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FS306 Reicht mir doch, ist doch warm

50 Jahre Apple — Raumfahrt — Projektplanung — Spiele — Papst und AI — Corridor Key — CLI Tools

Am ersten April jährt sich die Firmengründung von Apple zum fünfzigsten Mal und da alle schon was dazu gesagt haben nur wir nicht, tauchen wir auch noch mal in das Thema ein und ergründen unsere Lieblingsprodukte, -momente und -gefühle rund um das Unternehmen und welchen Einfluss es auf die gesamte Computerwelt gehabt hat. Außerdem natürlich wieder ein paar AI-Themen, allein schon weil Ralf sein nächstes Tool in die Welt gesetzt hat.

https://freakshow.fm/fs306-reicht-mir-doch-ist-doch-warm
Veröffentlicht am: 20. April 2026
Dauer: 3:53:32


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:01:22.265
  3. Dada 00:02:07.598
  4. Blick in die Vergangenheit 00:03:53.037
  5. Feedback: Enshittification 00:05:38.349
  6. Autobedienung Teil 1 00:09:55.841
  7. Racing Rigs 00:19:04.831
  8. Autobedienung Teil 2 00:23:51.983
  9. Artemis II 00:26:57.109
  10. Project Hail Mary 00:36:49.455
  11. Das Apple-Gefühl 00:43:40.906
  12. Der Neo-Effekt 01:31:44.801
  13. The Second Coming of Steve Jobs 01:45:07.609
  14. Apple-Momente 02:07:51.082
  15. XNU Exclaves 02:35:28.628
  16. MetroViz 02:48:48.140
  17. MiniMetro 03:13:05.626
  18. Papst zu AI 03:17:16.220
  19. Corridor Key 03:25:38.861
  20. CLI: mole 03:36:18.050
  21. CLI: apfel 03:39:09.480
  22. VÖBB @ republica 26 03:45:28.805
  23. Ausklang 03:51:47.026

Transkript

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Ja, also die ist ja entwickelt worden auf Basis der, oh Gott, jetzt habe ich den Namen nicht mehr parat, Also die Orion basiert auf dem ATV. Das ist das Automated Transfer Vehicle. Genau, das Automated Transfer Vehicle. Das ist das Modul, was so sechsmal, glaube ich, zum Einsatz kam, um die ISS zu versorgen und anzuheben. Und da haben sie halt, also das war sozusagen Teil der, diese Barta-Geschichte im internationalen Weltraum, Klimbim, wenn du so geteilte Missionen hast, wie es jetzt zum Beispiel der ISS ist, da hat die ESA ja auch ihr Modul und einen Anteil, halt einen kleineren Anteil als jetzt die Russen und die Amerikaner, aber um dann quasi einen Beitrag zu leisten, legt man nicht irgendwie Geld hin, sondern man sagt, wir bauen das, ihr baut das und so weiter. Und diese ATV-Kapsel, die haben sie dafür entwickelt und das war so diese erste, die dieses ganze vollautomatische Docking gemacht hat. Also da waren sehr viele Innovationen drin und das haben sie dann sozusagen auf den nächsten Level gehoben für diese Orion-Kapsel. Ja, gut. Aber trotzdem, also ich meine, es war natürlich so ein bisschen, ja weiß ich nicht, war das jetzt pointless? Gut, die wollen ja irgendwann wieder landen mit Menschen und dass sie das jetzt einmal testen mit ohne landen, kann man nachvollziehen. War natürlich jetzt nicht so das Mega-Highlight, aber ich fand halt dieses eine Foto so geil, weil sie ja zufällig durch den Zeitpunkt des Starts, der ja immer durch Verschiebung und so weiter sich ja mehr oder weniger ergibt. Hatten sie ja eine Konstellation, wo sie dann tatsächlich eine Sonnenfinsternis hatten, wo also der Mond die Sonne abgedeckt hat, aus ihrer Perspektive, und sie ja, dann mal aus dem All direkt vor dem Mond, also vor so einem Riesenmond Fotos machen konnten. Das sieht so irre aus. Also das sind finde ich mit die besten Fotos, die so je gemacht worden. Die gibt es hier bei der NASA. Du bist schon dabei, genau. NASA Artemis 2 Eklipse. Ja, genau. Diese Eklipse-Fotos finde ich halt einfach am geilsten. Wo ist es denn jetzt hier? Ja, oh, kack. Entschuldigung. Es ist wirklich Das Internet, das will einem irgendwie auch nicht mehr. Das ist alles wirklich ein Problem. Hä, wurden denn die Bilder, die ich eben gerade noch gefunden hatte?

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Genau, da gab es dann auch die Verfilmung, die waren auch ganz, ganz, ganz, ganz brauchbar, fand ich die. Und was dieses Buch, dieser Marsianer, fand ich, gut transportiert hat, war so ein Mitlerneffekt. Das heißt also, da war ein Mensch in einer sehr ungewöhnlichen Situation, der ganz offensichtlich unfassbar intelligent und clever war und sich da halt aber mit reiner Wissenschaft quasi durchgeboxt hat durch die Story. Und das auf eine Art und Weise geschrieben, dass man so den Eindruck hätte, hätte ich in der Schule besser aufgepasst, dann könnte ich sowas vielleicht sogar auch. Also ich finde, das hatte sowas Einladendes, sich mit diesen Themen irgendwie so ein bisschen zu beschäftigen. Und, War aber auch immer so ein bisschen mein Verdacht, vielleicht ist das jetzt auch so ein One-Trick-Pony so und jetzt hat er halt ein Buch rausgebracht, was wieder ein bisschen ähnlich funktioniert, aber schöne andere Twists und Grundprämissen hat und da will ich jetzt also auch gar nichts spoilern, wenn ihr euch das noch anguckt, das wäre jetzt blöd. Also alle, die den Marsianer gut fanden, können da glaube ich bedenkenlos zugreifen. Wie üblich fand ich das Buch jetzt besser als den Film aus so ein paar Gründen. Der Film ist aber auch jetzt überhaupt keine Katastrophe, aber ich würde den jetzt nicht als großes Sci-Fi-Kunstwerk oder so bezeichnen. Aber zum Beispiel hier Claudia hat nicht das Buch vorher gelesen und die fand den Film jetzt viel mitreißender und zugänglicher als den Marsianer damals, hatte sie auch das Buch nicht gelesen. Von daher, die einen sagen so, die anderen so. Film ist aber wirklich keine Katastrophe, kann man schön schauen, ist aber auch jetzt überhaupt nichts, was einen jetzt, finde ich, aus der Bahn wie oft, ist eher so ein bisschen feel-good- Sci-Fi, so würde ich sagen. Aber kann man machen.

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Und dann hatte ich halt auf einmal einen, diesen 2CI und dann bin ich halt schon, voll auf diesen Film gekommen mit, wow, wenn irgendwie so Software und Hardware aufeinander abgestimmt ist, dann passiert da was. Also das war irgendwie daneben stand so mein PC, wo ich dann immer so Jumper auf Karten setzen musste, um das Ding überhaupt erstmal in Betrieb nehmen zu können und so ein Mac schaltest du halt einfach ein und dann lächelt der einen an und dann ist er irgendwie da und sagt, benutze mich. Das fand ich irgendwie geil. Wenn ich jetzt vorspule auf heute, was für mich jetzt quasi die, ich sag mal so, also was ist für mich von Wert im Computerbereich? Und das ist ja jetzt nicht nur Apple oder so. Ich kann irgendwie allem so ein bisschen was abgewinnen und kann auch nicht einer Sache alles abgewinnen, sondern es sind immer so. Teilaspekte, aber was schätze ich selbst eigentlich am meisten und was hilft mir auch am meisten. Und da sind es, würde ich sagen, im Wesentlichen zwei Sachen und das ist so die Formbarkeit von Unix, die mich total geprägt hat, was also einfach das System ist, wo du einfach am tiefsten mit deinen Armen in den Maschinenraum reingreifen kannst und du kannst mit so einem Unix-System alles automatisieren, alles bauen, alles erreichen, alles importieren, exportieren, durchleiten, kontrollieren, steuern. Also diese Universalität ausgehend von dieser Simplizität des Kernels, der Kommandozeile einfacher Ideen, das war irgendwie, weiß ich nicht, für mich einer der größten Werte, die diese ganze Computerentwicklung in den letzten 50 Jahren so genommen hat. Auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite ist es für mich halt so die Software mit Qualität, die vom Nutzer her gedacht ist. Wo man merkt, hier wird wirklich an den Menschen gedacht und darüber nachgedacht, wie kann man ein bestimmtes Problem lösen. Und man ist nicht so von der Technik her gekommen und dann gucken wir mal, was man damit machen kann. Und das kulminiert bei mir irgendwie so. Und als dann Apple angekündigt hat, ja, wir fusionieren jetzt hier irgendwie Next Step, also Unix, mit dem Mac, ich war in Ekstase. Also das war einfach, macOS 10 war einfach die Lösung aller Probleme. Da war sozusagen die beiden Sachen, die ich am allermeisten schätzte, bis heute, kamen irgendwie zusammen. Und jetzt hast du eben diese Systeme, die man kaufen kann und die, weiß ich nicht, die so rund sind irgendwie. Ich meine, ich habe hier meinen Laptop vorhin aufgestellt, habe den dann Strom angeschlossen, habe den eingeschaltet und dann fiel mir auf so, ah, Akku war komplett alle. Ist leer gegangen. Was macht er? Ja, er hat einfach seinen RAM zu dem Zeitpunkt, als er gemerkt hat, dass er keinen Strom hat, einfach auf die Platte gehibernated. Und irgendwie in dem Moment, wo ich wieder Strom reinstecke, so schlurpste sich das RAM-Image von der Platte und wacht wieder auf. Aber es gab halt keinen Datenverlust. Man hat also, abgesehen davon, dass ich ein paar Sekunden warten musste, bis dieser Vorgang da war, das ging einfach so. Und dann dachte ich mir so, geil, wenn einfach Hardware, Software aufeinander abgestimmt ist und das irgendwie so als ein Ding gedacht wird.

