Kleidung — Feedback — Elixir — C++ — Papst und AI — OpenWeight Modelle — Ralf kauft ein Auto — rp26 — WWDC — Höhenverstellbare Schreibtische — Intel und AMD
Heute gibt's wieder mal viel Feedback und außerdem exklusive Kleidungsberatung. Darauf habt ihr sicherlich schon gewartet. Ansonsten ein bisschen AI und dann lauschen wir der Geschichte, wie sich Ralf ein Auto gekauft hat und was er so auf der re:publica erzählt hat. Die WWDC in zwei Wochen wird mit Wünschen beschickt und Tim will ein höhenverstellbares Leben leben. Also wieder mal für jeden was dabei.
Dauer: 3:40:04
Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.
Transkript
Shownotes
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de.wikipedia.org Eterna Mode – Wikipedia
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de.wikipedia.org Alles Routine – Wikipedia
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amazon.de Ledergürtel Herren
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Höfer Chemie GmbH 10 L Höfer Chemie® Isopropanol 99,9% in Kanister
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YouTube the true reason C++ always wins
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isaiprofitable.com Is AI Profitable Yet?
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chaos.social Ralf Stockmann (@rstockm@chaos.social)
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Legal Tribune Online OLG zur Haftung für irreführende KI-Chatbot-Aussagen
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EV Database Škoda Enyaq 85 (MY27)
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Discourse - Civilized Discussion Where Tech Companies Build Communities
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x86ecosystem.org The AI Compute Extensions (ACE) for x86
Für den im Podcast erwähnten Workshop, bitte hier entlang: https://elixir.metaebene.org/
Zur THG Quote: Ich habe selber auch wieder für dieses Jahr eine Auszahlung beantragt, aber wenn ich mir das mal recht überlege, ist das doch eigentlich – vereinfacht ausgedrückt – so:
Das gute Gefühl, mit dem E-Auto etwas Gutes für die CO2 Bilanz zu tun (im Vergleich zum Verbrenner) müsste ich doch eigentlich wieder knicken, wenn ich mir die THG Quote auszahlen lasse. Denn dann emittiert ja jemand anderes das von mir eingesparte CO2 ohne die Umweltkosten dafür zu tragen.
Und wenn ich das richtig verstanden habe dann geht es dabei bei einem E-PKW um die Kompensation von ca. 1200kg CO2 – d.h. etwa ein Langstreckenflug… d.h. anstelle einen Flug zu kompensieren könnte ich auf die THG Quote verzichten.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Sehe ich tatsächlich auch so. THG Quote auszahlen lassen macht das E-Auto zum Verbrenner. ♂️
Das ist ein Denkfehler.
Du musst das andersrum sehen. Da darf eine Firma noch länger brauchen um ihren CO2 Ausstoß zu reduzieren wenn sie dafür als Ausgleich die Elektromobilität fördert. Ich finde das in Ordnung, das ist ein Anreiz für die Industrie und es wird ja tatsächlich auch mit der Zeit teurer und damit steigt die Dringlichkeit.
Es muss aber ja auch irgendeinen Mechanismus geben da es schlicht nicht für alle möglich ist bereits die Grenzen einzuhalten.
Nicht beantragen ist aber übrigens auch keine Lösung, denn dann fällt dein Zertifikat zurück an den Bund und wird da verkauft werden, nur du hast dann halt nichts davon.
„[..] Nicht beantragen ist aber übrigens auch keine Lösung […]“
Das hatte ich auch irgendwo so aufgeschnappt und deswegen letztes Jahr die THG Quote beantragt und den Auszahlungsbetrag dann in https://www.compensators.org (Stilllegung von CO2 Zertifikaten) gesteckt.
Unter https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/dokumente/2025-07-18_uba_faq_vollzug_38._bimschv_0.pdf (FAQ Punkt B.3) steht aber auch, dass der Bund von der Möglichkeit des Verkaufs nicht vermarkteter Strommengen bisher nicht Gebrauch macht. Eine dafür benötigte Rechtsverordnung müsste erstmal erlassen werden.
Ich kann es nicht erwarten mich für die Elixir-Einführung von Tim anzumelden!
Bis dahin Alles Gute!
Alexander
Me too
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Ich würde auch kommen und bin wissbegierig.
Hätte auch Interesse.
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Bitte unbedingt mit Aufzeichnung, da ich es vsl. nicht nach Berlin schaffen werde … leider!!
Moin Ralf,
wie hoch war denn nun die Anzahlung? Ich scheine es überhört zu haben, finde es aber auch nicht im Transkript. Über Höhe der monatlichen Raten zu reden, ohne die Höhe der Anzahlung (und Überführungskosten) zu nennen, ist etwas schräg. Wenn du das nicht sagen möchtest, ist das ok, aber dann würde ich erwarten, dass gar keine Zahlen oder nur der BLP genannt wird.
Zur Übernahme nach Leasingende: ich vermute, dass dir einfach ein sehr, sehr unattraktives Angebot gemacht wird, dass du eigentlich nur ablehnen kannst.
Ich hatte genau den gleichen Gedanken bezüglich der Rate. Schließlich muss man fairerweise die Anzahlung auch auf die monatlichen Kosten umlegen. Inkl. Versicherung, Überführung und vermutlicher Leasingrucknahmekosten (aka Kratzerreparsturen) würde es mich doch wundern wenn das Auto bei unter 600€ im Monat rauskommt. Nur das es vor der Tür steht. Muss am Ende jeder selber wissen aber ist schon eine ordentliche Stange Geld.
Viele Grüße
Janis
Stimmt, das habe ich nicht genannt. Über die 24 Monate gemittelt komm eich auf eine Vollkostenrechnung von ca. 550 € pro Monat.
sind Vollkosten jetzt bei dir die Finanzierung (Anzahlung+Leasingrate) oder auch inkl. Steuern, Versicherung und geschätzte Stromkosten für die Laufleistung?
