FS255 Bitcoin Recycling

Podcast Clients — 2020 Technik-Rückblick — LiDAR — iPhone 12 — M1 — OpenZFS — NAS — Mac Apps — Bildschirme

Das Jahr geht (endlich) zu Ende und wir füllen die Bits eines Bytes bis auf letzte Stelle. Ausgabe Nummer Zweihundertfünfundfünzig versucht Euch zu Weihnachten noch mal das Herz zu fluten.

Dauer: 3:56:56

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Tim Pritlove
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Denis Ahrens
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Rainer
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Studio Link On Air

Für diese Episode von Freak Show liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.


Shownotes

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

65 Gedanken zu „FS255 Bitcoin Recycling

  1. Der aktuelle bitcoin boom wurde imho durch institutionelle Investoren ausgelöst, die großen Player haben massiv in bitcoin investiert. Eine gute Übersicht findet man hier:

    https://bitcointreasuries.org/

    Zum Thema Volatilität kann man sagen, dass diese mit zunehmender Marktkapitalisierung abnehmen wird. Aus diesem Grund könnte man schon Bitcoin als store of value als digitales gold bezeichnen.

  2. Zu den Namen: bei Software heißt es ja auch „Lotus Notes“ und „WordPerfect“ ohne „the“.

    War das nicht beim Walkman auch so? Oder hat man „The Walkman“ gesagt?

  3. Hallo zusammen!
    Mag es an der geringeren Podcasterfahrung liegen oder am Charakter der Personen selbst, aber die Art und Weise, wie Denis und Roddi teilweise diskutiert haben, fande ich sehr unterirdisch.
    Das geht an Punkten los, wo davon gesprochen wird, dass die Banken ja nur 100.000 EUR absichern – danke, Tim, dass du da mal eingeworfen hast, dass die Masse der Menschen ein (weit) geringeres Vermögen haben – und BTC mit konventionellen Wertanlagen als gleichwertig eingestuft wird und hört bei der Diskussion über Grafikkarten auf. Mich stört in diesem Podcast ganz enorm, dass die beiden ständig in einer Art und Weise diskutieren, die eine Art „Fakt“ oder „Wahrheit“ an Stellen suggeriert, an denen sie eigentlich nur ihre Meinung einbringen.

    Beispielhaft: Roddi sagt, man besäße Grafikkarten wegen der höheren Speicherbandbreite („deswegen hat man die ja“). Das ist schon mal quatsch, weil für sehr viele Applikation der Use-Case die Parallelrechnung ist und nicht die Speicherbandbreite. Es mag auch andere Anwendungsfälle geben, bei denen die Speicherbandbreite der limiting factor ist, aber man hat Grafikkarten eben nicht nur deshalb.
    Weiter gehts mit Dennis, der glaubt, man könne Grafikkarten auch durch andere Hardware ersetzen. Was er eigentlich meint: Apple könnte eigene Grafikkarten entwickeln. Ob sie das Ding am Ende nun Grafikkarte, GPU, oder Parallelrechner nennen, ist aber am Ende auch egal. Grafikkarten heißen ja nicht Grafikkarten, weil sie nur Grafik können, sondern weil das einfach der ursprüngliche Use-Case von den Teilen war.

    Also ich war an einigen Stellen froh, das Tim diesen Aussagen qualifiziert entgegentreten konnte. Alles in allem habe ich mehrfach überlegt, die Episode zwischendurch abzuschalten.

    • Öh, das mit den gpus musst du nochmals über denken. Was ist nicht durch cache-misses limitiert? Synthetische Benchmarks und hashes rechnen? Irgendwelche obskuren molekule rechnen? Aber mit < 100 Registern pro thread muss man halt oft in den speicher. Latenz ist dann natürlich ebenso wichtig, aber gpus sind ja extra für latency hiding optimiert.

    • Ich stimme meinem Vorredner hier nur zu. Ich habe das lange Zeit auch falsch verstanden. Der Vorteil der GPUs fusst IMO wenigstens genau soviel auf der Speichertechnologie und deren Pipeline als auf den Rechenkernen. Und da hört es auch nicht auf. Sieht man NVIDIAs Investitionen in Mellanox und die Netzwerktechnologie die sie mittlerweile verkaufen, so haben sie sehr wohl verstanden dass es nicht nur um die schnellen Kerne geht.

