FS191 Sendungslängenangst

33C3 — Tesla — E-Mobilität

Die erste Folge im neuen Jahr hat einen klaren Schwerpunkt: den 33C3. Wir blicken zurück und besprechen einige Talks, die uns aufgefallen sind. Dazu begrüßen wir als Gast Thorsten Philip, mit dem wir noch mal das E-Mobilitätsthema aufgreifen.

Dauer: 4:25:52

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Tim Pritlove
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Denis Ahrens
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Letty
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Thorsten Phillipp
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David Scribane
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Shownotes

118 Gedanken zu „FS191 Sendungslängenangst

  1. Als Zoe-Fahrer muss ich hier im Nachgang zu Tims Stündchen-Fahrt eine paar Korrekturen anbringen:

    – Zoe und Leaf stehen NICHT auf der gleichen Technologie-Basis. Antrieb, Akku, Steuerungssysteme – ist alles unterschiedlich. Bisher haben Nissan und Renault die beiden Plattformen getrennt entwickelt. Es wurde angekündigt, dass dies in Zukunft zusammengeführt werden wird. Die bestehenden Modelle, die ZE40-Zoe (die gerade rauskommt) und der aktuelle Leaf sind noch völlig unterschiedliche Technologien.

    Die Analogien mit SSD und iPhone sind genau richtig gewählt!

    Prima Folge, Danke!

  2. Den angesprochenen Slidestream bieten das VOC schon seit einigen Jahren an. Genau wie angesprochen als niedrigste Auflösung für sehr langsame Internetverbindung.

  3. Ich habe die Ladezeiten und den Verbrauch vom Tesla Model S Performance mal beim AD*’*‘ nachgeschlagen:

    Ladezeiten:
    – mit Einzellader (11 kW) and der haushaltsüblichen Steckdose (Schuko, 230 V bei 13 A): 36 Stunden
    – Starkstrom (400 V, 16 A, 3-phasig): 9 Stunden
    – mi dem Typ 2 Ladestecker (MennekesStecker) hängt die Ladedauer von der Ladesäule ab:
    – mit 230V/ 16A: rund 29 Stunden,
    – mit 230 V/ 32 A: rund 14 Stunden
    – mit 400 V/ 32 A/ 3-phasig ca. neun Stunden.
    – mit 400 V/ 32 A/ 3-phasig und Doppellader (22 kW): 4,5 Stunden

    Verbrauch:
    – Stadt: 21,7 kWh
    – außerorts sind es 21,1 kWh
    – Autobahn 31,7 kWh
    – gesamt: 24,2 kWh
    CO2:
    – 136 g/km bei hiesigem Strommix und Well to Wheel,

    Der CO2 Ausstoß ist also so hoch wie bei einnem durchschnittliches Auto der Mittelklasse. Die gute Ökobewertung beim AD** kommt daher, dass vor Ort, keine Verbrennungsschadstoffe anfallen.

    Die 136 g/km sind zwar nicht zukunftsträchtig (ab 2020 gilt ein Grenzwert von 95 g/km) aber trotzdem scheint die Strategie aufzugehen. Die vor zig Jahren von VW vorgestellten 1 Liter und 3 Liter Autos konnten sich am Markt nicht durchsetzen. Der 3L Lupo mit 81 g/km wurde wieder eingestellt.

    • Auch wenn der Experte leider alles andere als ein Experte war, in ein paar Punkten hat er recht (Ladezeiten): Im täglichen Verkehr ist es mit 300 km Reichweite (fast) völlig egal, wie lange das Laden dauert; alles ab 11 kW (3x 16A) ist ausreichend. Man steht nicht daneben und wartet drauf. Laden dauert 2 Min. – eine Min. hinhängen, eine Min. abhängen. (Es fragt auch kein Normalnutzer, wie lange es braucht, ein Smartphone zu laden. Man hängt es hin und irgendwann ist es voll.) Für Langstrecke braucht es richtige Schnellladung und die gemachte Angabe, 2 Std. fahren 20-30 Min. Pause, ist für Teslas der korrekte Wert. (Und mit so viel Pausen sollte jeder verantwortungsbewusste Mensch fahren.)

      Zum Verbrauch: Die Werte oben sind zu hoch gegriffen. Ich fahre nicht wirklich extra sparsam, mache, wenn es kalt ist, die Heizung an, fahre viel Kurzstrecke, was bei -5°C mit kalten Auto und Heizung auch schnell mal 40-50 kWh/100km ergeben kann und habe nach 18 Monaten einen Schnitt von ~21 kWh/100km.

      Der Well-toWheel-Vergleich ist ganz toll, auch so ein Trick der deutschen Autolobby, man lässt beim Fossil einfach Well-to-Tankstelle weg. (Die Größenordnung ist 10%, d.h. 10 Liter Diesel an eine Tanke zu bringen, kostet ca. 10 kWh – damit ist man im E-Auto bereits 50-75 km gefahren.)

      Der entscheidende Unterschied zum fossilen Auto ist, dass man ein E-Auto mit sauberem Strom laden kann – und die meisten Fahren das aktuell vermutlich auch machen. Und dann ist der CO2-Ausstoß nahe null. Das fossile Auto wird immer fossilen Sprit brauchen – nicht einmal den Spritbedarf von Deutschland kann man vernünftig mit nachwachsenden Rohstoffen decken. (Bereits für E10 ist die Fläche an zerstörtem Regenwald unbeschreiblich.)

      • Die häufigste Ladeart wird sicherlich der Starkstromanschluß sein, damit kann man den Tesla über nacht voll laden und benötigt noch nicht einmal einen zweiten Hausanschluß.

        Der Verbrauch des 90D wurde auf der ADAC Normfahrt ermittelt. Sparsame Fahrer können darunter liegen, sportliche weit darüber.

        Well-to-Wheel meint beim ADAC Test nur ab Steckdose. Also sind die Ladeverluste eingerechnet. Verluste in der Stromherstellung und Transport sind nicht eingerechnet.

        Der Transport von Öl sind über tausende Kilometer per Pipline oder Schiff sehr effizient. Viel effizienter als der Transport von Elektrizität, diese kann nur auf der Mittelstecke effizient transportiert werden.

        Ja, man kann ein E-Auto mit „sauberen“ Strom laden, aber nicht hier in Deutschland. In Kalifonierne (mit Strom aus Nevada) oder Schweden oder Österreich mit Wasserkraftstrom ist das problemlos möglich. Leider haben wir in D diese Möglichkeiten nicht. HIerzulande können keinen neuen Wasserkraftwerke gebaut werden und auch in den Nachbarländer nicht.

        Wenn man sauberen Strom aus Wasserkraftwerken bei seinem Energieanbieter bucht, dann fliest dann nicht dieser Strom zu einem. Es handelt sich nur um eine Transaktion an der Strombörse. Mehr Ökostrom wird dadurch nicht produziert.

        LPG ist nicht wirklich umweltfreundlich, Solarstrom hat zu einen geringen Wirkungsgrad. An Land sind alle Flächen für Windkraftanlagen schon bebaut. Bleibt nur noch das Meer für Windkraftanlagen. Da hat man immer noch das Problem der Speicherung. Gegenwärtig scheint die Vergasung in Wasserstoff mit hohem Wirkungsgrad die Wahl zu sein.

        Bleibt für Länder wie Deutschland als Ausweg der Atomstrom. Billig in der Herstellung, „kleine“ Problem in der Entsorgung.