Ich kontiere seit einigen Jahren alles was mit Auto zu tun hat (also auch die Versicherung, Steuer, selbst Parkplakette) und will beim nächsten Wechsel dann mal schauen, wieviel ich im Schnitt monatlich zahle (die meisten unterschätzen das) um dann informiert(er) entscheiden zu können, welche Rate für mich akzeptabel ist.
Kannst Du hier den Händler noch nennen/empfehlen oder lohnt das wegen einmaliger Sonderaktion bei nicht?
Das ist alles außer Stromkosten. Ich fahre aber auch sehr wenig, ca 5.000 km im Jahr. Entsprechend bin ich da im Leasing auch in der untersten Klasse, mehr Kilometer werden teurer im Leasing.
Händler hatte ich in Göttingen:
https://maps.app.goo.gl/7Bxj96J9HudaiuKHA
Und in Berlin:
https://maps.app.goo.gl/vLE9wDSUMzTn7ozu8
Ich fand beide sehr angenehm. Eher junge Typen, sehr entspannt, realistische Ansichten. Preislich hängen die im Wesentlichen an ihren zentralen Systemen/Vorgaben, da mag es individuell noch Verhandlungsspielraum geben aber das habe ich nicht ausgetestet da bin ich nicht so der Typ für.
Super und Danke für die Infos! Ich bin da mit 13.000 km sicher drüber, aber das kann ich mir dann ja anschauen, wenn es bei mir soweit ist.
Als Lampenparker freue ich mich dann später, dass es bei mir auf Arbeit eine günstige Lademöglichkeit gibt und für reisen muß man dann ggf. entsprechend planen. Alles machbar.
Aber der große Kofferraum wäre wie bei Dir auch für mich nicht verhandelbar. Familie und so…
(L) lama wurde von Meta entwickelt, nicht von Amazon.
Amazon steckt sicherlich auch viel Geld in Bedrock Kapazitäten (stellt Modelle Wie Claude etc. bereit)
_Das_ Problem bei Engelbert Strass: Die Poloshirts gehen beim Waschen unglaublich schnell ein.
_Das_ Problem bei Engelbert Strauß für mich ist ja eher, dass sie den Großteil ihrer Produkte in Asien produzieren lassen: Bangladesh, China. Dein Shirt kommt auch von dort.
Was genau ist daran problematisch Deiner Meinung nach? Wo sollten sie Deiner Meinung nach produzieren und warum?
Aus Bangladesh und China kommen 59% ihrer Produktion (40% + 19%), Vietnam stellt weitere 12%, Myanmar 7%. 22% kommen aus 22 weiteren Ländern.
Ich kritisiere abgesehen von der Abwanderung der Arbeitsplätze zugunsten der Erträge von Unternehmen vor allem China. Problematisch daran ist, dass es sich bei China um ein autoritäres Regime mit anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und Umerziehungslagern etc. pp. handelt. Demokratie-Index Platz 142 von 167. 2,2 von 10 Punkten. Mir ist klar, dass viele das zweitrangig finden und man es auch nicht konsequent tun kann, allerdings versuche ich persönlich so weit es geht auf Produkte solcher Unternehmen zu verzichten – vor allem bei hochpreisigen Produkten.
Dass die Engelbert Strauss Poloshirts eingehen, kann ich nicht bestätigen. Aber ich trage die auch in Elefantengröße.
Die bekommen nur deutlich schneller Lochfraß, als die T-Shirts.
01:31:40
…mit irgendwie einigermaßen realistischem finanzrahmen mehr irgendwie gefunden, das war glaube ich so knapp drei wochen vorher […] da hab ich alle auch von irgendwie sixt bis äh irgendwie andere, kleinere berlinder buden, hatt ich irgendwie fünf, sechs anbieter […] da bin ich dann doch irgendwie zu alt und lahm und gemütlich wo ich dann auch sage so, also dafür, dass du dann irgendwie dann jedes wochenende wieder in so’n struggle irgendwie reingehst, da hab ich dann auch irgendwie nich so richtig bock drauf.
so, und bei uns in der familie is es ja so, ich bin für die fahrräder zuständig und claudia für die autos. jetz kuck nich so, das is so! […] sie interessiert sich gefühlt deutlich mehr für autos als ich, so. […] das is der neue hm-hmm und ich so: aha, so, also, ähm, so.
[..] so’n paar dinge hab ich dann aber als setzung doch reingegeben, so. das erste, aber da waren wir uns auch beide einig so, lieber mal doch kein chinesisches auto so, […] aber so europäisch wär irgendwie doch ganz cool, so, irgendwie?
ralf spricht *irgendwie* *so* furchtbar, *so*, kann der das nich *irgendwie* *so*, ich sag mal, abstellen, *so*? es is *irgendwie* kaum auszuhalten so…
Engelbert Strauss ist tatsächlich sehr überwiegend Fashion. Um tatsächlich 40h damit zu arbeiten ist es weder praktisch noch robust. Beruflich trägt kaum jemand Engelbert Strauss. Aber wenn’s gefällt und gut produziert wird, passts ja.
„kaum jemand“ ist bestimmt subjektiv. Ich hab hier handwerkliche Mitarbeiter, die *alle* ES-Klamotten haben (selbst ausgesucht). Von Gas-Wasser-Scheisse bis Elektriker.
Kannst du das irgendwie belegen? Meine Beobachtung ist genau die andere. Kenne z. B. Betriebe mit mehreren 100 Angestellten, die alle Arbeitskleidung von dieser Firma bekommen (inkl. aufgenähten Firmen-Logo).
Beim Enyaq 2027 ist die maximale Laderate niedriger als bei den vorherigen Modellen (165kw bei dem großen Akku). Ladekurve dafür aber besser und damit von 10-80 gleiche Zeit.
