FS157 Freaks 1

Apple Watch — Hörertreffen am Vulkan — Camp 2015 — Fusion Festival — OSX El Capitan — Bitcode — Switft 2 — Erlang — Apple Music — Bitcoin — Schießübungen

Clemens macht Urlaub, der Rest übernimmt das Programm und kaut ein weiteres Mal Erkenntnisse und neue Erfahrungen rund um die jüngsten Product Rollouts von Apple von Watch bis Music durch und wir blicken auf vergangene und kommende Camping-Events für Freiheitsfixierte Menschen. Dazu gibt es noch eine Packung Hardcode-Programmierinformationen, die aber konsumentenfest mit scharfkantigen Kapitelmarkenverpackung geliefert wird, so dass man sich wie gewohnt das Genussprogramm der Freak Show so zusammenstellen kann, wie es passt. Denn die Hörerin ist Königin.

Dauer: 3:48:57

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Shownotes:

56 Gedanken zu „FS157 Freaks 1

    • Ein Recht amüsantes Buch zum Lisp-Lernen ist “Land Of Lisp – Learn to program Lisp, one game at a time” von Conrad Barski. Ebenso wie in “Learn You Some Erlang…” sind ein Haufen witziger Comics zu finden. So z.B. die “Secrets of the Se\
      ven Guilds” http://landoflisp.com/comic_20x_1.png . Es gibt sogar ein Video dazu: https://youtu.be/HM1Zb3xmvMc

      Eine Basis von Erlang ist Prolog. Das berichtet Joe Armstrong in einem Interview in dem Buch “Seven Languages in Seven Weeks” von Bruce Tate. So hat Erlang sicher das Pattern Matching von Prolog geerbt. Mit Prolog kann man (ebenso wie Tim von Erlang berichtet) einen neuen Blick auf das Programmieren von Computern bekommen: Schreibe das Problem hin und nicht die Lösung. Doch man hat schnell ein unlösbares Problem formuliert und erhält dann nach Stunden Wartezeit als Lösung ein lapidares “no”, was sehr frustrierend sein kann. (Ich bewege mich da auf absolutem Anfängerlevel ;) Das Probekapitel aus obigem Buch über Prolog findet man unter: http://media.pragprog.com/titles/btlang/prolog.pdf

      Lisp und Prolog sind für viele wahrscheinlich eher in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Spiralarms der Programmiergalaxis zu finden, lohnen aber sicher einen Ausflug.

  1. Zwei Korrekturen:

    1) Ein ErrorType in Swift ist nicht zwingend ein enum, es kann z.B. auch ein NSError (oder alles andere) sein. Daher kann der Compiler leider auch nicht sicherstellen, dass der Aufrufer alle möglichen Fehler erschöpfend behandelt (außer mit einem abschließenden “blanken” catch {}).

    2) Die Aufsteh-Erinnerungen der Watch richten sich nicht direkt danach, wann man das letzte Mal stand. Sie kommen immer zu Minute 50 jeder Stunde, wenn man seit der letzten vollen Stunde noch nicht gestanden hat. Daher bekommen bei der Konferenz auch immer alle die Erinnerung zur selben Zeit, egal ob sie sich gleichzeitig hingesetzt haben. Und wenn man z.B. um 13:05 Uhr stand (und sich eine Minute bewegt hat), kommt die nächste Erinnerung erst um 14:50, nicht um 14:05 Uhr.

  2. Ihr verwendet wirklich Safari? Sicherheitstechnisch ist das doch katastrophal.

    Geht doch mal mit dem neuesten Safari 9 auf https://www.howsmyssl.com

    Apple hat immer noch nicht geschnallt, welche Cipher Suites man besser nicht mehr supportet. Bei den Export Ciphers haben sie auch nur jene unter 768 bit deaktiviert. Argh. Und da man bei Safari im Gegensatz zu Chrome und Firefox auch nichts manuell deaktivieren kann, ist man aufgeschmissen. Vor allem wenn die nächste noch gravierendere Lücke rauskommt.

    Da kann man jedem Safari Nutzer nur zu Chrome oder Firefox raten.

