Auphonic — Podlove — re:publica — Web Server Performance — Mac Pro — Maps — Crypto — Apple und Beats — App.net
Der re:publica 14 ist eine längere Pause geschuldet aber dafür bieten wir auch einen ersten Rückblick auf die Veranstaltung. Clemens war wieder für das Netzwerk zuständig und berichtet vom Aufbau, Debugging und Performance des Netzwerks. Etwas gelangweilt setzen wir uns ein wenig mit Apple auseinander und grübeln über eine mögliche Zukunft von App.net nachdem die Zeichen der Plattform eher auf Sturm stehen und viele schon die Geier kreisen sehen.
Dauer: 3:53:11
Shownotes
Begrüßung
00:03:18
Hallo Tim,
die aktuelle Freakshow-Folge 132 erscheint nicht in meiner Downcast Episodenliste. Habt Ihr an Euren Veröffentlichungseinstelleungen etwas geändert?
Danke und viele Grüße
Florian
Nein und bei mir taucht die Sendung auch in allen Downcast-Varianten auf. Du warst vermutlich einen Moment zu ungeduldig.
Nu, konnte es halt nicht abwarten Euch zu lauschen. Jetzt ist die Folge aber da!
Auh wenn die Seite noch einige Anzeige-Bugs hat, kleiner Hinweis auf meine Podcast Empfehlung „Fokus Europa“ auf
http://www.king-consult.de/#posts/2
Viele Grüße
Florian
ich glaub ich hab das noch nie gesagt, aber danke für keine hintergrundmusik
Kann man hier herunterladen: http://www.xamuel.com/blank-mp3s/
App.net hat einfach das Problem, dass auch Ogg Vorbis hatte.
Mag ja sein, das App.net/.ogg besser als Twitter/mp3 ist. Viel besser vielleicht.
Trotzdem haben sie verloren weil das vorhandene bereits für die allermeisten Leute gut genug war. Und vor allem, Twitter-Clients gibts überall, so wie man mp3 überall abspielen kann. Es ist bereits Quasi-Standard.
Technisch, weiß ich nicht. Gesellschaftlich mit Sicherheit.
„Twittern“ ist wie „Googlen“ in den allg. Sprachschatz eingeflossen. Schon alleine der Fakt ist unbezahlbar.
Zudem kommt bei Twitter noch dazu, dass dort jede Menge internationale Promis Accounts haben denen teils Millionen folgen. Und gerade diese Teenager-Stars sind diejenigen, die Leute massenweise an Twitter binden.
Gerade mal geguckt wieviele Follower einige davon haben:
Justin Bieber: 51,6 Millionen
Miley Cyrus: 18 Millionen
Rihanna: 35,3 Millionen
Justin Timberlake: 32,2 Millionen
Taylor Swift: 40,8 Millionen
usw.
Keiner von diesen Followern würde auch nur daran denken, zu app.net zu wechseln, wenn ihre Stars dort nicht zu finden sind.
Und wieso sollten die Stars wechseln, wenn ihre Fans millionenfach bei Twitter folgen?
Meiner Meinung nach haben nur diese beiden Dinge App.net das Genick gebrochen.
Ach, und eins noch.
Datenschutz, mein Content gehört mir usw. bla.
(Und natürlich auch technisch besser, mehr Möglichkeiten bla.)
99% der Leute interessiert das einfach nicht. Es ist so vollkommen irrelevant für sie, dass sie noch nicht einmal auf den Gedanken kommen das man darüber mal nachdenken sollte.
Und selbst wenn sie auf den Gedanken gestoßen werden wischen sie ihn sofort wieder weg weil das viel zu anstrengend ist darüber nachzudenken zumal das vorhandene für sie gut genug funktionier – und worüber man nicht nachdenkt braucht einem keine Sorgen zu machen.
Sehe ich genauso.
Menschen sind Gewohnheitstiere. Selbst wir. Wäre da nicht der Umstand, dass wir hin und wieder (weil wir vllt. aus der IT kommen) nicht doch täglich mit einem wesentlich größeren Angebot an Tools & Diensten konfrontiert werden, so würden wir noch heute auf den Mainstream-Plattformen hängen.
Eben, weil’s so bequem ist.