      Im übrigen ist für paralleles Rechnen überhaupt die Speicherhierarchie bis hin zum Netzwerk meines Erachtens wenigstens ebenso wichtig wie die Rechenkerne. Leider wird das bei Anschaffungen selbst bei Grossrechnern oft verkannt weil sich GFLOPS auf irgendwelchen synthetischen Benchmarks immer besser verkaufen als komplizierte Speicherhierarchien und 4D Torusnetzwerke.

  4. Ein klassischer VESA-Mount scheint leider bei aktuellen Monitoren nicht mehr üblich zu sein, ich hänge Monitore gerne an die Wand um Platz auf dem Schreibtisch zu sparen.

  5. Kleiner Workaround: Den Sleep Timer in Pocket Casts (❤️❤️❤️) kann man auf „End Of Episode“ setzen, dann geht‘s nicht automatisch mit der nächsten Folge weiter.

  6. Zum Thema NAS: Ich bin mit einer Synology- Diskstation die letzten Jahre sehr gut klargekommen. Darin habe ich aber SSDs verbaut. Sind zwar in der Anschaffung (noch) teurer, dafür sind die Dinger dann, im Gegensatz zu HDDs, absolut leise, verbrauchen wenig Strom und haben keine Latenz. Zum regelmäßigen Backup kann man an die DiskStation auch eine externe Platte dranhängen (hier HDD).
    Im Gegensatz dazu ist eine Cloud-Lösung aber preiswerter, vorausgesetzt, du kannst das “privacy“-Thema für dich ausblenden.

    • Neben Synology kann ich noch etwas anderes Empfehlen ich nutze auf der Arbeit und zu Hause Nas Geräte von Qnap. Beide gibt es mit Intel oder Arm als Triebwerk. Das auf der Arbeit läuft jetzt 3.5 Jahre ohne Probleme. Zu Hause nutzte ich das Qnap TS-932PX-4G mit 5 Platten und 4 cach Platten kannst Sie aber auch erst mit 3 Platten oder so betreiben. Das Ding zieht sich 20 – 40 watt, hat 2x10g und 2x1g Netz, Software RAID und für jede Platte eine Status LED. Sync Software gibt es auch ein paar. Auf Amazon bekommt man das Gerät für 600€ mit Ami Stecker einfach austauschen und 300€ Sparen.

    • Für den Anwendungsbedarf von Tim („sexy Box, die nicht groß konfiguriert werden muss“) kann ich definitiv die Synology Lösungen empfehlen. Ich habe 2012 eine NAS gekauft, die hübsch aussieht und seitdem schmerzfrei meine Backups annimmt. Kein Aufwand beim Einrichten, keine Schmerzen bei Updates, Time machine läuft einfach, ein remote Backup von der Synology in die Cloud ließ sich auch einfach einrichten. Ich hab nach ein paar Jahren die Platten getauscht, das ging auch ohne Datenverlust oder Fluchen.
      Ich würde sie wieder kaufen :)

  7. Synology hat kein Hardware RAID. Du kannst Linux Software RAID in 0-10 machen oder das Synology Hybrid RAID von Synology selber. Ist alles wie gesagt ohne Hardware Raid.