  3. Das mit den fehlenden Inhalten von Notfications bei Threema nervt mich auch kolossal. Ich verwende daher in letzter Zeit öfter mal Signal. Die kriegen das hin, trotz Crypto und die verschlüsseltes telefonieren ist außerdem möglich. Eine Apple Watch App steht auch schon in den Startlöchern. Die Aussage von Threema ist leider eher ernüchternd: “Das bekannte Schweizer Startup Threema hingegen hat es gar nicht eilig. Die App für Kurznachrichten gibt es noch nicht für die Uhr. «Die Apple Watch ist zwar wichtig, hat aber bei uns nicht höchste Priorität», sagt Marketingchef Roman Flepp. Allerdings sei Threema daran, eine Entwicklung zu evaluieren. Dabei würden auch sicherheitstechnische Aspekte eine Rolle spielen.

    Sobald alle Fragen geklärt seien, entscheide die Firma, ob und wann man mit der Entwicklung der Threema-App für die Apple Watch beginnen möchte, sagt Flepp. Die Zeit drängt offenbar nicht. «Die Apple Watch läuft uns nicht davon.»

    • Kommt drauf an was Du vorhast. Es gibt auch einen freien Kinderspace ausserhalb des Geländes. Ich persönlich würde meine Kinder nicht mitnehmen. Zuviele krasse Leute.

  4. Hey, da bei euch mal wieder das Thema Waffen aufgetaucht ist und da einiges durcheinander geraten ist, will ich jetzt einmal für etwas Klarheit sorgen.

    Wir haben in Deutschland vier verschiedene Scheine. Der kleine Waffenschein berechtigt zum Führen einer Schreckschuss bzw. Gas-Waffe. Der Munitionserwerbsschein berechtigt zum Kauf von Munition. Die Waffenbesitzkarte ist vergleichbar mit einem Fahrzeugschein. In die WBK werden Waffen eingetragen, die man besitzt und mit einem entsprechenden Eintrag berechtigt sie auch zum Kauf von Munition. Der Waffenschein ist zum Führen einer Waffe gedacht. Ihn bekommt man in Deutschland nur in den seltensten Fällen, z.B. als gefährdete Person oder zum Ausführen des Berufes.

    Kommen wir nun zum Führen und Transportieren einer Waffe. Sportschützen bekommen in der Regel nur eine WBK. Damit dürfen sie eine Waffe nur Transportieren und zwar zum im Bedürfnis erfassten Zweck. Das währe z.B. zur Schießanlage oder zum Büchsenmacher oder zu jemandem der Kaufinteresse an der Waffe hat. Die Waffe einfach so mal eben spazieren zu fahren, ist aber nicht erlaubt. Auch darf ein Sportschütze die Waffe für den Transport größerer Mengen an Munition nicht führen. Zu den größeren Mengen schreibe ich später noch was.

    Für den Transport muss die Waffe entladen sein und sich in einem verschlossenen Behältnis befinden, wobei verschlossen „mit einem Schloss gesichert“ heißt. Die Munition muss von der Waffe getrennt transportiert werden.

    Führen bedeutet, dass man die Waffe (sogar geladen) tragen darf und zwar in der Öffentlichkeit, also außerhalb befriedeter Besitztümer. In der Regel jedoch nicht bei öffentlichen Veranstaltungen, öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen.

    Kommen wir mal zum Thema Munition und deren Menge. Oft liest man ja in den Zeitungen, dass die Polizei irgendwo 20.000 Schuss Munition einkassiert hat. Für einen Außenstehenden hört sich nach viel an. Als Berufswaffenträger bin ich durch die Berufsgenossenschaft verpflichtet mind. alle 3 Monate an Schießübungen teilzunehmen. Ein solches Training dauert ca. 8 Stunden und dabei werden pro Person ca. 700 Schuss verschossen. Und da es sich eher lohnt, Munition in größeren Mengen zu kaufen, bringt die der Trainer mit. Bei 12 Mann sind es schon 8.400 Schuss im Kofferraum eines Autos. Hört sich nach viel an, ist es aber nicht.

