FS244 Ottilie Normalcamperin

Camping — Mobilfunktarife — Command Line Tools — Editor Tools — Cybertruck — 10 GBit Ethernet — Apple Pay — German Engineering

Nach längerer Pause begrüßen wir mal wieder Clemens in unserer Runde und auch hukl ist wieder gesund. Wir streiten uns über Mobilfunktarife und das postapokalyptische Design des Cybertrucks. Dazwischen viele Tips für die Freunde der Kommandozeile und des Texteditors.

Dauer: 3:55:26

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Shownotes:

97 Gedanken zu „FS244 Ottilie Normalcamperin

  1. Ich verwende für meinen Wohnwagen ja den TP Link CPE 210. Gibt’s auch als 5Ghz Modell. Macht was er soll, ist wasserfest und billig.
    Damit bin ich meistens auch nicht auf das rotzige Wifi des Campingplatzes angewiesen, sondern kann es von der nächsten Beach Bar abschnorren.

    https://amzn.to/36qCxPi

  2. Ha, jetzt weiß ich endlich warum das LED-Licht in meiner Wohnung so scheiße ist! Das gibt ne größere Bestellung,: danke.
    Insgesamt ne großartige Folge ✌️

  3. Ranger ist ein empfehlenswerter File Manager fürs Terminal, in derBenutzerführung angelehnt an Finder.
    Ich bin auch gestern erst über die nushell gestolpert, die macht auch einen interessanten Eindruck für direkte Weiterverarbeitung von Daten in der Shell.

    • Auch: gitea ist als gogs-Fork soweit mir bekannt ist ein wenig besser gepflegt, kann sich aber auch schon wieder geändert haben.
      Pijul sieht auch prinzipiell nach einer interessanten Alternative für git aus, krankt bei mir aber neben der Tatsache, dass Umlernen anstrengender ist, auch am Arbeitsumfeld, das eben git verwendet.

      Es tut mir leid für die Kommentarmenge, aber ich kommentiere gerade beim Hören.

  4. Ich gebe Clemens bzgl. Software-Miete und Cloud-Anbietern völlig recht, aber 1Password 7 gibt es noch als Kauf-Version (Runterladen, In-App gibt es dann die Option). Bei Enpass ist das inzwischen anders, besonders ärgerlich, da das lange als Nicht-Miet-Alternative zu 1Password gehandelt wurde.

    • Ich sehe gerade: Enpass hat zurückgerudert. Es gibt weiterhin ein „one-time purchase“. $53,99 vs. $17,99/a oder $11,99*2/a.

      Oder anders gesagt: Spätestens nach drei Jahren rechnet sich der Einmal-Preis. Ich weiß keine (bezahlte) Software, die ich weniger als drei Jahre benutzt hätte.

    • @Daniel: Letztlich ist aus Anbieter-Sicht klar, dass sie kontinuierlichen Cashflow benötigen, um ihre Software dauerhaft anbieten zu können.

      Mich stört das nicht, wenn es sich um Software handelt, die ich sowieso ständig verwende, und wenn es eine Export-Möglichkeit gibt. Mühsam ist es hingegen, wenn man eine Software nur selten braucht und sie sowieso ohne Cloud-Dienst auskommt. (OK, Software, die nicht SaaS ist, stirbt zunehmen aus.) Mühsam ist es auch im Unternehmensumfeld mit vielen Teilzeit-Stellen, wo die Software aber dennoch voll bezahlt werden muss.

  5. Re: Mobilfunk, Tim, um Himmels willen, leiste dir den Unbegrenzt-Tarif, das verschwindet spurlos unter den restlichen Betriebskosten für dein Geschäft.

    Ansonsten würd ich an dieser Stelle als Feedback sagen dass die Tarife Sinn ergeben wenn man NIE Tethering für andere Geräte macht. Ansonsten siehts aus wie bei mir:

    – Tethering/Hotspot: 45 GB
    === Der Rest hätte in den “L” tarif reingepasst ===
    – Nextcloud: 11 GB
    – Pocket Casts: 9 GB
    – Audiobooks.com: 1 GB
    – Google Play Store: 1 GB

      • alternativ gäbe es noch freenet funk. Die Tariflaufzeit ist “1 Tag”, kostet 1€ für unlimited LTE und 0.69€ für 1GB (jeweils pro Tag).
        Nachteile: O2 Netz, nur in DE, nur Paypal Zahlung

  6. Zu der Diskussion um die Telekom-Tarife:

    Ich habe O(2)dysse hinter mir. Vor drei Jahren habe ich dann den Tarif Magenta mobil XL Premium mit Smartphone abgeschlossen, weil ich den ganzen Hazzle leid war: Handyvertrag, Festnetzvertrag, Unitymedia für den Fernseher, Datenkrampf im Ausland …. Ich habe dann den ganzen Kram gekündigt und nur noch diesem Telekom Mobilfunktarif. Eine Karte (ohne Zusatzkosten) im iPhone, eine Karte (ohne Zusatzkosten ) im Router und eine (ohne Zusatzkosten) geht drauf für die Apple Watch. Fertig.

    Telefonieren, streamen, Backups, Datenaustausch, exzessive Nutzung der Cloud…. Nie mehr Gedanken über Datenvolumen machen inclusive im (europäischen) Ausland. Derzeitiger Verbrauch: Monatlich 100 – 400 GB.

    Kostet knapp 200 Euro HUCH, SO VIEL! Aber man spart sich alles andere, wodurch sich der Preis schon anders darstellt.

    Wenn man dann noch nicht jedes Jahr ein neues Handy braucht: Smartphone entsprechend dem Vertrag in Anspruch nehmen für etwas weniger als die Hälfte des Listenpreises und ab damit zu Ebay. Ergebnis: Kosten für drei Monate sind mindestens schon wieder drin, sodass man bei lediglich 150 Euro im Monat ist. Das kostet der andere Kram auch, aber alles ist stressfrei geregelt und man hat praktisch immer das gute Telekom-Netz inclusive 5G, wenn es das denn jetzt schon gibt – vermutlich bei Euch in Berlin am ehesten.

    • Lese sogar gerade Auf der Seite TELTARIF, dass der Tarif sogar noch mehr Leistungen umfasst:

      “Telekom weist wieder auf Premium-Tarif hin.
      Die Deut­sche Telekom bietet mit dem Tarif MagentaMobil XL Premium einen “Alles-drin-Vertrag” für Viel­nutzer an. Hier bekommen die Kunden nicht nur eine Allnet-Flat für Anrufe und den SMS-Versand sowie eine echte Daten-Flat­rate inner­halb Deutsch­lands. Viel­mehr kann der Tarif auch in allen EU- und EWR-Staaten, in der Schweiz, in den USA und Kanada sowie in der Türkei ohne Extra-Kosten genutzt werden.
      Anders als im “kleinen” MagentaMobil-XL-Tarif gibt es im Ausland keine Fair-use-Grenze für den mobilen Internet-Zugang. Die Kunden bekommen zwei MultiSIM-Karten ohne Aufpreis mit dazu (können aller­dings darüber hinaus keine MultiSIMs bekommen) und auf Wunsch jedes Jahr ein neues Smart­phone. Das Rundum-sorglos-Paket ist mit einem Monats­preis von 199,95 Euro aller­dings auch kein Schnäpp­chen und lohnt sich somit nur für Kunden, die die Inklu­sivleis­tungen auch wirk­lich nutzen.“