        • Naja Strom muss aber nicht über so große entfernungen wie Öl transportiert werden. Auch in Östereich kommen nicht nur Wasserelektronen aus der Steckdose… Waere für Alex Jones vielleicht eine Marktniesche in der er sich austoben könnte… Wasserstromfilter… Und In D gibt es noch viel Flaeche an Land die mit Spargeln zugestellt werden kann… Die Aesthetik leidet zwar, aber das waer mir immernoch lieber als das kleine Entsorgungsproblem, dass du da ansprichst. Btw ist vergasen in Wasserstoff vom Wirkungsgrad her unter aller Sau, dann lieber Methan oder sowas

          • Die Frage ist immer nur wie viel km-Reichweite brauche ich täglich. Ich brauchen z.B. 2*30km = 60km.

            Reichweitengewinn pro Stunde beim Tesla S/X sind:
            230V Schuko ca. 10 km/h
            Drehstrom 16A ca. 40 km/h
            Typ 2 (17 kW-Lader) ca. 50 km/h
            CHAdeMO ca. 200 km/h
            SuperCharger ca. 400 km/h

            D.h. selbst bei Schuko bekomme ich über Nacht meine tägliche Reichweite wieder dazu geladen…

  4. Zu dem Thema Messenger gibt es seit nicht all zu langer Zeit ein sehr brauchbares Projekt: Matrix (http://matrix.org/). Matrix definiert das generelle Protokoll, in Form von Riot.im (https://riot.im/) gibt es auch eine Plattformübergreifende Umsetzung für Browser, ios, Android, Win, Mac, Lin (Die Desktop Varianten sind leider verappte Browserapps, laufen aber (vermutlich dank electron) lokal.

    Weitere Beta-Implementierungen finden sich auf matrix.org.

    Warum ist Matrix als das tausendste Messenger Projekt dennoch interessant?

    * Ende zu Ende Verschlüsselung möglich
    * Interoperabilität zwischen Servern – bedeutet: Jeder kann seinen eigenen Server betreiben, aber dennoch mit Usern anderer Server kommunizieren oder auch (Gruppen-)Räume auf anderen Servern betreten bzw. User anderer Server zu seinen Räumen einladen.
    * Protokoll und Software sind offen und frei
    * Alle wünschenswerten Features der populären Messenger sind vorhanden:
    * Nahtloses Chatten über mehrere Clients hinweg
    * Push
    * Dateiaustausch beliebiger Dateitypen
    * Foto / Video / Audio Austausch
    * Granular definierbare Benachrichtigungen (Alles und immer, Nur Mentions, gar nix, User ignorieren, User immer, Systemweit, pro Raum oder pro Gesprächspartner)
    * Voice- und Videocall, auch für Gruppen
    * Möglichkeit, andere Protokolle wie IRC, Jabber, Slack als Transport einzurichten

    Kurz: Eine freie, offene und FUNKTIONALE(!) Implementierung mit den Möglichkeiten, die Imessage, Facebook Messenger, Whatsapp und Threema bieten, selbst hostbar, dezentralisierbar und bisher (seit November im Test) stabil, auch in Räumen >3000 Teilnehmer.

    Für mich und rund 20 Leute in meinem Umfeld seit November DER Ersatz für Imessage (wegen der Android Nutzer nicht praktikabel), Whatsapp (Whatsapp Web funktioniert nur, wenn Telefon online ist), Facebook (will man eh nicht wirklich), Threema (eigentlich ok, aber offen und selbs gehosted ist noch angenehmer) und auch Jabber (das Protokoll und die Idee sind toll, aber plattformübergreifend gibt es keine ausreichenden Implementierungen), Slack (closed, kommerziell, orgendwo gehosted), …

    Wer wie ich auf der Suche nach dem glücklich machenden Messenger ist, sollte sich die Geschichte unbedingt mal anschauen!

    • Hört sich nicht schlecht an, aber ich frage mich warum es immer einen Server braucht. Da finde ich den Ansatz von Tox über DHT schöner, da wirklich dezentral.

      Im Prinzip bringt Matrix nichts neues, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kannst du bald auch mit XMPP haben. Es wäre irgendwie schön, wenn man diese freien Protokolle mal konsolidieren könnte und sich auf eins einigt. So wird sich wohl nie eine brauchbare Masse an Nutzern erreichen lassen.

  5. Auf die Frage, wie viel eine 100km-Fahrt mit einem Tesla Model S kostet, kann man eine einfache Abschätzung geben. Der Durchschnittsverbrauch ist bei normaler Fahrweise ungefähr 200 Wh pro Kilometer. Macht also 20 kWh pro 100 km. 1 kWh kostet rund 30 Cent. Also ergibt sich 6 € pro 100 km, wenn man bei örtlichen Stromversorger lädt.

    • Also hat ein Elektroauto eigentlich keinen Preisvorteil was den Energieverbrauch angeht.

      Dazu kommt noch dass man dem Akku noch mehr Strom zuführen muss als man dann letzendlich verbrauchen kann (Ladeverluste).

  6. er hat recht! fahren mit acc – adaptive cruise control – von audi (die andern hersteller haben dasselbe system, heißt nur anders) ist wie fast tesla-fahren, total entspannend, wenn man es richtig einsetzt! am besten funktioniert’s mit automatik. Probefahren!!!

  7. Ich verstehe nicht wieso ihr darum buhlt mehr Leute sollten zum Kongress kommen wenn ihr selber genau wisst, dass es bock-schwer ist an Karten zu kommen und alles in 14 Minuten ausverkauft war. Es liegt garantiert nicht an der Nachfrage sondern an eurer wahl des Austragungsortes.

    Unverständlich
    Joscha

    • Moin Joshua,
      soweit ich es verstanden habe ist das CCH das größte Kongresszentrum in Deutschland.
      Ich verstehe die Frustration, aber es gibt keinen geeigneten und grösseren Ort.

  8. Schöne Sendung aber bei einem Thema habt ihr wirklich voll daneben gegriffen.
    Leider wurden von euch viele Gerüchte und Falschinformationen über Signal verbreitet, die ich kurz klarstellen möchte.

    1. Man liest dauernd man muss seine Handynummer bei Signal angeben. DAS IST FALSCH! Man muss nur *eine* Telefonnummer angeben bei der man einmalig eine SMS oder einen Anruf entegennimmt. Einfach ne anonyme VOIP nummer klicken, bei der Registrierung angeben, Code aus dem Anruf eintippen fertig.
    Wenn man die Nummer einer Telefonzelle herausbekommt kann man sogar die als Nummer angeben. Man gibt dann diese anoyme Nummer weiter, die man sonst nicht mehr verwendet und alles ist soweit gut.

    2. Gibt es das Gerücht, Signal erzwingt Google services und unterbindet den Betrieb auf Coutstom Roms ohne Google: AUCH FALSCH! Signal verwendet wie jeder andere Messenger auch Google Cloud Messaging oder Apple Push, damit die Nachrichten ohne Verzögerung ankommen (Die App wird durch die Push Notification aufgeweckt und holt sich die Nachricht vom Signal Server) und keine dauerhafte Connection zum Server gehalten werden muss. Dies ist erforderlich da APPS bei IOS und ab Android 6.0 nicht dauerhaft im Hintergrund laufen können. Da die Masse einen Messenger nicht akzeptieren würde bei denen Nachrichten nicht instant ankommen, kommt man nicht drum herum die Pushinfrastruktur zu verwenden. Falls man höheren Akkuverbrauch hinnimmt, ist es ohne Probleme möglich diesen Pullrequest (https://github.com/WhisperSystems/Signal-Android/pull/5962) zu mergen und sich die App selber bauen und schon kann man jede Custom Rom benutzen. Desweiteren will Moxie diesen Pullrequest in die Offizielle App aufnehmen sobald die IOS App Webrtc und Callkit für die Telefonie implementiert hat (steht kurz vor der Vollendung), sodass dann die Telefonie per WebRTC läuft und so auch bei Geräten ohne Google Services funktioniert.

