ist, muss auch benutzt werden und manchmal will man das halt nicht. Und ein Tool, was eben das Ding quasi soft ausschalten kann, so nach dem Motto ja, die Hardware sieht ihn, aber die Software sieht ihn jetzt nicht mehr. Das war ganz hilfreich.

roddi
2:03:57
Tim Pritlove
2:04:01

Dass der Monitor da ist, dass er nicht da ist, aber man kann ihn anschalten. So ein virtueller Monitor als Softwarelösung würde mir da jetzt nichts einfangen. Also es gibt so Dongles, die du reinstecken kannst, aber so eine Softwarelösung. Ja, das wäre manchmal auch ganz interessant, aber da siehst du dann halt irgendwie nix. Aber da habe ich ja, da komme ich ja auch gleich nochmal auf was anderes. So, dann kam aber in den Kommentaren, dass es ja noch ein Tool gibt, nämlich Better Display. Und das hatte ich, glaube ich, ich weiß gar nicht, ob ich es überhaupt erwähnt habe oder ob ich das nur am Rande erwägt habe, das ist auf, GitHub liegt das rum, also irgendwie Open Source hat, aber trotzdem so eine Pro-Version. Das könnt ihr euch auch mal anschauen. Das ist tatsächlich noch sehr viel aufgeräumter, also vom User-Interface schlägt das Luna Pro 5 zu 1 und es hat tatsächlich auch dieses Feature, dass man den Monitor einfach soft abschalten kann. Aber ich bin trotzdem wieder zurück zu Luna Pro, weil das Ding leider ein bisschen die Eigenschaft hat, etwas eigenmächtig, die dann irgendwann wieder einzuschalten. Und ich glaube, ich habe so richtig herausgefunden, warum. warum. Ansonsten, wenn das zuverlässiger funktionieren würde, wäre ich wahrscheinlich mit Beta-Display besser dran. Also das ist wirklich sehr aufgeräumt vom User-Interface. Sehr, sehr, sehr viel besser. Aber ich brauche dauerhafte Ein-Ausschalt- Momente. Deswegen bin ich jetzt erstmal wieder auf Luna Pro zurück. Nachdem ich das mal eine Weile ausprobiert habe. Mal gucken, vielleicht habe ich da noch neue Erkenntnisse. Und ich habe ja hier diese HDMI Matrix und das ist ja 4x4 und jetzt ist das bei mir so, ich habe ich habe jetzt 4, Zuspieler und 4 Ausgänge meine Zuspieler sind, mein Mac Studio, mein Laptop den ich hier anschließe ist ein Zuspieler dann habe ich noch ein Apple TV und dann habe ich hier noch so ein Raspberry Pi Das sind so meine vier Primärquellen sozusagen. So weit, so einfach. Und ich möchte jetzt quasi mit dieser Matrix, kann ich ja auch über die Fernbedienung kann ich sagen, wer zeigt jetzt auf welchem Bildschirm was an und ich kann eben mit der Matrix auch einen auf mehreren anzeigen oder halt alles durcheinander und so. Mal gucken, die Zuverlässigkeit dieses Geräts, was ich hier verwende, ist mir noch nicht so noch nicht so, ich trau dem trau dem Braten noch nicht so richtig, jetzt, ihr seht, der eine Bildschirm ist schwarz und ich hab keine Ahnung warum, das muss ich nachher nochmal rausfinden also grundsätzlich ist das eine tolle Sache. Ist nur so ein bisschen schwierig dann so mit Autodetection und was ist jetzt wirklich dahinter und wenn ich umschalte mit irgendwie, ja, der eine kann dann irgendwie 60 Hertz und der andere nicht und 4K und wann scale ich da wieder runter, also Also da wird es wirklich knifflig. Da bin ich noch am Forschen. Da habe ich jetzt auch gar nicht so sehr viel zu berichten. Auf jeden Fall, meine vier Outputs sind halt oben der Beamer. Dann habe ich halt hier den neuen, so einen 27-Zoll-Monitor, der hier am Tisch ist, den wir hier vor allem für Telefoniererei benutzen. Dann habe ich hier noch so einen kleinen 10-Zoll-Kontrollmonitor, der ist, den ich sozusagen einfach so separat, wenn ich jetzt keinen großen Bildschirm brauche, sondern nur wissen will, was ist denn da zu sehen, den dafür verwende. Und dann habe ich noch einen vierten. Und der vierte ist dann sozusagen ein HDMI-In für den Mac über diesen USB-C-Adapter, den wir neulich mal besprochen haben, den man auch ans iPad ranhängen kann, sodass ich quasi einen beliebigen Full-HD-Screen auch