    • Aus der Leistungsbeschreibung des Tarifs: “Soweit nicht aus- drücklich vereinbart, ist in Tarifen mit pauschal abgegoltenen Daten- volumen ohne Bandbreitenbeschränkung die Nutzung der SIM-Karte / des eSIM-Profils in Routern nicht zulässig”

  7. Ich renoviere gerade und suche gerade nach guten RGBW Stripes (24V. bis zu 10m)… Kennt sich jemand damit aus und kann mal etwas beraten?
    (gerne können wir auch Reaper dabei mitlaufen lassen und das ganze veröffentlichen)

    Achja… zu Tesla:
    Ja, es ist mutig, mal was neues zu probieren… Aber sorry, hässlich ist das Teil trotzdem. Aus kaufmännischer Sicht, war das sicher ein guter Move. Pickups verkaufen sich in den USA nunmal gut… Aber hey, ist das wirklich SO zukunftsweisend? Ist daswirklich die Richtung in die wir unseren Verkehr entwickeln wollen? NOCH mehr PS… NOCH schwerer… NOCH größer???

    lg, Dave

    • Renoviere auch gerade ;-)
      Schau dir mal https://www.led-konzept.de an. Die haben so mit das beste Leucht-Mittel. CRI 95 kann ich nur empfehlen!

      Oder für Bad-Installationen (auch Wasserdicht): https://www.liprotec.de

      Eine Sache, die vielleicht noch näher in der Folge “beleuchtet” werden hätte sollen ist, dass man generell auf die Helligkeit achten muss. Wer einfach zuviel Lumen in seinen 8er Kronleuchter, für 10m² steckt wird erfahren wie erzend Licht geflutete Räume sein können.

  8. Was ihr bei StreamOn nicht vergessen dürft, ist dass die Daten nur dann als StreamOn Inklusivdaten abgerechnet werden, wenn ihr die Apps auf euren Mobilgeräten verwendet.

    Netflix in der iOS App = inklusive
    Netflix im Browser über ein Laptop (entweder per LTE Modul im Laptop oder Tethering) = nicht inklusive

    Völlig bekloppt

  9. Bzgl. LEDON – ich verwende diese auch schon seit Jahren.
    Klar – kosten etwas mehr dafuer sind sie echt top!

    Wir haben gerade unser neues Buero mit LEDON-Paneelen ausgestattet und wir sind echt begeistert.

    Sehr zu empfehlen!

  10. Bei dem Prepper-Truck-Tesla fehlt doch die Option “Mit Kettenantrieb”….

    Danke an Clemens für den kurzen 10G-Einwurf. Ich habe auch kürzlich bemerkt, daß es jetzt in Reichweite ist. Aktuell habe ich noch keinen Bedarf, da kein Gerät das dann auch könnte, aber wenn ich mein NAS wechseln werde, falls es kaputt geht, dann gleich auf 10G.
    Bezüglich Kabel hab ich letzte Woche schon mal etwas umgebaut (aus anderem Grund), aber dann auch gleich entsprechend der nötigen Wandlänge mit 2x Cat7-Kabel verkabelt. Der Switch und der Router können natürlich weiterhin erstmal nur 1G, aber dann kann ich sie in 2-3 Jahren einfach austauschen und muß nicht wieder mich durch die Fußleisten schieben…

  11. Was mich beim Cybertruck mal interessieren würde ist wie er beim Crashtest abschneidet. Es gab ja früher schonmal die Idee super stabile Fahrzeuge zu bauen bis man dahinter kam das man die Insassen beim Unfall besser schützt wenn das Fahrzeug die Aufprallenergie aufnimmt. Was macht in dem Fall jetzt der Cybertruck? Fallen wir hier zurück in frühere Verhältnisse? Dann besteht der keinen Crashtest. Die andere Variante wäre das die Front nicht so stabil ist wie die Seiten, oder das er ab einem bestimmten Druck doch kontrolliert nachgibt.

    • Ja. Kaum hat man mal Knautschzone und Aufprallschutz für Fußgänger, kommt Tesla mit einem super brachialen Design um die Ecke und wirbt dem Podcast nach auch noch damit, das es super stabil ist. Und Tim redet noch was von wegen, dass man da auch mal nen Gartenzaun umfahren kann ohne in die Werkstatt zu müssen. Das ist einfach nur Rückschritt.

      Das hat nichtmal was mit dem optischen Design zu tun. Auch wenn es für mich kalt und ja, militärisch und eher für eine Marslandschaft geeignet wirkt. Ich hätte mir lieber ein Konzept gewünscht, das auch ansatzweise für die Stadt geeignet ist. Stattdessen löst es den SUV als Großstadtpanzer ab und wird sich perfekt an den amerikanischen Markt richten.

      Pick-ups werden übrigens schon als PKW klassifiziert.

    • Mal sehen wie Tesla mit Europäischer Crash-Zertifizierung umgeht. Fußgängerschutz ist Bestandteil der Euro NCAP-Zertifizierung.
      – Die harte Außenhaut ist für Fußgänger ganz simpel letal.
      – Die scharfen Kanten ….
      USA hat mit Fußgängern kein Problem, natürliche Selektion.

  12. Destilliertes Wasser ist jenseits von grossen Mengen, die man kaum je zu sich nehmen wird, unproblematisch zu trinken. Aber es schmeckt halt grottig … Die Horrorgeschichten aus dem Schulunterricht hingegen kann man direkt vergessen.

  13. Bzgl: Mobilfunktarife: Auf Bali sind die Tarife super billig. Der Netzausbau vorbildlich und dass es nur 0,5 GB allgemeines Netz gibt und der Rest sei lokal ist ein Fehler beim lesen des Tarifs.

    Lokales Internet bedeutet auf Bali, dass der Tarif nur auf der Insel Bali gilt. Beschränkt aber in keiner Weise die Server die ich ansurfe oder sonstwas. Die 0,5 allgemeines Internet bedeuten im Umkehrschluss, dass ich diese 0,5 GB im Rest von Indonesien nutzen kann. Wenn ich also nur auf Bali bin, habe ich für 6 Euro 25GB Internet und kann jederzeit dazubuchen. Dass ist wie es sein sollte, und nicht diese Krankheit von Tarifen die es hier gibt.

    In 2 Monaten Bali hatte ich fantastische Pingzeiten in den Rest der Welt, Netflix und Amazon Prime Video und konnte auf meine Server zu Hause, besser als in vielen Teilen von Deutschland.

    Die Synology auf Bali lässt sich mit Hausinternet hier ebenfalls super erreichen.

    Das mit den Leitungen stimmt natürlich, die hängen dort von den Dächern und auf die Straße, aber es funktioniert halt. Ginge hier halt nicht, aber wer kann schon was gegen einen Sendemast auf dem Dach sagen!?

