FS222 Der ultimative Bit-Orgasmus

Feedback — Bletchley Park — EMF Camp — Apple Watch — iPhone Xs/Xr

Die Sommerpause ist jetzt endlich vollkommen und unwiderruflich beendet und wir stehen sofort unter Druck: Apple hat sich mit seiner iPhone-Keynote direkt vor unsere Live-Sendung gedrängelt und zwingt uns, über ihren neuen Scheiß zu reden. Aber wir stehen da voll drüber und reden erst mal ausführlich über Euer Feedback, unseren jüngsten Reisen und anderen Quatsch, um dann vollumfänglich dem Konsum zu huldigen. Wir wissen ja, was sich gehört.

Dauer: 3:59:01

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Project Blinkenlights — Spenden für die Metaebene (Aus Monaten mach' Tage? - Neues aus den KFZ-Zulassungsstellen | rbb)  — Verkehrszeichen 1010-66, Elektrisch betriebene Fahrzeuge — Synology Inc. (Pegasus - Promise Technology (United States))  — Synology DS1817+ NAS Server (Forensiker monieren, Apple Pay speichere zu wenig Daten - Macwelt (Infotainmentsystem – Wikipedia)  — Stanislaw Lem: Solaris — Stanislaw Lem: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen — Allegro ma non troppo. (Wagenbach SALTO): Amazon.de: Carlo M. Cipolla: Bücher — Sawyer Mini PointONE Wasserfilter für Outdoor Camping Wasseraufbereitung (Secret Intelligence Service – Wikipedia — Bletchley Park – Wikipedia)  — W. T. Tutte - Wikipedia (The National Museum of Computing – Wikipedia)  — Colossus computer - Wikipedia — Harwell computer - Wikipedia — MegaProcessor - Computerphile)  — Megaprocessor Tour 1 — Megaprocessor: How it works — Electromagnetic Field (TiLDA MK4 - EMF Badge)  — Electromagnetic Field 2018 | Flickr (Flavor Flav - Wikipedia — Public Enemy (band) - Wikipedia — Nokia 7600 - Wikipedia — N-Gage (device) - Wikipedia)  — EMF Camp 2018: Tim Pritlove: The secret powers of podcasting — Christian Payne auf Twitter: "The best toilets and showers I have seen any festival bar none. Thank you @emfcamp" — Reidl Tellerkopfschraube 10 x 300 mm galv. verzinkt farblos — AliveCor-Armband für Apple Watch warnt vor Herzinfarkt | Mac Life — ‎Logbook im App Store — MarineTraffic: Global Ship Tracking Intelligence | AIS Marine Traffic (Quark-elec - GSM WiFi remote control & AIS Receivers)  — ‎Transas iSailor im App Store — Pflotsh ECMWF App — LifeProof Frè Wasserdichte Schutzhülle — COMLIFE Tischventilator 5200mAh Batteriebetrieben — Dyson Cool AM06 Tischventilator mit Air Multiplier Technologie — Apple New iPad 9.7 2017 2018 Waterproof / Shockproof Case For Outdoors — Ostboys: Wenn Du kein Geld für neues iPhone hast.



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71 Gedanken zu „FS222 Der ultimative Bit-Orgasmus

  1. Was ich mich immer bei den ganzen, extrem umfangreichen Badges der letzten Jahre frage: Wie hoch ist der Anteil der Badges die bei E-Bay oder für immer in einer Schublade lande? Außerdem habe ich das Gefühl, dass sich die Hackerveranstaltungen der letzten Jahre versuchen zu überbieten, wer das “krasseste” Badge hat.

    Ich stimme da Tim zu, lieber was kleines funktionales zum rumspielen. Möglichst Elektroschrott vermeiden (beim Ticketkauf muss man angeben ob man ein Badge haben will) und das übrige Geld lieber in die Veranstaltung investieren.

    Als ihr über den MegaProcessor, geredet habt, musste ich spontan noch an dieses Projekt denken:

    https://monster6502.com/

  2. Dachte eigentlich das E im Kennzeichen ist Pflicht für E-Autos. Eine befreundete Polizistin sagte mir mal das es ganz wichtig ist damit jeder von diesen Autos die Finger lässt, wenn sie in einen Unfall verwickelt sind, da man sonst tötliche Strom-Schläge bekommen kann. Je nach dem was beschädigt ist kann das wohl schnell passieren. An solche Autos darf dann nur die Feuerwehr dran.

    • E-Kennzeichen bekommen nur Autos die entweder rein Elektrisch fahren oder Hybride (PHEV) die eine bestimmte km-Anzahl rein elektrisch schaffen. es gibt PHEVs bei denen die Elekrische Reichweite nicht reicht, die bekommen dann kein E-Kennzeichen.

      Wenn das Schild das Auto mit Stecker abbildet, dann gilt das ganze nur für Fahrzeuge mit E-Kennzeichen (oder ausländische mit entsprechender Plakette)

      Gibt wohl auch Wohnmobile/Busse/LKWs und andere Fahrzeuge die einen Stromanschluss für den Bordstrom/Heizung/Klimaanlage haben.

      https://www.polizei.hamburg/service/6808000/e-kfz/

      Und zur Grünen Plakette: Da auch PHEVs ein E-Kennzeichen bekommen können, könnte man ein altes Auto umrüsten, das eigentlich eine Rote Plakette hat, mit einem Akku und E-Motor, der zwar die geforderte Reichweite schafft, danach aber Dreck ohne Ende von sich gibt.

  3. Kann dir unraid nur empfehlen. Ja ist mehr fummel arbeit als plaste nas aber es lohnt sich.

    Sehr einfach gehalten. Full crypto auf Platten. Vm sehr einfach. Besonderes raid system (kannst jede Platte einzelne lesen und musst nicht das ganze array starten) aktive community…und viele andere Vorteile :)

  4. Hat die neue Apple Watch 4 wirklich wieder nur 6 Stunden GPS? Das wäre wirklich enttäuschend und reicht kaum für Schlaftracking und 24/7 Herzfrequenz. Da ist die Konkurrenz wesentlich weiter. Schade eigentlich, weil die Watch soll ganz gute Sensoren haben und unterstützt nun endlich auch Kadenz.

