MM098 Der Hörer sitzt

Aus terminlichen Gründen sitzen wir an einem Montag zusammen und verpassen die Chance, die für morgen anstehende Apple-Veranstaltung aus dem Rückblick heraus zu kommentieren. Also glaskugeln wir ein wenig herum, lachen uns tot über Wandtelefone, reden und testen Roddis Bier und rätseln über die mögliche Zukunft von App.Net und anderem.

Dauer: 04:07:50

On Air
avatar Denis Ahrens Bitcoin
avatar hukl Bitcoin Thomann Wishtlist
avatar Max von Webel
avatar roddi Bitcoin
avatar Tim Pritlove Paypal Bitcoin Amazon Wishlist
Support
avatar David Scribane Amazon Wishlist
avatar Xenim Streaming Network
Shownotes: 

Metatalk

00:11:00

iPhone iOS 6 Freunde orten (find-my-friends app — Glassboard)  — iMessage — Whats App.

iPhone 5

00:23:30

Maps und Turn-by-Turn Navigation bei iOS 6 (inkl. Spracheinstellung) — Opus: Live is Life — LTE und Datentarife (Telekom, Congstar etc.) — "Mein O2"-App — Home Button kalibrieren — Lightning-Kabel — 1Password.

Nexus 7

00:52:00

Nexus 7 — Wanderkarten von openstreetmap.

Apple

01:12:00

Software-Geräteaktualisierung — iPhone-Vertrieb und iOS-Updates im Kontext der Service-Provider.

Gerüchteküche/Glaskugeling

01:23:00

iBooks und das ePub-Format — iBooksAuthor (2.0) — iPad mini im Bildungsbereich — Preisgestaltung des iPad mini — Bildschirmauflösungen auf Apple-Geräten — MacBook Pro Gerüchteküche — E-Book-Dateiformate (EPUB — Mobi — PDF — Daisy) .

iOSX

02:03:34

Emojis — Rant: iWork (Homepage — Retina-Updates — Performance)  — Office:mac — Openoffice — Thunderbolt.

App.net

02:22:00

App.net — Anhänge sind möglich — ADN Clients (Netbot — Alpha.app.net — Buffer — Felix — Rivr) .

Fritzbox

02:49:15

Fritzbox — Unterstützung von IPv6 — 01lx tisch — Fernsprechtischapparat.

E-Book-Reader und andere Nerd-Themen

03:04:00

Beagle — Reddit — Kindle Paper White — Wandtelefone und andere Anekdoten — Blinkenligths — DECT Stromschalter — Batphone.

Apple-Store und Zubehör

03:34:40

Zalando — Etsy — Apple Stores Deutschland (Apple Store Frankfurt)  — iPod Nano — iPod Touch.

Ausklang und Verabschiedung

03:47:00

Folding Text App (MaKey MaKey - An Invention Kit for Everyone — Homepage — Video)  — Windows 8 — Paul Thurrott — Metrogroup.

Erstellt von: evita, anthrazit101, hanz, Johannes

77 Gedanken zu “MM098 Der Hörer sitzt

  1. War da nicht gestern rumgequatsche während des Intros zu hören? Wo ist das denn heute hin – tücken der Technik wieder verschleiert neeeneeeneee.

  2. Zu Congstar: Es wir Tarif und Tarifoption verwechselt. Tarife kannst du einfach upgraden, über ‘Tarif wechseln’ in meincongstar. Du sollst eben nicht kündigen, sonder ohne Ausfall wechseln. Geht in alle Tarife übrigens ;)

    Tarifoptionen ZU einem Tarif müssen gekündigt werden, auslaufen und dann bucht man die neue Option.

    Ausfall gibt es NIE.

    Du erzählst leider jedes Mal etwas komplett falsches über congstar, wenn was unklar ist, frag lieber nach ;)

    • Congstar Website, unter Optionen, im Bereich “surfen”: “Aufgrund Ihrer bereits gebuchten Optionen in der Optionsgruppe Surfen, können keine weiteren Optionen zugebucht werden.” Da die Surfoptionen – oh Wunder! – aber Optionen und keine Tarife sind (ich bin in diesem ganz normalen 9 Cent Tarif) kann ich auch nicht wechseln ohne zu kündigen.

      • Minute 37, du redest von Tarifen, diesen zu kündigen und 4 Tage Ausfall zu haben.

