Tim Pritlove 2:48:27
Genau. Und diese Studie legt aber nahe, dass es sich unter Umständen tatsächlichGenau. Und diese Studie legt aber nahe, dass es sich unter Umständen tatsächlichum so ein Modellimmanentes Ding handelt, dass es also wirklich definite Orteum so ein Modellimmanentes Ding handelt, dass es also wirklich definite Ortegibt, wo letztlich sich diese Halluzinationen, diese Fehlentscheidungen entscheiden.gibt, wo letztlich sich diese Halluzinationen, diese Fehlentscheidungen entscheiden.Und rein quantitativ ist ganz interessant, ist ungefähr so ein Hunderttausendstel,Und rein quantitativ ist ganz interessant, ist ungefähr so ein Hunderttausendstel,also so von 100.000 Neuronen in so einem neuronalen Netzwerk ist es ein Neuron,also so von 100.000 Neuronen in so einem neuronalen Netzwerk ist es ein Neuron,was irgendwie diese Entscheidung beeinflusst.was irgendwie diese Entscheidung beeinflusst.Und grundsätzlich sind auch große Modelle weniger anfällig für den EinflussUnd grundsätzlich sind auch große Modelle weniger anfällig für den Einflussdieser Neuronen als kleinere Modelle.dieser Neuronen als kleinere Modelle.Also bei großen Modellen, auch wenn sie in etwa auch denselben Anteil haben,Also bei großen Modellen, auch wenn sie in etwa auch denselben Anteil haben,werden sie aber trotzdem etwas weniger davon beeinflusst.werden sie aber trotzdem etwas weniger davon beeinflusst.So, was haben sie jetzt damit gemacht?So, was haben sie jetzt damit gemacht?Jetzt haben sie angefangen, Tests zu machen.Jetzt haben sie angefangen, Tests zu machen.Also sie wussten ja jetzt sozusagen, was sie beobachten müssen.Also sie wussten ja jetzt sozusagen, was sie beobachten müssen.Und haben jetzt sozusagen, jetzt muss ich mal kurz die Reihenfolge nochmal rauskriegen.Und haben jetzt sozusagen, jetzt muss ich mal kurz die Reihenfolge nochmal rauskriegen.Genau, und jetzt haben sie so einen Volume-Dial quasi eingeführt.Genau, und jetzt haben sie so einen Volume-Dial quasi eingeführt.Also sie haben dieses Modell, es bereits zu feuern. Sie wissen,Also sie haben dieses Modell, es bereits zu feuern. Sie wissen,welche Neuronen die Hallo-Neuronen sind,welche Neuronen die Hallo-Neuronen sind,die H-Neuronen und haben jetzt quasi so ein Volume-Dial gemacht mit,die H-Neuronen und haben jetzt quasi so ein Volume-Dial gemacht mit,wie stark die jetzt sozusagen, sie haben sozusagen die Gewichtung dieses Neuronswie stark die jetzt sozusagen, sie haben sozusagen die Gewichtung dieses Neuronsdann nochmal so hochgefahren oder runtergefahren.dann nochmal so hochgefahren oder runtergefahren.Und sozusagen ins Extreme ist sozusagen du hast jetzt super viel Einfluss aufUnd sozusagen ins Extreme ist sozusagen du hast jetzt super viel Einfluss aufdas Ergebnis oder du hast super wenig Einfluss 0 oder 1 sagen wir jetzt maldas Ergebnis oder du hast super wenig Einfluss 0 oder 1 sagen wir jetzt maldas ist jetzt nicht so eine analoge Geschichte ich gebe das jetzt einfach nurdas ist jetzt nicht so eine analoge Geschichte ich gebe das jetzt einfach nurmit 0 und 1 wieder und haben jetzt,mit 0 und 1 wieder und haben jetzt,nochmal 4 Tests gemacht um zu gucken,nochmal 4 Tests gemacht um zu gucken,was das sozusagen für Auswirkungen hat, diese H-Neuronen Und der erste Test,was das sozusagen für Auswirkungen hat, diese H-Neuronen Und der erste Test,den sie gemacht haben, ist die sogenannte False QA.den sie gemacht haben, ist die sogenannte False QA.Das nennt sich Compliance with Invalid Premises, also sozusagen inwiefern wirdDas nennt sich Compliance with Invalid Premises, also sozusagen inwiefern wirdhier zugestimmt bei falschen Voraussetzungen.hier zugestimmt bei falschen Voraussetzungen.Beispiel, was ist die Farbe von den Federn von Katzen?Beispiel, was ist die Farbe von den Federn von Katzen?Ja, also wo du insinuierst, dass Katzen Federn haben und das ist jetzt so dieJa, also wo du insinuierst, dass Katzen Federn haben und das ist jetzt so dieFrage, so, Volume runtergedreht, Neuronen haben keinen Einfluss, Ergebnis,Frage, so, Volume runtergedreht, Neuronen haben keinen Einfluss, Ergebnis,ja, Katzen haben Feld, du Idiot, ne, so, wovon redest du?ja, Katzen haben Feld, du Idiot, ne, so, wovon redest du?Und drehst du es auf 1, ja, Katzenahmen, pinke Federn.Und drehst du es auf 1, ja, Katzenahmen, pinke Federn.Also wenn du diese H-Neuronen in dem Moment voll reinschlagen lässt,Also wenn du diese H-Neuronen in dem Moment voll reinschlagen lässt,dann kriegst du eine total falsche Antwort.dann kriegst du eine total falsche Antwort.Und wenn du sie rausnimmst, dann kriegst du einfach eine solide Antwort,Und wenn du sie rausnimmst, dann kriegst du einfach eine solide Antwort,so wie man es eigentlich auch erwarten würde.so wie man es eigentlich auch erwarten würde.Zweiter Test, sogenannte Faith Evaluation. Glauben, also das ist dann ComplianceZweiter Test, sogenannte Faith Evaluation. Glauben, also das ist dann Compliancewith misleading context.with misleading context.Jetzt ist, also man guckt halt, ob ein Kontext mitgeliefert wird,Jetzt ist, also man guckt halt, ob ein Kontext mitgeliefert wird,der in irgendeiner Form in die Irre führt.der in irgendeiner Form in die Irre führt.Beispiel, ja Marie Curie war keine Physikerin, sondern hat sich mit Botanik beschäftigt.Beispiel, ja Marie Curie war keine Physikerin, sondern hat sich mit Botanik beschäftigt.so behauptest einfach, sie wäre gar keine Physikerin,so behauptest einfach, sie wäre gar keine Physikerin,und auch hier Volume 0, ja ne war aber Physikerin und,und auch hier Volume 0, ja ne war aber Physikerin und,drehst du die Haarneuronen voll auf kommt halt ja viel zu Botanik beigetragendrehst du die Haarneuronen voll auf kommt halt ja viel zu Botanik beigetragenso weiß ja jeder also auch hier wieder der volle Effekt, wie man es erwartenso weiß ja jeder also auch hier wieder der volle Effekt, wie man es erwartenwürde dritter Test nennt sich Psychofancy,würde dritter Test nennt sich Psychofancy,das ist so, wenn du,das ist so, wenn du,ich weiß gar nicht, wie man das beschreiben soll. Du nimmst in gewisser Hinsichtich weiß gar nicht, wie man das beschreiben soll. Du nimmst in gewisser Hinsichtein bisschen was voraus.ein bisschen was voraus.Beispiel war, was ist Londons ältester Buchladen, der sich ja in Piccadilly befindet?Beispiel war, was ist Londons ältester Buchladen, der sich ja in Piccadilly befindet?
Für mich als Entwickler wäre ein MacBook Neo schön gewesen, um mal einen günstigen Mac zum testen und rumspielen zu haben (refurbished kommt nicht in Frage; die möchte ich den Leuten lassen, die sie brauchen). Aber 8GB bei einem Neugerät bringe ich einfach nicht übers Herz. Das ist leider für mich komplett indiskutabel. „Du bist ja auch nicht die Zielgruppe“. Na ja, wenn ich mich von dem Gerät eigentlich angesprochen fühle und es nur an dem einen Punkt scheitert, sehe ich mich eigentlich schon als potentielle Zielgruppe.
Jedes Mal, wenn ihr euch stundenlang über Smart Home Technologien und Apps und Probleme damit unterhaltet, denk ich mir das Gleiche: „mit Home Assistant wär das nicht passiert“.
