FS246 Raumzeitfenster

Monty Python und Humor — Coronavirus — Living the Future — Raumzeit — Space — Tesla und die Automobilindustrie — Sozialraum Auto — Promotion — Billie Eilish

Eine kleine Runde mit Gast. Tala ist und Gregor ist mal wieder dazugestossen. Wenig überraschend gehen wir diverse Dinge stark auf der Metaebene an (im doppelten Wortsinne). Wir diskutieren Humor, Viren, Texteditoren, das Leben in der Zukunft und warum das mit der Abkehr vom Auto noch eine Weile dauern wird.

Dauer: 4:02:58

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Shownotes:

77 Gedanken zu „FS246 Raumzeitfenster

    • Ebenfalls emacs und vim Nutzerin hier, übrigens erst seit “kurzem” (2016), ich habe mit den beliebteren “modernen” Editoren angefangen.

      Leider stellen andere Editoren nunmal bis auf hübsche GUIs einen Rückschritt dar…

      Spätestens als ich dann auch noch org-mode und magit kennengelernt habe musste ich mich wirklich fragen warum ich jemals auf die “Emacs ist alt und voll schwer und so” Leute gehört habe…. Danke für nichts!

      Übrigens deckt emacs Evil erstmal fast die gesamte Funktionalität von Vim ab. Als Liebhaberin der Vim Navigation muss ich also auch auf nichts verzichten. Und wenn ich mal vim direkt nutze komme ich genauso gut zurecht wie sonst auch. Die emacs Vs. vim crowd kann mir also ebenfalls gestohlen bleiben.

  1. Letzten Dienstag war ich auf ner Produktionsmesse in Hamburg. Mit internationalem Publikum. Und seit Donnerstag / Freitag war ich total down. Keine Ahnung ob es der Coronavirus oder doch nur ein Influencer *gg* war. Mit Anfang 30 lag ich das ganze Woche nur so da wie eine halbtote Schildkröte, mit Fieber, Dünnpfiff, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, … und am Montag noch mit Schwindel und Koordinationsproblemen und einem schielendem Auge.

    Ab Dienstag hatte ich’s soweit überstanden. Doch das war schon echt krass. Sonst hat mich so gut wie nichts aus der Bahn. Zum Arzt bin ich erst Dienstag gegangen. Aber dem war das so ziemlich schnuppe, was ich hatte, solange es vorbei ist. Nur mit dem fiesen Husten hab ich noch zu kämpfen. Doch wenn Doktor Schnelltod meint, es sei alles in Ordnung, ist das nun nicht mehr mein Problem, wenn andere von mir ihren Teil abkommen :P #ÖPNV-Pendler

    Am liebsten hätte ich mich ja gern testen lassen. :-/

  2. Zu Talas Wildcard Problem mit der zsh:
    Um das zu umgehen, ohne zusätzliche Dinge eintippen zu müssen, kannst du einen alias benutzen (z.B. in die .zshrc schreiben):
    “alias git=’noglob git'”

    Zur Erklärung:
    Die Shell versucht zunächst, die Wildcard aufzulösen. Das tut sowohl die bash als auch die zsh nur im aktuellen Verzeichnis. “git add *.py” funktioniert dementsprechend in beiden Fällen, wenn es im aktuellen Verzeichnis mindestens eine *.py Datei gibt, allerdings dann eben nur für diese Datei(en).

    Unterschiedlich verhalten bash und zsh sich, wenn es keinen Treffer gibt. Die bash gibt in dem Fall einfach den Ausdruck weiter an git. git kann ebenfalls etwas mit der Wildcard anfangen und sucht dann auch in den Unterordnern.
    Die zsh hingegen wirft einen Fehler, wenn sie versucht, eine Wildcard auszuwerten, die zu nichts passt. Das ist dann eben das “zsh: no matches found: *.py”.

    Mit dem oben genannten Alias wird dafür gesorgt, dass bei der Verwendung von git immer das Globbing (die Wildcard Vervollständigung) der zsh deaktiviert ist.

    Alternativ könnte man auch die Wildcard escapen (“git add \*.py”), die Dateiangabe “*.py” komplett in Anführungszeichen setzen oder das zsh Globbing so nutzen, dass es auch auf Dateien in Unterordnern zutrifft “git add **/*.py”.
    Dann kann man das sehr mächtige Globbing weiterhin in Kombination mit git verwenden, z.B. “git add **/(foo|bar)/*.py”, was alle *.py Dateien in einem foo oder bar Ordner hinzufügt.

    • Talas Problem war aber, soweit ich das verstanden habe, weniger zsh vs. bash sondern vermeintlich Windows vs. Mac. Und da kapiere ich das Problem ehrlich gesagt nicht. Enweder hat sie da ein sehr exotisches Setup unter Windows oder eine Einstellung in der gitconfig, die sie vergessen hat.
      Wenn man das “Standard git” unter Windows installiert, bekommt man die git bash und die verhält sich unter Windows genauso wie git unter MacOS. Steht auch so in der Dokumentation unter EXAMPLES beschrieben:

      “Adds content from all *.txt files under Documentation directory and its subdirectories:

      $ git add Documentation/\*.txt

      Note that the asterisk * is quoted from the shell in this example; this lets the command include the files from subdirectories of Documentation/ directory.

