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Elle Cordova — Reisen nach Norwegen, Schweden, Moldawien — Surströmming — Europa-Check — Tunnel — E-Mobilität — CarPlay — Mückenabwehr — Assistenz-Systeme — AI Coding und Software-Planung — H.P. Lovecraft — Die Odyssee — Tim und Linux — Roost
Nach einer ausgiebigen Sommerpause haben wir alle kräftig Energie aufgetankt und teilen unsere Reiseerlebnisse mit Euch. Während es Ralf und Roddi nach Skandinavien verschlagen hat, hat sich Tim die Reste der Sowjetunion begeben. In dem Zusammenhang besprechen wir die Realitäten rund um E-Mobilität, Nützliche Kommunikation mit KI-Systemen, zweifelhafte Nützlichkeit von Assistenzsystemen im Auto, Literatur und Tims jüngste Linuxerfahrungen. Also wie immer für jeden was dabei.
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Veröffentlicht am: 28. August 2026
Dauer: 4:09:39
Ja, so vor drei Wochen irgendwo war der Punkt, wo ich dachte so, jetzt müsste man echt mal langsam wieder so eine Sendung machen. Hatte ich den letzten Sommer glaube ich nicht. Da dachte ich so, ach, endlich mal so ein bisschen Urlaub. Was hat sich geändert? Weiß nicht. Irgendwie so viel erlebt, so viele Eindrücke, so viel, über das man mal reden müsste. Unser Pet wurde lang und immer länger.
Oh, also meiner Auffassung nach wieder auch so eine Internetpersönlichkeit, die man mal sich anschauen sollte, ist auch ungemein vielseitig. El Cordova, grandiose YouTube- und sonst wie Hochformat-Clips der besonders intellektuellen Art. Ich kann jetzt leider nicht die ganze Sendung mit ihr pflastern, aber ich könnte. Allein, das darfst du dir mal für später notieren, ihre, also sie macht so ganz viele Clips, wo sie so, ich weiß gar nicht, gibt es dafür einen guten Namen eigentlich, wenn so eine Person, also eine echte Person, mehrere virtuelle Personen in so einer Diskussion spielt. Gibt bestimmt irgendeinen etablierten Namen, der mir nicht geläufig ist. Das macht sie unter anderem, nicht nur das. Also es ist nicht so, dass sie jetzt immer singen würde oder so, sondern vor allem ist sie dafür bekannt. Superintellektuell, superintelligente Frau und ein Humor von dem Herrn. Was ich sehr empfehlen kann ist…, Fonts treffen sich und unterhalten sich.
Ja, ich habe in meinem Instagram-Feed, den ich doch ganz gerne habe, muss ich immer wieder als Guilty Pleasure gestehen. Nichts kennt mich so gut wie mein Instagram-Feed. Habe ich auch so ein, zwei Accounts mit diesem so verschiedene Personas spielen. Da suche ich für die nächste Sendung, werfe ich dir mal was rüber. Ich habe da so ein, zwei, die gerade so USA gegen den Rest der Welt, da gibt es so schöne Dinge, aber das habe ich jetzt gerade nicht aufzurufen, muss ich ein bisschen gucken.
Ja, von Hanging Out, da kommt schon der Link. Das macht aber keinen Sinn, weil man kann das Video hier sozusagen in reinen Audio nicht so genießen, weil man will ja dann immer den Font eingeblendet sehen. Aber es ist auf jeden Fall grandios. Grandios. Also ja, Q sagt auch schon, jedes Video ein Brüller. So ist es. Es ist einfach wirklich fantastisch. Ja, okay. Na dann würde ich sagen, arbeiten wir uns doch mal an unseren Reisen ab. Ich glaube, Ralf hat richtig Rededruck und da kommt ganz viel bei raus.
Titi Line, also Travemünde-Trelleborg. Das ist jetzt kein Luxusschiff, aber das kann man einfach machen. Da hängt man da sechs Stunden am Schiff ab und dann ist man in Schweden und muss nicht irgendwie einmal durch ganz Dänemark und dann über zwei Brücken, die insgesamt 100 Euro kosten, wenn man da einmal rüberfahren will. Ja, so richtig viel kann ich ja jetzt nichts zu sagen. Also über das Ikea-Museum haben wir ja schon mal gesprochen, das stand bei uns auch auf der Liste. Ansonsten so dies und das, ein bisschen Göteborg und ein bisschen Stockholm und ein bisschen an den Seen und so weiter.
Der Schwede an sich ist irgendwie entspannt. Also Landstraßen, das finde ich total geil, das sollten sie bei uns eigentlich auch mal einführen, haben immer in der Mitte eine Barriere. Du kannst gar nicht überholen. Dafür gibt es regelmäßig, verdoppeln sich die Spuren, sodass man langsame LKWs überholen kann und dann fährt man wieder ganz gemütlich. Landstraße üblicherweise 90, manchmal 100, wenn sie einen guten Tag haben. Autobahnen üblicherweise 110, wenn es eine gute Autobahn ist, sogar 120.
Das war ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem deutschen Ansatz. Wenn die sich mal für eine Geschwindigkeit entschieden haben, dann bleibt die auch. Und nicht wie bei uns, dass dann so, oh ja, da kommt aber von rechts eine Straße, jetzt musst du 70 fahren, jetzt kannst du wieder 90 fahren. Oh, sorry, habe ich vergessen, da ist ja schon wieder was, jetzt musst du das fahren. Jetzt kommt eine Kurve.
Nee, also deswegen, ich finde Autofahren in Schweden relativ entspannt, weil da auch nicht so viel Verkehr ist. Also es war eigentlich Reisezeit, aber außer auf so ein paar Hauptautobahnen, das verläuft sich wirklich, das ist ein großes Land. lustig finde ich diese Linksabbieger-Dinge auf der, Landstraße da wird man nämlich rechts abgeleitet, dann macht man so eine Art U-Turn, und steht dann an der Straße und muss einmal crossen, also es ist nicht so, dass du in der Mitte wartest, bis du links fahren kannst, sondern du fährst rechts raus und musst dann über die ganze Straße rüber das fand ich irgendwie eine geniale Idee.
Ansonsten kulinarisch gibt es jetzt, weiß ich nicht, also es gibt so ein paar Sachen, die sind zwar typisch für Schweden, aber die nimmt man jetzt nicht unbedingt mit. Trotzdem war irgendwie wieder alles lecker. Die machen auch verdammt gute Burger. Sie machen verdammt schlechte Pommes. Ich weiß nicht, wieso. Also ich habe nicht einmal gute Pommes geknickt.
Und während wir da waren, gab es das Krebsfest, auch Kräftorfest genannt, die, Ich weiß nicht wieso, die Schweden essen dann halt innerhalb von zwei, drei Wochen, machen sie eine große Party, kaufen ganz viele Flusskrebse und essen Flusskrebse. Und das Lustige ist, es gibt tatsächlich, also an Schmuck gibt es Krebsgelanden, es gibt Krebsserwerten, es gibt sogar, weiß ich nicht, zum Aufsetzen so Dinger auf dem Kopf, wo dann so Krebsdinger dran sind und so zum Rumwerfen so Krebsschnipsel, wie heißt das, Konfetti, Krebskonfetti.
Nee, das sind kleine Krebsaufdrucke aus Papier, die so ausgestanzt sind, wo du dann halt so Krebskonfetti. Krebskonfetti, genau. Und da haben wir uns dann auch mal ein paar Krebse gekauft und Krebse gegessen. Das habe ich so noch nicht gemacht, obwohl es war ganz lecker. Außerdem habe ich natürlich das mitgebracht, was man eigentlich immer mitbringen muss, wenn man in Schweden isst. Sourströmming.
Okay, Source-Drumming ist, wenn ich das mal kurz andeuten darf, nicht einfach nur Fisch in der Dose. Sondern das ist so ein Mem für sich. Weil, also das Internet ist voll von Leuten, also Videos von Leuten, die sich so, eine Dosis Systroming kaufen und sie dann öffnen. Und dann dauert es meistens nur wenige Sekunden, bis sie anfangen sich zu übergeben oder so etwas ähnliches. Also es ist der Geruch, manche würden sagen der Gestank, Spoiler, ich habe das noch nicht selber konsumiert, ist offensichtlich so extrem, dass das für viele Mägen oder viele zart beseitete Menschen nicht zumutbar ist.
Da muss ich jetzt kurz das nochmal, du hast mich in der Erklärung unterbrochen. Das Problem an Source-Dramming ist, das ist tatsächlich etwas, was vergehrt. Und man muss ihn wirklich kühl lagern und man muss auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Und was man schon gar nicht tun darf, ist sich den Scheiß nach Amerika ungekühlt schicken lassen. Wenn die Dose also schon anfängt, sich zu wölben.
Ja genau, also der noch frische Sürsströmming, der hat so ein bisschen komisch gerochen, war aber völlig in Ordnung. Einmal mit Wasser abgegossen und dann konnte man den einfach essen, wie man Fisch halt so isst. Und dann gab es noch die Dose aus dem Jahr davor, die nicht zum Einsatz kam, weil Umstände, egal. Also das Ding war keine flache Dose mehr, sondern es war mehr so fast ballförmig. und ich sag's dir also seit ich das gerochen hab, das interessante an dem Geruch ist, Ich kenne nichts, was so riecht wie so eine Sürströmming-Dose, die drüber ist. Es ist unglaublich, aber es ist auch komplett alien. Du hast sowas noch nie gerochen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Wikipedia-Artikel hier ernst nehmen kann. Ich lese mal den ersten Spiegelstrich unter Sonstiges vor. In Deutschland verspritzte zu Weihnachten 1981 eine Wohnungsmieterin absichtlich im Treppenhaus Sourströmingbrühe. Trotz der dafür erhaltenen Abmahnung verteilte die Mieterin am 26. Juni 1982 erneut Brühe auf dem Rand des Balkons des Zeugen und auf den Büschen und Sträuchern des Gartens. Ihr Mietvertrag wurde gekündigt. Das Landgericht Köln bestätigte die Kündigung, nachdem in der mündlichen Verhandlung eine Dose zu Sührströmming geöffnet worden war.
Und wahrscheinlich alle das Weite gesucht haben. Also es gibt bei Sührströmming zwei ganz wichtige Regeln. Erstens, nie drinnen öffnen. Man geht dazu immer raus an die frische Luft. Und zweitens, immer unter Wasser öffnen. Du hast also immer einen Eimer Wasser, wo du die Dose reinhältst und dann machst du sie auf. Weil, wenn sowas passiert, bist du sehr froh, dass du dann das Wasser hast.
Ja gut, bei manchen, also ich meine, wenn man in einer Dose ansieht, dass sie viel Druck hat, dann sollte man sie gar nicht erst öffnen. Gilt vielleicht auch für andere Dosen. Ja, aber wenn das Zeug frisch ist, ist es wirklich lecker. Also man findet auch Videos bei YouTube, wo Schweden da so eine Dose aufmachen, sich hinsetzen und das genießen. Wenn man genau hinguckt, ist der Unterschied, dass der Schwede holt da Filets raus, die sehen aus, als wären sie irgendwie, keine Ahnung, frisch. Also halt wie so ein Matjes oder wie so ein Bismarckhering oder so. Und die Amerikaner, die solche Dosen aufmachen, holen da in der Regel, ist da fürchterliche Brühe drin und sie holen nur noch ein paar Knochen raus. Das ist halt der Unterschied. Weil das Zersetzen hört einfach nicht auf in diesen Dosen. Und es gibt dann einen Moment, da sollte man dann die Finger von lassen.
Also ob ich das Disgusting Food Museum möchte, weiß ich nicht, aber das kommt das erste, achso, das Konzept kommt aus Schweden. Alles klar. Naja, gut. Genau, hier über das Jahr verteilt bietet das Museum verschiedene Special Tasting Events an, wie beispielsweise zur Öffnung einer Dose Surströmming. Naja, Leute, siehste mal, wieder ein Grund nach Berlin zu kommen.
Ja, na okay, dann kann ich ja mal erzählen, wo ich war. Ich war, abgesehen davon, dass ich wieder viel im Berliner Umland mich rumgetrieben habe, in diesem Sommer, wie ich das immer mache, so auf Festivals, das ist jetzt nicht weiter der Erwähnung wert, sondern dann habe ich noch einen Kurzurlaub nachgeschoben und bin nach Moldawien gefahren, einen Ort, den Ralf, als ich das vorhin erwähnte, erstmal auf der Karte suchen musste.
Ach so, das Apple rechts unten. Also ich meine, Moldawien ist so ein Land, das ist so ein bisschen übrig geblieben aus diesen ganzen Aufteilungsszenarien, die die Sowjetunion so vorgenommen hat. und ist eigentlich ethnisch ein Teil Rumäniens. Dort wird im Wesentlichen, also von der Mehrheit, rumänisch gesprochen. Ein Moldawisch in dem Sinne gibt es nicht. Sicherlich gibt es irgendeinen Dialekt oder so, woran Rumänen erkennen können, dass jemand aus Moldawien ist. Aber mir wurde allgemein bestätigt, dass es da keine nennenswerten Unterschiede gibt, auch wenn es eine russischsprachige Minderheit gibt in diesem Land. Und die hat auch eine Menge Ärger gemacht. Also nachdem die Sowjetunion als solche dann zusammengeklappt ist, nach Maueröffnung Anfang der 90er, gab es dann 92 bis 94 einen Krieg, einen Separationskrieg. Von dem russischstämmigen Teil. Durch das Land fließt ja der Niestre von Nord nach Süden und, am Ende dieses Krieges, der halt von Russland unterstützt wurde und auch heute sind ja noch russische Soldaten dort stationiert, ungefähr so 1500. 1500 hat sich also dieser Landesteil als unabhängig erklärt, wird gemeinhin als Transnistrien bezeichnet, auch wenn das Land sich selbst eigentlich gar nicht Transnistrien nennt, sondern das meint, das wäre ja alles moldawische Propaganda. eigentlich heißt es Prydnestrovische Moldauische Republik. PMR. So bezeichnen sie sich dann irgendwie selber. Und das nimmt aber keiner ernst, das nennen alle nur Transnistrien. Und Transnistrien ist so nicht anerkannt weltweit, dass noch nicht mal Russland, es anerkannt hat als Staat. Und das wäre auch ein bisschen lächerlich, weil eigentlich gibt es da nur so einen größeren Ort, der hat irgendwie weiß ich gar nicht, habe ich schon wieder vergessen. Wie viele Einwohner hat Tiraspol? Das sind 148.000. Naja, das ist also auf jeden Fall so ein länglicher Landstrich, der also zwischen Moldawien und der Ukraine so dazwischen geklemmt ist. Also kannst du schnell mal durchfahren. Und ja, ich wollte mir einfach mal Moldawien anschauen. Einfach unter der Maßgabe, besuchen Sie Europa, solange es noch steht. Und du darfst den Link gerne. Ich suche mal den Link.
Ja, weil es halt nicht anerkannt ist. Das ist halt sozusagen nur besetzt und de facto haben sich da halt Militärs, aufgebaut und die spielen da Grenze und die spielen da Staat und es nimmt aber keiner ernst, außer der UEFA, die dann irgendwie diesen von diesen Oligarchen dort gegründeten Fußballverein dann tatsächlich auch in die Champions League gelassen hat.
Also Transistien ist meines Wissens von überhaupt niemandem anerkannt, außer von sich selber. Und naja, gemeinhin wurde dieses Stück Land halt so als, Freilichtmuseum der Sowjetunion bezeichnet. Nachdem ich es jetzt mal durchlatscht habe, kann ich sagen, ja ein bisschen schon, aber so extrem ist es jetzt auch nicht.
Naja, die haben dann halt so ihre Lenin-Statuen und der Brutalismus ist da eh noch sozusagen da, weil der sich architektonisch, in diesem Moldau-Gebiet ohnehin durchgesetzt hat, weil halt auch diese Städte dort, also auch Kisinau, die Hauptstadt von Moldawien, im Zweiten Weltkrieg hat arg leiden müssen. Also da ist halt dann auch viel zerstört worden und dementsprechend ist das, nur teilweise noch so hübsch und teilweise hast du dann eben diese sowjetischen Monsterbauten, wo dann heute halt normale Regierung drin ist. Ja, ich meine, über Moldawien kann man ehrlich gesagt nicht viel sagen. Also es ist größtenteils harmlos. Da trifft die Bezeichnung wirklich ganz gut. Es ist relativ arm an touristischen Highlights. Es hat halt keine Meeresküste, es hat halt auch keine nennenswerten, Bergregionen. Es ist alles so ganz nett. Die Leute sind nett und die Leute wollen nach Europa, das merkst du. Also an jedem Gebäude, was irgendeine nennenswerte Bedeutung hat, hängt eine EU-Flagge und natürlich wird auch jetzt schon relativ viel dafür getan, um Republik Moldau Europa zuzuführen. Einerseits wurden sie ja jetzt dann sozusagen auch in die Energieversorgung mit reingenommen seit Anfang dieses Jahres. Da hast du auch Mobilfunkroaming. Und außer irgendwie bei O2, was mich vielleicht nochmal ein bisschen Geld kosten könnte, auf jeden Fall ist das so ein bisschen der Versuch. Und wenn du da in der Stadt bist, dann denkst du es halt irgendwie auch alles normal. Auf der anderen Seite ist Moldawien aber unter heftigem Beschuss durch, Russland. Also wie ihr euch vorstellen könnt, so Social Media Propaganda wird da hart gefahren und tausend Unwahrheiten verbreitet. Allerdings haben bei den letzten Wahlen hat die regierende Präsidentin, die Sandu, die absolute Mehrheit gewonnen. Sie war vorher halt schon im Amt und ist jetzt wieder gewählt worden, sogar noch mehr als vorher. Von daher haben sie sich da durchgesetzt, weil die meisten wollen halt einfach mit Russland nichts zu tun haben. Und das gilt in gewisser Hinsicht glaube ich auch für die Leute in Transnistrien, die einfach so ein bisschen, also du bist ja schon in den Moldawien ein bisschen am Arsch, weil du bist sozusagen Teil. Nicht Teil von irgendwas, nicht von der EU und gar nichts sozusagen.
Ja, also Transnistrien existiert in dem Sinne nicht. Das ist einfach ein... Also hier, Wikipedia schreibt, de facto Regime, das trifft die Sache ganz gut. Vor allem ist Transisterin im Wesentlichen in der Hand einer einzigen Firma, der Firma Sheriff. Die heißt so, weil die zwei Leute, die sie gegründet haben, waren irgendwie, früher irgendwie auch Polizisten oder so und fanden das irgendwie ganz lustig. Die Firma dann Sheriff und die haben wohl ausreichend Mafia-Kontakte zu Russland, sodass sie also diese ganze Energieversorgung und auch sonstige Versorgung des Landes komplett in eigener Hand haben. Das heißt, jede Tankstelle ist eine Sheriff-Tankstelle, jeder Supermarkt ist ein Sheriff-Supermarkt und alles ist überhaupt Sheriff. Dann gibt es noch Sheriff Tiraspol, das ist ein Fußballverein und direkt neben der Hauptstadt, also ein riesiges Areal, völlig irre ausgebaut, mit tausend irgendwie Sportplätzen, also die haben irgendwie mehr Sportplätze als Union und das ist völlig irre und ein Stadion, was glaube ich irgendwie so viele Leute fast wie in diesem Land wohnen. Und die waren tatsächlich in der Champions League, haben dann sogar in Madrid irgendwie Real Madrid mal geschlagen, weil sie halt so viel Kohle hatten, dass sie sich einfach geile Spieler haben einkaufen können. Und die mussten wirklich, also das ist echt eine Strafe, in dem Land da zu sein, weil da halt einfach nichts ist. Und naja gut, das sind sicherlich gut bezahlt worden. Jetzt geht es Translisrien nicht mehr so gut, weil dieser ganze Reichtum basierte natürlich darauf, dass die Gasleitungen und Ölleitungen über die Ukraine dorthin führten und dass sozusagen Translisrien die Energiequelle war für den westlichen Teil, für das eigentliche Moldawien. Und da hat sich jetzt so ein bisschen der Wind gedreht und ich glaube, alle gehen so ein bisschen davon aus, dass dieses Transnistrien mittelfristig einfach so in Anführungsstrichen etwas ausgehungert wird, weil die sozusagen jetzt, immer weniger Hebel haben, um das irgendwie durchzusetzen. Und wenn dann endlich mal dieser Ukraine-Russland-Krieg vorbei sein wird, knock on wood, dann ist eh klar, dass deren Zeit abgelaufen ist. Weil man stellt sich mal vor, es gibt sozusagen da Ruhe im Karton, ja dann stellt sich die Ukraine kurz an die Grenze und hustet.
Tja, das hatte ich mich halt auch gefragt und ich wollte unbedingt dahin und ich dachte halt, das ist bestimmt voll schwierig und Russland und so weiter, Kriegssituation. Naja, und dann habe ich halt meinen Mietwagen am Flughafen eingesammelt und da fragte er mich, ob ich denn auch nach Transnistrien fahren wollte mit dem Mietwagen. Da meinte ich so, geht das denn? Und da hatte ich das Gefühl, okay, scheint jetzt kein besonders großes Ding zu sein, aber er müsste mir nochmal 20 Euro dafür abnehmen, weil ich bräuchte sozusagen eine Erlaubnis, dass dieser Mietwagen dann da auch eingeführt werden darf. Ich so, okay, alles klar, nimm den Zettel. Und ich sollte Bargeld mitnehmen, weil Kreditkartenzahlung gibt es dann nicht. Und das Besondere daran war nicht, dass er das gesagt hat, sondern dass er das mit so einem Grinsen gesagt hat, so, ne, Kartenzahlung haben die nicht. So, aha, okay. Das sind ja immer diese Feinheiten, wo man dann irgendwie erst so mitbekommt, wie eigentlich so ein Land wirklich tickt. Später habe ich dann halt nochmal im Hotel gefragt, so, ja, irgendwie hier, Tiraspol rüberfahren, sieht der das, muss man auf irgendwas achten. Die meinten auch so, ja, ne, da fährst du einfach rüber und so weiter, aber Kreditkarten haben die dann nicht. Und dann habe ich so langsam gemerkt, so ah, okay, also dieses, McDonalds haben, Apple Pay, weißt du, piep, piep, moderne Welt ist ja auch noch relativ neu und wird von denen so als, das ist jetzt ein bisschen meine Interpretation, das habe ich jetzt so nicht erzählt bekommen, aber das war so mein Gefühl, was ich bekommen habe. Aber das ist ihre Wahrnehmung von einer, ein bisschen überspitzt formuliert, besseren Zukunft sozusagen, so einer Moderne, die jetzt auf einmal in dieses Land strömt, wenngleich für sie auch alles schwierig ist. Ist es das ärmste Land in Europa, ist es das am wenigsten besuchte Land in Europa? Also. Du läufst in diesem Land rum und du hast das Gefühl, du bist der einzige Tourist in diesem ganzen Land. Ich habe dann auch nochmal andere getroffen, sowieso am Flughafen natürlich und es gibt so ein, zwei Hotspots, wo man dann doch mal hinfährt, so hier die Kapelle irgendwie in dem schönen Tal und dann die Weingüter und so weiter und da ist es dann auch mal ein bisschen organisiert, dann hast du das Gefühl so, okay gut, es könnte dann auch irgendwann mal was werden mit Tourismus, aber das war es dann halt auch irgendwie schon. Also du kannst wirklich die Highlights da in dem gesamten Land an einer Hand abzählen und da triffst du dann nochmal andere Leute und einen haben wir irgendwie auf der Straße getroffen, der da auf einmal anfing mit uns Deutsch zu sprechen. Das war natürlich irgendeiner aus Kreuzberg, der irgendwie rumlief. genau der gleiche Ansatz wie wir. Irgendwo mal hinfahren, mal gucken, was da so ist. Und ja, das ist das. Und über dieses Transistrin lachen die sich einfach nur schäckig. Das ist natürlich ein bisschen gepaart mit dieser Angst mit Russland im Krieg und Ungewissheit und EU und wie geht es jetzt voran, wie lange wird es noch dauern und so weiter. Aber so rein perspektivisch. Und es ist auch irgendwie offensichtlich, dass das halt, im Wesentlichen ist das ist eigentlich Rumänien. Und es gibt auch einen Großteil im Land, die der Meinung sind, eine Wiedervereinigung mit Rumänien wäre eigentlich das einzig Richtige. Wie das dann in Rumänien gesehen wird und wie es manche Gruppen in Moldawien sehen, das wird dann immer so nach Jahresform und nach aktueller russischer Propaganda auch mal schwanken. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das eine mögliche Zukunft ist, dass also Moldawien gar nicht als eigenes Land wirklich der EU beitreten wird, sondern vielleicht im Rahmen einer Eingliederung. Aber das hängt dann im Wesentlichen davon ab, wie diese Transnistrien-Situation sich demnächst so ausspricht. Ja, ihr könnt hier auch nochmal gucken. Ich habe hier auch noch transnistrische Rubel mitgebracht, mit so schönen sowjetischen Gebäuden drauf. Also da war dann noch so eine Burg. Es gibt eine Stadt, die heißt Benda. Und das einzige Highlight dort ist, dass man da so eine Burg irgendwie angucken kann. Da ist auch nichts Tolles dran. Die nehmen einem trotzdem irgendwie viel Geld ab, dass man da rumlaufen kann. Oder waren wir dann auch irgendwie die Einzigen? Schon ein bisschen absurd. Naja, dann war ich noch in einem Restaurant, das hieß Back in the USSR. Das war ganz lustig. Da hat man auch gemerkt, dass die, glaube ich, auch in Transistrien die Sache nicht ganz so ernst nehmen. und mit so Sowjet-Kitsch, mit irgendwie alten Telefonen und entsprechenden Raumeinrichtungen und so.
