FS186 Kastratur

Die neuen MacBook Pros und die Zukunft der Mac-Plattform

Wir begrüßen Pavel Mayer in unserer Runde und reden heute ausgiebig über die Vorstellung der neuen MacBook Pros von Apple in der Woche zuvor. Andere Themen gibt es nicht, aber dafür rollen wir das alles mal schön breit aus.

Dauer: 3:57:34

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Shownotes:

119 Gedanken zu „FS186 Kastratur

    • Immer wenn ein SUV mit 180 an mir vorbeidonnert, denke ich an 4,3. Das ist die Anzahl an Litern Benzin, die mein Kleinwagen auf 100 km braucht.
      B-)

    • Pavels Argumente zum Abgasthema würden mich wirklich interessieren, denn er wirkt ja nicht unintelligent.
      Ohne deren Kenntnis komme ich vorerst zum Urteil: Hightech-Apologet mit Dinosaurier-Mentalität.
      (Und dass sein Turan – mit dem cw-Wert eines Wohnzimmerbuffets – bei 180/200 nur 8 Liter nimmt, bzw. 12 auf 150… Da muss VW wohl auch einen Algorithmus zum Fälschen des Luftwiderstands entwickelt haben.

    • Das dachte ich auch. Gut vielleicht hängt es mit der Berliner Lage zusammen, die meisten Personen im Ruhrgebiet wären mit einem Tempolimit von 130 nicht besonders beeinflusst…
      Ansonsten “Hightech-Apologet mit Dinosaurier-Mentalität” +1

    • Danke Pavel! Endlich wird in der FS mal erwähnt, dass es auch andere Fahrprofile außer “Ich pendele ein paar km in der Großstadt” und “bis zur Ostsee muss es reichen” (letzte oder vorletzte FS) gibt. Das hat nichts mit Raserei zu tun aber 110km/h im Durchschnitt ist einfach nicht die Lebenswirklichkeit vieler die beruflich viel unterwegs sind.
      Und wie “sauber” so ein E-Auto wirklich ist, darf Tim ja gern mal die Kinder fragen, die in den Minen die Rohstoffe abbauen. Und der Strom ist leider auch noch nicht 100% erneuerbar.

      Ich will nicht verstanden werden als einer der gegen E-Mobilität ist – ich hätte auch gern ein entsprechendes Auto, aber man muss schon ehrlich bleiben und nicht nur die Vorteile rausgreifen.

      PS: Wie steht Tesla beim Verkauf von Luxusautos eigentlich gegenüber den Wettbewerbern da, wenn man die jeweils stärksten Märkte der Hersteller vergleicht?

      • Oh, bitte das nächste Mal die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autobahn messen: Von Auffahrt bis abfahrt. Wenn das über 110 km/h liegt würde es mich doch sehr wundern. Ein Tempolimit für 130 km/h wäre mehr als angebracht und würde einiges an Entlastung bringen. Und schon macht es auch nichts mehr, dass man die aktuellen E-Autos mit eher 120km/h bewegen sollte, als mit 160 km/h.

    • Also das Geschwafel über E-Mobilität war wieder der Knaller, ehrlich. 200 km/h als Reisegeschwindigkeit ist fernab jeder Realität und vor allem wäre es stressig ohne Ende. Da kommt eine Ladeweile alle 150km für die entsprechende Person vielleicht ganz gelegen.

      • Pavel mag das überspitzt haben – aber 100 auf der Autobahn, damit die Reichweite reicht in einem Auto mit irgendwas >300PS ist weltfremd. Ich persönlich fahre auch fast nie >50km, aber den Einsatzzweck abzustreiten wäre unsinn. Zumal es sich bei dem achsotollen Tesla um eine große Limousine, also ein klassisches Langstreckenauto handelt. Weitere Fragen dabei: Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Kiste voll besetzt und voll beladen ist?

        Sauberkeit? Kommt der Strom einfach aus Steckdose? Wie sieht unser Strommix aus?

        Supercharger? Ach ja, noch bis Ende 2016 gratis…

        Immer, wenn ihr über Autos redet denke ich mir: Schuster bleibt bei deinen Leisten. :)

  1. Funktioniert bei den neueren (aber nicht ganz neuen) Macbooks etwa der alte Trick aus Powerbook-Zeiten nicht mehr, beim Einschalten die Mute-Taste gedrückt zu halten? Damit konnte man den Einschalt-Gong unabhängig von der zuletzt eingestellten Systemlautstärke unterdrücken.

    Was “Normal-“Displayport angeht: Lenovo hat den Anschluss immer noch in fast allen Docks und beispielsweise beim Thinkpad X220 war der auch noch am Rechner selbst – beim Nachfolger X230 wurde das aber auf MiniDP umgestellt.

  2. So zwischendrin (bin noch nicht fertig mit hören)
    :
    Dass Display Port niemand hat ist nicht korrekt. HP verbaut die in ihren Desktops dann gerne und da gibt es noch immer Serien, die hauptsächlich DP verwenden

    • Dell übrigens auch. Die Standard Dockingstations hier haben alle Displayport, DVI und VGA.
      Meine PC’s zu Hause haben auch alle DP (neben HDMI).

      BTW: Hier in der Firma haben alle Projektoren noch VGA. Ich habe in unseren Meeting-Räumen noch nicht einen Projektor mit HDMI gesehen.

    • Für Dell ist Display Port das neue VGA, ich hab es auch noch an meinem Laptop. Hat den Vorteil das es wirklich einrastet und nicht rausfallen kann. Muss aber auch immer ein Adapter auf HDMI rumschleppen.

