FS232 Wurstkatastrophe im Bällebad

Heimcomputer — Kunst — Grafiksoftware — Workshops — Kunst und offene Lizenzen — E-Roller Security

Zum dritten Mal hintereinander begrüßen wir einen Gast in unserer Sendung: der Künstler Niklas Roy berichtet von seinem Kunstverständnis und wie er an seine vielfältigen Projekte herangeht, sie dokumentiert und Kunst durch Dokumentation und Workshops zugänglich macht. Außerdem rätseln wir noch ein wenig darüber, warum es wo wie schnell und wie lange hell oder dunkel wird oder bleibt und beweisen unser tiefgreifendes astronomisches Grundverständnis. Gegen Ende berichtet Tim von ersten Erlebnissen und Supermärkten und Shopping Malls in Barcelona und rätseln, wie man mit sprechenden Zylindern Sprachen lernen kann.

Dauer: 3:52:57

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25 Gedanken zu „FS232 Wurstkatastrophe im Bällebad

  1. Hallo,

    dieser Kanal hat meine Spanischskills extrem gepusht:
    https://www.youtube.com/channel/UCouyFdE9-Lrjo3M_2idKq1A

    Ist auf jeden Fall gut geeignet um die Sprache zu reaktivieren. Der Tüpi behauptet sogar man könne mit seiner Methode von null beginnen, das kann ich mir zwar gut vorstellen habe ich aber nicht gemacht.

    Ansonsten soviele Medien wie möglich auf Spanisch gucken und hören (lesen ist erstmal nicht so gut wegen der Aussprache).

    Liebesgrüße

  2. Haha der Speech Synthesizer vom TI ist ja lustig. Wie das tuning wärend des Satzes immer tiefer wird….nice. War das vorgegeben oder konnte man das selbst bestimmen? Es hört sich ja in dem Beispiel bei jedem Satz gleich an.

  3. Nur weil es mir beim hören gerade körperliche Schmerzen bereitet: Was ihr meintet ist die Tag-Nachtgleiche am Frühlingsanfang (auch Equinox). Der Frühlingspunkt oder Widderpunkt ist eine Position am Himmel (Schnittpunkt zwischen Ekliptik und Himmelsäquator). Auch ist es am Äquator nicht dauerhaft 12h hell, sondern zwischen den Wendekreisen geht die Tageslänge in einen halbjährigen Zyklus über.
    Das dort die Dämmerung so kurz ist, liegt daran, dass nicht die Winkelgeschwindigkeit direkt, sondern die projizierte Winkelgeschwindigkeit auf den Himmelsmeridian entscheidend ist. Diese ist proportional zum Cosinus des Breitengrades.

  4. Hallo Tim,
    Habe mir gerade die jüngste Folge von Forschergeist heruntergeladen.
    (FG066 Klimaneutralität). Beim Abspielen mit VLC-Player zeigt er allerdings
    das Bildchen von der letzen Folge, brennender Wald, FG065 Feuerökologie.

    liebe Grüße P.

  5. Vielleicht solltet ihr mal einen kleinen Video Abend machen und den Film da sehen, das klärt manches von den unlösbaren Fragen
    https://www.youtube.com/watch?v=Jq_t-v0bDZ8
    insbesondere wird die Geschichte warum Texas Instruments so plötzlich wieder weg war, bei
    https://www.youtube.com/watch?v=Jq_t-v0bDZ8&t=1h19m34s

    Tough – einen Markt komplett zu zerstören, um ihn allein zu übernehmen, und aus einer philosophischen Perspektive extrem interessant auch vor dem Hintergrund Japan, der im Film immer mal wieder anklingt.