Mit ersten Enyaq 2027 bei November hat dein Händler übrigens gelogen, hier ist schon einer:
https://www.youtube.com/watch?v=3iCuXDfpLWc&t=4s
Ich habe auch bestellt (als Coupé), meiner soll im Juli kommen und ist hoffentlich (und auch wahrscheinlich) auch 2027
Zur Enzyklika kann ich die letzte Folge des „Neue Zwanziger“ Podcasts sehr empfehlen:
https://m.youtube.com/watch?v=Kp40nE3VzNY
Die besprechen die intelligent und ausführlich.
„RechtsUnten-Apple-Geräte“ bei Tim spielen eine Animation ab OHNE das Programm zu öffnen?
Mein Linux öffnet ein Programm – leider OHNE Animation :/
Tja, schade. Mein Rechner ist halt nur ein 10 Jahre alter HP Lappen.
Peace, Freunde des Obstes
Mein KDE/Plasma auf meinem 9 Jahre alten Selbstbau-Lappen macht sogar beides. ;-)
Eine Elixier Einführung oh spannemd. Aber das Zeitmanagment lässt mich dafür nicht nach Berlin fahren. Würde mich als „nur“ über eine Aufzeichnung freuen.
Kurzer Hinweis: Der Typ (Bjarne Stroustrup), der sich C++ ausgedacht hat, sieht so aus: https://duckduckgo.com/?q=Bjarne%20Stroustrup&iax=images&ia=images
…ein irrer Clown. Keine weiteren Fragen euer Ehren. C++ ist keine Programmiersprache, sondern war schon immer, ist und wird eine Geisteskrankheit bleiben.
lookism much?!
Ralfs zukünftiger Enyaq darf maximal 2000 kg ziehen. Dazu noch Allrad sollte einige Wohnwagen aus dem Dreck ziehen können :).
Quelle: https://kontaktcenter.skoda-auto.de/kataloge/enyaq/
(3/4 runter auf der Seite kommt ne Tabelle)
Ausserdem hat er Apple CarKey, MagSafe und optional eine 230 V Steckdose im Kofferraum (https://www.iphone-ticker.de/skoda-jetzt-mit-carkey-und-magsafe-fuer-elroq-und-enyaq-277754/).
Ein paar Hinweise zu Tims Tisch-Experiment von einem Rückenschmerzen-Veteranen, der das Licht an einer unterwarteten Stelle erblickt hat. Never looking back.
Ich habe einen Bürojob, in dem ich auch jeden Tag ca. 10h mit einer Tastatur vor dem Latz auf einen Bildschirm starren muss. Alle Best Practices und Tips, die man sich so zu ergonomischem Arbeiten zusammensammeln kann habe ich durch. Das ist alles nicht schlecht, aber es löst das Problem nicht. Man kann maximal den Verfall des Körpers und damit einhergehende Beschwerden etwas verlangsamen, aber löst nichts an dem Problem.
Die Lösung findet sich nämlich woanders, und das ist leider kulturell etwa so weit von der Nerdkultur entfernt, wie es nur geht: Kraftsport, a.k.a. „Pumpen“, „ballern“, „bodybuilding“ oder wie auch immer. Fitti.
Was euch allen ziemlich sicher fehlt, so wie 90% der anderen Schreibtischtäter, sind Muskeln. Schöne, dicke Muskeln. Vor allem im Rücken, aber auch die „Core-Muskulatur“ („six pack“/Stützmuskeln), Brust etc. I kid you not. Ich möchte euch wirklich empfehlen, und brühwarm ans Herz legen, euch diesem Pfad einmal zu öffnen.
Kein Yoga, joggen gehen, Basketball oder was ihr sonst so macht. Das ist auch alles nicht schlecht, aber tut wenig für eure Muskulatur. Wirklich dummes Pumpen. Ich weiß, klingt absurd, aber es ist die Realität. Wer Muskeln will, und das wollt ihr, muss schwere Gewichte heben. Bouldern ist eine Alternative, und es gibt andere, aber das ist für später. Wirklich: Pumpen.
Vielleicht ein anderer Ansatz: Ihr seid doch stolze Nerds. Schaut doch mal auf eure eigenen Körper in ihrer Komplexität, Steuerbarkeit, aber auch „hackability“, wie ihr das sonst mit Computern, E-Autos etc. macht. Warum nicht? Man kann sich da wirklich schön reinnerden, wenn man es denn einmal zulässt und nicht Fitness als was für irgendwelche Idioten abstempelt.
Es geht auch nicht darum, hinterher irgendwie so auszusehen wie Arnold Schwarzenegger (oder überhaupt in die Richtung zu streben). Aber was wirklich gegen körperliche Probleme aus Büroarbeit hilft, ist fucking Kraftsport.
In der Praxis heißt das: Jeden Muskel ca. 2x/Woche nahe an seine Leistungsgrenze bringen und dann mit der Zeit die Gewichte steigern. Gleichzeitig genügend Proteine essen. Das sind die Basics, aber von da an geht der Nerdspaß erst richtig los:
– Was sind eigentlich Proteine, wie setzen sie sich zusammen, und wie wirken sie sich auf die Muskulatur aus? Wie viel braucht man davon optimalerweise?
– Wo man schon dabei ist: Was sind eigentlich Fette, Kohlenhydrate, Kalorien? Wie funktioniert der Energiehaushalt des Körpers?
– Wir spielen Energiehaushalt und Muskulatur zusammen?
– Wie beeinflusst Alkohol den Körper?
– Wie kann man seine körperliche Aktivität in den Arbeitsalltag optimal einbauen, um mit minimalem Aufwand maximale/optimale Muskelentwicklung zu erreichen (und damit: Schmerzen reduzieren, mehr Energie haben etc. – es geht eben nicht darum, der Muskelbro zu werden)
– Was gibt es für Trainingspläne/-techniken? Wie kann man die Muskelbelastung optimieren, um z.B. die recovery-Zeit zu minimieren aber gleichzeitig messbare Effekte zu haben?
