Mac Apps — EuroSky — CrossOver — Bugs Apple Loves — OS 26 — Tim Cook — AirDrop — Apple und EU — Linux — OpenClaw/Moltbook
Heute sprechen wir ein wenig über das Wetter, die TB303 und ein paar Mac Apps sowie den Launch von EuroSky. Ralf berichtet von seinen Erfahrungen, Windows-Games auf dem Mac laufen zu lassen und dann sprechen wir über die Bugs, die Apple so liebt, dass sie uns davon nicht befreit. Dem folgt eine vorübergehende Bewertung der 26er Betriebssystem-Releases von Apple, die uns nur so begrenzt glücklich machen. Einen großen Block widmen wir Linux, da Ralf sich mal einem Selbsttest unterzogen hat. Ist 2026 nun endlich das Jahr von Linux auf dem Desktop? Zum Schluß schauen wir auf das Datenmassaker OpenClaw und dem Social Network Moltboook, in dem AI Agents sich gegenseitig aufhetzen, Religionen und Casinos gründen.
Dauer: 3:30:21
Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.
Transkript
Shownotes
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instagram.com This is why your RAM is 500 bucks
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OpenBiblio.Social VÖBB (@voebb@openbiblio.social) -
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Roland Roland - T-8 | Beat Machine
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CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft CRE149 Synthesizer
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metaebene.me Metaebene Personal Media
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max.codes Latest
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aeronautapp.com Aeronaut for Bluesky -
eurosky.tech EuroSky
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Apple Developer Game Porting Toolkit - Games - Apple Developer
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bugsappleloves.com Bugs Apple Loves
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tonsky.me It’s hard to justify Tahoe icons
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Apple (Deutschland) Apple Vorstand - John Ternus
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Apple (Deutschland) Apple Vorstand
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Daring Fireball MacPaw Pulls the Plug on SetApp Mobile App Marketplace
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Treehouse Mastodon U+002C (@cb@treehouse.systems)
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themorpheus407.github.io Linux Chooser - Finde deine perfekte Linux-Distribution
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linuxmint.com Home - Linux Mint
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pad.wolkenbar.de Linux für Kinder - HedgeDoc
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etcher.balena.io balenaEtcher - Flash OS images to SD cards & USB drives
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helium.computer Helium Browser
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Nix & NixOS Nix & NixOS | Declarative builds and deployments
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openclaw.ai OpenClaw — Personal AI Assistant
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MIT Technology Review Moltbook was peak AI theater
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Großartige Sendung! Vor allem der Linux- und OpenClaw-Teil hintendran.
Ich höre die Freakshow jetzt seit vielen, vielen Jahren und schätze den Podcast wirklich sehr. Gerade deshalb möchte ich zu dem Segment über OpenClaw etwas sagen, weil es mich diesmal ehrlich gesagt enttäuscht hat.
Vor allem die Art und Weise, wie über Peter Steinberger gesprochen wurde, fand ich nicht fair. Ich habe den Eindruck, dass hier ein Bild gezeichnet wurde, das der Person und ihren Intentionen nicht gerecht wird. Wenn man sich etwas näher mit ihm beschäftigt – etwa durch Interviews oder Podcasts, in denen er in den letzten Wochen zu Gast war – bekommt man ein deutlich differenzierteres Bild.
Aus meiner Sicht hatte er gute Absichten und hat zunächst etwas für sich selbst gebaut. Dass das Thema dann eine solche Dynamik entwickelt, konnte vermutlich niemand wirklich vorhersehen. Ihn im Nachhinein so darzustellen, als wäre das alles kalkuliert oder mit fragwürdigen Motiven passiert, finde ich problematisch.
Ich würde mir wünschen, dass ihr euch das vielleicht noch einmal etwas genauer anschaut und gegebenenfalls die Perspektive erweitert. Gerade die Freakshow steht für mich eigentlich für Differenzierung, Neugier und Fairness – deshalb hat mich dieses Segment überrascht.
Das soll kein Angriff sein, sondern konstruktives Feedback von einem langjährigen Fan, der den Podcast weiterhin sehr schätzt.
Gutes Interview zB: https://youtu.be/8lF7HmQ_RgY?si=iOoW4mcy0Rxhsjn-
Da würde ich mich dranhägen – sehe das ziemlich genauso.
Eure Besprechung beinhaltet außerdem die definitiv wichtigen Punkte Security, diese „einfach mal drauf los vibecoden“ Mentalität, Kosten usw., spart aber den möglichen Nutzen und Zukunftsperspektiven größtenteils aus.
Natürlich sprechen wir hier aktuell eher von einem proof of concept und es ist Wahnsinn, dass sich technisch unversierte Menschen so etwas außerhalb einer VM einfach so auf ihre Geräte installieren und alles freigeben.
Zum Herumspielen, Ausprobieren und Testen verschiedener LLM Konfigurationen (Subagenten mit anderen, günstigeren APIs), finde ich es dennoch spannend. Es fühlt sich das erste Mal so an, dass eine „persönliche Assistenz“ auf absehbare Zeit möglich ist.
Davon abgesehen, dass nicht einmal der korrekte Name des Erstellers genannt werden konnte (er heißt Peter Steinberger und nicht Steigenberger), hätte man sich schon 10 Minuten mit dem Thema in der Vorbereitung auseinandersetzen können.
Beispielsweise ist das Erste was OpenClaw anzeigt, ein fetter „Security Warning“ Dialog in dem ausdrücklich steht, dass es sich um ein Hobby Projekt handelt und es wird explizit auf die Sicherheitsrisiken hingewiesen. Es wird auch vorgeschlagen Sandboxing zu verwenden bzw. dem Tool keine Möglichkeit zu geben auf etwaige Secrets im Filesystem zuzugreifen. Es wird also hier sehr wohl auf die Risiken hingewiesen und man muss diese auch im Setup abnicken („I understand that this is powerful and risky – continue yes/no“).
Das Projekt findet doch deshalb einen solchen Anklang, weil es zeigt, wie weit man heute schon kommen könnte, wenn man den Datenzugriff bzw. Datenaustausch zwischen diversesten Quellen ohne viel Einschränkungen erlaubt. Gerade im Apple Umfeld ist das im Hinblick auf die – freundlich gesagt – schwache Entwicklung von Siri doch besonders interessant zu beobachten. Diese Perspektive ging mir in dieser Episode gänzlich ab.
Peter war im Übrigen 20 Jahre in der Mac/iOS Softwareentwicklung und war hier mit seinem Exit sehr erfolgreich. Also ein Tech Nerd wie er im Buche steht, der aktuell in seiner „Rente“ (wie er sie nennt) mit AI herumspielt. Wäre eigentlich ein passender Gast für die freakshow ;-)
Besser für einen CRE !
https://tante.cc/2026/02/14/diffusion-of-responsibility/
hier ist sehr schön beschrieben, was er liebe gym bro peter in wahrheit für ein tech bro peter ist. money quote:
„Steinberger did not just generate some shit code for himself to do whatever. No: He needed to release it. And not for “inspiration” but for people to run it. He’s doing the “right-wing tech podcast tour” currently going on Lex Friedman’s horror show and talking to startups and whatnot. He wants something and it’s not really to inspire: It’s to be “the inventor” of OpenClaw. He wants the reputation boost you get from running a popular open source project whose name people might actually know. He wants to be important.“
Da kann ich mich nur anschließen!
Crossover gibt es schon lange, bevor Apple mit dem Toolkit um die Ecke kam. In Crossover wurde natürlich das Toolkit eingebaut und von SteamOS Proton übernommen.
2001 läuft regelmäßig in der Schauburg in Karlsruhe
https://www.schauburg.de/film/2001-odyssee-im-weltraum-ov-/-70mm-1
Genialer Sound, riesge gecurvte Leinwand, gute Sitze
Crossover ist eine Alternative zu Steam und baut wie dieses auf Wine auf. Beides stammt aus der Linux Welt. Auf dem MAC kommt noch der Intel/AMD Emulator drunter. Bis auf EA-Spiele laufen eigentlich die meisten sehr gut.
Als Alternative für MacUpdater kann ich Updatest (https://updatest.app) empfehlen. Es zapft verschiedene Quellen wie Sparkle, MAS, brew an und zeigt einem die Updates. In vielen Fällen kann man sie auch direkt in der UI installieren. Man muss nicht unbedingt die Applications mit brew verwalten um die Update-Info zu bekommen.
