Elle Cordova — Reisen nach Norwegen, Schweden, Moldawien — Surströmming — Europa-Check — Tunnel — E-Mobilität — CarPlay — Mückenabwehr — Assistenz-Systeme — AI Coding und Software-Planung — H.P. Lovecraft — Die Odyssee — Tim und Linux — Roost
Nach einer ausgiebigen Sommerpause haben wir alle kräftig Energie aufgetankt und teilen unsere Reiseerlebnisse mit Euch. Während es Ralf und Roddi nach Skandinavien verschlagen hat, hat sich Tim die Reste der Sowjetunion begeben. In dem Zusammenhang besprechen wir die Realitäten rund um E-Mobilität, Nützliche Kommunikation mit KI-Systemen, zweifelhafte Nützlichkeit von Assistenzsystemen im Auto, Literatur und Tims jüngste Linuxerfahrungen. Also wie immer für jeden was dabei.
Dauer: 4:09:39
Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.
Transkript
Shownotes
-
YouTube Data centers
-
YouTube Fonts hanging out
-
-
de.wikipedia.org Surströmming
-
de.wikipedia.org Disgusting Food Museum Berlin
-
-
-
de.wikipedia.org Liste der Staaten Europas
-
de.wikipedia.org Färöer
-
-
-
-
-
de.wikipedia.org Amalfiküste – Wikipedia
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
InsektenSchröter Die elektrische Fliegenklatsche - InsektenSchröter®
-
-
-
-
-
artificialanalysis.ai AI Model & API Providers Analysis | Artificial Analysis
-
-
pi.dev Pi Coding Agent
-
-
iX Magazin DuckDB: Amazon.com kauft Duck Labs
-
-
-
Architectural Decision Records Architectural Decision Records (ADRs)
-
reflectrally.com ReflectRally — Manage Architecture Decision Records with Your Team
-
-
-
-
-
fischerverlage.de H. P. Lovecraft. Das Werk - H.P. Lovecraft | S. Fischer Verlage
-
-
YouTube How Nolan solved it
-
-
-
The Odyssey (2026 Movie) The Odyssey | Explore Premium Formats | In Theaters Now
-
Der offizielle Name ist Republik Moldau, der Name „Moldawien“ ist ein Überbleibsel aus Sowjetzeiten. Der Fluss Moldau, auf den Ralf und Smetana sich beziehen, ist in Tschechien.
Tatsache, wieder was gelernt. Es gab in einem früheren Landeszuschnitt wohl einen zweiten Fluss „Moldava“ aber der hat mit der Smetana-Moldau wirklich nix zu tun. Danke!
Ich hatte befürchtet, jetzt käme „Dragostea Din Tei“. Insofern war Smetana, wenn vielleicht auch geographisch nicht ganz korrekt, eine Erleichterung! :)
Hi,
Kleiner Lesetipp zum Thema Lovecraft: „Die Farbe aus dem All“ ist eine meiner Lieblingshorror Geschichten von ihm und sie ist deutlich handfester. Wer nicht lesen will, für den gibt es eine großrtige Verfilmung mit Niklas Cage. Visuell sehr interessant gemacht und Niklas Cage spielt Charaktere die ihren Verstand verlieren sowieso immer gut.
Oh, das habe ich sogar als allererstes gelesen. Hier mein Ablauf:
1. The Colour Out of Space
2. The Music of Erich Zann
3. Pickman’s Model
4. The Call of Cthulhu
5. The Shadow over Innsmouth
6. At the Mountains of Madness
Wenn jemand noch sagt „ok XY ist großartig und geht in eine ganz andere Richtung“ nehme ich das gerne noch mal mit.
The Cats of Ulthar.
Das Lovecroft-Werk wird meistens in drei Teile gegliedert: Cthulhu Mythos, Dreamlands und Rest/Klassische Fantasy und Horror. Letzteres Umfasst auch „Proto-Cthulhu“ Texte wie „Dagon“. In deiner Liste sind nur Texte aus der ersten Kategorie enthalten. Wenn du ein umfassenderes Bild von Lovecroft als Autor haben möchtest, solltest du dir auch was aus den beiden anderen Kategorie durchlesen. Hier einfach was wählen, wo dich der Titel oder die Zusammenfassung ansprechen.
aber die ersten drei
1. The Colour Out of Space
2. The Music of Erich Zann
3. Pickman’s Model
Haben nicht den geringsten Cthulhu Bezug und müssten daher Kategorie drei sein?
Alpitronic kommt aus Südtirol Italien nicht aus der Schweiz.
Genau, Südtirol ist nicht Schweiz ;)
Ralf, Skoda spricht man „Schkodda“ aus. Gib dir halt wenigstens *einmal* im Leben Mühe, was richtig zu machen?!
Gerade mal nachgesehen: sowohl die gängigen Deutschen Auto-YouTube Kanäle, als auch der britische den ich gesehen habe, als auch der Typ im offiziellen Österreichischen Skoda Kanal (!) sprechen es SKO-DA aus, also wie wir in der Sendung.
Im Abspann des Skoda-Kanals ist dann aber ein Jingle in dem es wie du schreibst gesprochen wird.
Ich stelle also um und hoffe, dass mich dann noch jemand versteht.
Nein. „Skoda“ spricht man „Skoda“ aus. _Škoda_ spricht man „Schkodda“ aus. „Š“ wird im Tschechischen wie „Sch“ ausgesprochen, das ist unstrittig. Nur Lässt die Firma das Hatschek (das „Häckchen“ über dem S) häufig selbst weg. Z.B. im aktuellen Logo und im aktuellen Emblem auf Autos. Insofern ist die falsche Aussprache mindestens mal selbst provoziert.
Absolut wunderbar, dass du mir meine eigene Sprache erklärst. Vielen Dank. Deutscher?
nimm es mit Humor, Zitrön hat dasselbe Problem: https://www.youtube.com/watch?v=2rA-BSuog7o
https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0koda_Auto#/media/Datei:%C5%A0koda_Auto_logo.svg
Das mit dem Logo ist schwierig, aber ich würde aber das S schon so interpretieren, dass es den Hatschek andeutet. Schaut man auf die Website (skoda.de) so sieht man, finde ich, den Namen wirklich sehr oft ausgeschrieben (fast in jeder Kachel) und jedes mal mit Hatschek. Also im Gegensatz zu Denn’s, die sich wirklich offiziell in Denns unbenannt haben, sehe ich das bei Škoda jetzt auf den ersten Blick nicht.
Wenn du eine Aussprache wie „Schkodda“ haben willst: entweder setzt du „Š“ (gibts im Deutschen aber nicht, also wird das meistens zu „S“ konvertiert) oder du schreibst „Schkodda“. Fremde Aussprachregeln aufs Deutsche übertragen zu wollen ist peinlich.
DU bist peinlich, du ignoranter Germane!
Zu Assistenzsystemen: der BMW ix3 bringt in 2 Punkten Fortschritt:
* bei leichten bremsen oder beschleunigen bleiben die Assistenten weiterhin aktiv
* autonomes Fahren auf der Autobahn mit Überholassitenz: Hände auf dem Schoß vorgeschlagenes Überholmanöver rein mit Blick in den Seitenspiegel bestätigen-> das ist next Level!
Das kann ich nur bestätigen. Ich habe jetzt 5000 km mit dem Auto verbracht. In Bezug auf die Assistenzsysteme ist das absolut da beste was ich bisher gesehen habe. Der Spurwechsel auf der Autobahn fühlt sich nach kürzester Zeit unglaublich souverän und sicher an. Ob man das nutzt steht ja auf einem anderen Blatt. es trägt aber zum entspanntem Fahren bei. Auch beim Laden hatte ich bisher noch keine Probleme, außer mal einem Kurzen Abbruch mit automatischer Wiederaufnahme. Hier habe ich auch schon mit 400KW bis 20 % geladen danach fällt die Kurve langsam ab. Bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Natürlich ist das auch ein sehr teures Fahrzeug. Hier sieht man aber oft Technik, die späte in günstigere Fahrzeuge eingebaut wird
Zum Thema Softwareplanung: Im INNOQ Podcast (Episode: https://overcast.fm/+AABCFtanBhA) habe ich vom agilen BMAD-Framework gehört: https://docs.bmad-method.org/. BMAD steht für „Breakthrough Method for Agile AI-Driven Development“, vielleicht in diesem Kontext von Interesse.
es ist so krass, wie für euch einfach nur noch die maximierung des eigenen spaßes zählt. kosten: völlig egal. ich frage mich, wie ihr eigentlich die momente nachts um 4 aushaltet, in denen ihr nicht mehr einschlafen könnt, weil sich dann doch nicht mehr länger verdrängen lässt, welche welt ihr euren eigenen fukcing kindern hinterlasst! oder habt ihr solche luziden momente tatsächlich nicht mehr, seit ihr dem KI brainworm verfallen seid?!