Ich weiß, Tim hat dem schon einmal eine Absage erteilt mit „zu aufwendig“ oder irgendwas in der Art, aber…wenn ihr die Zeit, die ihr in das Rumärgern mit irgendwelchen proprietären Apps und Hubs und Systemen und Clouds und inkompatiblen Standards und immer anders schlecht funktionierenden UIs und all dem anderen gesteckt habt, in ein anständiges Home Assistant Setup gesteckt hättet, dann stünde da jetzt längst ein super individuell passendes, mit praktisch jeder beliebigen alten und neuen Hardware kompatibles und perfekt auf eure Anwendungsfälle zugeschnittenen und intuitiv bedienbaren User Interfaces. Und Open Source und voll unter eigener Kontrolle ist der Kram auch noch!
Es ist mir echt ein Rätsel, warum ihr euch von immer wieder neuen Apps und Systemen ärgern lasst, die mit jedem Patch schlimmer werden und ständig neue Wundertüten mit jedem Update mitbringen. Es gibt eine Lösung dafür, sie heißt Home Assistant, und sie funktioniert! Sehet das Licht!
Mein Problem war, dass mir der Home Assistant damals einfach laufend abgeschmiert ist und ein Smart Home System, was ich permanent booten muss, damit es reagiert, half mir damals nicht weiter.
Ich weiß, dass das normalerweise nicht so ist, aber bei mir war es eben so (und es war wirklich nur der default install) und daher habe ich das Thema erst mal beiseite gelegt.
Aber beides kann wahr sein: HomeAssistant ist komplex aber flexibel und HomeKit ist simpel aber unflexibel. Am Anfang ging es mir um simpel, jetzt ändert sich das langsam.
Dann gib dem Ding nochmal ne Chance! Ich hab hier eine Installation absolut rock-solid auf einem Raspberry Pi 5 laufen, die schiebt pausenlos rund um die Uhr gut 20-30 State-Updates pro Sekunde zwischen rund 150 Geräten via Z-Wave, Zigbee, Matter over WiFi, MQTT und noch einer Hand voll herstellerproprietären Anbindungen hin und her, und in den eineinhalb Jahren, die dieses Setup inzwischen lebt, hat die HomeAssistant-Instanz keinen einzigen Absturz, keinen einzigen Hänger und kein einziges Problem bei Updates gehabt. Ich reboote das alle paar Monate mal, wenn das HA-OS ganz unten im Stack ein Update bekommt.
Insbesondere Letzteres, also null Probleme nach Updates, hat mich extrem beeindruckt, weil Software-Updates im Bereich Smart Home sonst echt der Endgegner schlechthin sind.
In meiner Wahrnehmung ist allerdings die Installation auf nem Raspi auch der mit Abstand gängigste Weg, HA zu betreiben, und ich meine, du hattest es anders probiert. Falls du einen übrig hast, würd ich den dedizierten Raspi aus meiner Erfahrung auch empfehlen. High-Endurance-microSD rein, gutes Netzteil dran und man hat eine solide Smart Home Zentrale, die man Stück für Stück ausbauen kann.
Ja lief auf einem Raspi. Aber warum es nicht stabil lief, habe ich nie herausgefunden. Egal. Werde ich demnächst noch mal einen Anlauf wagen denke ich.
Schau die mal den „Home Assistent Green“, damit bekommst du eine fertige Plug-And-Play Lösung. Ich hab das Ding jetzt seit knapp einem Jahr im Einsatz und absolut Null Probleme.
Beim Raspberry war bei mir immer die SD-Karte relativ schnell durch, dafür hat HA zu viel Schreibvorgänge.
Man kann einen Raspberry Pi seit Jahren auch einfach von einem USB-Stick booten und betreiben statt von SD-Karte.
Ich habe euch zugehört und gelesen und heute ein Home Assistant auf meinem Rasp 4 installiert. Es war denkbar einfach und ich bin erstaunt, wie viele Geräte ich in meinem Häuschen habe, die das Ding findet und ansteuert. Aber Tim hat Recht mit der Komplexität des Ganzen. Aufgesetzt ist es einfach, aber die Geräte zum Laufen zu bringen braucht ein paar Stunden. Danke für die Sendung und die Kommentare.
High-Endurance-SDs regeln.
Die Dinger die vor allem für Security Kameras vermarktet werden muss man nehmen. Sind etwas teurer aber halten. Meine bekommt seit eineinhalb Jahren 20GB Writes pro Tag ab (kann man messen, hab in HA einen Utility Counter dafür) und zeigt bislang keinerlei Schwäche.
Für den Fall der Fälle ist natürlich trotzdem ein HA Backup nächtlich eingerichtet auf einen anderen storage und einmal wöchentlich ein Komplett-Mirroring der SD auf eine zweite High-Endurance-SD, die kann ich im Fall des Falles dann als Drop-In-Replacement reinstecken und alles rennt einfach sofort weiter wie gewohnt.
Das kann ich dir evtl. erklären weil ich selbst mit der Kombi Matter + Thread + Homeassistant zu kämpfen hatte.
Ich hatte den Matter + Thread Server + Homeassistant auf einem Raspberry Pi 3 mit einem Sonoff Dongle im Betrieb.
Stellt sich heraus: Homeassistant mit beiden Addons hat über mehrere Tage den ganzen RAM allokiert bis das Linux irgendwann den Stecker gezogen hat -> die Dienste neu gestartet wurden -> Verschwindende Geräte.
Das Problem war sofort weg nachdem ich einen Raspberry Pi mit mindestens 4 GB RAM verbaut habe.
Zum Betrieb: Man kann Homeassistant als Border Router nutzen, die Einrichtung fand ich aber etwas hackelig. Wahrscheinlich funktioniert es leichter die Borderrouter von Apple weiter zu benutzen.
Eins noch: Da Tim den LLM Wahn verfallen ist: Es gibt mitlwerweile einige Leute, die ihre Homeassistant Konfiguration via Claude Code erzeugen und sehr zufrieden damit sind (ist ja yaml, wenn man nicht herumklicken will). Wenn man dann noch selbst ein LLM hostet und per Signal integration Signal als Chat-Interface benutzt, kann man auch ohne Datenschutzbedenken, das Haus steuern oder Fragen aus den Sensordaten und der History beantworten zu lassen. In dem Bereich passiert gerade ziemlich viel spannendes und dafür sind auch die Open Source Netze wohl auch gut.
Oh ja, ich sekundiere die „HA und LLM“-Kombi! Da ist Musik drin.
Automations erzeuge ich wenn sie zu kompliziert für das GUI sind inzwischen auch nur noch per LLM, ChatGPT und Konsorten können das sehr gut.
Und HA hat ne nette Erweiterung namens LLM Vision, mit der man Kamerabilder aus HA in Automationen sowohl in lokale Modelle als auch per Open Router in Cloud LLMs pipen kann. Bei mir arbeitet eine Automation, die das Livebild aus dem (an HA gekoppelten) 3D-Drucker durch Vision-fähige LLMs auf Druckfehler analysieren lässt und mir ne Notification aufs Smartphone schickt, wenn es welche findet. Das funktioniert enorm gut und findet oft Probleme, die ich erst beim dritten Blick wirklich erkenne.
Es gibt ein Claude Code Terminal Addon für Home Assistant. Das gibt dir eine Terminal-Umgebung direkt im Home Assistant Dashboard. Du kannst darin den Claude Code CLI direkt in natürlicher Sprache benutzen.
Also „mach alle Lichter im Erdgeschoss an“ (wer’s mag)
genauso, wie: erstelle eine Automation, die das Licht im Flur so lange anmacht, wie mindestens einer der beiden fp300 präsenz meldet.
oder: benenne die fp300 Entitäten sinnvoll
oder: debugge meine Homecoming Automation (Kaffemaschine geht nicht an, warum?)
oder: dokumentiere mein gesamtes Smarthome
https://github.com/heytcass/home-assistant-addons
Ubrigens: danke für den Tipp mit den aquara fp300 – das es diese Sensoren jetzt mit Batterie samt guter Laufzeit gibt, ist echt eine kleine Sensation. Nur schade, daß sie immernoch aussehen, als könnten Sie Nierensteine zertrümmern.
Mein enshitification highlight aus der realen Welt ist ein touch Schieberegler für die Lautstärke am Lenkrad im Auto. Es macht mich wahnsinnig, bis ich die richtige Lautstärke eingestellt habe.
Lautstärke ist für mich ein physischer Drehregler. Alternativ noch lauter und leiser Knöpfe.
Jedes Mal wenn ich euch ewig über Smart Home Lösungen reden höre denke ich mir, mit KNX wäre das nicht passiert.
Solide Technik die in den 80er/90ern ursprünglich standardisiert wurde und seither weiterentwickelt wurde. Ein Kabel an jede Komponente für Strom und Daten, Hardware die Rocksolid ist.
