Neues aus Entenhausen — LGTM — Equal Earth — Google Earth RIP — MouthPad — Inter — Artcraft — AI Coding — Sprachmodelle und Wissen — Stagehand — Switchcraft — Metaebene Applications — Space Shuttle — Space Glider — Kugelblitz
Das Thema AI scheint noch lange nicht an seinem Höhepunkt angekommen zu sein und darum bestimmt es auch diese Folge der Freak Show in Form der Anwendung für Softwareentwicklung und was das für die gesamte Software-Industrie bedeutet, jetzt wo findige Einzelkämpfer anfangen mit der Power von AI Coding Agents ganze Application Suites nach- und vorzuprogrammieren. Wir diskutieren auch, was das für Open Source bedeutet und welche Auswirkungen das sonst noch haben kann.
Tim wiederum folgt dem Trend und eröffnet in dem Zuge ein ganz neues Outlet und produziert jetzt – wie sollte es auch anders sein — neben den Podcasts jetzt auch selbst Software. Metaebene Applications ist geboren und wird Teil des Angebots der Metaebene. In dieser Sendung stellt er die ersten fünf Projekte vor.
Zu Gast ist Pavel, den ihr aus früheren Sendungen und von UKW her schon kennen dürftet.
Dauer: 4:38:51
Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.
Transkript
Shownotes
-
-
erika-fuchs.de Erika Fuchs Haus – Museum für Comic & Sprachkunst
-
de.duckipedia.org 313 – Duckipedia
-
de.duckipedia.org Phantomias – Duckipedia
-
YouTube Gall--Peters Projection
-
-
designtagebuch.de Equal Earth: Wie Kartendesign das Weltbild verändert
-
en.wikipedia.org Craig retroazimuthal projection - Wikipedia
-
equal-earth.com Just a moment...
-
de.wikipedia.org Equal-Earth-Projektion
-
OSM Town | Mapstodon for OpenStreetMap Ilya Zverev (@zverik@en.osm.town)
-
-
-
Google Fonts Inter Tight - Google Fonts
-
-
-
-
-
citroen.de Access Denied
-
-
-
V4Smart Über Uns - V4Smart
-
-
-
-
chronos Overview
-
-
ox.io Home | Open-Xchange
-
terminplaner.dfn.de DFN Terminplaner
-
nuudel.digitalcourage.de nuudel
-
-
GitHub ArtCraft
-
atarimagazines.com Wordcraft: word processing on a budget.
-
-
-
-
-
-
Aleph Alpha Kolibri | Aleph Alpha
-
-
-
openscad.org OpenSCAD
-
-
flirc.tv Flirc
-
3dconnexion.com 3DConnexion SpaceMouse
-
apps.metaebene.me Applikationen aus der Metaebene · Metaebene Applications
-
apps.metaebene.me Kugelblitz · Metaebene Applications
-
-
-
open-data.dortmund.de Klimasensoren - Messdaten
-
-
opencode.ai OpenCode | The open source AI coding agent
-
pi.dev Pi Coding Agent
-
-
rstockm.github.io FediWings | Fediverse Reichweite
-
Wieder eine geniale Folge !!!
Einfach ein herrlicher Genuss für die Ohren.
Es ist und bleibt mein Lieblingspodcast ABER der KI Song im Intro geht leider gar nicht. Ich verstehe das wir alle lernen müssen mit KI zu leben. Es gibt ja auch gute Seiten und Verwendungsmöglichkeiten, allerdings finde ich es ein wenig schade, dass eine Sendung und ein Medium, welches meiner Meinung nach von der Vielfalt, der Lebendigkeit und der menschlichen Intelligents lebt, durch solch einen Song ein klein wenig an Qualität verliert. Zumindest wenn der Song über vier Minuten gespielt wird .
Die FreakShow oder damals MobileMacs ist und war für mich immer eine Wellness-Oase für meine Gedanken und meine Ohren. Es ist wie ein „nach Hause kommen“, ein entspannen, viel lachen und Dinge kennenlernen, die mir bislang fremd sind oder von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie in meinem Leben brauche/wissen muss. Eine neue Folge wird jedes Mal zelebriert, kein stumpfes im Hintergrund hören, diese drei, vier oder fünf Stunden werden in ausgewählten Häppchen genossen und bewusst gehört. Daher hoffe ich noch auf viele hunderte Folgen mit euch allen und auch gerne wieder mit den All-Stars der Metaebene.
Man merkt das jeder einzelne Gast ein besonderer Teil dieses Podcasts ist und zur Bereicherung beiträgt. Man kann hier wirklich mal den Spruch aus dem Film „Voll Normal“ verwenden „Endlich normale Leute“ .
Vielen vielen vielen Dank das ihr alles das möglich macht!
Das sehe ich völlig anders. Jeder muss diesen Song hören, bis die Ohren bluten. Und er ist ja nun wirklich ergiebig, um später eine ki Diskussion zu führen.
lol
Ich kann mich dem nur anschließen, ich liebe den Podcast, aber hört bitte bitte bitte auf, am Anfang oder am Ende irgendeine minutenlange SCHEISSmusik einzubauen. Egal welcher Track, niemand hört sich das an, alle sind genervt, rollen mit den Augen und spulen vor. Ich höre mir den Rotz grundsätzlich nicht mehr an, weil es IMMER nervige, minderqualitative Scheiße ist. Nur weil ihr das irgendwie für den Moment irgendwie witzig findet, heißt das nicht, dass die Hörer das auch geil finden.
Bei anderen Podcasts ist es genau dasselbe. Es ist immer Scheiße. Lasst es bitte sein.
Tja, nicht so sehr von sich auf andere schließen. Der Song kam gut an. Für feinfühlige Menschen gibt es Kapitelmarken.
Die Musik am Anfang und/oder Ende einer Folge ist absolut super. Ich mein was gibt es musikalisch besseres als den FreakShow Titelsong ❤️. Ich wollte lediglich ausdrücken, dass ich es gut finde, wenn menschliche Künstler unterstützt werden. Es gibt so viele tolle und kreative Musiker (deren Lieder ihr schon oft verwendet habt), die passende Texte zu jeglichen Themen produziert haben.
@Tim am Ende ist es für mich fast egal, was ihr bei euch zu hören bekomme, es ist und bleibt der beste Podcast (IMHO). ☺️. Also da ist so was leicht zu verkraften und vielleicht muss ich einfach umdenken und mich diesbezüglich ein bisschen mehr öffnen.
Jedenfalls tausend Dank für eure Arbeit!
Das Lied war Top und solche Netzfunde sind unbezahlbar.
Wegen so etwas habe ich früher den NSFW Podcast gehört.
ich habe den Text des songs nicht gut verstanden, und ja, ich finde auch die meisten AI songs eher meh… sind halt immer maximal generic – da merkt man, dass Humor nicht gerade die Stärke von AI ist. Gestört hat es mich trotzdem nicht wirklich, dass es einen intro song gab.
Ich kann KI-Songs in der Regel auch nicht mehr hören. Aber dieser Song ist pures Gold und als Intro dieser Folge quasi ein No-Brainer. Läuft bei mir seit der Ausstrahlung mehrmals am Tag^^
Finde da leider nix zu den Quellen
Grandiose Arbeit, Tim. Ralf, bitte etwas mehr / länger zuhören. Macht das Zuhören für uns weniger anstrengend. Nicht böse nehmen. Vielen Dank ans ganze Team und den gern gesehenen Gast Pavel
Wer soll wem mehr/länger zuhören? Nur damit ich das richtig verstehe…
der liebe Ralf Stockmann ist damit gemeint. Ich würde mir oft wünschen, dass er sich auch mal zurückhält und die anderen sprechen lässt, bzw. sich die Themen etwas entwickeln lässt, anstatt sie immer direkt zu kapern und sie in seine Richtung zu lenken. Gilt nicht nur für diese Folge, sondern ist eine generelle Kritik an Ralf, die ich nun doch mal los werden wollte.
Es muss nicht immer jemand plappern, Mut zur Pause! Nimm‘ Dir mal ein Beispiel an Clemens, den hat man oft über lange Strecken der Sendung gar nicht gehört, dafür waren seine Beiträge dann immer um so interessanter und seine jokes um so lustiger. ✌️
Stimme ich zu. Wenn „ich habe da mal was vorbereitet“ Vorträge von Ralf mir zu schulmeisterisch werden gibt es ja Kapitelmarken, aber andere mit eigenen Erfahrungen/Fußnoten zu unterbrechen, bevor sie den zentralen Punkt ihrer Story gemacht haben, kann etwas nerven.
ja, auch wenn Ralf, zugegebenermaßen, eine sehr, sehr schöne Stimme hat
Also @Ralf, 10% weniger das geht dann in die richtige Richtung. Bei Linux darfst de gerne 400% plus geben ;) Ich kann mir halt Apple nicht leisten…. :P
Spaß bei Seite. Bei Ralf würde mir eigentlich schon reichen, wenn das „tamtamtam“ etwas weniger oft benützt wird… Aber das soll eine lieb gemeinte Kritik sein. Ich mag euch alle gerne!!
Herzliche Grüße aus dem Allgäu!
Dem kann ich leider nur zustimmen, seine Themen und Einwürfe sind zwar immer interessant und hörenswert aber zum einen kapert er gern das Thema anderer und verfährt dann damit so wie mit seinen eigenen Themen das SEIN Weg das zu tun ja der einzig richtige und umsetzbare isst und es ja keine andere Lösung dazu gibt. Meist sind seine Themen und Lösungen aber genau für einen anwendbar und umsetzbar und haben mit der Realität draußen wenig zu tun.
Da hat er leider das Erbe von hukl übernommen der das auch gerne gemacht hat.
Und noch zur Klarstellung ich liebe die Sendung und freue mich auf jede Folge aber manche Art der Themenbesprechung stören den Hörgenuss. Der Verweis auf die Kapitelmarken sollte hier doch nicht the way to go sein. Es kann doch nicht dein Ziel sein das die Hörer ganze Teile überspringen.
Ich kann mich nur anschliessen. Ralf kommentiert schon, bevor die anderen ihren Gedanken zu Ende formuliert haben. Dadurch geht die Tiefe verloren und oft wird sehr oberflächlich diskutiert. Lieber ein paar nerdige Gedanken ausformulieren und eine Ebene tiefer gehen, wie früher mit Hukl, Denis und Clemens. Ansonsten weiter so. Es war wieder eine sehr kurzweilige Folge.
Du bringst es auf den Punkt, Danke.
Leute, alles selektive Wahrnehmung. Ich bin – allein schon weil ich es komplett anders wahrnehme und auch in dieser Sendung anders wahrgenommen habe – eben noch mal durch den Cut durchgegangen und habe mir alle von Ralfs Einsätzen angehört: nicht einmal wurde da irgendwas gekapert, gestört oder auch nur das Thema gewechselt. Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.
diese Unterstellung weise ich aufs Schärfste zurück
Von drinnen siehts ja hin und wieder anders aus, als von außen.
Hier meine Wahrnehmung von außen: Ich schätze Ralfs Beiträge. Gleichzeitig hatte ich gerade in dieser Folge Situationen, wo ich gerne einer Darstellung von Pavel oder Tim gefolgt wäre. Die hat Ralf – mit guten Gedanken – aber unterbrochen.
Das ist Meckern auf hohem Niveau, ihr seid in Summe Klasse!
Nur mal so als Denkanstoß: Selektive Wahrnehmung ist nicht auf die Hörer beschränkt.
Sehe ich nicht so. Ralf beteiligt sich an der Diskussion und fragt auch manchmal nach bevor das Thema weitergezogen ist. Das finde ich gut, denn das hat mir schon manches Mal einen Kapitelmarken-Skip erspart, weil das Thema plötzlich doch noch als interessant herausgestellt hat.
Moin Tim!
Ich denke mal im Rahmen der Entwicklung von Kugelblitz hast du dies hier auch gesehen?
https://github.com/bilawalsidhu/gods-eye-view
Kontext: Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter namens Bilawal Sidhu hat einen interaktiven Globus gebaut (AI), auf dem man viele Ebenen von Daten einsehen kann: »God’s Eye«. Auf seinem Youtube-Kanal erklärt er es (https://www.youtube.com/@bilawalsidhu/videos).
@Tim: Was hälst du von God’s Eye? Wie würdest du es mit denem Projekt vergleichen? Was machst du besser? :-)
Tja, wenn man Zugriff auf Googles Erddaten hat, kann man schon ganz andere Sachen machen. Ein paar der Dinge, die er zeigt, will ich auch umsetzen.
Adobe verdienen ne Menge Spott für ihre Geschäftsgebahren, ohne Frage. Bisher gibt es aber nichts, was auch nur Ansatzweise in die Nähe kommt, wenn man mit den Programmen tagtäglich arbeitet und damit sein Geld verdient. Selbst Affinity ist da maximal nett. Das kann einige Dinge gut, andere aber fast gar nicht. Privat kann man das ok nutzen. Aber, wenn man von Adobe kommt, rauft man sich schon die Haare, warum einfache Funktionen auf einmal so kompliziert werden. Gerade was Export in alle möglichen Formate angeht. Von Artcraft habe ich mir nur das Indesign-Pendant angeschaut und hatte nach 2 Minuten keine Lust mehr. Grundlegende Funktionen gar nicht vorhanden oder maximal undurchschaubar. Alles sehr sehr interessant, aber bis das auf Adobe-Workhorse-Level ist, muss noch einiges passieren. Und das ist keine Claqueure-Gequassel, ich würde mich freuen, wenn denen endlich mal jemand Feuer unterm Arsch macht.
