FS230 Lieblingsdimension: X

Fahradfahren in der Stadt — E-Scooter — E-Roller — Netzbasteln — Sprechendes Denken — Car Sharing — Radio und Podcasts — Mac und Monitor

Die Zusammensetzung des Teams wurde wieder frisch durchgewürfelt: Denis ist wieder mit dabei so wie auch Roddi und als Gast begrüßen wir dieses Mal den Netzbastler und Radioschaffenden Moritz Metz. Wir unterhalten uns intensiv über Konzepte für die Raumordnung des Fahrradverkehrs und die Auswirkung von E-Mobilität. Tim berichtet von seinen neuen Elektrofahrgeräten und dann schauen wir auf Moritz' umfangreiches Werk von fünf Jahren "Netzbasteln", seiner Sendung auf Deutschlandfunk Nova.

Dauer: 4:32:21

On Air
avatar Tim Pritlove Bitcoin Icon Amazon Wishlist Icon Liberapay Icon SEPA-Überweisung via Online-Banking-Software Icon Paypal Icon
avatar roddi Amazon Wishlist Icon Bitcoin Icon
avatar Denis Ahrens Amazon Wishlist Icon Bitcoin Icon
avatar Moritz Metz
Support
avatar Rainer
Previously: Zelten im Sommerloch
Bitcoin Icon
avatar Studio Link On Air
Shownotes:

Previously on Freak Show: Kirche der unaufgeräumten Metaebenencouch — Wikipedia: Klangschale — Design Niederländischer Fahrradstraßen — Speedclock — Brief vom Bürgermeister — Frank@footils: "Mordstreifen" ist das belgische Wort des Jahres. — Wikipedia: Protected intersection — Cycle Chic — Wikipedia: Radfahren in Kopenhagen — egret TEN V3 — egret TEN V3 — Gratis-ÖPNV: Luxemburg macht Nahverkehr kostenlos — Rejsekort (Deutschlandfunk: Radfunk - Der Podcast - Episode 8 - Radwende von unten)  — Mobilitätswende: Schweden verbietet Diesel und Benziner ab 2030 — VORO Technologies: EMOVE Cruiser 52V 1600W Dual Suspension Foldable (USB-PD - USB Power Delivery)  — THE-URBAN — Trinity Elektroroller Uranus R — Zero Motocycles Zero FX — Netzbasteln — Hartz IV Möbel — Europalette im Eigenbau — 24 Euro Sessel — Das Internet der Ding-Dong-Dinge — Wikipedia: ESP8266 — A Beginner's Guide to the ESP8266 — Wikipedia: Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) — Wikipedia: John Perry Barlow — Wikipedia: Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace — Wikipedia: ESP32 — ESP emuliert Apple I kabellos auf dem Fernseher — esphomeyaml Component index — Wikipedia: Long Range Wide Area Network — TTGO ESP32 WiFi Bluetooth 18650 Batterie Modul 0.96" OLED Development — ODROID-GO — Long range radio communication for everyone using LoRaWAN — The Things Conference (Podlog: Denktagebuch - Selbstgespräch - Experimentalsystem - experimentelle Kulturwissenschaft (Sprechend Denken – ein Plädoyer für den Laberpodcast)  — SUBSCRIBE 8: Freie Rede vs. Meinungsfreiheit (Moritz Klenk) — Wärmebildkamera selber bauen — BBC Newsnight: David Bowie speaks to Jeremy Paxman on BBC Newsnight (1999) — Handy für elektriker mit Wärmebild — Melexis: Far Infrared Thermal Sensor Array (32x24 RES) — Martin Dieselhorst Vierer: Fun With Physics — Aufräum-Expertin Marie Kondo empfiehlt, maximal drei Familienmitglieder zu behalten — DIY: Wäscheständer reparieren — Netzbasteln: Die Internet-Klingel — Abendessen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft — Forschergeist — FG065 Ethik und Genetik — Projekt Hannah — AT&T Archives: Similiarities of Wave Behavior (Bonus Edition) — Wikipedia: Stehende Welle (Around The Corner - How Differential Steering Works (1937))  — How manual transmission works — Wikipedia: WAS-2121 Niwa — Tschick (2016) — Elektro Niwa — Car2Go und DriveNow: Wenn Stillstand Geld kostet: Die Tücken des Carsharings — Autonocast — BerlKönig — Wikipedia: MobilePay — mytaxi: Mit dem Taxi vom Start-up in den Daimler-Konzern — Niedersachsen: Erster Wasserstoffzug nimmt Betrieb auf — Dänischer Stufenplan zum Verbrenner-Ausstieg 2030 — Wikipedia: Hydrail — Wikipedia: Akkumulatortriebwagen — Wikipedia: DB-Baureihe 605 — Radiotage 2018 — Deutschlandfunk Audiothek — DELL U2718Q Monitor — LG 38UC99-W Monitor — ThinkVision P27h 27" Monitor — LG IT Products 27UK850-W Monitor 27 Zoll — Dell U3417W Ultrasharp — Dell U3818DW — DELL U4919DW — Magnet — Wo das Internet lebt — Internetausfall auf Tonga: "Wie im dunklen Zeitalter" — Submarine Cable Map (Mit offenen Karten - Seekabel - Der unsichtbare Krieg (ARTE - 2018)) .



Preis: Derzeit nicht verfügbar

72 Gedanken zu „FS230 Lieblingsdimension: X

  1. So einen klappbaren (sowohl am Lenker als auch Trittbrett) Pedelec-artigen Roller habe ich seit 2016. Ging damals aus einem Kickstarter-Projekt hervor und nennt sich Flykly Smart Ped und hatte ich damals für 900€ aus Italien bekommen: https://www.flykly.com/smart-ped-folding.html

    Da fuhren auch schon mehrere davon (wen wundert‘s) auf dem Kongress rum: https://twitter.com/dieg0/status/944884410540797952

    Die gesamte Elektronik inkl. Akku steckt ausschließlich im Hinterrad. Nach draußen führt nur der Anschluss zum Laden und Bluetooth. Anschalten durch Lostreten und der Roller hält dann minutenlang die Geschwindigkeit, die man ihm durchs Treten gibt (bis max. 25 km/h und/oder 250 W). Hin und wieder gibt man dem
    Teil wieder einen Tritt fürs gewünschte Tempo. Die Elektronik im Hinterrad erkennt anhand des Beschleunigungsverhaltens, ob man bergauf fährt oder die Felgenbremsen hinten/vorne betätigt werden und reagiert entsprechend mit Schub oder Drosselung. Der Roller schafft 25-30 km im Realbetrieb bei voller Unterstützung und man kann einstellen, ob man bergab freilaufend/natürlich beschleunigen will oder lieber die „ertretene“ Geschwindigkeit halten und dafür den Akku wieder laden will.