    Noch ein Wort zum Thema Mann-Scheiben. Ja, in Deutschland dürfen Sportschützen nicht auf Mann-Scheiben schießen, auch nicht aus einer Deckung heraus, nicht Rennend und auch nicht ungezielt / intuitiv. Diese Einschränkungen gelten aber nicht für Berufswaffenträger. Man bekommt bei Behörden Genehmigungen auch für ein solches Training. Trotzdem schießen wir nicht auf Mann-Scheiben, da es einfach keinen Sinn macht. Wir schießen eher auf ein Blatt weißes Papier oder später um Stress zu erzeugen auf ein Blatt mit Zahlen, wobei uns zuvor eine Rechenaufgabe gestellt wird, die wir lösen müssen.

    So, ich hoffe, ich konnte hier für etwas Klarheit sorgen.

    LG

  5. @Roddi: wenn Du das nächste mal in Portland bist und Dir langweilig wird melde Dich mal. Ich lebe hier noch 2 1/2 Jahr und ich rufe dann mal ein Höretreffen aus ;)
    Grüße Tobias

  6. „Und dann schickt man sich das Zertifikat per E-Mail auf das iPhone…“. Da muss man als Android-User schon schmunzeln. :-)

  7. Doch Tim, der Back Button für den Browser in der Provider bar ist exakt das gleiche Concept wie Roddi richtig für Android 1.0 verglichen hat. Wie kack aalglatt du ihm wiedersprichst und direkt zu einem Einwurf von jemand anderem überschwenkst (hör es nach).

    Apple kann nichts machen was mist ist oder? Eure Kritik beschränkt sich immer wieder (seit 4 Jahren schon im übrigen) dass Apple:

    – Nicht die ersten sind, dann aber, wenn sie kommen, alles besser machen
    – Naja, das haben Sie jetzt nicht so gut gemacht, aber da arbeiten sie sicher nochmal dran
    – Das ist schon ein pain, aber besser als bei anderen
    – Da macht ihnen wirklich also mal ehrlich keiner etwas vor

    Bla. Was für ein Mantra dass ihr seit Jahren runterbetet. Durch die wiederholung gibt es euch zwar das Gefühl dass es richtig sei, aber defacto bin ich schon echt beindruckt davon wie kognitiv ihr euch um alles was beschissen läuft drumredet. Nicht auf ein neues OS System upzudaten weil man seine Toolchain bricken könnte… geht es noch? Ich fasse mir an den Kopf. Wann ist es genug? Nie oder?

    Speziell Tim steht auch auf diese (wie er ja selber sagte) “quantify yourself scheisse” und das ist echt der Sargnagel für meine Wertschätzung. Du bläst so viel Müll in die Welt dadurch dass du denkst du brräuchtest jedes neues Gadget dass es mir echt schlecht wird. Dude, seriously, wer denkst du, dass du bist, dass du ständig der Meinung bist, Konzerne müssten Geräte bauen die dir zusprechen, dir gefallen und deine Bedürfnisse aufnehmen. Wenn du mit der Uhr in der Lage bist die Welt besser zu machen, ok… aber danach sieht es nicht aus. Du lädst dich auf mit Elektroschrott der bevor deine Kinder Abi haben auf einer Müllkippe in Afrika landen. Oder um es mit den Worten von einem Selbstversorger zu sagen: “Wenn ich meinen Kindern nichtmehr ein Leben vorleben kann, wie ich denke, dass wir ein gesundes verhältnis zur Umwelt haben… dann kann ich einpacken… Dann kann ich mich in die Kiste legen”.
    Ich wünsche dir dass du dich eines Tages mit einem schlag von der ganze scheisse befreist, dich wieder an dein Terminal setzt und Code schreibst. Dinge produzierst die über Fuiltonistische Podcast hinaus geht. Weiss du noch wie es früher war, teil von einer Ideologie zu sein? Lange ist es her. Heute ist nurnoch blinder konsum und das Gefühl das alles schon irgendwie gut gehen wird… tut es aber nicht, weil ihr nicht aufhört proprietäre Hardware zu kaufen. Warum kauft ihr das Macbook? Wail ihr die Idee habt, etwas zu coden und dabei am Balkon sitzen wollt. Legitim in meinen Auge da eine Waage aus Schaffen und im Schaffen schon belohnt zu werden. Aber warum kaufst du lieber Tim so viele deiner sachen? Warum?… weil du es geil findest oder? Du findest es sieht geil aus und du fühlst dich gut wenn du dich damit aufladen kannst… das ist falsch. Ohrfeigen sollte man jeden der sowas denkt. Hör bitte auf damit. Dich kaputt machen ist eine Sache. Die Umwelt meiner und deiner Kinder damit zuzumüllen eine ganz andere.

