FS238 Das raumgreifende Wesen des Nerds im Freien

Schwimmen — Packen fürs Camp — Star Wars — Digitale Zahlungssysteme auf Festivals — Deanonymisierung — Nerd-HiFi — Hafermilch

Die Sommerpause läuft aus und wir bieten Euch eine neue Sendung in Kleinstbesetzung. Und da für uns mental das anstehende Chaos Communication Camp dominiert reden wir viel über unseren vor- und diesjährigen Erfahrungen mit dem Open-Air-Dasein mit Nerdappeal. Wir machen kurz einen Ausflug in einer sehr weit entfernte Galaxis vor unserer Zeit und klären dann ultimativ die nahrungskulturelle Bedeutung von Hafermilch. Vielleicht sollten wir mal wieder mehr über Macs reden, aber heute ist es noch nicht so weit.

Dauer: 3:51:31

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53 Gedanken zu „FS238 Das raumgreifende Wesen des Nerds im Freien

  1. Zum Milchthema: Ich bin vor allem aus ökologischen Gesichtspunkten auf Hafermilch umgestiegen. Da bei Kuhmilch immernoch ein Lebewesen “durchgefüttert” werden muss, ist der CO2-Fussabdruck hier immer höher als bei Pflanzenmilch (https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/oekobilanz-pflanzenmilch).

    Bei Mandelmilch (meist aus Kalifornien) ist der große Wasserverbrauch und der Transport aus Kalifornien ein Problem. Durch die Monokulturen wird auch das Bienensterben nicht gerade gebremst. Dieses MoinMoin von Sofia auf Rocketbeans zu dem Thema war hier sehr Hilfreich: https://rocketbeans.tv/mediathek/video/10844

    • Ist „Hafermilch“ eigentlich Mehlwasser?

      Die Nahrungsmittelesoterik ist auf dem Vormarsch, Aufklärung, Vernunft und Bildung sind nicht mehr angesagt. Analogkäse aus Palmöl, Hamburgerpatties aus eingefärbtem Puffreis, etc.. Da geh ich lieber zur Frittenbude ♫. #Alles-wollen-aber-nichts-richtig-können

  2. Wasserfilter: Bitte denkt daran, dass kleine Outdoor-Wasserfilter keine Wunder vollbringen können. Die Anforderungen an das Wasser, das man filtert, sind hoch. Jenseits von quellnahen oder anderweitig bereits sehr sauberen Gewässern wird man kein eigentliches Trinkwasser erhalten. Überall dort, wo Zivilisation stattfindet – auch Landwirtschaft – genügt das vorhandene Wasser normalerweise nicht, um auf diesem Weg zu Trinkwasser gefiltert zu werden. Allenfalls muss man auch zwei Filter – chemisch und mechanisch – verwenden, womit das Filtern dann schnell einmal zwei Stunden dauert.

  3. Thema Hafermilch:
    Das Tolle an Hafermilch ist, dass sie durch Säure nicht sofort flockt. Dadurch lassen sich mit 1/4 Fruchtsaft + 3/4 Hafermilch wunderbar leckere Drinks zaubern.
    Am Alpro-Skyr schätze ich, dass er erfreulich wenig nach Soja schmeckt, das hat das Zeug dem Joghurt voraus.

    Noch ein Nachtrag zu Küchengeräten: Als Teetrinker – insbesondere != schwarz – ist ein Wasserkocher mit einstellbarer Temperatur die beste Küchenanschaffung!

