FS178 Make the MacBook Pro pro again

Lieferdienste — MacBook Pro und Mac Pro Ausblicke — Farben für Farbenblinde — Taschenrechner — Ultraschall 2.2 und Studio Link — SIP

Heute gibt es aus Zeitgründen eine leicht kürzere Sendung und mangels nennenswerter Themenwetterlage ein wenig Gestocher im Gerüchtekochtopf. Ultraschall 2.0 mit seiner Integration zu Studio Link ist auch Thema. Dazu ein wenig Klimbim und Tamtam und wie auch immer.

Dauer: 2:45:38

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Shownotes:

49 Gedanken zu „FS178 Make the MacBook Pro pro again

  1. Schöne Folge, coole Themen mit den Eingabegräten, Display-Anschlüssen und USB und so, kompliment und ein Danke für die Unterhaltung.

    Hier gleich noch eine persönliche Erkenntnis hintergergeschoben: Wenn ihr programmiert, überlegt euch gut was für eine Tastatur ihr haben wollt. Denn wenn so grundlegende Tasten wie []{}() ” ‘ $@#%!-_=+ und so weiter uf irgendwelchen verkackten ALTGR Tertiärbelegungen sind, dann kannst es mit dem Zehnfingersystem und VIM und so gleich vergessen. Das Amilayout finde ich echt um Welten besser, auch so Shell und so, mal abgesehen von der Enter-taste die nicht so cool hochgeht wie beim Deutschen, aber da gäbe es sicher irgend ein Zwischending (en-int?), hab ich jetzt nicht nahgeschaut. Jedenfalls Amilayout ist die Taste mit \| gleich neben Enter, /[];’-=\ sind PRIMÄRbelegungen und so weiter. ALT fällt komplett weg fürs Tippen! Musste dir mal vorstellen!

    Ich hab jetzt von Schweizer PC Keyboard (ganz ganz gruselig!) auf EN-US gewechselt, war weniger mühsam als erwartet und bin echt happy, äöü hab ich mir Makros gebastelt, abgesehen davon dass Word oder so das glaub ich automagisch von ue zu ü machen würden.

    Oder was ich lange Zeit auch nicht wusste (Newb!), VGA macht auch echt die Bildqualität kaputt (schummrig), das liegt nicht NUR an den schlechten Beamern teilweise (die irgendwie das halbe Farbspektrum abschneiden). Wartet nur bis die Dinger mal günstig werden, dann bring ich einen eigenen Beamer mit und kalibriere die Farben ordentlich!

  2. @Clemens Du brauchst unter iOS keinen push services um auch für eingehende Telefonate erreichbar zu sein. Verwende TLS als Transport Protocoll und wähle eine sinnvolle keepalive time ~ 90sek sollten ok sein. Dann wirst Du keine Probleme mit eingehenden Gesprächen haben und dein Akku wird es auch kaum bemerken. Verwende ich seit Jahren mit Bria on iOS und Android. Auch Bria kann OPUS und G722.

  3. Was ich mich ja bei den Anschlüssen auch immer frage… der Hauptgrund scheint echt immer nur zu sein, daß sie alles flacher bauen wollen. Dann wird an der Tastatur herumgebastelt mit noch weniger Hub, damit sie da auch nochmal einen halben mm sparen… Beim Telefon ja auch.
    Wenn sie die ganze Verkleinerung dazu nutzen, um dann zb einen größeren Akku einzubauen, wäre das doch auch was…

