FS180 Hypershitloop

Brexit — Startups in Berlin — Connected Car — Nähmaschinen — Raumakustik-Optimierung — d3.js — JavaScript — Swift — Pro oder nicht pro — Wearables

In dieser Sendung haben wir wieder mal einen Gast an Bord: wir begrüßen herzlich Lukas Weber, der uns von seiner Computer-Initiation und seinen umtriebigen Aktivitäten im Startup-Land und seinen Einblicken in die Welt der "Connected Cars" bietet. Die unterhaltsame Sendung hat dann auch prompt Überlänge.

Dauer: 4:29:31

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47 Gedanken zu „FS180 Hypershitloop

  1. @tim
    Mit welcher software hast du deinen Touran getracec. Für den mac konnte ich bisher noch keine ordentliche software finden und über ein virtual box windows gehts bekomm ich keine verbindung.

  2. $JEANS: Das wird vielleicht nie passieren, dass das automatisiert wird, weil es billiger ist, “Naehsklaven” zu halten. Damit das kommt, muesste man erst den Kapitalismus ueberwinden, sonst finden sich immer wieder Menschen, die kein Land haben und fuer ihr Ueberleben niedrigbezahlte Jobs machen werden. Da gibt es ausserdem noch die Geschichte, dass man in der Antike schon ueber die Dampfmaschine bescheid wusste
    (de.wikipedia.org/wiki/Dampfmaschine#Geschichte_der_Dampfmaschine),
    aber es gab keine Verwendung dafuer, wahrscheinlich weil man mit Sklaven alles machen konnte. Erst nach dem Ende des Absolutismus setzte sich das durch.

    • Hmm.. ich verstehe deine Aussage aber die geschichtliche Analogie geht so nicht imo

      So einfach ist es jetzt auch nicht sich die Dampfkraft nutzbar zu machen mit einem Wirkungsgrad dass sich das Brennmaterial lohnt (wie du schon sagtest, gegenüber Muskelkraft). Ich war auf deinem Link und würd mal sagen da ist vorher einfach keiner drauf gekommen, dieses Äonsball-Ding ist zwar nett aber lange nicht auf dem Level dass man eine Mühle oder sonstige Maschine damit betreiben könnte, die es abgesehen davon in der Antike auch nicht gab.

      Wenn man mit Wind und Wasser nicht zurechtkam wurde in der Regel die Muskelkraft von Tieren verwendet, da bin ich mir relativ sicher. Wobei es sicher Ausnahmen gab.

      Kanst ja sonst den Herren vom Zeitsprung-Podcast ne Mail schreiben mit diesem Ding als Themenvorschlag oder so
      http://www.zeitsprung.fm/

      Und nein, ich finde auch nicht dass man den Kapitalismus überwinden muss. Wir leben in einer (mehr oder weniger) sozialen Marktwirtschaft (Deutschland/Schweiz/etc), die weltweite Einführung eines gesetzlich geregelten Grundeinkommens und ähnlicher Spässe müsste eigentlich reichen, um die guten Seiten des Kapitalismus zu nutzen und die Menschen vor Armut und unterbezahlter Arbeit zu schützen.

      Der Gedanke geht so dass im Moment ja viele Menschen gezwungen sind irgendeinen Job zu machen um ihr täglich Brot zu bezahlen, und dann ausgenutzt werden. Würde man sich als Gesellschaft mal eingestehen dass die meisten Jobs heutzutage nun einmal wegautomatisiert sind und den Leuten so knapp Kost und Logie geben ohne sie als Schmarotzer abzuwerten, würde das dazu führen dass Putzjobs etc die keiner haben will vielleicht endlich einmal entsprechend bezahlt würden, wärend die angenehmeren Jobs etwas weniger gut bezahlt sind, was aber nicht schlimm ist weil ist ja Gruneinkommen. Naja, wer weiss, wollte das nur mal noch anmerken.

  3. Eine Freundin hat auch die Aurora 450. Die Sticksoftware ist unterirdisch hässlicher Windows-Mist, aber die Technik und das Ergebnis ist dann doch echt überwältigend. Das wertet die wäre auch wirklich sehr auf.

