FS236 Die Queen im Bluescreen

Europawahl — Brillen und Sehschwächen — Rødecaster Pro — 68K Prozessor Hacking — Raumzeit — Kinect v4 — Open3D — Mac Pro — USV am Mac — WWDC

Wir sehen schlecht und reden mal darüber. Tim hat den Rødecaster Pro einem ersten Test unterzogen und berichtet. Auch über den Podcast Raumzeit, der jetzt wieder neu anläuft. Tala bringt diverse 3D-Themen auf und Denis berichtet ausführlich von seinen Forschungen an ienem 68010 Prozessor.

Dauer: 4:05:54

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49 Gedanken zu „FS236 Die Queen im Bluescreen

  1. Ihr habt viele Fragen vom Rodecaster schon damals in einer Folge mit Clemens geklärt, das “ø” von Røde, wo der Firmensitz ist und warum Bluetooth scheiße sein wird hat Clemens auch schon erklärt.
    Wie konntet ihr das alles vergessen??

  2. Ich höre die Folge gerade, und muss mich dann auch mal äußern zu Talas Aussagen rund um Netzhautablösung. Weil ich selbst eine hatte/habe. Erstmal zur Aussage, man könnte Flüssigkeit aus dem Auge ablassen. Könnte man, macht man aber nicht, wenn es andere Wege gibt. Im Regelfall lässt man Flüssigkeit ab, wenn der Augendruck chronisch zu hoch ist und nicht per Tropfen oder Laser eingefangen werden kann. Und den Glaskörper lässt man lieber ganz drin, weil die Nebenwirkungen davon (Grauer Star) nicht lustig sind. Bei Netzhautablösung (Amotio) muss man aber den Glaskörper entfernen (Vitrektomie) und bekommt dafür Gas oder Öl in der OP.

    Apropos Netzhautablösung: die Altersweotsicht löst die nicht aus, sondern Kurzsichtigkeit. Kurzsichtige Augen haben eine Form, die Netzhautablösung erleichtert, weshalb man mit Kurzsichtigkeit besser jedes Jahr den Augenhintergrund beim Arzt untersuchen lassen soll (Fundus nennt sich das übrigens).

    Oh, und Brille auf Rezept gibt es schon länger nicht mehr. Selbst mit 5 Dioptrien Abweichung dank Öl.

    • Brille auf Rezept nicht, aber ab 6 Dioptrien (bzw. 4 mit Hornhautverkrümmung) gibt es Zuzahlung der Krankenkasse. Zwar nicht die Welt, aber kann man mal mitnehmen.

  3. Hier ein Versuch beim Thema Fehlsichtigkeiten Klarheit rein zu bringen:

    Generell hat das optische System Auge, bestehend aus Hornhaut und Linse, im entspannten Zustand (Linse ist am wenigsten gewölbt) eine Brechkraft von ca. +58dpt. Bei rechtsichtigen Menschen wird das Licht aus der Ferne (ab ca. 2m, da ab dort die Lichtsstrahlen parallel aufs Auge fallen) auf der Netzhaut fokussiert, und erzeugen ein scharfes Bild.
    Bei Kurzsichtigen ist in der Regel das Auge länger gebaut, was dazu führt, dass der Brennpunkt vor der Netzhaut liegt. Bei Weitsichtigen umgekehrt, dort würde der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegen.
    Der Kurzsichtige kann die Brechkraft seines Auges nicht weiter abschwächen um den Brennpunkt auf die Netzhaut zu bekommen. Daher braucht er eine Korrektion die das für ihn übernimmt. Der Weitsichtige hingegen merkt meist lange nicht, dass er Fehlsichtig ist, da sein Auge die Linse einfach ein bißchen stärker wölben kann und somit den Brennpunkt nach vorne auf die Netzhaut bringt.

    Das Licht von Objekten die näher als 2 Meter entfernt sind fällt nicht parallel sondern divergent auf das Auge. D.h. bei entspanntem Auge wäre der Brennpunkt wieder hinter der Netzhaut, was durch Akkomodation (Veränderung der Wölbung der Linse) ausgeglichen werden kann. Oder wie von Ronni richtig beschrieben, bei Kurzsichtigen durch das Abnehmen der Brille, da dadurch auch den Brennpunkt nach vorne verschoben wird.