    3.Das Gerücht, die Macher von Signal verbieten Forks, die z.B die Abhängigkeit von Google entfernen:
    Auch das ist FALSCH! Der Grund warum Moxie z.B LibreSignal aufgefordert hat, nicht den Namen Signal zu benutzen ist der: Die Signalentwickler möchten nicht, dass fertig compilierte APKs außerhalb vom Playstore in den Umlauf gebracht werden, da unbedarfte User nicht in der Lage sind zu erkennen ob Manipulationen in der App enthalten sind etc… Außerdem haben sich Benutzer von z.B Libresignal beim Support gemeldet und sich über Fehler beschwert etc. obwohl diese am Fork lagen etc… Wer allerdings technisch versiert genug ist, sich die App selber zu bauen, kann soviel forken und basteln wie er will, solange er diesen Fork nicht unter dem Namen Signal weiterverbreitet.

    4.Das Argument, dass OpenSource auch nicht besser ist als ClosedSource, da man ja darauf vertrauen muss, dass die Binaries aus den AppStores nicht verändert wurden etc… greift bei Signal nicht, da Reproducible Builds voll unterstützt werden, sodass ein Bit für Bit Vergleich zwischen selbst Compilierter App und AppStore version (bis auf die Kryptographische Signatur da man den Private Key von Signal nicht hat) möglich ist und somit eine Manipulation sofort aufällt.

  9. Worüber ich mich wundere: iMessage ist ja schön und gut, aber wenn man einen universellen Messenger haben will, dann sollte er auch irgendwie plattformübergreifend nutzbar sein…
    Viel spannender finde ich jedoch die Entwicklung von XMPP:
    mittlerweile gibt es Erweiterungen für Messagesync Online (aka Message Carbons), Messagesync Offline Server-Side-History (aka „mam“), diverse Stromsparfunktionen („“), Filetransfers über http (Anhänge an MUCs) and last but not least: funktionierende Multi-End-Crypto (OMEMO, basierend auf der Signal-Crypto axolotl).
    Es ist alles an offenen Standards da, um dezentral zu kommunizieren und wer jetzt noch mit den fürchterlichen Erinnerungen an Jabber um die Ecke kommt, sollte sich den heutigen Zustand von XMPP erst einmal genauestens zur Gemüte führen :)
    Es gibt eine supergute App für Android (https://conversations.im/), passende Plugins für gajim (python, linux, windows, mit Handstand vmtl auch Mac) aber leider immer noch nix gutes für die iOS-Fraktion.
    Also Appell an die Apple-Coder: kommt hinterm Ofen vor, macht was draus und wir haben endlich einen dezentralen Crypto-Messenger für alle Plattformen mit Soße und Scharf, wie wir ihn uns wünschen.

  10. Puhh, was für ein holpriges Tesla-Thema. Ich hätte wohl gerne zugehört, aber der Vortrag von Thorsten war langsam und zäh. Kaum eine Frage wurde direkt beantwortet und vieles habe ich einfach gar nicht verstanden.
    In Punkto Fanboy wurde hier wohl auch ein neuer Meilenstein erreicht.
    Danke an meinen Vorredner Steffen oben, der auf CO2/km und Preis/100 km hinweist. Alles gar nicht so öko.

    • Hatte da auch mehr erwartet. Sehe das exakt so wie du … War fast schon ein bisschen nervig, obwohl Tim mehrmals versucht hat das Thema allgemeiner zu betrachten – keine Chance. Ansonsten alles wie gewohnt, weiter so. :-)

    • naja… CO2/km kann nahe 0 tendieren, wenn man eben keinen Strom-Mix bezieht sondern komplett auf erneuerbare Energien wie Sonne oder Wind setzt (Produktion der Solar-Panels und Windräder muss natürlich auf alle Stromverbraucher umgelegt werden – also nicht 0 aber sehr nahe)

      30c kostet derzeit nicht mal 100% Öko-Strom, eher um 25c bis 27c – sind also unter 6 Euro (eher um 5 Euro) auf 100 km. Das wäre vergleichbar mit einem <4l Benziner oder einem ~4l Diesel

      So schlecht finde ich das jetzt nicht. Fehlt noch ein Vergleich in der Produktion (Fahrzeug/Motor/Akkus E-Mobil vs. Fahrzeug/Motor/Benzin/Diesel Verbrenner)

      • Hi,

        was ich bei diesem Argument… aber ich beziehe doch grünen Strom und damit ist alles ok… nie so ganz verstehe bzw. was mir nen Knoten im Kopf macht:

        Ist der Strommix im Netz nicht immer derselbe (weil einfach physisch produziert und eingespeist wird von den Produzenten (und gerade die erneuerbaren Energien sind ja im Wesentlichen nicht Regelfähig und daher „pumpen“ sie wenn Wind weht bzw. Sonne scheint ins Netz) und praktisch gleichzeitig entnommen wird von den Verbrauchern) egal von wem ich den Strom kaufe?

        Oder was ich mich immer gefragt habe: Wo kommt mein Ökostrom eigentlich Nachts bei Windstille (wenn ich mein E-Auto vermutlich auch mal laden will) eigentlich so her?

        Aber vermutlich nur ein Denkfehler irgendwo bei mir…

        • Also für jede kWh, die du verbrauchst, muss irgendwo eine kWh Ökostrom eingespeist werden. Das heißt du bekommst jetzt nicht direkt Ökostrom aus deiner Steckdose.

            • Die werden nicht durch Atomstrom gespeist, sondern durch das normale Stromnetz und somit einen Strommix. Wenn du darauf hinaus wolltest, dass Wasserkraft nicht 100% ökologisch ist, dann stimmt das zumindest für Speicherkraftwerke.

        • natürlich bekommst Du nicht die Elektronen aus der Steckdose, die Du bei Deinem Anbieter bezahlst. Im Netz ist ein Mix.

          Jeder hat aber die Möglichkeit, das Mischungsverhältnis zu beeinflussen. Je mehr Ökostrom buchen, desto mehr muss davon auch produziert werden. Das Mischungsverhältnis verschiebt sich dann. Würden es ALLE machen, hätten wir vermutlich schon effizientere Möglichkeiten, Kohle wäre weg und die AKW-Lobby würde längst in andere Techniken investieren.

          • Leider ist weder Ökostrom in Deutschland ein fest definierter Begriff, noch heißt es, dass man eine „zeitgleiche Ökostromversorgung“ bucht, sondern lediglich über z.B. das Jahr die Menge stimmt. Insofern kann ich mir vorstellen, dass einfach Ökostrom aus dem ohnehin existierenden Strommixkontigent genommen wird und „gesondert“ als Ökostrom verkauft wird und z.B. Nachts einfach Kohle. Und auch die Nachfrage muss bei dieser Mischrechnung extrem hoch sein, damit sie sich spürbar auf das Angebot auswirkt.

  11. Zum Thema Feinstaub und Silvester:

    > Nach Angaben des Umweltbundesamts werden in einer Silvesternacht etwa 4000 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Dies entspricht fast den Emissionen des Straßenverkehrs im Zeitraum von zwei Monaten.

    Quelle:

    Der Straßenverkehr liegt bei ca. 2200 Tonnen/Monat.