    Mein Laptop ist nun ein Samsung Ultrabook (schon 3 Jahre alt auch wieder), aber das hat auch noch eine Netzwerkbuchse. Das war für mich auch ein Musskriterium. Die volle Bauhöhe wird zwar nur erreicht, wenn dann etwas unten ausgeklappt wird, dann passt der Stecker rein – aber im Normalzustand ist es dann auch etwas flacher (kleiner als RJ45 halt) und unten abgerundet.
    Im Urlaub hab ich in Hotelzimmern auch immer die Netzwerkbuchse vorgezogen (ja, im Ausland gibts das tatsächlich häufig genug), dann brauchte man sich in der Regel auch nie mit irgendwelchen komischen Login-Portalen herumschlagen. Stecker rein, DHCP, VPN-Einwahl und fertig. Und falls es wer nicht kennt – es gibt auch flache Netzwerkkabel. Das wird im Patchfeld immer genommen, aber so ein 2m-Kabel kann man dann prima wie eine Schnecke zusammenrollen, und ist dann insgesamt eine im Durchmesser etwa 5cm x 1cm dicke Scheibe. Das geht in jede Tasche…

  4. Hallo Leute,

    ich habe per WhatsApp von einem Kollegen mal eure aktuelle Folge geteilt bekommen und wollte doch zu eurem Kapitel “Podcast für Blinde” mal ein paar Zeilen schreiben, um etwas “Licht ins Dunkel” zu bringen.

    Podcasts sind ein Medium, dass Blinde schon lange für sich erschlossen haben. Nicht nur als Hörer, sondern auch als Macher von Podcasts. Sicherlich ist nicht jeder in der Lage Podcast selbst zu machen. Aber an der “Untererforschung von Accessibility” liegt es definitiv nicht. Denn die Braillezeile ein Punktschrift-Ausgabe-Gerät macht die Bedienung des PCs und vor allem des Macs möglich. Wehrend man für Windows zumeist einen ScreenReader benötigt, den es in einer sündhaft teuren kommerziellen Variante (z. B. JAWS) und mittlerweile auch in einer OpenSource-Variante (NVDA) gibt, haben die Jungs von Apple mittlerweile in allen ihren aktuellen Geräten (Mac, iPhone, iPad, iPod, Apple TV, Apple Watch usw.) bereits den ScreenReader Voice Over out of the Box integriert. Wenn eine App nicht zu bedienen ist liegt es zumeist an der entsprechenden App selbst. Im Punkto technischer Bereitstellung gibt es ehr wenig Probleme. Insgesamt sind die meisten Audioschnitt-Programme nicht so gut zu bedienen. Allerdings Software wie Logic, GarageBand, Audacity, ProTools und SoundForge lassen sich zwar nicht vollumfänglich aber im ausreichenden Maße bedienen.

    Auch CMS Systeme wie WordPress sind bedienbar und natürlich passende Plugins wie PowerPress und Podlove. Auch Dienste wie Auphonic lassen sich mit der Braillezeile und Sprachausgabe gut bedienen.

    Problematisch wird es natürlich bei der Bereitstellung eines für iTunes validen Feeds aber letztlich nur im Punkto Logo und Episoden-Bilder. Da ist eine sehende helfende Hand nötig um dieses zu gestallten.

    Ich bin selbst blind und betreibe das Internet-Portal KuUBuS. Ein anderer Sehbehinderter betreibt das den TuKSuB-Podcast. Die Apfelschule aus der Schweiz hat ebenfalls einen eigenen Podcast und die Blinden-Community in den USA zum Thema Apple (AppleVis) hat auch einen Podcast.

    In der Tat ist die Welt des Podcasts, des Internets und der SmartPhones weit aus zugänglicher als man sich das auf den ersten Blick so vorstellen mag. Besonders die Apple Produkte bieten egal bei welcher Produkt-Reihe eine zugängliche Out-Of-The-Box Lösung. Obwohl auch die Androiden langsam nachziehen, gibt es keinen Hersteller mit Ausnahme von Apple, die Geräte herstellen, welche mit dem Einschalten des Geräts sofort für Blinde zugänglich sind und selbst eingerichtet werden können. Natürlich auch die Podcast-App von Apple. Obwohl nicht alle Apps zugänglich sind, gibt es dennoch auch zahlreiche Drittanbieter Apps die zugänglich sind.

