FS164 Die Sendung ohne Maus

Podcast Feeds — Overcast — Flattr — Apps und Games für angehende Programmierer — Selbstgebaute CPU — Eingabegeräte — FreeBSD auf dem Mac — Let's Encrypt — Dystopische Dokus — BahnCard Kalkulation

Clemens ist explodiert und muss erst mal wieder neu zusammengesetzt werden. Der Rest des Teams nimmt sich daher den wirklich spannenden Themen wie Podcasting, Apps und Games sowie modernen Eingabgegeräten an.

Dauer: 3:49:46

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Shownotes:

100 Gedanken zu „FS164 Die Sendung ohne Maus

  1. Erster!
    Herrlich trollich, erstes mal zum live hören und chatten gekommen und die Herren zum schmunzeln gebracht ;-)

    Aus gegebenem Anlass muss ich hier noch erwähnen, dass es sich immer lohnt die Sprechwaisen zu hören. #P0RNCAST
    Und das ich leider nach zwei Stunden Freakshow live eingeschlafen bin :-/

    WIE AUCH IMMER! Prost!

    • Wir planen zumindest keinen expliziten FeedPress-Dienst. Subscriber-Statistiken würden wir gerne selbst generieren, sind aber bisher noch nicht dazu gekommen. Durch temporäre Redirects macht man sich hier aber auch nicht abhängig und kann jederzeit auf einen anderen Dienst oder eben den eigenen Server wechseln.

      Die Feed-Polling-Load ist allerdings für die Metaebene ziemlich heftig. Da bin ich für so einen vorgeschalteten Dienst ganz dankbar.

  2. Aaarrrgghhh, ihr Podcaster dieser Welt, hört auf an euren Feeds rumzuspielen! Das bringt immer nur Ärger.
    Dass Tim das bei seiner Erfahrung noch nicht geschnallt hat, ist ein echtes Armutszeugnis.

  3. Tim ist eben ein Hacker und probiert gerne mal Dinge aus.
    Einerseits finde ich das gut, denn so kommen auch öfter mal neue und sinnvolle Dinge zu Tage. Manchmal ist es aber auch nervig wenn dadurch Dinge kaputt gehen.

    Aber wer nicht rumhackt, macht nichts kaputt, entdeckt aber auch nichts Neues!

    Also Tim: Weiter so!

    • Was ist so schlecht an der Idee, auch beim Podcasting eine TESTumgebung einzurichten und die heiklen Dinge zuerst DORT mal auf Lauffähigkeit zu testen?
      Dies hat sich an ganz vielen Stellen in der IT-Welt bewährt.

      Es ist nur immer die Frage, ob der Entwickler sich die Testarbeit selber machen will, oder ob er seine Userschaft (ggf. wider Willen) als Tester benutzt.

      Ich selbst hatte hieran nur leichte CRE-Schluckaufe, nichts Schlimmes, und halte diesen Gedanken hier mal ganz allgemein in die Höhe.

  4. Zum Thema Schneiden von Schallplatten kann ich den databits-Kanal auf Youtube empfehlen. Der Mensch dahinter hat eine antike Schneidemaschine abgegriffen und befräst alle erdenklichen “weichen” Oberflächen zu einer (mehr oder weniger) spielbaren Platte.

    z.B. Plastic Food Plate
    https://www.youtube.com/watch?v=APXXBTwkXSg

    Microwave Cover
    https://www.youtube.com/watch?v=mYGq7o7soC4

    Bluray-Disc
    https://www.youtube.com/watch?v=N3vPC3sLfvc

    Magnifying Sheet
    https://www.youtube.com/watch?v=d3y9Lh-LQys

  5. Ihr habt ja mit allem, was ihr über Google sagt, recht, aber gerade von überzeugten Äpfeln den Satz zu hören: “Ich will einfach nicht auf eine Plattform, die mich bevormundet.” ist schon sehr lustig.

    Übrigens habe ich in den letzten Tagen die freakshow/mm und CRE opus Archive mit Antennapod intensiv genutzt und das hat sehr gut funktioniert.

  6. Inzwischen lasse ich das Flattrn sein. Zwar habe ich mir schon sehr früh einen Flattr-Account angelegt, aber irgendwie haben davon immer nur die wenigen gleichen Leute profitiert (Metaebene, Wrint, Netzpolitik, einige opensource Projekte), so dass ich jetzt wieder direkt etwas überweise.