direkt wieder in den Rechner reinhole, um den dann gegebenenfalls zu streamen. Das ist ja, sagen wir mal so, die Primäranwendung von diesen HDMI-Grabbern, dass man eben auf irgendeinem Computer irgendwas anzeigt und das dann streamt. Theoretisch könnten wir halt hier noch einen Videostream rausmachen von unserem Bildschirm oder so. Da ist jetzt nicht viel zu sehen, da ist jetzt kein großer Mehrwert. Wenn es mal eine gute Anwendung gäbe, wäre das vielleicht für diesen Livestream auch ganz interessant, dass man nicht immer Bilder in. Den Chat posten muss, sondern vielleicht auch einfach nochmal so ein Bildstream dazu hat also keine Kameras oder so halt nur sowas, das habe ich schon immer so ein bisschen im Hinterkopf Hast du schon einen Twitch-Account gemacht? Ne, soweit bin ich noch nicht Asi73 Der ist jetzt schon längst. So, und dann habe ich aber hier so meinen riesen Dell-Bildschirm, dachte mir so okay, jetzt kommt also da die ganze Zeit so ein Videosignal an, jetzt will ich das aber auch mal sehen, Und habe dann halt geguckt, was gibt es denn eigentlich auf dem Mac für überzeugende Programme, mit denen man sich einfach nur diesen Stream anzeigen lassen kann. Stellt sich raus, es gibt verschiedene Programme, die alle irgendwie einen Haken haben. Und ohne jetzt alle aufzuzeigen, einfach das, was für mich am besten funktioniert hat, ist so eine kleine Mac-App, die einfach Camera Window heißt. Jetzt muss ich gerade mal gucken, wo die eigentlich ihre Heimat hat, die sozusagen genau einfach das Richtige tut. Machst das Ding auf, Fenster und dann hast du da deinen Videostream, aber auch das Audio davon. von. So, und kannst das sozusagen auch einfach ordentlich auswählen und mehr macht es auch nicht und das ist irgendwie alles ganz wunderbar. Jetzt gucke ich mal kurz, dass ich hier noch den Link auch noch gleich mit rausschmeiße. Ah ja, hier ist es. Und dann diese Information auch. Also wenn ihr euch so einen kleinen billigen 20 Dollar Adapter gekauft habt, dann könnt ihr mit Camera Window einfach ein Camera Window anzeigen. Also es funktioniert Das funktioniert natürlich auch für Webcams und so weiter, aber es funktioniert eben dann auch dafür, weil das sich ja sozusagen wie eine Kamera verhält. Und so hatte ich dann so Full Circle. Jetzt bin ich im Prinzip für meine Twitch-Karriere ist jetzt alles schon vorbereitet. Jetzt muss mir nur noch einfallen, was ich damit denn machen wollen würde. Und zu guter Letzt noch ein kleines Tool für den Browser. Das leitet vielleicht auf eine Buchhaltungsdiskussion über, weil dafür benutze ich das. Habe ich das hier auch? Ja, genau. Und zwar, ihr kennt ja sicherlich dieses Problem, wenn so Webseiten auf einmal so Inhalte haben in Tabellenformen und man möchte gerne diese Tabellen auch als Tabellen haben und in irgendeinen Spreadsheet reinschmeißen. Und aus mir überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen kann Safari das nicht. Also das verstehe ich nicht, warum Safari eine Tabelle nicht als Tabelle kopieren kann. Firefox kann das. Aber ich bin ja so ein Safari-User und deswegen habe ich halt nach einer Lösung gesucht, die mir das dann sozusagen auch im Safari ermöglicht und ja, da habe ich dann halt geguckt und habe ein kleines Plugin gefunden, was glaube ich als App daherkommt und das heißt einfach Copy Tables. Und Copy Tables macht sozusagen genau das, ich kann das ja mal hier kurz den Anwesenden vielleicht kurz zeigen, also diese typischen. Tabellengeschichten so auf dem Bildschirm hat, dann kann man damit das ganz gut machen Das heißt man kann hier einfach direkt wie in so einem Spreadsheet mit Command und dann Mausdrag in so einer Tabelle das einfach highlighten und sich dann in einem beliebigen Format als CSV oder als HTML oder als Markdown oder was auch immer man gerade braucht einfach kopieren. Und dann hat man diese Information und dann ist der Tag auch schon wieder gerettet.