    Hat mittlerweile über 1000 km auf dem Buckel. Hatte sogar vor über einem Jahr mal eine Polizeikontrolle mit Personalienfeststellung und Alkohol- und Drogentest, als ich mal nicht in Dresden, sondern in der sächsischen Pampa unterwegs war und gelangweilte Dorfpolizisten auf mich aufmerksam geworden sind. Habe denen die Hersteller-URL mitgegeben und auf das Pedelec-Prinzip verwiesen und seitdem zum Glück nie wieder was von denen gehört.

    Leider mit 11 kg ein recht schweres Gerät mit Stahlrahmen, Anfang 2016 aber noch ziemliche Avantgarde und bis heute ein Riesenspaß das Teil. Fährt sich sehr komfortabel mit klassischen 16-Zoll-Fahrrad-Laufrädern auch auf beschissenen Straßen.

  2. Hey Tim, es gibt Falträder. Die faltet man und trägt sie ins Café oder legt sie als kleine Einheit in den Kofferraum oder nimmt sie – ohne Fahrradticket – im ÖPNV mit ;). Gibt’s auch in unkaputtbar mit Riemen und Single-Speed oder Nabenschaltung und auch mit E, von billo bis rechts unten.

    • Ich habe immer ein Brompton im Kofferraum. Seit dem habe ich nie wieder einen Parkplatz suchen müssen oder fürs Parken Geld bezahlt. Das Brompton wiegt übrigens nur 10,5 KG und deshalb in der Beschleunigung besser als viele anderen Räder.

  3. Kurze Anmerkung zum Thema “mit dem Emmy / Coup an den See”:
    Ich weiß nicht genau, wie das bei Emmy aussieht, aber Coup hat Tages- und Nachtobergrenzen:
    “tagsüber maximal 20€ (7–19 Uhr) und nachts maximal 10€ (19–7 Uhr).”

    Wenn ich mir ca. 3000€ Kaufpreis überlege kann ich mir dafür relativ oft auch mal eine Tagesmiete zusätzlich zum BVG-Ticket leisten.

  4. Hallo Freakshow, zum Thema Radfahren in den Niederlanden:
    Ich wohne jetzt schon seit 13 Jahren in den Niederlanden und muss sagen, dass die Infrastruktur für Fahrräder in der Tat sehr gut ausgebaut ist.
    Das deutsche Problem mit dem Rechtsabbiegen der Autos und den Fahrradfahrern gibt es hier aber eigentlich gar nicht, da die Fahrradwege oder der Fahrradverkehr ohnehin ihre eigene unabhängige Ampelschaltung/-phasen haben.
    Außerdem wird dann bei sehr hoch frequentierten Straßen einfach ein Fahrradtunnel darunter gebaut.
    Die meisten holländischen Städte haben sowieso auch sehr viele “Fahrradhighways” auf denen Autos nur geduldet sind.
    An jedem Bahnhof erkennt man außerdem, dass die Niederlande eine Fahrradnation ist, es gibt richtige Parkhäuser für tausende Fahrräder.
    Man suche im Internet mal nach dem Fahrradparkhaus am Bahnhof von Utrecht… Ein Wahnsinn!
    https://www.utrecht.nl/wonen-en-leven/verkeer/fiets/fiets-stallen/fietsenstalling-stationsplein/

    Schönen Gruß aus Tilburg, Christian

    • Ja, die Jungs und Mädels quatschen aber auch viel Blödsinn. Ist Lustig, deswegen hört man sich den Podcast gerne an.
      Ist aber der gleiche Schwachsinn wie Tims Liebe zu Leuten die im Studium abgebrochen haben. Studium ist die Darstellung der Fähigkeit ein Sachverhalt gezielt und konzentriert zu bearbeiten. Dass man dies Ausbildung nicht unbedingt braucht, aber trotzdem was hinbekommt im Leben das ist ne andere Geschichte.
      Schon Goethe schrieb an Schiller : „Heute wird der Brief etwas länger, denn ich hab keine Zeit“.

  5. Nachtrag zu mytaxi: Die sind schon seit 2014 Teil der Daimler Mobility Services GmbH. Genau wie car2go und moovel. Außerdem wurden TheBeat (Griechenland, Südamerika), Clever Taxi (Rumänien) und Chauffeur Privé (Frankreich) dazu gekauft. Das ganze Konstrukt wird jetzt gerade mit BMW verkuppelt und läuft dann wohl unter dem Namen Jurbey: http://www.thedrive.com/tech/26103/daimler-bmw-mobility-services-joint-venture-to-be-named-jurbey

    Lieblingsthema Scooter: Hinter https://www.ridehive.com steht im Prinzip auch mytaxi. Startete Ende 2018 in Lissabon.

    Wenn du mal Ansprechpartner zu Urban Mobility brauchst, meld dich.

  6. Selten so einen Spass gehabt wie mit diese neuen Folge.
    Dass ich eine lustige und “typische” Freakshow-Reaktion erwartet habe, gebe ich zu. Denn ich musste ja auch Lachen, als Berlin verkündete jetzt Musterstadt in 5G zu werden. Ich breche hier gerade beim Schreiben fast vor lachen zusammen. Genial. Roddi…”Musterhauptstadt in Sachen Flughafen”!

    Was ich bei dem ganzen Spaß aber top informativ fand, war eure Diskussion zu Radio/Podcast und deren Unterschiede usw..