        Tarifoptionen sind -wie in den Agb angeben- kündbar 14 Tage zu Monatsende. Es geht nur 1 Tarifoption gleichzeitig, da die alte erst sauber über eine Schnittstelle aus dem D1-Netz gekickt werden muss. Das zubuchen dauert aktuell 15-30 Minuten.

        Noch einmal: Für ein Upgrade der Tarifoptionen muss man den Basistarif NICHT kündigen und hat der keine “4 Tage Netzausfall” das ist schlichtweg falsch.

        Auch bei Fall 2, dem Tarifwechsel, z.b. Der Surfflat 500 ( als Tarifpaket, nicht zubuchbare Option!) hat man keinen Netzausfall, man wechsel von Tarif a zu Tarif b, nahtlos.

        Du hast den 9cent-Tarif mit Tarifoptionen, redest im Podcast aber von was ganz anderem als hier ;)

        tarif != Tarifoption :)

        Die Telekom will es aber auch nicht anders, Speedon wäre live möglich, ist aber der Tkom vorbehalten, der Upgrade von 500mb zu 1GB könnte auch live erfolgen innerhalb des Monats, mit anteiliger Berechnung von Preis und Volumen, will aber auch die Telekom nicht.

        Bei den Nanosims das gleiche, Telekom gab Januar vor, nur wegen des Shitstorms, gab die Tkom 15.Oktober schon die Freigabe ;)

  3. Niemals konnte ich es (bisher) klarer erkennen als in diesem Podcast. Ideologien und Religionen sind identisch, sie vernebeln selbst hochintelligenten Menschen gründlich den Verstand. Dies machen sie so geschickt, dass sich der Betroffene niemals selbst befreien kann, nur der Zufall ist mächtig genug, den Wahn zu zerstören. Leider ist auch der Zufall meist zu schwach…

  4. Sehr lustig die iPad mini Orakelei zu hören ein paar Stunden nachdem es vorgestellt wurde. :)

    Es hat nun leider kein Retina Display, und besonders günstig ist es auch nicht.
    Aber ich bin mir sicher das Apple reality distortion field wird dafür sorgen
    dass bis zum iPad mini 2. gen darüber großzügig hinweg gesehen wird
    und sich die Meinung durchsetzt dass Auflösung bei einem
    7,9″ Gerät doch nicht so wichtig ist. ;)

    Mir wäre das iPad mini allein schon zu Breit sowie der Bezel wohl zu schmal
    und technisch (mal abgesehen vom Gehäuse) ist es mir der Konkurrenz einfach zu weit hinterher für den Preis.
    Ich denke Apple hat da insgesamt zu halbherzig auf den 7″ Trend reagiert.
    Aber vielleicht wird dieser Strohhalm auch so schon reichen um die Abwanderung von iPad Nutzern zum Nexus7 zu stoppen.

    Zum Thema Nexus Updates:
    Diese lassen sich über adb sideload vom Rechner per USB aufspielen
    wenn man die paar Tage bis zum OTA nicht warten will.

    • Naja für mich ist es mit der Auflösung eher uninteressant. Muss man sehen, wie das rüberkommt, wenn man es in der Hand hält, aber auf dem alten iPad fand ich das Lesen mit 1024×768 eher anstrengend.

      Aber da auch das iPad 2 noch abgesetzt wird, wird auch das mini seine Käufer finden. Die denken meist weniger über Tech Specs nach und haben sicherlich auch Anwendungen, wo ihnen die Auflösung nicht so wichtig ist.

      • Nunja, ich habe von vielen iPad Usern gelesen die schrieben dass sie seitdem sie ein Nexus 7 haben das iPad fast kaum noch benutzt hätten.

        Das hatte vielleicht mehr mit dem Formfaktor zu tun als mit dem Betriebssystem,
        zeigt aber dass es eine Nachfrage nach einem 7″ Formfaktor gibt.

        Viele haben sicher auch nur auf ein iPad mini gewartet und hätten sich wenn Apple da nicht jetzt was angeboten hätte eben im Android Lager bedient.

        Es sind auch nicht alle User so fest in einem Lager verhaftet und manchem mögen die Vor und Nachteile der verschiedenen Welten schlicht egal sein, eben weil es ihnen wie Tim schreibt eher auf bestimmte Nutzungen und nicht auf einzelne Details ankommt.
        So gibt es mehr Leute mit einem Android Phone
        und einem Apple Tablet, oder auch andersrum, als so mancher vielleicht denkt.