Vor gut 10 Jahren habe ich angefangen jedes Mal wenn ich was an der renoviere/an der Elektrik arbeite, bei mir im Haus, KNX einzubauen oder vorzusehen und habe das noch kein einziges Mal bereut. Jeder der Sensoren und Autoren läuft und einmal programmiert kann man sich auf alles verlassen.
Ich empfehle jedem der ein Smart Home sucht und kein neues Hobby. Schau dir KNX an.
Einziger Nachteil, ETS und die Programmierung von KNX hat eine ziemliche Einstiegshürde ;)
KNX ansich ist fein wenn man Neubaut oder eine andere Gelegenheit hat die Wände dafür aufzureissen um Bus zu verlegen. Den Luxus dürften nur die wenigsten haben zumindest die Leute die zur Miete wohnen.
Im Transkript, Abschnitt Halluzinationen, sind die Sätze immer doppelt, das liest sich nicht gut.
Verstehe eure Preislogik Neo vs Air nicht. Mich hat das Neo wieder auf die Suche nach einem Mac Laptop gebracht und ich habe mir ein M4 Air mit 16gb ram und 256 ssd um 880.- bei Amazon gekauft. Das Neo wäre mit dem „ab 699“ Preis halt „nur“ 180 Euro günstiger. Gut, das Air hat einen Notch und ist nicht das aktuelle M5 – damit kann ich leben.
Nachvollziehbar und gute Wahl. Wahrscheinlich wird auch das Neo irgendwann noch mal irgendwo günstiger in den Markt kommen.
2022 – also im Nachhinein irgendwie zur Senke von Preisen, denn ab Ende 2023 stiegen schon die ersten NAND-preise – habe ich einen HP Pav 13-be0177ng WQXGA
Ryz7-5 16GB 1TB-SSD Windows11 für 800€ gekauft.
960g übrigens und über USBC PD ladbar – ist mein Reiselaptop, wo ich eben nun nicht mehr den Netzteilklotz mitnehmen muß. Der erspart mir gegenüber den Vorgängerlaptop 750g ein..(Netzteil und leichter geworden)
Eigentlich würde ich davon ausgehen, daß 4 Jahre später ich mehr Technik für den gleichen Preis bekommen würde, aber ja – so etwas gibt es jetzt nicht mehr. Kostet 1100 aufwärts, nicht verfügbar und demnächst wahrscheinlich aufgrund von Speicherpreisen deutlich teurer.
Da finde ich das von Apple nun schon mal eine schöne Wucht. Mal sehen, ob es in den nächsten Jahren bei dem Preisen bleibt.
wir haben 2 Macs zum daily-use (Studio m1 Max und mein Sohn hat einen Mini M4) und natürlich 4 alte macs die aber eher Museumswert haben.. ( bis20 Jahre..)
Aber auch IPADs. und ich weiss nicht ich habe noch nicht das killerfeature für ein Ipad gefunden. OK Urlaub und Zugreisen. ABER da gibt es kein Terminal…
Wir werden jetzt ein ipad gegen ein MacBook Neo eintauschen. Wir sind zu dritt und wir brauchen alle einen Mac. mit Tastatur und ner Shell. ich denke dann mit dem nächsten Neo wird das 2te ipad auch verschwinden.
Und das kam etwas zu kurz im Podcast – Ich glaube, die Ipadverkäufe werden sinken mit dem Neo.
Hier das Bild zum Induktionsherd (0 1 3 5 8 10 14 p)
https://media.hifi.lu/sys-master/products/8839709392926/768×768.12003480_02.webp
Das MacBook 12“ wog 920 Gramm:
https://support.apple.com/de-de/112442
„Human Ressource Machine“ ist cool, gibt mittlerweile auch eine Nachfolger, der auch gut ist.
Mein persönliches Lieblingsspiel dieser Art ist allerdings „TIS-100“, da schreibt man tatsächlich eine Art Assembler-Code. Ist grafisch nicht so fancy, und richtet sich nicht an Programmier-Anfänger, aber macht viel Spaß.
Und dann gibt es noch „Turing Complete“, da muss man beginnend bei AND, OR, NOT Logik-Gatter aus NANDs zusammenbauen, bis man irgendwann seinen eigenen selbstgebauten Computer hat, und diesen programmieren kann.
Danke für den Tipp. „7 Billion Humans“ grad gekauft.
Hi,
ich würde vermuten, ihr habt euch im AI Coding Kapitel auf Spec Driven Development bezogen, ein Ansatz aus dem Bereich des Context Engineerings.
VG
P.S. sind die besagten Bilder in dem uns nicht zugänglichen Chat irgendwo einsehbar; es wäre schön wenn man sich ein Eindruck von dem machen kann, was in der Folge besprochen wird ;)
Edit: Gerade gesehen für den Chat kann man sich ja registrieren, dachte das wäre ein interner Kanal
Schade dass ihr die neuen MacBookPro etwas links liegen gelassen habt., gerade wg. KI.
Für knapp 5000€ bekommt man jetzt einen 14″ mit 128GB unified RAM, 2TB Platte und M5Max. Damit kann man locker lokal ein Qwen 3.5 Coder Next fahren, dass sicherlich von der Qualität in der Nähe der Claude Modelle kommt.
https://huggingface.co/Qwen/Qwen3-Coder-Next, aber etwas langsamer.
Ich benutze das gerade auf eigener anderer Hardware mit OpenCode.ai als Coding agent, und dass schafft es locker, unsere historische Codebase mit einer wilden Mischung aus Java, SQL und einiges mehr zu analysieren, insgesamt rund eine Million Zeilen Code. U.a. lasse ich Architekturdokumentation und Coding Guidelines erstellen, OpenCode frässt sich da mit find und grep durch und versteht auch gängige Programmiersprachen durch LSP.
Roddi sprach auch KI gestützte Reviews an, dazu gibt es es einen schönen Artikel https://dev.to/rokicool/code-review-with-private-llm-in-pipeline-simple-28ee.
Und für OpenCode gibt es „Get Shit Done“ ein Agenten Framework, das es aus einer einzeiligen Idee schafft eine fertige Applikation zu erstellen, es gibt Ageten für Requirements, Business Analyse, Planung, usw. Die Agenten schieben sich dann gegenseitig die Arbeitsaufträge als Markdown zu, fast wie in der Wirklichkeit ;-)
https://github.com/rokicool/gsd-opencode
So nach 45 min Fitnessstudio muss ich noch ein paar Sachen loswerden: zur Latenz möchte ich daran erinnern, dass Luft auch Latenz hat und zwar 1ms pro 30cm. Wenn ich 2m von meinem Gesprächspartner weg stehe, stören mich die 7ms lag gegenüber der Lippenbewegung nicht sehr. Und auch beim musizieren sind wir meist eher weiter auseinander. Zum Herd: hier auch Team Siemens. Ich benutze die Zahlen durchaus bewusst: 5 hält Wasser mit Deckel gerade am kochen, 3 definitiv nicht. 7 benutze ich für beschichtete Pfannen, die es nicht so heiß mögen und 9 natürlich für das nudelwasser bis die Nudeln drin sind und zum scharfen anbraten. Und der magnetische Knopf ist die Pest. Das war ich mal zum Wohnungstausch in einer fremden Küche und habe den Herd nicht angekommen ohne die Besitzer anzurufen, weil der Drehknopf in der Besteckschublade aufgeräumt war.
Latenz im Raum/aller anderen ist wirklich kein Problem. Das Problem entsteht einzig und allein mit der eigenen Stimme, die mit zu viel Latenz im Headset erklingt.
Da ist es ab 5ms deutlich störend, ab 7 bis 8ms wird man wahnsinnig im Sinne von: es ist wirklich schwer, überhaupt noch zu sprechen. Alle anderen Stimmen sind völlig egal, da wären auch 10+ ms noch auszuhalten.
(bin Musiker, also „Latenz-sensibel“)
Das einzige was mich bisher für realtime digital audio in Verbindung mit einem Computer überzeugt hat hinsichtlich Latenz ist Dante per dezidierter Hardware (also PCI Karte auf Mac-Seite, geht mit aktuellen Macs mit einem ext. Gehäuse über Thunderbolt). Ist halt teuer. RME-Interfaces ist auch eine Möglichkeit. Das Problem ist, dass es häufig eben nicht bei nur in/out bleibt, sondern man noch processing reinmacht etc pp und dann kumuliert die Latenz recht schnell und variiert dann im schlechtesten Fall noch. Bei RME hat man immerhin noch DSPs im Interface um ’n paar Sachen zu rechnen (compressor, hall etc.). Tim hatte doch mal Dante(?), whs wegen Portabilität gewechselt(?). Mittlerweile gibt’s relativ gute Auswahl an preiswerterer Hardware für Dante, aber halt immer noch teuer (und proprietär).
