Podlive — Auto Content — Tool Time — FediDays — FediWings — LinuxOn Air — AI Development — LLMS und OpenSCAD und Hardware — Kostenreduktion — Scan — Blinkenlights — Stagehand
Heute wird es ein wenig wild und wir reden viel über unseren privaten Hardware- und vor allem Softwareprojekte. Während Ralf sich weiter um Linux und das Fediverse kümmert versenkt Tim seine Zeit in eine neue Software für den Mac die alle unsere Probleme lösen wird. Neben bei reden wir über Autos, Sparen, alte Scanner, Projekt Blinkenlights und auch ganz ein wenig über das iPhone Duo.
Dauer: 4:06:36
Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.
Transkript
Shownotes
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App Store Podlive‑App – App Store
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behoerden-serviceportal.de Behörden-Serviceportal
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tooltime.berlin Tool Time Berlin – Deine eigene Werkstatt
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rstockm.github.io FediWings | Fediverse Reichweite
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system76.com COSMIC Download
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de.wikipedia.org Asahi
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pi.dev Pi Coding Agent
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opencode.ai OpenCode | The open source AI coding agent
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BMad Method Build Software with BMad
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asahilinux.org M2: Episode 1 (or, Asahi Linux on M3) - Asahi Linux
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Nextcloud Nextcloud downloaden und installieren
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blinkenlights.de Project Blinkenlights: Camel
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YouTube Zurück in die Podcast Zukunft
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Apple (Deutschland) Apple Intelligence und Siri
Stagehand
Ein paar Screen Shots der App






Bezüglich OpenCode: https://wren.wtf/shower-thoughts/stop-using-opencode/
(würde, wenn überhaupt, auf den rewrite warten…)
Danke für den Hinweis. Ich konnte das größtenteils nicht verifizieren, was daran liegt dass in den letzten Monaten viele Updates diese Punkte schon adressiert haben (drei schreibt er ja selber rein, es sind seitdem aber noch viele dazu gekommen).
Was in der Sendung zu kurz kam: mein OpenCode auf LinuxOnAir ist eine komplette „YOLO“ Umgebung. Ich habe dort keinen meiner „echten Accounts“ an irgendeiner Stelle Hinterlegt – keine Mail, keine PWs, keine Sessions in den Browsern, keine Nextcloud mit meinen Dateien etc.
Der ganze Rechner ist also gewissermaßen eine Sandbox, da kann alles kaputt gehen ohne weitere Konsequenzen.
Anders würde ich Stand heute auch agentic coding nicht angehen/empfehlen. Ich vertraue diesen „im Hintergrund schicke ich mal 30 Subagents los die werden sich schon melden“ Architekturen nicht, siehe Freakshow zu AI Sicherheit vor einem Jahr.
Für meine isolierten Coding-Projekte funktioniert das so aber gut.
Finde es halt erstaunlich wie sloppy generell die AI-tools geschrieben sind (aktuell gerade Muse). Milliarden an VC Geld, aber keine Zeit für anständige tools (klar OpenCode is OS, aber was man bei wren liest gibt halt auch nicht gerade Vertrauen).
Ich hab oft den Eindruck, dass AI-coding halt den status quo perpetuiert und damit vieles was eigentlich neu / anders gemacht werden müsste. (Z.B. React statt hypermedia). à la: das Zeug ist uns zu komplex geworden, also schwurbeln wir’s durch ne blackbox und hoffen das beste.
Bezüglich security kann ich noch den talk von Dan Tentler empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=j2LAgEQa6wo
Heißt in deinem Arbeitsumfeld würdest Du Agentic Coding nicht erlauben?
Ich verwende Opencode mit Docker Sandbox https://www.docker.com/products/docker-sandboxes/ die auf einen in-house LLM Server zugreift – alles komplett isoliert – funktioniert toll.
Kam her um das auch zu schrieben. Ich hab mich daraufhin mal ein wenig umgeschaut und bin schließlich bei pi (https://pi.dev/) gelandet. Am Anfang mit OhMyPi (https://omp.sh/), hab dann mal mit eigenem Setup experimentiert, aber aktuell ist OMP noch mein go-to.
Gerade auf einem lokalen Qwen 3.8 27b auf dem M5 MacBook sehe ich den Unterschied sehr deutlich zwischen OpenCode und Pi. Weniger token usage, schnellere Antworten und hatte seitdem nicht mehr auf OpenCode zurück geblickt
Könnt Ihr bitte aufhören? Es tut mir in der Seele weh, wie Tim eigentlich keine große Lust auf Linux hat und alles einfach nur funktionieren soll. Was auch der Fall wäre, wenn nicht von Anfang an bereits grundfalsche Entscheidungen basierend auf einer nicht existierenden Notwendigkeit getroffen worden wäre. Von „Ich brauche einen Server“ kommt man über „irgendwas mit MQTT“ hin zu einem Raspberry Pi, der dann auch noch das knochenkonservative Debian installiert hat und dann ChatGPT Skripte für Audio-Dienste schreiben lässt, die man dann arglos in seinem System installiert und dann „irgendwas geht“ und man immer noch nicht genau weiß, was man eigentlich machen will, aber dann am Ende einen Desktop (also keinen Server) installiert hat, bei dem „wenigstens der Browser geht“. Auf dem knochenkonservativen Debian.
What. The. Actual. Fuck?
Bitte, bitte, bitte ladet jemanden ein, der mal „irgendwas mit Server“ gemacht hat und dann berichten kann, der wirklich davon Ahnung hat (also – nichts für ungut, aber – auch nicht Ralf), während zuvor der Bedarf exakt definiert wird. Und was bitte verleitet Leute, die für tau-sen-de von Euros einen Rechts-unten-Mac und alles sauteure aus dem Apple-Universum mit Abos und sämtlichem Klimbin hinstellen, einen Raspberry Pi 5 für um die 50 Tacken zu kaufen und der soll dann gefälligst (mit Debian!) „einfach nur funktionieren“? An dieser Stelle würde ich gerne den Begriff „Mini-PC“ in die Runde werfen. Es gibt genug davon, vor allem ältere und gebraucht. Man muss keinen Raspberry benutzen.
Sorry für den Rant, aber ich kann es wirklich nicht mehr ertragen, wie planlos hier vorgegangen wird.
Soweit alles klar, aber – falsche Sendung? Das PI-Debakel war die Sendung davor…
Außerdem, weil man es nicht oft genug sagen kann: Das Standard OS für den Raspberry Pi ist Raspberry Pi OS (früher hieß es mal Raspbian), nicht Debian. Es ist eine eigenständige, auf Debian aufbauende Distribution und folglich nicht dasselbe.
Naja, die Anti-Linux-Vibes von Tim kamen auch in dieser Sendung durch.