    • Wo die Meinung “DisplayPort hat keiner” herkommt, frag ich mich auch. Vielleicht sollte das auf “bei Apple” erweitert werden.

      … ein klassischer Pritlove :D

  3. Wenn Pavel noch langsamer spricht braucht auphonic ein neues speed-up modul. Meist wusste man schon nach der hälfte des Satzes was er anbringen wollte und musste dann quälend lange zuhören bis er… die Wörter fand… die, benötigt werden… um, diesen satz,… in eine anschauliche,… und ja, auch irgendwo…. grammatikalisch, korrekte, also… eine Form zu bringen, die am ende… auch nochmal ein Wort verwendet,… welches er schon immer mal… sagen wollte. Ein Redner wird dieser Mann nie mehr. Aber Podcaster anscheinend.

  4. Ich sehe in den weggefallenen Ports noch ein weiteres, erhebliches Problem. Wenn ich heute in mein MBPr den MagSafe-Stecker reinstecke, dann weiß ich, dass darüber nur Strom kommt (+ ein Bissl. 1-Wire in Richtung Netzteil). Wenn ich heute etwas über HDMI anschieße, dann kommt aus meinem MBPr ein Bild raus.

    Und bei USB-C???
    Das ist doch der Wahnsinn! Vor allem in Zeiten von infizierten IoT Geräten, die DDoSen. Heute ist es ja nicht einmal sicher, ein USB (egal ob Lightning oder Mikro-USB) Kabel in sein Smartphone zu stecken. Deshalb gibt es ja mittlerweile Stecker auf dem Markt, die beide USB-Datenleitungen trennen und nur noch den Strom durchlassen.

    Und bei USB-C?
    Da schließe ich dann einen Beamer an den Rechner an, der in einem unaufmerksamen Moment sich als eine Tastatur ausgibt, die dann entweder aus dem Netz oder von einem USB-Stick (ebenfalls alles über USB-C angeschlossen) Malware lädt. Und dann gleich eine Kopie der SSD auf eine eigene SSD zieht. Geht ja schnell! Über die Gefahren, die außerdem über Thunderbolt möglich sind, will ich gar nicht nachdenken.

    Da wird jedes reinstecken eines USB-C Kabels zum Sex ohne Kondom!

  5. WHOAT?!
    Ich habe DisplayPort am Notebook und meine Schwiegermutter hat einen sogar an ihrem Smartphone (Q10)
    ..musste ich spontan mal loswerden, als ich das grade gehört habe, dass den niemand mehr hat :)

  6. Die Caps-Lock ist noch aus anderen Gründen sehr interessant: Man kann sie als Super-Metataste verwenden. Wird sie Dann benötigt man nur eine Metataste, wenn man Tastenkürzel mit CTRL+SHIFT+ALT+CMD auslösen möchte. Einige Keyboard Maestro User machen das so. Mir fällt gerade ein, daß ich das auch mal längst gebaut haben wollte.

  7. Ach ja, das mit ESC und den Cursor-Tasten geht gar nicht. Als wenn die Cursor-Tasten bei Apple nicht sowieso schon schlecht sind. Mir gefällt das echte umgedrehte T deutlich besser, so woe soe auch aif den Thinkpads sind.

    Die IBM Model M ist worklich die geilste Tastatur. Und ja, sie ist spülmaschinenfest, allerdings mag zumindest das Gehäuse keine hohen Temperaturen. Unsere Spülmaschine ist mit 55°C leider zu heiß. Auch wenn die Tastatur recht groß ist, hat sie wenigstens eine Stiftablage, wo ich immer einen Bleistift, Kugelschreiber ind den Intuos-Stift liegen habe.

    • Ich komme da gerade nicht ganz mit: geht es darum, dass die Pfeiltasten links und rechts nun genauso groß sind, wie die anderen Tasten?

  8. Also ich fand Pavel diesmal wesentlich angenehmer als das letzte mal wo er da war. Schöne Ergänzung mit interessanten Ansichten. Vermisse allerdings manches von dem was erzählt wurde in den Shownotes. Wird da noch nachgereicht oder bleibt es bei dieser Liste?

    • War bei mir auch. Komisch diese Sachen passieren immer nur bei Meta Ebene Podcasts.

      Naja ist ja Tims Traffic. Hab so auf zwei geraten je 5GB gezogen.

  9. Es gab zwar schon einige Meldungen:
    Ich sehe ziemlich viele Dell-Systeme und die haben heutzutage standardmäßig im Desktopbereich min. 1 in der Regel sogar 2 Displayport-Anschlüsse (und oftmals nichts anderes; manchmal 1 DP und 1 HDMI= und die Displays kommen mit Displayport- und VGA-Kabel. Wenn man dann noch mehrere GraKas drin hat, haben die idR auch Displayport-Anschlüsse und manchmal noch DVI. Ich hab jetzt aber auch Rechner mit GraKas von ATI, die mit 4 Mini-DP-Anschlüssen kommen.
    An der Dockingstation von meinem X201 ist ein VGA- und ein DP-Anschluss, bei Dell-Dockingstations kenne ich auch DP-Anschlüsse. Und auch bei Laptops habe ich schon DP anstelle von HDMI gesehen.