Es hat auch ein „Community“-feature, damit bekommt man angezeigt wenn eine kritische Masse anderer User eine neuere Version nutzen.
Wieos gitb’s keine Credift fürs das Intro??
Vergessen. Liefere ich nach.
Intro ist von @citiesbydiana
https://www.instagram.com/reel/DTlbJgrk9tX/
https://www.youtube.com/shorts/tFU5rU2fVkA
Zum Tims Aussage „Warum kann ich nicht eine Taste drücken und dann klicke ich irgendwo ins Fenster um es zu verschieben“ sei das feine Tool Moom (https://manytricks.com/moom/) empfohlen.
Unter „Einstellungen → Hover“ gibt es „Move hovered window as mouse moves while holding“ mit einem konfigurierbaren Shortcut.
Bei mir ist option-shift Fenster verschieben, control-option-shift Fenster resizen
Ubuntu oder andere Debian basierende Linux Distributionen würde ich heute nicht mehr empfehlen. Für den unbedarften Nutzer würde ich doch eher CachyOS oder Nobara, evlt. Bazzite empfehlen oder klassisch Manjaro Ich selber nutze seit zig Jahren Archlinux mit Gnome. Das ist ein Rolling System und läuft immer super stabil.
Gnome würde ich sowieso Apple Usern empfehlen. Windows Benutzern oder Themern eher KDE Plasma.
Anwendungen werden in Linux seit Jahren sowieso als Flatpak oder Snap ausgeliefert. Deswegen ist vollkommen egal, welches OS man nutzt.
Den komplettesten Desktop mit guter Integration kann man sich bei Deepin anschauen.
Deepin – sind das nicht die Chinesen?
Bei „guter Integration“ hatte ich gestern wieder so einen wtf Moment mit Ubuntu. Ich will „nur“ auf einem Vanilla Ubuntu den Helium Browser installieren. Aber bitte doch so, dass er auch gleich im Dock liegt mit seinem offiziellen App-Icon.
Das scheint wieder einmal ein Ding der völligen Unmöglichkeit zu sein ohne ins Terminal abzudriften.
Gibt es IRGENDEINE Distro die zumindest das Handling von Apps (ja: auch denen die nicht aus dem eigenen Store kommen) wirklich in Bezug auf UX im Griff hat? Ich habe das noch nicht gesehen.
Moin Ralf,
du hast da einen Punkt mit den Fonts. Mit folgendem kannst du systemweit die gleiche Schrift einstellen:
gsettings set org.gnome.desktop.interface document-font-name ‚SF Display‘
gsettings set org.gnome.desktop.interface font-name ‚SF Display‘
gsettings set org.gnome.desktop.interface monospace-font-name ‚SF Mono 13‘
Viele Grüße Carsten
Wieso kriegt man in 10 Kommentaren zu Linux gefühlt 15 verschiedene Distributionen empfohlen? Das ist wirklich ein Problem. Niemand scheint mit irgendwas wirklich zufrieden zu sein.
Die BSD-Welt hat in der Hinsicht ganz andere Standards gesetzt. Hier werden Kernel und Userland immer kohärent zusammen released.
Na ja, die meisten Leute, die sich mit Linux auskennen, dürften sich zumindest einig sein, dass Ubuntu nicht das gelbe vom Ei ist. Das ist quasi ausgelebtes Not-Invented-Here-Syndrom in eine Distro gegossen, und unterstützt von einer Company, die dir kommerzielle Dienstleistungen andrehen will. Bis zu dem Punkt, dass sie allen ernstes Werbung in ihren Paketmanager eingebaut haben: „Schöne Updates hast du da gerade installiert, wenn du noch mehr haben willst, kauf doch gerne unser Enterprise Update“.
Das Problem daran ist das eben der Eindruck entsteht, wenn man sich schon mit Linux beschäftigt dann bekommt man sofort Gegenwind das man sich auf gar keinen Fall mit einer der größten und populärsten Bistros beschäftigen darf weil das dann wieder blöd ist.
Werbung geht gar nicht, da gebe ich Dir recht, aber das sie einem kommerzielle Services verkaufen finde ich jetzt ehrlich gesagt kein Verbrechen. Zum einen wollen sie ja auch Geld verdienen und zum anderen kann das auch ein Vorteil sein das man sowas überhaupt kaufen kann. Gerade wenn man das im professionellen Umfeld breit einsetzen möchte können die Enterprise Services die sie anbieten schon ein Türöffner sein.
Das ist halt die Auswahl die man hat. Es immer wieder neues was man ausprobieren kann. Viele neue Bedienkonzepte werden in Linux eingeführt und dann von anderen kopiert. Und zufrieden sind die Allermeisten. Und nichts ist stabiler als eine Linux Kiste.
BSD ist doch so was von lange schon abgehängt.
Verschiedene Gründe:
Verschiedene Distros sind für verschiedene Dinge gut:
Wenn Umsteiger bin und ich eigentlich nur ein gut funktionierendes System will und der Rest mir egal ist, nehme ich Linux Mint.
Wenn ich weiß, dass ich Gnome geil finde, nehme ich Fedora
Wenn ich weiß, dass ich KDE geil finde, nehme ich Suse.
Wenn ich einen Server aufsetze, nehme ich idealerweise das OS, das für meine Hardware zertifiziert ist (je nach Hersteller meist RHEL, Ubuntu oder SLES).
Wenn ich micht gut auskenne oder sehr für Linux interessiere, ein System nach meinen Vorstellungen aufbauen und immer die aktuellste Version von allem haben will, nehme ich Archlinux.
Etc.
Infinite diversity in infinite combinations. Es ist halt für jeden was dabei, man muss sich nur drauf einlassen. Und abgesehen davon: BSDs sind halt auch nicht für alles geeignet. Ich erinnere mich, dass der Gast im FreeBSD-CRE zugegeben hat, dass er das nicht auf dem Desktop verwenden würde und dass der Gast im OpenBSD-CRE sagte, dass er das zwar schon verwendet, aber man das wirklich wollen muss (zu NetBSD kann ich nichts sagen, weil du keinen CRE dazu gemacht hast … ;) ).
Hinzu kommt, dass die meisten Linux-User, die anderen Empfehlungen aussprechen nach meiner Erfahrung Dinge empfehlen, die sie selbst nicht verwenden. Ich z.B. verwende seit ~15 Jahren ausschließlich Archlinux auf meinen Rechnern, würde das aber den meisten halt nicht empfehlen, weil das eine sehr spezielle Nische abdeckt. Wer länger mit Linux zu tun hatte, hat oft eine Lieblings-Distro, die entweder nichts für Einsteiger ist oder sie/ist halt so dran gewohnt, dass sie/er nicht wechseln will, aber weiß, dass es was Besseres/Moderneres gibt. Das hat aber mit Unzufriedenheit nichts zu tun.
Und, so sehr ich BSDs auch mag: Die als Vorzeige-Projekte zu nennen, ist halt auch ein bisschen sehr wohlwollend. Ich benutze selbst gerne FreeBSD, aber das hat halt ungefähr den Charm wie das Wohnzimmer meiner Oma: Alles stilsicher aufeinander abgestimmt, aber halt auf dem Stand von 1950 stehen geblieben (Bei BSD Stand der frühen 90er). Fakt ist halt auch: Free/Net/OpenBSD sind ein verschwindend geringer Teil des IT-Markts der in der Praxis einer eher nachgeordnete Rolle spielt.
„Wenn Umsteiger bin und ich eigentlich nur ein gut funktionierendes System will und der Rest mir egal ist, nehme ich Linux Mint.“
Tja nun. Das war ja mein Startpunkt, da gehen aber eben grundlegendste Dinge nicht wie Fractional Scaling. Ich würde schon erwarten von DER „funktioniert einfach“ Distro, dass der Display-Trend der letzten 10 Jahre nicht komplett ignoriert wird und ich einfach ein scharf aussehendes Display habe?
Fractional Scaling gibt es nach meinem Kenntnisstand nur unter KDE bisher.
Anders als bei Apple Betriebssystemen mögen Linux Nutzer die Wahl, wenn ihnen was nicht passt werfen sie nicht noch mehr Geld auf die gleiche gierige Firma sondern nehmen eine Alternative.
darum geht’s bei dieser Diskussion gerade nicht du hirni, es geht darum, wie man normale Leute dazu bringen könnte linux zu verwenden mann ey das ist genau die Verbohrtheit der linux usenden die so unendlich einschränkt und behindert!!!