Nix für ungut, Tims „Meinungsstärke“ ist ja auch immer ganz unterhaltsam. Und ich glaube auch nicht, dass klassische Mac-User (wie auch ich) sich so schnell vom Linux-Desktop überzeugen lassen. Aber als Server ist Linux ja nicht ohne Grund der absolute Standard mittlerweile.
Wenn sich keine Person die Mühe macht, einen Blogpost (wie beim Blinkenlights-Beispiel) zu schreiben, weshalb sollte sich dann eine Person die Mühe machen, ihn zu lesen? Gerade, wenn es um eine gewisse emotionale Nacherzählung von Ereignissen geht, erwarte ich, dass es einen Autor gibt.
LLM-generierte Antworten kann ich in keiner wissenschaftlichen Arbeit der Welt als Quelle heranziehen, weil ein LLM eben keine Autorenschaft beanspruchen kann. Selbiges gilt dann auch für Texte auf Websites, von denen ich weiß, dass sie LLM-generiert sind. Der Mehrwert solcher Blogposts ist für die Menschheit nahe null.
Na du bittest wiederum ein LLM den Prosa Text wieder in Stichpunkte zusammenzufassen, dass ist die viel beschworene neue Effizienz ;)
https://marketoonist.com/2023/03/ai-written-ai-read.html
> LLM-generierte Antworten kann ich in keiner wissenschaftlichen Arbeit der Welt als Quelle heranziehen
Ist das so, also auch bei Primärquellen? Das finde ich seltsam, das heißt du bräuchtest eine Sekundärquelle, die ohne LLM-Hilfe den mit LLM-Hilfe verfassten Primärquellentext zusammenfasst und diese darfst du dann zitieren? Oder musst du die ganze Kette überprüfen?
In der Praxis dürfte es unmöglich sein, immer die ganze Kette zu überprüfen.
Aber nein, zumindest in Deutschland (und meines Wissens nach auch in der gesamten EU) muss ein Urheber eines Werkes/Textes immer eine natürliche oder juristische Person sein, und das sind LLMs halt einfach nicht. Dementsprechend sind die Ergüsse von ChatGPT und Co auch nicht zitierfähig. Inwieweit diese Regelung in der Form auch zukünftig noch sinnvoll ist, kann man durchaus diskutieren. Ich persönlich würde aber schon sagen, dass den Aussagen einer Entität, die Aufgaben absolviert, für die Ergebnisse jedoch keinerlei Verantwortung übernehmen kann, mit einiger Vorsicht zu begegnen ist.
Im vorliegenden Fall hat sich Tim durch die Veröffentlichung möglicherweise zum Urheber gemacht, allerdings ist selbst das ohne Impressum nur schwer nachzuweisen. Wenn ich aber weiß, dass ein Text vollständig KI-generiert ist und daran auch keine Zeile mehr geändert wurde (und seien wir ehrlich: Wann weiß ich das normalerweise schon?), hätte ich arge Bauchschmerzen, den zu zitieren.
Es gibt auch die Sichtweise, dass die KI ein Werkzeug ist, was Tim genutzt hat – das ändert nichts an seiner Urheberschaft. Am Ende kommt es wahrscheinlich darauf an, ob der Prompt eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht. Und wenn korrigierend nachgearbeitet wird ist das auch relevant.
Fairerweise ergänzt: Stagehand hingegen hat einen Mehrwert für die Menschheit. ;-)
*macOS Nutzer*innen
Mal schauen was kommt… . Aber ja. Das letzte Audiogerät habe ich auch mir zugelegt, weil es einen Editor auch für Linux gibt. Nicht nur für PC und manchmal für Mac.
Ja, den Teil mit „Ich programmiere nur für macOS, Ralf hat einfach Pech, wenn er das gelobte Apple-Land verlässt“ habe ich erst später gehört – aber einen dritten Kommentar in Folge hätte ich vermutlich selbst für Spam gehalten…
Flasch! Bei macOS wird mit Doppelpunkt gegendert und nicht mit Sternchen.
Siri AI funktioniert heute schon auf Mac in Deutschland, wenn man den Mac sowie Siri Speache auf Englisch US stellt. Kein US Apple Account oder so nötig. Und weil das Modell trotzdem Deutsch kann, antwortet das ganze Ding auch auf Deutsch auf deutsche Anfragen. Probiert es mal aus.
Aber m.W. nicht bei der Spracherkennung.
Automobilindustrie hier!
Also bei uns in Süddeutschland werden die Kundenaufträge etwa zwei Monate vor dem „Bau“ fest geplant. D.h. das Werk ist sich zu dem Zeitpunkt sicher, dass es alle Teile für das Fahrzeug disponieren kann und plant das bis ins letzte Detail durch.
Der eigentliche Bau ist dann an einem Tag erledigt. Nebenhergehen kann man auf jeden Fall, das Gehtempo ist dann sehr gemächlich.
Nur ’n kleiner Hinweis zu Aspect Ratios: Das Verhältnis bei den DIN-Formaten ist Wurzel aus 2, also ungefähr 1,414. Der goldene Schnitt ist was Anderes, da ist das Verhältnis ungefähr 1,618.
Das iPhone Duo hat laut Wikipedia innen 1878 × 2670, also Verhältnis 1,455; außen hat es 1398 × 2034, also Verhältnis 1,422. Also nur ungefähr DIN-Format.
Tim klingt mittlerweile, als wäre er nur um Haaresbreite noch kein Klimawandelleugner: „Ich will aber weiter Flugreisen machen! Ich will aber keine Tempolimits! Ich will mir aber mit in noch nie dagewesenem Ausmaß ressourcenfressenden LLMs das Brain rotten!“
Aber auf Mastodon jammert er, dass Computerhardware so teuer geworden ist. Und Ralf soll „der Umwelt zuliebe“ seinen Verbrenner lieber verschrotten lassen, is klar…
Das ist alles sooo egoistisch und kurz gedacht, zum kotzen!!
Jaja, ich bin mir sicher, dass Du bei Deinem letzten Gadgetkauf aus China „bitte mit Segelboot liefern lassen“ angeklickt hast. Das Klimaproblem ist keines individuellen Verhaltens sondern ein gesamtgesellschaftliches, politisches Problem. Da hat die BP-Kamppagne bei Dir offensichtlich gut gewirkt, die beabsichtigt, dass sich Konsumenten gegeneinander die Schuld in die Schuhe schieben.
Davon abgesehen habe ich mich nicht gegen Tempolimits ausgesprochen. Nur gegen sinnlose. Aber Hauptsache man hat ein Feindbild. Das hilft uns aber in der Diskussion auch nicht weiter. Was jetzt an einer möglichen Entscheidung, seinen Verbrenner verschrotten zu lassen statt ihn zu verkaufen so egoistisch sein soll musst du mir jetzt aber mal erklären.