    • Clemens referenzierte aber explizit Südkorea, und da ist das wirklich so schlimm. Beidseitig. Von hier aus auf südkoreanische Seiten (wie die Zugauskunft für den Schnellzug KTX) laufen schnell in Timeout. Und wenn man da ist, tröpfelt das ausländische Internet nur so. Die haben anscheinend keine gute Außenanbindung, und wollen mit den Japanern nix zu tun haben (es düstert sich ja eh gerade nochmal besonders ein), denn auf der anderen Seite des jap. Meeres geht das Internet prima.
      Und ohne DeepPacketInspection. Das kann aber auch eine Spezialität meiner Hotel-WLANs in SK gewesen sein…

  14. Moin, ich frühstocke das mal nach Themen ab:

    – Caravan / Anhänger
    Ja, den lüftwiederstand merke ich auch im Verbrauch, als Vergleich (Ford Focus Kombi 2L-D 150ps – Gewicht=Gesammtgewicht des Anhängers):
    — 1,5t mit Bauschutt – 1,30m hoch, 1 Achser = 8,2l
    — 1,3t mit Kram fürs Camp – 2,10m hoch, 2 Achsen = 9,7l
    Die ersten Konzepte für Hybrid Anhänger habe ich ende 2009 (glaube öffentlich ab 2012/13) von IAV gesehen.
    Die Frage die ich mir stelle, ändert sich dann etwas an der Anhängelast? Der Anhänger hilft ja dann mit, aber so wie es in D immer läuft, wird es das reale Gewicht sein. Wobei z.B. meine AHK nur für 1,5t Ausgelegt ist, aber ich auf Nachfrage vom Hersteller die Info bekommen habe, dass ich meinen PKW Deichselanhänger trotzdem mit den Fahrzeug zulässigen 1,8t belasten darf. Begründung, dieser Hänger hat ja Bauartbedingt “keine/kaum” Stützlast und die Limitierung wäre nur wegen der vertikalen Kräfte.

    – Mobilfunk
    Ich habe in den sauren Apfel gebissen und mir einen DTAG XL + extra SIM geholt. Und genau wie Clemens schon sagt, ich plane das voll auszunutzen. Da ich häufig an verschiedenen Orten unterwegs bin, hatte ich je einen UM, o2 oder 1&1 billig (16-50mbit) Internetanschluss vor Ort. (+ einen Biz. DTAG 250er zuhause, der bleibt weil Heimnetz/Server, etc.) Diese Offside Anschlüsse waren in Summe teuer als der XL. Zusammengenommen + Arbeitshandyvertrag [den ich monatlich voll (x4-x10) überziehe] komme ich auf ~250-300GB. Jetzt wo ich garnicht mehr drauf achte (weil Arbeit heult ja nicht mehr) bin ich jetzt auf 430gb.
    Ich warte echt auf die 6850 5G Fritze, wegen des hoffendlich besseren 4G Chip (300mbit?), da die 6820 mir zu langsam und die 6890 zu teuer ist.

    -10G Ethernet / etc.
    Genau deswegen habe ich mittlerweile immer einen ERX-SFP als Switch dabei.
    Da es zu dem Zeitpunkt als ich losgelegt habe den kleinen CRS305-1G-4S+IN noch nicht gab, habe ich einen US-16-XG und einen Mellanox SX1012 den ein Kunde bei einer Erneuerung auf 100G & mehr Features loswerden wollte. Dieser verbraucht aber erheblich mehr als die neuerern Spectrum SN2000/3000er Modelle. Dieser CRS326-24S+2Q+RM kommt direkt auf meine Einkaufsliste :P Allein vom Strom her ist der nach Pritlovesche Buchhaltung nach 3 Jahren auf 0€.

    – WLAN
    Ebenso kann ich Clemens WLAN Rant voll nachvollziehen.
    Hotel WLAN mit massig Bandbreitenhalbieren (Repeatern) gebaut, Harte limitierung auf 5mbit (z.B. Hannover Messe und dann erlauben die einem nur 2,4GHz und teilen einem ums Verrecken keinen 5GHz Kanal zu, obwohl die nur die Unteren (36-64, davon sogar an einigen stellen nur 3 Stück wie in 2,4GHz) nutzen. Ebenso auch gern gesehen, alle 10m im Flur einen AP aber nicht abgestimmt und 3 Kanal Plan im Einsatz, 5ghz not found, obwohl die Hardware die dort hing es könnte. (Nmap sagte alles offen und mit Default PW), kurz dannach gab es “Netz” mit 130mbit im Haus. (Router sagte auf dem “Public Dashboard” UM 400Mbits. Die war dannach auch voll ausgelastet. Als ich dann mal finde den Sauger spielte, habe ich dort einige andere Nerds & Haxen kennengelernt.

  15. @Clemens: Gogs ist mehr oder weniger deprecated bzw. von einem Einzelgänger regiert der gern mal für n halbes Jahr verschwindet weswegen alle contributors geschlossen gegangen sind und zu Gitea.io geforked haben. Bei Gitea ist richtig drive, kann ich nur empfehlen. Besonders in Kombination mit drone.io, wenn man auch noch CI will.

  16. Tolle Sendung, durch die Kombi aus Clemens und Hukl ist mal wieder richtig viel “frischer Wind” reingekommen und der ein oder andere Rant hat mir beim Joggen schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert :)

    @Hukl freut mich, dass du auch vim (wieder) für dich entdeckt hast ich bin habe mich vor kurzem auch wieder dazu entschlossen von VSCodium zu neovim “zurückzuwechseln” und bin ebenfalls auf fzf, bat, und fd aufmerksam geworden. Hier sei als Ergänzung noch “ripgrep” genannt, was ein in Rust neu geschriebenes grep ist. (@Clemens: Rust und Go Programme können in der Regel ohne weiteres Cross-compiled werden).
    Was mich noch interessieren würde: hast du es hinbekommen, dass bat das gleiche Color Theme für die Syntax verwendet wie (neo)vim auch?
    Weiterhin sei zum Thema Language Server noch gesagt, dass für vim wohl mittlerweile “coc.vim” der neuste heiße Scheiß ist.

  17. Die kostenlose barclay Visa will unter 25€ auch nichts, darüber aber immer nur Unterschrift. Es kommt nie PIN. Und die Karte hat überhaupt keine Zahlungseinschränkung bis zum Kreditlimit. Wenn ich die Karte verliere, freut sich jemand.

    Ich frage mich, wie man eine Karte so rausgeben kann. Unterschrift…

  18. Bezügliche Kameras statt Rückspiegel bei Kraftfahrzeugen und der Unterstellung, dass das in Deutschland natürlich sicher nicht erlaubt sei: Seit einiger Zeit ist in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) nur noch die Rede von “Spiegel oder anderen Einrichtungen für indirekte Sicht”.

    Der im September 2018 vorgestellte und seit grob Mitte 2019 in Stückzahlen ausgelieferte neue Mercedes Actros LKW z.B. nutzt das dann auch aus und ersetzt serienmäßig die Außenspiegel durch Kameras und Monitore (Stichwort MirrorCam).

  19. Leider mE mit Clemens schwer hörbar. Es wäre deutlich besser, wenn Clemens die Räuspertaste benutzt und anderen Teilnehmern auch mal ihren Raum lässt ohne laufend reinzugrätschen oder das Thema komplett zu kapern.

    Schön, dass er die Anmerkung abgibt, dass seine “Goodies” keine Empfehlung sind und er keine Hinweise darauf haben möchte, dass das für die Anforderungen von anderen Hörern nicht funktioniert, dafür aber hukls Toolchain entwertet, weil das auf den spitzen Einsatzbereich von Clemens embedded Systemen keinen Sinn macht.

    Ich skippe sonst keine Folge – nicht mal ein Kapitel, aber Folgen mit Clemens sind mir persönlich zu anstrengend. Schade.

    • Dem muss ich leider (zum Teil zustimmen) – ich fand Letti hatte einen viel zu geringen Sprachanteil u.a. hat Clemens sie gefragt, ob sie ein Thema hat und hat Augenblicklich sein eigenes Thema angefangen und sie überhaupt nicht zu Wort kommen lassen. Das ist Schade und da müsste Tim als Moderator noch stärker eingreifen. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass Tim sich wieder stärker einmischt um den Hörflow zu verbessern – das wäre ein Wunsch von mir!