  8. Thema Bitcoin. Schade das hier grade Nerds auf so einen Niveau diskutieren.
    1) 100.000 € sind morgen auch nicht mehr das Wert, was es heute Wert ist. Auf dem Konto steht dann zwar weiterhin 100.000 €, aber man bekommt weniger dafür. (Inflation)
    2) Energie ist auch Relativ zu sehen. Gold, Banken, Geldscheine drucken kostet auch Energie und hier wir viel Geld durch reibung verloren. Bitcoin schafft Sicherheit und Wert durch pure Energie.
    3) Volitarität wird mit steigender Marktkapitaliserung auch nachlassen. BTC ist heute noch nicht mal so viel Wert wie Apple bsp.
    4) BTC Mainchain wird zwar als Wertspeicher gehandelt, aber Zahlungen lassen sich über Lightinnotes realisiert. Diese sind schneller und günstiger als die Mainchain.
    5) „Ich zahle nichts mit BTC, weil es morgen mehr Wert ist“ wäre auch eine Chance auf einen besseren Planeten, weil man sich überlegt, ob man sich wirklich jedes Jahr ein neues Telefon kaufen muss.
    Würde mal den Kanal vom Blocktrainer empfehlen, vll eröffnet dieser andere Blickwinkel auf das Thema.
    Besonders diese Vids vll zum einstieg:
    https://www.youtube.com/watch?v=jENt_M5iRL8
    https://www.youtube.com/watch?v=2CofQnk9OYY
    https://www.youtube.com/watch?v=FBEwkIkSTlg
    Und PS: Der schlechte Ruf von Bitcoin ist auch nicht mehr so wie früher und es spielt in der „Unterwelt“ auch keine große Rolle mehr und wird auch von immer mehr Investmentfonds als absicherung genutzt. Siehe auch https://bitcointreasuries.org/

  9. Hi,
    auch von mir ein paar Anmerkungen zum Thema Bitcoin und aus der Skeptiker Ecke.

    Ich habe mich seit März etwas intensiver für Märkte interessiert und bin da eher auf die Indexing-Schiene gekommen, statt Gold, Tesla oder Bitcoin zu horten. Im Nachhinein wären andere Assets sicher profitabler gewesen, aber überzeugt haben sie mich immernoch nicht.
    Ich möchte auch betonen das ich im folgen von Bitcoin spreche, und nicht davon was aus der Blockchain-Technologie werden kann.

    Ich kenn diese BTC Youtuber und hab mir auch nochmal Hugos Liste angeschaut. Wie Geld funktioniert wird recht solide erklärt, doch sobald es zu BTC geht, merkt man den Patos und das Video schweift von einer argumentativen, erklärenden Struktur ab.
    Die Ängste, die dabei zum vorschein kommen reichen
    von libertären Misstrauen gegen Institutionen und der Angst vor Inflation.

    Basis ist immer, dass irgendjemand an mein teures Geld will, und damit meine Lebensleistung (in Form von Geld) vernichtet wird.
    Dabei wird jedoch die Wertspeicher-Leistung des Geldes missverstanden.
    Geld in unserem aktuellen System ist nicht als Wertspeicher ausgelegt
    und nur weil es mal 80 Jahre Einlagenzinsen über der Inflation gab erhält es diese Bedeutung.

    Videos zu Inflation und Geldsystemen:
    – Zusammenfassung zur Inflation und aktueller Theorie (20 min) (https://www.youtube.com/watch?v=bokHl4zmbPg)
    – Vortrag zur aktuellen Forschung Inflation (75 min) (https://youtu.be/zvut4oK9S80)

    Als Wertspeicher können eher lebende Anlagen (Beteiligungen/Aktien, Anleihen und Immobilien) oder tote Anlagen (Gold oder ein C64 in original Karton unausgepackt) dienen.
    Wenn man sein Geld den lebenden Anlagen anvertraut, kann das ein Plus bringen, oder den totalen Ausfall. (Aber Libertäre vertrauen ungerne)
    Bei toten Anlagen kann es dir immer passieren das Elon Musk einen Gold-Meteoriten einfängt, oder die C64 Generation an einem Killervirus stirbt und so die Computer wertlos werden.

    Was ist nun BTC?
    Technisch gesehen ist BTC eine tote Anlage die du dir einrahmen kannst.
    Warum ist BTC nicht als Tausch-Währung geeignet?
    Die Anzahl von BTC ist begrenzt und die Menge entwickelt sich intrinsisch
    deflationär. Verliert jemand eine Wallet, ist der Inhalt weg.
    Umso beliebter BTC wird, desto häufiger wird so ein Fall eintreten.
    Von deflationären Phasen wissen wir, die Menschen horten dann die Währung
    und Institutionen müssen dagegen steuern (was bei BTC nicht geht).
    BTC ist zu statisch in seiner Geldmenge und das Argument
    „Der Markt regelt das schon“, bzw. mit mehr Geld im Markt wird sich ein stabiler Preis finden, funktioniert für deflationäre Güter nicht.

