MM032 La Ola

Zwei hoch fünf! Ausgabe Nr. 32 kommt nur geringfügig verspätet dafür aber sehr diskussionslastig daher. Der Nachrichtenlage ist's geschuldet. Da ändern auch die in letzter Minute noch reinflatternden Quartalszahlen nichts mehr.

Dauer: 2:50:27
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Themen:

  • Der Palm Pre bekommt wohl UTMS und kommt noch dieses Jahr nach Deutschland
  • Tethering Quo Vadis? Wir rätseln über die bekloppten Zusatztarife
  • Wir faseln ein wenig über das Für und Wider von Jailbreaking
  • Der AppStore findet, dass Programme, die das Internet ungefiltert präsentieren bestenfalls ab 17 Jahren zugänglich sein sollten. Naaaaja.
  • Apple und RIM räumen den Mobilfunkgerätemarkt auf und Tim wiederholt seinen Abgesang auf Nokia
  • Wir diskutieren, was es wohl mit Chrome OS auf sich hat. Max findet es doof. Tim findet es eine nachvollziehbare Idee.
  • Tim empfiehlt Go Calc auf dem iPhone. Denis spielt immer noch Flight Control. Tim würde gerne Worms spielen, aber es ist noch instabil.
  • Denis bemerkt zunehmenden PowerPC-Schwund bei Snow Leopard Beta Builds
  • Amazon verbrennt digitale Bücher und wir streiten über Sinn und Unsinn von eBooks
  • Bei PirateBay wissen wir derzeit auch nicht, was geht
  • Apples Quartalszahlen sind schon wieder niederschmetternd gut
  • Glaskugel: was kommt im nächsten iPod touch und braucht jemand ein Tablett?

Tja. Wir hoffen, die Sendung unterhält Euch standesgemäß.

57 Gedanken zu „MM032 La Ola

  1. man Tim und Max ey…
    Das Sofa ist der Markt für das Tablet, Surfen vorm Fernseher, oder das Lesezimmer bei Intellektuellen, der Küchentisch wegen mir…
    und wenn sich das da etabliert hat, dann kommt das auch im medi und edu Bereich

  2. Danke für den Pobcast.

    Zu eurer Diskussion über ein mögliches iTablet. Ich würde so ein gerät lieben, als mobilen Hausplayer für Medien und Internet. Das Tippen auf so einem Tablet fänd ich wahrscheinlich noch angenehmer als auf dem iPhone. Ich würd mich über einen pc mit reiner Touch Steuerung echt freuen und fast jeden Preis bezahlen.

    Grüße
    Lindworm

  3. Ich bin auch dafür, einen Internet-Führerschein einzuführen. Ab 18. Und dann noch eine GTI-Variante (Ganz tolle Information) ab 21.

    Und sofort sollten alle Schulen verklagt werden, die Ihren minderjährigen Schülern Zugang zu diesem verdorbenen, unsittlichen Medium gewähren.

    Da kann mann ja gleich damit anfangen, lustige Kriegs-Pornos im Unterricht anzusehen. Oder Orgien im Klassenzimmer abzuhalten.

    Die Schulen müssen schliesslich dafür haften, welche Inhalte sie Ihren Schülern zugänglich machen. Und der Chemieunterricht gehört auch durch einen Mitarbeiter des BND kontrolliert, nicht dass da noch jemand etwas ler

  4. huch – tschuldigung – …nt, womit man Schwarzpulver herstellen könnte.

    Ach, was rede ich. Am besten wir ändern einfach das Periodensystem und streichen relevante Elemente. Oder mach Stoppschildaufkleber darauf, damit man nicht alles neu kaufen muss.

    Au weia.

  5. Mein Topccore bei FlightControl sind 179. Auf dem Classic-Ambiente. Hawaii und der Flugzeugträger sind schon nen stück kniffliger.
    Aber ich glaube nicht das die Anzahl der neuen Flugzeuge gleichbleibend ist. Es werden immer mehr.

