FS248 Public Static Final

Die erste Freak Show, die komplett remote stattfindet

Nun ist es es also soweit: der Coronavirus zwingt auch die Freak Show in den Zwangsabstand und so wird das erste mal nicht live und lebendig in der Metaebene aufgenommen, sondern wir finden uns alle digital zusammen. Klappt trotzdem irgendwie und wir bieten seit langem mal wieder ein volles Team. Die Themen liegen natürlich auf der Hand, aber wir reden auch mal wieder über Macs. Viel Spaß.

Dauer: 3:23:01

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Shownotes:

119 Gedanken zu „FS248 Public Static Final

  1. Auf dem letzten 36C3 (Congress, 2019) gab es einen Vortrag. der das Internet wieder zu dem machen will, was es eigentlich mal sein sollte. Mache deine eigenen Dienste von zu Hause aus zugänglich. Ein altes Notebook, ein USB Stick und los kann es gehen. Dateien austauschen, synchen, schreiben, chatten, spielen, die eigene Musik oder Videos streamen und mehr.

    FREEDOMBONE

    Einfach mal runterladen und ausprobieren. Richtet das für die Familie oder Freunde ein. Vom Handy aus steuerbar ist es auch. Aber sehet und höret selber:

    · Webseite: https://freedombone.net/
    · Vortrag 36C3: https://media.ccc.de/v/36c3-144-freedombone-diy-soziale-vernderung-in-zeiten-des-berwachungskapitalismus

    Diesen Tipp habe ich woanders schon gepostet (LNP335). Kam dort gut an. Ich erwähne ihn aber noch einmal, weil hier das Publikum etwas anders ist und ich mir unbedingt einen musikverwurstungsfähigen Rant von Clemens … Nein! … meinen bzw. unseren LieblingsneuinstallisierungsGröPaZBiorhythmus-Clemens wünsche zum Thema A wie asymmetric in ADSL. Wieso, Weshalb, Warum müssen wir eigentlich immer noch in den 90ern leben – seit 30 Jahren? *Faust gen Himmel schwenk*

    Danke für die Sendung

  2. Super Sendung!

    Gerne ein Erklärvideo für zum besseren Podcasten, bzw. Audio Recording. Zeigen ist manchmal einfacher als mit Worten erklären.

  3. Hi, habt ihr es nicht erwähnt oder habe ich es überhört: MediathekView (https://mediathekview.de/) für Linux, macOS und Windows.

    Momentan, um vom Corona-Stress etwas runterzukommen, habe ich mir damit ein Abo für Pumuckl-Folgen vom BR eingerichtet. Da kommen jetzt jede Woche ‘ne Hand voll. Die werden dann aufgelistet und ich kann sie mit einem Klick herunterladen. Ahhh, ihr glaubt nicht, wie schön entspannend Pumuckl-gucken zur Zeit ist…

    Das Programm lädt eine von Mediathekcrawlern erzeugte XML-Datei (delta) herunter und man kann damit quasi offline das öffentlich-rechtliche Angebot durchpflügen und mit Filtern eingrenzen, ohne dabei von Cookies und SpionageJavascript belästigt zu werden.

    Ich wünsche euch damit viel gute Laune, Tschaui

  4. Kurz zur ibb Soforthilfe: Freitag auf die Warteliste gesetzt, Sonntag ausgefüllt, Geld heute aufm Konto. Also hätte man auch krasser verkacken können.

  5. Lieber Tim,
    ich danke dir und deinen Gästen wirklich herzlichst für die etlichen Stunden Unterhaltung und Information….
    aber wirklich, das muss ich jetzt einfach loswerden, sonst platzt mein armes Informatikerherz :

    Wer den Unterschied zwischen “constant” und “public static void” für wesentlich hält, ist vom Erkennen der wahren “Essenz” noch weit enrfernt ;)

    A good Elexir programmer can write Elexir in any language.

    Liebe Grüße

  6. +1 für ein Podcast-Tutorial von Tim, gerne mit Fokus auf Remote-Situationen, Aufnahme-Equipment, Schall/Hall im Raum, etc.
    Erste Frage: Welches Headset will man gerade haben bzw. wie heißt das am Ende der Episode erwähnte Gerät?

  7. Tim TubeCast Pritlove, wäre ne cool Sache. Wir schon öfters mal nach Podcast Tutorial gesucht und nix vernünftiges gefunden. Damit haben wir das Thema verworfen, denn mit irgendeinem gebastel wollten wir nicht loslegen. Und für alles noch mal rausfinden und scheitern hatten wir keine Lust. Also ein Tutorial wäre super und würde den Einstieg echt erleichtern. Und vorallem wenn Du jetzt ja schon am Jungbrunnen schlürfts, dürfte das mit dem Aussehen ja kein Thema mehr sein ;)

  8. Zu den Roccat Mäusen, ich habe 3 hier und bei allen ist die mittlere Maustaste gestroben. Keine Ahnung ob das anderen auch so geht, ansonsten sind die Mäuse super auch die Tastaturen sind klasse.

    • Leider nein. Der mittlere Mausknopf ist bei Roccat ein bekanntes Problem seit Generationen. Hat was mit Dreck unter dem Schalter zu tun …

  9. Kurz zum Einsatz von Technologie basiertem Lernen an Hochschulen und Universtitäten. Es ist nicht so als hätte da noch nie jemand darüber nachgedacht. Da gibt es zuhauf Forschung und Konferenzen im deutschen und internationalen Raum (z.B. DELFI / GMW / ECTEL / LAK ). Es ist viel mehr so, dass wie auch in anderen Sektoren der Transfer von Forschung zur Anwendung im Alltag kaum stattfindet, weil die Notwendigkeit nicht gesehen wird und die bisherigen Prozesse recht festgefahren sind.

    Wer sich jetzt davor steht auf einmal Lehre online umsetzen zu müssen dem helfen vielleicht folgende Links weiter:

    https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/hochschulen-und-corona-was-jetzt

    https://www.edx.org/course/pivoting-to-online-teaching-research-and-practitioner-perspectives

    Bis zum Semesterstart wird damit auch niemand einen tollen Onlinekurs aus dem Boden stampfen können, aber danach können die Inhalte helfen die Veranstaltungen sukzessive zu verbessern.

  10. Zu wenig Bewegung? Ich habe ein Training entwickelt, das sich wunderbar in den HomeOffice Alltag integrieren lässt (bei uns öffnen die Läden um 07:00, Penny um 07:30).

    Klopapier-Hunt: Eine Trainingseinheit = ca. 1h schnelles Gehen.

    Rewe1 // noch geschlossen
    Rewe2 // kein Klopapier
    zurück zu Rewe 1 // kein Klopapier
    Rewe Getränkemarkt // zwei Flaschen Mio Mate – ✅
    Edeka // kein Klopapier
    Penny // kein Klopapier
    Lidl // kein Klopapier
    Brot vergessen … zurück zum Bäcker (neben Rewe2) // geschlossen
    zum schlechten Bäcker (1km andere Richtung) // kein Brot, aber Brötchen – ✅
    nach Hause // 8km auf der Uhr – Sport gemacht, Sonne getankt ✅

    Die Runde mache ich morgen noch mal … brauche ja Mate … und Klopapier … ach ja … und Brot.

  11. Danke für den Tipp mit Jitsi, die Installation war ein Kinderspiel. (Domäne bei Namecheap, Hosting bei Hetzner “Cloud” – Debian vorinstalliert).