Was erinnere ich mich noch an die Einstiegshürden um bei App.net oder Diaspora anfangs ein Account zu bekommen. So richtig besseren Content als die anderen bieten die auch nicht. Warum also für ein APN Account blechen? Alle anderen wollen doch auch schon meine Kohle…
Imho hing es nicht an der Qualität oder den Features von App.net. Meiner Meinung nach ist das Bezahlmodell ein weiteres mal „on scale“ gescheitert. Was das Internet so stark macht, ist die unheimlich geringe hürde teilzunehmen. Jeder kann Google Seach, Maps, Mail, Twitter, Facebook verwenden, ohne sich gedanken machen zu müssen, ob er/sie das in 3 Monaten noch alles bezahlen kann. Dagegen schliesst APP.NET viele Leute erst einmal aus. Das Freemium-Modell kam meiner Meinung nach zu spät und ist auch zu eingeschränkt.
Zum Thema App.net und Dropbox: Dropbox hat gerade Webhooks angekündigt.
https://www.dropbox.com/developers/blog/90/announcing-dropbox-webhooks
Als Beispiel ist https://slack.com/ genannt, ein neuer Messenger für Teamkommunikation über Dropbox.
@Clemens:
Kommt denn das Owncloud-Thema nochmal dran? Mich würde das auch insbesondere wegen des Security-Flickenteppichs PHP interessieren, worauf Owncloud ja basiert… Nimmt man für den Adressbuch- und Kalender-Sync vielleicht lieber sowas wie Radicale? Oder ist das auch in irgendeiner Weise rottig?
Ich habe Owncloud seit Version 4 zu Hause auf einer Cubox (RasPi in schneller, http://cubox-i.com/) laufen, aber es fühlt sich auch zwei Versionen später weder perform noch wirklich stabil an. Mit PHP-APC ist es schon besser und sowieso deutlich schneller als auf nem Pi, aber geil ist trotzdem anders… Langsam wäre ja sogar noch zu ertragen, aber es gibt auch immer wieder Merkwürdigkeiten gerade beim Adressbuch-Sync, die mich davon abhalten, das wirklich produktiv und für die tägliche Arbeit einzusetzen, was echt schade ist. Falls es da irgendwelche geheimen Konfigurationstricks gibt, bitte her damit. Webserver ist nginx mit der aktuellen von Owncloud empfohlenen Konfiguration, https natürlich. Naja, und die latenten Security-Bedenken gegenüber PHP machen auch so ein flaues Gefühl…
Würde mich riesig freuen, wenn das Thema beim nächsten Mal ausgerollt würde.
Danke!!! Ich liebe euch!!! :)
Da mach ich doch mal +1
+1
PHP ist nicht von Natur aus sicherer oder unsicherer als jede andere Skriptsprache. Deswegen finde ich kann das kein Punkt sein der gegen Owncloud spricht. Verstehe aber natürlich, dass man persönlich bestimmte Sprachen eher bevorzugt von denen man Ahnung hat und so die Applikationen dann auch selber warten kann.
Owncloud ist ein einziger Haufen Bugs. Für CalDAV und CardDAV verwende ich seit Jahren Davical. Das ist stabil und ausgereift. Das Admin-Web-Interface ist grottig, aber tut.
Off-Topic: Kann mir jemand gute Finanzverwaltungstools (für Haushalt & Privat), die sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone / iPad laufen?
Gibt es da inzwischen endlich mal was brauchbares? … übersichtliches? … einen Goldenen Standard?
Wenn du mit Finanzverwaltung E-Banking, Steuern und so weiter meinst, kann ich nicht helfen.
Wenn es darum geht, den Überblick über „was hab ich und was kann ich mir leisten“ zu behalten, oder sogar seine Finanzen in der Hinsicht zu verwalten, dass man auf bestimmte Ziele hin spart, und trotzdem noch daran denkt, dass die Kfz-Versicherung jährlich kommt, Weihnachten einen immer überrascht und manchmal ungeplant Reparaturen fällig werden, dann geht meiner Ansicht nach nichts über das nur englischsprachige YNAB mit Clients für OS X, Windows, iOS, Android und (officially unsupported) wohl sogar Windows Phone.
Ich nutze es seit einem Jahr, eigentlich wollte ich nur einen Ausgabentracker, aber der Budget-Teil von „You Need A Budget“ ist so genial, trotz geringen Einkommens komme ich wunderbar klar und kann mir vieles Leisten, was ohne YNAB wahrscheinlich nicht möglich wäre. Und das gleiche gilt für meine Freundin, die ist fast noch glücklicher damit als ich, sofern das möglich ist.
