Soundcloud — Geschenke — Wetterstationen — Metaebene Bugfixing — Ableton Live Hell — Analogspass — ZFS — Command Line Tools — Wikidata
Die letzte Sendung des Jahres 2013 ist wieder ein wilder Mix und dank tatkräftiger Bezuckerung durch die werte Hörerschaft gehen bis zum Schluss weder Themen noch Puste aus. Wir ranten über Soundcloud und Ableton Live und bringen dazu noch ein paar Home Stories über die Analoggewohnheiten der Freaks.
Dauer: 3:32:23
David Scribane
Previously: Hitparade
Shownotes
Berliner Honig — "Hipster Honey" — Mikrobrauereien / Micro-Breweries — Roddi ist sich sicher, dass der amerikanische Hopfentrend durch einen Malztrend abgelöst wird — "Was ist denn im Softwarebereich denn der Malztrend?" — Skype — Soundcloud ("Als Konsument ist es vielleicht ok" (hukl)) — Altes Interface von Soundcloud funktioniert — Die Soundclouddatenbank läuft auf einem einzelnen Server — Feature-Armut "Ich weiß nicht, die können nix!" (hukl) — "Ein bisschen hübscherer Filestorage" (hukl) — Hukl könnte sich stundenlang über Soundcloud aufregen — Heutiger Lückenfüller: über Soundcloud ranten — roddi nutzte SoundCloud nur für einen Song, weil für ihn kein Mehrwert zu erkennen ist — Bessere Features gibt es sogar bei MySpace und Facebook (Myspace — Facebook) — White Volcano auf Facebook — Bandcamp — "Soundcloud kann nix außer ein schönes Frontend für S3 zu sein" (hukl).
"Friends don't let friends use MySQL" (hukl) — gibts auch noch: studiVZ — Wikimedia — Wooga — King.com — Clemens kommt an — Gesang zur Begrüßung — Mate Ice Tea — Frank E. aus B. beschenkte die Runde — Stereogetröte — Zustimmung per Akklamation (höre auch Freakshow119 ab 1h10min) — Clemens hat versucht, eine Zeichentabellen-App für iOS zu finden — "Schland unter" (Denis) — Sturm Xaver 2013 — "Orkan Xaver 2013, never forget!" (Clemens hat aus der Wetterstation seines Landsitzes die Windgeschwindigkeiten ausgelesen - Der Graph wurde von anderen mit dem des Bitcoin-Kurses verwechselt) — Clemens fragt, ob es Hörer gibt, die berichten können.
@hukl: Um der Autokorrektur in iOS Wörter anzulernen genügt es, das Wort, dass nicht mehr korrigiert werden soll, in die Adresszeile von Safari einzutippen und danach zu suchen. Künftig wird iOS dieses Wort nicht mehr versuchen zu korrigieren. Sollte man das Gefühl haben, dass sowohl die Vorschläge der Autokorrektur, als auch die Wörter die als „korrekt“ durchgehen nicht mehr stimmen, kann man das ganze zurücksetzen unter: Einstellungen – Allgemein – Zurücksetzen – Tastaturwörterbuch.
ich hatte ihn so verstanden, dass ein von ihm immer wieder falsch geschriebenes Wort schon korrigiert wird
„falsch“ war da mehr so ein Dreher wie:
flasch > Korrektur zu falsch
Das ganze wurde in der Sendung eigentlich schon selbst beantwortet. Man kann das falsche Wort als Kurzbefehl unter Tastatur Einstellungen hinzufügen und als Text das Wort wie es richtig geschrieben wird. Ich habe über 100 Kurzbefehle die Tippfehler oder autokorrekturen verhindern.
Ja. So mache ich das auch. Man kann auch Wörter in die Kurzbefehle speichern ohne den „Kurzbefehl“ selbst. Also nur ZFS und dann wird das Wort immer als richtig erkannt.
Die Kurzbefehle sind übrigens auch toll wenn man in Formularen seine lange Mail Adresse nicht jedesmal eintippen will.
Hi Roddi,
magst Du Dein Bauprojekt (NAS) noch verbloggen?
(Plane ein ähnliches Projekt.)
