FS226 Die kochen auch nur mit Milch

Zypern — Lastenräder und Elektroscooter — MacBook Air — Mac mini — Pimp My Mac — iPad Pro — iPhones und Helium — Spiele — Apple Watch — Apple Pay

Heute wieder eine Sendung in ganz klassischer Besetzung und auch mit klassischer Themenauswahl: wir mussten mal wieder über Macs reden und Anlass dazu gab es in dieser Woche reichlich. Trotzdem hält sich die Zahl der potentiellen Neukäufe stark in Grenzen und wir konzentrieren uns darauf, unsere antiken Großrechner der Vorzeit zu pimpen. Ganz normale Freak Show also.

Dauer: 3:47:06

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66 Gedanken zu „FS226 Die kochen auch nur mit Milch

  1. Ich kann bestätigen das das neue iPad Pro (sogar auch das große) ziemlich fest am Kühlschrank hält.

    Das versehentliche Zuhalten der Face-ID-Kamera ist kein Problem. Es passiert gelegentlich, aber dann zeigt ein Pfeil auf die Kamera, man nimmt die Pfote weg und gut.

    Der neue Stift ist viel besser und der hält auch recht fest am iPad, so das ich mir schon vorstellen kann, das der auch in einer Tasche hält.

    Jetzt muss nur noch die Software hinterherkommen, dann werden für immer weniger Aufgaben noch Trucks gebraucht. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, irgendwann vielleicht keinen Laptop mehr zu brauchen, bei dem viel kaputt gehen kann, der schwerer ist, bei dem man nicht direkt die GUI anfassen kann, bei dem man an eine eingebaute Tastatur gebunden ist…

  2. Die Sache mit dem Adapter für das MBAir klingt ja sehr spannend. Habe deshalb ein wenig recherchiert und gelesen, dass danach angeblich der Hibernate Mode nicht mehr funktionieren soll? Die Bewertungen dürften noch zu Zeiten von High Sierra sein, trifft das auch bei Mojave zu? Wäre für mich dann eher ein no go. :/

    Gruß

    Tweezer

  3. Hier in Wien sind diese Verleih-E-Scooter von Bird und Konsorten seit kurzem im Stadtbild omnipräsent. Ich sehe auch oft Leute damit fahren, das Angebot scheint mir gut angenommen zu werden. Private Elektroscooter sind hier ohnehin schon länger recht populär.

    Sobald sich die Rechtslage in Deutschland ändert und dem keine Hürden mehr in den Weg stellt wird das sicherlich auch in Berlin nicht anders sein, für kürzere Wege in der Stadt sind diese Scooter sehr praktisch.

  4. Es ändert sich ja das Gesetz in DE. Doof finde ich, dass man mit Scooter auf der Straße fahren muss (falls kein Radweg vorhanden). Damit sind die Dinger für mich gestorben. Ich hab aufm Rad in Berlin schon so meine Schwierigkeiten auf der Straße aber mit einem Scooter hätte ich echt Schiss.

  5. Der Irrsinn für ein Firmwareupdate ein Betriebssystemupdate zu triggern bzw. ein Reinstall hat redmondische Züge. Einfach Klickstrecke befolgen, mit Dingen die Vordergründig mit dem eigentlichen Ziel nicht zu tunnhaben und irgendwie wird es schon. Analog dieser Adapterwahn der gefühlt jede Folge kommt. An sich klingt es immer wieder so, als wäre das Applezeug genauso Kernschrott wie die Windowswelt (nur anders) und frickelig wie PinguinOS zu seinen schlimmeren Zeiten.
    Mir erschließt sich eure treue Gefolgschaft da echt nicht.