  4. @Digitale Zahlungssysteme auf Festivals
    Ihr wollt also folgendes:
    1) Kostenkontrolle
    2) Info über Kontostand (Deckung)
    3) Feedback über den Kaufvorgang
    4) Kaufhistorie
    5) Anonymität! (zumindest gegenüber dem Händler, die Bank als Endpunkt weiß eh alles)
    6) eine Wallet auf dem Telefon
    7) mit dem Telefon / Uhr / Wearable bezahlen
    8) das Ganze am Besten noch per Apple Pay aufladen

    Herzlichen Glückwunsch: Ihr habt so eben Mobile Payment (Apple/Google Pay) erfunden. Warum überhaupt eine proprietäre Payment-Zwischenlösung (aka closed-loop), die sollen verflucht nochmal einfach kontaktlose Zahlungen akzeptieren.
    Diese Denke setzt sich erfreulicherweise zunehmend durch, als Beispiel sei hier die Bundesliga genannt, wo immer mehr Vereine auf open-loop-Payment wechseln und weggehen von Prepaid-Stadion-Bezahlkarten. Der FC Bayern war übrigens launch partner für Apple Pay in D.

    • Das sehe ich genauso und möchte an ein altes bewährtes Unix Prinzip erinnern. Entwickle eine Funktion richtig gut und wende diese in allen Anwendungsfällen an. Egal ob gz, gpg oder auch mobile payment.

      Wer das Rad immer neu erfindet macht sonst immer wieder irgendwelche vermeidbar Fehler.

      Es muss nicht immer gpay oder iPad sein, da heutzutage Umsätze auf Karten schon sehr schnell auf den Konten per App angezeigt werden können.

  5. Als langjähriger Caravan Camper und Tellerkopfschrauben User habe ich noch den absoluten Pro Tipp:
    Die Ideale Ergänzung zu den hier schon oft empfohlenen Tellerkopfschrauben sind die Wurmi Hakenklips:

    https://www.amazon.de/Wurmi-Hakenclip-20er-Pack/dp/B008YWHJOG

    Die sind super stabil und man braucht keine Unterlegscheiben, da die Schraube neben der Zeltlasche ins Erdreich geschraubt wird und der Haken die Lasche hält. Einmal benutzt und man will nichts anders mehr. Da mann dadurch mit dem Gewinde der Schrauben die Zeltlaschen nicht beschädigt.

  6. Wenn man aufhört alternative “Milch” als Kuhnilch-Ersatz zu sehen und stattdessen einfach mal versucht Gewohnheiten zu ändern, kann man ohne Kuhmilch sehr glücklich werden. Ich bin im letzten Jahr völlig unbeabsichtigt zum (fast) Veganer geworden, weil ich neue Sachen ausprobiert habe und ich nichts vermisse. Im Gegenteil, ich mag den Geschmack von Eiern und Milch inzwischen nicht mehr besonders. Käse ist ein Endgegner, aber ohne Ei und Milch kann man echt gut leben. Es ist einfach nur Gewohnheit.

    Und btw: Wer Kühe mag, kauft keine Milch. :)

  7. @hukl s HiFi Beitrag fand ich mal sehr interessant. Da mich das Thema gerade persönlich interessiert bin ich neulich erst auf einen Blogbeitrag von Tanith gestoßen, der hier im Prinzip genau die gegenteilige Meinung vertritt, einfach zwei HomePods kaufen und fertig http://www.tanith.org/?p=8365

    Ich persönlich hatte zwar immer Spaß am Komponenten aussuchen, einzelne Boxen austausche und recherchieren usw. glaube aber auch das ich eher den Schritt zu Sonos/HomePod gehen würde als die Anlage nochmal zu erneuern, schon einfach weil sie so furchtbar viel Platz weg nimmt und ich keine Lust mehr habe die Räume nach den Komponenten auszurichten. Spätestens mit kleinen Kindern ist die glasklare Qualität und Maximallautstärke eh nicht mehr so wichtig und man ist eher froh Kabel und Geräte los zu sein an denen man ziehen kann.

  8. zum Thema Hifi:
    http://www.hifiaktiv.at
    Hier wird alles gesagt, was wichtig ist zu dem Thema.
    Aufnahme, Raum, Aufstellung und Lautsprecher entscheiden. Der Rest spielt eine sehr untergeordnete Rolle. Interessant vor allem die Berichte von Blindtests, wo sich viele Klangunterschiede in Luft lösen.