    Tims Kalkulation zum Wiederverkaufswert kann nicht nicht nachvollziehen. Vielleicht gilt sie für Tim handsignierte iPhones. Ich habe im Juni mal zwecks Neubeschaffung nachgeschaut was meine Geräte auf Rebuy bringen würden.
    Mein iPhone 6s Plus 64 Gig Rosegold Neupreis ca. 900€ – gebraucht Zustand sehr gut 280€
    Mein OnePlus 3 64 Gig (gleich alt) Neupreis 300€ – gebraucht Zustand sehr gut 210€.
    Ich habe beide Geräte behalten, da sie noch mit dem aktuellen Betriebssystem aktualisiert werden.

    • Ich sprach von Geräten, die 2 Jahre alt sind und ich weiß auch nicht, welche Preise bei rebuy so zirkulieren. Aber meine konkrete Erfahrung mit alten iPhones, die ich gekauft habe, war immer so, dass die Preise recht hochschossen (auf eBay). Im Vergleich zu anderen Geräten schneiden iPhones immer gut ab. Natürlich geht der Preis irgendwann auch steil nach unten, allein weil der Akku dann natürlich auch irgendwann durch ist. Aber mit einem frischen Akku und vor allem mit AppleCare im Gepäck lassen sich gute Preise erzielen.

      • Das iPhone 6s Plus war im Juni 2 Jahre 3 Monate alt und wurde bis Donnerstag noch im Apple Store neu verkauft, das OnePlus 3 war genau 2 Jahre alt und hat neu übrigends 399€ gekostet.
        Was man natürlich nicht machen darf, Flagship-Geräte von Samsung oder LG mit deren albernen UVPs zu vergleichen. Die Preise zahlen höchstens Vorbesteller und bekommen dann noch ein Tablet dazu oder ein Einsteiger Smartphone oder irgendeine Cashback-Aktion. Die chinesischen Hersteller fahren eher auf Apples Schiene und geben kaum oder gar keinen Rabatt.

      • Also wenn ich mal auf eBay schaue zu gebrauchten iphone X, dann rufen die da so 850€ für ein unbeschädigtes Telefon ab. Das Ding ist jetzt nicht mal ein Jahr alt. Was hat das neu gekostet 1300€? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass gerade viele auf dem Markt sind.

  5. Zum Thema Wetter: Ich arbeite überwiegend auf Windkraftanlagen und verlasse mich für Wettervorhersagen meist aufs Regenradar und Windy. Ab bestimmten Windstärken häng ich ungern draußen. Über weitere zuverlässige Apps würde ich mich sehr freuen. Die Windräder haben aber auch Sensoren aller Art an Bord. Neben Windstärke und -richtung auch sowas wie Temperatur, Niederschlag, Licht, Luftfeuchte und noch zwölf. Momentan sind diese Daten meines Wissens nach nicht zugänglich, aber wie geil wär das denn in Auflösung von 50-100m mal 10-40 je nach Windpark sehr genaue Wetterdaten zu messen. In Echtzeit. Die Anlagen stehen halt auch überall und telefonieren alle permanent nach Hause. So können Wettererfassung und Wettermodellierung zum Beispiel richtig vorangetrieben werden. Wie kommt man denn an solche Daten?

    Grüße

    • Dem würde ich mich anschließen. Nachdem ich jahrelang mit einer Vielzahl von BT-Kopfhörern rumexperimentiert hatte, bin ich schließlich bei den BackBeats hängengeblieben. Einsatzgebiet: Podcasts hören bei Hausarbeit, Laufen, Radfahren, usw. Klang recht ordentlich, absolut rausfallsicher. Bedientasten unbehandschuht gut ertastbar. Haben sogar schon eine komplette Maschinenwäsche überlebt.

  6. Moin!

    Ihr habt bei NAS irgendwie nur über Synology gesprochen.
    Ich würde mit noch die NAS von Qnap ansehen. Eines davon läuft hier seit Jahren problemlos vor sich hin.

    Tschüs!
    Carsten

  7. Ich bin langjährige Hörer Eures Podcast und Anderem aus dem Pritlove Universum. Vielleicht bin eine ich zu alt oder spiessig oder Beides, aber wie kommt Ihr auf die Idee dass 9/11 auch nur annährend witzig ist, habe ich was verpasst?

    • “Vielleicht bin eine ich zu alt oder spiessig oder Beides”

      Ja bist du. Die Regel ist: “Was darf Satire? Alles”. Ich persönlich lache auch über den Holocaust, Krebs oder Vergewaltigungen. Alles andere ist spießig.

      Ist in den USA übrigens viel normaler als hier…

  8. @roddi

    Falls du Hardware für deine zfs Platten suchst, schau dir doch mal den FreeNas Home Mini an.

    Ich nutze die Nas Software auf PC Hardware für einen Verein und bin sehr zufrieden.

    Website ist http://www.freenas.org

    Aber ich auch bei hukl: meist geht das Netzteil oder ein Elki des Boards kaputt.

    Grüße Leif

  9. Moin Tim, zum Thema NAS: ich hatte jahrelang ohne jedes Problem ein 4-fach NAS von Synology im Einsatz, was sehr vertrauensbildend war. Vor einem halben Jahr kam mir als Upgrade die DS1817+ ins Haus, in der 4×10 TB als RAID drin sind, also 30 TB netto. Und genau das ist es, was bei mir zu großer Zufriedenheit führt: es ist immer genug Speicher für alle Personen/Dienste/Geräte da, ich kann alle meine Daten zentral zusammenführen, es läuft alles zuverlässig und sehr schnell und es gibt Ausbaureserven. Ich muss dafür nichts wurschteln und frickeln, es funktioniert einfach. Klar, meine Hardcore-Nerds würden alles ganz anders und per Hand und viel besser zusammenbauen, aber dafür fehlt mir die Zeit. Um den persönlichen Sicherheitslevel wenigstens noch ein Stück weiter hochzuschrauben, habe ich zusätzlich noch folgendes gemacht: 1. Die wichtigsten Daten werden vom NAS aus automatisch und verschlüsselt auf Onlinespeicher gespiegelt (Feuerthema, Mehrfachredundanz). 2. Eine weitere Spare-Festplatte ist bereits eingebaut, beim Ausfall einer anderen Platte wäre sofort Ersatz da (kein Zeitverlust bei der Beschaffung). 3. Das NAS hängt an einer kleinen USV, die mit dem NAS redet und dieses bei Stromausfall kontrolliert runterfährt (keine Angst vorm Schreib-GAU beim Stromausfall). 4. Das NAS steht im Schränkchen in der sichersten Ecke des Hauses (keine Wassergefahr, kein versehentliches Gegentreten, Diebstahlsschutz usw.). Das alles zusammen löst bei mir aus, dass ich beim Thema Storage inzwischen ziemlich entspannt bin. Und: mit dem NAS kann man natürlich viel mehr machen, als es nur als reinen Speicher einzusetzen. Preisvergleiche mit Online-Speicherdiensten sind deshalb häufig nicht sehr aussagekräftig.