    • Ich verstehe nicht, was an einem Firmware-Update im Kontext eines Betriebssystem-Updates falsch sein soll. Firmware-Updates werden von Apple auch separat ausgeliefert, wenn eine Komponente aktualisiert/gepatcht werden muss und wenn ein OS neue Anforderungen an die Firmware hat oder wenn sich Apple (wie im besprochenen Fall) entscheidet, die Fähigkeiten eines Rechners zu ergänzen, finde ich da nichts falsch dran. Bei Microsoft erinnere mich an manches, wo eben neue Software auf Hardware traf, die dann nicht den neuen Anforderungen entsprach.

      • Vorwort: Das klingt jetzt alles mehr nach Rant als es sein soll. Ich hatte beim Zuhören wirklich ein “WTF, wie umständlich / kaputt ist das denn bitte?”

        Firmwareupdates im Rahmen eines OS Updates auszurollen ist eine legitime Strategie. Nur wie es beim Apple gelößt ist, scheint es eben keinen eleganten Weg zu geben die FW entkoppelt vom Rest einzuspielen.

        Von High Sierra ausgehend muss man also ein OS Update anstoßen um es nach dem gewünschten Teil wieder abzubrechen.
        Bei Mojave, erstmal ein Update einspielen, über einen gesonderte Bootroutine (Apfel+R ?) die Installation eines “Recovery Images” auslösen um so das Update der FW zu triggern. Wobei dieses Update ohne Rückmeldung an den Benutzer abzulaufen scheint (wtf!?).

        Vielleicht liegt es an mir, oder euren Beschreibungen, aber selbst Frickellinux kann das sauberer: https://fwupd.org/lvfs/devicelist
        ####################
        Gleich im Anschluss der Bericht dazu, dass man mit der zuhäufigen Installation von Windows das Gerät bricken kann ist genauso absurd. “Nur” weil das EFI die vom OS beschreibbaren Bereiche nicht gescheit absichert? Vor allem sowas Jahre nachdem Lenovo mit einem sehr ähnlichen Problem auffiel und das Problem damit in der Branche bekannt war.

        Klingt irgendwie alles so, als sei die Apple Welt genauso kaputt wie der Rest :/

        • Keine Ahnung, ob wir das wirklich so kompliziert dargestellt haben, aber es ist eigentlich ganz simpel:

          * Mojave Installer laden und starten
          * Firmware Update wird installiert, Kiste bootet
          * Mojave Installer kommt wieder nach dem Booten wieder hoch und bietet jetzt an, das OS zu installieren

          An dieser Stelle beendet man einfach das Installer-Programm. Kein wirklich kompliziertes “Abbrechen”, denn zu dem Zeitpunkt läuft kein automatischer Vorgang.

          Sicherlich hätte dieses Firmware-Update auch separat als Update erscheinen können und in nahezu allen Fällen habe ich das bisher so bei Apple erlebt. Aber hier handelt es sich um alte Hardware und Apple “riskiert” das Update (was aber problemlos läuft) nur bei den Maschinen, die auf wirklich auf den allerletzten Stand (sprich: Mojave) aktualisiert werden.

          Kann gut sein, dass das Update auch noch mal ausgekoppelt wird, wenn keine nennenswerten Probleme damit auftreten (wonach es aussieht).

  6. Zunächst: gerne mehr Pimp My Mac. Da geht noch was :D Auch wenn ich selbst kein Bastler bin werde ich wohl ein altes MBA und evtl. das letzte “gute” MBP versuchen aufzuwerten.

    Bezüglich Apple Pay: Ich sehe in Deutschland eine realistische Chance, dass weitere Banken zu den zwei durchaus relevanten Instituten hinzukommen. Warum? Schlicht, weil eben diese zwei an Board sind. Das Gegenbeispiel liefert die Schweiz. Hier startete Apple Pay vor 2 Jahren und keine Bank war an Board. Das hat sich bis heute nicht geändert. Weder die Kantonalbank (noch am ehesten mit den Sparkassen vergleichbar), noch die “grossen” UBS, CreditSuisse, Post und Raiffeisen machen mit. Auch hier versuchen diese Banken ihr eigenes mobile payment names TWINT durchzubringen und sich dafür sogar inzwischen zusammengeschlossen haben. In der Praxis nicht benutzbar (Bluetooth-basiert btw.) und wie zu erwarten am scheitern.
    Bei Apple Pay sind einige wenige (kleine) unabhängige Kreditkartenausgeber und boon dabei. Wichtigster Partner dürfte dabei die SWISS Miles & More Karten sein. (Fun fact: Die Lufthansa Version bezeichnet gar NFC noch als Teufelszeugs, würde da also nicht auf einen baldigen Einstieg wetten).