– Messen allgemein: Oh dear, man kann so viel messen! Es gibt so viele Gadgets/herrlich nerdige Diskussionen dazu, welche Messwerte eigentlich aus welchen Gründen wie sinnvoll sind. Schaut mal, was es für Ansätze gibt, den Körperfettanteil zu messen – das ist alleine schon wirklich spannend!
– Welche Übungen sind aus welchen Gründen sinnvoll oder nicht?
– Die Bodybuilder-Kultur als Phänomen ist auch herrlich von außen zu beobachten :)
– und so vieles mehr!
Das schöne daran ist auch, dass man alles am eigenen Körper ausprobieren kann, und dabei ein dynamisches n=1 Experiment hat, das einen für den Rest des Lebens begleitet. Als Einstieg könnt ihr mal Jeff Nippard auf Youtube checken. Viele Kanäle (auch dieser) richten sich an junge Männer mit Selbstbewusstseinsproblemen. Schaut einfach darüber hinweg und lernt etwas über euren Körper.
So, ich hoffe, das kleine Plädoyer konnte euch helfen, die übliche Antipathie, die es in der Nerdkultur leider gegenüber Kraftsport gibt, zu überwinden. Wirklich, das ist die Lösung, und höhenverstellbare Tische/Stühle etc. sind nur lächerliches Beiwerk. Schadet alles nichts, aber hilft auch nicht wirklich.
That said, ein paar Sachen noch zu den Tischen:
– in der Praxis benutzen die meisten das nicht dauerhaft
– Ergonomische Sitzhaltung is a scam. Jede Sitzhaltung ist schlecht, je nachdem wie lange man sie einhält. Variation ist der Weg. Mit Muskeln im Rücken ist einem das alles aber auch deutlich egaler.
– die Ikea-Kurbelmechanik vermeiden. Das macht man 2x, dann hat man keinen Bock mehr.
– Elektrisch ist gut, weil man Höhen speichern kann (wie Roddi gesagt hat)
– Das rechtsunten-Modell sind aber pneumatische Tische. Die kosten leider auch dementsprechend. Das ist aber richtig geil! Ich kenne kein Modell, bei dem man auch die Höhe speichern kann, aber ist auch egal, weil die Pneumatik einfach so geil ist
– Praxistipp, damit man es überhaupt nutzt: Abends nach der Arbeit einmal den Tisch hochstellen. Dann startet man den nächsten Tag direkt stehend für so 1/2h. Immerhin.
Danke dir für den ausführlichen Text! Da ist einiges dabei, dass ich mir mal ansehen werde.
Elixir vor Ort? Gerne, bin dabei!
Meine Empfehlung zum Stehschreibtisch: sich ein alte-Herren-Balanceboard zu holen, z.B. sowas: https://www.decathlon.de/p/balance-board-fitness-aus-holz-schwarz/358074/c1m8912830
Es ist nicht sonderlich schwer darauf zu stehen, aber hält den Körper die ganze Zeit in Bewegung, so dass das Stehen viel mehr Spaß macht.
Seit dem ich das habe, nutze ich die Stehfunktion tatsächlich sehr häufig.
Hallo.
Kurze Frage, bei mir ist im VLC der opus + mp3 Feed tot?
Freakshow + UKW.
Gehts nur mir so?
+1 zum Elixir-Intro
Shownotes im Feed sind kaputt
Das Leidige Thema x86. Kann man nicht endlich sagen x86 ist kaputt, wird nur noch durch Microcode zusammen gehalten und Rechenleistung kann man sich durch mehr Energie kaufen. Ich glaube auch nicht das ARM die Lösung ist. ARM ist eine Rechte, Patente Hölle. Für Apple passt das Weil Soft- und Hardware eh aus einer Hand kommen. Jedes Linux muss jedes mal neu Zugeschnitten werden. Da Debian in Zukunft LoongArch macht bin ich auf die Chinesen aufmerksam geworden und da sehe ich endlich Konkurrenz und einen Frischen Wind.
Hat das Linux-neu-Zuschneiden nicht eher mit device tree vs ACPI zu tun bzw. generell mit Treibern und Bootloadern, ist das wirklich eine technische dependency von ARM selber?
Als jemand der ernsthaft mit beiden gearbeitet hat (also Kundenprojekte darin umgesetzt hat) würde mich mal interessieren warum Tim elixir besser als gleam findet. Für mich ist elixir (auch wenn sie da jetzt versuchen Typen dranzukleben a la python) strikt und m.E. sogar objektiv schlechter als gleam, aber ich würde da auch echt gerne mal Gegenargumente hören.
(ich hab parallel auch noch ne alte CRE gehört und den Kommentar hier aus Versehen in den falschen Tab gepostet – der kann da gerne ignoriert werden)
Nun, Gleam ist noch recht jung und hat nicht ansatzweise so ein großes Ökosystem wie Elixir. Davon abgesehen bin ich selbst ein Freund dynamischer Sprachen (und dynamischer Typen).
Das neue Typsystem von Elixir ist alles andere als „drangeklebt“. Es basiert auf einer neuen Typtheorie (set theoretic types) und ist graduell. Es ist tatsächlich tief im Compiler angesiedelt und nicht in der Sprache selbst. Sprich die Typen werden nur temporär beim Übersetzen gebildet – aus der Analyse des zu übersetzenden Codes. Das erfasst jetzt seit Elixir 1.20 den kompletten Sprachumfang. Mit anderen Worten: beim Übersetzen werden alle Sprachkonstrukte auf kompatible Datenübergabe gecheckt.
Gleam verzichtet auf Makros. Ich bin mir nicht sicher, dass das der richtige Ansatz ist. Aber am Ende basiert alles auf der selben VM, man kann also im Zweifel die Sprachen auch kombinieren, auch wenn Gleam sich selbst nicht so sehr wie Elixir als reines Erlang-VM-Kind versteht.