    Ich muss dich hier einfach mal grundsätzlich extrem loben Tim! Du hast in Sachen Podcast wirklich extrem viel für den deutschen Podcastmarkt getan. Dein Gespür für Themen, die Technik, die Gespräche selber und den Hörer sind da wirklich beeindruckend. Weiter so. Freue mich immer auf neue Folgen.

  7. Sehr schön das Beispiel einer Straße in Berlin, wo das Kopfsteinpflaster entfernt wurde mit dem Budget für den Radverkehr. Das ist typisch. In Deutschland wird das Budget für Radwege konsequent GEGEN die Radfahrer angewendet. Ein Radweg ist fast immer ein Verschlechterung für die Radfahrer, weil sie sich dann einen schmalen Weg mit Fußgängern und Hunden teilen müssen. Zusätzlich bedeutet das blaue Schild ein Verbot der Benutzung der Straßenfahrbahn. In den Niederlanden gibt es Radwege, wo keine Fußgänger laufen dürfen und die Leute halten sich daran! In Deutschland müsste man Hundebesitzer schon mit der Schusswaffe drohen, um sie vom Gassigehen abzuhalten.

    In den Niederlanden gibt es Radwege auf BEIDEN Seiten der Straße. Gerade die Zweirichtungsradwege überfordern die Autofahrer, besonders beim Linksabbiegen. Die Radwege werden in Deutschland von Leuten geplant, die mit dem Auto zur Arbeit, zum Einkaufen und in den Urlaub fahren. Sie sind nicht qualifiziert.

    Es wird übrigens für Radwege geworben, weil sie angeblich den (Auto-)Stau in der Stadt verhindern sollen. Eine Auto-zentristische Denkweise. Radwege sollen nur gebaut werden, damit man besser Autofahren kann und so sind sie auch gestaltet.

    Die sog. “Fahrradstraßen” in Deutschland sind eigentlich nur Parkplätze, wo auch Rad gefahren werden darf.

    In einem früheren Podcast hat übrigens Tim es mal für gut gehalten, dass man Radwege hinter parkenden Autos führt. Das ist so ziemlich die gefährlichste Variante einen Radweg zu gestalten, weil man an der Seite der Autos vorbei fährt, wo be- und entladen wird und die Kinder aus den Autos springen. Im Kreuzungsbereich taucht der Radfahrer dann plötzlich hinter eine dicken SUV auf und wird vom abbiegenden Verkehr zu spät gesehen.

    • Das Modell mit Radweg hinter den parkenden Autos ist das Modell in Kopenhagen, einer der führenden Fahrradstadt in Europa. Die haben damit wohl gute Erfahrungen gesammelt. Oder sehe ich was falsch?

    • Der “Besetzungsgrad” in PKW nimmt kontinuierlich ab – die Chance, dass überhaupt auf der Beifahrerseite jemand ein/aussteigt, ist somit gering und abnehmend. Die Chance, dass auf der Fahrerseite jemand ein/aussteigt ist hingegen 100% – denn kaum jemand dürfte ohne Fahrer zum Parkplatz gelangt sein und als Beifahrer aussteigen. Kindersicherungen gibt es links wie rechts.

  8. Zum Thema Zuverlässigkeit von myTaxi:

    Hier (in Pankow) ist das eine Katastrophe. Man kann sich eigentlich mittlerweile eher drauf verlassen, dass mindestens jede zweite Fahrt storniert wird. Schön blöd, wenn man sich dann darauf verlassen hat, was einem die App vorher als Wartezeit angezeigt hat und sich dann eine Alternative suchen muss.

    Ich hab einen Fahrer mal gefragt, woher die vielen Stornierungen kommen und er erklärte mir das so: Früher wurden Fahrten durch die App bevorzugt Fahrern angeboten, die sowieso in der Nähe sind (wie man sich das vorstellen würde). Jetzt bekommt die Fahrt jeder Fahrer angeboten. Ein paar Experten sitzen dann in ihrem Wagen, refreshen ständig und nehmen erst mal jede Fahrt an. Dann schauen sie, ob sie sie wirklich haben wollen und stornieren sonst.

    Blöd für den Fahrgast, blöd für die vernünftigen Fahrer, keine Ahnung, was myTaxi dazu treibt.

    • Oha. Ich hörte von einer Umstellung bei der Vermittlung, das könnte das sein. Habe ich persönlich noch nicht drunter gelitten, bin in letzter Zeit zu wenig Taxi gefahren. Klingt, als ob sie sich damit ihren Hauptvorteil zerschiessen.

    • Die Erfahrung kann ich in Lübeck, Hamburg und Flensburg nur teilen. Jedes Mal wo ich mir ein Taxi bestellt habe, war das quasi am anderen Ende der Stadt. Nun bin ich kein Taxi-Vielfahrer aus kostengründen. Tagsüber tut es auch der normale ÖPNV. Aber ab 21/22 Uhr ist das super unangenehm in aller Dunkelheit irgendwo auf ein Taxi warten zu müssen.

      Warum ist das überhaupt ein Problem? Ich würde ja auch ein normales Taxi ohne App bestellen. Aber die meisten Unternehmen unterstützen per sé keine Kartenzahlung sind sind meist richtig stinkig, wenn sie es akzeptieren und man tatsächlich den Normalpreis ohne Trinkgeld bezahlt. Todesblicke.

      Wir sind in DE einfach so rückständig.

  9. Zum Thema Monitor: Ich möchte meinen 32 Zoll 4K UHD Monitor nicht mehr missen. Von der Ergonomie für mich am besten. Bei breiteren Monitoren, insbesondere in Relation zum Betrachtungsabstand, wird es nicht mehr besser und ich kann dem Zustimmen, dass dann vom Verhalten her, alle Fenster in Richtung Blickfeld wandern. Ein Mehrwert, für normale Entwicklungs/Office-Anwendungen bieten breitere Monitoren aus meiner Sicht also weniger. Bei mir im Einsatz ist ein Eizo EV3237-BK. Es gibt wohl schon ein Nachfolgemodell. Bei Tim habe ich den Verdacht, dass er sich noch nicht ganz sicher ist und sich eher von den Marketing-Produkt-Eigenschaften verleiten lässt. Ich kann nur empfehlen, einfach ausprobieren. Einige Hersteller bieten es an, zu Testzwecke, Demo-Geräte zur Verfügung zu stellen, denn in der Regel haben die Hardware-Händler des Vertrauens nicht immer die passenden Wunschgeräte vor Ort.