    Diese Entwicklung dürfte für Apple ein wichtiger Grund gewesen sein in DE zu warten, bis > 1 “echte” Bank (mit signifikant “normalen” Kunden) dabei ist. Sonst gibt es – scheinbar – keinerlei leverage bei den nachgelagerten Verhandlungen nach Start.

  7. Tipp zur Apple Watch: Mit dem Training Freiwasser lässt sich hervorragend ein Segeltag aufzeichnen. Wer auf einer Jolle oder anderem kleine Booten unterwegs ist kann sich halt nicht unbedingt ein IPhone oder IPad ins Steuerhaus hängen.

    • @Max:

      Das geht, solange der Segeltag kein Tag ist, sondern eher fünf bis sechs Stunden …

      (Und das GPS der Apple Watch ist leider wesentlich weniger genau als jenes des iPhones, aber damit kann man beim Segeln vermutlich besser leben als bei anderen Aktivitäten.)

  8. Übrigens mit so einem Mag-Safe Adapter hab ich mein nagelneues Macbook Pro 20017 nach 2 Wochen geschrottet. 2 USB-C Ports hat es zerschossen. Am Ende musste das Logikboard getauscht werden. Der Hintergrund war folgender: Macbook auf dem Bett sodass es beim Tippen leicht hineingedrückt wird. Das führte dazu dass die Verbindung zum Laden ab und an mal an und aus ging. Dauert wie gesagt vielleicht 3 Tage damit, dann waren 2 Ports kaputt.

    Danach dachte ich mir, vielleicht wird Apple schon wissen, warum sie keinen Magsafe bei dem Steckertyp anbieten.

    Also aufpassen.

    • Gut dass das noch mal gesagt wird.

      Habe ich auch oft gelesen. Wenn man sich die alten MagSafe Kisten ansieht, kann man gut erkennen, dass dieser Teil nicht auf dem LogicBoard selbst sitzt, sondern sich bei solchen Problemen als Modul ersetzen lässt. Hatte allerdings diesbezüglich noch nie von Problemen gehört. Die Entkopplung wird aber schon seinen Sinn haben.

  9. Ich finde den T2-Chip ja auch sehr spannend. Aber solange so viele Macs Probleme damit haben, möchte ich mir keinen solchen Rechner kaufen. Hier ein 101-Seiten Thread auf Macrumors zu MacBook Pro und iMac Pro Kernel Panics, die seit 2017(!) ungeklärt sind:
    https://forums.macrumors.com/threads/2018-macbook-pros-crashing-with-bridge-os-error.2128976/page-101

    Der Mac Mini Thread zum selben Thema geht gerade los: https://forums.macrumors.com/threads/any-t2-related-crashes-with-2018-mini.2153202/

  10. Zum Thema Google Pay am Android. Unter 25€ muss nur das Display vom Telefon an sein. Über 25€ muss das Telefon entsperrt sein. PIN muss man am Terminal nie eingeben.

    • GooglePay habe ich noch nicht ausprobiert, bzw. konnte es nicht, aber bei meiner Hausbank-eigenen App muss das Gerät entsperrt sein und bei über 25€ muss ich die PIN ins Terminal eingeben.

      • Das eine ist halt Google Pay, das andere die Hausbank App, die die NFC-Bezahlkarte simuliert. Auf Android gibt es halt viele Möglichkeiten, was aber auch egal ist. Man muss nur die der eigenen Hausbank kennen.