Ja, genau, so ein bisschen, aber ich hatte das Gefühl, die nehmen es irgendwie so ein bisschen auf die Schippe. Naja, das war so mein Moldawien. Ich war jetzt nur eine Woche da. Viel gibt es nicht drüber zu erzählen, aber es ist, ja, ein weiterer Haken auf meiner Europa-Karte. Genau, wir wollten ja mal unsere Europa-Karte gegeneinander halten.
Genau, also jenseits der Zwergstaaten. Man könnte natürlich jetzt noch anfangen zu diskutieren über Armenien, Aserbaidschan und Georgien, wo wir alle nicht waren. Aber halten wir einfach mal so fest in dem so geografisch unzweifelhaften Europa, mittlerer und größerer Staaten. Mir fehlen 13. Wie fühlst du dich mit deinen 24? Du hast ja eigentlich nichts gesehen, oder?
Zwei Nächte einen Tag. Viel mehr braucht es auch nicht, wie ich finde. Aber es ist trotzdem sehr schön. Was super ist an Luxemburg, ist der öffentliche Nahverkehr für Umme. Und es gibt dementsprechend großes Park & Ride außerhalb der Stadt und so. Also Luxemburg ist super, kann man einfach mal angucken.
Nein, die hat das Antifaschistischen Schutz genannt. Also Belfast, einfach mal so, man kann, lustigerweise gibt es zwar diese Mauer, aber man kann da auch einfach untenrum einfach rum und die Stimmung auf der einen Seite ist wirklich eine ganz andere, als auf der anderen Seite. Es ist wirklich sehenswert, wie ich finde.
Genau, also im Wesentlichen besteht das eigentlich nur aus der Hauptstadt und aus Kuro und aus dem Weltraumbahnhof. Und da wohnen zwar ein paar Leute, aber wenn du das mal anschaust, also, mehr als 50 Kilometer vom Meer entfernt, da sind es dann nur noch so einzelne Dörfer und vielleicht irgendwelche Plantagen, keine Ahnung. Da ist nicht viel zu holen. Naja, also Faröa lassen wir mal offen. Ist allerdings auch ein interessanter Ort und alleine auch verkehrstechnisch, da können wir ja auch gleich überleiten zu deinem Thema, Ralf. Es gibt da ein verkehrstechnisches Highlight in Faröa-Inseln.
Ja, die die Insel miteinander verbindet. Also die waren in den letzten Jahren extrem fleißig und haben sehr viele Tunnel gegraben, um die dann doch eher schwierig zu bewältigende Insel hopping, weil Faroea ist ja sozusagen mehrere Inseln. Und sie haben also viele Tunnel gebaut und dann haben sie neulich einen sehr großen Tunnel gebaut, das ist neulich ein paar Jahre her und das Besondere ist, dass dieser Tunnel hat unter dem Meer einen Kreisel.
Ja, genau. Das ist natürlich auch ein touristisches Highlight schon geworden. Also ich war halt noch nicht da, aber ich habe da Doku drüber gesehen. Die sind da also ganz fleißig und sie planen auch noch die letzte Insel, die jetzt noch nicht angeschlossen ist, auch noch vielleicht mit einem Tunnel zu versehen, um das dann zu kompletieren. Und ja, weil das in Faröa so gut funktioniert hat, ist das auch in anderen Bereichen sehr populär, Island und so. Genau, also wenn Faröa dann auch diesen Kreisel besuchen, weil es ist natürlich nur wie ein Highlight unter dem Meer.
Aber ich habe mal sowas ähnliches besucht und zwar es gibt in den Pyrenäen, auf der spanischen Seite gibt es eine Bahnlinie, die fährt irgendwo in den Tunnel rein und die macht dann so, wie man das so von Modelleisenbahnen kennt, machen die so eine Schleife, um dann höher rauszukommen, als sie reingefahren sind. Also da haben sie im Berg tatsächlich einen riesen Dings, so eine riesen Kringel gebaut, damit man da, damit die Bahn da es nicht zu steil hat. Das ist auch total super. auch wenn man nicht viel davon sieht aber es ist irgendwie lustig, man fährt da irgendwie eine ganze Weile in die Kurve.
Natürlich hat die Wikipedia auch eine Liste der Tunnel auf den Fähröern Fähröern, genau und hier sieht man diese Tunnellandkarte das sind ganz schön viele Inseln das sind ganz schön viele Inseln und ganz schön viele Tunnel auch mittlerweile und, hier an dieser einen Stelle zwischen Vitanisch und kann ich nicht aussprechen und kann ich auch nicht aussprechen, gibt es diesen Kreisel halt mitten im Meer.
Genau, ich war mit Familie in Norwegen. Ich hatte es ja schon angekündigt und das kann man schon mal spoilern. Sehr cooles, tolles Land. Also vor allen Dingen jetzt erstmal landschaftlich. Wir sind da jetzt nicht tief in die, einheimische Kultur irgendwie eingetaucht, das war jetzt auch nicht der Ziel der Reise, sondern wir wollten uns erstmal so ein bisschen orientieren, um dann, das ist eigentlich glaube ich schon beschlossen und verkündet, im nächsten Jahr nochmal dorthin zurückzukehren. Und was sich insbesondere total bewährt hat, ist unsere neue Policy, solange das mit dem Klimawandel nicht ein Ende hat, also die nächsten 200 Jahre, Sommerferien, wir sind ja in die Schulferien gebunden, nur noch nach Skandinavien.
Naja, und wir hatten halt so 15 bis, ich glaube, in Oslo hatten wir so 24, 25 Grad. Das war so der Range. Und da kann man es natürlich total gut aushalten. Wir hatten so wettertechnisch war es so semi gut. Also sprich, wir hatten auch so drei Tage schon ganz ordentlich Regen, nicht so unbedingt Platterregen. Aber da haben wir dann auch festgestellt, ich habe jetzt mal ein Bild hier in den Slack reingepostet. Norwegen ist halt auch einfach so ein Land, was dann auch mit schlechtem Wetter noch ganz gut umgehen kann, was seinen Eindruck angeht. Also sprich, wenn du dann da einfach in dieser doch extrem monumentalen Berg- und Fjordlandschaft unterwegs bist, sieht das halt auch bei Nebel und Regen immer noch hinlänglich interessant und spannend aus.
Das war schon mal gut. Und was ich aber wirklich unterschätzt hatte, war, so, willst ja halt irgendwie hin zum Fjorde gucken, so, zumindest wir wollten das. Von daher sind wir in Oslo gestartet, Mietauto geholt, kommt dann gleich noch als Spezialabschnitt und dann. Ganz rüber in den Westen. und irgendwie war so mein Topic, mein internes Mindmap-Bild von Norwegen so, naja, diese Fjorde, die sind dann da halt auch so ganz im Westen. Dann merkst du aber, nee, eigentlich besteht dieses halbe Land komplett einfach nur aus Fjorden und das fängt schon irgendwie gefühlt 100 Kilometer vor, einer gar nicht so klar definierten Übergang ins Meer an, weil das einfach so zerklüftet ist und so zerhackt ist, dass man das überhaupt nicht richtig mitkriegt. So ist man jetzt schon eigentlich am Meer. Nee, ich bin noch 50 Kilometer davor. Also interessant und knifflig, aber eben dann mit dem Auto von A nach B zu kommen. Jetzt nicht wegen Elektro oder so, da komme ich gleich zu, sondern ... Wenn man sich das so vorstellt, wenn man sich jetzt seine Hand vorm Gesicht ausstreckt und, so die Finger ein bisschen Abstand zueinander lässt und dann ist man irgendwie so auf der Spitze des Mittelfingers und will einfach nur mal eben zur Spitze des Ringfingers nach unten und das sind so 20, 30 Kilometer Luftlinie. Und um dabei hinzukommen, musst du halt irgendwie 50, 60, 70, 100 Kilometer erstmal den ganzen Finger, Richtung Handballen und dann den anderen Finger wieder raus, weil es gibt halt keine Brücken und keine Tunnel und auch relativ wenige Fähre nur, um dort irgendwo von A nach B zu kommen.
Ja, so Amalfi-Küste, genau. Amalfi-Küste. Also wer da mal mit dem Auto durch die Gegend gefahren ist, der weiß, was Todesangst ist. Dem gegenüber hatte ich kein einziges Mal, wir sind relativ viel da wirklich durch dieses Land getuckert oder gerade nicht getuckert, sondern geströmt. Und kein einziges Mal hatte ich den Eindruck, das ist jetzt aber irgendwie knifflig oder eng und da geht es aber sonst wie runter. Was auch einfach daran liegt, dass die meisten Straßen halt auf quasi Fjord-Ebene passieren. Also das ist jetzt nicht alles so, dass es halb am Hang irgendwie gebaut wäre oder so, sondern eigentlich tuckerst du da vielleicht so 20 Meter über Fjordhöhe entlang.
Genau, über Wasserspiegel und was ja gleichzeitig auch wirklich Meeresspiegel ist und hast halt dann auch da einfach Platz und, die Norweger sind halt super entspannt, was das Autofahren angeht, also ganz ähnlich wie die Schweden, da kann ich also auch nur bestätigen, Schweden Autofahren war entspannt und jetzt Norwegen genauso.
Aber es hat sich da eine Jugendbewegung herausgebildet, normale Autos zu Traktoren umzubauen. Und zwar dürfen die keine Rückbank haben, müssen so eine Art Ladefläche haben und dürfen nur maximal 30 Stundenkilometer fahren. Das heißt, du hast da 16-Jährige, die anfangen an ihren Autos oder an irgendwelchen Rostkarren rumzuschrauben, um dann hinterher so ein Auto zu haben, was nach diesem Traktorgesetz in Schweden, legal ist und das kompensieren sie dann aber durch riesige Soundanlagen und hören dann also auch Musik, die unser einer wahrscheinlich nur furchtbar findet. Das ist alles Death Metal da oben. Nee, nicht Death Metal, sondern eher so Euro-Disco-mäßig. Es ist genau da, da hat doch jemand den Arte-Beitrag dazu gepostet. Den muss man gesehen haben.
Genau, also mit Auto irgendwie grundsätzlich kein Problem, aber langwierig so. Also ich hatte noch keinen Urlaub, wo wir einfach so lange Auto gefahren sind für verstörend wenig Kilometer, weil es halt zum einen sich alles schlängelt und es gibt einfach mal keine Autobahn. Ich glaube, dieses Land hat irgendwie ein oder zwei Autobahnen.
Aber man hat halt immer schön was zu gucken. Also es ist dann ja auch nicht langweilig. Aber in dem Zuge haben wir uns halt ein bisschen mit der... Quasi jetzt so im Bau und in Planung befindlichen Infrastruktur beschäftigt, was die Norweger denn so alles vorhaben. Zum einen haben die schon ganz schön viele Tunnel. Die gehen dann aber eben nicht durch die Fjorde durch, weil dafür sind die viel zu tief. Also wenn du so einen norwegischen Fjord siehst, dann geht er häufig weiter nach unten unter das Wasser als nach oben der Berg, der daneben ist, weil alles Eiszeit und wie auch immer die entstanden sind. Sprich, du kannst da einfach keinen Tunnel unten auf dem Fjordboden verlegen, so in 800 Meter Tiefe. Won't happen.
Ist da glaube ich gar nicht so viel an der Ecke. Also wir hatten, einer unserer Stops war direkt irgendwie drei Tage, dann wirklich an der Westküste am Meer direkt in, wo war das? In Floro, wie auch immer sich das nennt. Und wüsste ich nicht, dass wir da Gezeiten irgendwie gesehen hätten. Also nicht ansatzweise das, was sie irgendwie an der Nordsee hast oder so. Also mag sein, dass das ein bisschen war.
Möglich. Und jetzt überlegen die Norweger halt verschiedene Konzepte. Zum einen haben sie halt Fähren. Das ist auch ganz cool, weil das so alltäglich ist, dass du überhaupt nicht merkst, dass du auf die Fähre drauf fährst. Die Landstraße, irgendwann ist da so ein kleiner Mini-Stau halt und du fährst so ein bisschen immer so Stückchen für Stückchen. Und irgendwann geht es dann halt nicht mehr weiter und dann merkst du, du bist eigentlich gerade auf dem Schiff gefahren, ohne dass es groß irgendwie jemanden interessiert hätte. Und da merkst du auch überhaupt nicht, dass das Schiff ablegt. Nichts passiert da und irgendwann kommen Berge auf dich zu, obwohl du stehst als Auto und dann merkst du, oh, wir sind ja jetzt schon auf der anderen Seite. Aber die sind einfach so groß und so träge, dass du überhaupt nicht mitbekommst, dass dieses Schiff sich irgendwie bewegt und dann fahren halt alle wieder auf der anderen Seite rüber. Du kaufst keine Tickets, du hast nichts, wo du irgendwo was vorzeigen musst. Das ist alles durch Kameratechnik erfasst, die Nummernschilder und dann kriegst du nachher irgendwie eine Rechnung, was es diese Fähre gekostet hat. Das ist also sehr, sehr schön gestreamlined, das Ganze.
Und was die Norweger und Norwegerinnen halt gemacht haben, sind ganz viele Tunnelbuddeln, damit du zumindest durch den einen oder anderen Berg mal unten durch kannst und nicht wirklich noch, jede Verästelung eines Fjords irgendwie mitnehmen musst, wenn du innerhalb quasi desselben Ufers bleibst. Und einer von denen war ganz schön lang, so im Sinne von wirklich lang und nach 25 Minuten war er immer noch lang. Dann haben wir im Nachklapp mal nachrecherchiert und dann sind wir wirklich durch den längsten Tunnel der Welt gefahren. Dachte ich so, okay, das hätte man ja auch als Event vielleicht vorher mal wissen sollen.
So sind sie nicht, genau. Da machen sie also kein großes Gewese. Ich habe jetzt mal im Chat abgeworfen den Wikipedia-Artikel zu den längsten Tunneln der Welt und dann sieht man, dass das also die Einstrengung ist, naja, es ist der längste, Autotunnel der Welt, nämlich der Lerdals-Tunnel mit 24,5 Kilometer Länge. Das sieht sich schon ganz gut so aus.
Durchfahren nicht empfohlen. Naja, und was die jetzt aber probieren ist, dass sie Tunnel schwimmend lagern wollen. So auf einer Tiefe von, ich glaube, irgendwie 20 Meter Tiefe oder sowas in den Fjord rein. Und dass sie da halt gerade Weltmarktführer werden können. solche Konstruktionen zu bauen und auch schwimmende Brücken, die gleichzeitig lang sein müssen. Also diese Fjorde damit haben die halt schon so ein bisschen die Arschkarte gezogen, was so Infrastruktur angeht. Die sind halt einfach sehr, sehr tief. Da kriegst du halt auch keine Brückenpfeiler drin verankert. Und so eine zwei Kilometer Hängebrücke ohne Brückenpfeiler ist halt auch irgendwie so eine semi-gute Idee. Und jetzt investieren die aber schon seit 10, 15 Jahren erhebliche Teile ihres, aufgrund von Rohstoffen ja nicht ganz unerheblichen Staatsetats in Grundlagenforschung, wie sie denn mal schwimmende Röhren und schwimmende Brücken konstruiert bekommen. Und etliche andere Länder stehen da schon Schlange, um denen das dann abzukaufen, die Technologie, wenn sie damit irgendwann mal fertig sind. Das wird glaube ich noch ganz spannend. Das fand ich auch charmant. Man muss dann ja aus seinen geografischen Nachteilen gucken, dass man dann wieder geopolitische Vorteile daraus baut.
Ja, also die haben enorme Tunnelbau-Kompetenz im Land und das ist natürlich etwas, was sie dann auch gut weiterverkaufen können. Derzeit befindet sich ein weiterer Tunnel im Bau, der dann auch nochmal einen weiteren Rekord, brechen wird. Bei Randerberg. Der wird nämlich dann der tiefste Unterwassertunnel sein, den es irgendwie gibt. Also auch ein Monsterbauwerk.
Die E39 ist das, ne? Genau. Die E39 soll halt durchgehend befahrbar sein, ohne Fähren. Und da ist jetzt genau dieses Projekt, was ich genannt habe, ein ganz wichtiges Element davon, genau. Ja, ja, also das ist schon alles sehr interessant. Genau, hier, Silat hat schon gepostet, Rockfast heißt ja, gibt es ja auch schöne, gibt es mehrere gute Dokumentationen zu, habe ich auch schon welche gesehen. Deswegen kann ich da so schlau daher reden, Auch wenn ich da noch nicht war, da oben. Ich war halt nur in Oslo bisher. Aber in Oslo ist mir auch schon das aufgefallen, was dir sicherlich auch aufgefallen ist.
Und die hatten dann, ich glaube, zwölf Jahre lang ein extremes Supportprogramm zur steuerlichen Unterstützung. Du konntest auf Busspuren fahren, wenn du Elektro hattest. Wir haben halt massiv die ganze Ladeinfrastruktur ausgebaut. Also die wollten es halt einfach. So was hätte in Deutschland ja auch passieren können.
Definitiv. So und entsprechend war ja der Plan, dass ich dann dort auch diese, wir sind insgesamt gefahren, 1232 Kilometer, in sechs Tagen, glaube ich ungefähr. Also ungefähr 2,5 Kilometer im Schnitt, was dann aber so auf vier Stunden eher so kommt, vier bis fünf Stunden. Und davon waren dann zwei oder drei sind wir gar nicht gefahren. Es waren dann noch längere Strecken an den anderen Tagen vom Mittel her. Bin ich also mit einem Stromer gefahren? Und was bin ich denn da gefahren? Das weiß man ja vorher dann immer nicht so genau, was man da kriegt. Das war ein Toyota BZ4X, 64 Kilowattstunden 4W.
Ne, das war also ein reiner Stromer, der war glaube ich knapp drei Jahre alt, also jetzt kein super neuer, aber so einer der quasi jetzt vorletzten Generationen, war von der Ausbaustufe her rechts unten. Also da war alles an Assistenzsystemen und Kameratechnik und so verbaut, was irgendwo zu haben war und das fand ich natürlich schon mal gut, um dann deinen Eindruck zu kriegen, so wie läuft denn das alles? und ich bin ja vorher schon mal hin und wieder Elektro gefahren, von daher war das Grundprinzip mir jetzt schon vertraut, aber dann halt wirklich jetzt sechs Tage am Stück, als so eine Karre irgendwie zu bewegen, das hat mir ja doch so die eine oder andere Erkenntnis gebracht und die würde ich jetzt gerne teilen mit euch Elektro-Experten, weil ich da ja wirklich einen ganz frischen Blick jetzt drauf hatte.
Ja, also grundsätzlich als Auto hat es aber erstmal prima funktioniert. Also der fuhr sich super und ich hatte ja schon in der letzten paar Sendung vorher, aber da von meiner Probefahrt so, wenn du von einem 20 Jahre alten Auto kommst, dann merkt man schon, okay, das eine oder andere hat sich da dann insgesamt nochmal so getan. Das fühlte sich alles schon ganz, ganz frisch an, von daher ist die Zeit dann da, die viele Zeit im Auto, die wir hatten auch ganz gut vergangen.
Also Laden, okay, gut, fangen wir mit Laden an, ist auch okay. Also ich war frustriert vom Laden. Und zwar auf sehr vielen verschiedenen Ebenen. Ja, so weil, wir hatten es gerade als Intro, ja, so Norwegen ist das Land der Elektromobilität. Und was man da trotzdem dann in so einem Land an User Experience dann kriegt, fand ich ziemlich underwhelming. Also erstmal, die App-Situation war völlig okay. Ich glaube, anders als hier gibt es zwei oder drei Apps überhaupt nur, auf denen sich. Der ganze Rums aufteilt und ich hatte mir zwei davon vorher schon eingerichtet, dass man auch seine Accounts und sowas schon alles im Vorfeld hat und wo ist hier Navigation, kann ich mal eben, da ist Reisen, so und das Viech, was ich da immer hatte, war Elton, ja. Elton. So, und unter denen versammeln sich dann halt die verschiedenen Anbieter. So, ich hatte zum einen die Navigation in dem Toyota selber, um Tankstellen zu finden. Die Karte und Navigation war jetzt auch nicht schlecht, aber ich fand es auch nicht so richtig geil. Ich habe es dann mit dem normalen Apple Maps mal versucht gehabt. Das war aber auch irgendwie uncool und hatte dann so eine der Weltmarktführer-Apps hinterher. Müssen wir mal gucken, wie die hieß. Wisst ihr wahrscheinlich aber auch. Was ist ja so der Weltmarktführer?
Ja, so. Die Anzeige, ist da eigentlich gerade eine Ladesäule frei auch oder nicht? Hat meistens funktioniert, aber auch nur meistens. So, das heißt also so dieser Echtzeit-Datentransfer ist halt so okayisch, aber nicht so, dass man da jetzt wirklich, wenn man straffe Zeitplanung hätte, würde ich mich dann doch sehr ungern darauf verlassen.