Caspar Clemens Mierau
2:12:54
Tim Pritlove
2:13:12
Caspar Clemens Mierau
2:13:13
Tim Pritlove
2:13:17
Caspar Clemens Mierau
2:13:18
Tim Pritlove
2:13:19
Caspar Clemens Mierau
2:13:22

Ja.

Tim Pritlove
2:13:22
Caspar Clemens Mierau
2:13:58
Tim Pritlove
2:14:30
Caspar Clemens Mierau
2:14:37

Zwangsläufig, ja. Warum muss ich mich mit Buchhaltung beschäftigen? Ich mag das eigentlich gar nicht. Das war so Verteidigung. Meine Frau ist ja Autorin und wir verkaufen über einen Shop Buchhalter. Bücher, Postkarten und andere Produkte von ihr und das läuft ganz gut so und wir hatten dafür ein Steuerbüro, das sich irgendwie darum kümmert, weil eigentlich will man mit so, das ist über eine UG, da muss man dann schon doppelte Buchführung machen und so, da will man nicht so viel mit zu tun haben. Dann hat man Paypal und Zepa und die Buchhalterin hat einfach von einem Tag auf den anderen gesagt, dass sie jetzt irgendwie nicht mehr arbeitet und das eingestellt. Also wirklich so jetzt, ich höre jetzt auf. Da war keine Vorwarnung. Und dann stand ich da und so ein Shop hat halt viele kleine Buchungen, was schon doof ist und was aber richtig schlimm wird, wenn du mit verschiedenen Steuersätzen arbeitest, nämlich mit 19 Prozent, aber Bücher haben sieben Prozent und Leute bestellen gerne gemischt. Das heißt, die kaufen dann drei Postkarten und ein Buch und dann stehst du da und hast teilweise mit mal mit hunderten Buchungen zu tun und ich wusste, das geht nicht. Und dann habe ich wirklich mehrere Wochen gesucht und probiert und dann habe ich einfach in diesen Nerd-Modus umgeschaltet und gesagt, das ist ab jetzt kein Steuerproblem mehr, weil vor Steuerproblemen habe ich ein bisschen Angst, sondern habe mir gesagt, das ist ein Computerproblem. Computerprobleme kann ich. Und habe das versucht einfach, einmal wie ein Softwareproblem nur noch aufzufassen und habe es dann relativ elegant tatsächlich gelöst. Also ich hatte eh LexOffice benutzt, was so eine dieser typischen Online-Buchhaltungen ist und habe das hingekriegt, das zusammen mit Bilby, was so, das ist ein WooCommerce-Shop. WooCommerce ist so ein WordPress-Plugin, was gerne für Shops genommen wird. Da habe ich noch Bilby rangehängt, das ist so ein Tool, das holt deine Bestellung ab und macht so die Rechnungen in ordentlich und das wiederum kannst du mit LexOffice verbinden, dass LexOffice von Bilby die Rechnungen holt und das holt sich die Steuerinformationen daraus. Und da wird es nämlich interessant, also das holt sich die Buchung ab. Und dann stand ich aber noch vor dem Problem, oder erzähle ich gerade Mist? Nee, ich glaube, das ist richtig. Und dann stand ich noch vor dem Problem, dass ich aber auch diese ganzen anderen Rechnungen habe. Telefonrechnungen und DHL. Und also wenn du so einen Shop betreibst, hast du sehr, sehr viele Rechnungen. Und jeden Monat fängst du an, die alle runterzuladen. Und das kostet dich sehr, sehr viel Lebenszeit. Und da habe ich ein Tool für gefunden, das heißt Get My Invoices. Das ist ein Tool, das ich mir, Dem musst du vertrauen, dem gibst du die ganzen Logindaten für deine ganzen Rechnungsportale und das lockt sich dort ein, holt die Rechnung runter, schiebt die in deine Buchhaltung rein und in der Regel werden die dann dort auch schon steuerlich korrekt erfasst. Und du musst die dann nur noch freischalten. Und dieses Zusammenspiel aus diesen Tools hat dann letzten Endes dazu geführt, dass ich nicht mehr untergehe und auch zum Beispiel von Paypal Buchungen auch dieser Paypal Betrag ordentlich verbucht wird. Paypal, wenn jemand dir was mit zwei Euro bezahlt, musst du noch als Geldverkehr abziehen, dass Paypal davon, weiß ich nicht, dann ein paar Prozent nimmt. Und das heißt, so eine Buchung hat sehr, sehr viele Einzelschritte und mittlerweile ist das voll durchautomatisiert. Und ich habe jetzt gerade den ersten Jahresabschluss gemacht. Ich habe jetzt wieder einen Steuerberater gefunden, der aber wirklich nur noch den Jahresabschluss gemacht hat. Und der hat für ein komplettes Jahr Shopbuchung von mir, ich sage jetzt mal, keine Beanstandung gehabt. Also war einfach in Ordnung.