  9. Hallo, zur Bademeister-Anekdote möchte ich gerne folgendes sagen:

    Die Situation (sinngemäß) mit

    “Typisch deutsch, wenn ein “gefühlt Versehrter” aus Antidiskriminierungsgründen nicht dazu gebracht werden darf, die richtige Bahn zu benutzen”

    zu kommentieren, hat mich beim Hören richtig geärgert, weil das wieder einmal das Narrativ einer sogenannten “politischen Korrektheit”, die zu kritisieren oder gar zu bekämpfen sei, bedient.

    Außerdem:

    Meines Wissens hat der Bademeister Hausrecht und kann das Schwimmen auf dedizierten Bahnen untersagen – vielleicht könnte man mal nachforschen, ob das überhaupt stimmt, was der Bademeister da erzählt hat.

  10. Zum Komplettdump der Daten eines Bezahlsystems:
    Nur weil die ID vielleicht erst einmal anonym ist, würde ich trotzdem den Zeitstempel nicht auf Sekundengenauigkeit (sonst ja Unixtime) herausgeben, sondern den auch schön auf eine (halbe) Stunde trimmen. Sonst kann man anhand der eigenen ID und der Position in der Warteschlange auch einiges herausfinden.
    Oder bestimmte IDs kommen mehrfach an (verschiedenen) Ständen zu gleichen Zeiten durch (auch permutiert), das ist also ziemlich wahrscheinlich eine Freundesgruppe. Und dann baut man daraus “Wer kennt wen”-Abhängigkeiten… wenn auch wahrscheinlich mit einer größeren Unsicherheit…

    Daß anhand der gekauften Items die Leute kategorisiert werden können, ist kein Geheimnis, in einem kürzeren Event sicher noch weniger als an der normalen Supermarktkasse mit Payback-Verwendung, aber dennoch…

    Aber es wird wirklich Zeit für ein gutes System, welches die Anoynmität wahrt und am besten in leichter Weise tauschen (ID-Wechsel) läßt.
    Die Prepaid-ÖPNV-Karten, die man am Automaten kaufen und wieder verkaufen kann (wie Suica, Oyster, Octopus, T-Money und Co) wären schon ein guter Anfang, den ich dann auch benutzen würde. Mal sehen, was die nächsten 5 Jahre bezüglich ApplePay (nutze ich nicht, da kein Apple) und Co in der Richtung wirklich bringt.

    • Danke! War schon dabei das Video selbst rauszusuchen…
      TL;DR: überteuerte und leistungsschwache (Physik erlaubt einfach nicht genug um Sinnvoll zu sein) Luftentfeuchter, die in wasserarmen Gegenden genau gar nichts bringen, weil eh schon niedrige Luftfeuchtigkeit…

  11. Meine Wasserflaschenentdeckung des Sommers ist die

    Hydroflask (z.B. https://www.globetrotter.de/hydro-flask-trinkflasche-24-oz-standard-mouth-lemon-1210038/?sku=5637548534)

    Die hat eine Vakuumisolierung. Damit ist das Wasser, das man sich morgens aus dem Hahn abgefüllt hat auch nachmittags noch schön kühl und schmeckt noch frisch.

    Gibts auch in billig aus Fernost. Ich hatte mir eine billige aus China (< halber Preis) bestellt, diese aber wieder zurück geschickt, weil der Dichtungsring gestunken hat wie Hulle!

  12. Eine gute Software zum Ausmessen/Ausrichten von Räumen/Studios/Boxen/Frequenzen mit guter Soundkarte+Mikrofon ist das Programm Smaart.

    Ich war mal dabei als ein Soundstudio ausgemessen wurde und musste als Statist/Störkörper im Raum stehen.