    Vor allem diese Idee von Flattr, einen bestimmten (Teil-)Beitrag zu belohnen (Flattr-Knopf an Forenbeiträgen, Git-Commits, etc.) hat bei mir nicht gezogen. Ich kann darüber hinwegsehen, wenn mir mal eine Podcastepisode/Text nicht gefällt und unterstütze dann doch lieber die Projekte in ihrer Gesamtheit.

    Beim Thema Sand musste ich an diesen DDR-Witz denken, der inzwischen wohl von der Realität eingeholt wurde: Was passiert, wenn die Sahara sozialistisch wird?
    Die ersten zehn Jahre passiert gar nichts, aber dann wird der Sand allmählich knapp.

  7. Hallo,
    nachdem ihr ja Zahlen habt wieviele Menschen euch zuhören und ihr regelmässig sendet, braucht ihr dann nicht auch eine Sendelizenz ?
    Falls Podcasts nun auch in Deutschland bekannter werden wird sicher auch bald hier der Regulierungshammer zuschlagen

  8. Die Minderheit der Steam-im-Browser-Hörer wünscht sich, dass die Favicons aller Metaebene-Produkte bei den Bookmarks wieder da sein sollen… :-(
    ;-)

  9. Für mich ist Flattr ein absoluter Hassle in der Form wie es momentan in der Podcatcher-Landschaft supported wird. Der Aufwand ist einfach zu groß, denn ich muss jedes Mal die Websites der Podcasts besuchen, die ich supporten will und dort manuell klickern. Subscribed bin ich schon zu Freakshow und dem Rest der ME. Aber darüber hinaus passiert da nichts.

    Ich würde die ME sehr gerne bei Patreon sehen. Gehackt oder nicht, das funktioniert z.B. für Youtuber bisher unglaublich gut und mit sicherlich substantiellem Revenue Stream.

      • Für Tim wäre bei Patreon noch von Vorteil, dass er vorher weiß, wieviel Geld er eigentlich für eine neue Folge bekommen wird. Wenn da dann steht, dass er für eine neue CRE-Folge garantiert $2000 bekommen wird, ist die Motivation vielleicht auch wieder größer, da etwas zu produzieren. Wenn nichts produziert wird, gibt’s auch kein Geld. Und wir können über die Höhe unserer Spende pro Folge abstimmen, welche Kanäle wir am liebsten hören wollen.

        Das Konzept von Patreon zumindest finde ich sehr toll. Leider kann man nicht abschätzen, wie es dort nun mit der Sicherheit weitergehen wird, bisher habe ich dem wegen des Hacks zumindest noch kein Geld anvertraut.

    • Geilstes Previously ever! Den Typen der die macht sollte man auch flattern können.

      Thema flattr: Tim scheint es irgendwie nicht über die Lippen zu bringen, daß flattr u.a. deshalb stirbt, weil sein geliebtes Apple es dezidiert verbietet. Die haben seinerzeit Instacast aus dem Store geworfen, weil flattr gegen deren bizarre Richtlinien verstößt.

      • David kann und könnte man schon immer flattrn. Schau dir einfach mal oben die Liste der beteiligten Personen an.

        Was Apple und Flattr betrifft habe ich mich hier schon mehrfach und ausführlich und auch unmissverständlich geäußert.

        Und kommt bitte mal von eurem “Fanboy”-Mem runter. Ich bin ja nun auch nicht auf den Kopf gefallen und weiß schon wie der Hase läuft und wie ich die Dinge zu interpretieren habe. Ich trenne klar zwischen dem was ich an Apple mag (viel) und was ich kritisiere (einiges).

  10. Ich denke, dass sich die deutsche Podcast-Szene so langsam mit dem Gedanken anfreunden sollte, dass das mit Flattr nichts mehr wird und man lieber über alternative Geschäfsmodelle nachdenken sollte. Ich persönlich habe seit der MangoPay-Ankündigung kein Geld mehr in Flattr eingezahlt, weil ich erst noch die paar Wochen bis zur Umstellung abwarten wollte. Nachdem die Umstellung dann immer mehr auf sich warten ließ, hatte ich deutliche Zweifel, dass ich da überhaupt noch etwas tut. Dieses Jahr im Sommer war es dann schon ein ganzes Jahr, dass ich kein Flattr mehr benutzt hatte, da habe ich dann meinen Account auch endgültig gelöscht.