  10. Mein Bürorechner (kleines Gehäuse, wirklich) hat auch 2x Displayport und einmal VGA. Daran hängen dann 3x 24″-Monitore, leise ist er auch, auch bei längerer hoher Prozessorauslastung. Da sind ja früher mal gern die Lüfter wie ein Fön angegangen.
    Ich habe etwa April/Mai mir einen neuen Desktop-PC (nix Mac) zusammengestellt, ich bau immer zusammen, dann weiß ich auch was drin ist. Bisher aber noch immer ohne Grafikkarte, aber so ne neue NVidia 1060 kommt da demnächst noch rein. Und das wird auch eine mit 3 DP werden, dann schließ ich meine 2 Monitore auch so an. Bei der alten Graka hatte ich 1x DVI und 1x HDMI, dann mußte man auch einen immer adaptieren. Bäh. Meine 5 Jahre alten Eizo-Monitore können neben VGA und DVI auch DP – was will man also mehr ;-D USB-C, geh mir weg. ;) Wozu muß beim Desktop der Stecker nur 5mm groß sein dürfen? Ok, DVI ist wirklich etwas groß, aber untertreiben muß man nicht gleich.

    Was für Leitungsquerschnitte fahren die bei USB-C denn, wenn die da bis zu 100W liefern wollen? Oder ist die Definition nur 100W am Eingang, am Ausgang kommt dann viel weniger an? :-P

  11. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass DAS EINE feature, was ich bei diesem Macbook Update erwartet hätte nicht angesprochen wurde .. Das LTE-Modem fehlt nach wie vor .. ich könnte über alles andere hinwegsehen, aber dass der unabhängige Zugang zu mobilen Daten immer noch nicht ernst genommen wird, verhagelt einem echt die Stimmung und ist für mich echt ein Veto bei meiner Kaufentscheidung :( Ansonsten hätte ich mir das 13” Modell mit Touch Bar gekauft!

    • Ganz ehrlich? Das mit dem LTE-Modem ist sowas von unwichtig: ich habe seitens Arbeitgeber ein Non-Apple-Rechner mit eingebautem Mobilfunk, den ich nun meistens innerhalb von Gebäuden nutze – was durch diverse bauliche Gegebenheiten oft dazu führt, dass keine oder nur langsam Daten über das Modem kommen. Dann werfe ich meist den Personal-Hotspot an, lege das iPhone ans Fenster und genieße den Performance Zuwachs… Seit unbestimmter Zeit scheint das iPhone auch sehr viel weniger Strom beim Hotspotting zu verbrauchen: kürzlich nach einem halben Tag Personal Hotspot Dauernutzung (Citrix-Session) gerade mal 20% Batterie benötigt.

  12. @54:00
    So so, Micro-USB hat also keiner. Äh, Micro-USB ist der Standard zum Laden von allem, was halbwegs mobil ist. Alles, wirklich alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, hat heutzutage Micro-USB. Wenn ich mich in meinem Haushalt so umsehe, komme ich locker auf >10 Geräte, die Micro-USB zum laden benutzen:
    -Mobiltelefon
    -Schnurlostelefon
    -Babyphone
    -Gamecontroller
    -Bluetooth-Kopfhörer
    -Bluetooth-Lautsprecher
    -Kamera
    -Fahrrad Airbag-Helm
    -Fahrradlichter
    -Leselampe
    -LED-Taschenlampe
    Apple Beats-Marke benutzt übrigens auch Mikro-USB, nein kein Lightning. Dieser ganze Zoo wird mittelfristig auf USB-C switchen. Man kann nur hoffen, dass Apple einsichtig ist und auch ihre iDevices USB-C unterstützen werden. Aber dann verlöre Apple ja ein stückweit die Kontrolle über ihre Plattform, Stichword Mfi-Programm…

    • Was ich meinte war der Stecker am Netzteil. Welcher Stecker auf der anderen Seite des Kabels ist, ist egal. Dass viele Gerät micro-USB erwarten ist mir klar, die Frage ist, was ist die Quelle? Und da denke ich wird es schnell auf USB-C wechseln.

      Aber auch für USB-C als Empfänger spricht einiges, weil es eben über USB-C deutlich einfacher ist, die gewünschte Strommenge anzufordern. Für Schnelladesystem sehr attraktiv, auch wenn das für diverse Kleingeräte nicht so wichtig sein wird. Aber für Akkupacks, Telefone und ähnliches High-Capacity-Zeug werden wir einen schnellen Wechsel sehen.

      • Das Einlösen des Versprechens eines wahrhaft universellen Anschlusses wäre die ubiquitäre Verfügbarkeit von USB-C auf Sender- und Empfängerseite. Everything-over-USB-C, also Ethernet, DisplayPort, HDMI, Audio, Power, Thunderbolt etc.
        Das schliesst eben auch Audioübertragung (USB-C-Audio) ein z.B. für Kopfhörer. An der Stelle sollte Apple aus meiner Sicht noch mal dringend seine Lightning-Strategie überdenken.

  13. Wie sieht es eigentlich bei Thunderbolt 3 mit Security aus? Die ganzen Projektoren mit USB-C Stecker, die zukünftig in den Tagungszentren dieser Welt hängen werden, könnten ja per Thunderbolt-DMA-Angriff einen Rechner übernehmen, der da drangestöpselt wird. Wie früher bei FireWire.

    Die Staatstrojaner-Deply-Beamten an Flughäfen haben sich bestimmt auch schon mit USB-C-Steckern ausgerüstet.

    • Dass es einen direkten Zugang zum Systembus auch an mobilen Geräten gibt, ist an sich eine gute Sache. Um die Sicherheit vor DMA-Angriffen müsste sich dann die IOMMU deines Prozessors kümmern. Ob man einerseits dem CPU-Hersteller vertrauen und andererseits von der Existenz einer softwareseitigen Implementierung von Sicherungsmaßnahmen bei seinem Betriebssystemlieferanten ausgehen kann, mag natürlich fraglich sein.