Tim hat schon Recht. Das Individuum wird das Klimaproblem nicht lösen und sollte sich auch nicht geißeln. Das müssen Regierungen per Gesetz regeln!
Aber es (das Individuum) sollte durchaus ein schlechtes Gewissen haben und anderen auch ein schlechtes Gewissen machen dürfen.
Ich hatte z.B. bei einer der letzten Folgen ein ganz starkes Störgefühl bei der Diskussionsrunde „In welchen EU-Ländern wart ihr überall schon?“.
Ergo: Der Verbrenner gehört verschrottet und das mit den Fernreisen muss weniger werden.
Timme, wenn wir individuell nix reißen können und unser Schicksal einfach in die unfähigen Hände unserer Regierungen legen sollen, warum soll Ralf denn dann besser doch seinen Motor verschrotten lassen?
Merkste selbst, ne?!
Ich gaube, du hältst die traurige Wahrheit einfach nicht aus.
Die kognitive Dissonanz muss schon ganz schön wehtun. Und wenn wir Verbrenner verschrotten, dann bitte auch die Kohlekraftwerke und Flugzeugmotoren. Gebt Bescheid, wenn ihr fertig seid.
So eine B-Klasse, die schon auseinanderfällt, wird nach dem Weiterverkauf recht sicher nicht mehr so furchtbar viele Kilometer weit bewegt. Insofern ist die CO₂-Emission vermutlich überschaubar.
Aus ökologischer Sicht ist die sofortige Verschrottung von Neu-Verbrennern nötiger, denn die stoßen in ihrem Autoleben noch viele Tonnen CO₂ aus, im Mittel nämlich um die 30 Tonnen.
Wenn man also unbedingt einen Verbrenner kaufen will, direkt verschrotten und BEV kaufen. In der CO₂-Bilanz besser als den Neu-Verbrenner bis zum „natürlichen“ Ebde zu fahren.
Tscheschischichtschsch
Ich dachte immer, das Škoda-Logo soll den Kopf eines Wiedehopfs darstellen. Dieser wird auch Stinkvogel genannt, weil eine seiner Abwehrtaktiken gegen Fressfeinde ist, sich flach auf den Rücken auf den Boden zu legen, die Flügel und den Schwanz auszubreiten, den Kopf samt Schanbel nach oben zu recken und aus sämtlichen Drüsen ein ekelerregendes Sekret abzusondern. Nicht einmal der hungrigste Fuchs würde dieses Stinketuch anlecken wollen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wiedehopf_mit_Puppe_als_Futter.jpg
Weil der Sänger Stephan Sulke in Wirklichkeit Stephan Schulze heißen müsste, im Tschechischen wird Schulz als Šulc geschrieben und durch Eindeutschung entstand dann aus Šulce eben Sulke, kann man sich merken, dass das tschechische Š bei uns der Zischlaut SCH ist.
Wer ihn nicht kennt: Stephan Sulke – Uschi, mach kein Quatsch
Ich freue mich darüber, dass Ralf regelmäßig die Lanze für Linux bricht und begeistert darüber berichtet. Einfach mal danke dafür.
(Und zum technischen Hintergrund: Das Wechseln zwischen grafischen Umgebungen funktioniert auch deswegen so gut, weil das Freedesktop Projekt (https://www.freedesktop.org/) hier Standards geschaffen hat, die im Großen und Ganzen von den größeren Umgebungen auch eingehalten werden.)
Ich fänd es urkomisch, wenn nach all den Jahren Freakshow und MobileMacs ausgerechnet der Name – Tim Pritlove – für den endgültigen Durchbruch des Linux-Desktops in die Annalen eingeht. Die Such- und Sprechmaschinen haben es so entschieden, dann muss es wahr sein.
Bezueglich der CO2 Sensoren: Es gibt seit ein paar Jahren von Sensirion kleine (<1cm^3) Sensoren wo das reine Bauteil nicht mehr 50 Euro oder mehr, sondern je nach Modell 10-20 Euro kostet.
… der STCC4 hat 0,14 cm^3 und kostet 10,25€ bei Digikey.
ich korrigiere meinen letzten post: der CO2 Sensor
STCC4 von Sensirion hat ein Volumen von weniger als 14 mm^3 und kostet 10,25 € bei Digikey. Damit passen so etwa 70 Sensoren in einen Kubikzentimeter.
In Altona wird langfristig das AK Altona umziehen und das bietet sich mit ca 20 Stockwerken und Fensterfront für Blinkenlights wunderbar an. Das wird erst in ein paar Jahren soweit sein aber, da lohnt es sich vermutlich frühzeitig anzufragen.
Tim, in wenigen Wochen, in seiner neuen Entwicklungsform als entrückter Hackerman: https://www.craiyon.com/de/image/bqV0K433Twmq_Pzv64OhJw
Man würde heute nicht unbedingt mehr XSLT nehmen sondern Markdown + Hugo/Gatsby/Jackyll/Brunch/…, aber an sich sind statische Seiten eigentlich das, was man haben will, wenn dynamische Inhalte nicht zwingend erforderlich sind und man als Admin ruhig schlafen will. (Sage ich als Person, die mit dem Entwickeln und Administrieren dynamischer Websites ihr Geld verdient).
Ich hab, ehrlich gesagt, keine Ahnung, von was genau Ralf da gefühlt eine Stunde redet. Und warum genau er von Selbstverständlichkeiten so begeistert ist. Könnte aber stundenlang zuhören ♂️
Ralf, probier als lokales LLM »Bonsai 2 27B« aus. 6 GB, die zu 98,drölfzig% das 54 GB LLM »Qwen 3.8 27B« beinhalten sollen – https://prismml.com/. Das sollte in die 8 GB vom M1 reinpassen.
Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=9sPRhdnVSd4
Bzgl. Autobau habe ich gestern erst dieses Video ohne Sprache entdeckt, wo man 15min lang die Entstehung eines Autos in der sehr moderne. Fabrik von XPENG sehen kann, auch inkl. Bleche durch die Presse schieben.
Zwar haben sie hier noch Licht an (ob generell oder nur für das Video ist mir nicht bekannt), aber natürlich dennoch sehr wenige Menschen in der Linie.
Dafür aber zig Roboterarme von ABB – da war ich verwundert, dass die da nicht auch schon chinesische Pendants nutzen.
Aber ich fand das Video schon sehr interessant, auch wenn die einige Parts etwas oft zeigen und man leider auch keine Info bekommt, wie lange so.ein Auto dann schlussendlich benötigt. Aber innerhalb eines Tages (zumindest, wenn man ggf. irgendwelche Lacktrocknungszeiten o.ä. außer Acht lässt) könnte ich mir schon vorstellen.
https://youtu.be/CjXfQ598QZw?is=bxRFZ8FMr1Z3srKj
ABB hat die Robotersparte an die chinesische Softbank verkauft, vermutlich liegt das daran.
https://new.abb.com/news/detail/129685/abb-to-divest-robotics-division-to-softbank-group
Softbank ist japanisch, nicht chinesisch.