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Ich muss meine Origin-Story da jetzt aber noch droppen, weil ich war nämlich also angefangen mit dem C64, wie vielleicht viele, bin ich damals tatsächlich dem Commodore-Lager treu geblieben und bin auf den Amiga gewechselt und hab tatsächlich einen der ersten Amiga 1000 dann auch irgendwie mir zusammengespart, der übrigens heute noch im Computerspielemuseum hier in Berlin ist, just jenes Gerät, ähm, Und hatte dann noch einen Amiga 3000. Das war eigentlich auch ein ganz cooler Rechner. Und vor allen Dingen, was Amiga halt damals schon hatte, sie waren relativ Unix ähnlich, weil sie ein kooperatives, nicht ein kooperatives, sondern ein präemptives Multitasking hatten. Also Programme sind wirklich gleichzeitig gelaufen. Und als dann klar war, dass Commodore und Amiga, dass das alles kein gutes Ende nehmen würde, habe ich das Ding dann verhückert und habe auf ein Mac gewechselt. Irgendso ein Performa hieß der. Performa 475. Furchtbar. Und was war das für ein Erwachen? Also das so, für mich war das erste Ankommen auf dem Mac, ich habe mich doch ein wenig eingesperrt gefühlt. Also es war immer noch besser als alles, was irgendwie in der PC-Welt, da war ja Windows noch, ich glaube, da gab es noch ein 3.1 oder so, wenn überhaupt, das meiste haben die Leute eh unter DOS gemacht. Das war schon schwierig irgendwie, bis man so gelernt hat, wie man aus dem System so halbwegs was rausholen konnte, irgendwie hatte ich das Gefühl. Ja, da hatte ich dann irgendwann ein Power Mac und dann wurde es besser. Und dann tatsächlich, als Apple dann Next gekauft hat, weil in der Ära, also auch Mac OS 9, ich glaube 9 ist tatsächlich schon auch unter Steve entstanden. Das war ja auch nur so ein Übergangsding für, wir brauchen noch ein bisschen mit 10, aber wir machen mal 9 hier. Da hatte ich dann tatsächlich irgendein Developer Preview mir rangeholt. Da hieß es dann so, Apple so, ja, wer das haben will, schreib uns mal, wir schicken es euch. So ungefähr war das. und habe ich hingeschrieben, habe ich eins zurückgekriegt und die PC-Version allerdings und habe das dann auf irgendeinem PC installiert und das war schon geil. So der erste Blick so, hey, das funktioniert mal ordentlich. Ja, keine Ahnung.

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Ralf Stockmann
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Du konntest die Kamera ansprechen, dann konntest du einfach den Barcode einscannen und dann fluppte das, was du gerade in der Hand hielst, fluppte dort in dein virtuelles Bücherregal rein. Und wenn du das Leuten damals gezeigt hattest, Ja, das fühlte sich ja exakt. Delicious Library 2 war das damals, ja. So, das war so nett einfach alles. Und das gab es woanders überhaupt nicht auf so einer Qualitätsebene. Ja, so auch die frühen iTunes-Versionen. iTunes war ja auch mal richtig toll im Vergleich zu dem, was Winamp so zu dem Zeitpunkt irgendwo hatte. Das heißt, du hattest dann irgendwie zwei Stunden selber Spaß, weil du anderen Leuten plötzlich die Zukunft zeigen konntest und wusstest, deren Leben wird jetzt gerade besser. Das haben wir auch schon ein paar Mal darüber gesprochen. Damals gab es halt auch noch einen anderen Entwicklerinnen-Ethos. Wie muss so eine App gebaut sein und wie muss sich das anfühlen? Und wir brauchen so ein bisschen Magic und so ein bisschen Feenstaub irgendwie drauf. Dinge ein bisschen anders machen, netter, detailverliebter als anderswo. Und das ist halt alles weg. Und darum bin ich jetzt auch gegen, jetzt haben wir halt Glas hier. Und deshalb bin ich jetzt auch gerade so aufgeschlossen für diese ganze Linux-Geschichte. Da werden jetzt halt Sachen probiert. Und das gucke ich mir jetzt mal an. Offensichtlich muss, kennt einer von euch noch die Drombuschs? Vera, du hast deine Mitte verloren. Ach nein. Also designtechnisch hat Apple, was Software angeht, einfach gerade irgendwie keinen guten Lauf. Und mögen sie sich gerne wieder erholen und dann bin ich da auch wieder begeistert dahinter, aber ich habe seit langer Zeit nicht mehr diesen Moment gehabt, das ist mal geile Apple Software hier. Das macht mal richtig Spaß, da ist eine coole neue UX-Idee drin verbaut. Sowas hätte ich gerne wieder. Ein delicious Library fürs neue Jahrtausend.

Tim Pritlove
1:15:16

Also ich meine, diese Softwarekritik, die ist ja auch berechtigt und sicherlich muss Apple hier gerade mal wieder ein bisschen anziehen, aber es ist ja jetzt nicht so, dass sie jetzt ihre ganzen Systeme irgendwie verkackt werden. Gerade als wir diese Linux-Debatte hatten, kam ja auch so in den Kommentaren ja immer so viel so, oh Tim, warum hängst du denn so an deinem Mac? Ja, du kannst doch das auch alles mit Linux haben. Und da habe ich viel drüber nachgedacht in letzter Zeit und dachte mir so, ist denn das so? Und eigentlich ist es... Überhaupt nicht so, weil eigentlich in dieser Linux-Welt zählt im Wesentlichen eigentlich nur Technik. Es hat sich halt ein bisschen entwickelt und breiter aufgestellt, mehr Leute benutzen das, da kommen dann halt auch mal Leute dazu, die andere Hobbys haben, aber was nicht irgendjemandes Hobby ist, ist halt dort eigentlich auch nicht wirklich zu Hause. Also es entwickelt sich alles nur aus dem System und aus der Technik heraus. Mir geht es jetzt nicht darum, hier irgendwie so ein Linux-Baschling zu machen, sondern ich wollte es eigentlich eher umdrehen auf diese Frage mit, was läuft denn so mit mir und meinem Apple-System? Und jetzt können ja alle anfangen mit Ja und Abhängigkeiten und irgendwie Stockholm-Syndrom und so weiter, aber diese Produkte liefern mir ja was und es ist halt vor allem diese vertikale Integration, die ich so schätze, die ja generell kritisch gesehen wird. Man sagt ja mal, ja, aber Standards und alles muss mit allem zusammengehen. Jetzt kommt ja auch so die EU und sagt so, ja, ihr müsst aber hier überall irgendwie, Plugins schaffen und Schnittstellen und Leute reinlassen, weil der Markt und so. Und Apple würde halt lieber so ein bisschen in Ruhe gelassen werden. Und dann ist natürlich schnell so diese Unterstellung im Raum so, ja, ihr wollt ja gar keine Wettbewerber haben und teilweise ist das sicherlich auch so. Aber ich denke, dass es ihn auch einfach, generell nicht in den Kram passt, weil es halt einfach ihrem Softwaremodell widerspricht. Und das Softwaremodell ist halt, wir integrieren alles und unsere Kernidee ist, wir stimmen alles sehr gut aufeinander ab. Und das ist halt das, was du eigentlich außerhalb des Apple-Ökosystems nirgendwo hast. Also ich wüsste kein Beispiel für irgendeinen anderen Hersteller, bei dem diese ganze vertikale Integration überhaupt irgendeine Bedeutung hat. Also wo das im Mittelpunkt steht. Vielleicht mal irgendein kleines Start-up und so weiter, die was gut machen, aber die natürlich überhaupt nicht über so ein Ökosystem verfügen. Aber bei Apple ist es halt das Prinzip. Und was heißt denn das jetzt für mich? Also erstmal, ich habe zum Beispiel diese Apple Watch. Für diese Apple Watch gibt es überhaupt gar keinen Ersatz in der Linux- oder Windows-Welt. nichts, was auch nur ansatzweise das tut, was dieses Teil für mich tut.