Ja, aber dazu brauchts Programmmierer und Kreative, keine Vibe„coder“, die nur mit Slop rumpanschen können und das für Programmieren halten. und schon gar keine „Agenten“, die ja auch nur n-dimensionale Markovkettengeneratoren mit Internetzugang sind.
Das greift zu kurz. Ja, formal erfüllen LLMs die Markov-Eigenschaft — aber die Beschreibung „n-dimensionaler Markov-Kettengenerator“ verfehlt zwei entscheidende Punkte:
Erstens die Größenordnung des Zustandsraums. Bei Vokabular^Kontextlänge (z.B. 100k^200k) ist eine explizite Übergangsmatrix physikalisch unmöglich. Das Netz lernt die Übergangsfunktion implizit über Gewichte — das ist qualitativ etwas anderes als „Häufigkeiten aus Korpus zählen“.
Zweitens, und wichtiger: Die Markov-Beschreibung erfasst nur die äußere Mechanik des Sampling-Schritts, nicht die internen Repräsentationen. Zu sagen „LLMs sind Markov-Ketten“ ist so erhellend wie „das Gehirn ist ein dynamisches System“ — mathematisch korrekt, aber blind für das, was innen tatsächlich passiert.
Agenten als „Markov-Ketten mit Internetzugang“ abzutun, erspart einem die Auseinandersetzung mit der Frage, warum diese Systeme Aufgaben lösen, für die simplere Modelle derselben formalen Klasse nie in Frage kamen.
Klarstellung noch: Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf die Markov-Ketten-Beschreibung von LLMs. Bei der Notwendigkeit guter Programmierer bin ich voll bei dir.
Das gilt (vermutlich) für die aus der Wartung gefallene v2, Die v3, die Canva präsentierte, ist vermutlich bereits slopverseucht und dürfte Userdaten leaken.
Örks, falschen Kommentar kommentiert. Eins tiefer, bitte.
Und vielleicht noch eine Ergänzung zu dem Segment: Affinity wurde zwar gekauft, aber die Software ist mitnichten zu einer Abo-Software geworden (Stand: November 2026). Der volle Umfang ist frei nutzbar – das Abo braucht man nur für AI-Features, die tatsächlich in der Canva-Cloud laufen.
Was an dem Equal Earth Projekt noch ganz cool ist, es ist nicht nur eine Projektion sondern beinhaltet auch hübsche Ausarbeitungen der Projektion, die man sich in verschiedenen Sprachen, Zentrierungen *und* Orientierungen runterladen kann: https://equal-earth.com/
Also man hat auch z.B. eine Pazifik-zentrierte Version mit dem Süden oben wo die Labels trotzdem alle extrem sauber gesetzt sind, das ist schon witzig zum Anschauen.
OMG, jetzt auch noch der extrem anstrengende Kettenraucher, dessen letzter visionärer Gedanke zu Zeiten von ISDN passierte. Schafft’s die Metaebene denn wirklich nicht mehr, wenigstens als Gast mal jemanden u40 einzuladen? Oder, *gasp*, eine Frau?!
SAD!!
Bitte seid ehrlich: Soll ich mir da noch Hoffnungen machen? Oder ist meine einstige Lieblingssendung endgültig zum Altherrenstammtisch im Raucherzimmer entrückt, gerade noch so zusammengehalten vom gemeinsamen Interesse an der Verbrennertechnolgie „KI“?
Oder anders gefragt: Will echt keine(r) mehr mit euch? Oder wollt ihr nur nicht?
hahaha also wer Pavel nicht schätzt, bei dem läuft doch was falsch… also ernsthaft
Haben sie ihm wenigstens inzwischen nen Auphonic-Filter verpasst, der das ganze „äh, äh“, mühsame Geatme und Geseufze entfernt?
hahaha. Gerade das lieben wir doch alle an ihm ❤️
1000 prozentig Der Pavel bester Mann. Wobei eigentlich sind alle supi . Ich liebe den Humor von Dennis. Hoffentlich hören wir ihn bald auch nochmal.
man könnte alternativ Dennis, Clemens und Hukl zukünftig als eigene AI agents mit TTS voice zu ihren Spezialgebieten (Bitcoin, Netzwerk, Mucke/kiffen) zu Wort kommen lassen…
Das nehme ich völlig anders wahr. Der anstrengende Kettenraucher meine Ansicht nach durchaus originelle Ideen und trägt immer etwas Bedenkenswertes bei.
Sehe ich auch so, hätte gerne noch mehr über seine experimentellen Befehlssätze und affine Typen gehört.
Ein Teil von Pavels Leben wurde in einer Miniserie für Netflix verfilmt und weltweit ausgestrahlt – The Billion Dollar Code. Sogar in zwei englischsprachigen Podcasts, die ich höre, wurde die besprochen.
Und du so?
Das war aber zu ISDN Zeiten! Somit anscheinend nicht mehr gültig.
sehr cool
wow, metaebene liefert. sehr geil, thx!
Es macht richtig Freude zu sehen, wie Tim seine zweite Frische erlebt und uns durch seine Art mitzureißen versucht. Auch der Flow, der ihn durchströmt und nicht schlafen lässt, ist nachvollziehbar.
Ich beobachte es seit einigen Wochen im zunehmenden Maaße, dass es nicht nur Tim so geht. Alte längst den Entwicklungstod erlangt geglaubte Apps auf dem Smartphone erhalten plötzlich ein umfassendes Update, meine Softwareaktualisierungsverwaltung (Linux) leistet pro Woche das, wofür sie früher ein Jahr Zeit hatte, Refactoring/Decompiling all Games inklusive Mash-Up, sogar 10 oder 15 Jahre alte Bugs bekommmen die Fliegenklatsche hinter die Ohren gedroschen. Das Neueste, was ich mitbekommen habe ist, dass auch hardwarenahe Firmware, Microcode und Prozessor-Ops getargeted werden. Holy camoly!
(Ich weiß auch gar nicht, wie ich weiterschreiben soll, weil auch bei mir alle Synapsen auf »On« sind und alle gleichzeitig was von mir wollen. Ommmm…)
Jedenfalls, wie es der Zufall so will, hat auch im gerade erschienenen Security-Podcast Leo Laporte (der amerikanische Tim) vom gleichen neubelebenden Drang und überwundener bisheriger Umsetzungsunfähigkeit erzählt. In seinem Fall, hat er seine mit KI-Hilfe geschaffene Heimautomation vorgestellt. Eine Webseite zeigt und erklärt alles — ja genau, die Webseite erklärt es. Denn wenn man auf ihr oben rechts den „Tour“-Knopf anklickt, macht sie aus der Webseite eine Art Diavortrag/Film gesprochen und vertont von einem Vampir, Laszlo Cravensworth („What We Do in the Shadows“), der gleichzeitig einer seiner sechs festen „Hausgeister“ ist.
· „Signal Flow“ – https://pages.laporte.cloud/my-setup/
· „Security Now 1100 – Booby Trapping LLMs“ – https://twit.tv/shows/security-now/episodes/1100
(ab der zweiten Hälfte https://youtu.be/mJMTF9iu0k0?t=6058)
Laporte erzählt, dass es ihm schwer fällt, Gesichter unterscheiden zu können – vielleicht ist er auch deshalb ein podcastender Audio-Mensch geworden. Seine Heimautomation wird von, mit unterschiedlichen Aufgaben befassten, LLMs betreut, die im permanenten sprachlichen Austausch mit ihm stehen. Seiner Familie kann es schonmal zu viel werden, für ihn aber ist es ein Traum.
Tim…, du sagtest deine Projekte sind bei Version 0.2, aber guck mal bitte beim good ol‘ Leo nach, wie man eine Webseite in schön macht. Was man dort sieht wirkt gemütlich aber doch dynamisch, kann man sinnvoll anklicken und passt sich bei Seitengrößenänderung automatisch an; trotzdem keine sinnlosen Parallaxeneffekte. Ich möchte gerne ein warmes, wohliges Gefühl in der Magengegend haben, wenn ich „Metaebene Apps“ betrete. Du wolltest PHP aus deinem Leben verbannen, bitte tue es auch mit diesem kalten dazugehörigen 2000er-Büro-Look. Eine nützliche integrierte Progressive Web Application (PWA) als Webstore oder Feedback-Möglichkeit wäre nicht schlecht. Das Logo von „Kugelblitz“ hat Ralf schon moniert; ich bringe ein: Bitte kein Blitzsymbol verwenden, keine zentrierte geschlossene Kugel oder KI-Rosette, vielleicht ein sich formender Plasmaball, der sich von unten von einer größeren Plasmamasse lößt – so’n bisschen wie eine Qualle, die sich nach oben hin am Wasser abstößt oder lavalampenartig, dynamisch, elegant, auf gar keinen Fall technoaggressiv, für Menschen, nicht antisoziale Karohemden. Du schaffst das schon.
https://lexica.art/?q=plasmaball%20jellyfish
https://www.craiyon.com/de/search/jellyfish-plasma-ball
seine zweite Frische looooooooool, ich kann nicht mehr
Ich weiß ja nicht. AI-Tools sind für mich gewissermaßen die Excel-Makros unserer Zeit. Jedes Partikularwehwehchen im Softwarebereich wird jetzt einfach solange mit KI-Tokensbeworfen, bis es (kurzfristig) aufhört zu jucken. Das Result ist ein unfassbarer Berg an Software, den keiner mehr überblickt oder warten kann und nachdem auch keiner gefragt hat. Erlebe es inzwischen fast täglich auf der Arbeit l, dass Kollegen, die gar nicht als Coder angestellt, sind einem stolz beim Mittagessen erzählen, was ihnen „der Chatty“ wieder für tollte Werkzeuge für die Arbeit generiert hat. Ich sehe das noch böse schief gehen.
ohne AI tools hätten wir jetzt aber auch keine Kugelblitz und Stage Hand apps, just saying…
Stimmt genau! Genauso wie damals Google Earth, das wäre ohne „KI“-Zaubersoftware auch nie entstanden!
Aua.
Ja, dafür musste sich aber auch ein Kaliber wie Pavel Mayer, den es für so ein Unterfangen zur damaligen Zeit wohl brauchte, fast um den Verstand programmieren.
Da Stage Hand und Kugelblitz nicht unter Linux laufen und Tim das nach meinem Verständnis im Grunde auch kategorisch ausgeschlossen hat, habe ich die beide nicht. Ich hätte allerdings auch keine Verwendung dafür.
Ich bin auch mal gespannt, wie aufwendig die langfristige Wartung und Pflege von Kugelblitz wird. Als Person, die solches Data Warehousing lange beruflich gemacht hat, kann ich nur sagen, dass es für einen Menschen eine tagfüllende Aufgabe sein kann, den ganzen Schnittstellen und Datenformaten hinterher zu programmieren, weil sich dauernd was ändert. Mal sehen, wie die KI sich da so schlägt.
Um ganz ehrlich zu sein: Aktuell haben wir das nicht, sondern nur Tim und eine Handvoll Tester.
Thema Inter Tight – @Ralf: Für Menschen mir LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) ist diese Schriftart wegen des engen Abstands nur sehr bedingt geeignet. Ein deutlicher Abstand zwischen den Buchstaben ist eines der besten Hilfsmittel zum Lesen (von Fließtext). Falls sich die angedachten Projekte auch an die Öffentlichkeit wenden und die Verwendung über große Überschriften hinausgeht, dann bitte auch an die Barrierefreiheit denken. :-)
Ok nehme ich mal mit. Aber: der Font vorher war per CSS-Kommandos noch sehr viel enger gesetzt, da ist das jetzt schon ein Fortschritt – und er wird auch wirklich nur bei den großen Hero Headings eingesetzt, nicht im Fließtext etc.
„oK NeHmE IcH mAl miT“
Ralf, hörst du dir selbst eigentlich noch zu? Deine Sprache besteht fast nur noch aus unerträglichen Floskeln und schiefen Bildern, und ein „Nehme ich mal mit“ ist bekanntlich einfach nur ein „Leck mich am Arsch“ in Schlipsträger-Speech.
bro, chill. Was soll er denn sonst sagen? Freue Dich doch lieber, dass Du eine qualifizierte Antwort bekommen hast. Dass er die Schrift nicht im Fließtext einsetzen will, sollte Dich doch zufrieden stimmen, mit Deiner Lese-Behinderung
Was er sonst sagen sollte? Also, da hätte diese humanoide Intelligenz hier einen Vorschlag:
„Oh, das ist mir noch gar nicht aufgefallen! Danke für den Hinweis. Ja, da könnte ich vielleicht mal einen Typographen fragen, oder vielleicht gibt es ja ein Buch darüber!“
… und wenn der Ralf Slopmann das ernst meinte, würde diese hI hier ihm beispielsweise „Lesetypographie“ von Willberg und Forssmann vorschlagen. Vielleicht fragte er dann mal in einer Leihbücherei an, da könnte er ja vielleicht die eine oder andere aus beruflichen Gründen kennen.
Stimme ich zu. Von hohen Ross mal runter. ;-)
oops, das war ja gar nicht Stefan, der sich über „Schlipsträger-speech“ beschwert hat. My bad. Das Ganze artet jetzt aber wirklich in Korinthenkackerei aus. Dass Ralf die Schrift gut findet und zukünftig einsetzen will, fand ich nicht problematisch – eher, dass er die Gelegenheit genutzt hat, mal wieder einen Beitrag, in dem es eigentlich um etwas ganz anderes ging, zum Entgleisen zu bringen und dies dann auch noch unnötig in die Länge gezogen hat. Er hätte sich ja auch einfach eine Notiz für später machen können. Unterbrechungen und Einwürfe sind ja OK, dann aber bitte mit dem richtigen Maß und nicht einfach ohne Rücksicht auf Verluste reinwalzen. Manchmal kommt es mir vor, als ob Ralf das als eine Art battle zwischen sich und dem Moderator sieht (in alter Hukl-Manier), nach dem Motto „das ist doch hier die FreakShow, deren Markenzeichen ist doch das Chaos, was wollt Ihr eigentlich?“.
Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl und die richtige Priorisierung bei der Abwägung, ob man jetzt ein Fass aufmacht oder es sich für später aufhebt, einfach aus Respekt dem aktuell Sprechenden gegenüber. Du lernst das auch noch, Ralf.
Großartiger Podcast, sehr toll!
Komplett neu ist die Technik hinter „Mouthpad“ nicht. Ich kenne das aus der Forschung und Sprachtherapie als Elektropalatograph; gibt es seit vielen Jahrzehnten (https://en.wikipedia.org/wiki/Electropalatography). Neu ist vielleicht, das als Interface zu nutzen
Hey Tim,
schau mal in den Geoportalen der Bundesländer nach „Orthophotos“, dort gibt es typischerweise hochauflösende Luftbilder. Oft wird dies per Web Map Service bzw. Web Map Tile Service angeboten. Lufbilder sind nur wenige von zahlreichen Layern, die angeboten werden, wobei alle Layer maschinenlesbar abgefragt werden können. Beispielsweise gibt es im Geoportal Berlin Luftbilder von verschiedenen Jahrgägen, d.h. hier sind auch Zeitreisen möglich! Einfach mal z.B. im Geoportal Berlin durchclicken und die KI draufwerfen: https://gdi.berlin.de/viewer/main/
Wir sind gespannt auf Deine nächsten Fortschritte, dann hoffentlich mit Screenshots im Podcast-Feed — Pic or didn’t happen!
Ja das ist in der aktuellen Version schon drin :)
Gibt demnächst auch Public Betas
Setzt euren KI-Budenzauber doch mal zur Abwechslung nutzbringend ein und lasst sie bei Tim, äh, Pritlove die „Ähs“ rausschneiden: Seit er irgendwann (annähernd zeitgleich mit dem Beginn seiner KI-Psychose, wenn mich nichts täuscht) angefangen hat, sie insbesondere bei Komposita (also zusammen, äh, gesetzte, äh, Wörter) einzustreuen, ist ja sogar Pavel „äh“ Mayer dagegen fast schon ein Redefluß-Champ.
die „ähs“ sind ein Zeichen dafür, dass jemand ad hoc einen Gedanken ausformuliert. Du bist das nur nicht mehr gewohnt, weil heutzutage jeder nur noch die gleiche Scheiße nachplappert, ohne sein Gehirn zu verwenden. Du bist beim falschen Podcast.
Da es offenbar noch niemand erwähnt hat (oder ich hab zu schnell gescrollt oder es im Podcast überhört): natürlich gehört zum Diskutieren über verschiedene map projections der XKCD 977
https://xkcd.com/977/
(und wie immer bei xkcd: es gibt einen zweit-Gag beim mouse-over über dem Bild)
Was ist eigentlich aus “Erst Ei, dann Gack” geworden? Ich lese auf apps.metaebene.me nur “Demnächst”.
Na das Ei ist ja schon gelegt, bloss noch nicht im Regal. Zu einem Release gehört mehr als nur das Programm selbst.
“real soon now”
Gerne auch für Windows. Sollte ja dank Vibe Coding kein Problem sein :-)
Sendungen mit Pavel sind gute Sendungen!
*die besten
Hab die Hälfte auf dem Rad gehört, und fand die Ähs nicht so tragisch; eine Stelle mit Wortfindungsstörungen ließ mich die Augenbrauen heben – chattet Euch doch eine App, die es clientseitig rausixt. :)
Die Schilderung des Hackmarathons, ohne Swift zu können lässt mich aber zweifeln, ob das was für mich ist.
Wenn man als talentierter Softwareingeniör 2 Wochen für sowas braucht, und als ganz guter vielleicht 6 Wochen, dann wird ja jedes gute, gelungene Programm wahrscheinlich ratz-fatz xfach nachprogrammiert. Riecht nach Stress, Hektik und Druck.
Und wer wird sich durchsetzen? Wahrscheinlich die, mit dem besten Marketing.
Mir ist nach unken zumute.
Ich finde es gut, dass die Metaebene die Software nicht kommerzialisieren möchte. Ich hätte es schon sehr komisch gefunden, dass die Spenden der Hörer mit dem Zweck das Podcasten Vollzeit zu ermöglichen im Endeffekt dann die Arbeitszeit querfinanziert aus der dann ein kommerzielles unabhängiges Produkt entsteht. Eventuell eine kontroverse Ansicht von mir, aber meine ehrliche Meinung.
Sehe ich auch so.
Ich feiere Timms Begeisterung und Enthusiasmus und möchte den Kugelblitz Ende Dezember auf der großen Bühne des CCH vorgestellt bekommen!
Und ja, Pavel spricht langsam, aber er hat etwas zu sagen. Ich höre ihn gerne. Jede UKW-Folge ist ein Gewinn (und bei doppelter Geschwindigkeit ist eigentlich auch alles schick).
Tja. Am Ende des Jahres wird es auf der großen Bühne im CCH leider keine Veranstaltung geben.
Nach einem ersten riesigen Schreck habe ich nun gelernt, dass der 40C3 nicht ausfällt, aber umzieht. Puh …
LLMs benutzen meistens ein Tokenisierungsverfahren, das auf Byte Pair Encoding zurück geht (https://en.wikipedia.org/wiki/Byte-pair_encoding), natürlich inzwischen stark angepasst. Also Roddi und Pavel schon meinen, rein auf Basis von Substringhäufigkeiten. Mit linguistisch Korrektur Tokenisierung halten die sich nicht auf.
äh what? Mit linguistischer Korrektur scheinst Du Dich nicht aufzuhalten…✌️
Hat es dir geholfen, das zu schreiben? Anderen Leuten Tippfehler vorzuhalten, ist in meinen Augen sie niederste Form der Besserwisserei, aber wer’s braucht.
nein, ich hätte einfach gern den Sinn hinter seinem / ihrem Text verstanden
Es ging mir eigentlich nur darum, zu bekräftigen, was Roddi und Ralf schon meinten, unter Nennung des Namens des Verfahrens, das die meisten LLMs verwenden (Byte Pair Encoding). Dabei werden, vereinfacht gesagt, die zwei häufigsten Zeichen in einem Textkorpus durch ein einzelnes ersetzt, das bisher nicht im Text verwendet wurde. Wenn man das iterativ eine Weile macht, werden auch Pärchen, die diese „Ersatzzeichen“ enthalten, wieder durch andere ersetzt, man erhält also quasi Baumstrukturen, die, wenn man sie bis zu den Ursprungszeichenpärchen zurückverfolgt, Teilstrings ergeben. Diese werden von den LLMs als Tokens verwendet und sind rein Häufigkeits-basiert, ohne jegliche linguistische Information dahinter. Daher klappt das für beliebigen Text-basierten Input, egal in welcher (Programmier)sprache er vorliegt. Beim Tokenisieren auf Basis linguistischer Konzepte, werden Texte zum Beispiel in ganze Wörter, einzelne Mropheme oder Zahlen am Stück tokenisiert, je nachdem, wie man es genau macht. Das ist also eine ganz andere Herangehensweise und deutlich komplexer.
Danke ❤️
Tim, bei deinem Exkurs zur künstlichen Intelligenz vergisst du bei den Programmiersprachen meiner Meinung nach Prolog. Das ist neben „Fortran“ und „Lisp“ noch Mal was Eigenes für sich und für die KI und Sprachforschung von einiger Bedeutung.
Ja das hast Du recht, zumal ja Prolog mit seinem deklarativen Stil prägend für das Design (und die Syntax!) von Erlang war. Ich sehe in der Hinsicht Smalltalk (Messages), Prolog (Deklarativ) und Erlang (Concurrent) im Prinzip als ein Movement, auch wenn man das separat betrachten kann und vielleicht auch muss.
Hallo Tim,
ich hätte eine Frage zu Kugelblitz (vielleicht wurde sie in der Folge bereits einmal am Rande beantwortet): Gibt es Überlegungen eine Exportfunktion für Karten oder frei wählbare Kartenausschnitte einzubauen? Praktisch wären dabei verschiedene Ausgabeformate wie PDF, PNG oder SVG sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Kartenlayer zu verwenden. Solche exportierten Karten könnten (sofern die jeweils erforderlichen CC-Lizenzangaben berücksichtigt werden) für Wiki-Projekte und andere Open-Source-Vorhaben verwendet oder dort zur Verfügung gestellt werden. Zwar gibt es bereits einige Webseiten, die den Export von Karten anbieten. Deren Export-Funktionen sind jedoch häufig eingeschränkt, etwa hinsichtlich der maximalen Auflösung oder Dateigröße, oder nur gegen Bezahlung verfügbar. Für Windows gibt es zwar solche Programme, deren Bedienung teilweise recht umständlich ist und reines Kopfzerbrechen verursacht (fernab davon, dass ich kein Windows mehr anfassen will). Oder lässt sich bereits einschätzen, dass der Aufwand dafür zu groß wäre? Danke vorab für deine Antwort
Kurze Antwort: Ja. Wichtiges Feature. Man kann jetzt schon beliebige Ansichten als Grafik in zahlreichen Pixelformaten exportieren. Vektorkarten kommen später nach.
Supertolle Sache!
mbtiles o.ä. währen knorke.
Zum Import in OpenCPN
leute, die nicht programmieren können, oder nur so bissi (ralf, tim -> beide haben karriere durch ihr labertalent gemacht, nicht durch coding) haben dank llms eine krasse götterdämmerung: ENDLICH können auch SIE magic am gerät erzeugen!
dieses machtgefühl ist so dermaßen stark, dass alle beängstigenden nachteile dieser neuen technologie einfach in den hintergrund gedrängt werden vor lauter freude über die potemkinschen dörfer, die sie damit erzeugen können.
dass tim manche buttons in seiner EIGENEN (as if… in wirklichkeit stammt sie ja von claude) software nicht findet, weil er sie nicht gut genug kennt? geschenkt. dass er mysteriöse performance-regressions, die natürlich nur ein vorführeffekt und nicht etwa tieferliegende mängel in der architektur sind, die ein sprachmodell nicht one-shotten kann, weil es selbst mit extrem großen context windows nie wie ein biologischer intellekt den eigentlichen sinn eines unterfangens im blick behalten oder vielmehr erstmal haben kann, einfach in post fixen wird? geschenkt. dass er STOLZ drauf ist, dass die lüfter seines macs erstmals hörbar ächzen, statt darauf, dass sie es eben durch effizient programmierte software nicht täten? geschenkt. dass er wie peter steinberger (openclaw) seine völlige ai-psychose als „geilen kick“ empfindet und burnout-gefahr nicht als solche erkennt, weil ja alles so viel spaß macht? geschenkt.
tim sloplove und ralf slopman reicht es, wenn der „scheiss“ einfach „geil aussieht“. wenn es ansatzweise funktioniert, statt wirklich. wenn das MVP das dopamin feuern lässt, statt nachhaltige wertschöpfung, die der menschheit oder wenigstens nicht nur einem selbst wirklich etwas bringen würde.
limitiert werden sie in ihrem rausch momentan einzig dadurch, dass neue apple hardware zum glüc^^^leider zu teuer ist (woran das wohl liegen mag……..). und wenn das nicht wäre, würden die frisch gebackenen tech bros gerne auf ALLES scheißen und am liebsten sogar die kichernd, feixend und schulterzuckend („is halt jetz so, leute, kommt damit klar!“) komplette weltwirtschaft zusammenbrechen lassen, hauptsache, sie können weiter geil im raumschiff durch irgendwelche 3d-welten fliegen oder ihre speaker slots auf irgendwelchen „experten“-talks und -panels rechtfertigen!!!!11
warum baut eigentlich roddi keinen kugelblitz? die antwort wird Sie schockieren!
es ist im grunde wie mit dem thermomix: der ermöglicht leuten, die nicht kochen können, auf ihr ergebnis stolz zu sein, das sie am ende sogar satt macht. kochen ist es aber nicht, was da passiert. und gesund oder erleuchtend ist es auch nicht, was dabei rauskommt. unabhängigkeit vom rezeptbuch des thermomix-herstellers? fehlanzeige. kochen wirklich VERSTEHEN, um auf sein eigenhändig erlerntes wissen aufbauen zu können und die geistige elastizität zu erhalten? neee, lass mal, viel zu langweilig. ist aber auch alles SOWAS VON EGAL, denn der zweck rechtfertigt mal wieder die technokratischen mittel, und selbst, wenn alle auf 3d-gedruckte open source thermomixe, die unabhängig vom neofaschistischen oder autokratischen hintergrund ihrer herstellerländer sind, umsteigen würden, täten sie am ende nur eines: weiter knallhart auf die welt aus idiocracy zusteuern, fröhlich in den gesellschaftlichen untergang reiten, tokens maxxxen und das einzige gut, das uns wirklich menschlich macht, einfach extrem willig und völlig ignorant outsourcen: den eigenen, wunderbaren menschlichen verstand.