    Bitte unterstüzt offene Software. Es ist die EINZIGE Lösung wie wir digitale Bürgerrechte channeln können. Es gibt keine andere Lösung. If you tolerate this, then your children will be next.

    • “Same Same” hört einen Apple- und Gadgets-Podcasts, dabei mag er Konzerne und Kapitalismus nicht, macht einen auf realtitätsfremden Stallman und sollte sich lieber mit freier Software beschäftigen.

      Dabei war der Podcast echt gut, die Crew hat nicht versucht über eine IO zu reden, von der sie sich nicht auskennt und naja, das mit dem Backbutton war wirklich nicht so einfach und wenn Tim da keinen sinnfreien, weil uninformierten Diskurs am Sendungsende will ist das doch gut.

      Ernsthaft, du bist einer, der sich mit beiden Einkaufstaschen voll (den ganzen Podcast gehört) über Kapitalismus (Apple und Gadgets) beschwert, obwohl nebenan ein Hippiefest mit Tauschen und Verschenken ist (eben keinen Podcast hören). Einfach lächerlich.

    • Deine eingeschränkte Wertschätzung meiner Person in allen Ehren, aber nein, der Back Button ist nicht das selbe Konzept wie bei Android, so sehr Du Dir das auch herbeireden möchtest.

      Es ist eben ein Unterschied, ob man einen generelles “geh mal dahin wo du hergekommen bist”-Button einbaut (und das auch als Hardware-Button einlasert) der IMMER da ist und NIE beschriftet ist, oder ob sich solche Kontexte aus dem Lauf der Software ergeben und das Betriebssystem immer genau weiß woher und wohin hier vermittelt wird – und dies dann dem Nutzer auch anzeigt.

      Genau diese Eigenschaft war immer mein Kritikpunkt an diesen komischen Default-Buttons und ich halte das auch immer noch für eine fundamentale Design-Schwäche von Android. Kann man auch anders sehen, ich sehe es nun mal so.

      Du siehst es offenbar anders. Allerdings werde ich Dich dafür nicht beschimpfen oder “Ohrfeigen” ankündigen. Das ist nicht mein Stil. Zu dem Rest fällt mir nichts zu ein. Schätze, das musst Du mit Dir selbst ausmachen.

      Aber ich bin mir sicher, dass Dein Idealismus, der meinem Lebensstil ja offensichtlich furchtbar überlegen ist, die von meinen “falschen” Ansichten “vermüllte Umwelt” wieder aus dem Dreck ziehen wird. Gib alles! Du schaffst das!

    • Die Beschränkung des eigenen Ressourcenverbrauches zur Rettung der Umwelt ist übrigends Quatsch. Was der eine spart, verbraucht der nächste.

      Agressiver Moralismus der zu Gewaltfantasien führt ist ausserdem sehr abstoßend.

  8. Fahrradfahren kein Sport??!?!? What is wrong with you people?!? Das kann nur aus der Großstadt kommen, wa?! ;) :P DHer, Freerider, Enduristen, CCler, Rennradfaher auf die Barikaden!!!! :) …guut und meinetwegen die Spinningfahrer auch ;) und in diesem Bereich muss eine Uhr wenn sie denn tragen will: km/h, Höhenmeter, Temp., Puls, evtl Musik, Druck. Und sie muss halten – weil wenn wir “Fahrradfahrer” uns abpacken, dann richtig – da können nur Motorradfahrer mitreden ;)

  9. LLVM Bitcode gab es schon immer, es hieß früher nur Bytecode.
    Die Information die schon festgesetzt ist ist hauptsächlich ABI.