  6. Oh man Jungs, Jörg hat recht. Man möchte am Sofa, in der Küche oder im Bett vernünftig surfen. Das ist der Markt. Apple möchte diesen Markt erfinden und nicht vergebens im NetBook Markt suchen.

  7. Der Usecase für ein Tablet?
    Der digitale Schreibblock, wäre für mich das Gadget schlechthin. Meine Uni Notizen digitalisiert, mit copy&paste und spotlight. Für mich ein Traum. Mit Stift und Tuchbedienung. Das wichtige, was Apple aber kann, ist die Akkulaufzeit für den ganzen Tag und, was Apple noch nicht kann, ein Display was man ähnlich gut wie Papier ablesen kann.

  8. also wenn ich max waer wuerd ich gar nicht mehr argumentieren tim hat doch sowieso immer recht. der usecase is n dynabook, war doch schon vor 40 jahren klar

  9. Ein Tablet fänd ich total super.
    Ich hasse es mein Aufgeklapptes Macbook durch die Wohnung zu tragen um Videos immer da zu haben wo ich gerade bin und Da iPhone ist zwar nett aber zu klein.

    Auch als Couchsurfer und die Idee endlich nen ordentlichen TouchMac zu haben find ich cool. Das würde viele neue Anwendungszenarien erlauben. In Verwaltungen digitale Formulare die man rumtragen kann, Couchsurfing mit Style als Patienten tablet im Krankenhaus.

    Ich denke es finden sich hunderte von Interessanten Anwendungen für nen TabletPC der endlich auch mal was leistet und bedienbar ist. Tims negativhaltung kommt für mich aus mangelder Phantasie. (Who would ever need more that 640kb? Thats a Huge ammount of Memory :-) )

    Tolle Folge. Danke

  10. @Hyperkeks: mag sein, dass irgendwann was kommt und dass die Reise dahingeht. Die Frage ist wann.

    Und die Frage, die mich umtreibt: wer schmeisst seinen Laptop weg für so ein Teil, wer sein iPhone? Wenn das nicht stattfindet: welchen Grad an Diversifikation braucht so ein Device, um Leute zu animieren, sich beides (oder sogar alles drei) zu kaufen.

    Oder: das Gerät erschliesst komplett neue Käuferschichten, die sich weder für iPhone noch Laptop entscheiden können. Aber bei genau dieser Zielgruppe frage ich mich, ob sie schon groß genug ist.

    Die häufigste Anwendung die genannt wurde ist: Couch Potato. Die Couch Potato mag aber auch schon mit einem MacBook gut bedient sein. Die Couch Potato ist aber auch nicht mobil. Wer schleppt so ein Teil rum und verzichtet dafür auf einen Laptop?

  11. Also Leute, ihr überrascht mich. Irgendwas Tablett-artiges kommt auf jeden Fall.

    Mir fällt kaum eine Situation ein, in der ich so ein Tablet-Ding nicht brauchen könnte – außer eben zum telefonieren und in die Hosentasche stecken.

    iPhone/iPod sind schlicht zu klein um ernsthaft damit zu arbeiten (und damit meine ich jetzt keinen Videoschnitt, oder ähnliches) und selbst das kleinste MacBook ist zu schwer und unbequem für die Couch.

    Andere Frage: Wohin soll die Reise denn sonst gehen? Welche Innovationen sind auf diesem Markt in den nächsten Jahren zu erwarten? Was wollen wir alle?

    Wir wollen Computer, die sich nicht mehr anfühlen wie Computer. Wir wollen das alle unsere Rechner so viel Spaß machen wie ein iPhone.

    Ich kann mir nicht vorstellen das Apple jetzt stehen bleibt. Die sitzen an dem nächsten großen Ding. Ganz sicher.

  12. ganz schön langatmig und sommerpausenmässig, der knaller war aber schon am beginn sich für was zu entschuldigen, das bei den bus jungs zu nem haufen kommentaren geführt hat. deshalb ist es trotzdem nicht besser jungs. wegen nokia h#tte ein anruf gereicht und das im nebel herumgestocher hätte ein ende gehabt. nicht nur dass nokia langweilt auch das thema langweilte, aufgrund der faktenlosen recherche. sorry, aber es sammelt sich echt speck an bei euch. der don#

  13. Ich glaube, jeder hat so sein ganz eigenes Bild von diesem mysteriösen Device im Kopf und daher redet man da viel über eigene Wünsche und noch viel mehr aneinander vorbei.