Gruß,
Stefan
@hukl „1 Download gleichzeitig“ ist äquivalent zu „keine Downloads gleichzetig“
iOS 7 ohne Spermaflecken (Transparenz):
Einstellungen -> Allgemein -> Bedienungshilfen -> Kontrast erhöhen -> Ein
Gibt’s eine empfehlenswerte Alternative zum Cisco SG300, wenn man nicht gleich so viele Ports benötigt? Einfach den Cisco SG200 nehmen?
Den SG300 gibt’s mit unterschiedlich vielen Ports und mit und ohne PoE (af/at).
Die 200er gibt’s in ähnlichen Portausstattungen, aber die sind „künstlich verdummt“ (z.B. kein L3-Switching, kein SSH, etc.)
Danke!
Lese ich da in dem Telekompapier richtig, daß selbige PPPoE abschaffen wollen? Wie wollen sie dann die „zukünftigen“ Datentarife abrechnen?
Über Anzahl der gesendeten Bytes/Pakete, üblicherweise über Ethernet.
PPPoE brauchst du zum Abrechnen von Zeittarifen (Modem/ISDN Tarife). Das „verbinden/trennen“ gibts beim Internet nicht.
http://meta.metaebene.me/media/mm/fs123-schland-unter.mp3
Ich muss mal ein wenig Soundcloud verteidigen. Die technischen Unzulänglichkeiten sind sicherlich gegeben. Es bleibt manchmal stecken, die Kommentardarstellung wird schnell unübersichtlich etc. Aber die Wellenformdarstellung an sich ist für mich wirklich hilfreich, vor allem bei längeren Mixen.
Ich denke auch nicht, dass Soundcloud einfach nur ein mehr schlecht als recht funktionierendes Interface für S3 ist. Es ist (zumindest für mich) eine Art Musik-Twitter. Wenn man erstmal den für sich richtigen Leuten folgt, passt die Musik die einem in der Timeline vor die Füße gespült wird auch in den Kram. Wenn ich am Rechner bin und beispielsweise Hintergrundmusik brauche, decke ich diesen Bedarf fast ausschließlich über Sound- (und Mix-)cloud. Spotify, Last.fm und wie sie alle heißen können zumindest mir meinen Bedarf nicht erfüllen.
Gerade Tim ist (oder war zumindest) ein großer Freund des Follower Konzepts, warum sollte eine solche Filterbubble aus Personen, die ja letztlich hinter den Soundcloud Accounts stehen, für Musik nicht funktionieren?
Gruß
d.
ausserdem, play.fm gibts auch noch .. ist halt nur (?) für DJ-Mixes gedacht.
Erfährt die HDE OTP App für welchen Dienst ich Codes generiere?
Kann man dem Anbieter vertrauen?
Erstens hat sie keine Ahnung wofür der Code generiert wird und selbst wenn sie es wüsste: es ist eben nur der zweite Faktor – ohne den ersten (Passwort) ist der Code nutzlos.
Beim google Authenticator würde ich von ausgehen, dass die Daten für „Werbezwecke“ verwendet werden. Verm. hat auch Fort Meade einen direkten Zugang.
Danke, ich hoffte schon, dass das Protokoll so funktionieren würde.
Wikibase hat keine eigene Datenbank. Sie nutzen die Text-Tabelle von Mediawiki und speichern da Json-Blobs.
Auch die History funktioniert genauso wie bei Mediawiki. Jede Version speichert den kompletten Text.
So schaut eine Version aus:
https://www.wikidata.org/wiki/Special:Export/Q42
mit History:
https://www.wikidata.org/wiki/Special:Export/Q42?history
Hier noch die Aussage, dass Jimmy Page ein Mensch ist: http://pastebin.com/etsDd7YK
Pingback: Kreditkarte mit Display und Batterie | stohl.de
Mobilfunkmastenstandorte selbst und wer dort sendet bekommt man online eigentlich bei der Bundesnetzagentur. Allerdings scheint die Seite zur Zeit ein wenig funktional kaputt zu sein.
http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte.html
Korrektur.
Hier die funktionierende URL: http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx
Und wer sendet steht dort doch nicht.