Es wundert mich, daß man so was wie Stagehand überhaupt braucht, ich dachte der Mac könnte das schon alles?
Stagehand klingt schon toll, scheint aber doch sehr speziell für Podcaster*innen mit RØDECaster Mischpulten zu sein, die ihr Mischpult mit verschiedener Hardware steuern möchten.
Das könnte auch ein tolles Projekt für die Podcast Community werden. Als Open Source, daß andere Menschen neue Geräte hinzufügen und Forks für andere Mischpulte und Betriebssysteme machen könnten.
Glückwunsch für die Software für ältere Scanner, gibts bereits seit 1996, das Sane – Project – damit betreibe ich 3 ältere Scanner unter Linux, für die gibts weder Mac noch Windows Treiber. Das gäbe es auch für den Mac.
Vermutlich hat sich Claude genau da bedient um Tims Software zu bauen.
Ich erwarte ja nicht, dass man sich mit Linux auskennt, wenn man sich nicht dafür interessiert, das ist komplett okay. Aber sich, komplett unnötig, hinzustellen und zu behaupten „Linux supporte ich nicht, da geht ja nicht mal Midi“, hahah und dann Reihenweise Features aufzuhalten und als neue Errungenschaft von „Stagehand“ zu preisen, die unter Linux, z. B. mit jack einfach Mal seit Jahrzehnten üblich sind, erfordert schon eine spezielle Form von Humor.
Außerdem glaube ich ersthaft, dass Tim noch kein modernes Vanilla Gnome gesehen hat. Muss man ja nicht mögen, aber jetzt zu behaupten, gerade als Mac-User, das würde einfach komplett schlecht aussehen, finde ich schon heftig.
Letztlich ist es besser für alle, wenn sich Linux nicht den Tims dieser Welt anbiedert. Man versucht auf UI-Ebene schon viel zu sehr macOS oder Windows nachzuahmen. Wieder mehr Heterogenität im kybernetischen Raum statt Inzucht bis zum Totalirismus würde uns allen gut tun.
Huh, mit Cinnamon/XFCE (klassisch), COSMIC/GNOME/KDE (modern), Niri (scrolling), Hyprland/Sway (tiling) hast du doch sehr unterschiedliche Desktop-Konzept, alle mit einer aktiven Community dahinter und bald auch alle mit Wayland Suport (Cinnamon und XFCE arbeiten noch daran). Was vermisst du da an Heterogenität?
Ich meinte nicht die Heterogenität im Linux-Umfeld. Dort gibt es eher zuviel davon. Was ich meinte, war die Vielfalt an Betriebsystemen (und nicht bloß Linux-Distributionen) zu erhalten. Manche wären erst zufrieden, wenn sich Linux genau wie Windows oder eben macOS verhielte und am besten auch so aussähe. Daran habe ich null Interesse.
Bezüglich Kostenreduktion:
Ich exportiere meine Umsätze aus MoneyMoney und importiere in lokales „Actual“ (https://actualbudget.org/). Da hab‘ ich dann meine Geldtöpfe und Geldplanung.
Braucht natürlich Auseinandersetzung mit Budgetierung und so.
Ist ein weites Feld.
Bits und so hatte mal eine ganze Episode zu YNAB.
(Eeeeewig her – Prinzipien bleiben aber unabhängig von der Software)
Macht auch visualisierung und Analyse.
Früher hab‘ ich dafür „YNAB“ hergenommen – ich möcht‘ meine Geldbewegungen allerdings nicht woanders dokumentieren als bei der Bank.
Läuft wahlweise Lokal, zentral/selfhosted oder iOS/Android.
Alles chic mit Sync.
Bei mir im Docker auf TrueNAS und synct iOS/macos/Server untereinander.
Alle Daten rein/ raus geht sauber.
Wenn man unbedingt will sogar als .csv
Kleine Empfehlung zu Tims Finanz-Auswertung: Ich hatte lustigerweise ziemlich genau denselben Gedankengang gerade gestern.
Bevor man sich so etwas komplett selbst vibecodet, finde ich es aber immer ganz wertvoll, einmal kurz die AI darauf anzusetzen, was es in der Richtung schon an Open-Source-Projekten gibt. Nach ein bisschen Hin und Her bin ich dabei bei **Syllogic** gelandet: [https://syllogic.ai/](https://syllogic.ai/)
Syllogic beschreibt sich selbst als **self-hosted Finance-Dashboard** für Cashflow-Trends, wiederkehrende Ausgaben und die visuelle Auswertung der eigenen Finanzen. Es ist Open Source, hat eine Live-Demo und basiert technisch u. a. auf Next.js, FastAPI und PostgreSQL.
Von dem, was ihr beschrieben habt, scheint mir Syllogic schon erstaunlich nah an dem zu sein, was Tim gerade baut: Cashflow, Ausgaben nach Kategorien und über Zeit, wiederkehrende Zahlungen usw.
Technisch ist es ebenfalls angenehm überschaubar und lässt sich auch per Vibe Coding natürlich weiter individualisieren. Ich mag an so einem bestehenden Open-Source-Projekt den Gedanken, dass Verbesserungen nicht zwangsläufig in zehn privaten Einzellösungen verschwinden, sondern man potenziell gemeinsam daran weiterarbeiten kann.
Ist auch sehr schnell aufgesetzt. Sehr wahrscheinlich einen Blick wert.
**Actual Budget**, das hier in einem anderen Kommentar schon erwähnt wurde, ist mir bei der Suche auch begegnet. Funktional habe ich es mir nicht in derselben Tiefe angesehen und es kann vermutlich vieles Vergleichbares. Mein spontaner Eindruck war aber, dass Syllogic die Informationen deutlich visueller und für mich schneller erfassbar aufbereitet. Neben den Detailtabellen gibt es sehr ansprechend gemachte Graphen, Pie-/Donut-Charts und Sankey-Diagramme für Geldflüsse. Die Oberfläche wirkt insgesamt sehr interaktiv und angenehm schlank.
Liebe Grüße!
Bei dem „wir kaufen dein Auto“ haben wir vor ca zwei Jahren einen vw-Bus verkauft. Hat alles super geklappt. Bezahlung, Abmeldung und so weiter. Ein halbes Jahr später hat mich das Ordnungsamt einer Stadt ein paar 100 km entfernt angeschrieben, dass unser VW-Bus seit mehreren Wochen unangemeldet in einem Wohngebiet stehen würde. Ich habe dann alle Verkaufsbelege, Kontoauszüge, und so weiter geschickt, damit war’s dann für uns auch erledigt. Das verstehe ich nicht, bis heute, was da die Prozesse im Hintergrund waren, die zu so einem Ergebnis geführt haben.