  4. Hallo,

    falls ihr wirklich das Thema Vinyl beackern wollt, müßt ihr unbedingt Kontakt mit der Firma optimal media aufnehmen. Das sind auch Vinyl-Nerds, die sich die Maschinen zusammenklauben und am Leben erhalten. Könnte spannend sein und sie sind nicht weit weg.

    optimal-media.com

    Gruß,

    Greg

  5. Die Sache mit der Länge des CAN-Bus haben Landmaschinenhersteller (IIRC z.B. Class) gelöst indem sie Glasfaser als Übertragungsmedium hergenommen haben. Auch Mercedes hat bei der E-Klasse “w211” den Bus via Glas verlegt. Ist für Leute die sich “mal eben” ein anderes Radio einbauen möchten ein Problem.

    @Tim: Softwarewahl würde mich auch interessieren.

  6. Kann es sein, dass ihr bei der 1%-Regelung etwas daneben lagt?

    Bei einem Listenpreis von 85.000€ muss man 850€ monatlich als geldwerten Vorteil versteuern. Im Extremfall sind das 425€. Gehe ich noch von einer 50/50-Nutzung aus, dann kann ich jeden Cent für Wartung, Steuer, Versicherung, Kraftstoff etc. als Betriebsausgabe geltend machen. Dann klingen die 425€ gar nicht mehr so viel.

    Bei 40.000€ Neuwert und 30%-Steuersatz wären es 120€ monatlich, dass ich weder Fahrtenbuch führen muss und alle Kosten absetzen kann.

    Sollte ich da falsch liegen, klärt mich bitte auf. Und wenn ihr das während der Sendung noch verbessert habt, stehe ich hier doof da. Ich höre erst morgen weiter ;)

    • hallo Andre,

      darf ich dir folgende Links nahelegen, in denen das ganze Thema 1% Regelung vs Fahrtenbuch veranschaulicht wird?:

      http://blog.vimcar.com/fahrtenbuch-oder-1-regelung/

      und hier kann man mal Beispiel Rechnungen durchführen:

      https://vimcar.de/firmenwagenrechner

      jajaja, ich weis, die links gehen zu vimcar.de, ich hoffe aber trotzdem dir damit hilfreiche und allgemein gültige Infos bereitstellen zu können.

      Kannste ja ditt Logo einfach ma ignorieren, wa.

      VG

      Lukas

      • Hi Lukas,

        danke für die Links. Mir ging es vorrangig um die “850-Euro-im-Monat-Steuern-zahlen”-Aussage von Tim.

        Die Beispiele sind super, weil auch Arbeitsweg und Co. mit einbezogen sind. Und ich habe generell kein Problem mit Logos, wenn der Mehrwert stimmt ;)

        In meinem direkten Umfeld liegen die privaten Nutzungsanteile deutlich höher, sodass die 1%-Regelung deutlich vorteilhafter ist.

  7. Fakt 1: Tim weiss, dass die Singularität kommt (letzte Folge!!!!!)
    Fakt 2: Tim will alles mit seiner Apple-Watch vernetzen
    Fakt 3: Zwei Freakshows erschienen in weniger als einer Woche
    Fazit??????? Die Terminatoren kriechen bald aus ihren Wurmlöchern und Tim weiss davon.

    Slack rückwärts ist KCALs weil fetter podcast höhöhö

  8. Zum Thema R und Python: Bei uns in der Theoretischen Physik wird gerade alles auf Julia (http://julialang.org/) umgestellt, da diese Sprache schön schnell und gut bedienbar ist. Der Name stammt übrigens von der Julia-Menge welche mit der Mandelbrot-Menge verwandt ist.
    Es ist eine sehr junge Sprache, die komplett auf Parallelisierung und Matrixrechnung ausgelegt ist.
    Viele Pythonlibs sind schon portiert und wegen des JIT-Compilers teilweise ähnlich schnell wie C. Sie ist, grade wenn man viele Daten oder große Datensammlungen auswerten will, unglaublich angenehm zu benutzen. Auch die meisten Algorithmen sind möglichst nah am Lehrbuch umgesetzt, da die Sprache grade im Wissenschaftlichen Kontext sehr viel eingesetzt wird.
    Wer einfach mal schnell eintauchen will, kann das unter https://juliabox.org/ auf einer Amazon-Instanz machen.

  9. Wenn hukl keine Lust mehr hat, soll er doch einfach still und leise verschwinden, statt die anderen andauernd zu unterbrechen, dass er keine Lust mehr hat!

    • Ja, das ist mir jetzt auch schon mehrmals aufgefallen und muss wirklich nicht sein.