Mal was etwas leicht anderes. Obwohl ich nicht zur Generation 75+ gehöre – und ich einfach pingelig bin, wenn einfach so etwas nicht so ist wie früher…. (Brille bei -0,25/-0.5 besorgt)… habe ich in den letzten Wochen Hörgeräte angeschafft.
Ei ei ei – auch da gibt es Delay. Und ich war scheinbar der erste, der sich darüber beklagt hat. Wenn ich herumgeklappert habe mit Schlüssel oder etwas scharfes – also schöne Diracstöße produziert habe – konnte man echt Delay hören. Und sowas verkaufen die dann für Tausende Euro.
Aber es gab eine „Smoothing“-Funktion, die man ausschalten konnte, und die das Delay erzeugt hatte. Das hat nur ein paar Termine gedauert.
In der Hörgeräte-App kann man übrigens Einstellungen umbenennen und das Symbol ist ein Diskettensymbol. Ei Ei ei – na die 75jährigen kennen das vielleicht sehr gut. :D
Anekdoten einfach mal so, weils grad ganz gut passt.
Wo ihr über die Schalter sprecht:
Es gibt bei vielen Geräten ein echtes Design-Problem beim Ein- und Ausschalten, besonders bei Dingen, die man in der Tasche transportiert.
Oft ist es so:
Einmal drücken = an
Lange drücken mit Bestätigung = aus
Das führt dazu, dass sich Geräte im Rucksack oder in der Tasche (z. B. Fahrradlicht, Flipper, etc.) ungewollt einschalten und Akku verbrauchen.
Eigentlich sinnvoller wäre:
Doppelklick = an
Langer Klick = aus
So gehen die devices nie ungewollt an und sind sie ungewollt an, gehen sie aus.
Viele E-Zigaretten funktionieren so, dass man 5x auf den Button drücken muss um sie anzuschalten – und dann noch mal 5x um sie wieder auszuschalten.
Sie gehen dann zwar nicht von selbst in der Tasche an, dafür hab ich mich so oft verzählt beim an- oder ausschalten.
Tja mit Schiebeschalter wäre das nicht passiert.
Kochfelder und Touch:
Von Bora gibt es ein System mit sogenannten Bedienknebeln.
https://youtu.be/CIs7FpVKAX8?si=1vgxuhkme4_AXvlx
Das Problem fängt ja nicht nur beim Gates-/Microsoft-Hass an, sondern geht auch damit weiter, dass ihr Apples Werbebegriffe verwendet um euch abzuheben. Ihr redet von „Macs“ anstatt PCs, während PCs mal Windows sind, mal Linux, mal was anderes, obwohl Apples Computer ebenso PCs sind.
Ihr, wobei da einige Leute deutlich extremer sind, wie die von ATP, bezeichnet euch als „Nerds“, was ihr aber am Ende macht ist, ist einfach jeden möglichen Krempel von Apple kaufen und euch weiter in den Käfig bewegen. Hier einen großen Respekt an Ralf, der hier wirklich noch offen mit umgeht und sich auch umschaut.
Was ihr auch macht ist, euch ein Denk- und Kaufverbot auferlegen. Wenn dann so Aussagen kommen, dass man ja bestimmte Sachen nicht kaufen kann, weil Apple sowas nicht anbietet, sind einfach nur strunzdämlich. Auch zu behaupten, dass wenn Apple irgendwas machen würde, die würden das hinbekommen. Das war vor allem bei der Vision (Pro LOL) der Fall. Während Apple-Fanboys das Ding gelobt haben, war außerhalb des Apple-Kults klar, dass das Ding eine Totgeburt ist. Nettes Spielzeug, mehr nicht.
Auch immer lustig, wenn irgendwas Mist ist, dann wird Tim Cook die Schuld gegeben und Steve Jobs gepredigt. Steve Jobs war ebenso wie Tim Cook jemand der vor allem eins wollte: euer Geld. Tim Cook ist einfach noch besser da drin. Steve Jobs war kein guter Mensch. Er hätte sich der Trump-Administration genauso unterworfen, wenn es ihm, bzw. Apple geholfen hätte.
Tim behauptet immer wieder wie offen er sei, zeigt aber immer wieder mit unsinnigen Aussagen, dass es nicht so ist. Behauptung Apple baut die performantesten Computer (kein wörtliches Zitat). Das stimmt auch nur, wenn man schaut, dass diese Computer halt auch kein Stück Modular oder reparierbar sind. Damit sind Apple Produkte am Ende Wegwerfprodukte. Ich bin froh, dass der Großteil der Computer eben nicht so sind, auch wenn es zu lasten der Leistung geht. Es kommt am Ende halt drauf an, was man erreichen möchte. Apple mag ja NVIDIA nicht, aber jetzt ratet mal, wo der aktuelle KI-Trend drauf läuft. Und was kann bzw. hat Apple nicht? NVIDIA bzw. richtig starke GPUs. Ebenso Thema Gaming. Hatte roddi nicht noch einen Windows-Rechner für sowas? Vision Pro, die durchaus Leistung hätte, da geht man das Thema erst gar nicht an.
Und als Disclaimer: ich nutze zurzeit praktisch ausschließlich Apple-Produkte. Ich habe ein iPhone, ein MacBook und ein iPad. Mein Linux Notebook wird nur sehr selten gebraucht. Ich habe auch noch ein Samsung Galaxy S24 als auch ein Google Pixel 8. Beide schöne Geräte, aber das iPhone gefällt mir trotz der ekelhaften runden Ecken und dieses furchtbaren nicht ganz so flüssigen Glas am Ende doch noch am besten.
Macs hießen schon immer Macs und jeder weiß, was gemeint ist. Ich habe in meinem Leben genug an PCs herum geschraubt, das brauche ich nicht mehr. Der Begriff Personal Computer kommt übrigens von Apple.
Die Metaebene läuft auf FreeBSD und ich habe hier auch Raspberry Pis rumliegen auf denen ich meine Projekte betreibe. Wo ist da jetzt das Kaufverbot?
Verstehe Deine ganze Argumentation nicht. Ist halt auch immer eine Frage der Perspektive. Wenn man Gaming wichtig findet, dann ist halt alles, was Gaming nicht so wichtig findet doof. Meinetwegen. Ich vermisse da nichts.
Was KI und Grafikkarten betrifft liegst du aber etwas quer. Mit den Max und Ultra-Varianten der M-Prozessoren liegt Apple weit vorne was Performance per Watt angeht und was die Unified Memory Architektur angeht haben sie da zunehmend einen deutlichen Vorteil. Mittelfristig wird sich so einiges von dem AI-Kram von der Cloud auf die Clients verlagern.
Aber wie gesagt: I love your computer. Meine Entscheidungen müsse nicht Deine sein.
Oh, ganz vergessen: Tim hat mit der Notch am MacBook Recht. Am iPhone ist es an sich eine technische Notwendigkeit, am Laptop ist es einfach Schwachsinn. Immerhin kann man in macOS wenn man sich durch etliche Menüs geklickt hat die Auflösungen auswählen, anstatt nur „mehr Text“ oder „mehr Fläche“ (hier hält Apple seine Nutzenden schon seit Jahren für Vollidioten) und die Notch wegbekommen, dann stört es wirklich nicht mehr. Das sollte aber eigentlich einfach nur ein einziger Schalter sein.
Ich glaube nicht, dass in 2 Jahren dieser non-liquid Glass noch nicht weg sein. Ich hoffe es, ich wünsche mir, dass Tim da recht hat, aber ich glaube nicht dran.
Gabor Steingart hatte sich offensichtlich (aufgrund des Zeitpunkts) über die Werbung im „Machtwechsel“-Podcast von Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld aufgeregt, und das war bei denen auch so angekommen. Und das hat Wellen geschlagen, da Frau Rosenfeld früher beim Pioneer tätig war, und anscheinend immer noch eine Kolumne hatte.
(Pioneer ist das Portal von Gabor Steingart).
Es war also hauptsächlich ein Beef zwischen (Ex-)Kollegen, und vermutlich auch ein bisschen Neid, weil der Machtwechsel-Podcast in allen Charts immer ganz oben erscheint, und Robin Alexander immer die Journalisten-Rankings anführt.
Der alte Recke könnte sich mal fragen, wie der Spiegel und das Handelsblatt eigentlich Geld verdienen. Werbung ist bäh, aber für den Spiegel arbeiten ist gut?
Das Ding mit der eigenen Stimme tritt ja im Podcast als Audioformat erst auf, aber sponsored content der möglichst ununterscheidbar von regulärem Content ist, ist doch im Print auch gang und gäbe.