roddi
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Tim Pritlove
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Für andere da draußen funktioniert das sehr wohl. Von nichts anderem. Ich habe damit auch begonnen, was ist für mich wichtig, was ist für mich der Wert dieser Plattform. Das ist meine ganze Prämisse. Ihr habt alle andere Meinungen, ihr habt alle andere Computer. Völlig in Ordnung. Aber die Frage war ja, warum machst du denn nicht X? Und dann kann ich einfach nur sagen, ich bin zwar hier nicht mit allem zufrieden, weil ich bin nie mit allem zufrieden. Man darf auch nicht mit allem zufrieden sein, aber sie haben schon wirklich ein sehr rundes System abgeliefert, in dem sich vor allem auch eine ganze Menge Entwickler, Firmen, Einzelpersonen tummeln, die einfach auch einen geilen Style haben. Und das ist so ein bisschen das andere Ding. Apple hat es schon immer vermocht und eigentlich über die Jahre auch weiter ausgebaut. Vielleicht ist es so ein bisschen am Schluss so ein bisschen verloren gegangen, aber grundsätzlich kannst du immer noch sagen, du hast da sehr viele, sehr gute Entwicklerteams, die Software machen für dieses Ökosystem, weil sie auch genau Leute adressieren, ich sag mal wie mich. Also Leute, die, oder auch wie dich. Also dir ist es ja auch wichtig, dass es gut aussieht, dass es sich ordentlich bedienen lässt, dass auch das letzte Detail und der Feinschliff stimmt und der Schattenwurf und Pipapo. Und das Fondspacing, das Kerning muss irgendwie stimmen und ansonsten fängst du ja an, Mülltonnen anzuzünden. So viel ist man sicher. Ja genau so. Und das einigt auch glaube ich alle, die bisher hier um diesen Freakshow-Tisch herum immer saßen. Wir sind diese Leute. Wir sind diese Leute, die das geil finden. Wir haben eine Begeisterung für diese. Computerkultur, die sich darüber entwickelt hat. Und das ist so ein bisschen das, was uns auch so fasziniert an diesen Maschinen und warum wir auch bereit sind, da einfach nochmal tausend Euro mehr auszugeben, weil scheiß drauf, sieht geil aus. Und das ist schon, das ist das Lagerfeuer Apple. Und da gibt es kein anderes Lagerfeuer, was die ähnliche Farbgebung hat. Gibt es einfach nicht. Die anderen Lagerfeuer, da brennt auch Feuer. Aber das flackert nicht so schön.

Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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roddi
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Tim Pritlove
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Ja, genau, das ist die Windows-Welt. Und das ist... Das ist der Hauptgrund. Der andere Grund ist natürlich, mich begleitet das jetzt schon so lange, ich schmeiß den Scheiß natürlich nicht weg. Und es tut ja nach wie vor alles richtig für mich. Also ich bin jetzt eh nicht die Zielgruppe, um irgendwie jemanden von dem Apple-Ökosystem wegzumigrieren. Aber natürlich ist die Frage, wie können sie diesen Spirit auch aufrechterhalten und neue Leute sehen. Und ich denke, das werden wir jetzt an diesem MacBook Neo, werden wir das sehr schön sehen. Das haben wir ja letztes Mal auch schon andiskutiert, dass das Ding ja eigentlich der Knaller ist. Und bis erst im Nachgang eigentlich klar geworden, warum das Ding eigentlich so ein Knaller ist. Weil, also, okay, es ist, sagen wir mal, ein MacBook, das kostet so nicht ganz die Hälfte, aber so gefühlt die Hälfte als eine entsprechende MacBook Air Option. Also hat einen ganz anderen Einstiegspreis und ist von daher natürlich für viele Leute dann überhaupt schon mal so auf einen Wunschzettel oder sagen wir mal zumindest wird es erstmal erwogen. Ja, deutlich unter 1000 Euro kann ich ausgeben. Über 1000 Euro könnte ich oder würde ich nicht ausgeben wollen. Und dann sieht das Ding irgendwie ganz nett aus etc. Und dann dieser Preis. Und dann guckst du mal so ein bisschen in diesen Windows-Markt, auf dem ich mich zugegebenermaßen nicht gut auskenne. Aber ich habe so mit Interesse verschiedene Analysen mir jetzt so angeschaut, die Leute so gemacht haben. Nach dem Motto, ja, gibt eigentlich gar nicht so viele Windows-Laptops, die jetzt mit diesen Specs so groß mithalten können. Und selbst wenn sie bei den Specs halbwegs mithalten können, also was so Performance, Speicher und so weiter betrifft, sehen sie halt scheiße aus. Das ist halt irgendwie so Plastikbomber mit den von dir schon monierten schlechten Trackpads und anderen Sachen. Und dann kommen sie noch mit irgendwie tonnenweise Bloatware vorinstalliert. Und der Grund dafür ist natürlich, dass einfach zu viele Unternehmen da mit drin sind. Der Prozessorhersteller will seine Marge. Der Gerätehersteller will seine Marge. Windows will seine Marge.

Ralf Stockmann
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Ralf Stockmann
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Unter Windows auf jeden Fall eher als unter macOS, ja, Punkt. War ja mein Argument auch letzte Sendung, so mit dem 8 GB kommt man wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht hin. Das ist also auch das, was die ganzen Tests hier alle zeigen. Du kannst damit 4G Video schneiden, ohne dass das irgendwo nennenswert oder überhaupt irgendwo ruckelt, weil du konntest es auf dem iPhone auch schon. Das hatte auch keine 16 GB RAM mit dem selben Setup. Also auch wieder ist es glaube ich nicht ganz so eindeutig, wie du sagst. Aber sagen wir mal so, du kriegst nicht für 150 oder 200 Euro weniger, was auch nur ansatzweise vergleichbar ist im PC-Lager. Und das ist schon neu, die Situation. Weil dass du für 1100 Euro einen Top-Windows-Laptop bekommst, was mit jedem Air quasi mithält, das ist einfach mal so. Da brauchen wir nicht anfangen zu diskutieren. Da ist die Bild-Quality wirklich sehr vergleichbar in dem Segment. Aber so um diese 600 Euro rum, da ist die Luft auf jeden Fall schon mal ganz schön dünn und ich habe auch, da haben wir wahrscheinlich dieselben Sachen gelesen, es gingen so ein paar Standards rum, die PC-Industrie ist jetzt auch nicht so ganz tiefenentspannt, was diese Neos angeht. Und sagen so, okay, das kommt jetzt so ein bisschen unerwartet und passt uns gerade eigentlich nicht so. Wir hatten eigentlich nicht vor, jetzt hier die große Qualitätsoffensive zu machen, weil ich war gerade heute wieder bei Mediamarkt aus Gründen und da hatten sie jetzt das in Blau, nicht meine Farbe. Wie gesagt, dieses Gelb. Geil, Citrus, ja. Aber dieses Ding fühlt sich einfach geil an. Also wenn du das in der Hand hast und du hast dann daneben irgendwas aus Plastik bei Windows, da weiß ich, wo die Leute sagen würden, ja, dass da vorne ist, aber schon irgendwie deutlich schöner. Also ja, man findet welche im Windows-Lager, aber die stehen dann vielleicht auch nicht bei Mediamarkt, direkt daneben. Das ist vielleicht auch so ein Faktor. Also wie lange suchst du dann auch, um wirklich diese drei, vier Geräte zu identifizieren, die da mithalten können versus du hast es halt wirklich jetzt in jedem Eulen-Store einfach mal stehen und ist ein Statement. Dieses Gerät ist in Sachen Bild-Quality, ist das ein super Statement, was man zu dem Preis machen kann, wenn man will.