    Die Altersweitsichtigkeit ist nun lediglich der stetige Verlust an Akkomodationsfähigkeit. Als Kind kann man Objekte die wenige Zentimeter vorm Auge sind noch scharf sehen. Je älter man wird, desto weiter verschiebt sich dieser Punkt vom Auge weg, einfach weil die Linse ihrer Elastizität verliert und dadurch weniger stark gewölbt werden kann.

    Daher ist die Aussage von Denis, das zwischen 40 und 50 es am stärksten ist, nicht ganz richtig. In diesem Zeitraum fällt es uns nur am stärksten auf, da wir dort das erste Mal in den Bereich kommen, der uns im Alltag Probleme bereitet.

  4. Zum Thema Brille (bin seit 30 Jahren Brillenträger):
    Finger weg von Apollo, Fielmann und co. Fragt im Kollegen und Bekanntenkreis nach einem guten Optiker in eurer Umgebung.
    Ein Optiker klärt erst den Glastyp (nicht jedes Gestell passt zu jedem Glas/Kunststoff). Es gibt immer verschiedene preisliche Optionen. Sprecht offen über eure Wünsche. Von 100 bis 1000 EUR je Brille ist alles möglich.
    Macht dem Optiker genau klar, was ihr alles macht: alles was nicht Schreibtischberufe sind, Sportarten, Auto- und Motoradfahren sind relevant. Eventuell helfen zwei Brillen (die zweite Brille, z.Bsp. Arbeitsbrille, Sonnenbrille gibt es fast immer deutlich günstiger).
    Druckstellen, Kopfschmerzen, unscharf sehen sind Reklamationsgründe.
    Bei mir 400 EUR alle zwei Jahre für eine schöne Brille + eine Arbeits/Sportbrille.

    • Muss dem Jonas zustimmen.

      Hatte mich auch diesen Monat dazu entschlossen einen Sehtest zu machen weil wird halt auch nicht besser mit zunehmenden Alter…

      Aber grundsätzlich mal @Tim:
      1.) keine Brille wollen wegen Eitelkeit? Wie alt sind wir denn bitte!?
      2.) Augenarzt is Zeitverschwendung (solange es nicht schlechter wird/ keine Gefahr einer tiefliegende Krankheit anzunehmen ist.

      Die Augenärzte im meiner Nähe wollten mir auch keinen Termin geben. Also zum empfohlenen Optiker im Ort (4,9 Sterne bei Google ;). Mind. 40 min. Sehtest, welcher Arzt hätte sich so viel Zeit genommen?!
      Brillengestell welches mit die Verkäuferin vor Ort empfohlen hat (was weiß ich wie das auszusehen hat, ich habe noch nie in meinem Leben eine Brille getragen, da nehm ich doch das, was die mir empfiehlt).
      Fertig.

      So lange du vorher ein bisschen im Bekanntenkreis rumfragst was sowas kostet und dir ein Budget setzt kann Dir auch niemand was „übertrieben teures andrehen“.
      Krankenkasse zahlt eh nichts, wer Glück hat dem gibt der Arbeitgeber was dazu.

      Ich habe jetzt eine Top Bildschirmarbeitsplatz Brille (entspiegelte Kunstoffgläser mit Blaufilter) für 400€ und bin sehr zufrieden.

  5. Auch noch ein Brillentipp.
    Habe seit 30 Jahren eine Brille, nicht sehr stark, aber doch immer auf der Nase. Ich habe von Fielmann über hippen Optiker bis zum Optiker der alten Schule alles probiert. Bin jetzt bei einem Optiker gelandet, welcher sonst auch Schiesssportler ausrüstet. Preis war mir dann mal egal. Ist nach 30 Jahren wie 3D-Kino aber in geil.

  6. Zu Sehverschlechterung (das muss natürlich bei euch nicht so sein, ich will nur darauf hinweisen): meine Sehfähigkeit hatte sich in den letzten Wochen und Monaten verschlechtert, eigentlich war ich auch kurz davor zum Augenarzt zu gehen, allerdings war die Verschlechterung auch nicht gleichmäßig und dauerhaft. Bei mir wurde jetzt Diabetes diagnostiziert und seit mein Blutzuckerspiegel wieder normaler ist sehe ich plötzlich auch wieder besser.

    • Ich bin seit 10 Jahren Brillenträger wegen Altersweitsichtigkeit. Die Augen haben sich von 1,5 über 2 bis zu 2,25 Dioptrien verschlechtert. Deshalb habe ich jetzt die dritte Gleitsichtbrille. Das hat den Vorteil, dass ich mich langsam an die Gleitsichtbrille gewöhnt habe. Wenn man zu spät mit der Gleitsichtbrille los legt, ist es sehr schwer sich daran zu gewöhnen.