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Man kann natürlich wie ein Asket sich allem entziehen und sich damit gut fühlen, aber das bewegt die Welt selten mehr als ein my.
Wir stehen auf der Grundlage, dass wir uns mit technischen Entwicklungen beschäftigen wollen, sonst kann man sich dazu kaum eine qualifizierte Meinung bilden. Ich persönlich denke, dass die cloud-basierten Frontiermodelle zwar weiter ihre Berechtigung haben werden, aber dass ein Großteil der Aufgaben, die sie heute bewältigen, in absehbarer Zeit durch lokales Prozessing realisiert werden können.
Man kann natürlich auch generell AI als weitenzerstörend ansehen und natürlich ist deren Anwendung auch eine Gefahr für Politik und Gesellschaft. Aber der Aspekt verschwindet auch nicht durch digitale Enthaltsamkeit.
sorry, gesprochen wie ein drogensüchtiger. oder wie einer, der für sich mal eben die verkehrsregeln umdeutet, weil sie ihm zu „langweilig“ sind, siehe sendung.
tim, was ist nur mit dir passiert? wo ist dein ganzer ethos geblieben, für den man dich jahrelang so bewundern konnte? meine these: weil du als berufsoptimist nicht verknusen konntest, dass statt der goldenen 20er das exakte gegenteil eingetreten ist, ist dann doch irgendeine sicherung final durchgebrannt, die bisher den ego-trip im völligen yolo-mode noch halbwegs erfolgreich verhindern konnte.
aber egal, lassen wir das, führt ja zu nix. wohin wird dein nächster urlaubsflug gehen? erzähl doch mal :-)
Ich weiß ja nicht, welchen „Ethos“ Du „jahrelang bewundert“ hast, aber das Kernproblem ist ja meistens, wenn Leute auch mal andere Positionen als die eigenen einnehmen.
Aus Deiner pseudonymen Selbstbeschreibung leite ich ab, dass Du Dich für die „Erde“ einsetzt. Das finde ich gut, das tue ich auch. Da sind wir ja schon mal auf der selben Seite.
Ansonsten könntest du ja auch mal konkret werden, was Dich eigentlich stört oder welche Positionen du generell bewunderungswürdig findest. Denn so ganz ohne Argumente ist es wirklich schwierig, hier eine Diskussion zu führen.
> Aus Deiner pseudonymen Selbstbeschreibung leite ich ab, dass Du Dich für die „Erde“ einsetzt. Das finde ich gut, das tue ich auch. Da sind wir ja schon mal auf der selben Seite.
Nein, das tust du nicht. Du reist ständig durch die Welt, du kaufst immer wieder neuen Schrott den du nicht brauchst, du verbrennst die Erde damit du dir irgendwelche bescheuerten Dashboards bauen kannst, weil dein ach so tolles Elixir scheinbar doch zu schwer ist, um es selbst zu machen. Nein Tim, du setzt dich nicht für die Erde ein.
Ich gebe dem Vorredner recht. Die letzten Jahre haben dir echt nicht gut getan. Du bist mittlerweile ein rechthaberischer alter weißer Mann der anderen die Welt mansplainen will und kommst mit Ausreden von wegen als „Asket leben“ oder „andere Meinung“. Vor allem letzteres ist etwas, was DU selbst nicht akzeptierst. Hör dir einfach mal die Sendung an, vielleicht fällt es dir ja dann auch auf. Kein Wunder, dass die ehemaligen Co-Hosts geflohen sind.
Zum Rechenzentrumsausbau in Deutschland: https://www.golem.de/news/frag-den-staat-rechenzentrumsausbau-erstmals-im-ueberblick-2608-212413.html
Mit einer schönen interaktiven Karte zur Größe (Versiegelung), Stromverbrauch, Wasserstress im Gebiet, geplanten Gaskraftwerke, Status, Proteste etc…:
https://heisseluft.org/
Neben der Kritik am vergnüglichen KI-Konsum, lese ich in beiden Kommentaren auch Kritik an deinem Verhältnis zum Straßenverkehr. Vielleicht sollten deine Äußerungen bzgl. Spurassistenten und dem Ignorieren von Verkehrsregeln auch primär ein Hinweis auf die gegenseitige Rücksicht gemäß §1 der StVO sein, was durch die Kritik an der Unfähigkeit Autos zu bedienen („können nicht mal mehr einparken“) und sich in übergroßen Autos abzukapseln vllt. naheliegt, allerdings konnte deine stark konträre Position auch durchaus so interpretiert werden, dass du nicht für den Straßenverkehr geeignet bist, da du eben keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen willst, sondern stattdessen deinem persönlichen Interesse alle anderen Unterordnest.
Hallo Julian. Zu StVO, dem Verhältnis zum Straßenverkehr, „gegenseitige Rücksicht“, …
Wohnst du auf dem Land?
Tim sagte allerdings was zum Sicherheitsgefühl: mit 3km/h mehr durch die 30er-Zone.
Ich wohne an einer Kreuzung / 30er-Zone wo so einige Menschen ein gewisses Sicherheitsgefühl haben: Keines! Da wird mit dem SUV mit 60km/h über die Kreuzung geballert (regelmäßig) und eigentlich isses „Rechts vor Links“ an der Kreuzung (*). Was den Lärm angeht: LAUT!!! (Lärm macht Krank).
Da wünsche ich mir Poller / Hopper / Blitzer… (Als Fahrradfahrer sowieso).
* Eine Straße an der zwei SUVs gerade mal so vorbei kommen. Zu dem ganzen Gehupe sage ich nur: kann da mal wer eine Petition machen: „Hupe im Auto verbieten!“ Ich kann das leider nicht.
Hallo Fahrrad for Future,
Nein, ich wohne nicht auf dem Land und ich habe Tim eben so verstanden, dass ihm die StVO egal ist, weshalb ich befürworten würde, wenn er nicht motorisiert am Straßenverkehr teilnimmt. Da ich ihm jedoch keine Worte in den Mund legen wollte und den Eindruck hatte, er fühle sich vom Diskussionseröffner falsch verstanden, wollte ich ihm meine Interpretation darlegen ohne ihn im Falle der misinterpretation angegangen zu haben.
VG
Julian
PS: Zwar sind Hupen vorgeschrieben, aber Hupen ist innerorts verboten, bis auf, um auf Gefahren hinzuweisen. Wegen 5 € kommt aber niemand vorbei; aber vermutlich war die Anmerkung auch eher als Scherz gedacht.
Ich benutze ChatGPT eigentlich nie mit Sprache, aber zumindest in den Settings lässt sich die Intelligenz des Sprachmodus anpassen. (Aber ich weiß nicht, ob das dann wirklich an den Work Modus rankommt, so wie Ralf es sich gewünscht hat.)
https://imgur.com/a/05rNK3I
Oha. Wusste nicht, dass das auch beim Sprachmodul geht, das macht Hoffnung. Stand auf „instant“ – werde berichten.
Der „Instant“ Modus ist dann aber nur der, der andere Agenten spawnen kann z.B. für ne Websuche. Und der das „mh, ja, also …“ macht.
https://openai.com/index/introducing-gpt-live/
Das geht aus der Doku nicht hervor, und ich habe es eben getestet: die höheren Modi dauern sehr spürbar länger, teilweise 20 Sekunden Stille, aber starten definitiv Agenten (Websuche etc.) im Hintergrund.
Man ist dann weg von dieser sehr flüssigen Unterhaltung, aber ja nun.
Bei Eurer Europareise am Anfang war wegen der Teilung Belfast ein Thema (ich glaube Roddi hats erwähnt) und Ihr hattet Zypern auch mit aufgezählt.
Vielleicht wäre das einen Hinweis auf Nikosia wert, weil es damit in der EU eine immer noch geteilte Hauptstadt gibt.
U.a. durch Nikosia geht die Pufferzone, die von einer UN-Friedenstruppe überwacht wird. Mit einem EU-Personalausweis oder -Reisepass kann man in der Fußgängerzone von Nikosia in den Nordteil gehen und sich im türkisch geprägten Teil umschauen.