Tja mein Freund, als ich mit Podcasting angefangen habe ich schon 20 Jahre lang programmiert und damit auch mein Geld verdient. Aber schön, dass Du Deine Vorurteile noch alle beisammen hast. Und ich sehe auch schon, dass Du die aktuelle Welle voll durchschaut hast. Gratulation.
outch
entschuldigung, ich wollte nicht ehrabschneidend wirken. aber ihr seid halt (genau wie ich übrigens) auf basis der faktenlage keine langjährig erfahrenen berufsprogrammierer, die die lage bezgl. technical debt, tatsächlicher zeiteinsparung bei großprojekten und genereller slop-review-ermüdung bis hin zu nachwuchsproblematik erheblich besser einschätzen könnten, sondern einfach nur spaßgesteuerte egoisten.
„sie sind nur spaßgesteuerte egoisten????“
always have been
Einigen wir uns einfach darauf, dass Du eigentlich keine Ahnung hast, was ich kann oder nicht. Aber ich würde Dir zumindest bei „spaßgesteuert“ zustimmen. Das halte ich im Übrigen auch grundsätzlich für den produktivsten Ansatz.
das ist eine Antwort, die von Stil und Souveränität geprägt ist – chapeau! (ich glaube, ich hätte ärgerlicher getönt an deiner Stelle)
Ich kann die Verbitterung jener Menschen vollkommen nachvollziehen, deren Fähigkeiten zunehmend ihren elitären Status verlieren. Geschenkt.
lol. Genau
auch ohne programmieren zu können, kann ich zweifelsfrei sagen, dass Dein Beitrag voll daneben ist. Du kommst mir ein bisschen so vor wie diese DJs, die – trotz autosync button vor ihrer Nase – immer noch ihre Zeit damit verschwenden, beats von Hand zu matchen, weil das das Einzige ist, was sie gelernt haben. NPC halt. In dem Sinne ähnelst Du sehr der AI, die Du so verteufelst.
Dein Vergleich mit dem Thermomix hinkt. Du weißt schon, dass sehr viele Sterneköche so ein Ding haben? Natürlich nicht, um damit nach einprogrammierten Kochbüchern kochen zu lassen, sondern weil die Technik so gut ist.
Mein verwandter Koch nutzt es zur Zeitersparniss für bestimmte, zeitintensive Arbeiten, die erst stressig parallel umsetzen müsste + das Ergebnis „good enough” ist. Im Ergebnis wertet der Gasttisch gleichzeitiges Servieren mit passender Temperatur aller Bestandteile höher als 5-15% mehr Perfektion eines Bestandteils, falls es überhaupt bemerkt wird.
Was Menschen ja auch ausmacht ist die wunderbare Emotionalität.
Dein aggressiver Kommentat spricht hier Bände.
Aber es gibt sicher Potcasts die für Dich angenehmere Emotionen auslösen.
Da hat jemand das neue ( sehr gute ) Buch von Precht gelesen und die nicht selber mal über die Thermomix Metapher nachgedacht.
Die aktuelle oft dumm geführte Debatte hängt hat ja in vielen Aspekten nicht mit der Technologie und dem Nutzen zu tun sondern ergiesst sich in Abhandlungen über die hinter den Geschäftsmodellen stehenden Personen und Prinzipien.
Das ist halt wieder eine andere Spielart des Kunst nicht von Künstler trennen Könnens.
In den 90er wurde Björk auch mal von einer konsternierten Reporterin gefragt warum sie denn den Computer für Ihre Musik benutzen würde und sie entgegnete zu Recht, daß das Werkzeug keine Rolle spielt, sondern für sie nur Mittel zum Zweck ist.
Das haben natürlich die konservativen Geister nie verstanden.
Und es ist auch ein zentrales Argument des immer wieder aufkommenden flame wars Mac / PC. Äpfel und Birnen halt …
Schon krass, wie sehr Leute hier ihren Frust und Hass rauslassen müssen… Ich finde man darf sich auch einfach mal von Sachen begeistern lassen (und das gönne ich mir als depressiver AHDSler wirklich gern mal, denn es ist oft nur von kurzer Dauer) und das Basteln von Apps oder Websites mit LLM-Hilfe gehört halt dazu. Ich habe auch viele negative Aspekte davon im Hinterkopf aber gerade 2026, wo es eh so viel Kacke gibt sollte man sich auch einfach mal über etwas freuen.
Ich hätte es super gefunden Pavels Fragen nach neuen Arbeitsweisen tec weiter zu durchdenken, mich treibt gerade genau das um. Als Berufsentwickler beschäftige ich mich natürlich eingehend mit der Technologie erlebe aber immer wieder das auch die von Ralf gelobten Modelle mit GLM oder Deepseek bzw auch GPT, Opus usw bei kleinen Änderungen an Bestandskundenprojekten an ihre Grenzen kommen weil sie zwar nachvollziehbare Ideen zur Problemlösung bzw Featureentwicklung haben, nur diese dann falsch in bestehende Architekturen einfügen und zB in falsche Streams schreiben, Cache Datenbanken als Source of Truth annehmen, versuchen in Read-Only Entitäten zu schreiben usw.. Ich finde es Ultra spannend zu hören wenn Tim und Ralf erzählen wie weit man kommen kann wenn man auf der grünen Wiese eine Spec definiert und das Model machen lässt, aber es ist eben eine ganz andere Sache wenn in einer ENterprisearchitektur ein Change verlangt wird der den Kunden real Geld kostet wenn er falsch umgesetzt wird.
Hier stellt sich momentan die Frage wie viel Harness hier gut ist, wann es kippt, ob der Kontext möglichst eng kontrolliert werden muss oder nicht, wie weit einen Spec Driver Design bringen kann, ob BDD hier ein guter Ansatz ist oder ob am Ende sowieso alles was da rauskommt maximal mittelmäßig sein kann weil die KI am Ende ein Gleichmacher ist.
Wie Roddi schon richtig erklärt hat, sind Kartenprojektionen immer ein Kompromiss. Die Diskussion um die Equal Earth Projection hört sich meist so an, als ginge es darum, die eine wahre Projektion für alles zu finden. Tatsächlich sollte man aber doch überlegen, was man darstellen will und dann die Projektion wählen die am besten zu dem Zweck passt. Und ja, auch die Mercatorprojektion har Anwendungsgebiete, wo sie der beste Kompromiss ist.
Die Mercator Projektion hat nicht „auch“ Anwendungsgebiete wo sie der beste Kompromiss ist, sondern sie war ein Geniestreich für alle die mit Kompasskurs auf dem Globus unterwegs sind.
Das vergessen leider viele die immer alles durch die Zeter und Mordio-Brille filtern wollen.
Kugelblitz.
Uff.
Donation incoming.
signed. exactly
Bei der Vorstellung von Kugelblitz war es besonders eindrucksvoll! Strong Vibes: an einem historischen Moment teilzuhaben.
Entenhausen ist eine Stadt, in der Micky Maus und die Ducks wohnen. Das ist etwas verwirrend, weil das im Original zwei verschiedene Städte sind: Mouseton und Duckberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Entenhausen
Pavel ist wirklich eine Bereicherung im Podcast. Toll, dass er wieder dabei war.
Die Kommentarspalte hingegen scheint zunehmend der Spielplatz diverser frustrierter Vollidioten zu werden. Die Kommentare zu lesen, wird jedenfalls immer anstrengender, weil man zwischen den geistreichen Ergänzungen zunehmend die persönlich werdenen Meckereien lesen muss.
Jemand hustet, jemand atmet, vadert, früher war es besser, der hat Äh gesagt, jemand fällt ins Wort, spricht zu tief, zu langsam, der Titelsong ist Scheiße. Meine Fresse, werdet erwachsen! Warum hört ihr euch den Podcast an, wenn ihr alles scheiße findet? Vielleicht weil der Inhalt doch ganz interessant ist?
Fast schon komisch finde ich den Kommentar, der Tim die Programmierfähigkeiten abspricht. ‚Tim du kannst Kugelblitz nur bauen, weil du KI hast, das könnte jeder.‘ Lol! Es könnte eben nicht jeder. Es geht nicht darum, dass man ein „Hallo Welt“ in einer unbekannten Programmiersprache schreibt.
> Warum hört ihr euch den Podcast an, wenn ihr alles scheiße findet?
Danke, genau die Frage stelle ich mir jetzt seit drei Jahren bei etlichen hier im Blog Kommentierenden. Das ich hier etliche triggere und die wieder die guten alten Zeiten/Crews (wann waren die genau? Warum ist eigentlich Max gegangen, obwohl er in der Sache fast immer Recht hatte? Oh, es lag an den Kommentaren hier…) zurück haben wollen – geschenkt.
Aber wenn man sich Folge für Folge für Folge an Tim selbst abarbeitet – sollte Mensch (Vorsicht: woke!) sich vielleicht aufraffen und einfach andere Podcasts hören?
¯\_(ツ)_/¯
ralf, dir als neuling und oftmals stein des anstoßes steht es am allerwenigsten zu, zu sagen: „na dann hört doch einfach woanderst hin ;-D“
diese hybris, mann. echt ey…
Ich höre Freak Show schon seit den ersten Folgen Mobile Macs. Da das dein Kriterium zu sein scheint, steht es mir vermutlich zu zu sagen: „Wenn es dich stört, hör doch woanders hin“. Habe ich zwischenzeitlich auch gemacht. Im übrigen gingen mir zum Beispiel manche Ehemalige teilweise streckenweise deutlich mehr auf die Nerven, als die aktuelle Besetzung. Dann höre ich halt nicht mehr zu und gut ist. Es war schon von Anfang an so, dass einige der Leute im Podcast sehr starke Meinungen vertreten und diese teilweise etwas flapsig bis herablassend vortragen. Ich kann verstehen, dass das manche Leute triggert, aber was teilweise hier in den Kommentaren abgeht, finde ich trotzdem nicht in Ordnung; so springt man nicht mit Menschen um. Ich glaube, dass manchen, die hier so schreiben, auch nicht klar ist, dass 1 negativer Kommentar oft stärker in Erinnerung bleibt als 100 positive.
lol ist doch alles nur konstruktive Kritik, weil wir ohne Freakshow nicht können. Ja, ich würde mir das alte team zurückwünschen, das heißt aber nicht, dass Ralf nicht auch bleiben darf ❤️
„Tim du kannst Kugelblitz nur bauen, weil du KI hast, das könnte jeder.‘“
wenn man mal tims ausführungen lauscht merkt man das da JAHRE an überlegung drinstecken, sowas bastelt man nicht in der tiefe und dem detailgrad mit ein paar flaxigen promts übers wochenende. da merkt man das derjenige das auch wirklich mal beruflich bzw. haupttätigkeitslich gemacht hat.
klar könnt ich mir das sicher auch zusammenprompten, aber bei tim steht nicht nur ne schöne front wie mir scheint sondern halt auch echt überlegung wie die daten intern gehandhabt werden. das bekommste auch mit beliebig vielen ki-token nicht hin, da brauchts den good ol hirnschmalz und wissen von der materie.
und zum flame-thema: ich les seit nem halben jahr die kommentare, wird wirklich nicht besser, eher schlimmer. ich glaub viele sind einfach nur noch das hochglanz-sprech von social media gewöhnt. das normale menschen mal einschübe haben scheint ihnen völlig fremd.
Uuuuuuh.Puuuh. Tief ausgeatmet und nun der Versuch eines Kommentars.
Manches Mal habe ich mich schon gefragt, ob die Härte, die ich in manchen Kommentaren empfinde, einfach die normale Härte in einem so Männer dominiertem Umfeld ist.
Aber diesmal ist es so heftig, daß ich mich nicht nur wie sonst frage, welche Copingstrategien Tim und Ralph haben, sondern auch selbst so viel Heftigkeit in den Kommentaren empfinde, daß ich gerade das Gefühl habe, sie mir nicht weiter antun zu wollen.
Was ist denn los mit Euch, die Ihr so ungnädige Beschwerden schreibt?
Wäre das für Euch völlig okay, so eine Reaktion von jemanden, der Euch nicht gegenüber sitzt, zu erhalten, nachdem ihr mit offensichtlichem Herzblut und gehörigem Aufwand eine neue Episode rausgebracht hättet?
Ich finde das super krass. Und wenn sich Ralph dann äußert, wird erstmal fröhlich nachgetreten. Neuling nach dreieinhalb Jahren, wenn ich das gerade richtig nachgeschaut habe? Da schleichen sich grade die Sterne in mein Hirn. Was hat euch bloß so ruiniert…
Wenn du wissen willst, warum viele so ultra gereizt auf sie AI slopper reagieren, ließ dir zB mal
diesen Strang durch:
https://social.glitched.systems/notes/asez2rsp90ms015p
Es geht geht einfech zurzeit ums Ganze. und da stößt es mandhen wohl extrem sauer auf wie easy timme und ralph alles nehmen …
Mal sehen, wie weit sie mit diesem salty approach kommen. Ich denke, der toxische Tonfall von @zzt, @davidgerard, etc. holt niemanden ab (permanentes Gefluche, fuck this, fuck that, etc.) aber vielleicht täusche ich mich auch und diese Jungs führen tatsächlich die nächste Revolution an.