      Der Vorteil der Gleitsichtbrille ist, dass man im Supermarkt die Inhaltsangaben auf der Verpackung lesen kann und gleichzeitig auch Personen erkennt, die man vielleicht mal Grüßen sollte. Beides könnte ich jetzt nicht mehr.

      Der Nachteil ist der Preis. Bei Fielmann bleibe ich noch knapp unter der 1000€-Grenze. Das Geld lohnt sich. Je mehr Geld man für die Gläser ausgibt, desto besser sind sie. Wenn man die teuersten Gläser kauft, ist der Preisunterschied zwischen Fielmann und Konkurrenz auch nicht mehr so groß. Aus meiner Sicht war die Beratung bei Fielmann genauso wie beim Optiker. Nur der Laden war ständig überfüllt und man musste ewig warten.

      Tatsächlich habe ich jetzt drei Brillen: Einen Sportbrille, eine “Normale” und eine für den Computer-Monitor. Die für den Computer ist keine Gleitsicht und die billigste. Gleitsicht am Monitor ist Mist, weil man immer den Kopf zu weit anhebt. Am Laptop/iPad oder beim Bücherlesen ist Gleitsicht ok. Wenn man einen großen Bildschirm hat ist Gleitsicht doppelt schlecht, aus folgendem Grund:

      Ein Nachteil von Gleitsicht ist ein leichtes Verschwimmen des Bildes bei der Augenbewegung zur Seite. Dort zeigt sich der Unterschied zwischen teuren und billigen Gläsern am meisten. Auch bei den besten Gläsern ist der Effekt aber vorhanden. Deswegen brauche ich immer ca. 1-2 Minuten, um mich von der Computerbrille auf die Gleitsicht umzustellen.

      Der große Vorteil an Gleitsicht ist, dass man eine zweite Brille nie mitnehmen muss. Man kann damit alles machen. Nur wenn man lange (mehr als eine halbe Stunden) am Computer-Monitor sitzt, ist eine Brille mit fester Brennweite besser.

      Der Geheimtipp sind Gleitsicht-Sportbrillen. Sie sind billiger und besser als Normale und gleichzeitig auch noch selbsttönend. Vielleicht die beste Idee für einen Einstieg. Man baucht sich auch nicht so viel Gedanken über das Aussehen zu machen: Damit fällt man immer auf! Die “normale” Brille habe ich nur, damit ich nicht so auffalle. Die Sportbrille würde mir eigentlich reichen.

      • Trotz Computerbrille, drücke ich immer auf den falschen “Kommentieren-Knopf”. Könnte man die Knöpfe nicht unterschiedlich beschriften? Z.B. “Neuer Beitrag” und “Beitrag kommentieren”, wie ich das aus Foren kenne.

  7. Ich vermute ja, dass man das bei diesen Time of Flight Kameras über eine Phasenverschiebung macht, also quasi so etwas wie ein Interferometer aufbaut, das erscheint mir für gute Tiefenauflösungen sinnvoller.

    • Den Ersatzteilservice gibt’s auch von/für LEGO & die größeren Brettspiel-Verlage (was hab ich schon Pyramiden nachbestellt & beim Umzug unter’m Sofa wiedergefunden), bei Kleinstmengen normalerweise komplett kostenlos.

  8. Mein Bekannter ist Geschäftsführer / Gründer eines Optiker-Unternehmens mit Filialen in vier Städten. Als ich ihm erzählte, dass mich meine letzte Brille rund 300€ kostete, hat der mich total ausgelacht. (Wir verstehen uns gut.) Der Grund: Für Einstärken-Gläser Kunststoff, mit allen Beschichtungen von Zeiss bezahlt er gerade mal 80 Cent pro Linse! Nur mal so zur Info…

    Ich bin von klein auf Brillenträger. Bis auf meine letzte Brille (Krass Optik), war ich Fielmann-Kunde. Aber die Auswahl an Gestellen hat mir nicht mehr gefallen. Hinzu kam, dass eines meiner Augen einen Visus von unter 20% hat und daher gelegentlich schielt. Es ist hoffnungslos von einem unter Zeitdruck stehenden Arzt oder Optiker zu erwarten, dass diese/r sich Zeit nimmt für ein sehschwaches Auge vernünftige Korrektur-Werte zu ermitteln. Und bei sämtlichen Fielmann-Läden wo ich war: Immer das gleiche Trauerspiel.