    • HEy da gibt s eien super Software aus Deutschland von Thomas NEumann – der sie sowohl Deutsch English Spanisch Französich und Chinesisch als Sprache hat – die Homepage ist zwei sprachig.
      SATlive heisst das ganze wird seit gut 20Jahren entwickelt schaut etwas altbacken und nciht ganz so fancy aus ist aber von den Messergebnissen DEUTLICH den bekannten Softwaren überlegen.

      http://www.satlive.audio
      die software macht FFT und TSP und RT60 und STI

      vom selben Autor gibt dann noch

      LEVELcheck http://www.levelcheck.de um die SPL Werte von Veranstaltungen und co zu dokumentieren.

      als Messmicro empfiehlt sich das sehr Schalldruck unempfindliche und lienare und Preiswerte ISEMCON EMX7510 siehe test vom ProduktionPartner das ist die Bravo für Veranstaltungstechniker.
      http://www.isemcon.com

  13. Ich habe mit Bekanntwerden des Cashless-Systems auf einem der diesjährigen Festivals schon angefangen zu überlegen, wie dieses System überlistbar wäre.
    Sind die Chips (Mifare Ultralight) denn aktive Komponenten? Auf mich wirkte es so, als würde dort nur reines Auslesen und der Abgleich mit einer DB erfolgen, was mir aber zu einfach erscheint.
    Denn es wäre ja prinzipiell möglich, die Chip-ID zu klonen und mit einem anderen Device auszustrahlen, wenn nicht auf dem Chip selbst verschlüsselt dieselben Informationen wie in der DB liegen.
    Bei einem kurzen Versuch, den Chip mit $androiddevice auszulesen, konnte ich ID in Hexa- und Dezimal + Reverse auslesen, wobei Hex Reverse und eine aufgedruckte PIN seitens des Anbieters zur Identifikation bei der Auszahlung genutzt wurde.

  14. Also ich habe mich, zwecks Renovierung, mal in das Thema Akkuschrauber bzw. Akkusystem reingearbeiet… Turns out, dass Makita da in letzter Zeit leider ziemlich nachgelassen hat und vermehrt billige Komponenten verbaut.
    Spricht auch schon Bände, dass man die vor ein paar Wochen für zweistellige Beträge bei Lidl verramscht hat…
    Auch in irgendwelchen Ami-Vergleichstests, schneidet Bosch meist besser ab…

    Hab mich letztlich für letzteres entschieden, auch wenn es leider noch nicht so viele Geräte gibt.

  15. Bei Marita kann ich auch nicht mitgehen. Hab nun schon den zweiten Akkuschrauber mit exakt dem gleichen Problem: Der erste Gang ist kaputt und das Bohrfutter hängt gelegentlich. Bosch (Blau) war da eine Zeitlang hinterher, hat aber gut aufgeholt.

  16. Rekord! Für 4h Freakshow brauch ich nur noch max 20 Minuten (Skip… Skip…)

    Suche Empfehlung für einen guten Mac-/Techpodcast
    So einer, wie MobileMacs früher mal war…

    Markus

    • Jo, schrecklich dieses Voodoo mehr oder weniger unwidersprochen hören zu müssen. Aber gut, was will man von einem Camping-Podcast auch großartig erwarten ;)

  17. Der Shop, der zum Thema Hotelbedarf verlinkt ist, meldet bei mir explizit, dass er NICHT an Privatpersonen verkauft. Vielleicht braucht man da doch einen anderen Anbieter.

    Und zum Thema Makita: Die haben in der Tat ordentliche Werkzeuge (habe gerade erst einen Akku-Bohrhammer und eine Oberfräse gekauft), doch auch hier ist nicht alles super, gerade im Bereich Akkus (also konkret die Teile, die man sich an die Maschinen ranpackt) hinken sie der Konkurrenz hinterher. Was es da beispielsweise von Bosch gibt, ist schon eine andere Liga, sowohl in Kapazität, Leistung und auch Ladeverhalten.