  11. Zum Upgrade der SSD in 2013-2015 MacBook Pros & Airs: Ich habe vor einigen Wochen auch mein MacBook Pro 2015 mit einer M2 SSD ausgestattet.
    Ich würde den verlinkten Adapter nicht empfehlen. Die kleinen Adapter können zu Wackelkontakten führen. Ich hatte den auch erst gehabt und hatte schon nach einigen Tagen Wackelkontakte. Ebenso einige im Macrumors Forum. Besser ist folgender Adapter:

    https://amzn.to/2PIe6sq

    Der hat extra eine Platine unter der SSD und es gibt keine Wackelkontakte mehr.

    Zu bedenken ist auch, dass man mit einer M2 ungefähr 1 Stunde an Akku verliert, weil das Betriebsystem die Festplatte im Vergleich zu Original Apple SSDs nicht stromsparend betreibt.
    Für alle MacBooks Pre 2015 gibt es wohl auch Hibernation Probleme, sprich sie stürzen manchmal aus dem Schlafmodus ab. Man kann wohl die Hibernation Einstellungen ändern, dadurch braucht das Gerät aber länger um wieder aus dem Schlafmodus zu kommen.
    Macbook Airs und Pros von 2015 sind safe. Geräte ab 2016 können sowieso nicht mehr geupgradet werden :)

    Wer Lust hat, kann sich auch alle 100 Seiten im Macrumors Forum durchlesen
    https://forums.macrumors.com/threads/upgrading-2013-2014-macbook-pro-ssd-to-m-2-nvme.2034976/page-91

    :)

  12. E-Lastenrad: brauch das nicht zu oft, zudem das Platzproblem..
    daher . bei mir isn Baumarkt um die Ecke, der verleiht die bei Einkauf für lau – kaufste ne Schraube für 4ct und leihst dir zum Transport das Lastenrad :-)

    habs bisher 1mal probiert für Feuerholz-Transport für unseren Pizzaofen im Gemeinschaftsgarten.. funzte gut . 100€ Pfand und n bisschen Bürokratie, aber alles in allem ne Option..

    für den Transport meiner strategischen Mate-Reserven nutze ich einen bei eBay-Kleinanzeigen für 10€ geklickten regulären uralt-Fahrradanhänger. damit schaff ich 4 Kästen sicher hin und zurück..

  13. Ich möchte hier meine Freude über eine eher klassische Folge mit klassischer Besetzung (wink wink nick nick) zum Ausdruck bringen. Diese Folge hat mich davor bewahrt, die Freakshow zu deabonnieren.

  14. Hey,

    die Diskussion um das Pimpen des MacBook Airs hat mich erfreut. Endlich mal ein kleiner Lichtblick hinsichtlich einer Lösung für mobile Macs zur Überbrückung der aktuellen Phase ‚kontroverser‘ Geräte. Gerne mehr davon!

    Ich stehe derzeit selbst vor der Herausforderung mit ein neues MacBock zulegen zu müssen. Leider bin ich immer noch etwas ratlos. Es soll etwas ohne Touchbar und mit altem Keyboard Layout werden, so viel ist klar.

    Etwas kompetente Erwartung würde wahrscheinlich helfen. Kann jemand einen guten Händler für gebrauchte Macs empfehlen, der mit etwas Sachverstand nachhelfen kann?

    Danke!
    Marcel

  15. @n0rdlicht:

    … und jene Kreditkartenherausgeber, die Apple Pay in der Schweiz unterstützen, sind sehr teuer.

    Nationale Zahlungssystem wie TWINT sind leider stark im Kommen: Wer als Tourist in China oder Schweden unterwegs ist, wird feststellen, dass man fast nur noch mit dem nationalen Zahlungssystem zahlen kann, als Tourist dazu aber keinen Zugang hat …

    Leider helfen da auch alternative Anbieter wie Revolut oder TransferWise nicht weiter.