  12. Ja, MPEG-4 enthält einen „Baukasten“ für objektbasierte Codierung. Dieser basiert auf VRML97 und nennt sich „BIFS“ (binary format for scenes), siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Binary_Format_for_Scenes sowie http://mpeg.chiariglione.org/standards/mpeg-4/scene-description-and-application-engine . Damit könnte man das genannte (getrennte Archivierung von Redner und Slides in einer „Szene“) erreichen. Leider hat sich das Format nicht durchgesetzt (vermutlich weil es damals, d.h. in den späten 90ern, seiner Zeit voraus war), d.h. es gibt so gut wie keine Player, die das unterstützen.
    Eine weitere Möglichkeit, AV-Streams und Slides zu verknüpfen, sind sog. URL Streams in MP4-Dateien/Streams oder RTP-Streams (auch bekannt als „Hyperlinked Video“), siehe http://www.oipf.tv/docs/mpegif/isma-hvideo-1.0-pub-review.pdf Die einzelnen Slides müssten dann als URL zur Verfügung stehen. Aber auch diese Spezifikation scheint sich wohl eher nicht durchgesetzt zu haben…

  13. Hallo,
    vielen dank für den schönen Podcast. Ich fand das eine sehr schön ausgeglichene Sendung mit intereessanten Gästen. Viele tolle Empfehlungen für talks! Danke dafür, auch das Tesla Thema (wurde tatsächlich etwas speziell vorgetragen) war insgesamt aber recht ausführlich, es hat mir gefallen und neue Erkenntnisse gebraccht. Es war wesentlich wertvoller als Pavels Einschätzungen zu dem Thema.

  14. Bei der Elektroauto Geschichte frage ich mich immer, ob es überhaupt genug seltene Erden gibt um Akkus für so viele Fahrzeuge zu produzieren. Mal ganz abgesehen davon, dass man die dann immer noch nicht recyceln könnte. Klingt irgendwie gar nicht nach Zukunft.

  15. Ich bin empört!
    Ich hör ganz friedlich euren Podcast zuende, fängt meine Frau plötzlich zu tanzen an bei KLF. Die kennt das?! Kommt davon wenn man mit einer älteren Frau verheiratet ist

    LG aus Graz,
    Florian

  16. Ich fand ihr habt torsten zu unrecht gebasht. Er hat immerwieder versucht, zu erklären, dass eautos fast NUR vorteile haben.

    Ich werde mir leider niemals eins leisten können. Fahre dafür ebike :)

    • Vielleicht wäre es für die nicht so richtig in Gang kommende Diskussion besser gewesen, wenn Thorsten auf die Fragen konkreter und kürzer eingegangen wäre, anstatt immer zu einer Predigt anzusetzen.
      Vielleicht war die Gesprächsrunde auch nicht der richtige Rahmen für ihn.
      So jedenfalls ging der Erkenntnisgewinn gegen Null.

  17. Mensch, die BITSUNDSO Folgen mit Philipp waren damals noch ganz anders. Der fehlt schon in der Podcastwelt. Vor-allem bei der Runde aus München.

  18. An sich begrüße ich freie Initiativen zur Erhebung von offenen experimentellen Daten wie Luftdaten.info.
    Allerdings finde ich, als jemand der in seinem wissenschaftlichen Umfeld immer wieder von Kollegen die Problematiken Atmosphärenchemischer Messungen aufgezeigt bekommt, was insbesondere Feinstaubmessungen betrifft, dass man schon sich der Begrenzungen der Messmethode und der experimentellen Unsicherheiten sehr bewusst sein sollte.
    Genaue Feinstaubmessungen sind schwierig, verschiedene Messmethoden messen regelmässig deutlich unterschiedliche Werte, es hängt von der Art des Feinstaubes und den Messbedingungen ab was und wie man misst, Sensoren müssen eigentlich kalibriert und überwacht werden, wenn man verlässliche Werte haben will etc.
    Damit möchte ich die Initiative in keiner Weise delegitimieren, aber man darf die Komplexität des Problems nicht unterschätzen und muss die gemessenen Werte sehr vorsichtig betrachten.

    In einer der letzten Folgen hat Hukl glaube ich auch von Feinstaubsensoren in Telefonen öder ähnlichem gesprochen, auch da ist die physikalische und chemische Realität sehr komplex und man muss überlegen ob so eine Vorstellung überhaupt realistisch ist.

    Insgesamt: Ich genieße die Freakshow sehr, aber manchmal würde ich mir ein (weiteren? ich weiß gar nicht was alle in ihrer Ausbildung gemacht haben, ehrlich gesagt) Naturwissenschaftler im Team wünschen, ganz einfach um gerade bei solchen Themen die physikalischen und chemischen Randbedingungen der Welt und die technischen Konsequenzen daraus mal einfließen zu lassen, und der mal erklären kann zum Beispiel Laser-Scattering Sensoren eigentlich genau funktionieren und vor allem was an dem Verfahren evtl. nicht funktioniert bzw. wo die Schwierigkeiten liegen. Ich glaube einfach wenn man schonmal derartige Experimente selbst gemacht hat und die resultierenden Daten selbst ausgewertet hat, prägt das die Sicht auf die Welt.

    • Ein Nachtrag noch:
      Die Daten der Landesämter zum Beispiel sind eben validiert, die Sensoren überwacht und kalibriert, die Messbedingungen kontrolliert etc.
      Ich finde immer schade, wenn im Zuge der Diskussion um solche Initativen wie luftdaten.info (die ich wie gesagt an sich hoch begrüßenswert finde) die Arbeit meiner Kollegen bei den jeweiligen Behörden bzw. Instituten wenig wertgeschätzt wird. Realmessungen in der Atmosphäre sind einfach dicke Bretter…

      • Ich weiß nicht, ob der Teil wirklich so rüberkam, dass den normalen Meßmethoden wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. ich denke, hier geht es eher um kollektives Engagement im Bereich Citizen Science, das jetzt mal seinen ersten Schritt macht. Die Einschränkungen in der Meßmethode wurde ja auch angesprochen.

        Andererseits könnte auch in dem Ansatz „möglichst viele Sensoren an so vielen Standorten wie möglich“ auch zu interessanten Ergebnissen führen, denn in der draus entstehenden Big Data Wolke kann man ja vielleicht mit neuen Algorithmen eine ganz andere Form der Kalibrierung durchführen. Oder auf ganz andere Ideen kommen, was man mit den Sensoren überhaupt detektiert.

    • Moin,
      das Projekt luftdaten.info begeistert mich und ich spiele mit dem Gedanken auch einen Sensor aufzustellen, aber die Themen Kalibrierung, Wartung und Aufstellungsort beschäftigen mich sehr.
      Ich bin selber Physiker und bin regelmässig mit diesen Themen beschäftigt. Wenn man hier schlampt, hat man ein teures Schätzeisen gebaut, kann aber nur qualitative, jedoch keine quantitativen Aussagen machen.

      Hier mal ein Beispiel:
      Man sammle alle Thermometer die man hat und stelle sie für eine Stunde an den gleichen Ort.
      Wenn man nun die Temperaturen vergleicht, sind diese nicht identisch. Bei mir, 3 Thermometern sind das 1,5 Grad, obwohl doch die Anzeige 0,1 Grad genau ist. 1)
      Wie warm ist es denn nun bei mir?

      .. und die Temperatursensoren sind noch wartungsfrei.
      Wenn ich mir die Feinstaubsensoren anschaue, so muss ich doch in regelmässigen Abständen (wie oft?) mal schauen, ob er nicht verstaubt ist, oder eine Insekt den Sensor/die Messapperatur als Wohnung missbraucht.

      Wo stelle ich das Gerät auf?
      Ich habe keine Hinweise auf der Webseite gefunden (man möge mich korrigieren).
      Stelle ich ihn aufs Dach, dort ist viel Wind und Luftaustausch, aber halt, da ist der Schornstein.
      Stelle ich ihn hinter den Gartenschuppen, gut wartbar, aber wenig Luftaustausch?