@Ralf #Casual Punk #Hemden
Mein heiliger Gral, immer wenn ich in Berlin bin:
https://www.kf-hemden.de/
Kaiser Friedrich Hemden
Gruß aus Bremen
Oh das sieht ja phantastisch aus. Sind die bügelfrei? Das wäre schon
ein Kriterium. Und ich brauche eher so casual fit
»Sei der schönste Clown in deiner Stadt« — Nein Ralf, qua meiner Kommentatorenautorität verbiete ich dir hiermit diese Anti-Fashion aus Omas alten Tapetenresten auf Koks zu kaufen, geschweige zu tragen!
„Gerüchten“ ist kein Verb.
Kleiner Tipp zum. Thema betthaftung. Mit Benzin oder Alkohol verschmiert man das Fett nur und nimmt einen kleinen Teil im Tuch auf was es meist etwas besser macht. Geht mit dem Bett baden, also einmal ordentlich mit seife sauber machen, abspülen und trockenen lassen. Das entfernt das Fett und solange man das Bett nur noch mit werkzeug benutzt muss man das auch nur einmal machen. Ich drucke viel und mache meine Betten maximal einmal im Jahr sauber. Also seife statt Alkohol und weg vom Bett mit fettfingern
Das von Tim gesuchte Wort für den Autounfall, bei dem man nicht wegschauen kann lautet „Konträrfaszination“.
Eine Enzyklika eines Papstes ist nicht ex catedra, also ausdrücklich nicht unfehlbar. Damit ist dann sogleich ebenfalls bewiesen, dass Ralf es auch nicht ist.
Mein Einstieg ins Apple-Ökosystem war ein Macbook Pro Late 2013 mit Mavericks. Tolle Zeit damals. In Verbindung mit den Schilderungen, die ihr immer wieder (auch vor 2013) in diesem Podcast gemacht habt, scheint mir das so ungefähr der Höhepunkt von macOS gewesen zu sein, insbesondere in Sachen Stabilität, Konsistenz und Zuverlässigkeit. Danach ist es – „gefühlt“ – langsam bergab gegangen.
Meine These: Apple ist letztendlich überfordert damit, die beiden Plattformen zu betreiben und weiterzuentwickeln (im Wesentlichen sind es für mich 2: macOS und iOS + all seine Abkömmlinge). Das kann auf Dauer nicht funktionieren, auch nicht wenn du da mehr People oder Geld oder sonstwas draufwirst. Exzellenz erreichst du nur, wenn du dich auf genau eine Sache konzentrierst.
iPhone/iOS ist sicherlich der größte Meilenstein in ihrer Geschichte, hat die Mac-Plattform in wenigen Jahren überholt und hat aus Apple „die erfolgreichste Tech-Firma“ der Welt gemacht.
Am Ende zählen Umsätze und aus dieser Sicht ist iOS die wichtigste Plattform für Apple. Das heißt, wenn es hart auf hart kommt wird man bei Apple immer iOS den Vorrang gegenüber macOS lassen.
Und ich finde, das merkt man zunehmend.
Könnt ihr bitte noch mal das im Elixir-Kapitel angepriesene 10-min-Video vom Talk mit dem ungefähren Titel „Burn all programs“ bzw. „Burn all languages“ zu Javascript verlinken. Das wäre super.
Hallo, ich bin Chemiker. Nur weil ich den 10 L Isopropanol-Kanister in den Shownotes sehe: Bitte daran denken, das luftdicht und vor Licht geschützt zu lagern. Isopropanol oxidiert mit Luft langsam zu Aceton und dieses zu Acetontriperoxid, einem Sprengstoff. Daher sollte man nur Mengen vorrätig halten, die man nicht ewig lagert.
Siehe auch: https://bildung.ukrlp.de/fileadmin/ukrlp/daten/pdf/Informationsblaetter/Umgang_mit_ueberlagertem_Isopropanol.pdf
Und kleine Mengen Isopropylalkohol 99,5% kann man normalerweise bei der Apotheke seines Vertrauens bekommen, Schalterware, normalerweise in der 100ml Flasche.
Der Kia ev 9 ist verfügbar als allrad und darf 2500kg ziehen
Ja, geht allerdings auch bei gut 73.000 EUR los. Ne Menge Holz.
Für Roddies IKEA-Tisch gibts einen Firmware-Hack. Mit der neuen Firmware merkt sich der Tisch zwei Positionen.
Hab die Firmware auf meinen Tisch aufgespielt, ist einfach gemacht und funktioniert problemlos. Wertet den Tisch total auf.
https://github.com/ivanwick/bekantfirmware/wiki/Installation-Guide
Gibt so gar eine Lösung mit Wifi und HomeAssistent-Anbindung. Aber das war mir dann doch zu viel Nerd-level.
https://calvin.me/ikea-bekant-megadesk/
„Hab die Firmware auf meinen Tisch aufgespielt…“
Dieser Satz löst in mir so viele Gedanken aus.
Das ist kurz vor einer Smartphone-App, die einem anzeigt, wann man ein- und ausatmen muss.
„Ich kann mein Buch nicht laden, weil da noch meine Zigarette am Ladegerät hängt“ ist ein Satz, der einen vor einigen Jahren auch noch in die geschlossene gebracht hätte… ;-D
Ich wäre sehr gern beim Elixir-Abend dabei!
Immer schön, der Prenzlbergblase zuzuhören, wenn es um Autos geht. Die 79 Millionen anderen Autoexperten leiden dann hörbar ;-)
Ich fahre seit über vier Jahren Enyaq (mittlerweile das neue Modell) als 85er (nicht Allrad — Allrad will man nicht, weil man dann nicht mehr den sehr genialen Wendekreis hat). Da hätte ich einen Tipp für Ralf, denn der Kofferraum war für mich ebenfalls entscheidendes Argument für den Enyaq.
Von Ikea gibt es diese großen, blauen Taschen mit Reißverschluss, die exakt kubisch sind. Von denen passen 2x drei Stück nebeneinander in den Kofferraum. Mit somit sechs solcher Taschen kann man schon gut mit einer vierköpfigen Familie verreisen (waren so sogar schon im Wintersport), denn man verschenkt keinen Platz im Kofferraum. Bonus: am Urlaubsort lassen sich die Taschen sehr platzsparend zusammenfalten und es nerven dann keine leeren Koffer.