Cosmic ist btw ein echt gelungener Desktop, den man sowohl floating als auch tiling nutzen kann. Hat bei mir im Zuge auf eine immutable / atomic distro das alte hyprland Setup abgelöst und ich bin sehr zufrieden damit bisher.
Ich finde Cosmic auch gut, aber momentan fehlt mir vor allem Night Light, also der Blaulichtfilter. Der kommt wohl erst in Epoch 3, wenn auch die Farbverwaltung implementiert ist. Genauso fehlen noch HDR, variable Bildwiederholrate, High DPI usw. Es ist halt das erste Release. Aber mit Epoch 3 wird es wohl mein daily driver sein. Bis dahin halt Gnome, wenn auch nur mit Dash to Panel. Aber die Geschwindigkeit ist echt so viel höher als Plasma. Und der viele Clutter stört mich auch bei Plasma.
Ralf, BITTE setz dich mal vor ein LLM deiner Wahl, anders geht es bei dir ja offensichtlich nicht mehr, und lass dir so deep wie nötig den Unterschied zwischen „dediziert“ und „dezidiert“ erklären. Das ist ja nicht mehr auszuhalten.
Und wo wir irgendwie so schon dabei sind, so, lass das LLM doch dann gleich noch ein paar Gartenteiche verdampfen, so, damit es dir irgendwie ein Tool schreibt, das so irgendwie zählt, wie oft du „so“ und „irgendwie“ sagst, so. Das wäre nämlich irgendwie geiel, so. Wer so viel sabbelt, sollte irgendwie doch so wenigstens BISSCHEN auf die Sprache achten, so. Ne? So.
Ich glaube Ralf macht das mit Absicht und will uns trollen. Es funktioniert, mich triggert das auch sehr.
Seufz. Mich stören Sprach-Manierismen auch extrem, und jetzt hatte ich mir gerade so einigermaßen erfolgreich das „in der Tat“ abgewöhnt und dann jetzt SO was :-(
Hallo zusammen,
zum Thema Behörden Linux empfehle ich die Stadt Treuchtlingen, die machen das seit über 20 Jahre und haben inzwischen auch eine eigene Distro.
– https://digitalisierung.treuchtlingen.de/digitale-projekte
– https://egovernment-podcast.com/egov028-wie-treuchtlingen-das-home-office-perfektioniert/
Zum Thema KI und Bewusstsein:
„Das Excelsheet zeigen um zu beweisen, da gehen die Einsen und Nullen rein und da wieder raus.“
Als Beleg dafür, dass das keine Intelligenz und kein Bewusstsein ist??
Liebe Leute, ihr seid hier zu tief in eurer Techwelt gefangen. Ich kann euch auch ein paar Neuronen aus einem Maushirn isolieren und euch zeigen (kann ich wirklich, mit MACS): Da ist eine stimulierende Synapse, da eine hemmende. Ich kann euch einen Zell-Layer Neuronen auf einem Chip wachsen lassen, ein System um diese Zellen elektrisch zu stimulieren und die Ableitungen zu messen. Ich kann, wenn eine Konfiguration einmal eingemessen ist, euch auch sagen, wie diese Zellen jetzt reagieren und auch wo genau in diesem Zelllayer, wenn ich sie woanders mit einem bestimmten Reiz stimuliere. Das ist auch Sinn der Sache, um Wirkstoffforschung zu betreiben und dabei weniger Versuchstiere zu verbrauchen (Tierwohl / 3R-Prinzip).
Seht ihr? Keine Intelligenz! Ich kann dieses Netzwerk ansteuern (Input) und die Ableitungen (Output) vorhersagbar erzeugen. Nullen und Einsen, nur auf biologischem Hintergrund. So wie ihr ein LLM betrachtet, kann ich das mit Neuronen aus einem Haushirn ebenfalls tun!
Oder das Game of Life (in Ubuntu und Linux Mint einfach im Paketmanager unter „golly“ zu finden und zu installieren). Es gibt nur ZWEI einfache Regeln. Nur ZWEI Regeln! Okay, wenn man Milliarden und Billionen Quadrate auf der X- und Y-Achse anordnet, kann man Strukturen erschaffen, die sich nach vielen Generationen 1:1 replizieren.
Das Zauberwort heißt „Emersion“. Plötzlich taucht da etwas auf. So wie ein Bewusstsein aus ein paar (Milliarden) Neuronen und ein paar (Billionen) Synapsen, die jede für sich ganz neutral in einem Excelsheet dokumentiert werden können (oder auch nicht, lieber csv).
Ich verstehe nicht, warum manche Techis da so sehr in ihrem verbohrten Tunnelblick verhaftet sind.
Weil nicht echt sein kann, was nicht echt sein darf?
Und wie beweist Du jetzt in Deiner Zellkultur, daß die ein Bewußtsein hat … ? Da wäre ich jetzt mal echt gespannt.
Wenn die Freakshow über Linux auf dem Desktop spricht, klingt es für mich so, wie wenn sich Petrolheads darüber unterhalten, dass sich E-Autos nie wirklich durchsetzen werden ;-)
Wo sind denn die Parallelen zwischen Linux und E-Autos?
Bei Linux wie bei E-Autos: Es gibt keine einheitliche Infrastruktur, unterschiedliche Interfaces, „Wo finde ich denn dafür Unterstützung? Das ist ja kaum verbreitet!“, die Ecken sind ja so kantig (Cybertruck) … und überhaupt, jeder Autohersteller verwendet eine andere Schriftart!!! :-P
Aber mal im Ernst: Komm mal auf einen Beginner-Level Linux-Tag wie den Augsburger Linux-Tag oder den Kieler Linux Presentation Day. Die Neueinsteiger dort interessieren sich eigentlich nur dafür, wie sie auf Linux ihre angestammten Workflows umgesetzt bekommen. Und so aesthetische Kinkerlitzchen wie unterschiedliche Schriftarten oder uneinheitliche Bedienelemente fallen da niemandem auf.
Ubuntu (Gnome/LTE) 2026 ist schon echt geil, besonders (im Vergleich) wenn man mit „Breezy Badger“ (2005) eingestiegen ist. ;)
Ansonsten ist ein Umstieg natürlich erst einmal was Neues. Ein neues Fahrrad will auch eingefahren werden. Wenn von Klapprad (Windows) auf Lastenrad (Linux) umgestiegen wird, ist das halt Neu und ungewohnt. (Tim würde jetzt vielleicht das E-Motorrad als Vergleich für Apple anwenden, aber wie Linus mal sprach: „Da bist Du schnell für`s Ersatzteillager“. OK, Er hat etwas andere Wörter benutzt – SORRY!)
Wichtig für den Umstieg ist natürlich erst mal: Wie komme ich ins Internet, E-Mail, Fotos & Filme gucken, Musik hören…
Dann kommt vielleicht: Audio- und Videobearbeitung etc… Ob ein „K“, eine Ecke oder sonst was komisch aussieht – das iss halt angewöhnt.
Wo finde ich Software, wie installiere ich Diese „Sicher“ (Paketquellen! – vielleicht ist ja auch dort was kaputt gegangen?) und wie heißt diese Sofware– DAS ist erst mal wichtig.
Meine 42 Cents
P.S. Wer ALLES so wie IMMER haben will = bleib doch bei Deinem Gelöt. (Bitte nicht auf Wahlen anwenden – den Kack haben wir gerade)
Aua! (Aber gib‘ Ihnen eine Chance. Zumindest Ralf hat’s versucht. Abgesehen davon dass er sich als Einsteiger Linux Mint zu Pop! Os modden wollte. Und danach herzlich lacht, als ihm live Pop! Os empfohlen wird Und anscheinend Ubuntu 24.04 installiert hat (hört sich so an, da anscheinend danach automatisch zu 25.04 geupgradet wurde, und da wohl was schief ging))
Wenn die Freakshow mal ernsthaft über Linux diskutieren möchte, dann müssen sie schon einen Experten wie Holger Klein einladen ;-)
(Wer’s nicht versteht, googelt „Terramaster Toby und der Laberpodcast im Fediverse“)
Super Analogie mit der Biologie!
Ich habe das im Podcast mit „dem Excelsheet und den Nullen und Einsen“ aber auch so verstanden, dass das eben auch in ihrer Sicht lange nicht mehr funktioniert um zu widerlegen, es könne sich bei der KI um kein Bewusstsein handeln.