Vermutlich hast du das Fahrzeug nur abgemeldet, aber zunächst nicht als veräußert gemeldet?
Siehe auch:
https://stadt.muenchen.de/service/info/kfz-zulassungsstelle/10382816/
Ich verstehe ja, dass Tim Feuer und Flamme für seine Software ist und es ist auch super, dass Euer Podcast dadurch effizienter gestalten lässt.
Von den reinen Anforderungen (Mixer, submixes, Bluetooth Aktoren, Streamdeck) habe ich aber noch nichts gehört, was ich nicht auch mit meinem RME Interface, einem Novation Launch control und Better Touch Tool hinbekomme.
Aber wenn es Spaß macht, ist es ja auch egal! ;)
Schöne Sendung, wie immer. Und sind es nicht gerade die kontroversen Meinungen, die die Sendung so gut machen? Ich finde schon!
Zum Thema Stagehand: geile Sache! Aber: warum wirft niemand Bitfocus Companion in den Raum? Ist Cross-Platform und kann fast alles was Tim will, im Zweifel codet man ein Modul dazu, davon haben dann auch alle was davon. Und es ist Opensource, das wird Ralf freuen.
Midi funktioniert nativ ootb inter Linux. Ich weiß nicht, warum Tim schon wieder grundlos sticheln muss.
Ja, vielleicht hätte er besser eine AI dazu gefragt. Sollte der Podcast allerdings irgendwann AI generiert sein, wird er wohl weiterhin gegen Linux sticheln, denn sonst wäre es njcht authentisch.
Lieber Tim, schön wie leidenschaftlich du von deinen neuen AI gestützten Software Projekten und deren Realisation erzählst.
Ich finde, du solltest dein Knowhow bei der Software für das Rode Produkt vergütet bekommen, entweder verkaufst du die an Rode oder Rode gibt dir einen Job dafür. Pitch das denen doch mal. Ich finde das wirklich wertvolle bist du und dein Know-how mit deiner Hingabe bei der Software.
Danke für deine Arbeit bei der ix500 Integration. Dann brauche ich vielleicht doch gar nicht meinen Mac mini mit Ubuntu Server für meinen Scanner.
Ich hoffe du hast recht wegen mehr nativ Software, zum Schreiben liebe ich Obsidian aber vom allgemeinen Software Verhalten unter macOS Hass sich die Software.
Vielen lieben Dank für die Inspiration und Arbeit!
Für die crease von iPhone Duo und ähnlichen Devices gibt es sogar schon einen Web Standard, der allerdings gerade von Safari noch nicht bzw. nur hinter einer flag unterstützt wird: https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/Device_Posture_API
Falz, Kniff, Knickstelle, Falte, Fuge, Rille, Welle, Erhebung, … Aber nein, nach „der notch“ wird nun „die crease“ eingeführt.
Kurze Ergänzung, Device Posture ist erstmal nur um die Posture zu bestimmen (also ist es geknickt oder flach), um den Falz zu lokalisieren und UI drumherum zu bauen gibt es die Viewport Segments API, die wird allerdings von Safari noch überhaupt nicht unterstützt:
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/Viewport_segments_API
Wenn ich als Hörer über die technische Maximierung des Podcasts nachdenke, ist bei mir die Bekanntmachung von Live-Sedungen per „ ganz oben auf der Liste. Das wäre cool.
Und ich hoffe, deine Risikoabwägung mit den Tim-Artworks ist adäquat. Die Hergé-Erben stehen im Ruf überaus klagefreudig zu sein.
@Ralf: Die Brutto-Reichweite von Mastodon-Posts ist nicht korrekt. Sie sagt letztendlich nur aus, in wie vielen Timelines ein Post auftaucht. Nun lassen sich Posts aber auch außerhalb von Timelines anschauen, insofern kann die Reichweite deutlich höher sein.
Ist es bei Homöopathie sinnvoll darüber zu streiten, wie viele Restmoleküle bei welcher Dosis statistisch noch vorhanden sein könnten?
Das ist völlig richtig. Was in die Formel etwa auch nicht einfließen kann ist
– in wievielen Suchen wurde das angezeigt
– in welchen Hashtag-Listen (die auf Mastodon viel wichtiger sind als auf kommerziellen Plattformen)
– Featuren auf der „interessant-Seite“
– usw.
Am Ende wird es sich vermutlich ausgleichen: einige meiner Annahmen sind eher optimistisch, andere hingegen sind gar nicht in der Formel drin (s.o.).
Woran ich aber wirklich glaube, ist dass mein Ansatz das insofern gut abfedert als dass ich eben das „ground truth“ unserer 500 Insta Postings als Rechengrundlage habe. Und unser Bibliotheks-Insta-Account verhält sich in Bezug auf Interaktionen pro Reichweite ziemlich ähnlich zu unserem Mastodon-Account, entgegen der anderen Vorurteile (Insta nur senden, keine Interaktion etc.)
Ich glaube diese Formel ist schon ziemlich gut.
„Hätten wir mal keine EU, dann hätten wir richtiges Siri“ find ich eine schwierige Aussage. So unzufrieden ich mit der konkreten Ausführung der Eu in dieser Angelegenheit da gerade bin, aber die grundsätzliche Intention finde ich schon richtig. Und man kann diese Aussage auch als komplette EU-Ablehnung verstehen.
Ich verstehe die Begeisterung für KI total, aber die Probleme damit sind massiv und das kommt mir bei euch etwas kurz. Alleine das Thema Slop: ich habe überhaupt keine Lust, mir irgendwas generiertes anzuschauen oder zu lesen und es spamt alles voll. Deswegen finde ich generierte Episoden,
-Bilder und Blogbeiträge auch weniger toll (auch wenn die prompts bei euch sicher noch bedachter gemacht werden, als bei anderen). Es geht Persönlichkeit verloren und Inhalte (und auch das Denken) werden einer generischen Generierungsmaschine überlassen… dass es hilft, Software zu schreiben und in anderen Aspekten wirklich sinnvoll helfen kann, das will ich aber auch gar nicht bestreiten und das finde ich auch toll.
Als Designer bin ich enttäuscht, dass ihr das Duo Phone nicht kritischer betrachtet. Steve hatte immer den Menschen und seine Probleme im Fokus und war kein Befürworter davon, Technologie zur Triebfeder eines Produkts zu machen. Stattdessen stand stets ein Problem im Mittelpunkt, das gelöst werden sollte – und das hat sie erfolgreich gemacht: iPods, keine Kabel mehr; iPhone, keine Hardwaretastatur mehr, iPod, CD’s ersetzen usw. Aber welches Problem löst das Duo? Ich sehe es nicht. Für mich verliert Apple an Innovationskraft und folgt hier nur einer abgeklafterten Technologie Trent (Faltdisplay) hinterher. Wo bleiben die wirklichen Innovationen?