    • Ja, das habe ich nach der Sendung auch gelesen. Sicherlich kein Big Deal, da TOSLINK auch im Profi-Bereich keine nennenswerte Bedeutung mehr hat (da nimmt man eher ein externes Audiointerface). Von daher verschmerzbar und ich denke, normale Anwender wussten nie, dass das überhaupt ging.

      Ich hätte es früher ja großartig gefunden, wenn sie über den Port auch ADAT gemacht hätten, aber dazu kam es nie und 8 Kanäle sind jetzt auch nicht mehr state of the art.

  14. Hallo
    Zum Thema USB-C/Thunderbolt 3 Anschlüsse an den MacBooks scheint es da ja noch reichlich Probleme mit Docks und Adaptern zum geben:
    https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Thunderbolt-3-MacBook-Pro-2016-angeblich-inkompatibel-zu-bisheriger-Peripherie-3456545.html
    http://www.golem.de/news/thunderbolt-3-und-usb-type-c-kompatibilitaetsprobleme-beim-neuen-macbook-pro-1611-124257.html
    Aber gut, wer es braucht, und das zu diesem Preis.

    Gruß

  15. Zur Info: Ich höre die Folge übrigens an einem hp Arbeitslaptop, an dem je ein Monitor über Displayport und einer über Mini-Displayport angeschlossen ist. Der VGA-Anschluss liegt brach. Ich kenne einige Firmen, wo nur der Displayport im Konferenzraum offenliegt (per Adapter an nem Hdmi-Kabel… :D ).

  16. Ich habe dieses Jahr das erste mal PC gebaut.
    Zb. auf Reddit bei /buildapc kann man Kapital und Priorität angeben, die Leute werfen einem dann sehr brauchbare Listen entgegen.
    “Karte passt nicht zu Board” ist da kein Problem mehr.

    Am Ende bin ich mit ca. 1100 Euro mit i7 und Highend Grafik, hochwertige Komponenten und geräumigem Case mit Einschüben für Platten usw. usf. rausgegangen. RAM/Platte nachbauen dauert 5 Minuten.

    Dazu für Noobs wie mich eine Wasserkühlung als Fertigbauteil einfach auf die GPU und CPU.

    Vermisse Mac OS, aber wer Rechenkraft kaufen will ist bei Apple mitterweile komplett draussen.

  17. Unter (Free|Open|Net)BSD und Linux-Derivaten kann man Caps- oder Shiftlock (Ja beides einstellbar) auf Shift_L + Shift_R legen.
    Erneutes drücken von Shift beendet (Alternativ erneut Shift_L + Shift_R, falls man mittendrin klein schreiben will)

    Daher ist Caps bei mir Ctrl (Wie bei alten Unix-Workstation-Layout unter FreeBSD übrigens) und Ctrl muss ich mir etwas überlegen (Bisher zweites Ctrl)

    ESC ist aber weiterhin nützlich (Auch wenn Vi(M) ^[ kann)

  18. Eine Sache hat mich in dieser Folge wirklich gestört:

    Pavels Aussagen zu E-Mobilität, Tesla aber vor allem zum Thema VW-Abgasskandal fand ich viel zu stammtischmäßig. Althergebrachte Denkmuster, keine Visionen, aber dann schön fast mit einer Verschwörungstheorieaussagen (“ich halte das eh alles an der Sache vorbei… die Diskussion um die Abgase”). Das Thema ist viel zu wichtig, als dass es in dieser Art und Weise an- und dann abgeschnitten werden sollte.

    Hier würde ich mir von euch wünschen, dass ihr gerade nicht solche Verhaltensweisen/Argumentationen an den Tag legt, die ihr sonst zu recht kritisiert.

  19. Clear evidence of flash wear appeared after 200TB of writes, when the Samsung 840 Series started logging reallocated sectors. As the only TLC candidate in the bunch, this drive was expected to show the first cracks. The 840 Series didn’t encounter actual problems until 300TB, when it failed a hash check during the setup for an unpowered data retention test

    http://techreport.com/review/27909/the-ssd-endurance-experiment-theyre-all-dead

    SSD halten länger als man denkt

  20. Ein Accessibility-Feature? Ganz sicher nicht! Sag das mal einem Blinden oder jemanden mit starker Einschränkung der Sicht oder Farben. Ich habe einen Bekannten im Freundeskreis mit diesem Problem.

    „Accessibility” nur für Menschen die ordentlich sehen können, für alle anderen nicht. Apple hat hier ganz großen Bockmist gebaut, dass sie die Touchbar nicht zusätzlich hingefügt haben, sondern exklusiv und damit die obere Leiste entfernt haben. Das geht gar nicht!

  21. Ziemlich steile Thesen von Pavel in Bezug auf E-Payment und die Kreditkartenwelt.
    Angefangen von angeblich 3-6% Kreditkartengebühren, was in keiner Weise der heutigen Realität entspricht. Diese liegen real bei <2%, bei großen Händlern <1%. Einer der Gründe: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv%3AOJ.L_.2015.123.01.0001.01.ENG
    Und diese 1-2% teilen sich Käuferbanken, Kreditkartenorganisationen und eine Vielzahl an Dienstleistern, die für ein derartig komplexes System notwendig sind.

    Nichts gegen berechtigte Kritik (die wie in jeder Branche geäußert werden kann und muss), aber "alles Verbrecher" rufen, dies mit 1-2 falschen Gründen belegen, wirkt nicht nur unwissend, sondern leider auch unseriös.

    • An der Stelle wurde es mit Pavels Aussagen wahrlich abenteuerlich. Ich liebe die Freakshow sehr, bei Finanzthemen schießt es leider regelmäßig schwer ins Kraut.