      Considers adding content from all git-*.sh scripts:

      $ git add git-*.sh

      Because this example lets the shell expand the asterisk (i.e. you are listing the files explicitly), it does not consider subdir/git-foo.sh.”

      • Auch wenn git unter Windows die bash mitbringt, hindert Dich keiner daran, das dann in cmd oder PowerShell zu benutzen. Und dass cmd Parameter irgendwie expandiert oder auch nicht oder teilweise, daran habe ich mich langsam gewöhnt.

        • Ähm, du installierst plain vanilla git unter Windows, das beim Start automatisch eine (schön eingerichtete) Bash mitbringt, ignorierst das, trägst das git-Exe in den Path ein und startest das dann mittels cmd.exe? Das ist tatsächlich ein Workflow, auf den ich nicht gekommen wäre ;-)

          • Ich habe nicht gesagt, dass ich das so mache …

            In PATH wird es vom Installer eingetragen (Schritt 6 des Installers), reine Windows-Anwender kennen halt cmd, aber nicht bash. Sie wollen letztlich git benutzen, nicht bash.

            • Genau, und deswegen würde ich davon ausgehen, dass “normale Windows-Anwender”, die einfach nur git benutzen wollen, einfach auf das git-Icon klicken. Und dann geht halt die git BaSH auf (und alles ist gut).

    • Das ist nur die halbe Wahrheit – Will man die Wildcard Problematik (unter Verwendung der zsh) in den Griff bekommen, macht man folgendes:

      setopt cshnullglob

      Das hat zur Folge, dass Wildcards die keinen Match generieren, ausgelassen werden und das hier funktioniert:

      ls *foo *c *bar

      Nur als Beispiel, ihr wisst was ich meine…

      man 1 zshoptions

      “””ZSH_NULL_GLOB
      If a pattern for filename generation has no match, delete the pattern from the argument list; do not report an error unless all the patterns in a command line have no matches.
      “””

  3. Hallo Tim, dies hier meinst Du sicherlich nicht:
    “Verkündigung bzw. verkündigen ist das nachdrückliche Kundtun eines wichtigen Sachverhalts, Aussage. Das Wort wird vor allem im Bereich der Religion verwendet und ist dort gleichbedeutend mit dem Weitergeben der religiösen Überzeugung (religiös formuliert: des Wortes Gottes) durch die Gläubigen (Zeugnis) bzw. die Priester (Predigt). Verwandte Begriffe sind Kerygma, Prophetie und Evangelium („frohe Botschaft“).

    Mit „Verkündigung“ ist oft auch die Verkündigung der Empfängnis Jesu an Maria durch den Erzengel Gabriel gemeint, wie sie im Lukasevangelium geschildert wird. (Wikipedia)”

    Du meintest wohl Verkündung.

    Twitter ist auch kein Organ, sondern ein Medium (falls überhaupt). Zwar ist die Wikipedia (de) da noch ohne ausführlichen Text, aber bis dahin hilft es, einfach die Worte auf der Zunge zergehen zu lassen.

    “ORGAN: für eine Zeitung oder Zeitschrift, die den offiziellen Standpunkt einer Organisation (politische Partei, Interessenverband o. Ä.) publiziert, siehe Organ (Medien)” -> ist aber nur ein Platzhalter.

  4. Herr/Frau/Doktor kommt daher, wenn man die Form direkt aus dem englischen übersetzt – da gibt es kein “Frau Dr Hoffmann”! Immerhin etwas sinnvoller als die übersetzten Formulare, in denen man unbedingt sein Bundesland eingeben muss.

  5. Mmh, vielleicht verstehe ich Tala ja falsch, aber auf dem Mac Datei-Arten oder anderes im Ordner mit Unterordnern suchen:
    Ordner öffnen > in Suchenzeile z.B. “.txt” ohne Sternchen eingeben > auswählen “Diesen Mac” oder [aktueller Ordnername] > fertig!

    Thema Editor: Ich code nicht so viel, aber wenn dann unter Mac UND Win mit Brackets, kostenlos und die meisten fehlenden Funktionen kann man mit Erweiterungen nachinstallieren.

  6. Immerwieder schön wenn Leute die nicht Coden anderen Leuten Editoren empfehlen. Und wenn dann das auschlagebende Kriterium ist, dass die Software besonders alt ist.
    Ein Future-Moment ist übrigens, wenn man BBEdit deinstalliert und dafür einen modernen Editor benutzt.

    Und Sublime in der Liste der neueren Web-basierten Editoren zu führen ist totaler Mumpitz. Das Ding ist hauptsächlich in C++ geschrieben und performt wie die Hölle. Versucht mal ein mehrere hundert Megabyte log file in eure tollen abgehangenen Editoren zu laden. Viel Spaß dabei.

    Es müsste so gehen:
    Irgendwann kam Sublime als alle auf ein neues TextMate gewartet haben. Sublime war toll und wurde immer besser. Die richtige Mischung aus simplem Editor, wahnsinning responsiv und erweiterbarem Biest.
    Dann kamen die Web-basierten copy cats: Atom, VsCode et.al. Wobei letzteres mittlerweile auch ziemlich performant ist.
    Das ist zumindest ein Teil der frühen Editorengeschichte.