1:56:43 Tipp zur Anfertigung eines bootfähigen USB-Stick’s für die Installation mehrer ISO’s:
Mit Ventoy einmalig einen bootfähigen USB-Stick für mehrere ISO’s erstellen.
Darauf ein Verzeichnis anlegen, in das ISO-Dateien kopiert werden.
Zur Bootzeit erscheint dann das jeweilige ISO – dort direkt in den Live-Modus booten und bei Bedarf das entsprechende OS installieren.
https://www.ventoy.net/en/index.html
https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB/
Für Ubuntu
Das war schon mal ein sehr hilfreicher Hinweis, danke. Ich habe noch Probleme das passende Arch ISO zu finden, das bootet über Ventoy nur in die Shell – hat da jemand einen Hinweis?
Hmm, wenn ich das AppImage von Helium in Kubuntu 24.04 öffnen möchte, will das Ding Root-Rechte. Ich habe keine Erfahrung mit AppImage, aber das kommt mir komisch vor.
Auf keinen Fall ein Appimage nehmen. Helium wird wahrscheinlich seinen eigen DNS Dienst starten wollen und darüber Werbung filtern. Aber so was macht man lieber einfach und sauber für das gesamte Netzwerk zentral und braucht sich dann auf allen Geräten keine Gedanken mehr zu machen.
Die Darstellung zu Airdrop und Android sind falsch.
Es wird gesagt, dass Apple wohl Spezifikationen mit Google ausgetauscht hat. Was nicht stimmt, nämlich genau das Gegenteil:
Google hat eigenständig das Airdrop Protokoll reverse engineered und für Android implementiert ohne Hilfe von Apple.
Es funktioniert daher nur wenn die Apple Geräte im Modus für alle sind, denn so kann es von Apple nicht verhindert werden.
Sie haben in ihrer Mitteilung dazu sogar resümiert, dass sie sich mehr Zusammenarbeit von Apple zu Standards wünschen würden, dann würde es auch im Nur Kontakte Modus funktionieren.
Das ist vorerst nur den neuesten Google Geräten (Pixel 10) als Feature vorbehalten, soll aber zukünftig für alle Android Geräte kommen.
Nicht zu verwechseln ist das ganze mit QuickShare: Das ist Androids Airdrop Äquivalent was es schon seit Jahren auf allen Google zertifizierten Geräten (unabhängig vom Hersteller) gibt und bisher nur innerhalb von Android und PCs funktioniert. Jetzt kommuniziert QuickShare zusätzlich eben auch noch zu Airdrop.
Insofern kann man Google mal loben, die so Interoperabilität für User der beiden Lager alleine verbessern ;)
Völlig platte Diskussion der Linux-Desktops, aber was erwartet man Besonders schön die Schranke im Vergleich zur Diskussion ein paar Minuten vorher zum Liquid Glass Desktop und den Mail Bugs etc. bei Apple. Echte Qualität, wie man sie von Fox News kennt!
Okay, also nach hinten raus wird es tatsächlich eine sachliche Diskussion. Aber diese halbe Stunde dummes Geblöke kann man sich doch einfach sparen? Null Unterhaltungswert und zeigt einfach (wie ihr ja auch mehrfach eingesteht) dass ihr euch mit aktuellem Linux einfach nicht auskennt.
Das tool für hidden settings könnte TinkerTool sein: https://www.bresink.com/osx/TinkerTool-de.html Ich sitze gerade nicht am Mac, aber ich meine zumindest die Einstellung, dass wenigstens im Finder die Proxy-Icons angezeigt werden, kann TinkerTool. Welche Einstellungen für Apple Mail möglich sind, weiß ich gerade nicht auswendig.
Hello,
Bei der Linux Diskussion bin ich natürlich einer dieser Jünger, die zwischendurch gerne mal dazwischen geschrien hätte. Aber ihr habt natürlich auch ein paar richtige Punkte angesprochen. Dennoch meine 2-Cents dazu:
Als erstes fehlt mir ein kompletter Punkt in der Betrachtung, der irgendwie völlig ignoriert wurde und das ist die persönliche Erfahrung, die jemand über Jahre angesammelt hat. MacOS wird hier in den höchsten Tönen gelobt, dafür dass dort die Dinge so funktionieren „wie sie sollen“, aber sie funktionieren so, wir ihr es über Jahre GELERNT habt. Bitte setzt mal einen völlig unerfahrenen User von ein MacBook… Ich kann da erst mal aus eigener Erfahrung sprechen: Durch irgendwelche ausersehen ausgelösten Gesten passiert ständig irgendwas wildes mit Fenstern etc. wo man gar nicht versteht was abgeht. Es ist eine Kleinigkeit, aber selbst Copy&Paste ist zunächst eine Qual wenn diese CMD Taste woanders liegt. Wo finde ich das Fenster von gerade in der Leiste wo irgendwie alle Apps auf einmal aufgereiht sind? So und damit will ich jetzt wirklich zu 0% auf MacOs bashen, sondern im Gegenteil, nur Aufzeigen, dass jede UX ihre Lernprozesse hat. Wenn ich die Gesten gelernt und verstanden habe, sind die vermutlich ein mächtiges Tool, wenn ich mich an die CMD Taste umgewöhnt habe, wird das kein Problem sein und wenn ich vernünftige Shortcuts erlernt habe finde ich mich vermutlich wunderbar zurrecht. Aber mich stört dann doch eure Naivität zu glauben, dass alles was ihr über Jahre erlernt habt so super genial einfach ist. Ich bin jetzt über 10 Jahre mit Gnome Desktop unterwegs, finde mich bestens zurecht und mir fehlt nichts. Warum? Ja weil ich seit 10 Jahren nichts anderes gewöhnt bin und meinen Workflow darauf aufgebaut habe (so wie ihr bei MacOs).
Dazu kommt natürlich die sehr individuellen Anwendungsfälle. Ich habe erfolgreich mehrere Freunde/Familienmitglieder auf Linux migriert. Diese brauchen hauptsächlich eh nur n Firefox und Thunderbird (und ganz vielleicht mal n LibreOffice). Aber für diesen Anwendungsfall funktioniert das System out-of-the-box. Selbst Drucker hinzufügen war ohne Terminal ein Kinderspiel etc. Die kennen keinen Terminal, die brauchen keinen Terminal.
Firefox selbst ist ein anderes Thema, es ist traurig, was man da mittlerweile erstmal an Bloatware runterschmeißen und in komplett UX-feindlichen about:config austragen muss…Wenn man das aber mal gemacht hat bleibt es weiterhin ein vernünftig zu nutzender Browser.
Völlige Zustimmung natürlich für das „Behörden-Linux“ ansich, aber dass es jetzt das Problem von Linux sein soll, dass es dort viele verschiedene Möglichkeiten gibt finde ich dann doch unfair. Es fehlt genau die Instanz, die da einfach auf den Tisch hauen kann und sagt: „so jetzt Distribution-XY mit Desktop Z für alle, das ist das Behörden-Linux“. Dann ist es egal wie viele andere Distribution irgendwelche Leute aufsetzen und was man alles für verschieden Fenstermanager, Technologien sonst was nutzen kann. Also natürlich kann ich mich immer über ein Geschäft beschweren was mir zu viel Auswahl gibt, aber ich würde dann nicht über die Auswahl schimpfen sondern über die mangelnde Beratung, was denn da für mich geeignet ist.
Manche freuen sich halt, wenn sie einfach was vorgesetzt bekommen, was funktioniert, aber es gibt auch andere Menschen auf diesen Planeten und die freuen sich darüber, wenn sie etwas so anpassen können, wie es ihnen am besten passt. Also setzt mal eure Apple Vision Pro ab und schaut vielleicht mal aus anderen Blickwinkel auf Dinge. Der sehr wichtige Punkt am Ende der Diskussion, dass man Linux mal vor allem als Alternative zu Windows und nicht zu MacOS betrachten sollte kam mir auch etwas zu kurz, aber das wollte ich auch nochmal hervorheben.
Den Punkt mit der anerlernten UX hast du ziemlich gut beschrieben. In so ziemlich allen Linux Desktops ist das draggen und resizen von Fenstern mit Alt überall auf der Oberfläche seit gefühlt immer Standard und es hat mich früher fertig gemacht wenn ich das in anderen OS nicht habe.