Und nachdem die Briten auch noch ihre Finger im Spiel hatten und haben, sprechen fast alle Menschen auch Englisch und im Süden ist der Euro offizielles Zahlungsmittel.
P.S.: Kreditkartenzahlung geht auch ;)
Ich war verwundert, dass Ihr diesen Youtube Short „Die Odysee mit iMacs gedreht“ nicht erwähnt habt: https://youtube.com/shorts/oqL0IRYDCjw?si=bYIRHEKCpLr-cqJX
Im großeen und ganzen eine unterhaltsame und interessante Sendung, aber eine Empfehlung an Tim hätte ich da doch noch:
Entweder einmal damit richtig befassen, System so einrichten wie man es will oder einfach die Finger davon lassen wenn alles so schlecht funktioniert.
Beschwerden nimmt gerne das Salzamt entgegen. ;-)
Mich wundert, dass noch keiner was zum Thema Linux geschrieben hat, daher mache ich mal den Anfang:
Ralf hat mit seinen Aussagen recht. Obwohl der Raspi USB Ports und anderen Kram besitzt, ist er eben „kein normaler Desktop Computer“. Zum einen ist es ein eine ARM Architektur, die halt unter Linux nach wie vor teilweise noch problematisch ist, zum anderen ist er eher für spezifische Anwendungen gedacht (im Sinne von Appliance). Natürlich **kann** man ich auch für andere Zwecke verwenden, dann aber mit der geschilderten Experience. Raspberry Pi OS ist in der Regel die richtige Wahl für den Pi, weil da schon Sachen „unter der Haube“ für den Pi vorkonfiguriert sind. Zum Beispiel, dass man die GPIO Header direkt gut verwenden kann. Aber für „ich nutze es als modernen Desktop Computer“ ist es halt nicht gedacht.
Weiterhin zu VNC: das ist für den Remote Zugriff nicht mehr ganz „state of the art“. Nicht nur, weil es mit Wayland Probleme geben kann, sondern auch, weil es ein ziemlich ineffizientes Protokoll ist. Je nach konkretem Einsatzzweck kommt entweder RDP (ja, genau das was auch Windows kennt) zum Einsatz oder so etwas wie RustDesk (was eher sowas wie TeamViewer ist). Je nach Desktop Oberfläche/Distribution kann man diese Zugriffsmöglichkeiten tatsächlich, wie von Ralf beschrieben, in der UI „anschalten“ und dann auch verwenden. Stichworte sind hier „Gnome Remote Desktop“ oder „Krdp“. Von Linux zu Linux könnte man auch noch sowas wie „Waypipe“ verwenden, wo die UI tatsächlich komplett auf dem Client gerendert wird, aber keine Ahnung wie es da mit einem Zugriff vom Mac aussieht.
Generell finde ich, dass du bei deinen Berichten außer Acht lässt, dass die Dinge, die du durchführen willst, eben nicht „das einfachste der Welt“ sind. Die Szenarien, die Ralf und viele andere Leute als „einfach und gelöst“ bezeichnen sind in Richtung „ich nutze den Rechner um im Browser Dinge zu machen“ oder „meine Fotosammlung anschauen“ und das funktioniert mit den Voraussetzungen „weit verbreitete x86 Hardware“ und „moderne Distribution“ (Ubuntu, PopOS u.s.w.) tatsächlich hinreichend gut. Deine bisher beschriebenen Anwendungsfälle sind da eher „advanced“, was nicht unbedingt verkehrt ist, aber da muss man halt seine eigenen Erwartungen etwas anpassen. Insbesondere, wenn man mit der jeweiligen Plattform noch nicht die notwendige Erfahrung hat.
Auch witzig in dem Zusammenhang: Roddi wirft noch ein „bei FreeBSD ist das (OS Update) gut gelöst“.
Stellt sich raus: die offizielle FreeBSD Doku (https://docs.freebsd.org/en/books/handbook/cutting-edge/#updating-upgrading-synopsis) beschreibt exakt das gleiche Verfahren, wie es auch unter Debian gemacht werden muss.
* Configfile anpassen
* Befehle eingeben.
Nur das dort eben die Befehle und Dateien andere sind. Warum es in deinem konkreten Fall zu einem Fehler beim Update kam? Keine Ahnung. Aber aus dieser Erfahrung darauf zu schließen, dass „in der Linux Welt die einfachsten Dinge, wie OS aktualisieren“ kaputt sind ist halt so einfach nicht richtig. Hier würden mich Details zu den genauen Fehlern tatsächlich interessieren.
Ansonsten finde ich es aber nach wie vor gut, dass du weitere Experimente in diese Richtung machst und auch davon berichtest. Auch wenn es mir in diesen Fällen manchmal etwas schwer fällt zuzuhören :)
Hey Tim,
freut mich, dass du deiner Beziehung zu Linux neue Chancen einräumst!
In einem Punkt muss ich aber deinen Co-Castern klar beipflichten: Ein RasPi ist einfach nicht dafür gedacht, als Desktop benutzt zu werden, ganz besonders nicht von einem anspruchsvollen rechts-unten geprägten User wie dir.
Die grafische Oberfläche von Raspberry Pi OS ist bewusst minimal gehalten, um mit den beschränkten Ressourcen überhaupt eine brauchbare Bedienbarkeit zu ermöglichen. Sie macht das System für Einsteiger aber zumindest etwas besser zugänglich als eine reine Konsolenumgebung.
Probier wirklich mal eine richtige Linux-Distribution auf Hardware aus, die für den Desktopbetrieb gedacht ist – da sieht die UX ganz anders aus, wie Ralf & Roddy ja auch gesagt haben.
Pop OS mit seinem von Grund auf neu in Rust geschriebenen Cosmic Desktop Environment macht in meinen Augen vieles richtig, vom Window Tiling per Keyboard Shortcut über die Beschränkung auf wesentliche Optionen/Settings (wobei sich das im Laufe der Weiterentwicklung natürlich ändern kann) bis zur gefälligen Optik. Und auf M1 MacBooks läuft Fedora Asahi Remix wirklich sehr smooth, inklusive Support für die Ausführung von Steam und Windows-Spielen mit einer abgefahrenen Lösung, die x86-Spiele mit 4K-Pages in einer Mini-VM auf dem eigentlich 16K-page-großen Apple Silicon laufen lässt.
Und zu dem Problem mit der Startreihenfolge und dem AirPlay2-Server: Per systemctl edit … lassen sich für Linux-Verhältnisse recht einfach Abhängigkeiten zwischen Systemdiensten deklarieren, ganz ohne manuelles Datei-Hantieren und mit praktischen Einzeilern aus KI-Feder – damit lässt sich das Problem vermutlich recht elegant vermeiden, ohne irgendwelche Startskripte. Es überrascht mich, dass ChatGPT dir so etwas nicht vorgeschlagen hat.
Beste Grüße und danke für vieeeele Stunden spannender Podcasts
Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was einen Raspberry Pi 5 davon abhalten sollte, ein Desktop Computer zu sein. Die Performance ist ungefähr vergleichbar mit einem 10 Jahre älteren MacBook Air und das war damals ein wunderbarer Desktop Computer. Ich habe da damals schon ohne Probleme alle meine DAWs und Grafikprogramme drauf gefahren.
Wofür der Computer „gedacht“ ist, ist dabei ja vollkommen unerheblich. Ein MacBook Air war ja auch nicht dafür gedacht, Linux zu fahren und Ralf versucht es ja trotzdem :)
Das Hauptproblem ist am Ende aber auch nicht die Performance sondern das Software-Angebot und das ist einfach begrenzt. Jenseits des Terminals, eines Web Browsers und ein paar Highlights wie Blender ist die Auswahl einfach gering und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern, weil es eben einfach nicht die Developer Community hat, die sowas tragen würde. Das ist auch nichts Schlimmes, das ist einfach nur so.
Und natürlich gibt es sicherlich hier und da ein weiteres Kommandozeilen-Tool mit dem man irgendwas effektiver regeln kann als mit dem anderen Kommandozeilen-Tool. Und das ist auch gut so. Das ändert aber auch nichts daran, dass das ganze System nicht von vornherein daraufhin optimiert ist, dass solche Dinge gar nichts erst gefixt werden müssen.