      Sehr schön fand ich auch die Reaktion von Lukas wo hukl ihn auf die Typografische Todsünde “Blocksatz” aufmerksam gemacht hat und Lukas das nicht die Bohne gejuckt hat, weil es halt für die Mehrheit der Kunden absolut irrelevant ist bzw. sich keiner Gedanken darüber macht.

      Das zeigt ganz gut wie unterschiedlich “Probleme” gesehen bzw. eingestuft werden. Wo ein Nerd ein nicht tolerierbares Problem erkennt, sieht ein Nicht-Nerd ein Feature ;-)

      • Wobei ich das etwas traurig finde, dass ihn das nicht gejuckt hat. Manche Menschen mag das wirklich nicht stören, andere behindert es aber massiv im Lesefluss, daher sollte man als Betreiber einer Seite schon auf soetwas achten. Nicht umsonst lernt das jeder Gestalter in seiner Ausbildung und letztendlich muss man den potentiellen Kunden im Blick haben und nicht sein eigenes Befinden.

        • Es kommt aber auch auf die Verhältnismäßigkeit an. Auf der Webseite sind die einzelnen Textabschnitte recht gut gegliedert, sodass das Lesen trotz Blocksatz angenehm ist – finde ich jedenfalls.

          Und genau diese Verhältnismäßigkeit wird überhaupt nicht berücksichtigt. Es gibt quasi nur 0 oder 1. Blocksatz = schlecht.

  10. Ein paar Anmerkungen zu den Autos:

    1. Ach, wieder dieses dumpfe Tesla-Anhimmeln: Bei BMW kann man seit Jahren Softwareupdates over the Air einspielen – halt nicht (ich denke aus gutem Grund, da hat sich ja auch Tesla schon einmal in die Nesseln gesetzt) für die Kernelektronik. Aber Updates für das ganze Navigations/Enternainment System gibt es einigermassen regelmässig. War ja auch in den News, weils da offenbar keine HTTPS, keine Checksum und kein Zertifikat gab ;)

    2. Apple als gutes Beispiel heranzuziehen: Oje. Mein MacBook Pro hat 3 USB Ports (BadUSB) und 2 Thunderbolt Ports (die mich direkt auf den PCI Express Bus bringen). Eine Authentifizierung ist da weit und breit nicht in sicht. Also ich bezweifle, dass die IT-Industrie da weiter ist. Beim iPhone (bei Android wohl auch) ist man wohl hauptsächlich durch die hohe Integrationsdichte und das mehr oder weniger versiegelte Gerät geschützt. Aber ich bezweifle, dass sich das GPS Modul gegenüber der CPU/dem OS authentifiziert. Nur kommt man da halt kaum ran.

    3. Das Internet of Things haben die schon auch erkannt: Letztes Jahr hatte ja BMW einen kleinen Privacy Skandal, weil herauskam, dass sie eine ganze Menge an Fahrzeugdaten laufend per integriertem GSM Modul melden.

    Also ich bezweifle, dass die deutschen Autohersteller da so hinter dem Mond leben, wie ihr immer tut.

    • Hmm, ein wenig gepflegtes Industrie-Bashing wird aber doch wohl einen gestandenen Hörer der freakshow.fm nicht pikieren können, oder? Nein, nicht alle sind hinter dem Mond, das ist wohl richtig, zu diskutieren gibt es dennoch genug. Es ist nicht nur für Techniker erstaunlich, das man erst hinterher die Wichtigkeit von signierten Downloads von Firmware aller Art zu erkennen scheint.

      Aber es gibt noch einen ganz anderen Aspekt, der IMHO erwähnenswert ist: Welches Image wurde denn hierzulande mit Elektroautos verkauft? Wie sieht denn eine Werbung für Elektroautos aus, wenn es sie überhaupt gibt? Das sah bis vor kurzem doch eher nach einer Batterie auf Rädern aus, so ein kleines Ding aus Pappe, für Ökos und bedauernswerte Idealisten halt. Aber ein echtes AUTO, das hat, logisch, einen dicken Verbrennungsmotor. Diese Ökostromautos, das ist eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, eher was für die Tree-Hugger und so. Aber was tut man nicht alles für die Umwelt. So das Image.