Das ist dann halt der Punkt, den man zumindest in Norwegen dann lernt. Und wenn du da auf diesen Landstraßen unterwegs bist, die werden dann halt auch frei. also ich hatte ein oder zweimal die Situation dass dann halt vorher angezeigt wurde ist was frei und dann bist du da und ist dann doch nicht, aber innerhalb von zwei, drei Minuten ist halt einer der anderen fertig und, kurvt dann halt los und dann hält sich das Drama dann doch wieder irgendwie in Grenzen.
Ach, ist ja auch cool. Ja siehst du mal, also eine gewisse Intelligenz ist da. Mit anderen Worten, die können ja auch schon absehen, wann, also ob dann derjenige auch wirklich das Kabel rauszieht, ist natürlich dann nochmal ein anderes Ding, aber im Prinzip kann man in etwa sagen, bis dann und dann müsste es irgendwie schon passen.
Das mag sein. Ich muss sowieso dazu sagen, ich hatte halt nicht eine Toyota-App installiert. Weil das dachte ich mir jetzt irgendwie für die sechs Tage, das lohnt nicht. Das heißt, ich hatte dann auch auf dem Handy halt keine gute Anzeige, wie ist jetzt der Ladestand und sowas. Das hätte man alles sicher gehabt, wenn man die Toyota-App installiert hat.
Jetzt nicht wirklich bekannt als Vorreiter der Elektromobilität und mich würde das nicht wundern, wenn die bei ihren aktuellen Modellen, die sie jetzt hektisch in Norwegen auf den Markt geschmissen haben, weil sie da sonst nämlich gar nichts mehr verkaufen, weil da gibt es einfach keine Verbrenner mehr jetzt, also neu verkaufte Verbrenner findet einfach nicht mehr statt in Norwegen und die haben halt nichts anderes, die haben einfach keine gute abgehangene Elektroflotte. Das mag sich jetzt bald ändern, aber kein Vorreiter.
Also ich kenne das, ich würde mal sagen, bei meinem ist das vielleicht jeder zwanzigste Ladeversuch. Also in der Regel funktioniert das ohne größere Probleme manchmal. Also was halt gerne mal ist, wenn du irgendeinen komischen Anbieter hast, dass das mit den Zahlen irgendwie schwierig ist. dass sich die Zahlungsdienstleistungsprovider und so weiter nicht richtig unterhalten oder es dauert alles und so weiter, aber so, die, also alles, was so Alpitronik-Ladesäule ist, gute Schweizer Qualität, da steckst du ein, das läuft einfach, fertig.
Also beim ersten Mal ist ja schon auch alles sehr fremd. Also ich habe mich zum allerersten Mal in meinem Leben überhaupt dort jetzt auch in Norwegen geladen, weil wenn ich in Deutschland gefahren bin, war halt irgendwie Akku jetzt kein Thema und musste man halt nicht. Das ist ja schon auch alles erstmal ganz aufregend. Auf der anderen Seite gut, dass wir jetzt Sprit tanken auch. So, was, da kommt jetzt irgendwie Flüssigkeit raus? Da würde man sich ja auch irgendwie den Kopf drum machen. Von daher würde ich sagen, so meine ersten zwei Versuche waren dann vielleicht auch insgesamt etwas linkisch und händisch und hektisch. Auf der anderen Seite gut, das passiert da draußen jetzt halt irgendwie Millionen Deutschen, dass sie zum ersten Mal irgendwie ihren Strom erladen wollen.
Es gibt so Säulen, da weißt du, okay, das ist die von dem Hersteller, wie gesagt, Alpitronic habe ich schon genannt, die kann das und das und das, weil das hast du tausendmal gesehen und dann kommst du an eine Ladesäule von irgendeinem sonst was Anbieter und dann hat der irgendwelche Screens, abgeklemmt und dann siehst du irgendwie, dann drücken sie dir jede Menge Werbung rein, aber du willst nur laden und so. Also das ist, das kann schon ganz schön. Und dann halt so diese ganzen älteren Ladesäulen, die sind in der Regel halt so Genau.
So, ältere Ladesäulen. So, das ist halt das nächste, was mich echt irritiert hat. Dieses so, ja wie viel Strom liegt denn da jetzt so an eigentlich an dieser Säule und wie sind denn da eigentlich so die Gesetzmäßigkeiten? Wir hatten schon ein paar Mal in der Sendung, ja, einer meiner großen Defizite ist Elektrotechnik, da muss ich irgendwann nochmal so einen Crashkurs machen, aber wie gesagt, ich bin jetzt auch so Prototypanwender für Normalsterbliche da draußen. So, du kriegst also... Erstmal in der App immerhin schon mal angezeigt, so prinzipiell könnte diese Säule.
Mir war das jetzt bis zu einem gewissen Grad egal. Meine Kiddies waren sowieso mit iPads irgendwie ruhig gestellt. Es war denen alles relativ wurscht, wie lange da jetzt irgendwie geladen wurde. Aber ich kann mir halt einen ganzen Zoo an Lebensumständen vorstellen, wo es einfach mal einen Unterschied macht, ob du da 10 Minuten oder 30 Minuten stehst.
Das ist absolut unstrittig und ich denke 150 Kilowatt ist mittlerweile nicht mehr das, was man sozusagen jetzt in PKW-Technik raushaut. Also wir werden jetzt in der nächsten Zeit sehen, dass Fahrzeuge mindestens 200 Kilowatt laden können und dass auch Ladesäulen in der Regel auch pro Hahn, diese 200 Kilowatt bedienen können.
Bei meinem habe ich glaube ich, müsste ich jetzt lügen, 180 glaube ich Maximum gesehen. Allerdings hast du halt die typische Ladekurve, das heißt, wenn du 5% Akkuzustand hast, geht es absolut der Maximalwert und dann fällt es linear ab, bis du irgendwo, wenn du bei 90% bist, halt auch nur noch mit 20 Kilowatt lädst.
Und deswegen ist es so nervig, wenn die Ladesäulen so weit auseinander stehen, weil was du eigentlich willst, ist, du willst eigentlich den Akku komplett leer laden, leer fahren, wenn du ankommst und dann aber nur bis 80 Prozent laden, weil dann bist du am schnellsten. Wenn du aber das Risiko eingehst, nicht mehr noch 50 Kilometer Restreichweite zu haben, um möglicherweise noch eine andere Säule anzusteuern, dann wird es halt interessant.
Ja, schauen wir mal. Also das war jetzt so ein Mixed Bag, so fand ich so, die ganze User Experience, dieser Ladegeschichte. Jetzt der Skoda, den ich jetzt dann ja irgendwie der 1 in einem Monat spätestens hoffentlich kriege, sollte halt nochmal so mindestens 100 Kilometer mehr Reichweite haben. Und dann entfallen, glaube ich. Weil dann hätte ich zwei Drittel der Strecken in einem Zug gemacht und hätte dann halt abends irgendwo mich hingesetzt mit dem E-Book und gelesen. Aber so hattest du die Stopps dann eben doch in der Mitte irgendwo. Und dann nervt es einen, glaube ich, mehr, als wenn du das halt irgendwie über Nacht irgendwo reingeschoben kriegst.
Viel mehr muss da eigentlich nicht zu sagen. Es ist irgendwie, ich bin mit der Hand nicht rumgekommen, sagen wir mal so. Also das ist so ein richtiges, klonkiges Teil. Allerdings hat er halt auch nicht, wie man das kennt, diesen komischen Drehstromteil noch oben drauf, sondern es ist wirklich nur ein Stecker mit zwei massiven Kontakten und so ein bisschen Steuerungselektronik-Kontakten und fertig. Bitte.
Genau, das hatten wir bei einem unserer, Wohnung, Ferienwohnung, da konntest du quasi für Lau halt irgendwo dich an eine sehr langsame, aber dafür hast du es über Nacht dann halt irgendwie fertig hinstellen und für Lau, das war natürlich schick. Was wir leider auch einen Tag zu spät gemerkt haben, dass das da im Preis mit drin war. Aber egal. So, aber diese Kabel, gut, die sind schwer und irgendwie sperrig. Gut, das ist irgendwie konstruktionsbedingt, das verstehe ich ja und je mehr du da durchjagen willst, desto so, alles klar. Ja, aber das Auto jetzt so hinzumanövrieren, dass die dann doch sehr kurzen Kabel dann so übers Auto rübergelegt werden können, während links und rechts von dir kein Rangierplatz ist, weil da zwei andere Autos laden an den Säulen daneben. und dann das so gerade eben noch irgendwie, nein, es passt doch nicht und ich muss noch mal rausfahren. Also wie auch immer, das ist wahrscheinlich auch eine Frage der Gewohnung und dass man dort einfach mehr irgendwie Routine bekommt. Aha, okay, so ist die Säule, so stehen die anderen, so muss ich reinfahren.
Also vorwärts oder rückwärts? Also längs. Das Problem ist nur, du hast halt viele Säulen, die stehen halt in der Mitte, haben zwei Kabel und dann kannst du rechts ein Auto hinstellen und links ein Auto hinstellen. Und wenn du sagst, alle haben den Port rechts, dann ist das Auto, was links steht, hat dann den Jackpot gezogen, weil da passt der Port, wenn er rückwärts drinsteht und der, der rechts daneben steht, hat nicht den Jackpot, weil er muss hinten einmal ums Auto rum mit dem Kabel.
Ja, du fährst dann halt an die andere Säule und so weiter, also du suchst halt die, die irgendwie passt und das ist auch, wenn du Anhänger hast oder ein längeres Fahrzeug hast und ein LKW hast und so weiter, braucht man diese Infrastruktur sowieso. Derzeit ist es halt so, dass die Lade Geschichte kommt halt da hinten ins Eck, wo es keiner sieht. Während die Tankstellen, ja, die normalen Schlabberschlürf, Rüssel, die haben jetzt halt noch den Premium-Platz. Aber die werden den halt auch irgendwann wieder hergeben und wenn die Ladezeiten anziehen, denke ich mal, wird sich das wieder relativieren und bis dahin ist es ein bisschen unangenehm.
Ja, also ich meine, so ein bisschen ist es natürlich jetzt auch jammern auf hohem Niveau, weil am Ende des Tages ist es meistens nicht so ein riesiges Problem, da muss man halt ein bisschen rangieren. Die meisten Kabel sind auch sehr lang, das kriegt man schon irgendwie gepacken, aber es ist halt unangenehm. Also es wäre nett, wenn man sich auf einen Standard einigen würde, der so praktisch ist, dass du eigentlich immer ohne Probleme lädst und nicht rumwurschteln musst.
Also auf jeden Fall, ich würde sagen, die Hälfte der Station, wo ich war, gab es exakt nur eine einzige Parkposition, die physikalisch funktionieren konnte, aufgrund der Kabellänge. Und irgendwann hast du dann ein bisschen Routine und entwickelst einen Blick dafür, was die genau ist, aber zwei oder dreimal war ich am Anfang erstmal falsch und nee, reicht doch nicht und wieder rein ins Auto und nochmal wieder umrangieren.
BYU-ID hat jetzt eigentlich die Lösung für dieses Problem mit diesen ganzen Kabeln, mit diesen neuen Ladesäulen, wo einfach die Kabel von oben kommen und an so einem, an so einem an so einem Rail hängen, also du kannst sozusagen das, du musst das Kabel auch gar nicht mehr in der Hand tragen, es hängt quasi nur runter und du führst es nur noch an die richtige Stelle, du parkst quasi, also dann ist es halt wirklich wie Tankstelle, fährst dann so da drunter unter diese Bügel und, dann kannst du also, ob links oder rechts, vollkommen egal, kannst du das Ding einfach mit wenig Energie an die richtige Stelle fahren.
Wie gesagt, ist so ein bisschen Jammern auf hohem Niveau, weil eigentlich kann man das irgendwie alles machen, aber Aber man ist schon immer so, man fährt in die Ladesäule ran und denkt sich, wie rum muss ich jetzt rangieren, damit es auch passt. Und wenn da nicht so viel Platz zum Rangieren ist, dann ist es ein bisschen nervig. Aber das geht schon. Und dann gibt es natürlich wassergekühlte Kabel, die sind halt leichter. Die sind insgesamt flexibler und besser zu benutzen. Aber das haben halt die wenigsten Ladesäulen.
Naja, auf jeden Fall, das kam jetzt also noch so on top, zu dieser etwas mäßigen, Ladeinfrastruktur-Experience. Ich glaube, dass vieles davon anders aussieht, wenn ich hier meine Standardsäule dann habe im Kiez, wo du genau weißt, was da wo Phase ist. Und dann, wie gesagt, von der Reichweite her, die Strecken, die ich damit fahre, sollten problemlos ohne Zwischenstopp gehen. Gucken wir mal. Aber was mich dann mindestens genauso interessiert hat, waren ja die ganzen Assistenzsysteme, was denn da so die Technik mittlerweile so am Start hat. So und jetzt muss ich natürlich einen sehr, sehr lauten Disclaimer rausgeben. Das Einzige, wozu ich irgendetwas sagen kann, ist eben genau exakt dieser Toyota BZ4X. So, ich kann nicht über Tesla sagen, ich kann nichts über meinen Skoda sagen oder sonst was.
Ja, exakt über dieses eine Auto kann ich sprechen. Ich habe jetzt auch null Ahnung, wie, wenn ihr sagt, so Toyota bisher nicht so hervorgetreten als, die E-Champions, ja, ob die jetzt also gerade im Bereich der Assistenzsysteme jetzt eher vorne oder hinten oder Mittelfeld sind, kann ich auch nichts zu sagen. Trotzdem, ich habe Beobachtungen gemacht.
Die… War auch erstmal meine Startzeile. Toyota und Autos, so ganz schlecht ist das normalerweise nicht und Elektronik würde ich denen grundsätzlich auch erstmal zutrauen. Also es gab erstmal Dinge, die fantastisch funktioniert haben. Das war zum Beispiel die 360 Grad Kameratechnik, die dir so, dein Auto von oben zeigt, so als ob du vom Helikopter aus gefilmt wirst und hinlänglich gut das Ganze drumrum mit reingeblendet bekommst. das ist so für rückwärts einparken in kniffligen Tanksituationen war es totales Gold wert gewöhnt man sich sofort dran und will man nie wieder anders haben, also kein Vergleich zu so einer euren Rückwärtskamera, die auch nicht schlecht ist, wenn dir so der Winkel da reingeblendet wird doch.
Also dieser von oben View, da bin ich schon mal sehr froh, dass jetzt auch mein Skoda das hat ich denke das wird da eh nicht gut sein, also der war schon mal der war schon mal spitze, Und Car-Elektronik mit Carplay und so komme ich gleich zu, aber erstmal die Fahrsysteme. Also erstmal so die GUI dieses Autos in Bezug auf diese ganzen Elektronik-Komponenten, die waren schon wieder ganz schön schwierig. Also was man da so an Icons alles auf dem Display, also es gab halt quasi drei, naja, nein, es gab zwei Displays, eins halt direkt hinter dem Steuerrad, wo es schon mal schwierig war, das überhaupt abzulesen. Da musste ich also erstmal meinen Stuhl auf die Maximalhöhe hochpumpen, um also übers Lenkrad rüber gucken zu können auf das Display, was hinter dem Lenkrad moniert ist. Ich weiß nicht, ob andere Autos das auch haben, dieses Problem.
Also das ist so, ich übertreibe ein bisschen, aber, es ist schon so, dass zum Beispiel die Blinkanzeige, die ist halt ganz oben an den beiden Ecken dieses Displays und wenn du das Lenkrad nicht so einstellst, dass du wirklich das komplette Teil siehst, dann siehst du nicht, ob du blinkst oder nicht, weil das ist halt hinter dem Lenkrad.
Also mich hat das halt alles sehr interessiert, was da angezeigt wurde. Ich wollte das halt gerne sehen, weil diese ganzen Assistenzsysteme da halt auch so ihren Status, was sie glauben, was gerade Phase ist, halt dann immer eingeblendet haben. Und von daher habe ich mich dann also bemüht, den Sitz dann so einzustellen, dass das funktioniert und es funktionierte dann auch. Und es hatte auch, ich bin ja doch ziemlich groß, aber mehr als genug Kopffreiheit. Also das war noch praktisch nicht wirklich ein Problem. Aber da dachte ich so, okay, wenn so vier Fünftel des Ranges eigentlich dazu führt, dass du es dir nicht angucken kannst, ist es ja auch irgendwie ein Fail. Mal gucken, wie dieses Head-Up-Display ist, was in dem Scrooge da verbaut ist.
Ja, mal gucken, ob man das sieht oder ob ich das dann irritierend finde. Ich werde berichten. So und rechts dann halt irgendwie das große Touch-Display, halt da das Tablet, was dann halt jetzt immer so drin hängt und dann halt nochmal drölf, ziehe ich physische Taster am Lenkrad selber drauf und da würde ich mal sagen.
Ach, schwierig. Danke. Danke, Leute. Ich glaube, da hatte ich keine einzige. Aber... Die die Logik, wie Toyota diese Assistenzsysteme ineinander verschaltet hat, das war schon gewöhnungsbedürftig. Und ich habe nach dem ersten Tag mich da wirklich abends hingesetzt und das Manual gelesen, um zu verstehen, was die eigentlich von mir wollen. Weil die halt so viele Parameter dort einstellbar haben und zwar jetzt auch nicht irgendwo im Tablet, in irgendwelchen Submenüs, sondern wirklich halt am Lenkrad on, off und die bewirken aber auch untereinander irgendwo Dinge. Das war schon alles sehr verwirrend. Aber ich würde behaupten, dass es mir am zweiten Tag dann gelungen war, durch die Lektüre und Beherz das Ausprobieren einen Modus einzustellen in Bezug auf Assistenzsysteme, wo ich sagen würde, das war eigentlich so das Optimum, was ich eigentlich haben wollte. So und der war eben nicht auf eine fixe Geschwindigkeit hin orientiert, sondern orientier dich am fließenden Verkehr.
Genau, so ein Abstandstempomat. Und da kommt einem halt diese norwegische Seele sehr entgegen, weil die Norweger, du hast gerade eben in Schweden gesagt, so die... Diese Poller in der Mitte irgendwie so, das brauchen die ja gar nicht, die Norweger, die wollen und kennen keinen überholen. Ich wüsste nicht, dass jetzt irgendwie in den ganzen sechs Tagen irgendwo mal jemand überholt hätte, sondern vorne fährt halt irgendeiner, der einigermaßen vernünftig ist, lang und alle anderen hängen sich mit ihren Abstandstempomaten dahinter, und in fröhlichen, entspannten Konvois fahren die einfach stundenlang ihre Fjorde entlang.
Das erste, was ich mir halt angeguckt habe, ist dann eben die Tempomat-Funktion. Das heißt also, okay, wie ist es denn jetzt mit Gas geben? Wie ist es mit Bremsen? Wie ist es mit Abstand? Was ist, wenn jetzt irgendwie eine Ampel kommt? Was ist, wenn irgendwie ein Kreisel kommt und so weiter? Und wie gut funktioniert das Ganze denn jetzt? Und da war ich dann doch erstaunt, muss ich sagen. Und ich habe dann mal das Spielchen gemacht. Okay, wie lange kann ich denn eigentlich fahren, ohne mit meinem Fuß irgendwas zu machen? Also nicht One-Pedal-Driving, sondern Zero-Pedal-Driving entlang einer norwegischen Fjordküste im Konvoi mit anderen fröhlichen Autos.
Also 32 Minuten war das, was ich gemessen hatte. Und da bin ich dann auch einfach ausgestiegen, weil das eine Kreiselsituation war. Und ich dachte so, okay, das ist das Experiment jetzt hier gerade mal nicht wert. Weil da war dann ausnahmsweise doch ein bisschen mehr Verkehr. und er schickte sich schon an, vernünftige Dinge zu tun, aber dann dachte ich, naja, jetzt mal hier einen Mietwagen mit, kriegst du nur Ärger, wenn jetzt hier doch irgendwie was passiert. Aber vorher, diese 32 Minuten, wie gesagt, das war nicht auf einer Autobahn geradeaus tuckern, sondern es war Kurve um Kurve um Kurve um Kurve.
Was ich auch cool fand, war, wie er zum Beispiel Kurven angeht. Wenn du ohnehin schon alles irgendwie jetzt ferngesteuert hast, der könnte ja auch durchaus ein bisschen schnittiger durch so eine Kurve durchfahren. Das könnte das Auto von der ganzen Physik her, könnte das ja, aber nein, er macht schön irgendwie das flotte reinfahren, dann bremst er ein bisschen ab und am Scheitelpunkt gibt er dann wieder ein bisschen Gas. Also exakt so, wie man es als Mensch mit seinem normalen Fahrverhalten irgendwie machen würde.
Also das Tempomat, gerade mit dieser Abstandsfunktion, das ging wirklich gut. Was auch perfekt funktioniert hat, war Erkennung von Geschwindigkeitsbegrenzung. Aber genau wie du schon gerade so gesagt hast, Tim, das ist natürlich in diesen Ländern da oben viel vernünftiger. Du fährst dann halt auch einfach mal 10 Minuten bei Tempo 80 und nie ändert sich was, egal was da links und rechts an Dörfchen durchgetuckert kommt und so. Aber bei etwas größeren Dörfern ist es dann eben doch 50. Und die Erkennung, auch die optische Erkennung, da hat er einfach so eine optische, Kameraerkennung drin, ja perfekt.
Das wird ein böses Erwachen geben, wenn du dann den Enyaq hast, weil der Volkswagen-Konzern macht das nur teilweise über, echte Erkennung von Verkehrsschildern, sondern ich glaube, die haben da auch so einen Feedback-Mechanismus. Wenn da genug Autos da ein Verkehrsschild erkannt haben, wird das zentral in der Karte eingetragen und wenn die Baustelle abgebaut ist und das Schild ist weg…, Dann will das Auto trotzdem 30 fahren an der Stelle. Mitten auf der Autobahn plötzlich. Hier ist die Baustelle, hier muss ich 30 fahren. Das ist schon also, nein.
Ich bin es gespannt und werde berichten. Also auf jeden Fall Tempomaten in all seinen Varianzen und Spielarten. Fantastisch. Also auch im Sinne von macht Spaß und dass man dort dann auch, Das Gefühl hat so, okay, wenn jetzt der irgendwie eine falsche Entscheidung trifft, bin ich mit meinem Fuß dann ja doch irgendwie schnell genug auf Gas oder Bremse. Dem vertraue ich jetzt mal, auch wenn da jetzt eine Kurve kommt, wo es rechts ein bisschen weiter nach unten geht. Also Geschwindigkeit, Haken dran, so läuft. Spurassistent, not so much.
Der ist wiederum bei VW einigermaßen gut, es sei denn, du hast eine typische Baustellensituation, und dann hast du so diese gelben Linien und dann bringen die die gelben Linien so an, dass du links deine Räder direkt auf der weißen Linie bist, wo dieses Rüttelgedöns drauf ist, damit du aufwachst, wenn du im normalen Verkehr irgendwie von der Spur runterdriftest. und dann will der auf diesem Rüttelstreifen fahren, Kilometer lang.