  6. 1.) Dinge im Browser: Lively. Wir sollten uns alle gemeinsam die Frage stellen, ob so ein minderwertiges Konzept wie die aktuellen Webbrowser überhaupt geeignet sind die Kommunikation, Kunst, Wissenschafft usw. via Netzwerk zu unterstützen. Aktuelle Webbrowser sollten wie die Programmiersprache C behandelt werden: unintelligente lowlevel Technik, die man höchstens punktuell in Sonderfällen einsetzt. Es ist notwendig aus der Denkweise der Webbrowser herauszukommen und diese Dinger als obsolet zu kennzeichnen. Vielleicht kommt man dann auf die Idee, dass die Betriebssysteme an sich netzwerktauglich sein sollten – damit meine ich nicht TCP/IP-netzwerktechnik. Beispiel: Warum kann ich meinen Desktop, mit den darauf abgelegten Projektzeugs, nicht an den Desktop meines Kollegen flanschen, um meinen geleisteten Projektteil mit dessen Projektteil zu verknüpfen und zu testen? Kommt mir bitte keiner mit VPN oder remote Desktop…*augenroll*, dann lebt ihr immer noch in der Kästchenwelt von Microsoft; ja auch auf euren Macs. Ok, die Antwort ist klar: Profitmaximierung. Diese führt nicht zu dem was notwendig wäre, sondern nur zu dem was man will und das führt zu fetten, dummen, bockigen, bequemlichkeitssüchtigen Kindern im Körper Erwachsener – Kapitalismus halt.

    Was machen denn dann schlaue Leute? Die nehmen die Webbrowser als eine Art Bodenplatte und setzen darauf ihre Ideen von „Web“ um, so wie es sein sollte. Das ist nicht ideal aber zumindest kann man dann modellhaft zeigen, wie es gehen könnte. Und ein Aufwachen, aus der als aktuelle Realität verkauften Webbrowserkästchenwelt könnte Impulse zum Umdenken setzen.

    Lively ist ein System mit dem dies versucht wurde. Einer der Erbauer ist Dan Ingalls.

    https://lively-web.org/welcome.html

    Am besten ist es auch, wenn er selbst erklärt und zeigt, wie man es handhabt. Deshalb verlinke ich hier folgende zwei Videos:

    – YOW! 2016 Dan Ingalls – Pronto: Toward a Live Designer’s Notebook
    (https://www.youtube.com/watch?v=if72CFsF_SY) (rund 1h)

    – Daniel Ingalls Jr.: The Live Web. Drag ‘n drop in the cloud 2013
    (https://www.youtube.com/watch?v=QTJRwKOFddc) (rund ½h)

    Ein technisch interessanter Aspekt ist, dass im Lively-Projekt ein eigenes Javascript verwendet wird, welches auf die jeweiligen Webbrowser-Javascripte übersetzt wird. Das bedeutet, dass in Lively ein eigener Interpreter sein Werk tut und somit direkte Inspektion und Debugging jedes einzelnen angezeigten (und nicht-angezeigten) Objektes ermöglicht – und zwar zur Laufzeit. Wenn man etwas nachforscht aus wlechen Gefilden Dan Ingalls stammt, kann man besser einordnen, wie das Lively-Projekt zu interpretieren ist.

    2.) Gimp: Die neuesten Versionen von Gimp (v2.10 (Stable) ff.) haben mit denen von vor 5 Jahren quasi nichts mehr gemein. Eine Modularisierung des Grafikkerns – GEGL, BABL – ermöglicht hardwareunterstütztes rendern (multithreading) und moderne Farbwertgenauigkeit (8-, 16-, 32-Bit Ganzzahl oder Fließkommazahl). Was sich alles getan hat kann man am besten in den letzten Blogeinträgen überfliegen (https://www.gimp.org/news/).

    Für Mac-Benutzer empfehle ich bislang noch, sich die neueste Version von McGimp (https://partha.com/) herunterzuladen, weil dieses Paket mit einer Reihe von vorinstallierten Plug-Ins daher kommt, wie z. B. G’MIC.