Moin Tim,
hatte mit einem älteren Macbook exakt deine beschriebenen WiFi-Probleme. (Sucht ewig, findet nix, wenn gefunden, dann nicht stabil, im Safemode aber einwandfrei). Nach allen Versuchen (inkl Besuch im Apple Store wo das seltsamerweise funktioniert) hab ich das Ding selbst aufgeschraubt.
1. Schritt: Radiokarte getauscht. Problem besteht weiterhin
2. Schritt: Beide Antennenkabel abgezogen. Neben der Basisstation tauchen auf einmal wieder WiFis auf
3. Schritt: Erstes (Blaues?) Kabel aufgesteckt. WiFis wieder weg.
4. Schritt: Zweites (schwarzes?) Kabel alleine aufgesteckt WiFis wieder da.
Keine Ahnung, ob das im Air noch genauso ist, aber es scheint bei den weißen Macbooks zwei Kabel für die Antennen zu geben. In meinem Fall vermute ich, dass die Bluetoothantenne (blau) durch ständiges auf- und zuklappen wohl irgendwo nen Kurzen verursacht hat. Das tritt im Safemode vermutlich nicht auf, da der komplette Stack dann auch wirklich physikalisch abgeschaltet sein könnte. Das ist aber alles nur glasgekugel und irgend ne Halbweisheit. Zumindest funktionierts mit ausschließlich einer aufgesteckten Antenne wieder einwandfrei.
Zum Daten aus OpenStreetMap Abfragen (alle Mobilfunkmasten in Berlin oä.) empfehle ich http://overpass-turbo.eu/ und http://podcast.openstreetmap.de/2012/12/28/osmde009-osm-talk-die-overpass-api/ für einen detaillierten Einblick in die Technik dahinter (eine komplette in-memory Datenbank für komplexe Queries)
Das Scroll-Wheel-Verhalten in Reaper (pfui bah!) kann man unter Actions->Show Actions List umstellen wie man mag. Hab bei mir auch Zoom und Scroll neu belegt.
Lg, Peter
Ich habe keine Ahnung von aktueller Audiosoftware; meine bescheidenen Kenntnisse beschrkänken sich auf SEK’D Samplitude von ca. 1999 / 2000. Ich habe deswegen auch keine Ahnung, wie schlimm das Interface von Reaper wirklich ist. Und ich weiß, dass der Tim ein Kritischer ist, was ich aber gut finde, denn oft hat er damit recht.
Wenn ich jetzt hier lese, dass man das Scroll-Wheel-Verhalten unter „Actions – Show List Action“ umstellen kann, dann schwant mir, dass Tim vermutlich sehr recht haben könnte – ohne jedoch den Dialog oder die Prefpane je gesehen zu haben. Aber das klingt schon ziemlich vergessbar… (im Sinne von Wiederauffindbarkeit von Settings)… trotzdem kann es ja das kleinere Übel sein.
@hukl Also du kannst auch die Wörter die du immer falsch schreibst auch in die Tastaturkürzel (oder wie auch immer diese Einstellung heisst) einfügen, das mach ich nämlich so und es funktioniert perfekt ;)
@Roddi: Hab‘ mir letzte Woche genau das selbe Setup gebaut, bis auf das Board.. Aber wozu brauchst du denn ein Gehäuse? Da kriegt man doch Fingerkuppenkrebs bei dieser ganzen PC-Einzelteil-Scheisse. Das Irre ist ja, dass unter diesen hunderten von Modellen nicht ein Einziges schlichtes und einfaches Gehäuse dabei ist.. und alle heißen Dominator, Incubator und Lazor. What the flying fuck?
Mal die “Lian-Li’s” reingezogen.. Mensch Roddi, das is’ ja schlimm, Mann.. Mein Gehäuse is’n IKEA-Schrank, auch mit Loch reingebohrt. Kostet wahrscheinlich dasselbe wie dein Gehäuse, hat wohl kein 80-Platinum-Netzteil, der Schrank.
Lian-Li’s sind schon echt premium. Wenns ein bisschen preiswerter sein soll, kann ich Xigmatek empfehlen, z.B. Xigmatek Aquila oder Midyard.
Schonmal http://ardour.org/ angeguckt? Open, Cross und kann OSC.
Hiervon hätte ich noch ne vergünstigte Lizenz ab zu geben
http://www.harrisonconsoles.com/mixbus/website/
MFG
Die Mac Version war irgendwie nie stabil genug… Dann liebe gleich cubase/nuendo.