    Was passiert gerade bei BTC?
    Eine steigender Preis zieht Trader an wie Fliegen und der Preis für BTC steigt
    exponentiell. Dadurch wird der Nutzwert von BTC als Zahlungsmittel vernichtet (Deflation)
    und wir erreichen irgendwann Herdenimmunität, wenn es niemanden mehr gibt der
    zu einem höheren Preis kaufen möchte.
    Doch wann passiert das?
    Wenn jede Oma eine Wallet hat?

    Die ganzen Youtubern, und nicht nur bei BTC, sondern auch bei Aktienoptionen und Tesla, zeigen eine ganze Reihe kognitiver Verzerrungen (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_kognitiver_Verzerrungen) wie der Truthahn-Illusion.

    Sollte man nun BTC kaufen?
    Warscheinlich.
    Wenn es sich um eine Blase handelt, dann sind wird noch recht weit am Anfang.
    Zur Sicherheit sollten wir aber ein BILD-Abo abschliessen und wenn die BILD
    der Oma erklärt wie sie an BTC kommt, ist wohl der Ausstieg richtig (für BTC und BILD).
    Was jeder Privatanleger jedoch in der Regel vergeigt und sich damit von den Profis abgrenzt, ist das Risikomanagement.

    Was man nicht machen sollte, ist den Verheissungen einer schönen neuen BTC Welt zu erliegen und dem Glauben das Investieren überlassen.
    Blockchain-Technologie wird sicher ein Rolle in der Zukunft spielen,
    BTC aber wohl kaum in dem Maß wie es erträumt wird.

    Ich für meinen Fall, gehe jetzt BTC kaufen, druck den Key aus und hefte ihn ab.

  10. Hallo Tim, zum Thema NAS – bei der letzten Erwähnung vor mehr als 2 Jahren dieses Themas habe ich dir FreeNAS + HP Microserver empfohlen (siehe https://freakshow.fm/fs221-touran-touran#comment-369587). Mittlerweile habe ich dieses System abgebaut und durch ein Synology DS620Slim ersetzt. Aktuell hab habe ich 2x 2TB SSDs verbaut und kann bei Bedarf weitere 4 Laufwerke hinzufügen.

    Meine Erfahrungen aus der Praxis:
    – Komplett lautlos
    – Ram auf 16GB erweiterbar (obwohl der Hersteller nur 6GB sagt)
    – Kosten:
    —> NAS = 500€ brutto
    —> 2TB SSD = ab 170€ brutto (Kompatibilität beachten! Nur 5V Drives werden unterstützt!)
    —> 2x 8GB Ram = 70€ brutto
    – Link Aggregation (2x 1GBit) läuft mit jedem 0815 Switch
    – Stromverbrauch 15-18Watt
    – Support für Docker (bei mir läuft ein pihole mit)
    – Rsync, Snapshot Replication, Time Machine Target (teilweise über Apps)

    Mir gefallen vor allem die Storage Pools und das damit verbundene flexible Erstellung von Volumes mit brtfs inklusive zeitgesteuerter Snapshots.

    Nachteil:
    – Intel Celeron CPU :-)

    Test: https://www.youtube.com/watch?v=rM2osxU7ACA

    Beste Grüße aus Karlsruhe und alles Gute!

    D

  11. Soweit ist AMD in Sachen SoC nicht hintenan. Displayport, HDMI, PCe, USB… fällt alles direkt aus dem Prozessor. Chipsätze brauchen nur die Gamer. Bei der integrierten Grafik hält sich AMD offensichtlich zurück, um das eigene Grafikkartengeschäft nicht zu kanibalisieren, besser als Intel reichte da bisher.

  12. Danke für die Sendung! Mal ne Frage an den inoffiziellen Apple-Podcast: wäre mit dem Wechsel auf ARM künftig nicht auch ein Mac OS auf dem iPad möglich. Oder zumindest Mac OS Programme auf dem iPad?