Gibt es solche Fahrzeuge? Bei VW ist es so, du hast ja den normalen Tempomaten. Der ist automatisch immer ein Abstandstempomat. Und wenn du irgendwann mal Verkehrszeichenerkennen eingeschaltet hast, ist das auch immer mit an. Dann hast du also den Abstandstempomat mit Verkehrszeichenerkennung. und dann kannst du über eine...
Lass mich kurz das noch zu Ende bringen. Wenn du dann auf die Bremse drückst, Dann hast du das übliche Verhalten, dass sich der Tempomat ausschaltet. Und zwar alles. Also du kannst den Spurhalterassistent nicht ohne Tempomat benutzen bei VW und wenn du den Tempomat wieder anschaltest, musst du den Spurhalterassistent auch wieder zusätzlich anschalten.
Also ich käme hier gerne zu einer etwas differenzierteren Betrachtung. Also mein Take darauf wäre folgendes. Also der hatte jetzt erstmal auch unterschiedliche, quasi Ausbaustufen, die man halt aktivieren konnte. Zwischen so, er warnt nur und fängt an zu ruckeln, über so, er fährt komplett autonom durch alle Kurven durch, die einem da so entgegengeworfen werden. Und noch irgendwie so eine Mittelstufe gab es durchaus auch noch. Das erste war, dass ich der Meinung bin, dass es signifikant besser funktioniert hat, wenn ein Auto vor einem war. Das heißt also, dass dieses Abstandsautomat auch offensichtlich auf den Spurassistent irgendwie eingewirkt hat. Das zweite ist, zumindest dieser Toyota hat signifikant schwächer performt, wenn kein Mittelstreifen eingezeichnet war, was so ungefähr ein Drittel der Landstraßen da der Fall war, vielleicht aber auch nur ein Viertel. Also meistens war einer da, dann ging es besser. Aber und da bin ich jetzt bei Tim, da könnt ihr jetzt mal wieder raten, wie viele Minuten habe ich es geschafft, ohne händischen Eingriff am Lenkrad zu fahren?
Ich fand es interessant, dass ich diesem einen Teil der Technik dann wirklich blind mein Leben, in Anführungszeichen, anvertraut habe. Und dem anderen so wirklich rein gar nicht. Und eben nicht aufgrund dessen, dass ich jetzt der einen Technik grundsätzlich mehr vertraue oder nicht, sondern einfach aufgrund so wie gut performt das Ganze auch einfach und wie robust scheint mir das so. Weil er hatte wirklich Schwierigkeiten, gute Kurven zu fahren. Er hat jetzt irgendwie keinen Quatsch gemacht, aber ich bin die ganzen sechs Tage nicht das Gefühl losgeworden. Der könnte jetzt auch einfach mal aus irgendeinem Grund komplett nach links rüberziehen ziehen und dann kommt dann da halt gleichzeitig Laster und dann war es das mal mit dir und deinen Kindern. Und das ist was anderes, als wenn du irgendwie bremst oder Gas gibst oder ähnliches und du dann eingreifen musst.
Ja, also wenn es aber halt irgendwie funktioniert, so und diese 30 Sekunden habe ich dann also dann häufiger mal immer wieder ausprobiert, um auch zu gucken, okay, kann man die jetzt, das ist dann auch schon ganz schön Science Fiction, wenn du wirklich nichts machst und dieses Ding einfach Auto fährt. Also so ein bisschen cool ist das schon. Vielen Dank. Aber jetzt beispielsweise, wo ich überhaupt nicht drauf vertraut hätte, wir haben beispielsweise auch in Städten, also wir sind jetzt nicht viele durch Städte gefahren, aber Stadtverkehr hätte ich dem niemals.
Weil du hast ja keine Gänge und nix und das Auto macht ja auch kein wirkliches Geräusch und so weiter. Also es ist immer sehr schwer abzuschätzen, wie schnell bin ich. Und dann muss ich immer gucken, so und so schnell. Ja, aber je nachdem, wie die Straßen gebaut sind und so, einfach Limiter an und fertig.
Ich weiß, dass das eine sehr unpopuläre Position ist, ja, aber ich habe eine andere Vorstellung von sicherem Fahren als man kann das in Zahlen festhalten und vor allem in so Zahlen auf so schildern. Das ist einfach mal ein Konzept, das verbindet sich bei mir einfach nicht mit der Realität. Wie sicher dein Fahrstil ist, das hängt einfach davon ab, wie ist die Straße und wie ist die Situation. Zugegeben, wenn man 300 Stundenkilometer fährt, dann hat man gar nichts mehr unter Kontrolle und ich sage auch nicht, man soll jetzt die ganze Zeit wie ein Vollidiot durch die Gegend ballern. Aber so dieses Einfluss, Arschverklemmte irgendwie, oh, du bist aber jetzt drei Stundenkilometer zu schnell gefahren in einer 30er-Zone, du Bösewicht, wir müssen dir jetzt mal, schön die Geldscheine aus der Tasche ziehen, weil sonst wird ja hier unsere Kinder ja nicht sicher. Das ist halt einfach diskussionswürdig. Oder vielleicht ist es nicht diskussionswürdig, aber man kann das halt auch anders interpretieren, was sicheres Fahren ist und, warum ich das jetzt überhaupt so darstelle, geht es nicht darum, dass ich irgendwie eine Heizerei preisen möchte, sondern ich merke einfach, wie die Leute in zunehmendem Maße das Gefühl für die Autos verlieren. Die Leute können heute überhaupt nicht mehr einparken. Und fahren immer größere Autos, sind überhaupt nicht in der Lage, mit diesen riesen Schiffen, mit denen sie jetzt fahren, irgendwie noch nennenswert zu manövrieren. Das wird dann nur noch dadurch aufgefangen, dass sie diese ganz bekloppten Assistenz-Piep-Piep-Piep-Systeme haben. Piep-Piep-Piep, du bist jetzt so weit weg. Piep-Piep-Piep-Piep-Piep. Ja, jetzt greifen wir nur noch ins Lenkrad. Die fahren nur noch ferngesteuert. Und haben überhaupt gar kein Gefühl für diese Maschine. Und so habe ich das selber nicht gelernt und so fühle ich das auch nicht, sondern ich will halt eins sein mit der Maschine, wie mit dem Computer auch und ich steuere das und das ist ja auch der Spaß am Fahren. Und Geschwindigkeit, wo man fährt, also nicht nur welche Straße, sondern auch welche Kurve man fährt, wie man, alles, gehört einfach zusammen und ist so eine Gesamtmengelage. Und diese ganzen... Und Assistenzsysteme nehmen den Leuten hinzu. Das ist so ein bisschen wie mit KI und Denken und so weiter. Das raubt ja einfach dann sozusagen die eigene Initiative. Und das kann nicht gut ausgehen.
Da muss ich widersprechen, weil wenn du längere Strecken fährst und du bist in der Lage, Dinge einfach an die Maschine abzugeben, dann ist es ein deutlich angenehmeres Fahren, als wenn ich, weiß ich nicht, meine Geschwindigkeit mit dem Fuß regulieren muss, ich muss mir auch noch irgendwelche Gänge aussuchen.
Ich muss dies und ich muss jenes und ich muss auch immer genau hingucken, damit ich weiß, ob ich jetzt zu schnell fahre oder nicht. Also wenn das Auto für mich erkennt, dass da ein Schild war und die Erkennung funktioniert, dann ist es super. Dann kann ich mir immer noch überlegen, ich will vielleicht doch schneller fahren oder doch langsamer fahren, weil die Kurve ist... Aber ich weiß nicht. Für mich ist es ein Tool, ich benutze es, wenn ich der Meinung bin, das nützt mir was und im normalen Straßenverkehr in der Stadt brauche ich kein Tempomat, das ist Unsinn. Also soweit ich auf die Stadtautobahn fahre, schon, weil gerade, in Berlin und gerade momentan ist Stop and Go halt so ein Ding und wenn du da ein Abstandstempomat mit Spurhalte Assistent hast, dann fährst du halt einfach, lässt das Auto einfach machen. Und dann kannst du ganz entspannt deinen Podcast hören und wenn jemand hektisch vor dir einbiegt, dann merkt das Auto das auch und bremst und das ist alles super.
So, ich zum ersten Mal in meinem Leben CarPlay ausprobiert. So, also die ganzen Apps, die jetzt erstmal Toyota da selber drauf hatte, das war jetzt alles keine Katastrophe. aber mich natürlich dann doch interessiert so, weil alle sagen Autos kauft man nur nach dem Kriterium läuft dann auch Carplay das kann man glaube ich abkürzen, Karten und so, alles okay und irgendwie Musik hören und Radio hören und Podcast hören und so, alles schick alles gut, was aber ein interessantes Feature war war ChatGPT auf Carplay mit Voice Modus, das war spannend.
Weil wenn du vier Stunden Zeit hast, kannst du ihn zum Beispiel als Reiseführer nehmen. Schau mal, wo ich gerade bin. Da rechts ist irgendwie, was ist das da für eine Kirche? Und dann erzählt er dir das. Und dann sagst du ihm, jetzt halt mal ein Referat, ungefähr zehn Minuten, wie das denn mit den Fjorden ist, wie die eigentlich entstanden sind. Und dann erzählt er einem das. Sprich, wir hatten also die Chat-GPT. Ich habe immer noch mein Chat-GPT-Abo. Claudia hat ein Claude-Abo und so triggern wir das irgendwie so, aus bei uns in der Familie und hatte halt die App da jetzt drauf und hatten fast eigentlich die ganze Zeit immer irgendwo einen Chat-Kanal offen. Was technisch ein bisschen weird ist, weil dieses so jetzt leg mal auf und jetzt hör mal nicht mehr zu, die Erkennung ist nicht besonders gut gewesen. Das heißt also, wenn du sagst, okay, schließe diesen Chat. Ja, okay, ich schließe den Chat. Und dann unterhältst du dich über irgendwas, fängt ja wieder an reinzuplappern. Ach übrigens, das fällt mir auch noch was zu ein. Das habe ich so auch noch nie erlebt, weil bisher immer, wenn ich Sprachchat normalerweise, ich benutze den sehr, sehr, sehr selten und wenn dann so als Gaudi abends mit den Kindern. So, wir fragen mal die allwissende Müllhalde. Und dann sprechen wir da rein und alle lauschen andächtig und kreischen.
Das ist wirklich so. So, und in diesem Auto war die Situation aber einfach mal anders. Da hatte man jetzt Zeit, sich damit zu beschäftigen. So, und da habe ich mehrere Beobachtungen gemacht, wo ich aufrufen kann, wenn ihr da draußen ein Chat-GPT-Abo habt, das auch durchaus mal auszuprobieren. Das erste ist, es ist dramatisch, wie gut die Betonung geworden ist. Und wozu in Bezug auf, naja, Rhetorik ist das nicht richtig, Ausdruck, was für eine Flexibilität dieses Viech mittlerweile kann. Ich habe so immer einmal pro Jahr, mache ich so einen Standardtest, so erzähl mal irgendwie ein Gedicht oder erzähl mal eine Geschichte und erzähl die mal kindgerecht und erzähl die mal spannend. Und bis so ungefähr vor einem Jahr war das so, dass du einfach immer exakt dieselbe Stimme hattest. So und die war schon nicht schlecht, aber es war ersichtlich, auch wenn du sagst, nee, versuch doch mal etwas langsamer. Und das konnte es einfach nicht. Kann es stand heute perfekt. Das heißt, wenn ich gesagt habe, erzähl jetzt mal die drei relevantesten nordischen Sagen mit Thor und meine Kinder sitzen aber hinten, das habe ich auch nicht mal gesagt. Erzähl mal die drei relevantesten nordischen Sagen. Das Erste, was er gemacht hat, dass er seine Lautstärke runtergefahren hat und plötzlich, ganz viel Spannung aufgebaut hat. Und dann kam er und dachte so, wow, okay. Und dann fragst du ihn so, warum hast du das jetzt eigentlich so besonders betont? Und dann sagt er einem so, naja, ich weiß doch, dass eure Kinder hinten drin sitzen und ich dachte, ich erzähle das gleich so, dass es für die Kinder spannend ist.
Und da dachte ich wirklich, okay, ich sitze in Hör. Wir sind jetzt da. Wir sind bei Hör. Ich glaube, das ist seit einem halben oder dreiviertel Jahr ist das eigentlich schon so gut, aber durch dieses so ab und zu mal nur am Küchentisch warst du einfach nie in dieser Situation. Probiert das, wenn ihr ein Abo habt, mal aus. Die Varianz, was er oder sie, je nachdem, was man da einstellt, mit der Stimme anfangen kann, ist wirklich wild. Teilweise übertreiben sie es etwas. Er hat jetzt ja auch in dem Voice-Modus eine Internetsuche drin, zum Glück, weil sonst wäre man ja so auf das dämliche Standardwissen quasi zurückgeworfen, aber er recherchiert dann also auch live im Internet mittlerweile im Voice-Modus und das überbrückt er mit. ah, okay, ja, ich schaue mal eben nach. So, also es ist folgendermaßen. So, dann siehst du, okay, das war jetzt genau der Zeitraum, den er jetzt so gedehnt hat und überbrückt hat. Mit auch sehr unterschiedlichen Figuren macht er das. Dann fängt er teilweise an, am Anfang zu stottern, fängt einen Satz an, unterbricht sich nochmal, aber auch völlig natürlich und fängt nochmal neu an. Das, finde ich, machen sie fast ein bisschen zu viel. Das könnten sie wieder ein bisschen runter dimmen so. Ja, denk doch auch erst nach und fängt dann an zu reden. Aber eindrucksvoll. Wirklich eindrucksvoll. Also diese Welt erzählen meinen Kindern irgendwie eine Gute-Nacht-Geschichte. So, it's happening.
Kann ich dir nicht sagen. Haben wir nicht ausprobiert. Weil es auf meinem Handy nicht drauf war und ich es nur mein Handy gekoppelt hätte. Aber ich wüsste auch nicht, dass Claude einen Sprachassistenten in der Güteklasse hat. So, aber Güteklasse, das ist die zweite wichtige Erkenntnis, die ich hatte, Ich arbeite halt doch, was heißt arbeite, aber ich nutze relativ regelmäßig halt Chat-GPT auch in diesem neuen Work-Modus. Ich weiß nicht, ob ihr die Unterscheidung schon mal gesehen habt. Man kann also jetzt seit, zwei Monaten oder sowas umschalten zwischen einem normalen Chat und einem Work und bei Work schickt er im Hintergrund schon Agenten los, die dann also nochmal unterschiedliche Perspektiven einfangen und konsolidieren und sowas. Und das ist quasi dann wirklich schon so wie in Cursor, wenn du da so eine komplexere Aufgabe irgendwo verteilst. Und das kannst du in dem normalen Textchat kannst du das machen. Bei der Voice-Steuerung bist du aber auf das Standardmodell zurückgeworfen. Und das ist so signifikant dümmer als dieses Work-Modell von ChatGPT. So, das heißt also, die Hälfte dieser Dialoge, wo ich sagen würde, so von der, Rhetorik und Betonung her, war das, kann ich es mir kaum besser vorstellen und der Diff dann zu dem, was für einen Schwachsinn er ihm dann gleichzeitig aber erzählt, der war teilweise schwer erträglich. Wenn du also sagst, okay, bauen wir doch mal bitte eine Statistik. Was war die Aufgabe, die Claudia gestellt hatte? Sie wollte eine Statistik haben, wo ihr mal gegenüberstellt, Kilometer, Tunnel pro Einwohner, Vergleich, Norwegen versus Deutschland. Stimmt, du hast es klar vor Augen, dass Claudia genau das interessiert. Es sind dann hinterher übrigens nur Millimeter pro Einwohner und nicht Kilometer die Einheit, kann man sich vorstellen. Ich glaube, da haben wir zehn Minuten dran rumlaboriert, ihm jetzt irgendwie so beizubringen, was denn jetzt ein sinnvoller Schritt wäre. Und ich habe das hinterher abends einfach mal in diesen Work-Modus reingetippt und da hast du halt innerhalb von 20 Sekunden ein perfektes Ergebnis raus. Was auch von den Zahlen her völlig valide stimmte und hergeleitet ist. Das heißt also, wir haben jetzt gerade so eine Phase, weil sie halt sehr stark auf dieses Echtzeit und es muss schnell gehen und es muss responsiv sein, fahren sie einfach halt die Qualität des Modells runter. Das wird natürlich auch finanzielle Gründe haben.
Ja, das war dann ein bisschen schwierig. Also es war trotzdem so, dass es nützlich war und hilfreich war. Wie gesagt, so als einfach fremden Führer, der mit dem Auto sitzt, der aber einfach mal die komplette Wikipedia zu Norwegen runterrasseln kann plus irgendwie Live-Blog-Suche und alles. Wahlergebnisse in Norwegen, so wie ist hier eigentlich, wie sind diese Bezirke aufgeteilt, wie es da gibt und sowas. Das war total hilfreich. Aber wenn ich das jetzt nochmal so ein, zwei Jahre in die Zukunft projiziere, die Dinger werden ja einfach nach wie vor kontinuierlich besser, dann sind diese Sprachassistenten sowas von a thing.
Also ich hatte das ja auch, glaube ich, letztes Jahr, als ich nach England gefahren bin, erzählt, dass ich mich da die ganze Zeit mit ChatGPT unterhalten habe, dann halt nicht über Carplay, sondern einfach so direkt mit AirPods, und habe mir irgendwie auf dem Weg nach England die ganze Zeit Strom erklären lassen. Also habe es mir.
Ja, ich hatte ja gerade ein konkretes Problem zu lösen und mir war einfach die ganze Begrifflichkeit saß bei mir, also ich hatte zumindest den Eindruck, dass die Begrifflichkeit bei mir nicht genug drin ist. Das mache ich also öfter mal, dass ich dann solche Momente nutze, um einfach mein Wissen in gewisser Hinsicht auch zu testen. Also ich lasse mir einfach Sachen erklären, von denen ich vielleicht glaube, dass ich schon irgendein Verständnis davon habe und dann hört man so 80 Prozent das, was man schon weiß und dann wird es aber nochmal so nivelliert oder ergänzt, durch eine klarere Darstellung im Idealfall, um dann so, ah ja, okay, jetzt habe ich es auch wirklich gecheckt. Das hat dann auch in der Folge dazu geführt, dass ich meinen Stromproblemlosen lösen könnte. Ja, also insofern kann ich das sehr gut nachvollziehen und auf die Idee, JetGPT im CarPlay-Modus zu benutzen, bin ich nicht gekommen. Jetzt als ich in Moldawien war, das wäre in der Tat ganz hilfreich gewesen. Zumal er dann auch noch die aktuelle Geolocation auch automatisch mit einbeziehen kann. Das ist natürlich schon wirklich sexy. Das ist ja, oh.
Ja, also auf jeden Fall CarPlay insgesamt, glaube ich, gute Geschichte und diese Chat-GPT-Voice Experience, wie gesagt, mit den Einschränkungen. Ich hätte gerne das wirklich schlaue Modell und dafür darf es auch ein bisschen länger nachdenken, aber das wird alles kommen. Das hat mich schwer beeindruckt. Da wird noch einiges passieren, glaube ich, auf dieser Welt. Und wenn Apple dann irgendwann auch mal seine Siri vernünftig an den Start kriegen würde, dass die mal irgendwie hilfreich wird.
Wie Sie nichts sehen, Dann halte ich hier in der Hand einen, es sieht ein bisschen aus wie ein Federballschläger und das ist ein Gerät, das hat so Stahlstangen, also das kann man nicht mehr Drähte nennen, ja, so dünne Stahlstifte, und einen Knopf, wenn man da drauf drückt, dann stehen die unter Spannung und dann kann man Insekten jeglicher Art irgendwie damit schrötern. dieses ist das modell nicht mit zähler aber mit akku also da würde ich darauf achten dass man den den den akku und nicht den mit den batterien kauft.
Ja, das ist schon ganz praktisch. Ich habe allerdings bei mir im Wohnwagen einfach so einen ganz normalen Leucht, also quasi dasselbe Gerät, aber ohne, dass man es rumschwingen muss. Und das ist einfach eine Lampe und da fliegen die von alleine hin. Und über die Nacht klärt sich das Problem von alleine.
Zu Hause habe ich so ein leichtes Mottenproblem. Also ich habe es im Griff, aber auch gegen Motten hilft das ganz gut. Zu Wespen kann ich jetzt nichts sagen, aber ich würde dem Ding vertrauen, dass der gute Insekten-Schröter auch bei Insekten... kurzen Prozess macht. Und jetzt ist die Frage, wenn man jetzt doch gestochen wird von der Mücke, was macht man dann?
Hier gibt es einen Link zu einem Science Cops, Quark Science Cops, Video, wo die mal sämtliche Mittelchen, die so üblich sind, durchgetestet haben und Eine Stunde? Ja, weil sie sowohl irgendwelche Pflaster als auch die typischen Fenestil und bla und so weiter und auch die Hitzestifte getestet haben und, eigentlich ist das Management Summary, das hilft alles nichts.
Also die Hitzedinger, ehrlich gesagt, schwöre ich da auch drauf. Ich habe so einen und da ist auch immer ein AirTag dran, dass ich immer weiß, wo der ist und den immer wieder finde. Aber im Großen und Ganzen ist es tatsächlich so, dass der also eine große Tiefenwirkung und hier Zerfallen von Eiweiß, das so zuführt, das Juckreiß und so weiter, das ist alles Humbug. Aber einfach dieser Schmerz, einfach mal dieses Juckgefühl erstmal weg macht. Also das ist einigermaßen glaubwürdig. Aber die Science Cops kann ich sowieso empfehlen.
Ja, das ist tatsächlich so, dass verschiedene Menschen verschiedene Duftstoffe auf der Haut entwickeln und auf manche gehen die Mücken mehr und auf manche gehen die weniger. Und es gibt tatsächlich, und das finde ich völlig absurd, es gibt ja so Krankenheiten, die über Mücken übertragen werden. So was wie Dengue, Fieber und so weiter. Und die führen größtenteils dazu, dass sich der Stoffwechsel auf der Haut ändert und Mücken anlockt. Das heißt, du hast dann den Scheiß im Blut und die Mücken werden auch noch angelockt, damit es sich weiter verbreitet. Das finde ich wirklich hammerhart. Also Malaria weiß ich jetzt nicht, aber Dengue, Fieber ist wohl so ein Fall und das ist ein Westnil-Fieber oder wie es heißt, wohl auch.
Also im Chat gibt es jetzt unterschiedliche Reaktionen, ob etwas hilft oder gar nichts hilft oder super hilft. Also ich finde auch gerade Mückenstiche, wenn die jetzt gerade eben so irgendwie sind, dann nervt es und dann ist es doof. Aber was ich vor allen Dingen asig finde, ist so Tag 1 und Tag 2 und der Scheiß geht nicht weg. Das stresst mich.
Ja, aber das ist ja der Punkt. Also es gibt so Mückenstiche an Stellen, wo du dann automatisch, ohne dass du es weißt, unbewusst kratzt. Und dann kratzt du sie dir einfach auf. Und du willst es eigentlich gar nicht. Ja, Pflaster drauf kann auch helfen. Also im Großen und Ganzen, ich empfehle einfach die Science Cops, die haben sich das angeguckt, was gibt es für Studien und so weiter und so weiter und so weiter. und ich sage mal so, sieht einfach nicht gut aus für alles, was sie getestet haben.