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Ja, also es gibt halt, wie du schon jetzt mit Tesla angefangen hast, es gibt so einzelne Unternehmen, die in ihren Branchen versuchen, einen ähnlichen Style zu fahren, ob das jetzt bewusst oder unbewusst ist. Man kann ja gewisse Lehren daraus ziehen. Das ist ja auch völlig in Ordnung und ich finde, da kann man sich auch eine Menge abgucken. Es ist ein bisschen schwierig, diese spezifische Kultur, die sich da jetzt sozusagen über die Zeit auch erarbeitet haben, irgendwie vollständig zu replizieren. Das gelingt ja auch vielen Ex-Apple-Mitarbeitern, die dann ihre eigenen Firmen aufbauen und versuchen irgendwas zu machen. Auch nicht so ohne weiteres. Das ist auch, glaube ich, nicht so einfach kopierbar. Das kann in dem Sinne auch nur wahrscheinlich da sein, wirklich, wo es herkommt und wo es ja auch sagen wir mal an Landleute, Orte und so weiter auch angedockt ist. Es muss auch jetzt nicht unbedingt alles, so wie Apple sein. Ich würde mir manchmal mehr wünschen, es gäbe mal andere Contender, die diesen Weg versuchen einzuschlagen. Aber die meisten sind halt dann doch eher immer so von so Sales Joits angeführt, die dann halt, ja, nee, das muss ich rechnen, bla bla bla, alles viel zu teuer und so weiter. Und mit diesem Luxus Appeal schafft es halt Apple da ein. Eine ganz andere Erwartungshaltung zu machen. Also es ist halt für die Leute, denen es dann am Ende auf diese 50 Dollar nicht ankommt. Und wenn du sagst, okay, jetzt gibt es aber einen Windows-Laptop, dann guck mal, der kostet aber sogar noch 100 Euro weniger als so ein MacBook Neo. Das ist ja ungefähr so, als ob du sagst, ja hier, guck mal, der Fiat, der kostet ja irgendwie 100 Euro weniger. Für 100 Euro mehr könntest du hier einen Mercedes kriegen. Zeigst du mir doch mal den Vogel, mit dem Fiat aus der Sonne, weil du dann einfach diesen Brand Value natürlich noch obendrauf hast und wenn Apple jetzt wie so gerüchtet wird, gerade so, ja, naja, dann schrauben wir mal so unsere Margen-Erwartungen in diesem Segment mal ein bisschen zurück und verdienen mal nicht 38% an jedem Gerät, was so ihre Durchschnittsmarge ist, sondern wir gehen jetzt mal auf, keine Ahnung, 35, 32, weil verdienen wir ja immer noch was dran, aber wir können jetzt unter Umständen mal den Markt mal pushen. Also ich wäre jetzt, ich will da nichts voraussagen, aber ich wäre nicht überrascht, wenn wir in einem Jahr feststellen, wenn sie ihre Macintosh, Verkaufszahlen dann mal wieder veröffentlichen, im nächsten Quartal vielleicht schon, dass da auf einmal ein spürbarer Bump drin ist. Also könnte mir fast, also ich will jetzt nicht von Verdoppelung reden, aber ich glaube, wir werden eine deutlich vergrößerte Macintosh Userbase sehen und wenn, Apple da die richtigen Lehren draus zieht und das vielleicht auch noch auf andere Produktsegmente erweitern kann. Ich meine, beim iPhone haben sie es ja auch schon so ansatzweise gemacht mit diesen SE-Dingern und wie heißt jetzt das neue?

roddi
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R?

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Ja, also das war für mich überhaupt gar kein Erträger. Ich dachte mir so, es kann nicht sein, dass es irgendwie nicht den Ort gibt, wo einfach die schönen Dinge entstehen. Und wenn das einfach komplett vom Markt verschwunden wäre, was ja durchaus irgendwie im Raum stand, so als Angst, ob es dann wirklich so gekommen wäre, auch ohne diesen Schritt mit Steve Jobs. Aber ich weiß noch, wie mich das einfach total schockiert hat und ich auf einmal keine Lust mehr hatte. Also ich dachte mir so, nee, dann mache ich irgendwas anderes. Weiß ich auch nicht, ob das so gekommen wäre, aber so war zumindest mein Gefühl. Insofern bin ich da ganz froh, als sie den Steve geholt haben, weil, ich meine, nicht ohne Grund ist er hier immer im Outro der Freakshow so, that's what we have for you today, weil ich finde, er hat die Sachen immer gut auf den Punkt gebracht. Ich habe übrigens noch was ausgegraben in dem Zusammenhang und ich weiß nicht, ob ihr diese Szene kennt, die gibt das schon mal sehr schön wieder. Es ist ein etwas längeres Segment, aber es ist durchaus wertvoll nochmal zu machen und zwar ist das die WWDC nach seiner Rückkehr, wo er irgendwie alles beendet hat. Also er hat die Computerlinie beendet, dann halt sein iMac-Projekt intern gestartet, wo noch alles komplett offen war und wo vor allem so diese Betriebssystemstrategie dann auch erstmal ausgenudelt werden musste. Also was machen wir jetzt mit Mac OS und es war ja eh klar, irgendwie mit Next Step was. Also das war ja der Grund, warum sie Next gekauft haben. Sie haben ja unter Gil Amelio diese technologische Findungskommission gegründet, die sagt, okay, was ist denn die Basis für unser nächstes Betriebssystem? Weil es war ja offensichtlich, dass macOS. Am Ende war. Da waren sich ja alle einig. Apple hat es ja selber versucht mit Copland und dann zusammen mit IBM noch mit diesem Pink. Also zwei Betriebssystemprojekte hatten sie parallel oder hintereinander laufen. So als das ist jetzt die Zukunft. Ich glaube Copland war das zweite. Beides hat irgendwie nicht funktioniert. Genau, Telligent haben sie dann noch gegründet, zusammen mit IBM und so. Also alle möglichen Sachen. Und um irgendwie mal ein stabiles Betriebssystem mit Memory Protection an den Start zu kriegen mit richtigem Preemptive Multitasking. Weil das hatten sie halt nicht. Das hatte Windows nur so begrenzt. Windows 95 war ja auch noch so eine Nudel, aber sie hatten halt NT. Und NT konnte das alles. Und als ich mir mal NT installiert hatte, mir das angeschaut hatte, da hatte ich richtig schlechte Laune. Also das weiß ich noch, da dachte ich mir so, scheiße. Die haben den Kack hier, der NT-Körnel war halt gut. Der merkte so richtig, okay, bei Microsoft ist zwar, die haben zwar keinen Geschmack, aber zumindest haben sie jetzt einen Körnel, der so halbwegs funktioniert und wir haben einen Scheiß. Das war so mein Gedanke.

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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Aber dass die Maus sich über den Bildschirm bewegt hat und also technisch war das glaube ich damals echt eine brillante Leistung und dass man so das Gefühl hat, die Maschine reagiert immer, egal was man tut. Ja klar, man muss warten, bis das System startet und all diese Dinge, aber also diese Kleinigkeit, du doppelklickst ein Icon und dann geht so ein Rahmen auf, du merkst, oh, jetzt passiert was und dann löscht sich der Bildschirm und klar war es alles viel langsamer, aber es war irgendwie... Keine Ahnung. Also das war das erste Mal eine GUI, die halt nicht, also die einfach funktioniert hat und konsistent war. Und wenn man sich überlegt, dass schon damals Copy und Paste die gleiche Tastaturbelegung hat, wie sie jetzt noch ist, das finde ich eines der faszinierendsten Dinge überhaupt. Auch Command-S als Save oder Command-W, um ein Fenster zu schließen, gab es damals alles schon. Das hat sich alles nicht geändert. Das war so einer der Momente. Der zweite Moment war der iPod. Ich hatte zu dem Zeitpunkt kurz bevor Apple den iPod rausgebracht hat, war ich schon am hin und her überlegen, ja so ein MP3-Player so einen portablen aber vielleicht doch mit Festplatte, damit ein bisschen was drauf passt und so, irgendwie, das war alles nicht Fisch und nicht Fleisch, was es da draußen gab, es gab halt diese Flash-Teile mit 64 Megabyte Speicher oder was die hatten und dann boom, kommt Apple mit dem mit dem ipod mit der mit der festplatte drin mit fünf gigabyte speicher was haben sie damals gesagt 2000 cds oder 1000.