    • Synology macht schon viel richtig, aber eine Sache haben sie leider auch bei ihren High-End Geräten leider nicht: ECC. In Verbindung mit einem Checksum-FS wie BTRFS oder auch ZFS sollte ECC eigentlich Pflicht sein. Ansonsten ist für den Normalnutzer der einfach nur viel Speicher einfach zugreifbar haben will schon das richtige. Bastellösungen wie nen OpenMediaVault auf nem selbstbau-Server helfen sicherlich um Wissen zu erwerben (auch mal nen eigenen Mailserver installieren, auch mal richtig tief im System rumkramen und VPN wie IPSec oder tincd debuggen), aber um einfach nur Daten abzulegen und einfach wieder rankommen ist so ein Synology schon gut. ECC wäre es auch für professionelle Anwendungen geeignet, aber das gibt es leider nicht…und ja: Ich habe schon viele kaputte DDR4 Riegel in der Hand gehabt und entsorgen müssen. Speicher geht auch kaputt gerade bei 24/7 Betrieb.

  10. Ich glaube “Autoradios” heissen offiziel “automotive head units”, oft einfach nur “head units”. Ich hab mir das Sony XAV-AX100 eingebaut vor ner Weile und kann es nur empfehlen. Wie Tim schon festgestellt hat verliert man je nach Auto funtionen aber davon abgesehen ist es super. Man kann auch die Lenkrad Fernbedienung einspeisen die scheinbar gewissen Standards folgt oder erkannt wird. Kostet ca. 300 Euro und ist dafuer echt super.

  11. Ich kann auch nur positiv über qNap berichten. Das älteste NAS ist seit 2009 problemlos im Einsatz. Aufgrund der positiven Erfahrung habe ich mir nach und nach noch 2 weitere Modelle gekauft. Hauptsächlich für Time Machine Backups und als Fileserver.

  12. @hukl
    Bezüglich Kopfhörer für Sport habe ich sehr gute Erfahrung mit Jabra gemacht. Hatte bisher zum Laufen die Jabra Sport Pulse. Hier hat mich vor allem der integrierte Pulsemesser gereizt.
    Habe mir nun kürzlich die Jabra Sport Elite geholt. Einerseits aufgrund True Wireless aber auch, da hier ein Sensor verbaut ist, der mir beim Training z.B. Liegestütz oder Kniebeugen mitzählt sowie der Pulsemesser. (Bitte darauf achten, das es inzwischen eine neuere Version mit mehr Akkulaufzeit gibt. 3 Stunden vs 4,5 Stunden). Bisher bin ich sehr zufrieden :)
    Jabra hat noch weitere Sport Kopfhörer falls du hier mal schauen willst.
    Alle Kopfhörer kommen immer mit mehreren Aufsätzen um eine ideale Passform im Ohr zu gewährleisten. Bei den Sport Elite lagen z.B. 6 Größen für den Gehörgang und 3 Größen für das Außenohr bei. Hierdurch kann man auch einen perfekten Halt erreichen wenn die Ohren leicht unterschiedlich sind.

    • ich habe mir zum joggen so Anker Inear BT für 20 Eus letztes Jahr geshoppt. Was soll ich sagen. Zum Joggen perfekt. Halten immer noch und die Batterie ist auch ok.
      Ich habe auch das Problem das diese Apple Hörer nicht in meinen Ohren halten.

  13. Bei der Telekom kostet eine Apple Watch mit Mobilfunk eine MultiSIM Karte. Einen extra Tarif für die Apple Watch gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht.
    Bei mir sind drei MultiSims im Vertrag mit drin, eine dafür verwende ich ohne Mehrkosten für die Apple Watch.
    In anderen Tarifen ist das anders, da kostet eine MultiSIM i. d. R. 5,-€/Monat. Im unlimitierten Tarif liegt die MultiSIM allerdings bei 30,-€/Monat.

  14. Hukl hat einige richtige Dinge zur Kamera gesagt:
    Bokeh mit 2 Kameras (wenig rechenintensiv – hängt von der Auflösung der Kamera ab, schnelles Auslösen)
    Bokeh nachgerendert (Google Photos kann das schon seit über einem Jahr, Xiaomi z.B. hat dieses Feature auf vielen Telefonen nachgeliefert)
    Bokeh durch abfahren des Fokus (viel Software, rechenintensiv)

    Huawei bietet seit dem p10 bereits den veränderlichen Fokus an (1,5 Jahre her) – also auch erst beim Nachbearbeiten.

    Hier ist die Software des iPhones ganz gut erklärt:
    https://m.gsmarena.com/apple_iphone_xs_and_xs_max_announced_with_58_and_65_notched_screens-news-33230.php

    Ich bin enttäuscht, dass ihr immer bei den Speicheroptionen über die iCloud sprecht. Und das im “Internetland” Deutschland. Mit diesen Geschwindigkeiten/Funklöchern ist es sinnlos alles nur in der Cloud zu haben, denn ich kann nicht wirklich darauf zugreifen. Gerade hier sind die großen Speichervarianten sinnvoll.

    Zu den Uhren:
    Den Standort zu erfassen kostet irre viel elektr. Leistung und mit den aktuellen Leistungsdichten in Batterien ist einfach nicht viel länger möglich – außer die Uhr wird größer.
    Die nächsten hungrigen Leistungsfresser sind Funkempfang und Display. Deshalb nutzen die meisten Sportuhren auch kein GSM und ein “Taschenrechner-Display”/Monochromes low-power-Display. Sieht fies aus, ist aber die einzige sinnvolle Möglichkeit aktuell längere Laufzeiten zu erzielen.