  12. Der Aussage, dass sich in den letzten 20 Jahren bei Linux (auf dem Desktop) nichts getan hat, muss ich jetzt mal vehement widersprechen. Sorry, but I gotta be that guy… ;)

    Ich bin selbst gerade nach ca. 17 Jahren Apple auf Linux umgestiegen, konkret auf Kubuntu. Klar funktionierte nicht alles sofort “out of the box”, es gibt nicht in jeder Kategorie schicke Apps, etc. Aber sämtliche meiner Hardware inkl. Laserdrucker, Etikettendrucker, Scanner (ScanSnap und ein Brother MFP), USB Audio-Interface (Scarlett 6i6 bzw. Behringer UMC1820), Headset (Jabra PRO 9470) und Logi-Maus funktioniert. Für den Großteil der eingesetzten Software habe ich brauchbare Alternativen gefunden, manche davon sind sogar besser (z. B. LibreOffice). Und für ein paar Tools, für die ich keine brauchbaren Lösungen gefunden habe (Moom, TextExpander bzw. PhraseExpress), habe ich mir kurzerhand selbst was geschrieben und dabei nebenher noch ein bisschen Python und Shell-Skripting gelernt.

    Den gesamten Umstieg habe ich über einige Monate nebenher gemacht, während ich immer noch einen Mac mini für den täglichen Betrieb genutzt habe. Stück für Stück habe ich Apps und Workflows auf Linux übertragen und so immer weniger den Mac und immer mehr Linux benutzt, bis ich schließlich den Mac morgens nicht mehr angemacht habe.

    Ist Linux auf dem Desktop für jeden geeignet? Sicher nicht, wird es vllt. und muss es vllt. auch nie sein. Aber für mich gibt es keinen Weg zurück zu Apple oder gar Windows. Last but not least hat Linux mir nämlich auch wieder den Spaß an Computern beigebracht, den ich in der Form zuletzt 2003 mit meinem ersten Mac und in den letzten Jahre kaum noch hatte.

    Der Mac mini liegt jedenfalls jetzt im Schrank, nicht zuletzt weil er genau eine Woche, nachdem ich komplett auf Linux umgestiegen war, den Geist aufgegeben hat. Apple Hardware-Qualität war halt auch schonmal besser.

    • Das bestätigt im Kern das was in der Sendung gesagt wurde, oder?
      Linux is schon ne feine Sache, wenn man Spass am basteln hat und es lassen sich damit solide Systeme erstellen.
      Auch auf dem Desktop hat sich schon was getan, aber das was Tim da beschreibt, ist auch meine Erfahrung.
      Ich habe nie das Ziel gehabt jemanden zu macOS zu bekehren. Muss jeder selbst am besten wissen.
      Für mich persönlich spart macOS unter dem Strich immer noch Lebenszeit und das ist für mich am Wichtigsten.
      Marcus

      • Das stimmt meiner Erfahrung nach so aber nicht, man kann mit Linux basteln, aber man muss es schon lange nicht mehr. Ein solides DE gibt es heute Out-of-the-Box und da kannst du genauso direkt loslegen wie mit MacOS.

        Für mich hat MacOS deutlich mehr Lebenszeit gefressen. Anpassungen sind deutlich aufwändiger, weil die gar nicht gewollt sind. Wie lange haben die jetzt für einen Darkmode gebraucht der den Namen auch verdient? Als Entwickler braucht man so einige Sachen, Datenbanken, Programmiersprachen, Webserver und es gibt keine ordentliche Paketverwaltung. Über den Store gibt es längst nicht alles, nicht mal ansatzweise. HomeBrew ist ein netter Ansatz, aber zu meiner MacOS-Zeit konnte man die installierte Software nicht mal automatisiert (einzelner Befehl) aktualisieren. Da musste man sich Skripte frickeln die alle Pakete nochmal installiert haben.

        Ganz ehrlich, als Entwickler konfiguriere ich mir mein System ein mal, dann wandert die Konfig ins Git und kann immer wieder ausgerollt werden. Das war für MacOS deutlich aufwändiger umzusetzen.

      • Wenn Hardware unter MacOS nicht funktioniert, ist der scheiß Hersteller schuld, wenn eine Hardware unter Linux nicht geht, ist es das um 20 Jahre rückständige Lunix.

        So ist’s in der Feakshow halt immer und man kann von jemandem, der den Unterschied zwischen Standalone Carcassonne und Tabletop Simulator not Plug-in nicht kapiert, ehrlich gesagt auch nicht verlangen mal aus seiner Comfort Zone zu springen.

        • Tja, nur dass es überhaupt nicht um Hardware ging, sondern um Software.

          Aber so ist es halt immer in der Free Software Landschaft und man kann von jemandem, der den Unterschied zwischen einer von Anfang an wegweisenden Medienarchitektur eines Betriebssystems und einem Wildwuchs von konkurrierenden Media Frameworks nicht kapiert, ehrlich gesagt auch nicht verlangen mal in eine Komfortzone zu springen.

  13. Ich arbeite als fähiger Softwareentwickler in einer Bank. Da kämpft man an vielen Fronten, da kann ich stundenlang Stories erzählen. Mein Hauptpunkt: IT Leitung sagt: “Wir brauchen Entwickler, unsere sind am Limit mit Pflege, Wartung etc.”. Dann werden Stellen ausgeschrieben und man freut sich, wenn sich jemand bewirbt der bis 3 zählen kann. Entwickler(ja, nur m) fängt an und dann stellt man fest, der kann ja nichts. Derjenige hat einen unbefristeten Vertrag und wird nicht gekündigt, sondern mit durchgeschleppt.

  14. Tim, hast du den Maus-Support auf dem iPad mit einer alten Magic Mouse (die mit AA-Batterien) probiert? Scroll-Gesten funktionieren nämlich sehr wohl, aber nicht mit den alten Modellen, keine Ahnung wieso.

    “iPadOS doesn’t support scrolling or other gestures with Apple Magic Mouse (1st generation) or Magic Trackpad (1st generation).” https://support.apple.com/en-us/HT211009

    Mit einem Magic Trackpad 2 funktioniert es bei mir ganz wunderbar und hat meine iPad-Nutzung schon signifikant verändert.

    • Ja, der Fail ist ein ganz andere. Apple hat nicht etwa vergessen, dass man mit Mouse und Trackpad Scrollen will, sondern es funktioniert nur mit der allerneuesten (und teuersten) Generation der MagicDevices.
      Ich habe da echt kein Verständnis dafür

  15. Das Problem in Deutschland mit den Internet lässt sich eigentlich ganz einfach mit bildungsbürgerlicher Überheblichkeit erklären. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

  16. Ihr (Tim und Tala) sprecht davon, dass die ersten Dörfer und auch schon eine Gemeinde in München ihre Bevölkerung “durchtesten” – habt ihr dazu Quellen? Das wäre sehr spanned.

    Es gibt ja auch eine leicht panische aber recht populäre Petition von Leuten, die gerne damit gegen ihren Kontrollverlust anwissenschaften und Frau Merkel zwingen wollen:

    https://www.openpetition.de/petition/online/fuehren-sie-die-baseline-studie-durch-wir-brauchen-endlich-saubere-corona-daten

  17. Ich stand am Wochenende ebenfalls in der IBB-Warteschlange… die Website auf der das Formular für 12 Uhr angekündigt war, ist bereits 1,5 Std. vorher down. OK – 13 Uhr wurde dann die virtuelle Warteschlange aufgebaut – kennt Tim vielleicht vom Ticketverkauf von Union ;-) – innerhalb von Minuten waren 20K+ Wartemarken verteilt. Das Aussetzten der Warteschlange über Nacht hatte übrigens seinen Sinn: denn sobald die Warte-Nr. “aufgerufen” wurde (übrigens persistent, Client-unabhängig und mit E-Mail-Notification), konnte man innerhalb von 35 Minuten den Antrag stellen. Wenn der Aufruf nun mitten in der Nacht erfolgt, wäre das recht blöd gewesen. Ja – das Formular war ein Web-Formular, aber ohne große Fails – war schnell ausgefüllt und das Geld 2 Tage später aufm Konto. Somit eigentlich nicht all zu viel Grund zu darüber “ranten”.