      Wie gesagt, das Projekt ist interessant, aber um die Daten ernsthaft verwenden zu können, sollte man sich noch einmal Gedanken machen.

      Wenn man nur für sich eine qualitative Messung macht, ist das Ganze sicher gut, aber den quantitativen Vergleich der Messdaten miteinander ist ohne Kalibrierung fragwürdig.

      1) Auf Luftdaten.info werden die Messwerte auf 2 Nachkommastellen angegeben, dabei ist die Messgenauigkeit des Sensors 10 µg/m³ (siehe inovafitness.com/software/SDS011%20laser%20PM2.5%20sensor%20specification-V1.3.pdf)

      • Hallo,
        ich habe mir die Kommentare zum Projekt Feinstaubsensor angesehen und möchte einige der Fragen beantworten (nicht unbedingt in der Reihenfolge, wie sie gestellt wurden).
        Uns ist klar, das die Sensoren nicht geeicht sind und das wir mit Ungenauigkeiten der Messergebnisse leben müssen. Wie übrigens alle Partikelmassemessungen mit optischen Verfahren. Das sagen wir auf Nachfrage auch. Unsere Tests mit mehreren der Sensoren haben ergeben, daß sich die Streuung der Ergebnisse in Grenzen hält. Insofern sollte aber ein Vergleich mit den „offiziellen“ Messungen und eine entsprechende statistische Anpassung unserer Messergebnisse zu realistischen Werten führen. Das ist „work in progress“, in nächster Zeit wird ein Sensor in der Nähe der Messstelle am Neckartor in Stuttgart installiert.
        @dystopic: das Laserscattering Verfahren zu erklären, wird als Kommentar zu lang, bei Interesse erkläre ich es gern per PM, einfach bei mir melden.
        Die Arbeit der der Kollegen bei den Behörden möchten wir keineswegs gering schätzen, im Gegenteil. Was uns „stört“, ist eher der Umgang der öffentlichen Stellen mit Anfragen der Bürger. Viele Daten werden mit dem Geld der Bürger erhoben, diesen aber nicht oder nur ein einer eigentlich unbrauchbaren Form (z.B. PDF mit Text als Grafik) zur Verfügung gestellt. Das ist nicht die Schuld der Mitarbeiter der Institutionen, sondern einfach in vielen Fällen politisch so gewollt.
        Vergleichbarkeit der Werte einzelner Sensoren, Standort der Sensoren: Wir lassen unseren „Sensor-Paten“ die Wahl, wo sie den Sensor aufbauen, vermerken dies aber in unserer Datenbank. In der Anleitung wird dies nicht explizit erwähnt, da wir die Einstiegshürde ins Projekt möglicht gering halten wollen. Jeder Punkt mehr in einer „Vorgaben“-Liste schreckt die Leute ab. Grundsätzlich lässt sich aber jeder Sensor abhängig von seiner Position in eine Kategorie entsprechend der Bundesimmisionsschutzverordnung einstufen und entsprechend bewerten.
        Angabe der Messwerte mit 2 Nachkomma-Stellen: Das ist eine software-seitige Vorgabe. Die Firmware läuft zum einen auf eines NodeMCU mit sehr beschränktem Speicher. Zum anderen soll die Firmware möglichst mehrere Sensortypen unterstützen, welche u.U. auch genauer messen als ein SDS011. Oder, wie z.B. beim Luftdruck der besseren Lesbarkeit wegen noch umgerechnet werden und dadurch dann Nachkommastellen haben. Die 2 Nachkommastellen sind der Kompromiss, den wir gewählt haben. Der SDS011 misst übrigens laut der erwähnten Doku mit einer Genauigkeit von 0,3 µg/m³ angegeben und nicht mit 10 µg/m³. Diese 10µg/m³ bzw. 15% sind der relative Fehler (wenn wir hier schon über Ungenauigkeiten reden ;-) ).
        Sollten noch Fragen offen sein, wir beantworten diese gern (wenn man sie uns stellt ;-) )

        • Hi,

          habe mir auch die Bauteile bestellt. Schon allein weil in unserer Stadt noch kein einziger Knoten hängt ;).

          Die Frage mit dem „Wo hänge ich den Sensor am besten auf“ hat sich mir auch gestellt. Straßenseite wo regelmäßig der Bus durchrauscht oder Balkon zum Innenhof? Wie gleichmäßig verteilt sich der Staub oder kann das punktuell sehr unterschiedlich sein? (z.B. im Vergleich zu CO2 oder Temperatur). Ich könnte mir vorstellen, dass eine FAQ Seite bei euch für so Fragen sinnvoll wäre. Die muss man Interessenten ja nicht gleich um die Ohren hauen, den Punkt mit der Abschreckung versteh ich ganz gut. Aber man könnte dann bei Interesse zumindest nachlesen.

  19. #33C3 Vorträge
    Ich fand die ganze Space-Reihe sehr sehenswert. Die Vortragenden haben das sehr gut und unterhaltsam gemacht. Vielleicht kann man so etwas auch mal mit Mathematikern machen (Numberphile) oder Biologen, etc..

    #Tesla-Akku
    There is no free lunch! Aus was werden eigentlich diese Tesla-/Elektroautoakkus (und auch Computertechnik) hergestellt? Grün-esoterisches Atlantis-Kristall-Feenwasser wird es ja nicht sein, oder? Und für wie viele Rohstoffkriege und Kindersklaven in den kongolesischen Seltene-Erden-Minen ist man als gedankenloser, technikgeiler Ego-Hipster verantwortlich? Hauptsache der Schmutz verlagert sich woanders hin, wo man ihn nicht sieht – na dann ist ja alles gut. *sorrymusstesein*

    #The Kopyright Liberation Front
    Die legitimen Statthalter von The KLF seit 23 Jahren ist die hannoversche Band Scooter:
    – Kurz: Eat This!
    – Lang: KüchenKonzerte #25: Stefan Marx & Scooter (Inkl. Häkelschwein ab ca. Minute 20)

    In diesem Sinne, Döp-döp-döp dö-dö-döp-döp-döp…

    • siehe meine Antwort zu einem anderen Beitrag weiter oben. Keine Seltenen Erden bei Tesla.
      Abgesehen davon glaube ich schon dran: Einer muss mal richtig anfangen. Weiterentwickeln, optimieren ist einfacher als den Start zu machen. Daher finde ich es gut, was Tesla macht.

  20. Also die Runde ist ja bekannt für die mangelnde Sprechdisziplin, aber in dieser Aufnahme war es schlimm bis unhörbar. Ständig quascht einer rein. Ganz besonders bei Thorstens Thema.

    Da wird ein Gast eingeladen und wird teilweise extrem unfreundlich behandelt. Er bereitet sich vor und will von seinen Eindrücken erzählen, bekommt aber nur Knüppel zwischen die Beine. Schade und unfair.

    Thorstens Aussagen kann ich im Schnitt so bestätigen, ein paar Ergänzungen habe ich noch, die nicht oder nur unzureichend behandelt wurden:

    Qualität:
    Wie schon angesprochen entspricht die Verarbeitung nicht einem deutschen Produkt egal welcher Klasse, also sollte man annehmen, dass sich ein Tesla durch seinen Antrieb auszeichnet. Leider auch nicht durch Qualität. Es gibt nahezu keinen Tesla Model S, das nicht einen oder mehrere neuen Triebstrang oder Batterie erhalten hat.
    Bei zwei Model S mit denen ich die letzten fast 4 Jahre verleichbare Kilometer gefahren bin, sind 1 bzw. 2 Antriebe, eine Batterie, sowie Scheinwerfer, Rückleuchten, Teile des Fahrwerks vorn und hinten getauscht worden. Dazu Undichtigkeiten an Türen und Schiebedach.