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Ralf Stockmann
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Ja, also das Licht hatte ich ja schon gesagt, macOS zum ersten Mal gesehen, halt die Aqua-Oberfläche, dann hat es ja lange gedauert, bis ich dann auch wirklich einen echten Mac hatte. Die vernünftige Antwort ist halt irgendwie diverse MacBooks und das erste mit Retina und so. Da gab es einfach immer wieder das erste Unibody. Das war schon alles immer sehr schick. Aber ich habe ein bisschen überlegt in Vorbereitung, was sind so die Hidden Champions, die vielleicht immer so ein bisschen hinten runterfallen und die aber bis heute für mich eigentlich so mit die wichtigsten Geräte, Alltagsgeräte sind, wo es auch schwierig fände, die zu ersetzen. Das ist das Apple TV, weil das so in meiner ganzen Medienphilosophie, gerade auch mit meinen Kindern, einfach eine riesen Rolle spielt in seiner Flexibilität. Du kannst mal eben von allen Geräten was drauf streamen. Du hast die ganze Medienbibliothek drauf. Ich habe eine Synology drauf mit irgendwie meinem privaten Video- und Serienarchiv und it just works. Und ja, es hat nicht genug Liebe und müsste doch und so weiter, aber ich habe es an meiner High-End-Stereoanlage dran. Ich habe es an meinem 77 Screen-OLED-Fernseher dran und das Das löst einfach ein Riesenzoo von Problemen jeden Tag und es funktioniert einfach. Das Zweite, das habe ich glaube ich auch schon mal erzählt, die ersten AirPods Bluetooth ohne Kabel. Ich vergleiche das immer gerne, heutzutage kann man sich das ja kaum noch vorstellen, wie das vorher war, als man immer überall halt nur noch diese Schnüre rumbaumeln hatte. Aber das war, als man die zum ersten Mal ausprobiert hat, wie nackt schwimmen. Ja, mit einer Badehose geht schon, aber ach du meine Güte, das ist ja aber mal ganz was anderes.

roddi
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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Ralf Stockmann
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Ich hatte dann ja auch wirklich die ersten, die noch auch nicht in ihr waren und meine Güte, habe ich die instantan geliebt. So und die liebe ich auch bis heute noch. Also das ist auch einfach ein Produkt, was mir sehr fehlen würde. Wobei ich glaube, dass jetzt irgendwie Sennheiser und Konsorten irgendwie vergleichbar gute Geschichten wahrscheinlich am Start haben. Aber da war halt auch wieder Apple so gefühlt so die ersten, die das irgendwie auf dem Level vernünftig durchgezogen haben. Und die aber einzig vernünftige Antwort kann nur das iPhone sein und nichts hat die Welt so transformiert wie dieses olle Ding halt und da halte ich mir nach wie vor, ich habe das auch schon mal erzählt wir hatten damals ja schon Stud-LP und so eine Community an der Uni wo dann darüber diskutiert wurde, und ich habe dann da so irgendwie eine Rezension geschrieben so ab heute ist die Welt eine andere, deal with it und niemand hat das verstanden und ich dachte nur, can't you see it Ja, wie irgendwie hier der Lego-Gründer, könnt ihr nicht sehen, wir können davon weltweit Millionen verkaufen, so, hört auf mit eurer Kleingeistigkeit, das hat mich fassungslos gemacht, dass große Teile meiner Umgebung überhaupt nicht kapiert haben, was da gerade passiert ist. Und es hat sich dann ja doch irgendwie bewahrheitet und heute machen es alle und mit zum Guten wie zum Schlechten. Es hat ja natürlich auch nicht alles nur zum Guten geführt, aber nichts hat diese Welt so transformiert in den letzten Jahren, wie das so plötzlich... Das Internet in deiner Hosentasche hast.

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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Genau. Und das Terminal ist nach wie vor da und das Terminal ist auch nach wie vor wichtig. Und ich fand es auch sehr interessant, als der Mac rauskam, macOS X, das war ja die Zeit vom Titanium G4 Laptop, da kam dann irgendwie so macOS X raus, glaube ich. Und es war so, alle Admins, alle Leute, die so vom Status her Computer-Admins waren, haben sich sofort so eine Kiste gekauft. Also bevor irgendwie der Mainstream das dann sich mal genauer angeschaut hat, bevor irgendeine Hype aussetzte, aber was sofort passierte war, Admins. Geil, Unix-Rechner in Bund. Das geht jetzt. Und da ist alles da. Und ich glaube, es waren dann auch die Admins, die dann angefangen haben, in den Unternehmen mit diesen Kisten rumzulaufen und zu sagen, so hier, geil. Und dann hat sich das auch in Businesses mehr rumgesprochen. Und das hat dann schon erheblich dazu beigetragen. Ich meine, auf wen fragst du denn, wenn du einen Computer kaufst? Du fragst deinen Super-Nerd. Und was heißt der Super-Nerd vom Beruf? Admin. Und das war, glaube ich, schon ganz entscheidend. Aber es gibt noch ein weiteres Produkt, was ich erwähnen möchte, was für mich auch, glaube ich, fast das Wichtigste ist. Das ist wieder nicht das iPhone, auch wenn das wichtig ist. Du hast schon AirPods erwähnt. Ich würde spezifischer werden. AirPods Pro. Die AirPods Pro, das ist wirklich der ich habe die Dinger mir gekauft kurz bevor ich irgendwie in den längeren Flug gestiegen bin und diese Noise-Cancellation und auf einmal war alles anders. Also das, diese Dinger, die halten einen irgendwie an den Maschinen dran. Ich bin ja auch so ein Gerätewechsler. Ich sitze immer an mehreren Macs, also mein Laptop und was auch immer mein Desktop ist und dann noch ein iPad und das iPhone und wechsle da auch flüssig mit, wo ich jetzt gerade mal mir, wo ich Ich telefoniere oder irgendein Video konsumiere oder was auch immer oder Musik höre. Und naja, das funktioniert zwar nicht immer so, wie man sich das so vorstellt, aber man kann schon relativ seamless so hin und her schalten. Ich stoppe irgendwas auf meinem iPhone, was gerade läuft. Ich habe die Stöpsel drin. Ich starte irgendwas auf meinem Mac und ich höre das. Also dieses Hand-off-System. Feature ist, glaube ich, sowieso das am wenigsten beachtete und trotzdem geilste Integrationsfeature, was die Plattform überhaupt hat. Ich hatte es, glaube ich, letztes Mal schon angesprochen, Copy und Paste oder was weiß ich hier, auch diese Universal Control. Ich hüpfe hier einfach mit meiner Maus. Ich habe den Laptop vorne in meiner Nase. Ich schiebe die Maus nach rechts. Ich bin auf meinem Bildschirm von dem anderen Macintosh. Hätte ich jetzt hier noch ein iPad daneben stehen, könnte ich nach links gehen mit der Maus. Ich wäre da. Ich kann eine Datei nehmen und auf diese Art und Weise auf den anderen Rechner rüberdragen und hinkopieren. Völlig irre. Und diese ganze Übernahme von Audio und Kontext oder Telefonanrufe, die ich irgendwie auf dem Macintosh beginne und dann nehme ich mir das iPhone und dann wird es darüber übergeben. Und das ist genau dieses Wunder dieser Vollintegration, dass eigentlich dieser gesamte Gerätepark wie eins wirkt. Und das finde ich am faszinierendsten. Und das kriegst du mit deinem scheiß Android. Auch nur nicht im Ansatz, kriegst du das nicht auf der Kette. Das ist einfach nicht existent, dieser Bereich.