    • Und ich muss sagen, dass die freakshow Qualität wirklich nachgelassen hat die letzten male. Es war teilweise so stinkend langweilig. Teilweise hatte man das Gefühl, dass die Leute gar keinen Bock hatten. Habe die letzten Folgen komplett geskippt und war schon kurz davor FS aus meine Catcher zu löschen.
      Clemens bringt immer etwas Pepp rein. Ich kann zustimmen, dass er diesmal mehr zu sagen hatte als die anderen. Allerdings war er auch ewig nicht da. Wenn er regelmäßiger da wäre, würden sich auch nicht so viele Themen anstauen. Außerdem muss ich sagen, dass seine Themenauswahl viel interessanter ist als der andere Kram. Bisschen Technik (neben Apple) sollte in der freakshow schon vorkommen.

  20. Die Folge kam gerade rechtzeitig für mich.
    Danke.
    Jetzt muss ich nur noch einen Händler finden der die “MikroTik Access Point RB912R-2nD-LTm, LtAP mini, 2.4GHz, 1x 10/100, LTE, outdoor” an Endkunden verkauft

  21. Zu Sampleraten:
    16bit und 24bit sind absolute signed-int Werte – wenn man da Signale mit reichlich Headroom von z.B. -24dB aufnimmt, dann hat man im Signal nur noch 8bit bzw. 16bit effektive Auflösung. Und mit denen wird dann auch gerechnet. Das sorgt dann (gerade bei 16=>8 bit) für nur noch grobe mögliche Sprünge, das sogenannte Quantisierungsrauschen.

    Bei 32bit float habe ich aber IMMER 23bit Mantisse, egal wie groß oder klein meine absoluten Werte sind. Die Größenordnung wird nämlich über die 8bit Exponent bestimmt (23bit Mantisse + 8bit Exponent +1bit Vorzeichen = 32bit). Und wenn ich dann einen Hauch Hall auch auf ein leises Signal rechnen möchte, dann rechne ich mit der entsprechenden Präzision (in den Mantissen). IMMER. Anstatt dann nur noch mit aus groben Blöcken gerechneten groben Blöcken.

    Zum ANHÖREN reichen die 16bit (bei passender Aussteuerung).

    Zum AUFNEHMEN will man 24bit (oder 32bit float) – wegen des Headrooms gegen digitales Übersteuern.

    Zum BEARBEITEN will man 32bit float – damit es nicht (quantisierungs-) zerrt.

    Die Datenmenge bei 24bit bzw. 32bit float ist das anderthalbfache bzw. doppelte der “normalen” 16bit CD-Qualität. Das sind also keine Größenordnungen (anders als beim Video RAW gegen komprimiert).

  22. Von Müller-Licht gibt es schon länger LED-Leuchten mit CRI95, also nochmals eine Steigerung zu Ledon. Bin mit meinen Carus sehr zufrieden, deren Farbwiedergabe auch gut ist. Leider werden die Lampen wohl nicht mehr hergestellt. War die einzige LED-Produktion in Deutschland (Europa?).

  23. Apropos Amerikaner und der Rest der Welt,

    hat schon jemand entdeckt wo die Einstellung ist, damit die in iOS in der Notizenapp gescannten Dokumente nicht im Letter-Format sondern A4-Format abgelegt werden?

  24. hukls commandline Empfehlungen (fzf, fd) klangen ganz interessant. Mir ist nur ganz klar geworden, was die jetzt mehr bieten als GLIMPSE und locate. Gibt ja inzwischen einen ganzen Zoo an Re-Implementierungen von Standardtools (z.B. exa, ack, prettyping…), die sich auf den ersten Blick durch Farben, git Unterstützung und Implementierung in einer ‘hippen’ Sprache auszeichnen ;P

  25. Auch wenn Clemens mit einem offiziellen Wohnsitz bei seinem Freund in den USA so toll mit Netzkram spielen kann: Das könnte ihm ganz schön Probleme mit den US-Steuerbehörden einhandeln wenn er gleichzeitig hier in Europa Bankkonten und Depots hat. Da sind die ziemlich zickig und untersagen das den europäischen Banken und diese entsprechen den Forderungen dann in der Regel ob rechtmäßig oder nicht. Da guckt der Kunde dann in die Röhre.

  26. Ich vermute, Clemens hat das inzwischen schon selbst ergoogelt, aber der Vollständigkeit halber: Die Syntax von fish ist noch mal was eigenständiges, Drittes und weder mit der sh noch der csh Linie kompatibel. Mich persönlich hat das eher abgeschreckt, aber wenn man nur für den Eigenbedarf scriptet, ist es vermutlich okay.

    Ähnliches gilt ja übrigens auch für Zsh, das neben der Standardsyntax noch eine ganze Reihe weiterer Konstrukte (repeat, always, …), bzw. Alternativschreibweisen erlaubt, die Bash und Ksh nicht kennen. Viele der modernen Tools, die Shell-Scripte (meist zum sourcen) mitbringen, kommen inzwischen auch mit eigenen fish-Varianten.

    • Genau, die Syntax ist nicht ohne weiteres kompatibel. Man kann aber trotzdem ganz normal Bash-Scripte ausführen, wenn sie eben mit der Richtigen Shell (mit dem Shebang am Dateianfang) ausgeführt werden. Es betrifft also vor allem den Komfort, den man im Terminal, also der Einstiegsshell bekommt bzw. wenn man mal eben was dort oder als Fish-Script runterschreiben will.

      Integrationen die man in Bash/ZSH hatte, muss man allerdings tatsächlich erst übersetzen, falls noch keine entsprechenden Scripts vorhanden sind, wie schon im Kommentar erwähnt. Betrifft irgendwelche fancy (Git) promts, isolierte Ruby/PHP/Python/… environments und dergleichen. Für vieles gibt es allerdings bereits Ersatz.

  27. Wieder eine erfrischende Sendung, Dankeschön :-) – auch wenn an praktisch allen Kritikpunkten der Vorredner*innen das Ein oder Andere sehr erwägenswert ist und helfen wird zukünftige Sendungen *noch* besser zu machen.

    Kleine Anregung – nicht nur für Clemens, sondern auch für Hukl, Letti und Tim, die das quasi völlig unwidersprochen akzeptiert haben: bitte nochmal durchnerden, was es mit dem Trinken von destilliertem Wasser auf sich hat. Vermutlich hat Clemens auch noch in der Schule gelernt, dass das ganz schädlich ist und mensch davon stirbt wg. des osmotischen Drucks… (hier fehlen jetzt n+1 facepalm emojis).

    Das gehört zur selben Art Unsinn, wie z.B. dass Süßstoff in der Schweinemast verwendet würde, weil es den Apettit steigere (https://www.zeit.de/2008/15/Stimmts-Suessstoff) – und der leider immer noch in Schulen kolportiert wird. Schon erschreckend, wie schwer so ein tradierter Unfug aus den Köpfen von Lehrer*innen zu entfernen ist. :-(

    Es gibt nerdige Internet-Communities die die eigene Herstellung und den Konsum von destilliertem (besser: entmineralisiertem) Wasser propagieren und sich bester Gesundheit erfreuen. Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich *kein* Mitglied oder Anhänger einer solchen Community bin. Aber der Genuss von entmineralisiertem/destilliertem Wasser ist sowas von unbedenklich – dagegen sind selbst D12 Globuli noch das reinste Gift. Zum Einstieg: https://www.wasser-hilft.de/mineralmangel_durch_umkehrosmosewasser.htm – ich hab’ das jetzt nicht exakt im Detail gescreent, aber passt schon.