Zu Ableton Live:
Ich verstehe die Frustration, wenn das Programm nach drei Stunden einfach abbricht und nicht mal eine neue Datei anlegt oder irgendwas sagt. Aber Ableton ist auch ganz deutlich für Musiker gemacht und selbst in diesem Bereich noch mal auf Live-Performance fokussiert. Die allermeisten User werden das Problem niemals bemerken.
Und das Fokussieren und dafür auf grundlegende Features verzichten – das kennen wir ja auch von Apple sehr gut.
Rainald Grebe sang aber „lassen sie mich durch, ich bin Chirurg, ich muss nach Brandenburg“ (nicht: Arzt). So reimt es sich nämlich ;)
So, endlich fertiggehört und muss noch ein „AAAARGH“ hintendreinschieben: Denn merket auf, ein „Quantensprung“ ist ein sehr kleines, sehr häufiges, sehr zufälliges Ereignis. Bitte hört auf das Wort falsch zu benutzen.
Hi, mal wieder ein gelungener Podcast. Ich hoffe Tim hat seine Audioprobleme bald gelöst. Ich kann es bald nicht mehr hören :-)
Mich würde mal noch etwas genauer interessieren, wie Hukl seine Workflows mit tmux optimiert hat. Natürlich können auch die Anderen ihren Senf dazu geben.
LG Jürgen
Hey Tim,
ich habe gerade dein Rant mit deinem Musikprogrammproblm gehört. Ich kann dir nur sagen das ich selbst Reaper benutze zwar nicht zum Podcasten sondern zum Musikmachen. Mich hat das UI von Reaper auch am Anfang etwas abgeschreckt aber von der Funktionalität bin ich nach und nach voll zufrieden damit. Probier es doch mal mit Reaper. Ich sehe es so. Was nützt ein schönes UI wenn die Funktionalität voll von Arsch ist? Du als Programmierer müsstest doch eigentlich auch wissen das es wichtige Sachen gibt als ein schönes UI. Also ich möchte in Zukunft nichts mehr davon hören und probier doch mal Reaper. Reaper ist sehr preiswert, sehr schlank und hat mich noch nie in Stich gelassen ;)
Ansonsten wie immer eine gute unterhaltsame Sendung :D
Was nützt eine super Funktionalität wenn sie durch eine bekloppte Oberfläche schlecht bedienbar ist?
Ich kann Tims Schmerzen voll verstehen: Ich habe sie ebenfalls. Ich habe so gut wie alle verfügbaren DAW auf Linux, OSX und Windows schon mal intensiv getestet.
Ich bin mit allen mehr oder weniger unzufrieden. In der Windowsecke hat mich Podium (http://zynewave.com/podium/) am meisten überzeugt. In der Mac-Ecke schafft es leider nur Live aufs Treppchen (Über Linux rede ich lieber nicht).
Aber die Frage ist doch, warum schafft es Ableton nicht, dieses kleine Feature (dass selbst in sowas Simplen wie der Rockbox (rockbox.org) eingebaut ist), dass an der Dateiaufnahmegrenze einfach eine neue Datei angefangen wird, einzubauen, obwohl Tim das ja schon lange angemahnt hat.
Und die andere Frage ist, warum sind Spezial-Programmierer immer so divenhaft, wenn es um Kritik an der von ihnen designten UI geht? Es mag ja sein, dass die Reaper-Programmierer den Core-Teil super im Griff haben. Aber warum holen sie sich für das GUI nicht jemanden, der sich damit auskennt? Denn für gute UX gibt es genügend Erkenntnisse, Richtlinien und gute Designer.
Anstatt dessen (Richtig, Roddi!) kommt man dann mit dem windigen Argument, dass man ja ein Theme bauen könnte.
Ein Theme ändert aber nichts am Bedienfluss; es ist nur Eye-Candy. „Theme-able“ ist ein Hinweis auf nur wenig aufgebrachte Liebe (oder Können) für die Benutzungsoberfläche.
mein Tip für die Aufnahme wär ja Ecasound .. da kann ma über die Oberfläche nit schimpfen weil es hat keine ;)
nur so nebenbei bemerkt, largefile support hatte das ecausound schon zu Zeiten wo andre Tools von sowas nur träumen konnten .. Hab damit Anfang der 2000er so 9-Stunden Mitschnitte aus dem Radio gemacht.