  10. Zum Thema Neue Hardware-Notwendigkeit:
    Dass da dann im Chat offenbar kritische Anmerkungen kommen, wundert mich eigentlich nicht.
    Die Metaebene lebt von Spenden. Es gab im letzten halben Jahr vermehrt Spendenaufrufe. Es gab Erfolgsmeldungen. Das Spendenziel wurde erreicht. Wenn “die Metaebene” dann Geld ausgibt, werden sich einige vermutlich fragen “hab ich dafür gespendet?”
    DIe Frage ist eigentlich gar nicht gerechtfertigt, weil die Zuhörer ja für den Content, also das Ergebnis spenden. Trotzdem ist es psychologisch nicht verwunderlich und ein “Problem”, über das auch schon von verschiedenen Youtubern berichtet wurde.

    • Das “Problem” ist sicher das viele nicht verinnerlichen, dass der Tim, im Gegensatz zu anderen Podcastern, ja von seinen Projekten lebt. Bei grossen Youtubern hat man sich daran gewöhnt, bei deutschen Podcastern noch nicht. Weiter macht er keine Werbung, so dass er ja Spenden benötigt. So verstehe ich das zumindest. Auftragspodcasts einmal ausgenommen. Freakshow ist das aber nicht.

      Das er sich gerne technische Spielereien wie Scooter, tolle Hardware usw. gönnt, mit der er ja auch schliesslich arbeitet, macht die Sendung doch auch interessant, oder? Dass er und seine Jungs zu gewissen Teilen in einer Filter-Bubble wohnen, ist auch klar. Eben Freaks…

    • Wenn es jetzt jährlich das neueste Apple-Gadget sein würde, könnte ich die Kritik irgendwie verstehen…
      Aber es gab doch den letzten Jahren mehr Gespräche, was er _nicht_ gekauft hat anstatt was er gekauft hat…

      • ich empfinde eine Diskussion um “was ist angemessen zu kaufen und was nicht” als erniedrigend. Tim bekommt das Geld nicht aus Mitleid, sondern weil er uns alle mit gutem Content erfreut. Dann darf er sich auch eine extra große Tüte Gummibärchen davon kaufen! Nebenbei: wer billig kauft, kauft doppelt.

        • Das große Problem ist, dass Tim „selbst“ und „ständig“ ist. Seine persönlichen Luxus-Bedürfnisse interessieren mich genauso wenig wie die eines jeden anderen Menschen. Schon bei ner Apple Watch muss ich den Träger genauer anschauen und mich stets fragen: „Hat er‘s selbst verdient oder ist das ein Gadget-Hipster?“

          Der Punkt ist: Tim produziert teilweise guten, teilweise schlechten Content. Sendungen von 4h+ ertrage ich einfach nicht. Nach 1-2h zerrt es an meiner Aufmerksamkeit und die Sprecher werden spürbar energieärmer. Wenn es dann ständig darum geht neue Gadgets vorzustellen, die er sich gekauft hat, dann ist das Produktwerbung und solte vom Hersteller oder Händler refinanziert werden und nicht durch Spenden.

          Spenden appellieren an das Gewissen / positive Resonanz gegenüber dem Empfänger. Dass der das Geld sinnvoll einsetzt. Und das sehe ich hier einfach nicht immer als gegeben an. Vielleicht nennt man es „Abonnement“ wie es richtig lauten sollte und bietet Premium-Kontent und -Funktionen gegen einen Aufpreis an. Das wäre ein völlig anderes Signal als es aktuell der Fall ist.

          • Sehe das total anders. Ich höre die Freakshow genau deshalb so gerne, weil ausführlich, ohne Zeitdruck genau über solche Sachen gefachsimpelt wird. Mal mehr, mal weniger politisch inkorrekt. Es werden auch mal ernste Themen diskutiert, genauso wie auch mal richtiger lustiger Blödsinn verzapft. Wer hier den ernsten, immer sachlichen Podcast sucht, sollte schon an den humorigen “Previously on Freakshow” Einleitungen merken, dass er hier das falsche Format hat.

            • Beides ist richtig nach ein paar Stunden werden die Leute definitiv weniger energetisch. Ich glaub der ein oder andere ist auch schon mal eingesch… ich mein hat gevadert. Aber meistens sind die Inhalte sehr Interessant und unterhaltsam und es kann nach belieben abschweift werden. Welcher Freak ist schon politisch korrekt. Ganz im Gegenteil mir gefallen die unlogischen Dinge. Z.B über Amazon herziehen, aber immer schön Affiliatlinks setzten. Von Elektrofahzeugen zu reden, aber mit nem SUV in Urlaub fahren. Oder sich jedes Gadget von Apple kaufen, und sich noch ne Stunde lang Argumente dafür zurecht legen. Tim wird immer sehr gut von seiner Truppe eingebremst, wenn es zu absurd wird.
              Seine Gäste sind fast alle erste Klasse.

              Gott sei dank ist das ein Podcast und man muss nicht selber die 4-5 h durchhalten. Außer man hört Live !! Yeah, Slack-Hörerpower!

  11. Um mal ein Missverständnis auszuräumen – schlechte Augen und Retina:

    Ich sehe schlecht – auf die genau Angabe der Sehkraft verzichte ich. ;) Zum einen verwende ich die Standardskalierung, zum anderen größere Fonts. Der Abstand zum Display ist gegenüber Normalsichtigen teilweise geringer, beim Blick auf Notebooks/Monitore von Dritten deutlich geringer. Dennoch möchte ich auf das scharfe Retina-Display meines MBP nicht mehr verzichten. Den Unterschied zu einem Nicht-Retina-Display nehme ich sehr wohl, sehr deutlich war. Es macht schon einen Unterschied, dass alles schärfer dargestellt wird, auch bei schlechten Augen.