    Ich wünsche mir (und halte das auch für realistisch) eher ein kleineres MacBook als ein größeres iPhone. Ein “MacBook Touch”. Und für sowas würde ich mein MacBook natürlich sofort wegschmeißen.

    Und ich glaube das die Zielgruppe für so ein “Convenient Macbook” sehr sehr groß ist. Das sind sowohl die Couch Potatoes, als auch die mobilen Kreativen, die im Cafe schreiben oder Zeichen wollen. Das sind ganz normale Menschen, die Zuhause nach der Arbeit noch Mails schreiben wollen, ohne dafür an einem Schreibtisch sitzen zu müssen (oder ein schweres, warm werdendes und permanent lüftendes Notebook auf dem Schoss zu balancieren).

    Aber womöglich kommt auch dieses Jahr noch gar nix neues. Ich kann mir durchaus vorstellen das sie sich damit richtig Zeit lassen und ich hier erst von einer nächsten MacBook-Generation spreche.

  14. @Tim@DONVito
    geht um das schmatzen für das ihr euch entschuldigt…
    ich vermute das bus sich auf Bitsundso bezieht, da gabs auch mehrere böse kommentare dazu…
    bleibt mir nur noch als nicht mac besitzender und die gui von osx besch…-findender mensch zu sagen dass ihr trotzdem einen tollen unterhaltsamen podcast produziert…
    FlO

  15. Tethering geht hier in Österreich bei t-mobile hochoffiziell und auch noch gratis (ohne extra Kosten halt). Bei Orange Österreich muss man dafür aufzahlen, wie viel weiß ich nicht.

  16. Dieses bashing von Symbian kotz mich immer mehr an. Das ist wirklich schrecklich und nerft einfach nur noch.
    Ich bin sowohl Besitzer eines iPhones als auch einem Nokia E71. Beide Geräte sind für ganz unterschiedliche Zielgruppen gedacht. Es gibt Menschen die diese Geräte kaufen weil sie immer noch besser funktionieren als Windows Mobile und die nicht unbedingt die Vielzahl an Applikationen und Möglichkeiten eines iPhones benötigen.

    Ein iPhone hält Akkutechnisch bei mir maximal einen Tag. Mein E71 macht mehr als das doppelte bei selber Nutzung. Es ist robuster und erfüllt seinen Zweck als Business-Alzweckwaffe.

    Also konzentriert euch auf eure Platform oder informiert euch richtig und lasst Leute zu Wort kommen die das über was sie sprechen auch wirklich ausporibert haben und im Einsatz haben.

  17. hat jemand den link zu dem video, das tim kurz ansprach, wo leute in den straßen von new york nach deren browser befragt wurden?

  18. Sehr interessant die Geschichte mit der Vila, Tim hat zwar bisher schon eine ganze Menge erzählt, aber das das ein Auftrag von Beate Uhse noch nicht.

    Die Bildungsmarktkonstruktionen von Max am Ende sind ziemlich unrealistisch, ich glaube nicht das sowas zu halten ist. Die Idee ist ganz nett, aber die Realität sind anders aus.

  19. Hallo Tim,

    vorab: Deine Skepsis zum Apple-Tablet kann ich durchaus nachvollziehen.
    Einige Fragen dazu tun sich mir auf, die ihr leider nicht besprochen habt – vielleicht kann man das ja nachholen:

    1.) Zur Eingabe: Virtuelle Tastatur? Oder Handschrifterkennung (glaube ich nicht)? Und wenn virtuelle Tastatur: Wie soll man das Ding dann halten? Bei Einhandtippen gehts ja noch, aber wie mit zwei Händen tippen? Muss man das Ding dann irgendwo auflegen? Denn das Display dürfte für Daumentippen zu groß sein…
    2.) Zur Architektur: ARM oder x86? Bei ARM müsste man ja alles rekompilieren, also fiele die gewachsene Software von Mac OSX ja auf einen Schlag weg… also doch OSX iPhone?
    3.) Zur OS-Entscheidung: Für Mac OSX gäbe es ja einen Haufen Software. Würde man sich für OSX iPhone entscheiden, müsste dank der neuen, größeren Displayauflöusung ein Großteil der Software neu entwickelt werden (siehe nächster Punkt).
    4.) OSX iPhone, oder ein Derivat davon? Wenn ja, müsste man dank der größeren Auflösung und/oder Hardwareplattform eine neue Kategorie im AppStore einführen. Damit wären dann per se ab der Minute null weder “klassische” iPhone-Apps damit ausführbar, und auch keine althergebrachte Mac OSX-Software. Eine völlig neue App-Klasse, ohne Kompatibilität zu OSX iPhone oder Mac OSX?

    Fragen über Fragen – na vielleicht sind ja ein paar Denkanstöße dabei…

    LG Benedikt

  20. @Benedikt

    1.) Ich tippe da eher auf eine virtuelle Tastatur. Ich denke es wird beides möglich sein – es wird leicht genug sein das man es mit einer Hand halten kann, aber genauso kannst du es, wie ein Book, irgendwo drauf legen. Wo ist das Problem?

    Zum Betriebssystem

    Ich denke das wird eher ein abgespecktes Mac OSX. Vielleicht mit einer etwas anderen Oberfläche, wie beim AppleTV, oder Front Row.

    Natürlich gibt es bei so einem Touch-Tablett viele Fragen, aber ich glaube nicht das das so unlösbare Fragen sind … ich glaube so ein Produkt hat das Potenzial nochmal einen neuen Markt aufzumachen und das will sich Apple nicht von einem anderen Hersteller nehmen lassen.

  21. WIe immer nette Folge, danke!
    Meine 2cents;

    1) ebooks
    Ich fände einen ebook-Reader à la Kindle schnon klasse und wäre auch bereit, die 300Euro, die der Thalia Reader (Sony) kostet, hinzublättern. Aber dafür erwarte ich auch, dass der Content mehr als die üblichen 2 Euro (!!!!) billiger ist als das gedruckte Buch. Es kann doch nicht sein, dass die Kosten des Buchdrucks bei 2 Euro liegen (wenn mir mal davon ausgehen, dass die Distribution in beiden Fällen das gleiche kostet).
    Wichtig für mich wäre auch, dass man vernünftig PDFs und übliche un-DRM Formate auf das Ding bekommt. PDFs sollten halt irgendwie umgerechnet werden, dass man nicht quer scrollen muss.
    Status heute: fail! (manche Bücher -Romane!- kosten auf dem Reader sogar mehr als in Papier. mega-fail)

    2) Portable Device
    Mein Wunsch: 10-11″ Touchscreen high res, Bluetooth Tastatur (hier bin ich völlig bei Tim: in iPhone mit der Möglichkeit, die Apple BT Tastatur zu nutzen wäre schon ein großer Schritt für die Menschheit), OS eher ein OS X als ein iPhone-OS.
    SSD of course. UMTS built in. Preispunkt: einen 1000er würde ich akzeptieren, vorausgesetzt, dass das Ding horsepowertechnisch übliche OS X Apps verkraftet (ich rede nicht von Photoshop oder Top Games).

  22. @Hyperkeks
    Abgespecktes OS X heißt, das Ding verkraftet Standard-Mac OS X-Apps? Oder iPhone Apps? Oder ganz was neues?
    Kann ich auch Software drauf installieren, die nicht gesigned ist und aus dem AppStore stammt?

    @Thomas S: Standard OS X bededeutet aber, dass da drinnen kein ARM-Prozessor steckt – ist dir das bewusst?