      Und genau an dieser Stelle hat es eben erst ein Tesla gebraucht, die ganz einfach mal ein echt SEXY Stromauto zum Statussymbol hin-definiert haben. Das war eine Leistung, auf dessen Wert die deutschen Autobauer IMHO erst viel zu spät gekommen sind. Und jetzt haben wir noch Null über die Technik geredet, die verbaut wird, sondern darüber, das es insbesondere die deutschen Autobauer hätten sein können, die als allererste die Elektroautos als DIE Meisterleistung der Ingenieurskunst und als DEN logischen nächsten Schritt in der Mobilität hätten verkaufen können. Als ein Objekt der Begierde anstelle eines Nischenproduktes für ewige Nörgler. Und diesen Trend, den haben andere gesetzt. Während man es sich hierzulande hinter dem Mond bequem gemacht hatte.

  11. Ein bisschen wundere ich mich ja schon, dass hukl so von R schwärmt. Denn, bei allem Respekt für die Umgebung, ist die Programmiersprache an sich schon ein bisschen krude. Man hat halt eher das Gefühl, dass das eine Ansammlung von Konstrukten ist, von denen irgendwer mal dachte, dass sie in einem interaktiven “Mache-irgendwas-mit-Daten”-Tool brauchbar wären, als eine wohl durchdachte Programmiersprache. Das fängt ja schon damit an, dass man Werte nicht nur so “a a” an einen Namen binden kann. Das gibt es noch nicht mal bei Perl…

    • Yep, bin dann doch lieber in der Python-Welt geblieben: Bessere Programmiersprache und ein noch gigantischeres Ökosystem.

    • Bisher hat R für meine zugegebener Weise limitierten und speziellen Usecases alle Erwartungen übertroffen und auch alle Algorithmen aus meinen Wunschpapers implementiert. Was ich bei Pyhton so nicht feststellen konnte. Aber klar, schön ist anders :)

      • Ich war etwas verduzt bei dem “wie im Paper”-implementiert Argument. Meiner Erfahrung nach ist numerischer code umso besser, mit je mehr Datensätzen er getestet wurde, reift sozusagen.

        Eigentlich ist natürlich die R-vs-Python Diskussion ungemein ermüdend und leider meist nicht weniger informativ als Emacs-vs-Vim. Aber genauso wie bei der Editordiskussion kann ich mich dann doch nicht zurückhalten :)

        Ich sehe leichte Vorteile von Python, weil Python ein großes Ökosystem hat, man kann eben neben dem Code auch ncoh schnell ne REST-Schnittstelle schreiben und dann das Modell produktiv nehmen (an dieser Stelle wird dann oft ein R-basiertes Modell in eine andere Sprache portiert, und allzu oft “stirbt” dann das Modell an dieser Stelle).

        Die GPL Lizenz von R kann ein Problem darstellen für den Einsatz in Unternehmen.

        Leichter Vorteil für R: Wer spezielle Modelle braucht, die nicht gerade Mainstream ist, wird sicher eher in R fündig als in Python (wobei es bestimmt Gegenbeispiele gibt). Aber: Es gibt eben auch Wissenschaftler die Referenzimplementierungen ihrer Paper in Python veröffentlichen. Also so eindeutig ist das alles nicht ;)

        Fazit: Python und R-Community brauchen sich nicht zu bashen. Viele benutzen beides, und genug Feature sind aus der einen Community in die andere gewandert. Für die Frage ob ein Modell gut ist, ist “R oder Python” der unwichtigste Prediktor.

    • Ich hab die Folge letzten Freitag gehört als ich vom useR meeting zurückgekommen bin :D
      Krude ist die Sprache in jedem Fall, gerade wenn man vorher andere Sprachen kennengelernt hat. Ich empfehle R aber gerne mal an Biologen und Mediziner weiter (bin Doktorand) die etwas mehr Statistik machen wollen, als mit Excel oder SPSS möglich. Oder auch ansehnliche Plots haben möchten. Wenn man sich von der Vorstellung löst das R als eine Programmiersprache gedacht wurde und es sich eher als turing-vollständige Toolbox vorstellt, macht das viele angenehmer.

  12. @hukl da bin ich aber von den Socken, dass jemand der schon so lange im Apple Universum unterwegs ist, so an der Keynote der WWDC hängt. Der Spaß für die Entwickler startet erfahrungsgemäß erst mit der “State of the Union” an. Und das schon seit JAHREN!!!!!