Daten liegen in der Dropbox, wenn man syncen will, syncen klappt sehr gut. Die „Budget-Planung“ muss man (noch, iPad-Version mit mehr Features ist im Betatest) am Mac/PC machen, aber Einnahmen/Ausgaben kann man on-the-go vom Mobilgerät machen, welches auf Wunsch sich den Ort des Supermarktes oder der Tankstelle merkt und bei der nächsten Eingabe an diesem Ort die relevanten Felder vorbelegt. Wenn ich den ALDI verlasse, ist meine Ausgabe schon eingetragen. Aus diesem Grund ist es – entgegen meiner anfänglichen Enttäuschung – auch überhaupt kein Problem, dass Online-Banking höchstens über .csv-Import unterstützt wird. Das war fast der Dealbreaker für mich, aber ohne diese Automatik ist es sogar besser, weil man sich seiner Ausgaben bewusster ist. http://www.ynab.com/ .
Audio Podcast der re:publica sind übrigens hier zu finden:
https://www.voicerepublic.com/users/re-publica
Bei allem was ich zum Beats+Apple Topic las trat eines immer wieder in den Vordergrund (und Dennis hat es auch in den Raum geworfen):
Beats scheint einen Streamservice zu besitzen der u.a. einige Patete auf ein neues Lossless-Streaming-Verfahren hat, welches wohl dreh und Angelpunkt der ganzen angelegenheit ist.
Was die Kopfhörer angeht:
Einem Teardown zur folge sind Beats-Kopfhörer lediglich Kopfhörer mit Hardware-Equalizer. Schaltet man die „Beats-Technologie“ aus, zieht der EQ die mitten hoch und die Bässe runter. Schaltet man ihn wieder ein, werden die Bässe betont. Zur folge hat dies, dass jemand der den Schalter an uns aus macht laut ausruft „Bööö klingt meine Music lame ohne die Beats-Technik“, macht den EQ wieder an und denkt, er hätte satten Sound durch gute Technik.
Hier gibt es einen Kopfhörer-Vergleich:
http://time.com/74886/best-headphones/
(Meine Bayerdynamic DT770 sind leider nicht dabei)
Mehr zum Thema:
http://www.reddit.com/r/YouShouldKnow/comments/2563bj/ysk_beats_by_dre_are_just_headphones_with_a/
Zum Thema Dropbox…
Verstehe ja nicht wie auf Sicherheit bedachte Leute diesen Dienst nutzen können und auch noch Geld dafür ausgeben, wenn es sichere und günstigere Lösungen gibt.
http://www.wuala.com gibt 5GB kostenlos 20GB für 2,99€/Monat, die Server stehen in Europa, und die Verschlüsselung findet auf dem eigenen Rechner statt.
Dropbox unterliegt natürlich wie so vieles dem Netzwerk-Effekt (wer es noch alles nutzt), man nutzt das ja nicht alleine (also ich zumindest nicht). Außerdem waren sie die ersten und machen ein korrektes Angebot. Billiger ist Wuala im übrigen nicht (10$ pro Monat für 100 GB wie bei Dropbox).
Aber was die Verschlüsselung anbetrifft gebe ich Dir recht. Ich werde mir Wuala auch noch mal genauer anschauen. Auch hier muss man natürlich der Binärsoftware vertrauen, dass das schon alles irgendwie okay ist. Aber es ist trotzdem mehr als Dropbox bereit und in der Lage ist zu bieten.
Ganz stimmt es nicht – Wuala war schon vor Dropbox am Start. Damals noch als eine P2P Lösung. Leider haben sie diesen Pfad verlassen, da man damals per Sharing dort Speicher erwerben konnte. Aber schön das du es dir anschauen magst :)
Ich habe viel Sympathie für Wuala, nur leider kann der iOS-Client kein Upload!
Aber Dropbox ist ohne clientseitige Verschlüsselung auch nichts mehr für persönliche Daten im Internet des Jahrs 2014.
Zum Thema (Bluetooth-)Kopfhörer:
Ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit Bluetooth Kopfhörern gemacht und kann mir Podcast-Hören mit Kabel im Alltag nur noch schwer vorstellen.
Meine Hardware-Tipps:
Für unterwegs perfekt:
http://www.plantronics.com/de/product/backbeat-903-plus?skuId=sku5630014
Tonqualität ist für Musik nicht der Hit – für Podcasts völlig ausreichend. Der Akku hält bei mir auch nach Jahren noch für 5-6 Stunden am Stück (Ich nutze das Headset täglich). 10 Minuten am iPhone-Ladekabel reichen für eine weitere Stunde.