Fand’s nur erwähnenswert weil es genau in dieser Folge als „warum macht Apple das nicht mal“ angesprochen wurde und ein perfektes Beispiel für „warum funktionert das nicht einfach intuitiv“ in die andere Richtung ist.
Ich persönlich benutz seit Jahren nen nixos mit tiling window managern – ein iOS/maxOS ist für mich das absolute Gegenteil von brauchbar – in jedem einzelnen layer des OS. Aber das ist eben Präferenz (oder ketzerisch: die anderen haben halt das Licht noch nicht gesehen).
Absolut deiner Meinung. (s.o.)
Gibt es bei MacOS kein STRG+C und STRG+V? (…etc.)
Ich möchte mal ein wenig Klarheit in das wilde Durcheinanderwürfeln von Crossover und Co. bringen:
– Wine ist ein Opensource-Tool von Codeweavers, um Windows-API-Calls direkt auf äquivalente Linux/Unix-API-Calls zu übersetzen (also keine Emulation). D.h. Anwendungen laufen i.d.R. in der nativen Geschwindigkeit. Bei Spielen sogar häufig schneller, weil OpenGL und Vulkan bspw. schneller und weniger buggy sind, als Direct3D12.
– Crossover ist das kommerzielle Unterfangen von Codeweavers und liefert neben einer grafischen Oberfläche ein paar Tweaks, die Programme wie Photoshop besser nutzbar machen.
– Proton ist ein Wine-Fork von Valve, der u.a. die Übersetzung von Direct3D zu Vulkan implementiert hat und in Steam quasi alle relevanten Windows-Spiele für Linux spielbar macht. Nicht alles davon, wurde in upstream Wine akzeptiert. Codeweavers wird von Valve für die Arbeit an Proton bezahlt
– GPTK ist ein Wine-Fork, bei dem die DirectX12-API-Calls statt auf Vulkan auf Metal geschickt werden.
GPTK ist praktisch das Äquivalent zu Proton und wird von der Mac-Version von Crossover als Basis genutzt. Man kann aber auch einfach andere kostenlose GUIs wie Sikarugir oder Portingkit nehmen.
Tip für Ubuntu Gnome:
Ubuntu – Extensions – SpaceBar – System Settings – Multitasking – Fixed number of workspaces
Zeigt die Nummer des Workspace an. Man weiss immer, wo man gerade ist.
Hi,
also Grey Beard, Linux Installateur mit langer Historie und Mac User seit den .. 80er: Die Diskussion um das Bundes Linux ist hornalt! Mit Knoppix gab es ein BSI Backed Linux, was in den frühen 2000er mit einer Standard Installation in einen benutzbaren Desktop bootet, mit dt. Benutzerführung und ALSA Sound Unterstützung. Im BackEnd der Bundesbehörden hat sich das damals nach Hörensagen verbreitet .. das BSI hat inzwischen 10 * mehr Leute und die Diskussion in ist die gleiche. Die Nummer zieht sich ein bisschen ☺️.
Viele Grüße aus Köln,
Stefan
Zum Linux Thema:
Ich hatte gehofft, dass Ralf die im Raum stehende Frage „wird 2026 das Jahr des Linux Desktop“ adäquat beantwortet, aber leider ist er am Ziel vorbei und es kommt so rüber, als wäre es der Mühe nicht wert. Das ist allerdings sehr schade, da auch Linux seinen Teil zum DID beitragen wird.
Es wäre im ersten Schritt ausreichend gewesen, einfach die wirkliche out of the box Experience zu beurteilen. Den Kids wird es egal sein, ob die Systeme wie MacOS aussehen, oder eben wie Linux. Sie werden sich sowieso in jedes OS einarbeiten, egal welches.
Es entsteht der Eindruck, dass selbst mit Cursor es nicht möglich ein funktionierendes Linux zu konfigurieren. Aus meiner Erfahrung bekommt man allerdings mit z.B. Perplexity alles zum laufen, was nicht out of the Box läuft und das ist sehr wenig. Das Terminal braucht man bei einem laufenden System eher selten, auch hier ist Perplexity mein persönlicher Gamechanger. Es ist auch eher so, dass vor allen in den letzten Jahren das OS eine untergeordnete Rolle spielt, denn auf jedem OS greifen wir i.d.R. immer häufiger auf Cloud Systeme und Dateien zu. Libreoffice, Nextcloud und co. funktionieren auf den verschiedensten Systemen. Damit ist aus aus meiner Sicht, die beste Zeit für Linux im Alltag: jetzt!
Dank Ralf, bin ich seit 2024 mit meinen Kids (7+9) im Minecraft Fieber, danke dafür :)
Die Kids habe ich ebenfalls mit refurbished Notebooks ausgestattet, von Anfang an mit Linux. Es war eine Freude zu sehen, wie sie ihre ersten Schritte mit Maus und Tastatur, aber auch mit Minecraft machten. An dieser Stelle kann ich noch Stardew Valley empfehlen, damit werden nicht nur die Lesefähigkeiten gestärkt.
Und da ich gerade dabei bin, dank Ralf waren wir auch im Lego House, dass war der beste Tag in unserem letzten Dänemark Urlaub. Nur von den Messern halte ich mich noch fern ;)
Danke für die vielen unterhaltsamen Stunden, gerade solche Berichte aus dem Leben sind immer wieder ein Fest für die Ohren.
Grüße aus Braunschweig
„Es wäre im ersten Schritt ausreichend gewesen, einfach die wirkliche out of the box Experience zu beurteilen. Den Kids wird es egal sein, ob die Systeme wie MacOS aussehen, oder eben wie Linux“
Bei dem Theming (soll wie MacOS aussehen) bin ich ja aber hoffentlich schnell genug abgebogen (lasst es lieber bleiben).
Aber für „out of the box“ Experience finde ich schon ein paar Grundlagen wichtig:
– Linux Mint kann kein fractional scaling um ein HiDPI Display vernünftig anzusteuern. In 2026. WTF. Wie soll man das irgendwem mit etwas aktuellerer Hardware denn dann empfehlen? Was setzen die für Prioritäten? Gesponsort von Fielmann?
– Die App Installations-Situation ist einfach nur ein sehr unguter Clusterfuck. Es ist praktisch nicht möglich, den Helium Browser – eine topp-aktuelle App – unter Ubuntu so zu installieren, dass zumindest mal das App-Icon zu sehen ist statt einem Zahnrad (!). Wieder: WTF.
Zwei Beispiele von etlichen mehr wo ich sage: so etwas muss in 2026 einfach funktionieren, dass ich überhaupt auf die Idee kommen muss hier ein LLM anzuwerfen ist doch total frustrierend.
Wir reden hier nicht von irgendeinem exotischen Drucker (meiner ging zum Beispiel Plug&Play problemlos) sondern von normalen Screens und Apps.
Helium für Linux ist aber noch in Beta, oder? Ich vermute, wenn sie aus der Beta raus sind, liefern sie auch ein vernünftiges deb package statt AppImage, dann sollte es auch mit dem Dock icon klappen :)
Hm von Beta steht da nix. Bug ist seit Mitte Dezember offen:
https://github.com/imputnet/helium-linux/issues/147
Mir geht es nur darum: ist 2026 das Jahr des Linux.
Um diese Frage zu beantworten, hast du die Messlatte zu hoch gesetzt.
Wer bitte hat ein HiDPI Display? Ja ihr (auch deine Kids?), aber nicht die breite Masse. Vor allem in Büros geht es selten über 24″ FHD hinaus. Ich selbst bin mit Mint an 32″ WQHD äußerst zufrieden. Steam hat Statistiken was verwendet wird: https://store.steampowered.com/hwsurvey
Und ich wiederspreche, die Appstores sind gut genug, im Hinblick auf: ist das tauglich für die Masse, die eh nach kurzer Zeit im Browser verschwindet. Standardanwendungen sind entweder vorinstalliert oder leicht nachzuinstallieren.
Leider funktioniert kein OS ohne Einarbeitung, daher ist ein LLM bei allen eine dankbare Hilfe. Gerade im Apple Universum gibt es so viele versteckte Optionen, dass es ohne Cheatsheet/LLM für Anfänger unmöglich ist, eine tolle Experience zu haben. Das gleiche gilt für Windows, das muss für Anfänger ein graus sein. Früher gab es Fachbücher, heute Internet mit LLMs. Dafür sind die Betriebssysteme einfach auch zu komplex um sie intuitiv von vorne bis hinten ohne Vorkenntnisse bedienen zu können.