  13. @Tim was vielleicht ein Ausblick sein könnte, wo die Reise mit der Programmierung von Benutzeroberflächen mit Swift hin gehen könne gibt:
    “Protocol and Value Oriented Programming in UIKit Apps
    Session 419” TLDR; Mehr Value Types und funktionale Paradigmen.

    • was der Trend scheint ist, dass man objektive-c immer weiter in die Tiefen der Frameworks zurückdrängt und funktionale Abstraktionen einführen wird. Allerdings wird sich eine objektorientierte Abstraktionsschicht nicht völlig ausschalten lassen, selbst Konzepte wie RxSwift die das Reactive Konzept in Swift implementieren sind nicht ohne Probleme. Ich persönlich glaube nicht das dies die abschließende Lösung ist. Aber Swift wird sicherlich weniger “shared state” wie in der objektorientierten Programmierung üblich ermöglichen und damit zu fehlerfreieren und besser testbaren Programmen führen.

  14. @hukl Falls Du dich wirklich mit dem Thema Akustik beschäftigen willst: Es gibt da genau eine Referenz:
    Floyd E. Toole: Sound Reproduction – Loudspeakers and Rooms

    Ist nicht einfach zu lesen, aber schaff einfach solide Grundlagen. Vor allem lernt man, dass für einen Widergaberaum nicht nur Absorption will, sondern ein ausgewogenes Absorptions/Diffusions-Konzept.
    Konsequent umgesetzt sieht das dann so
    http://akmedia.digidesign.com/news/images/blackbird-main-large_46604.jpg
    aus.

    Kann stimmt es allerdings auch nicht, dass die Lautsprecher keine Rolle Spielen, z.B. die Lautsprecher von ME Geithain (die meisten Modelle) haben eine Nierenförmlige Bassabstrahlung. Die moderne Variante sind die Lautsprecher von Kii Audio: Die sorgen per DSP und mehreren Basstreibern dafür, dass der Bass anstatt kugelförmig nur nach vorne abstrahlt.

  15. Ich bin eher skeptisch was die Smartwatches angeht. Einige Funktionen wie die Benachrichtigungen, das Bezahlen oder Entsperren würden mich durchaus interessieren, dem steht aber massiv die miserable Akkulaufzeit entgegen. Solange ich zuhause bin und sie jeden Abend auf dem Nachtisch parken kann mag das Ok sein, aber wer öfter mal unterwegs ist, für den ist das einfach inakzeptabel. Das Smartphone ständig laden zu müssen nervt schon genug.

    Das Unlocken ist bei OSX allerdings auch maximal nervig, das geht deutlich besser. Mein Arbeitsrechner ist ein Mac, wenn der aus dem Standby geholt wird, muss ich erst nervig lange warten, bis ich das Passwort tippen kann. Tippe ich zu früh los, landet der Anfang im Nirvana. Auf meinem Privatrechner mit Gnome klappt das sehr viel besser, ich wecke ihn einfach indem ich direkt anfange das Passwort zu tippen und danach direkt Enter zu hauen. Das klappt immer, keine Wartezeit, einfach unglaublich schnell. Das wäre mal ein Punkt für eine sinnvolle Detailverbesserung bei – ach ja das heißt ja jetzt – macOS.

    Was mich an Apple nach wie vor am meisten ankotzt ist der goldene Käfig. Schön, dass sie Swift frei verfügbar gemacht haben, schade dass sie das mit Schnittstellen nicht auch tun. Ich mag mein MacBook Pro und mit macOS habe ich mich auch angefreundet, die Watch könnte ich mir durchaus vorstellen, aber iOS geht für mich gar nicht (die Bedienung ist einfach katastrophal wenn man einmal ein komplett gestenbasiertes System gewöhnt ist). Leider kann man die Watch nur mit einem iOS-Smartphone nutzen, es gibt nicht mal eine alternative Bastellösung, weil die Schnittstelle zwischen Watch und iPhone nicht offengelegt wird.

    Bei macOS ist es etwas besser, aber die integrierte Synchronisation lässt sich auch nur zwischen Apple-Geräten nutzen. Wo ich zu meinem nächsten Kritikpunkt komme: Warum muss die Synchronisation über einen Server laufen? Ich will, dass sich meine Geräte untereinander synchronisieren und nicht über einen SPOF irgendwo im Netz, der dann auch noch meine Daten abgreifen kann. Ich denke Apple ist so datenschutzfreundlich, wo bleibt das bei Handoff (oder wie sie das nennen) welches nicht ohne iCloud-Anmeldung funktioniert?