Das Soundsystem, auch das von Canton, finde ich eher enttäuschend. Aber ich freue mich darauf, wenn Ralf damit dann das erste Mal Freakshow hört und ebenfalls feststellen wird, dass Tim mit seinem Bassgebrummel kaum zu verstehen ist.
Tims Wunschauto gibt es schon (länger), den Kia PV5. Das ist im Prinzip der elektrische Staria (Hyundai und Kia sind bekanntermaßen Schwestermarken). Wenn ich FWD richtig übersetze gibt es den auch mit Allrad. Die Anhängerkupplung kann allerdings nur 1.500 kg. Und das Design würde ich als“diskutabel“ bezeichnen.
https://www.kia.com/de/modelle/pv5-passenger/entdecken/
1500kg reicht eben leider nicht in meinem Fall. FWD heißt Front Wheel Drive (Frontantrieb), AWD ist All Wheel Drive (Allrad)
Argh. Ich bin offensichtlich schon ein alter weißer Mann, denn ich erinnere ich noch gut an eine Zeit, als FWD der Full Wheel Drive war. Wie schön, dass jeder Automobilhersteller einen eigenen Begriff für „Allrad“ erfunden hat (4matic, Quattro, xDrive, …). Nicht.
Sicher dass FWD mal Full Wheel Drive war und nicht Four Wheel Drive?
Nein, du hast Recht. Möglicherweise war das Verwechslungspotenzial nicht nur bei mir so groß, so dass man dann lieber AWD genommen hat.
Anmeldung zum Elixir Workshop ist jetzt hier: https://elixir.metaebene.org/
Achja, wenn ich mir was wünschen darf für die WWDC.
1. Dass Apple endlich mal Screen Time auf den Apple TV bringt. Ist für mich unbegreiflich, dass sie da anscheinend auch keinerlei Notwendigkeit sehen, in irgendeiner Weise Parental Controls einzuführen. Und wenn es nur ne blöde vierstellige PIN ist, mit der die Box „gesichert“ wird. Allowance aus der Ferne wär natürlich schöner.
2. Dass Apple überhaupt mal wieder etwas Stabilität in Screen Time reinbekommt. Das wird auch zunehmend unzuverlässiger.
3. Ralf hat es schon oft erwähnt: Dass Apple Siri beibringt, wie Hörspiele funktionieren. („Siri, spiele ‚Die drei Fragezeichen‘. Siri: spielt random einzelne Schnipsel aus verschiedenen Folgen. )
Tim hat vollkommen Recht, dass Anhänger ziehen mit Frontantrieb zwar geht, aber so maximal überhaupt keinen Spaß macht. Egal, ob großer Anhänger mit umbauter Luft und leicht, Autotrailer, Wohnwagen leicht und schwer. Mit Allrad ist das schöner.
Ich bin mit dem ADAC Clubmobil VW Tiguan Allspace im November erst in Finnland und dann in Österreich gewesen, weil mein Cupra Formentor Hybrid EZ 02/2025 ständig liegen geblieben ist, das ganze Fahrzeug kann Bücher füllen von Fehlern…
Das fährt sich bei nasser Straße oder Wiese oder Schnee oder losem Untergrund einfach nicht schön, gut der Schnee war zusätzlich mit den Continental Allwetterreifen auch nicht so richtig pfiffig in Kombination, in Österreich macht das gar keinen Spaß. Mit dem Yeti 4×4 ging das deutlich besser. Der Formentor ist ein Dienstwagen aus der Carpolicy bei uns und die richtigen Elektroautos (Cupra Born, VW ID.3) haben keine Anhängerkupplung und sind für mich als Sitzriesen nicht fahrbar. Sonst hätte ich mir so einen Blödsinn auch nicht angetan, aber immerhin meinen Alltag kann ich so elektrisch bestreiten.
Vor dem Auflasten würde ich mir keine Sorgen machen, VW war da sehr vorsichtig bei ID.4 / ID.5 / ID.Buzz / Skoda Enyaq. Es gibt da einen Youtuber, der Vergleichstests in Amerika mit einem Chevrolet E-Pickup gemacht hat. Gewicht ist quasi komplett egal für den Verbrauch auf der Autobahn.
https://youtu.be/UmKf8smvGsA?si=nXyctr3QFOiXodHx
Aber die Liste der Fahrzeuge, die Hinterradantrieb oder Allrad haben und zumindest ausgelastet auf 2t kommen, ist ja durchaus vorhanden. Interessant ist immer nur, dass das Zugfahrzeug auch ein gewisses Gewicht braucht, sonst wedelt der Schwanz mit dem Hund.
Zu Ralfs Schlossthematik: Zahlenschlösser kann man entweder bypassen oder mit sehr simplen Methoden öffnen. „A master lock can be opened with a master lock“.
Das Haftungsproblem vom 3D Drucker kann man mit beheiztem Druckbett (passt die Temperatur?), Oder einem Klebestift „Pritt“ oder Haarspray oft ein wenig verbessern. Ich nutze zum reinigen Monitorreiniger. Sidewinder X1 ist aber vielleicht auch etwas grober…
Vehicle2Grid? Witzige Idee. Dass wir den armen Netzbetreibern, die es so schwer haben, weil sie ja so viel Geld bekommen, und gar nicht wissen wohin, also geht es meistens an die Westenergie AG und dann zu E.ON Handels GmbH…
Ich habe kein Smart Meter. Ich bin Westnetz Kunde. Ich habe einen Ferraris Zähler. Und ein angemeldetes Balkonkraftwerk.
Könnten wir hier wirklich nicht, würde ich V2G verstehen. Hier ist es aber ein wollen. Bzw. das ausbleiben vom wollen. Das ist ja auch so üblich.