    Mehr zu barrierefreien Apps:

    Ich kenne einige Blinde, die in der Audio- und Radio-Branche tätig sind und selbst produzieren. Das ist wahrlich kein Hexenwerk. Neben den Leuten, die kommerziell in der Branche tätig sind und wo es niemanden auffällt, dass Voice-Tracks und ganze Sendungen von einem blinden Moderator gemacht wurden, gibt es noch den Internet-Radio Sender Ohrfunk. Einige dort machen seit Ewigkeiten ehrenamtlich Radio. Damals gab es noch Bandmaschinen und die Ausstrahlung in Berlin im Kabel am Samstag-Morgen und jetzt ist es halt das Internet-Radio.

  5. Hey Tim,

    deine internen IPv6-Hosts kannst du in Verbindung mit MyFRITZ und einer MyFRITZ-Freigabe auch bei wechselnden Prefixes erreichbar machen.
    Dabei werden Subdomains angelegt, deren A-Records auf deine normale public IPv4-Adresse des Anschlusses und deren AAAA-Records auf die IPv6-Adresse des speziellen Geräts zeigen.

    (Zumindest habe ich so deine Anforderung verstanden.)

    Viele Grüße
    Boris

  6. Hallo Freak-Show-Frieks, mir ist gerade ein lustiger Daten-Shrimp über den Weg gehüpft, den man als externen Speichergnubbel direkt am iPhone/-Pad anstöpseln kann. Man soll damit sein komplettes iWhatever bäckuppen oder Fotos/Videos/Texte/etc. von einem zum anderen iWhatever übertragen oder sogar bei Speicherknappheit direkt dahin bypassen können.

    Ich würde gerne mal wissen, was ihr davon haltet, ob es Sinn macht, ob ihr davon überhaupt schon gehört habt?

    SanDisk iXpand 128GB Flash-Laufwerk

    Hier noch ein lustiges Verkaufsfernsehenvideo dazu, mit dem man aber alle Anwendungsfälle vorgeführt bekommt. Das Ding scheint also, auch Oma-sicher zu sein. Dieses Video habe ich genommen, weil andere Auspack-/Vorführvideos aus irgendwelchen Kinderzimmern unerträgliche Selbstbeweihräucherungen, der Videomacher sind, nicht weil ich QVC oder sowas toll finde oder bewerben möchte.

    Anwendungsfälle im Vorführvideo

  7. Hallo Freakshow-Team,

    ich vermisse die Anschlussvielfalt der heutigen MBA- und MPB-Modelle (und da insbesondere den Magsafe-Anschluss) aus einem ganz anderen Grund:

    Ich nutze mein Macbook Air hauptsächlich stationär und möchte eigentlich vermeiden, dass der Akku jedes mal auf 100% geladen wird, wenn ich es an den Strom anschließe. Hoher Ladezustand in Verbindung mit hohen Temperaturen ist Gift für Lithium-Ionen-Akkus! Andere Hersteller wie Lenovo bieten da per Software die Möglichkeit, die Ladung zur Akkuschonung bei einer frei wählbaren Schwelle zu unterbrechen (sinnvoll sind beispielsweise 80%, was auch noch eine entsprechend lange Betriebszeit im Batteriebetrieb ermöglicht, falls man dann doch mal weg muss), Apple hat da leider nichts entsprechendes vorgesehen. Trotzdem gibt es bei den Geräten einen gut funktionierenden Workaround: An meinem stationären Netzteil habe ich den mittleren Pin des Magsafe-Steckers abgeklebt, was das Macbook dazu veranlasst, zwar den Netzstrom zum Betrieb zu nutzen, aber nicht den Akku zu laden. Zum laden verwende ich dann einfach ein zweites Netzteil (das ist dann auch das, was ich mitnehme, wenn ich das Macbook unterwegs betreibe). Bei einer Stromversorgung über USB-C wird es diese Möglichkeit ganz sicher nicht mehr geben und das fände ich sehr schade.