  16. Zum Thema “Intel liefert keinen Fortschritt” und “es muss ein i7 sein”. Intel liefert unter verschiedensten Bezeichnungen verschiedenste Chips, die Bezeichnung ist hauptsächlich Marketing bzw. wie der Chip sich ein seiner Größenkategorie schlägt. Ein i5 Desktop ist in der Regel schneller als ein i7 Notebook.
    Für das Macbook Air 11″ das ich auch noch habe hab ich mal nachgeschaut. Das Standardmodell von 2015 hat einen CPU Passmark von ungefähr 3500. Das neue Macbook Air hat ungefähr 4200. Auf den ersten Blick kein toller Fortschritt, bei genauerem Hinsehen stellt sich aber heraus dass die “alte” CPU ein 15W Version war wogegen die neue eine 7W Version ist. Hätte Apple das aktuelle Äquvalent mit 15W eingebaut wäre der Passmark bei mindestens 7600. Das Problem ist weniger dass Intel nicht liefert sondern mehr dass Apple den Fortschritt nicht nutzt bzw. Jony “even thinner at the edges” Ive sich durchgesetzt hat und das Design und die Abmessungen wichtiger waren als die Performance.

  17. Übrigens: Zum erwähnten Lycom DT-130 gibt es bereits eine Produktseite:
    http://www.lycom.com.tw/DT-130.htm

    Ich frage mich allerdings, welchen Einfluss die Temperatur auf die Leistungsfähigkeit der PCIe-SSD hat. Ich habe hier zwar (noch) keine NVMe-SSD ausprobiert, aber mit einer Samsung SM951 AHCI-SSD im Lycom DT-129 sehe ich eine krasse Abnahme der Datenrate beim Schreiben über mehrerer Messzyklen mit dem BlackMagic Disk Speed Test.
    Bei der ersten Messung (direkt nach dem Aufwachen) erreichte ich noch
    786 MB/s schreibend und 1393,0 MB/s lesend. Nach ca. zehn Messungen pendelte sich die Leistung bei 260 MB/s schreibend und 1389 MB/s lesend ein. Falls das temperaturinduziert ist, sollte man evtl. einen Passivkühlköper für die SSD einplanen. Oder diesen Adapter hier mal probieren:
    https://shop.aquacomputer.de/product_info.php?products_id=3659
    Der hat auch eine schönere LED-Lösung als die von Denis präsentierte. :)

    Während ich dies schreibe, sehe ich, dass die Schreibrate der SSD zwischendurch wieder auf wieder auf 1220 MB/s nach oben schnellt, es aber immer wieder Ausreißer nach unten gibt…
    Möglicherweise ist das aber auch dem Modell geschuldet und die modernen 970er sind durchgängig schneller.

  18. Zum Thema ARM-Macs:
    Im Prinzip war die ganze letzte Keynote ein Wink mit dem Zaunpfahl an Intel. Der Name Intel kam so weit ich das mitbekommen haben gar nicht vor und die Typenbezeichnungen der Prozessoren wurden ziemlich generell gehalten außer wo es absolut notwendig war.
    Zumal sie dann auch noch dafür feiern liessen, daß die neue A-CPU schneller ist als 90% der Laptops, die im letzten Jahr abgesetzt wurden.
    Das kann nun einmal ein Verhandlungshebel gegen Intel sein, aber genausogut der finale Stinkefinger.

    Von der Softwareseite her gibt es auch entsprechende Indizien. So wie es aussieht fährt Apple aktuell eine Roadmap mit macOS, wie sie es immer zu den Architekturwechseln tun.
    https://www.mactechnews.de/news/article/Exklusiv-Mit-macOS-10-15-und-10-14-4-deutet-Apple-den-grossen-Plattformwechsel-an-170230.html

    Ebenso wird es nach aktueller Lage bei Intel nicht besser werden. Die Entwicklungsabteilung scheint dort massiv unzufrieden zu sein, weil sie die Designs für 10 und 7nm CPUs fertig haben, das aber nicht realisiert sehen, weil die Fertigungstechniken nicht zur Verfügung stehen.