Danke euch allen für diese schöne Episode und allseits frohe Feiertage und nen guten Rutsch!
Kleine persönliche Anekdote dazu: bin gerade für meine Firma in einem Projekt bei einem großen deutschen öffentlich-rechtlichen Sender mit N tätig, unter anderem Neuausstattung von Tonmischregien und so weiter… Und dem Herrn, der in dem von Tim hochgeladenen Inline-Video zu der Skate-Tour von Weil am Rhein nach Hamburg laut Abspann die Tonmischung gemacht hat (Bodo heißt er mit Vornamen), hab ich wirklich aus purem Zufall letzte Woche erst in der Tonmischregie in Hannover die Hand geschüttelt ;-)
Liebe Grüße,
Fabian
Pingback: Bester Podcastmoment des Jahre 2013 | Herr Thees
Wie sieht es denn mit Authy aus? Gibt es da Erfahrungswerte? Die Bluetooth-Integration scheint mir sehr praktisch.
Hallo,
ich würde mich freuen, wenn ihr mal eure Meinung zu der OTP App Authy diskutiert! https://authy.com
also SO schlecht sieht Reaper dann auch wieder nicht aus. Es gibt viele Themes von Fans und ich nutze sogar ein recht „hässliches“, weil ich dafür sofort erkenne, welche Wave-Form, welcher Abschnitt, welche Spur gerade selektiert ist etc.
Es gibt aber auch sehr hübsche Themes.
Dass man das Scrollverhalten ändern kann wurde ja schon gesagt. Nur ein kleiner Tipp: Ich liebe es inzwischen mit dem Scrollwheel zu zoomen. Reaper ist so rattenschnell beim zoomen/scrollen/navigieren in gigantisch großen Aufnahmen, dass es einfach unglaublich ist!
Der Tipp: Stell den Mauszeiger nach links über die Track-Header. Dann kannst Du ganz normal rauf/runter scrollen. Steht der Mauszeiger über den Spuren, dann wird gezoomt. Ja, daran muss man sich gewöhnen aber IMHO lohnt sich das :) Aber man kann das ja auch umstellen.
Und man muss das ja auch nur einmal umstellen – danach sieht man die komplexen Einstellungs-Dialog nur noch sehr selten. In sofern verstehe ich die Aufregung nicht.
Ich hatte mich ganz ähnlich aufgeregt – in ähnlicher Lautstärke – als mir erst GarageBand dauernd stehen geblieben ist (weil zu lange Aufnahme, weil angeblich die Platte zu langsam, und und und), Ich dann erfuhr, dass Logic dieselben Probleme hat („Platte zu langsam“) O.O, ich dann auf Ableton wechselte (was ich anfangs auch nicht gerade übersichtlich fand) und ich nach einiger Zeit ähnliche Probleme hatte mit abgebrochenen und verlorenen Aufnahmen… ProTools läuft nur mit bestimmten Audio-Interfaces, die ich aber aus anderen Gründen nicht mehr einsetzte…
Dann wurde ich auf Reaper aufmerksam. Ich lud es runter und testete ein wenig. Von Anfang an war ich positiv überrascht was die Performance betraf! Superschnell runter geladen, sauschnell gestartet, rattenschnelle Navigation, niedrige CPU-Last beim aufzeichnen, Marker setzen und als Kapitelmarken exportieren (shift-M), automatisches X-Fade, schnell die Spur von den Automationen entkoppeln (ein/aus) und und und Alles was ich brauchte für kleines Geld.
Ist mir doch völlig egal, ob die handvoll Icons da mit Feenstaub mundgeblasen wurden oder nicht :)
Protools kann mitlerweile mit allen Coreaudio Interfaces.
„also SO schlecht sieht Reaper dann auch wieder nicht aus.“
Whutt?? Es ist furchtbar hässlich. Und das betrifft nicht nur den Look, sondern die ganze Usability.
Hey,
Was mir gerade einfällt: kann es sein, dass ihr nie sd von Tim immer geforderte Feature alte App-Versionen unter ios zu installieren besprochen habt?