Johannes meint gerade im Chat, Ich wäre ja noch nie von einer Bremse angefressen worden. Das stimmt. Ich habe jetzt auch nur über Mücken geredet. Ich bin allerdings mal von einer Hornisse gebissen worden oder gestochen. Und das ist überhaupt gar kein Spaß, kann ich euch sagen. Also eine Hornisse, dem wollt ihr möglichst aus dem Weg gehen. Also das war ein spitzer Schrei, den ich da ausgestoßen habe, als das passiert ist. Und das hat dann wirklich erstmal eine ganze Weile lang sehr wehgetan. und lustigerweise trage ich jetzt nach zwei Jahren an der Stelle immer noch so einen Fleck mit mir rum.
Aber ich glaube, das ist weitestgehend weg bei ihm. Ja, nee, Hornisse, kann ich nicht zu viel zu sagen. Ich finde die nur fürchterlich laut eigentlich. Ja, also eine Hornisse irgendwo zu haben, ist echt unangenehm, weil die sind nicht nur riesig groß und einschüchtern, sondern die machen auch einen verdammten Lärm. Und du denkst dir so, tu mir nichts, tu mir nichts.
Geht doch einfach, du musst nur die richtige Taste drücken. Ich hab doch gesagt, ich hab die Belegung ändern müssen, wegen dieses blöden Software-Updates von, Rödelkaster. Ja, du hast recht. Es ist Bluetooth, also auch den deutschen Gruß dazu machen und das Handy nach oben zu halten, hilft nichts, weißt du? Na komm mal. So wie dazu. Also wenn du da oben drauf drückst, dann ist es an und wenn du da unten drauf drückst, dann ist es raus.
Also es gibt jetzt ein Mac Mini und es gibt jetzt ein Mac Studio in Neu. Und, ich weiß nicht, ob das überhaupt nennenswert ist, darüber groß zu berichten, aber ich dachte, ich spreche es mal an, weil ja da eine neue Prozessor-Generation auch mit reinkommt. Das ist halt im Prinzip wieder alles nur schneller, höher, weiter und noch weniger Nanometer Abstand und so weiter, dieser übliche Blabla. die Dinger sind natürlich irgendwie rattig schnell und vor allem sind sie unglaublich teuer geworden. Ich habe dann mal so geklickt, weil ich bin, ich weiß nicht, ob ich sagen würde, ich bin im Markt für einen neuen Computer. Das hatte ich ja eigentlich vor der Ramokalypse hatte ich.
Ja, aber vor allem kaufe ich auch keinen, der weniger Speicher hat und weniger, Platter hat, SSD hat, als ich es schon jetzt habe. Und wenn ich nur das gleiche kaufe, ist es ja schon viel teurer. Und wenn man ein bisschen sich noch verbessern möchte, was ja meistens der Grund ist, dann wird es richtig teuer. Also ich habe einen Mac Mini zu Hause, der hat eine 2TB SSD und der hat ein M1 halt und 60 GB RAM, weil mehr gab es nicht, Und würde ich jetzt einen 32 GB RAM Mac Mini kaufen mit diesem M6 und auch 2 TB SSD, immerhin gibt es diese Konstellation, dann zahle ich da 2700 Euro für. Das ist immer locker 700 Euro mehr, als ich damals für den M1 bezahlt habe.
Ich denke bei diesen Geräten immer im Wiederverkaufswert. Deswegen kaufe ich die halt ganz gerne, wenn es, sagen wir mal, ein zumutbarer Aufpreis ist. Und ich weiß nicht, ob 10 Gigabit, wenn ich das Gerät dann mal verkaufe, ein entscheidender Faktor ist. Aber es ist zumindest so ein Verkaufsargument mit, das Ding hat sogar 10 Gigabit. Das haben jetzt alle, nicht so wie die alten, die nur 1 Gigabit haben. Aber da sie jetzt auch noch die Basis auf 2,5 Gigabit hochgeschoben haben, ist das wahrscheinlich Mut. Aber ich würde es wahrscheinlich trotzdem tun, weil am Ende ist es dann auch egal. Ja, und wenn ich mir den Mac Studio, oder Gott, das muss ich jetzt nochmal machen, wenn ich jetzt nur den Mac Studio kaufe, so wie er jetzt hier steht, also den ich quasi jetzt vor zwei Jahren gekauft habe.
Naja, also zwischen letztes Jahr Oktober und jetzt sind die RAM-Preise irgendwie um 500% oder um 600% gestiegen. Also wenn ich einfach so in den Laden gehe und so zwei Riegel in der Schachtel kaufe. Also von den Preisen rede ich jetzt. Keine Ahnung, was Apple für Einkaufspreise hat, aber ich nehme mal an, dass Apple beim Einkauf von RAM genauso von OpenAI irgendwie ein Problem beschert bekommen hat wie alle.
Naja, auf jeden Fall diese Maschinen gibt es jetzt und es ist nicht so, dass jetzt Apple damit keinen Erfolg haben wird auf dem Markt, trotz der hohen Preise, weil natürlich der ganze AI-Wahnsinn gerade das nachzieht. Bei dem Mac Mini ist es so, dass diese Pro-Version, also ich hatte mit dem M4 Mac Mini rausgemacht, habe ich mit der Pro-Version ein bisschen geliebäugelt. Habe ich dann aber irgendwie nicht gemacht. Hätte ich mal vielleicht tun sollen. Die Pro-Version ist jetzt nochmal deutlich teurer.
Genau, es ist jetzt nochmal eine ganz andere Abteilung und abgesehen davon, dass da ein bisschen mehr Performance drin ist, ist der wesentliche Unterschied ja der, und deswegen ist es sagen wir mal für die KI-Freunde interessant, Bei diesem Mac Mini mit dem Pro hast du Thunderbolt 5 im Vergleich zu dem Basismodell, was Thunderbolt 4 hat. Und abgesehen von theoretischen höheren Geschwindigkeiten mit Thunderbolt 5, bringt Thunderbolt 5 halt noch diese Cluster-Möglichkeit mit, dass du darüber quasi aus mehreren Mac Minis, einen RAM-Zugriff machen kannst über Thunderbolt 5. So eine Art EMA? Genau, das haben sie ja vor ein paar OS-Releases irgendwann mal so nachgeschoben, ich weiß nicht, ob das jetzt Taho ist, ich glaube es war sogar schon Sequoia, dass sie das eingebaut haben in irgendeinem 15.4 Release oder sowas und damit ist quasi die Möglichkeit gegeben, mehrere Rechner so miteinander zu verzahnen, dass sie einander den RAM teilen können. Deswegen sind diese Maschinen gerade so beliebt, weil du damit natürlich dann lokale Modelle bauen kannst aus diesen Rechnern, die dann auf einmal sehr viel mehr RAM haben.
Und die ist aber noch schöner. Da siehst du nämlich, wie sich die Preissteigerungen auf die verschiedenen Apple-Produkte innerhalb der letzten drei Monate ausgewirkt haben. Und da siehst du ja dein Mac Mini 256 GB, also quasi das Anstiegsmodell von 699 auf 949, also plus 36 Prozent. Und der einsame Spitzenreiter, und das finde ich wirklich skurril, ist hier Apple TV 4K Ethernet plus 58 Prozent.
Ja, da können wir dann auch so ein bisschen ins AI-Thema kommen, weil ich habe ein paar, kleinere Änderungen vorgenommen in meinem Setup, vielleicht jetzt gar nicht so speziell, aber naja, mein AI-Development habe ich ja massiv betrieben weiterhin in den letzten Monaten. aber ich wollte mich entmasken, das habe ich dann auch deshalb getan, weil mir das einfach zu teuer wurde, um ehrlich zu sein also Cursor ist ja von SpaceX gekauft worden, Und damit halt jetzt in den Fängen von Elon Musk und er hat für diese Bude, was war das nochmal für ein Kaufpreis?
Also ich bin ja grundsätzlich KI-affin, das ist jetzt kein Geheimnis hier. Aber für diese Bude, die am Ende nicht so viel mehr macht, als ein Visual Studio Code zu forken und ein vernünftiges Maß an irgendwie so Agenten-KI-Logik drumherum zu stricken. aber die haben kein eigenes LLM-Modell. Die haben quasi nichts.
Ja, aber sie haben nicht selber ein Foundation-Modell halt irgendwo hochgezogen. Und ich hatte dann in dem Zug auch mal recherchiert, die haben glaube ich ungefähr 1000, Mitarbeiter als Firma und so der harte Kern von denen, die nicht Sales-Droid sind, sondern wie man wirklich so als KI-Engineer bezeichnen würde, so round about 200. Hatte ich gelesen. Für eine Bude von 200 People, 60 Milliarden. Aber es ist auch halt nicht Bargeld, sondern es sind Aktien von SpaceX. Also kannst du auch sagen, linke Tasche, rechte Tasche, alles virtuelle Spaßwährung in diesen Dimensionen. Aber da bin ich auch richtig sauer geworden, als ich das gehört habe. 60 Milliarden für diese Bude.
Naja, auf jeden Fall stand es für mich an, jetzt sozusagen einen Wechsel vorzunehmen und, ja, ich bin jetzt zu Claude Pure sozusagen direkt Geld an Anthropik-Zahlen übergegangen. Ich habe auch mal mein ChatGPT-Abo gekündigt, weil ich irgendwie OpenAI auch so ein bisschen aulig finde. Mal gucken, wie lange ich das durchhalte. Aber für mich ist halt das Coding sowieso das wichtigste Feature. Jetzt mal von so Bildgeneratoren und generellen Fragen mal abgesehen, aber das kriegt man dann auch noch in der freien Version irgendwie noch auf einer Arschbacke abgesessen. Vielleicht aktiviere ich das auch wieder, wenn ich da einen größeren Nutzen habe, aber man kann ja auch mit Klotzig ganz wunderbar unterhalten. Und ich finde, was die Anthropik-Modelle an Analyse und so weiter bieten, das ist auf jeden Fall auch signifikant. Das heißt auch, also die können voll mithalten und es ist überhaupt ein interessanter Battle zwischen diesen Frontier-Modellen-Giganten, dann noch mit Google damit und so weiter. jetzt kommen uns die Chinesen dazu, also sportlich, man hat eigentlich mal, es ist nicht so, dass jetzt wirklich nur ein Unternehmen alles dominiert, sondern es ist eigentlich wirklich ein Marktkampf mit offenem Ausgang.
Richtig was los, aber fürs Programmieren, ich fand ja die Cloud-Modelle schon immer am geilsten, gerade so für meinen Bedarf und damit gehe ich halt jetzt und bin jetzt quasi auf die kleine Lösung umgestiegen und benutze halt Visual Code. sozusagen mit dem Cloud-Plugin. Das ist nicht ganz so nice wie Cursor, aber okay.
Und da gibt es dafür ein Plugin, so eine Extension direkt von Anthropic, die sich ein bisschen merkwürdig nicht so auf dem selben Level integriert, aber du hast dann halt auch deinen Chat-Dialog. Cloud-Code ist ja eh dafür gebaut, dass man das so in der Kommandozahle benutzt, was tatsächlich auch ganz gut geht und mir fehlen jetzt eigentlich nur so ein paar Kleinigkeiten gerade. Also zum Beispiel in Cursor kann man halt so wunderbar, also diese Developer UIs mit LLM-Integration haben ja diese schöne Add-Feature. Man sagt halt irgendwie Add und dann kann man sich auf irgendwas beziehen. Und das ist halt bei Cursor können das halt Dateien sein, aber zumindest das jetzt so mit meiner Language-Integration war das so, ich könnte halt auch so direkt Module aus meinem Code machen. Das heißt, der benutzt dann vermutlich den Language-Server von der Programmiersprache, mit der man gerade arbeitet und dann kann ich halt auch sozusagen über meine, Modul-Hierarchien, Objekt-Hierarchien, was auch immer man da hat, so durchnavigieren und eben mich explizit auf irgendeinen Datentypen beziehen, wenn ich das halt möchte. Und das ist jetzt nicht mehr ganz so elegant. Also diese Integration mit dem Language Server, das habe ich da nicht. Vielleicht habe ich es noch nicht gefunden oder so, weiß ich nicht. Es kollidiert auch so ein bisschen, weil Visual Codes ja dann wieder so Microsoft, dann wollen die da irgendwie ihren Co-Piloten immer reindrücken, muss dann auch mal irgendwie immer noch so ein User Interface Element, was aufbobbt, wenn du falsch geklickt hast, beiseite schieben. aber, naja, vom Development her und vor allem von den Kosten her ist es einfach viel besser, also Cursor hat mich fast arm gemacht, weil es halt teurer ist, das irgendwie über diese externe API zu benutzen, als wenn du jetzt bei Cloud direkt diese Pakete kaufst, da kaufst du halt dann irgendwie dieses Pro oder Max und dann habe ich derzeit den Eindruck, dass ich damit sehr viel weiterkomme als bei Cursor, bei Cursor muss ich dann immer mal wieder so für einfache Tasks auf die internen Dinger gehen und als sie mir dann permanent wie Grog irgendwie ein Nazi-Bot vor die Nase, geworfen haben, habe ich gesagt, Leute, geht bitte, geht in Frieden, aber geht.
Genau, das ist halt was, was mich auch erstmal natürlich dann hart verschreckt hat. Ja, plötzlich kriegst du überall Grog als Standardmodell rein. Ja, no surprise hier. Ich habe es dann, weil es mich ja doch auch interessiert, dann nochmal ein paar Tage ausprobiert. Das ist schon auch nicht schlecht. Also das ist, würde ich sagen, definitiv in Schlagweite zu dem anderen Modell, was sie da, du hast gerade eben den Namen schon gesagt, das hieß vorher. wie ist es?
Ja, völlig KI-promissk, definitiv. Aber das sehe ich halt so ein bisschen auch als meinen Forschungsauftrag, weil ich jetzt auch für meinen ganzen Kontext in der Bibliothek, halt schon die Anforderung habe, ich muss eigentlich gut einschätzen können, was für welches Zukunftsszenario das Good-Enough-Model ist. So, weil wir haben wieder die Zeitressourcen, noch irgendwie den Anspruch zu sagen, koste das, was es wolle. Wir schmeißen überall einfach nur Geld drauf, sondern wir wollen das schon auch so ein bisschen nachhaltig machen und vielleicht auch in einem Rechenzentrum DSGVO-konform und was läuft denn dann da genau und reicht das für die Tasks oder nicht. Und von daher brauche ich, glaube ich, eine Umgebung, wo ich flexibel meine Modelle umschalten kann. und da hätte ich den Eindruck, wenn ich jetzt so deinen Ansatz wähle und man sich dann nur noch im Antropic-Universum bewegt, wo glaube ich so von der Skill-Range her würde mir das völlig reichen. Würde ich da immer ein Modell finden, was mich glücklich macht, aber ich schätze es schon sehr, einfach ständig auch wieder was anderes ausprobieren zu können. Und Open Router kann ich natürlich reinsetzen, Habe ich ja schon ein paar Mal erzählt, wo man ja sehr flexibel dann wirklich auf alles, wirklich absolut alles irgendwie Zugriff hat. Was ich eigentlich suche, ist nochmal eine IDE. Kann das denn gut mit Agenten umgehen, hier deine Konstruktion?
Ja, habe ich jetzt noch nicht so also man kann also auf jeden Fall mühelos mehrere Tasks laufen lassen haben, muss man natürlich ja mal gucken, ob die sich nicht gegenseitig in die Quere kommen wenn die jetzt alle denselben Code, ändern sollen, dann ist das nicht so eine gute Idee aber du hast halt automatisch auch diese Kontrolle dann, über das Netz also du kannst das für jeden Chat einschalten, ob der sozusagen über das Netz koordiniert werden soll und dann kriegst du die Notifications auch auf dein Telefon, also wenn du da mal so ein Heavy-Duty-Task hast mit hier, schau dir mal alles an, mach mal einen Plan, schlag mal was vor und der hat dann zwischendurch mal eine Nachfrage und dann poppt das kurz auf deinem Telefon auf und kann sagen so, oh ja, ja, ja, nein, zack, ja, nee, hier 5 oder 20, und dann macht der auf der Maschine wieder weiter, du musst nicht die ganze Zeit auf deinen Laptop starren. Das ist eigentlich auch ganz fancy. Ja, also keine Ahnung, ob ich da jeglichen Komfort sehen werde, den Cursor so rausgearbeitet hat, aber dieses Clode ist ja auch nicht schlecht. Also ich meine, die haben da auch viele coole Sachen, vor allem mit der Clode Desktop App noch mit dazu. Hast du noch dieses Co-Work-Feature? Ich habe jetzt auch mal angefangen, so ein paar MCP-Server so für den lokalen Zugriff zu machen. Ich habe heute mal so meinen Download-Folder-Ordner mal aufräumen lassen, so nach dem Motto, hier guck mal durch die ganzen PDFs und so weiter. Kann man wahrscheinlich mit dem nächsten Siri dann auch ganz gut machen.
Das war zumindest so die Erklärung, dass, die App den Zugriff gar nicht, also dass sie von dem System den Zugriff nicht hat, wenn du den nicht da reindrackst, beziehungsweise wenn er auf andere Ordner zugreifen will, dann kommt ein Systemdialog hoch. Also das ist quasi auf macOS-Ebene abgeblockt. und no risk, no fun ja ähm, Nur, ich sage ja nicht, wir werden dieses Agentische auf den lokalen Maschinen nie sehen. Aber ich wollte jetzt nicht den Open Claw-Ansatz wählen mit hier, du bist Ruth und du machst es gut.
Das ist richtig verstanden. Nein, es ging nur darum, also das Modell hat sich dann so verhalten. Also das sagt es dir dann auch vorher genau. Also das war auch schon mal ganz interessant. So nach dem Motto, ja, ich kann jetzt hier Dateien umbenennen, ich kann sie bewegen und so weiter, aber beim Löschen frage ich auf jeden Fall nochmal nach. Und danach kriegst du auch nochmal ein Protokoll und so weiter. Und man hat ja auch ein Backup. Also war jetzt so mal der C im Wasser. Dann habe ich für mein NetNews war ja, wo ich meine ganzen RSS-Fits drin habe, gab es so einen Open-Source-MCP-Server, den Zwift. Den habe ich mir schnell mal compiled und mit einer Zeile, auf der Kommandozeile. Hast du den dann quasi dem Claude so reingeschoben, dass er den kennt, und dann kannst du halt mit deinem Claude dann auch so, ja, guck mal hier, die Links auf meinen ganzen RSS-Feeds in den letzten zwei Wochen, die was Interessantes über Apple erzählt haben, fass mir das mal zusammen, und so weiter und dann kriegst du da halt so richtig einen Bulletin mit welches Blog da wo drüber berichtet hat und weißt du, was so die Diskussion ist und, da ist schon ein Mehrwert drin. Von MCP-Subber war ich schon immer ganz angetan. Es gibt jetzt auch eine neue Spezifikation MCP-Version 2, die viele von den alten Bottlenecks dann wohl abschafft. Du kannst dann stateless und kannst dann mehr in einem Durchlauf machen und dann haben wir sich das jetzt ein Jahr lang angeschaut und eine bessere Version spezifiziert. Ja, aber grundsätzlich ist das gut. Ich meine, Apple hat jetzt ein Safari, diese Technology Preview, was sie ja immer machen, dass sie so, eine Safari-Version schon vorher releasen, bevor das Betriebssystem released ist, also quasi so eine Beta. Ich weiß nicht, ob sie es immer noch Technology Preview nennen, die auch einen MCP-Server eingebaut hat. Also es gibt jetzt sozusagen Safari mit MCP-Server mit drin, womit du dann eben auch wenn du den als Coding-Agent benutzt und du jetzt eine Webseite hast, der direkt in Safari von unten reinfragen kann, wie ist denn das hier, wie steigst du dir das an, was sind denn hier für Elemente und dann überprüfen kann, ob das Programm, was du da gerade schreiben lässt, auch das Richtige tut im Browser.
So, Kommandozeile geht nicht, weil ich brauche schon was, klick mich bunti, ansonsten könnte ich das für mich privat vielleicht irgendwie noch einbinden. Aber ich habe halt noch andere Verwertungskontexte und so hier, da ist es mein Dateifolder und mach was mit diesen Dateien. So, das brauche ich in einer IDE irgendwie.
Ich habe übrigens neulich, da wollte von der Firma jemand was 3D gedruckt haben. Das sollte aussehen wie irgendein Button, den es irgendwo in irgendeiner Software gab. Und dann haben die mir tatsächlich ein Low-Res Bild geschickt, so hier. so und dann habe ich zu Claude gesagt sag mal, ich brauche mal in Open S-Cut, dieses Modell und so sieht das aus und mach das mal so und benutze mal den Zeichensatz blam blam blam blam blam innerhalb von einer Viertelstunde kam aufs Open S-Cut das Modell raus, was ich dann gedruckt habe das war schon geil also Open S-Cut mit Claude zusammen, das ist echt nochmal, das ist jetzt nochmal was ganz Neues.
Ja, wo ich mich gerade ein bisschen reinnerde, ist DuckDB, der, ich glaube, so neu ist, aber heißer Scheiß im Bereich, so Data Warehouse, Data Lake, also so Datenanalyse, ansatzweise Big Data Geschichten und da lasse ich mir jetzt auch so klassische ETL Pipelines, von LLMs bauen. Also Extract, Transform, Load. Also hol die Daten von irgendwo, transformiere sie, normalisiere sie, verschneide sie mit anderen Daten und lade sie wieder dann in irgendwas hoch. Das ist so quasi Bibliotheks-IT-Standard-Kram. Und was man da binnen kürzester Zeit für Ergebnisse produziert, ist auch völlig wild. Aber das stelle ich mal in einer der nächsten Sendungen vor, wenn ich dann noch ein bisschen firmer bin, was da die ganzen Hintergründe angeht. toll. Im Moment staune ich noch und ich möchte ja verstehen.
Vielleicht nochmal so ein Nachklapp zu Claude und so weiter, weil jetzt habe ich ja auch Zugriff auf Opus und Fable. Also bezahlbaren Zugriff auf Opus und Faible, und ich stelle halt weiterhin fest, was ich schon die ganze Zeit feststelle, so alle drei Monate bewegen wir uns schon wieder so in einer anderen Welt. Sodass man schon Ausrufe macht, wie wenn irgendwas nicht funktioniert, so was denn jetzt ist, das ist ja wie Januar, weißt du? Wo leben wir denn? Und ich bin weiterhin maßlos beeindruckt von der Komplexität der Berücksichtigung und ich, bereite jetzt gerade ein etwas größeres Projekt vor, wo es mir, wo ich vor allem versuche darauf zu achten, dass ich jetzt nicht immer nur so iterativ und jetzt mach mal das und jetzt mach mal das und ich mach mal das und dann baut sich das alles, was irgendwie auch funktionieren würde. Ich möchte gerne so ein nachhaltiges Entwicklungskonzept haben, wo einerseits ich schon möglichst früh relativ viel spezifiziere, wo ich so hin will. Und auch ein paar grundlegende technische Entscheidungen schon fälle und die festschreiben möchte. Also welche Werkzeuge benutze ich, welche Frameworks benutze ich, was für einen Stil pflege ich im Zweifelsfall, gehe ich den oder gehe ich den Weg, was sind sozusagen meine Grundprinzipien. Aber halt auch konkret, was sind die Features dieses gesamtes System, was ist der gesamte Scope dieses Systems. Selbst wenn ich noch nicht alles im Detail beschreibe und auch auf gar keinen Fall dann, alles auf einmal entwickeln lassen will, sondern das natürlich dann auch in Schritten mache, möchte ich halt klar machen, in welcher Spezifikationsdimension, sich das Ganze abspielt, um dann das Ganze in einzelne Phasen, Entwicklungsphasen und Teilprojekte zu übersetzen, auch um zu sagen, ich will jetzt diesen nächsten Schritt angehen, aber bevor wir das jetzt hier einbauen, will ich dafür nochmal einen Prototypen bauen, der self-contained ist, um irgendwie ein paar Sachen auszuchecken, all solche Sachen, weil ich halt verhindern möchte, dass ich irgendwo in diesem Übereifer, der einem dann schnell sozusagen, in einem aufkommt, mir dabei irgendwie alles verbauen.