    Service:
    Wenn man nicht gerade in einer der wenigen Städte wohnt, in denen es einen Tesla Service gibt, muss man jedesmal mehrere 100km zum Service Center fahren. Bei der obigen Liste, war das viel Zeit und km.

    Der von Thorsten angesprochene Tesla-Plan, die eMobilität voran zu bringen wurde jedenfalls geschafft. Sollte sich jedoch bzgl. der Qualität nicht schnellstens etwas tun, wird Tesla überrannt werden durch die etablierten Hersteller. Denn das Ladenetz wird in den kommenden 3 Jahren auch für CCS ausgebaut und leistungsfähig sein und damit kein Vorteil mehr für Tesla darstellen.

    Laden:
    Thorsten hat vollkommen recht, dass Tesla den Typ2 Stecker für AC und DC laden verwendet. Dieser ist so spezifiziert, jedoch wurde er von Tesla modifiziert, die Kontakte sind länger, damit er auch die Leistungen übertragen kann.
    CCS ist der europäische Standard, der von den europäischen Herstellern erdacht wurde. Eine Erweiterung des Typ2. (Chademo kommt aus Japan).

    Fahrzeuge:
    Zoe ist interessant, aber wenn man sich ein Auto mit Reichweite ansehen sollte, das es heute gibt, dann den Opel Ampera-e(Chevrolet Bolt). Er ist der erste einer Generation, mit vergleichbarer Tesla-Reichweite.
    Alle anderen kommen in den nächsten 2-3 Jahren, vorher macht es keinen Sinn.

    • Nachtrag: wenn ein Lithum-Ionen-Akku mal richtig durchgekühlt ist, weil er mal 2 Tage bei Minusgraden stand, halbiert sich die Leistungsfähigkeit ab Temperaturen von 0°C.
      Da hilft auch keine Batterieheizung, denn die muss die 600kg der Batterie erstmal warm bekommen. Das kommt durch den Inennwiderstand, nützt aber dann auch erst wieder beim Nachladen.

      Verbrauch: Real gelebt bei 24kWh/100km ohne Einschräkungen(wer will schon frieren beim Auto fahren)

    • Ich hatte mich auf den Tesla/Elektromobil-Part auch sehr gefreut – ein Gast, der 1,5 Jahre damit gefahren ist und sich offenbar auf das Thema vorbereitet hatte – vielleicht in technischen Details aber was Erfahrungen und Meinungen betrifft.

      Und was passierte? „Jetzt hangel dich mal nicht so an Deinem Outline entlang sonst dauert das viel zu lange“ – MAAAAN… Ich habe ein ums andere Mal ins Lenkrad gebissen und hätte am liebsten rote Karten verteilt :D

      Lasst Eure Gäste einfach mal ausreden. Tipp für Gespräche in Audio-Form, bei dem die Hörer nicht aktiv dabei sind sondern es hinterher seriell hören wollen:
      – Frage stellen
      – Antworten lassen!
      – Wer den Drang verspürt zu einer Aussage Korrekturen oder Nachfragen stellen zu müssen – MUND HALTEN und kleine Notiz ins Notebook/aufs Tablet tippen
      – NACH der Antwort eine kurze Runde für die Nachfragen/Korrekturen

      Ich hätte wirklich mehr von den Erfahrungen gehört.

    • Woah… das war Chaos. Liebe Leute, ihr macht das zum Spaß, aber weniger Bier und eine kürzere Sendung wären vielleicht mal eine Überlegung wert…
      Dann bleibt die Konzentration über die Sendung erhalten und die Streits eskalieren erst nach der Sendung. Und wenn es euch zu viel wird, macht lieber mal wieder vier Wochen Pause =)

    • Ich fand es auch extrem schade um das Thema. Da wäre vielleicht ein one-on-one das passendere Format gewesen. Für ein CRE vielleicht dann wiederum zu dünn weil Thorsten ja „nur“ User war. Aber in diesem Chaos mit 2 Stunden Ramp-up davor dann doch etwas unpassend.

      Dass Thorsten tatsächlich eine Outline am Start hatte passt sehr gut zu dem strukturierten Stil den Bitsundso pflegt und den ich mittlerweile sehr zu schätzen weiß (Thema doof? Skip Skip Skip) ;)

  21. Zum Begriff „Autopilot“: Der Autopilot im Flugzeug hält grob gesagt nur Kurs und Höhe (evtl. mit Steig-/Sinkgeschwindigkeit). Vom Streckenflug entlang einer Route weiß ein Autopilot nichts.

    Der Autopilot kann aber in ein Flight Management System (FMS) integriert sein, welches dann die Wegpunkte des Flugplans kennt und dann dem Autopiloten bei Erreichen eines Wegpunktes mitteilt, welcher Kurs zum nächsten Wegpunkt zu fliegen hat.

    Die Bezeichnung „Autopilot“ passt also sehr gut zu Teslas Spur- und Abstandshaltesystem.

    • Wenn »Elektroauto erzeugt keinen CO₂, Diesel und Benziner schon« nur die halbe Wahrheit ist, dann ist dieser Artikel auch nur die dreiviertel Wahrheit. Hier fehlt nämlich leider, wie eigentlich immer bei diesem Thema, eine Kleinigkeit.

      Der Autor dieses Artikels geht anscheinend davon aus, dass Benzin und Diesel vom Himmel fallen. Allein um Erdöl zu Kraftstoffen zu raffinieren werden nämlich *Unmengen* an Strom benötigt. Für einen fairen Vergleich müsste man auch den Energieverbrauch von der Bohrinsel bis zur Tankstelle mit einbeziehen.

      Leider habe ich selbst auch keine Quelle dazu, wie sich Förderung, Transport, Erzeugung und noch mehr Transport von Benzin und Diesel auf den gesamten CO₂-Ausstoß eines Fahrzeugs auswirkt.

      Es würde mich wirklich interessieren, wie gut oder schlecht Elektroautos dastehen würden, wenn man einmal wirklich alles (also zum Beispiel auch Förderung der Materialien für die Akkus) mit einbeziehen würde.

  22. Wer ein wenig mehr über Telsa und E-Mobilität allgemein hören will, kann sich ein paar Horst-Lüning-Videos bei YouTube ansehen, zum Beispiel seine Tesla FAQ 1-5.

    In ‚Wirkungsgrad von E-Autos‘ rechnet er eben diesen für Verbrenner und E-Autos vor. Demnach wäre es sogar effizienter mit dem Treibstoff in einem großen Kraftwerk Strom zu erzeugen und diesen dann zu ‚tanken‘. Grund: kleine Motoren wie in Autos haben schlechte Wirkungsgrade – im Gegensatz zu Elektromotoren.

    Kann man nicht eigentlich eine Tesla-Probefahrt machen ohne dringendes Kaufinteresse?

    • Ja, dazu einfach auf der Website anmelden. Man bekommt relativ schnell einen Rückruf und einen Termin. Kaufinteressenten haben hier dennoch Vorrang. Habe ich selber schon gemacht.

  23. Die Aussage, dass man einen Tesla „aus wirtschaftlichen Überlegungen“ einer herkömmlichen Oberklasselimousine vorgezogen hat, möchte ich aber mal sehr stark bezweifeln.
    Die Leasingraten sind bei gleichem Bruttolistenpreis quasi doppelt so hoch wie bei z.B. bei BMW…
    Mir liegen hier gerade diverse Angebote vor.