    VG, Steve

  12. Thema: Podcast versus Radio.

    Ich möchte mal etwas negatives zu Podcasts und deren Nutzung sagen (Advocatus Diaboli):

    „Daily-Me“.

    Der tägliche selbst gewünschte, selbst zusammengestellte und niemals davon abweichende Medienkonsumfeed (Ich meine hier, die Summe aller abonnierten Feeds – den Super-Feed). Nur noch das, was (an)genehm ist. Das ist natürlich kein alleiniges Podcast-Phänomen, sondern in einer Welt, in der man sich ein Fast-Food-Baguette bis auf die Messerspitze genau mit seinem gewünschten Belag und Zeugs zusammenstellen lassen kann, fast schon zum Maßstab geworden.

    Ich lasse mich aber bei Inhalten gerne mal überraschen. Das geht nur außerhalb des eigenen Feeds und außerhalb meiner Kontrolle. Das schmoren im eigenen Saft führt zu nichts Neuem, auch weil die Zeit zum hören begrenzt ist. Ich bin also für viel mehr Zufall im Feed und im Leben. Und das ist etwas, was das Radio sehr gut kann. Ich rede hier natürlich von Radiosendern wie Radioeins oder meinetwegen Deutschlandfunk. Es ist klar, dass das nicht Schwarz-Weiß zu sehen ist, sondern irgendwo auf einem Graduenten verteilt liegt. Aber für mich habe ich festgestellt, wenn ich nur noch –meinen– eigenen voreingestellten Vorlieben zuhöre, geht der Informationsgehalt irgendwann gegen Null (es bleibt ja immer beim Gleichen). Das ist kein gesundes Schema für den Kopf, dem ich folgen will. Also meine Forderung an die Podcastwelt: Mehr Unerwartetes zulassen! (Ich denke, dafür ist die technische Lösung des Feeds, wie es sich momentan darstellt, aber leider nicht geschaffen.)

    • Ja, das ist ein Punkt mit der Filterblase – aber das obliegt ja dem Empfänger.
      Hörst du alle Podcasts der Anfangsstunde auch noch alle, oder hast du mal gewechselt? Ich höre mal hier rein, bleibe eine Weile damit, finde neue Podcasts durch Anregungen, lade dann das ein paar Folgen aus dem Archiv herunter und bleibe dann bei dem neuen Podcast oder verwerfe es wieder.
      Wenn mich der Podcast mehrfach langweilt oder mich nicht mehr thematisch interessiert (ich brauch dieselben Themen nicht 3x, ich erinnere mich auch noch Jahre später an vieles…), dann wird er doch wieder aus dem Feed geworfen.
      Manche Podcasts sind schon lange dabei, manche produzieren nur noch ganz selten eine Folge (CRE hint hint :D ), aber wenn dann doch, ist es wieder interessant.

      Der Empfänger, der das Problem Filterblase nicht erkennt, kommt da vielleicht wirklich schwer wieder heraus, aber auch das wird sich geben. Oder glaubst du, die Leute bleiben 20 Jahre in derselben Ecke mit ihren Theorien und merken nicht, daß das Echo immer das gleiche ist? (Also beispielsweise Leute, die in sich einer Verschwörungstheorie verrannt haben).

  13. Zu autonomen Fahrzeugen: es gibt ja schon diese Kleinbusse, die in bestimmten Bereichen ja auch schon eingesetzt werden. Hier in Karlsruhe sollen die ab Mitte/Ende des Jahres in bestimmten Stadtteilen als Ergänzung zum ÖPNV eingesetzt werden.

  14. Moritz hat kurz über die Tutzinger Radiotage gesprochen, aber auch erwähnt, dass er jetzt ein paar Jahre nicht mehr da war. deswegen ein kurzes Kommentar mit aktuellem Blick:
    Ich war auf den letzten beiden Radiotagen 2017 und 2018. Im Grunde ist es immer noch die Veranstaltung wie es Moritz beschrieben hat, mit Steg und Bierautomat.
    Ich denke die Radiotage haben große Ähnlichkeiten zur Subscribe, weil sich dort explizit eine Radio-Community trifft, die die Radioinhalte gestalten. Ich würde sogar sagen, dass sich dort die größten Radio-Nerds Deutschland treffen ;)
    Der Fokus liegt eindeutig auf Radio. Wie Radioprogramm gestaltet werden kann. Podcast ist da eher nur ein Aspekt von vielen.
    Es gab 2018 auch ein paar Programmpunkte zum Thema Podcast, aber immer aus einer sehr redaktionellen Sicht, kaum aus der “Indie”-Ecke, aus der Tim heraus operiert. (Programm 2018 kann man hier nachschauen: https://radiotage.wasmitmedien.de/2018/programm/).
    Ich fände es spannend, wenn man sich da als Podcast Community mehr einklinkt. Tickets sind erschwinglich (glaube so um die 90€ für Konferenz und Vollpension) und am Starnberger See ist es sehr schön :)
    Wenn Podcaster:innen vermehrt dort hinkämen, kann man bestimmt eine Zusammenwachsen befördern, so wie es sich Tim schon früher gewünscht hätte.

  15. Ich habe Samsung S34E790C 34″” und einen 4K 27UK650 an einem Hacki hängen. Mit dem 34″ habe ich meine 3 x 24″ 16:10 Monitore abgelöst und bin seither super zufrieden. Ich war selber ein Curved Skeptiker aber das Curved ist klasse und echt angenehm. Es ist auch egal wie man sitzt… ;-) man sieht immer einwandfrei. Zum 4k, naja ist halt wieder ein kleiner Monitor mit super Bild, aber auch nicht mehr. Ich würde den 34″ aber niemals für 2 x 4k Monitore tauschen. Bin schon die ganze Zeit am überlegen ob ich mir nicht einen zweiten 34″ hole. Wenn Du willst kann ich die auch mal ein Foto von den zwei Monitoren machen während Macos läuft, dann bekommste vielleicht besser eine Vorstellung.

