FS243 Das Schnarchen der Anderen

MacBook Pro 16" — AirPods Pro — Tesla — bunq — Laser! — Hong Kong — Pong — Nazi-Krypto — Roundabound

Nach einer längeren Pause sind wir zurück mit einer ganz besonderen Ausgabe: wir begrüßen Laser-Max als Gast in unserer Runde und sprechen ausführlich über alle möglichen Aspekte von Lasertechnologie und dem kreativen Einsatz von Lasern. Außerdem stellen wir fest, dass wir immer schon recht gehabt haben und begrüßen Apple zurück im Reich der Vernünftigen und beklatschen das neueste MacBook Pro und die ENDLICH gefixte Tastatur. Dazu gibt es ein paar kurze Reiseberichte aus Hong Kong und Milton Keynes und natürlich zeigen wir etwas Schadenfreude ob des Tesla-Scoops im Berliner Umland.

Dauer: 4:22:24

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Shownotes:

41 Gedanken zu „FS243 Das Schnarchen der Anderen

  1. Der Grund, dass Bremsflüssigkeit hygroskopisch sein muss, hat nichts mit Rostschutz zu tun. Tatsächlich ist das Zeug an sich ziemlich korrosiv.

    Bremsflüssigkeit ist ein Öl, und wenn sich im Bremskreis auch nur die geringste Menge Wasser befindet, wird sie sich am tiefstgelegenen Punkt sammeln, und das ist in der Regel die Bremse selber. Dort wird es aber beim Bremsen sehr heiß – und wenn das Wasser verdampft, hast du eine Gasblase, die im Gegensatz zu Flüssigkeit kompressibel ist. Du hättest dann schlagartig GAR KEINE Bremswirkung mehr.

    Da sich in der Praxis nichts so gasdicht bauen lässt, dass man Diffusion von Wasser komplett ausschließen kann, muss man also dafür sorgen, dass die winzigen Mengen Wasser, die nunmal überall vorkommen, sich im Bremskreis unter keinen Umständen in flüssiger Form befinden. Deshalb setzt man dem Öl Stoffe zu, die dieses Wasser binden, damit es niemals zu Gasbläschen im Hydrauliköl kommen kann.

    • Da waren schon zwei rechte fette Ungenauigkeiten im Podcast über das Prinzip eines Laser. Das Video der Antwort wird das bestimmt auch klären, aber mal in Kürze.

      1. Das besondere beim Laser ist nicht nur um die Anregung von Elektronen von einem auf den anderen Zustand. Der Trick ist noch ein oder mehrere Zustände beim Abregen. Das Elektron wird aus dem Grundzustand (A) auf einen Zustand (C) gehoben. C ist dabei “irgendeine” hohe Energie. Um den Zustand A wieder zu erreichen geht das Elektron nun in den Zustand B (A < B < C). B ist ein ganz genau definierter Zustand, so dass beim Übergang von B nach A eine scharfe Engergiemenge frei wird, sprich Licht einer ganz genauen Wellenlänge. Das schöne ist, dass das Abregen von B durch genau diese Wellenlänge stimuliert werden kann. Merke: Für einen Laser braucht man mindestens drei Zustände.

      2. Abstand der Spiegel
      Da ist es schon wichtig einen Abstand zu haben, der der halben Wellenlänge des "Laserlichtes" beträgt. Sonst habe ich ja keinen Resonator und durch negative Interferenz kommt dann nicht so viel aus dem guten Laser raus. :-(

  2. Hi Leute, also zum Magsafe wollte ich sagen: Damit hab ich nach 3 Wochen an einem neuen Macbook Pro meinen Port gekillt. Das komplette Logicboard musste getauscht werden. Der Grund: Ich arbeitete auf einer weichen Unterlage und dadurch kam es oft zu on und off am Port. Störte mich nicht weiter außer dem Bing-Bing ab und zu. Dann war mein Port kaputt an einem nagelneuen Macbook. Also seid extrem vorsichtig. Ich vermute es hat einen Grund warum das neue Ladegerät keinen Magsafe hat.

    • Wenn man direkt aus D da hinfährt ist wohl die Anreise via London Luton und dann Mietwagen am sinnvollsten (die Bahnverbindungen zum Flughafen sind nicht so sonderlich attraktiv, gibt es aber auch). Aber Milton Keynes ist eine Autostadt, da legt man sonst alles in Taxis an – läuft auf das gleiche raus.

      Von London aus ist Milton Keynes ganz gut mit der Bahn zu erreichen. Vom Bahnhof Bletchley Park sind es nur ein paar Meter bis zu den Museen.

  3. Was sagt Tim bitte bei 21:25? Ist es ein Mem oder eine Redewendung? Habe es öfter gehört, aber was ich (falsch) verstehe, macht keinen Sinn.

  4. Guter Gast! Die Sendung hätte einen veritablen CRE abgegeben, wenn nicht Roddi permanent “ich weiß auch was! ich kenn das! ich hab das auch schon einmal gemacht!” reingerufen hätte. Man kann schon mitreden, aber permanent Fragen zu beantworten, die gezielt an den Fachexperten gerichtet waren, wirkt schon sehr needy.
    Da lob ich mir Dennis’ entspannte Unbedarftheit.