    • Denkbar schon, aber das macht macOS nicht geeigneter für ein Touch-basiertes Gerät. Wird nicht kommen. Wohl werden aber mehr Programm via Catalyst vom iPhone zum iPad und vom iPad zum Mac kommen. Das sehe ich als Prozess über die nächsten 2-3 Jahre. Dann ist Catalyst und die iOS/macOS Integration hoffentlich so gut, dass man als Mac-User nicht mehr das Gefühl hat, die Programme mit Handschuhen zu bedienen.

  13. Sofern man jetzt von Hand einen Datei-Server auf Basis von FreeBSD, ZFS etc. bauen möchte, habe ich den HP Microserver G8 vor Augen. Der ist sehr robust gebaut und wird noch bei eBay gebraucht und ohne Festplatten angeboten. Ob das jetzt nun sexy genug ist, liegt im Ermessen des Anwenders.

  14. Zum Thema HomeBrew kann ich MacPorts als Alternative empfehlen. Deren Repository unterstützt schon die wichtigsten Unix Tools für ARM (M1).

    • Seit letzter Woche ist auch der Homebrew installer verfügbar für den M1 (wo in /opt/homebrew installiert wird). Außerdem werden mittlerweile auch schon viele bottles gebaut, und alles andere wird us dem Source compiled.

      Hier der Issue auf dem getracked wird, wie es mit dem Support aussieht: https://github.com/Homebrew/brew/issues/10152

      Ich hab am Wochenende den Move gemacht von „iTerm immer in Rosetta ausführen, sodass alles im Terminal in x86 mode läuft“ zu „alles nativ auf aarch64 compilen“ und soweit funktioniert alles was ich brauche.

  15. Schade, jetzt hatte ich mich nach Tims Einführung dass Pocketcasts Crossplattform und auch für Desktopsysteme verfügbar wäre, so darauf gefreut, mal den gleichen Podcatcher auf all meinen Geräten verwenden zu können gefreut – nur das läuft ja gar nicht unter Linux. Verstehe nicht warum. Das ist doch mutwillig. Meh. :(

  16. Roddys Thunderbolt-struggle unter Windows kann ich gut nachvollziehen, versuche immer noch eine eGPU und externe SSD in Bootcamp gleichzeitig zum Laufen zu bekommen…

    • Externe SSD (Boot Camp) + eGPU läuft bei mir, aber es war definitiv etwas tricky. Vor allem, wenn man einen aktuellen AMD-Treiber nutzen will, und nicht den gut abgehangenen Standard-Treiber. Was geht denn nicht?

      In diesem Zuge seit auch erwähnt, dass es mittlerweile auch von AMD (aktuellere, nicht „latest“) Boot Camp Treiber gibt.

  17. Hallo Zusammen,

    zum Apple Car haben euch Ideen gefehlt, warum Apple das machen sollte.
    Meiner Meinung gehört es einfach zum Gesamtkonzept IoT sobald die Autos autonom fahren sind Sie ja mehr Wohnzimmer und damit werden Produkte wie AppleMusic, Filme, Games etc dort wieder gegeben. Die Möglichkeit ein komplettes Wohnzimmer einzurichten ist der der Traum jeden Technikherstellers, so kann eigener Kontent vermarktet und verbessert werden. Es spricht viel mehr dafür das Internet Konzerne die besseren Automobilhersteller werden, da Sie mit Kartenmaterial und Daten besser umgehen und neue BusinessCases erkennen, vorstellbar ist ebenfalls mit Ecars und Speicher in die Energiewirtschaft einzusteigen, Apple das eigene Ökosystem für zuhause…
    Zu Bitcoins ich bin neu eingestiegen, da ich gehört hab Zahlung per Paypal etc wird möglich sein, damit wird man eine sehr große Menge an Menschen erreichen, das Angebot ist aber begrenzt und somit wird der Wert deutlich steigen… Ich denke mir immer, was bringt mir bei einer Inflation Gold, wenn ich Brötchen kaufen will… Bitcoin sind in dem Fall doch deutlich leichter handelbar. Evtl konnt ich eure kreativität ja damit auf die Sprünge helfen oder es ist alles Quatsch was ich erzähle…. Höre euch gerne macht weiter so und viel Erfolg.