Tim Pritlove
2:18:16
Caspar Clemens Mierau
2:18:19
Tim Pritlove
2:19:10

Das ist auch meine Erfahrung. Es ist vor allem auch ein Empowerment. Ich weiß zwar, ich höre immer wieder mal von Leuten, die mit ihren Steuerberatern, glücklich geworden sind, aber viele sind es nicht. Nee. Also es ist schon eine schwierige Branche und da ist viel, viel, ich weiß nicht, ob ich es Scharlatanerie nennen würde, es geht vielleicht ein bisschen ein bisschen zu weit, aber es ist so ein Berufsstand, der alle Facetten, das gilt wahrscheinlich für alle Berufe, aber auch da, also nur weil Steuerberater draufsteht, heißt das noch lange nicht, dass du nicht in Probleme rennst. Entweder du zahlst zu viel oder das ist einfach fachlich nicht gut gemacht. Ich habe jetzt neulich von jemandem gehört, so ja, der war so völlig neben der Tasse, hat dann irgendwie komplett vergessen, irgendeinen Teil mit reinzunehmen. Ich weiß nicht mehr ganz genau, was war, irgendein Subgewerbe, was noch irgendwie komplett vergessen wurde. Was dann dazu führte, dass irgendwie das Finanzamt dann gesagt hat, ja hier, ihr habt ja irgendwie uns Dinge verschwiegen und das bestrafen wir jetzt mal hier ordentlich. Ja, aber mein Steuerberater hat das verkackt, ich hab das ja nur unterschrieben. Steuerberater ist halt für nichts hafbar. Das finde ich halt so krass, Dass die also, in dem Moment, wo du das unterschreibst, sind die komplett raus. Das heißt, die machen dann ihre Sachen nicht gut und du bist dann trotzdem irgendwie dran. Und das ist so der Punkt, wo ich mir denke, dann kann man es aber auch wirklich selber machen. Oder sollte man zumindest so viel Knowledge aufbauen, dass man überhaupt erstmal weiß, womit man es zu tun hat. Jetzt ist das deutsche Steuerrecht natürlich kein Vergnügen, das kann man wirklich nicht sagen, weil es einfach so ein krasser Apparat ist von Ausnahmeregelungen und Abwägungen und ja und meistens so, aber dann manchmal halt auch nicht und so. Das kann einen schon fertig machen, aber leider ist es ja auch so, dass die meisten Leute auch so die Basics gar nicht drauf haben. Also ich glaube. Insbesondere Selbstständige, das ist ja so ein bisschen mein Vektor, eigentlich so Freiberufler, Selbstständige mit einem kleinen Gewerbe oder so, die es ja noch verhältnismäßig leicht haben, die können meistens noch nicht mal, so Begriffe wie Privatsteuern oder Geschäftssteuern auseinanderhalten oder auch nur mal aufzählen, welche Steuererklärungen sie eigentlich zu leisten haben. Oder was der Unterschied zwischen einer Steuervoranmeldung und einer Steuererklärung ist. So Sachen, wenn man sich damit mal ein bisschen beschäftigt hat, wo man sich denkt, ja, klar. Aber wir wissen auch, viele schalten irgendwie komplett ab. Es ist so das Gefühl, als ob jeglicher Muskeltonus einen verlässt. So in dem Moment, wo du das Wort Finanzamt sagst. Also völlig in so einem, oh Gott, du hast das Horrorwort gesagt und dann schwindet jede Bereitschaft, weil man irgendwie Angst hat vor so einem Apparat, der einen ja nur verknechten und versklaven und ausrauben will und, eigentlich ist es ja so, wenn man es richtig macht. Kann kann das Finanzamt dein Freund sein. Weil die eigentlich, erstmal ist es ihre Aufgabe, dir zu helfen. Das wissen ja viele nicht. Und zweitens, wenn man sich in die Situation. Eines Finanzbeamten, einer Finanzbeamtin versetzt, die sitzen da, machen ihr Zeug und mögen daran Spaß haben oder auch nicht. Das ist halt ihr Beruf. Das können wir nicht beurteilen. Das ist auch nicht unsere Verantwortung. Aber was denen Werden Ärger macht, sind Leute, die sich nicht melden. Das sind die Probleme. Leute, die nicht kommunizieren. Und ich habe das auch lange Zeit nicht gemacht. Aber wenn man da anruft und sagt, hallo, ich bin es hier, Steuerschuldner Nummer sowieso, sind ja für mich zuständig. Ich wollte mich mal melden, einfach so ins Blaue rein, mal Hallo sagen, frohes neues Jahr und dann halt so, ja, ich habe da mal eine Frage und dieses und jenes und haben sie denn alles von mir und passt denn das und fehlt denn irgendwas oder ich habe da mal eine, Verständnisfrage, das kann man da alles machen und da reagieren die auch drauf und vor allem, wenn man mit denen freundlich redet, dann reden die auch mit einem freundlich, das ist ganz ganz gut. Und wenn man die halt so als Feind sieht, dann können sie es halt auch schnell werden. Also nicht, weil sie drauf aus sind, sondern weil sie einfach gar keine andere Wahl haben, als irgendwann alles anzumahnen und dann irgendwann haben sie natürlich auch keinen Bock mehr, weil die wollen ihr Zeug vom Tisch haben und das ist, etwas, was man sich, glaube ich, mal vergegenwärtigen sollte. Was für viel. Drama sorgt. Also gerade so in unseren Nerdkreisen, Programmierer sind da auch komischerweise auch so Opfer. Obwohl die ja eigentlich, ich meine, es ist absurd, Programmierer haben oft Probleme mit dem Finanzamt und mit so Steuerkram. Ich meine, ich denke so, ist dein Job nicht, komplexe Systeme zu verstehen und dann gute Lösungen zu finden? Muss doch irgendwie gehen. Und das haben glaube ich viele nicht verstanden.