  7. Die Definition von Kunst, wie sie Tim geäußert hat, finde ich sehr gut. Gemäß unserer Biologie sind wir Menschen gar nicht so weit vom Affen entfernt. Wir sind Primaten und unser Gehirn ist auch nur ein größeres Primatengehirn. Es hat allerdings eine Komplexitätsschwelle übersprungen, so dass sich darin ein höherer denkender Geist entwickeln konnte. Dieser ist in der Lage sich slebst zu reflektieren und sein Umfeld gleich mit – beliebig tief. Ich möchte den Tieren das Denken nicht absprechen, aber wir sind schon anders. Wir unterliegen aber immer noch archaischen Prozessen, die uns zu schnell ein einmal erlerntes (Fehl-)Verhalten aufprägen. Unser Lernverhalten hinterläßt errodierende materielle Spuren im Gehirn. Das Gehirn ist zwar nicht aus Felsgestein, aber die vielbeschworene Plastizität ist mit hohem Energieverbrauch verbunden, und das aufzubrechen ist nicht leicht. Insbesondere der sich wiederholende Alltag fördert nicht unbedingt alternatives Denken. Die Aufgabe der Kunst ist es also Gewohnheiten in Frage zu stellen, sich vermeintlich Ausschließendes zusammenzufügen, zu spalten, Sensorisches neu erfahrbar zu machen oder an dessen Grenzen zu führen usw. usf. – kurz neue Perspektiven zu schaffen.

    Mir persönlich ist diese Ansicht durch die Sendung “Durch die Nacht mit … Ai Weiwei und Wim Delvoye in Kassel” erstmals so richtig klar geworden.

    Durch die Nacht mit … Ai Weiwei und Wim Delvoye in Kassel, Folge 39 (4. September 2007)

    Zwei Künstler schauen sich Kunst an und unterhalten sich. Der eine baut eine Maschine, die Kacke produziert und tätowiert lebende Schweine. Der andere konstruiert aus massenhaft gleichen Gegenständen neue Einzelstücke. Ist lebende Schweine zu tätowieren nun Tierquälerei und ein Verbrechen, oder eröffnet es erst den Blick auf die oft unappetitliche Massentierhaltung und deren Kunden; die fetten, tätowierten, bärtigen Baseballkapenträger, denen nur der kurzfristige Eigennutz beim Fressen im Kopf herumschwirrt und hält denen einen Spiegel vor? Tja, das kann jeder für sich entscheiden oder anders interpretieren, und genau das ist das Wirken von Kunst.

    —-

    Der Liste komisch-bizarrer Wikipedia-Artikel, in der auch “Die Wurstkatastrophe” geführt wird, möchte ich den Artikel “Wurmautomat” hinzufügen.

  8. Zu den Bällebad-bällen in Tischtennisballgröße:

    Warum die Bezugsprobleme nicht so lösen wie es Minkorrekt in Folge 101 bei elektronischen Schaltungen beschreibt?:
    Wenn man eine selbstentwickelte Schaltung produziert haben möchte, fragt man bei drei, vier Firmen in China an, was 10.000 Stück kosten würden – und kauft das Ganze dann ein paar Monate später bei ebay.
    http://minkorrekt.de/minkorrekt-folge-101-fortschritt-ist-rueckschritt/
    ca 1:12:30

  9. Falls ihr mal Licht ins Dunkel um Tageslänge, geografische Breite, Dämmerungslänge und deren Wechsel im Wandel der Jahreszeiten und solche letztendlich geometrisch-astronomischen Fragen bringen wollt, wisst ihr ja, wo ihr nachfragen könntet…

  10. Hallo!

    Gute Sendung, nur Niklas war extrem anstrengend. Unangenehner Typ, der nur ins Wort fällt, kaum zu hört und sehr ich-bezogen ist. Aber damit muss man leben.

    Viele Grüsse
    R

  11. In Barcelona kommt man mit Spanisch im Übrigen, dadurch dass es sich um eine Zweitsprache handelt, erstmal nicht so weit. In Barcelona wird hauptsächlich Català gesprochen. Diese Information könnte ein wenig Verwirrung ersparen.

  12. Scooter: Auch ein Beispiel für die vielen Welten am Kongress. Am 35C3 war es ein gängiger Spass, Scooter zu deaktivieren. Netterweise setzte sich sehr schnell durch, dass man fahrende Scooter nur abbremst und nur stehendende Scooter gar nicht mehr fahren lässt.

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