      Zur Konkretisierung:
      Mit Wirkung seit dem 8. Juni 2015 regelt die EU-Verordnung 2015/751 folgendes:

      Das Interbankenentgelt für Transaktionen mit Verbraucher-Kreditkarten, welches Zahlungsdienstleister bei Kreditkartentransaktionen pro Zahlungsvorgangoder verlangen dürfen, beträgt höchstens 0,3 % des Transaktionswerts.

      Dies gilt für MasterCard und Visa – American Express und Diners sind aufgrund anderer Rechtsstrukturen nicht von dieser Regelung betroffen, spielen in der Praxis jedoch auch keine große Rolle.

      Link: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32015R0751&from=EN (geht auch aus Rasterkrafts Link hervor)

      Wenn es um Debitkarten geht (= normale Bankkarte, “EC-Karte”) liegt der Wert sogar nur bei 0,2 % des jeweiligen Transaktionswertes.

      Vor dieser Regelung lag das Interbankenentgelt bei höchstens 1,8 %.

      Die o.a. EU-Verordnung hatte zur Umsetzung harte Verhandlungen zwischen Banken, den Netzbetreibern der Clearingstellen für den Karteneinsatz (die gehören nicht den Banken und es gibt durchaus mehrere mit einem entsprechenden Konkurrenzverhältnis) sowie den Händlerverbänden zur Folge.

      Weit in diesem Bereich kein einfaches Geld zu verdienen ist und in Deutschland – verglichen mit Resteuropa – eine deutliche geringere iPhone-Dichte sowie ein wesentlich geringerer Kreditkartendurchsatz der Bevölkerung besteht, würde ich hier auch nicht unbedingt mit einer zeitnahen Einführung von ApplePay rechnen. Die Technik d.h. die Verbreitung NFC-fähiger Kreditkartenterminals dürfte gar nicht mal das Problem sein.

      Ein Gedanke noch zu Magsafe am USB-C: Ist ein Magnet an einer (nicht-optischen) Datenleitung nicht einfach eine ziemlich schlechte Idee?

  22. In der c’t 22/2016 vom 15.10.2016 gab es auf den Seiten 88 bis 95 einen Test zur neuen NVIDIA Generation und was man damit in Sachen CUDA und GPU-Computing machen kann. Es ist so, dass den Spielergrafikkarten nicht nur ECC und doppelte Genauigkeit fehlen. Auch an der Performance für 8 und 16-Bit, kastriert NVIDIA, softwareseitig, fröhlich herum.

  23. Hm, ich würde das nicht unterschreiben, dass Apple (fast) immer gutes Prototyping betreibt. Was sie grandios verkackt haben und immer noch durchziehen ist der Zurück-Button unter iOS. Es gibt keinen schlechteren Platz als links oben, das ist für Rechtshänder die schlimmste Stelle wenn man sein Gerät mit einer Hand bedient.

    • Die Diskussion mit dem Prototyping bezog sich auf Hardware-Systeme. In Software ist das ja nicht nötig.

      Den Back-Button finde ich wiederum okay gelöst. Über die Platzierung lässt sich diskutieren, aber die Funktionalität ist richtig.

      • Naja, es ging um die Funktionalität der TouchBar, für mich kam das eher so rüber als sei da die Software gemeint. Dass Apple Hardware bauen kann und da relativ selten Probleme auftreten steht für mich außer Frage. Ich denke bei der TouchBar ist die Hardware im Vergleich zur Software relativ langweilig. Wie gut das in der Praxis funktioniert hängt hier entscheidend von der Integration ab.

        (PS: Interessant wie verschieden leidensfähig Menschen sind. Der für mich unbenutzbar platzierte Zurück-Button ist mein größter Kritikpunkt an iOS und neben dem goldenen Käfig der Grund, warum ich keine iOS-Geräte mehr verwende.)

  24. Leute, Ihr seid der geilste Podcast, nach wie vor. Wenn eine neue FS kommt, wird die aktuelle Playlist unterbrochen und die FS fertig gehört.
    Nach wie vor.

    Aber Eure Credibility, insbesondere die von Tim, in Sachen “kein Fanboy” ist mit dieser Episode wirklich unwiderruflich dahin.
    Den Wegfall des Magsafe, aka Apples einziger verbliebener USP, mit Verweis auf den Zubehörmarkt abzutun, das hat schon eine besondere Qualität.
    Und der Wegfall von mini-DP – zumal an einem “pro” Gerät – wird kommentiert mit “irgendwie findet sich immer ein Adapter”.
    Und dann auch noch das nach wie vor fehlende GSM Modem mit keinem Wort zu erwähnen… Hab unlängst aus Langeweile eine 2 Jahre alte FS angehört, wo Tim bereits herumnölt, daß ihm das seit Jahren fehlt. Jetzt plötzlich nimmer?

    Ich mag Euch nach wie vor. Verzeihe Pavel, daß er 85% seiner Sätze unvollendet läßt. Steh auf Denis’ Stimme. Nehme Clemens’ doch oft unnötiges Fluchen hin. Mag Tims Perfektionismus und Kalenderspleen. Aber bitte, BITTE – schaut doch hin und wieder ein paar Millimeter über den Tellerrand. Ihr seid CCC Nerds, keine grauhaarigen Beamten.