Für Zuhause und gehobenere Ansprüche:
http://de-de.sennheiser.com/bluetooth-headset-smartphone-mobile-phone-stereo-mm-400-x
Deutlich bessere Tonqualität liefern die Sennheiser MM400 (bzw. die neueren MM500 (beide auch mit Noice-Canceling erhältlich)). Ich nutze die MM400 zuhause für Podcasts, Musik und Filme und bin damit bisher auch sehr zufrieden.
Insgesamt muss man natürlich erwähnen, dass Bluetooth nicht für weitere Strecken gedacht ist (nach einigen Metern ist Schluss) – das Kabel der meisten Kopfhörer ist aber mit Sicherheit kürzer. Auf kürzeren Distanzen funktioniert das in meinem Alltag sehr sehr gut und ich bin vor allem das lästige Kabel los.
Mal eine Frage zu BT Kopfhören:
Die Dinger laufen aber nicht mit einem Audiointerface zusammen sondern werden als eigene „Soundkarte“ erkannt, oder?
Mal als Einwurf …
August EP650 Bluetooth Wireless Stereo Kopfhörer
http://www.amazon.de/gp/product/B00F54Y6GU/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1
Basslastiger und etwas dumpfer als die MM 400 X, aber ich würde behaupten nicht schlechter, mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bei 1:26:30 erwähnt Tim den Wahlwerbespot von Peter Sunde, leider habe ich darüber nichts in den Shownotes gefunden. War dieser Spot gemeint?
https://www.youtube.com/watch?v=fModmx3U8HI
Falls ja, bitte in die Shownotes nachpflegen…
Thomas
Danke für die Netzwerkgeschichten von der republica!
Zum Thema IPv6-Adressen verkaufen und dem letzten What If von xkcd (https://what-if.xkcd.com/96/): Wenn Au Bon Pain den IPv6-Adressraum für je $0.01 pro Adresse verkaufen würden, könnten sie die $2 Undecillion locker mehrfach bezahlen.
>Moritz Metz „Wo das Internet lebt“
Das „Original“ ist wohl: Tubes: A Journey to the Center of the Internet (von Andrew Blum)
>warum Flattr nicht durchstartet?
LOL, schaut euch doch mal die breite Masse der Hobbyproduzenten an. Ich glaube nicht, dass da im Durchschnitt mehr als 10 Cent im Jahr zusammen kommen. Wen flattert ihr denn so?
Ich schalte Flattr ab, ebenso Kommentare und ADN wo ich schon dabei bin. Warum soll ich alles mitschleppen und meine Website zumüllen wenns eh keiner nutzt?
@Clemens Zum Thema Apple/iOS-Gerätschaft in reinen IPv6-Netzen und „keine Verbindung“ zum Netz:
Früher hat Apple-Gerät direkt von einem apple.com-Webserver eine ominöse Text-Datei runtergeladen, in der einfach nur sowas wie „online“ drin stand. Konnte das Device diese Datei runterladen gingen die Internet-Lampen auf „grün“ (als iOS-Entwickler kann man sich über diese Statusänderung „Jetzt Netzzugriff“ in der App auch Informieren lassen).
Als ich vor kürzerem nochmal geguckt habe hat sich dieses Verhalten aber, so siehts jedenfalls aus, etwas geändert. Mein iPhone beispielsweise möchte nun, wenn es ein WLAN bekommt etwas mit der URL „https://iphone-ld.apple.com“ machen. Vermutlich steht das „ld“ für „link detection“ oder sowas. Zudem ist der Kram jetzt per HTTPS abgesichert. Reingeguckt habe ich in den Request bisher aber noch nicht.
Problem im IPv6-only-Netz, um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: iphone-ld.apple.com verweist jetzt auf einen Zoo von Akamai-Servern. Grundsätzlich bietet Akamai ja schon länger IPv6, nur eben für diesen Host nicht, nur IPv4. Der Link-Detection-Server kann also nicht aus einem IPv6-only-Netz erreicht werden und das iPhone heult rum, weil es das Mutterschiff nicht sieht.
Hier müsste Apple/Akamai endlich mal IPv6 anknipsen und schon sollten auch alle Geräte im IPv6-only-Netz erkennen können, ob Internet da ist, oder nicht.