  10. Habe mir gerade angehört was der liebe Tim zum Thema Ruby zu erzählen hat und muss da ziemlich ironisch lachen, da er meint Ruby sei mit Hektik und ohne nachzudenken entstanden. Ich glaube, Tim, du verwechselst Ruby mit Programmiersprachen wie Javascript oder PHP (worüber du nichts sagst weil du ja PHP benutzt) die absolut KEINERLEI PLT best practices implementiert haben als sie entstanden sind und bis heute eine enorme Anzahl von legacy mitschleppen.

    Ruby ist seit über 10 Jahren in einem absolut stabilen Zustand, die Änderungen sind meistens an der VM und nicht an der Programmiersprache selber, was zeigt, dass die Sprache gar nicht mal so schlecht designed wurde. Leider kann man nicht dasselbe über JS oder PHP sagen.

    Und noch etwas zum Thema Lisp und Closures in Ruby, wo du komplett daneben liegst. Ruby ist von Anfang an von Lisp inspiriert worden und hat Closures seitdem es die Sprache gibt. Eigentlich hat Ruby mehrere Varianten von Closures, wie Blocks, Procs und Lambdas.

    Und wo du nochmal zeigst wie wenig du über Ruby weißt ist beim Wiederholen was du in irgendwelchen Random-Amateur-Programmierer-Foren gelesen hast, dass Ruby langsam sei. Natürlich ist Ruby nicht so schnell wie eine kompilierte Programmiersprache, aber sie ist lange nicht mehr “langsam” (seit der Version 1.9.3). Wenn du mit Leuten redest die Erfahrung mit Ruby haben, sagen sie dir, dass Ruby schnell genug ist für den meistgebrauchten Use-Case – Webseiten zu entwickeln.

    Das nächste mal informiere dich bitte über etwas was du kritisieren möchtest :)

  11. Hi Tim,

    welche Apple Watch mit welchem Armband hast du dir jetzt gekauft? Du hattest doch so viel rumüberlegt…

    Viele Grüße

  12. Zum Thema ls -laO …da geht es mir vor allem um das `”O” ….offensichtlich ist hier die Version von ls zwischen OSX und Linux unterschiedlich, wenn nicht sogar zwischen UNIX und Linux. Ich konnte das Beispiel, was gut erklärt war, nicht auf meinem Mint nachvollziehen. Allerdings kann ich gerade in der UNIX manpage auch nichts dergleichen finden – http://unixhelp.ed.ac.uk/CGI/man-cgi?ls – hat nochmal jemand einen Tipp?

    • Hab mal nachgelesen.

      Du suchst den Befehl ‘lsattr’, aber:

      Linux kennt zwar file attributes wie ‘i’ (immutable) oder ‘a’ (append only). Allerdings können sie von root mittels ‘chattr’ jederzeit gesetzt und wieder aufgehoben werden. Gegenüber den normalen permissions bieten sie hier also keine zusätzliche Sicherheit.

      Die BSDs (und wahrscheinlich auch OSX) hingegen haben das Konzept der securelevel, mit denen man dem superuser bestimmte Rechte wie das Aufheben des immutable flags entziehen kann.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Securelevel

  13. Zum Thema llvm-IR:

    Das frontend, im klassischsten Fall, ein C-Compiler, kompiliert source code mit dem Wissen über bestimmte Eigenschaften einer Plattform – nur manche davon Hardware-bedingt.

    Plattform heißt zum Beispiel FreeBSD auf x64

    In Klammern immer, wovon eine Eigenschaft einer Plattform beeinflusst ist:

    – endianness (hardware)
    – alignment (hardware und software)
    – ob z.B. ein long 32 oder 64 bit oder sonst wie lang ist (software)
    – die ABI-calling-conventions (hardware und software), also wie argumente und return values übergeben werden (Register, Stack, …) und in welcher Reihenfolge, mit welchem Alignment etc.