    • Zugegeben, den Aspekt LTE haben wir nicht aufgegriffen, aber ansonsten stimme ich Dir nicht zu. MagSafe mag eine tolle Idee gewesen sein, aber die Idee ist durch entsprechende Kabel auf dem Markt und die Nachteile des Steckers haben wir ja auch aufgezählt: proprietär fast keine 3rd-Party-Produkte für Magsafe und Buchse zieht Metalldreck an und ist manchmal auch zu wackelig für eine solide Stromversorgung.

      Was das mit Fanboytum zu haben soll erschließt sich mir nicht, aber wenn Du meinst.

      • Ich nutze seit mehr als 16 Jahren Non-Apple Produkte im täglichen beruflichen Einsatz und parallel seit 2009 privat ein MBP mit MagSafe. In all den Jahren hatte ich den Fall, dass die Geräte ohne MagSafe durch die Gegend flogen bzw. der MagSafe Magnet ausgelöst hat. Es geht also eher ein USP verloren – ohne Auswirkung auf die Anwendung der Hardware.
        Wenn sich USB-C weiter verbreitet, ist das in Zukunft ähnlich wie heute in meiner Firma, wo an jedem Arbeitsplatz ein HP-Netzteil liegt: hinsetzen, einstecken, laden. Nur dass es bei USB-C egal ist, von welchem Hersteller das Netzteil ist.

          • Ich bin da voll und ganz bei Richard:

            Schon.. merkwürdig, dass man zu einem absoluten Profigerät nun zwangsweise unzählige Adapter mitschleppen MUSS. Witzig auch, dass auf die spätere Fragerunde nach vorhandenen USB-C Devices die (erfreulich ehrliche ) Antwort kommt: Gigabit-Adapter. Toll, und sowas will man nicht einbauen?! Wo gerade Tim die Vorzüge von Lan durchnudelt (ich unterschreibe alle).

            Es wäre eine großartige Welt, in der man NUR noch USB-C hat, aber in der leben wir nicht. Also bleibt nur ein sehr cooles Gehäuse, und in einer netten Tasche so ab 5 Adapter… sehr uncool.

            MagSafe? Ich bin heilfroh, dass mein – Achtung, festhalten – Surface Pro 4 einen hat (über den ein brauchbares Dock laufen kann), aber das war irgendwie auch für nicht Apple-Fans ein eindeutiges Apple-Feature. Hier auf Kabel zu verweisen, die das irgendwie bieten können ist objektiv absolut kein Vergleich.

            Zumal: Wie gut und wie schwer zu finden muss ein Kabel sein, dass fully fledged USB-C fahren kann und das alles magnetisch koppelt?

  25. Röntgen-Bilder auf Film? It’s dead, Jim! Ich bin selber seit >10 Jahren als Arzt in der klinischen Medizin tätig, und glaub mir Roddi, Röntgen-Bilder auf Film ist passé. Dafür sind die Vorteile eines digitalen Workflows wie Zugriff von allen Arbeitsplatzrechnern, Bildmanipulation wie Kontraständerung, Vergrößerung von Bildausschnitten bis hin zu 3D-Rekonstruktionen, einfach zu groß.

    Zu den Befundungsmonitoren: Alle Bilder, seien es konventionelle Röntgenaufnahme bis hin zum Magnetresonanzbildern, müssen von einem Radiologen an einem speziellen Monitor befundet werden. Dieser stellt dann ein Medizinprodukt nach Medizinproduktegesetz (MPG) dar, bedarf also einer speziellen Zulassung und hat, ja, eine sehr gute Graustufendarstellung. Allerdings werden die meisten Bilder von den anderen beteiligten Fachdisziplinen (Unfallchirurgen, Internisten, Anästhesisten etc.) auf einfachen Arbeitsplatzrechnern angeschaut, auf denen auch die andere Kliniksoftware wie das Klinikinformationssystem läuft, dürfen hier aber offiziell nicht befundet werden. Für die meisten Fragestellungen (Fraktur ja/nein, Lungenentzündung ja/nein) reichen normale Monitore aber in der Regel aus.

    Tatsächlich waren die Radiologen einer der Vorreiter in Sachen Digitalisierung in der Medizin, haben sie doch sehr früh erkannt, dass es für den problemlosen Datenaustausch Bild- und Archivierungsstandards (DICOM) braucht.

    • “und glaub mir Roddi, Röntgen-Bilder auf Film ist passé”.
      Hmm… ich war letzten Freitag mal wieder beim Zahnarzt und der hat die Röntgenbilder vom Film begutachtet. Hat so ca. 5 Minuten gedauert bis der Film entwickelt bzw. ausgedruckt war.

      Dazu muss ich aber anmerken, dass es ein Lippischer (Detmold) Zahnarzt war und Lipper sind bekanntermaßen recht knauserig wenn es ums Geldausgeben geht. Dahr wahrscheinlich auch kein Digitalbild.

      • Der investiert lieber in den Golfurlaub. Ich denke mal für einen einzelnen Zahnarzt tut es auch noch der analoge Film bis zur Rente. Aber in Kliniken wog man tatsächlich einen Flow hat macht das keinen Sinn mehr

      • Okay, im niedergelassenen Bereich sieht die Welt anders aus. Da muss das Zeug ewig halten. Solange der Kram läuft, bleibt man dabei, Investionen kommen ja aus dem eigenen Geldbeutel. Ultraschall-Geräte mit Röhrenmonitor sind da auch keine Seltenheit.

  26. Für “Pro-User” ist die Touch-Bar relativ nutzlos. Die meisten Designer stöpseln ihren Mac an einen Monitor und nutzen eine externe Tastatur. Anders kann man aus Platzgründen auch gar nicht arbeiten. Insofern ist Tims Idee, die Touch-Bar auch in externe Keyboards zu integrieren durchaus sinnvoll.