    Zur EVO 970: Die ist ja sogar vom TÜV Rheinland freigegeben (Siehe Produktbilder auf Amazon), dann MUSS die ja gut sein ;-).

  19. Warum nicht Mac-Pro-ARM? Ganz einfach, an die Performance der schnellsten x86-CPUs kommen die mit den ARM-CPUs noch nicht ran. Zudem kannst du Virtualisierung noch vergessen. Docker läuft nicht bzw. es gibt keine/kaum ARM-Images. Damit fällt eine ganze Menge „Pro“ weg. Falls sie das machen, ist das nur ein weiterer Schuss in den Ofen. Was Arbeitsgeräte angeht, setzt Apple gerade so ziemlich alles in den Sand. Den Gewinn machen sie ohnehin mit den Telefonen/Pads/Uhren.

    Euren Enthusiasmus in Ehren, aber ich befürchte eure Erwartungen werden nicht erfüllt werden.

    • Wir haben keine Erwartungen formuliert, nur Optionen durchgespielt. Sicherlich ist ein ARM-Start mit dem Mac Pro eher die unwahrscheinlichere Option, aber das Argument mit den Docker Images lasse ich nicht gelten: das Problem würde sich dann doch eher schnell von alleine lösen. Oder siehst du hier grundsätzlich technische Probleme?

      • Nein, technische Probleme nicht, aber ich sehe auch nicht, dass die Images in absehbarer Zeit für ARM verfügbar wären. Docker gibt es schon seit einiger Zeit für den Raspberry Pi, aber die Anzahl der Images ist noch sehr überschaubar. Apple mag da noch mal etwas mehr Schwung mitbringen, wobei ich das eigentlich schon beim Raspi erwartet hätte.

          • Apple nicht, aber Nutzer/Entwickler und wenn die Tools nicht da sind, wird das Zeug nicht gekauft. Für manche ist es Docker, für andere Virtualisierung und und und. Das waren nur Beispiele die mir eingfallen sind. Einige Dinge hängen halt doch an der Architektur und sind nicht mal eben mit Neukompilieren gelöst.

  20. Fanatismus ist leider immer sehr schlecht. Für die Gesellschaft, aber auch für den Geist.

    Ich verstehe ja schon, dass es in einer Gesellschaft immer mindestens zwei Optionen geben muss, damit da in irgendeiner Weise Reibungen entstehen und hier und da kleine Kämpfe ausgetragen werden können; was ich aber ganz und gar nicht verstehen kann, ist, dass sich vermutlich intelligente Menschen dermaßen abschotten und ohne Rückfragen zu stellen, in die fanatische Abhängigkeit eines einzelnen Unternehmens stellen. Ist eigentlich nicht mein Bier, weil jeder das machen soll, worauf er Bock hat – aber doch sollte jeder intelligente und intellektuell angehauchte Mensch imstande sein, alles kritisch zu hinterfragen und danach sein Handeln auszurichten. Eine fanatische Beschwörung eines einzigen Unternehmens gehört da für meine Sichtweise nicht dazu.

    Ich würde es aber dennoch gerne verstehen, warum das so ist. Gibt’s da ‘ne Möglichkeit für?

  21. Ein Grund warum die meisten Banken zögern Apple pay und co zu supporten: Nahezu alle Banken in Deutschland bieten bereits oder wollen in naher Zukunft Instant payments über die EBA oder TIPS anbieten: https://www.ebaclearing.eu/services/instant-payments/introduction/
    Instant payments sind rechtlich quasi wie SEPA Überweisung nur das sie innerhalb von maximal 10 Sekunden gecleart werden. Technisch ist das eine ziemliche Herausforderung für die Kernbankenssysteme. Für den Endkunden sind 10 Sekunden an der Kasse zulange aber dennoch erhoffen sich die Banken den Prozess in Zukunft beschleunigen zu können und so PayPal und co die Stirn bieten zu können.