    Ein Akku ist zwar prinzipiell ein Verschleißteil, aber ich finde es schon sinnvoll, eine Möglichkeit zu haben, diesen Verschleiß zu reduzieren. Sicherlich ist das nicht unbedingt massenkompatibel, aber schließlich ist das ja hier auch die Freakshow ;)

      • Hallo Svene,

        vielen Dank für den Tipp. Das Programm kenne ich bereits, ist aber in meinen Augen eher kontraproduktiv und ich würde davon abraten.

        Wenn ich das richtig verstehe, dann erinnert es daran, seinen Akku täglich zu benutzen, ihn ab und zu unter eine gewisse Schwelle zu entladen und ähnliches. Zunächst muss man durchaus anerkennen, dass es sinnvoll ist, ab und zu den Akku nach einer Vollladung ganz zu entladen, damit die Ladeelektronik die aktuell noch verfügbare Kapazität “lernen” kann (ich würde das vielleicht so ungefähr montalich machen). Es mag danach so erscheinen, als habe der Akku eine höhere Kapazität als vorher, aber ein solcher Befund zeigt nur, dass die Ladeelektronik die bisherige Kapazität falsch eingeschätzt hat, an der wirklich verfügbaren Kapazität (=Laufzeit) ändert das nichts. Im Gegenteil: Ein Lithium-Ionen-Akku altert sowohl durch Ladezyklen als auch durch kalendarische Alterung und ein Produkt wie FruitJuice erhöht einfach sinnlos die Anzahl der Ladezyklen. Sicherlich spielt dabei auch viel Psychologie eine Rolle und wer sich dabei gut fühlt, der soll es nutzen, schließlich produziert auch der bestimmungsgemäße Mobilgebrauch ständige Ladezyklen :)

        Mir geht es aber eher um die kalendarische Alterung. Es ist bekannt, das insbesondere das stark oxidative Potential der Kathode im vollgeladenen Zustand Komponenten im Elektrolyten zersetzt und daher eigentlich kein Dauerzustand eines Lithium-Akkus sein sollte. Bitte verstehe mich nicht falsch: Auch ich lade meinen Akku voll auf, wenn ich weiß, dass ich ihn brauche! Es geht einfach darum, die Zeit zu minimieren, die er in diesem Zustand aushalten muss. Eine durch FruitJuice empfohlene Entladung hilft da nicht wirklich viel, wenn es dann beispielsweise nur 23 statt 24 Stunden am Tag sind, stattdessen aber ein partieller (und eigentlich völlig unnötiger) Ladezyklus dazukommt. Mir geht es darum, einen Akku, der beispielsweise nach einer Präsentation auf 70% entladen ist, in diesem Zustand zu halten, bis ich ihn entweder weiter entladen möchte (kurzer Mobilbetrieb auf dem Heimweg) oder zur Vorbereitung auf einen langen Tag voll aufladen möchte. Genau diese Möglichkeit liefert bei Apple leider nur der “Klebeband-Hack” am Magsafe-Stecker.

  8. Hi, so eine Grün-Rot-Schwäche nervt schon. Im Kunstunterricht habe ich schon gern mal einen Baum mit braunen Blättern und Grünen Stamm gemalt oder die Mitschüler gebeten mir im Farbkasten eine bestimmte Farbe zu zeigen. Im Beruf ist es auch manchmal lustig. Ich arbeite bei der LH in der IT. Als meine Kollegen mit der ersten Version der Seatmap rausgebracht haben für LH.com habe erstmal gelacht. Mir ist es überhaupt nicht gelungen einen freien Platz zu finden. Dannach war ich quasi Betatester.