Ich habe auch noch eine ix500 und ja die original SW von Fuijitsu funktioniert bis auf weiteres nicht mit MacOS 27. Aber es gibt es eine Beta version mit der man auch wieder scannen kann. https://scansnap-faq.pfu.ricoh.com/hc/en-us/articles/60891363718041-ScanSnap-Home-stays-on-the-Image-Processing-Screen-or-the-Book-Image-Correction-Screen-does-not-open-on-macOS-Tahoe-26-7-Golden-Gate-27
Viel spass
Und an die Linuxfreunde – ich muss beruflich Linux nutzen. (weil Macs angeblich zu teuer wären und das beim weltgrößten Automobilzuliefer) . Ich finde Linux ist ein super Server OS aber vom UI sollten sie die Finger lassen.
Weil Ralf den Wunsch nach einem Mute-Pedal geäußert hatte, hier ein Tipp:
Für die Pedale/Fußschalter/-taster werft doch mal einen Blick auf die von AirTurn. Die sind eigentlich für das „Umblättern“ in iPad-Apps gedacht, die Noten/Texte/Leadsheets darstellen, damit man die Hände während der Performance nicht vom Instrument nehmen muss, werden über Bluetooth verbunden und wachen in nicht wahrnehmbarer Zeit aus dem Standby auf. Im Gegensatz zu anderen Bluetooth-Pedalen, die nur Tastaturkommandos (zumeist Cursor oder Page-Up/Down) senden, die dann potenziell „irgendwo“ im System landen, können die AirTurn-Pedale auch einen „App direct“-Modus, wofür der Hersteller meines Wissens ein SDK zur Verfügung stellt, womit man das in eigene Software einbinden kann.
Ich habe bisher das AirTurn Ped und das AirTurn Duo benutzt. Beide sind nicht laut beim drauftreten, aber das Duo hat einen definierteren Druckpunkt, und man kann über Miniklinke optional auch alternative Pedale/Schalter anbinden. Und wenn 2 Pedale nicht ausreichen, gibt es auch welche mit 4 (AirTurn Quad).
Viele Grüße, -oli-
Hi,
Nach dem Stagehand/ Midi Block hab ich gedacht hier finde ich bestimmt jemanden der mir helfen kann bei folgendem Problem:
Auf einer Bühne sollen 1 bis 2 Moderatoren per Fernbedienung Jingles auslösen können (2 bis 4 verschiedene, 2 ist Pflicht alles andere wäre Bonus)
Letztes Jahr haben wir das mit einem Akai mpx8 gemacht, aber das ist nicht mobil. Jetzt habe ich überlegt dieses Board per Midi und remote anzusteuern. Aber finde keine passende Handfernbedienung.
Vielleicht hat ja hier jemand einen Tipp.
Viele Grüße,
Jan
Wenn hier ein Mac zum Eisatz kommen darf ist Stagehand genau das Tool dafür. Weiß nicht genau, was Deine Anforderungen für „mobil“ sind.
Kleiner brain dump.
Noch nicht selbst in den Händen gehabt: Flic Buttons als Remote OSC Trigger
https://flic.io/smart-buttons-for-osc-control
Wenn QLab schon vorhanden ist, gibt es für IOS QLab Remote: https://qlab.app/qlab-remote/ Sportlicher Preis, lässt sich aber auf mehreren IPads parallel nutzen, um in QLab zB. unterschiedliche CueCart Playlists in netter Kacheloptik remote zu bedienen.
Oder wenn schon MIDI-Controller vorhanden sind: MioXM https://www.iconnectivity.com/mioxm Die Controller via USB dran anschliessen – 3m USB Kabel waren machbar. MIDI geht dann via rtpMidi über das Netzwerk zum Rechner. Öfters im Einsatz, routing etwas frickelig einzurichten, wenn es einmal läuft (MacOS) ist danach alles Plug and Play.
Luxusvariante: Elgato Streamdecks mit dazugehörigen POE-Netzwerkadaptern und das ganze am Rechner via Companion verwalten. Mehrere Streamdecks können damit benutzt werden.
Falls mobiles Jingle playback gebraucht wird: Für Audiowalks mal benutzt, war sehr zuverlässig (Ipad -> Sender -> X Empfänger)
Go Button (IOS) für Einspieler getriggert via OSC (oder MIDI)
https://gobutton.app/
Bisschen teure App, eine Show lässt sich aber für umme anlegen und nutzen.
Tim früher so: „Erst Ei, dann gack!“
Tim heute so: Redet eine Stunde über ein Tool, das bestimmt irgendwann toll wird, während der er dreimal nicht weiß, wieso „das jetzt gerade nicht geht“, noch bevor er über den Teil redet, der „Bleeding Edge“ sei.
Tim, das ist nicht „Erst Ei, dann gack“.
Das ist „Wird vom ML gefickt und hofft, dass daraus mal ein Ei entsteht“.
Sieht alles sehr schick aus.
Schön dass Tims persönliche „Goldene Zwanziger“ eingetroffen sind!
Also ich glaube nicht das man mit Verbrenner verschrotten lassen wirklich was für die Umwelt tut. Ich denke es ists schon sinnvoll alles was noch da ist auch so lange zu bewegen wie es geht, denn auch wenn ein BEV wesentlich umweltschonender als ein Verbrenner ist, erst einen zu produzieren anstatt einen vorhandenen zu fahren ist so ein großer Rucksack, das wird sich über den Restlebenszyklus der B-Klasse nicht rechnen
Da muss man nicht „glauben“, dazu gibt es mittlerweile handfeste Studien, die belegen, dass es sich erstaunlich früh lohnt, Verbrenner zu verschrotten und gegen BEVs zu tauschen. Google selbst, falls es dich interessiert.
Freefonts kuratiert gibts auch bei dersven.de/fontlist :)
War mal wieder eine richtig gut Sendung!
Hey liebes Mobile Macs Team,
es gibt die „Thread Tools“ App von der Thread Group.
Link hier: https://threadgroup.org/resources/thread-tools-app
Damit kann man ein Thread Netzwerk genau analysieren und die Logs, sollte man sie nicht verstehen oder verstehen wollen, kann man einfach einer LLM zur Analyse vorwerfen. Auf iOS hilft außerdem die EVE App von Elgato, die kann auch das Thread Netzwerk aufzeigen und kennt dann dazu die vergebenen Namen in HomeKit (in den Thread Tools gibt es nur nichts sagende ids). Im Zusammenspiel der beiden Apps kann man schnell herausfinden welches Gerät das Netzwerk runter zieht oder über welche Punkte im Netz ein Signal springen muss und wo es packet loss gibt etc.