  23. Naja, wünschen würde ich mir natürlich das so ein Ding stinknormale Mac OSX-Apps fahren kann, aber ob das realistisch ist… keine Ahnung. Dafür habe ich mich nicht genug mit dem Thema beschäftigt. Aber ich bin mir ziemlich sicher das Apple seit geraumer Zeit massenhaft genau über dieses Thema nachdenkt und uns irgendeine Lösung präsentieren wird, die Sinn macht. Nicht weil ich so ein Fanboy bin, sondern weil ich an diesen Markt glaube und denke das Apple hier wieder einen Standart setzen will. Oder – so viel fanboy dann vielleicht doch – weil ich nicht sehe das irgendein anderer Hersteller dazu in der Lage wäre.

    Aber okay, um mal kurz weiterzuspinnen:

    iPhone Apps auf einem größeren Tablett? Natürlich tun sich da ne Menge Probleme auf, aber alles lösbar, denke ich. Vielleicht bauen sie gerade an einem Framework das die Entwicklung auf verschiedenen Auflösungen und Prozessoren vereinfacht. Sicher aufwändig, aber wie gesagt halte ich das Projekt Tablett für ein sehr weitsichtig angelegtes – sonst wäre längst was auf dem Markt.

    Allerdings tendiere ich gerade eher zu der Theorie, das das die nächste MacBook-Generation wird und sie da ein modifiziertes Mac OSX laufen lassen, das diesen ganzen Touchkram unterstützen muss (was sicher nicht trivial umzusetzen ist).

    Und noch mal eben zum Preis – selbstverständlich wird es teurer als ein iPhone. Ich tippe mal auf irgendwas zwischen 800 und 1200 Eus.

  24. @Benedikt Ja, klar, wer will den schon “ARM” ;) Im Ernst – ich persönlich will eher ein Netbook (gerne auch mit Touchscreen-Konzept für eingabearmes Surfen) als ein übergroßes iPhone. Ich will da außer Surfen durchaus auch schreiben (e-Mails, Texte etc.) und oder mal an einer Präsentation basteln. Also prozessormäßig eher so eine Atom-Geschichte. Auf dem Gerät würde ich also auch eher meinen Fundus an (full) OS X Software sehen, denn die Apps aus dem iTunes-Store.
    Für den Touchscreen würde mir vermutlich eine Art Mausemulation (+virtuelle Tastatur) reichen, wenigstens für den Start. Aber mit einem halbgaren Bedienkonzept würde Apple eh nicht an den Start gehen.

    VG Thomas

  25. Ja, das fand ich auch daneben – die Darstellung von Max, so quasi als könnte man von Twitter und Web-Newsschnipseln alleine leben und Bücherleser seien quasi eh’ von gestern. thumbsdown

  26. Wollte nur mal den Kommentar loswerden, dass bei uns jeder Lehrstuhl mindestens ein (sauschweres, hässliches, windowsbelastetes) Siemens Touch Lifebook (Preis ca 2000€) für die Präsentation in den Vorlesungen einsetzt.
    Und das einige meiner Mitstudenten sich auch so ein Teil oder ein vergleichbares gekauft haben, weils wirklich einfach superpraktisch ist.

    Ich sehe im Bildungsmarkt echt eine Chance für so ein Apple-Tablet. Gerade im Markt Amerika hab ich schon oft gehört, dass ein großer Teil der Unis sowieso schon Macs einsetzen – ein Tablet wäre da genau das richtige.

    Tim verteidigt seine Position an der Stelle wirklich nicht besonders überzeugend und irgendwie auch extrem unsachlich.

    Ein Apple-Tablet würde ich mir auf jeden Fall kaufen.

  27. Mittlerweile bin ich der Meinung, Print wird nicht sterben.
    Die unhaltbaren und schlecht dargelegten Argumente von Max sind einfach nur polemisch. Wie schon Dieter Nuhr sagte, wenn man nix zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten.
    In mein Leseverhalten hat sich sogar wieder ein Zeitungsabo eingeschlichen, FAZaS wie Tim es beschreibt, man hat da etwas in der Hand, sucht die Themen im Technik Teil, die man sowieso schon bei Heise oder sonst wo gelesen hat. Für die Kinder im Haus ist dann auch klar, dass hier nicht mal kurz etwas bei YouTube gesucht werden kann. Fast etwas rituelles, genauso im Literatur Bereich die Haptik eines gebundene Buches möchte ich nicht gegen ein Kindle eintauschen.