    • Ich frag mich ob da noch was geprüft wird, aus meinem Bekanntenkreis hat wirklich jeder Selbstständige die 5k beantragt u. bekommen, vom Anwalt über Designer bis Handwerker.

      • So wie die rechtlichen Hinweise formuliert waren, vermute ich dass man durch die Beantragung per se einer nachträglichen Prüfung zugestimmt hat. Wahrscheinlich wurde lediglich geprüft , ob es sich um eine valide Steuer-ID handelt.

  18. Ihr habt doch sicher eh auf so einen Kommentar gewartet :) :
    Ich kenne es von Linux (mit Gnome) nicht anders, dass es sich so verhält, wie Tim es erwartet: reinstecken und fertig. Hat mit Audio (Voip, Aufnehmen mit Ardour, etc.) jedenfalls noch nie Probleme, die mich länger als zwei Minuten beschäftigt hätten. Wenn Tims Gesprächspartner irgendein Slackware von 1735 verwenden, oder sich das System anhand halb-garer Anleitungen aus dem Netz kaputt-konfiguriert haben, ist das ja nicht der Infrastruktur unter Linux-Systemen per se anzulasten. Und ich würde Clemens’ Aussage mal zurück geben: Wer als Entwickler, bzw. als Person, die ernsthaft mit einem Unix-System so arbeiten will, wie es gedacht ist, was anderes als Linux verwendet, hat auch Tendenzen :).

    • Geht mir genauso, Gnome funktioniert einfach und das mittlerweile besser und konsistenter als es MacOS tut. Im Prinzip ist mir völlig egal welches unixoides System ich nutze, solange es eine ordentliche Paketverwaltung gibt und hier ist OSX halt raus.

  19. Hallo zusammen,
    danke für die unterhaltsame Sendung.
    Ich möchte aber bitte eine ganz wichtige Anmerkung machen:
    Wenn ihr das nächste Mal über die öffentliche Verwaltung, denen IT-Kenntnisse und Softwareentwicklungsskills sprecht – ladet mich ein! Es ist nicht alles so dunkel wie ihr das beschreibt, es gibt viele Lichtblicke und es gibt die üblichen Probleme mit der Politik.
    Grüße aus den HomeOffice
    Torsten

  20. Bringt denn so ein Setup mit Audio Interface und gescheitem Headset auch was für den Skype-Homeoffice-Alltag?
    Im Allgemeinen ist die Audioqualität derer, mit denen man den ganzen Tag telefonieren muss nämlich sehr verbesserungswürdig. Da wäre es doch schön, wenn man wenigstens mich gut verstehen würde… :)

  21. Und was ist nun ein empfehlenswertes Headset?
    Mein 10 Jahre altes Beyerdynamic 234Pro hat kaputte Ohrmuscheln und das Gummiband ist auch ausgeleiert… da könnte ich was neues gebrauchen.

  22. Man hört nicht, dass die Folge remote aufgenommen wurde. Der Ton ist gut.

    Ich weiß gar nicht, was dieses Linux gebashe soll. Man muss halt ein Headset benutzen, für das ein Treiber vorhanden ist. Dann ist das im Allgemeinen sogar einfacher als bei Windows oder Mac OS. Es funktioniert einfach, ohne Treiberinstallation. Ansonsten für 99% der Anwender vollkommen ausreichend. Web, Email, Video, Office, alles funktioniert hervorragend und ist hoch modern. Für Entwicklung, Administration und Forschung ist es sowieso erste Wahl. Es fehlt halt ein bisschen bling bling, der Unique Selling Point, der nach einem halben Jahr sowieso wieder vergessen ist. Dafür hat man (der “Nerd”) die Wahl. Sei es nun ein Tiling WM wie Sway, oder oder oder.

    • Quasi ganz Hollywood macht seine Postproduktion und Rendering auf Ubuntu-Rechnern. Die Nasa, Cern usw. nutzen Linux. Desktop funktioniert wunderbar und das Beste: die Anwendungen der Softwareverwaltung werden automatisch aktuallisiert.
      Wer noch Spionage-Mac oder Überwachungs-Windows benutzt hat den Schuss nicht gehört.

  23. Ich glaube, Clemens hat vielleicht einfach noch kein schön konfiguriertes Arch Linux mit einer modernen Desktopumgebung in der Hand gehabt ;-). Ich darf das denkenswerter Weise auch beruflich bei meinem Arbeitgeber einsetzen. Und zwar auch für normale Büroaufgaben, nicht nur als Entwicklungsworkstation. Da gab es nie irgendwelche Probleme. Wenn das nicht stabil laufen würde und ich damit nicht produktiv wäre, wäre der Spaß ganz schnell wieder vorbei. Das ist aber nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Der konkrete Fal ist natürlich zugegeben das Gegenteil von Einsteiger freundlich. Das Problem ist vielleicht eher, dass immer Ubuntu als Einstiegssystem empfohlen wird, was nun wirklich eher eine Zumutung ist. Ich weiß das wird jetzt alles nicht dazu beitragen, dass ihr eure Meinung überdenkt. Aber falschen Ansichten sollte man doch trotzdem widersprechen. :-)

    • vergiss es. Die wollen einfach drauf rumhacken, fertig. Für Server okay auf dem Desktop scheiße, Schublade auf, Schublade zu, was willst Du erwarten.

      • Server auch nur, wegen Clements.
        Der Rest lässt nur FreeBSD ran.

        Und ja ich mag FreeBSD, aber auch Arch.
        Btw. statt Arch vll. Manjaro, da sind die ganzen Desktopumgebungen/WMs eig. recht gut vorkonfiguriert.

  24. Ich wurde wieder (bzw. werde immer noch) herzhaft unterhalten.

    Re: Programmiersprachen

    Ich habe im Abitur Turbo Pascal gelernt. Im Studium kam dann gerade Java raus und wir haben dem Prof. geholfen das Manuskript für die Vorlesung zu erstellen. Es war der neue heiße Scheiß, auch, wenn es damals noch nicht so hieß. Nicht so angestaubt, wie C.