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Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Genau, also virtuelle Adressierung, das kam dann eben mit diesen MMUs und Page-Tables, also man hatte so Memory-Pages, die dann quasi gesagt haben, was jetzt die Zuordnung ist von deinem virtuellen Adressraum, von dem das Programm annimmt, dass es auf es zugreifen kann, zu den tatsächlichen physikalischen Adressen, um überhaupt erstmal Speicher auseinanderzuhalten. Das war so die im Wesentlichen, die Neuerung, die bei PCs dann zumindest, bei den größeren Maschinen früher gab es das schon immer, aber bei den PCs kam es dann halt in den 90er Jahren, ab dem 3.86er im Prinzip dann auch noch mit dazu und die Betriebssysteme haben halt auch immer schon unterschieden zwischen einem Kernel und einem Usermodus. Also die neueren Betriebssysteme, also sagen wir jetzt mal Unix, beziehungsweise Windows NT hat es dann eben auch gehabt. Man hat halt Unterschieden zwischen, jetzt ist das Betriebssystem dran, das darf auf alles zugreifen und jetzt ist hier nur ein Programm dran, das läuft im User-Modus und das darf halt nur auf die Adressen, die ihm zugeteilt sind, zugreifen und wenn es darüber hinaus irgendwo zugreifen möchte, dann macht es knallbumm und dann ist das Ding abgestürzt, also das Programm. Und wenn der Körnel scheiße gebaut hat, dann hat der ganze Körnel abgestürzt. Und ja, Apple hat ja dann... Mit Darwin, also mit der Basis von dem macOS 10, also das heißt Darwin als Open Source Projekt und basiert auf dem Mach Projekt. Also Mach war quasi der ursprüngliche und ist auch heute noch der Kernel von macOS 10.

roddi
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Tim Pritlove
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Genau, ein sogenannter Mikrokörnel, der schon mal versucht hat, auch innerhalb des Körnels so ein bisschen aufzuräumen und so ein bisschen mehr dafür zu sorgen, dass besser geordnet ist, wer darf denn jetzt hier eigentlich auf was zugreifen. Das ist dann auf der Hardware-Ebene nicht unbedingt immer unterstützt, aber man hat zumindest so softwaremäßig schon mal was gemacht. Aber dieser Bedarf für besonders geschützte Bereiche, der ist halt in zunehmendem Maße gestiegen. Und mit dem iPhone, also als Apple dann seine eigenen Prozessoren gemacht hat, mit dem A7 Prozessor auf dem iPhone 5S gab es dann das erste Mal die sogenannte Secure Enclave. Und diese Secure Enclave war quasi ein separater Processingraum innerhalb der CPU selber. In dem nochmal ein eigenes kleines Mini-Betriebssystem läuft mit einem eigenen Adressbereich und diese Enclave kann mit der gesamten CPU nur über so ein definiertes API miteinander kommunizieren. Also es gibt dann so einen Kommunikationskanal zwischen dieser sicheren Enklave innerhalb des Prozessors und der eigentlichen CPU und da lief wohl ein Betriebssystem und läuft wahrscheinlich auch heute noch ein Betriebssystem drauf, was irgendwie ZappOS heißt und auf diesem L4 Microkernel basiert. Das ist schon ein Produkt, also so ein Projekt, was aus Deutschland kommt, soweit ich weiß. L4-Körnel, das sind so wahre, echte Micro-Körnel, die quasi so ein absolutes Minimum definieren, aber vor allem erstmal Schutz bieten und die für so super secure OS-e immer hergenommen werden. Also nicht überall, aber so nahezu überall, wenn du mal genauer reinschaust, was die dann nehmen für so Super-Secure-Systeme, dann basiert das in der Regel auf so einem L4 oder L4-Derivatsystem. Das heißt, dieser Enclave war so ein eigener Core und hat halt mit dem Rest der CPU kommuniziert über so enkriptete Wege. Man kann also da quasi auch nur mit einer entsprechenden Berechtigung sprechen und wenn man die halt nicht hat, dann kommt man da halt auch nicht rein. Und das hat das iPhone dann eben benutzt, um... Touch-ID zu machen, um irgendwie den Fingerabdruck abzuspeichern, damit der quasi nicht Teil des Betriebssystem-Images ist. Also er ist nicht im RAM.

roddi
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Tim Pritlove
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Das ist der Punkt. Genau, man kann ihn nicht auslesen. Das Einzige, was man machen kann, ist, du kannst einen anderen hingeben, den du gerade gelesen hast, also den du gerade auf dem Sensor gelesen hast. Kannst du dieser Enklave sagen, hör mal, entspricht das dem, was ich irgendwann mal in dich reingespeichert habe. Dann sagt der und dann hast du ein Unlocked Phone. Vier Jahre später kam dann das iPhone 8 und dieses iPhone X gleichzeitig raus. Da gab es dann schon so eine weitere Steigerung. Das hieß irgendwie Page Protection Layer. Keine Ahnung, kann ich nicht viel zu sagen. Und mit dem iPhone 13 haben sie das dann nochmal weiterentwickelt mit einem sogenannten Secure Page Table Monitor. Und das sind alles so Versuche, weitere geschützte Bereiche zu implementieren. Es gibt da im Rahmen dieser ARM-Prozessoren eine Technologie, die heißt Trust Zone, die halt so Secure Insecure Worlds auseinanderhält und das ist vermutlich darauf basiert. Und seit 2024 gibt es aber jetzt etwas, das nennt sich XNU-Xclaves. Also wir hatten die Enclave und jetzt gibt es auch noch die Xclaves. Und die Xclaves sind in diesen moderneren Prozessoren drin, also alles ab dem M4 und dem A18-Prozessor. Also der A18 ist ja der, der im Neo jetzt ist und in dem iPhone 16 drin war. Und zeitgleich kam ja M4 auch raus, also quasi die Generation letzten Jahres. Seitdem gibt es eben diese Technologie der Exclaves. Und es gibt ja ein Detail bei diesem Neo, nämlich dass der nicht mehr neben der Kamera so eine Lampe hat, die sagt, wann diese Kamera an ist. Das haben ja alle Macbooks und sie haben auf Hardware-Ebene sichergestellt, dass wenn die Kamera eingeschaltet wird, dass immer diese Lampe angeht. Und beim Neo haben sie sich aber diese Lampe gespart, weil Sparen. Und dann haben alle schon gesagt, ist denn das noch sicher? Stellt sich raus, dass sie ja trotzdem so ein Pixel anmachen auf dem Bildschirm, wenn diese Lampe an ist. Und die Kontrolle über diesen Pixel, der liegt in einer sogenannten X-Clave. Und das ist quasi ein parallel laufendes Mini-Betriebssystem, was in dieser Exklave läuft, wo auch wieder so ein L4-Körnel drin ist, also ein SE-L4, Secure-L4-Betriebssystem. Und das ermöglicht so einen exklusiven Zugriff auf diesen Pixel, an den das normale Betriebssystem nicht rankommt. Und über diese Methode implementieren sie das jetzt. Technisch alles sehr kompliziert und aufwendig und da muss man sich nochmal so ein bisschen tiefer reinlesen, aber tatsächlich haben wir es jetzt mit mehreren Betriebssystemen gleichzeitig zu tun, die einerseits in dieser Enclave und bei den neueren Modellen jetzt auch in einer X-Clave laufen und ja, das ist alles technisch ganz interessant. Das wollte ich mal hier so wiedergeben, auch wenn ich jetzt gerade ein bisschen blänke in meiner Erinnerung, wo diese Exclave jetzt genau implementiert ist. Ist auf jeden Fall krasserer Scheiß.

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Tim Pritlove
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Genau, ich habe jetzt mal so einen Screenshot von Microsoft Project, was da so ein klassisches Break-Management-Tool ist, hier reingeworfen. Und da sehen wir jetzt, also ihr hört und wir versuchen es zu beschreiben, so einen klassischen Gantt-Chart. Das heißt, man hat Aufgaben, einzelne Arbeitspakete und Milestones, die man im Prinzip ähnlich wie in einer Excel-Tabelle unzulander wegschreibt. Und die haben ein Startdatum und die haben ein Enddatum. Und dann hat man rechts daneben einen Bereich, in dem diese Zeiträume und diese Einzeltasks so als Balken dargestellt sind und meistens entsteht im Großen und Ganzen eine nach unten weisende Treppe, weil Dinge hängen voneinander ab. Wir können diesen Task erst starten, wenn jeder fertig ist und dann kann man die noch in verschiedene Cluster meistens zusammenbringen. was weiß ich, für irgendwie erstmal Erprobungsphase und Rolloutphase und was auch immer. Und das Problem mit diesen Gun-Charts ist, keiner mag die so richtig. Es ist erstmal pain in the ass, die irgendwie erstmal alle rein zu modellieren für so ein Projekt. Und dann hat man die und innerhalb von einer Woche läuft man sowieso aus allen Zeiträumen raus und dann muss irgendeine arme Sau die ständig irgendwie anpassen und irgendwie neu strukturieren. Und von der Optik her, wenn man sich das so anschaut, kommen die immer so ein bisschen freudlos irgendwie daher. Und auf der anderen Seite visualisieren sie aber eben schon eine gewisse Komplexitätsebene in so einem Projekt. An der ZLB haben wir uns jetzt ja aufgemacht, so Richtung digitale Souveränität. Willst du was sagen?