    • Da gilt wieder was ich bei iPhones und MacBooks schon seit Jahren sage… scheiss auf die 0,7mm Dickeneinsparung, setzt den gewonnenen Platz doch lieber für ne Akku Erweiterung ein… Jonny Ive (wird wie ich) ja auch nicht dünner, also was soll der Wahn…

  15. @Tim 2:21:00
    Deine Behauptung, dass Kevin Lynch die ganzen letzten Apple Watch Präsentationen gemacht hätte, ist falsch. Tatsächlich hat Kevin Lynch die Urvorstellung der Watch im September 2014 und eine weitere Vorstellung im März 2015 kurz vor der Markteinführung gemacht.
    Seit der Vorstellung der Series 2 (September 2016) war stets Jeff Williams Präsentator auf den Special Events, während Kevin Lynch auf der WWDC zu den Entwicklern gesprochen hat.
    Während bei der ersten Iteration der Watch noch eher die technischen Aspekte wie Telefonieren, Navigieren, Termine etc im Vordergrund standen, kam mit der Series 2 die starke Ausrichtung auf Health und Sport/Fitness als selling point. Und da macht der drahtige Jeff Williams (im wahrsten Sinne des Wortes) die bessere Figur als der eher nerdige Kevin Lynch.

  16. Ich hatte nach der letzten Folge schon überlegt, ob ich mal frage und hab es sein lassen. Da nun wieder das Thema Backup-System aufgekommen ist, wollte ich einmal Fragen, ob die Bastelfraktion sich schon einmal https://minio.io angeschaut hat. Die Ausfallsicherheit, sowie Verschlüsselung finde ich sehr attraktiv. In meinem Kopf kam ein kleines Backup-System mit nem Raspi + 3-4 Platten einer kosten günstigen Lösung sehr nah.

  17. Hi Tim,

    Thema Batch: da hast Du schon paar Ignoranten in Team. Aber die Idee von Dir “Knopf, um für die peer group sichtbar zu sein” hege ich auch schon irgendwie länger und das iPhone mit Social accounts möchte ich nicht dazu verwenden. Bedarf den ich sehe, weil ihn selber habe, auf einer Messe oder Forum oder Kongress, Leute zu treffen die nicht offensichtlich zu erkennen sind. Z. B. Kunden des gleichen Anbieters, alternative Key Opinion Leader etc.
    Irgend wie kapieren die Sponsoren in meiner Fa. das Potential nicht, so ähnlich wie Deine Minions.
    Bin noch nicht ganz durch bei dem Podcast habe aber auch bisschen Feadback aus dem Nähkästchen:
    – FDA Zulassung: ist für Medikamente und Medical devices (z.B. Blutzucker Messgerät) notwendig, in Europa macht das die EMEA und die nationalen Zulassungsbehörden. Hier könnte ich jetzt ausholen – kann aber für den nicht interessierten schnell langweilig werden.
    – Für Letty, vielleicht ist Ro’ha schöner geschrieben – auch SiFi, mal von einer Frau geschrieben – habe ich sehr gerne gelesen.

    Schöne Grüße,
    Waldemar.

  18. Entschuldigung, aber von euch Konsumleuten lass ich mir nicht sagen wo “ein Nerd” hingehen muss (ein “echter” Nerd, sagt IHR???). Everybody: Check your priviliges!!
    Und das auchnoch Letti sagt “ein echter Nerd”… traurig. Ich kann das hier jetzt auch nichtmehr ertragen, sorry, reicht.

    • Dem schließe ich mich mal an.
      Ich kenne übrigens echte Nerds und solche, die gerne welche wären (eine Mitgliedschaft im CCC ist übrigens nicht ausreichend).

  19. Als Computer-Museum kann ich das Größte seiner Art, das Heinz-Nixdorf Museums Forum (hnf.de) in Paderborn empfehlen. Und Tim, wenn Du dort mal eine Live-Aufnahme planen möchtest, einfach melden.

  20. Thema Bluetooth Kopfhörer:
    Ich habe seit einigen Wochen Shure SE215 Bluetooth In-Ear Kopfhörer (https://www.amazon.de/dp/B075P5R318/).
    Hauptsächlich verwende sie beim Joggen und bin schwer begeistert. Durch die Schaumstoff Aufsätze und die drahtverstärkten Kabel, die über das Ohr gebogen werden sitzen sie fest und verrutschen nicht. Zusätzlich lassen sich beide Kabel am Nacken verbinden und der Akku kann mit einer Klammer am Shirt befestigt werden. Dadurch gibt es keine Bewegung im Kabel und somit keine Störgeräusche. Gesamtgewicht 21g und der Akku hat eine Laufzeit von 8 Stunden. Die Bluetooth Verbindung macht was sie soll, sie funktioniert.
    Sie haben einen extrem guten Klang, auch wenn das natürlich subjektiv ist.

    • Ein extrem guter Klang != Klangqualität.

      Mag ja sein, dass wir durch die inflationäre Nutzung von MP3 keine Ahnung mehr davon haben, wie sich guter Klang anhört, aber bei Bluetooth von gutem Klang zu reden, wäre gleichzusetzen mit ‘Der Imbiss dort ist ‘n geiles Restaurante’.

      • Was sollte bei Bluetooth gute Audio-Qualität verhindern? Soweit ich da habe recherchieren können, schickt ein iPhone X das Audio via Bluetooth mit 250 kbit/s bei 44.1 KHz Sampling-Frequenz. Das entspricht also in etwa dem, was Du bei iTunes als High Quality bekommst.

      • Es kommt halt auf den Codec an. Wer nur SBC verwendet, bekommt halt nur schlechten Ton, selbst bei einer Samplingrate von 345kBit/s. AAC 250kBit/s (Apple) oder AptX 354kBit/s (Rest) sind da hörbar wesentlich besser. Für Airpods reicht das allemal, da die relativ wenig isolieren. Beim Radfahren nehme ich wegen der Windgeräusche meine 20€ In-ear mit AptX. Die haben einen super Klang und isolieren sehr gut. Wesentlich besser wird es nur mit geschlossenen Kopfhörern und da höre ich keinen Unterschied ob Kabel oder AptX HD 576kBit/s.

        https://www.zdnet.de/wp-content/uploads/2018/06/Bluetooth-Audio-Codecs-Tabelle-2018.png

  21. Hi,

    MtGox verschickt ja aktuell viele Mails.