  18. Thema Hifi:
    Ich gehöre auch noch zur modularen Fraktion mit Verstärker und Lautsprechern. Würde mein Zeug als mittelmäßig bezeichen, bin aber zufrieden. Und schon lange Volumio Fan. Ich habe zwar lang alle möglichen OSe probiert aber in Volumio wird wie Hukl schon sagte am meisten Arbeit reingesteckt. Ich habe auch Probleme mit der Freigabe deshalb einfach gesyncten USB-Stick rein und gut ist. Volumio hat übrigens auch ein rudimentäres Podcastplugin :)

  19. Ich hatte auch mal (vor ca. 1 1/2 Jahren) mit Volumio rumprobiert. Habe auch ein Raspberry 3+ inkl. 7″ Display benutzt. Was mir hier gefehlt hat, war die “gute” Multiroom – Unterstützung und vor allen Dingen, mehrere Spotify – Accounts hinterlegen zu können (Frau hört Krass andere Musik wie ich oder meine Tochter erst….. Irgendann bin ich dann bei Max2Play (https://www.max2play.com/) hängen geblieben.
    Falls ich das Thema nochmal aufgreife, werde ich wahrscheinlich damit weiter machen.
    Und die Hafermilch ist im Müsli echt lecker (war bei mir mal als Probe bei mymuesli.com dabei…

  20. Hm.
    So sehr ich Hukl danke, dass er das Thema Stereo-HiFi mal angegangen ist, so irritiert bin ich über einige der unwidersprochenen und nicht hinterfragten Aussagen. Ich nerde in dem Bereich seit 30 Jahren rum, daher nun etwas längere Ausführungen.

    Fangen wir aber an wo er ganz klar Recht hat:

    – 90% der Menschen wissen nicht mehr oder haben noch nie eine wirklich gute Stereo-Musikwiedergabe gehört.
    – Dabei muss die heute nicht mehr viel kosten: High End Boxen halten lange, es gibt recht wenig Verschleiss (am ehesten die Sicken an den Tieftönern, die man auswechseln (lassen) kann). Meine ALR Take 6 hat mal 16.000 DM gekostet, habe ich dann aus München für 800 € abgeholt.
    – Sehr gute Boxen brauchen nach wie vor vor allem eines: Volumen und Platz. Am Ende des Tages muss tüchtig Luft bewegt werden, das geht – auch nach allen Tricks wie Bassreflex – in einer wirklich hohen Qualität nur durch Volumen. Meine ALR sind 1.20 Meter hoch und wiegen das Stück 35 Kilo. Das hört man dann aber auch.
    – Plattenspieler klingen nach wie vor „anders“, für viele „besser“. Ich unterstreiche die Bewunderung von Hukl, wie beeindruckend so ein Dreher klingen kann. Ich habe einen DUAL Direktantrieb, der ist so alt wie ich (frühe 70er) und nur durch eine JISCO Japannadel ergänzt. Bei guten Aufnahmen Vinyl klingt das wirklich phantastisch.

    Jetzt aber die zweifelhaften Statements:

    – grundsätzlich klingt ein Plattenspieler immer erst einmal „falsch“. Das erläutert Hukl auch treffend. Wenn man noch einen Röhren-Vorverstärker hat (da gibt es brauchbar auch günstige) kommt noch mehr „Verfälschung“ ins Spiel. Diese „weiche Verzerrung“ – eben kein digitales Clipping bei hoher Lautstärke – wird aber von vielen als angenehm empfunden und daher gesucht. Es ist aber schllicht nicht möglich, diese Effekte mit einer Digital-Kette – Aufsetzend auf einem Raspberry-Pie – zu simulieren. Oder konkreter: je „sauberer“ die Digital-Kette, desto weiter ist man vom „falschen“ Plattenspieler-Klang entfernt.
    – Entsprechend gibt Hukl dann auch die ganze Sendung über kein Statement darüber, ob seine pi-Strecke denn nun besser klingt als das was er vorher hatte, oder dichter am Plattendreher. Vermutlich weil sie es eben nicht tut, und nicht tun kann. Denn:
    – In kaum einem Bereich (ausgenommen Homöopathie) lügen sich die Leute so viel in die Tasche wie bei HiFi. http://www.hifiaktiv.at wurde hier schon genannt, es gibt auch noch Seiten die noch erheblich tiefer in die Physik einsteigen. Meine Empfehlung: http://www.elektronikinfo.de/audio/hifi.htm
    – Aber die Einfachste Regel ist: alles, was sich nicht reproduzierbar in Doppel-Blindtests nachvollziehen lässt, ist Voodoo. Hier gibt es nun eine unendlich lange Liste von Tests, und bei allen di es ernst meinen und _kein_ finanzielles Interesse haben (also Zeitschriften, HiFi-Läden etc. scheiden sofort aus) kommt dasselbe raus: wenn die Komponenten sauber gebaut sind, und das kostet nicht viel, klingen absolut gleich: 1. Alle Kabel (es gibt keinen „Kabelklang“), Alle AD/DA Wandler (auch schon sehr günstige), alle Verstärker, alle Digitalen Zuspieler (denn die 0en und 1en sind nun mal identisch). Wenn einem im Hifi-Laden gesagt wird: „Dieser Verstärker ist etwas mted und hat weniger Höhen“ so ist das entweder a) gelogen oder b) der Verstärker ist kaputt oder c) er ist „gesounded“ und damit nicht mehr HiFi. Wie oben schon geschrieben wurde: es hat seinen Grund, dass High End Verstärker (die man nicht braucht) keine Höhen, tiefen, Loudness-Regler haben.
    – Wenn jetzt aber alle Verstärker > 100 € gleich klingen, alle wertigen AD/DA Wandler auch – wie soll dann eine Pi-Kette irgendetwas relevantes hinzufügen? Etwa gegenüber meiner ebenfalls digitalen Apple-TV Zuspielung?
    – Als Nerd kann Mensch sich mal die Mühe machen, und wirklich in einem digitalen Signal Verfälschungen einbauen – sprich mal ein paar 0en und 1en kippen. Das Ergebnis ist erhellend, wenn man es abspielt: man hört entweder rein gar nichts (wenn die Amplitude per Zufall schon in dem Bereich war) oder aber ein sehr deutliches „Prizz“. Keinesfalls hört man: Rauchen, mehr Höhen, straffere Bässe, oder das Klavier in der Räumlichkeit etwas weiter hinten links. Wenn die Zuspielung Digital ist, und die 0en und 1en nachweislich sauber ankommen (was man prima messen kann), dann war es das. dann klingen eben 10 € genau so wie 10.000 €, alles andere ist Einbildung bzw. die Vermeidung kognitiver Dissonanz um die eigene Investition zu rechtfertigen.
    – Entsprechend halt eich den ganze Raspberry-Pie Ansatz für Humbug. Klar macht es Spaß so was zu basteln, cool dass es iopen source ist – aber kann keinen Deut besser klingen, als gleichteure Komponenten aus der untersten HiFi-Region. Es sei denn, es werden digitale Filter wie „harmonizer“ etc. draufgerechnet, dann ist es aber eben kein HiFi mehr (so dicht wie möglich am Original der Aufnahme) sondern irgendein Quark.

    Fazit: Ja die Leute sollen wieder HiFi Stereo hören, das ist supertoll. Dazu müssen sie sich aber nur kümmern um:

    1. Den Raum. Es macht halt einen größeren Unterschied, ob man einen Teppich reinlegt oder die Boxen wegen einer Raummode um 5° dreht als 10.000 € Unterschied in der Zuspieler-Kette.
    2. Die Aufnahme. Viele Aufnahmen der 80er etwa klingen per se nicht gut. Da lohnt es, sich in einschlägigen Portalen nach guten Aufnahmen umzuhören.
    3. Vinyl kann man machen, ist sogar eine veritable Geldanlage. Ich schätze auch das Ritual und die Konzentriertheit, aber man muss sich darüber klar sein, dass man hier letzlich immer ein „verfälschtes“ Signal hört.
    4. Boxen: hier liegt das meiste Potential. Hier hört man im Zweifel wirklich jede 100 €, und hier lohnt es auch unbedingt sich was in einem guten Laden vorführen zu lassen. Und hier bin ich zu 100% bei Hukl, dass man sehr gut HighEnd gebraucht kaufen kann. Die B&W 835 jedoch als „Sleeper“ zu bezeichnen ist etwas gewagt – B&W sind nun seit 25 Jahren eine der drei weltweit bekannten HiFi-Schmieden, wenn man wirkliche „Geheimtipps“ sucht, muss man sich da schon wo anders umschauen (etwa eben ALR).
    5. Zuspieler, Verstärker, AD/DA-Wandler, Kabel haben keinen Einfluss auf den Klang der in einem Blindtest bestehen könnte. So sie denn grundsätzlich sauber gebaut wurden. Hier kann man also wirklich sparen, und natürlich spricht hier auch nichts gegen den Pie-Ansatz, zumal wenn man ohnehin ein Mediacenter sucht.

    • Oha, ALR. Ich bin überascht. ;-)

      Gruß mit ALR Nummer 5, auch so gewaltige Schränke. ;-)
      Bzw ALR Jordan Entry M als Surroundlautsprecher hinten. Das sind eigentlich RegalLS bzw werden auch als Studiomonitore benutzt… das hat schon seinen Grund. ;)

    • Ich habe erst jetzt in diese Freakshow-Folge reinhören können, aber finde das Thema HiFi auch sehr spannend und beschäftige mich schon viele Jahre damit. Danke an Ralf, vieles was du schreibst spricht mir aus der Seele.
      Ich wollte noch einmal auf das Thema “Raum” eingehen: Ich habe nach meinem Umzug erfahren müssen, dass man hier wirklich 80% rausholt. Ich habe vor meinem Umzug in einer Wohnung mit viel Teppichboden gewohnt, mit Dachschräge, niedriger Deckenhöhe (relativ gesehen) und relativ kleinen Fenstern. Mit dem Sound in dieser Wohnung war ich immer zufrieden. Mein neues Musikzimmer war dagegen eine akustische Katastrophenbude: 3 große Fenster, Glastür, halbrunder Grundriss, altes Parkett, 3,60 Raumhöhe. Dazu neue Schränke – genau – mit Glastüren. Mein Setup, was ich fast 10 Jahre hatte (nichts tolles, aber Mittelklasse trifft es) klang auf einmal so grottig, dass ich mich gezwungen sah, zu handeln. Eine Alternative war, den Raum mit dicken Vorhängen, Teppichen und Diffusoren (da gibt es auch bei Thomann eine Menge Zeugs, was hilft) in den Griff zu bekommen. Das wollte ich aber nicht. Ich stieß dann auf die Firma Duevel (www.duevel.com), die sogenannte Rundstrahl-Lautsprecher baut. Gibt es wahrscheinlich nicht im Mediamarkt, aber für Leute, die ein großes Zimmer mit ähnlich schwieriger Akustik haben, kann das die Rettung sein, ohne dass man die Textilabteilung im Einrichtungsmarkt plündern muss. Und die spielen auch an einem einfachen 0815-Verstärker mit bisschen Leistung ganz hervorragend. Klingt dann vielleicht auch wieder “verfälscht” (eben nicht dieses klassische Stereodreieck) aber geil. Also, dranbleiben am Thema.

    • Sehr gute Ausführung die ich weitestgehend aus eigener Recherche bestätigen kann. Lediglich bei der Beratung im Laden muss ich widersprechen. Ja, die Leute dort wollen Geld verdienen, aber es kommt auch drauf an zu welchem Preis. Ich habe eine kleine Kette gefunden die zwar in erster Linie im Heimkino unterwegs sind, jedoch dadurch auch mit HiFi in Kontakt stehen. Dort arbeiten gefühlt nur Nerds welche in erster Linie die Zufriedenheit der Kunden wünschen anstatt den großen Reibach zu machen. Erst dort bin ich nämlich auf den Irrglauben aufmerksam gemacht worden das es auf teure Komponenten alla Verstärker, Kabel und co ankommt. Ganz klar, das Geld ist viel besser in eine Boxenklasse höher investiert als es für zweitrangige Dinge aus zu geben. Zumal die Haltbarkeit von Boxen die der restlichen Technik oft übersteigt. (Gerade wenn es um gesprochene Protokolle und anderen Funktionen geht).