    • Kopfhörer, Du schreibst exakt das was ich auch beim zuhören dachte. Nur Du hast das viel eleganter formuliert als ich es gekonnt hätte. Danke

      Danke natürlich auch für diese ansonsten klasse Freakshow-Folge an alle vier Beteiligten vor den Mikrofonen. ;-)

      • Ich empfand das genauso, und habe daher umso weniger das Kompliment vom “Universalgelehrten” verstanden.

        Ich hätte es besser gefunden, wenn Roddi nur dann eingegriffen hätte, wenn der Experte entweder etwas nicht wusste, oder etwas zu umständlich erklärt hätte. In solchen Fällem hätte das “Univeralgelehre” gepasst und wäre eher als Bereicherung statt als Störung empfunden worden.

        Sehr interessant fand ich, wie Tim kurzzeitlich ebenfalls in den “CRE-Modus” bzw. “Interview-Modus” gegangen ist, zum Beispiel, um Gesagtes zusammen zu fassen oder gute Fragen zur Vervollständigung nachzuschieben.

  5. Da Roddi im Chor ist – gibt es diesbezüglich App Empfehlungen? Also sowohl zum üben aber auch den Chor insgesamt?
    Ich tu mich schon schwer, eine ordentliche (Piano-)App für die Anfangsnoten zu finden, die sind fast alle voll mit Werbung und nutzen fast nie das komplette Display aus.

    • Mir ist nicht ganz klar, was Du suchst. Ich nutze am iPad seit Jahren “PDF notes” zum Noten Lesen und Editieren.
      Du schreibst von Ton-Angabe – dafür reicht doch wirklich jede noch so werbeverseuchte Piano-App, oder?

  6. Anknüpfend an die Lorenz Kryptogeschichte, gab es einen ähnlichen Fall zuvor schon in Schweden. Der Geheimschreiber (https://en.wikipedia.org/wiki/Siemens_and_Halske_T52) wurde durch den Mathematiker Arne Beurling innerhalb von zwei Wochen ohne Kenntnis des technischen Aufbaus und nur mittels Papier und Bleistift und den verschlüsselten Nachrichten eines Tages geknackt. Damit konnten z.B. die Schweden die Sowjetunion schon (vergeblich) im voraus vor der Operation Barbarossa warnen. Alles hier genauer beschrieben: https://cryptocellar.org/Ulfving/ulfving.html

  7. Hallo zusammen,
    ich möchte anmerken, dass die Wellenlänge des Lasers in der Materialbearbeitung (Schweißen, Schneiden, Abtragen, Bohren, Härten, Löten, Markieren, …) von Metallen entscheidend ist. Der Absorptionsgrad hängt stark von der Wellenlänge ab. Diese Grafik hat für einige Metalle die Absorptionskurven eingezeichnet und zeigt dazu auch die Wellenlängen von klassischen Lasern. http://aemstatic-ww1.azureedge.net/content/dam/etc/medialib/new-lib/laser-focus-world/online-articles/2011/04/21370.res/_jcr_content/renditions/pennwell.web.400.367.gif Bei Nichtbeachtung der Kurven ist der Prozesswirkungsgrad im Keller und die Stromrechnung riesig. Besonders weil auch die eingesetzten Laser gerne 10 bis 20 kW Laserleistung haben.
    Das erklärt auch, warum der grüne Laser (532nm) derzeit so beliebt ist. Die Automobilbrache will in großen Stückzahlen Batterien und Kupferleitungen ankontaktieren.

    Die Aussage von Felix und Roddi, die Wellenlänge sei egal, ist ähnlich schlau, wie die Behauptung die Wahl einer Programmiersprache sei belanglos. Je nach Problem ist die eine oder die andere doch besser geeignet.

    Viele Grüße
    John

  8. Die Sendung macht ja wirklich Lust auf Lasern. Was wäre denn mal ein netter, programmierbarer (gern RGB) Laser, den man sich als Noob leisten kann und dennoch im Wohnzimmer mit akzeptablen Programmierkenntnissen irgendwas interessantes an die Wand malt. Gibt es dazu eine Kaufempfehlung?

  9. Mein Bunq Erlebnis:
    – Business Konto eröffnet
    – die wollen ID Info von mir -> geb ich ihnen
    – die wollen ID Info vom zweiten Geschäftsführer -> geb ich ihnen
    – die wollen Steuerinfo -> kann ich nicht eingeben, Steuernummer wird in der App nicht akzeptiert :(
    – In der App selbst ist keine Interaktion möglich. Nur wenn der Support mich anschreibt, kann ich tatsächlich per Notification auf den Chat zugreifen, sonst NICHT.
    – die wollen nochmal die ID vom zweiten Geschäftsführer
    – der Support sieht nicht, was ich per App geschickt habe, nur die Daten aus dem Chat
    – Web Login mit Business Account nicht möglich! Wollte es mir ersparen, auf dem iPhone SE einen ausführlichen Chat zu tippen. Keine Chance.
    – Wenn ich aus dem Screen zum Eingeben der Zusatzinfos rausgehe, ist er unwiderruflich weg. Keine Chance mehr, diesen aufzurufen in der App …

    FAZIT: gescheitert.

  10. Der Podcast Lage der Nation macht gerade eine Recherche warum Hörer nicht von deutschen Banken wegen der “NL” IBAN ihr neues Bunq Konto ansprechen können. Könnte zumindest bei einigen Banken daran liegen, dass man auch den Menupunkt “Auslandsüberweisung” im Gegensatz zu Inlandsüberweisung auswählen muss. (z.B. ist das bei der Deutschen Bank so) Hört mal in die Lage der Nation #168 rein.

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