Link zu ner Invite-only Seite … #DickeTalKomputanz
Es ist Vollmond. Du stehst in einer Steppenlandschaft inmitten eines breiten Trampelpfades. Hinter vereinzelten Sträuchern, vielleicht einem Baum, verstecken sich deine Weggefährten. Unmerkliche Handgesten und Gesichtsmimiken werden ausgetauscht – niemand spricht. Das fahle, grau-blaue Licht des Mondes läßt alles harte Schatten werfen. Plötzlich erzittert der Boden und ein donnerndes Trampeln nähert sich schnell. Am eben noch ruhigen Horizont baut sich eine riesige Staubwolke auf und aus ihrer Mitte gebärt sie ein gewaltiges Mammut. Es ist ein Bulle – zehn Tonnen schwer und rast mit 25 Kilometer pro Stunde auf dich zu. Seine prachtvollen, glänzend-weißen Stoßzähne schreien dir ohne Worte „Tod!“ entgegen. Dein Herz schlägt dir bis in den Hals hinein. Das Adrenalin strömt wie glühendheiße Lava durch deine Adern, die Zeit verlangsamt sich. Einatmen, ausatmen – einatmen, ausatmen. Du hast einen Speer und nur einen Versuch. Dieser Versuch entscheidet darüber, ob du versagst oder deine Sippe die nächsten sechs Monate Fleisch, Kleidung, Werkzeug, Medizin und Baumaterial hat.
Währenddessen in einer entfernten Höhle: „Du sag mal Gitti, hast du schon von der Anna-Sophie gehört? Also die Monika hat mir ja Dinge erzählt, du glaubst es nicht. Sie soll sich ja mit dem – ‚Pssst!’, das sagst du aber niemandem weiter – von der Agathe…, ne? Die Lisa meinte zwar, sie sähe es etwas anders, aber wer glaubt der schon? Ich wollte es dir nur mitteilen, aber lass uns Morgen weiter darüber reden.“.
Der Speer durschschneidet im Flug die Unterlippe des Koloss, gleitet dessen Hals entlang und dringt knapp über dem Schlüsselbein ins Innere, um das Herz zu zerteilen. Der Bulle ertstarrt im Gallop, schlägt nieder und reißt noch weithin Pflanzen und Erdreich mit sich. Eine Hand ergreift dich und die zuvor mit stillem Blick zugeteilte Verantwortung zieht dich gerade noch rechtzeitig aus den sich auftürmenden Geröllmassen. Geschafft… .
Wer evolutionär bedingt keine Zeit zum Diskutieren hat muss sich kurz fassen, trotz iPhone in der Hosentasche und GPS-Satelliten in der Erdumlaufbahn. Das hört sich für Außenstehende oft schroff an oder kommt blöde rüber. Ausuferndes zerredendes Geschwätz ist aber auch nicht immer zielführend.
So, SpaceMouse ist soeben geliefert worden. Fehlt noch der Kugelblitz. :-)
Hab ich es richtig verstanden das Flirc USB kann z.B. an nen RPI angeschlossen werden und dann IR Senden. zB. um den Fernseher oder LED Deckenlampe zu steuern ?
Irgendwie macht deren Produktseite nur Werbung fuers empfangen.
Bonusfrage: wle breit ist der Abstrahlwinkel grob ?
P.S: Im Transkript ist aus flirc flirrk geworden.
Ne das Teil kann auch senden. Wäre ja etwas nutzlos ohne Sendefunktion.
Hallo Ihr lieben,
Ich habe Anfang 20 angefangen Tims Podcasts zu hören. Ohne jetzt übertreiben zu wollen kann ich sagen, sie sind zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. In Zeiten in denen ich weit weg war von meinen geliebten Themen in der Netzpolitik und der IT, habe ich in den Metaebene-Podcasts meinen Ruherort gefunden. In Phasen in denen mir für fast alles die Kraft gefehlt hat und alles in meinem Leben mich zerreißen wollte, war jeder Tag an dem eine neue Folge rauskam ein guter Tag und die waren in manchen Phasen echt selten.
Ich habe durch Tims Podcast meine politische Position geschärft, meine Begeisterung für Technik wiedergefunden und extrem viel über das Leben gelernt. Natürlich ist das nicht alles auf ein paar Podcasts zurückzuführen, aber sie waren immer ein entscheidender Teil davon.
Ich bin heute zum ersten Mal in eine Freakshow Kommentarspalte gefallen und hab ein bisschen die Fassung verloren. Ach du scheiße…
Deshalb nutze ich diese Gelegenheit um meine tiefe Dankbarkeit auszusprechen. Vielen Dank Tim, dass du mir gezeigt hast was ein Podcast sein sollte, bevor Spotify angefangen hat das alles zu vergewaltigen. Danke Pavel, dass du meiner blinden Angst in dem grausamen Massaker in der Ukraine eine klare Übersicht gibst und dadurch wirklich meine Panik auf ein Minimum reduzierst. Danke Ralf und Roddi, dass euer Dasein mich zu diesem Format hier geführt hat. Ich hab so viel hier gelernt. Ich habe so viele wunderbare Stunden hier verbracht. Ich muss einfach mal diese Kommentarspalte hier ein bisschen mir den wichtigen Informationen füllen.
Nichts als Liebe für euch. Wirklich! Vielen Dank dass Ihr das hier mit so viel mitreißender Leidenschaft macht, man merkt jedes Gramm davon in jeder Folge. Nichts auf dieser Welt ist perfekt und beschweren kann man sich immer sehr schnell und früher war alles immer besser. Aber zu 99% ist das hier einfach ein absolutes Hörerlebnis. Mir geht es nach einer Folge IMMER besser als davor und dafür kann man sich echt mal bedanken. Also von Herzen vielen lieben Dank ihr 4. Ich habe jede Minute genossen.
Ganz liebe Grüße
geht mir genauso. Als mobile macs / CRE -Hörer der ersten Stunde war Tim immer ein Fels in der Brandung für mich und ich habe selbstverständlich keine einzige Folge verpasst. Ja, man schreibt meistens Kommentare, wenn einen etwas stört, das muss man halt beim Lesen immer im Hinterkopf behalten. Wäre dies nicht so, müsste man Kritik hier sicherlich mit der Lupe suchen. Die Folge war absolut klasse
Hallo Tim, die Speech-2-Text-Übersetzung erzeugt massenweise Doppel-, Trippel-, Quattro-Wiederholungen. Es ist kaum zu lesen.
Slop eben. LGTM!
Nächstes Kugelblitz-Feature: Reisekarten á la
https://www.youtube.com/watch?v=7CGv25f8JsA ?
Und wenn noch Fantasiewelten bzw. künstliche Welten wie z.B. Computerspiele ihre Karten in den Kugelblitz hinein bekommen, dann wird das sabbern keine Ende kennen
Bei Reisevideos wird die lokale Fotobibliothek mit ihren Geodaten dann auch ganz nützlich. ;-)
Sprich – Geschichten erzählen mit Kugelblitz wäre ein cooles 1.0 feature.
Beispiel: https://youtu.be/Vs0LO6HMxIw
Gratulation an Tim zum anscheinend großartigen Kugelblitz und dem dritten Standbein der Metaebene!
Eine kleine Themenempfehlung für die nächste Sendung: Typst, ein Textsatzsystem im Geiste von LaTeX. Es wurde schon in „Mansplaining as a Service“ erwähnt, aber nicht groß besprochen. Vorteile gegenüber LaTeX:
– kompakte Syntax
– moderner, schneller Compiler (Rust)
– rekompiliert nur geänderte Fragmente
– dadurch quasi-realtime Vorschau von Dokumenten möglich
– verständliche Fehlermeldungen (hilfreich für Agenten)
Mein Setup:
– Agent schreibt den Dokumenten-Quelltext
– ich diktiere dem Agenten per Spracherkennung
– Quelltext im Editor geöffnet, für kleinere Korrekturen
– Vorschau-Server rendert das Dokument
– Im Browser das Dokument geöffnet
– Mouseclick im Browser scrollt das Dok im Editor an die entsprechende Stelle.
Open Source und made in Berlin.
https://typst.app/
Zu ergänzen wären bei Typst noch:
– grausame Syntax
– unorthogonale Programmierung
@tim: Du bist ja schon länger dabei und deshalb wird es dich thematisch nicht überraschen – aber wenn man so tief in einer Sache steckt, verliert man es vielleicht doch aus den Augen: Behalte deine Mental Health im Blick und mach auch mal Pausen :)
Wer stiehlt schon Unterschenkel?
Bin ich hot auf Kugelblitz!
Was ich mich schon länger frage und bei dieser Folge ganz besonders: Was macht AI eigentlich mit dem Gefühl von Bewunderung für Software?
Das was Tim erzählt, klingt auf den ersten Blick alles beeindruckend. Aber zumindest bei mir will sich dann doch nicht wirklich ein Gefühl von Beeindrucktsein einstellen weil ich ja weiß, dass es mit vergleichsweise wenig Aufwand und in kurzer Zeit entstanden ist. Mir geht es überhaupt nicht darum, die Leistung zu schmälern oder die Nützlichkeit in Frage zu stellen.
Aber wieviel Bewunderung bleibt übrig, wenn man weiß, dass 2 Tage nach public Release jemand seine eigene AI anwerfen kann und KugelBlitz mal eben nachbauen lassen kann, so wie es mit Photoshop ja in der gleichen Sendung besprochen wurde.
Demnächst gibt es das als Kugelcraft dann auch in dieser AirCraft-Suite.
Wie stolz kann man noch auf „selbstgebaute“ Software sein in solchen Zeiten?
„Hey, schau mal her, was ich tolles gebaut hab“ und alle gähnen nur weil es nix besonders mehr ist. Im Podcast ist man was das Bauen angeht schon im AI-Zeitalter angekommen aber beim Begeistert-Sein scheint dann doch das Monkey-Brain der Prä-AI-Zeiten durch.
(mir ist klar, dass der Zweck von Software nicht darin liegt, Leute mit dem reinen Entwicklen der Software zu beeindrucken)
Das Zeitalter der (Junior) Devs endet, das der Product Manager beginnt. Die Begeisterung wird noch genauso spürbar sein, da es immer noch um die UX, clevere Features, tolle Integrationen geht.
Meiner Vermutung nach werden wir sogar erst jetzt richtig entfalten können, was alls an beeindruckender Software möglich wird.
Kugelblitz wird hier ein gutes Beispiel: ja, die Grundkonzepte sind abgeschaut von Google Earth, aber schon zum Start der 1.0 wird das fünfmal mehr Features und sinnvolle Integrationen haben als es Google Earth je hatte. So viel Potential, das jahrelang auf der Straße liegen blieb.
Wir werden sehen was passieren wird. Ich wäre allerdings nicht überrascht, wenn das große Zeitalter der beeindruckenden Software nicht eintritt. Kugelblitz ist hier eventuell auch ein gutes Beispiel: An sich ist es natürlich extrem beeindruckend, aber ich fürchte, das ganze ist nur möglich eben weil Tim die technische Erfahrung und die lange Beschäftigung mit Programmiersprachen hinter sich hat.
Obwohl ich im wissenschaftlichen Bereich durchaus schon Simulations-Software (im sehr kleinen Rahmen im Vergleich, aber für ein paar sinnvolle Simulationen, Paper und demnächst hoffentlich einer Habilitationsarbeit hat’s gereicht) geschrieben habe, vermute ich, wäre ich auch technisch nicht in der Lage das zu machen was Tim da gebaut hat.
Ähnlich wird ja manchmal gesagt, dass Agentic Coding einen vom Compiler bzw. der Programmiersprache löst so wie ein Compiler und C / C++ oder sonstwas einen vom Maschinencode und der Maschine löst. Abgesehen davon das LLMs im Gegensatz zu einem Compiler immer probabilistisch funktionieren, was ich für einen wichtigen fundamentalen Unterschied halte, denke ich ist auch durch den Compiler eine echte Einschränkung der Fähigkeiten eingetreten. Das ich eben nichts sehr genaues über die Maschine weiß, eben nie ernsthaft Assembler geschrieben oder gelesen habe, diese Fähigkeiten nie erlernen musste, hat zur direkten Folge, dass die Simulationsprogramme die ich bzw. wir hier entwickelt haben zwar „good enough“ für unsere Zwecke, aber bei weitem nicht so performant sind wie sie sein könnten.
Aus meiner Sicht, ist euch (Dir und Tim in der Sendung vor allem) in eurer Begeisterung eure eigens Privileg und eure besonderen Fähigkeiten nicht klar. Weiterhin kann ich mich auch nicht immer dagegen wehren, mich von euren pointierten Bemerkungen öfters angegriffen zu fühlen. Insbesondere der implizite Vorwurf der Unkreativität fällt mir hier immer auf. Ich kenne das aus dem Lehralltag durchaus: Alles was man selbst intuitiv versteht bzw. über die vielen Jahre intuitiv geworden ist, wird „trivial“ und man vergisst, dass das ganz oft eben nicht selbstverständlich und trivial ist.
Eure Fähigkeiten sind aber nicht selbstverständlich und nur in einem (evtl. sehr kleinen) Bruchteil der Menschen vorhanden.
Ihr habt wirklich komische Vorstellungen von Software-Entwicklung, was daran bewundernswert ist und was daran Spaß macht.
Das Tolle an Softwareentwicklung ist ja nicht, dass man sich mit komischer Syntax, der Eigenart von fremden APIs, komplexen Datentypen und Race Conditions rumschlägt.
Das Schönste ist doch, sich dem Design als solchen zu widmen und gute, elegante und im Idealfall auch performante Lösungen zur Bewältigung des eigentlichen Problems zu finden. AI Agenten nehmen einem die häßliche Seite ab und erlauben, es sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Es tun immer alle so, als wäre es die wichtigste Fähigkeit eines Buchautors, Schriftzeichen zu formen und die Grammatik seiner eigenen Sprache zu beherrschen und schnell Buchstaben auf Papier zu malen. Das interessiert doch niemanden und es ist ja kein Buch dadurch schlechter geworden, dass es mit einer Textverarbeitung erstellt wurde. Am Ende zählt, ob eine spannende, fesselnde Geschichte dabei herauskommt.
Ich denke das ist einer der großen Bruchlinien in dieser ganzen LLM Diskussion. Ich glaube, das ist nicht verallgemeinerbar.