    Dann kam ich irgendwann zu einer IT-Tochter einer Bank. Ich wurde als einer der ersten Java-Entwickler eingestellt. Chef beim Vorstellungsgespräch: “wir schauen uns dieses Java an, aber da ist noch nichts im produktiven Einsatz”. Überall Cobol oder so ein proprietäres 4GL Zeugs. Aber Java nahm seinen Siegeszug an. Immer mehr Altanwendungen wurden mit Java ersetzt. Ich fühlte mich so hip und modern damals
    Viele Diskussionen mit den alteingesessenen ähm erfahrenen Cobol-Entwicklern, was denn nun besser sei. Wir mussten kämpfen, um dynamisches SQL auf der DB2 auf dem Host durchzusetzen und vieles mehr. Viele bürokratische Hürden und alte Konzepte mussten überwunden werden, um sich mit der modernen Softwareentwicklung durchzusetzen.
    Über die Jahre haben wir aber auch viel Leid erlebt. Enterprise Architekten, die Bankweite überfrachtete Frameworks entwickelt hatten und Standards setzen wollten. Die SOAP-Webservices mit ihren vielen Standards, UML, Model Driven Architecture, selbstgebaute ORM-Mapper, …
    Die Java Anwendungen wurden immer mehr und es munkelte schon bald, dass wir damit irgendwann das neue Cobol haben werden. Und so kam es auch.
    Mittlerweile bin ich nicht mehr bei der Bank und programmiere nur noch in meiner Freizeit. Aber immer noch in Java und teilweise unter Android. Ich mag es immer noch, dabei fühle ich mich zu Hause und komme am besten zu recht. Ich habe mir hin und wieder auch andere Sprachen angeschaut, aber habe nie den Absprung geschafft. Ich könnte jetzt auch erzählen, dass Java seit Version 8 und folgende auch moderner geworden ist, aber darauf kommt es ja nicht an. Den Ruf als komplizierte Sprache hat Java mittlerweile weg, teilweise vielleicht zu recht. Macht nix.

    Ich höre euch trotzdem immer wieder gerne zu, auch als Java und Android Fan

    • Dem kann ich jetzt mehr oder weniger vollständig zustimmen, ein Teil meines ehemaligen Arbeitgebers lebt immer noch davon, Cobol Anwendungen zu pflegen und am Leben zu erhalten und bei einigen Auszubildenden (Fachinformatiker) ist das sogar noch Teil der Ausbildung. Für die ist eine Java8 Anwendung modernes Teufelzeug ;-).
      Vielleicht sollte man bei Meinungen über Programmiersprachen auch das Anwendungsgebiet in Betracht ziehen. Es macht nun mal einen Unterschied ob ich für MoneyMoney ebenmalschnell ein Skript schreibe, das ihn einem CSV zwei Spalten vertauscht (*duck*) oder ob man eine Onlinebanking Serveranwendung schreibt, die hunderte von parallelen Requests abkann und mit diversen Subsystemen über verschiedenste Protokolle redet. Und vielleicht auch noch von der nächsten Softwarentwicklergeneration in 18 Monaten verstanden wird.

  25. Von mir auch noch ein bisschen zurückgebashe. Mich würde interessieren welches Linux Tims Gesprächspartner sich untun, bei dem nicht alles out-of-the-box läuft. Mit Ubuntu und Derivaten läuft es einfach. Interface anschliessen, Studiolink starten und fertig.

  26. Vielen Dank für die tolle Sendung. Hat doch Remote super geklappt, lieber Tim. Über eine Youtube-Serie von Dir würde ich mich auch sehr freuen. Komm, gib Dir einen Ruck ;)

  27. Zunächst: Vielen Dank für diese und alle anderen Sendungen!

    Ich bin Letty und Tala echt dankbar für den x-ten Hinweis gegenüber Tim endlich mal andere Kanäle zu nutzen (ja ich weiß YouTube ist böse usw.).
    Man kann sich nicht ewig darüber beklagen wie schlecht doch alles ist, dies aber immer nur in seiner sehr kleinen Bubbel machen und sich dann wundern, dass man die Masse nicht erreicht. [auch immer gerne bei LNP genommen: es wird über wichtige Themen gesprochen die möglichst viele Menschen erreichen sollten und ist damit m.E. eine sehr wertvolle Produktion. Ihr seid aber keinen Meter bereit, euch da auch mal so zu öffnen dass eine kritischere Anzahl an Leuten erreicht werden kann.]

    Kostenlose Podcasts sind grandios und erfahren ggf. jetzt mal einen Schub durch NDR-Info+Drosten, aber in dieser Form bleiben Sie eben eine Niesche.

    Dann wird noch über die deutsche Verweigerungshaltung gejammert, denn “das haben wir ja schon immer so gemacht”. Spöttischer Kommentar: “merkste selbst, ne?”

    Wenn man in irgendeiner viel zu kleinen Niesche – “ich habe das doch mal in Podcast XY erwähnt den sogar 100 Leute gehört haben und das haben wir schon immer so gemacht” [bewusste Zuspitzung] – so was mal erläutert hat, ist es eben nur der bekannte Tropfen auf den Stein.

    Warum ist vielleicht die Audioqualität usw. bei vielen so schlecht(-er)? Na weil es Tutorials auf YouTube gibt, die sich ggf. millionen Leute angeguckt haben und das dann nachmachen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt kommt hinzu: viel Geld und Know-how in Equipment zu stecken, es oftmals wohl eher “Balsam für die eigene ProduzentInnen-Seele” wie mir scheint. Denn bei der Masse “KonsumentInnen” kommt davon oftmals kaum/nichts an. Es gibt diverse Podcasts mit schlechterer Ausstattung usw., für den/die HörerInnen im Standard-Usecase macht es 0 Unterschied, weil es nicht wirklich hörbar ist. Es sei denn man weiß vielleicht worauf man achten muss, ist in einer gesonderten Hörsituation, hat top Equipment usw. (natürlich gibt es Produktionen die schwer erträglich und von miserabler Qualität sind, aber die sind mir doch echt selten begegnet…vielleicht auch ein Problem meiner Blase? Aber gerade US Produktionen haben oft deutlich schlechtere Ausstattung, der Hörgenuss ist aber identisch)

    Es ist und bleibt eben alles ein “Nerd-Problem”.

    Wir befinden uns in unserer kleinen Welt und wollen diese, aus oft guten Gründen, auch nicht verlassen. Dann aber immer klagen, dass Verbesserungsvorschläge keine Anwendung o. Gehör finden. Scheinbar mangelt es gehörig an der Vorstellungskraft, dass nicht jeder da draußen auch so tickt o. ticken will. Ich arbeite z.B. in einer “Softwarebude” mit ~120 Leuten. Davon kann gerade mal ~10% etwas mit dem Thema Podcasts anfangen. In meinem Freunds- u. Bekanntenkreis sieht es noch düsterer aus. Da reicht alleine schon der Punkt: “dazu muss ich mir ja noch eine App installieren”. Fun fact: deutlich mehr von diesen Leuten konsumieren Podcasts, allerdings aus dem US Umfeld, weil es diese auch auf YouTube gibt. Nur werden die Produktionen nicht als Podcast wahrgenommen und zudem braucht man eben keine extra App, YouTube hat man halt eh.
    Und btw: natürlich gibt es den NDR-Info Drosten auch auf YouTube mit teils hundertausenden von “HöhrInnen”. Da wäre doch mal eine Gegenüberstellung interessant zu dem, was über Podcatcher bezogen wird.

    Just my 2-Cents.. and more ;)

  28. Warum sich seit >10 Jahren in deutschen Konzernen nix geändert hat, fragt ihr? Ernsthaft?
    Schaut euch doch mal an was da für Entscheidungsträger hocken. Ingenieure, Juristen, Betriebswirte, meist typisch old-white-men. Wenn die ein Problem sehen dann verwenden die die gewohnten Lösungsmuster, so wie das die Konzerne seit Jahrzehnten gemacht haben. Neue Methoden kommen da höchstens in kleinen Dosen. Und so lange es Cashcows gibt werden die gemolken und warum dann was neu machen? Gar gegen die anderen Vorstände eine innovative Idee durchsetzen? Dann kannste um deinen Bonus gleich Roulette spielen. Nee, wenn was anders laufen soll, dann wird mal schön sechsstellig in einen oder mehr Berater investiert die dann schön das sagen was du hören willst und im Zweifel dann ihren nächsten Level in Position bringen. Das bringt alles original nichts, weil man nicht muss. Da kannste doch hinsehen wo du willst. Aus meiner Konzern-Vergangenheit: das strategische Projekt “Customer-Relationship-Management-Tool” wurde an den Loser der Abteilung vergeben, dessen Fortschrittsberichte wurden bestenfalls abgeheftet und das Budget wurde knapp gehalten. Ergebnis? Ziel erreicht, der Loser war von den “wichtigen” Projekten weg.
    Ich meine, warum läuft z.B. digitale Verwaltung in Estland? Hat mal jemand das Alter der Entscheidungsträger angesehen? Die mussten von Scratch vor 20-25 Jahren starten, da sind Leute am Start die sind mit Netz aufgewachsen. Wir brauchen hier junge Leute an Entscheidungsstellen (die auch was drauf haben natürich), sonst wird das auch mit dem Arschtritt aus der Krise heraus wieder nix.