Porsche habe 91% Gewinneinbruch gehabt. Dabei ist das ein Steuertrick gewesen, der Umsatz und Gewinn ist im gesamten Konzern mehr oder weniger konstant. Hier hat man aber Buchwerte abgeschrieben und das Unternehmen, welches man zuvor höher selbst eingeschätzt hat, nun geringer bewertet. Man will einen Grund haben, Stellenabbau zu betreiben.
Warum genau möchte ich also die Versäumnisse von dem Verteilnetzbetreibern Belohnen, die sich die Taschen vollmachen, ohne ihrer Aufgabe nachzukommen? Die intelligenten Messsysteme sind seit 2014 Pflicht und sind bei 3-4-5% der Haushalte verbaut. Es gibt keine Strafe für das nicht einhalten. Dass Netzausbau in Deutschland fehlt, wissen wir seit 2005. Ist wie Internet. „Neuland, welches erst noch durchschritten werden muss“.
Die THG Quote kann man auch als privat Person für eine Wallbox beantragen, wenn diese öffentlich zugänglich ist.
Das wären, beim Laden eines EVehicels, aktuell ~15ct die erstattet werden.
Wenn der Strom vom Dach kommt (Solar) dann sind es ~30ct! (Solarstrom messen und die THG abrechnen ist jedoch etwas aufwendig)
In einem Beispiel befindet sich die Wallbox vorm Gartentor einer Auffahrt. Die Wallbox ist bei der Netzagentur gemeldet, bei 18ct/KWh (zweiter Stromzähler 14a…) Arbeitspreis, lädt die Wallbox das Eauto aktuell Effektiv mit 3ct pro kWh oder 0,6€/100km.
Zum Thema Auto, es gibt sie, aber das Kostet. Am ehesten wird Dir wohl ein EX60 von Volvo gerecht. Mit 2,4to Anhängerlast, Allrad und Riesen Akku bezahlt man aber auch 600€ netto als Gewerbe Leasing…
Auch die TCO solcher Autos ist deutlich über der eines Enyaq.
Apple Wishlist?
Das einzige was ich mir wünsche ist ein iPhone mit dem Form- und Größenfaktor vom iPhone 5 / SE. Ich wünsch mir was kleines und nichts zum Klappen, was wegen mechanischer Beanspruchung kaputt geht.
Hallo Tim, (Thema: Programmiersprachen)
du hattest doch mal eine Podcast-Kurzreihe zum Projekt »Mirage OS«, in dem Unikernel, Library-OS als Betriebssystemparadigma, Programmiersprache (OCaml), Sicherheit/Überprüfbarkeit und Übersichtlichkeit von Programmcode umrissen wurde.
https://mirage.metaebene.me/
https://mirage.io/
Beobachtest du die Sache noch? Zuletzt habe ich gesehen, dass der Hannes Mehnert dort ab und zu herumwerkelt, aber die Webseite seit 3 Jahren verweist zu sein scheint.
Wie würdest du diesbezüglich Elixir verorten (oder umgekehrt)?
Bezüglich den Donuts:
https://www.youtube.com/watch?v=j5oyVNjrUPI
Elixir ist halt wie OCaml oder Scala. Mag geil klingen, hat in der Praxis aber keinerlei Relevanz.
Na klar.
Fragt sich nur warum Europas größte Medienwebsite bbc.co.uk vor zwei Jahren ihren alten Code weggeschmissen hat und alles komplett mit Elixir neu aufgebaut hat -> https://www.youtube.com/watch?v=e99QDd0_C20
Weitere Beispiele: Discord läuft mit > 11 Millionen concurrent users im Backend komplett mit Elixir, Pinterest hat mit Elixir seine Server halbiert und die Codemenge auf 10% gedrückt, etc. pp. -> https://www.monterail.com/blog/famous-companies-using-elixir
Die Wahrheit ist: es gibt vor allem bei Webservern eine starke Bewegung Richtung Elixir, vor allem natürlich aus dem Ruby on Rails Lager, aber auch aus anderen Bereichen. Niemand schmeißt natürlich heute so eben mal seinen Running Code weg, aber gerade Projekte, die mit ihrem Bestand arge Probleme haben (Latenz, Skalierbarkeit, Kosten), schauen sich Elixir mal genauer an.
Elixir+Phoenix ist das neue Ruby on Rails und in dem Segment haben OCaml, Scala oder auch andere eher akademische funktionale Sprachen wie Haskell wenig anzubieten. Das sieht aber im Erlang-Ökosystem ganz anders aus.
Discourse auf Elixir wann?
Ist Elixir jetzt nur als Backend für Web-Trallala-Apps gedacht (Ruby on Rails) oder kann man damit auch ernsthaft Programme schreiben?
Elixir an sich ist ’ne nette Sprache – syntaktisch [Patternmatching (Prolog), Pipes (UNIX), OOP (Smalltalk)] aber auch semantisch vom Konzept der Laufzeitumgebung [Supervisor Tree, cheap Processes, Messages].
Tim, worauf wird dein Elixir Workshop so hinauslaufen? Ich finde es eine coole Idee, aber wenn sich das in Richtung RoR entwickelt, hätte ich schon keine Lust mehr. ;-) Kannst du bitte genauer umschreiben, was du vor hast? …Weil ansonsten gibt es ja tausende, auch recht gute, Youtube-Videos, Webseiten oder Bücher (PDF) zum Thema. Ich bin so’n bisschen „hin und her…“.
Elixir hat kein OOP im Sinne wie das heutzutage so verstanden wird. Das „OOP“ von Smalltalk war Message Passing – das ist tatsächlich eine der Grundlagen von Erlang.
Der Workshop soll das Wesen von Elixir erläutern. Wie das dann wird, wird man sehen. Ist alles aus dem Bauch heraus, wird aber lustig werden.
Du kannst Dir auch gerne YouTube-Videos anschauen, wenn Dir das gefällt. Mit Ruby on Rails hat Elixir/Phoenix technisch nur bedingt was zu tun, da Elixir auf anderen Prinzipien aufbaut.