Allgemein gibt es aber vermutlich auch sinnvollere Methoden, um rauszufinden, ob man online ist. In ein paar Test-Scripts für diesen Zweck habe ich bisher immer ein simples Traceroute zu Hosts im Netz losgetreten, und geguckt, ob ich ein paar Hops ausserhalb des eigenen LANs und jenseits des eigenen Routers sehe. Dann kann auch der Zielhost mal offline sein, und ich weiß trtotzdem, dass ich prinzipiell Bits ins Internet schieben kann. Naja…
Lädt Tim noch die versprochene Auphonic json-Datei hoch?
Hat er hier gemacht:
http://meta.metaebene.me/media/mm/fs132-denk-nicht-in-layern-denk-in-schichten.json
Dieser „DJ“ wie Tim ihn nennt, Dr. Dre, dürfte einer der einflussreichsten Produzenten der gesamten Industrie sein. Snoop Dogg, Tupac Shakur, 50 Cent, Eminem und Konsorten. Ebenso Jimmy Iovine, bevor der etwas anfasst, wird das schon aus Angst zu Gold. Guckt euch doch mal den Track Record von Beats an. Die Kopfhörer sollen ja im rein Preis/Leistung klangtechnischen Vergleich Kacke sein, aber Justin Bieber und Mesut Özil haben ja welche. Prioritäten setzen. Iovine und Dre haben haben ziemlich gute Verbindungen zur Musikindustrie. Iovine ‚is sowas wie der Bohlen in den USA. Deutschland sucht den Superstar ‚is auch nicht grade qualitativ hochwertiges Fernsehen, wenn es sowas überhaupt noch gibt, trotzdem rammen die Quoten alles andere in den Boden. Darum läuft das auch in der 23sten Staffel. Apple kauft einfach Einfluss auf einen Markt, in dem sie die letzten Jahre nicht mehr weitergekommen sind. Ähnlich wie mit dem goldfarbenen iPhone, klar sieht’s beschissen aus, verkauft sich trotzdem besser als die Beiden anderen. Steve would go nuclear.
Ja, bei „DJ“ musste ich auch schmunzeln. Man kann über Dre denken, was man will (ich selbst bin durchaus nicht abgeneigt) — aber als Musiker, Produzent und wohl auch Geschäftsmann ist er zumindest sehr erfolgreich.
DJ ist bei mir nicht negativ konnotiert. Aber trotzdem danke für die ergänzenden Hinweise.
Was auch nicht negativ gemeint. Dj war nur am Ziel vorbei, ich glaub‘ mit Lady Gaga und Co. kann man mehr Kohle machen als einem lieb‘ ist. Ich bin auch kein Fan, aber die Beiden, die gehen schon ziemlich ab. Rein von Geschäftssinn her kann man Cook jedenfalls keinen Vorwurf machen. Der ist mal sehr hart undoof, der Mann.
Hallo Ihr,
ich bin sehr daran interessiert eine Programmiersprache zu lernen und versuche das gerade in C. Nur leider stelle ich fest das ich dort doch schnell an meine Grenzen stoße und wollte Euch fragen, ob ihr da vielleicht ein paar Tipps habt.
Gibt es vielleicht eine andere Sprache die zugänglicher und brauchbarer ist? Was würdet ihr empfehlen? Auch für Buchtipps wäre ich dankbar. Ich habe mir auch gerade einen Raspberry Pi bestellt (ist noch nicht da) und will damit Lichtspielereien machen. Ist es besser bei C zu bleiben, oder soll ich mir besser Python anschauen?
Für einen Rat von Euch wäre ich sehr dankbar.
Gruß Rene
Python ist eine gute Wahl für den Einstieg. C sollte man trotzdem mal die Stirn bieten.
Danke
Guck‘ mal hier:
http://masters-of-the-void.com/
und hier:
http://rasathus.blogspot.ie/
S.
Danke
C ist deshalb ein guter Einstieg weil man daran die Basics von Memory Management usw. lernen kann und damit mehr Verständnis für das was unter der Haube passiert gewinnt.
Zum Lernen gibt es natürlich den Klassiker: http://www.amazon.de/Programming-Language-Prentice-Hall-Software/dp/0131103628/
Kannst dir aber die Basics auch per Tutorials und Wikipedia beibringen.