    Flattr in Overcast wird auch nicht passieren, und selbst wenn wäre es nur einer von vielen Playern. Was man wirklich braucht, ist ein Modell, das unabhängig vom Player-Support funktioniert. Patreon kommt dem schon deutlich näher, aber die will man wegen des Leaks auch schon nicht mehr benutzen.

  11. Hallo zusammen,
    würde gerne der Aufforderung von Roddi nach kommen und euch auslachen ;-).
    Spaß beiseite und ein paar Erfahrungen:
    Letztes Jahr habe ich eine Hand voll 2007-2009er Rechner von WinXP x86 (>10 Jahr Support!!!einself) auf Win 8.1 x64 umgestellt. “Problem” war hier die onboard Grafik. Funktioniert für den Arbeitsplatzbetrieb supi, aber Spiele (z.B. SuperTuxKart) sind im Gegensatz zu vorher nicht mehr möglich – kein wirklicher Treibersupport mehr.
    Vor vier Wochen habe ich einen älteren Dell mit einer Q2/2005er dualcore CPU von Vista x86 auf Win10 x64 “umgerüstet”. Problem war auch hier die Grafikkarte. Es war irgend so ein OEM Ding und nach dem Booten von Win10 war der analoge Ausgang tot. Der DVI ging noch ganz normal und es gab keine Treiberprobleme. Spiele habe ich hier nicht getestet. Wird eh nur zum Surfen, als Schreibmaschine und so verwendet. Besitzer ist glücklich.

    Problem war bisher also immer die billige Grafik. Wenn ich zu Testzwecken eine ebenfalls alte, aber “hochwertige” Grafikkarte eingebaut habe, gab es diese Probleme nicht.

  12. “Ihr erzählt wieder vom Krieg!” – Na danke sehr, wir haben im Infokurs (12. Klasse, NRW) sowohl Anfang des Jahres Logic Gates mit LOCAD (https://www.locad.de/) entwickelt und hampeln jetzt mit ALI und Assembler rum.. Letzteres funktioniert zwar nur mit DOSBox und doppelten Eiertanz, aber eigentlich ist es ziemlich interessant, die Abläufe hinter dem Code zu sehen. :)
    In diesem Sinne: Der Krieg ist noch nicht vorbei, auch wenn wir der letzte Jahrgang sind, der das noch macht (nächstes Jahr gibts nen neuen Lehrplan für NRW/Info).

  13. Zum Thema Steckdosen:

    Bist du dir ganz sicher, dass es zwingend Netzfilter und Überspannungsschutz braucht? Sollte mal irgendwo ein Blitz einschlagen, zerbruzzelt es höchstwahrscheinlich die Steckdose sowie Geräte ebenfalls. So ein Blitz hat gut und gerne 100.000-200.000A. Auch in einiger Entfernung einschlagende Blitze können ganz beträchtlich Spannungen in z.B. Antennen induzieren. Um da einigermaßen auf der sicheren Seite zu sein, sind sehr umfangreiche (Grob, Mittel, Feinschutz) arbeiten an der gesamten Installation von Nöten. Wenn dann in irgendeinem Gerät noch ein Netzwerkkabel steckt, bringt es auch nichts mehr mit der Steckdose.

    Brauchst du auch definitiv den Netzfilter? Was hast du da für eine Anwendung? Alleine ein guter Netzfilter kann schonmal 100€ kosten. Manchmal braucht man die auch garnicht, manchmal sind sie auch eher kontraproduktiv.

    Ich würde nicht zu viel Geld ausgeben. Versprochen wird immer viel, letztendlich isses ne Steckdose.

  14. Wem Human Resource Machine zu bunt ist und wer sich von mehreren Prozessoren, mehreren Eingabebändern und mehreren Ausgabebändern nicht abschrecken lässt, der kann sich mal die TIS-100 anschauen. Dort gibt es dann auch Statistiken, wie gut das eigene Programm im Vergleich zu allen anderen Spielern ist und insbesondere im Vergleich zu Freunden bei Steam.

    http://www.zachtronics.com/tis-100/

  15. An der Hochschule München – Informatik kann man auch im ersten Semester eine CPU bauen. Muss.
    Same procedure, Gatter>Steuerwerk bis hin zur ALU die Multiplikation kann. Allerdings findet der eigentliche Aufbau in 3 Tagen statt, was etwas stressig sein kann.