Ist zwar schon ne eile her, kann mich aber an keine Freakshow erinnern, wo das besprochen wurde…
Grüße,
Hannes
sd = das
eile = weile
Infosern muss ich Tim Recht geben: es geht nicht allein darum, dass man etwas in Software einstellen kann sondern, dass man es schnell bzw. intuitiv finden kann. Das Wiederfinden ist halt ein wichtiger Punkt. So geht es mir mit Photoshop oder Premiere auch – wenn ich diese Software mit anderen Produkten vergleiche. Verschiedene Softwarehersteller sprechen einfach nicht immer die gleiche Sprache und haben immer einen unterschiedlichen Fokus. Manchmal gewinnt man ja sogar den Eindruck, dass manche Hersteller einfach ANDERS sein wollen …. wenn es sein muss mit Gewallt! ;)
Aber der Ausraster…. gööttlich! Tim Du hast mir aus der Seele gesprochen!!! Sehr gut! :D
Bin gerade über etwas gestolpert:
https://www.change.org/petitions/apple-os-x-10-9-support-opengl-4-3-and-zfs
Vielleicht wird das ja doch noch irgendwann etwas mit einem offiziellen ZFS in OS X…
Ich schließe mich einem Vorredner an und wünsche mir von Roddi einen Blog Eintrag zu seinem neuen FreeBSD Server. Mich würde vor allem der tatsächliche Stromverbrauch + die Performance/Zusammenspiel der einzelnen Komponenten untereinander interessieren… Dankeschön!
Schöne Weihnachten ans Team!
@hulk
zum Thema csshX und tmux:
Habe soeben i2cssh (csshX für iTerm2) entdeckt. iTerm2 splits anstatt einzelne Terminal.app Fenster. https://github.com/wouterdebie/i2cssh. Weiß noch nich, ob mir das handling gut gefällt, aber würde Terminal.app überflüssig machen.
Und heiße Empfehlung für tmux+vim-Benutzer: https://github.com/christoomey/vim-tmux-navigator. Ein globaler Shortcut um zwischen tmux-splits (panes) und vim-splits (windows) umschalten.
Ein 2GB Dateigrößenlimit gibt es eigentlich nur bei FAT16. Windows NT konnte auch auf FAT16 4GB große Dateien (mit 64kb Clustergröße). So alt wird die Software doch nicht sein oder? FAT32 gabs mit Win95. Die 2GB dürften also eher HFS geschuldet sein, das noch ein paar Jahre länger das 2GB Limit hatte… *duck*
Da brauchst Du Dich nicht zu ducken: die Limitierung ist die des Dateiformats (zumindest laut de ursprünglichen Definition), nicht des Dateisystems. Hat also mit FAT oder HFS nix zu tun.
Laut RIFF Wave Spezifikation kann die Dateigröße im Header auch mit bis zu 4 GB angegeben werden. Bei größeren Dateien gibt es dann einen schönen Überlauf. Von den vielen Audioeditoren wird dieses Feld aber deswegen inzwischen ignoriert und einfach Samples bis zum Dateiende gelesen. Wie das bei AIFF aus der Apple-Bude aussieht, weiß ich nicht.
Samples bis zum Dateiende lesen ist aber auch keine so gute Idee, denn es können nach dem data-Chunk noch beliebig viele andere Chunks mit Metadaten etc. kommen, die man dann als Knackser hört. Aber 4GB WAV-Dateien sind absolut gar kein Problem und vollkommen standardkonform, und ich kenne auch außer Live KEINE Software die das nicht könnte (und ich habe in der Branche schon einiges gesehen). Selbst uralt-Software wie CoolEdit 96 oder so konnte das schon (FAT32 oder NTFS vorausgesetzt). Find ich ja echt ziemlich arm von Live.
Wahrscheinlich hat die Bude nicht verstanden, was ein unsingned integer ist… Und den Beginn eines neuen Chunks sollte ein guter Parser auch so finden.
Auch wenn ich keine Ahnung von Audiozeug habe, unterhaltsame Sendung !
Tim?!
http://www.youtube.com/watch?v=ATWJcq5_qNA&t=0m44s
Nein. Thomas.