    Tim war doch noch kürzlich in Hongkong – das günstigste Trinkwasser, dass Du dort im Supermarkt oder Kiosk kaufen kannst wird durch Umkehrosmose hergestellt. Wie wolltest Du sonst solche superdicht bevölkerten Siedlungen mit Wasser versorgen – soviele Mineralbrunnen kannst Du gar nicht bohren.

    Also Tim: Du kannst das Wasser von den Panels auf deinem Wohnwagen ohne Bedenken trinken – Du musst es auch vorher nicht noch etwas salzen, damit deine Zellen nicht platzen… (rofl)

    Ob wir es allerdings in diesem Leben nochmal schaffen werden, Tim den Unterschied zwischen der Ladekapazität eines Akkus – gemessen in mAh, Ah, As oder auch C (Coulomb) – und dessen Leistungskapazität – gemessen in Wh, kWh, Ws oder auch J (Joule), kJ, MJ oder auch SKE (https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkohleeinheit) oder Öleinheiten (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96leinheit) – zu verklickern? Da bin ich nicht ganz so optimistisch… ;-)

    Ganz liebe Grüße, Dr. Big Man

  28. Im mitteleuropäischen Flächenland Frankreich hatte ich Glasfaser to the Home (kam im Wohnzimmer aus der Wand) für 30€ und 50GB LTE für 10€ im Monat. Und in Frankreich hängen keine Glasfasern an Holzlatten an der Wand.

  29. Wenn die Bank dir Kleinbeträge ohne PIN erlaubt, haftet sie auch für potentiellen Missbrauch. Das ist nix mit keine Sicherheit mehr für den Kunden. Eigentlich sollte Tim doch wissen, das Kreditkarten usw. schon immer auf Risikoanalyse basiert hat. Generell ist die Haftung für Kunden mittlerweile extrem limitiert. 50 € oder so außer die Bank kann dir das Gegenteil explizit nachweisen. Insofern bisschen unnötige Diskussion.

    • Ich arbeite bei einer Bank (allerdings nicht in europa) . Betrug von kreditkartenzahlung mit Paywave ohne PIN ist so gut wie nicht existent. Das ist alles im gebuehren und riskomodell mit eingepreist. Falls es vorkommen sollte, zahlt die Bank. Seamless UX ist wichtiger. Bei Internetbanking sieht es schon ganz anders aus. Dort gibt es Betrug in Hoehen, wo es fuer die Bank sinn macht technische massnahmen (auf kosten der UX) einzubauen um diesen Betrug zu minimieren.
      Auch von Angreifer seite macht letzteres mehr Sinn, weil ich fuer das paywave auslesen physisch nah am Opfer sein muss und die Anzahl von erfolgreihen Buchungen pro Zeit relativ gering ist. Mit einem Banktrojaner kann ich viel mehr Opfer in kurzer Zeit und automatisiert erreichen.
      Und dann ist da noch das Problem an das Cash zu kommen, ohne mich zu outen. Das heisst ich brauche sowieso noch Money Mules, am besten noch in mehreren Laendern.

  30. Soviel zum Thema für aktuelle Hardware gibt es 64 Bit-Zeug für Mac OS:
    Ich habe hier zwei Dell UP2516D Monitore stehen (und das ist das aktuelle Modell, das im Moment noch produziert und verkauft wird), die man eigentlich mit einem Colorimeter kalibrieren kann und sollte. Die Software dazu auf der Dell Homepage ist von 2015 (und natürlich keine 64 Bit). Aussage von Dell dazu: ich soll mir doch eine Windows-Kiste zulegen, dann kann ich sie wieder kalibrieren. :-(

  31. Jacinda Ardern ist sicherlich eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die anscheinend eine sehr positive Wirkung auf das politische Leben in Neuseeland und darüber hinaus hat.

    Leider kann ich aber auch die Kritik an ihrem Auftritt mit Kopftuch nach dem Terroranschlag von Christchurch sehr gut nachvollziehen und möchte dazu ganz besonders auf die Ausführungen von Yasmine Mohammed & Sam Harris in der Folge 175 “Leaving the Faith” des “Making Sense” Podcast hinweisen (https://samharris.org/podcasts/175-leaving-faith/).

    Bei irgendwelchem Personenkult klingeln bei mir grundsätzlich *immer* erstmal alle skeptizistischen Alarmglocken…

    • Innenpolitisch steht Jacinda leider nicht so gut da. Koennte man den PM direkt waehlen, waere sie in den Umfragen immernoch weit vorne. Allerdings steht ihre Labour party nicht mehr ganz so hoch im kurs. Ihr wird auch in NZ vorgeworfen mehr fuer ihre internationale aussendarstehlung zur tun – chch-call, vouge cover, colbert auftritt & sein NZ besuch, UN treffen mit baby – aber dafuer wichtige innenpolitische themen zu versauen e.g. housing market mit kiwibuild, child poverty. …
      Nov 2020 sind wieder Wahlen (hier ist der Term nur 3 Jahre). Mal sehen ob NZ nach einer Legislatur Labour schon genug davon hat.

  32. Da Clemens ja nun 10G für den Heimbereich freigegeben hat :) wollte ich hier mal in die Runde fragen ob jemand schon Infrastruktur in 10G verlegt hat und nicht nur Geräte.
    Mein Setting wäre die komplette Erneuerung der elektrischen Leitungen in einem alten Haus. In dem Zuge würde ich natürlich gern auch so viele Räume wie möglich mit LAN versorgen.
    Der Nerd in mir möchte natürlich überall Glasfaser verlegen… jedoch scheiter ich jedesmal an der Vernunftsfrage: Wie schließe ich dann eigentlich die Endgeräte an?
    Sehe ich das richtig, dass es zwar Faser-zu-Kupfer-Konverter gibt, aber die nicht zur Unterputz Montage und das die natürlich auch Strom benötigen.
    Es wäre also doch vernünftiger Kupfer in den Wänden zu verstecken und so die 10G zu realisieren, als überall Konverter dran zu hängen und so die Kosten (Hardware und Strom) in die Höhe zu treiben.
    Oder habe ich etwas übersehen, womit ich doch die Glasfaser rechtfertigen könnte?
    Ach ja, natürlich “brauche” ich die 10G in jedem Raum, das hab ich schon mit mir ausdiskutiert :D

  33. @Tim

    LEDs wird es nicht als H7 Nachrüstung geben.
    Das hat nichts damit zu tun das der Gesetzgeber nicht will, sondern damit das es schlicht nicht möglich ist.

    Das es bei SPON und anderen dazu immer wieder Beiträge gibt ist ziemlich traurig, wird aber an der Physik nichts ändern.
    Der ADAC Artikel ist schlicht irreführend.

    Wenn $Autobauer einen Scheinwerfer für einen neuen PKW braucht geben die den Auftrag an einen $Scheinwerferhersteller.
    Dieser ist etliche Wochen damit beschäftigt den Scheinwerferspiegel erst in Software zu simulieren, dann aus einem Stück zu fräsen, auszuprobieren und weiter zu verfeinern.
    Will sagen da sitzen sehr viel Menschen mit Knowhow und Technik dran den Spiegel so zu entwerfen das das Licht genau da hin kommt wo es hin soll.