  29. Moin!

    Auch von mir erst einmal ein dickes Dankeschön für die unzähligen Stunden interessanten Gelabers.

    Lieber Tim, mich würde interessiere, an was für ner Linux-Kiste du das Scarlett angeschlossen und nicht zum laufen gebracht haben möchtest.

    Ich kann deinen “Erfahrungsbericht” nicht nachvollziehen. Zumindest die mehr oder weniger aktuellen Versionen von Ubuntu/Kubuntu erkennen das Scarlett sofort und lassen umfängliche Einstellungen tu (ich habe das 2i2 seit 2 Jahren für Aufnahmen und Video-Telefonie im Einsatz).

    • Es ging nicht um das Scarlett-Interface und ich selbst setze außer einem kleinen Raspberry Pi kein Linux aktiv ein, schon gar nicht auf dem Desktop. Die Probleme waren jeweils auf der “anderen Seite” bei meinen zahlreichen Remote-Interviews über Studio Link und oft waren es auch nur die internen Audio-Anschlüsse der Geräte, genau kann ich das hier aber auch nicht aufzählen

      Die verteilten Scarletts kamen jetzt hier nur für das Team zum Einsatz und wurden an Macs und PCs mit Windows angeschlossen (und taten ohne Probleme).

  30. Zum heiß werden bei den i7 Prozessoren:

    Habe neulich den Tip für “Turbo Boost Switcher” bekommen, der schält per Software den Turbo Boost des Prozessors ab, so dass die CPU “nur” noch auf ihrer Basisclackspeed läuft.

    Seither wird mein MacBookPro (2019 – leider mit dem schlechten Keyboard, an das ich mich aber auch irgendwie gewöhnt habe, bis auf die Pfeiltasten… >:) ) praktisch gar nicht mehr heiß und läuft auch ein wenig länger.

    Ich benutze das MBP eigentlich nur für Büroanwendungen und ein bisschen Videochat. Das geht alles problemlos. Wahrscheinlich müsste ich für bestimmte Synthis den Turbo Boost wieder einschalten, das kann man dann ja aber auch schnell tun.

    Jedenfalls große Empfehlung für das Teil.

    http://tbswitcher.rugarciap.com

    • Ja nutze ich schon lange auf dem Air, da sonst mit Catalina alles vorbei wäre ( Rant in BBC der
      Nächsten Sendung)

      Aber wenn ich mir jetzt ein überteuertes Neugerät kaufe will ich ja nicht als erstes alle teuren Upgrades gleich wieder ausschalten.

      • Das neue MacBook Air ist auch das Gerät meiner Wahl und wird mein MacBook pro 13″ (late 2013) ablösen. Vorausetzt, dass ich es erhalte. Ich habe das Gerät telefonisch im Apple Store bestellt und bekam nach etwa einer Woche, ähnlich wie Tim, eine Email: “Die Zahlung deiner Bestellung ist leider nicht erfolgt.” Ich solle meine Zahlungsinformationen aktualisieren, sonst würde meine Bestellung in sieben Tagen storniert.

        Als ich erneut im Apple Store anrief, sagte mir die Mitarbeiterin, dass mit meiner Bestellung alles in Ordnung sei. Auch auf meinem Kreditkartenkonto sehe ich den Betrag als vorgemerkt. Die Lieferung soll zwischen 14.-21. April erfolgen. Bei meinen letzten Bestellungen im Apple-Store war es so, dass der Rechnungsbetrag drei Tage nach Versanddatum abgebucht wurde, eine Vormerkung auf der Kreditkarte war mir da nicht aufgefallen. Anscheinend wurde der Bezahlungsprozess umgestellt und läuft noch nicht rund.

      • Da Wirst du wohl kaum drum herum kommen.
        Das letzte mir bekannt MCbook, dass richtig rechnen konnte, war diese eckige Kiste, die die Abluft durch einen Schlitz auf das Display pustete. Nachweislich konnte das Geräte über Stunden unter Volllast betrieben werden, ohne das thermisch bedingt, der Takt gedrosselt werden musste oder sich die Kiste gar abschaltete.

        Heutige Modell setzen darauf, ein nicht zu verachtenden Teil der Abwärme über das Gehäuse ab zu führen. Mit Blick auf Design und Gewicht ergibt das Sinn, geht aber auf Kosten der (Thermischen-) Performance. Klar, auf einem Eisblock geparkt, halten auch die länger durch aber das nenne ich wenig praxistauglich…

      • Nachdem ich nun über 6 Jahre mein (damals immerhin rechts-unten) Air als Arbeitsgerät genutzt habe und aus bekannten Gründe das Upgraden vor mir her schieben musste, ist vorgestern mein 2020er i7 16GB Modell gekommen und ich ich bin bislang sehr zufrieden.
        2 Ports sind natürlich ein Manko, aber die werden stationär ohnehin repliziert. Warum man heutzutage nach all dem iPhone-Kamera-Brimborium auch noch immer keine bessere Kamera einbaut ist mir auch schleierhaft. Das fällt in dieser Hochzeit der Videocalls natürlich besonders auf, aber ansonsten macht es einen sehr guten Eindruck.
        Die Lieferung wurde übrigens im Laufe der Zeit noch deutlich vorgezogen. Ursprünglich war sie erst für im Laufe der kommende Woche angekündigt und erfolgte schließlich Anfang dieser Woche.

        • Mich würde interessieren, wie sich der i7 unter Last verhält. Fängt das Teil früh an zu lüften und wie laut wird das Teil, wenn es anfängt und auch mal länger bläst? Das ist eigentlich meine Hauptsorge.

          • Leider muss ich meine Begeisterung erstmal zurück ziehen und keine Empfehlung aussprechen.

            Es ist wirklich ein schönes Gerät, das Keyboard macht Freude, die Lautsprecher sind überraschend gut, am Display hab ich auch nichts auszusetzen (das wäre aber auch wirklich schwer, wenn man vom alten 11er kommt).

            Auch habe nach ewigem Suchen sogar eine (20€) Docking Lösung gefunden, die mit nur EINEM C-Kabel sowohl Power Delivery, 4K@60Hz als auch USB 3.0 mit 5 GBit rausgibt. Das ist wirklich schwer zu finden in dem Sumpf aus unzähligen Geräten, die entweder nur 4K@30Hz machen, oder zusätzlich nur USB 2.0 liefern – wenn man nicht > 200€ für echte Thunderbolt-Docks ausgeben will.