    Warum gibt es da keine news bei euch, was ihr macht, worum es geht, wie der Film weiter geht.

    Würde mich freun.

  22. @Tim 2:21:00
    Deine Behauptung, dass Kevin Lynch die ganzen letzten Apple Watch Präsentationen gemacht hätte, ist falsch. Tatsächlich hat Kevin Lynch die Urvorstellung der Watch im September 2014 und eine weitere Vorstellung im März 2015 kurz vor der Markteinführung gemacht.
    Seit der Vorstellung der Series 2 (September 2016) war stets Jeff Williams Präsentator auf den Special Events, während Kevin Lynch auf der WWDC zu den Entwicklern gesprochen hat.
    Während bei der ersten Iteration der Watch noch eher die technischen Aspekte wie Telefonieren, Karten, Termine etc. im Vordergrund standen, kam mit der Series 2 die starke Ausrichtung auf Health und Fitness/Sport als selling point. Und da macht der drahtige Jeff Williams (im wahrsten Sinne des Wortes) die bessere Figur als der eher nerdige Kevin Lynch.

  23. Als langjähriger Freakshow-Hörer und Arzt muss ich noch ein paar Bemerkungen zu eurer EKG-Diskussion machen:
    1) Zunächst geht es bei der Apple Watch EKG-Funktion nicht wie von euch behauptet um die Detektion von *Kammerflimmern*, sondern von *Vorhofflimmern*, was ein erheblicher Unterschied ist.
    Bei Kammerflimmern, was idR beim Herzinfarkt auftritt, besteht ein Herzstillstand, da die Kammern nicht mehr kontrahieren, und man ist reanimationspflichtig. Da hilft dir die Apple Watch herzlich wenig, sondern nur Herz-Druck-Massage und ganz wichtig die (frühzeitige!) Defibrillation, sonst war‘s das…

    Bei Vorhofflimmern, was permanent oder intermittierend auftreten kann, gibt es keine geordnete elektrische Erregungsbildung im Vorhof, welcher für die Füllung der Kammern zuständig ist, und dieser kontrahiert nicht mehr, was zur Bildung von Blutgerinnsel im Vorhof führen kann. Ein solches Gerinnsel kann, wenn es mal „abfliegt“, zu einem Schlaganfall führen. Das Risiko hierfür ist für Menschen mit Vorhofflimmern 5mal höher als bei der Allgemeinbevölkerung. Viele Menschen wissen und merken gar nicht, dass sie Vorhofflimmern haben und hier kommt die Watch ins Spiel. Therapeutisch kann man versuchen wieder eine geordnete Vorhof-Erregung herzustellen (sog. Rhythmuskontrolle), was aber bei vielen Menschen gelingt, weswegen sie (je nach Risikoprofil) lebenslang Blutverdünnung (Antikoagulation) einnehmen müssen.

    2) Zur Frage, ob die EKG-Ableitung über beide Arme akkurat ist: Die Ur-Ableitungen nach Einthoven sind zwischen beiden Armen, rechter Arm/linkes Bein und linker Arm/linkes Bein (sog. Ableitungen I, II, III n. Einthoven). Die EKG-Ableitung der Watch entspricht damit der Ableitung I, was auch auf einem slide während der Präsentation zu sehen war („lead I“). Das Ur-EKG leitete Willem Einthoven ab, indem er beide Hände und das linke Bein in einen Eimer mit leitfähigem Wasser hielt, welcher mittels Kabel mit seiner EKG-Maschine verbunden war (Bild hier: http://www.pastmedicalhistory.co.uk/willem-einthoven-and-the-electrocardiogram ).
    Die herznahen Elektroden, von denen ihr spracht, sind wohl die sog. Brustwandableitungen. Für eine einfache Rhythmusanalyse (Frequenz, Arrhythmie wie z.B. Vorhofflimmern) ist eine einzige Ableitung idR ausreichend und eben akkurat, weitere Ableitungen (beim Standard-EKG 12, können aber auch mal mehr sein) braucht man z.B. für eine differenzierte Herzinfarkt-Diagnostik.

    • Das ganze Thema hat sich sowieso erledigt, da es nur Spielerei ist. Die Watch ist nicht FDA approved. Die EKG-Funktion soll nicht bei Personen unter 22 und erkrankten Personen angewandt werden. Es bleiben also nur gesunde Personen im besten Alter übrig. Sie ersetzt auch kein EKG und keinen Arztbesuch. Es hat also keinerlei Aussagekraft und soll auf keinen Fall dazu von Risikopatienten verwendet werden. Soviel zu Unterschied zwischen FDA Clearance und Approval. Wie üblich hat ein Großteil der Berichterstattung natürlich von eimem FDA Approval gesprochen und die Watch als künftigen Lebensretter dargestellt.

      • Der Unterschied zwischen “Clearance” und “Approval” ist soweit ich das verstanden habe der Unterschied zwischen einem “medical device” und einem solchen, dass auch eine “lebenserhaltende” Rolle spielen kann.

        Auch wenn das EKG der Uhr nicht mit dem beim Arzt mithalten kann, ist es immer noch ein EKG und allein dass es eben ohne Arztbesuch durchgeführt werden kann wird es am Ende um ein vielfach höhere Zahl von Menschen geben, die überhaupt ein solches mal durchführen. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass Menschen vor Risiken gewarnt werden, die diese vielleicht nie gesehen hätten, auch wenn sie sich für “gesund” gehalten haben.

        Menschen unter 22 sind hier auch kaum die Zielgruppe. Für ältere Menschen ist ein always-on-heart-rate-monitor eine tolle Sache.

  24. Zum Thema Apple Pay:

    Da ich letztes mal auch rumgenörgelt habe, habe ich mal eine ausführlichere Erklärung geschrieben. Ich hoffe ich habe keine Fehler gemacht, ich musste dann doch noch mal ausführlicher nachlesen (wie man das halt so merkt, wenn man etwas erklären will). Ich hab persönlich auch nur Erfahrung aus der Android-Welt, aber Apple Pay scheint bis auf die Verwendung der Secure Enclave statt HCE sich nicht allzusehr zu unterscheiden. Apple nutzt wohl den Tokenization-Standard von EMVCo, der ist öffentlich nachlesbar, genauso wie der restliche EMV-Standard. Wirklich richtige Dokumentation, was genau Apple macht, gibt es allerdings nicht.