Und noch die Anmerkung zum Firefox, ich klicke lieber kurz den Sponsor Mist weg und installiere mir uBlock. Das dauert keine 2 Minuten und dann läuft er einfach. Es wird immer auf Firefox gebasht, aber wenn ihn keiner nutzt, ist er bald als letzte Alternative zu den Großen weg (DID).
Linux Mint benutzt den Mate oder den Cinnomon Desktop. Beide wollen extrem abgehangene Benutzererfahrung und Techniken bieten. Aktuelle Techniken wird man bei beiden nicht finden. Das steht aber auch so oder so ähnlich in der Beschreibung.
vanu: „Standardanwendungen sind entweder vorinstalliert oder leicht nachzuinstallieren.“
Z.B. per Synaptic! Ohne Werbung!
„….und installiere mir uBlock….“
Oder AdBlock Ultimate, Ghostery….
Paketmanager unter macOS sind ja nun ein größeres Trauerspiel, als unter jeder Linux-Distribution. Nicht nur hat macOS nichts brauchbares integriert, den App Store den es gibt bespielt niemand freiwillig, weil Apple Tax und PITA im Deployment, eine CLI gibts schonmal garnicht, muss mit MAS nachinstalliert werden. Sogar Windows(!) hat mittlerweile winget eingebaut, was zumindest die üblichen OSS und Freemiumprogramme installieren kann.
Homebrew schließt da eine Lücke, muss aber auch erstmal installiert werden. Macports gibts auch noch, scheint aber mehr als eingerostet.
Persönlich bin ich mittlerweile mit nix-darwin sehr happy, das installiert dann alles aus den Nix-Repos, die ja mittlerweile auch Mac unterstützen, sondern auch aus Homebrew und dem Mac App Store. Dienste konfigurieren und Nutzer anlegen kann ich damit auch, so dass zumindest theoretisch der Umzug auf einen neune Mac bzw. die Einrichtung eines neuen weniger schmerzt.
Na ja, aber es erklärt nun nicht, warum man auf einer Linux Kommandozeile u.a. benutzen kann und oft auch vorinstalliert vorhanden hat: apt, aptitdude, dpkg, dpkg-query u.a.
Man sollte meinen, daß da ein (!) solches Tool ausreichend sein könnte und der grafische Installer dann (von obendrüber) auch genau dieses benutzt.
Linux hat m.E. vor allem da ein Problem, wo sich niemand findet, eineheitliche Standards festzulegen, abseits des Kernels … also eigentlich überall. Das Urkomische an der Sache ist aber, daß das genaus DAS ist, was die Leute da mehrheitlich eigentlich ganz gut finden. Erinnert sich noch jemand an die Geschichte mit dem Unterschied zwischen einem Basar und einer Kathedrale ?
Leider ist es aber eben auch so, daß sowas dem normalen User eigentlich völlig egal ist und der lieber was hat, was überall gleich funktioniert.
Wegen optisch schönem klassischen Desktop – mal wmaker ansehen … :) das ist auch sehr gut „abgehangen“.
Eine Sache noch: viel von den Linux Unzulänglichkeiten liegen v.a. daran, daß es da kaum noch echte kommerzielle Sachen für Privatuser zu geben scheint. Das war schonmal anders, als noch Lehmans Buchhandlung, Suse und Knoppix echte Mitspieler waren. Ich finde daher auch das ständige Rumgezerre an Ubuntu / Canonical immer bißchen unfair. Die probieren das wenigstens immer noch – mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Der Desktop, die Frage tauchte mal in einem Nebensatz auf, mit dem sie bekannt geworden sind hieß übrigens Unity und ist aus 2010. Und: so schlecht war der nicht … .
Das Dock, was man als Mac User probieren will, heißt CairoDock.
Huiuiui, also roddi hat gleich recht schnell gezeigt, dass er seit 20 Jahren kein Linux auf dem Desktop mehr genutzt hat, sich aber drüber beschwert, dass macOS uneinheitlich ist! Ouch.
Und dann geht es gleich weiter. Tim kommt wieder mit seiner Weisheit über Android und kann nicht einmal die Flagschiffmodelle anderer Anbieter sagen. Das zeigt doch wie weit weg ihr von jedweder Realität seid. Doch, Offenheit ist sinnvoll und nötig, auch wenn du es nicht nutzt, weil du sowieso NUR bei Apple kaufst.
Irgendwie scheinen unter Apple-Leuten überproportional viele Menschen mit Stockholm-Syndrom zu geben. Apple kacke, aber wenn was bei Apple kacke ist, ist es trotzdem besser als bei allen anderen, auch wenn man keine Ahnung davon hat. Uff…
Ach, und es heißt „sUpport“ nicht „sApport“
Ubuntu hat ursprünglich mal Gnome 2 verwendet. Als Gnome 3 kam, hat Ubuntu was eigenes gemacht: Unity. Dann haben sie Unity irgendwann aufgegeben und sind zu Gnome 3 gewechselt, haben das aber so umgebaut, dass es im Prinzip weiter stark nach Unity aussieht. Heißt im Klartext: Der Desktop von Ubuntu ist nicht repräsentativ für Gnome. Wenn man ein Standard Gnome haben möchte, sollte man was anderes nehmen.
Und übrigens: Ihr habt euch ein bisschen über Pop!_OS amüsiert, aber das ist eigentlich ganz cool. Das kommt von System78, einem Hersteller von Linux-Laptops. Ich würde Ralf empfehlen, sich das mal anzugucken.
Ubuntu ist seit bald 9 Jahren zurück zu Gnome. Ganz ehrlich, wenn in der Freakshow über Linux gesprochen wird, ist das so als wenn sich Blinde über Farben unterhalten.
Wenn man Mac Usern, Linux schmackhaft machen will dann führt eigentlich kein Weg an dieser Desktopumgebung vorbei. Besonders die Mausgesten sind hervorragend, seit Version 40 – auch schon vor 5 Jahren released.
Ein User, der täglich sowohl Windows, MacOS und Ubuntu am Desktop verwendet.
Naja stimmt so ja auch nicht. Die haben 2 oder 3 Extensions auf dem Standard Gnome installiert, das war es auch schon.
Ubuntu hat ursprünglich mal Gnome 2 verwendet. Als Gnome 3 kam, hat Ubuntu was eigenes gemacht: Unity. Dann haben sie Unity irgendwann aufgegeben und sind zu Gnome 3 gewechselt, haben das aber so umgebaut, dass es im Prinzip weiter stark nach Unity aussieht. Heißt im Klartext: Der Desktop von Ubuntu ist nicht repräsentativ für Gnome. Wenn man ein Standard Gnome haben möchte, sollte man was anderes nehmen.
Und übrigens: Ihr habt euch ein bisschen über Pop!_OS amüsiert, aber das ist eigentlich ganz cool. Das kommt von System78, einem Hersteller von Linux-Laptops. Ich würde Ralf empfehlen, sich das mal anzugucken.
Pop!_OS habe ich jetzt doch schon mehrmals gehört, das würde ich wirklich nochmal probieren. Ich hoffe nur das kann sauberes, performantes, flexibles Fractional Scaling (nicht nur 125% und 150%) das hier ließt sich schon wieder nicht gut:
„Fractional scaling is a major performance drain. Try changing font scaling or DPI first.“
Das war auch der Sargnagel für MINT, ich will einfach nicht darüber diskutieren ob mein Screen ein scharfes Bild mit mehr als 5FPS zeigt in 2026. Jede Distro, die das nicht hinbekommt, ist einfach mal raus.
„Fractional scaling is a major performance drain. Try changing font scaling or DPI first.“
Dieser Reddt-Kommentar ist 3 Jahre alt, da waren sie noch nicht auf COSMIC.
Sehr coole Sendung und habe mich besonders über die Zuwendung zum Linux-Desktop gefreut! Gern hättet ihr da noch tiefer reingehen können, z.B. beim Thema Konsistenz, CSD vs. SSD: https://www.reddit.com/r/gnome/comments/1qiycif/so_why_should_gnome_support_server_side/
Danke, ich betrachte das aber als einen sehr kleinen Schritt einer hoffentlich noch langen Reise.
Irgendwann vor so 11 Jahren als ich Tim zum ersten mal meinen Ultraschall-REAPER-Theming Stack gezeigt habe meinte er „Aus dir wäre bestimmt auch ein guter Linuxer geworden“.