        Zumindest wenn Google jetzt ein 32GB 3G Model vorstellt und Apple da nichts kleineres gegenzusetzen hätte würde so mancher abwandern.
        Für viele wird es nun vielleicht eher ein mini werden, auch wenn Apple da IMHO die Konsequenz bei dem Produkt vermissen lässt
        um das Nexus 7 für eher offene User vollständig zu versenken.

        • Ich glaube, Apple hat genug gemacht um in den ersten 24 h mehr Vorbestellungen zu haben als vom Nexus 7 bisher verkauft wurden. Egal ob Google ein 32 GB Modell vorstellt oder nicht.

      • Das hätte ich auch gedacht und die Keynote Zahlen zum Tablet Web Traffic haben das auch noch mal eindrucksvoll bestätigt. Natürlich kann man sich fragen, warum Web Traffic Zahlen veröffentlicht werden, die doch für Apple uninteressant sind. Apple verdient ja im Gegensatz zu Google ihr Geld nicht mit Online Werbung, sondern mit Geräten, Content und App-Verkäufen. Heute kamen für mich völlig überraschende Zahlen. In Q3 hat iOS 56,7% und Android 41,3% bei den weltweiten Tablet Shipments. Von da her kann man schon von Marktdruck sprechen, egal ob die damit Geld verdienen oder nicht.

  5. Leute, gebt doch dem Pritlove keine Android-Geräte.
    Das unqualifizierte Android-Gebashe hat mich gestern kurz vorm Schlafen nochmal auf 180 gebracht… Langsam sollte doch jeder mitgekriegt haben, dass die Nummer eins der Apple-Fanatiker nicht ohne Vorurteile an solche Geräte herangehen kann. Irgendwelche fadenscheinigen Kritikpunkte werden immer gefunden (wobei die jetzt angespochenen wirklich lächerlich waren)…

  6. Hm, diese „Retina“-Auflösung… Ich finde die ja wirklich nett anzusehen, aber mehr auch nicht. Ich würde sie jederzeit gegen mehr Akkuleistung eintauschen.

    Irgendwie finde ich es schon recht dekadent, das wir heute mit (teilweise mehreren) Bildschirmen in unseren Taschen herumlaufen, die mehr Pixel haben als große Bildschirme vor ein paar Jahren (oder heute noch).

  7. Danke Teledat USB 2 a/b Wandler oder Eumex 504 Anlage betreibe ich auch mehrere Analogtelefon (u.A. Grünes FeTAp mit Wählscheibe) am internen S0 Bus von Fritz!boxen.

    • Das ist aber auch eher so das Argument:
      “Mein iPhone kann auch Flash und Porno seit dem ich nen Jailbreak habe.”

      Dieser ganze Updatezirkus mit den Herstellern und Providern
      die auch alles immer erst noch Zertifizieren und testen müssen nervt wirklich.
      Allein dass in der Regel die neue Geräte der Dritthersteller
      mit veralteten Versionen und Updateversprechen in die Läden kommen,
      welches dann in einem halben bis Jahr (oder auch gar nicht) kommt,
      wenn Android schon wieder eine Version weiter ist ist eigentlich unhaltbar.
      Ebenso dass der User auf Community Projekte zurückgreifen muss.
      Wer weiß schon was dort alles eingebaut wurde….
      Ich werde mich zukünftig auch eher auf die Nexus Geräte fixieren.

        • Klar musst Du Apple oder Google vertrauen, aber ich glaube, dass OxKing sagen will, dass “den Großen” eher zu trauen ist als “den Kleinen”. Kann man jetzt natürlich episch drüber diskutieren…

          Ich will den Leuten von Cyanogenmod10 nicht Unrecht tun, aber ich tendiere dazu anzunehmen, dass große Firmen mehr Angst um ihre Reputation haben müssen, als kleine Freiwilligenprojekte. Sie werden auch von mehr kritischen Augen beguckt.

    • Das mag zwar den Spieltrieb befriedigen, aber wenn man einfach nur ein funktionierendes Phone haben will, ist es auch nicht das richtige ;-) Klar natürlich gibt es bei Cyanogenmod auch stable Versionen.

  8. Ich weiß ja nicht, was ihr mit dem Nexus 7 angestellt habt, aber ccc.de ruckelt auf meinem alten Galaxy Tab 7″ (das erste, mit Singlecore-CPU) kein bisschen.