    Cu Joe

  16. Ich hatte mir kurz vor dem 35c3 einen THE-URBAN #LNDN gekauft. Zum einen für den Congress, zum anderen weil ich ihn auch danach nutzen wollte, um täglich vom Parkplatz zur Firma (ca. 1km öffentlicher Geh/Radweg) und zurück zu fahren. Es sollte auf jeden Fall ein E-Roller sein, allerdings einer der möglichst nicht durch Kabel, Gashebel, o.ä. zu sehr darauf aufmerksam macht.
    Der LNDN erfüllte so ziemlich als einziger dieses Kriterium. Bis auf 4 LED, die im Betrieb den Akkustand anzeigen, deutet nichts darauf hin, dass es ein E-Roller ist. Durch eine bestimmte Klickfolge auf der Bremse wird er eingeschaltet und so auch wieder ausgeschaltet. Wenn er an ist und man ein paar Mal mit dem Fuß Schwung geholt hat, hält er die Geschwindigkeit.
    Auf öffentlichen Wegen sollte man daher ab und zu mal Alibi-mäßig treten ;-)

    Gut:
    – Er fällt nicht als E-Roller auf
    – Der Akku hält wirklich lang. Selbst nach 3×2 Stunden CERT “Runner” Schichten auf dem Congress war er noch nicht einmal bei 50%.
    Nicht so gut:
    – Die relativ geringe Bodenfreiheit, selbst bei niedrigen Bordsteinen muss man aufpassen, sonst schrammt man mit dem Bodenblech über die Kante.
    – So gut wie keine Federung und das in Verbindung mit den Hartgummi-Reifen machen Fahrten auf Kopfsteinpflaster nahezu unmöglich.
    Fazit:
    Die Einsatzmöglichkeiten sind zwar beschränkt aber wenn man ihn einsetzen kann, macht er extrem viel Spaß

  17. Ich muss Denis absolut zustimmen was die Vorteile von ‘konventionellen’ broadcast Medien angeht. Wie oft ich schon mindestens 30 Minuten vor Netflix saß und versucht habe etwas für mich zu finden oder, schlimmer und deswegen länger, mit einer oder mehreren anderen Personen. Das selbe passiert dann auch schon mal bei Podcasts wenn man gerade die der Lieblingskanäle schon ausgehört hat.

    Ich hab das schon vor Jahren gesagt und war lange davon überzeugt dass Apple den TV zu einer Platform ausbauen wird. Meine Vorstellung war das auf Grund ihrer Marktmacht und vor allem auf Grund des Einflusses den sie noch hatten im Entertainment Bereich (Kontakte zu Labels und Studios bzw. Vertreibern) eine Platform hochziehen die Channels bereitstellt die sich wiederum aus diversen Quellen speisen. Meine Vorstellung war dass man dann zwischen verschiedenen ‘Kanälen’ wählen kann die sich aus den eigenen Vorlieben ergeben und die dann entsprechende Sendungen aus Mediatheken, der eigenen iTunes library und Netflix et al. rausziehen. Mit der Wunschvorstellung war es dann natürlich ziemlich schnell vorbei als Netflix immer größer wurde und Apple nicht aus den Puschen kam.

    Im Grunde liegt aber genau darin der Vorteil für mich. Ich kann einfach anmachen und muss dann halt das schauen was da ist – oder andersrum: Ich muss nichts finden, sondern kann einfach gleich schauen. Eine Platform wie oben beschrieben könnte natürlich bei Podcasts funktionieren, da das Format natürlich viel offener ist. Vielleicht wird was draus – so eine Art custom radio das mehr über shuffle klicken hinausgeht (ie. podcasts die man selber noch nie gehört hat – kann man ja auch unter Umständen in einen dedizierten Kanal reintun). Mir ist auch klar das man mit diversen podcatchern sich schon ähnliche Sachen selbst zusammenzimmern kann, aber es ist halt eben doch nochmal was anderes.

    Ein weiteres Element das verloren geht ist der ‘Watercooler Moment’ wo man am nächsten Tag am Arbeitsplatz herausfindet dass alle gerade das selbe gesehen haben und man es gemeinsam diskutieren kann. Es ist ein fürchterlicher Nebeneffekt von Netflix et al. dass das Alltagsleben zu einem Spoilerminenfeld geworden ist – entweder dass man sich selbst nicht verplappert oder dass es andere einem selbst gegenüber tun. Es gibt diese Momente zwar noch hin und wieder, aber ich finde diese großen (zum Teil nationalen) Debatten haben schon etwas für sich. Auf diese Weiße wurde das Medium ja auch immer wieder geprägt (der Einfluss zb. von Twin Peaks auf Fernsehserien war und ist immer noch immens auch weil es damals so viel Aufmerksamkeit erregt hatte).

    Ein anderes Thema – in eurer Konversation über Taxis hattet ihr ganz kurz das Thema angeschnitten über Ortskenntnis vs Navi fahren. Moritz hatte da auch von zwei verschiedenen Scheinen geredet die Taxifahrer machen. Der Goldstandard – und man kann auch diskutieren ob der genauso obsolet ist wie das namenstiftende equivalent des internationalen Devisensystems – ist da einfach noch The Knowledge die die cabbies in London machen müssen ob die traditionellen Black Cabs fahren zu dürfen. Ein sehr guter (aber langer) Artikel hierüber:

    https://www.nytimes.com/2014/11/10/t-magazine/london-taxi-test-knowledge.html?fbclid=IwAR0MTKx8r0ZlBO4Z0Jr–HacG5ptII72xO_aJrX7NA8Yvkl9GTMKqhAuZ_o

    Kann ich nur empfehlen. Ist sehr interessant und hat auch schon einige neurowissenschaftliche Untersuchungen angeregt.