  18. Vielleicht ein Vorschlag, den ohnehin schon sehr guten Player noch besser zu machen. Unterhalb des Play Buttons gibt es eine klickbare Timeline. Ich kann dort an jede Stelle des Audiostreams springen. Innerhalb der Kapitelübersicht hat jedes Kapitel für sich auch eine Timeline, wenn es abgespielt wird. Ich kann nicht abschätzen, wie aufwendig es ist, aber fände es intuitiv, wenn ich auch innerhalb dieser Timeline an jede Stelle klicken könnte. Derzeit startet das Kapitel dann wieder bei null. Ist mir schon zig Mal passiert, daher schreibe ich das.

    Noch etwas anderes muss ich mal loswerden. Die Sendung hat Spaß gemacht. Die alte Garde. ;) Was mir aber schon seit vielen Sendungen immer wieder auffällt, sind die teils anstrengenden Diskussionen zwischen Tim und Roddi. Roddi berichtet etwas, Tim fragt nach Argumenten, Roddi hat keine, beginnt eine Rechtfertigung und berichtet etwas weiteres, Tim fragt wieder nach Argumenten oder bringt selbst welche, Roddi hat wieder keine, usw. Das zieht sich wie Kaugummi. Vor allem bei den Apple/Mac Themen fällt mir das auf. Ich bin hier meist auf Tims Seite, weil er argumentiert und um Fakten bemüht ist (Ausnahmen bestätigen..). Andererseits ist es gegen Roddi manchmal auch etwas zwanghaft, wirkt fast schon persönlich. Ich weiß nicht, bilde ich mir das ein?

      • Durch den Kommentar dort habe ich gerade festgestellt, dass unter Linux Strg+Alt+Klick exakt das gewünschte Verhalten zeigt. Sehr fein. Danke.

    • „die teils anstrengenden Diskussionen zwischen Tim und Roddi“

      Kann ich gut verstehen, dass dies für den geneigten Hörer u.U. zu viel abverlangt ist. IMHO ist dieses hin und her jedoch ein wichtiger Aspekt des sprechenden Denkens. Insbesondere für Menschen mit einer extrovertierten iNtuitiven Wahrnehmung gehört dies zum Lernprozess dazu.

      Persönlich ticke ich diesbezüglich wie Tim. Mir hilft es wenn Gedanken ‚hörbar gemacht werden‘. Aber bei einer mündlichen Diskussion habe ich nicht so viel Geduld mit Menschen, die nicht sachlogisch mit mir argumentieren können. Ausser ich kenne das Gegenüber sehr gut und weiss, dass sein Hirn anders funktioniert als meines in Bezug auf Beurteilung, resp. Bewertung von Informationen.

      Da ich beide Herren durch aktives Zuhören immer besser kennenlernen durfte (in Bezug auf Ihr Typenprofil), fällt es mir leichter unterschiedliche Perspektiven einzunehmen.

      Entscheidungen treffe ich als introvertierter Denker rational und logisch (so wie Du und Tim). Genauigkeit ist sehr wichtig für uns (und deshalb kostet mich dieser Kommentar auch sehr viel Zeit). Die Bewertung von Informationen (Fakten, Zahlen und Daten) ist bei uns ein Prozess, – welcher intern abläuft und Zeit und Ruhe braucht.

      Ich habe aber auch eine extrovertierte Entscheidungsfunktion. Und dabei ist mir Harmonie sehr wichtig. Wenn es also um Gefühle geht, bin ich zielorientiert und strebe Lösungen an, welche die Beziehungsebene höher gewichtet als rationales Denken. Oder aber ich benutze mein Temperament um mir bei einer Beschwerde das nötige Gehör zu verschaffen. Menschen an der Hotline tun mir oft leid im Nachhinein. Ich darf diesbezüglich noch viel lernen von jenen, die sich sehr viel freundlicher ausdrücken können.