    • Verstehe nicht, was das mit ApplePay zu tun haben soll. ApplePay ist im wesentlichen ein Autorisierungsdystem und hat mit der eigentlichen Überweisung nichts zu tun. ApplePay und Instant Payment könnten sich auch ergänzen und stehen nicht in direkter Konkurrenz zueinander.

      Oder übersehe ich hier was?

      • Aus der verklemmten strategischen Sicht einer Bank ist es klüger den Endkunden an sich zu binden, indem man eine eigene Instant Bezahllösung via eigener App anbietet, als den Endkunden an ApplePay und Co. zugewöhnen. Wenn erstmal alle Leute über ApplePay und Co. bezahlen bzw. bezahlen wollen, was hindert Apple dann Gebühren pro Transaktion zu verlangen? Wenn das geschieht würden Endkunden und Händler Druck auf die Banken machen. Die Marge pro Transaktion würde weitersinken. Der ohnehin unattraktive Zahlungsverkehr würde noch unattraktiver werden. Zudem sind ApplePay und Co. aktuell nur ein Autorisierungssystem aber das müssen sie nicht bleiben.

        • Apple “hindert” schon jetzt nichts daran, Gebühren per Transktionen zu nehmen und und tut das auch schon. Dafür übernehmen sie so weit ich das mitbekommen habe auch das damit verbundene Risiko, da sie sich ihrer Authentifizierung sicher sind. Mit Face ID/Touch ID zzgl. der extra Krypto können sie das auch sein im Vergleich zu “nur” PIN-gesicherten Transkationen bzw. sogar PIN-losen Transaktionen bis 25 EUR, wie es bei vielen RFID-Karten heute der Fall ist.

          Ob sich die Banken einen großen Gefallen tun, ihre Kunden von so einem bequemen wie sicheren Zahlungsweg fernzuhalten, wage ich zu bezweifeln, zu mal diese ganzen Custom Apps meist UI/UX-technisch wie auch sicherheitstechnisch oft Vollkatastrophen sind.

          Ich etwarte von einer Bank, mir bequeme und sichere Wege zu bieten, mein Konto zu nutzen. Dafür zahlt man letztlich Grund- und Transaktionsgebühren.

  22. Alternative zu Fahrrad-Anhängern und klassichen E-Lastenrädern. Der Loadster von Citkar aus Berlin: https://loadster.org/
    – wettergeschützt! (überdacht+Türen)
    – 500Liter bzw. 100Kg Ladebox
    – 4 Räder einzeln aufgehängt (aber fahrradwegtauglich)
    – Wechselakku bis 400km
    – Inkl. Telematikbox für z.B. Sharingmöglichkeiten
    – Ab 6.000 €
    weitere technische Details auf der Website. Habe davon auch gerade erst gehört und noch keine Probefahrt mitgemacht. Das Design ist sicherlich auch eine Geschmacksfrage.

  23. Auch wenn es schon ein Bisschen her ist: vielen Dank für die Aktion 1001 Daueraufträge, die mir endlich den Kick gegeben hat, meine regelmäßige Spende für die Metaebene einzurichten. Dazu noch der Hinweis auf den fantastischen Podcast “Waking Up” (https://samharris.org/podcast/) von Sam Harris – und seine 7-Minuten Audio Erläuterung auf der o.g. URL: “Why the Waking Up Podcast Rejects Ads and Relies on Audience Support”. D’accord & chapeau…

  24. Weil das Thema SSDs in Apple Rechnern immer wieder mal aufkommt, würde ich mir eine Freakshow mit etwas mehr Informationen dazu wünschen. Die meisten von uns sind schon froh ne normale SSD überhaupt zu besitzen. Wenn man sich aber mal die techn. Entwicklung dahinter ansieht und natürlich Apple’s Preispolitik dem entgegenhält, kann man durchaus sagen, dass Apple zwar teuer aber “State-of-the-Art” SSDs verbaut. Hier ein netter Artikel:

    https://beetstech.com/blog/apple-proprietary-ssd-ultimate-guide-to-specs-and-upgrades