Schauen wir mal.
Top Sendung! Pop!_OS kann ich nur empfehlen. Batteries included. Ich habe davor einige andere Distros ausprobiert, die mich aber nie überzeugt haben. Pop!_OS war letztlich bequem genug. Stabilstes OS bisher auch im Vergleich zu Mac OS. Seit 2019 immerhin ohne Neuinstallation auf zwei Maschinen beruflich und privat. Ich finde fast alle Apps, die ich beruflich brauche. Hier noch ein paar App-Beispiele, die ihr evtl. nicht auf dem Schirm habt für Profi-Kreative, einige davon Industrie-Standard:
– DAVINCI RESOLVE STUDIO (Pro-Version) funktioniert im Zusammenspiel mit einer NVIDIA GPU hervorragend (auch schnellstes Rendering von allen OS).
– BLENDER für 3D und Animation (mit NVIDIA GPU recommended)
– KRITA für Illustration
– DARKTABLE für RAW-Foto-Entwicklung
– GIMP (lacht ruhig) ab Version 3.0 non-destructive, professionell nutzbar
– OBS, THUNDERBIRD, VS CODE, TERMINAL, top WINDOW MANAGER, top LAUNCHER
Für den Privatgebrauch gibt es sowieso alle möglichen Apps von Browser über Messenger Clients bis STEAM!
Eventuell liege ich falsch? Ich bin aber der Meinung die genannten Programme laufen auch alle unter Ubuntu!?
LG B.
Auf jeden Fall! Das läuft alles unter Ubuntu. Pop!_OS basiert auf Ubuntu.
Zu Browsern/Passwörter. Ich komme aus dem IT-Sec Bereich, deswegen unterschiedliche Anforderung, aber bedenkt:
– Kennwörter gehören NICHT in Browsern gespeichert; gibt massig Angriffsvektoren auf deren Credentials
– Kennwörter gehören nicht in die Cloud; keine Cloud/Internet = keine Kennwörter (Googelt mal nach LastPass als schlechtes Beispiel was Security angeht)
#Meine Lösung: KeepassXC mit Yubikey als 2ten Faktor. Die Datenbank selbst liegt auf einem internen Nextcloud WebDav Share (über Wireguard von überall erreichbar)
So habe ich meine Kennwort Datenbanken auf jedem System (Win/Mac/Linux) + iOS (dort kann Strongbox den 2ten Faktor) dabei.
Kennwörter verwalten sollte man nur am Desktop; mit mobilen Geräten eher nur der lesende Zugriff.
Meiner Ansicht nach ist die völlig falsche Frage
„Welche Distribution ist die richtige für mich?“,
wenn es darum geht, sich Linux zu installieren.
Die erste Frage, die gestellt werden sollte, ist:
„Mit welchem Desktop möchte ich arbeiten?“.
Desktop! Nicht Distribution.
Ich bin deshalb jedes Mal komplett irritiert, wenn diese Frage gestellt wird, denn das, was man täglich zu Gesicht bekommt und mit dem man täglich arbeiten muss, ist vor allem der DESKTOP.
(Ja, ja, das Paketsystem etc. ist auch wichtig, aber das ist meiner Meinung nach nicht das wichtigste.)
Die Antwort „Nimm Mint“ ist deshalb eigentlich schon die falsche. Ich möchte nicht sagen, dass Mint schlecht ist, im Gegenteil. Aber Mint hat drei (drei!) unterschiedliche Desktop-Varianten als Auswahlmöglichkeit: Cinnamon, Xfce, Mate. Das alleine zeigt schon, dass man nicht so antworten sollte. Die Desktops sind nämlich alle unterschiedlich, vor allem in der OPTIK.
P.S.: Ich arbeite seit über 20 Jahren mit KDE und kann diesen Desktop vor allem Windows-Umsteigern und Menschen, die eine zeitgemäße OPTIK haben wollen, die nicht in den 90ern stehengeblieben ist, nur empfehlen.
Nun. Es ist ja nicht so dass man als erstes einen Desktop herunterlädt und dann lädt der sich die Distribution herunter. Von daher steht die Distribution im Vordergrund da es die erste Frage ist, die man beantworten muss.
Die Kommentare zu dieser Sendung alleine zeigen schon wie viel Varianz und Uneinigkeit es in der Hinsicht gibt.
> Von daher steht die Distribution im Vordergrund da es die erste Frage ist, die man beantworten muss.
Jein, auf der Website von Mint gibt es z.B. 3 download buttons für die 3 desktops, da entscheidest du dich schon vor dem Runterladen für die exakte Kombination von distro + desktop. Ähnlich ist es mit Ubuntu / Kubuntu / Xubuntu oder Fedora spins.
Ach ja, bitte zum Thema Linux auf dem Desktop nächstes Mal jemanden einladen, der wirklich Ahnung davon hat. :) Der KDE e.V. kann vermutlich weiterhelfen.
Die Sendung sollte und hat meiner Meinung nach auch schön gezeigt, wie es aussieht wenn Leite dich dieser Plattform nähern die eben nicht Experten in diesem Feld sind. Das Ergebnis ist vergleichbar mit der Konfusion, die die Instanz-Frage bei Mastodon aufruft.
Der Ruf nach Expertentum zeigt, dass hier noch viel zu tun ist. Auf dem Mac brauche ich nur zu sagen: Kauf dir nen Mac. Bis zu einem laufenden System braucht der Käufer dann keine Experten (bzw. maximal die, die einem das Teil im Laden in die Hand drücken).
Linux ist zu keinem Zeitpunkt vom Nutzer her gedacht. User Experience ist hier nur ein nachrangiger Gedanke.
Man kann feiern dass es 30 Jahre nach seiner Geburt, kein Problem mehr darstellt, einen Drucker einzurichten, aber auf dem Mac war es halt schon vor 30 Jahren keines.
Ich habe nichts gegen Linux, ich wünsche Open Source Systemen jeden denkbaren Erfolg. Aber mit der aktuellen Mentalität der Apologeten wird es schwierig, hier Raumgewinn zu erwirtschaften.
Lieber Tim.
„Man kann feiern dass es 30 Jahre nach seiner Geburt, kein Problem mehr darstellt, einen Drucker einzurichten, aber auf dem Mac war es halt schon vor 30 Jahren keines.“
Wer bitte braucht einen Drucker? Behörden die das Internet ausdrucken? Du? Ich dachte du bist nen Digitaler?
Das Drucker-Argument ist echt nix mehr wert, sorry.
ja dann nimm halt dokumentenscanner. das argument bleibt bestehen.
Wenn niemand mehr einen Drucker braucht, warum hat dann der Kongress eine eigene Abteilung nur zum Drucken von Schildern?
Aber Spaß beiseite. Der Drucker ist nur ein Beispiel. Es geht um jede Peripherie, um die Integration von Ein- und Ausgabegeräten jeder Art. Und eigentlich auch nicht darum, sondern um das Konzept, dass man ein System vom Nutzer her denkt.
Ich wiederum brauche einen Drucker. Der ist auch digital. Ist ja nicht so, dass die Welt kein Papier mehr hat.
Ich möchte widersprechen, dass MacOS hier besser sei als Linux, wenn es darum geht, Nutzern ein Betriebssystem in die Hand zu drücken. Es ist doch so, dass MacOS einen festen Desktop hat, der sich nicht ändert (your liquid glass may vary ;-), aber bei Linux gibt es halt schon mehr als eine Handvoll Desktops mit einer Vielzahl von Unterschieden in Look&Feel. Nehmen wir einmal an, dass der Standard für alle Distributionen KDE wäre. Dann hätte das auch denselben Effekt wie bei MacOS oder Windows. Die Bedienung wäre überall gleich. Der große Vorteil verschiedener Desktops unter Linux ist gleichzeitig auch der größte Nachteil und Schuld daran, dass alles überall anders aussieht und anfühlt und man sich durch etliche Distributionen durchprobieren (oder gar Desktops nachinstallieren) muss, um den für sich besten Desktop zu finden. Deshalb halte ich die Frage nach dem Desktop auch für erheblich wichtiger und kritisiere die Linux-Apologeten hier auch deutlich, weil sie den Eindruck erwecken, man müsse sich nur für eine Distribution entscheiden.