    Bei Krass Optik (Hamburg Poppenbüttel / Alstertal EKZ) hat man sich richtig für mich Zeit genommen und alles penibel nachgemessen. Ich musste mich richtig umgewöhnen die neuen Gläser zu tragen. Es stellte sich heraus, dass die Werte von Fielmann viel zu stark waren (Lupen-Effekt). Inzwischen liebe ich die Brille (rahmenlos, Titan, Holzoptik).

    Für Sportaktivitäten hatte ich mir noch extra Kontaktlinsen bei Bode Optik anpassen lassen (160€ / Monatslinsen). Wir hatten fünf verschiedene weiche Linsen-Arten ausprobiert. Habe hier am Ende einem Treffer mit Coper Vision gelandet. Die sitzen perfekt, sind langlebig und der Preis ist okay (2×6 Linsen = 45€ bei Mister Spex). Wenn die Werte stimmen, kann man die ruhig die nächsten Jahre online kaufen.

    Mit Kontaktlinsen kann auch Tim seine Eitelkeiten überwinden.

    Die Informatiker muss ich nur vorwarnen, weil viele von euch m.E. in der Körperpflege nicht gerade beeindrucken: Hygiene ist A & O. Schaut euch vorher eure Keyboards und Touchscreens an, bevor ihr diese Entscheidung trefft. Man kann ja viele Sinne im Leben ohne viel Schmerz verlieren (hören, schmecken, riechen, fühlen…) aber eine Welt in der alles dunkel ist oder man fast nichts mehr sehen kann, ist echt kacke.

    Also achtet auf eure Augen !

    • Kontaktlinsen kann ich mir für mich überhaupt nicht vorstellen, eine Brille schon. Meine Eitelkeit ist sicherlich nicht überdurchschnittlich ausgeprägt und dass ich jetzt über kurz oder lang den Schritt gehen muss, ist mir schon klar.

  9. Zum Thema Gleitsichtbrillen:
    Eine Gefahr ist Inkontinenz im Alter. Warum? Es kann wohl sein, dass man mit Gleitsicht oft den Kopf etwas nach vorne neigt. Das wirkt sich auf den Rücken, den Beckenboden und schließlich die Schließmuskeln aus. Ist eine Langzeitwirkung, daher so gemein.

    • Sehr geehrter Jonathan,
      nach deiner Aussage, dass das Tragen von Gleitsichtbrillen zu Inkontinenz führen kann, hab ich mir etwas Zeit genommen um zu Recherchieren.

      Die Ursprüngliche Aussage über den Zusammenhang geht von Solveig Hoffmann (Ärztin) aus, die das in einem Buch von Benita Cantieni beschreibt (https://books.google.de/books?id=zEdQAwAAQBAJ&pg=PT114#v=onepage&q&f=false). Besagte Autorin hat dann in 1-2 Interviews und Werbepräsentationen zu besagtem Buch und ihrer eigensentwickelten Therapien dann verkündet, dass ein Zusammenhang “zweifelsfrei” nachgewiesen sei. Dr. Hoffmann hat keinerlei wissenschaftliche Studien durchgeführt und wie im Abschnitt beschrieben gibt es auch in den Fallbesprechungen für ihre Grundannahme methodische Fehler (Sie fragt Personen MIT Blasenproblemen, ob sie Gleitsichtbrillen tragen -> Selection Bias).

      Dr. Hoffmann sagt aber auch, dass diese Probleme primär duch falsche Körperhaltung verursacht wird, was auch durch viele andere Faktoren beeinflusst wird. D.h. die Aussage, dass Gleitsichtbrillen zu Inkontinenz im Alter führen, ist NICHT belegt (und höchst unwahrscheinlich).