roddi
2:24:51
Tim Pritlove
2:25:13
roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
2:27:06

Aber reden wir mal von Verheißung. Also was es bringt, wenn man es tut. Was ich selber ja auch…. Das, also Geld, das ist das eine. Also Geld, was man nicht mehr in Form von Mahngebühren. Säumniszuschlägen und so weiter veräußert, weil es wird einfach nicht abgegebene Finanzamtserklärungen, die wollen die immer noch haben. Also man kommt da eh nicht drum herum, also kann man sich auch gleich damit beschäftigen. Das ist schon mal so das eine. Also man hat mehr Geld und vor allem hat man deshalb mehr Geld, weil man lernt, auch besser abzusetzen. Weil in dem Moment, wo du alle Belege beisammen hast und du auch ein System hast, wo du quasi jede Ausgabe auf deinem Konto auch in irgendeiner Form zuordnen musst, gut trennen und so, aber dann halt nicht sagen, nee, beschäftige mich jetzt nicht, sondern wirklich jede 39 Cent, die da irgendwo rein und raus gegangen sind für Porto oder keine Ahnung, die müssen eine Bestimmung haben. Die müssen irgendwie, ja, du kannst klar sagen, ja, nee, das war jetzt mal wirklich privat, das kann ich jetzt irgendwie bei Leibe nicht vorbringen, aber alles, was so im Grenzbereich ist, geht schon irgendwie so und das bringt auch Geld. Aber was noch viel wichtiger ist, es nimmt einem die Angst. Es nimmt einem die Angst vor diesem ganzen Finanzamtsgewese und im Idealfall kannst du dir, das gilt natürlich jetzt nicht für Leute mit GmbHs und UGs, weil da geht es leider nicht anders, aber wenn du freiberuflich bist oder nur so ein einfaches kleines Gewerbe hast, dann brauchst du halt auch nicht unbedingt einen Steuerberater, weil die helfen dir ja am Ende auch nicht wirklich.