    Für mich kann der nächste Fortschritt erst kommen, wenn sich all meine Geräte untereinander vernetzen können. Solange da keine offenen Schnittstellen geschaffen werden bleibt es bei den Herstellersüppchen.

  16. Moin moin,
    super interessante Sendung mal wieder, vielen vielen Dank dafür!
    Was mir allerdings aufgefallen ist – bei dem Thema Vernetzung im Fahrzeug über CAN würfelt ihr meiner Meinung nach die Themen OBD-II-konforme Diagnose und normale Kommunikation etwas durcheinander.
    Daß die OBD-II Diagnosekommunikation, wenn sie über den CAN läuft gerade keinerlei Authentifizierung beinhaltet ist Designmerkmal – das soll ja gerade ohne herstellerspezifisches Wissen für freie Werkstätten und staatliche Überwachungsstellen bestimmte, hauptsächlich abgas- und fehlerrelevante Informationen bereitstellen, um Diagnose und Reparatur an Fahrzeugen möglich zu machen. Das bedeutet ja aber nicht automatisch, daß auch die normale Kommunikation zwischen den verschiedenen ECUs genauso unauthentifiziert stattfindet – als Beispiel Tims Fenster-Beispiel: ich kann das entsprechende Steuergerät per Diagnose am OBD-Stecker natürlich fragen, ob alle Fenster geschlossen oder offen sind und ob es irgendwann in der Vergangenheit vielleicht mal Probleme mit einem davon gab (z.B. Endlage wiederholt nicht erreicht o.Ä.), das heißt aber noch lange nicht, daß ich auf dem gleichen Weg das Kommando ‘mach mal alle Fenster auf’ genauso ohne Authentifizierung schicken kann (zB könnte das FH-Steuergerät, wenn es diese ja u.U. sinnvolle Funktion für die Werkstatt bereit stellt verlangen, daß es vorher vom Steuergerät Fahrberechtigungssystem das Vorhandensein eines gültigen Schlüssels gemeldet bekommen hat, und zwar kryptographisch gesichert; denn diese Kommunikation zwischen den ECUs ist nicht Bestandteil der OBD-Spezifikation und CAN ist hier dann nur das Transportprotokoll).
    Genauso kann ich nicht automatisch einfach nur weil ich am OBD-Port Zugriff habe den Motor starten – auch hier kann man die Kommunikation zwischen den ECUs verschlüsselt ablaufen lassen, so daß man selbst mit physikalischem Zugriff zum realen CAN-Bus (der ja nicht notwendigerweise direkt am OBD-Port anliegen muss) zwischen den ECUs zwar mitlesen kann, aber nicht ganz so einfach falsche, aber dennoch gültige Botschaften aussenden kann.
    Lg, justme

  17. Hi,

    kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum roddi sich darüber freut, dass der inkrement und dekrement Operator in Swift weggefallen sind? Was ist daran auszusetzen?

    Gruß Dnns

      • Beziehen sich die Seiteneffekte auf Präfix- und Postfix-Varianten? Weil ansonsten sind die Inkrement- und Dekrement-Operatoren doch recht gut zu verstehen.

  18. Moin.
    Zum Thema Raumakustik:
    Bei Bonedo.de gibt es einen schönen DIY Workshop: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/raumakustik-workshop-no1-eckabsorber.html

    Nicht wirklich LowBudget, aber vermutlich in jedem Haushalt schon vorhandene Difusoren: Sofas, unordentliche Regale und volle Kleiderschränke. Bei den Kleiderschränken kann man sogar mit Tür auf/Tür zu variieren. Das funktioniert ganz hervorragend. Die Bassfallensofas sollten natürlich gerne alt, groß und mit viel Schaumstoff gefüllt sein. Typ: Opas Ohrensessel.