Ich kann zumindest von mir sagen, dass das „fertige“ Produkt (was ist schon fertig…) für mich oft zum Nebenaspekt wird.
In meinem Fall: Die fertige Simulation, das fertige Ergebnis, das fertige Paper, das neue Feature in unserem Simulationstool… das ist alles natürlich notwendig und am Ende der Grund den ganzen Kram überhaupt anzufangen aber das ist im Allgemeinen nicht der psychologische Antrieb das zu tun für mich.
Ich denke, dass genau das was Du als die „hässliche Seite“ beschreibst für andere Menschen durchaus das eigentlich Freude bringende sein kann und dann eben auch als beeindruckend empfunden wird. Diese Seite wird jetzt, sehr wahrscheinlich zumindest, nahezu vollständig entwertet. Das führt natürlich zu Verstimmung, Angst, Wut bei vielen Menschen die sich auch hier Bahn bricht teilweise. Das ist oft unfair aber für mich nicht überraschend bzw. oft auch durchaus verständlich.
Ich finde der Buchautorvergleich hinkt auch etwas: LLMs sind in dieser Methapher doch nicht die Textverarbeitung, LLMs sind die automatisierten Ghostwriter denen man „nur“ spezifiziert was das Buch sein soll. Ich glaube, dieses Spezifizieren und Designen ist eine bemerkenswerte und nicht häufig vorhandene Fähigkeit, die Du zweifelsohne hast. Nach wie vor denke ich, dass eine wahrscheinliche Voraussetzung dafür ist, selbst lange „am nackten Papier“ gewesen zu sein.
Das einzelne Buch was dann am Ende rauskommt, kann nützlich und ästhetisch ansprechend sein, aber es bleibt dennoch ein austauschbares, letztlich wenig bemerkenswertes Industrieprodukt.
Du hast „wirklich komische Vorstellungen von“ Schreiben und Literatur :) Natürlich geht es nicht nur um die Geschichte und den kommunikativen Gehalt, sondern auch um die Wortwahl, den Satzbau oder manchmal auch die Zeichensetzung. Das ist Teil des Gesamtkunstwerks und bei Gedichten sowieso und in besonderem Maße.
Ich meine mich an alte NSFW-Folgen erinnern zu können, in denen du Holger nahelegen wolltest, dass Programmieren eine Kunstform ist und dass ihr (kriege des Zusammenhang nicht mehr hin) irgendeinen Quelltext mal gesungen hättet. Davon scheint nicht mehr viel übrig zu sein.
Und natürlich macht es mir persönlich beim Programmieren auch Spaß, wenn ich etwas besonders schön oder elegant oder geistreich hinschreiben kann (s. Code-Golf etc.)
Machen Leute betreiben Programmieren auch, weil es ihnen Spaß macht, nicht nur, weil sie das Produkt brauchen. Ich zum Beispiel. Warum soll ich eine LLM für mich Spaß haben lassen?
Natürlich ist programmieren eine Kunstform und ich denke mit den neuen Werkzeugen. Ist das immer noch so vielleicht sogar noch mehr so. Denn jetzt fallen die ganzen handwerklichen Tätigkeiten weg, die einen bisher von der eigentlichen Kunst abgehalten haben.
Diese Vorstellung, AI Coding wäre kein programmieren, finde ich überdedenkenswürdig. Aber wenn du das nicht machen willst, dann mach es doch einfach nicht. Ich sage ja nicht jeder soll das machen, ich sage nur: mir macht es Spaß.
Mir ging es nicht darum, AI-Coding abzuwerten. Mir ging es darum, dass wir heute noch staunen, wie jemand Photoshop in einer Woche nachcoden lässt. Aber wenn sowas wirklich zur Fingerübung wird und Vergleichbares in Kürze nur noch Achselzucken erzeugt, weil man es schon hundert mal gesehen hat, was folgt daraus?
Ich sag dann meiner AI einfach „Bau mir Kugelblitz nach, aber mit dieser und jener Anpassung“ und dann hab ich meine eigene Version davon.
Gut gemachte Software erzeugt dann irgendwann kaum noch Begeisterung. Mir geht es jetzt schon so, wenn ich z.B. in Podcasts euch zuhöre. Ich denke mir „ist ja ganz nett aber nix besonderes mehr“. Das ändert objektiv natürlich nichts an der Software als solches. Aber dieses Wundern und Staunen, welches man früher(tm) bei cooler neuer Software hatte, verfliegt relativ schnell. In einer Welt, in der jeder jede Software clonen lassen kann und in einer Woche komplexe Software zusammenbasteln lassen kann, ist neue Software eben nichts berichtenswertes mehr.
Du ahnst nicht, wie viele in der IT Beschäftigte sich durch geile *Architekturen definieren. Man nannte das damals CV Driven Development oder Conference Driven Development. Rückblickend sind die Auswüchse davon – Software, die aus dutzenden Layern besteht oder der ganze CNCF-Kram auch nur eine Art Slop.
„Ich glaube wenn wir verantwortungsvoll und klug mit KI umgehen ist es eine riesige Chance. Dementsprechend bin ich pessimistisch. “ (reddit)
Hey, und nur weil ihr jahrelang das doofe WordPress abgefeiert habt, müsst ihr nicht auf PHP herumbashen, gibt immernoch viele Gründe (modernes) PHP zu schreiben, und nicht Euer Hipster-Elixier-Gedöns ;) ;). LG!
Na dann sag mir mal einen Grund. Mir fällt keiner ein.
Ein Grund wäre mehr Spaß mit CVEs:
https://www.golem.de/news/noch-kein-patch-verfuegbar-kritische-php-luecken-gefaehrden-unzaehlige-webserver-2610-214332.html
Ich habe über die Frage von PHP noch einmal ganz neu nachgedacht. An so einem Tag darf man sicher nicht sagen, unsere PHP Server sind sicher. (Pause) Sie sind sicher.
„gibt immernoch viele Gründe (modernes) PHP zu schreiben, und nicht Euer Hipster-Elixier-Gedöns ;)“
Irgendwie schlecht gealtert, der Kommentar. :o)
LOL
Zu geil, bin gespannt auf was da alles kommt. Habe ich mir vor Jahren als Tim mal so schwärmte von der Space Mouse eine Wireless Version zugelegt und fleißig in Google Earth rumgespaced. Hatte schon in Gedanken das ich sie bald nicht mehr nutzen kann. Auch die Unterstützung in anderen Apps find ich Klasse.
Danke Tim
Sicher, dass der Link in den Shownotes zu chronos (https://chronos.sh/docs/) mit dem Thema Kalender und Terminfindung zu tun hat ?
Wo kann man sich denn die Screenshots von Tims Programm anschauen? Hätte die hier an die Shownotes getackert erwartet..
https://apps.metaebene.me/de/kugelblitz
https://apps.metaebene.me/de/stagehand
Bei dem Kalender-Thema frage ich mich manchmal, in wie fern da nicht immer wieder versucht wird durch Technik eine absurde soziale Problematik zu kaschieren (anstatt sie zu lösen).
Insofern frag ich mich, ob man da wirklich eine technische Lösung braucht – oder ob der Fehler nicht eher ist, dass die Leute keine Zeit haben bzw. dass so irre viel in Meetings koordiniert werden muss.
Stecke jetzt nicht in Ralfs Berufsleben. Meine Erfahrung bislang war, dass komplizierte Kalender- und Todo-Listen-Systeme meistens eher ein Zeichen davon waren, dass das Personal überlastet ist oder es ein Vertrauensproblem gibt (weil niemand alleine entscheiden kann).
Bei uns in der Firma sind Meetings mit mehr als drei Leuten generell hochgradig verdächtig – und meistens das allwöchentliche Standup oder halt die Weihnachtsfeier.
(Aber meine Sicht – YMMV)
Das kann man überhaupt nicht verallgemeinern.
Es gibt Unternehmen, wo halt alles per Kalender geklärt wird. Da werden dir Termine von anderen eingestellt, wenn sie was von dir wollen. Gibt auch Unternehmen, da geht es mehr oder minder komplett ohne „feste“ Termine.
Ich habe in unterschiedlichen Projekten schon beide Enden des Spektrums gesehen und dadurch auch die jeweiligen Vor- und Nachteile.
Ich habe die Kommentarspalte aufgesucht, weil ich mir schon dachte, dass es beim AI Thema und dem „Vibe Coding“ viele Anmerkungen gibt aber das ich erneut so viel Gemecker zu anderen Sachen wie „äh’s“ oder andere specherspezifische Eigenheiten lesen muss, macht mich schon etwas fassungslos.
Was ist denn bitte aus „be excellent to each other“ geworden? @Ralf: wie auch schon andere vor mir geschrieben haben, nimm dir das Gemecker von Einzelnen hier nicht zu herzen. Ich persönlich finde es gut, dass du mit dabei bist und schätze deine Beiträge sowohl inhaltlich, als auch in der Art und Weise wie du sie einbringst.
Bei Pavel genau das selbe, von jemandem, der, im Gegensatz zu den meisten hier in der Kommentarspalte, mal wirklich an entsprechend „bekannten“ Softwareprojekten maßgeblich mitgearbeitet hat, eine entsprechende Einschätzung zu bekommen ist doch genau das, was diesen Podcast von vielen anderen unterscheidet.
Weiterhin würde mich echt mal interessieren, wie die meckernden Kommentatoren hier >4,5h am Stück „flüssig“ und „fehlerfrei“ sprechen…
Darum auch von mir ein „bitte weiter so“, auch wenn ich, insbesondere beim Thema AI, oft eine etwas andere Sicht auf die Dinge habe als ihr.
Finds voll angenehm mit Pavel dabei.
Diese Begeisterung von Tim und Co in Bezug auf die Möglichkeiten heute durch KI und AI – es macht einfach großen Spaß euch zuzuhören. Diese gute Laune ist ansteckend. Danke für die tolle Unterhaltung!!!
ich fand einige meta-ebene folgen von vor 10-20 jahren schon als wegweisend empfunden. die cre folgen teilweise, gold wert. eine reliquie (wollte nicht relikt verwenden, das ist es beileibe nicht) ihrer zeit. genauso wirds in 10 oder 20 jahren sein wenn wir die folge hier hören. da werden alle drüber lachen, genauso wie damals ™ als alle clubhouse abgefeiert haben oder das twitter der frühen 2010er. man wird wohlwollend auf die mittleren 20er blicken. vlt. nicht die roaring twentys die tim beschworen hat vor einigen jahren, aber doch eine zeit des aufbruchs ins ungewisse.
Erstmal vielen Dank für eure Sendung.
Ich finde die Diskussion wie es weitergeht mit den Entwicklungsprozessen einen interessanten Punkt, davon würde ich gerne mehr hören.
Ich bin seit mehr als 20 Jahren in der Softwareentwicklung und die Änderung die jetzt stattfindet, gab es noch nie. Mich würde eure Meinung interessieren, wie sich die Softwareentwicklung in Teams ändert. Aus meiner SIcht wird es in Zukunft viel mehr spezialisierte Software geben, aber soll es für jedes Problem eine neue Lösung geben?
Ich weiß ihr behandelt Buisnesssachen nicht so oft, aber wird es aus euere Sicht in 5 Jahren noch eine kommerzielle Entwicklung geben oder erleben wir gerade den MP3 Moment in der Musikindustrie für die Software?
Ich fänd es mega cool, wenn man hier ein paar Screenshots aus der Sendung sehen könnte. Also worüber ihr gesprochen habt, z.b. Kugelblitz :)
Ich finde die ganze „Vibecoding“-Entwicklung auch faszinierend und teile da einige Begeisterung auch. Frage mich aber gleichzeitig, wie/ob diese Apps alle noch weiter eintwickelt werden, wenn das dann bald (voraussichtlich viel teurer wird).
Was viele, die das Vibe-/Agentic-Coding noch oder in letzter Zeit nicht selbst ausprobiert haben, evtl. unterschätzen: In den letzten Monaten ist sowohl bei den Modellen, als auch bei den Tools, die man nutzen kann, sehr viel passiert.
Bei den Modellen, ich nutze Claude, ist mir extrem aufgefallen, dass sie doch sehr auf sicheren und gut getesteten Code achten. Oftmals bieten sie bessere und sichere Vorgehensweisen an, die nahezu immer Sinn ergeben und eine Bereicherung für das Projekt sind.
In der Sendung ist das auch zur Sprache gekommen: Die LLMs nutzen nun etablierte Tools, um ihren Code zu überprüfen – ganz selbstständig. Das muss man ihnen nicht mehr sagen. Fehler werden korrigiert bevor überhaupt der Code ins Projekt geschrieben wird.
Und der Ton hier in den Kommentaren. Oh Mann, kommt mal klar. Ist ja nicht zum Aushalten.
Ich vin mir nicht so ganz sicher ob Ralfs Statement stimmt, dass die Ära der Devs endet und die der Product Manager beginnt.
Für einen kurzen Augenblick ja – aber insgesamt glaube ich werden wir eher eine Transformation weg von Softwareprodukten sehen. Natürlich wird man weiter Code als ground truth haben (allein schon weils Strom spart). Aber ich glaube Software wird enorm modularisiert werden. Apps werden verschwinden. Denn gerade die ganze Adaptionsarbeit zwischen Softwarekomponenten werden LLMs meistern. Und auch UX wird eher eine Frage des LLM-Trainings und der Systeme sein.
Was wir heute als Kugelblitz bewundern – das hätte der Computer bei Raumschiff Enterprise einfach instant auf dem Holodeck visualisiert. Und ich denke da kommen wir hin.