Genau, so irgendwas Schlimmes. Und dann habe ich mich halt auch erstmal viel mit Klot darüber unterhalten, wie ich das denn jetzt mache. Also um dieses Ziel zu erreichen, was könnte man denn da machen. Und da kam dann ein Konzept auf, was ich ehrlich gesagt so auch noch nicht gehört hatte, aber was ganz sinnvoll ist. Also ich habe dann erstmal damit angefangen, ein längeres Dokument zu schreiben. ein Markdown. Ich erst mal so. Alle meine Ideen. Ich schreibe erst mal das ist das so grob so. Das war so einmal das. So ein Braindump. Ganz, ganz, ganz von oben. Da will ich irgendwie hin. So in etwa. Und habe dann schrittweise noch ein paar Dinger gemacht, bis es dann irgendwann so ein Punkt kam, so mit habe ich jetzt hier alles in eine Datei, wird ein bisschen lang und unversichtlich. Da habe ich angefangen eine zweite Datei zu machen, um irgendwas genauer zu erklären. Da habe ich schnell wieder das Problem gehabt, dass ich dann irgendwas doppelt erklärt habe und dann hat sich das vielleicht irgendwie auch wieder so ein bisschen widersprochen und dann wusste ich nicht, schreibe ich das da rein, schreibe ich das da rein, ist das jetzt irgendwie nur so ein Unterdokument und, muss ich dann darauf verweisen und dann wurde das irgendwie alles schwierig. Dann haben wir halt irgendwie gesagt, so Cloth, hier, ich muss.
Lies dir jetzt mal alles, was ich geschrieben habe, durch, kläre jetzt schon mal die ersten Widersprüche, die da drin, zu finden sind und baue mir vor allem mal jetzt hier eine Hierarchie, eine Dokumentationshierarchie auf und, Was dabei unter anderem rauskam, waren sogenannte ADR-Dateien. Hast du davon schon mal gehört?
Richtig. Architecture Decision Records, die sozusagen diese ganzen kleinen Feinheiten wie, ich möchte Postgres benutzen, ich möchte das Ash-Framework benutzen, Ich möchte gerne dieses und jenes Detail, was ich besprochen habe, so und so machen. Ich will, dass immer eine JSON-API mitgedacht wird. Ich möchte, dass immer alles gleich mehrsprachig entwickelt wird. Ich möchte von vornherein, dass die ganze Software in mehreren Sprachen ist. Du sollst die Primärsprache in Englisch machen, aber du machst immer auch eine deutsche Variante, dass ich von vornherein immer schon mal zwei Sprachen habe. So eine Geschichte. Aber ich möchte, dass du in den Terminologien, die du jetzt in dem Code erzeugst, mit dem gängigen Englisch vorangehst und so eine Sache. Wie Kommentare gemacht werden sollen etc. pp. Und diese ADR-Dokumente sind jetzt eigentlich auch nichts Besonderes. Das sind eigentlich auch nur Dokumente, die dann halt diesen einen Fakt feststellen. Die werden dann aber, wenn sie angelegt werden, wenn sie so im Titel durchnummeriert. Das heißt, ich habe ein erstes, zweites, drittes, viertes, fünftes Dokument. Und die Idee ist, dass man keins davon dann wieder ändert. Also wenn das einmal angelegt ist, funktioniert das im Prinzip wie so ein RFC. Du schreibst dann nur noch rein, super seeded by. Ja, also wenn du sozusagen deine Entscheidung refined hast oder geändert hast, dann machst du ein neues Dokument, was das andere dann ersetzt. Aber du hast immer noch die Aufzeichnung, was so deine ursprüngliche Idee war und was du verfolgst und das soll vor allem so Regressionen verhindern. Also das ist jetzt meine Intention und das ist sozusagen die Antwort darauf.
Besonders wenn man es in größeren Teams benutzt, dann ist es halt das Ding, dass du dann halt so ein Teil, schreibst, dann diskutierst, dann nochmal Änderungswünsche, bla bla bla und irgendwann sagt das Architekturteam hier, das ist unsere Entscheidung, so machen wir das ab jetzt und fertig. Und wer das nicht macht, kriege auf den Finger.
Genau, also ich übertreibe es, versuche es jetzt hier auch nicht total zu übertreiben, aber das ist jetzt sozusagen das Modell, mit dem ich jetzt hier arbeite, das heißt dieses ganze Projekt hat noch nicht eine einzige Zeile Code, aber dieses Dokument hat jetzt schon sehr viele Dokumente. Also da findet sich viel rein und derzeit verbringe ich vor allem Zeit damit, darüber nachzudenken und immer wenn ich das Gefühl habe, ich check's nicht mehr, kümmere ich mich um was anderes und komme dann später wieder dazu und, irgendwann wird so der Punkt gekommen sein, wo ich mir denke so, okay, jetzt ist genug spezifiziert, es reicht jetzt, um anzufangen.
Ich klicke mich hier gerade so ein bisschen durch die Spezifikationen durch hier jetzt von dem... ADR. Gibt das denn auch irgendwie so Domänen vor oder Hierarchien oder Nomenklaturen oder sowas, die man verwenden soll? Also wie jetzt diese Grunddokumente aufgebaut sind, habe ich jetzt gerade eben schon gesehen, aber das, was du am Anfang gesagt hast, wie baut man so eine Architektur-Hierarchie eigentlich auf? Macht das da Vorgaben oder Best Practices?
Nee, eigentlich ist eine, eigentlich, also vom Grund her ist so ein Decision Record halt einfach eine Aufzeichnung darüber, dass man eine Entscheidung gefällt hat und warum und was Alternativen waren und was man für Alternativen, angedacht hat und, und, und, und, und, und, warum man das jetzt so macht und nicht mehr so, wie man es vorher gemacht hat. Das ist einfach so. Manchmal ist so ein Ding fürchterlich kurz. So nach der Art, wir benutzen kein MySQL mehr. Fertig. So. Ja. Und ansonsten gibt es da zwar Best Practices, aber keine echten Regeln. Das musst du halt so handhaben, wie es funktional gut ist.
Naja, und da ich halt mit einer LLM das alles mache, kannst du dir vorstellen, dass ich jetzt nicht jedes Detail hier selber entscheide, sondern mir geht es einfach nur darum, ich will auch um mein eigenes Gedankenmodell. Und da hast du ja auch total recht. Man kann ja nicht vorher alles wissen und richtig erfassen und so weiter. Andererseits ist das jetzt, ein System, über das ich nicht erst seit drei Wochen nachdenke.
Nein, nein, nein. Ich sag ja, du hast da ja auch einen Punkt, weil das ist natürlich immer eine Gefahr, wenn man anfängt zu planen, dass man erstmal viel zu viel aufschreibt. Als ich ähm, Ich hatte mal, wie so jeder Nerd, mal so eine Rollenspielphase. Schwarze Auge, bevor ihr fragt. Und irgendwann kommt man dann, also Nerds kommen ja dann schnell an die Grenzen der Regeln. Auf einmal lassen sich bestimmte Dinge nicht abbilden, weil die ja in den Regeln, die bewusst offengelassen werden, nicht festgeschrieben sind. Und dann will man aber das haben und dann will man diese Regeln haben. Und dann haben wir natürlich angefangen, unsere eigenen Regeln zu machen. So. Und wie macht man das dann als Nerd? Wie erfasst man das? Im Jahre 1900 und, Ich sag mal 85.
Der Weg war das Ziel. Und es sind immer die Seiteneffekte, die dann wirklich Spaß machen. Was ich nämlich dabei gelernt habe, ist Deutsch. Also ich habe so viel Deutsch geschrieben, dass ich also wirklich viel übers Schreiben und und Wortfindungen und Formulierungen und Kommasetzungen und so weiter, nachgedacht habe, das war so mein Kick-Off für ich kann richtig gut Deutsch. Von daher hat sich das alles gelohnt, aber es war natürlich am Ende für das eigentliche Ziel der Fail. Und da hast du halt total recht, also da habe ich halt auch drüber nachgedacht, wie weit spezifiziere ich jetzt das Ganze, Damit es sich nicht selbst gefährdet. Auf der anderen Seite muss ich aber auch zu diesem Zeitpunkt, weil ich jetzt seit sieben Jahren über dieses System nachdenke. Muss ich mal alle Ideen, die ich bis hierhin gehabt habe, auch abwerfen. Damit ich weiß, die sind da jetzt mal gelandet und dann kann ich ja auch gerade mit der AI diese Widersprüche vielleicht, also das ist jetzt meine Erwartung oder Hoffnung, kann ich diese Widersprüche auch finden. Weil da ja dann schnell, und das geht halt jetzt wirklich mit Fable, also mit diesem Level Opus Fable, so in dieser Kategorie, von LLMs ist die Komplexität durch diese großen Kontext-Windows und den vielen Computing, die da draufschmeißen, so irre, dass die einfach alle möglichen Querbeziehungen finden können. Ja, ich habe mir das mal hier angeschaut. Hier sagst du ja, wir wollen das so und so machen. Da hast du gesagt, wir wollen das so und so machen. Das geht ja dann irgendwie nicht zusammen und da müssen wir nochmal klären und so weiter. Und dann merke ich schnell so, ah ja, okay, da habe ich eine falsche, Formulierung benutzt, die missverstanden wurde. Also es trägt auch dazu bei, dass meine Formulierungen besser, also hoffe ich zumindest, dass meine Formulierungen besser werden, dass ich also Missverständnisse in der Beschreibung, möglichst frühzeitig auch versuche einzugrenzen. Vielleicht nicht zu verhindern, aber einzugrenzen. Und das mache ich jetzt so lange, bis ich das Gefühl habe, okay. Vielleicht sogar so weit, dass ich mir Diagramme bauen lasse, Architekturdiagramme, Flussdiagramme, irgendwie sowas und mir die anschaue und das Gefühl habe, dann ist vielleicht die Zeit gekommen, jetzt lege ich irgendwie mal los. Dann schauen wir mal, wie weit ich komme. Ich habe ein paar, Ich habe ein paar Ideen, die uns hier noch sehr beschäftigen werden und ich hoffe auch, die Produktivität des Podcastings hier in der Meta-Ebene beflügeln werden.
Ja, da bin ich sehr gespannt. Ich muss gerade jetzt schon die ganze Zeit schmunzeln mit deinem Rollenspiel-Exkurs, weil ich spiele halt wirklich auch sehr gerne, Gesellschaftsspiele, Brettspiele, Kartenspiele, was auch immer daherkommt. Ich finde immer eine Spielregel, sowohl Schreiben als auch Lesen und Verstehen und Umsetzen können, hat sehr, sehr, sehr viel mit Programmieren und Coding zu tun. Sie alle Eventualitäten vorhersehen können, alle Edge-Cases berücksichtigen, super exakte, präzise Sprache die auch gleich über das ganze Dokument durchgezogen wird, gleichzeitig so, dass es eine breite Zielgruppe abholt vom Vielspieler zum Gelegenheitsspieler und beide dasselbe im Kopf miteinander verbinden das hat super viel mit Softwareentwicklung zu tun, fand ich schon immer, von daher, kann ich da sehr zu Ich freue mich immer richtig, wenn ich ein Spiel habe, was eine richtig gute Anleitung hat, weil das ist gar nicht mal so einfach. Und ich bin dann auch einer von den Typen, die glauben, wenn sie eine Lücke gefunden haben, dann schreibe ich den Spieleentwickler an und sage, hier, schauen Sie da mal in dieser Anleitung. Ist das nicht aber vielmehr so oder meinen Sie denn hier wirklich so? Die antworten auch. Also hier dem von Dorfromantik hatte ich mal einen kurzen Austausch.
Und dass du mit der Figur, je mehr sie über die Welt weiß und je besser sie mit der Welt agieren kann, desto mehr Sanity Points verliert sie. Und irgendwann wird ein Charakter einfach komplett unspielbar, weil du nichts mehr mit ihm tun kannst. Und das fand ich eigentlich ganz geil, so vom Konzept her. Ansonsten kannte ich die Welt überhaupt nicht und die anderen fanden das immer total super, dass ich immer völlig verwirrt war, was da jetzt eigentlich passiert.
Mit den großen alten. Ja, das ist auch insofern witzig, weil Tim, du hast im Vorfeld ja gefragt, und hast du jetzt irgendwie den ganzen Urlaub denn durchgeweibcoded? Nee, exakt gar nicht. Ich hatte mir zig Projekte eigentlich mitgenommen, auch nach Norwegen, nichts davon gemacht und ich habe stattdessen gelesen, so wie früher. Und habe mal so ein paar Bildungslücken bei mir versucht, mal wieder zu schließen. Ich habe zum Beispiel angefangen, Hemingway zu lesen.
Das hatte ich irgendwann schon mal so mit Ende 20 oder sowas angefangen und hab aber so einen tollen Prachtband zu Hause, Lovecraft das Werk mit ganz viel Randnotizen und Einordnung und sowas und, hab dann dort nochmal so die 5, 6 zentralen Geschichten dann nochmal auch Call of Cthulhu ist da ja auch das erste wo er dann seine kosmischen Horror so richtig ausbreitet, hab dann aber gemerkt, das langweilt mich ganz schön Warum? Das erreicht mich irgendwie nicht. Ich finde bei Lovecraft, hast du gelesen mal? Lovecraft irgendwie?
Von Psycho über Splatter bis, ja, also auch die wirklich harten, indexierten Sachen. Ich war da gut aufgestellt. Warum auch immer, möchte ich jetzt gar nicht im Detail wissen und ergründen. Und von daher ist das jetzt nicht so, dass mich jetzt Lovecraft so, oh mein Gott, der macht ja irgendwie jetzt Grusel und Horror und so. Sondern das hat mich einfach mal interessiert. Aber ich finde, das ist schon so ein One-Trick-Pony auch, wie er das angeht. Es ist vor allen Dingen immer dieses Behaupten, aber nicht zeigen. Er hat häufig so diese, solche rhetorischen Figuren drin und das war alles so unvorstellbar und so schrecklich, dass alle sofort verrückt geworden sind. Aber was denn dann nun eigentlich genau exakt passiert ist, das soll sich dann halt natürlich alles in deinem eigenen Kopf abspielen und dann soll es viel schlimmer sein als alles, was er sich hat. verstehe ich schon alles, aber so ein bisschen ermüdend ist das auch, wenn du also eigentlich immer so über dieses selbe dramaturgische Muster, da halt hingeführt wirst und diese ganzen kosmischen Horrorgeschichten so, wir sind irgendwie unbedeutende Ameisen in einem Weltall in dem ganz andere Kräfte am Werk sind und die, schlafen alle auch noch irgendwo unterm Ozean in Atlantis und dereinst werden sie und so, ja ich finde das schon irgendwie ganz charmant Und auch so wie er das literarisch verarbeitet, dass er mit irgendwie, Zeitungsartikeln arbeitet und Reports und Lebensbeichten, die Leute haben das. Ich verstehe das schon alles, aber so richtig fangen tut mich das nicht. Wenn ich das mit so einem Clive Barker oder so vergleiche, da gehe ich anders drauf ab.
Das war mein Einstieg. Gott, ja, ja. Man kann es trotzdem zu was bringen im Leben. Der hatte schon auch eine Spannbreite. Also die ganzen neueren, jüngeren Sachen habe ich eigentlich nicht mehr gelesen. Ich glaube, ich bin dann ausgestiegen hier bei Dunkler Turm, was ja ganz, ganz viele auch ganz fantastisch finden. Da konnte ich dann alles nicht mehr mitgehen. Aber so ein Friedhof der Kuscheltiere ist schon was sehr anderes als es, ist wieder was sehr anderes als irgendwie, sie, wie ist das auf Deutsch? Also er hat schon eine Breite, aber ja, er hat auch so seine Tricks. so, jedes Kapitel in dem Cliffhanger enden lassen und wieder den Ort wechseln und dann kommen wir wieder zurück und so, aber ja.
Ich will nochmal kurz, ich meine, ich weiß jetzt nicht so viel darüber, ich kenne natürlich die ganzen Sotulo und das ist ja dann auch Illuminators-Material und das wird ja dann tausendfach, für Dings und mittlerweile mimetisch alles sehr fest verankert, auch im Internet, aber wenn du jetzt sagst, das ist ja so One-Trick-Pony, er war ja jetzt zu seinen Lebzeiten auch kein besonders erfolgreicher Autor ist früh gestorben und kam dann irgendwie erst so posthum zu Ehren, in gewisser Hinsicht, weil andere das dann weiter verwurstelt haben, aber, seine Bücher sind halt von Anfang des 20. Jahrhunderts und ich stelle mir halt immer vor, Wenn du jetzt mit solchen Geschichten konfrontiert bist, dann reflektierst du das ja auch immer im Kontext deiner Weltsicht. Und während wir ja jetzt mit unseren Überinformationen, wir wissen alles und wir denken darüber nach, wie viele Atome hat irgendwie die Galaxie, die hier irgendwie 13 Milliarden Jahren entfernt ist und, woraus besteht die, das sind so Dinge, mit denen wir uns beschäftigen, war damals halt noch nicht mal die ganze Erde entdeckt.
Genau so. Also das ist sozusagen diese ganze, der Mythos steckte noch voll in der Erde drin. Ganz davon abgesehen, dass selbst das, was bekannt war, natürlich den wenigsten bekannt war. Und von daher glaube ich, Passen wahrscheinlich diese Werke dann besser in die Zeit rein. Das ist ja schon fast vermessen 100 Jahre später.
Ich glaube, er hat es auch gut geschafft, einfach mal eine Welt zu schaffen, die erstens konsistent ist und zweitens mal halt auch so ein bisschen mythisch, so ein bisschen fantastisch, so ein bisschen dies, so ein bisschen das, was so als Universum übrig bleibt. Das schaffen ja die wenigsten Autos.
Ja, dieses Worldbuilding von ihm, das finde ich schon beeindruckend. Also hinten, ich kann mal gleich hier abwerfen, welchen Band ich da habe. Ich glaube, da gibt es mittlerweile auch einen zweiten von. Das ist also nicht das Gesamtwerk, sondern quasi die erste Hälfte des Gesamtwerks. Und da ist hinten eine Timeline drin, quasi so seiner Gesamterzählung. Also welche Figuren auch häufig mal wiederkehren bei ihm und wie er das aber auch verschneidet mit echten Ereignissen, die auch irgendwie ein bisschen strange waren, die er einfach verarbeitet hat, weil er sie halt irgendwie in einer Zeitung gefunden und recherchiert hat. Auch wie er so, mit welchem Detailgrad er in Städte und Dörfer und Regionen reingegangen ist. Auch da hat er sich ja vieles nicht ausgedacht, sondern auch vieles übernommen. Das ist schon cool, dass er also nicht gesagt hat, nächste Woche schreibe ich jetzt irgendwie was komplett anderes und ich versuche das so in den Gesamtkontext irgendwie einigermaßen einzubetten und vielleicht wird es in 100 Jahren jemand verstehen und ja, genau das ist passiert.
Ich zitiere mal kurz Wikipedia zum Thema Sotullo, also dieses Urwesen hier sozusagen in diesem ganzen Mythos, dass man sich vielleicht mal eine Vorstellung machen kann, wer das nicht kennt. Also Sotullo ist ein vor mehreren hundert Millionen Jahren auf die Erde gekommenes Wesen von großer Macht, das nach der Interpretation von August Derlet, also dieser andere Autor, durch einen Fluch in der versunkenen Stadt Gileh im pazifischen Ozean in todesähnlichem Schlaf gefangen gehalten wird. Hat auch so ein bisschen was von Godzilla-Elemente, wo das Wesen im Ozean, was geweckt wird und so. Den mythologischen Quellen zufolge wird es wieder auferstehen, wenn die Sterne richtig stehen, um erneut seine Schreckensherrschaft über die Erde auszuüben, was letztendlich den Tod allen Lebens auf der Erde bedeuten würde. Also dieses verborgene Unheil. Sein Körper ist entfernt, humanoid, allerdings äußerst aufgedunsen. Sein Kopf ähnelt einem Tintenfisch, das Gesicht besteht aus einem Gewirr von Tentakeln. Und das ist ja auch schon so vielfach aufgegriffen, zum Beispiel bei hier Pirates of the Caribbean. Ich glaube es ist ja dann auch so böse Piraten, die dann, ich weiß nicht, wie hieß der?
Ja, genau. Also auch dieses Element ist ja extrem populär. Allerdings hier besitzt er noch ein paar langer, schmaler Flügel. Das kommt halt auch noch dazu. was dann auch wieder so Teufelsbilder sind Naja, also gut, Lovecraft hast du gelesen finde ich gut, sehr schön ich wünschte mir, ich würde mal die Ruhe dafür finden.
Die guten Batman Filme so kann man es in der Tat sagen, Also ich bin grundsätzlich, also ich weiß nicht, ob ich ein Nolan-Fan bin, wahrscheinlich schon. Auf jeden Fall ist es einer der wenigen Regisseure, von denen ich auch wirklich jeden Film gesehen habe und alle Filme gucke. Das heißt also, der beschäftigt mich, der Typ. und ich finde, der hat, seine Filme haben so ein ziemlich klares Hitmiss Muster. Es gibt Dinge, die ich für total fantastisch halte, zum Beispiel Interstellar finde ich wirklich gut.
Tenet fand ich ganz schlimm. Wo die Zeit, diese rückwärts spielenden Actionsequenzen, das war sicherlich tricktechnisch alles interessant, aber die ganzen Handlungsebenen fand ich, also von daher, finde ich also wirklich immer so 50%. Und da war ich also interessiert daran, okay, was stellt denn jetzt mit der Odyssey so an? Weil die Geschichte kennt man und man weiß, wie es ausgeht und im Großen und Ganzen, finde ich, macht er das schon sehr, sehr gut und hat auch eine moderne Adaption und packt da viele Metathemen rein, die der Sache gut zu Gesicht stehen. Und ich wollte dann aber eben auch mal dann das doch mal gegen das Original halten, weil wie ich es bisher gelesen hatte, war so eine Schulbuchausgabe auf irgendwie, weiß ich nicht, 30 Seiten oder sowas, was man irgendwie so, auf einem guten humanistischen Gymnasium damals halt irgendwie so gelesen hatte.