Mit „OOP“ meinte ich auch nur, dass José Valim der Initiator von Elixir mal meinte, dass er sich stark von Smalltalk hat inspirieren lassen, um Erlang geschmeidiger zu machen.
Und mit „keine Lust auf Ruby on Rails“ meinte ich, dass ich die Entwicklung in/für/mit dem drölfzigsten Framework für irgendwas mit Web (egal welche Sprache) nicht aushalten könnte. Dieses Webbrowserzeug muss endlich tot. Wir gießen Programme in Web-Apps, die praktisch versuchen mit allen ein Kaffeekränzchen abzuhalten, indem man mit langen Stricknadeln durch ein Schlüsselloch angelt und versucht im anderen Zimmer den Kanneninhalt in die Tassen zu gießen und den Kuchen in Krümel zu zerbröseln, um ihn dann zurück durch das Loch zu friemeln, anstatt einfach die Tür aufzumachen und durchzugehen – es gibt dafür sogar Lösungen. Betreibssysteme müssen endlich Browserfrei werden. Solange es sie gibt fühle ich mich gefangen in den 90ern [grummel+LOL].
„Aus dem lustigen Bauch heraus“ hört sich gut an.
Gut Kick!
„vor allem natürlich aus dem Ruby on Rails Lager“
Also diejenigen verbliebenen aus dem Lager, das eh schon länger tot ist, wechseln zu Elixir, verstehe ich das richtig? ;) Nach meinem Eindruck ist Webentwicklung heute aufgeteilt in Java/SpringBoot, Python(Django, Flask, FastAPI), dem PHP-Framework der Stunde (ist es noch Laravel?), nodejs und ASP. Alles andere ist „exotischer“ Kram, der unter ferner liefen stattfindet. Und nur weil ein paar Leuchtturm Projekte Elixir für ihre Spezialanforderungen entdeckt haben, heißt das ja nicht, dass das irgendeine Markt-Relevanz hat. Ich hatte z.B. auch schon mit Webanwendungen zu tun, die in Lisp geschrieben waren. Das war sogar ganz geil eigentlich. Ruby und Perl sind mir auch schon begegnet (ja, auch in den letzten 5-10 Jahren). Das sind aber alles Ausnahmen/Einzelfälle.
„Markt-Relevanz“ ist nicht worüber ich rede. Ich rede davon, dass man mit Elixir mit vergleichsweise wenig Aufwand, wenig Personal und ohne viel Abhängigkeiten von teuren SaaS, performante und gut wartbare komplexe Orchestrierungs-Systeme bauen kann.
Natürlich kann man das auch mit übergroßen Teams, teuren Services und Sprachen machen um sich dann in der Folge einer Maintenance-Hölle auszusetzen. Geht alles, ist eine Frage der eigenen Prioritäten :)
Die Team-Größe hat bei Elixir auch eine natürliche Grenze, weil das keiner kennt/kann ;)
Die „Mark-Relevanz“ spielt halt dann eine Rolle, wenn ich als Freelancer meiner Kundschaft oder als Angestellter der Chef-Etage erklären muss, warum es eine gute Idee ist, für Projekt XY Elixir einzusetzen und ich Fragen beantworten muss wie: Wie sieht der Bewerber-Pool für die Technik aus, wenn wir Leute einstellen müssten? Wie viele Firmen/Freelancer gibt es für Elixir, wenn wir Code-Anpassungen/Wartungsverträge/etc. ausschreiben müssten? Wie hoch ist der Aufwand, intern neue Leute dafür zu schulen? Was passiert, wenn du in Urlaub bist und all deine anderen Kolleg:innen, die nur Java können, einspringen müssten? Etc. pp. Reine technische Erwägungen spielen leider bei der Wahl einer Technologie im professionellen Umfeld nur teilweise Rolle. Auch wenn man sich das als Nerd anders wünscht.
Die einzige Chance, die ich sehe, ist es dann so wie Janestreet mit Ocaml zu machen. Aber selbst diesen Ansatz durchzubekommen, da muss man schon Glück haben.
Zum Engelbert Strauss „Skonto“
Hier wird das Surcharging Verbot umgangen (https://www.it-recht-kanzlei.de/ueberblick-surcharging-verbot.html)
Die Aufschläge für Zahlart Dienstleister (Mollie, Klarna, PP, etc.) werden eingerechnet in den Endpreis, das Vorkasse Skonto ist dann mehr oder weniger der sonst verrechnete Aufschlag für die Zahlart Dienstleistung
Source: Ich arbeite mit Onlineshops zusammen :)
Hey @Roddi,
ich habe auch einen elektrisch verstellbaren Schreibtisch von IKEA Idasen, der keinen (sinnvollen?!) Speicher für Positionen hat.
Das Steuergerät (Link) hat Bluetooth und darüber habe ich es in Home Assistant eingebunden… Und darüber habe ich jetzt drei festgelegt Höhen, die ich per Taster (oder die Home Assistant App) anfahren kann.
https://www.home-assistant.io/integrations/idasen_desk/
Grüße
frennkie
Es ist ne Weile her, dass ich Signalverarbeitung hatte, aber ist das singlethreaded Bottleneck, das Tim beschreibt, nicht ein grundlegendes Problem von Komprimierung von Audio?
Auch wenn ich normalerweise kein Problem hätte hier Apple die Schuld zu zuschieben – in dem Fall ist das glaube ich einfach der Methode geschuldet. Vielleicht hat man bei Auphonic einen guten Tipp ob ein anderes Exportformat vielleicht besser abschneidet. Es gibt zum Beispiel für FLAC den flake Encoder, der explizit auf multi threading spezialisiert ist (weil FLAC keine psychoakustische Berechnung erfordert).
In meinem Fall rede ich von einem Multitrack-Export, da sollte mindestens mal die so viele CPUs wie ich Anzahl Tracks rendere ausgelastet sein.