Eine nützliche Zusatzinfo noch: Batteriebetriebene Thread Geräte suchen sich in der Regel nur den optimalen Knoten wenn alles um sie herum läuft wenn man die Batterien einsetzt. Das sollte man also machen wenn sie an dem Platz sind, an dem sie auch später eingesetzt werden und wenn die „Repeater“ (Thread devices mit Netzstrom und border router) auch schon alle laufen.
Ps: Ja, ich weiß, dass sich der Sendungsname geändert hat. ;P
Pps: Seit ich mit Hilfe von den Tools meine Geräte etwas umgestellt und ergänzt habe läuft mein Netzwerk recht stabil (seit ca. 3 Wochen). Es gibt allerdings zwei Geräte die immer mal Probleme machen, aber die haben auch sehr schlechten Empfang an ihrer Position, da muss noch ein Repeater / Border Router in die Nähe.
Da Ralf Electron als Lösung für Plattform-unabhängige Software eingeworfen hat, möchte ich, auch wenn es für Tim wohl nicht in Frage kommt, Tauri erwähnen. Das ist quasi Electron in gut (soweit man das von etwas, was im Kern auf JavaScript beruht halt sagen kann). Die Anwendungen sind deutlich kleiner, weil da kein kompletter Browser drin steckt und die Rust Community, bei aller Kritik an ihrem teilweise nervigen Auftreten, ist technisch im Schnitt dann doch auf einem anderen Level.
Tauri ist kleiner zu installieren (ca. 30 statt 300 MB) und in der Ausführung ressourcenschonender. Allerdings wird bemängelt, dass nicht alle der Funktionalitäten von Electron dort unterstützt werden. DeltaChat hat es deswegen aus dem Repository ausgegliedert. Es muss noch ein bisschen reifen, bevor es seine Vorteile ausspielen kann.
Jein das stimmt nur halb. Es nutzt halt den jeweiligen WebView Der Plattform und somit siehst du da auf den ersten Blick nicht den vollständigen Resourcenverbrauch. Muss man schon genau hinsehen. Davon ab ist Tauri ein tolles Produk
Kurzer Hinweis. BMAD schön und gut ist für das allermeiste aber absoluter Overkill. Speckit oder Openspec bringen dich meiner Erfahrung nach (auch im Arbeitsumfeld dort nutzen wir Speckit in einem relativ großen Projekt nachdem wir BMAD aussortiert haben) deutlich schneller ans Ziel, ohne dich komplett mit Zeremoniellem Müll zu belästigen.
Einen habe ich noch für Tim bzgl Dropbox. Wenn du kein bock auf selber hosten hast dann nimm halt nen Hosted Offering für Nextcloud z.b. von Hetzner (https://www.hetzner.com/de/storage/storage-share/) da kannst du auch deine eigene Domain drauf fahren. 5€ für 1TB finde ich dabei absolut ok und auch die größeren Pakete sind vom Preis absolut ok.
Ich denke in Zeiten vom LLM-Coding sind so cross-plattform Toolkits eh der falsche Ansatz. Da zeichnet sich gerade generell wieder ein Trend zu nativer Software hin – weil die Portierung und die QA von Software extrem gut automatisiert werden kann.
Tim hat jetzt von einem LLM eine native Mac-App coden lassen. Daraus kann man per LLM auch relativ schnell eine native GTK- oder Qt-App bauen. Wichtig ist nur: Man muss die LLMs hinreichend viele Unit- und UI-Tests schreiben lassen.
Will damit nicht sagen, dass Tim da jetzt eine Linux-App bauen muss. Aber wenn er den Source Code rausgibt: Was hindert Ralf daran, das Ding fix nach Linux portieren zu lassen?
Mich würde ja auch noch mal Roddis Meinung zu Tims und Ralfs Vibe-Coding interessieren: Wird man Entwickler in Zukunft noch brauchen? Oder wird man eher Product Owner brauchen?
(Oder ist eh alles egal, weil man sowieso nur noch Individualsoftware und ein AI-Betriebssystem hat…)
Mich würde es stören, wenn Stagehand nicht als Open Source veröffentlicht wird. Ich spende seit vielen Jahren für die Metaebene, und da bin ich es gewohnt, dass der Output offen verfügbar ist (Podcasts, Blinkenlights, etc). Als Besitzer eines Rodecaster Duo fände ich die Software super interessant, aber ich würde mich noch nichtmal mit Bug Reports, geschweige denn Patches oder Devices, beteiligen, wenn das Resultat dann nicht offen zur Verfügung steht. Dafür ist mir meine Zeit wiederum zu schade.
Closed source, aber freie nicht-kommerzielle Nutzung (Reaper macht das glaub ich so) fände ich eventuell noch akzeptabel, aber darüber denke ich erst nach, wenn sich die Frage stellt.
Doppelte TIT2 Tags in Chaptern in den ID3 Tags.
Sucht man nach TIT2 im File – sieht man einfach. Jedes Chapter scheint den Titel 2x integriert zu haben. Sollte man mal beheben…
Korrekt. Habe die Behebung eingeleitet.
Sollte jetzt behoben sein
Auch wenn ich die Logik verstehen kann, dass ein Verbrenner weniger auf der Straße ein Schritt näher an der elektromobilen Zukunft ist, gibt es immer noch viele Leute, die so alte und so verbrauchshungrige Fahrzeuge fahren, dass ein Upgrade auf ein etwas moderneres Auto ja auch schon eine Verbesserung ist. Und diese Leute können sich in der Regel kein Elektroauto leisten. Also wenn jemand seinen uralten Zeyad gegen einen nicht ganz so alten Mercedes-B-Klasse-Wagen tauscht, dann ist ja auch was fürs Klima getan. Also verschrotten finde ich auf jeden Fall furchtbar. Und davon abgesehen bekommt man fürs Verschrotten kein Geld, sondern man muss dem Verschrotter Geld zahlen. Denn man bekommt so einen Abmeldezettel, den man dann bei der Zulassungsbehörde vorlegen muss, um nachzuweisen, dass das Auto endgültig entsorgt wurde. Und dafür wollen die Entsorger in der Regel Kohle haben. Denn die können das Auto ja nicht einfach nach Afrika verschiffen, sondern sind dann mit dem Annehmen des Fahrzeugs dazu verpflichtet, es sachgemäß zu entsorgen, und zwar auch sämtliche Schadstoffe. Und da das halt eben nicht billiger wird, kriegt man beim Schrotthändler in der Regel kein Geld dafür, sondern muss Geld dafür bezahlen. Ich bin jedenfalls ein- bis zweimal im Jahr in Rumänien und bringe da regelmäßig das Zeug hin, das in Deutschland keiner mehr haben will. Also meine Verwandten und Freunde schmeißen mich immer mit ihrem Plunder zu, den lagere ich dann in meiner Wohnung bis unter die Decke. Und wenn ich dann mal wieder nach Rumänien fahre, dann freuen sich die armen Leute dort sehr über die Dinge, die die Deutschen nur noch wegschmeißen. Wenn Ralf also das Auto in gute Hände geben will, dann kann er sich gern bei mir melden. Dann wird der B-Klasse-Mercedes in Zukunft in Rumänien leben, dort auch noch mal repariert werden und aller Wahrscheinlichkeit nach dort ein Fahrzeug ersetzen, das wirklich, wirklich, wirklich alt ist und stinkt.