            Es könnte also alles gut sein, WENN DER SCHEISS LÜFTER STILL BLIEBE!!!!!111

            Auch wenn ich es nach weniger als einer Woche und einer Nutzung (Clean Install, Datenmigration usw.), die nicht meinem Alltag entspricht, nur schwer abschließend beurteilen kann: Geil ist anders, ich bin ziemlich genervt.
            Zu Anfang habe ich meinen Ärger über den Lüfter darauf geschoben, dass einerseits natürlich das große Installieren, Datenschieben (und Indexieren) eine Menge unüblicher Prozessorlast verursacht. Außerdem habe ich dadurch, dass mein altes Air inzwischen so dauerhaft zu lüften hatte, umso empfindlicher darauf reagiert, das auch schon direkt wiederbeim Neuen zu hören.
            Inzwischen hat es sich das Gelüfte auch ein wenig normalisiert, aber tritt immer noch erheblich öfter auf als ich es bei einem neuen Gerät gewöhnt bin.
            Ich war für Air-Ansprüche schon immer tendenziell ein Heavy-User, konnte das aber bei meinen beiden Vorgängermodellen problemlos sein – nun vermittelt mir das Teil mit seinem Lärm regelmäßig geknechtet zu werden. Wenn das schon bei halbwegs geringer Gesamtauslastung (um die 35%) schnell mal plötzlich auf Vollgas passiert, kann ich mir nicht vorstellen, lange damit glücklich zu bleiben.
            Inzwischen gibt es auch einige andere User, die selbiges berichten. Workaround ist nach wie vor natürlich den Turbo-Boost abzuschalten, zum Browsen Safari zu nutzen etc., aber ich hab keine Lust mich schon direkt nach dem Kauf einschränken zu müssen, nur weil die Wärmeabfuhr schlecht umgesetzt ist.
            Manch einer berichtet schon, es deshalb lieber zurück zu geben und auf neue Pros zu warten. Dafür bin ich gerade leider zu sehr darauf angewiesen und werde mir das ganze noch eine Weile ansehen. Jemandem in anderer Lage würde ich aus aktueller Perspektive aber wohl auch dazu raten.
            Schade, es ist macht sich ansonsten für meine Anforderungen wirklich sehr gut.

            Übrigens bin ich bei den Reviews auch noch auf einige Klagen bezüglich der Akkulaufzeit gestoßen. Die soll wohl ebenfalls verhältnismäßig schlecht sein, kann ich aber selber noch absolut nicht beurteilen, weil ich es fast nur am Kabel hängen hatte.

            Hier noch die generelle Dock-Empfehlung: https://www.amazon.de/gp/product/B07YFCGWWJ

  31. Liebe Freakinnen und Freaks,

    vielen Dank für die schöne und unterhaltsame Sendung!

    Unter Euch ist doch ein Musiker/Chorsänger? Weiß leider den Namen nicht, sorry. Mich würde sehr interessieren, wie ein technisch versierter Mensch das Probenproblem löst. Videokonferenzen und auch Telefonkonferenzen haben eine viel zu große Tonverzögerung, wirklich gemeinsam singen, geht leider gar nicht.

    In Musikpädagogikreisen, Dirigierforen ist teilweise von zu hören von Jamkazem: https://www.backstagepro.de/online-musizieren-unterrichten-jamkazam-skype-doozzoo-zoom-jitsi-vergleich
    LOLA(?) soll bei Institutionen auch gehen, kostet jedoch 10000€/Computer. Hat dann eine Reichweite von 3000km. Vielleicht sind auch gaming chats geeignet?
    Leider fehlen zur oben genannten Software wirklich gute Youtube tutorials, die auch für gemeine Chorleute nachvollziehbar sind.
    Die beste Anleitung, die ich für Onlineproben gefunden habe, empfiehlt zoom als Plattform. Sie kommt von Jim Daus Hjernøe, Professor, Head of RAMA Vocal Center, The Royal Academy of Music, Denmark.
    Youtube tutorial for conductors: https://www.youtube.com/watch?v=X7l0kwKPJ4Q&feature=youtu.be

    Wir wollen nun ähnliches versuchen. Zuerst singen sich die Sängerinnen und Sänger allein 30min mit einem Stimmbildungs-Youtube-Video ein. Dann treffen wir uns über Zoom (Die Jitsiplattformen, die wir versucht haben, waren bei uns leider viel zu langsam, haben glaube ich auch nicht so viele Funktionen). Nach kurzem Hallo stellen alle außer mir Ton und Mikro aus. Ich spiele dann das Chorstück mit der freien Notationssoftware Musescore (https://musescore.com/download) ein, stelle die Stimmen, die jeweils gesungen werden sollen (z.B. den Tenor), lauter und dirigiere dazu. Alle sehen also das Dirigat und hören, was sie singen sollen. Über die beiden Feedbackknöpfe kann dann Rückmeldung gegeben werden, ob die Phrase wiederholt werden soll oder nicht. Baue dann die Probe sukzessive auf, wie auch sonst in der regulären Chorprobe.
    Unter der Woche üben die Leute eigenständig mit Musescore (teilweise). Die Verwendung dieser Software bei einem großem Teil der Leute ist auf jeden Fall etwas wunderbares, das aus dieser Zeit mit genommen werden kann. Ansonsten ist diese Art, ohne akustisches Feedback zu proben leider nur als Überbrückungsmaßnahme geeignet, um alles am Laufen zu halten und wenigstens etwas weiter zu kommen.
    Vielleicht seid ihr bei deinem Chor oder deiner Band ja schon weiter? Würde mich sehr interessieren!

    Hier ist noch eine sehr große Übersichtssammlung von Online-Learning-Tools:
    https://docs.google.com/document/d/1kPED2BsXAKV7glbhkIX9UXxCo8ZwN5uoR6sdlGTZnRE/edit#heading=h.qd1d4qogvdz9

    viele Grüße

    • …haben gerade geprobt. Leider kommen Bild und Ton nicht gleichzeitig bei den Leuten an, d.h. dirigieren ist nicht nötig, z.B. verwirrend. Von Musescore kann man den Ton auch nicht über die “Computertonfreigabe” übermitteln, geht nur per Anlage und dann über den Raum zurück zum Rechner. Alles in Allem dennoch besser als nichts…

  32. Da diesmal wieder tmux und screen erwähnt wurden, möchte ich byobu in den Raum werfen. Das nutzt im Hintergrund tmux oder screen, aber mapped die F1-F10 Key für die Benutzung, hat eine eingebaute Hilfe und ist ein ziemlicher cooler default für alle die noch keine 800 Zeilen tmux oder screen config haben.

    • Init7 ist ein so genialer Anbieter. Nicht nur weil sie ein ausgezeichnetes Produkt liefern, sondern auch weil sie sich für Netzneutralität einsetzen und ehrliche und versierte Menschen das Telefon abnehmen.

  33. Zu »In der Schule lernen sie nur altes Zeug«
    Wir haben mit Java angefangen und sind dann ungefähr in der Mitte zu Python gewechselt. (Leistungskurs Informatik)
    Die Grundkurse haben gleich Python benutzt.

    Zu »public static final«
    Hätte eig. gedacht, dass Tim das gefällt.
    final ist “im Prinzip” das gewohnte “const”. Da gerade das ausmacht, dass es unveränderlich ist:
    final int x = 42;
    (const ist als keyword reserviert, wird aber afaik nicht benutzt)

    static heißt, es gehört zur Klasse und nicht zum erstellten Objekt.
    public heißt, es ist von überall aus sichtbar. (ohne Angabe ist es package-private)

    Da Java auf OOP und Kapseln setzt, ist es klar, dass man somit jeden Aspekt explizit anspricht. Public (Kapseln), Static (Objekt) und final (Veränderbarkeit) Java gilt nicht umsonst als “verbose”.
    Ob jetzt final oder const einleuchtender ist, sei mal dahingestellt.