roddi
2:28:52
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
2:30:02
Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
2:30:18

Also ich habe schon wirklich gute Steuerberatungen bekommen, das muss ich sagen. Also wirklich Hinweise, weil ich bin auch noch selbstständig. Also ich bin selbstständig und habe einen Teil von der UG und bin auch angestellt. Also ich habe so alles. Und da gibt es dann einfach interessante legale Konstruktionen, wie man die Sachen arrangiert, dass man einfach gut verdient. Aber ich habe auch echt die Schattenseite gesehen. Also ich weiß noch, als ich zu einer Steuerberaterin gegangen bin, weil ich mit unserer UG hin wollte und es ging darum, wie man Geld aus der Firma zieht. Eine Firma ist ja eine Kapitalgesellschaft, die verdient Geld, davon hast du nichts. Und wenn du das haben willst, musst du es ausschütten und dann mit Kapitalertragssteuer versteuern. Und dann wollte sie mir sagen, das sei so teuer und hat einfach die Steuern, die das Unternehmen zahlt, genommen und dann nochmal 25 Prozent dazu gezählt. Und hat dann, also ich sage jetzt mal, das Unternehmen, Das stimmt jetzt nicht, aber ein Unternehmen zahlt 30 Prozent Steuern, Kapitalertragssteuer sind 25 Prozent. Dann sagt er, dann zahlen Sie ja 55 Prozent Steuern. Dann meinte ich, nee, das ist falsch. Dann sagt er, hä, wieso ist denn das falsch? Dann sagt er, weil er erst das Unternehmen 30 Prozent steuert und auf die restlichen 70 Prozent zahle ich 25 Prozent. Das ist eine ganz andere Summe. Und sie so, nee. Und ich so, naja, doch schon, das ist halt Mathematik. Und dann fing sie an, das war ein Beratungsgespräch, dann fing sie an ihren Taschenrechner zu nehmen und sagte so, ja stimmt, sie haben recht. Und ich dachte so, alter Fuck, das ist ja Basic-Mathematik, das ist eine Business-Entscheidung. Das wusste die nicht.

Tim Pritlove
2:31:48
Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ja.

Tim Pritlove
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Ja.

Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ja.

Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ja, it shows. Ich war in der Tat bei meiner Ärztin nochmal vor Dezember und habe ihr nochmal eine Datenauswertung mitgebracht, so wie viele Wochen ich eigentlich letztes Jahr halt alles krank war. Und dann checkte sie halt so verschiedene Sachen ab und das eine war halt irgendwie so, wie viel schlafen sie denn eigentlich so pro Nacht. Schlaftrecker, weiß ich relativ genau und hab mich halt jetzt so auf sechs Stunden, eingepegelt und meinte sie, tja, das ist halt mal zu wenig mit Eltern mit Kita-Kindern hast du zwei Faktoren einfach drin Watzeln aus der Kita plus zu wenig Schlaf, müssen gucken dass sie das auf sieben, acht Stunden hochkriegen, da arbeite ich jetzt dran das ist natürlich jetzt nicht so einfach, aber man wächst an seinen Aufgaben und zumindest jetzt also eben für die, Zeit hat das gut geklappt und so 10 Stunden am Stück, echt Luxus. Es gibt ja nichts, was so viel Luxus ist als Eltern, wie irgendwie ausschalten können morgens. Das ist ja fantastisch. Kann das sehr empfehlen. Gut, dafür hatte ich halt nur mein iPad dann in der Zeit. Ich hätte natürlich gerne irgendwie nochmal Rechner gehabt, um vielleicht auch dann doch mal wieder ein bisschen Ultraschall zu hacken und so, aber gut, war jetzt so. Und in der Gesamtschau muss ich aber sagen, diese viereinhalb Wochen, das war jetzt echt keine große Bürde. Also bei der letzten Sendung war ich mir nicht so ganz sicher, da hatte ich es ja eher so drei, vier vier Tage im Einsatz. Und ich kann nur sagen, das geht, ging wirklich richtig gut. Ich habe fast nichts vermisst. Also für dich das Setup, du hast die Sendung glaube ich gehört.