      Pseudoschwurbel-Score: 8/10 Globuli

  10. Hier mein Senf zum Brillen-Thema:
    – Ich widerspreche jonas: Apollo, Fielmann usw. sind nicht grundsätzlich schlecht. Es steht und fällt mit der Optikerin/dem Optiker, der da arbeitet. Bei uns würde ich (derzeit) jeden zu Apollo schicken. Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sind da wirklich viel wert.
    – Zu Hamsta: Ein (guter) Augenarzt ist keine Zeitverschwendung! Gerade ab 40 – aber auch schon vorher – gibt es einige Augen-Erkrankungen, die man selbst zunächst nicht bemerkt, die man aber verlangsamen kann oder die man behandeln kann, bevor es zu Schäden kommt, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Wie regelmäßige Zahnarzt-Termine sollten man auch regelmäßig zum Augenarzt (ohne Probleme reicht da aber alle zwei Jahre). Für das Ausmessen der Brillenwerte ist ein guter (!) Optiker aber tatsächlich oft besser.
    – Bei den Gläsern gibt es alle möglichen Beschichtungen, die meisten sind meiner Meinung nach unnötig. Manche halten Brillen ohne Top-Entspiegelung nicht aus, ich spare mir selbst die inzwischen (außer sie ist sowieso dabei). Tipp: Wen die Spiegelungen bei Sonnenbrillen nicht stören, der braucht normalerweise auch bei der Alltagsbrille keine Entspiegelung.
    – Das Auge ermüdet im Laufe des Tages, Termin beim Optiker daher nicht früh morgens oder abends machen. Zu starke oder zu schwache Brillen können zu Kopfschmerz führen.
    – Habt keine Scheu, drei oder viermal zum Anpassen zu gehen. Nach dem ersten Mal drückt die Brille bei fast allen. Aus diesem Grund würde ich auch von Gestellen abraten, deren Nasenauflage nicht einstellbar sind. Achtet auf die Breite des Gestells! Zu schmale Brillen verformen über die Jahre die Schläfenknochen!
    – Nehmt beim Brillenkauf unbedingt jemanden mit, der/die Euch kennt. Eine Brille verändert das Aussehen stark, die Veränderung sollte zu Euch passen. (Nicht im Mode-Sinn sondern zu Eurer Persönlichkeit)

  11. Mojn,

    1. WLAN ist auch nur Licht mit niedrigerer Frequenz. Das gaht daher einigermaßen durch Wände durch. Der schwierige Teil ist der Bildsensor. Normalerweise braucht man echt viele Pixel für ein Bild was bei den großen Wellenlängen ein großes Antennenarray würde. Hier hat wohl eine AI es geschafft aus sehr wenigen Pixeln (also wenigen Antennen) eine Bewegungsrekonstruktion zu rechnen. Sehr cool!

    2. Rode … da gibt es im EEVblog eine Serie in denen ein ehemaliger Designer dieser Firma Dinge erklärt. https://www.youtube.com/playlist?list=PLvOlSehNtuHv98KUcud260yJBRQngBKiw

    • Ergänzung zum Video

      Das Gegenstück zum XLR-Stecker ist die TRS-Klinke, in diesem Zusammenhang auch gerne symmetrische Klinke genannt. (Monoklinke –> unsymmetrische Klinke).

      Belegung (Eselsbrücke in Klammern):
      X (Ground) Masse — Sleeve
      L (Live) Hot — Tip
      R (Return) Cold — Ring

  12. @Tim: Ich habe auch einen Rodecaster gekauft. Auch bei mir war das Firmware-Update 1.2.0 der Grund zum Kauf und die Möglichkeit ein Rücksendegerät deutlich günstiger zu bekommen.

    Zum Phone-Eingang: Wenn du ein TRRS Kabel verwendest, dann kann auch der Ton von den Mikros an das Telefon übertragen werden. Mit TRS (Standard Kopfhörerkabel) gibt es keine Verbindung für das Mikrofon.
    Hier ist nur wieder der Punkt, dass man bei neueren iPhones dann auch einen passenden Lightning zu TRRS Adapter braucht. In meinem Setup ist hier ein Belkin Adapter mit Lightning und TRRS Anschluss eingebaut, damit auch das Ladegerät am Telefon hängen kann. Der mitgelieferte Apple-Adapter hat ja dann nur den TRRS-Klinke-Anschluss.

  13. hab neulich ein fast 40 jahre altes taschenmesser mit abgebrochener kleiner klinge, feder in der schere und verlorenem zahnstocher an victorinox geschickt und das messer repariert, gereinigt und ergänzt kostenlos zurückgeschickt bekommen…
    war somit unterm strich etwas günstiger als in eurer sendung berichtet… ;)

  14. Ich bin 47 Jahre alt und habe mir vor kurzen Multifokus-Kunstlinsen einsetzen lassen. Ich war wegen Altersweitsicht am linken Auge nach langen Jahren beim Arzt (zusätzlich zu meiner seit der Pubertät vorhandenen Kurzsichtigkeit), dort wurde grauer Star am linken Auge diagnostiziert.