Ich kann dieses „OMFG Reaper ist hässlich“ wirklich nicht mehr hören. Dieses Theme hier ist mit 2 Klicks installiert und dann ist Ruhe im Karton: http://lerians.tumblr.com/post/63734186478/analog-default-theme-for-reaper
Bleiben noch die Settings, die sieht man wenn man Presets nutzt alle zwei Monate. Für das Wiederfinden ist eine Volltextsuche über alle GUI-Elemente und Settings implementiert – Finden statt Suchen lautet da die Devise. Aber man kann eben nicht alle sozialen Probleme mit Technik lösen o_O
Sacht ma, bin ich der einzige hier, dessen Firefox (26.0 for openSUSE – 12.2 (Jaja, ich weiß…)) abschmiert, sobald der große, dicke „Play Episode“-Knopf da oben gedrückt wird? Oh Mann, wetten: Einzelfall again :-|
Um dem Rat von Clemens zu folgen: Welchen Kabeltester kann man denn so empfehlen?
Moin,
es geht bei iOS auch, dem Wörterbuch Worte direkt beim Schreiben anzulernen:
Das Wort, welches man anlernen möchte, muss einfach so lange richtig eingetippt werden (also immer schön die Autokorrektur weg klicken), bis die Autokorrektur nicht mehr Aufploppt. Eventuell muss das dann noch einmal gemacht werden, aber normalerweise müsste das Wort dann schon angelernt sein.
Danke für die vielen guten Tipps ;-) Ich traue mich nur leider noch immer nicht an ZFS, obwohl es genau das richtige für mich wäre…
Viele Grüße
Arne
Pingback: SoundCloud an Twitter » Hightech und Blech
Wie geht es denn zusammen, dass man Apple Produkte benutzt, aber die GPL für eine „Fascho-Lizenz“ hält und deswegen Software mit copyleft schlechter als BSD-lizensierte ist (screen vs. tmux)?
Ich kann Dir nicht ganz folgen. Bitte noch mal anders formulieren bitte.
Sorry, war vielleicht etwas zu knapp…
In der Diskussion über tmux und warum es besser als screen ist, wird der Umstand das ersteres permissiv lizensiert ist als „Killer-Argument“ angführt (das kommt nach 2:24:50, danke für die Kapitelmarken!).
Ich frage mich dann, wie man sich kohärent an der gefühlten Oppression des copyleft in der GPL stören kann, aber scheinbar ja kein Problem mit den Lizenzen und Einschränkungen von Apple hat – oder die zumindest nicht dazu führen, deren Produkte nicht zu benutzen.
tmux ist übrigens mE tatsächlich toller als screen, aber das liegt glaube ich nicht an der Lizenz.
Nun, so weit ich weiß wird bei Apple alles, was Open Source ist auch unter BSD Lizenz veröffentlicht. Wüsste nicht, was es daran auszusetzen gibt.
Nun kann man sich natürlich daran stören, dass Apple den Großteil seiner Software nicht als Open Source bereitstellt. Mich hält das aber nicht davon ab, ihre Produkte zu nutzen, so lange sie mich durch bestimmte Nutzungslizenzen in der Arbeit nicht einschränken, was sie eigentlich nicht tun.
Kritisch verfolgen ich (und auch das Team) die Tendenzen mit Lock-Ins wie iCloud und so. Aber letztlich finden wir einfach BSD-Lizenzen einfach toller als GPL. Aber das steht natürlich jedem frei, das auch anders zu sehen.
Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein ob BSD oder GPL die Idee freier Software besser verwirklichen, und ich bin mir selbst nicht ganz sicher worin mehr Freiheit liegt.
Dass Apple Produkte aus größtenteils proprietärer Software bestehen kann man aber glaube ich nicht von den Lock-in Bestrebungen trennen, da lock-in mit freier Software nicht funktioniert. Und proprietäres Mac OS kann es nur auf Grundlage der BSD Lizenz geben. Weil ich glaube dass das (moralisch und politisch) falsch ist, und da die GPL vor proprietärer Übernahme schützt, halte ich sie zumindest in dieser Hinsicht für besser.
Davon abgesehen sind die Einschränkungen die in der GPL gemacht werden weniger oppressiv als manchmal dargestellt, und jedenfalls nicht „fascho“.