    • Das mit dem Farbkasten kenne ich. Ich sag’ nur “malt ein Herbstbild”…
      Oder im Englischunterricht, wo der Lehrer gedacht hat, ich hätte die Farben nicht gelernt…

      Naja, inzwischen weiß ich, dass die Ampel unten grau leuchtet und die Milka-Kuh blau ist… ;) ;) ;)

      Mich juckt es da schon in den Fingern, mir mal so ne EnChroma-Brille kommen zu lassen. Nur leider habe ich auch noch eine “normale” Sehschwäche (brauche also sowieso schon eine Brille), so dass das nicht so ganz einfach wird…

  9. Hier mal eine Empfehlung, damit ihr eure schreckliches Wookiee aufbessern könnt:

    Star Wars – sprich wie ein Wookiee : Leitfaden zur intergalaktischen
    Kommunikation / von Wu Kee Smith. Ill. von JAKe. [Übers. Jan Dinter]. – Dt.
    Ausg., 1. Aufl. – Stuttgart : Panini-Verl., 2013.

    ISBN – 978-3-8332-2683-0 : EUR 16.95

    Englischer Originaltitel: Star Wars: how to speak Wookiee

  10. Hmpf.
    Meine Frau hat auch noch nen alten 2009 oder 2010 MacPro. Mittlerweile auch Grafikkarte, Speicher, SSD aufgerüstet. Rockt nach wie vor.
    Aaaaaber: wir verwenden von den Festplatten nur 2 von 4 möglichen, die in den Slots funktionieren. Schon sooo viele unterschiedliche Platten ausprobiert und keine tut. Die Slots funktionieren aber, denn die 2 Platten funktionieren in jedem Slot.

    Tim, du hast erwähnt, dass Du die Platte “wo anders” formatiert hast. Bringt das was? Ist mir nicht so klar geworden.

    Top Folge.
    Dave

  11. Apropos ESC: In vielen neueren Apple-Apps tatsächlich nicht mehr vorgesehen, so zum Beispiel in der Photos.app für den Mac! :(

  12. Habe gerade Studio Link mit einem Snom 760 VoIP-Telefon ausprobiert. Das klappt tatsächlich und man kann das Telefon auch dauerhaft am Studio Link-Server angemeldet lassen. OPUS funktioniert auch, wobei das wohl auf die Modelle 720 und 760 sowie die Modellreihen D3x5 und D7x5 eingeschränkt ist. Ältere Modelle beherrschen den Codec laut http://wiki.snom.com/Codec_Overview auch mit aktueller Firmware nicht oder nur mit eingeschränkter Bandbreite.

    Zuerst erzeugt man sich einen Account durch Aufruf von https://vpn.studio-link.de/provisioning/index.php?uuid= (diese URL findet sich unter https://github.com/Studio-Link-v2/backend/blob/269c627/webapp/account.c#L251). Benutzernamen und Passwort aus der JSON-Antwort notieren.
    Anschließend auf dem Snom-Telefon eine neue Identität anlegen mit folgenden Einstellungen:
    user_realname:
    user_name:
    password:
    user_host: studio-link.de
    user_idle_text: Studio Link
    use_ice: on
    stun_server: stun.studio-link.de
    keepalive_interval: 200
    codec_priority_list: opus-wb,opus-nb,g722,pcma,pcmu

    Nun kann man im Telefon-Menü auf die neue Identität wechseln und vom Telefon aus einfach eine Studio Link-ID alphanumerisch wählen und es klingelt bei der Gegenstelle. Umgekehrt kann man unter der ID, die man bei der Registrierung angegeben hat, auch angerufen werden.

  13. Das keiner mehr UPN Taschenrechner benutzt, ist nicht haltbar, ich bin ein lebendes Gegenbeispiel (weil es sich einfach viel schneller tippt, da es keine Klammern braucht). Es ist halt eine einfache Sterilisierung eines Syntaxtees.

    Auf dem Desktop verwende ich http://www.macupdate.com/app/mac/31949/rpn-scientific
    der kann alles, was der Physiker, der gelegentlich programmiert, braucht. Auf dem iPhone finde ich
    http://www.cuveesoft.ch/rpn45/de/index.html
    unschlagbar. Der emuliert vielleicht keinen Microcode, hat aber das richtige Look-and-Feel.