    Es gibt da zwei Aspekte die erst einmal wenig miteinander zu tun haben, nämlich die Tokenisation und die Verifizierung der Karte. Ich fange mal mit Tokenisation an:

    Die Tokenisation ist ein Konzept, das für mehr als nur Mobile Payment entwickelt wurde. Es geht im Kern darum die Gefahr von Kreditkartenmissbrauch zu verringern.

    Bei der Tokenisation wird die Nummer der Karte, genannt PAN (Primary Account Number), durch eine andere Nummer ersetzt (das Token). Dafür zuständig ist der sogenannte Token Service Provider (TSP). Der TSP erzeugt das Token und wickelt die Transaktionen ab bzw. leitet sie an den Issuer weiter.

    Wenn ein Token angefordert wird, z.B. weil eine Karte zu einem Apple Pay-Gerät hinzugefügt wird, passiert folgendes: Der TSP identifiziert und verifiziert den Karteninhaber. Dann generiert er ein Token samt Gültigkeitsdatum, ordnet das der PAN zu und merkt sich das, und teilt Token und Gültigkeitsdatum dem Anfordernden mit.

    Das interessante an der Tokenisation ist, dass sie transparent ist. Das Token ist eine gültige Kartennummer, der einzige Unterschied ist, dass die Issuer Idenitification Number (IIN, auch BIN), das sind die ersten sechs Ziffern der PAN, statt zum Issuer zum TSP führt. Transaktion mit dem Token werden zum TSP geroutet, der tauscht das Token gegen die PAN aus und leitet sie an den Issuer weiter.

    Das Token (Apple nennt es Device Account Number, DAN) kann noch mit sogenannten Domain Restrictions versehen werden, bspw. dass das Token nur im Laden, oder nur bei einem bestimmten Händler, oder nur in bestimmten Ländern eingesetzt werden kann. Das und die Möglichkeit das Token einfach zu sperren und zu ersetzen sind die Gründe für Tokennisation, das hat nichts mit Anonynmität zu tun. Die Kartennetzwerke interessieren sich für Fraud Prevention, nicht für Privatsphäre.

    Für die Tokenisation bräuchte man aber noch keine Smartcard oder Secure Enclave. Genauso wie der Chip jeder Karte ihre PAN jedem Gerät verrät, das fragt, tut das auch das Telefon. Kann auch jeder, der einen Smartcard-Leser oder ein Android-Gerät mit NFC zur Hand hat, selber testen: Für Linux/OS X/Windows gibt es z.B. eine empfehlenswerte Open Source-Anwendung namens Cardpeek, für Android gibt es diverse Apps im Play Store. Die PAN ist im Chip nicht besser geschützt als auf dem Magnetstreifen oder dem Aufdruck.

    Den Key (eigentlich eher die Keys), von dem Apple schreibt, haben nichts mit der Tokenisation zu tun, auch wenn sie bei der Generierung des Tokens ebenfalls erzeugt und verteilt werden (genauso wie sie beim Herstellen einer Karte auf den Chip geschrieben werden). Die kommen, zusammen mit dem Secure Element, erst bei der EMV-Transaktion ins Spiel.

    EMV ist der Standard für Smartcard-basierte Zahlungen an der Kasse den eigentlich alle Zahlungskarten verwenden (z.B. auch girocards). EMV wird in leicht unterschiedlichen Varianten sowohl gesteckt als auch per NFC verwendet. Apple Pay und die meisten anderen NFC-Zahlungslösungen emulieren Karten.

    Zwei der Hauptzwecke von EMV sind das Verhindern von Kartenkopien und die sichere Authentifizierung des Karteninhabers, entweder durch die Karte selbst (offline) oder durch den Issuer, also die kartenausgebende Bank (online).

    Und genau da kommt die Crypto und die Smartcard ins Spiel: dafür gibt es verschiedene Keys mit denen die Karte Terminals ihre Echtheit beweisen kann und um Nachrichten an den Issuer zu bestätigen, bzw. Nachrichten vom Issuer zu verifizieren.

    Ich nehme an, dass Apple einen dieser Keys meint, wenn sie vom Token Key sprechen. „the key used to generate dynamic security codes that are unique to each transaction“ ist eine komische Formulierung für die Cryptogramme, die zwischen Karte/Secure Enclave und Issuer/TSP ausgetauscht werden.

    Bei Apple Pay im Web scheinen sie neben aufwändigerer Sicherung des Transportes der Daten zum Händler dynamisch generierte Card Validation Codes (quasi das gleiche wie bei einer manuellen Online-Kreditkartentransaktion, nur mir One-Time-Passworts) zur Authorisierung zu verwenden, das gleiche wohl bei NFC-Transaktionen, die statt dem EMV-Modus den Magenetstreifen-Emulations-Modus verwenden (Legacy-Terminal-Support).

    Dass die Sparkassen bei Apple Pay dabei sind ist imho eher unwahrscheinlich, die haben sich gerade lautstark beschwert, dass Apple bitte wie Google auch ihre eigene NFC-Zahlungs-App zulassen solle. Bei Google Pay haben sie auch nicht mitgemacht sondern eine eigene, deutlich unbrauchbarere App gebaut, genauso die Volksbanken. Und Google fordert nicht mal eine Gebühr, während Apple wohl 0,15 % vom Umsatz will (für welche Leistung auch immer).