    Wer “Ecken” akustisch brechen möchte, kann auch Teppichrollen in die Ecken stellen. Entweder den Flokati von der Oma mopsen, aufrollen und in die Ecke stellen oder Resterollen kaufen. Ich habe auch schon Gasrohre(Kunstoff) gefüllt und damit die Ecken rund gemacht. Teilweise mit Teppich beklebt, teilweise glatt. Die Profivariante wäre die HOFA Basstrap. https://hofa-akustik.de/module/basstrap/details/

    Für mehr oder weniger trockene Sounds funktionieren auch schwere Moltonvorhänge in Wellen aufgehängt. Schön wenn man die auch je nach Reflektionswunsch auch zur Seite ziehen kann. In dem Tonstudio in dem ich mich öfter rumtreibe, haben wir dann auch noch verschiedene Stellwände für die Aufnahmeräume: von Schaumstoffbespannten Rahmen bis simplen Holzwänden. Diese sind aber eher für die Trennung von Mikrofonen bei der Aufnahme. Man kann damit für Gesang auch tolle kleine Räume “bauen”.

    Dazu einfach auch den eigenen Ohren vertrauen, dann passt das schon.
    Gruß
    Ugorr

  19. Siemens(-Nixdorf) hat in den Neunzigern den Canbus bei Servern verwendet, um intelligente Subsysteme out-of-band miteinander sprechen zu lassen. Z.B. den RAID-Controller mit dem externen Platten-Käfig etc.

    Gruß
    Patrick

  20. Zum Thema JavaScript:
    Auch wenn ich die Argumente sehr gut nachvollziehen kann, warum viele JavaScript nicht mögen, muss ich als hauptberuflicher Frontend-Entwickler aber mal eins sagen:

    Jene, die über JavaScript lachen und schimpfen, sollten im gleichen Atemzug den Frontend-Entwicklern einen Salut entgegenbringen, dass sie den Job überhaupt noch machen.

    Wer im Backend unterwegs ist, hat die Wahl. PHP wird von allen ausgelacht? Dann eben Ruby, oder Python oder was anderes. Aber im Frontend gibt es nur JavaScript. Keine Alternative.

    Ich hoffe, das kommt grad nicht als religiöser Eifer rüber, aber ich finde tatsächlich, dass es nicht ganz fair ist, JavaScript zu kritisieren, wenn der Kritik nicht auch ein Zugeständnis der Alternativlosigkeit folgt. Und: Mit ECMA6 wird einiges besser. Nicht alles. Aber einiges ;)

    Und wo ich grad dabei bin und den ersten Stein geworfen habe:
    Ihr Frontend-Entwickler da draußen – Ihr seid klasse! Weiter so! Gebt weiter euer Bestes, um aus diesem Grauen, dass da JavaScript ist, ein halbwegs anständiges System zu machen! Ein Toast an euch!

    Und ja, auch ein Toast an die Backend-Entwickler, ihr seid auch super :D

  21. Servus,

    FS180 Hypershitloop hatte mal coole Themen. Mit dem CAN beschäftige ich mich beruflich und muss sagen, es ist viel durcheinander gebracht werden. OBD-II ist nur ein möglicher Dienst. Es kam so rüber, als wäre dies die Hauptaufgabe des CANs. Hauptaufgabe des CANs ist aber die Kommunikation zwischen Steuergeräten im Fahrbetrieb.

    Um (Car-) HiFi kümmere ich mich in meiner Freizeit, deswegen fand ich den Exkurs über EQ und RaummModen spannend.
    Im Car Hifi Bereich ist die Welt schon viel weiter als zu Hause. DSPs sind dort seit etwa 10 Jahren gängig Praxis. Laufzeitkorrektur relativ zu den verschiedenen Lautsprechern, EQ Einstellen und Anpassung von Trennfrequenzen und Steilheit sind dort Standard.
    Ein nerdiges Tool zur Hilfe ist REW. Dies bietet fast das an, was Roddi und hukl sich wünschen. Man nimmt (mit rosa Rauschen oder Sweep) den Frequenzgang auf, korrigiert Mirco, Soundkarte und das Rauschsignal und erhält eine Ist-Kurve des Frequwnzgangs. Diese Kurve kann gegen eine Referenzkurve gehalten werden und korrigiert werden. Korrektur heißt hier etwas Anheben, dort etwas absenken, Trennfrequenzen abändern…
    Die Korrektur kann das Programm sogar automatisch generieren, sodass ich den DSP mit den Daten füttern kann, die von REW ausgespuckt werden, meist ein schlichtes .txt file.

    Link zur REW: http://www.roomeqwizard.com/
    Link zu einem Thread im Car_Hifi_Nerd_Forum: http://www.klangfuzzis.de/showthread.php?709855-(((-atom-s-)))-kleines-REW-Kochrezept

    Viel Spaß beim stöbern.

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