Bei der Argumentation gegen „dumme“ analoge Fußschalter musste ich an die Schächtelchen von MIDI Solutions denken. Die bauen fantastische Gadgets für MIDI und gerade der simple Footswitch Controller ( https://www.midisolutions.com/prodfsw.htm ) ist genau dafür da, analoge Fußschalter in MIDI zu übersetzen. Das wäre doch eine sinnvolle Integration in Stagehand.
Ich höre die Freak Show schon sehr lange und grundsätzlich immer noch gerne. In letzter Zeit habe ich aber zunehmend ein Störgefühl, das ich gar nicht an Linux, Apple oder irgendeiner anderen konkreten Position festmachen würde.
Was mich stört, ist die Absolutheit, mit der persönliche Wahrnehmungen, Erinnerungen und Meinungen teilweise als Tatsachen präsentiert werden.
Linux ist in dieser Folge nur ein besonders offensichtliches Beispiel. Es ist vollkommen legitim, Linux nicht zu mögen, macOS für das bessere Desktop-System zu halten oder schlicht keine Lust darauf zu haben. Irritierend wird es für mich dort, wo aus „ich kenne bzw. benutze das nicht“ sehr schnell „das gibt es nicht“, „das funktioniert nicht“ oder „damit kann man keine geile Software machen“ wird. Gerade wenn Ralf daneben sitzt und aus eigener aktueller Erfahrung das Gegenteil berichtet.
Noch schöner fand ich fast die Diskussion über das Seitenverhältnis: DIN 476-Formate haben das Verhältnis sqrt(2), also ungefähr 1,414. Der goldene Schnitt liegt bei ungefähr 1,618. Das sind zwei verschiedene Dinge. Trotzdem wird aus einer spontanen Erinnerung zunächst mit großer Sicherheit eine technische Erklärung und sogar noch über irrationale Zahlen doziert.
Und genau dieses Muster begegnet mir inzwischen häufiger. In der letzten Sendung war es beispielsweise Norwegen und Elektromobilität: Aus einzelnen Beobachtungen und Erfahrungen werden sehr schnell allgemeingültige Aussagen darüber, wie „Norwegen“ funktioniert. Dabei sagt Tim selbst, dass seine eigene Erfahrung im Wesentlichen aus Oslo stammt, während Ralf gerade über 1.200 Kilometer durch andere Teile des Landes gefahren ist und dabei durchaus ein differenzierteres Bild etwa von der Ladeinfrastruktur beschreibt.
Das ist für mich der eigentliche „Boomer-Vibe“ der Freak Show geworden – und damit meine ich ausdrücklich nicht das Alter. Es ist eher dieser Habitus: Man hat viel Erfahrung, hat sehr viel gesehen und weiß sehr viel, und irgendwann scheint daraus die Erwartung zu entstehen, dass die eigene Intuition deshalb auch bei Dingen zuverlässig sein müsse, mit denen man sich gerade gar nicht näher beschäftigt hat.
Dadurch entsteht bei mir inzwischen gelegentlich ein „Alte Männer erklären die Welt“-Gefühl: nicht weil die vertretenen Meinungen die „falschen“ wären, sondern weil zwischen „das ist mein Eindruck“, „das war vor 20 Jahren so“, „das gefällt mir nicht“ und „das ist so“ sprachlich kaum noch unterschieden wird.
Gerade für einen Technikpodcast finde ich das schade. Ich erwarte überhaupt nicht, dass bei vier Stunden freier Unterhaltung jede Zahl vorher recherchiert wird. Im Gegenteil, Irrtümer und Halbwissen gehören zu so einem Format dazu und machen es teilweise erst unterhaltsam. Aber dann würde ich mir häufiger ein „glaube ich“, „meines Wissens“, „keine Ahnung, wie das heute ist“ oder auch einfach die Bereitschaft wünschen, nach einem Widerspruch die eigene These kurz infrage zu stellen.
Denn eigentlich ist genau das für mich eine der interessantesten Entwicklungen der letzten Folgen: Ralf probiert Linux aus und stellt dabei fest, dass manches, was man darüber seit Jahrzehnten zu wissen glaubt, heute schlicht nicht mehr stimmt. Nicht weil Linux jetzt plötzlich das beste Betriebssystem der Welt wäre, sondern weil er seine bisherige Vorstellung an der Realität überprüft.
Mehr von dieser Haltung würde der Freak Show aus meiner Sicht guttun: weniger Gewissheit dort, wo eigentlich gerade nur eine Meinung oder Erinnerung vorliegt, und wieder etwas mehr Neugier darauf, ob die Welt vielleicht anders ist, als man sie im Kopf abgespeichert hat.
Für Rage Baiting muss man kein Boomer sein und „starke Meinungen“ (um das mal wohlwollend auszudrücken) sind in der Freak Show jetzt nichts Neues. Als einige der Ehemaligen noch häufiger dabei waren, war es z.B. meiner Meinung nach noch schlimmer.
Wunderbar, dass Tiim jetzt sein UI/UX-Probllem gelöst hat. Wäre toll, wenn er nun auch noch das UX-Problem seiner Hörer fixen könnte und endlich mal seine Kompressor- oder was weiß ich für Audio-Setups in den Griff bekommen könnte. Ich hörte sicherlich so um die 20 verschiedenen Podcasts, alle mit unterschiedlichen technischen Setups, aber keiner schafft es so zielsicher, die eigenen Stimme bis zum Unverständnis zu komprimieren. Bei Tim nur noch dumpfes Gebrummel. Tipp: einfach mal in die Freakshow von vor ein paar Jahren reinhören, da war das noch okay.
dachte ich bin der einzige der das problem hat, aber das zieht sich durch alle podcast die scheinbar in der metaebene gemacht werden.
Nach „Modern Day Typographer“ will ich hier unbedingt noch auf GBI -> „German Bold Italic“ von Towa Tei & Kylie Minogue aus 1997 hinweisen.
https://www.youtube.com/watch?v=4Fw2Labli4k
Einen schönen Hintergrundbericht dazu gibt es hier:
https://abcdinamo.com/news/german-bold-italic