      • Ich werfe Taschenrechner mit algebraischer Logik auch immer nach etwa einer Minute an die Wand. Am Anfang konzentriert man sich noch, aber nach einer Weile vergisst man, dass es nicht RPN ist, hat ein wichtiges Zwischenergebnis im Display, tippt “5” “*” … und wirft den Taschenrechner weg.

        Für’s iPhone benutze ich diesen hier:
        https://itunes.apple.com/us/app/m48/id332100614?mt=8

        Am Desktop ein Terminal-Fenster und dc.

        Grüße
        Patrick

        P.S. Aktueller Bestand: 1 HP 32S, 2 HP 41CX, 1 HP 48G – bis ans Ende meines Lebens versorgt. ;)

        • P.S. Gerade erst RPN Scientific angeguckt … oh, dieser schöne Brushed Metal und Aqua Bubble Look … *grins*

          Patrick

  14. Und zu Tab vs Spaces muss ich auch noch was sagen: Was man macht, ist zwar am Ende egal, aber es ist schon wichtig, dass in einem Projekt alle das gleiche machen, weil sonst patches/diffs durch whitespace changes vergiftet werden.

  15. Bezüglich Tabs und Spaces fahre ich mit einem Mittelding, bzw viele benutzen Tabs einfach falsch.

    Ich Indente am Zeilenanfang mit Tabs. So kann sich gerne jeder die Tabschrittweite einstellen, wie er das will – und wenn es 42 ist. Die Einrückung stimmt.
    Ab dem ersten Non-Whitespace-Zeichen indente ich aber nur noch mit Leerzeichen. Also wenn man bei Defines etc die Werte in derselben Spalte haben will, sind das wieder Leerzeichen, weil Tabs hier falsch sind und wirklich durch die Tabschrittweite alles kaputt geht.
    Auch bei einem Mehrzeiligen If wird bis zum If vorne getabt, und für die Einrückung unter dem If (meist ja dann mit || oder &&) sind es wieder ein paar Leerzeichen. Tabschrittweite, 3, 4, 5, whatever – die einzelnen If-Teile sind wieder genau wie bei mir auch untereinander.

    Aber das ist genau wie emacs vs vim, oder Apple vs Microsoft (oder Android) ein richtiger Religionskrieg. Ich dachte wir wären da schon weiter… aber da gibt es bei einigen genauso blinden Fanatismus wie bei den Fundi-Christen/Arabern/etc….

  16. Früher war SIPgate im basic-Tarif transparent, aber jetzt wollen sie Geld mit höherwertigen Codecs machen, somit verhindern sie aber leider auch Videotelefonie etc.

  17. @ Dennis

    “Mathematik auf einem Tonband ist schwer zu verfolgen. Darum bitte sorgfältig zuhören.”

    Der Film ist “Was für ein Genie.” Mit Val Kilmer in jugendlichem Alter.
    Man war das ein Nerd-Streifen. Hab ihn heute noch. Zum Soundtrack gehörte u.a. Everbody wants to rule the world von Tears for fears. Herrlich. Seufz.

    Ach ja. Mein Großvater war blind. Korbmachermeister seines Zeichens. Er konnte Arkordeon, Geige, Mundharmonika und auf einem Fuchsschwanz spielen. Er hat damals alles mit einer Metallschablone und einem Stichel in Blindenschrift geschrieben. Sozusagen die rein mechanische Variante zu dem Interface, das hier erwähnt wurde. Das war echt harte Arbeit. Für Briefe nahm er ein festes Papier und für seine Gesangsbücher Kunststoff. Und er hörte so gerne Hörbücher, die er per Post auf Tonbändern von der Hörbücherei bekam. Später waren es dann Kasetten. Ich hab als Junge immer die Tonköpfe und Andruckrollen von Staub und Schmodder befreit.

    Über Podcasts hätte er sich sehr gefreut. Und so geschickt wie er war hätte er wohl auch keine Probleme gehabt mit entsprechendem Equipment selber welche zu produzieren.