Caspar Clemens Mierau
2:38:18
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
2:44:02
Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
2:45:48

Ja, klar, du hast die alle irgendwie da, aber damit zu arbeiten ist halt super awkward, weil du hast irgendwie keinen Finder, du kannst in diesem Dateiending nicht so arbeiten wie im Finder, du kannst nicht alles so platzieren, wie du brauchst, ich kann das nicht so fein aufklappen. Also für mich ist das einfach noch sehr, sehr, sehr weit entfernt voneinander und ich merke immer, wann auch immer ich versuche auf dem iPhone was zu machen, dann willst du mal irgendwas irgendwo hin weiterleiten. Versuch doch einfach mal nur mal ein PDF, was du in irgendeinem Programm hast. Mal ordentlich irgendwo zu öffnen oder abzuspeichern oder in einem anderen Programm aufzumachen. Da wirst du bekloppt bei. Es geht immer alles nicht. Nee, Fehler, Option taucht nicht auf. Machst du das jetzt mit Sharing, machst du das mit Open-In, dann ist das Programm da nicht. Auf dem Mac kann ich diese Programme zwingen, die Dateien aufzumachen. Also drücke ich da irgendwie Command und dann kriegt das Programm die Datei einfach vorgeworfen. Die wird einfach in so einen Open-Dialog reingezwungen, selbst wenn das Programm nicht korrekt anzeigt, dass es so eine Datei auch aufmachen kann. Obwohl es das könnte, kann ich das auf dem Mac erzwingen, dass sie das auch öffnet. Und da ist beim iPad überhaupt nicht dran zu denken an so etwas. Was da nicht ordentlich angekündigt ist, findet gar nicht erst statt. Und dann stehst du da und suchst den richtigen Weg, wie man irgendwas machen kann. Und dann gibt es auch so viele Dinge, die ich auf dem Mac mache, die kann ich auf dem iPad gar nicht machen. Also PDFs editieren. Das mache ich oft. Gibt es aber nichts.

Ralf Stockmann
2:47:44
Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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roddi
2:48:04
Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
2:53:04
Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Merkwürdiger Name. Das heißt also, ich komme jetzt von der größten wissenschaftlichen Bibliothek des Landes, bin ich jetzt in die größte öffentliche Bibliothek des Landes umgezogen. Und dahinter stand in der Tat auch ein Gedanke. Ich war jetzt halt 20 Jahre an wissenschaftlichen Bibliotheken. Erst in Göttingen und dann jetzt eben in Berlin. Und hatte jetzt so ein bisschen den Eindruck, dass ich so dieses Thema wissenschaftliche Bibliotheken auch so ein bisschen durchgespielt habe. So mit Zielgruppe natürlich die Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger, aber dann eben doch immer sehr eng fokussiert. Also du hast irgendein spezielles Nachweissystem gebaut, wo du irgendwelche Datenbanken in den Suchindex geworfen hast und dann oben drüber halt ein vernünftiges Frontend mit WooFind oder was auch immer. Elastic Search Index, Solar Index, so rauf und runter. Und dann baust du da einen jahrlangen Dienst und am Ende nutzen es halt so eine Handvoll Leute. Und es ist toll, dass sie das dann haben, aber es sind halt eine Handvoll Leute. Und der Gedanke jetzt einfach eine Bibliothek zu haben, wo du wirklich so in die Breite der Stadtgesellschaft plötzlich irgendwie reinwirken kannst, das schien mir jetzt so im Jahr 2024 total sexy zu sein. Raus aus der Nische. Raus aus der Nische, genau. Rein in die Stadt. Und die ZLB ist da schon eine interessante Adresse, weil es halt jetzt so zum einen die Zentralbibliothek ist, aber zum anderen halt auch in einem Verbund, im FÖB, ist er verschiedenen, insgesamt noch 13 anderen Bezirksbibliotheken und wir haben halt jetzt auch quasi zentrale Aufgaben haben für die. Und das ist dann auch genau meine Jobdescription. Das heißt, ich bin jetzt also dort Direktor für digitale Entwicklung und Verbundangelegenheiten.