    Das Leuchtmittel sieht dabei so aus:
    https://media.bahag.com/assets/resp_product/33/47/3347141_25981958.jpg

    Der Teil von dem das Licht ausgeht ist der Glühwendel.
    Also quasi einem Strich, zumindest aber ein sehr kleines Objekt das in alle Richtungen gleichmässig strahlt.

    Der Spiegel muss das Licht einfangen und dafür sorgen das möglichst viel vorne auf die Strasse kommt. Aber Gegenverkehr oder Fussgängern nicht geblendet werden.

    Die LED Nachbauten sehen so aus:
    https://dammedia.osram.info/media/resource/760×760/osram-dam-11981797/LEDriving%20HL%20H7%2067210CW.jpg

    Wie man sofort sieht kann das Licht gar nicht in alle Richtungen scheinen weil da links und rechts ein Metallsteg ist.
    Davon ab ist eine LED aber auch gar nicht in der Lage rund rum zu scheinen. Der wesentliche Teil des Lichtes wird immer gerichtet nach vorne aus der LED kommen.

    Man könnte da jetzt theoretisch eine Optik drauf bauen oder aber so einen Wahnsinn hier konstruieren:
    https://images.gutefrage.net/media/fragen/bilder/h7-led-schweinwerfer-vom-tuev-erlaubt/0_big.jpg?v=1477916768000

    Dann würde sich das Licht deutlich mehr verteilen.

    In allen Fällen ändert das aber nichts daran das das Licht nicht von da kommt von wo es kommen müsste und worauf der Spiegel ausgelegt wurde.
    Das bedeutet zwangsläufig das das Licht auch nicht da hinfällt wo es hinfallen sollte.
    Eintrittswinkel gleich Austrittswinkel
    Das Licht trifft aus einem andern Winkel (weil die Glühwendel wo anders sass) auf den Spiegel wie vorgesehen und wird deshalb auch an eine andere Stelle reflektiert.

    Wenn man jetzt genug Licht mit einem LED Leuchtmittel erzeugt dann wird vor dem Auto die Strasse heller werden als mit der Halogen Birne.
    Das Problem ist, das aber auch Licht dahin fällt wo es nicht hinfallen sollte.
    Also in den Gegenverkehr oder auf den Bürgersteig und blendet andere Verkehrsteilnehmer.

    Der ADAC geht in einem Nebensatz auch darauf ein das genau der Teil nicht untersucht wurde.
    Man hat sich nur angesehen ob dort mehr Licht ist wo man es haben möchte.

    Wie es theoretisch gehen würde:

    Weisses Licht hat keine Wellenlänge sondern ist immer eine Mischung aus verschiedenen Farben.
    Das heisst man nimmt eine blaue LED und schickt das Licht in eine Phosphorschicht die darüber sitzt.
    Der Phosphor verhält sich so wie die Sterne an der Kinderzimmerdecke.
    Durch die dick der Phosphorschicht lässt sich dann steuern wie kalt oder warm weiss das Licht wird. Je mehr Phosphor um so wärmer.
    Man nutzt übrigens eine blaue LED weil die das kurzwelligste und damit energiereichste sichtbare Licht hat.

    Um es kurz zu machen: Man müsste den Phosphor auf die Dicke der Glühwendel rollen und da drin dann blaue LEDs verteilen die in alle Richtungen Leuchten.
    Das gibt unsere Technologie aber nicht her. Und wird sie auch nicht so lange unsere Autos nach fahren können.

    Dazu kommt dann noch ein Kühlproblem.
    LEDs sind sehr Energieeffizient. Der Wirkungsgrad liegt bei 30% – 40%.
    Trotzdem entsteht noch sehr viel Wärme die abgeführt werden muss.
    Eine Glühwendel schickt das meiste davon durch Infrarotstrahlen weg.
    Eine LED kann das nicht.
    Viele LED Scheinwerfer müssen aktiv gekühlt werden.

    Ohne Kühlkörper fällt die Lebenserwartung von Jahren auf Tage.
    Die theoretische Glühwendel/LED hätte keine Chance die Energie abzuführen.

    Die Nachbauten haben einen Kühlkörper der hinten aus dem Scheinwerfer rausguckt.
    Man müsste also den Scheinwerfer hinten offen lassen und kann dann nach dem ersten Regen Fische in die Scheinwerfer aussetzten.
    Dieses Problem liesse sich sicher irgendwie lösen. Das Blendproblem aber nicht.

    Die einzige Möglichkeit in eine Auto LED Frontlicht zu bekomme ist einen LED Scheinwerfer einzubauen der auf das Leuchtmittel LED ausgelegt ist.
    Alles andere ist nicht praktikabel.

    Das traurige an ADAC, SPON und co ist das sie das völlig ausblenden und wenn dich das nächste Mal ein Auto mir LEDs blendet, dann weisst du wer den Knaller, der das Auto fährt, davon überzeugt hat das es eine gute Idee war, LEDs nachzurüsten.

    Es liegt nicht an den Regulieren oder ist eine Verschwörung der Autoindustrie die uns das Nachrüsten verbieten.
    Es ist die Physik bzw die Auslegung des Spiegels.

    • Ganz so lang hätte ich das nicht geschrieben, aber Danke für ein Bisschen Physik in die Lampenwünsche-Suppe!
      LED-Autoscheinwerfer gibt es, und die sind supergut.
      Aber sie haben nicht die geringste Verwandtschaft mit herkömmlichen Scheinwerfern.
      Es kann keine LED Leuchtmittel für die alten Scheinwerfer geben die die Funktion des Leuchtfadens ersetzen.

  34. Zum Thema Apple Pay und mobiles Bezahlen ein kleiner Tip für die Autofahrer: Was ihr für London oder Singapur für den ÖPNV mit automatischer Abrechnung via NFC beschrieben habt, gibt’s bislang in D nicht.
    Gibt’s aber sehr wohl in deutschen Parkhäusern, wo zunehmend an den Ein- und Ausfahrtsschranken NFC-Reader installiert werden, z.B. bei Q-Park (niederländisches Unternehmen). Einfach mit Apple Pay (oder NFC-Karte) ein- und ausfahren ohne Umweg über den Kassenautomaten. Funktioniert einwandfrei.

  35. Also in Österreich ist Mobilfunk wesentlich günstiger als in Deutschland, es gibt zahlreiche unlimitierte Tarife und dennoch hängen die Kabel nicht größtenteils auf Masten. Und Netzzensur (“richtiges Internet”) ist hier auch kein Thema.

    Gleichzeitig ist jeder Anbieter verpflichtet, auf Anfrage auch eine von außen erreichbare öffentliche IP anzubieten (was ich auch mit meinem billigen Discounttarif ohne Probleme gekriegt habe) – die Trafficprobleme scheinen also definitiv managebar.

    Mobilfunk ist in Deutschland sicherlich nicht wegen technischer Exzellenz so teuer.