    All das bestimmt, wie der Compiler den z.B. C-Code in Speicherzugriffe / Registerzugriffe / Instruktionen etc.p.p. unsetzt.

    Ja, virtuelle Register und Instruktionen, aber Plattformspezifisches Speicherlayout und plattformspezifisches Alignment und so weiter.

    Darun viel näher mit Maschinencode verwandt als mit einer portablen Repräsentation.

    Für dieselbe CPU spuckt das Frontend also für FreeBSD und Linux und andere Systeme also fast beliebig unterschiedlichen Bitcode aus. Genau wie der alte GCC auch schon – nur halt mit vietuellen Registern und Instruktionen statt konkreten.

    Danke für den Super-Podcast (meine Nummer 1 gleich vor dem ATP auf Nummer 2 (trotz der schrecklich Werbung im ATP :D)

    Lg

      • P.S. ich arbeite seit bald zwei Jahren immer wieder mit dem llvm, darum hab ich mir diese Frage schon vor langer Zeit gestellt und die llvm-Doku durchgelesen.

        Also llvm verwenden und Doku lesen im Sinne von Compiler bauen, nicht Compiler aufrufen :)

    • Genauso spuckt das Frontend darum auch für z.B. FreeBSD auf x64 und arm-32 und arm-64 ganz anderen Code aus – weil erstens auf einem 64-Bit-System das ganze Speicher-Layout anders aussieht, zweitens die endianness und die Alignment-Regeln zwischen arm und x64 anders aussehen und drittens alle drei CPU-Plattformen jeweils inkompatible ABIs mit anderen calling conventions haben.

      Bei einem arm-OSX wäre das ABI Hardware-bedingt ebenfalls zum x64-OSX inkompatibel und damit auch der Bitcode.

      • Zur Klarstellung: Selbes Betriebssystem und andere Hardware-Architektur heißt auf Grund von Sachzwängen anderes ABI. Anderes Betriebssystem auf Grund historischer Entscheidungen sowieso.

        Wenn zwei ABIs eines Betriebssystems für zwei unabhängige Hardware-Architekturen aus llvm-Frontend-Sicht gleich sein sollten, dann wäre das entweder ein extremer Zufall, so es überhaupt möglich ist. Und vermutlich wäre es ein besonders dummes ABI und überhaupt nicht für die Plattform optimiert.

        Sowas gibts vielleicht in rein akademischen Systemen wie MINIX zwischen 32bit PowerPC und 32bit ARM :)

        Aber bestimmt nicht in echt.

        P.S. wer die Abkürzung nicht kennt: ABI steht für Application Binary Interface.

        So wie Entwickler gegen ein API programmieren, kompiliert das LLVM-Frontend gegen ein bestimmtes ABI.

        Das ABI bestimmt in erster Linie, wie Funktionen einer bestimmten Signatur aufgerufen werden.

        Innerhalb der Funktionen und im Fall von Inlining haben der Optimizer und das Backend dann Narrenfreiheit und können mehr oder weniger machen, was eine konkrete CPU hergibt :)

  14. Mir fällt da noch eine weitere Sache ein, die Apple durch Bitcode ausnutzen könnte: Man kann den Codeemitter eines Compilers auch darauf justieren, dass er nicht besonders kleinen oder besonders schnellen Code ausgibt, sondern dass der erzeugte Code möglichst energiesparend ist. Gerade für die Watch könnte das interessant sein.