Verstehe mich nicht falsch: auch an macOS habe ich viel zu meckern und ich wünschte mir, es wäre an manchen Stellen viel mehr Unix als es jetzt ist. Das perfekte System gibt es eh nicht.
„Das Hauptproblem ist am Ende aber auch nicht die Performance sondern das Software-Angebot und das ist einfach begrenzt“
Das ist so eine Aussage, die du so oder so ähnlich schon öfter getroffen hast und ich muss zugeben, mich triggert das regelmäßig hart, weil es mich, als jemanden der Linux seit bald 20 Jahren beruflich und privat auf seinen Haupt-Computer ausschließlich nutzt als jemanden darstellt, der offensichtlich anspruchslos ist und den Rechner nur ein Bisschen zum Coden und Browser klicken benutzt – was anderes geht, wenn ich dichrichtig verstehe mit Linux ja schließlich nicht. Das Gegenteil ist der Fall.
Mach es mit der Software Auswahl mal bitte etwas konkreter? Was genau fehlt dir?
Videoschnitt? Davinci Resolve
Podcast? Ultraschall
Grafik? Krita
DAW? Ardour
Dazu kommt, dass man unzählige Tools, die man unter MacOS „braucht“ direkt im Desktop Environment oder beim System mit dabei hat. 90% der Tools, die zum Beispiel bei Audiodump für MacOS erwähnt werden (Automounter und Co) sind halt einfach unter Linux nicht notwendig.
Klar sehen die alle anders aus als auf dem Mac, aber es ist nicht so, dass man „nicht arbeitsfähig“ ist. Es sei denn, man richtet seine Workflows an Mac spezifischen Tools aus (MoneyMoney ist hier vermutlich ein relevantes Beispiel).
Dein Vergleich mit deinem Macbook Air und einem Raspberry Pi 5 hinkt gewaltig und das weißt du auch.
Auf meinem Macbook Pro von 2012 (14 Jahre alt) läuft ein vollwertiges Linux Mint mit allen möglichen Apps sehr geschmeidig, während ein Raspberry Pi 5 nur sehr eingeschränkt als Desktop verwendet werden kann.
Die Softwareauswahl ist da, aber das wirst du wohl nie einsehen ;-).
Naja, die ARM Architektur des Prozessors verhindert dass er ein „voller“ Desktop Computer sein kann. Dein 10 Jahre älteres MacBook Air hat hingegen eine x86 Architektur. Und dass dein Eindruck ist dass es angeblich so wenig Software gäbe kommt vermutlich auch genau daher dass du den völlig veralteten Stand vom damaligen MacBook oder den total eingeschränkten Stand vom Raspberry Pi betrachtest der vermutlich nur ARM Software anzeigt. Und ARM größtenteils Spezialanwendung unter Linux, so wie auf Windows. Falls dem nicht so ist, sag doch mal was fehlt anstatt nur zu sagen dass es so wenig gäbe. Die Aussage jedenfalls dass jenseits des Terminals, eines Web Browsers und ein paar Highlights wie Blender nichts mit Linux ginge ist jedenfalls objektiv falsch. Allein was auf Flathub alles verfügbar ist.
https://flathub.org/de
Und meine Empfehlung als Distro: Fedora KDE https://fedoraproject.org/kde/
Oder auch Fedora Workstation falls dir Gnome besser gefällt als Oberfläche.
Bei den Raspis war schon immer IO und vor allem Disk IO das größte Problem. Als Server mag das gehen, aber im Desktopbetrieb hakelt es vor allem da. Man kann da bei den neueren Raspis bestimmt was basteln per USB oder neuerdings PCIe, aber ich nehme an Tim hat hier auf Speicherkarten gesetzt.
Zu Debian: Debian wird wegen seiner Stabilität hauptsächlich auf Servern genutzt. Auf dem Desktop geht es natürlich auch, aber da nimmt man dann die testing oder unstable Zweige und das ist nichts für Einsteiger. Die Distribution die man als Einsteiger mal eben runterlädt ist zwar super stabil aber immer etwas altbacken, und Optik ist jetzt nicht die Stärke aber eben auch nicht der Fokus von Debian.
APT ist als Paketmanager prima und im Übrigen auch super dokumentiert (RTFM ;-). Kann ja jeder für sich entscheiden ob man sich damit lieber mal etwas auseinandersetzt (und meinetwegen mit KI frickelt) oder ob ein versehentlicher Klick einem eine wackelige neue OSX-Version installiert.
Das mit den Audiosubsystems ist in der Tat etwas nervig. Nach meiner Erfahrung funktionieren aber die aktuellen Installationsmedien bzw. die darauf basierenden Installationen für den Desktop entwickelter Distributionen gut, weil sie von Haus aus pipewire und systemd nutzen. Raspian (und vor allem eine geupdatete Legacy-Installation) ist da kein guter Benchmark.
Auf dem Desktop ist im Moment sicher Cosmic und die Tiling-Bastelei von Omarchy zu empfehlen.
Tim sammelt nur Kommentare zum Thema: Linux.
Stichwort: Podcasts für LLMs! ;) (LNP)
Oder: Tim, bleib doch beim Obst. Iss halt nicht Bio!
In der Europaliste biete ich 6 an
Rumänien
Moldawien
Ukraine
Belarus
Russland
Zypern
(Türkei – nicht sicher ob ihr das nun gezählt habt oder nicht)
Die ersten hätte ich auch schon vor Jahren gemacht, wenn nicht der Krieg gekommen wäre, wäre eine größere Rundreise gewesen. So warte ich mal auf Kriegsende. Und dann mal gucken, was von Tiraspol noch übrig ist, denn wenn ich von Chisinau nach Odesa gehe, gehts da ja lang. (Route im Kopf ist schon geplant…)
Den Rest der Länder hab ich schon, und ja, auch alle Zwergstaaten.
Und ich nehme auch immer Geld mit zurück, gibt ja auch Andorra-Euromünzen und vom San Marino Felsen… ;-)
Gibraltar-Pfund gibts auch paar andere Scheine, aber ja, das ist kein „Land“.
Dafür gibts in Kosovo und Montenegro auch den Euro, die haben ihre eigene Währung abgeschafft.
Falls Bosnien und Hercegovina irgendwann doch geteilt werden sollte, war ich trotzdem in beiden, eben Sarajevo und die schöne Stadt Mostar. Von da aus fuhr ich mit Mietwagen nach Montenegro in die Bergregion – Taraschlucht ist wirklich sehenswert, starke Empfehlung, und damit kam ich technisch gesehen auch kurz durch Republika Srpska….
Montenegro ist in der Fjordregion sehr touristisch überlaufen, aber die Bergregion finde ich eben ist sehr sehenswert.
Wenn Tim nach Andorra will, empfehl ich auch Toulouse und das Cite l espace-Museum – Raumfahrtmuseum.
Wenn man Färöer extra zählen sollte, dann aber Åland und Korsika auch. ;-) Und dann Katalonien und Baskenland? Schottland und Wales? Südtirol? Isle of Man? Das führt zu nix… :-D
2. Teil der Länderfrage wäre auch noch: Hauptstadt auch? Da „fehlt“ mir zb Bern, in der Schweiz war ich natürlich. Und in Podgorica war ich auch nicht.
Aber ich werde die Liste auch noch komplettieren. :D
Lieber Tim,
Deinen allgemeinen Linux und Raspberry Pi Schmerz teile ich.
Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, oftmals einfach Opencode zu sagen was nicht funktionierte und mein Problem anhand meines Systems als Agent zu analysieren und zu beheben.
Andererseits bin ich mit meinem Raspberry Pi 2 als SMB Time Machine Server und AirPlay 2 Empfänger (mini Klinke) erstaunlich glücklich.
Fedora und co läuft auf meinem Intel Macs erstaunlich schlecht Treiber und Lüfter im Vergleich zu macOS aber OCLP leider auch nicht so sehr das wahre.
Insbesondere danke für deine Berichterstattung bezüglich Softwareentwicklung mit KI Unterstützung.
Meine IDE ist momentan opencode mit den kostenlos angebotenen Modellen dort drin
Ich betreibe ein MacBook Pro von 2012 sehr gut mit einem Linux Mint, was wohl die beste Wahl für alte Macs ist.
Leider muss man immer noch ein wenig basteln, weil Macs meist Komponenten haben, die proprietäre Treiber benötigen. Bei mir z.B. war ein Kerneldowngrade erforderlich. Das Internet und diverse KIs können da helfen.