    • Habe es auch für eine ganz spezielle Anwendung auf dem Telefon,
      aber von der Bedienung her ist das auch eher so komfortabel
      wie eine Windows 95 Neuinstallation… :-/
      Wirklich gute Kartensoftware ist mir auf Android sowiese noch nicht begegnet.
      Auf dem Telefon nutze ich auch Maverik, ist als Garmin GPS Ersatz
      und zum OSM Karten anzeigen ganz brauchbar.
      Leider ist der Funktionsumfang durch verschwundenen Kartenanbieter immer mehr eingeschmolzen mit der Zeit.
      Google, Osma und Outdoor Active Germany gehen z.B. mittlerweile nicht mehr,
      liegt aber halt an den Kartenquellen bzw. deren Anbieter.
      Dafür ist es aber noch relativ simpel…

  9. Schau dir mal für dein Nexus 7 als Podcast Client Podkicker Pro an. Ist ein wirklich guter Client der auch eine native Android GUI hat. Muss halt die pro Version sein, die normale hat glaube ich nur die Android 2.x GUI.
    Eine Flattr Integration ist auch vorhanden.
    Bin Android User und höre jede Ausgabe von euch. Macht weiter so.

    • Besser ist noch Beyondpod, aber leider keine Flattr-Unterstützung. Beyondpod ist leider ein bisschen teuer, aber das ist bei den Android-Podcatchers ja generell so. Jedenfalls wenn man iOS Preise gewöhnt ist.

  10. Die Aussage das das iPhone das erste Phone wahr was man einfach Updaten konnte stimmt so nicht BlackBerrys konnte mann schon weit vor dem iPhone Updaten und das sogar over the air per GPRS.

    • Durchaus möglich, dass das auch ein Teil des damaligen Erfolges von RIM war. Aber Tims Argument bleibt trotzdem valide, dass, als das iPhone rauskam, einfaches Updaten nicht wirklich verbreitet war. Besonders bei den Featurephones!

    • Einfach updaten liessen sich auch schon vorher Windows Mobile Smartphones wie die iPaqs von Compaq/HP. Das ganze lief über ein Seriell/USB-Kabel und Active Sync, dem iTunes Vorgänger von Microsoft. Updates gab es sogar regelmäßig.

    • WindowsMobile-Geräte konnte man auch aktualisieren, es war dafür allerdings immer ein Update des jeweiligen Herstellers notwendig. Hatte man ein Compaq, so bekam man auch von dort das Update. Hatte der Hersteller keine Lust das Update freizugeben, so gab es keines.

      Wie es bei Blackberry lief, weiß ich nicht. Ich habe mal eine kurze Google-Suche gemacht und fand u.a. eine Seite auf der zu einer 5er Version steht, dass Vodafon das Update freigegeben hätte (für bestimmte Geräte). Klingt so, als wäre das dort ganz ähnlich gelaufen wie bei WindowsMobile.

      Die Übersicht bei Wikipedia täuscht vielleicht, aber dort sehe ich Geräte gelistet, die entweder einer oder zwei mögliche Versionen tragen. Es ist in der Tabelle nicht zu erkennen, ob ein Gerät auch mal mehr als ein Update erhalten hat

      http://en.wikipedia.org/wiki/BlackBerry_OS
      “While RIM develops and releases updated versions of its operating system to support each device, it is up to the individual carriers to decide if and when a version is released to its users.”

      Ich denke die Kernaussage von Tim stimmt schon. Apple hat mit dem iPhone zum ersten Mal ein anderes Vorgehen in den mobilen Markt gebracht.

    • Zwischen Theorie und Praxis ist auch ein Unterschied.

      Sicher war das iPhone nicht das erste Telefon das Updates bekommen hat, dennoch ist Apple das erste und derzeit einzige Unternehmen, was die Update-Problematik GANZ verstanden hat. Dazu gehört nicht nur die alleinige Möglichkeit ein Gerät nachträglich zu patchen, sondern eben auch z.B. die Fähigkeit Benutzer zu motivieren, die Updates zu installieren, eine Plattform zu schaffen, welche die “Hürde” des Updatens auf ein Minimum beschränkt, jedenfalls soweit, das am Ende die Zahlen sprechen. Hab’ die Zahlen nicht mehr im Kopf, aber Forstall erwähnte sowas doch bei der iPhone 5 Vorstellung. Wieviele Geräte, oder welchen prozentualen Anteil, hat Google, Microsoft und der restliche Haufen denn schon auf die Reihe bekommen. Klar, sind dann die Hersteller schuld, oder Unternehmenspolitik oder whatever.. Der Punkt ist, der Großteil aller “Smartphones” läuft mit alter Software, Apple hat, wenn man eine Schritt zurück macht (oder auch nicht), das mit Abstand beste Ergebnis in diesem Bereich.