  36. zum Thema: scansnap. Der in diesem Podcast empfohlene Fujitsu scanner ist ja nicht mehr verfügbar. Da wollte ich mir das Nachfolgemodell klicken. Und genau wie bei Hukl haben mich die Rezensionen abgeschreckt.
    Momentan setzt mein Workflow auf Opensource tools. => Sobald ich ein PDF oder Scan als Image bekomme => mache ich OCR via Tesseract. Das ist ein Opensource tool. Das habe ich selber compiled. Das funktioniert ziemlich gut. Aber es akzeptiert nur images als input. Keine PDFs selber. Wenn ich eine PDF habe, prüfe ich via den XPDF tools ob das PDF durchsuchbar ist – wenn ja ab zur Analyse. Wenn nicht dann wird es mit Ghostscript und imagemagick in ein TIFF gewandelt und danach mit tesseract OCRed. das sind alles Opensource tools die ich selber compiliert habe.
    Die analyse selber mache ich momentan noch mit RegExp und Grep. Das funktioniert momentan gut.
    Das Einzige was mir noch fehlt ist eine gescheite ScannerHW. Momentan archiviere ich die Dokumente die ich bereits habe und die man via Mail bekommt. Ich bin aber auch kein Freelancer. Bei ist es eher der Digitalisierungsdrang und Spass.

  37. 2:36 , zum CyberTruck: Launch- und Departure Angle= Böschungswinkel vorne, bezw. hinten. “Der Böschungswinkel bezeichnet die maximal befahrbare Steigung, die ein Fahrzeug fahren kann, ohne dass überstehende Fahrzeugteile den Boden berühren.”

    Gerade Clemens als Fahrer einer Geländewagenparodie sollte diese Begriffe kennen.
    Model X fahren und den Cybertruck lame finden ist übrigens reichlich bigott – der Cybertruck ist doch genau die Eskalationsstufe die der reißende SUV Absatz mit sich bringt.

    Es geht jedoch auch ein Dank an Clemens: dafür, daß er Tim vor Augen führt, wie hanebüchen seine Forderungen oft sind. Konkret diesmal zum Thema unlimitierte Daten und billige Zweit-SIMs.

    • Ich habe nicht gefordert, unlimitierte Daten zu erhalten, sondern sinnvolle Limits. Diese liegen heutzutage nicht bei unter 100 GB im Monat und überhaupt bin ich nicht der Meinung, dass ein “Verfall” von Datenkontingenten pro Monat überhaupt “a thing” sein sollte.

      Würden die Mobilfunkanbieter einfach mal realistische GB-Preise durchreichen wäre ich sogar mit einem Preis pro GB zufrieden, der sich aber bestenfalls im eher im niedrigen zweistelligen Cent-Bereich tummeln sollte, meinetwegen auch gestaffelt in Kontingenten, aber eben nicht so, dass man permanent befürchten muss, vom Netz getrennt zu werden, nur weil man mal Netz braucht.

      Und ja, einen hohen Preis für eine SIM halte ich schlicht für unanständig, denn letztlich ist eine SIM nichts anderes als meine Kundennummer. Die “Kosten” für die Einbuchung dieser SIMs wird durch den Grundtarif abgeglichen.

      Sagen wir mal, ich würde heute 0,23 EUR pro GB (genauer 1 GB Upload und 1GB Download) zahlen und einen Grundtarif von 20 EUR im Monat. Dazu gibt es dann 10 SIMs, kostenlos als eSIM, und mit einer einmaligen Handling- und Versandgebühr für SIM-Karten.

      Wenn ich nun das Netz mit diesem Tarif viel nutze (200 GB im Monat) zahle ich 66 EUR, sonst entsprechend weniger. Liegt das Handy im Schrank fallen 20 EUR an.

      Na? Wer stirbt? Wer geht pleite? Niemand. Wer ist zufrieden? Alle. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten hat man über maximale Geschwindigkeiten, die erzielt werden können und natürlich über die Regelung im Ausland (wobei natürlich für EU exakt das selbe gelten sollte).

      Stattdessen werden Tarifmodelle gewählt, die unverständlich, kundenfeindlich und genau dann scheiße sind, wenn es mal wirklich drauf ankommt.

      Ich fordere lediglich einen fairen Umgang mit mir als Kunden, geschenkt haben will ich nichts. Aber wenn ich jedes Mal in digitale Existenzkrisen geraten nur weil ich am iPad mal das WLAN ausgeschaltet habe, bin ich halt angepisst.

      • Oh und für alle, die Angst haben, mit einem solchen Tarif in eine explodierende Rechnung zu laufen: einfach eine kleine Website/App dazu mit der man jederzeit minuten- oder zumindest stundengenau sieht, wie der Verbrauch ist (upload und download getrennt) und mit der Option, sich selbst ein Monatslimit zu setzen.

        Dann macht es irgendwann ping ping ping und man weiß Bescheid und beim oberen Limit schaltet es sich dann meinetwegen auch ab oder drosselt oder was auch immer. Aber das will ich SELBST entscheiden und nicht für mich entscheiden lassen.

        Ach und die tolle App darf mir dann auch gerne erzählen, WELCHE SIM hier die Daten verbraucht, WANN sie das getan hat und es INBOUND oder OUTBOUND Traffic war, der hier frei dreht.

        Alles kein Hexenwerk, müsste man nur mal WOLLEN.

        • +1
          sehe ich genauso. Ich will Daten haben – wenn ich die Daten brauche und nicht jedesmal dran denken oh gleich wird ein neues Monatsgehalt fällig. Ich habe die 90er erlebt. und Da ich ein Kind der DDR bin, weiss ich wie es ist die ersten 17 Jahre gar keine Kommunikationsmöglichkeit wie ein Telefon zu haben.

    • Noch ein Dank an Clemens:
      Der Hinweis auf den Einfluss der Fahrprofile zu Verbrauch/ Reichweite war mal fällig. In Schweden fahre ich mit einem großen konventionellen Diesel auch für 3,7l/100km (und sauber), undenkbar hier dank all der blinden Schilder- und Regularien-Aufsteller hier.
      Die Freakshow würde gewinnen wenn sie nicht nur SW-lastik Freak-Niveau hätte, sondern auch ein kleines Bisschen HW und Mechanik KnowHow versprühen würde.

  38. Zu eurer NFC-Security-Diskussion:
    Wenn es doch technisch so einfach ist und nun Millionen von NFC-Karten kursieren, warum findet dann hier kein massenhafter Betrug statt? Fakt ist, dass bislang keine Betrugsfälle mit NFC-Karten dokumentiert sind. Das sage nicht ich, sagt auch nicht die Banken-Lobby, sondern die deutschen und europäischen Sicherheitsbehörden. (siehe https://twitter.com/mwmosen/status/1203652522025598976/photo/1 , Vorsicht: fürchterlicher FAZ-Screenshot!)

    Welches Russen in der U-Bahn meint Hukl hier eigentlich? Die Videos, die ich kenne, sind stets Proof-of-concept-Videos unter pseudorealen Bedingungen. Es wird aber nie gezeigt, wo das Geld landet und wie man dieses da wieder weg bekäme. Dahinter muss ja stets ein legitimiertes Händler-Konto liegen, auf das die Transaktionen erfolgen.

    Und selbst wenn ein derartiger NFC-Betrug gelänge: Der maximale Schaden betrüge 150€, für welchen dann auch noch die Bank haften würde. Die Banken und Kreditkartenfirmen sind sich so sicher, dass sie die Anzahl PIN-freier Transaktionen und den PIN-freien Verfügungsrahmen im Laufe der Zeit erhöht haben.

    Dagegen ist das Gefährdung beim Banking auf Rechnern sehr real, wo der ganze Software-Stack manipulierbar ist und auch eine ganze Reihe von Angriffen dokumentiert ist und ein echter Schaden erfolgt.