Der Raspi ist technisch gesehen kein regulärer Desktop-Computer sondern ein stark angepasstes ARM-basiertes SoC, Ralf hat da schon Recht. Es hat diverse Sonderhardware, die reguläre Systeme nicht haben und ihm fehlen Dinge, die reguläre Systeme haben, wie z.B. ein UEFI/BIOS. Entsprechend laufen da auch keine regulären Linux-Distros drauf. Auch wenn einige bekannte Distros sagen, dass sie auf dem Raspi laufen, ist das immer eine angepasste, von der „Basis-Distro“ mehr oder weniger stark abweichende Sonder-Edition. Entsprechend ist das Default-OS, was da läuft auch nicht normales Debian sondern Raspberry Pi OS, ein für den Raspi angepasster Debian-Ableger, der diverse Dinge hat/anders macht im Vergleich zum regulären Debian. Und anders bei regulärem Debian ist die offizielle Empfehlung für Raspberry Pi OS daher auch, wenn es irgendwie geht das System neu zu installieren, nicht zu upgraden. Der Raspi ist halt kein normaler Desktop-Rechner. Upgrade geht zwar, aber das richtet sich an Leute, die sich gut auskennen. Generell ist der Raspi inzwischen noch stärker als zuvor eher eine Plattform für Linux-Profis und enthusiastische Bastler. Wenn ein modernes Linux haben willst, das dich an die Hand nimmt, ist das der falsche Weg; Raspi nutzen wollen, heißt Linux-Bastler sein wollen, ob du das möchtest oder nicht! :)
In Sachen AI Coding kann ich Amp sehr empfehlen:
https://ampcode.com/
Sie waren früher stärker fokussiert auf eine Sidebar in VS Code als UI, aber haben dann festgestellt, dass dies Agenten zu sehr einschränkt.
Heute organisiert man seine Arbeit in Projekten und Threads. Agents laufen, gerne auch parallel, auf eigenen Rechnern oder in der Cloud von Amp. Gesteuert werden sie wahlweise über Terminal UI oder WebApp oder seit kurzem auch native Apps für macOS (Download) und iOS (TestFlight)
komplett freie Modellwahl über OpenRouter gibt es nicht, statt dessen eine kuratierte Auswahl, was für mich sehr gut funktioniert. Und man kann auch sehr kostensparend seine eigene OpenAI Subscription reinhängen.
Zu dem Thema AI Coding mit ADRs hätte ich noch einen interessanten Hinweis. Ich hab auch ein Vibe Code Projekt und verwende dafür BMad Methode:
https://docs.bmad-method.org
Vom Prinzip her installiert man sich da ein Haufen Skills und Agent Personas in sein Projekt die man im Vibe Coding verwenden kann. Dabei stellt das LLM dann auch viele Grundsatzfragen zu beginn. Bei mir hat es mich auch über meine Produktidee ausgefragt und bereits existierende Alternativen gesucht, um zu Vergleichen was deren Umfang ist im Vergleich zu meiner Idee. Dabei schreibt mir das LLM auch immer brav ADRs, erstellt ein Backlog, plant das ganze in Sprints, usw. Bei den Skills gibt es auch viele verschiedene die dem LLM helfen nochmal genau Analysen zu machen, Ideen zu überprüfen und zu hinterfragen.
Zum Thema Nolan wollte ich noch eine Serie pitchen. Ich schaue aktuell Person of Interest von 2011-2026, die hat sein Bruder Jonathan Nolan gemacht zusammen mit J.J. Abrams. Dabei geht es um KI des Überwachungsstaates. Insbesondere ab Staffel 3 sehr spannend, weil genau die autonome KI Themen schon damals aufgegriffen wurden.
Zu Tims Vorhaben, sich da ein Standard-Vorgehen für AI-gestützte Entwicklungsprojekte zu erarbeiten:
Sofern du nicht von Anfang an der Meinung bist, direkt deinen eigenen Workflow zu brauchen … Da gibt es natürlich auch im Netz schon fertige Sachen wie Sand am Meer.
Ich bin neulich über die Skill-Sammlung von Matt Pocock gestolpert und bin grad dabei, damit zu experimentieren:
https://www.aihero.dev/skills (Achtung, die Texte auf der Webseite sind stellenweise etwas cringe-y, alternativ bei Github gucken: https://github.com/mattpocock/skills/tree/main).
Der /grill-with-docs Skill ist cool, der fragt dir in mehreren Runden Löcher in den Bauch, was du eigentlich vor hast und leuchtet dabei schon viele Ecken aus. Am Ende fallen raus: Eine high-level Spec (Scope und Zweck des Systems), ADRs und sogar geordnete Issue tickets, anhand denen dann die Implementierung erfolgen kann.
Der gute isotopp hat zu dem Thema auch einen Blogartikel: https://blog.koehntopp.info/2026/06/05/llm-driven-development/
ADRs sind übrigens nicht nur bei größeren/professionellen Software-Entwicklungsprojekten mittlerweile Standard, sondern durchaus auch im Bereich „Enterprise Architecture Management“ üblich (d.h. auf großer Flughöhe über eine ganze Systemlandschaft hinweg). Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn dein Unternehmen viele unterschiedliche fachliche Domänen hat, die dann in der Realität eben doch nicht so unabhängig voneinander sind, wie man auf den ersten Blick meint.
Die Matt Pocock Skills kann ich ebenfalls sehr empfehlen!
Ich habe natürlich beim ersten Thema Molwanien verstanden *g*
https://en.wikipedia.org/wiki/Molvan%C3%AEa
Hach so witzig: ich hatte im Sommer in Nord-Norwegen (Lofoten) einen Avis-Mietwagen, und zwar auch einen Toyota bz4x, gleiche Ausstattung. Kann erstmal alles bestätigen, was so gesagt wurde.
Aber ein Sahnehäubchen noch: am Tag der Rückgabe des Autos in Svolvær standen wir nicht weit weg vom Schiffsterminal noch ein paar Stunden herum, um uns die Zeit zu vertreiben. „Zündung“ aus, aber Radio/Multimedia an zum Hören eines Hörbuchs, ansonsten nichts weiter. Als ich nach drei Stunden Herumstehens den bz4x starten wollte, ging nichts mehr. Die 12V-Starterbatterie war tot. Kein Witz, das Ding hat eine 12V-Bleibatterie; die Fahrbatterie war zu 80% voll wegen Rückgabe des Autos mit >70%, aber es ging gar nichts mehr, ich konnte nicht starten. Der herbeigerufene Pannendienst hat seine Powerbank kurz an die 12V-Starterbatterie gehängt, dann konnte ich „anlassen“ und dann wird auch die 12V-Batterie wieder aus der Fahrbatterie nachgeladen. Andere Hersteller scheinen das Problem anders zu lösen, aber ich würde ja rein logisch erwarten, dass die Start-/Hilfsbatterie als allerletztes leer wird und nicht als erstes. Das ist das Äquivalent zu „Tank voll, Batterie leer“, nur man kann nicht anschieben. Was für ein Unfug, solche Legacy-Probleme einfach mit auf neue Technologien zu transferieren, aber das kennen wir ja aus der Informatik auch zur Genüge :)
Das war früher ganz normal. Das Hochvoltsystem zum Laden der Niedrigvoltbatterie ging bei VW oder Tesla auch nicht automatisch an, sondern nur durch Nutzeraktion. Das war aus Sicherheitsgründen so. Dazu gab es aber bestimmt auch diverse Meldungen im Autodisplay.
Zu Christopher Nolen: Sein interessantester Film ist Memento.
Ein Film der Rückwärts abläuft. (ja, macht Nolan öfters)
Der Hauptdarsteller hat kein Kurzzeitgedächtnis.
Und als Zuschauer geht es einem wie ihm. Man weiß nicht was passiert ist.
https://www.imdb.com/de/title/tt0209144/
Mit dem Film is Nolan international bekannt geworden.
Pflichtfilm.
Lieber Tim,
es ist immer wieder lustig, wie du Äpfel mit Birnen vergleichst, oder besser Mücken mit Elefanten. Schraub dir doch gleich einen aktuellen Mac Mini auf deine Hutschiene, anstatt von einem billigen Bastelrechner mit einer minimalen und abgespeckten Linux Distribution wie Raspberry Pi OS einen Desktop mit Funktionen wie von Mac OS Tahoe zu erwarten.