    Ist natürlich blöd, dass man als iPad / iPhone User keine externen Platten direkt via USB-C nutzen kann. Aber hey, das würde ja deren Geschäftsmodell madig machen. Wenn Autohersteller bei der Konfiguration den Kunden in die Tasche greifen und die Garantieverträge jegliche DYI-Modifikationen ausschließen, beschwert sich ja auch keiner?! Warum: “Wegen der Sicherheit”. Wo kommen wir denn da hin, wenn man Dr. Google fragen und alle Probleme selbst lösen könnte. Darum hat Apple mit seinem T2 Chip wohl jetzt auch Ernst gemacht. Ich erinnere mich noch gut, wie vor ca. 10 Jahren das Heiseforum am Glühen war, als die ersten TPM-Ansätze präsentiert wurden. Da heiß es nicht: Rechner und User sicher machen, sondern DRM gefährdet die Freiheit und demokratische Ordnung. Naja, wie auch immer. Jetzt haben wir den Salat.

    Bin ja mal gespannt, wie restriktiv Apple in Zukunft mit dem T2 und seinen Nachfolgern in die Systeme der Kunden reinkrätschen wird.

  25. Zum MacBook Air 2015,
    die Schwiegermutter benötigt nun endlich ein Update (vom Weißen PowerPC-Modell), besitze selbst noch keinen eigenen Mac.

    Frage: habe ich richtig verstanden, dass man generell mit dem MacBook Air 2015 nichts falsch machen kann? Die Gebrauchtpreise sind mit 600EUR m.E. ja echt fair.

    Merci an euch

  26. Hallo,

    ich bin ganz begeistert nach euren pimp-my-mac-vorschlägen zum gravis-store gelaufen und habe mein MacBook Pro Dual-Core i5 2500 SD, Baujahr Mitte 2012 hingetragen, zusammen mit der von euch empfohlenen Festplatte: Samsung MZ-V7P1T0BW 970 PRO Interne SSD 1TB NVMe M.2 und dem Adapter: Lycom Interne dt-120 m.2 Schnittstellenkarte/Adapter – Zubehör (PCIe, M.2, Low Profile,-40 – 80 °C). Mit der Bitte um Einbau anstelle des DVD-Laufwerkes und Installation von Mojave, etc. Nun kam die Rückmeldung: “Die von Ihnen gelieferte SSD sowie der Einbaurahmen sind nicht mit Ihrem MacBook kompatibel (mit keinem Apple Gerät kompatibel).” Ich solle doch noch die Festplatte: 1 TB SSD 6,35cm Samsung 860 EVO int SATA-3, MLC, Basic Variante MZ-76E1T0B/EU und den Adapter: LMP Disk Doubler HDD Caddy Rahmen für HDD anstelle opt. Laufwerk 10412 kaufen, dann würde es gehen. Da ich leider überhaupt keinen Plan von Computertechnik habe, kann ich nicht einschätzen, ob das ein guter Vorschlag ist und die mitgebrachte Festplatte tatsächlich nicht passt (evtl. ist mein Macbook zu alt?) und der Vorschlag von Gravis zu einem gleichwertigen Ergebnis führt, mich eben nur nochmal 240€ extra kostet. Oder ob es nicht besser wäre, das alte Gerät zu verkaufen und ein gebrauchtes Gerät von 2015 nochmal mit der Festplatte etc zum Gravis-Store zu tragen. Vielleicht kann jemand einen Tipp geben? Habe mal einen Blick in das empfohlene Forum geworfen, aber mein Englisch reicht da leider nicht aus, meine technischen Kenntnisse auch nicht. Vielen Dank und viele Grüße!

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