Tim Pritlove
2:55:00
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ja, also dieses Bibliotheken als dritter Ort, das wird relativ lange schon bei uns debattiert und meine Frage ist halt, wie kann man das im digitalen Bereich eigentlich umsetzen? Das heißt also, was sind eigentlich Dienstleistungen und Services und Konstrukte, die Bibliotheken anbieten können? Die einfach eben dazwischen liegen und Dinge anbieten, die jenseits vom Bestand funktionieren. Also jeder verbindet halt mit digitaler Bibliothek. Ja, das ist halt dein Katalog und den durchsuchst du und wenn du Glück hast, kommst du direkt aufs PDF und kannst es lesen. Ich stelle halt eher die Frage, okay, was können Bibliotheken beispielsweise für digitale Infrastruktur bereitstellen, die gar nichts mit Bestand zu tun haben? Zum Beispiel, jede Bibliothek könnte doch einen eigenen Mastodon-Server betreiben. Für Leute, die eine Stabilität haben wollen, die Social Media machen wollen, die aber keinen Bock haben auf X und auf Blue Sky, sondern irgendwas anderes Verlässliches, die aber auch nicht wollen, auf irgendeiner Instanz zu sein, wo sie nicht wissen, gibt es sie denn in einem halben Jahr noch. So, und Bibliotheken gibt es seit 2000 Jahren und wenn eine Bibliothek ein Commitment macht, so, wir betreuen jetzt hier diese Instanz und da ist es zivil und friedlich, weil dafür stehen Bibliotheken eben auch, warum denn nicht? Und sowas kannst du halt durchiterieren mit quasi jetzt eben Basisdienstleistungen im digitalen Bereich, die über die eigentliche Bestandsfrage hinweggehen. Und das knüpft dann an an das zweite Thema. Das ist halt so dieser ganze Komplex Zivilgesellschaft. Das heißt also, wie kann man in diesen doch etwas aufrührerischen, wilden, schwierigen Zeiten Maßnahmen ergreifen, die stabilisierend für irgendwie Demokratie, für sowas wie ein ziviles Miteinander, digitale Allmende stehen. Also dort einfach beispielsweise Bürgerinitiativen, Plattformen geben, mit denen sie sich auch digital organisieren können. Das ist alles noch nicht vernünftig ausdifferenziert und ausformuliert, aber das sind so Feldern, wo ich mich in Zukunft ganz gerne mal dann verstärkt drum kümmern würde.

Tim Pritlove
3:01:50
roddi
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ja.

Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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roddi
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Ralf Stockmann
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Und das Erstaunliche ist halt, es gibt also wirklich Gutachten darauf runter, dass dieses eigentlich Kaufhaus halt verstörend gut für eine Bibliothek unserer Größenordnung geeignet wäre. Von der gesamten Infrastruktur her, wo man Magazinflächen unterbringt, was man mit Creative Spaces machen kann und so weiter. Also es passt wirklich gut. Und das Doofe ist halt, dass jetzt die Idee dazu von der CDU kam und die SPD jetzt sagt so, eigentlich eine gute Idee, aber sie kommt ja nicht von uns. Also es ist selten, dass du in einer politischen Landschaft in Berlin mal so viel Konsens für irgendeine Idee hast. Also wenn man sich jetzt, bleiben wir bei der Friedrichstraße, Friedrichstraße in der Fußgängerzone und Fahrradzone verwandeln, ja nein, also sofort die klassischen Gräben, FDP, CDU, oh mein Gott, Untergang des Abendlandes auf gar keinen Fall. Weil der Grüne sagt ja natürlich und SPD sagt halt das, was gerade irgendwie ihnen opportun erscheint und nächste Woche halt das andere. Und das ist der normale Modus, eigentlich wie in Berlin solche Themen angegangen werden. Und jetzt hier bei ZLB in die Friedrichstraße war es gefühlt komplett anders. Da haben alle gesagt, ach ja, das ist ja eigentlich eine schöne Idee. Das könnten wir doch eigentlich mal machen. Bis dann also quasi, als es um den Haushalt ging, in den letzten Sekunden, in Anführungszeichen, die SPD halt wieder umgekippt ist. Wie sie es halt so machen, unsere Spezialdemokraten. Spezialdemokraten, das ist auch gut. Wenn denn jemand da draußen der Meinung sein sollte.

roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Ralf Stockmann
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Caspar Clemens Mierau
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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