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Das sind jetzt vier Zonen, so nenne ich die. Das ist also so wie die Zonen in einem U-Bahnplan. Da hast du ja auch eine Zone A, B, C. So und wenn du jetzt also eine dieser Zonen mal aufklickst, dann siehst du, eine Zone kann eine oder mehrere Linien enthalten. Und diese Linien stehen jetzt eben in diesem Beispiel, das ist jetzt mehr oder weniger sind das Dummy-Daten, die jetzt hier angezeigt werden, stehen jetzt mal für Technologielinien. Das heißt also wir haben jetzt die Zone Messenger aufgeklappt und das ist quasi jetzt eine Visualisierung eines Digital Independence Day Plans. Wie komme ich jetzt also bei meinem Messenger von WhatsApp weg und hin zu Signal. Und diese Linien zeigen jetzt mit ihren Stationen, was man also wann gedenkt zu tun, um diese Migration eben durchzuziehen. Das heißt also, wir haben dann oben die WhatsApp-Linie, wie bei einer U-Bahn. Wir haben unten drunter die Signal-Linie. Wir haben den Status Quo, der beginnt halt mit WhatsApp und ich habe noch gar kein Signal. Und dann ist also die nächste, die erste Station auf der Signal-Linie ist so, ich muss es mir erstmal installieren und dann habe ich eine Zeit, wo ich meine ganzen Kontakte darüber haben muss. Dann haben wir, und das hat mir halt bei dieser U-Bahn-Metaphorik auch gut gefallen, Umstiegspunkte, Wo also man eben dann gut von einer Linie auf die nächste rübersteigen kann. Das ist dann diese verbundene Linie da an der Stelle. Und von da ab ist dann oben die WhatsApp-Linie nur noch für den Kita-Chat da. Die ist dann ausgegraut etwas und hat nicht mehr dieselbe Intensität.

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Hurra. So und der Clou ist, das Ganze ist halt komplett programmatisch. Das heißt also, wenn du jetzt oben mal auf den Edit-Button klickst. Dann öffnet sich links ein Edit-Bereich, in dem du all das, ich hoffe, einigermaßen menschenfreundlich eingeben kannst. Das heißt also, dort definierst du deine ganzen Zonen und ein bisschen runterscrollst. Das sind also erstmal die Hauptmetadaten, von wann bis wann geht der Zeitstrahl und was steht irgendwie oben drüber. Dann kommen als nächstes Events, das sind dann Deadlines oder Termine, wo irgendwo was passiert. Hat man ja auch immer dann so als Querstriche drin, dann unten drunter definierst du als nächstes deine verschiedenen Zonen und dann innerhalb der Zonen hast du dann die unterschiedlichen Linien, die kannst du dann auch aufklappen, wie du es jetzt auch schon gemacht hast und siehst dann die einzelnen Stationen, denen du dann wieder natürlich einen Namen geben kannst oder sie verblassen kannst, kannst Umstiege definieren, kannst Beziehungen zu anderen herstellen, um zu sagen, so erst muss das erfüllt sein, dann das. Kannst Farben schick vergeben in einem einigermaßen flünftigen Farbraster. Und all das wird im Hintergrund zusammengebaut zu einer JSON-Datei. Die kannst du oben bei den Tabs umstellen. Das heißt, du hast jetzt nicht irgendwie eine Datenbank dahinter, sondern da das ja doch an Daten einigermaßen übersichtlich ist, was da am Ende entsteht, ist das alles in einer einzigen JSON-Datei verbaut. Und das liegt jetzt alles, wie ich das gerne mache, als GitHub-Page und wenn du oben auf den Share-Button beispielsweise drückst. Wird dir die ganze JSON-Datei plus der State, in dem die App gerade ist, alles in eine URL zusammengebaut, die du jetzt sonst wo abwerfen kannst und du kannst es wem anders rüberschicken. Ohne, dass du also vorher irgendwo die JSON-Datei speichern musstest oder dich darum kümmern, wie du das jetzt irgendwie in Pastebin angekoppelt bekommst oder ähnliches.

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Personare, genau. Ich kann dich hören. Das heißt, das Wort Person ist gebunden an die sprachliche Kommunikation und dass man eben so direkt miteinander agiert und auch so Face irgendwie kommt so aus dem Griechischen und sozusagen so das, was ich in meinem Sichtbereich habe. Also FaceTime quasi. Und ja, er hat da so eine längere Abhandlung abgelassen, die also überhaupt nicht verbrämt rüberkommt, sondern einfach mal eine ganz klare, trockene Analyse ist und natürlich auch eine Predigt in gewisser Hinsicht für, wie er das so sieht, für echte menschliche Interaktion, weil er eben sagt, Menschen, also Gesicht und Stimme sind einfach unersetzlich. Und diese Simulation durch AI, ohne dass es hier wirklich so ein Embodiment gibt, das ist halt einfach kein guter Trend und der befürchtet, dass also AI die kognitiven und kreativen Fähigkeiten von Menschen reduzieren, wenn man sich eben zu sehr darauf verlässt. Also weniger unabhängiges Denken, weniger Kreativität, weil man eben einfach, klar, sich nur noch auf diese Systeme verlässt und befürchtet halt einfach, dass die Menschen dann einfach zu passiven Konsumenten werden und dass das dann eben auch für kulturelle Werke problematisch ist, weil die ja einfach sozusagen nur noch mehr für das Training von Maschinen als für menschliche Konsumtion gedacht sind. Also auch diese Aspekte sind dabei. Dann spricht da natürlich auch das Problem von Wahrheit und Realitätswahrnehmung an, dass das also dadurch dann doch eher brüchig wird und dass Deepfakes hier einfach dazu beitragen, dass Realität und künstliche Welten miteinander verschwimmen und dass das eben auch die Vertrauen in die Kommunikation beeinflusst. Und appelliert, dass halt also Technologie den Menschen dienen muss und dass das sozusagen so ein normatives. Prinzip ist, dass also hier die Maschine dem Menschen untertan zu sein hat. Er sagt nicht, dass man jetzt AI generell ablehnen soll, das lässt sich ja eh kaum verhindern, aber dass man also hier so eine Art ethisches Government an den Tag legen soll, um dann einfach in Vielen Dank. In der Bildung eine entsprechende Literacy herzustellen, dass man generell sich darüber Gedanken machen sollte, ethische Rahmenwerke aufzubauen und dass das halt einfach eine kollektive Verantwortung ist in der ganzen Gesellschaft, einschließlich von Entwicklern, Institutionen und den Nutzern und dass halt die menschliche Kommunikation hier weiterhin im Mittelpunkt steht. Also bemerkenswert finde ich, dass er sich überhaupt zu diesem Thema äußert. Bemerkenswert finde ich, wie er sich dazu äußert, dass jetzt überhaupt keinerlei religiöse Verbrämung und Gotteslästerei leitet das natürlich so ein bisschen ein mit Gott und hat uns ja so und so erschaffen. Was halt so Bäbse dann so sagen, aber darüber hinaus ist es also wirklich ein interessantes Pamphlet und ich fand es bemerkenswert, dass der Papst sich dazu äußert.

roddi
3:24:48
Ralf Stockmann
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Tim Pritlove
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Jody Wenz hat ja gesagt, der Papst soll sich jetzt mal aus theologischen Debatten raushalten. Das finde ich bemerkenswert. Ja, also das fand ich dann doch bemerkenswert. Was fand ich noch bemerkenswert dann gab es noch diesen, also das verfolge ich ja wirklich nur so am Rande ich habe das so ein bisschen mitbekommen es gibt wohl so einen YouTube Video Kanal der sich so mit Filme machen und Special Effects und sowas beschäftigt Corridor heißt die Truppe. Und einer dieser Leute also ich kenne den Kanal nicht gut ich habe mir jetzt ein, zwei Videos dabei angeschaut, die beschäftigen sich halt mit so Filmproduktionsthemen. Unter eher technischem Aspekt so und machen halt selber auch Filme und sind irgendwie so halt so aufgeweckte Mit-30er, die das irgendwie, betreiben. Kann gut sein, dass die super bekannt waren schon. Ich kannte die vorher gar nicht, weil ich mit dieser Welt einfach nichts zu tun habe. Aber das ist dann wirklich sehr interessant. Sie haben, ich muss mal dieses Video nochmal raussuchen, ein generelles Problem der Filmemacherei angesprochen, nämlich Greenscreens. Was ist das Problem mit Greenscreens? Das Problem mit Greenscreens ist, dass du also was du erstmal versuchst damit ist ja, Videocontent auf du nimmst einen Film auf oder nimmst eine Szene auf und du möchtest dann später gegen einen anderen Hintergrund setzen also hast halt irgendwelche Schauspieler, die jetzt irgendwas machen in der Halle und danach soll das halt irgendwie Star Wars irgendwo auf einem anderen Planeten stattfinden etc. Und. Das ist alles gar nicht so einfach, weil die Technologien, die existieren, um das Grün im Hintergrund dann durch Transparenz zu ersetzen, man kennt ja dieses Freistellen-Problem auch, wenn man jetzt so Photoshop und so weiter arbeitet, das ist halt gar nicht so einfach und erläutert dann auch in dem Video sehr ausführlich, was es alles so ist. Also du hast halt keine wirkliche Transparenz, dann leuchtet dieses Grün dann auch in deine Farben rein, dann hast du halt grüne Haare, hast du Probleme mit Motion Blur und so weiter. Also es ist generell schwierig und in vielen Filmen bedeutet Greenscreen Arbeit in den Film reinzubringen, sehr viel Handarbeit bis hin zu retuschieren jedes einzelnen Frames. Also nicht immer. Und der Typ hatte halt so ein bisschen Schnauze voll und hat sich gedacht, gibt doch jetzt hier dieses AI-Ding, das müsste man doch irgendwie besser hinkriegen.