    • Stimmt :) Und sie können so in jeder Revision den Befehlssatz in Richtung Energie sparen erweitern…

      Das Thema ist dermaßen wichtig, dass es vermutlich die Hauptrolle überhaupt spielt :)

      Games auf dem Telefon dagegen mit ihren ganzen potentiellen race conditions eignen sich hingegen wohl am allerschlechtesten dafür, einfach so unterm Hintern den verwendeten Befehlssatz geändert zu kriegen :)

  15. Hallo verehrter Kompetenzballen im Appleversum! Ich hätte da mal ein bis zwei Fragen, die mir bisher leider meistens unterschiedlich bzw. verwirrend – wenn überhaupt – beantwortet wurden. Es geht um den im Podcast ja auch angesprochenen clean install. Wann macht der wirklich Sinn und was / wieviel davon bringt der?
    Ich arbeite hauptsächlich mit Logic X auf einem Late 2012 iMac und habe nicht viele Apps installiert, dafür einige Gb an Sample Libraries. Und ich bin übrigens auf Yosemite unterwegs, was ich ich spaßig finde, da die neuen Treiber für die in die Jahre gekommene Mbox 2 das nicht unterstützen, die alten aber davon unbeeindruckt fröhlich weiter funktionieren.
    Ich danke euch schon mal für Antworten und <3 Freakshow!!

  16. Eine Frage zur Apple Watch: Wenn man das iPhone zu Hause nur über das 5GHz W-Lan betreibt, dann kann die Watch doch als 2,4 only keine eigenständige Verbindung aufnehmen, oder?

    • Doch, für die Watch gibt es eh einen separaten Kanal. Das ist wie bei AirDrop. Dann gibt es auch noch Bluetooth als Fallback. Ist auf jeden Fall nicht von der Infrastruktur abhängig.

  17. Apple Music nutzt zumindest mit iTunes auf dem Mac 256 kbit/s VBR! Ich hab hier ein Musikstück, dass eine maximale Bitrate von 372 kbit/s und eine durchschnittliche Bitrate von 280 kbit/s aufweist. Dabei habe ich das Stück weder vorher gekauft noch per iTunes Match abgeglichen.

    Ihr könnt das selbst überprüfen, indem ihr mal per iTunes einen Song per Cloud-Symbol auf den Rechner ladet und dann mit dem Kommandozeilen-Tool “mediainfo” die technischen Daten anzeigt.

  18. Hallo zusammen,
    Zwischendurch wurde nebenbei erwähnt, dass man einen Rechner nicht ausmachen soll. Warum ist das so? Ich dache bisher, dass es sogar gut für das Gerät und Energie wäre.

    Viele Grüße
    Clemens, der andere

    • Die Idee ist, dass insgesamt weniger Strom verbraucht wird, wenn der Rechner zwischendurch in den sehr wenig Strom verbrauchenden CPU States usw. herumlungert als mehrmals am Tag das ganze OS inkl. Programme wieder neu von der SSD in den Arbeitsspeicher zu laden, zu initialisieren etc.

      Gemessen habe ich das allerdings nicht, wäre einmal interessant.

      Beim iPhone ist es noch deutlicher. Du hast sicher schon bemerkt wie lange es zum booten braucht, das kostet wesentlich mehr Energie als einfach nur aufzuwachen.

      • Das leuchtet schon ein. Die große Frage ist, welche Zeitspanne im Energiesparmodus einmal Runterfahren + Booten entspricht. Mehrmals am Tag macht bestimmt keinen Sinn. Wie sieht es aber mit einem Wochenende aus?
        Und gibt es einen verschleiß der Teile durch das ein und ausschalten? Ich habe gehört, dass LEDs durch den Wechsel von kalt zu warm Schaden nehmen, weniger durch den Betrieb.
        Beim Energiesparen wird glaube ich der State des RAM auf die Festblatte geschrieben, dass ist bestimmt auch nicht gut.

        Kennt da jemand zufällig moderne Statistiken?

        Viele Grüße
        Clemens, der andere

  19. Hallo Freakshow Team,

    ich hätte ein ganz spezielle Frage an Denis im Zusammenhang mit der Apple Watch:

    Soweit ich mitbekommen habe dürftest du auch ziemlich mächtige Armgelenke haben. Mein Armgelenksumfang beträgt ca. 23 cm.

    Denis, konntest Du bereits eine Watch mit einem für Dich passenden Armband anprobieren? Ich hätte das “Loop” ins Auge gefasst, habe aber leider mangels Apple Stores in Österreich keine Möglichkeit das vorher in Natura zu testen.

    Liebe Grüße,
    Martin

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