  27. Hi, Ihr Lieben,

    gerade fertig mit Hören möchte ich eine Anmerkung zur Touchbar machen.

    Ich habe den Eindruck – ich mag mich irren – dass ihr das Teil schwerpunktmäßig wie eine Tastatur seht. So eine Art einzeiliges Art-Lebedev-Keyboard. Das schließe ich aus der Diskussion, ob das nun für Gelegenheitsanwender oder für Power-User sei, wenn die Programme da die gerade sinnvollen Funktionen “anbieten”.

    Denkt Ihr denn nicht, dass dieses Teil seinem Wesen nach in erster Linie eine *analoge* Steuerung ist? Ich hab sofort an diesen Balken zum Video Schneiden im Quicktime-Player gedacht. Und an Effekte in GraphicConverter oder Photoshop mit Live-Vorschau …

    Wenn man einen eindimensionalen Schiebe-Gnupsi in dieser Länge hat, ist man damit doch unendlich viel präziser als mit

    * simulierten Schieber mit Maus/Trackpad anvisieren
    * klicken – und halten!
    * dann hin und her bewegen

    Meine persönliche Erwartung ist, dass wir in der Touchbar jede Menge solches Zeug sehen werden und diese Anwendungen mit darüber entscheiden, ob das Teil ein Erfolg wird oder nicht.

    Kontextabhängige Tasten? Gähn ….

    Grüße
    Patrick

  28. Zum Mac Mini bzw. Hackintosh.
    Ich habe mir letztes Jahr auf Basis eines Gigabyte Brix Pro 4770R http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4888 einen Hackintosh gebaut. Mit einer 256G SSD und 16G Ram habe ich so um die 500€ bezahlt. Die OSX Installation bestand im Wesentlichen aus dem “Bau” eines USB-Sticks mit einer speziellen Software (UniBeast) und war in ca. einer Stunde erledigt. Die Kiste ist allerdings unter Last laut wie ein Fön, der interne Wlan- und Blutoothchip wird nicht unterstützt und das Energiemanagement wie Ruhezustand funktionieren nicht. Ich kann damit aber bei einem Desktop leben.
    Wenn Apple so ein Teil anbieten würde, dann wäre ich bereit dafür bestimmt 1000€ oder mehr auszugeben, aber im Moment gibt es das ja leider nicht, zumindest nicht mit halbwegs aktueller Hardware. Schade

  29. Ich hatte ein geschaeftliches MacBook Pro mit 8 GB RAM, 120 GB SSD und interner Grafikkarte (war nicht meine Entscheidung).

    Die Grafikkarte nimmt sich je nach Nutzungsgrad bis zu 1,5 GB RAM, womit meistens nur noch ca. 7 bis 7,5 GB RAM zur Verfuegung stehen.

    Mit Google Chrome, Phpstorm, Docker VM (Parallels) und Slack kommt man sehr schnell weit ueber die Belastungsgrenzen hinaus. Die SSD hatte laut S.M.A.R.T.-Werten am Ende eines Jahres noch 50% Lebenszeit (durch Swapping) und 60 TB Schreibzugriff.

  30. @roddi: it won’t happen! ;)

    Also der Prototyp dieser Tastatur kam so um 2004 …
    http://www.artlebedev.com/optimus/

    Wenn man als Pro-User durch die ganze Creative Suite segelt und noch Programme wie Cinema 4D oder FCP benutzt gibt es weitaus mehr als Groß und Kleinschreibung ;)
    Also eine OLED-Tastatur wäre schon toll!

    Gruß aus Köln, Thomas

  31. Ein Mac Mini gehört also mit ca 1400€ zum Niedrigpreissegmet. Die Anforderungen der Oculus Rift, die ein PC für knapp 1000€ erfüllt ist aber total übertrieben. Ich würde behaupten, dass jmd der die neueste VR-Technik haben will durchaus bereit ist mal 1000€ für nen Rechner auf den Tisch zu legen. Jmd der einen vielfach teureren Mac sein eigen nennt sollte das eigtl nachvollziehen können. Dass Apple sie für den 4-5fachen Preis nicht erfüllt ist dagegen peinlich, wie roddi auch richtig angemerkt hat.

    Und ja: mir ist durchaus bewusst, dass der Mac Pro in dem Preissegment dafür viele andere Dinge sehr viel besser kann als ein 1000€ PC.

  32. Der leuchtende Apfel fehlt, weil es Probleme durch das dünne Display. Wenn von hinten Sonne auf das Display scheint, soll es wohl so gesehen sein, dass die Sonne durchscheint und auf dem Display einen Apfel-Schatten hinterlässt.

    Kann man ja abschirmen, aber hab das mal so irgendwo gelesen.

  33. Der leuchtende Apfel fehlt, weil es Probleme durch das dünne Display gab. Wenn von hinten Sonne auf das Display scheint, soll es wohl so gesehen sein, dass die Sonne durchscheint und auf dem Display einen Apfel-Schatten hinterlässt.

    Kann man ja abschirmen, aber hab das mal so irgendwo gelesen.