    Ein paar sehr schöne Erinnerungen kamen beim Zuhören dieser Folge zurück. Danke.

  18. Bezüglich der alten, aufrüstbaren Macbooks

    Könnte mir bitte jemand nochmal kurz und bündig das MacBook (Pro) Modell nennen, von dem hukl meinte, dass er es kürzlich einer Freundin empfohlen hat, weil es das letzte war, bei dem man noch selbst unkompliziert an Speicher und 2,5 Zoll SSD rankommt? War das nur ein dickes 15 Zoll Gerät, oder eins mit 13 Zoll Display?

    Wäre für eine simple Modellbezeichnung oder Link sehr dankbar, ist eventuell auch für mitlesende interessant.

    War wieder eine unterhaltsame Episode, wenn auch mit wiederkehrenden Themen, vielen Dank an alle beteiligten. Gerade wenn Clemens dabei ist, werden oft Themen nur so angerissen, die ich dann gleich am liebsten in einem eigenständigen 2 h Podcast abgehandelt hätte. Wie wäre es z.B. mal mit einem Technik CRE zu VoIP im Detail, der ganzen ISDN Abschaltung und dann vielleicht aus Praxisbezogener Sicht, wie man im Privaten oder auch Geschäftlichen in verschiedenen Größenkategorien einen solchen Wechsel bewerkstelligen kann.
    Generell könnte ich mir eine ganze Podcast Reihe mit Clemens vorstellen zu Technikthemen, die sowohl Theorie als aus Praxis abhandelt. In einer der letzten Episoden die Infos zu WLANs waren wieder interessant (wie “dumm” Clients im Grunde sind, warum Controller-based Kram praktisch kaum zum Einsatz kommt usw.) – da böte sich mal an, die Geschichte der WLAN Technik aufzuwickeln, ein paar Grundprinzipien zu erklären (selbst so Zeug wie eine Antenne funktioniert und warum so viel Consumer Kram Schrott ist), und einfach Tipps geben, wie man in verschiedenen Situationen möglichst effiziente WLANs aufbaut, ob im Gartenhaus, in einem völlig verstrahlten/verstopften Gebiet, oder auch Freifunk.

    Klar gibt es zu solchen Themen auch schon zig andere Infoquellen, aber gerade jemand mit Clemens’ Hintergrund und Erfahrung, kann solche Themen sowohl für interessierte Einsteiger gut verständlich, und für bereits Fortgeschrittene durch diverse Anekdoten dennoch unterhaltsam unglaublich gut rüberbringen. Ich würde behaupten, dass er geradezu prädestiniert dafür ist, und dass Tim uns das auf keinen Fall vorenthalten kann. Ich habe keinen Zweifel daran, dass auch wenn das “yet another tech podcast” wäre, durch den größeren Tiefgang und die evtl. etwas ungewöhnlicheren oder breiter gefächerten Themen, durchein ein Format mit Erfolg sein würde. Muss ja nix allzu regelmäßiges sein. So zehn große Themen im Jahr, damit wären relativ schnell Clemens Spezialgebiete abgearbeitet (schätzungsweise – ich kenne ihn natürlich nicht persönlich und weiß nicht, was er noch für Wunderwaffen in der Hinterhand hat), und der Zeitaufwand für die Protagonisten wäre vielleicht auch zu bewerkstelligen, obwohl beide schon extrem beschäftigt zu sein scheinen.

    Nur mal in den Raum geworfen… Wenigstens der erste Teil mit meiner Macbook Frage bezog sich ja direkt auf diese Podcast Episode, ist also kein reiner Clemens Fanboy Post. ;-)