  18. Eine kleine Korrektur zum Thema Transportbeton.
    Beton heißt Transportbeton weil er nicht auf der Baustelle gemischt wird sondern in einem Mischwerk und dann zur Baustelle hin transportiert wird. Die Mischer fahren nicht ohne Plan durch die Gegend.
    Es gibt so viele unterschiedlich Arten Beton, das kann man nicht auf Verdacht produzieren. Außerdem muss i.d.R. der gemischte Beton innerhalb von 60 Minuten eingebaut werden.
    Eine Baustelle bestellt immer eine definierte Menge eines ganz bestimmten Betons. Der wird auf Abruf gemischt und dann geliefert.
    Aber sonst natürlich mal wieder eine super Sendung.

      • [Bißspuren im Lenkrad]… Also:
        – Konsistenz
        – Festigkeitsklasse
        – Säurebeständigkeit
        – Wasser(un)durchlässigkeit
        – Frühfestigkeit
        – Fließfähigkeit
        – Korngröße der Zuschlagstoffe
        – u.v.m.

        Das Fahrzeug, der “Fahrmischer”, ist eigentlich nur ein Anti-Entmischer. Und da Beton erhärtet und nicht trocknet, hat der Wasseranteil (konkret das Verhältnis von Wasser zu Zement) einen erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften des Endproduktes. Noch mal ‘nen Schuß Wasser dazu, damit’s besser läuft, geht nicht.

    • Dazu muss aber angemerkt werden das diese Triebawagen zwischen1954 und 1965 in Dienst gestellt wurden. Also ein ganz alter Hut.
      Und was die Beschleunigung von Dieselbetriebenen Zügen betrifft: Das hängt sehr davon ab wie die Antriebskraft auf die Räder übertragen wird. Denn im Gegensatz zu Autos wo die Kraft mittels Getriebe übertragen werden, haben sich bei größeren Lokomotiven andere Übertragungsarten durchgesetzt. In Deutschland wird häufig auf eine Diesel-Hydraulische kraftübertragung gesetzt. Bei dieser Art ist die Beschleunigung wie von Roddi erwähnt ziemlich gemächlich. Daneben gibt es aber auch die sogenannte Diesel-Elektrische Kraftübertragung bei der geschiet der Antrieb über elektrofahrmotoren die Ihren Strom von einem Generator geliefert bekommen der von einem Dieselmotor angetrieben wird. Diese Züge beschleunigen in der Regel fast genauso schnell wie rein Elektrische Lokomotiven.

      • Eben, ganz alter Hut! In den 1950ern entwickle Batteriezüge haben es zu 40 Jahren Betrieb gebracht. Was ist dann erst möglich, wenn man das mit heutiger Technik bauen würde?

  19. Ich suche die Episode, in der Tim erzählt, wie er die jährlichen Kosten fürs Auto ausgerechnet hat und darauf kam, dass es günstiger für Ihne wäre, wenn er zum Einkaufen mit dem Taxi fahren würde.

    Tipps zur Berechnung sowie zur Episode sind willkommen- Danke

  20. Hey Tim, langsam nervt deine affinität zu e-rollern. Mal was neues bitte. Wir spender ja nicht um deine E-Roller zu finanzieren…

  21. Hab den DELL U3818DW, kann man schon als gross bezeichen. Aber das Problem mit dem ‘Kopf bewegen’ kann ich nicht nachvollziehen. Klar muss man das, aber man benutzt ihn ja zum Arbeiten. Ist kein Thema. Zum Filme gucken ware das in der Tat nervig, wie wenn man zu weit vorne im Kino sitzt. Ich find ihn klasse. Der einzige Nachteil ist dass man sich dran gewohnt und nicht mehr an kleineren Bildschirmen arbeiten moechte. Zum Zocken ist er auch geil. Hat natuerlich kein “Retina” mit der Breite, dafuer reichen die 3800 Pixel nicht.

    Einer der wenigen Screens den man mit einem einzelnen USB-C Kabel als Docking Station fuer ein Laptop benutzten kann und der genug Saft zum ordentlichen Laden anbietet.

  22. Moin,

    neben dem BerlKönig (ich find das Video dazu übrigens ebenfalls extrem uterhaltsam) unternimmt in Hannover (schon länger) und neuerdings Hamburg VW auch nen Ausflug in so Shuttle-Service-Taxi Mobilität (aka Ridesharing). Als Marke wird das unter Moia ( https://www.moia.io/de/ ) angeobten und funktioniert ebenfalls ziemlich ok. Wenn sie dann (wie schon angekündigt) nen Elektrobus dazu nehmen wirds auch ökologisch gesehen noch sinnvoller.

    Viele Grüße
    Marek

    • Preis-Leistungs-Tipp, wenn man auf curved verzichtet:

      43″ – 3840×2160 – 16:9 – 102dpi (z.B. LG 43UD79-B)
      vs.
      37,5″ – 3840×1600 – 24:10, 111dpi (o.g. Dell U3818DW)

      Kostet bei mehr Fläche nur die Hälfte. Immer mal ein wenig weiter nach oben schauen freut zudem die Halswirbel ;-)

  23. Minute 21, Exakt das!
    Mir gehen diese überhellen Lampen an Fahrrädern auch stark auf den Sack, sowohl als Autofahrer als auch als Radfahrer.
    Man Kann von weiten nur schlecht erkennen wie sich das Fahrrad bewegt also richtung etc sind dann schwer einschätzbar.

  24. Ich habe den LG 34UC99-W auf Arbeit (in Kombination mit 15″ MBP) und kann den Monitor nur eingeschränkt empfehlen.

    + Nur ein USB-C Kabel einstecken und man ist fertig mit dem Gro an Peripherie.
    – Leider hat der Monitor keinen RJ-45, sodass man im Zweifel doch noch ein 2. Kabel am MBP anstecken muss.
    – Der Bildschirm braucht relativ lange zum Aufwachen. Könnte aber auch am Mac liegen.
    – Auflösung ist zu gering für die Größe. Habe noch einen 27″ 5k iMac und man merkt einen beträchtlichen Qualitätsunterschied.
    +- Curved ist OK aber nicht so richtig geil, aber bei solch großen und insb. breiten Monitoren vermutlich unverzichtbar.
    +- Features wie FreeSync zur adaptiven refresh rate lassen sich am Mac m.W.n nicht nutzen.