    Es scheint auch bisher nicht so zu sein, dass Apple Pay Girocard unterstützt, und in Deutschland hat gerade mal jeder Dritte eine Kreditkarte, auch das wird für viele Banken ein Grund sein abzuwarten. Und zur föderalen Struktur der Sparkassen: An der Android-App nehmen auch nicht alle Sparkassen teil, aber immerhin 308 von 385. An Google Pay nehmen in Deutschland gerade übrigens 5 Banken teil. Also schön vorsichtig sein mit dem Optimismus…

    Falls wer Lust hat das genauer nachzulesen:
    * Schöne Erklärung von Samsung bezogen auf Samsung Pay: https://developer.samsung.com/tech-insights/pay/tokenization
    * EMV in a nutshell: https://www.cs.ru.nl/E.Poll/papers/EMVtechreport.pdf
    * EMV Payment Tokenisation Specification: https://www.emvco.com/emv-technologies/payment-tokenisation/
    * Oder mal selber ausprobieren mit Cardpeek: http://pannetrat.com/Cardpeek/

  25. Zum Thema “Synology NAS”: genau wie Tim hatte auch ich das Thema NAS evaluiert, sowohl DIY als auch fertige Lösungen. Man bekommt für das gleiche Geld natürlich meist bessere Hardware Komponenten, aber am Ende war mir das auch alles wieder zu viel “gefrickel”, und auch als ITler möchtest du ja nicht immer basteln, weshalb es eine Synology Lösung wurde. Und mit BtrFS haben sie auch ein Dateisystem, was Snapshots und Checksumming für Bit-Rot Schutz bietet. Der RAID ist aber meines Wissens eine eigene LVM Implementierung von Synology, da BtrFS da wohl immer noch selber Bugs hat. Insgesamt aber eine schöne Lösung, die sehr performant und einfach zu maintainen ist, nutze selber das DS418.

    Inzwischen haben die alle Crypto eingebaut, allerdings nur auf Shared Folder Ebene. Man arbeitet im Grunde ja immer nur in diese Shared Folders, und die kann man Verschlüsseln, inzwischen auch nachträglich, das ging damals noch nicht. Wichtig ist aber, das man etwa via NFS Protokoll NICHT an diese kommt, nur via SMB (AFS habe ich nie probiert). Das ist halt sehr ärgerlich wenn man mehrere Systeme hat.

  26. Da ich mir gerade ein Camper bestellt habe, musste ich mich mit Autoradios beschäftigen. Ich wollte unbedingt eines mit Carplay Funktionalität. Die UI der Radio eigenen Oberfläche sind ja ein Graus. Pioneer, Kenwood etc.
    Habe mich jetzt für ein Alpnie im Doppel-DIN Formt entschieden, dem Alpine ILX-702D.
    Obwohl mich das Alpine ILX-F903D – Halo 9 auch sehr gereizt hat.

    Schau doch mal auf die Webseite von ars24.com, die machen echt gute Videos über die diversen Autoradios.

    VG

  27. Synology = Linux mit Btrfs
    FreeNAS = FreeBSD mit ZFS

    Beides hat seine Berechtigung, sollte die Wahl auf Synology fallen, würde ich jedoch davon abraten, eine der günstigen Varianten mit ARM-Core zu nehmen, die performen meiner Erfahrung nach immer noch ziemlich schlecht, auch mit SSD Cache.
    Am besten eine mit ECC DDR4 und 64-Bit Intel CPU nehmen, z.B. https://www.synology.com/en-global/products/DS3018xs#specs
    (Ja, der Pentrium D1508 unterstützt ECC RAM)

  28. Zum Thema Back-Channel:
    In TeamSpeak ist das ganz sinnig realisiert.
    Nennt sich dort Whispern.
    Du kannst beliebige Zielpersonen zusammenfassen, so könntest Du gezielt mit dem Tastendruck eine oder auch mehrere Personen ansprechen.
    Das halte ich für sinnvoller, als wenn es direkt immer an ALLE geht, denn sonst wird die Person, die gerade spricht ja auch abgelenkt.
    Jeder legt sich z.B. “L” für Letty drauf, “H” für Hukl, “R” für Roddi und “T” für Tim und “A” für all..
    Du kannst natürlich auch noch zusätzlich alle Permutationen mit dazu nehmen, dann sind die Gäste aber wohl überfordert :D

    • Das setzt einerseits eine Tastatur voraus (haben wir nicht) und andererseits kann ein Backchannel von jedem betreten werden. Das Ansprechen kann im Studio visuell erledigt werden und braucht daher keine explizite Adressierung.

  29. Jetzt möchte ich auch gerne mal Lob loswerden – die Feedback-Runden finde ich sehr gut! Das könntet Ihr gerne beibehalten. Genug Zeit habt ihr ja ;)

  30. Bezüglich NAS: Wenn Synology, dann bei der Einrichtung eines Gerätes ohne ECC besser Ext4 klicken. Bei Qnap läuft ohnehin alles auf Ext4. Aufgrund von Erfahrungen und konstruktiven Kontakten mit Qnap läuft bei mir alles mit deren Hardware. Die Software hat hin und wieder unbedeutende Fehlerchen, die aber schnell gefixt werden. Für 8-Bay, Raid 5 oder 6 und mit Verschlüsselung wäre das TS-832X für rund 700 Euro Straßenpreis eine gute und stromsparende Wahl. Das hat neben SFP+ auch PCIe für das Einstecken eines 10GBit-NIC. Läuft bei mir seit Kurzem mit 8x10TB WD Red wunderbar. Der Vorgänger TS-831X läuft seit nicht ganz zwei Jahren mit 8x8TB zufriedenstellend. Bei Fragen -> Twitter.

  31. Erst mal ein Lob von meiner Seite. Ich höre die Sendung seit den ersten Anfängen (noch unter anderem Namen). Es macht mir immer wieder aufs neue Freude Eure Sendung zu hören.

    Zum Thema EKG auf der Apple Watch mal ein bisschen Hintergrundinfos. Hier geht es um Medizinprodukte. In Amerika ist für Medizinprodukte die FDA zuständig. In Europa gibt es keine zentrale Behörde. Hier erklären die Hersteller mit benannten Stellen die Konformität der Produkte. Sowohl in Amerika als auch in Europa ist die Definition von Medizinprodukt ähnlich.
    Medizinprodukte sind Produkte, die vom Hersteller dazu bestimmt sind:
    – Krankheiten und Verletzungen von Patienten zu diagnostizieren, zu überwachen und zu therapieren,
    – physiologische Vorgänge zu untersuchen,
    – den anatomischen Aufbau von Menschen zu verändern oder
    – der Empfängnisregelung zu dienen.

    Sobald ein Produkt dieser Definition genügt ist es ein Medizinprodukt, das den regulatorischen Anforderungen genügen muss. Das bedeutet, dass der Hersteller (mit seiner Zweckbestimmung) entscheidet ob es sich bei dem Produkt um ein Medizinprodukt handelt. Und die regulatorischen Anforderungen für Medizinprodukte nehmen von Jahr zu Jahr zu. Hier sind clevere Leute und innovative Lösungen gefragt.