Also Kritik an Werbung gerne, aber von dem Typen kommt das etwas ironisch rüber :D
Kleine Korrektur: i3 war nicht der erste Tiling-Window Manager. Das Konzept selbst stammt von Xerox aus den frühen 80ern, unter Linux wurde es um 2000 rum populärer, z.B. durch Ion, larswam oder ratpoison. Auch andere bekannte Tiling Window Manager wie awesome oder xmond sind älter als i3. i3 gehört damit eher zu einer späteren Generation.
Danke, Ralf, für das Kochfeldregler-Thema und allgemein das „Enshitification in der physischen Welt“-Thema. Das hat mich jetzt so sehr getriggert, dass ich nach vielen Jahren als treuer Metaebene-Hörer das erste mal meinen Senf dazu geben muss.
# Kochfelder
Das Kochfeldregler-Thema hat bei mir voll ins Schwarze getroffen. Seit meine Eltern einen Induktionsherd mit besagter Touch-Bedienung haben, predige ich: „So ein Regler muss ‚Schnack‘ machen!“ Und das meine ich vor allem haptisch, nicht akustisch (*).
Bei besagtem Herd muss man die Stufe über Plus- bzw.- Minus-Touch-Flächen eingeben. (Ich habe bewusst nicht Touch-Taste geschrieben, denn zu (er)tasten gibt es ja da nix.) Das heißt, man toucht sich dusselig, bis man die richtige Stufe erreicht hat. Und schnell hintereinander kurz antippen hat genau gar keinen Effekt. Übrigens muss man natürlich auch sicherstellen, dass man das richtige Kochfeld ausgewählt hat, denn es gibt diese Tasten nur einmal. Ein Kochfeld mal eben schnell Abschalten geht damit nicht. Man kann nur alles auf einmal semi-schnell abschalten, nämlich wenn man den Touch-ein/aus-Schalter einen Moment berührt.
## Kochfeldregler done right
Ich selbst habe noch Glaskeramik-Kochfelder. Die Bedienung ist denkbar einfach. An der Front sind Drehschalter, die spürbar auf den jeweiligen Stufen einrasten. Die Schalter haben in der Mitte einen Balken, an dem man sie greift. Das hat zwei Vorteile: Man spürt, in welcher Stellung sich der Schalter befindet und man erkennt auch aus größerer Entfernung die Stellung. Die Regler haben jeweils sieben Stufen. Damit gibt es nur genau eine Stufe, in der der Balken senkrecht steht, und das ist die Aus-Stellung.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Regler allgemein an die Front gehören. Selbst wenn Regler auf der Kochfläche entfernbar sind: Man muss sich bei der Reinigung drum kümmern. An der Front werden sie nur selten dreckig. Da sind sie sogar noch vom Überhang der Arbeitsplatte geschützt.
# Exkurs: Sound-Design, oder: Meine Geräte haben alle einen Vogel
Aber auch, wenn der Herd meiner Eltern aus ist: Wehe, man lehnt sich mit dem Hintern an die Arbeitsfläche und touchiert dabei versehentlich die Touch-Flächen. Dann wird man erst einmal ruppig zuechtgepiept. Schreckhaft darf man da nicht sein. Könnte aber auch sein, dass einfach der Timer abgelaufen ist. Dann piept es auch. Überhaupt sprechen gefühlt alle Haushaltsgeräte nur noch eine akustische Sprache: Piep! Herd, Mikrowelle, Geschirrspüler, Waschmaschine, you name it.
Womit wir bei meinem Wasserkocher wären. An sich ein gutes Gerät. Er hat sogar Tasten mit spürbarem Druckpunkt. Aber stellt man ihn auf die Stromversorgungsplatte, macht er piep. Ändert man die gewünschte Temperatur: Piep. Ist er fertig. Piep, piep, piep. Nebenbei ist die Betriebsanzeige in heller Umgebung kaum zu erkennen. (Der Schalter ist freilich ein Taster.)
# Statusanzeigen
Ein beliebter Sport bei Geräteherstellern scheint auch die Status-Obfuscation zu sein. Sehr beliebt: Man hat genau ein leuchtendes Element zur Statusanzeige. Das kann je nach Geschmack in unterschiedlichen Farben leuchten, blinken, pulsieren oder eine Mischung daraus. Was das jeweils bedeutet, ist zuweilen alles andere als intuitiv.
Ich als Person mit Rot-Grün-Sehschwäche freue mich über Farbcodierungen immer ganz besonders, denn die beliebtesten Farben zur Unterscheidung der Status sind rot und grün, manchmal sogar noch Farben dazwischen, z.B. gelb. Übrigens haben 9% aller Männer eine Rot-Grün-Sehschwäche (laut Wikipedia).
## Statusanzeige done right
Ich habe ein Akkuladegerät, das hat zwei Leuchten. Neben einer steht weiß auf schwarz „CHARGE“, neben der anderen „FULL“. Perfekt! https://www.mindfactory.de/product_info.php/Canon-LC-E8E-Stromversorgung_727598.html
Ich habe eine Fahrradakkuleuchte, welche den Ladezustand und die Helligkeit jeweils mit leuchtenden Balken darstellt, die Länge zeigt den Status an. Die Bedeutung der Balken ist mit Symbolen gekennzeichnet. https://sigma.bike/de/product/aura-80-usb/
# Latenz bei Schaltern
Auf Arbeit haben wir einige Lichtschalter, die auch Dimmen erlauben. Beim Ausschalten dauert es einen Moment, bis der Effekt eintritt. Es dauert lang genug, dass ich oft ein zweites mal drücke. Wenn man den Schalter zu kurz drückt, reagiert er manchmal gar nicht.
# Hotelbäder
Ein großartiger Quell an unsinnigen Design-Entscheidungen sind Hotelbäder. Sehr beliebt:
Spot-Beleuchtung: Dank spiegelnder Oberflächen hat man überall leuchtende Punkte, die sich in die Netzhaut einbrennen, aber das Bad trotzdem nicht sinnvoll ausleuchten, insbesondere vor dem Spiegel beim Rasieren.
Perfekt runde Drehgriffe an Wasserhähnen in der Dusche, die schon leicht schwergängig sind: Schonmal mit seifigen Händen bedient? Vorsicht, Fangfrage. Das geht nämlich nicht.
Duscharmaturen, die je nach Drehrichtung einen anderen Duschkopf ansteuern. Irgendeine undefinierte Mittelstellung stellt das Wasser ab.
Ein besonderes Highlight: Eine Duschkabine ohne Tür oder Vorhang. By Design. Duschwanne fast ebenerdig, aber nur fast, sodass man das herausgespritzte Wasser nicht einfach hineinwischen kann.
(*) Don’t get me started ranting about clicky keyboard switches. Tactile: Great! Clicky: Wtf?
Plazierung der Regler auf der Oberseite ist aus Usability-Sicht schon gut. Das ist der Lehrbuchklassiker für spatial mapping, gibt es viel Forschung zu.
Das macht aber die anderen Probleme mit dem Design nicht ungültig.
Hier eine Leseempfehlung zu dem Thema:
https://www.terrygodier.com/the-last-quiet-thing
ich selber hat nen Vorgänger von der Uhr – 1987 hach Da war ich der Held auf dem Schulhof..
Unser Sohn hat sich diese Uhr gewünscht. Das war echt ein günstiges Geschenk..15 Eus…
Lustig, hier meine Armbanduhr wiederzufinden. Ich habe sie mir vor einigen Jahren beim Juwelier vor Ort gekauft, auf der Suche nach einer Armbanduhr mit Stopfunktion und ohne Frustfunktion. Einen kleinen Nachteil hat sie allerdings auch, sie schaltet ungewollt vom 24h- in den 12h-Modus um, wenn sie am linken Handgelenk getragen wird und man ebendieses bewegt.
Mir ist es allgemein nicht wirklich vorstellbar, mir Geräte zuzulegen, die zweifelsohne zeitgemäßeVorteile haben, aber in ihrer Bedienung nur schlechte Laune machen. Deshalb habe ich Elektroplatten mit Drehknebel, ergänzt von einem alten Oraniergasstandherd.
Induktion gibt es erst, wenn die das geregelt bekommen mit dem Regler.
Weder mein Toaster, noch Wasserkocher o.a. ist mit LEDs versehen oder drangsaliert mit Piepserei. Das macht das Leben besser.
Mein Ultrawide Curved Monitor im Büro hat eine blaue LED, diese leuchtet wenn der Monitor ausgeschaltet ist, was natürlich nur über so eine Art Wipp/Joystick Schalter geht. Ebenmal schnell das Büro verlassen und reflexartig alles Ausschalten geht definitiv nicht.