  34. Zum Thema „Quo vadis Apple“.
    Apple ist dabei, sich aus dem Pro-Segment zu verabschieden, da ist dieses „Event“ nur ein Indikator. Das MacBook Pro: Gestiegene Preise bei mittelmäßiger Leistung. Die Konkurrenz im PC-Markt hat übrigens 32GB RAM im Notebook-Segment. Wie Pavel richtig anmerkte, mögen 16GB jetzt ja reichen, aber da nicht nachrüstbar, muss man für die nächsten vier/fünf Jahre vorsorgen.
    Kein Wort zu den Desktoplinien MacPro oder Mac mini.
    Das Apple den MacPro überhaupt noch anbietet, ist zunehmend peinlich. Wahrscheinlich wird der nächstes Jahr vom iPhone 8 rechts überholt…
    Tim Cook ist der neue John Sculley, ein visionsloser Technokrat, dem es um Quartalsergebnisse und den Share Holder Value geht. Macs sind da neben dem iPhone-Business nur noch Nebensache.
    Das sieht man z.B. an Apples Entscheidung, keine Displays unter ihrem Label mehr anzubieten. Rechnet sich wohl nicht, keine Marge, zu geringe Stückzahl…
    Jeder Marken-PC-Hersteller, sei es Lenovo, Dell oder HP, bietet einen Bildschirm unter seinem Label an. Mögen dort überall die selben Panels drin stecken, stärkt es doch die Marke als umfassender Anbieter und das Vertrauen in die Plattform.
    Sich in der üblichen Kaffeesatzleserei ergehend, müsste man mutmaßen, Apple wolle den bildschirmlosen Desktop-Rechner loswerden.
    Dann die Touch Bar: Für mich alles andere als überzeugend, da finde ich Microsofts Vorstellung eines Tablet/Notebook-Hybriden deutlich inovativer, aber sei’s drum. Wie John Siracusa bei ATP richtig anmerkte: Das „alte“ Apple hätte dieses Event genutzt, um ein externes Keyboard mit Touch Bar für die anderen Rechnerreihen vorzustellen. Haben sie aber nicht, somit kann sich die Touch Bar niemals zum allgemeinen Bedienparadigma für macOS durchsetzen. Das wirkt ziemlich halbherzig und wankelmütig, so eine Art halbes Touch für macOS.
    Was der Mac als zukunftssichere Plattform bräuchte, wären keine „Events“, wo alles amazing, incredibel, awesome, unbelievable ist, sondern solide, langweilige Produktpflege der Rechnerlinien mit regelmäßigen Aktualisierungen von CPU, GPU, Speicherausbau etc. Profane silent-updates!
    Apples Ritus der Geheimniskrämerei ist mit den Bedürfnissen von Pro-Usern zunehmend inkompatibel. Dies mag vor einigen Jahren ja noch funktioniert haben, als man sich sicher sein konnte, das Apple die Hardware regelmäßig aktualisierte. Aber mittlerweile kann man sich ja nicht mal mehr sicher sein, welche Mac-Linien weitergeführt werden (s.o.) und welche, der selbst benötigten Features (siehe Schnittstellen), in Apples radikalen „Vereinfachungs“-Wahn gestrichen werden. Welche Pro-User werden da zukünftig noch bereit sein, auf so eine Plattform zu setzen?
    In vielen Pro-Segmenten ist Apple gar nicht mehr vertreten:
    Professioneller Videoschnitt findet mittlerweile auf Windows mit Avid statt; 3D, CAD oder VR auf macOS Fehlanzeige.
    Ja, Roddi hat Recht, wenn er sagt, es müsste Apple hochnotpeinlich sein, dass die Oculus Rift mangels entsprechender 3D-Leistung nicht auf den Mac portiert wird.
    Der Education-Markt, früher ein Aushängeschild des Macs, deckt Apple mittlerweile mit dem iPad ab.
    Die letzten Bastionen, die der Mac noch hält, sind zum einen Audio und zum anderen, ihr habt es selbst gesagt, iOS-Entwicklung, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, zieht der Mac doch damit einen Teil seiner Lebensenergie aus einer anderen, zunehmend konkurrierenden Plattform.
    Ansonsten ist der Mac nichts mehr als eine gute Web-/Mail-/Fotoarchivier-/Office-Maschine.
    In Büros stehen jetzt Macs, Kreative haben zunehmend leistungsstarke PCs.
    Let’s face it, Apple ist mit dem Erfolg vom iPhone zu einer Consumer-Bude verkommen, die Pro-User werden mit der Fortführung von Apples derzeitiger Politik die Plattform nach und nach verlassen…

  35. Nur eine kurze Anmerkung zur RAM-Ausstattung (bei 2:03): Es mag ja sein, dass 32 GB RAM zu viel Strom ziehen, aber warum denkt man (Intel/Apple) sich dann nicht einen Mechanismus wie vor Jahren schon analog bei den Grafikchips aus: 2 * 16 GB verbauen, und die zweite Hälfte wird dann aktiviert, wenn Leistung Priorität hat. Wenn es wieder ums Stromsparen geht, wird sie eben wieder ausgelagert und komplett abgeschaltet. Das sollte dank virtueller Speicherverwaltung problemlos auch im laufenden Betrieb möglich sein. Klar, dass das System dann erstmal massiv langsamer wird — so langsam, wie es bei der entsprechenden Nutzung mit 16 GB nunmal ohnehin wäre.

    Im übrigen: Als Kunde habe ich kein Problem damit, ein angebotenes Gerät, dessen Specs mir nicht passen, nicht zu kaufen. Wenn ich aber ein Gerät brauche, das im Portfolio einfach nicht vorhanden ist – dann habe ich ein Problem.

    Also bleibe ich erstmal weiter bei meinem 17″ MBP der letzten Generation (late 2011, mit 16 GB RAM und 2 TB Fusion Drive drin)… bis auf Retina vermisse ich noch nichts. Ich sehe auch wenig Nutzen darin, auf ein Pfund Gewicht zu verzichten, wenn ich das gleiche an Adaptern + Gedöns doch wieder obendrauf legen muss ;-)

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