    Der Takt kommt übrigens über einen Taster, man drückt den Takt selbst in die Schaltung

    CRE mit dem Herren Professor +1

    • Bei der TU München hört du auch im ersten Semester “Einführung in die Rechnerarchitektur”, u.a. mit Assembler, Mikroprogrammierung und VHDL. Im nächsten Semester hast du dann noch ein Praktikum dazu, verbringst also durchaus 16 ECTS mit dem Thema (9% deines Studiums).

  16. Das Problem mit großen Feeds gibts immer mal wieder. Die Öffentlich Rechtlichen sind da die besten Kandidaten. Mehrere Tausende Episoden in einem Feed ohne Pageing. Da wundern sich die User immer warum das Parsing in der App so lang dauert.

  17. Salut!
    Es reicht! Nu wurde wirklich genug gelästert. Habs ja verstanden und auch gleich die Freakshow aus PocketCast gelöscht (war sicher der mp3 Feed) und von Hand den Opus Feed abonniert. :)

  18. Ich habe hier ein MBP 15″ Core 2 Duo aus 2007, nachgerüstet mit 4 GB und 256er SSD mit El Capitan 10.11.1

    Das ist mein einziger Rechner und die Sache looft!

  19. MIPS Prozessoren waren nicht nur in irgendwelchen embedded Geräten wie Laserdruckern (oder dem furchtbaren Windows CE Handheld, den ich mal hatte) verbaut, sondern vor allem auch in den Workstations (Indy) und Supercomputern (Origin, das waren zu meiner Diplomzeit zB die Arbeitstiere im DESY) von SGI verbaut. Und in der FritzBox.

  20. Wir hatten im Studium (technische Informatik) damals in VHDL einen ARM-Core geschrieben. Allerdings in reduzierter Form, ohne Barrel-Shifter. Hatte Spaß gemacht, auch wenn es sicherlich das anstrengendste Praktikum war. Ich hab den gezeichneten Schaltplan immer noch irgendwo rumfliegen.

    • Wenn der Blitz direkt einschlägt, hilft so eine Leiste nix, aber wie ist das, wenn der Blitz etwas weiter weg ein schlägt oder der Strom aufgrund eines Einschlags weg bleibt? Da dürften Spannungsspitzen auch bei uns ankommen. Uns ging von so was vor vielen Jahren mal das DSL Modem kaputt. Selbstverständlich SA 16 Uhr, als die Läden noch früher schlossen.

      Persönlich verwende ich drei 12fach Handwerker leisten von Bachmann. Brauchbare Qualität für ca. 40 Euro. Mit und ohne Schalter zu bekommen. Man kann sogar das Kabel tauschen, wenn man es länger oder kürzer haben will und die sind ohne lästigen Kinderschutz und genug Abstand auch für altmodische Wandwarzen.

  21. Der Algorithmus, den roddi bei 1:12:00 [1] erwähnt, der eine schräge Linie ohne Multiplikation und Division zeichnet, ist vermutlich der Bresenham-Algorithmus [2].

    Und auch ich musste direkt an TIS-100 denken, als hukl, das Spielprinzip von Human Resource Machine erklärt hat. Ich hoffe auf eine Besprechung von TIS-100 in der nächsten Sendung. ;-)

    [1] http://freakshow.fm/fs164-die-sendung-ohne-maus#t=1:12:00
    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bresenham-Algorithmus

  22. Ebenfalls zum Thema Steckdosen: Guckt Euch doch mal die Produkte von Anel Elektronik an. Die haben über Webinterface schaltbare Steckdosen in unterschiedlichen Varianten. Brunnenstuhl hat sowas auch, aber die Anel Teile sind aus Alu und machen nen robusten Eindruck. Gibt auch über WLAN steuerbare Leisten mit entsprechenden iPhone Apps. Bin auch noch am suchen und bin mir noch nicht schlüssig. Derzeit habe ich ne einfache Surge Arrest von APC unter dem Tisch hängen, die seit fast 13 Jahren ihren Dienst tut.