Zwischenablage geräteübergreifend, wenn man es denn braucht, geht auch mit Linux – KDE Connect.
Home Assistant ist wirklich rock solid, bei mit in zig Jahren kein einziges Mal abgestürzt. Erst jahrelang auf dem Raspi 3b und seit ein paar Jahren als Dockercontainer zusammen mit Adblocker, Bilder- und Videoserver und Nextcloud, …
Aber jeder soll das nehmen was er will.
Ich fand lustig, dass das Neo ein mechanisches Trackpad hat, wo doch in der letzten Sendung festgestellt wurde, dass mechanische Trackpads ein no go sind. Zum selben Preis bekommt man aber im Windows Lager ein 14″ WUXGA Oled, 16 Gig Ram und 512 Gig SSD in einem geschraubten Metallgehäuse 1.34kg. Da kann man auch mal die SSD tauschen und problemlos Linux installieren.
Zum thema „Smart“ Sicherung: In den USA gibt es da ein paar. Ich hab mir zwei SPAN panel geholt: https://www.span.io/panel
Die „Sicherung“ kann nicht geschalten werden, aber es ist ein Schalter direkt im Sicherungskasten, schaltet also den Strom auf der kompletten Leitung an/aus. (und misst auch direkt den Strom)
Thema Knöpfe am Herd.
Ich wollte auch unter keine Umständen reine Touchfelder. Es gibt von Bosch / Siemens auf jedenfall noch welche mit Drehknöpfen wenn man eine Herd / Ofen-Kombi lauft:
https://www.bosch-home.com/de/de/product/kochen-backen/herde-backoefen/einbau-herdsets/MKH63DK4
Das Ding hat leider trotzdem ein Touchfeld für „Power“ und zusammenschalten der Felder und ja, es piept dann auch. Aber zumindest reicht da kurz drüberwischen und dann geht das Kochfeld automatisch wieder an auf den letzten Wert, ohne merken :)
Nicht perfekt, aber besser als das was ihr da beschreibt.
Bei der neuen Küche ist es am Ende die Miele Kochfeld / Backofen-Kombi geworden, wegen der „Drehknebel“ an der Front.
Und jedesmal wenn man wo anders ist merkt man, das war eine richtige gute Idee.
genau so!
Interessant finde ich noch, dass im MacBook Neo der A18 Pro mit nur 5 GPU-Kernen verbaut ist, im iPhone ausschließlich mit 6 GPU-Kernen. Also ja, das ist sicherlich die Zweitverwertung der iPhone-Chips mit Produktionsfehler (binning), aber es ist nicht mit Überkapazität von iPhone-Chips zu erklären, sonst hätte man ja die guten Verbaut.
Ja. Induktionsherd ist super. Aber auch mein (billigstes) Ikea hat die gleichen Probleme. Ein Tropfen zu viel -> pieppieppiep und aus. Das heisst im schlimmsten Fall wie schon im Podcast berichtet: Dran erinnern, welche Stufe auf welcher Platte eingestellt war und noch viel schlimmer: Man weiss garantiert nicht mehr, welche Platte welche Restzeit im pro Platte eingestellten Timer hatte.
Und Bonus: Wenn man halbwegs sicher sein will, daß der Herd sich nicht versehentlich einschaltet wenn das falsche Utensil drauf steht, dann benutzt man die Kindersicherung, welche die normale Bedienung auch nochmal nerviger macht.
Ich verstehe auch einfach nicht, warum man Touch bei einem Kochfeld braucht. Außer eben weniger Mechanik->weniger Reklamation->Gewinnmaximierung für den Hersteller
Moin.
Zur Hintergrundbeleuchtung beim Neo:
Hier im Haushalt gibt es ein Windows Notebook mit heller/silberner Tastatur und Hintergrundbeleuchtung. Das klappt nicht.
Eine beleuchtete, helle Taste hat zu wenig Kontrast und funktioniert nicht, man sieht weniger als ohne Beleuchtung. Eine beleuchtete Tastatur muss zwingend dunkel sein.
Hier noch ein wunderbarer Beitrag zur Shitification der Welt.
Ich mache gerade Urlaub in Nanjing, China und mein Hotel hier hat die sonst üblichen NFC-Karten durch eine WeChat-Mini-App ersetzt.
Leider akzeptiert die Mini-App nur chinesische Telefonnummern für die OTA-Registrierung.
Lösung: Die Hotellangestellte hat ihre Telefonnummer zur Registrierung benutzt und mit dem WeChat-Konto meiner Frau verbunden. Welche Auswirkungen das in Zukunft haben wird? Keine Ahnung.
Funktioniert das Türöffnen besser? NEIN! Jetzt muss man mindestens 20 Sekunden vor dieser blöden Tür warten, bevor die App geladen wurde. Und natürlich konnte ich mein WeChat-Konto NICHT hinzufügen. Selbst mein chinesischer Kollege konnte nur mit den Augen rollen.
Schöne neue Welt!
Ps. Jedes andere Hotel, in dem ich bisher in China war, hatte übrigens klassische Access-Karten oder sogar Schlüssel. Auch sonst gibt man sich hier viel Mühe, Shitification abzubauen.
Betreffend der Wago Sicherungsautomaten. Soviel ich das in Vorstellingen gesehen hab, gejt das ein- und ausschalten per Fernzugriff nur solange dieser nicht selbst ausgelöst hat oder manuell ausgeschaltet wurde. In beiden Fällen muß manuell wieder aktiviert werden. Auch ich werde die Thread Relais verbauen, alleine schon weil ich Schraubterminals nicht als Langzeitstabil ansehe. Bin auch vefechter der Wago Klemmen.
Zum Thema funky Taschenlampenbedienung möchte ich das UI chart von Andúril zum Besten geben:
https://github.com/containerfan/anduril2-diagrams
Andúril ist ein OS für Taschenlampen, mit nur einem Knopf zu bedienen. Damit man sich nicht verläuft, ist es noch in simple und advanced unterteilt.
Ich war wirklich erstaunt, dass aus der Freakshow-Runde noch niemand in das wunderbare Universum der Taschenlampen-Interfaces eingetaucht ist. Anduril2 hätte ich hier auch verlinkt. Ich habe eine Taschenlampe damit, kann aber nur die Dinge aus dem Kopf, die ich öfter mal benutze, z.B. den Gewitter-Modus aus dem Advanced-UI: 3 x lang – 2 x kurz – 2 x kurz – 2 x kurz – 2 x kurz – 2 – kurz. :-)
Hab die Folge noch nicht durchgehört und bin gerade bei der Verkrempelung der Welt. Hab es nicht erwähnt gehört und weder in den Shownotes noch in den Kommentaren gesehen (apologies falls ich es überhört bzw übersehen hab).
Gibt da eine gute Kampagne in Norwegen mit einem sehr lustig gemachten Video:
https://vimeo.com/1168468796
Zum Induktionsherd mit Touch Bedienfeld Oben: „Amen“.
Ich beobachte den Trend zu unnötig stylischen Haushaltsgeräten bei denen die hergebrachten Bedienkonzepte ohne Notwendigkeit gebrochen werden bereits seit Jahren mit sorge. Endlosdrehregler trotz begrenzter Programme bei Waschmaschinen Touchstreifen auf der Innenseite einer Spülmaschine, Oder eben Touchfelder beim Herd.
Geht mal in den Mediamarkt und versucht euch vorzustellen irgendeines der aktuellen Geräte in der „Weißen Ware“ mit verbundenen Augen zu bedienen. Selbst Kühlschränke und Tiefkühler können nun nur noch befüllt und entleert aber nicht mehr eingestellt werden.
Und dann bitte das ganze in einer Wohnung mit möglichst vielen alten Geräten wiederholen. Was wir hier sehen ist eine massive Verschlechterung der Lebenssituation vieler Menschen.
Es gibt dazu in den letzten zwanzig Jahren mit zunehmender Frequenz Appelle an die Industrie und die Politik das zu regeln.
2020 gab es dazu dann auch mal einen internationalen Standard: IEC 63008. Geholfen hat das offenbar nicht.
Ich musste letztes Jahr nach einer neuen Ofen + Kochfeld Kombination suchen mit der auch meine blinde Frau zurecht kommt und die Art Kompromisse und Bastelei die wir bei einer Anschaffung in der Größenordnung > 2000€ eingehen mussten ist schon nicht so toll. Da fallen einfach mal 99% der angebotenen Geräte weg weil selbst mit Klebepunkten an der richtigen stelle und sehr viel mitdenken bei der Bedienung nicht mehr viel zu machen ist.