Was mit all den Entwicklern, Ingenieuren aller Art, Product Ownern usw. passieren wird – das wird eine heftige Sache werden. Wir werden auch sehen, dass weder das Handwerk noch die „was mit Menschen“-Fraktion da untangiert sein wird, nur vllt später. (Und es wird sicher auch zum Problem für Podcastern, die von deren Spenden leben und für steuerfinanzierte Staatsbedienstete ohnehin ;))
Nur wird man die Entwicklung nicht stoppen können und vermutlich auch die gesellschaftlichen Auswirkungen nicht vorhersehen können. Die Angst vor dem was da passiert sollte man aber nicht kleinreden. Diesmal trifft es die Entwickler als erstes und nicht als letztes – am Ende holt es alle ein.
So sehr ich den Enthusiasmus teile – so sehr teile auch auch die Ängste, die hier doch zu manchem ausfälligen Kommentar geführt haben. Als Entwickler mit zwei Kindern mitte 40 ists grad nicht witzig und erleichternd/spannend zu gleich. Man ist froh nicht mehr sein Leben lang Daten aus einer Datenbank in irgendwelche Views irgendwelche halbgarer Frameworks zu schaufeln zu müssen – aber man weiß zur Zeit auch nicht, ob man in zwei Jahren noch seine Wohnung bezahlen kann.
Insofern würde ich mir da durchaus bisschen mehr Debatte um diese emotionale Achterbahnfahrten wünschen, die das gerade verusacht.
Das Argument, das Ralf am Ende der Sendung bringt, dass man noch Seniors braucht, die das Management betreiben und das Setup für die Entwicklung bestimmen in Klammern (zB über ADRs). Oder auch Leute braucht, die sich mit UX auskennen.
Ich Zweifel, das sehr stark an. Die Tatsache, dass man sich momentan noch überhaupt um Programmiersprachen oder das Design von irgendwelchen Agent Loops kümmern muss, hat nur damit zu tun, dass unser Tooling und der Softwareentwicklungsprozess nicht an die neuen Möglichkeiten angepasst sind. Eine Programmiersprache der Zukunft wird an LLM angepasst sein. Sie integriert Spezifikationen, Tests, formale Beweise in einem. Da wird niemand mehr irgendwelche Loops entwerfen. Es wird auch nicht mehr um Paradigmen der Programmierung gehen. Statische Typisierung und funktionale Programmierung werden klar gewinnen, weil es den Agents einfach am meisten entgegenkommt, dadurch, dass es den Verifikationszyklus verkürzt.
Genauso wie User Interfaces in Zukunft ad-hoc gebaut. Allenfalls wird man Komponenten für das Recycling durch LLM vorbereiten.
Übrig bleiben die Domänenexperten. Aber selbst da, wird man deutlich weniger brauchen. Denn im Zweifelsfall kennt das LLM eine Domäne besser als jeder Experte.
Soziale und geopolitische Dimension davon ist immens. PHP und Windows werden dann nur vergleichsweise geringe Opfer sein.
Die Unruhe bei den gut bezahlten Informatikern, ist auch nur der Anfang. Das wird alle betreffen. Und die Häme, die man jetzt vielleicht über die eine überflüssige Berufsgruppe ausgibt, wie Übersetzer oder Entwickler, die wird uns allen noch im Hals stecken bleiben.
Natürlich alles kein Argument, die entwickeln zu stoppen. Ich bin da ganz bei Pavel: man muss irgendwie gucken, dass man vor die Welle kommt. Oder, dass man die nötigen politischen Umbrüche vorwärts bringt.
Und womit genau trainierst du die LLMs auf die „Programmiersprache für LLMs“?
LLMs benötigen irrsinnige Mengen an Trainingsdaten, und das einzige Konzept, für welches wir diese haben, ist das der für Menschen gemachten Programmiersprachen. Oder genereller gesprochen, mal nicht auf Softwareentwicklung beschränkt: das einzige Denkkonzept, für welches wir Trainingsdaten haben, ist das menschliche Denken, das wir erstaunlicherweise einer Maschine mit von Menschen geschriebenen Texten ein Stück weit beibringen können.
Wir haben nichts anderes. Wie genau soll also ein angenommenes zukünftiges LLM lernen, mit etwas anderem als dem an unserem Denken orientierten Prozess an das Problem der Softwareentwicklung zu gehen? Und wenn die LLMs unsere Herangehensweise duplizieren, dann folgt daraus, dass unsere Komplexitätsmanagement-Werkzeuge – denn nichts anderes sind hohe Programmiersprachen, sie erlauben uns durch Abstraktion ein Management einer höheren Komplexität als die reine Maschinensprache es uns erlauben würde – auch für die LLMs weiterhin nützlich und vermutlich der beste Ansatz sind und sein werden. LLMs können also bis auf Weiteres Code, der für Menschen gut lesbar ist, auch am besten lesen. Sie können mehr davon schneller verarbeiten als wir, okay, und damit kann man ein Stück weit fehlende oder schlechte Abstraktion kaschieren, aber aufgrund begrenzter Größen von Kontextfenstern und beschränkter Attention (was ja eh witzig ist: der Grund, warum LLMs so gut funktionieren, ist, dass sie eben gerade nicht an alles gleichzeitig „denken“, sondern sich fokussieren können auf einzelne gerade wichtige Aspekte – Fokus bedingt aber immer Beschränkung) lässt sich dieser Ansatz halt nicht einfach beliebig weit skalieren.
Das ist auch der Grund, warum wir LLMs nicht einfach direkt Assembler generieren lassen, sondern höhere Sprachen verwenden: weil dem LLM mit Assembler der in seiner Größe beschränkte Kontext schneller vollaufen würde, als es ein modernes CRUD-GUI-Progrämmchen fertig geschrieben hätte. Genau dasselbe, was einem Menschen passieren würde.
Man kommt da im Grunde nur raus, wenn man die quasireligiösen Thesen zur Weiterentwicklung von LLMs zur Singularität als gegeben annimmt. Dann kann man nämlich einfach per Handstreich ab dem Moment die Beschränkungen der menschlichen Denkkonzepte beiseitewischen. Diese Thesen sind allerdings zum derzeitigen Zeitpunkt eben nur das: unbewiesene, durch nichts als Glauben gestützte Annahmen. Wenn man spirituell drauf ist, kann man da natürlich einfach dran glauben und das zur Maxime seines Handelns machen. Ich persönlich will aber lieber gern erst mal „sehen“, wenn mir jemand mit irrationalen Behauptungen daherkommt.
1. LLMs sind natürlich zu Transferleistungen in der Lage. Sie können durchaus problemlos Code in Programmiersprachen, für die wenig bis kein Trainingsmaterial existiert. Zusammen mit einem Compiler kann man zudem ganz gut neues Trainingsmaterial in neuen Programmiersprachen aus bestehendem Code generieren und dann auch verifizieren. (Ist nicht einfach – aber alles machbar)
2. Natürlich werden LLM-orientierte Programmiersprache kein Assembler sein. Aber ich wage zu bezweifeln, dass z.b. linearer Text mit menschenlesbarer Roh-Syntax wirklich das Maß der Dinge bleibt. Und tatsächlich wäre das auch für Menschen besser – die Tatsache, dass z.B. Code, Tests und Specs oft vollkommen verstreut herumliegen, ist auch jetzt schon oft eine Zumutung. Code könnte viel besser navigierbar sein, wenn er eher wie eine Datenbank und nicht als Text-Schnipsel organisiert wäre (was wir in Smalltalk und LISP-Systemen ja auch schon vor 40 Jahren hatten!)
Das hat im Übrigen aber auch alles noch nichts mit dem Glauben an die Singularität und AGI oder so zu tun. Sondern dass ist das, was ich an Weiterentwicklung mit der heutigen Technik erwarte. Wir hatten das schon bei den vorherigen Zyklen der LLM-Entwicklung gesehen: Die Intelligenz der Modelle war oft gar nicht das große Problem – eher die Rechenkapazität und das Tooling.
(Apropos Assembler: LLMs sind erstaunlich gut in Assembler-Programmierung und sogar gut darin Maschinencode zu lesen, auch das wird gern vergessen. Es macht nur, wie du sagst, selten Sinn – weil beides zu wenig Informationen trägt; aber mir gehts auch nicht darum, dass LLMs für Menschen unlesbaren Code erzeugen, sondern dass der Mensch als primärer Autor von Code und Tooling in den Hintergrund treten wird)
– Griga: „Statische Typisierung und funktionale Programmierung werden klar gewinnen“
Da würde ich fast eher auf »dynamisch« und »deskriptiv« wetten wollen. Ich habe vershiedenen LLMs Code aus unterschiedlichen Sprachparadigmen vor die Füße gekippt; Prolog/SQL (deskriptiv) fanden die immer am leckersten. Vielleicht weil es da eher um Zuordnungen geht (Wissensrepräsentation und regelbasierte Inferenz), statt irgendwo was reinzuschmeißen und abwarten, was hinten raus kommt (funktional, imperativ). Ansonsten stimme ich deinen Aussagen zu.
– Slartie: Diese LLMs operieren in s. g. Embeddings, die man mit dem Begriff „Konzept eines Wortes“ für menschliches Denken vergleichen kann, aber noch viel genereller sind. In diesen Embeddings kommt die Zusammenhanghaftigkeit der in den Trainingsdaten vorkommenden Konzepte zum Ausdruck. Mittels Ähnlichkeitsabgleich im Raum dieser Embeddings können die LLMs durchaus neue Sprachen entwickeln. Assembler liegt in deren „Denken“ nicht anders vor als irgendeine Hochsprache. Die Grammatiken der Programmiersprachen werden transparent; übrig bleiben noch Paradigmen, die natürlich nicht austauschbar sind.
„…Unserem Denken orientierten Prozess…“ – Dieses „Uns“ gibt es nicht. Es gibt auc keine „Beschränkungen der menschlichen Denkkonzepte“. Menschen sind in ihrem Denken so unterschiedlich, wie man es sich als Einzelner kaum vorstellen kann. Die LLMs versuchen auch hier, die darunterliegende Struktur in ihren Embeddings zu abstrahieren und können dann zu Ergebnissen kommen, die für die jeweiligen menschlichen Betrachter innovativ neu aussehen. Die meisten von uns unterschätzen vieieiel zu sehr, was in vorhandenen geschriebenen Texten oder gesprochenen Aussagen für ein implizites Wissen steckt. Das ist auch das, was uns so verwundern lässt, wenn wir den LLMs zuhören. Sie fördern aus dem Denkbergwerk der menschlichen Texthalden fantastische Dinge. Und das geht über Sprache weit hinaus. Zum Beispiel, geht das auch in interne Handlungsanweisungen der LLMs über, in denen sie ihre Ausgaben steuern, entsprechend wer vor ihnen steht (Kind, Erwachsener, dumm, schlau).
Das meiste, was man bei den aktuellen LLM-Programmierprojekten (ArtCraft usw., auch Tim) derzeit sieht, sind geistige Krücken, die uns noch stark mit der alten Zeit verknüpfen. Das erste Automobil wurde auch nach dem Ebenbild einer Kutsche gebaut, weil die damalige Vorstellungskraft und fehlende Autostraßeninfrastruktur keine neueren/besseren Gedanken zuließen. So funktioniert unser konservatives Gehirn nunmal. Wir brauchen noch den ein oder anderen Mozart oder Die Beatles, damit sie uns mittels ihrer Kunst zeigen, wie man neu denken kann.
Bestellte Spacemouse soeben in Empfang genommen. Warte dann mal auf das Release. Jetzt muss mir das Warten nur noch als Vorfreude schön reden. :-)
Hallo Tim, wenn du dir mit neuen Mac minis nicht sicher bist, ob du die gebrauchen kannst leihe dir einen für ~50€/Monat aus. Dann kannst du immer noch Full-In gehen.
https://www.grover.com/de-de/g-explore/apple-launch
Habe noch einen Beitrag zum Thema „Craft“ Software. Auch mehr was für Roddi, weil CAD-Software. Da kam jüngst Solidcraft hereingespült, dass sich anschickt, Fusion 360 nachzuahmen. Noch recht jungfräulich aber durchaus einen Blick wert. Win, Linux, Mac, Browser
Hallo Tim,
Ich bin auf das hier gestoßen: https://test.offentligdata.com/
Scheint mir in eine ganz ähnliche Richtung zu gehen wie der Kugelblitz (minus Spacemaus ;) ). Da werden alle öffentlich zugänglichen Daten aus Norwegen genutzt. Vielleicht findest Du da noch ein paar Anregungen, falls Du es nicht schon kennst.
Topp Sendung! Danke
und was sein muss Radiostationen
https://radio.garden/
https://app.radiooooo.com/
Für den Kugelblitz gibt es für die Venus von der Magellan-Mission die Radardaten aus den frühen 1990er, wohl nur als CDROM:
https://www.usgs.gov/publications/magellan-radar-performance-and-data-products
ADR – Architecture Decision Records
Es gibt bei Heise eine schöne Erklärung: https://www.heise.de/hintergrund/Gut-dokumentiert-Architecture-Decision-Records-4664988.html?seite=all
Als ich die Freakshow über ADRs habe reden hören musste ich schon ein bisschen schmunzeln ;-) Immerhin ist das eine (auch schon länger etablierte, wir z.B. arbeiten damit seit zig Jahren schon) Herangehensweise, die vor allem im Enterprise-IT-Umfeld üblich ist, also genau dem Bereich, der von den Freaks gern mal leicht abfällig kommentiert wird weil da mit so Steinzeit-Technologien wie Java gearbeitet und Software über Dekaden weiterentwickelt und gepflegt wird statt das alle drei Jahre durch was Neues im grad gehypten Framework zu ersetzen.