    L

    • Grundsätzlich schauen die gut aus, aber wohl nur zum Einsatz in lokalen, vertrauenswürdigen Netzen und ohne Verbindung zum Internet brauchbar. So wie ich das sehe, gibt es keine verschlüsselte Übertragung.

  23. @pocketcasts vom April 2012
    “So podcast authors and listeners. Thoughts on @flattr good and bad? We are thinking about adding it to our iOS and Android app.”
    Quelle: https://twitter.com/pocketcasts/status/193650628482973698

    Auf meine Google+ Anfrage im März 2014
    “+Dennis Bölte we’ve spoken with the Flattr people in the past, and while we like the idea it doesn’t scale very nicely. We have some thoughts about how to get podcast authors more money, but no news yet”
    Quelle: https://plus.google.com/+ShiftyjellyAu/posts/h2v7kZmsnpF
    (und dort nach Flattr suchen: mein Beitrag zuerst – drei darunter dann deren Antwort)

    Aber bereits im Oktober 2014 haben die auf eine erneute Flattr-Implementation-Anfrage wieder anderes herum geantwortet:
    “That would be pretty cool, we’ll look into it :)”
    Quelle: https://twitter.com/pocketcasts/status/525080128024743936

    Aber auch im Oktober 2015 sind die angeblich immer noch am überlegen:
    “Thanks for your suggestion, we’ll think about it :)”
    Quelle: https://twitter.com/pocketcasts/status/651185374291619840
    Dort sogar mit eine Erwähnung von Tim seitens Flattr:
    “talk to @timpritlove he helps other podcatchers to do it right”
    Quelle: https://twitter.com/Flattr/status/525194530719805440

    Das scheint mir leider alles nicht so, als würden die das angehen wollen :(
    Ich frage mich auch irgendwie, was die denn zu der Aussage “it doesn’t scale very nicely” bewogen hat, wenn es doch eigentlich so einfach sein sollte … (oder ob das auch nur Hinhalte-Taktik war)

    Aber ich versuche mal das von KonScience oben verlinkte https://flattrboard.hoersuppe.de/ … das sieht schon mal ganz praktikabel aus ;)

  24. Danke für den Tip mit den mehreren Tabs in Human Resource Machine – war mir bisher entgangen…

    Es gibt noch ein ähnliches Spiel auf Steam, bisschen abstrakter, bisschen Multi-Core: TIS-100

  25. An dieser Stelle ein kurzer Dank an Roddi für eine kurze Nacht und einen völlig unproduktiven Sonntag Vormittag: ~20.000 Punkte bei SPL-T

  26. Hallo Jungs,

    ich wollte noch mal ein paar Informationen zu NFC droppen, da das gerade im Zusammenhang mit ApplePay recht spannend ist.

    Die Karte kann an sich in zwei verschiedenen Modi laufen. Je nach dem welche Funktionalität das Terminal auch unterstützt, wird dann eine der folgenden für die eigentliche Zahlung benutzt:
    (1) Legacy für Netzwerke die nur Magstripe verarbeiten können, bei dem im Endeffekt nur ein Magstripe-Equivalent von der Karte generiert wird. Aber selbst hier werden dynamische Daten eingepflegt und so wird die Sicherheit gegenüber dem Magnetstreifen von der Karte erhöht.
    (2) Gleiches Verfahren wie beim Chip (EMV) mit erhöhter Sicherheit, gerade wenn es um Offline Transaktionen geht. Nutzt PKI bei der das Terminal die Authentizität der Karte überprüfen kann.

    Am Ende muss es aber noch nicht mal eine Karte sein. Ihr habt ja schon über die verschiedenen Sticker gesprochen, die die Mobilfunkunternehmen gerade aus dem Fenster werfen. Es könnte aber auch genauso gut ein Schlüsselanhänger sein. Und technisch wäre auch der Pass oder Perso denkbar ;)

    Bei der Überprüfung des Kunden gibt es für NFC dann 4 verschiedene Modi (EMV an sich kann noch mehr):
    (1) NoCVM: Nix – just tap and go :)
    (2) Signatur: Einmal Unterschrift bitte.
    (3) Online PIN: Hier wird die PIN auf dem Terminal eingegeben und an den Issuer (Kartenausstellende Bank) zur Prüfung geschickt.
    (4) Customer Device –> Wird über das Gerät des Kunden geprüft. Bei ApplePay wäre das der Fingerabdruck, können aber auch andere Methoden sein.