Zusammenfassend lässt sich für die Zugänglichkeit von aktuellen Kochfeldern +Ofen sagen:
Kochfelder alleine sind nur als Gas- oder Elektrokochfelder zugänglich. Bei Kombinationen gibt es oft noch Drehknebel für die Platten, aber bei fast allen Herstellern nur für Gas- oder Elektrokochfelder.
Es gab zumindest letzten Sommer mit sehr schlechter Verfügbarkeit noch eine Kombi von Amica mit Induktion und es gibt von Miele immerhin 3 oder vier Induktionskochfelde die mit zwei verschiedenen Ofenmodellen mit Steuerungsfunktion kombiniert werden können. Die Ofen mit modernen Features Dampf, Heisluftfritte ggf. Mikrowelle fallen dabei alle weg. Die Induktionsfelder mit integrierten Dunstabzug Fallen auch weg. Vollständige Freiflächen Induktionskochfelder haben keine zugänglichen Bedienkonzepte usw.
Genug gemeckert die Kombination Miele H 2457 IP ACTIVE + KM 7005 FR macht uns schon glücklich – aber viel andere Auswahl hatten wir halt auch nicht.
Der Arsch in mir freut sich übrigens das immer mehr normale Kunden jetzt ein paar kleine Unannehmlichkeiten mit den Geräten bekommen, vielleicht hilft wenigstens der Unmut des Standardkunden das es wieder besser wird.
Musste bei eurer Diskussion zur Bedienung der Taschenlampe mit mehreren Funktionen über einen Taster wirklich lachen. Ich habe eine Gekauft die eine Firmware hat die über USB-C geflasht werden kann, das Menü ist in einem Flowchart abgebildet und wirklich dumm komplex. Auch Mal nach Anduril2 und schau dir das Flowchart zum Advanced UI an, das ist ein Knopf Bedienung ohne Display wirklich durchgespielt.
Für eine der nächsten Folgen wäre vielleicht auch Videogenerierung mit AI ein gutes Thema (wenn auch nicht besonders podcastkompatibel). OpenAI hat zwar Sora eingestellt hat, aber es hat sich da doch eine Menge getan in letzter Zeit.
Nur so als Datenpunkt dient villeicht dieses inoffizielle Cyberpunk-Musikvideo für Kraftwerks Computerwelt (https://www.youtube.com/watch?v=oz4RBX5GfGk) mit ein paar Artefakten aber ansonsten beeindruckender Ästhetik, die man bis vor kurzem eigentlich nur bei aufwendigen SciFi Hollywoodfilmen gesehen hatte.
ganz, ganz schlimmer slop. ai ist ein dermaßen großer geschmacklosigkeitsverstärker, dass einem das kotzen kommen kann, wenn dadurch offenbar wird, wie wenig sinn für ästhetik die breite bevölkerung tatsächlich hat. siehe auch die schlimme cover „art“ der metaebene neuerdings: keiner kann den ultragenerischen comicstyle mehr sehen, aber der wird jetzt wohl für immer bleiben?!
Ich bin sehr stolz auf meine multifunktionale Zweitastenbedienung der Lampen im Kinderschlafzimmer. Mit Ikea Matter Schalter, Lampe und Home Assistant:
Oben drücken: an
Unten drücken: aus
Oben drücken, wenn’s schon an ist: zufällige Farbe
Oben halten: heller
Unten halten: dunkler
Doppelklick oben: Wechsel auf warmweiß
Doppelklick unten: Wechsel auf rot und niedrigste Helligkeit.
Zum Thema Induktion ohne Touch. Von Miele gibt es sowas, z.B. https://www.miele.de/product/12337590/herdgesteuertes-induktionskochfeld-km-7061-fr
Der hat Drehregler an der Front. Auf der Oberseite gibt es nur eine Digital-Anzeige, aber kein Input und daher auch komplett unempfindlich gegen Wasser.
Es kommt drauf an, wie die Küche entworfen ist. Induktionskochfelder sind sehr flach. Wenn drunter eine Schublade ist, ist kein Platz für Drehregler. In der klassischen Herd-Anordnung mit oben Kochfeld, unten Backofen geht das schon.
Die abnehmbaren Drehknöpfe für Kochfelder bei Neff sind keineswegs eine Verbesserung, sondern noch ein weiterer Rückschritt, denn die funktionieren einfach nicht zuverlässig. Ich habe gerade unter einem solchen Herd zu leiden und die Erkennung des „Pucks“ wird gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Es ging damit los, dass der Herd beim drehen des Pucks der Meinung war, der Puck wäre nicht mehr aufgelegt. Nicht aufgelegter Puck heißt: 30 Sekunden Countdown bis der Herd aus geht. In diesem Fall fällt ihm dann aber nach den 30 Sekunden (und auch erst dann) auf, dass der Puck doch noch aufliegt. Weiter ging’s damit, dass die Auswahl des Kochfeldes, was auch wieder induktiv über den Puck funktioniert, nicht mehr sauber funktioniert und inzwischen führt ein drehen des Pucks nur noch in seltenen Fällen zu einer Änderung der Leistung für ein Kochfeld. Witzigerweise quittiert der Herd teilweise ein drehen des Pucks sehr wohl mit piepsen, ändert aber trotzdem die Leistung nicht. Die reinste Shitshow. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie so ein Bedienkonzept die Qualitätssicherung überstehen konnte.
Als Gegenpol zu den ganzen gruseligen Bedienungen hier mal ein Beispiel, daß mich ein ums andere Mal positiv überrascht hat: ich bin von der mechanischen 105er Rennradschaltung von Shimano auf die elektronische Di2 Ultegra umgestiegen. Alles super clean, die Einstellungen über App, so daß es nicht aus Versehen am Griff verstellt werden kann. Super schöner Druckpunkt.
Wer will, schaltet wie mit einer konventionellen Schaltbremskombi.
Die Möglichkeiten von Synchronized Shift und Multishift sind aber alle eine mega Bereicherung. So lässt sich z B. einstellen, bei welchem Ritzel der Umwerfer aktiv wird, individuell fürs Hoch- und Runterschalten konfigurierbar, und man bleibt somit komplett beim Schaltwerk, was für ein wunderbarer Flow daraus entsteht.
Da passt alles. Und aus einem echt guten Produkt ist ein echt geniales geworden.
Was mir noch zur Verkrempelung der Welt einfällt:
– Küchenwaagen, die während des zu-wiegens einfach ausgehen – weil die Zeit bis zum auto-shutoff nur vom letzten mal Tara-drücken gezählt wird und nicht von der letzten Gewichtänderung.
– Ein elektronischen Küchenthermometer, dass immer wieder auf Fahrenheit umschaltet.
– Überhaupt alle Geräte, die Inches, Ounzes und Fahrenheit anzeigen. Weil man zu geizig oder faul ist für die USA ein eigenes Gerät auf den Markt, muss jetzt die ganze restliche Welt auf alle Ewigkeit auch damit dealen.
– Kreative Wasserhähne, die auf eine möglichst nicht offensichtliche Art angehen.
– Ein Treppenhauslicht, dass nur noch über Bewegungsmelder funktioniert, aber leider immer knapp 5 Sekunden zu früh ausgeht, so dass man im dunkeln zwischen 2 Stockwerken „strandet“.
– Drahtlose Audio-Übertragung – vor allem wenn man sich mit einem neuen Gerät verbinden will
– Geräte, die bei jedem Tastendruck laut piepen
– Programmierbare Mikrowellen
– Elektrische Zahnbürste, die nicht an oder ausgeht – sondern per Tastendruck durch 5 verschiedene Modi durchschaltet
Die von euch gewünschte kleine Latenz (1-2ms) werdet ihr so (USB oder gar drahtlos) nicht bekommen.
Getestet: https://www.bonedo.de/artikel/apple-airpods-max-3d-audio-und-niedrige-latenzen-fuer-musiker/ wurde die Latenz mit
11,7 ms Latenz @ 32 Samples
16,4 ms Latenz @ 256 Samples
Aber – spoiler – auch das ist meist vollkommen ausreichend zum Musizieren. Um sich selbst bei Sprechen zu hören, nutzen Headsets Sidetone, d.h. das Mikrofonsignal wird einfach direkt auf die Hörer gegeben, ohne Umweg über das genutzte Interface. Das ist noch besser als die Latenz, die man mit RME-Interfaces schafft (die wiederum ist – vom Mikrofoneingang zum Kopfhörer) wirklich gering, im Bereich um 3ms). Die Leute ohne Sidetone erkennt man immer daran, dass sie beim Telefonieren brüllen, weil sie sich sonst nicht (laut genug) hören :) Bei guten Kommunikationsheadsets kann man den Sidetone-Pegel regeln.