    Zum gescheiten arbeiten mit soviel Platz benötigt man unbedingt Window Management Tools wie Magnet oder Hyperdock, wobei LG auch eine Window Management Software für Mac mitliefert. Dann macht die Größe aber wirklich Spass.
    Die Arbeit mit einer einzigen Fullscreen App, zB eine IDE, hat zwar auch Vorteile, empfinde ich aber auf Dauer anstrengend.

    Als Fazit würde ich mir den Monitor nicht privat kaufen, vor allem wegen schlechter Ergonomie durch geringe Justiermöglichkeiten fehlende Integration in OSX, zB die schnelle Helligkeitsanpassung. Ich würde eher einen etwas kleineren Monitor mit höherer Auflösung und höherer Bildqualität im Allgemeinen, den man flexible verstellen kann und der sich gut in OSX integriert, bevorzugen.

  25. Hat das FS Team inzwischen eigentlich selbst mal die Marie Kondo Aufräumshow angesehen? Würde mich wundern, wenn ihr das länger als bis zum ersten “spirituellen Intermezzo”, in dem sie mit der Seele der Wohnung telefoniert o.Ä., ertragen habt.

  26. Bin aus einer Eisenbahner-Familie. Daher kurze Durchsage zum Bahn-Thema: Jeder Streckenkilometer Elektrifizierung kostet rund 5 Millionen Euro. Der Betrieb und die Instandhaltung sind zwei nicht verachtenden Kostenstellen. Die romantische Idee über Jahrzehnte stillgelegte Strecken weiter zu betreiben ist Phantasterei. Die alten Bahnschwellen sind idR aus inzwischen verrotteten Holz. Das Kiesbett muss auch noch erneuert werden. Und ob das Gleis selbst frei von Fehlstellen ist, ist äußerst unwahrscheinlich. Außerdem müssen die Signaltechnik, Bahnübergänge, GSMR auch komplett erneuert werden… = unbezahlbar!

    Es ist ja immer schön, wenn Leute altklug ohne jeden fachlichen Background den grünen Daum auf alles und jeden zeigen. Dass die wirtschaftlichen Aspekte nicht direkt bei dem Transportmittel in dem man selbst Platz nimmt aufhören, wird gar nicht wahrgenommen. Zumindest habt ihr immerhin ans Personal gedacht. Vermutlich aber auch hier ohne genaue Zahlen im Kopf zu haben bei einem 24h/365 Tage Betrieb, Redundanzen, und und und…

    Diese Denke ist das Problem bei der Bevölkerung und dem inkompetenten (politisch platzierten) Bahnvorstand. Die Leute glauben tatsächlich mit 19 oder 29€ kostendeckend durch ganz DE reisen zu können. Dass aber ein einzelner ICE von Kiel nach München bei einer Fahrt allein schon einen Stromverbrauch wie 16+ Einfamilienhäuser im Jahr haben, ist unbekannt. Von den Kosten für den Betrieb und Instandhaltung (gerade bei dem vielen Vandalismus), ist diese Kurzsichtigkeit schon sehr betrüblich.

    Die Bahn wurde leider kaputt gewirtschaftet seit der großen Bahnreform. Und nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Bin echt gespannt wie es weiter gehen soll. Meines Erachtens wird das klinisch tote Unternehmen Bahn nur noch künstlich am Leben gehalten.

  27. Wenn man stark übergewichtig ist, also 100+kg, sollte man wirklich jede Chance nutzen, zu Fuß zu gehen. Im eigenen Interesse. Bewegung heilt viele Krankheiten.

    Ich weiß zwar nicht, wie Kopenhagener Fahrradwege aussehen, von Radwegen die von der Fahrbahn getrennt sind kommt man glücklicherweise wieder ab. Moderne Radwege sind auf der Straße! Dort sind Fahrradfahrer wesentlich sicherer. Getrennte Radwege haben immer das Problem des toten Winkels, wenn nicht sogar der Radfahrer von Parkenden Autos, wartenden Fußgängern, Verkehrsschildern verdeckt werden. Außerdem findet ein großer Teil der Unfälle zwischen Radfahrer und Fußgängern statt.

  28. Zum Thema Elektroroller.

    Hallo an die Runde.

    Da hier ja oft geschimpft wird das die in Deutschland nur blockiert werden und mit unsinnigen Auflagen genehmigt werden sollen bin ich heute gerade über diesen Artikel gestoßen:
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/usa-hunderte-verletzte-bei-unfaellen-mit-elektro-tretrollern-a-1251995.html

    Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht das man hier nicht alles so einfach auf die Straße lässt nur weil es wo anders gerade “hipp” ist.

    Was mir bei dem Thema auch immer fehlt.
    Wenn gesagt wird, in etwa: “In Barcelona oder San Francisco fahren doch so viele E-Roller. Das ist doch so toll. Warum nicht so in Deutschland?”
    Vielleicht ist die Witterung hier auch etwas anders.

  29. Zum Thema BerlKönig und myTaxi: Das Gebiet in dem mit BerlKönig gefahren werden kann sieht für mich in der App sehr begrenzt aus. Z.Bsp. ist am Südrand vom Tempelhofer Feld Schluss und Charlottenburg ist auch schon nicht mehr mit drin.
    Taxis fahren in der ganzen Stadt…

  30. Wer hat euch denn den Quatsch erzählt, dass Transportbeton Lkws den ganzen Tag durch die Stadt zirkulieren und abgerufen werden wann immer die Baustelle ne Schubkarre voll Beton braucht?
    Bitte nicht alles glauben was man so hört!

    Beton ist je nach Rezeptur nach Abschluss des Mischvorgangs 60-120 Minuten verarbeitbar. Dh. Die Baustelle bestellt im Voraus die notwendige Menge in der benötigten Rezeptur und es wird just in Time geliefert.

    Mehr Infos siehe hier…
    https://www.transportbeton.org/baustoff/was-ist-transportbeton/

    An sonsten wie üblich, sehr interessante und kurzweilige Sendung.

Schreibe einen Kommentar zu tt.kreischwurst Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.