    Jedoch sehe ich für ein Itablett eine Markt. Eine Praxis aus unserem Kundenkreis baut gerade komplett neue Praxisräume, die Parole lautet TASTATURFREI, und der Arzt/Inhaber liebäugelt schon mit entsprechenden Klons, die alle ab 2000€ kosten, min. drei Behandlungsräume. Mag vlt nur ein Beispiel sein, aber Anwendungen fallen mir für so ein Ding genügend ein.

    Die WinTabletts sind meiner Meinung nach nur gefloppt, weil sie einfach zu häßlich sind, der ewige Spagat zwischen Touchscreen und den dann doch massnhaft angeschraubten Tasten.
    Kepp it simple. Das iphone hat ja auch gezeigt, wie man einen eingefahrenen Markt überrollen kann. Das Gerät würde bei uns bestimmt im Haushalt Platz finden , obwohl Macbook und Iphone vorhanden sind.

    Das Symbian Bashing tat dann schon etwas weh, gut seit Nokia den Betrieb gekauft hat……., na besser ist es nicht geworden. Ich trauere meinem SE P910 immer noch etwas hinterher, denn Escumm und etliche andere Emulatoren liefen auf der alten Plattform perfekt.
    Abschliessend ICH WILL MONKEY ISLAND AUF DEM IPHONE ohne Jailbreak.

  28. Was ich anstelle des Tablet Macs toll fände: ein iPhone Dock, an das eine Tastatur (vielleicht auch per Bluetooth) und ein Display angeschlossen werden können. Hab allerdings keine Ahnung, ob die Grafik- und CPU-Leistung dafür reichen würden. Ginge das nicht auch über Zusatz-CPU/GPU im Dock?

    Ist vielleicht auch nur Nostalgie, ich fand damals die PowerBook Duos einfach großartig. Das Konzept leuchtet mir heute immer noch mehr ein als dieser ganze Netbook-Quatsch.

  29. @rubberelk: was ist daran “keine Ahnug” haben, wenn ich einfach erzähle, wie das für mich aussieht. Und mein Alltag ist nun mal so.

    Und was an “Haptik” (das Gefühl von billigem Papier in der Hand? ernsthaft?) und “es kann keine Videos abspielen” für großartige Vorteile sein sollen, kannst du mir gern noch mal ausführlicher erklären.

    Und natürlich wird Print nicht sterben. Es ist schon tot.

    Was findest du denn an dem Monkey Island auf dem iPhone schlecht?

  30. Moin Moin,
    @max: Print ist nicht tot, schon mal in den Briefkasten, der echt an der Haustür oder im Treppenhaus, nachgeschaut?? Also die Drucker die ich kenne haben trotz Krise gut zutun.

    Mit Haptik meinte ich die geb. Ausgaben, nicht den billigen Paperback Mist. Und ich will beim lesen KEIN Video sehen, es gibt dort auch seltener Werbung, alles in allem, ich mag´s halt noch, das Lesen aus dem alten Jahrhundert.

    Und wenn du Monkey Island ohne(!) Jailbreak auf´s Iphone bekommst, ich bin für jede Hilfe dankbar.

    thx in adv

  31. @msc
    vielen dank für den hinweis, sofort platz gemacht und gekauft, das wird eine lange nacht. ichging immer davon aus, dass nur mit dem scumm emu im gejailbreakten…..
    coole sache, nochmals thx

  32. ich schmeiß mich immer halb weg, wenn ihr anfangt euch um datails zu fetzen xD macht weiter so jungs, und immer wieder vertragen :D

    ich glaube auch dass ein tablet kommt, aber eher in macbook air preiskategorie und mit macosx drauf. dazu gibts ne kleine bluetooth tastatur und das teil wird ein bügel zum aufstellen haben.

    greetz
    felix

  33. Anwendung Ibook Touch – was mir adhoc so einfällt nach den Themen bei MM und BUS:

    Edu –
    logisch und zwar ganz klar im Bereich firmeninterne Weiterbildung .
    Grosser Markt der aufgrund der steigenden Anforderungen immer grösser wird.
    Älle Mitarbeiter (MA) müssen dauernd informiert werden und brauchen ALTERSGERECHTE (!) Devices . Bildschirmgrösse bei meinem Ipohone ist für ältere User einfach zu klein ( bin plus 50 ). email und twitter ok, aber richtiges Arbeiten
    ist nicht möglich IMHO.