      Betrachten wir nun das Typenprofil, das exakt invers Entscheidungen trifft (zumindest gemäss Modell der kognitiven Funktionen): Ich vermute dass roddi primär eine introvertierte Bewertungsfunktion hat, die gefühlsmässig Entscheidungen trifft. Hierbei ist Authentizität in Bezug auf die persönlichen Werte sehr viel relevanter als die (für mich wichtige) Frage ob es Sinn macht.

      Wenn es jedoch um rationale Entscheidungen geht, ist dies für roddi eine extrovertierte Angelegenheit, was bedeutet er handelt zielorientiert und hierbei ist (die nur für uns wichtige) Genauigkeit ein Bremsklotz.

      – – – – – – – – – – – –
      Eine Übersicht der kognitiven Funktionen wie Menschen neue Wahrnehmungen bewerten, resp. wie sie Entscheidungen treffen:
      introverted Thinking (Ti) + extraverted Feeling (Fe)
      oder
      introverted Feeling (Fi) + extraverted Thinking (Te)

      Prozessorientiert: (Ti) oder (Fi)
      vs.
      Zielorientiert: (Te) oder (Fe)
      – – – – – – – – – – – –
      //end of Social Engineering Hack//
      credits: Personality Hacker Podcast

  19. Das „aufgeschnittene“ am m1 ist der Ram Speicher. Der wird nicht auf das Mainboard gelötet sondern auf die CPU. Das macht bei heutigen Taktraten zeiscje Speicher und CPU das mainboarddesign wesentlich einfacher.

  20. Zur NAS: Mir kommt nix mehr außer Synology ins Haus. Ich hatte lange auch einen eigenen File-Serve rmit ZFS… Hatte mich da reingenerdet, selber mit Nas4Free alles aufgesetzt. Lief einwandfrei… Vier Jahre…

    Dann ist mir aber alles um die Ohren geflogen. Irgendwas lief nicht mehr. Und nach vier Jahren wußte ich so gut wie garnix mehr von dem Kram den ursprünglich mal konfiguriert hatte. Und das ist ECHT großer Käse, wenn man dringend an seine Daten ran will… Hab da quasi wieder bei Null angefangen mir diesen ganzen ZFS-Foo wieder draufzuschaffen.

    Synologys haben eine geile intuitive Benutzeroberfläche, und sie laufen einfach (und nein, soweit ich weiß, ist das KEIN Hardware-RAID).

    Kurz gesagt: Synology DiskStations sind die Macs unter den NAS-Systemen.

    • Danke für die Details (eine sehr nützliche Seite).

      Seine Aussage hat mich auch irritiert, aber ich hatte die konkreten Zahlen nicht mehr auf dem Schirm.

  21. Hallo Leute,
    Interessante Themen diesmal, speziell das Podcast clients Thema da ich begeisterter Podcast Konsument bin.
    Beim Vergleich der Clients hat mir der „Podcast addict“ coient gefehlt der IMHO der geeignetsten Client ist was das Thema customization der verschiedenen casts settings und playlist Konfiguration ist. Er hat unglaublich viele Einstellmöglichkeiten (die zu Beginn zu gegebenermasen etwas unübersichtlich sind) die mit der Zeit sehr angenehm sind die mir bei anderen playern fehlen – z.B. >| drücken switch zur nächsten Episode / länger >| drücken markiert auch automatisch als gelesen und löscht die Episode aus der playlist, Abspielen der einzelnen Kapitel, etc.
    Mich würde interessieren was die Experten von dem halten, da ich natürlich auch nicht alle ausprobiert habe und für Verbesserungen immer offen bin.
    LG, Tom

  22. Moin,
    Zum Thema ‚direkter Artikel für iPhone‘:
    China ist der größte Markt, in Mandarin gibt’s meines Wissens keine Artikel. Auch in vielen anderen Sprachen gibt’s die nicht (so wie bei uns) und es klingt dort eher merkwürdig, dass wir immer einen (direkten) Artikel überall brauchen.

    Die Entscheidung gegen den Artikel ist m.E. also eher dem Absatzmarkt, d.h. ökonomischen Entscheidungen geschuldet. (Follow the money!)