    Merke: Nur weil etwas alt ist oder nativ entwickelt ist, ist es nicht besser als andere Produkte.

    • Da hast du Recht, Sublime hat mit webbasierten Editoren genau Null gemein und steckt so ziemlich jeden der genannten Editoren in die Tasche und das locker.

      Ansonsten macht Neovim eine ganz gute Figur. Falls man mit der Webtechnik leben kann ist VS-Code bzw. VS-Codium einen Blick wert, das ist meiner Meinung nach der einzige dieser Editoren, dem man die Webtechnik kaum bis gar nicht „anfühlt“.

    • Da habe ich mich etwas verplappert, das kam so rüber als ob ich Sublime als Web-basiert bezeichne. Was ich meinte, ist die fehlende “Mac-ness” des Programms. Was die Performance und Features betrifft ist Sublime allerdings wirklich gut.

  7. Hallo zusammen!

    Ich habe noch einen Tipp zu Tala’s Aussage, sie nutze Notepad++ um Excel Daten über den Multicursor zu andern:
    Ich habe diese Anforderung auch sehr oft und ich nutze dazu Excel Formeln. Dafür erstelle ich eine neue Spalte, in der ich über die Formel die einzelnen Zellen mit fixem Text verknüpfte..
    Ich habe früher auch mit Multicursor gearbeitet, bis ich irgendwann auf diese, wesentlich einfachere und elegantere Möglichkeit gestoßen bin. .
    Vielleicht hilft dieser Tipp ja dem einen oder anderen.

    Gruß Oli

  8. Das Einchecken ohne menschliche Interaktion hatte ich habe schon vor rund 10 Jahren in einem Motel-One in Hannover. Man musste in einem Automaten seine Buchungsnummer und Namen eintippen und bekam dann die Schlüsselkarte. Ausser beim Frühstück habe ich niemandem vom Personal gesehen.

    • Vor allem im Ausland sind diese Automaten ein Segen, denn das korrekte Eingeben einer deutschen Rechnungsadresse überfordert das Hotelpersonal häufig.

    • Ich war auch eine zeitlang in einem Hampton by Hilton untergebracht, dort konnte man sogar per App vorher einchecken und sich sogar sein Lieblingszimmer aussuchen, insofern noch frei. Aussuchen leider nur im Sinne von “im Zimmer 42 war ich schon, das war gut” und nicht “bitte nicht zur Strasse raus und nicht neben dem Fahrstuhl”, aber trotzdem eine gute Idee.

  9. Ich oute mich auch gerne als Otto Fan, aber nicht weniger als Fan seines Ghostwriters Robert Gernhardt (der ja auch zb Mitautor des Otto-Buchs ganz offiziell ist). Daher habe ich mich auch überzeugen lassen, mir die Otto Autobiografie (in Hörbuchform) zu Gemüte zu führen, was auch für einen sonst nich biographienleser wie mich sehr erhellend war. Da sagt er unter anderem, dass er in seinen Anfängen sich durchaus Monty. Pythons bewusst war (lange bevor sie durchs deutsche Fernsehen kamen) und nennt sie als Vorbilder in Sachen Blödehumor. Von da weiß ich aber auch, dass es damals in Hamburg eine Künstler-WG gab, wo neben Otto auch Leute wie Udo Lindenberg und Westernhagen zum Personal gehörten, was immer man darauf folgen mag.

  10. Noch zwei tolle space youtube channels:

    – bps.space: Ein audio engineer ohne irgendwelche Erfahrung möchte zu spacex und fängt an Raketen zu bauen die selbstständig landen. Er baut und entwickelt alles selber inklusive flight controller und betreibt learning by doing. Ein paar Jahre später ist er jetzt seinem Ziel ziemlich nahe und möchte nicht mehr zu spaceX sondern lieber Leuten etwas bei bringen: https://www.youtube.com/channel/UCILl8ozWuxnFYXIe2svjHhg

    – pbs space time: Wahnsinnig chrasimatischer Astrophysiker erklärt Weltraumphysik, ganz toll: https://www.youtube.com/channel/UC7_gcs09iThXybpVgjHZ_7g

  11. Also bei Hotels ist wirklich noch Potential für Verbesserung. Die neueren Hotels mit den anonymen NFC?Karten seit einigen Jahren finde ich sehr gut, da wäre ein Verlieren nicht weiter tragisch (auch wenn es mir nicht passiert). Jedenfalls um Längen besser als den obligatorischen Schlüssel, der gerade im Hotelwesen immer einen großen Ziegelstein umgebunden bekommt, damit er auch ja nicht tragbar ist. ;) (Mit Adresse und Raumnummer – praktisch für den Finder)
    Aber wie es um die Wartung bzw Ausfallszenarien dieser Karten aussieht, weiß ich nicht.
    Was immer wieder besonders aufregt, sind die kleinen Zettelchen zum Ausfüllen am Tresen, obwohl die Buchung doch via Internet war…

  12. Moin, zwei Punkte:

    1. Hier in auf dem Land fahren sehr viele Leute nur Auto, weil sie sonst nicht in sinnvoller Zeit in die Arbeit kämen. Ich wohne etwas südlich von Ingolstadt und bin ein paar Jahre nach Regensburg gependelt (mit den Öffis > 2h einfach, mit dem Auto ca. 45 Minuten) und dann für ein Jahr nach Nürnberg (mit den Öffis ca. 1:45 h, mit dem Auto eine Stunde).
    Ja, es gibt die Freude am Fahren Fraktion, aber das werden gefühlt immer weniger, auch hier in Bayern. Man sieht sehr viele Fahrzeuge nichtdeutscher Marken aus dem unteren Preissegment. Zu meiner Jugend gab es fast nur die deutschen Hersteller, hier vor allem Audi, VW, aber auch Merzedes und BMW, mittlerweile dominiert ganz klar Skoda.