    QM –
    Thema Nr1 in jeder Firma . Sehr grosser Markt . Qualitätsmanagement in kleineren Firmen ist ein grosses Problem – sollte ein grosser touch kommen würde ich meine MA damit ausstatten. Übersichtliche Darstellung von Arbeitsanweisungen , Checklisten etc.

    Medi-
    Dokumentation grosses Thema . Patientenkarteien, Abrechnung etc.
    Hierbei nicht vergessen – Hygienische Oberflächen ( Glasplatte ) lassen sich desinfizieren . Sonst braucht man spezielle Tastaturen ( Silikon, Edelstahl etc)
    RIESENVORTEIL eines Touch- device. Desinfiziere mal eine tastatur und mach danach einen Abklatschtest – Mahlzeit ! sagt der Schwabe :-)
    Sehr grosses Potential.

    Aussendienst –

    kein Unternehmer schickt seinen AD mit einem Netbook für 400 Euro zu einem Kunden der ein Vermögen ausgeben will.
    Die Labtop Manöver an einem Konferenztisch ( schauen Sie mal hier ) sind IMHO peinlich und mindestens uncool :-)
    Einen touch kannst Du Deinem gegenüber in die Hand geben ….

    und so weiter ….

    Danke für den Podcast
    dentus

  34. Oli T.: ich scheiße auf Haptik. Und wenn jetzt allen ernstes Leute anfangen zu erzählen, dass es bei Information ja gar nicht so sehr auf Qualität, Aktualität, Preis, Diversität und Verfügbarkeit ankommt, sondern in erster Linie auf die Haptik, dann finde ich das doch eher albern.

    Print ist tot, findet euch mit ab. Zu teuer, zu langsam, zu unpraktisch.

  35. @Max: Also Du findest die Haptik von Elektronik schöner in der Hand als Papier? Dann müssen die fett verdienenden FineArt-Papierhersteller ja alle auf dem Holzweg sein. Und wer sagt denn dass Papier keine Videos abspielen kann? Der “Tagesprophet” von HP kann das doch schon…

  36. Lieber Max, liebe(r) rubberelk, lieber Oli

    habe Eure kleine Diskussion hier verfolgt: Print tot? Ja oder Nein. Ich nehme es so wahr, dass diese Diskussion in meinem Freundes- und Familienkreis immer mehr zum Thema wird. Viele Studenten, frische Lehrer, Lektoren, alte Lehrer – viele Zeitungsleser, aber auch viele Podcastaffine und Feedreader. Auch Leute, die den Kindle kaufen / kaufen würden…

    Print ist zunächst mal nicht tot. Die Aussage ist einfach falsch, weil es noch Printmedien gibt. Max, Du meinst sowas wie: “Lieber Hr. Print, sie stehen am Bahnhof und Ihr Zug ist abgefahren…. ach ja, die Party findet im Zug nicht am Gleis statt”! – schwierig… aber zunächst mal zu deinen drei Schlussargumenten:

    a) zu Teuer! Nein, Quatsch. Alles hat seinen Preis. Wäre Print Deiner Meinung nach nicht tot, wenn ab morgen alle Tageszeitungen nur 20 cent kosten würden? Ich hab ein Jahrestazabo für 190 EURO, rechne mal aus was mich das täglich kostet – ne App im Store jeden Tag ist teurer, 2 Filterzigaretten täglich, 1 Kaffee sowieso… also teuer sind Printmedien nicht, zumindets nicht generell.