Liebe Grüße
zeitwurm
Die Odyssee läuft doch in drei deutschen Kinos in 70mm und eins davon ist der Zoo Palast. Ob es sich dafür lohnt ist dann eine andere Sache…
Eine Hörbuch-Variante, die ich sehr gut fand ist diese vom BR: https://archive.org/details/die-odyssee-des-homer-br-horspiel/die-odyssee-des-homer-1-21-1.mp3
Grundgütiger!
Leute ich liebe echt euren Podcast und es ist wirklich alles fein, fundiert und neutral – BIS es um Linux oder Apple geht. Dass Windows absolut unbenutzbar ist mittlerweile, da sind wir uns alle einig. Aus der Position eines Apple-Users ist Kritik an einem Betriebssystem wie Linux meiner Meinung nach vollkommen unangebracht. Hier wird gleich auf mehreren Ebenen der Apfel mit Birnen verglichen (pun lag zu nahe um den liegen zu lassen). Schon alleine aus dem Grund, dass Linux und die typischen Apps (Ja Tim, die gibt es durchaus! Millionenfach!) open source sind und bei Apple halt ein überbezahltes Unternehmen im Hintergrund steht. Ja, Linux hat auch seine Problemzonen, aber – sorry – Sound und Bild und viele weitere Dinge, die schon öfter von euch kritisch erwähnt worden sind, funktionieren seit über 15 Jahren problemlos.
Ich habe selbst einen Versuch gestartet, bei der Arbeit auf Mac umzusteigen und mit einem frisch installierten Mac kann auch keiner arbeiten. Ich bin mit einer Liste von ca. 60 Punkten und der Frage „was erlaube Apple?!“ auf meine Apple Fanboy Kollegen zugegangen. Am Ende hatten die in 99% der Fälle zum Teil kostenpflichtige Zusatz-Software (etwa um zB. „ALT-Tab“ wieder benutzbar zumachen) installiert und die Themen damit gelöst. Meine Vermutung: Die Lebenszeit, die man als Apple User in das Finden, Kaufen, Konfigurieren investiert hat, in den Umgang mit einer vernünftigen Linux Distribution investieren, dann hat man sich die Umgebung auch auf eigene Bedürfnisse angepasst und versteht auch, wie man damit umgeht. Dann erst wäre ein Vergleich sinnvoll…
Mich würde hier interessieren, wie ein fairer Vergleich mit macOS aussehen würde. AirPlay ist ein proprietäres Apple Protokoll und der pain point war wohl dass dies von Linux unterstützt wird, aber nicht ganz reibungslos. Dann müsste man im Gegenzug fragen, wie gut unterstützt macOS andere proprietäre Audio-Protokolle? Gibt es da überhaupt was vergleichbares?
Naja, meine Kritik bezog sich ja eher auf allgemeinere Aussagen wie „nen Mac mit Linux verseuchen“ und Co. Das irgendein super proprietärer Spezialfall unter Linux nicht läuft… Geschenkt
Nasenlader haben sich aus mehreren Gründen nicht durchgesetzt:
– Der Ladeport friert im Winter oft zu
– Die Kabellänge zur Batterie ist zu lang: zu viel Gewicht, zu teuer, zu große Ladeverluste
Wie du hier einfach weiter Spekulationen als Fakten verkaufst. Dreist, so ganz ohne Beleg.
Zumindest aus anekdotischer Evidenz kann ich den Punkt mit dem zufrieren durchaus nachvollziehen. Gerade bei Renault Zoe und Leaf I und Dacia Spring der ersten Generation sind mir Fälle aus dem Umfeld bekannt, die im Winter durch den hochgewirbelten Schneematsch auf der Autobahn beim Ladestopp dann Probleme hatten, weil die Front vereist war und teilweise auch bis in die Dichtungen gekommen ist, weshalb die Ladeklappe dann nur mit größerem Aufwand geöffnet werden konnte.
Der liebe Tim will kein Linux, er will es auch nicht ausprobieren, er möchte nur schlecht darüber reden, warum auch immer. Egal was man ihm sagt oder wir hier schreiben, er meint ein Raspberry Pi müsste so einfach sein wie MacOS, was mit den geringen Specs natürlich nicht möglich ist. Es werden weiterhin Äpfel mit Birnen verglichen, von Windows wird gar nicht geredet, obwohl es in manchen Dingen mittlerweile schlechter funktioniert als Linux. Ich fürchte, wir müssen sein grundloses Gerante weiterhin ertragen, wir sollten es einfach ignorieren.
Du kannst doch nicht erwarten, dass sich ein selbsternannter „Nerd“ in Dinge reinnerdet! Wo kommen wir denn da hin?!
Ich finde das immer wieder lustig, wie vor allem Apple-Jünger sich als Nerds bezeichnen, aber nie Lust haben, richtig Sachen auszuprobieren. Sie müssen fertig von Apple kommen.
Lieber Ralf, du hast natürlich vollkommen Recht, wenn du sagst, man könnte den kompletten Podcast mit Linux laufen lassen. Der liebe Tim wird dir das allerdings niemals glauben und solltest du ihm das vorführen, wird er sich darüber kaputt lachen, wie sch… das alles aussieht ;-)
Hallo z‘amm!
In Zusammenhang mit der e-Auto Experience in Norwegen wurde gesagt, in D wäre ein Ladepreis um die 60ct/kWh normal, wenn man keinen Vertrag irgendwo habe.
Ich fahre seit drei Jahren elektrisch und nutze in den letzten Monaten fast nur noch Ladestationen mit ad hoc Zahlung. Vielleicht ist es Zufall, aber meiner Wahrnehmung nach ist das Angebot zuletzt massiv größer geworden und ist dort, wo ich mich bewege, fast hinreichend, um auf andere Ladekarten/ Apps zu verzichten.
Bestes Angebot ist hier mE Vattenfall, die in meiner Gegend Schnellladen für 44 bzw 49ct ad hoc je nach Standort anbieten.
Schaut auch mal auf die „Ad-hoc Map“ App. https://apps.apple.com/de/app/ad-hoc-map/id6749895376
Der Skoda Enyaq MJ 2027 kommt mit dem Travelassist 3, der richtig gut ist. Der beherrscht nicht nur Hinterherfahren außerhalb der Spur, wie der Vorgänger sondern wählt aus Schwarmdaten die richtige Spur, selbst wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind. Er passt sich auch deiner Fahrweise an, wenn du weiter rechts oder links, also außerhalb der Spurmitte fährst. Spurwechsel beherrscht er sowieso und steigt auch nicht aus, wenn du selber lenkst oder beschleunigst oder bremst. Er ist viel besser wie die Assistenzsysteme von Tesla, die wirklich Schrott sind.
Die richtige Seite für die Ladeklappe ist natürlich bei uns rechts. Tesla hat sie nur links, weil sie früher Karosserien von Lotus aus England gekauft haben und die haben natürlich Linksverkehr. Verbrenner haben den Tankdeckel auch links, wenn sie aus Ländern mit Linksverkehr kommen, wie japanische Autos.
Der Raspi ist ein DIY-Bastelrechner mit GPIO-Anschlüssen an den man auch einen Monitor anschließen kann. Er wird auch gerne in der Industrie oder Gewächshäusern zur Steuerung eingesetzt. Ein Desktoprechner ist er auf keinen Fall und eine Desktopumgebung läuft auch nur eingeschränkt.
Laufzeitabhängigkeiten in Linux werden mit.service Dateien für systemd definiert. Das entspricht den .plist Dateien für launchd auf dem MAC, nur moderner.
AI-Agenten würde ich nie zur Administration einsetzen. Die erzählen im besten Fall nur aus dem Zusammenhang gerissene Zitate aus irgend einem Forum, der dann evtl. noch abgefälscht ist. Für Linux gibt es eine hervorragende Dokumentation, die am schnellsten und einfachsten zum Ziel führt.
Informier dich doch lieber mal über die Entstehungsgeschichte des Raspberry Pi, bevor du hier so absolute Aussagen triffst, Steffen!
Präzisiere doch mal, was du daran auszusetzen hast, ansonsten trollst du doch nur.
>Verbrenner haben den Tankdeckel auch links, wenn sie aus Ländern mit Linksverkehr kommen, wie japanische Autos.
Ich weiß nicht, ob es wirklich damit zusammenhängt. Hyundai hat Tankklappe auch links und in Korea ist Rechtsverkehr…
Die Koreaner waren früher reine Auftragsfertiger für die Japaner.