  19. In vielen Bereichen ist Emacs ein spannendes Hobby, mit dem man nebenbei auch noch durchaus produktiv arbeiten kann (z.B. mit dem in einer der letzten Folgen schon erwähnten Outliner org-mode). Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist allerdings die exzellente git-Unterstützung mit magit (https://magit.vc/), das den Anspruch hat, die komplette Funktionalität von git interaktiv nutzbar zu machen, ohne dabei Funktionalität zu verstecken. Man kann damit also wunderbar branchen, mergen, rebasen, selektiv Änderungen committen, die lokale Historie vor dem Pushen aufräumen etc., und das alles visuell unterstützt und durch praktische shortcuts sehr effizient. Sicher eher ein Tool für Power-User, aber meiner Meinung nach sollte es da unter dem Entwickler-Teil der Hörer sicherlich eine gewisse Teilmenge finden, für die das relevant ist. Sehr gut kann man sich das ganze in folgendem Screencast ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=vQO7F2Q9DwA

  20. An die Jungs mit den alten Macbooks:
    Achtung – schnell noch mal von Apple den Akku tauschen lassen!
    Bei Geräten, die älter als 5 Jahre sind gibts von Apple nämlich keine mehr.
    Bei meinem 2009er darf ich mir jetzt einen Schrott-Akku einbauen. Die ganzen Third-Party Akkus sind leider alle nicht so gut wie die originalen :(

    • Ich hab mir für mein 2008er vor 3 Jahren einen Akku von Newertech geholt. Gabs früher bei apfelklinik.de, die wie ich gerade fest stellen musste dicht gemacht hat o.O

      Ist mindestens so gut wie das Original, der Preis aber ebenfalls. Also nicht nur Schrott unterwegs…

  21. Moin Freakshow Team,

    Ihr hattett ja in der aktuellen Sendung kurz das Thema Sehbehinderte / Blinde und Podcasts.

    Ich selbst bin stark sehbehindert (rechts sehe ich so gut wie gar nichts / links ca. 20% mit eingeschränktem Sichtfeld).

    Ich stehe allerdings nur auf der Konsumentenseite da mir bisher nichts wirklich sinnvolles eingefallen ist über das ich Podcasten könnte.

    Podcasts und Hörbücher sind wirklich zu einem Großteil meines Medienkonsumes geworden.

    Ich habe eine ganze Zeit lang den Podcast Client von Apple genutzt (schöne große Cover, guter VoiceOver Support) bis mir das irgendwann zu wenig Features waren.

    Bis V3 habe ich dann gerne und viel Instacast genutz. V4 war zumindest für mich nicht mehr so gut nutzbar / schlechter lesbar.

    Gelandet bin ich dann irgendwann bei Downcast. Die iPhone Version ist zumindest für mich ideal da sie Voice Over gut unterstützt, gut sichtbare Steuerung bietet, jede Menge Features hat und mit meinen weit über 100 Feeds recht gut klarkommt. Dann wäre da noch die Gestensteuerung mit der man auch ohne groß hinzuschauen schnell mal etwas vor oder zurück springen kann, …

    Die iPad Version finde ich nicht so gelungen (schlechter Gestensupport, schlehtere UI) Außerdem geht Downcast beim syncen von cam 800 ungespielten Podcasts schon mal gerne in die Knie weshalb das iPhone das „Hauptpodcastgerät“ ist allerdings hängt es dafür auch oft an einer Sonos Anlage oder einem UE Boom 2 BT Lautsprecher.

    Podcasts von Blinden und Sehbehinderten sind zumindest soweit ich weiss wirklich Mangelware. Da gäbe es in deutsch
    – TuKSuB
    – Apfelfleger
    Und in englisch
    – Zero Talk
    – TrippleClick Home

    Das sind allerdings mehr oder weniger Tech Podcasts die sich mit Themen von und für Menshcen mit schlechten Augen befassen – abseits der Tech Schiene kenne zumindest ich keine Podcast Projekte (wobei natürlich der ein oder andere Podcaster ja auch nicht groß erzählt warum er einen Podcast macht).

    Vielleicht schlagen ja bei dir einige Podcaster auf die blind oder sehbehindert sind dann könnt ihr da ja evtl. noch mal in einer der nächsten Sendungen drauf eingeehen.

    Ansonsten weiter so

    Thorsten aka QWallyTy

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