      Und der Back-Button is’ auch Scheisse. So.

  11. Ich nutzte 3 Jahre lang einen iPod Touch 3rd Gen und habe jetzt mit dem Samsung Galaxy Nexus mein erstes Smartphone und auch meinen Ersteinstieg in die Android-Welt. Nach 4 Wochen Dauernutzung muss ich Tim leider absolut recht geben.
    Die Podcast Clients die ich bin jetzt testete (Doggcatcher, BeyondPod, Podkicker) sind leider massiv schlechter als mein Lieblingsclient auf iOS, Downcast.
    Der “Zurück” Button, der auch von Tim kritisiert wurde ist meiner Meinung nach auch ein Zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist er häufig sehr, sehr praktisch! Leider macht er in vielen Anwendungen nicht was man von ihm erwartet. Er geht dann nicht zum vorherigen Bild zurück, sondern schließt die Anwendung oder wechselt zwischen einer vorgefertigtem Abfolge von Bildschirmen.
    Ich könnte jetzt noch viele weitere Kritikpunkte anbringen, aber was soll man sagen: Ich wollte ein (preislich) billiges Gerät und so fühlt es sich bei der Benutzung auch an.

    • Ich kann mir jetzt gar nicht vorstellen, was “massiv schlechter” sein soll. Ich finde Downcast nicht schlecht, aber unter iOS Instacast oder Pocket Cast besser. In der selben Liga sehe ich bei Android Beyondpod, Pocket Cast und Doggcatcher. Beyondpod ist nicht nur für mich seit Jahren über beide Plattformen hinweg der beste Podcatcher. Was vielleicht auch den stolzen Preis von aktuell 5,35€ + 3,99€ für das Plugin für variable Playspeeds erklärt. Es gibt für beide Plattformen hervorragende Podcatcher, allerdings kann das hohe Preisniveau bei Android für iOS Nutzer schon abschreckend wirken.

  12. Hab gerade mal den Praxistest mit einem FritzFon gemacht.
    Wenn man es auf stumm schaltet (Taste * lange gedrückt halten), blinkt bei einem Anruf tatsächlich die rote LED am Hörer. Nicht die grösste, aber trotzdem ganz gut sichtbar.
    Sonst wird die benutzt um entgangene Anrufe / Anrufbeantworternachrichten zu signalisieren.

    Insgesamt bin ich mit dem Telefon zufrieden, vor allem die Telefonbuchfunktion innerhalb der Fritzbox ist klasse. Manchmal könnte die Sprachqualität, insbesondere im Lautsprechermodus besser sein.
    Allerdings kann das mein iPhone auch nicht wirklich besser….

    Bei weiteren Fragen teste ich gerne noch mal :)

  13. Zum Thema Twitter einige Gedanken: Ich finde es ehrlich gesagt etwas…merkwürdig, dass weder ihr hier bei MobileMacs, noch eure Münchner Podcastkollegen, bislang auf den meiner Meinung nach offensichtlichsten Grund der twitterschen “Neuausrichtung” gekommen seid. Es wird immer viel gejammert, aber niemand hat jemals erwähnt (korrigiert und steinigt mich bitte wenn ich falsch liegen sollte), dass Twitter inzwischen Milliarden (!) US$ an Venture Kapital verbraten hat, ohne auch nur ansatzweise etwas verdient zu haben. Ein Beispiel (800 Millionen US$) findet sich hier: http://www.adweek.com/news/technology/twitter-lands-record-800m-vc-deal-133837

    Meiner Meinung nach hat Twitter im Moment keine andere Wahl als so zu handeln, wie sie es eben im Moment tun. Die Kapitalgeber wollen langsam Kohle sehen und zwingen Twitter daher, nicht nur Werbung zu schalten, sondern auch konsequent dafür zu sorgen, dass auch wirklich jeder diese Werbung wahrnehmen muss, welche über die offizielle Twitter Website und App geschaltet wird. Das Ermöglichen des (automatisierten) Exports der Tweets bzw. das Nutzen anderer Clients würde die potentiellen Werbeeinnahmen zu sehr gefährden, da es zu viele Schlupflöcher gäbe, die Anzeigen zu Filtern und zu umgehen. Und nur wenn sichergestellt ist, dass auch ein Maximum an Nutzern die Werbung sieht, kann letztendlich auch ein Maximum an Klicks und Umsätzen für die Werbenden dabei herausspringen, wodurch Twitters Werbeeinnahmen und demnach auch die Rückzahlungen und Renditen an die Kapitalgeber maximiert werden. Leider ist es mMn so einfach. Die Macher von Twitter sind glaube ich gerade in einer ziemlich undankbaren Position.