  39. Ich hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen aber zum Thema mobile Flat :

    Ich habe mir gerade eine LTE Flat (Max 150Mb D / 25 up ) besorgt.
    Ohne Begrenzung , Ohne Limit für schnörkellose 40.- Monat.

    Gibts komischerweise nur über mobilcom via Telefonica.
    Sonst habe ich in DE keinen Anbieter für LTE Flats in dem Preisspektrum gefunden.

    https://www.mobilcom-debitel.de/handytarife/datentarife/mit-handy/green-lte-2go/b/tablets_surfsticks/P-M-3240655?desc=custom&tcl=tariffs_postpaid_data&v=P-3310912&zzi=P-3310912

  40. Ich finde diese Überlegungen zum Cybertruck Design ganz schlüssig: https://www.youtube.com/watch?v=psXWyO32aWk
    Tesla hat radikal Komplexität reduziert. Die Karosserie wird aus einem Stück Stahl gefaltet, plane Fensterscheiben drauf geklebt, Lackierung fällt komplett weg. So wird der Truck sehr wettbewerbsfähig zu produzieren sein und eine gute Marge erzielen.

    Dazu kommt noch, dass das Ding nicht rostet. Wenn man da Software/Motor/Akkus wechseln kann, dann überlebt das Ding Generationen.
    Das ist ein Paradebeispiel fürs “First Principles Thinking”.

    Der Truck erinnert mich übrigens an das ursprüngliche Konzept der G-Klasse. Nur dass Mercedes jetzt genau in die andere Richtung marschiert.

  41. Clemens hatte nebenbei erwähnt, dass er das Upgrade auf 1password 7 nicht mitmachen wird. Ich habe auch kein Interesse daran kontinuierlich für ein Password Store Geld zu bezahlen.

    Vielleicht könnt Ihr in der nächsten Sendung über Alternativen zu 1password sprechen ?

    Vielen Dank und eine schöne Weihnachtszeit

  42. Ich bin mal wieder spät dran…

    Zum Cybertruck schwirrt allerlei Halbwissen durch die Sendung. Edelstahl ist z.B. weicher als normaler Stahl. Man muss es halt nicht lackieren. Und das Design war auch keine Entscheidung von Tesla, so dicke Bleche kann man einfach nicht anders biegen. Ein anderes Design ist bei der Bauweise einfach nicht möglich.
    Zudem ist es Humbug, ein möglichst stabiles Auto zu bauen. Der Rahmen soll ja in der Knautschzone beim Crash Energie aufnehmen. Eine extrem starre Karosserie verformt sich nicht, der Fahrer bekommt die gesamte Energie ab. Da hilft dann auch kein Airbag und kein Gurt mehr. Sieht auf der TÜV so, ein solches Auto würde nie eine Zulassung in der EU bekommen.

    • Ja richtig. Korrekter wäre die Formulierung gewesen: die Automobilunternehmen, die in den USA produzieren. Aber dass die eigentlichen US-Unternehmen dadurch einen großen Vorteil (und damit Marktanteil) haben sieht man ja auch durch die von Dir erwähnten Zahlen (und ich gebe zu, mir die nicht zu genau angeschaut zu haben vorher).

  43. Dieses einsteigen-aussteigen-bester Preis gilt Ticket gäbs auch in Deutschland schon. Bei der Bahn deutschlandweit mit der „touch&Travel“ App. An jedem Fahrkartenautomaten war ein qr-Code zum scannen oder man gab den Ort manuell ein. Die App hat dann den günstigsten Tarif berechnet, bei mehreren Fahrten dann auch den Tagestarif. In allen Verkehrsbünden deutschlandweit. Wurde leider 2016 mangels Nutzer eingestellt.

  44. Ich finde es interessant, wie Tim sich diesen Cybertruck schön philosophieren kann, nur weil das Teil von Tesla ist. Wie wäre wohl die Kritik ausgefallen, wenn das Teil von einem “deutschen Premium-Hersteller” kommen würde?
    Sonst ist SUV bzw. “groß” immer doof, aber wenn Tesla drauf steht, gilt es als revolutionär. Komm ich gerade nicht mehr mit. Da hilft auch Rekuperation nur bedingt. Das Ding ist einfach groß und schwer und dazu noch hässlich. OK, das ist Geschmacksache. Dazu dürfte das Teil ja wohl in Europa offensichtlich keine Zulassung bekommen…
    Ich fahre übrigens selbst seit fast 2 Jahrzehnten SUVs aus München und finde das auch vollkommen in Ordnung. Mich wundert nur die Doppelmoral.

    • Keine Ahnung, wo Du von mir schon mal eine Äußerung zu SUVs gehört hast – kann mich nicht erinnern, mich so geäußert zu haben, wie Du es nahelegst. Von daher gibt es da keine “Moral”, die irgendwie doppelt sein könnte.

      Davon abgesehen habe ich auch gar nicht in Richtung SUV argumentiert, sondern eben in Richtung “Truck”. Der Cybertruck ist ein LKW, aber eben einer, der in seiner Gestaltung sehr mit dem Traditionellen in dem Segment bricht.

      Sehr viel mehr habe ich auch nicht dazu gesagt. Weder ist der Cybertruck ein Produkt für mich noch denke ich, dass wir ihn so bald (oder zumindest in nennenswerter Zahl) in Europa sehen werden (wenn er denn überhaupt produziert werden wird).

      Ansonsten finde ich die aktuelle SUV-Diskussion auch nicht sonderlich hilfreich. Auf zu gefühlt 20% zu großen Autos rumzuhacken während links und rechts davon viel zu viele LKWs im Einsatz sind, die vor allem um ein vielfaches mehr zum Einsatz kommen. Aber auch mit Whataboutism kommt man ja nicht weiter.

      Letztlich muss sich jeder an seine Nase fassen und versuchen, den eigenen Fußabdruck in Punkto Abgas, CO2 und Platz in der Stadt zu reduzieren. Für mich hat jetzt der Elektroroller den Großteil meines Mobilitätsbedarfs in Berlin übernommen und werde da mit Sicherheit dranbleiben. Aber wer heute Verbrenner fährt sollte sich zumindest stark darüber Gedanken machen, wie das auf entweder Elektro oder gar kein Auto umgestellt werden kann.

  45. Bei den LED-Birnen ist nicht nur der Ra-Wert entscheidend, sondern auch, wofür man das Licht einsetzen will.
    Generell: Je höher der Ra-Wert, desto besser/natürlicher ist die Farbwiedergabe – ABER natürlich wirken die Farben in einem warmweißen Licht anders, als unter einem kaltweißen – deshalb ist der Einsatzzweck wichtig!

    In der Druckbranche arbeitet man mit 5000K – darauf ist alles abgestimmt und unter diesem Licht werden die Farben beurteilt und korrigiert. Auch die Monitore sind auf 5000K kalibriert.
    In der Fotografie sind es 6500K – das ICC-Profil “AdobeRGB”, welches von besseren Kameras verwendet wird, hat 6500K als Weißpunkt und Fotografen kalibrieren ihre Monitore darauf.
    Im Wohnbereich will ich nicht mehr als 2700K, damit es gemütlich ist, aber natürlich trotzdem eine gute Farbwiedergabe, also einen hohen Ra.

    Eine der sehr wenigen LED-Birnen mit 5000K und einem Ra von 95 ist die HiraLite LED 14W Vollspektrum Tageslichtlampe – noch nicht selbst getestet (habe hier noch Normlicht-Röhren). Wäre aber evtl. einen Blick wert…

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