    2. Hier gibt es auch einen Promotionsleitfaden. Zwar in einem anderen Fach, ist aber trotzdem eine nette Lektüre.
    http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/rincke/Allgemeines/leitfaden_promotion.pdf
    Sonst: Weitermachen, Danke!

    • Ich lebe auf dem Land, der Bus fährt 2x am Tag… wir haben zwar eine Kirche, wrden dafür aber nicht von Lieferdiensten angefahren… ist das jetzt mehr oder weniger ländlich als die Variante mit Lieferdiensten aber ohne Kirche? :-)

  13. Zwei Anmerkungen:
    Wenn man explizit einen Editor mit gutem XML-Support sucht, würde ich wirklich so etwas wie Oxygen (oder XMLSpy; habe ich selbst aber nie verwendet) in Erwägung ziehen. Ich bevorzugte selbst normalerweise eher schlanke Editoren; beides sind nämlich ausgewachsene IDEs. Aber wenn man viel und professionell mit XML-Technologien arbeitet, können die die Arbeit schon sehr erleichtern.

    Rekursives Ordner durchforsten unter zsh geht so: **/*.py. Habe ich aber nie gebraucht bei git. Wenn man eine gut gepflegte .gitignore hat, reicht mir normalerweise einfach ein git add *.

  14. Danke für den Tipp zu Textmate, fühlt sich am Mac nativer an: Scrollen am Touchpad mit Gummiband-Effekt, Datei speichern rollt das Dialogfeld aus der Titelleiste aus …
    Hat für mich aus oben genannten Gründen Sublime Text 2 ersetzt, welchem man zum Teil die X-Plattform Grundlage anmerkt, will man eigentlich nicht haben.

  15. Ich spiele auch gern Elite Dangerous. Vor allem Bounty hunting macht mir da Spass. Ich wünschte mir aber, das dort die wöchentlichen Community Goals wiederkommen.

    @Tala falls du es noch nicht kennst: elitedangerous.de hat ein gutes Forum und einen Teamspeck Server. Da bekommt man gute Tips wenn man nicht mehr weiterweiß.

  16. Zum Thema Mobilität >

    Vorab, seit mehr als 5 Jahren bin ich bei einem Fahrradpodcast dabei. Haben erst mit über 40 Jahren ein Auto angeschafft und würde auch noch heute gerne darauf verzichten, aber die Pendelei zum Job – in der Fahrradindustrie – macht es mir nicht möglich.

    Ich gebe grob überschlagen incl Inspektionen, Sprit, Steuer und Versicherung 4000€ im Jahr aus. Dabei ist der Wertverlust an der Karre noch gar nicht einberechnet, aber die fahre ich eh bis sie auseinanderfälllt.

    Das entspricht ja so etwa der Bahncard 100

    Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich 4h am Tag mit Pendelei beschäftigt. Dem gegenüber stehen derzeit etwa 1:40h.

    Der ÖPNV ist für mich schlicht keine Alternative, der dieser zumindest für meinen Anwendungfall so noch nicht funktioniert.

    Und ich würde gerne auf mein Auto verzichten.

  17. Zu Tims Living The Future: Bei meinem letzten Hotelbesuch wollte ich nach Öffnungszeiten der Rezeption einchecken, also gab es einen Nachttresor, dessen Code mir vorab per E-Mail mitgeteilt wurde und in dem sich dann mein Zimmerschlüssel befand. Das empfand ich auch als sehr praktisch, auch dass ich nur beim Checkout mit Menschen zu tun hatte, aber wie Zukunft kam mir das nicht vor.

  18. Ich sondere regelmäßig ähnlich radikale Positionen ab wie Tim, der meint, daß Windows-Nutzen zur ästhetischen und usabilitistischen Abstumpfung führt. So gesehen verstehe ich das sehr gut.
    Lustigerweise ist es bei mir jedoch genau andersrum: ich bin überzeugt davon, daß Apple-Nutzen zur Abstumpfung gegenüber jeder noch so kruden Einschränkung führt und damit die Industrie dazu ermutigt, mehr von diesem Mist zu produzieren.
    Mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, was Apple User, insbesondere das Freakshow-Team, alles an Bevormundung schafesgleich als gottgegeben hinnimmt, nur, weil das HMI drüben etwas hübscher ist.