  21. Noch eine sehr gute, umfangreiche und teilweise erhellende Resource zum Thema HiFi, die sich vor allem auch ganz klar von der ganzen (von Euch auch angesprochenen) Esoterik abgrenzt: https://www.nubert.de/downloads/technik_satt.pdf

    Fast alles wird mit Messprotokollen und/oder Ergebnissen von Doppel-Blindtests (inkl. Beschreibung des jeweiligen Versuchsaufbaus) beschrieben und bestätigt vieles aus Ralf Stockmanns Kommentar.

    • Schau an, von Nubert: sehr fein. Er hat natürlich Eigeninteressen mit seiner Firma, in dem ganzen HiFi-Zirkus würde ich ihn aber definitiv bei den “guten” einsortieren, und dieses PDF zeigt, warum. Danke dafür!
      Er kommt ja bei Verstärkern zu der Einschätzung, dass es sehr wohl Unterschiede gibt – allerdings nur bei “problematischen” Boxen. Eine genauere Definition, was darunter denn genau fällt, wäre hilfreich…

  22. Hafermilch: Ich fand eigentlich die Oatly Milch ursprünglich ganz gut. Aber irgendwie hatte ich auch immer mal Packungen, wo sich das Dicke vom Dünnen getrennt hat. Obwohl ich das Zeug generell vorher ordentlich schüttel. Darum bin ich dann doch wieder reumütig zur ollen H-Milch zurück gekehrt, weil ich da die Qualität (wenn man so will) konstanter fand.

    Hifi: Vielen Dank, Hukl. Du sprichst mir aus der Seele. Ich verstehe diesen ganzen Mono-Bluetooth-Brüllwürfel nicht. Ja, es klingt besser als die kleinen Lautsprecher, die man uns in den 80ern für unsere Walkmen verkauft hat, aber deswegen können sie doch noch lange nicht mit einer ernsthaften Stereo-Hifi-Anlage mit ausreichend großen Boxen mithalten.

  23. Zu Lettys Empfehlung für ein Inlett aus ägyptischer Baumwolle:
    Wenn man z.B. beim Wandern aufs Gewicht schauen muss, aber trotzdem nicht auf sein Inlett verzichten möchte, kann ich eines aus Seide empfehlen. Das kostet etwas mehr, ist auch angenehm kühl auf der Haut und wiegt aber nur ein Bruchteil der Baumwollvariante.

    Aufm Festival, wo ich das in erster Line als Schmutzfänger brauche, wenn man Nachts völlig fertig und verdreckt ins Koma fällt, nutze ich aber auch lieber mein billiges Baumwollteil.

  24. Hafermilch im Müsli ist doch doppelt gemoppelt und dekadent. ;)
    Mein Müsli besteht aus Haferflocken und Wasser.
    Nach dreimal umrühren ist das Wasser zu Hafermilch geworden.

  25. Hi,

    wie immer eine fantastische Sendung! Aber geht es nur mir so, oder werden die previouslys von mal zu mal schlechter. Nichts gegen Rainer, und die Mühe die er sich macht. Allerdings wurden die Intros von David weder im Witz noch im Esprite übertroffen.
    Vielleicht kann David ja auch mal wieder ein Intro machen.

    Ansonsten weiter so :)!

  26. Das war ja mal ne schwache Vorstellung gestern bei der Keynote. Bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt. So wirklich Begeisterung und Innovation scheinen bei Apple keine große Rolle mehr zu spielen.

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