    Im eigentlichen funktioniert eine Bezahlung per NFC genau so wie die per Chip. Größte Einschränkung ist, dass kein offline PIN mehr benutzt werden kann, da die Karte sich nach der Eingabe nicht mehr im Lesefeld des Terminals befindet. Dafür ist das Bearbeiten der Zahlung deutlich schneller geworden, da es jetzt verbindliche Vorgaben gibt, in welcher Zeit das Terminal bestimmte Aufgaben zu erledigen hat. Zusätzlich hatte man die (zumindest gut gemeinte) Idee, dem Kunden eine einheitliche Experience bei der Benutzung von NFC zu geben. Deswegen gibt es an jedem NFC Terminal auch diese 4 LEDs, die einem ein visuelles Feedback geben sollen. Wenn alle 4 aufleuchten kann man nämlich die Karte wieder entfernen – was in < .5s passieren sollte. Deswegen hat selbst der Geldautomat diese Indikatoren. Also keine Angst hukl :)

    In England lebt man was NFC angeht noch etwas hinter dem Mond. Das hat hauptsächlich historische Gründe, da ganz UK nur Offline PIN kann. Soll heißen, die Bankeninfrastruktur kann dort keine Online PIN verarbeiten (außer bei ATM). Und auch wenn man in UK immer von Chip + PIN spricht, wird die PIN immer offline von der Karte verifiziert. Deswegen gibt es auch von da immer den Aufschrei, wenn wieder jemand PIN bei EMV aufgemacht hat :D

    Da hier also keine Online PIN zum Einsatz kommen kann, und die Unterschrift dort eigentlich nicht als Verifizierung eingesetzt wird, bleiben nur noch zwei Methoden übrig: NoCVM und Customer Device. In den Terminal werden deswegen dann die Transaktionslimits auf GBP 30 gesetzt und man bezahlt dann mit NoCVM – also ohne irgendeine Überprüfung. Normalerweise hat man für NFC zwei solcher Limits, eins bis wohin NoCVM benutzt wird, und eins was der Maximalbetrag für NFC ist. Lustig wird es jetzt bei der Unterscheidung zwischen MasterCard und Visa: MasterCard kennt unterschiedliche Limits für normale NFC Transaktionen und solche, die per Customer Device verifiziert werden. Deswegen kann man mit einer MasterCard auch höhere Beträge in UK per NFC bezahlen. Bei Visa wiederum ist bei der unteren Grenze schon Schluss und man wird aufgefordert, die Karte in das Terminal zu stecken (falls das Terminal einen entsprechenden Kartenleser hat).

    In Deutschland kann man auch höhere Beträge ohne Probleme mit NFC bezahlen, da hier dann einfach auf Signatur oder Online PIN gewechselt wird. Also alles etwas flexibler hier.

    Und noch ein paar fun-facts zu ApplePay:
    Hier wird der Modus (2) benutzt was schon mal für Apple spricht! Deswegen kann man auch mit einer einmal registrierten Karte an allen NFC-fähigen Terminals bezahlen (gibt Ausnahmen, aber by default überall möglich).
    Und durch die Tokenization (übrigens ein neuer Industriestandard) wird dann auch noch die eigentliche Kreditkartennummer verschleiert. Contrary to popular belief wird aber nicht für jede Transaktion eine neue Kreditkartenummer generiert – die bleibt bis zur nächsten (Neu-)Registrierung der Karte gleich. Nur die kryptographischen Informationen, die bei einer Transaktion mitgeschickt werden, ändern sich für jede Transaktion.

    Cheers Simon

  27. Lustige Geschichte mit dem Feed-DDoS – dachte es liegt an InstaCast und hab die App endgültig in den Ruhestand geschickt. Castro hatte das Problem nicht.