    Auch in meinem Fall ist das ein Thema von automobiler Relevanz: ich bin dem Reiz der Schönheit erlegen und habe mir gerade einen Mazda 3 gekauft der, wie man erst zu spät feststellt, voll bis unter’s Dach ist mit Bevormundungen und idiotischen Defaults, die sich nicht verändern lassen. Die Community ist sich auf Nachfrage dessen bewußt, erträgt es aber tapfer, weil er halt so schön ist. Das automobile Äquivalent zu Apple, incl. der anspruchsbefreiten Community. In einer Welt mit mehr Windows und Android Usern würde dieses Auto in jedem Review durchfallen.

    Erstaunlich, in wie weit entfernten Welten man leben-, und sich trotzdem bei der Freakshow gemeinsam und friedlich treffen kann.

  19. Servus zusammen :-)

    Von The Lunatic Fringe herkommend schreibe ich auch hier noch ein Dankeschön rein.Danke für die schöne Unterhaltung mit Gregor und Tala.

    Persönlich weiss ich seit vielen Jahren des Mithörens dieser hier produzierten Podcasts immer noch nicht genau,warum ich das tue.
    Zur Erklärung:Ich kenne mich mit Computerzeugs so gut wie gar nicht aus,vor allen Dingen gar nicht mit Apple-Zeugs,Programmiersprachen und so weiter

    …trotzdem geniesse ich jede weitere Folge,die aus dem Metaebene-Universum aufscheint !

    Liebe Grüße

  20. Zu Talas Editor-Suche: Beruflich muss ich Windows nutzen, privat nutze ich Mac. Kenne daher beide Seiten einigermaßen. Notepad++ hatten wir hier immer als Default auf den Kisten installiert und seitdem kämpfe ich dagegen. Teilweise teile ich Tims ästhetische Bauchschmerzen. Das Ding hat aber auch ein paar handfeste technische Probleme. Da wäre für mich zuvorderst der Umgang mit verschiedenen Encodings. Ich glaube, das haben die Notepad++-Entwickler nie wirklich kapiert, ja es gab ja zeitweise sogar zwei offizielle Versionen: eine Windows-1252-Version und eine Unicode-Version. Wenn ich dann in der Statusbar bei vermeintlich erkanntem Encoding solche Dinge lese wie “ANSI as UTF-8”, dreht sich mir der Magen um. Warum trotzdem soviele Leute NPP nutzen? Es ist kostenlos, es ist relativ schnell, Encoding interessiert kaum jemanden und es ist kostenlos.

    Wenn man ernsthaft mit XML arbeiten will (d. h. nicht nur bunt machen und pretty printing), führt m. e. kein Weg an einem spezialisierten Editor vorbei. Mein Produkt der Wahl ist hier Oxygen. Ich finde, das fühlt sich so an wie von Entwicklern für Entwickler gemacht. Und für XPath und XQuery habe ich noch nichts auch nur ansatzweise vergleichbares gesehen.

    Als plattformübergreifende Editor-Alternative hat m. E. in den letzten beiden Jahren Visual Studio Code alles andere abgehängt. Scheiß drauf, dass es auf Electron basiert, es ist schnell (viel schneller als bspw. Atom, trotz vergleichbarem Unterbau). Es lässt sich mit ein paar Handgriffen so stylen, dass es auf dem Mac nativ aussieht (native Keybindings hat es sowieso schon, bspw. CMD+, für die settings). Es gibt eine shitload an geilen Plugins dafür, bspw. auch für XML oder CSV-Dateien. Da habe ich Talas Anforderungen nicht ganz kapiert, aber ich arbeite (leider) ebenfalls viel mit CSV-Datein und dank “Rainbow CSV” Plugin brauche ich da überhaupt kein Excel mehr. Was viele Leute an VSCode stört: da steht offiziell Microsoft drauf. Ist aber eher Marketing-Gag. Das Ding hat ja mit Visual Studio nichts zu tun und wird von Erich Gamma und seinen Leuten entwickelt, soviel ich weiß in der Schweiz.

    Wenn’s ganz minimalistische auf dem Mac zugehen soll, dann würde vermutlich auch CotEditor als Ersatz für Textedit genügen. Schnell und schlank, kostenlos: https://coteditor.com/

        • Es ist nicht wirklich ein Label, aber die Marke gehört Microsoft und die ist ebenso wie das Logo nicht frei. VSCodium ändert genau das und schaltet Telemetrie von Hause aus ab, ansonsten entspricht es genau VSCode.

    • Den Tipp mit Visual Studio Code kann ich nur bestätigen. Da ich dienstlich mit Windows arbeiten muss und privat mit macos unterwegs bin hatte ich in der Vergangenheit atom im Einsatz. VS Code ist aber um einiges schneller und es gibt sogar ein key mapping für notepad++.

  21. Zu den Shownotes: Bleiben die jetzt so? Gefällt mir gar nicht. Die Bilder bringen keinen Vorteil, einige fehlen, unnötige Umbrüche in den Titeln, Encodingfehler.