    Aber was wären die Alternativen? Sinnvolle fallen mir nur zwei ein, welche allerdings auch Nachteile haben: 1. – Corporate Accounts kosten Geld und Firmen die ihren Kunden Service über Twitter anbieten wollen, zahlen halt für die Community. Problem dabei: Wieso sollten die Firmen es dann noch bei Twitter tun, wenn es bei Facebook noch kostenlos ginge. Ja, ich weiss, Twitterer hassen Facebook, aber deswegen darf man es um Gottes Willen nicht verdrängen. Es gibt auch noch Facebook! Und da sind auch Leute. Kunden. Und zwar verdammt viele. Ob es euch freut oder nicht. 2. – Twitter geht in einer Stiftung auf (ähnlich wie Wikipedia) und finanziert sich nur durch Spenden. An sich eine tolle Sache, wenn man denn den globalen Auftrag der Informationsverteilung und des Zugangs zu Informationen zu seiner Kernphilosophie machen wollen würde, und nicht Katzenbilder und Fotos von einem kotzenden Justin Bieber. Wir dürfen nicht vergessen, wie wichtig die Rolle Twitters während des arabischen Frühlings gewesen ist und auch immer noch sein kann. Vor diesem Hintergrund wäre eine Stiftung denkbar – allein, Twitter ist kein Instrument der freien Meinungsäußerung und des Zugangs zu Informationen, und man kann mit einer Stiftung nicht wirklich Kohle verdienen. Was wiederum ein Problem für die Macher selbst und die Kapitalgeber darstellen dürfte.

    Darüber hinaus fallen mir spontan leider keine weiteren Geschäftsmodelle ein, die es schaffen würden sowohl die Twitter-Nutzer als auch Macher und Geldgeber zufriedenzustellen. So unbefriedigend es vielleicht auch sein mag.

    Viele Grüße aus Krefeld,
    Jan

    • Hallo Jan,

      da kann man jetzt sehr viel drauf antworten, aber in der Kurzform: (gerade habe ich hier Spotify angepriesen :D)

      Dann sollen sie es wie Spotify machen. Ihr bisher einziges Kapital, die User, nicht vertreiben und ihnen neben einem werbeverschmierten Free Account auch einen Premium Account anbieten, der den Betrieb refinanziert (Freemium).

      Tim ist doch der erste, der gerne für etwas zahlt. Einen “gut” funktionierenden Dienst alternativlos auf Werbetauglichkeit kaputt-zukonfektionieren hat ja beim Fernsehen im allgemeinen und Serien wie Games-of-Thrones super funktioniert. War ich sauer, weil es die Serie Justified nicht in der 2. Staffel in der Videothek gab, um festzustellen, dass das bei RTL2 läuft, versteckt, mit Werbung, auf Deutsch. Das ein Verleihverbot oder Zwangswerbung auf DVD nicht hilft, ist wohl abzusehen.

      Prinzipiell versteht man das Problem von Twitter, aber was sie jetzt als Reaktion darauf machen, würde ich als Hornberger Knie Schießen bezeichen. Ich bezweifele auch, dass Werbung sie rettet und die angeblich ja so wenig genutzen Dritt-Clients sie Reichweite kosten. Davon lässt sich auch keine Analyst täuschen.

  14. So, wer auf der Seite die Möglichkeit findet ohne Facebook einen Spotify Account anzulegen, kriegt ‘nen Keks. https://www.spotify.com/de/signup/open/

    Ohne Facebook Account wird nichts gepostet. Um auch Friend-Accounts nicht seine Hörgewohnheiten mitlesen lassen zu können, klickt man im (Desktop) client auf seinen Account und dann auf private Session.

    Der Dienst ist supergünstig, noch NIE habe ich sofort nach dem 30 Tage kostenlosen Premium Account auf Abo Verlängern geklickt.
    Unbezahlbar sind die s.g. Apps.