    So kann man einen App-Wechsel auch erzwingen :-)

  28. Auch wenn Ihr durch die Spieletipps in Richtung Fanboys abgedriftet seid. Ich fand das super. Also falls Ihr in Zukunft noch mehr Spieletipps habt, auch für Kinder – gern her damit. Hier vielleicht mal noch eine Variante als Brettspiel. Nicht so Hardcoreprogrammierung, aber extrem lustig. http://www.brettspiele-report.de/robo-rally/ Gute Nacht. Andreas

  29. Als Bewohner der Niederlande kann ich folgendes berichten:

    Kleingeld (1er und 2er-Cents) wird überall nicht mehr angenommen und auch nicht ausgegeben — Ausnahme: Einzahlung bei der Bank. Zu zahlende Beträge werden auf volle 5-Cent-Beträge auf- oder abgerundet. Dies geht auch etwas leichter, da X.99-Cent-Beträge bei Items im Supermarkt oder ähnlichen Orten im Gegensatz zu Deutschland nicht (mehr) üblich sind.

    Roddi hat also nicht einmal Pech gehabt, sondern ist mit der etwas weniger hartgeldfixierten Kultur der Niederländer in Kontakt gekommen.

    Und ja, es gibt durchaus einige Läden in den NL, die beispielsweise aus “hygienischen Gründen” kein Bargeld mehr annehmen — bei Brot und anderem Angefingerten erscheint mir das recht sinnvoll.

  30. Kurze Info: Ich bin einer von ganzen zwei AntennaPod-Entwicklern. Ich habe den Teil der App zwar sicherlich mal angefasst, aber nicht selbst geschrieben.

    Zum einen: So wie die meisten Benutzer die automatischen Downloads zu verwenden, ist es durchaus eher ein Feature, kein Bug. Es geht mehr oder weniger darum, immer frische Episoden auf dem Gerät zu haben. Wenn die App die Episode noch nie gesehen hat (weil “neu” im Feed), gehen wir davon aus, dass der Benutzer sie auch noch nicht gehört hat. Mission accomplished. Nebenbei wird der lokale Cache auch nur bis zu einem selbst festgelegten Limit belegt. Wenn man nicht gerade ein wahnwitzig hohes Limit festgelegt hat, sollte sich der Schaden in Grenzen halten.
    Zum anderen kann das Problem gar nicht so groß gewesen sein, wenn es nicht einmal die 5-10 Minuten wert war, uns einen kurzen Bug-Report per E-Mail oder über Github zukommen zu lassen…

    • Wär ja auch ziemlich sinnlos einen Bug Report zu machen, für ein Feature das genau das tut, wofür es gedacht ist. Mal nicht so dünnhäutig! Wenn sich Tim durch eine Fehlkonfiguration seine Infrastrukur DDOSen lässt, weil ein Android (!) Client vermeintlich neue Episoden runterlädt, dann ist das doch nicht eure Schuld. Interessanterweise zeigt das aber, dass nicht nur Apple-Jünger den Podcast hören. Ich bin selbst zufriedener Nutzer des AntennaPod (habe aber automatische Downloads ausgeschaltet)

  31. Ich habe mir auch das Magic Trackpad 2 zugelegt. Leider muss ich es nach jedem Booten oder aufwachen aus dem Standby von Neuem koppeln (iMac mit Bluetooth 2.1 + EDR).

    Hat jemand anderes dieses Problem auch und konnte es lösen?

  32. Zum Thema Computer aus diskreten Bauelementen oder Logic Gates hat es mich gewundert dass der passende CRE http://cre.fm/cre193-old-school-computing nicht erwähnt wurde. Jut, kann sein dass bei einem so vernachlässigten Format sich auch der Macher nicht mehr dran erinnern kann, auf jeden Fall ein schöner Podcast aus der guten alten CRE Zeit.

    Die neuen Eingabegeräte von Apple sind bis aufs Messer kostenoptimiert, daher wurde bei der Maus der Ladeport an die billigst mögliche Stelle verfrachtet. Ein Loch mit dem Lasercutter kostet quasi nichts, ein Werkzeug für eine neue Plastikoberschale mit Loch kostet Geld. Bei Apples Stückzahlen zwar unerheblich aber das ist eben Tim Cook Style; da wird jeder Zehntel Cent herausgewunden. Verwunderlich ist der steinalte STM32F103, den würde ich heute eigentlich nicht mehr erwarten.

  33. Ich bin mit den Steckerleisten von REV zufrieden. Das Modell, das ich besitze hat 10 Steckdosen, Netzfilter, Überspannungsschutz mit austauschbarer Sicherung und weit auseinander liegenden Steckdosen für Netzteile.

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