    Zum Thema Auto: Tala hat da mMn den richtigen Standpunkt: In einer (Groß-)Stadt braucht man nicht unbedingt ein Auto. Kenne ich aus eigener Erfahrung und da kann man sicher noch viel bewegen. Auf dem Land sieht es VÖLLIG anders aus, da ist man ohne Auto aufgeschmissen. Ich hab mich schon gefreut, dass mal nicht die typische (Entschuldigung) arogante Großstadt-Berlin-Sicht/Auto-braucht-keiner-Leier kam. Bis Gregor anfing: Wenn ich höre, „mit 17€ pro Tag kann man ja alles wichtige mit dem Taxi fahren“ und „zum Supermarkt laufen, ist halt wie bis zum Alexanderplatz“, … Ernsthaft? 2,5km? Gregor: Das ist nicht Land. Das ist Stadt. Kleinstadt, meinetwegen. Land heißt: der nächstgelegene Supermarkt ist 10km entfernt – LUFTLINIE. Der einzige nähere Laden (eine Metzgerei, die die Semmeln der Wurstsemmel auch einzeln verkauft und ein paar Konserven hat) ist 6km weg.

    Lieferando? 4 Pizzadienste (je einer ab 15€/25€/28€, einer ab 25€+6€ Lieferung!). Hermes liefert nur alle 2-3 Tage. DHL wird mit der Briefpost ausgeliefert. Packstation? LOL!

    Kommt mal weg von dem “niemand braucht ein Auto, wenn er nur wirklich will”. Das ist nicht so. ÖPNV funktioniert halt nur, wenn viele Leute die selbe Strecke befahren wollen. Das hast Du auf dem Land aber nicht, weil Start oder Ziel extrem verteilt sind. Das ist dann eben … Individualverkehr.

    Stadt und Land sind verschieden. Die Lösungen müssen es auch sein.

    Sorry, wenn ich hier emotional werde, aber ich sehe leider, dass die Diskussion von Stadtbewohnern dominiert wird. Diese Sicht geht auch in die Politik ein und Land wird kaum wahrgenommen. Klar ist das nur ein kleiner Teil der Einwohner, ABER DIE BAUEN EUER ESSEN AN! (Nein, ich bin kein Bauer.)

    • >Zu den Shownotes: Bleiben die jetzt so? Gefällt mir gar nicht. Die Bilder bringen keinen Vorteil, einige fehlen, unnötige Umbrüche in den Titeln, Encodingfehler.

      Nein, das ist alles gerade in Work in Progress. Wir entwickeln da gerade ein neues Plugin und tasten uns langsam heran, was hier eigentlich wünschenswert wäre. Da sind wir auch noch für alle Anregungen offen.

      • Dann gerne meine Anregungen:

        So wie bisher war eigentlich ganz gut, einfach die Links als Block (finde ich sogar besser, als eine vertikale Liste, wie z.B. bei CRE.). Wobei ich Gruppierung nach Kapitelmarken u.U. nützlich fände.

        Kleine Hinweis-Icons bei bestimmten Content-Kategorien finde ich hilfreich, z.B. ein Icon für Wikipedia/Lexikon/Grundlagenartikel, eines für Links auf Videos, eines für Audio. Favicon finde ich da sinnlos.

        Mir ist vor allem wichtig, vor dem Öffnen zu wissen, ob mich da ein Video erwartet (das Ton braucht, das Datenvolumen verbrennt, …), ein Grundlagenartikel (Wikipedia) oder etwas Weiterführendes.

        Wenn die Shownotes echten Text enthalten, dann die Links entweder direkt im Text „(siehe [link])“, wenn es wenige sind, als Block unter dem Abschnitt, wenn sich der Text sinnvoll strukturieren lässt oder alle Links unter dem Text.

    • Diese lauen Argumente von Gregor haben ungemein genervt. Nett, er war jetzt mal aufm Land und “kennt” die Situation. Lieferdienst gab es? Soweit vom Schuss kann das dann nicht gewesen sein. Land ist nicht Land.

      Hier gibts zumindest im Ort (1500EW) noch einen Fleischer und einen gut sortierten Supermarkt. Der nächste Ort ist 10 km und die nächste Kleinstadt (15000EW) 25km entfernt und das über einen Berg (eine Passstraße).

      ÖPNV gibt es, aber eher für die Schüler zugeschnitten, heißt abends ab 19 Uhr ists damit auch vorbei. Mir bleibt nichts anderes übrig als zu mit dem Auto zu Pendeln. Meine Arbeit kann ich auch nicht stehen und liegen lassen, nur weil jetzt der Bus fährt. Immerhin bin ich froh täglich nur 2x25km zu fahren. Einen ähnlichen Job bekäme ich sonst nur in größerem Städten und da fahre ich in die Nächste schon weit über eine Stunde. In eine Stadt in eine kleine und überteuerte Wohnung zu ziehen, nur weil ich auf das Auto verzichten soll, ist keine Option. Been there done that

      Wie Tim gesagt hat, Autos am Land sind ohnehin nicht das Problem. Die werden auch auf lange sich hin nicht verschwinden. Der Individualverkehr dort ist für viele leider essentiell.

  22. Ich liebe die Freakshow für fundierte, kritische und tiefgründige gesellschaftliche und technologische Analysen.

    Beim Thema Auto und Elektromobilität verzettelt ihr euch allerdings mit gefährlichem Halbwissen und wenig eigener Praxiserfahrung. Das wird der Freakshow m.E. nicht gerecht.

    Vergleicht doch einfach mal einen aktuellen $beliebigesModell$ von $etablierterHersteller$ mit einem Tesla, indem ihr beide über einen etwas längeren Zeitraum testet und erst dann berichtet, wenn ihr ausreichend Erfahrungen gesammelt habt.