Und dann habe ich zwei Sachen ausprobiert, nämlich erstens wirklich mal so das Original, also natürlich jetzt nicht auf Griechisch oder geschweige denn Altgriechisch, sondern halt irgendwie so die modernste, angesagte, Fassung, die aber schon eben in diesem Hexameter, sind es glaube ich, geschrieben worden ist und in diesen 26 Liedern. Das ist ja ursprünglich, glaube ich, eine Liedform, die Odyssee, was damals quasi als Song gesungen wurde für die Überlieferung. Und da merkst du, also zumindest ich aber nach drei Seiten, nee, das wird nix mit uns hier, das halte ich einfach mal nicht durch jetzt auf 120 Seiten.
Wie gesagt, das ist das Original, aber ich brauche eine Romanform, eine Prosa-Form, das muss jetzt irgendwie auch anders gehen. Und habe mir dann halt so eine der gängigen, von dem Berliner ist das, müsste ich nochmal raussuchen, welche genau, gibt es ja verschiedene Ausgaben, die also jetzt irgendwie einigermaßen dem Original gerecht wird, nichts auslässt, alle Handlungselemente voll drin hat, aber halt irgendwie als normaler Roman zu lesen ist. Hat dann wieder gemerkt, schon dafür, dass es tausende Jahre alt ist, erstaunliche literarische Konstrukte drin, so mit diese Zeitebenen, Verschnitte, die Nolan immer sowieso gerne macht in seinen Filmen und die auch in Odyssee drin sind, die sind bei Homer schon echt genau so auch angelegt.
Deshalb fand er das, glaube ich, schon mal grundsätzlich ganz attraktiv, ja, das ist also auch durchaus mit Parallelitäten, Vorblenden, Rückblenden, das ist da schon alles drin. und ich war überrascht dann, wie werketreu in vielen Bereichen die Verfilmung noch ist. Das ist also schon relativ dicht dran.
Der filmt auf Film. So und normalerweise also 35 Millimeter, aber Dark Knight war beispielsweise, ich glaube, der erste Film, kurz danach hat ein James Bond das glaube ich auch gemacht, wo er in einzelnen Sequenzen auch auf IMAX Film gedreht hat. Dieses, was ist es dann, 50 Millimeter oder 60 Millimeter oder sowas. Beispielsweise diese Anfangssequenz, dieser Banküberfall ist dann eben mit so einer IMAX Kamera gedreht.
70 Millimeter, danke. Und das hat nur noch so, wie die Perforationen gesetzt sind, ist auch noch in dem Namen drin. Und dann habe ich mich, jetzt, Odyssee ist der erste Film, Spielfilm, ja, also nicht Dokumentarfilm, da gibt es schon einige, aber der erste Spielfilm, der komplett auf 70 Millimeter analog IMAX Film gedreht worden ist von ihm. Das wollte er schon lange machen, konnte es aber nicht, weil diese Kameras so irre laut sind und er hat also mit dieser IMAX Firma ein neues Kameramodell entwickelt, wo die quasi eine Schallschutzhülle, um die Kameras rumgebaut haben, sodass er dann so auch leise Dialogszenen in diesem 70 Millimeter Film konnte, ohne dass die ganze Zeit... sondern so eine Kamera, den Originalsound die ganze Zeit überlappt.
Schon ganz cool. Ich habe mal hier in die Shownotes zwei, Links reingeworfen. Und zwar einmal, wie es quasi so gedreht ist. Das ist hier der erste Link, 70 mm IMAX-Lie. Und das unten drunter ist, wo er das dann auch wirklich physisch schneidet. Also auch wirklich so wenig Digitalisierung wie möglich. Also nicht Digitalschnitt, sondern wirklich noch richtig Film durchgeschnitten. und mit Klebeband wieder zusammen. Ich war übrigens mal Filmvorführer, 35mm, ich kenne das noch. Ich habe mal richtig Kinofilm vorgeführt. So und sowas macht der halt auch noch so. Der ist halt schon wirklich voll Nerd. So und das führt aber dazu, und das würde ich jetzt hier nochmal reingeben wollen, dass man diesen Film, in zig verschiedenen Fassungen sehen kann, weil es nämlich weltweit überhaupt nur eine Handvoll Kinos gibt, die diesen 70mm IMAX-Film analog überhaupt projizieren können in der vollen Größe. In Deutschland nehme ich exakt gar keins. Das heißt, du musst nach Tschechien, um das überhaupt dir so anzuschauen, as Nolan intended.
Ja, ich hatte tatsächlich mal ein Jahr Altgriechisch in der Schule. Das sind so Sachen, die man macht, wenn man auf der Schule ist. For no reason. Und da haben wir dann tatsächlich Homer die Odyssee irgendwie auswendig gelernt. also nicht die ganze, aber so den Anfang, also dieses Gesinge, was du nicht machen wolltest, habe ich auf Altgriechisch gemacht. Und deswegen kenne ich diese erste Zeile auch immer noch. Ich weiß nicht, ob das irgendeinen Nutzen hat in meinem Leben. Aber Andramoi, Ennepe, Musa, Polytropon, Hosmalapolla, das stimmt tatsächlich. Und heißt, sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes.
So, das ist eine Seite, wo man jetzt den Trailer von Odyssey sich in allen Formaten angucken kann, wie der jeweils in welchem Ausschnitt eigentlich zu sehen ist. Also iMac 70mm im Verhältnis 1 zu 1,43. Dann das normale iMacs, was wir beispielsweise hier in Berlin haben, das ist dann im Verhältnis 1 zu 1,9. Dann die 35mm Kopie und die Cinema Score Kopie. Du siehst, es ist immer derselbe Film und du kannst quasi live hin und her schalten. So viel siehst du dann, wenn du in dem jeweiligen Kino drin bist. Und das ist doch bescheuert, oder? Also das 70mm IMAX, as Nolan intended, ist fast quadratisch.
So und das wird dann halt oben und unten was weggeschnitten ja und wenn du irgendwie die 35mm Kopie hast, wird noch mehr weggeschnitten und du siehst dann halt irgendwie oben und unten dann gar nicht die Sachen, die du, eigentlich vielleicht sehen solltest oder müsstest oder und du kannst eigentlich überhaupt nicht mehr sagen so, was ist denn in diesem Film jetzt wichtig und was ist nicht wichtig, weil je nachdem in welchem Kino du jetzt sitzt, siehst du also deutlich mehr oder deutlich weniger von diesem Film. Ich finde das ein bisschen bescheuert, ehrlich gesagt. Es hat einen Film zu geben und der Regisseur hat klar festzulegen, wie diese Bildsprache auszusehen hat und nicht in zig Formaten sich zu ergehen.
So und das nächste, was wir festgestellt haben, also dieses Kino, ich glaube irgendwann vor Uhrzeiten war ich da schon mal, aber wirklich ganz ganz lange nicht mehr gewesen also zoopalast, so 35 mm ich habe schon auch vergessen wie, scheiße das eigentlich auch ist gerade in den hellen passagen wenn du dann so richtig so ein flimmern von dem film halt so drin hast in dem bild und dann so ein heller himmel einfach dann auch wirklich die ganze zeit sondern leichtes flattern irgendwie drin hat, sondern echte stahlharte digital projektion hat halt auch einfach mal was für sich, So, wir haben das erst auf Deutsch geguckt. Der Sound war ganz gut. Das ist bei Nolan auch immer so ein Punkt. So Nolan im Original ist es teilweise ganz schrecklich abgemischt, dass man also wirklich als Nicht-Native-Speaker kaum eine Chance hat, bei den ganzen Drumherum-Geräuschen die Sprache rauszukriegen. Und von daher habe ich es mich für diese Sendung geopfert und habe mir diesen Film dann nochmal angeguckt, nämlich in der IMAX 1, zu 1,9 Projektion im englischen Original als Laserprojektion, um hier jetzt verkünden zu können, welche Version man sich angucken sollte. Und das etwas triviale Ergebnis war, es war ehrlich gesagt ein bisschen Geldverschwendung. Also weder ist der Film dann so beeindruckend und mitreißend, dass man ihn zweimal gesehen haben müsste und ich habe viele Filme zweimal gesehen. Noch macht dieser Unterschied im Format irgendwas Relevantes aus, finde ich. Ich war froh, ihn erst auf Deutsch gesehen zu haben, weil die englische Fassung dann doch wieder Nolan-typisch ein bisschen bescheuert abgemischt ist und in diesem brandneuen IMAX hier Eastside Gallery, schrecklicher Sound. Also solche Sound-Ästheten wie wir haben da einen schweren Stand und ich glaube, das ist nicht dem Film anzulasten, sondern dass die da ihre Anlage maßlos übersteuern. Es war viel zu laut und die Boxen haben das einfach nicht getragen. Das am Potsdamer Platz haben sie dicht gemacht, schon vor längerem. Und haben jetzt aber hier direkt neben diesem Stadion, Arena Dinsy, das derzeit modernste IMAX Kino Deutschlands. Bild war okay, es ist schon dunkler als 35mm, das merkst du schon, der Film ist generell nicht gerade sonderlich hell. Aber ja, also das kann man sich einfach mal sparen, das Geld. Und kann man sich sicherlich im Kino angucken, aber welche Version ihr da guckt. Ich glaube, da jetzt durch Europa zu pilgern, es gibt im Internet jetzt so schöne Pan-Videos, wo die Leute sich das auf der Apple Watch angucken, den Film, es gibt im Internet. Claudi hat da irgendwie mal eine Stunde investiert und da so die schönsten, so schwarz-weiß-Display irgendwo, also hier für dein Gitter für dein, schönes E-Ink-Display E-Ink-Display, so Nolan Intended, The Odyssey gut, also von daher würde ich das jetzt alles nicht so hochhängen es ist eher einer der besseren Nolan-Filme, ich finde der funktioniert gut aber man muss da jetzt nicht so ein Riesengewäse drum machen.
Ansonsten, was viele nicht auf dem Schirm haben, habe ich schon ein paar Mal hier gefeatured. The Prestige von Nolan. Finde ich, ist ein interessantes Starfilm mit David Bowie als Tesla. Da kommt einfach vieles zusammen, als dieser Name noch nicht verhunzt war. Also das ist ein Film über Zauberei und wie Zaubertricks funktionieren und das finde ich ist so eigentlich sein charmantester, rundester Film insgesamt, der auch nicht so riesig aufgeladen ist mit allen möglichen Dramen.
Was? Nee, ich hatte ja, also ich besitze mittlerweile Eins, zwei, drei, vier Raspberry Pis, die irgendwie mit diesem Linux laufen, die so unterschiedliche Aufgaben haben. Unter anderem habe ich einen in meinem Wohnwagen installiert, weil ich irgendwie der Meinung bin, ich brauche da einen Server. Nicht, dass er jetzt schon irgendeine spezifische Aufgabe hat, aber man muss ja erstmal irgendwie die Gelegenheit haben, dass im Moment, wo einem die Ideen kommen.
Ja, genau. Also wir brauchen, brauchen, ja genau, brauchen ist nicht so wichtig. Und, also was weiß ich, man kann ja so allerlei nette Sachen machen mit MQTT, Broker, irgendwelche Sachen einsammeln und so weiter. Erstmal die Basis schaffen. Also habe ich dann irgendwie mal wieder einen neuen Raspberry Pi 5 installiert und erstmal sozusagen da in sein Environment reingemacht. Schön mit irgendwie einer Halterung auf Dienstschiene und so. Genau. Dann habe ich mir das System mal so ein bisschen angeguckt und lalala, diese Sachen eingerichtet, das hat soweit dann auch erstmal irgendwie alles funktioniert. Dann kam ich so auf die erste Idee, wenn ich so einen Computer habe, dann könnte das ja so ein Media-Server sein, dann hätte ich ja mal eine zentrale Abspieleinheit, die so Musik spielt. Ich habe zwar so ein HomePod Mini da drin, aber naja.
Ja, die kann er dann nur selber und dann kriegst du einfach keine gute Lösung. Dann dachte ich mir, okay, ich habe hier noch eine Bluetooth Box rumliegen, nimmst du doch mal die und dann guckst du mal weiter. Und zu meiner größten Überraschung konnte ich irgendwie mit dieser Bluetooth Box pären und nicht nur, dass er die erkannt hat und dass er dann auch in der Lage war, Musik drauf abzuspielen. Nee, sogar nach dem Reboot hatte die immer noch gesehen und sich auch sofort wieder mit ihr verbunden. Und wenn ich dann auf Play gedrückt habe, kam immer noch Musik raus. Da dachte ich mir so, das ist schon mal ganz geil.
Ja, also das war irgendwie so, gut. Ich habe da eine stabile Geschichte. Irgendwie der Rechner kommt wieder hoch und wenn das Device da ist, dann sieht er das auch gleich und er verbindet sich damit. Das ist genau das, was ich haben wollte. und bin ich so ein bisschen weiter gestiegen, dann dachte ich mir so, hm, wenn ich jetzt da auch noch Airplay drauf installiert bekomme, dann könnte das ja fast praktisch werden. Dann könnte ich dann halt auch mit irgendeinem Device mal eben hin streamen, und müsste nicht selber die Bluetooth-Box wieder übernehmen, sondern ich hätte sozusagen so meinen zentralen Audio-Hub, mit dem ich das so machen kann. Und dann gab es dann so Software, die hieß Shareport Sync, die dann tatsächlich sogar Airplay 2, Support verspricht. Zwischen Airplay 1 und Airplay 2 sind die technischen Unterschiede erheblich. Also Airplay 1 war so wesentlich, ja schick's mal hin und buffa ein bisschen und das war's. Und Airplay 2 macht da irgendwie einen riesen technischen Hack-Mac, funktioniert alles anders. Naja, hab ich das irgendwie installiert und hab irgendwie versucht, dann sozusagen diese Software dazu zu bekommen, auch dieses Audio auszugeben. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass wenn ich dann erstmal das Default-Audio ausgewählt habe, dass ich auf dieses Default Audio dann auch diesen Shareplay, Server drauf werfen könnte. So einfach ist es nicht. Weil dann durfte ich dann erstmal wieder kennenlernen, so ja nee, also es gibt ja nicht ein Audiosystem, sondern es gibt ja mehrere zur Auswahl und natürlich hat dieses schicke neue Wayland GUI-Gedöns und so weiter verwendet ein System, das heißt Pipewire, was so ganz super sophisticated ist, weil man dann so reinplaggen kann und pipapo und Pipeline und irgendwie so. Alles ganz modern. Aber dann muss ich natürlich diesem Shareport irgendwie dann beibringen, dass es dann irgendwie dieses Pipewire benutzen soll und nicht Puls-Audio, was er dann irgendwie vorher annimmt. Also es ist nicht so, dass das Betriebssystem einem sagt, was hier das Audiosystem ist und dann könnte man das rausfinden und dann automatisch so benutzen. Nein, man muss allem immer alles erzählen und muss immer alles konfigurieren, weil das wäre ja sonst so einfach. Okay, gut.
Das ist Standard normale Raspberry OS, was auch einen sehr schlanken Fuß macht und aber auch im GUI auch sehr schlank daherkommt. Also ich finde es ein bisschen lächerlich, was die so User-Interface nennen, aber naja, egal. Ich dachte mir nur so, ich probiere einfach mal was aus und vielleicht funktioniert das ja auch. An dem Punkt war ich natürlich schon voll im Chat-GPT-Modus und wäre nicht auch nur an Mühe weitergekommen, wenn ich mir nicht ausführlich diese ganzen Hinnereien erklären lassen könnte und wo ich jetzt irgendwie was machen musste und so. Und zwar ist es mir dann gelungen, irgendwie eine Konfiguration hinzubekommen, wie der dann tatsächlich sein Audio in dieses Pipewire reinschaufelt. Ja, also dann dachte ich so, oh wow, das hast du jetzt irgendwie hinbekommen, Jetzt kann ich ja Audio abspielen mit Airplay von meinem Macintosh. Das landet dann irgendwie auf dieser Büchse und es landet dann tatsächlich auf dieser Bluetooth-Box. Ja, aber das wäre auch zu einfach gewesen, weil ich dann festgestellt habe, wenn ich dann irgendwie reboote, dann läuft das Ding halt so in so Hardcore-Race-Conditions, weil dann irgendwie dieses Pipewire-System, das fährt sich dann irgendwie noch hoch und das muss dann noch dieses und jenes testen, während dieser Shareport-Server, der ist dann sofort da und der sieht aber dann kein Default-Device, weil das ist ja irgendwie alles noch nicht hochgefahren, also ist er nicht damit verbunden und selbst wenn das Pipewire dann hochgefahren ist, dann sieht er das wieder nicht. Und dann musste ich mir so ein abenteuerliches Skript bauen lassen mit ChatGPT, wo er irgendwie alles mögliche abwartet und prüft und ja und jetzt, wenn das oben ist und dann, naja, dann habe ich das wieder gelassen. Das ging nicht klar, ich konnte mir da so ein rotziges, 50 Zeilen langes Shell-Skript da irgendwie noch mit in mein System reinpopeln, was dann diesen einen Fall noch irgendwie macht aber da fiel das ja irgendwie alles schon auseinander naja, egal, mal gucken, vielleicht fällt mir irgendwas anderes Sinnvolles ein, aber das normale Abspielen jetzt von einem Webbrowser funktioniert zumindest schon meist jetzt nicht viel aber immerhin Aber das Audio, also ich finde das wirklich so krass, dass das auch einfach immer noch nicht funktioniert. Das war ja auch so meine Macintosh-Erweckung Anfang der 90er Jahre, als ich so meinen Mac 2 CI hatte, so 1991 oder so. Und wenn du dann nämlich gesagt hast, spiel mal Audio ab, was er gemacht hat? Audio abgespielt. Er hat Audio abgespielt. Und wenn zwei Programme Audio abgespielt haben, dann hast du beide gehört. Über denselben Lautsprecher. Kannst du dir das vorstellen? Das hat zehn Jahre gedauert, bis ich das bei Windows das erste Mal gesehen habe. Dass irgendwie zwei Programme gleichzeitig irgendwie...
Ja, also dass die dann so sich die Soundkarte teilen konnten. all so ein Voodoo und bis das überhaupt mal funktioniert hat, bis man dann irgendwie die richtigen Schalter gefunden hat und was nicht alles. Also das war für mich immer so vollkommen unverständlich, warum sowas Einfaches wie Spiel, einen Ton einfach nicht ging. Und das ist bei Linux offensichtlich immer noch nicht gelöst. Das ist einfach ein Problem.
Das ist einfach scheiße Design. Da denkt einfach keiner drüber nach, dass man mal einfach sowas macht wie, was ist hier das Audiosystem? Das kann man ja mal irgendwo hinschreiben. Wenn das immer alles so toll konfigurierbar ist, warum konfiguriert man denn das nicht? Nee, es ist einfach, du musst es wissen. Und das macht es so und das macht es so.
Ja, egal. Er hat ja immerhin auf diese Bluetooth-Box abgespielt. Egal, kein Problem. Dann ist mir aufgefallen, das Betriebssystem, was hier drauf läuft, ist ja viel neuer als das, was ich auf meinen anderen Raspberry Pis habe. Jetzt will ich zumindest ein vergleichbares System haben, weil Wayland und so weiter und so. Dachte ich mir, bevor ich jetzt irgendwie anfange, auf jedem Rechner was anderes zu haben, update ich doch einfach mal das Betriebssystem auf meinen anderen Raspberry Pis. das geht so mit sudo, update und, Upgrade, das habe ich schon wieder vergessen, irgendwie Full-Upgrade ist dann irgendwie für das Betriebssystem und dann wollte ich halt irgendwie rausfinden, wie update ich denn jetzt auf die nächste Version von dem Betriebssystem. Also Trixi ist jetzt das neue und das davor hieß glaube ich Bookworm, das waren so die Codenamen dafür, die dann so sind. Ja, also so ein normales Update hat das natürlich nicht aktualisiert. Mir wurde sowas auch nicht angeboten. Es gibt auch natürlich nichts im User-Interface, was irgendwie sagt, so hier ist dein neues Betriebssystem oder so.
Also ich habe jetzt die beiden Laptops meiner Racker von einem Ubuntu, was war es, 25.10 auf jetzt 26.4 LTS hochgezogen und das war klick mich bunti, was war es, 25.10 auf jetzt 26.4 LTS hochgezogen und das war klick mich bunti, ein Klick in der GUI und es wurde mir aktiv angeboten. ein Klick in der GUI und es wurde mir aktiv angeboten. Also die Distributionen sind da schon sehr unterschiedlich. Also die Distributionen sind da schon sehr unterschiedlich.
Ja, aber das ist immer das, was ich da vorgefunden habe. Und das soll ja mal alles so einfach sein. Ja, aber das ist immer das, was ich da vorgefunden habe. Und das soll ja mal alles so einfach sein. Nee, ich muss dann halt auch erstmal wieder die KI-Maschine starten, Nee, ich muss dann halt auch erstmal wieder die KI-Maschine starten, um herauszufinden, wie denn das so geht. um herauszufinden, wie denn das so geht.
Ja, okay, sehe ich ein. Aber Betriebssystem updaten sollte ja nun mal eine Kernkompetenz Ja, okay, sehe ich ein. Aber Betriebssystem updaten sollte ja nun mal eine Kernkompetenz sein in diesem Bereich. Eines Betriebssystems meinst du? Die Leute machen ja sein in diesem Bereich. Eines Betriebssystems meinst du? Die Leute machen ja fast nichts anderes in ihrem Leben. fast nichts anderes in ihrem Leben. Also sollte doch diese Funktion wirklich funktionieren. Also sollte doch diese Funktion wirklich funktionieren. Normalerweise, also dieses Update, das funktioniert auch relativ gut, Normalerweise, also dieses Update, das funktioniert auch relativ gut, muss ich sagen. Also da bin ich noch kein einziges Problem reingerannt. muss ich sagen. Also da bin ich noch kein einziges Problem reingerannt. Aber jetzt muss ich ja von Bookworm auf Trixie wechseln. Aber jetzt muss ich ja von Bookworm auf Trixie wechseln. Das hat mir mein AI-Assistent gesagt. Das hat mir mein AI-Assistent gesagt. Jetzt musst du ja erstmal in irgendeiner Konstruktionsdatei deine Package-Sources Jetzt musst du ja erstmal in irgendeiner Konstruktionsdatei deine Package-Sources von Bookworm auf Trixie ändern. Also ich musste sozusagen in dieser Datei den von Bookworm auf Trixie ändern. Also ich musste sozusagen in dieser Datei den einen Namen in den anderen Namen. Also das muss man ja überhaupt erstmal wissen. einen Namen in den anderen Namen. Also das muss man ja überhaupt erstmal wissen. Welchen Namen nehme ich denn da jetzt überhaupt? Und in welcher Datei ändere Welchen Namen nehme ich denn da jetzt überhaupt? Und in welcher Datei ändere ich denn das? Und dann konnte ich dann irgendwie Upgrade machen und Full-Upgrade ich denn das? Und dann konnte ich dann irgendwie Upgrade machen und Full-Upgrade machen und dann looter stundenlang irgendwelche Pakete runter. machen und dann looter stundenlang irgendwelche Pakete runter. Und ging natürlich nicht am Ende. Und ging natürlich nicht am Ende. weil Error. weil Error. Irgendso ein Error ist so ja, keine Ahnung, warum er dieses Paket nicht übersetzen Irgendso ein Error ist so ja, keine Ahnung, warum er dieses Paket nicht übersetzen kann und dann alles zagt wieder in ChatGPT reingeworfen und ja, kann und dann alles zagt wieder in ChatGPT reingeworfen und ja, ja, da haben sie dann was geändert und dann muss aber das Paket muss dann erstmal ja, da haben sie dann was geändert und dann muss aber das Paket muss dann erstmal gelöscht werden, dann muss ich dann nur zahlreiche Pakete manuell löschen, gelöscht werden, dann muss ich dann nur zahlreiche Pakete manuell löschen, damit die sich dann wieder updaten können und so weiter. damit die sich dann wieder updaten können und so weiter. Kurze Geschichte, ich habe es irgendwann geschafft, alle Dinger sind sozusagen Kurze Geschichte, ich habe es irgendwann geschafft, alle Dinger sind sozusagen geupgradet, aber ich hätte es niemals in erträglicher Zeit alleine herausgefunden. Unmöglich. geupgradet, aber ich hätte es niemals in erträglicher Zeit alleine herausgefunden. Unmöglich. Niemals hätte ich das geschafft. Niemals hätte ich das geschafft. Ich beobachte das weiter. Deine Versprechungen, dass alte Sonnenschein steht, Ich beobachte das weiter. Deine Versprechungen, dass alte Sonnenschein steht, ja, weiß ich nicht, sehe ich jetzt noch nicht so richtig. ja, weiß ich nicht, sehe ich jetzt noch nicht so richtig.