    Ein Klick und man ist im Spotify Client mit last.fm verbunden. Ein Klick und man hat die aktuellen Reviews von laut.de, guardian, intro, nme, und und und – sogar zu tweetvine (#nowplaing) gibts eine App. Keine drögen RSS feed Anmutungen. Immer der aufgeräumte Spotify Look: GROßES Plattencover, Bandname, Albumtitel, vielleicht noch ein 7/10 oder ****** Sterne Hinweis, aber immer die Logik: Klick auf das Cover und das Album wird abgespielt. Meistens der Klick zum “Zu Playlist machen” in der Nähe.
    Leider nur eine Playlist Hierarchie-Ebene. Ansonsten die niedrighürdigste unnerdigst-frauenkompatibelste Form Musik zu hören und neu kennenzulernen oder einfach nur das Album der Jugend, diesen einen Song von früher, den man (noch) nicht in der digitalen Bibliothek hat schnell wiederzuentdecken. Durch das Einbinden der eigenen iTunes Bibliothek muss man auch nicht zwangsläufig zum Musikhören die Anwendung wechseln.

    Wenn man “keine Musik hört”, ist der Gratis Account mit Werbung ideal. Haste wenigstens ne App für den Fall, dass dir jemand eine Spotify Link zu nem Song schickt.
    4,99 als Kulturflat ohne Werbung ist superfair, und für 9,99 die Playlists auch offline hören und je nach Bedarf aufs Smartphone synchen!
    Ich weiß, dass das hier wie ein shady plug wirkt, aber 9,99 für Musikflat inkl. mobile Synch – wenn der Dienst pleite geht, bin ich auf jeden minimal Musikinteressierten, der nicht mal nen gratis Account hat sauer.

    Für mich ist das nach meinem ersten Walkman, meinem ersten iPod G3 20GB, nun die dritte Stufe der Musikrevolution.

    • Wenn ich Spotify auf dem iPad nutzen möchte kostet das 9,99 im Monat, egal wie wenig Musik ich höre. Das ist schon verdammt teuer, zumindest, wenn man bedenkt, wie viel Geld der durchschnittliche Hörer im Monat für Musik ausgeben dürfte.

  15. Ich saß gerade in der Kantine des Innenministeriums zwischen den Oberspießern, als ich mir bei: “Frankfurt. 10 Uhr. Der Hörer sitzt.” Fast in die Hose gemacht habe. Bei “FeTAp beim Türken um die Ecke” konnte ich mich schlicht nicht mehr halten. Danke für die heiteren Minuten => flatterabo auf Lebenszeit.

  16. Pingback: WMR51 – Wir müssen unsere Privilegien checken (mit @Zufall) | Wir. Müssen Reden

  17. “Der Hörer sitzt” bei ca. 3 Stunden. HAHAHA, epitsch! Tolle Stimmung. Und dann kommt auch noch der Telekomiker um an Mamas Empfangsdose zumzuschrauben!? HAHAHA!