    Klar ist: Tesla baut Autos, die in Summe ihrer Eigenschaften und mit einer tollen User Experience ganz weit vorne mitspielen, weil eben das Gesamtpaket stimmt und alles (wie auch bei Apple) out of the box funktioniert. Einen Tesla zu fahren macht Spaß! –> Du kaufst kein Auto, sondern ein Ökosystem! Allein diese Tatsache sollte doch eine kritische Auseinandersetzung verdienen. Könnte der Lock-in vielleicht auch Nachteile haben?

    Zum Thema Technologieführerschaft: Die Assistenzsysteme von Tesla verdienen den Namen nicht. Zumindest nicht hier, weil sie scheinbar nur in Teilen der Welt zuverlässig funktionieren, in denen ähnliche klimatische Bedingungen wie in Kalifornien vorherrschen. –> Andere Hersteller machen bei den Assistenten einen besseren Job, wenngleich Tesla hier als Technologieführer gehyped wird.

    Was macht der typische Autokäufer, der (bspw. aus finanziellen Gründen) einen 4 Jahre alten Gebrauchtwagen kauft, den er dann wiederum 6-8 Jahre fährt, weil er sich nicht alle 2-3 Jahre so eine Investition leisten kann? Wie lange wird sich ein Tesla in diesem Kreislauf halten können? Wie lange wird der Gebraucht-Tesla vollumfänglich funktionieren, bis Tesla der Meinung ist, dass er zu alt für das Ökosystem ist und $Feature$ abschaltet?
    Wie gehe ich mit dem Thema Batterie und Antrieb um, wenn die Reichweite nach > 8 Jahren auf ein kritisches Maß fällt? Derzeit ist ein Batteriewechsel nach Ablauf der Garantiezeit ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ist das egal, weil eh nur gut situierte Menschen Tesla fahren werden und den Autos eh nach 10 Jahren die Schrottpresse droht?

    Wo ist Tesla tatsächlich innovativ und wie begründet sich der Hype?
    * Liegt die Innovation darin, den 150 Jahre Verbrenner durch den deutliche älteren Elektromotor zu ersetzen? Ist dies im Straßenverkehr die einzige Möglichkeit, CO2 und NOx einzusparen? Warum ist diese Alternative besser als der synth. Sprit? -> Tim hatte das Thema ja auch im Podcast Forschergeist (Klimaneutralität) schon angerissen.
    * Ist es eine Innovation, dass Tesla die Reichweitenprobleme auf Langstrecke damit löst, dass die Navigationssoftware automatisch die erforderlichen “Ladestopps” für dich einplant?

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Mir geht der unreflektierte Hype auf die Nerven, der sich quer durch alle (sozialen) Medien und Filterblasen (zumindest die in denen ich bin) zieht.

  23. >Zum Thema Technologieführerschaft: Die Assistenzsysteme von Tesla verdienen den Namen nicht. Zumindest nicht hier, weil sie scheinbar nur in Teilen der Welt zuverlässig funktionieren, in denen ähnliche klimatische Bedingungen wie in Kalifornien vorherrschen

    Warum sind sie dann Marktführer in Norwegen?

    • Ok, da war ich etwas zu polemisch und unkonkret. Das sollte eine Anspielung darauf sein, dass Tesla bis 2019 gebraucht hat, um die Regen- und Schneeerkennung halbwegs in den Griff zu bekommen. Gerade die Norweger fanden das bestimmt nicht so toll.

      • Ich glaube neben dem kompletten Ökosystem ist ein starker Vorteil von Tesla, dass die aktuell noch Software hinterherschieben bzw. Features nachliefern bzw. ausbessern. Das kann man auch als “reift beim Kunden” schlecht finden, aber daraus ergeben sich halt Möglichkeiten, sich von den etablierten Herstellern abzusetzen. Du kannst ja mal mit einem 2018er VW Passat zum Händler gehen und fragen, ob sie dir ein Softwareupdate für dein Entertainment etc. installieren können/wollen. Sobald du aus der Gewährleistung/Garantie raus bist, interessiert sich VW einen Scheiß für deine Probleme. Das lässt sich natürlich auf jeden Hersteller umlegen. Aber auch da kommt langsam Bewegung in die Sache.

        Als aktuelles Beispiel von Tesla wäre hier der “Joe Mode” zu nennen (Senkung der Warntöne um die Kinder nicht zu wecken – hatte sich ein Vater gewünscht, der Elon Musk eine Mail geschrieben hat. Auch kam u. a. ein Update dazu, womit man einen Tesla quasi mit einem Pedal fahren kann (was andere Hersteller auch bereits haben) und die Regeneration das Auto quasi auf 0 bremst. Normalhört die Bremsleistung der Motoren irgendwann auf und den letzten Rest muss der Fahrer selbst bremsen.