Hallo Tim,
tu dir den Gefallen und pack deine Sourcen frei verfügbar auf github, sonst sind sie am nächsten Tag nach deinem swift-kompiliertem Release als Rust-Sourcen dort verfügbar.
Gruß
Und was wäre daran so schlimm?
Habe vor einigen Tagen mal die ganzen Kommentare gelesen, was ich eigentlich nie mache. Ich muss sagen, dieser teils sehr grobe Ton und das öffentliche und völlig ungerechtfertigte Runterziehen von Leuten sind wirklich abschreckend. Vor allem, wenn diese Menschen sich viele Stunden hinsetzen und die Mühe, die sie sich machen ohne Gegenleistung teilen! Wie krass muss das sein, dann solche Kommentare zu lesen. Daher hier mal mein Blick: Ich schätze sehr, wie gut Ralf immer vorbereitet ist. Die Themen, die er einbringt sind interessant und er hat sich gut überlegt, wie er sie vermittelt. Ich höre ihm wirklich gern zu, vor allem finde ich super, dass er sich auch um andere Menschen Gedanken macht und sehr sozial denkt und agiert.
Die IT-Revolution verknuspert nun ihre Blagen.
Schön zu sehen, daß es nun zunehmend die Chance geben wird, daß fähige Software-Erfinder schneller zum Schuss kommen.
Das Einzige was abzuwarten ist, ist ob man den KI-Knecht in ein paar Jahren sich wird leisten können oder spornstreichs wieder zu Menschen zurückfindet.
Ansonsten sieht man hier halt die Paralellentwicklung zu etwas, was in anderen Bereichen schon öfters gab.
Oma hatte noch ne Band zur Hochzeit, der Sohn den DJ und die Enkelin dann die Schrottify Playlist. Hat aber alles erst mal nix mit Qualität zu tun, sondern ist Folge von technischen und ökonomischen Entwicklungen.
Tim, ich bin ganz bei Dir und freue mich drauf den Kugelblitz ausprobieren zu können.
Und Ralf, lass Dich bitte nicht vom ganze rumgenöle hier abhalten weiterhin Deinen Stiefel durchzuziehen. Ich weiss es sehr zu schätzen wie Du in den letzten Jahren durch interessante Selbstversuche den ganzen LLM Dschungel durchforstet hast und mit so einigen Trophäen zurückkamst.
Gerade Deine ( im besten Sinne des Begriffes ) bürgerliche Perspektive weiss ich sehr zu schätzen!
Und Pavel ist auch immer eine Bereicherung.
Macht weiter so und vielen Dank!
9
Hoi Tim
Wo es einen Space Glider gibt, braucht es auch einen Orbiter. Vielleicht liegt es am Alter, aber etwas in der Art hatte ich für Linux schon mal gebaut. Durch die Folge ist es mir wieder eingefallen, also habe ich es auf GitHub gepackt und dem Kind einen Namen gegeben: Orbiter. Aus der SpaceMouse wird damit unter Linux (Wayland und X11) Zeiger, Navigation und Makro-Pad.
https://github.com/d0dg3r/orbiter
Vielleicht braucht es ja jemand von den Freunden des schmalen OS. Den Namen fand ich ganz passend. Wir Linuxer können jetzt zumindest mal rumkreiseln, bis wir vielleicht auch in den Genuss der Sichtung des Kugelblitzes kommen. Darauf wäre ich richtig heiss.
Wollen wir nicht eine AI-Development-Chain bauen? So ähnlich wie eine Fanfreundschaft im Fussball. ;)
Ansonsten weiter so!
„Also Scrum ist eine gute Lösung, wenn sich alle hassen, niemand irgendwem vertraut.“
Nachdem Scrum ja gerne als der heilige Gral verkauft wird (vor allem von Scrum Mastern, die ja ihr Geld damit verdienen):
Habt ihr ein paar gute Argumente für diese These, denn es ist tatsächlich für mich das erste Mal das ich sowas über Scrum höre, auch wenn ich ihm auch eher ablehnend gegenüber stehe.
Zu Pavels Hinweis, dass die Coding Agenten gut darin sind, eine Aufgabe zu lösen, indem sie programmieren: Wenn man die Websites nicht direkt, sondern über erprobte Werkzeuge wie jekyll oder hugo erzeugen lässt, profitiert auch die KI von automatischen Verlinkungen und was die deterministischen Tools sonst noch gut und auf Anhieb fehlerfrei können. Ein Coding Agent mit LaTeX oder Reveal.js bringt auch so gute (und recht wartungsfreundliche) Ergebnisse, dass ich weder PowerPoint noch einen gevibecodeten Klon davon noch nutzen möchte.
Und nun warte ich auf Kugelblitz.
Der raue Umgangston hier lässt mich nun doch einmal in die Tastatur greifen.
Ich bin Hörer der ersten Stunde, und das Metaebene-Universum begleitet mich bereits seit den ersten CRE-Folgen. Beim besten Willen kann ich nicht nachvollziehen, warum man nicht einfach die Folgen oder Themen überspringt, wenn einem die Inhalte, die Menschen dahinter oder auch nur die jeweilige Geschmacksrichtung nicht zusagen.
Gerade die Freak Show ist für mich ein Garant dafür, innerhalb kürzester Zeit in andere Themenwelten einzutauchen und den Alltag für ein paar Stunden hinter mir zu lassen. Ich habe sowohl die früheren als auch die heutigen Teilnehmer immer als Bereicherung empfunden. Unterschiedliche Charaktere, Sichtweisen und Interessen machen für mich gerade einen wesentlichen Teil des Reizes aus.
Und dass Tim sehr wohl über den eigenen Tellerrand hinausschaut – vielleicht einmal abgesehen von seiner Notch-Phobie –, dürfte eigentlich außer Frage stehen. Selbst bei Menschen oder Institutionen, deren Positionen seinen eigenen völlig entgegenstehen, ist er bereit, sich mit deren Gedanken auseinanderzusetzen, Dinge anzuschauen und gegebenenfalls auch zu würdigen. Man denke beispielsweise an die Enzyklika Magnifica humanitas.
Dass man sich dann ausgerechnet an Pavels Phonetik abarbeitet, geht mir auf so vielen Ebenen gegen den Strich, dass ich an dieser Stelle am liebsten selbst ordentlich lospoltern würde. Ich belasse es aber lieber bei meinem Kopfschütteln.
Wenn ich überhaupt etwas kritisieren möchte, dann allenfalls Folgendes: Man kann inzwischen fast nichts aus dem Metaebene-Universum mehr guten Gewissens beim Autofahren hören. Ständig möchte man die Shownotes aufrufen, irgendwelchen angesprochenen Themen unmittelbar hinterherrecherchieren oder ärgert sich darüber, dass ausgerechnet die eine interessante Information nicht in den Shownotes gelandet ist. Und das ist nicht bös gemeint.
In diesem Sinne: Macht bitte genauso weiter!
Ich freue mich über jede einzelne Stunde mit Euch, Euren Gästen, Euren Abschweifungen und allem, was dieses Podcast-Universum ausmacht.
Und wenn ich noch einen Wunsch äußern darf: Über eine Wiederbelebung von CRE würde ich mich ganz besonders freuen.
Danke für alles!
Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag: Gerade das Thema Ai wäre doch ideal für eine Themenreihe innerhalb CRE.
Lieber Tim, Lieber Ralf,
Vielen Dank für eure Anregung und Inspiration zu ADR und OpenSpec!
Virtuelle Maschine für den Agenten kann ich empfehlen. :)
Ich verwende VirtualBuddy als VW software, kann sogar Linux aber nicht getestet.
https://github.com/insidegui/VirtualBuddy
Hat momentan einen Bug nach dem Update vom MacOS in der virtuellen Maschine, deswegen einfach auf der alten Version der IPSW erstmal lassen.
Wenn man Probleme beim Anmelden im App Store dort hat, auf die Webseite gehen und dort die Xcode-Version von Apple runterladen.
https://developer.apple.com/download/all/
Ich freu mich schon auf die nächste Folge und vielen lieben Dank euch allen!
Zum Thema KI Videos. Schaut Euch mal diese gut gewmacht generierte Serie auf Youtube an: MARSX (https://www.youtube.com/watch?v=0pe4xJbouhE&t=25s)
Der hat auch andere Videos gemacht mit Trump als schleimiger Typ. Alles im 80er Stil.
Es gibt übrigens sehr, sehr coole, verantwortungsbewusste und intelligente Wesen, die mit PHP ziemlich tolle Dinge bauen. Wie ich finde. Zum Beispiel Kirby CMS. ;)
Im Ernst: Ich finde, wir könnten dieses ewige Programmiersprachen-Bashing vielleicht einfach mal sein lassen…
Es ist doch völlig okay, dass z.B. Tim jetzt Elixir schreibt. Genauso gibt es weiterhin gute Gründe, modernes PHP zu schreiben. (s.O.) Dass WordPress über Jahre ein fester Bestandteil der Szene war, macht PHP nicht automatisch zur schlechten Technologie. Und umgekehrt macht Elixir niemanden zu einem besseren Entwickler, oder?
Auch die aktuellen Sicherheitsprobleme rund um PHP sind natürlich krass. Aber wir erleben gerade glaube ich eine ziemlich grundsätzliche Zauberkrise, in der KI zunehmend Schwachstellen in praktisch allen möglichen Software-Stacks & Kühlschränken aufspürt. Das ist kein exklusives PHP-Problem und schon gar kein Anlass, sich darüber lustig zu machen.
Nicht jedes Werkzeug muss alles können, und nicht jedes Werkzeug ist für jede Aufgabe gedacht. Daraus eine Hierarchie abzuleiten oder andere Werkzeuge grundsätzlich abzuwerten, sagt vermutlich mehr über denjenigen aus, der sie benutzt, als über das Werkzeug selbst.
Wir müssen doch nicht ständig das eigene Lager bestätigen, indem wir das andere abwerten.
Be excellent to each other, Leute. ✌️
Danke für eure Arbeit.
Das mit den „guten Gründen“ höre ich auch immer mal wieder, aber ganz konkret wurden auch mir tatsächlich noch keine genannt, außer „für PHP brauchst du keinen dedizierten Server/VPS sondern kannst billiges Hosting verwenden“.
Ansonsten finde ich gerade dein Argument „Nicht jedes Werkzeug muss alles können, und nicht jedes Werkzeug ist für jede Aufgabe gedacht.“ im Zusammenhang spannend, denn aus meiner Sicht macht PHP genau das: es wird gleichzeitig für Server-Side-Rendering bzw. Templating genutzt und für die Backendlogik direkt mit. Und für viele andere Sachen halt auch noch (CLI Tools, wie der Nextcloud Updater).
Und selbst diese Aussage: „Und umgekehrt macht Elixir niemanden zu einem besseren Entwickler,“ würde ich in frage Stellen (Zumindest anhand von anekdotischer Evidenz).
Denn tatsächlich habe ich bisher DEUTLICH weniger schlechten Elixir Code in der freien Wildbahn gesehen. Ob das jetzt an den konkreten Sprachkonstrukten oder der funktionellen Natur von Elixir liegt oder einfach daran, dass Elixir im Vergleich zu PHP vermutlich keine Sprache ist, die man als erstes lernt und verwendet, kann ich nicht beurteilen.
Wo ihr gerade von MoneyMoney gesprochen habt, ich hab mir da auch mal etwas bauen lassen um unter Linux meine Finanzen machen zu können, mit allen Features die man dafür so braucht wie MCP, Elster-Anbindung, FinTS usw , die App heißt einfach „Steuererklärung“ und läuft unter Linux, Windows und macOS: https://jumplink.eu/steuererklaerung
Danke für die Folge und liebe Grüße von der Küste
Bisschen unglücklich gewählter Name: Es gibt bereits eine etablierte Mac App namens „Steuererklärung“ (im App Store zu finden)
Danke für den Hinweis :(
Los Leute, noch 6 Antworten bis wir rekordverdächtige 200 voll haben – also 5, wegen THIS hier.
Ansonsten muss ich in die Trickkistte greifen.
[Trickkiste: Wie nennt man die handgroßen Hefeballen, die zu Festtagen, insb. zu Silvester, verzerrt werden, die in ein bis zwei Meter großen Pfannen voller Bratfett beidseitig ausgebacken und später mit Marmelade oder Pflaumenmuss punktiert werden?
A) Richtigerweise Pfannkuchen
B) Bouletten, wg. Kügelchenh auf franzackisch
C) Randsprachengemäß Krapfen
D) Strutzelnatzelbrutzel (inzuchtbayerisch)
]
Berliner, dass weiß sogar ich aus Cuxhaven :)
Okay da weiß es die KI (Beam Free in OpenCode) wohl besser als ich:
Diese handgroßen, in Fett ausgebackenen Hefeballen mit Marmelade-/Pflaumenmus-Füllung heißen in Berlin — ihrem Ursprungsort — Pfannkuchen (umgangssprachlich „Berliner“). Der Ausdruck „Berliner“ wird von Nicht-Berlinern verwendet, „Krapfen“ ist die süddeutsche/österreichische Bezeichnung. „Bouletten“ sind Fleischbällchen und „Strutzelnatzelbrutzel“ ist erfunden.
Bin ich als Mensch jetzt durchgefallen oder nicht?
Potzblitz und Wow! Nach wenigen Minuten mit dem neuen Ding bin ich absolut begeistert Das macht Lust auf mehr.
Danke Tim! ❤️