Drahtlos ist das noch ’ne ganz andere Nummer (für euch getestet): Bluetooth mit apt-X-LL (low latency) gerne mal 80ms pro Weg. DECT ist da mit seinen 10ms-Frames schon besser und würde rein rechnerisch also 20ms schaffen. In der Realität natürlich bisschen mehr. Aber auch das ist schon ziemlich gut.
Zum Vergleich: die JND (just noticeable difference) bei Ton-/Bild-Medien beträgt 20ms. Also ab 20ms Versatz beginnt man, eine Verschiebung zu spüren. Manche Leute spüren auch 50ms nicht.
Da gehts aber nur um Ausgangslatenz, das Mikrofon scheint überhaupt nur über Bluetooth zu funktionieren (und das Array klingt auch generell nicht so besonders, für Podcastproduktion also sicher weniger geeignet).
Eure letzten Sendungen habe sehr interessiert verfolgt, da ihr neben Apple auch viel Pinguin ins Programm mit aufgenommen habt.
Als jemand, der privat über 10 Jahre ausschließlich Linux verwendet stehe ich vor der kniffligen Entscheidung des Laptop-Kaufs – und tatsächlich ziehe ich ein MacBook in Betracht. Was Apple jüngst in Sachen Hardware bietet ist schon geil – einen solchen Wow-Effekt hatte ich zuletzt bei AMDs unverhofften Comeback vor einigen Jahren.
Natürlich wäre das (für den mobilen Rechner) einen Abschied vom liebgewonnenen System. Die UI von MacOS selbst hat da allerdings kein Gewicht – hier habe ich große Zweifel, ob MacOS KDE für mich ersetzen kann. Es geht mir um eine lange Akkulaufzeit, einen hellen Bildschirm und eine geringe Lautstärke.
Allerdings macht es mir Apple auch abseits des Betriebssystems nicht leicht:
* Ein Air ist schön sexy aber das fehlen eines matten Displays ist ein Dealbreaker. Warum nur? Es würde sich perfekt anbieten! Die Nano-Oberfläche gibt es nur im Pro – und soll dann auch noch anfällig sein. Wer denkt sich so etwas aus?
* Die Tastaturen vom MacBook sind doch eher umstritten. Manch einer moniert ein schlechtes Druckgefühl und optischen Verschleiß. (Da hatte es mich gewundert, das Ralf im vergangenen Podcast die ThinkPad-Tastatur als ’scheiße‘ bezeichnete – ohne näher darauf einzugehen warum. Originale ThinkPad-Tastaturen gelten als Top – eventuell steckte da eine Ersatztastatur eines Drittherstellers drin?)
* Mit der Notch kann ich mich auch nicht anfreunden. Würde z.B. gerne mal eine ältere 4:3-Serie schauen und müsste dann das Bild schrumpfen damit dieser schwarze Fleck da nicht reinfällt? Meh.
* Von der Rolle Apples im Trumpland ganz zu schweigen. :(
Letztlich warte ich jetzt erst mal die 2026er Generation an Thinkpads ab. Intels Panther Lake hat gut aufgeholt und landet immerhin zwischen M2 & M3 – nichts kommt einem Apple Silicon momentan näher in der x86-Welt.
Wie sehen denn 4:3-Serien auf deinem jetzigen Laptop aus? Meiner (Dell Latitude) hat oberhalb und unterhalb vom Bildschirm einfach recht viel Plastikrahmen, da habe ich auch nicht mehr screen estate für Serien als bei einem fast Rahmenlosen MacBook mit Notch. (Bin aber auch auf Grund von Linuxpräferenz nicht auf Mac.)
Sicher hat das eine psychologische Komponente. Ist halt ärgerlich, wenn der obere Rand nicht nutzbar ist.
Ich komme von einem altehrwürdigen T420. Bei aktuellen Laptops habe daher den Eindruck, Ränder um die Bildschirme sind kaum bis gar nicht vorhanden. Kameras sind ja trotzdem Standard.
Mit der Notch könnte ich mich sicherlich irgendwie noch anfreunden.
> Da hatte es mich gewundert, das Ralf im vergangenen Podcast die ThinkPad-Tastatur als ’scheiße‘ bezeichnete – ohne näher darauf einzugehen warum. Originale ThinkPad-Tastaturen gelten als Top – eventuell steckte da eine Ersatztastatur eines Drittherstellers drin?
Ich habe hier vier origonal ThinkPads im Einsatz:
– 2x T490s – die würde ich als indiskutabel bezeichnen. Völlig schwammiger Druckpunkt, die ganze Tastatur lässt sich ohne Mühe nach unten durchdrücken.
– x1 Carbon 6Gen – zumindest schon mal stabiler verbaut, aber in Bezug auf Druckpunkt und Schreibgefühl immer noch sehr problermatisch
– P16s – die ist brauchbar, aber in Sachen Präzision immer noch schlechter als alle, was Apple in den letzten 10 Jahren (?) verbaut hat.
Ich habe drei einfache Tests für eine Tastatur:
1) lässt sie sich durchdrücken (totales no-go)
2) was passiert, wenn ich Tasten nur an einer einzigen Ecke drücke. Legt sich die Taste dann schräg oder geht die ganze Taste sauber nach unten
3) Wie klar definiert ist der Druckpunkt
3 ist sicher subjektiv. Wenn man hier jahrelang auf Apple Hardware unterwegs war ist es sicher schwierig mit irgendetwas anderem gut klarzukommen. Vergleichbar sehe ich die Situation bei Trackpads. Da ist mir wirklich nicht klar, warum das im Windows-Lager wirklich niemand hinbekommt.
Bei allen drei Lenovo-Modellen sind dort etwa jeweils zwei Ecken „tot“ und können überhaupt nicht gedrückt werden. Jesses.
Was mich an den Apple trackpads nervt, ist dass sie den Klick nur simulieren, aber man den mWn nicht komplett ausstellen kann. Ich will einfach kein Trackpad das klickt, tap to click ist völlig ausreichend, wenn man drag and drop auch mit double tap lösen will, muss man glaube ich bei Apple dafür in die Bedienhilfen rein.
> – P16s – die ist brauchbar, aber in Sachen Präzision immer noch schlechter als alle, was Apple in den letzten 10 Jahren (?) verbaut hat.
Du vergisst die Butterfly-Tastaturen, die Apple zwischen 2015 und 2020 in seinen mobilen Geräten verbaut hat. Die Dinger waren absolut grottig.
Na ja. Die Haktbarkeit war da das Problem, aber von Anschlag und Präzision her war die eigentlich tadellos.
Leute, Leute – was habt ihr da mal wieder angerichtet??? :-)
Inspiriert durch die letzten paar Sendungen wollte ich POP!_OS auf meinem iMac von 2019 ausprobieren und bin gescheitert an den Treibern für Wifi und Audio.
Wifi habe ich mittels Google und rumprobieren recht schnell hinbekommen, aber bei Audio hat ich trotz vieler, vieler Stunden nichts funktioniert. Der Treiber wollte mit auf POP!_OS 24.04 einfach nicht bauen….
Heute hatte ich die Idee, dass ich das Audio Thema ggf mal mit Cursor probieren sollte. Und was soll ich sagen – nach etwa einer Stunde lief das Ding!!!
Ich bin bei Leibe kein Programmierer (zumindest keiner, der bisher über einfachste Skripte für Shell und Powershell hinaus gegangen ist) – aber ich bin geschockt, wie schnell ich ohne Ahnung zum Ziel gekommen bin.
Vielen Dank für diese tolle Inspiration und die vielen neuen Möglichkeiten, die sich daraus für mich ergeben!
Grüße aus Karlsruhe
Sorry aber ich muss das jetzt mal los werden Tim, du klingst so sch%&se, im Vergleich zu den anderen total dumpf. Wenn du sprichst muss ich meiinen Lautstärke immer erhöhen, um dich im Strassenlärm besser zu verstehen. Aber vielleicht liegt das Problem bei mir, wenn sich sonst keiner beschwert. Grüße
ACK!!!
Das ist mir auch schon aufgefallen!
Seit ’nem halben Jahr oder so…!?!
Stört mich auch ungemein. Mit AirPodsPro geht’s noch, aber im Auto oder auf HomePods klingt Tim schon sehr dumpf!
Da ist irgendwas verregelt an seinem Headset…
Zum Thema „Enshitification in der physischen Welt“:
hab das Gefühl, dass es bei den Taschenlampen-Schaltern vielleicht einfach nur daran liegt, dass die Form vorgegeben ist („ein Taster“) und sich dann die Funktion danach entwickeln/richten muss. Dabei kommt dann halt so’n Quatsch mit x-mal drücken heraus…
Nice Read übrigens zu dem Thema „“Function follows Form“:
https://pyngu.com/magazin/design/function-follows-form/