Dass Linux „zu keinem Zeitpunkt vom Nutzer her gedacht“ sei, halte ich angesichts der User Experience von KDE für total falsch. KDE denkt sehr viel an den User. Lediglich Kleinigkeiten an unterschiedlichen Stellen nerven, aber das ist bei MacOS und Windows nicht anders.
Ach ja, und … P.S: Mein Ruf nach den Experten kam einzig wegen den Aussagen im Podcast, nicht aber weil man für Linux Expertenwissen bräuchte. Etwas geärgert habe ich mich zugegebenerweise schon über die Aussage, dass man schnell bei der Shell landen würde, wenn man etwas installieren will. Das stimmt einfach nicht, auch wenn das die Erfahrung von Ralf gewesen sein mag.
Insgesamt ist es aber doch mal schön zu hören, dass Linux endlich mal mehr Raum im Podcast bekommt als über eine spitze Randbemerkung. Danke und bitte mehr davon.
„Das stimmt einfach nicht, auch wenn das die Erfahrung von Ralf gewesen sein mag.“
Wieso stimmt es denn dann nicht, wenn es nun mal die Erfahrung von Ralf war? Wieso willst du ihm die absprechen?
Zum Thema „Atomkrafterkssteuerung mit AI“. Ich komme gerade von einer Fachmesse der Stromnetzbetreiber im Auftrag meiner Firma, da wir Kunden im Stromnetzbetrieb gewinnen wollen.
Viele Stadtwerke haben bereits den Fiebertraum per AI den Energiebedarf des Folgetages zu orakeln und Netze zu steuern. Üblicherweise ist unsere Rolle in dem Spiel unseren Kunden die dummen Ideen auszureden, aber den Wunsch gibt es schon.
Zur Geschichte bzgl. des Linux-Desktops für die Laptops von Ralfs Kids. Sollte ich nichts überhört haben, eine Variante macOS-Optik einfach auf einem Linux-Desktop zu bekommen wäre elementaryOS. Basiert auch auf Ubuntu.
https://elementary.io/de/
Auf der Startseite wird nach einer Spende für den Downloadlink gefragt. Es lässt sich mittels des Buttons „Eigener Beitrag“ auch 0€ angeben. Das Design ist dann nicht ähnlich zu Tahoe, sondern den macOS Versionen davor. Aber persönlich gefällt mir das besser.
Eigentlich bin ich „Purist“ und betreibe Debian zu Hause auf dem Desktops und allen meinen Servern. (Möglichst auch auf Arbeit.) Habe als Gaming-PC aber auch eine Dual-Boot-Installation mit Windows 11 und Macbooks am laufen. Mein 2012er Macbook Air hatte ich zwischenzeitlich mittels „OpenCore Legacy Patcher“ mit den neuesten macOS Versionen betrieben. Aber die Performance ließ doch zu wünschen übrig. Also, einfach um es mal zu testen und ein Linux-OS mit macOS ähnlicher Optik zu fahren, installierte ich vor Kurzem elementaryOS auf besagtem Macbook Air und ich muss sagen, das ist bisher eine super Erfahrung.
Danke für die Sendung. Der Kommentarhagel zu Linux war sehr erwartbar, aber Interaktion der Hörerschaft im Forum ist ja nichts schlechtes :-)
Ich hab Laptop der Eltern auf Linux Mint umgesetzt (war vorher noch Win8.x).
Die nutzen das zum browsen und Mailversenden, ggf. was ausdrucken. Also etwas am Theme konfiguriert, damit es wie Windows aussieht (Taskbar unten, Startknopf links), Shortcuts zu Firefox und Thunderbird auf den Desktop und unten in die Taskbar und den Brotherdrucker eingerichtet (generischer Druckertreiber) und damit hab ich >99% der Anwendungsfälle abgedeckt. Ihre Bookmarks, Mails etc. waren nach Übernahme der Profile von FF und TB wie vorher.
Ich denke, wenn ich es nicht explizit erwähnt hätte, wäre der Unterschied gar nicht aufgefallen.
Wenn man natürlich MacOS emulieren will, HiDPI-Monitore hat, Grafikintensive Spiele mit Kernel-DRM zocken möchte etc.pp. dann wird es schnell Gefrickel. Aber um die (noch) ältere Generation und ihre noch funktionierenden Rechner abzuholen für ein paar weitere Restjahre ohne Microsoft-CoPilot Gedöns, dafür geht Linux tatsächlich bereits super.
Ich warte dann mal Gespannt auf die Sendung zu Pfannen.
Und Clemens soll mal wieder ranten. Oder uns Ipv6mostly erklären. Am besten Beides :-)
Ich hatte mich auf die Linux-Folge, die Ralf ja angekündigt hatte, gefreut. Ich hatte mir eine positivere Einschätzung gewünscht, aber eine schlechtere erwartet. Ich war insbesondere von Tims Aussagen zu Linux, als es etwas politischer wurde dann doch positiv überrascht. Mit so manchem, was ihr gesagt habt, war ich nicht einverstanden, einige Sachen waren auch schlichtweg sachlich falsch. Aber ich denke man kann anerkennen, dass ihr euch dieses Mal Mühe gegeben habt und dass vielleicht der Grundstein für eine tiefere Beschäftigung mit Linux bei euch gelegt wurde. Insofern schon mal danke dafür!
Eine Beobachtung möchte ich noch teilen: Ich habe schon den Eindruck gehabt, dass Linux scheinbar von manchen in eurer Runde eher als reiner Ersatz gesehen wird, nicht als eigenständiges, selbständiges OS. Viel in der Diskussion drehte sich darum, dass Linux ja das und das nicht so macht wie MacOS oder Windows. Dabei gibt es auch durchaus Dinge, die unter Linux besser funktionieren oder die Linux anders macht und wo das auch genauso okay ist. Wenn aber die Herangehensweise ist, dass man eigentlich MacOS/Windows nutzen will, aber halt die Firmen dahinter doof findet, sieht man diese Dinge gar nicht. Ich finde, man sollte Linux als für sich stehend betrachten. Ich denke, dass Ralf sich mit seinem Ansatz, den er hat (Power-User mit zu viel Wissen, um die Füße still zu halten, aber zu wenig handfestem technischem Hintergrund, um manche Dinge selbst in die Hand zu nehmen; c.f. die absurde Idee, ein LLM um Hilfe beim konfigurieren helfen zu lassen) hier vielleicht auch etwas selbst im Weg steht. Vielleicht einfach mal Linux „wirken“ lassen, statt direkt alles umzubauen.
Danke für die sehr interessante Folge! Eure Diskussion zu Linux finde ich sehr interessant. Ich benutze ein Steamdeck im gedockten Modus und bin von SteamOS sehr begeistert. Es überrascht mich immer wieder, wie einfach SteamOS zu bedienen ist, und vor allem auch, wie performant und schön der integrierte KDE Plasma Desktop ist. Die Schriftarten sind tatsächlich etwas hässlich.
Den Schmerz mit Package Managern habt ihr schön beschrieben. Das habe ich auch schon erlebt. Man sucht etwas, und dann gibt es das nicht in Flatpak, sondern nur via Apt-Get, oder nur via Pacman. Dann wird auf einmal eine neue clib oder libc installiert, oder eine neue Version der SDL2 Bibliothek, und nichts funktioniert mehr korrekt.
Es ist unter Linux soweit ich weiss noch ein ungelöstes Problem, wie Programme am besten vertrieben werden sollten. Der Entwickler muss zur Zeit noch für jede Distribution eine spezielle separate Version bereitstellen. Das ist für die Entwickler mühsam, und für die Benutzer oft verwirrend, weil man nicht genau weiss, welche Version man jetzt herunterladen soll (Flatpak oder eine andere?).
Unter KDE Plasma gibt es zum Glück das sehr schöne „Discover“ Programm, was die Installation mancher Programme sehr erleichtert. Es bedient sich ähnlich wie der MacOS App Store, allerdings gibt es hin und wieder Installationsfehler, die man ohne viel Recherche schwer beheben kann. Und in Discover findet man leider längst nicht alles. Die Shell bleibt oftmals die einzige Lösung, genau wie ihr sagt.
Zum Thema Distributionen kann ich nur die ganz grossen empfehlen, weil dort eine grosse Anzahl Entwickler und User dahintersteht. Die kleinen Nischendistros sind ungeeignet, zum Beispiel weil man bei Fehlermeldungen via Google keine Lösungen findet, weil die Community viel zu klein ist.