Danach lohnt sich auch ein Blick in dieses Buch: http://www.amazon.de/21st-Century-Tips-New-School/dp/1449327141/
Du kannst natürlich auch mit Python beginnen und dir erst dann die Ebene darunter (also C) ansehen, finde es aber von C in Richtung Python schlüssiger.
Alternativ zu Python wäre auch Ruby eine Option wenn dir das mehr liegt. Tolle Einführung: http://tryruby.org
Aber da du den RaspberryPi erwähnst, ist Python und C eine gute Kombination, denn beides kann beim Pi sehr gut anwenden.
Du musst natürlich im Zuge dessen nicht nur die Programmiersprache C lernen, sondern auch einige Grundlagen zur Funktionsweise von Computern im Allgemeinen bzw. beim Raspberry Pi auch zu Embedded Linux und ein bisschen was über die Hardware selbst.
hukl: nginx suckt mit SSL? Diese Legende basiert höchstwahrscheinlich darauf ,dass dein stunnel per Default schwächere Ciphers verwendet hat als dein nginx. Vor allem wenn nginx Perfect-Forward-Secrecy über Ephemeral Diffie-Hellman also z.B. DHE-RSA-AES256-SHA macht, ist das natürlich wesentlich langsamer als kein DHE, z.B. ein einfaches AES256-SHA welches stunnel präferiert haben könnte.
Es kommt dabei so sehr auf die Config an, dass es wirklich nicht ganz einfach ist, das zu benchmarken. Gleiche Cipher-Preferences ist mal die Grundvoraussetzung, aber auch auf die Diffie-Hellman Parameter u.v.m. kommt es an.
Benchmarking is hard..
Tim: Falls du den Twitter Client YoruFukurou noch nicht kennst, schau ihn dir mal an. Ist für Pro-User gedacht, daher vielleicht auch für dich interessant.. ^^
https://sites.google.com/site/yorufukurou/home-en
Die Sache mit dem auf Bettlaken genähten DJ-Logo war der Gold-Standard in der DDR. Hat meine Mum für mich als hoffnungsfrohen Nachwuchs-DJ auch gemacht und wurde m.E. nicht exclusiv für Westbesucher gefaked.
als Österreicher kenn ich mich ja nicht aus, aber müsste das nicht auch im DDR-Kontext „SPU“ anstatt DJ heissen?
Falls ich auf die Schnelle die Auphonic-Daten richtig verstanden habe kommt für die Sprechaktivität übrigens folgendes raus:
clemens: 39 min
denis: 19 min
roddi: 13 min
music: 5 min
hukl: 49 min
tim: 78 min
Clemens ist also doch nicht der böse Dauerquatscher (sagen zumindest die Daten).
Source: https://gist.github.com/k-nut/3790aec07bffc9c04c11
Jetzt auch als Website:
http://k-nut.github.io/freakShowStatistics/
Wünsche und Fehler gerne als Issue auf Github melden!
https://metastats.github.io/
Ich bin für mehr CLEMENS :-)
Thema re:publica-Vorträge,
Tim Du bist da doch näher dran, warum gibt es die Vorträge von der re:publica nicht wie beim C3 auch als Audio zum Download? Ist echt mühsam dieses Youtube geschaue, hätte lieber Audio oder noch lieber einen Podcast so wie Deine Sondersendung(Übrigens wieder klasse!!!)
128 Bit = 2^128 = 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 = 340 undezillionen 282 dezillionen 366 nonillionen 920 octillionen 938 septillionenen 463 sextillionen 463 quintillionen 374 quadrillionen 607 trillionen 431 billionen 768 millionen 211 tausend 456 = Eine ganz, ganz große Zahl mit ganz, ganz viel(38) Nulls.
Roddi: Was haste denn für ’ne Netzwerkkarte, bzw welche Treiber werden denn geladen? Intel Chips mag FreeBSD ja eigentlich besonders gern. iperf hat an sich ja nicht so Schwierigkeiten einen Gigabit-Link vollzumachen, FreeBSD noch viel weniger. Übrigens, die ~940 Mbit sind schon richtig, das ist der „throughput“ (layer 4) von deiner 1000 Mbit „line-speed“ (layer 2). Der Rest ist Protokoll- und Header-Overhead.
In der Wikipedia.de wurde dieser Artikel nach 30 Minuten gelöscht:
http://www.stupidedia.org/stupi/L%C3%B6schfaschismus
Die c-base hat jetzt IPv6: http://logbuch.c-base.org/archives/2258