Geschwindigkeitsbegrenzungen als freundliche Hinweise – damit die Freude am Fahren erhalten bleibt. Ich weiß nicht. Wenn wir das mit der Vision Zero schon geschafft hätten fände ich das diskutabel. Über den Punkt hab ich mich schon unangemessen aufgeregt.
Hallo!: Zur KI und die Anwendungsmodelle: ich würde 9brains http://www.9brains.de ergänzen: die Plattform verbindet mehrere KI-Modelle mit eigenen Firmendaten und Skills, sodass aus generischen Antworten konkrete, einsatzfertige Arbeitsergebnisse werden. Für mich mittlerweile das „Schweizer Messer“ im Arbeitsalltag. (DSGVO-konforme Datenverarbeitung). endlich ohne Schatten KI im Job arbeiten
Ihr könntet ja für die Pi-Folge 314 jemanden einladen, der sich mit dem Pi wirklich auskennt. Ich bin mir sicher, das sich jemand im CCC Umfeld finden wird.
Hallo,
als Linux-Nutzer seit 25 Jahren muss ich Tim in einer Hinsicht Recht geben: Audio ist ein Problem, weil es zu viele Audiosysteme gibt die sich auch noch gegenseitig in die Quere kommen können.
Das spezifische Problem mit den Abhängigkeiten zwischen Diensten lässt sich allerdings relativ einfach über Systemd lösen (kein Script, das ist deklarativ).
Tim müsste es eigentlich wissen; es hat darüber mal einen Podcast gemacht, in dem Lennard Poettering das sehr genau erklärt hat, das systemd genau solche Probleme löst.
Ich erinnere mich daran, ist halt aber auch schon ein paar Jahre her. War damals einer der Gründe für mich mich intensiver mit Systemd auseinander zu setzen.
Iirc ist das Land mit der längsten gemeinsamen Grenze mit Frankreich….Brasilien. So viel zu Guyana ist ganz schön groß.
Zu „Pinch-to-Zoom“ im Auto: Ich hab noch keins gehabt in dem das funktioniert. Aber in allen, die ich bisher gefahren habe (Kia, MG, Skoda/ Škoda ) funktioniert ein Doubletap zum Hineinzoomen.
Hi Ralf, ich verwende Zed mittels OpenRouter-Anbindung als AI Coding IDE. Vielleicht eine Alternative für dich.
Hier auch. Gute Kombi.
Ich freue mich auf weitere Gespräche und Beobachtungen zur E-Mobilität!
Hi Tim,
oft lerne ich neue Werkzeuge und Tools über die Freakshow kennen – diesmal war ich überrascht, dass „Advanced Decision Records“ (ADRs) noch nicht an dir vorbeigestoplert sind.
Ggf. ist es ein – Dokumentation wird via LLMs so günstig, dass sie nun einen größeren Nutzen als die gefühlten Kosten hat.
In dem Sinne kann ich mir vorstellen, dass es sich bei Test rund um „Architektur-Konformitätsprüfung (Architecture Conformance / Fitness Functions)“ ähnlich verhält.
Ich habe dich so verstanden, dass du die LLM auf Linie trimmen willst.
ArchUnit-Tests können hier helfen.
Für Elexir spuckt Claude die Module „ArchTest, Boundary, Clean Mixer und assert_boundary“ aus.
Vllt ist ja was für das kommende Projekt dabei ;-)
LG
Man kann auf einigen Raspberry Pi Modellen übrigens auch FreeBSD laufen lassen; glaube, die 5er werden aber nicht supported. Als Server fand ich das ganz nett, aber dass Bluetooth, Audio und co dort besser laufen, da bin ich skeptisch.
Also ich fand es auch wieder prima, von euch wieder zu hören. Die Themen, eure Urlaubsberichte alles sehr interessant, auch Reisen mit E-Auto finde ich sehr spannend. Generell scheint das alles noch nicht perfekt zu sein, gelegentlich umständlich, aber ich bin schon schon gespannt wenn Ralf von seinen neuen E-Flitzer berichten wird. Ansonsten, tja @Tim da hat du was angefangen, Anhand der zahlreichen Kommentare gehe ich jetzt nicht weiter auf das Thema Raspi als Desktop nicht ein, stimme aber voll zu, der Raspi ist kein Desktop-Erstatz, sondern ein Bastel-Kleinstrechner und egal mit welchen Klickibunti drauf.
Moinsen!
Da nach Linux Distros gefragt wurde und diese laut Tim am Besten auch noch „einen umhauen“ sollen, werfe ich einfach Mal „Omarchy“ in den Raum. Was dort gerade entsteht ist einfach toll. Läuft wohl auch gut bis sehr gut auf M1 und M2 Hardware. Weiteres ist in Entwicklung. Grüße
Omarchy ist ein Archlinux Ableger, der sich eher and Coder richtet, die auf aktuellen Trendwellen mit Schwimmen wollen. Aus dem Grund würde ich es jemandem, der an Linux eh schon immer alles zu kompliziert und User-unfreundlich findet nicht empfehlen. Hinzu kommt, dass der Omarchy-Urheber selbst eher umstritten ist, genau so wie die Community des verwenden Hyprland.
Ich kann nur sagen, dass ich schon lange nicht mehr so viel Spaß mit Linux hatte. Die Dokumentation ist bei Omarchy ebenfalls sehr gut, da kann man sich sehr gut reinarbeiten. Die letzteren Punkte die du angesprochen hast, sind mir persönlich egal, weil die Software spricht für sich selbst aber jeder wie er mag.
@nidhöggr Wie umstritten bist du denn so?
Heute schon mit drei Fingern, statt wie der häretische Pöbel nur mit Zweien bekreuzigt? Inquisition ist ein narzistischer innerer Drang, über andere urteilen zu wollen. Aber vielleicht kommt man dafür selber in die Hölle.
https://www.theverge.com/tech/988536/1password-dhh-linux-controversy
„Umstritten“ scheint ja eine sehr wohlwollende Umschreibung zu sein…
Sehr umstritten, Sogar 1Password muss sich jetzt rechtfertigen, weil sie an Omarchy gespendet haben:
https://www.theverge.com/tech/988536/1password-dhh-linux-controversy
Geht’s noch bedeutungsschwangerer? Keine Ahnung, was dieses pseudo-katholizistische Endzeit-Geraune bewirken soll. DHH ist für mich ähnlich gelagert, wenn vielleicht auch nicht finanziell, wie Musk, Thiel und co, die im Podcast durchweg schlecht weg kommen. Daher habe ich angezweifelt, dass der Vorschlag Anklang findet. End of Story.
Ich bin doch immer wieder überrascht wie rückständig Ralf so lebt, bei gleichzeitigen Vorgeben absolut an der Spitze zu sein. Ralf ist wie dieser Kollege, der immer alles besser weiß, ein cooles neues Ding im Internet gekauft hat und auch dann rausstellt 50% der Leute im Büro haben den Müll schon gehabt – vor 2 Jahren.
Zum Hitze-Stick gegen Mückenstiche:
Meine Frau schwärmt von dem Ding und benutzt den regelmäßig. Vor 2 Wochen im Urlaub ist sie in eine Biene getreten und in den Fuß gestochen worden – Hitze-Stick drauf, keine Schwellung. Hat mich sehr beeindruckt.
Ich mach das bei Mückenstichen immer noch so, wie wir uns das damals in der Schule selbst experimentell erarbeitet hatten: mit dem Fingernagel ein „Kreuz“ reindrücken und dann Spucke drauf! Wirkt Wunder :-)
Eigenurin hatten wir auch mal überlegt und ein Kumpel hatte das damals tatsächlich auch ausprobiert. Das geht auch, ist aber logistisch etwas herausfordernder :-)
Danke und alles Gute
Zur Abwehr hilft auch Thermacell mit so Plättchen mit irgendwelchen Zeug was auf eine kleine Gasflasche kommt.
https://www.outdoor-magazin.com/wanderausruestung/neuer-natuerlicher-schutz-von-thermacell-mueckenfrei-campen-mit-der-halo-mini/
Darüber bin ich diesen Sommer auch gestolpert, habe mich allerdings gegen Thermacell mit Gas und für ein elektrisches Konkurrenzmodell von Nitecore entschieden. Hat einen USB-C-Anschluss und funktioniert entweder per haushaltsüblichem Netzteil oder mit Powerbank. Die Prallethrin-Plättchen sind bei beiden gleich. Die Terrasse ist mit dem Ding absolut mückenfrei.