  18. Mal ein Versuch einer Erklärung, wo Facebook seinen Platz hat.
    Zu meinem Hintergrund: Ich bin jetzt nicht der Supercomputernerd, aber generell experimentierfreudig mit jeder Art von Technik, seit Jahren nur unter Linux unterwegs und auch gerne mal bereit ein paar Stunden rumzuexperimentieren, damit mein Rechner genau das tut was ich will. Schlecht funktionierende Technik (wozu ich mal Software zähle) geht mir tierisch auf den Keks.
    Ich gebe auch gerne zu, dass Facebook nicht gerade toll ist. Ständig funktioniert irgendwas nicht, die Betreiber machen was sie wollen, das Verhalten von PM’s verändert sich laufend, der Großteil aller Posts ist Müll, to be continued…
    Trotzdem hat es eine Reihe Vorteile, auf die ich nicht verzichten möchte. Der Wichtigste ist, dass es einfach (fast) jeder hat. Ihr habt’s ja genau in der Sendung erlebt mit Glassboard. Wenn’s keiner nutzt, dann bringt’s eben nichts. Mit den meisten meiner Bekannten hätte sich das Problem mit dem ihr – wie lange, min eine halbe Stunde, oder? – rumgemacht habt, in einer Minute gelöst. Schnell eine geschlossene Gruppe in Facebook erstellen und alle vom MM-Team einladen. Fertig. Das Studentenwohnheim, mein Chor, mein Masterprogramm – alle haben eine Gruppe auf Facebook. Seit die XMPP-Anbindung mehr oder weniger gescheit funktioniert, hat Facebook mal von ein bisschen Skype abgesehen, mein instant messaging weitgehenst übernommen. Gleicher Grund: Da sind halt alle und es funktioniert auch für die, die sich keinen IM-Klienten installieren können, wollen oder gar nicht wissen, das es so etwas gibt.
    Veranstaltungen sind auch ganz praktisch. Wenn wir mit’m Chor ein Konzert haben, erstellen wir einfach eine Veranstaltung in Facebook. Da kann dann jeder seine Freunde einladen und auf’s Werbeplakat kommt ein QR-Code mit dem Link auf das Facebook-Event. Fertig.
    Dann ist es als Adressbuch ganz praktisch. Ich bin viel auf diversen Treffen in Europa unterwegs und habe auch über die Uni recht viele flüchtige Bekanntschaften. Da ist es praktisch, wenn man jemanden mal schnell auf Facebook adden kann. Da hat man dann ein paar Bilder und andere Informationen über die Person inklusive gemeinsamer Freunde und kann sie schnell wieder zuordnen. Den Rest findet man dann über diese “Facebook-Freunde” (nicht zu verwechseln mit Freunden) oder über die Vorschlagsfunktion von Facebook.
    Es würde mich freuen, wenn App.Net diese Funktionalität ersetzen und dabei gescheit funktionieren würde, aber irgendwie glaube ich nicht dran.
    Was dran toll sein soll, nur 140 bzw. 256 Zeichen zur Verfügung zu haben, erschließt sich mir im übrigen nicht. Ja klar, es gibt E-Mail, aber dann muss ich erstmal nach der E-Mailadresse von jemanden fragen –> unpraktisch. Wenn ich ein soziales Netzwerk habe, dann will ich damit alles abbilden können, was so an sozialer Aktivität im Internet abläuft oder zumindest gescheit mit anderen Systemen integrieren können.

  19. Ich bin über eurem Podcast auf app.net aufmerksamm geworden.
    Konnte mich aber noch nicht dazu durchringen einen Account zu “kaufen”, aber die ganze Zeit um das Thema herrumgeschwänzelt.
    Dabei bin ich zufällig auf Tent.io aufmerksam geworden, ein Protokoll was versucht sowas wie app.net dezentral zu machen.
    Zumindest habe ich das so Verstanden.
    Es gibt einen Server auf dem man sich Accounts klicken kann ( tent.is ), allerdings kann auch jeder einen Server betreiben, der allen anderen Interagiert.
    Vielleicht könntet ihr euch das ja mal anschauen und mit app.net vergleichen, ich finde die dezentrale Idee auf jeden Fall sehr spannend.

    Beste Grüße und vielen dank für den Podcast

  20. Zum Thema Datenverbrauch iPhone:
    Den kann man doch unter Einstellungen/Allgemein/Benutzung/Mobile Datennutzung einsehen. Und wenn man den Abrechnungszeitraum
    seines Netzanbieters kennt (bei O2 auf der Rechnung benannt) kann
    man einfach am entsprechend ersten Tag des Abrechnungsmonats
    die Statistik in den Einstellung zurücksetzen. So hat man – zwar nicht
    besonders komfortabel – aber mit On-Board-Mitteln den Datenverbrauch
    im Blick. Mit den Besten Empfehlungen – Mini.

      • Tja, da hilft dann nur einfache Mathematik. In dem Fall
        die Addition.
        Verstehe ich das richtig und Du willst den Gesamtverbrauch dieser drei (Multi-)SIMs auf einen Blick haben? Wie hält O2 es denn da überhaupt? Hast Du da ein Vertrag mit einem Tarif und einem Datenvolumen-Limit, den Du auf beliebig vielen SIMs verbrauchen kannst?!?

  21. Ihr redet über iPhone5 Hüllen und Hukl erzählt von seiner Lederhülle, die er scheinbar bei Etsy geklickt hat.

    Könnt Ihr mal einen Link zu der Hülle, oder wenigstens ein Bild davon posten?

    Sonst: Wiedermal eine geile Folge! :) Herzlichen Dank!

  22. Pingback: WMR53 – generische Steuersparinstrumentin (mit Gregor Sedlag) | Wir. Müssen Reden

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