  24. Die Idee mit der Pimp My Mac-Seite von letztem Jahr ist doch hoffentlich noch nicht vergessen worden? Wäre ein super Service ;o)

    (Eventuell fällt mir demnächst nämlich ein 4.1er in die Hände, der ein Wellness-Programm bekommen würde)

  25. Zum Thema sichere Messaging Systeme:
    Da eigentlich alle Messaging Systeme von zentralen Dienstleistern gehostet werden, sind zumindest die Meta-Daten nie sicher. Und wir wissen ja, dass staatliche Organisationen irgendwann immer mal Interesse an solchen Daten haben und auch dann irgendwann zugreifen können (wenn sie es nicht schon heute tun).
    Für mich ist Messaging immer noch am sichersten unter Verwendung der TrutzBox. Deren Software ist Quell-Offen und basiert auf dem XMPP-Standard, man kann somit den Client seiner Wahl auf jedem Device nutzen. Und die Kommunikation ist damit immer End-to-End verschlüsselt, egal welches Device man benutzt. Da die TrutzBox bei mir selbst steht, hat kein anderer Zugriff auf die Meta-Daten. Und wenn der Kommunikations-Partner auf einer anderen TrutzBox ist, dann kommunizieren die TrutzBoxen über Tor-Hidden-Service. Das Heist, jeder, der auf der Internet-Leitung mithört, sieht nichts. Er kann nicht einmal die IP-Adressen sehen die da kommunizieren.
    Details, inkl. der eingesetzten Technologien, hat der Hersteller in seinem TrutzBox Kompendium unter comidio.de/support beschrieben. Und es funktioniert wirklich wie beschrieben. Da die TrutzBox auch richtig sichere E-Mails kann, hat ein Deutscher Journalisten-Verband nach eingehender Prüfung sogar TrutzBoxen an verfolgte türkische Journalisten verteilt. Bei der Nutzung von E-Mail über die TrutzBox, nicht nur der E-Mail Inhalt von der TrutzBox PGP-Verschlüsselt, sondern es werden auch noch zusätzlich die E-Mail-Meta-Daten verschlüsselt.
    Warum berichtet ihr nicht mal über diese TrutzBox?

  26. Vielen Dank für diese Folge mit dem guten Congress-Rückblick!

    Doch fand ich schade das Thorsten sein Tesla-Fantum nicht richtig ausleben konnte.
    Mir schien er hat sich sehr viel Mühe bei der Vorbereitung dazu gemacht, und hatte dann Probleme dies nun angesichts der fortgeschrittenen etwas zu komprimieren.
    Von vorne rein war ja klar, das seine Perspektive eine sehr Tesla-lastige ist. Ein allgemein gültige Blick auf E-Mobilität hätte im Anschluss gut getan, und nciht immer mitten im Tesla-Thema.

    Vielleicht wäre eine ein eins-zu-eins Interview auch das bessere Format dazu gewesen. Aber das weis man natürlich auch erst hinterher..

    • Das sehe ich auch so. Ich hätte gerne Thorstens Ausführungen über Tesla noch länger zugehört.
      Evtl. kann er seine vorbereiteten Themen ja nochmal in einem 1:1 Interview oder Blogpost kundtun :)

    • +1
      Jep! Dass er 1,5 Jahre Tesla fuhr, war anfangs bekannt. Also wäre es zunächst mal ein Tesla-Thema gewesen.
      DANACH hätte man mal sagen können:
      „Ja, wenn ich Geld für ein Oberklassefahrzeug hätte, wäre es egal ob E oder Benziner – ich kann/möchte mir aber nur einen Kleinwagen leisten, wie sieht es 2017 auf diesem Gebiet aus“

      Dieses ständige dazwischen grätschen und Argumente niedermachen, nur weil sie nicht zur eigenen Ansicht passen, war anstrengend. (wie auch das überflüssig lange streiten um Details… hat BMW nun einen großen E oder nicht? ist ein E nun teurer oder gilt das nur für die kleinen? etc.)

  27. Der Umgang mit Thorsten war echt ein Tiefpunkt. Da ist endlich mal jemand da, der tatsächlich Erfahrung mit dem Thema hat und dann wird ihm ständig reingeredet, ausgelacht usw. Schade, wo kann man ihn zu dem Thema ununterbrochen hören?

    Auch sonst war die podcastkompatible „Sprachdisziplin“ schon mal besser.

    Könnt ihr besser, macht ihr ja sonst auch. :)

    Trotzdem danke für die Folge!

    • Fand ich auch. Sehr schade wie arrogant und herablassend der Gast behandelt wurde. Hätte gerne mehr von ihm gehört!

      Weiterhin sind die Shownotes mal wieder total mies. Was ist da los. Es geht Bergab mit der Freakshow…sehr sehr schade.
      Hoffe auf alte Größe oder blüht bald das NSFW Schicksal?

        • die sind so toll wie ein text ohne punkt und komma wo du nicht weißt wo ein satz aufhört und wo ein anderer endet das kombiniert mit fehlender groß und kleinschreibung geschweige denn bindestriche macht es einfach schwierig den faden zu behalten das ist zwar in den shownotes noch nicht so der fall da es da wenigstens einen bindestrich als sonderzeichen gibt aber es ist noch viel luft nach oben es wäre halt formatierung sinnvoll und ich habe diesen kommentar jetzt absichtlich genau in unbrauchbarer formatierung hier abgekippt kurz und schmerzlos ein paar newlines oder gruppierungen wie hier 33c3 würde gold wert sein ansonsten macht weiter so viel spaß david

          :-P

    • Dem muss ich leider zustimmen. Thema und Gast nicht ernst genommen, der Umgang mit Thorsten war an ein, zwei Stellen sogar zum Fremdschämen. Wurde das UI- und Software-Thema zum Tesla eigentlich komplett ausgespart oder habe ich was verpasst?

  28. Moin, vielen Dank für die Sendung. Die Ausführungen über E-Autos waren sehr interessant. Ich würde gerne mehr über Elektroautos hören. Vielleicht ist das in einer Sondersendug oder im CRE Format möglich.

  29. Wenn Tim in 2017 unbedingt seinen ollen Touran austauschen muss, kommt eigentlich nur der Opel Ampera-e (Chevy Bolt) in Frage. Das Platzangebot ist ähnlich wie beim Touran (allerdings nur 5-Sitzer). Die Reichweite liegt bei 500 km nach europ. Berechnungsmethode und der Preis ist mit T€ 35 zwar nicht billig aber deutlich erschwinglicher als selbst ein gebrauchter Tesla S. Mich wundert, dass in der Sendung das Fahrzeug nicht einmal erwähnt wurde.

  30. Warum zur Hölle kommt immer wieder diese Mac-Book-ESC-vim-Diskussion auf. Man kann auch einfach CTRL-C anstatt ESC nutzen. Das ist auch viel einfacher zu drücken (das geht nur nicht bei multi-line-edit. da brauchts ESC. kp warum).

  31. DriveNow nutzt alle verfügbaren Mobilfunknetze, dennoch gibt es selbst in Berlin immer wieder Orte, die zeitweise keine oder eine nicht ausreichende Netzabdeckung haben.

    Wie schon andere vor mir (https://freakshow.fm/fs191-sendungslaengenangst#comment-353846 und https://freakshow.fm/fs191-sendungslaengenangst#comment-353860) vermute ich auch, dass hukl einen ActiveE gefahren ist. Das war gewissermaßen das Testmodell für den i3 mit den selben Leistungsdaten, aber einem höheren Gewicht. Inzwischen wurden aber, wie in der Branche üblich, alle verschrottet.