        So grundsätzlich scheint die Denkweise bei Hard- und Software bei Tesla einer der Gründe für deren “Technologieführerschaft” zu sein. Die gehen da irgendwie anders ran. Kann man beim vorheizen sehen, die Batterien brauchen ein optimales Temperaturfenster. Im Winter müssen die erwärmt werden um optimal zu laufen. Da kann man jetzt eine Heizung einbauen oder man nimmt eine Wärmequelle, die man eh schon an Bord hat. Tesla erzeugt in den Antriebsmotoren Wärme und diese Wärme wird durch das Flüssigkeitskühlsystem der Akkus durch die Batterie gepumpt (jetzt mal vereinfacht ausgedrückt). Auch macht das System einen Unterschied, ob man jetzt drin sitzt (dann wird priorisiert die Kabine geheizt) oder eben nicht (dann ist die Priorität bei der Batterie). Viele andere Hersteller verzichten auf sowas und dann muss die Batterie an der Ladesäule eben erst in das richtige Temperaturfenster gelangen oder man lädt halt sehr langsam (Coldgate). Gerade in Norwegen wo es ja länger kalt ist ergibt sich dadurch ein deutlicher Vorteil. Auch wird beispielsweise im Vorfeld, wenn das Auto weiß, es steht ein Ladestop an, die Temperatur im Akku erhöht, um die beste Ladeleistung und damit die optimale Ladegeschwindigkeit zu erreichen. Da gibt es ein Video von Bjørn Nyland wo das mal erklärt wird mit dem vorheizen: https://www.youtube.com/watch?v=_1jDOLX3dW8

        Insgesamt kann man seine Videos in der Sache sehr empfehlen. Der testet auch sonst jedes Elektroauto was der in die Finger bekommen kann und da kann man schön sehen, wo sich die verschiedenen Hersteller positiv und negativ unterscheiden.

        Das bei Tesla nicht alles gold ist, dass kann man nicht bestreiten aber im Gesamtkonzept bieten sie ein sehr schlüssiges Bild. Recht aktuell gab es auch die News, dass Tesla bei Hardware und Steuergeräten ein paar Jahre Vorsprung hat (https://asia.nikkei.com/Business/Automobiles/Tesla-teardown-finds-electronics-6-years-ahead-of-Toyota-and-VW2).

  24. zum Thema Feuerfisch: hab 2018 einen auf der Südseite Kretas nahe Paleochora gesehen – 5m. vom Strand entfernt. also einen red lion fish, der aus m roten Meer über Suez-kanal dort eingewandert is.. wenn man die auf m Foto irgendwo sieht, denkt man: boah, kein problem die per AI zu detektiereren, aber die schauen nicht umsonst / oder gar für den Zweck so aus. In ihrem realen Lebensumfeld sind die fast unsichtbar. dazu kommt noch, dass sie sich tagsüber unter Steinen verstecken und nachtaktive Räuber sind.

  25. Zum Thema Fahrradparkplätze möchte ich ein ähnliches “the future is now”-Erlebnis wie von Gregor teilen: Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Antwerpen-Berchem:

    https://www.google.de/maps/@51.1991967,4.4316695,3a,75y,38.23h,105.82t/data=!3m6!1e1!3m4!1sois4vDu4TlLHwCF7ZoFQRg!2e0!7i13312!8i6656
    Kapazität: 2000+ Fahrräder. Falls irgendein Lokalpolitker mal wieder etwas von den 8 neuen Fahrradabstellmöglichkeiten am lokalen Bahnhof erzählt….

  26. Moin Tim,
    ich hatte in den vergangenen Jahren vor allem HIER in der FS “seeing the Future Momente” – danke fürs Teilen :)

    Vor 2 Jahren bin ich über ein Video von Tony Seba gestoplert, das sich großteils bewahrheitet hat. Das Update ist hier zu finden: ( https://www.youtube.com/watch?v=y916mxoio0E )

    Ich habe das Gefühl, dass niemand über die Zukunft von “Autos & Transport” reden sollte, ohne dieses gesehen zu haben ^.^

    Minute 40 geht dann auch an @Gregor ;-)

    Viele Grüße & weiter so !!! :)

  27. Zum Thema Landleben: Kleinstadt mit ~7000 Einwohnern. Der eine Bus der 2-mal täglich verkehrt tut das nur, wenn keine Schulferien sind.
    Taxen idR nur auf Vorbestellung und selbstverständlich nicht rund um die Uhr.
    Lieferdienst: je nachdem, wo man wohnt, kann man von 4 Lieferdiensten beliefert werden – maximal. Und zwar vier mal Pizzeria.
    Die Sparkasse betreibt den einzigen Geldautomaten in der Stadt, der nicht an Geschäftszeiten gebunden ist.
    Medizinische Versorgung in der Stadt: gerade mal 1-2 Haus- und Zahnärzte. Das nächste Krankenhaus ist 30 Autominuten entfernt, da werden aber am laufenden Meter Fachabteilungen dicht gemacht. Im Prinzip ist man auf das KH in der nächst größeren Stadt angewiesen -> ~1h Autofahrt.
    Da ist dann auch nichts mehr mit “Alles was man mit dem Fahrrad nicht schafft, kann man sich auch locker mit dem Taxi machen.”
    Und das funktioniert eben auch schlichtweg nicht für Alle. Es gibt auch Menschen, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, den Großteil ihrer täglichen Mobilitätsbedürfnisse mit dem Fahrrad zu erledigen. Und es soll ja noch Menschen mit Kindern geben. Und ich möchte sicherlich nicht mein Neugeborenes im Fahrradanhänger hinter mir her ziehen.

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