Ralf Stockmann
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Genau, aber das generelle, Problem ist halt, wie trennst du Vordergrund von Hintergrund. Ich meine, klar ist das geil, wenn du bei Disney da so eine riesen LED-Wand aufbaust und das alles da schon fertig hinrenderst, aber was für ein Aufwand. Also wenn du so ein normales kleines Filmstudio bist und du willst einfach mal da irgendeine Szene drehen. Niemand hat, also heutzutage hat kaum jemand die Möglichkeit, so einen Aufwand zu machen. Das mit dem Game-Rendering und so weiter, auch ein interessanter Ansatz. Aber der klassische Greenscreen ist halt Manchmal einfach die einfachere Methode funktioniert in der Regel auch ganz gut, macht aber eine ganze Menge Arbeit. Tatsächlich ist dieses Problem allerdings schon vor langer, langer Zeit von Disney mal gelöst worden. Jetzt muss ich kurz mal darüber nachdenken. Und zwar, das kann ich jetzt glaube ich gerade nicht so richtig erklären. Und zwar arbeiten die mit speziellen Lampen. Ich weiß gerade nicht, ob das so Quecksilberdampflampen waren oder irgendwie sowas ähnliches, die halt so ein sehr spezifisches Licht machen, was wirklich nur so in einem ganz, ganz, ganz dünnen Frequenzband, scheint und mit der Technik haben sie zum Beispiel diese ganzen Aufnahmen für Mary Poppins gemacht, wie sie da durch die Luft geflogen ist, das ist schon so eine uralte Technik die aber von irgendwie Disney auch patentiert ist und ich weiß gar nicht, warum das nicht, generell mehr zum Einsatz kommt. Aber die Leute von Corridor dachten sich so, wir haben doch jetzt irgendwie AI, vielleicht kann man das ja mal irgendwie benutzen. Und, Das Interessante ist, dass er dann jetzt gesagt hat, ja gut, also wir wollen also so Personen, Objekte von diesem Grün trennen. Wäre doch geil, wenn man so eine AI aufsetzen kann, wo man das einfach so trainiert und dann lernt die AI, was ist vorne und was ist hinten. Also das ist sozusagen das Grün des Hintergrunds, raustrennt von dem vorderen, sodass du ein beliebiges vor einem Greenscreen aufgenommenes Bild da reinpipst und der gibt dir die perfekte Maske zurück. Und der Ansatz, den er gewählt hat, der ist wirklich cool, weil du brauchst ja für AI, brauchst ja positives Material, was halt sagt so, hier, das wäre jetzt diese Maske gewesen von diesem Bild, aber du hast ja das eigentlich nicht. Und hat einfach festgestellt, naja gut, also man kann ja heutzutage mit 3D eigentlich super geil Personen machen und super geil beliebige Objekte machen und hat dann halt einfach sich sein ganzes Trainingsmaterial zusammengerendert. Das heißt, er hat halt irgendwie Personen mit Haaren und alles mögliche Computer generiert. Das scheinen sie da ganz gut zu können und vor einem Greenscreen, der dann halt, tausend Varianten hat, mit unterschiedlicher Beleuchtung und Falten und was nicht alles und hat dann einfach mal so ein AI-Model trainiert und siehe da, das hat ganz gut funktioniert. Dann hat er das irgendwie auf GitHub geworfen und er meinte, ich bin ja eigentlich gar kein richtiger Programmierer, aber er hat sich da irgendwie ganz gut reingenerdet, so ein bisschen wie du auch hier mit deinem Code. Hat dann der Community gesagt, so, ja, hier funktioniert im Prinzip, braucht noch ein bisschen viel RAM, also braucht irgendwie, keine Ahnung, 16, 33, 32 Megabyte V-Rahmen und so weiter, also funktioniert sozusagen nur.

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Meinen Aufruf an die Welt, genau. Ähm, Wir sind ja immer eher so Kongressmenschen, aber es gibt ja auch noch irgendwie andere Welten von Kongressen, wo die Leute irgendwie hin pilgern und sich treffen. Und einer davon ist ja jedes Jahr im Frühling in Berlin die Republika, so für Netzpeople. Und da sind wir diesmal vom Föp mit einem eigenen Stand, den uns Senkult, Senatsverwaltung für Kultur und Zusammenhalt in Berlin gesponsert hat. Und dort, also wir heißt der FÖB, die Berliner Bibliotheken. Und wir stellen dort im Wesentlichen drei Dinge vor. Zum einen, was wir alles im Bereich Digitalangebote eigentlich haben mit einer Bibliothekskarte für 10 Euro, mit so Zugang zu Statista und ähnlichen feinen Sachen. Dann stellen wir vor Digital Zebra als Projekt, wo es darum geht, an unseren Bibliotheksstandorten quasi Digital Literacy Stationen einzurichten, wo Leute hin können, die Schwierigkeiten haben mit Online-Formularen der Stadt und ähnliches. Und dort starten wir auch ein Projekt vor, was ich hier noch nicht breiter geplagt habe, sondern immer nur so angedeutet. Nämlich unsere Initiative, ob man nicht eigentlich für so eine Stadt wie Berlin auch eine andere Art von digitaler Grundversorgung mal angehen sollte. So im Sinne von, ist nicht eigentlich auch eine Welt denkbar, in der der Kita-WhatsApp-Chat nicht der Endgegner ist, sondern das Ganze auf einer öffentlichen Infrastruktur läuft und in der man nicht Google Docs braucht und in der man kein Dropbox braucht und kein Google Groups und dazu basteln wir schon jetzt so seit anderthalb Jahren an Konzepten und wir sind jetzt so, dass wir dort einen ersten Prototypen vorstellen, früher hätte man gesagt irgendwie so Beta und. Das wird, glaube ich, ganz gut funktionieren. Das Backend dazu, also quasi das, worauf das Ganze läuft, ist Discourse. Also das Online-Community-System von den Leuten, die hier Stack Overflow gemacht haben. Die wissen ja bekanntlich, was sie tun. Und das haben wir tüchtig uminterpretiert und erweitert und haben jetzt quasi ein lokales, an Bibliotheken gehostetes Community-System. Und das wollen wir auf der Republika mal ausprobieren. Und dafür suche ich noch Kollaborateurinnen, sprich Leute, die auch auf der Republika sind und vielleicht selber dort auch einen Stand betreiben oder einen Vortrag halten oder dort mit irgendwelchen kleinen Communities aufschlagen und die Lust und Laune haben, mal unser System auszuprobieren. Dann würden wir nämlich euch für die Republika dort quasi eine Mikro-Community mal bauen und bereitstellen. Und dann könnt ihr das dort mal vor Ort auf der Straße ausprobieren. Weil der unique selling point, den wir reinbringen in die ganze Geschichte ist so, wir sind auf der Straße. Wir haben als Bibliotheken physisch reale Orte und da kann man einen QR-Code an die Wand hängen. Und Leute, die in einer echten Veranstaltung sind, sei es eine Lesung oder ein Makerspace, ein Kurs, was auch immer, scannen mit ihrem Handy diesen QR-Code und sind direkt in ihrer lokalen Bibliotheks-Community drin. Und das wollen wir auf der Republika mal probieren. Wem das jetzt alles zu kurz und zu hektisch war, in den Shownotes findet ihr einen Talk von mir dazu. Der ist auch knackig kurz, 18 Minuten. Da wird das ganze Konzept nochmal erklärt. Und Wenn ihr auf der Republika seid und denkt, das hört sich doch ansatzweise spannend an, was die Bibliotheken da macht. Also A, kommt an unserem Stand vorbei und B, meldet euch bei mir im Vorfeld, ob ihr nicht eine dieser Republika-Test-Communities werden könnt.

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