Ich glaube, es steht und fällt halt viel davon so, welche Distro man sich so Ich glaube, es steht und fällt halt viel davon so, welche Distro man sich so raus holt. Also mit einem PopOS oder mit einem aktuellen KDE oder jetzt auch mit dem Ubuntu. raus holt. Also mit einem PopOS oder mit einem aktuellen KDE oder jetzt auch mit dem Ubuntu.
Ich glaube, es kommt drauf an, wie nah bist du am Rand der Distribution? Ich glaube, es kommt drauf an, wie nah bist du am Rand der Distribution? dem noch getesteten Teil und wie absurd ist das, was du da hinzufügen willst, dem noch getesteten Teil und wie absurd ist das, was du da hinzufügen willst, was die Distributionsautoren eigentlich nicht vorgesehen haben. was die Distributionsautoren eigentlich nicht vorgesehen haben.
So, was sagen hier die Kommentare? Ich wähle erstmal die falsche Distribution So, was sagen hier die Kommentare? Ich wähle erstmal die falsche Distribution und you're updating it wrong. und you're updating it wrong. Ja, keine Ahnung, wie das ist. Also ich meine, ich habe mir einfach nur so einen Ja, keine Ahnung, wie das ist. Also ich meine, ich habe mir einfach nur so einen Linux-Computer gekauft. Linux-Computer gekauft. Der ist ja, das ist ja, ich meine so ein Raspberry Pi ist jetzt vielleicht keine Der ist ja, das ist ja, ich meine so ein Raspberry Pi ist jetzt vielleicht keine High-End-Maschine, aber das ist ja ein Desktop-System. High-End-Maschine, aber das ist ja ein Desktop-System. Ja, guck mal, hier steht einer mit Tastatur sozusagen schon im Gehäuse integriert und Maus. Ja, guck mal, hier steht einer mit Tastatur sozusagen schon im Gehäuse integriert und Maus.
Ich muss noch mal eine Lanze für FreeBSD brechen. Weil ich meine, Ich muss noch mal eine Lanze für FreeBSD brechen. Weil ich meine, das hat zwar auch so seine Ecken und Kanten, aber Aber auf das neueste System das hat zwar auch so seine Ecken und Kanten, aber Aber auf das neueste System updaten, das geht eigentlich immer. updaten, das geht eigentlich immer.
Obwohl man, wie ich inzwischen weiß, gelernt habe, man muss ein bisschen vorsichtig Obwohl man, wie ich inzwischen weiß, gelernt habe, man muss ein bisschen vorsichtig sein. Man sollte nicht drei oder vier Major-Versionen überspringen, sein. Man sollte nicht drei oder vier Major-Versionen überspringen, sondern schöne eine nach der anderen updaten. sondern schöne eine nach der anderen updaten. Sonst kann man in eine Situation kommen, wo gar nichts mehr geht. Aber gut. Sonst kann man in eine Situation kommen, wo gar nichts mehr geht. Aber gut.
Naja, mal schauen, was ich da mache. Naja, mal schauen, was ich da mache. Aber ist ja auch eigentlich egal. Ich benutze das Ding im Wesentlichen so als Aber ist ja auch eigentlich egal. Ich benutze das Ding im Wesentlichen so als Development-Target und als Serversystem. Development-Target und als Serversystem. dafür ist es irgendwie auch gemacht und dafür ist es auch gedacht und da funktioniert dafür ist es irgendwie auch gemacht und dafür ist es auch gedacht und da funktioniert es ja auch wunderbar wir haben unsere Blinknaz-Installation auf dem Pi gelaufen, es ja auch wunderbar wir haben unsere Blinknaz-Installation auf dem Pi gelaufen, das lief alles ganz tutti da bin ich auch sehr zufrieden mit insofern ist es alles gut, nur so als, das lief alles ganz tutti da bin ich auch sehr zufrieden mit insofern ist es alles gut, nur so als, die User-Experience ich finde das ist einfach, das ist gar keine User-Experience also da ist, die User-Experience ich finde das ist einfach, das ist gar keine User-Experience also da ist, da ist nichts ist schön dran. Nichts ist schön dran. da ist nichts ist schön dran. Nichts ist schön dran.
Ja, aber Tim, dann nimm wirklich mal irgendwie eine vernünftige Kiste und mach Ja, aber Tim, dann nimm wirklich mal irgendwie eine vernünftige Kiste und mach da entweder ein aktuelles KDE drauf, mach ein aktuelles Ubuntu drauf und mach ein Pop-OS drauf. da entweder ein aktuelles KDE drauf, mach ein aktuelles Ubuntu drauf und mach ein Pop-OS drauf.
Weil das mit Distributionen sind, die dich an die Hand nehmen die dir alles Weil das mit Distributionen sind, die dich an die Hand nehmen die dir alles erklären, die für alles eine klick mich buntie Oberfläche haben zumindest für erklären, die für alles eine klick mich buntie Oberfläche haben zumindest für diese ganzen normalen gängigen Schritte, ist das mittlerweile gut umgesetzt also. diese ganzen normalen gängigen Schritte, ist das mittlerweile gut umgesetzt also.
Ich weiß nicht, Raspberry Pi da hab ich die Geduld nicht für, Ich weiß nicht, Raspberry Pi da hab ich die Geduld nicht für, ich hab das Gefühl die Dinger sind immer so unglaublich langsam und irgendwas ich hab das Gefühl die Dinger sind immer so unglaublich langsam und irgendwas zu tun dauert immer ewig allein das Buten dauert ewig, zu tun dauert immer ewig allein das Buten dauert ewig, Ja? Keine Ahnung. Also, Ja? Keine Ahnung. Also, wenn, dann würde ich mir eher so ein billig Mini-PC irgendwo schießen und den benutzen. wenn, dann würde ich mir eher so ein billig Mini-PC irgendwo schießen und den benutzen.
Also von den großen, gerade populären Distributionen würde mir jetzt keine einfallen, Also von den großen, gerade populären Distributionen würde mir jetzt keine einfallen, die nicht einen wirklich guten Setup-Assistenten-GUI geführt hat. die nicht einen wirklich guten Setup-Assistenten-GUI geführt hat. Also die Zeiten sind echt vorbei, wo man da am Anfang denkt, Also die Zeiten sind echt vorbei, wo man da am Anfang denkt, oh mein Gott, wo bin ich denn jetzt hier gelandet? oh mein Gott, wo bin ich denn jetzt hier gelandet?
Ja, ein Raspi ist kein Thinkpad. Ja, genau. Und diese Raspi-Distro, Ja, ein Raspi ist kein Thinkpad. Ja, genau. Und diese Raspi-Distro, wie gesagt, ich bleibe dabei. Die Zielgruppe ist einfach eine komplett andere. wie gesagt, ich bleibe dabei. Die Zielgruppe ist einfach eine komplett andere. Das ist von Nerds für Nerds. Das ist von Nerds für Nerds.
Ja, das ist die, die möglichst minimale Ressourcen in alles investiert, Ja, das ist die, die möglichst minimale Ressourcen in alles investiert, weil wir haben halt nicht so viel davon. weil wir haben halt nicht so viel davon. Spiel mal ein PopOS drauf und sag dann mal, was los ist. Spiel mal ein PopOS drauf und sag dann mal, was los ist.
Na gut, ich werde mir das mal anschauen, vielleicht beruhigt mich das ja. Na gut, ich werde mir das mal anschauen, vielleicht beruhigt mich das ja. Aber dann ist auch dieses Wayland da drauf. Aber dann ist auch dieses Wayland da drauf. Da war dann erstmal das Problem, dass wenn man sich da mit VNC drauf connectet Da war dann erstmal das Problem, dass wenn man sich da mit VNC drauf connectet und man hat nicht schon einen Login gemacht, dann kann der keinen machen. und man hat nicht schon einen Login gemacht, dann kann der keinen machen.
Ja, weil er braucht dann eine existierende Desktop-Session, an die er sich dann Ja, weil er braucht dann eine existierende Desktop-Session, an die er sich dann connecten kann und dann konnte ich mich mit VNC da nicht anmelden. connecten kann und dann konnte ich mich mit VNC da nicht anmelden. Das ist jetzt irgendwie anders als vorher mit irgendwie X. Das ist jetzt irgendwie anders als vorher mit irgendwie X. Da muss man dann irgendwie sich erstmal ransetzen, einloggen und ich kann mich Da muss man dann irgendwie sich erstmal ransetzen, einloggen und ich kann mich nur an die ran connecten, die schon da ist. nur an die ran connecten, die schon da ist. War zumindest irgendwie die Erklärung, die ich dafür bekommen habe. War zumindest irgendwie die Erklärung, die ich dafür bekommen habe. Das hat mir nur so eine Fehlermeldung angezeigt und mit, ja geht nicht. Das hat mir nur so eine Fehlermeldung angezeigt und mit, ja geht nicht.
Klar, aber wenn man jetzt ein total neues System hat, sollte man ja vielleicht Klar, aber wenn man jetzt ein total neues System hat, sollte man ja vielleicht auch den ich melde mich aus der Ferne Fall an. Vielleicht habe ich da irgendwas auch den ich melde mich aus der Ferne Fall an. Vielleicht habe ich da irgendwas falsch eingestellt, keine Ahnung, aber das war zumindest so die Fehlermeldung, die kam. falsch eingestellt, keine Ahnung, aber das war zumindest so die Fehlermeldung, die kam. Abgesehen davon, dass diese VNC-Klines auch alle furchtbar sind. Grauenhaft. Abgesehen davon, dass diese VNC-Klines auch alle furchtbar sind. Grauenhaft. Naja, mal gucken. Vielleicht muss ich mir mal einen richtigen kaufen. Naja, mal gucken. Vielleicht muss ich mir mal einen richtigen kaufen. Aber ich wollte euch jetzt auch gar nicht runterziehen, ich wollte nur kurz Aber ich wollte euch jetzt auch gar nicht runterziehen, ich wollte nur kurz berichten, dass ich zumindest am Ausprobieren bin. berichten, dass ich zumindest am Ausprobieren bin. Ich bin da nach wie vor sehr skeptisch, lässt mich auch gerne eines Besseren Ich bin da nach wie vor sehr skeptisch, lässt mich auch gerne eines Besseren belehren. Also wenn ich mal irgendeines von diesen anderen Betriebssystemen belehren. Also wenn ich mal irgendeines von diesen anderen Betriebssystemen ausprobe, wir mal gucken, ob ich das überzeugt. ausprobe, wir mal gucken, ob ich das überzeugt.
Ja, dann hast du nur für die Hälfte der Sachen dann hast du irgendwie überhaupt Ja, dann hast du nur für die Hälfte der Sachen dann hast du irgendwie überhaupt Treiber und nichts ist unterstützt und dann verbraucht das wieder 80 Kilowatt, Treiber und nichts ist unterstützt und dann verbraucht das wieder 80 Kilowatt, im Sleep-Modus und beim 50. Mal zuklappen hängt er sich auf. im Sleep-Modus und beim 50. Mal zuklappen hängt er sich auf. Das kennen wir doch alles schon. Das kennen wir doch alles schon.
Ich will, Roost will ich noch empfehlen für alle Leute, die einen Messaging-Dienst Ich will, Roost will ich noch empfehlen für alle Leute, die einen Messaging-Dienst haben wollen, wo eine Message mehrere Stunden braucht, bis sie irgendwo ankommt. haben wollen, wo eine Message mehrere Stunden braucht, bis sie irgendwo ankommt.
Das Ding heißt Roost Social und du hast so eine Art Brieftauben-App, Das Ding heißt Roost Social und du hast so eine Art Brieftauben-App, wo du Vögel sammeln kannst und mit diesen Vögeln kannst du dann Messages an andere User schicken. wo du Vögel sammeln kannst und mit diesen Vögeln kannst du dann Messages an andere User schicken. und die Vögel fliegen quasi in Echtzeit dann zu den anderen Usern, wo auch immer die sind. und die Vögel fliegen quasi in Echtzeit dann zu den anderen Usern, wo auch immer die sind. Und es dauert entsprechend lange, bis die dort sind. Und es dauert entsprechend lange, bis die dort sind. Und dann ist der Vogel auch bei dem anderen. Du kannst ihn zurückrufen, Und dann ist der Vogel auch bei dem anderen. Du kannst ihn zurückrufen, dann dauert es, bis der wieder zurückgeflogen ist und erst dann kannst du ihn wieder benutzen. dann dauert es, bis der wieder zurückgeflogen ist und erst dann kannst du ihn wieder benutzen. Aber du kannst aber, wenn jemand anders dir eine Message geschickt hat, Aber du kannst aber, wenn jemand anders dir eine Message geschickt hat, kannst du seinen Vogel mit einer kannst du seinen Vogel mit einer eigenen Message weiterschicken an jemand anders. Das nennt sich Roost. eigenen Message weiterschicken an jemand anders. Das nennt sich Roost.
Und man kann dem Vogel immer sagen, also nicht wie eine Brieftaube, Und man kann dem Vogel immer sagen, also nicht wie eine Brieftaube, die immer nur zurückkehren kann, dahin wo man möchte. Das ist sozusagen eine die immer nur zurückkehren kann, dahin wo man möchte. Das ist sozusagen eine adressierbare Brieftaube. adressierbare Brieftaube.
Das ist eine adressierbare Brieftaube und es sind auch nicht nur Tauben. Das ist eine adressierbare Brieftaube und es sind auch nicht nur Tauben. Lustigerweise, am Anfang bekommt man Vögel vorgeschlagen, da kann man sich dann Lustigerweise, am Anfang bekommt man Vögel vorgeschlagen, da kann man sich dann irgendwie fünf aussuchen. irgendwie fünf aussuchen. Und lustigerweise war bei mir eine Schnecke dabei, die musste ich natürlich sofort haben. Und lustigerweise war bei mir eine Schnecke dabei, die musste ich natürlich sofort haben. Die Schnecke ist mit zwei Stundenkilometern jetzt nicht die schnellste, Die Schnecke ist mit zwei Stundenkilometern jetzt nicht die schnellste, obwohl ich glaube zwei Stundenkilometer für eine Schnecke wirklich gut ist. obwohl ich glaube zwei Stundenkilometer für eine Schnecke wirklich gut ist. Aber die habe ich tatsächlich, die habe ich auch tatsächlich schon eingesetzt. Aber die habe ich tatsächlich, die habe ich auch tatsächlich schon eingesetzt. Dauert halt ein bisschen. Dauert halt ein bisschen. Aber da sind wirklich auch schöne farbenfrohe Vögel dabei. Aber da sind wirklich auch schöne farbenfrohe Vögel dabei.
Als ich das auf dem Handy irgendwie ganz schnell mal angeklickt hatte, Als ich das auf dem Handy irgendwie ganz schnell mal angeklickt hatte, als du das geschickt hast, dachte ich, das sei wirklich mit echten Brieftauben. als du das geschickt hast, dachte ich, das sei wirklich mit echten Brieftauben.
Es ist natürlich mit virtuellen Brieftauben. Dass das einfach ein Gag-Service Es ist natürlich mit virtuellen Brieftauben. Dass das einfach ein Gag-Service ist, wo einfach ein Netzwerk von Brieftauben züchtern, die Spaß machen und da ist, wo einfach ein Netzwerk von Brieftauben züchtern, die Spaß machen und da eine App quasi drüber, weil das hätte ich auch saukool gefunden. eine App quasi drüber, weil das hätte ich auch saukool gefunden.
Nein, es ist wirklich nur so, und dann kann man auch noch die eigenen Vögel Nein, es ist wirklich nur so, und dann kann man auch noch die eigenen Vögel so trainieren, da gibt es so ein Flappy Bird Ding und so ein komisches Shoot-em-up so trainieren, da gibt es so ein Flappy Bird Ding und so ein komisches Shoot-em-up Ding und so weiter mit dem Vogel und man kann den Vogel streicheln. Ding und so weiter mit dem Vogel und man kann den Vogel streicheln.
Ja, es gibt natürlich wie die Common und Rare und sonst was. Ja, es gibt natürlich wie die Common und Rare und sonst was. Also sie haben echt extrem viele Vögel da drin und es gibt auch zu jedem Vogel Also sie haben echt extrem viele Vögel da drin und es gibt auch zu jedem Vogel gibt es dann immer irgendwie noch einen Eintrag, wo sie erklären, gibt es dann immer irgendwie noch einen Eintrag, wo sie erklären, was das für ein Vogel ist und so weiter. was das für ein Vogel ist und so weiter. Also es ist liebevoll gemacht. Es ist jetzt auch keine App, die irgendwie weltbewegend Also es ist liebevoll gemacht. Es ist jetzt auch keine App, die irgendwie weltbewegend ist, aber ich fand es irgendwie niedlich so als kleiner Zeitvertreib nebenbei. ist, aber ich fand es irgendwie niedlich so als kleiner Zeitvertreib nebenbei. Man kann auch Brieffreundschaften schließen mit Leuten, die man nicht kennt, Man kann auch Brieffreundschaften schließen mit Leuten, die man nicht kennt, was auch ganz interessant ist. Also ich finde es…. was auch ganz interessant ist. Also ich finde es….
Also wem die Welt zu hektisch geworden ist und er braucht sie etwas entschleunigt, Also wem die Welt zu hektisch geworden ist und er braucht sie etwas entschleunigt, da ist es genau das Richtige. da ist es genau das Richtige. Der ist gerade erst im Entstehen. Ich habe da einfach mal jetzt irgendwie auch Der ist gerade erst im Entstehen. Ich habe da einfach mal jetzt irgendwie auch ein bisschen Geld drauf geworfen, weil ich dachte, ist einfach nett. ein bisschen Geld drauf geworfen, weil ich dachte, ist einfach nett.
Ja, das Lustige ist, du kannst auch anklicken, dass er einfach, Ja, das Lustige ist, du kannst auch anklicken, dass er einfach, wenn du irgendwo hinfährst, dann den Standort nimmt, den du gerade hast. wenn du irgendwo hinfährst, dann den Standort nimmt, den du gerade hast. Dann nimmst du deine Vögel mit und lässt sie von dort aus fliegen. Die fliegen auch dahin. Dann nimmst du deine Vögel mit und lässt sie von dort aus fliegen. Die fliegen auch dahin. Also ich glaube, das ist auch noch nicht so ganz ausgereift, Also ich glaube, das ist auch noch nicht so ganz ausgereift, wenn man sich dann wegbewegt, ob der Vogel dann, egal. wenn man sich dann wegbewegt, ob der Vogel dann, egal. Aber es ist einfach. Aber es ist einfach.
Dann erhalte ich einen Bonus-Forgel. Dein Freund bekommt eine Gutschrift für Dann erhalte ich einen Bonus-Forgel. Dein Freund bekommt eine Gutschrift für seine Belohnung, sobald du deine erste Nachricht sendest. Ah, du wirst belohnt. seine Belohnung, sobald du deine erste Nachricht sendest. Ah, du wirst belohnt.
Ich habe jetzt einen eurasischen, irgendwas, Text abgeschnittenen Vogel noch dazu bekommen. Ich habe jetzt einen eurasischen, irgendwas, Text abgeschnittenen Vogel noch dazu bekommen. Ja, okay. Mal schauen. Ja, okay. Mal schauen. Ja, Ja, das war, das war, unsere Brieftaubennachricht an euch. unsere Brieftaubennachricht an euch.
Na gut, auf jeden Fall wisst ihr jetzt, wie es in Skandinavien ist und in Moldawien Na gut, auf jeden Fall wisst ihr jetzt, wie es in Skandinavien ist und in Moldawien und welche Filme ihr euch nicht angucken müsst. und Ralf hat jetzt auch mal, und welche Filme ihr euch nicht angucken müsst. und Ralf hat jetzt auch mal, Elektromobilität ausprobiert. Ist das nicht schön? Elektromobilität ausprobiert. Ist das nicht schön?
Ja, ja, was die anderen Leute schon vor zehn Jahren rausgefunden haben, Ja, ja, was die anderen Leute schon vor zehn Jahren rausgefunden haben, das findest du jetzt auch raus. Aber ich finde auch, solche Momente sind wichtig. das findest du jetzt auch raus. Aber ich finde auch, solche Momente sind wichtig. Mir geht es ja auch manchmal so. Wie zum Beispiel mit Linux. Siehst du. Mir geht es ja auch manchmal so. Wie zum Beispiel mit Linux. Siehst du.
Ich möchte beeindruckt werden. Ich möchte nicht, dass es funktioniert oder so. Ich möchte beeindruckt werden. Ich möchte nicht, dass es funktioniert oder so. Ich möchte einfach beeindruckt werden und bin gespannt, ob es irgendwas gibt, was mich beeindruckt. Ich möchte einfach beeindruckt werden und bin gespannt, ob es irgendwas gibt, was mich beeindruckt.
Das ist für mich aber irgendwie unwichtig. Das ist für mich aber irgendwie unwichtig. Ich benutze das Ding auf der Kommandozeile. Es gibt ja keine Apps. Ich benutze das Ding auf der Kommandozeile. Es gibt ja keine Apps. Es gibt ja nichts, was man da starten kann mit dem GUI außer dem Webbrowser. Das ist ja alles. Es gibt ja nichts, was man da starten kann mit dem GUI außer dem Webbrowser. Das ist ja alles.
Beim Audio-Recording bin ich mir nicht ganz so sicher. Aber das werden wir dann noch sehen. Beim Audio-Recording bin ich mir nicht ganz so sicher. Aber das werden wir dann noch sehen. Jetzt machen wir ja erstmal schöne Outro-Musik, wie sich das gehört. Jetzt machen wir ja erstmal schöne Outro-Musik, wie sich das gehört. Das war's, Freakshow Nummer 311. Das war's, Freakshow Nummer 311. Ja, Winke, Winke. Genau, das war's. Viel Spaß, wir hören uns bald wieder und Ja, Winke, Winke. Genau, das war's. Viel Spaß, wir hören uns bald wieder und bis dahin wünschen wir euch noch eine gute Zeit. bis dahin wünschen wir euch noch eine gute Zeit.