    In dem Podcast Medical Standard Time von Fabian und mir versuchen wir zu erklären, was es bedeutet Medizinprodukte(software) in Verkehr zu bringen. In der Folge um die rechtlichen Vorgaben gehen wir genau auf die Definition von Medizinprodukten ein.
    https://medical-standard-time.de/204/anwendung-rechtlicher-vorgaben/

    Nun wieder zurück zur Apple Watch. Die FDA hat für zwei Medizinprodukte von Apple eine Freigabe erteilt. Das sind beides Apps, die auf der Apple Watch laufen (Vorhofflimmer-App und EKG-App).
    https://www.accessdata.fda.gov/cdrh_docs/pdf18/DEN180044.pdf
    https://www.accessdata.fda.gov/cdrh_docs/pdf18/DEN180042.pdf

    Die Apple Watch an sich (also die Hardware) ist kein Medizinprodukt. Meiner Ansicht nach wird sich das auch so schnell nicht ändern.
    https://twitter.com/SGottliebFDA/status/1040273952067805185

    Für den Europäischen Markt hat Apple noch keine Konformität erklärt. Hier dürfen die beiden Apps (noch) nicht angeboten werden. Ich bin mal gespannt mir welcher benannten Stelle Apple die beiden Apps in Europa in Verkehr bringt.

    Denn der Aufwand die Hardware als Medizinprodukt “zuzulassen” bringt keinen Nutzen, sondern nur unnötige Aufwände. Diese Trennung zwischen Hardware-Sensorik (Peripherie) und dem eigentlichen Medizinprodukt ist nicht neu. Aber die mediale Aufmerksamkeit motiviert vielleicht den ein oder anderen sich auch auf dieses Gebiet zu wagen.
    Meiner Ansicht nach werden mehr und mehr Apps als Medizinprodukt “zugelassen” werden. Die Sturzsensor-App von Apple befindet sich ja gerade im Prozess der Freigabe bei der FDA.
    Ich bin mal gespannt ob Apple hier einen vorhandenen Weg für Medizinprodukte-Apps in eine breitere Masse getragen hat.

  32. Also ich würde absolut von China Radios (egal mit oder ohne CarPlay) abraten. Ich bin auf so ein Teil schon einmal reingefallen. Der Hersteller war zwar nicht in China, sondern in Deutschland, aber trotzdem war das Gerät baugleich wie manche China Radios.
    Es gibt dazu sogar ein eigenes Forum: http://www.china-rns.com/forum/
    Meine Erfahrung mit dem Radio (Es war ein CarTech Alpha v800)
    Passte super in meinen Skoda. Optisch war es total ok, aber die Software eine reine Katastrophe! Maßlos veraltetes Android System mit 1000 Bugs. Das Radio konnte nicht mal den Titel anzeigen, wenn man Musik via Bluetooth gestreamt hat. Ganz schlimm auch der Radio Empfang.
    Das Gerät hatte zwar noch kein CarPlay, aber ich glaube nicht, dass die Android Teile die man jetzt aus China bekommt wirklich besser sind.
    By the way: Der Preis war eine Frechheit: 700 Euro für das Teil!

    Ich habe das Radio nun rausgeworfen und bin auf die günstigste Alternative umgestiegen: Ein After Market Radio von Sony für 300 Euro.
    (Sony XAV-AX100)
    Das Sony deswegen, weil es einen Drehknopf für die Lautstärke hat und man nicht blind Tasten suchen muss.

    Nun zu dir Tim: Das Radio kann halt keine Rückfahrsensoren anzeigen (PDC). Dazu würdest du wohl ein teureres Teil benötigen. Es kann aber eine Rückfahrkamera angeschlossen werden.
    Dann brauchst du einen Doppel DIN Einbaurahmen für dein Fahrzeugmodell. (gibts bei Amazon)
    Weiters ist ein CAN Bus Adapter nötig. Hier stellt sich die Frage, ob du an deinem Lenkrad Tasten für Lauter, Leiser usw. hast. Wenn ja, brauchst du einen CAN Bus Adapter mit Lenkradfernbedienung. Sonst geht auch ein CAN Bus Adapter ohne Lenkradfernbedienung.(gibts bei Amazon)
    Und du brauchst einen Antennen Adapter mit Phantomspeisung.(gibts bei Amazon)
    Jetzt kanns los gehen: Altes VW Radio raus (unbedingt aufbehalten, weil an dein Fahrzeug gekoppelt) Quadlock Stecker vom CAN Bus Adapter anstecken. CAN Bus anstecken. Antennenstecker anstecken. Blaues Kabel des Antennenverstärke an Remote Leitung klemmen (sollte das blaue kabel beim ISO Stecker sein). Rahmen einbauen/einschrauben. ISO Stecker am Radio anstecken. Antennenkabel am Radio anstecken. Eventuell Rückfahrkamera am Radio anstecken und dann das Radio rein schieben.
    Jetzt haste kabel-gebundenes CarPlay.

    Was du aber wirklich willst ist Wireless CarPlay. Leider gibts da noch nicht viel am Markt und du befindest dich da gleich mal bei 800 Euro.
    Liegt wohl auch an den Voraussetzungen, welche ein After Market Radio für Wireless CarPlay bringen muss:
    *Bluetooth
    *WLan Modul
    *GPS Modul (Händig könnte ja in der Hose sein)

    Ich hoffe ich konnte dir bei deinem Radio Thema etwas auf die Sprünge helfen.

    Gruß aus Österreich / Steiermark
    Georg

  33. Die Situation, in der ich den Klinkenanschluss am Telefon (oder auch am Mac) und nicht den BT-Kopfhoerer verwende, ist, wenn ich mal schnell Musik aufnehmen will. Dafuer braucht man den Metronomklick im Ohr und da sind 0,1s Bt-Latenz so viel, dass es komplett unbrauchbar wird. Genau so wenn ich mein Akai EWI (ein Saxophonsynthesiser) spielen will.

  34. Head Up Displays gibt es schon seit geraumer Zeit bei verschieden Autoherstellern. Ich habe es im BWM 3er und bin total zufireden auch bei Sonne super lesbar. Es lassen sich Höchstgeschwindigkeit, Radiosender, Telefonbucheinträge usw. anzeigen
    Viele Grüße

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