    Zu »Linux auf dem Desktop und Audio«
    Hab selbst Studiolink mit einer Microsoft LifeCam und dem internen Laptopmicro getestet. Lief problemlos unter Linux Mint 19 und aktuellem Arch Linux.
    Klar, die LifeCam ist alt, der Laptop ist alt (von ner Firmenauslese gekauft).
    Würde vmtl. auch mit FreeBSD + Xorg klappen.
    Je neuer die Hardware, desto unwahrscheinlicher klappt es.
    Am besten mit Fedora testen (die haben eig. die neusten Treiber)
    Gibt mehr, als uralte Debian Stables ;) (Tun sich manche aufm Desktop an)

  34. Also ich finde, die Remote-Freakshow funktioniert sogar besser als die normalen Präsenz-Sendungen, weil ihr euch gefühlt etwas weniger ins Wort fallt und auch nicht mehr zusammen an irgendwelchen Geräten/Einstellungen rumfummeln könnt und dann über Dinge sprecht, die der Hörer nicht sehen kann. Dadurch hatte ich als Hörer stärker das Gefühl, tatsächlich “dabei” zu sein. Solltet ihr so beibehalten!

  35. +1 für Tims “how to…” Serie. Es würden sich sogar mehr als eine Person dabei freuen. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung wäre das einfach top. Platform mit Video wäre für mich die optimale Lösung.
    Viele Grüße

  36. Auch von mir:

    * Danke für diese und alle anderen Sendungen
    * +1 für das “How to Podcast” – ob nun auf YouTube oder anderswo.

    Vielleicht muß man das auch gar nicht unbedingt als trockenes Technik-Tutorial machen. Die Idee mit der Home-Story ist gar nicht so schlecht – statt “hier ist das beste Headset” lieber “So macht Tim das”:

    * Wie bereitet Tim eine Sendung vor? Wie findet er Themen, Gesprächspartner, Themen für eine Folge?
    * Wie sieht der Alltag des Podcasters aus? Ist bestimmt nicht alles nur Rumfummeln am Mischpult?
    * Welche Probleme hat Tim gelöst, die andere auch haben? Headset, Termine, Planung (Wiki? Etherpad?)
    * Wie kommt er zu guten Shownotes? Welche Rolle spielt Slack dabei?
    * usw.

    Bitte weitermachen. Remote oder in der Metaebene.

  37. Also wow. Ich hätte gerne mobil kommentiert, aber geht noch nicht. Tim, da muss du jetzt endlich mal was machen. Ich nehme meinen mac gerne in die hand, aber nur noch wenn ich muss. :P

    Maus vs touchpad. Ich benutz ne Maus, aber nur noch zum spielen. Zum arbeiten, entwickeln surfen benutz ich n touchpad, gibt nur ins das gut ist. Alles andere ist mist. Wie kann man denn heute noch ne Maus benutzen?

  38. Zum thema stromversorgung des aufiointerfaces am iphone: apple hat da einen lightning zu usb3 adapter mit externer stromversorgung per lightning. Ist nicht billig allerdings hatte es saturn über wochen für 20 euro verkauft.

    Ich nutze es um externe festplatten oder kartenlesegerätenanzuschliessen.

    https://www.apple.com/de/shop/product/MK0W2ZM/A/lightning-auf-usb-3-kamera-adapter?fnode=04d8d81b4179cd71596818ed397b1b49fa375201807be32e1b1c9b74d55a4c16c779cae4c7e9c897243b73f6b1484f3e54a8f83c1ef867d400abaa3a947fefbfa71b0db00899bdea99d17c7917f58468619e25b90a4999125140f42597832c26

  39. Hallo fellow Nerds
    Bin erst am Anfang, aber danke jetzt schon für Eure Kunst.

    Wichtig:
    Da die Stimme der Jugend mal wieder in trauter Runde zu hören ist.
    Hat er die diskret auf der “Alta Vista Raucherlounge” übergebenen Euronen denn schon mit Euch allen geteilt?
    #Transparenz

  40. Hi, danke für diese schaurig-schöne Folge. Offen gestanden deprimiert mich die Diskussion über die deutsche strukturelle “Zukunftsverweigerung” Als Stadtrat in einer kleinen Großstadt habe ich mit der (nicht) Digitalisierung ständig zu tun. Der süffisante Umgang damit ist bei einigen Politikern unerträglich.

    Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen. :) Leider kann ich Euere Begeisterung für jitsi oder etliche andere quelloffenen Projekte nicht teilen. Ebenso wie bei Mumble gibt es keinen barrierefreien Zugang zu solcher Software. Die Clients und das Webinterface sind schlechthin eine Katastrofe für Menschen mit Seheinschränkung. Da ist die Entwicklung bei kommerziellen Produkten weitaus besser. Man nimmt uns, ebenso wie andere Menschen mit Einschränkungen nicht wahr. Auf Nachfrage oder einem Hinweis auf diese Fakten wird man ignoriert oder sogar noch beleidigt. Für mich stellt es sich so dar, wir werden als Usergruppe einfach nicht bedacht.

  41. Ich bin voll dabei, dass die momentane Situation eine große Chance ist, innovative Formate in der Hochschullehre auszuprobieren und vieles damit ins 21. Jahrhundert zu holen. Und mich nerven all die Bedenkenträger, die jetzt finden, dass könne man doch so schnell gar nicht aus dem Boden stampfen und wo kommen wir denn da hin und was ist, wenn was nicht gleich funktioniert und wir sollten doch lieber den Kopf in den Sand stecken und erstmal gar nichts machen.

    Aber Tims Überzeugung, man könne doch jetzt ganz viel aus der Konserve präsentieren, es handelt sich doch sowieso um Grundlagen und die sind im wesentlichen statisch und man macht mit der Präsenz: (oder besser: Synchron-)Zeit etwas besseres, kann ich gar nicht teilen. Die Konserventechnologie gibt es schon eine Weile, die heisst “Buch”. Und dem kann ich im Zweifelsfall viel schneller Information entnehmen als einem Video (weil ich das zeitautonom konsumieren kann, viel schneller lese als jemand spricht und viel einfach an die relevante Stelle springen kann). Das gibt es seit gut 500 Jahren, die Technologie ist also gut abgehangen und trotzdem machen wir noch Vorlesungen, Seminare etc. Und das liegt eben daran, dass es eben nicht nur um Wissen geht, sondern auch um Kommunikation, das gemeinsame Tun, das praktische Beibringen, auch vielleicht mal das Streitgespräch.

    Innovative Lernformen können das ohne Frage sehr bereichern, aber das komplette Dissen des Formats Vorlesung halte ich für nicht angebracht.

    So, und jetzt gehe ich wieder zur Vorbereitung meiner Vorlesung, die ich auf dem iPad mit Zoom halten werde.

  42. Endlich wieder Freakshow nach langer Durststrecke. Danke für die gute Sendung – klappt doch ganz gut mit dem Remote-Podcasting. Gibt es auch mal wieder was Neues aus der Rubrik “Pimp My Mac” bzw. wie geht’s Denis?