    b) zu langsam? Wieso, weil in meiner Tageszeitung keine Twitter-Tweets drinstehen? Die Tagesschau entscheidet doch auch (Ok, über die oder den Entscheidungsträger könnte man jetzt wieder streiten), welche Nachrichten gezeigt werden. Bei der Informationsflut die es gibt, kannst Du doch gar nicht alle News eines Tages aufnehmen oder sichten, also muss man in einem gewissen Rhythmus aussortieren oder aussortieren lassen (Stichwort: freie Wahl, welche Zeitung, Zeitschrift usw… abonniert wird) – schließlich folgst Du ja zB auch nicht allen Twitteren auf Twitter, sondern einer Auswahl, welche eine News vielleicht auch langsamer an Dich herantransportiert als es der ganze Twitterstream tun würde, oder?
    Zudem sind Tagesnews auch Tagesnews, deswegen gibts ja auch Wochenzeitungen, weil uns die ganzen tagesaktuellen Dinge entweder nicht alle interessieren oder der Tagesrhythmus es nicht zulässt für eine anspruchsvolle Durchleuchtung der Nachricht (Reportage, Kolumne usw…) zu sorgen.

    c) zu unpraktisch? Ja, das ist vielleicht noch das stärkste Miniargument Deinerseits. Ich kenne wirklich viele Leute, die über das gängige Format einer Tageszeitung schimpfen: Unhandlich, schlecht umzublättern, zu groß, um es überall zu lesen usw… Es gibt aber auch schon Ansätze: taz, die FR ist kleiner geworden… die Verlage müssten auf jeden Fall handlichere Formate ausprobieren, das ist richtig.

    Tot ist die Paperpress aber noch lange nicht. Telefon hat brief nicht gekillt. Fax auch nicht. TV das Radio nicht. Internet das TV nicht (leider!). Ich kenne auch ziemlich viele Leute, die ein herkömmliches Radio in der Küche haben: Du kommst rein und schaltest es an – das finden viele 1000x als Internetstream in die Küche zu legen.

    Ergo? Neue Medien und neue Medienträger werden Einfluss auf die Paperpress haben bzw. (jaaa!) haben schon lange Einfluss, es wird einen Rückgang geben. Allerdings bieten die Bedingungen an die eine Tageszeitung geknüpft ist (zb nicht stündlich druckbar, nicht ausweitbar auf 1000 Seiten usw…) auch superviele Vorteile. Ich denke, die siehst Du nicht, weil Du wie wir alle der schneller-weiter-besser-Internet-ist-alles-Generation angehörst. Wissensvermittlung, -aufnahme, Lesebereitschaft, Leseverhalten, Informationsdurst usw… hängen aber von wirklich vielen Faktoren ab, zB auch was (Material) man wie in der Hand hält beim Lesen, wie und mit welchen printmedien ist man groß geworden, welchen Zugang hatte man und hat man zu Printmedien usw… ich sehe nicht, dass Du solche kulturhistorischen und neuronalen Aspekte miteinbeziehst, deswegen finde ich dein urteil zu knapp und zu wenig begründet – im Medienradiopodcast kam das auch immer wieder durch: Nicht tot, aber den Absprung verpasst und nun hinterherlaufend – kann man mit etwas Abstand auch als OK ansehen.

    Michi

  37. Netter Podcast, viele Infos :) ..

    @Max

    Print mag in gewissen Bereich tot sein, z.B. Nachrichten in der Tageszeitung ..

    Bei Magazinen oder Büchern stimme ich dir nicht zu ;) .. ich persönlich verabscheue das lesen von Dokus oder ähnlichem am Rechner .. Gott sei Dank habe ich einen geduldigen Drucker und noch geduldigeres Papier ;) ..

    Print wird in diesen Bereichen überleben auch wenn wir uns die Bücher selbst drucken lacht ..

  38. Hallo MobileMac-ers!

    Mist… schon die zweite Packung der dreieckigen Schokolade verputzt. Alles eure Schuld ;-) lasst euch das nochmal (in Naturalien) bezahlen.

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