Zu eurer Reise mit dem E-Auto.
Ich weiß ja, ihr sprecht nicht über Tesla, weil da ja so ein böser Chef ist, der diesen Konzern führt.
Dazu kann man stehen, wie man will, von den anderen Herstellern kenne ich fast keinen Chef, und die haben uns genug betrogen, über Jahre hinweg, nicht nur die deutschen Hersteller.
Soweit so gut.
Ich war gerade in der glücklichen Situation, dass ich einen Roadtrip nach Frankreich machen konnte, mit einem Tesla.
Aufgrund der eigenen Lade Infrastruktur und der dazu passenden Software an Bord hatte ich nie ein Problem mit dem laden, ganz im Gegenteil, wenn er dann endlich soweit war, dass die Batterie mal leer war, da hatte ich sowieso Hunger und brauchte dringend eine Pause. Und preislich war auch kein Problem, wenn ich morgens oder gegen Abend geladen habe, habe ich meist nur 0,25 € pro Kilowattstunde bezahlt. Auch in Deutschland!
Meines Erachtens ist es immer noch so, dass fast alle anderen Hersteller das bis heute nicht auf der Reihe gekriegt haben, dieses Problem zu lösen. Deshalb gibt es für mich zur Zeit keinen anderen Hersteller, den ich ein Auto abkaufen würde.
Du kannst aber inzwischen auch mit anderen E-Autos be Tesla laden.
Ja natürlich und das nutzen auch schon sehr viele, weil der Preis einfach fairer ist wie bei den meisten anderen Anbietern. Aber der Vorteil ist natürlich das Navigation/Lade Management wenn du mit einem Tesla unterwegs bist, das ist einfach tadellos.
Jein, solange du nur mit Superchargern unterwegs bist, ist alles gut, aber ich bekomme es Z.b nicht hin, enbw Lader in die Navigation einzubinden. Die erscheinen nur als normaler Zwischenstopp..(nur 2-3 mal probiert, weil ich sonst mit dem Supercharger Netz ausgekommen bin) ok, die Karre ist über 10 Jahre alt, kann also auf aktueller Hardware anders aussehen.. die Software ist aber aktuell. Bei Audi funktioniert das routing über die von Audi bevorzugten lader auch gut, aber wenn man da einen „Fremdlader“ einbindet, wird der auch berücksichtigt
Tim und Linux ist das reinste Rage Bait. Wie ein Windows Jünger, der auf MacOS umsteigen soll.
Ich bin seit den 90ern auf MacOS und Linux parallel unterwegs und ja Linux ist für Leute die sich damit auskennen und dann geht auch deutlich mehr – auch in der GUI.
Installier doch mal MacOS auf einem Raspi ;)
Wohooo! Dann aber bitte Live in der Freakshow
Ich verfolge die Diskussion um Linux in der Freak Show mit viel Amüsement. Dabei fasse ich mir fortlaufend selbst an die Nase: Linux war für mich in den späten 90ern die Öffnung aus der Windows-Welt heraus. Die Lernkurve ist steil gewesen, aber in den letzten 30 Jahren hat sich da enorm viel getan. CachyOS und PopOS bieten heute Distributionen, die unglaublich geschmeidig daherkommen und bis ins Gaming-Segment überzeugen können. Allerdings – nicht auf dem Raspi. Da schließe ich mich den Vorrednern (wie Stefan) an. Der Raspi ist für Bastler, die „nah an der Hardware“ sein wollen und auf minimale Ressourcen achten, in der Regel nicht, um aus dem Raspi eine Audio-Maschine zu machen, sondern für Pi-Holes, Docker etc. Da will man auch gar keine bunte Begrüßung im Apple-Stil, die einem Entscheidungen und Einstellwünsche abnimmt – im Gegenteil!
Besonders interessant ist für mich aber, dass Tim sich mit Linux anstellt, wie ich mich mit Apple OS anstelle:
Meine Kinder sind in der Apple-Sphäre und trauen sich kaum, mich um Hilfe zu bitten, weil ich jedes Mal fluche, wie kompliziert die Menüführungen sind, warum man nie wirklich an die Einstellungen kommen kann, warum man schon zum Einstellen eines Musikstückes als Klingelton mega Umwege über GarageBand mit Spur-Export über die Teilen-Funktion *sideeyes* gehen muss usw.. Dann will ich lieber einfach eine Konsole öffnen…
Ohne KI-Hilfe ist mir die Apple-Intuition mit all den verwirrenden Gesten und den versteckten Dateipfaden etc. anscheinend genau so wenig zugänglich wie Tim das simple Distro-Upgrade mit APT.
Mein Plädoyer: Es braucht einfach Zeit und Eingewöhnung in das jeweilige Betriebssystem.
Zu erwarten, dass ich auf einem Raspi, die dafür spezielle Debian-Distro so benutzen kann wie ein MacOS, ist vermutlich genauso abwegig, wie zu erwarten, dass MacOS sich „normal“ wie ein Linux-System bedienen lässt (wie oft habe ich schon über das falsch platzierte @ geflucht, wenn sich unter MacOS die Fenster schlossen)
Es bleibt aber amüsant und lehrreich. Insbesondere Ralfs Versuche, Linux auf Mac zum Laufen zu bringen, verfolge ich mit hohem Interesse.
Zu den Assistenzsystemen: BMW (in meinem G61) macht hier eigentlich alles richtig. Spurhalten in Baustellen top, Abstandsregelung top, teilautonomes Fahren bei guten Wetterbedingungen top — schwierig bei starkem Regen und Schnee. Es war ein deutlicher Fortschritt zum G31.
Die ganze Ideologie nervt gewaltig, insbesondere was Elon Musk angeht. Klar ist sein politisches Engagement falsch, naiv und uninformiert. Aber deswegen seine Produkte komplett zu ignorieren ist halt für einen Tech-Podcast auch falsch. Dann müsstet ihr auch Apple boykottieren, da an Trump gespendet wurde oder der VW-Konzern für den Abgasskandal.
Das Model Y ist das weltweit meistverkaufte Fahrzeug, das Robotaxi fährt vollautonom, SpaceX ist technologisch absolut führend und wälzt gerade sehr viel um. Und ihr erzählt was über 3 Jahre alte Toyotas oder die veralteten VW-Stromer.
Bitte keine Witze über die Nationalmannschaft des Saarland’s ;).
Das Saarland war als autonomes Land sogar schon mal Mitglied des Weltfußballverbandes und hatte eine eigene Nationalmannschaft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saarl%C3%A4ndische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft
Es wurde die Achillessehne von Tims Technikoptimismus getroffen. Freie Autofahrt für freie Bürger! Autofahren soll Spaß machen! Man muss das Auto spüren!
Gegen Spurhaltungskorrektur? Gegen Geschwindigkeitsreduktionssysteme?
Ein Wunder dass es keine Gegnerschaft gegen Adaptive Cruise Control gibt (das beste für Assistenzsystem für deutsche Autobahnen).
Sicherheit lässt sich beim Autofahren übrigens sehr gut in Zahlen ausdrücken. Je schneller man fährt, desto länger der Bremsweg und desto kürzer die Zeit zum Reagieren auf unvorhergesehene Probleme.
Wie gut läuft eigentlich macOS auf einem Raspberry Pi?
Back in the USSR, Moldavien & Co.
Ich bin vor kurzem auf einen Youtube-Kanal gestoßen, der ziemlich viel gute Laune versprüht: »roofless TV«. Es dreht sich um liebenswerte Chaoten, Dom und Fredo, aus Österreich, die durch die Lande ziehen und Lost Places erforschen bzw. exploooren, wie sie selber sagen. Letztens waren die in den Ex-Sovietstaaten unterwegs – Transnistien, Moldau, Kasachstan (Baikonur).
Beispielfolgen:
– 48H in SOWJETISCHER ZEITKAPSEL!Transnistrien (https://youtu.be/1cxzfdrimEI)
– Wir finden sowjetische SPACE-SHUTTLES! (https://youtu.be/er3Gi2iCsNI)
– MEGA-SLIDE in riesigem WELTRAUM TELESKOP! (https://youtu.be/dXdk9S14zug)
– Kanal von Dom & Fredo: https://www.youtube.com/@rooflesstv/videos
Wer ein bisschen Aufmunterung braucht – einfach mit dem Enterhaken rein in den Chännel.