    Die realistische Reichweite des i3, d. h. der Variante mit 18,8 kWh nutzbarer Energie, liegt bei DriveNow übrigens bei etwa 100 km, im Winter teilweise darunter. Wenn man auf allzu starkes Beschleunigen verzichtet und nur durch Rekuperation verzögert (Stromrückgewinnung, Bremslichter leuchten, völlig ausreichende Verzögerung), kommt man innerstädtisch auf etwa 11 kWh/100km.

    Zum Thema Effizienz:
    Der Heizwert von Diesel beträgt etwa 9,8 kWh/l, der i3 kann also nicht mal zwei Liter Diesel „tanken“. Selbst das Tesla Model S P100D mit 100 kWh hat dementsprechend nur ~10 Liter Diesel im „Tank“.

    • Nett finde ich ja: Bei BeeZero (Wasserstoff-Elektroauto-Carsharing in München) geschieht das Entsperren sogar per Bluetooth LE, damit man auch im Funkloch parken kann, sofern das Smartphone die gültigen Token hat. Vermutlich wird aber der Boardcomputer dennoch Mobilfunk haben, allein wegen Ortung etc.

      By the way, Wasserstoff statt Batterie finde ich schon interessant, schnelles Tanken, dafür aber momentan noch wahrlich spärliches Tankstellennetz und kein Zu-Hause-Tanken. Denke Strom ist schneller im Rollout.

  32. Ich schreibe sonst nie Kommentare, bin immer extrem zufrieden, aber dieses Mal war ich teilweise auch etwas schockiert, wie ihr den Gast behandelt habt. Gerade auch weil es ein Gast ist, ich euch so nicht kenne und ihr teilweise sehr unfreundlich zu ihm ward.

    • Ich kann mich da nur anschließen. Was war da los mit euch? Ich fand den ersten Teil zum Congress wirklich super, aber danach war es äußerst unsympathisch. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass eine gewisse Überheblichkeit zunehmend auftritt (siehe u. a. Hukls Aussagen zu den 33C3 Tickets), diese hat im Umgang mit dem Gast Ihr bisheriges Maximum gefunden. Versteht mich nicht falsch, die Sendung ist nach wie vor mein absolutes Podcast Highlight und sie ist (auch wenn ich reichlich via BitCoin spende) kostenlos. Aber dennoch finde ich es sehr schade, dass es sich in diese Richtung entwickelt. Vielleicht wäre ein bisschen Veränderung im Team sinnvoll. Oder die Frequenz verringern. Ich weiß es nicht, auf jeden Fall werdet ihr mir schleichend unsympathischer und das finde ich sehr sehr schade. Kann natürlich auch an mir liegen. Weiterhin die Frage, warum die Shownotes so schlecht sind. Ich würde mich gerne beteiligen damit sie besser werden. Gibt es da Möglichkeiten?

        • Sie sind so knapp und unvollständig. Früher (also vor einigen Jahren) gab es mehr Details. Teilweise Zitate, aber auf jeden Fall mehr Links zu allem was besprochen wurde. Mittlerweile sind die Lücken recht groß, viele Details finden sich nicht wieder. Ganz oft denke ich während der Sendung (im Auto / beim Sport): „Au ja, das schlag ich später noch nach“ um dann zu Hause enttäsucht festzustellen dass die Info nicht in den Shownotes ist. Wie gesagt, ich würde gerne was beitragen, aber ist dies überhaupt möglich?

  33. Über Tesla als Software-Bude und Ui hätteich auch gern mehr gehört. Und auch für meinen Geschmack seid Ihr dem Gast häufig „über den Mund gefahren“ :-(

    Ansonsten wie immer Danke für die Sendung.

  34. Moin
    Ich fand die Behandlung des Gastes so OK.
    Ohne kritische Zwischenfragen wäre die Sendung ja noch mehr zur Tesla Werbesendung geworden.

    Gruß

  35. Ich muss hier auch mal reingrätschen. Euer Umgang mit Thorsten war mehr als grenzwertig und teilweise äußerst unhöflich. Das hätte ich nicht von Euch erwartet.

    Schade.

    Lieber Thorsten, meld dich doch mal bei den Jungs von cleanelectric.de, da bist du besser aufgehoben!

  36. Danke für die Erinnerung an The KLF. Musste sofort meine CD raussuchen und in Nostalgie schwelgen.
    OT: War heute zur Eröffnung des „Konrad-Zuse-Museum“ in Hoyerswerda.
    Das sieht ziemlich gut aus. Wir werden nochmal hinfahren, wenn weniger Leute da sind.

  37. Noch ein kleiner Kommentar zu dieser Tastaturdiskussion:
    In einer früheren Folge erwähnte einer von euch (ich kann leider nicht mehr so genau sagen wer) das es ja total toll wäre wenn jede Tastatur ihren Treiber mit Layout schon in der Firmware mitbringen würde, dem muss ich widersprechen, ich verwende ein Neo 2 Layout, und dafür gibt es leider keinen Tastaturen (und es gibt da draußen noch eine ganze Menge anderer Leute die alternative Layouts verwenden).

    Dazu passend zu Capslock: Unter Neo 2 wird Capslock erzeugt indem gleichzeitig beide Großschreibtasten gedrückt werden, ich sehe das durchaus als Alternative.

    Zu Esc und Vim: Ich hab persönlich die Touchbar noch nicht ausprobiert aber ich habe so etwas in meiner vimrc: „inoremap nr „, also wenn ich direkt hintereinander nr drücke erzeugt das ein Esc. Wenn euch die neue Tastatur so sehr nervt dann probiert doch mal sowas.

  38. Da kommt Thorsten extra aus dem fernen München zum Podcast nach Berlin, und wird in der Sendung als Tesla Fanboy heruntergemacht, unterbrochen und abgewürgt. Das war nicht mehr unhöflich sondern unverschämt.

    Selbstverständlich ist seine Darstellung eingefärbt, das hat er eingangs ganz klar erwähnt. Ebenfalls kann er keine Erfahrungsberichte zu Elektroautos abgeben, die er selber nicht gefahren ist.
    Am aller schlimmsten ist die Stelle im Podcast, an der Hukl entscheiden soll ob Thorsten noch etwas über die Tesla UI sagen darf. Der Gast hätte sicher noch kluges zu vermelden gehabt, aber die Zeit wird mit unsinniger Diskussion verbracht, über was man denn sonst reden könnte und ob Hukl schon sein Dive-now Wagen reserviert hat!
    Das habt ihr schon besser hinbekommen. Schade um das wirklich sehr spannende Tesla Thema.

  39. Tolle Sendung, viel über e Autos erfahren. Folgende Frage bleibt bei mir noch offen (oder habe ich etwas überhört): wie lange halten die Batterien. Konventionelle Autos fahren ja doch 200 000 km und mehr.

    • i.d.R. sprechen OEMs von 80% der Leistungsfähigkeit nach 8 Jahren.
      Das variiert etwas, aber so als Daumenwert passt das schon. Es wird sehr viel Aufwand getrieben, dass diese Ziele auch erreicht werden. So nutzt eine 85kWh Batterie eines Tesla Model S nur rund 74kWh um ein langes Leben zu garantieren.

  40. Zum Thema Messenger – Schaut euch doch mal Wire an. Die hosten in der Schweiz und das Ding hat eine volle E-2E-Encryption und eine wirklich gute UX. Entwickelt wird alles in Berlin und die haben kürzlich Whitepapers zu Security und Privacy veröffentlicht (https://wire.com/en/privacy/).
    Es gibt Clients für Mac, iOS, Android und das Web (WebRTC). Die Clients sind zusätzlich noch Open Source und auf Github zu finden (https://github.com/wireapp). Als Codec wird u.a. Opus verwendet. Möglicherweise tickert tief im Innern sogar noch baresip…

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