    Erst bin ich erschrocken, doch eigentlich war das Glück: ich musste nur ca. 3.600 Euro für die Multifokallinsen aufzahlen und bin nun zeitlebens brillenfrei, sowohl nah als auch fern.

  15. Sonst nicht meine Art, auf sowas rumzuhacken, aber im CPU-Kapitel hat’s mich doch arg oft gestört: Auch wenn es im englischen „to execute“ heißt, wird Programmcode im Deutschen nicht „exekutiert“ (=hingerichtet).

    • Ist vielleicht nicht der gängige Begriff dafür, aber “exekutieren” hat durchaus die Nebenbedeutungen “ausüben, vollziehen, durchführen”.

      https://www.duden.de/rechtschreibung/exekutieren

      Programmcode ist ja nur eine Darstellung eines Algorithmus (ein “Ritual”) und den (das) kann man exekutieren.

      (Die Exekutive ist ja auch die “ausführende”, nicht die “hinrichtende” Macht. Die Bedeutung “hinrichten” ist die übertragene Bedeutung, da “das Todesurteil ausgeführt” wird.)

  16. Zum Thema Brille:
    Brillenfassung und Gläser müssen nicht vom selben Optiker stammen.
    Man kann auch zunächst ein passendes Brillengestell suchen, dabei wie oben erwähnt beachten, dass nicht jede Fassung für alle Gläser geeignet ist, und dann beim Optiker seines Vertrauens die Gläser anfertigen lassen.

    Tipp: Im Geschäft 2 Selfies pro Brille machen, eins frontal und eins seitlich von vorne, damit der Bügel sowie Glas und Rahmen von der Seite zu sehen sind. Die Sammlung kann man dann zuhause mit PartnerIn/Freunden in Ruhe anschauen, ohne diese stundenlang mitschleifen zu müssen. In RL auf der Nase wirkt sie mitunter trotzdem etwas anders als auf einem Foto.

    Die pauschale Erfahrung mit den Optikerketten kann ich nicht teilen.
    Bei Apollo fühlt sich die Verwandtschaft zwar übers Ohr gehauen.
    Mit Fielmann sind Freunde und Verwandte aber zufrieden. Ich habe bis vor kurzem einen Bogen um Fielmann gemacht, weil es mal den Vorwurf gab, der Inhaber sei Scientologe. Mit meinen neuen Zeiss Gleitsichtgläsern bin ich aber sehr zufrieden und deren Optikermeister hat sich sehr viel Zeit genommen. Dessen Beratung hat maßgeblich dafür gesorgt, dass ich dort die Gläser habe machen lassen.
    Meine Erfahrung ist eher, dass die jungen VerkäuferInnen auch zu den unpassendsten Gestellen sagen “Steht Ihnen gut.”
    und stattdessen die älteren, erfahreneren eher mal von einem Gestell abraten.

    Zum Thema Laserbehandlung, Kunstlinsenimplantation, Altersweitsichtigkeit gabs gestern eine ausführliche Sendung im DLF:
    https://www.deutschlandfunk.de/laser-statt-brille-chancen-und-risiken-operativer.709.de.html?dram:article_id=450990

  17. Für den Betrieb von APC USV kann ich sehr den apcupsd empfehlen. Ich haben ihn bisher nur unter GNU/Linux und Microsoft Windows ausprobiert, aber er unterstützt wohl auch macOS, FreeBSD, NetBSD und Solaris. Zumindest unter Windows ist eher vom Funktionsumfang deutlich besser als die von APC angebotene PowerChute Software.

  18. Hi, kann Denis verraten wo er die Platinen bestellt hat?

    Unter 1 EUR das Stück ist ja der Wahnsinn!! Ich bin selbst Elektroingenieur und bastel zu Hause immer mal wieder. So günstig hab ich Leiterplatten bisher noch NIE bestellen können! Würde mich über den Tipp sehr freuen :)

  19. Zum Thema Queen im Bluescreen. Dennis, was du hier gebaut hast ist ein Hardware in the Loop (Hil) Teststand. Für Steuergräte in der Automobilindustrie ist das ein weitverbreitetes Testverfahren zur Produktabsicherung. Die Ein- und Ausgänge werden beschaltet und überwacht. Dann wird getestet ob sich der Prüfling wie in den Anforderungen, oder in deinen Fall wie im Referenzhandbuch, beschrieben verhält.

    So ein Hil Teststand kostet mehrer tausend Euro. Das ganze mit einem Arduino umzusetzen ist eine tolle Leistung!

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