    Frohes neues, euch allen

  23. Nochmal kurz zu den NAS. Auch in bin sehr mit Synology zufrieden, hab ein einfaches & altes DS214se. Roddi´s Kommentar, dass man ggf. in den Popo gekniffen ist, falls die RAID-Hardware selbst kaputt geht, hat mich zum Nachforschen angeregt. Es liest sich so, als ob Synology selbst einfach Linux-Bordmittel nutzt um Raids aufzubauen, aber das haben ja Vorredner auch schon vermutet:
    https://www.synology.com/en-global/knowledgebase/DSM/tutorial/Storage/How_can_I_recover_data_from_my_DiskStation_using_a_PC
    Jedenfalls stet das Ding seit über 6 Jahren in der Ecke und tut seine Dienste. Hören kann man nur die Platten. Auch ein Aufbohren von 2x 1TB Festplatten auf 2x 4TB hat geklappt. Natürlich ist es mittlerweile alles andere als flott, aber Backups von 2 Macs sind gar kein Problem. Mein nächstes NAS wird sicherlich wieder ein Synology, besonders da ich jetzt weiß, dass unter der Haube einfach Linux-Technik ist.
    Wenn es für mich neue HW gibt, werde ich mal versuchen, ob das auch wirklich so geht, wie man sich das vorstellt…

  24. tl;dr: Die großen Notebook-Hersteller wurden ’nicht vollständig‘ auf dem flaschen Fuß erwischt.
    ———————————————————
    Moin,
    ich hörte mir eure Ausführungen zum M1 an und teile die Einschätzung – der Vorsprung vor Intel/AMD – er ist immens.

    Bzgl. Windows & ARM sehe ich es auch ähnlich, glaube aber dass der Vorsprung nicht so große Gräben aufzeigt.

    https://www.golem.de/news/lakefield-vs-snapdragon-der-arm-vorteil-2101-153190.html
    „Neben Samsung haben auch Microsoft (Surface Pro X) und Lenovo (Yoga 5G) entsprechende Geräte im Angebot, …“
    Hier zu Snapdragon 8cx sowie Windows 10 on ARM.

    LG und weiter so :)

  25. Thema Storage/NAS/ZFS:
    Ich nutze seit Jahren FreeNAS auf HP ProLiant Micorserver Hardware.
    Schöne HW mit 4 Disk-Slots, innen liegendem USB Sockel für das OS, geringer Stromverbrauch.
    Vor kurzen habe ich auf TrueNAS (Nachfolger von FreeNAS) und RAID-Z1 (RAID5) upgraded.
    … läuft!
    Grüße
    Chris

  26. Synologys machen Software-Raids. Dabei arbeitet Sie in
    mehreren Schichten: Zunächst werden ganz klassisch Laufwerke zu
    Speicherpools zusammengefasst, was unter der Haube durch mdadm
    geschieht, sprich je nach Plattenanzahl stehen einem dann
    unterschiedliche Raidlevel zur Verfügung. Darauf können dann ein oder
    mehrere Volumes angelegt werden mit den üblichen Dateisystemen. D.h.,
    dass leider kein (echtes) btrfs-Raid möglich ist, da es ja auf einem
    bestehenden Verbund draufsitzt. Andere Vorteile von btrfs gibts aber
    trotzdem. Verschlüsselung funktioniert hier leider auch nicht auf
    Blockebene, sondern nur ordnerweise via eCryptfs. Zu loben ist aber der
    Schlüsselmanager: von manuellem Entsperren bis zum Entsperren mit
    USB-Stick möglich. Ein Hardware-Defekt der Synology ist also nicht mit einem defekten Hardware-Raid vergleichbar – die Festplatten lassen sich auf einem Linux mit Boardmitteln einbinden, die Daten sind nicht verloren.

  27. Zum Thema NAS aber mit eigner Software, solltest du dir einmal die Systeme von TerraMaster (https://www.terra-master.com/de/) anschauen. Das eigene OS ist nicht der Brüller, aber man kann leicht sein eigenes Betriebssystem installieren. So hast du eine kleines Gerät – so wie man sich ein NAS vorstellt – mit deinem BSD und ZFS und was auch immer

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