  43. Liebes FS Team, ich möchte mich hiermit für die vielen Jahre Unterhaltung und Horizonterweiterung bedanken. Nachfolgend nur einige der Dinge, die ihr in meinem Leben bewirkt habt:

    – Nach 12 Jahren in der Windows-Only Welt habt ihr mich 2011 dazu gebracht, meinen ersten Mac zu kaufen und somit den ersten Blick über den Tellerrand hinweg zu werfen. Heute nutze ich Windows nur noch zum Zocken und mein Macbook gehört zu meinen wichtigsten Besitztümern.
    – Mein gesamter Papierkram ist mit Texterkennung eingescannt und lebt in einem Owncloud Folder. Danke Clemens!
    – MoneyMoney kategoriert und systematisiert seit Jahren meine Konten. Danke Tim!
    – Einige meiner Server laufen mittlerweile unter FreeBSD. Danke hukl!
    – Praktisch alle meine Daten liegen auf ZFS Volumes. Danke Denis!

    Und an alle gilt mein Dank für die Fortsetzung der Show auch während der Corona Zeit. Ich habe nicht mit neuen Folgen gerechnet aber ich bin dankbar, dass ich der aktuellen Situation wenigstens für einige Stunden entfliehen konnte.

    Bitte bleibt alle gesund!

    Grüße aus Karlsruhe

    David

  44. Vielen Dank für den Tipp mit ViDL.

    Und auch mit YouTube-dl kann man mehrere Videos ganz einfach hintereinander herunterladen. Einfach alle URLs in eine Textdatei packen und dann YouTube-dl starten mit:
    youtube-dl -a $PfadZurTextdatei

    Aus der Hilfe:
    -a, –batch-file FILE File containing URLs to download (‘-‘ for
    stdin), one URL per line. Lines starting
    with ‘#’, ‘;’ or ‘]’ are considered as
    comments and ignored.

  45. Warum ist hier und in LNP immer nur von Headsets die Rede?
    Ich habe gerade etliche YT-Videos hinter mir, wo eindrucksvoll demonstriert wird, um wie viel besser stand-alone Mikrofone sind.
    Geht es dabei um den Hassle mit ständig wechselndem Mikro/Mundabstand? Oder um die Umgebungsgeräusche? Oder einfach nur um die Convenience eines Headsets?
    Es geht mir primär um den Anwendungsfall Telco, bezw. Videokonferenz.

    Bonusfrage: ist wirklich gute Tonqualität meinerseits nur möglich, wenn ich selbst Kopfhörer trage, oder geht das auch mit Lautsprechern? Rückkopplungen gibt es eigentlich nie, aber verschlechtert es vielleicht das Potenzial des eigenen Mikros?

    • Nun, vielleicht Geschmackssache, aber YouTuber bewegen sich in der Regel nicht aus Ihrem Kamera-Fokus und eben weil sie “im Bild” sind, mögen sie vielleicht keine Kopfhörer. Aber sie sind in der Regel auch alleine.

      Für Gesprächssituationen sind Kopfhörer ein großer Gewinn. Man kann auch bei größerer Distanz im Raum ruhig und leise sprechen und wird gut verstanden, alles fühlt sich intimer an und vor allem kann man auch Dinge einspielen.

      Headsets erlauben dazu noch größere Bewegugsfreiheit. Man kann auch mal aufstehen und im Rahmen der Kabellänge sich auch im Raum bewegen. Das geht mit festen Mikrofonen nicht.

      Dazu kommt das feste Mikrofone irgendwo aufgehängt sein müssen. Stehen sie auf dem Tisch nehmen sie meist den Platz ein, wo man lieber eine Tastatur/Laptop hätte und dann nehmen sie auch noch stärker Berührungen mit dem Tisch mit auf. Und wenn sie aufgehängt sind blockieren sie oft die Sicht zum Gegenüber. Alles nicht so schön.

  46. mal ne Idee, warum es in Deutschland Computer und IIT mäßig so schlecht läuft: habt ihr schon mal überlegt wer in Deutschland Lehrer ist? Das sind alles alternative und (ehemals) linke Leute. So meine Erfahrung aus der Schulzeit und jetzt im Freundeskreis. Und die haben sich bis vor paar Jahren geweigert überhaupt ein Handy in die Hand zu nehmen. Und alles mit Computer und digital ist einfach igitt für die! Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen Linke, bin selber einer wahrscheinlich der übelsten sorte, aber der Technik-Hass Und die Überzeugung, dass Technik böse ist, dann Strahlen und so zum Beispiel, ist in diesen Kreisen besonders hoch.

  47. Ich bin mittlerweile bei der ganzen Familie vom Mac wieder weg. Ursprünglich war der Schritt Windows->Mac, weil auf dem Land das Update der Virenscanner immer die Modemleitung überlastet hat. Das größte Problem, das sich in den letzten Jahren gezeigt hat – die Macs laufen weiter, aber die Software läßt sich nicht mehr updaten. Es ist nicht vermittelbar, wenn ein iMac, der seit 10 Jahren läuft (und mit SSD und mehr RAM ausgerüstet wurde), plötzlich in vieler Hinsicht die Arbeit verweigert und ein neuer mit unfassbar schwachbrüstiger Ausstattung (i3, 8GB RAM), trotzdem 1200.- Euro kosten soll. Also gebrauchte Thinkpads gekauft, da läuft ein Mint komplett out-of-the-box und sämtliche Software auch, für unter 300 Euro pro Gerät.

    Zu Ultraschall – das ist schön und gut, auf Audacity zu schimpfen, aber Ultraschall braucht Reaper und Reaper kostet Geld. Ist doch klar, daß die Leute dann Audacity verwenden. Software darf ja Geld kosten, aber zum Einstieg gibt niemand Geld aus (auch wenn Reaper ausprobierbar ist).

  48. Hukl hat von den richtigen Büchern, die bei Startups in den Regalen stehen und bei besseren Startups sogar gelesen werden gesprochen.
    Gibts eine Liste mit „den richtigen Büchern“?

  49. Das absolut passende Buch zum Sendungstitel. Hat mir gut gefallen.

    Pixeltaenzer von Berit Glanz

    Überschrift auf S. 45: “Public static Life three() {Return null;}

  50. Vielen Dank für den Tipp mit ViDL.

    Und auch mit YouTube-dl kann man mehrere Videos ganz einfach hintereinander herunterladen. Einfach alle URLs in eine Textdatei packen und dann YouTube-dl starten mit:
    youtube-dl -a $PfadZurTextdatei

    Aus der Hilfe:
    -a, –batch-file FILE File containing URLs to download (‘-‘ for
    stdin), one URL per line. Lines starting
    with ‘#’, ‘;’ or ‘]’ are considered as
    comments and ignored.

  51. Hi Tim,

    danke für die wieder einmal sehr gelungene Sendung! Ich habe des öfteren herzlich lachen müssen.

    Zum Thema Audio Interface wollte ich dir das hier ganz gerne mal zeigen.

    https://www.alesis.com/products/view/io-dock

    Dort kannst du ganz gemütlich ein iPad eindocken und alles ist Tutti. Habe ich nun seit einer ganzen Weile im Einsatz und bin ziemlich zufrieden.
    Allerdings passen nicht alle Modelle ohne Probleme. Ich habe mir im 3D Drucker noch einen Rahmen gedruckt damit mein Air einwandfrei passt.

    Liebe Grüße
    esx

  52. Tim hat imho immer noch eine größere Bekanntheit als podlove/ultraschall und ist sicher für viele Suchbegriff auf youtube.
    Vermutlich würde es ausreichen, die vorhandenen Tutorials der Tools in eine Playlist auf Tims Account zu packen und ein kurzes 2min Intro von ihm davorzuknallen.

    Alternativ würde ich mir eine gemeinsame Folge oder einen Gastauftritt bei bitsundso zum Setup wünschen.

    Wobei mittlerweile lautet die Empfehlung doch eh, kauf was überhaupt noch lieferbar ist.

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